DE19953551C1 - Schneller strombegrenzender Schalter - Google Patents
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Abstract
Der strombegrenzende Schalter (S) weist eine zur Aufnahme von Nennstrom (I¶N¶) bestimmte lichtbogenfesten Kontaktanordnung (K¶1¶) einer ersten Schaltstelle (S¶1¶) und zwei parallel zur ersten Schaltstelle (S¶1¶) geschalteten Kommutierungspfade (P¶1¶ und P¶2¶) auf. Der erste Kommutierungspfad (P¶1¶) enthält in Serie eine Kontaktanordnung (K¶T¶) einer zweiten Schaltstelle (S¶T¶) und eine leistungselektronische Schaltvorrichtung (T). Der zweite Kommutierungspfad (P¶2¶) enthält in Serie eine Schaltvorrichtung (S¶A¶) und ein strombegrenzendes Element (R¶B¶). Die Kontaktanordnungen (K¶1¶ und K¶t¶) sind koaxialsymmetrisch ausgebildet und in einem druckfesten Gehäuse (G) angeordnet. Beide Schaltstellen verfügen über sehr rasch öffnende und schließende elektrodynamische Antriebe. DOLLAR A Dank der äußerst platzsparenden, koaxialen Anordnung der Kontaktanordnungen können unerwünschte Streuinduktivitäten vermieden werden. Dies ermöglicht ein sehr schnelles Ein- und Ausschalten des strombegrenzenden Schalters.
Description
Bei der Erfindung wird ausgegangen von einem strombegrenzenden Schalter nach
dem Oberbegriff von Patentanspruch 1.
Solche strombegrenzende Schalter können im Hoch- oder Mittelspannungsbereich
als Generatorschalter, als Kuppelschalter zwischen Sammelschienenabschnitten in
Schaltanlagen, als Gleichstromschalter oder in vermaschten Netzen zur Verringerung
der Betriebsverluste eingesetzt werden.
Die Erfindung nimmt auf einen Stand der Technik von strombegrenzenden Schaltern
bezug wie er etwa in der EP 1 014 403 A1
beschrieben ist. Dieser Schalter weist eine schnelle
mechanische Schaltstelle mit galvanischen Kontakten und zwei parallel dazu
geschaltete Kommutierungspfade auf. Im ersten Kommutierungspfad sind in Serie
eine erste Schaltvorrichtung und eine Trennschaltstelle angeordnet, im zweiten
Kommutierungspfad sind ein Strombegrenzer und eine zweite Schaltvorrichtung in
Serie geschaltet. Der Strombegrenzer ist derart ausgebildet, dass von ihm geführter
Strom, welcher beim Öffnen der ersten Schaltvorrichtung vom ersten in den zweiten
Kommutierungspfad kommutiert ist, zeitlich verzögert begrenzt wird. Während dieser
Zeitverzögerung kann sich über den beiden Kommutierungspfaden keine
Überspannung aufbauen und kann zugleich im ersten Kommutierungspfad eine
überspannungsfeste Trennstrecke gebildet werden.
Der Erfindung, wie sie in den Patentansprüchen angegeben ist, liegt die Aufgabe
zugrunde, einen strombegrenzenden Schalter der eingangs genannten Art zu
schaffen, welcher dank seines speziellen, platzsparenden Aufbaus und der geringen
bewegten Masse wegen ein schnelles Ein- und Ausschalten im Hoch- und
Mittelspannungsbereich ermöglicht.
Der strombegrenzende Schalter nach der Erfindung weist drei parallel zueinander
angeordnete Pfade auf, von denen zwei eine mechanische Schaltstelle enthalten.
Die eine dieser mechanischen Schaltstellen ist zum Führen und Schalten von
Nennstrom ausgelegt, während die andere lediglich im Schaltfall kurzzeitig und
impulsartig von einem kommutierten Strom durchflossen wird. Die
Kontaktanordnungen der mechanischen Schaltstellen sind axialsymmetrisch
ausgebildet und koaxial angeordnet. Dank kurzen, koaxialen Kupferverbindungen
ergeben sich sehr kleine Streuinduktivitäten, wodurch eine sehr schnelle
Kommutierung der Ströme ermöglicht wird.
Enthält auch der dritte Pfad des Schalters nach der Erfindung eine mechanische
Schaltstelle mit einer koaxial angeordneten Kontaktanordnung, erübrigt sich ein bei
herkömmlichen strombegrenzenden Schaltern in Serie geschalteter Serientrenner.
Weisen die Kontaktanordnungen unterschiedliche Durchmesser auf und sind sie
ineinanderliegend angeordnet, verringert sich die Ausdehnung des Schalters in
axialer Richtung. Dadurch lassen sich die Abmessungen eines Gehäuses reduzieren,
in dem die Kontaktanordnungen angeordnet sind, um beispielsweise gegen Staub
oder andere störende Einflüsse geschützt zu sein. Besonders vorteilhaft ist dabei die
Anordnung der Kontaktanordnungen in einem druckfesten Gehäuse, welches
beispielsweise mit einem Isoliergas unter atmosphärischem oder höherem Druck
gefüllt ist, was sich günstig auf die dielektrische Eigenschaft der Kontaktanordnung
auswirkt. Enthält das Gehäuse zwei elektrisch leitende, voneinander isolierte Teile,
lässt sich der Nennstrom direkt über diese Gehäuseteile an die Anschlüsse der
Nennstromschaltstelle führen. Aufwendige Nennstromdurchführungen durch das
Gehäuse entfallen somit.
Enthalten die Schaltstellen einen schnellen Antrieb zum Öffnen und Schliessen der
Kontaktanordnung, können dadurch verschiedene, betrieblichen Anforderungen
entsprechende Algorithmen zum Öffnen und/oder Schliessen des Schalters
implementiert werden.
Eine Ausführungsform der Erfindung und die damit erzielbaren weiteren Vorteile
werden nachfolgend anhand von Zeichnungen näher erläutert. Hierbei zeigt:
Fig. 1 eine einphasige Grundschaltung einer ein Mittelspannungsnetz
nachbildenden Prüfvorrichtung mit einer ersten Ausführungsform eines
strombegrenzenden Schalters nach der Erfindung,