DE1995637U - Regalboden aus blech. - Google Patents
Regalboden aus blech.Info
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Description
Die Erfindung betrifft einen Regalboden aus Blech, dessen Ränder
senkrecht 2"ar Bodenfläche abgekantet sind (senkrechte Bodenabkantung)
und der mindestens an seiner·. Längskanten durch an der
hohlen Unterseite des Bodens angeordnete Versteifungsprofile -versteift
ist.
Solch© R^gaibödsn werden entweder als Basis eines S.egalgestelles
oder als Einlegeböden für Regale verwendet. Um auch bei Verwendung
verhältnismäßig dünnen Bleches eine gute Tragfähigkeit zu erhalten, werden einmal die erwähnten randseitigen Abkantungen
vorgesehen und zum anderen die erwähnten Versteifungsprofile angebracht .
Bei Böden, die nach der Verarbeitung des Bleches einen Oberflächenschutz
erhalten, s.B. eine Lackierung, ist es bisher üblich, die Versteifungsprofile durch Schweißung, insbesondere Punktsohweißung
mit dem Boden zu verbinden.. Diese Art der Verbindung ist aber nicht
mehr ohne weiteres anwendbar, \ieim die Bleche bereits vor itrer
Verarbeitung mit einem Gberfiächenscjnrcz verseliea sind. Insbeson-
1995 63 <
-2-
-angilt dies für verzinkte und kunststoffbeschichtete Bleche.
Solche Bleche lassen sich zwar ohne Beschädigung der Oberfläche abkanten, jedoch nicht schweißen, Bei verzinkten Blechen würde
man swar den nötigen elektrischen Kontakt, der für das Punktschweißen
wichtig ist, erhalten, jedoch wird die Zinkschicht zerstört, so ääß äie Schweißstellen gegen Rosten anfällig sind. Bei
kunststoffbeschichteten Blechen ist die Durchführung der Schwei-Bung
wegen der isolierenden Eigenschaften der Kunststoffschicht schwierig. Aber auch, wenn diese Schwierigkeiten überwunden werden,
bleibt der Nachteil, daß diei Kunststoff schicht an den Schweißstellen
zerstört wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe 2.ugrunde, einen Regalboden der
eingangs genannten Gattung so auszubilden, daß die Versteifungsprofile ohne jede Schweißverbindung gut mit dem Boden verbunden
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die Vers-ueifungsprofile
einen an der senkrechten Bodenabkaatung anliegexL?
"den Schenkel aufweisen und daß dieser Schenkel in eine 180°-Abkan=
tung eingreift- die durch Umbiegen der senkrechten Bodenabkantung
gebildet ist.
Bei einem so ausgebildeten RegaTfooden sind die randseitigen Verdes
Yersteifungsprofiles umgreifen, sicher am Regalboden gehalten.
Eine Schweißverbindung ist nicht erforderlich. Da auch z,B. mit
Kunststoff beschichtetes Blech ohne weiteres um 180° abgebogen werden kann, ohne daß die Kunststoffschicht an der Biegestelle
aufgerissen wird, kann für die Herstellung des erfindungsgemäßen Regalbodens auch kunststoffbeschichtetes Blech verwendet werden.
Die Versteifungsprofile haben vorzugsweise einen G-förmigen Quer-
' schnitt, der aus dem zur senkrechten Bodenabkantung parallelen
ersten Schenkel, einem Steg, einem zum ersten Schenkel parallelen zweiten Schenkel und einer zu letzterem senkrechten, zum Steg parallelen
Abkantung besteht. Ein solches im Querschnitt G-förmiges Γι·«Γ11 lot Infolge der zum Stsg parallelen Abkantung besondere
steifj während der gegenüberliegende Schenkel, der eine solche Ab
kantung nicht aufweist, durch die 180°-Abbiegung des Bodens selbe
gut versteift 1st.
^ Die zum Steg parallele Abkantung kann an ihren Enden ausgeklinkt
sein, während In einer zur Bodenfläche parallelen Abkantung am Bo den Einhängeschlitze vorgesehen sind, die fiich in den Bereich der
Ausklinkungen erstrecken. Bei einem solchen Regalboden können als Einsteckschlitze vorgesehen werden, ohn^ daß der Raum hinter dies
Einsteckschlitzen durclx die Versteifungsprofile behindert ist.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung sind an den längsseitigeD
oder schmalseitigen senkrechten Bodenabkantungen rechtwinklig abs bogene lappen vorgesehen, die an den Innenseiten der anschließend
senkrechten Bodenabkantung anliegen. Mit Hilfe solcher Lappen eri
man eine gegenseitige Abstützung der senkrecht zueinander verlaufenden
Bodenabkantungen, so daß diese gut gegen Fachinneniirücken
versteift sind.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist außer den randseitige
Versteifimgag:ro:f ilen mindeatena ein üreiterea. zu den SäSäpiPöf Ü6Z
paralleles Versteifungsprofil vorgesehen. Dieses Versteifungsprofil
untergreift zur Bodenfläche parallele Abkantungen, wobei die zur Bodenfläche parallelen Abkantungen zur seitlichen Fixierung
des weiteren Versteifungsprofiles seitlich dieses Profiles nach unten gedrückt sind. Ein solches zusätzliches Versteifungsprofil
ist vor allem bei «breiten B^ao-n von Vorteil. Bei sehr breiten Böc
können auch mehrere solche zusätzliche Versteifungsprofile vergesehen
werden. Die zusätzlichen Versteifungsprofile werden erfindungsgemäß ohne jede Schweißverbindung durch Eindrücken der zur
Bodenfläche parallelen Abkantungen fixiert. Das zusätzliche Versteifungsprofil kann in an sich bekannter Weise einen hutförmiger
Querschnitt aufweisen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Aufriß einer Regaleinheit, die mit einem erfindungsgemaßen
Regalboden ausgerüstet ist,
Fig. 2 eine perspektivische Unteransicht eines Teiles eines
erfindungsgemäßen Regalbodens und
erfindungsgemäßen Regalbodens und
—5—
Fig. 5 eine perspektivische Unteransicht einer Ecke des
Regalbodens vor dem Einsetzen eines Versteifungsprofiles.
Die in Pig. 1 dargestellte Regaleinheit hat vier Pfosten, von denen jedoch in Pig. 1 nur die Pfosten 1a und Tb zu sehen sind.
Diese Pfosten sind unten mit einem Regalboden 2 und oben durch Längs- und Quertraversen miteinander verbunden, wobei jedoch nur
die Längstraverse 5 und an den Quertraversen angebrachte Stapelleisten
4a und 4b zu sehen sind. An den Pfosten 1a, 1b befinden
sich Einhängenasen 5, die zum Tragen von Zwischenboden dienen.
Din solcher Zwischenboden 6 ist dargestellt. Auch die Pig. 2 und zeigen diesen Zwischenboden, der nachfolgend genauer beschrieben
wird.
Der Regalboden hat eine rechteckige Grundform. Der Boden hat eine
große ebene Ablagefläche 7, die in Pig. 2 jedoch nicht zu sehen ist. In Pig. 2 ist nur die Rückseite der diese Ablagefläche aufweisenden
Blechfläche 8 zu sehen. Die Blechfläche 8 ist an allen vier Seiten rechtwinklig abgekantet, nämlich durch die längsseitlgen
Abkantungen 9, 10 und die schmalseitigen Abkantungen, von denen
jedoch nur die Abkantung 11 zu sehen ist. In die hohle Seite des
Bodens sind randseitige Versteifungsprofile 12 und ein vaittlerea
Versteifungsprofil 13 eingelegt.
Die randseitigen Versteifungsprofile haben einc-n G-förmigen Querschnitt
mit einem Schenkel 14» einem dazu senkrechten Sttfg 15,
einem zum Schenkel 14 parallelen Steg 16 und einer senkrecht zum
Steg 16 verlaufenden Abkantung 17- Aus Pig. 3 ist zu ersehen, daß
die Abkantung 17 an ihrem Ende, nämlich bei 18, ausgeklinkt ist.
Wie aus 3?ig. 2 zu ersehen ist, sind die längsseitigen Bodenabkantungen
9 und 10 bei 19 um 180° umgekantet und umfassen so die
Schenkel 14 der Versteifungsprofile 12. Hierdurch sind diese Versteifungsprofile
sieher am Boden, gesaltea..
An. den Enden der Bodenabkantungen 9 und 10 sind Lappen 20 angeordnet,
die gegenüber den Bodenabkantungen um 90° abgewinkelt sind. Sie liegen an den Innenseiten der stirnseitigen senkrechten Bodenebkantungen
11 an. Diese Lappen stützen die senkrechten Bodenab- j
j kantungen 19 und 11 gegeneinander ab.
Das mittlere Versteifungsprofil 13 hat einen hutförmigen Querschnitt
mit dem Steg 21, den Schenkeln 22 und den Abkantungen 23. Die Verwendung
solcher hutförmiger Profile als Mittelversteifung ist an sich bekannt. Er finclLungs gemäß sind die Enden dieses Hutprofiles
unter zur Bodenfläche 8 parallele Abkantungen 24 geschoben. Das Pfcofil ist relativ zum Boden dadurch fixiert, daß die Abkantung
24 bei 25 und 26 nach innen eingedrückt ist. Die Eindrückungen
25 und 26 sind so breit gewählt, daß sie zugleich auch zur zusatz=
lichen seitlichen Fixierung der randseitigen Versteifungsprofile 12 dienen.
-7-
-τAus den Mg. 2 und 3 ist zu ersehen, daß an den Schmal^·- - zen des
Regalbodens Einsteckschlitze 27 vorgesehen sind. Diese Einsteckschlitze
dienen für den Eingriff von Einhängenasen 5 (v^rglexche
Pig. 1). Damit der Raum hinter diesen Einsteckschlitzen 27 durch die Versteifungsprofile 12 nicht "behindert ist, sind diese an ihren
Enden ("bei 18) ausgeklinkt.
Der- erfindungsgesäSe Boden wird wie folgt su
Der Boden wird zianäohst ringsum doppelt abgekantet, so daß er
in allen Rand"bereichen einen U-förmigen Querschni tt aufweist. Hierbei
werfen jedoch zuerst die Längskanten abgekantet und danach erst die Stirnseiten, so daß die Lappen 20 von den Stirnseiten eing^-
fangen werden. Nunmehr werden die Versteifungsprofile unter Schrägstellung auf die Rückseite des Bodens aufgelegt. Die Schrägstellung
ist nötig, da der kürzeste Abstand zwischen den Rändern der Abkantungen 24 kleiner ist als die Länge der Versteifungsprofile.
Nach dem Heranschieben der Profile 12 an die Aufkantungen 9 und 10,
wird die zunächst noch parallel zur Bodenfläche 8 liegende Abkantuiag
um weitere 90° umgekantet, wodurch die Schenkel 14 der Profile
12 eingefalzt werden. Nach diesem Vorgang wird das mittlere Versteifungsprofil 15 ebenfalls unter Schrägstellitng eingebracht und
in seiner richtigen Lage justiert. Danach werden die Abkantungen
24 im Bereich zwischen den Profilen 12 und dem mittleren Profil
nach unten gedrückt, jedoch nur so weit wie oies ohne Einreißen des
-8-
Bleches möglich, ist. Danach ist auch das Versteifungsprofil
unverrückbar arretiert.
Die Regal"böden können sowohl als Zwischenboden entsprechend dem
Boden 6 in .T?ig. 1 verwendet werden als auch als Bodenplatten.
-9-
Claims (7)
1. Regalboden aus Blech, dessen Ränder senkrecht zur rodenfläche
abgekantet sind (senkrechte Bodenabkantung) und der mindestens
an seinen Längskanten durch an der hohlen Unterseite des Bodens
angeordnete Versteifungsprofile versteift ist, dadurch gekennzeic net; daß die Versteifungsprofile (12) einen an der senkrechten
Bodenaskantung (9? 10) anliegenden Schenkel (14) aufweisen und
daß dieser Schenkel (14) in eine 180°-Abkantung (19) eingreift,
die durch Umbiegen der senkrechten Bodenabkantumg (9, 10) gebildet
ist.
2. Regalboäen t*ach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Boden und vorzugsweise auch die Versteifungsprofile einen durch Schweißen zerstörbaren Oberflächenschutz aufweisen und z.B„ aus
vor der Verarbeitung verzinktem oder mit kunststoffbeschichtetem
Blech bestehen.
3. Regalboden nach einem oder beiden der vorhergehenden Anspruch
dadurch gekennzeichnet, daß die Versteifungsprofile (12) einen G-förmigen
Querschnitt aufweisen, der aus dem zur senkrechten Boden abkantung (9, 10) parallelen ersten Schenkel (14), einem Steg (15
einem zum ersten Schenkel (14) parallelen zweiten Schenkel (16)
und einer zur letzteren senkrechten zum Steg (12) parallelen Abkantung
(17) besteht.
ι -10-
4. Regalboden nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
zum Steg (15) parallele Abkantung (17) au ihren Enden (18) ausgeklinkt
ist und daß In. einer zur Bodenfläche (8) parallelen Abkanti
(24) am Boden Einhängeschlitze (27) vorgesehen sind, die sich in
den Bereich der Ausklinkungen (18) erstrecken.
5. Regalboden nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
daänroli gekennseielmetj daß aa. den längs zeitigen oder
schmalseitigen senkrechten Bodenabkantungen (9, 10) rechirwinklig
abgebogene Lappen (20) vorgesehen sind, die an den Innenseiten der anschließender, senkrechten Abkantung (11) anliegen.
6. Regalboden nach einem oder mehreren der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß außer den randseitigen Versteifungsprofilen
(12) mindestens ein weiteres, zu der Randprofil«
(1k) paralleles und zur Bodenfläche (8) parallele Abkantungen (24
untergreifendes Versteifungsprofil (13) vorgesehen ist, wobei die zur Bodenfläche (3) parallelen Abkantungen (24) zur seitlichen
!Fixierung des weiteren Versteifungsprofiles (13) seitlich dieses
Profiles iiach unten gedrückt sind (bei 25, 26).
7. Regalboden nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das
zusätzliche Versteifungsprofil (13) in an sich bekannter Weise
einen hutförmigen Querschnitt aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995637U DE1995637U (de) | 1968-07-17 | 1968-07-17 | Regalboden aus blech. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995637U DE1995637U (de) | 1968-07-17 | 1968-07-17 | Regalboden aus blech. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1995637U true DE1995637U (de) | 1968-10-31 |
Family
ID=33316043
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995637U Expired DE1995637U (de) | 1968-07-17 | 1968-07-17 | Regalboden aus blech. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1995637U (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4211001C1 (en) * | 1992-04-02 | 1992-12-17 | Bito-Lagertechnik Bittmann Gmbh, 6554 Meisenheim, De | Shelf bottom with flat deposition surface - has stiffening profile, whose inner, vertical, side wall is orthogonal to inner strap in corner region |
| WO2007121952A1 (de) * | 2006-04-20 | 2007-11-01 | Tegometall International Ag | Regal-fachboden |
| EP2073668B2 (de) † | 2006-09-05 | 2015-10-14 | Hmy | Darbietungsregale mit optimierter dicke |
-
1968
- 1968-07-17 DE DE1995637U patent/DE1995637U/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4211001C1 (en) * | 1992-04-02 | 1992-12-17 | Bito-Lagertechnik Bittmann Gmbh, 6554 Meisenheim, De | Shelf bottom with flat deposition surface - has stiffening profile, whose inner, vertical, side wall is orthogonal to inner strap in corner region |
| WO2007121952A1 (de) * | 2006-04-20 | 2007-11-01 | Tegometall International Ag | Regal-fachboden |
| RU2435009C2 (ru) * | 2006-04-20 | 2011-11-27 | Тегометалл Интернэшнл Аг | Стеллажный пол |
| EP2073668B2 (de) † | 2006-09-05 | 2015-10-14 | Hmy | Darbietungsregale mit optimierter dicke |
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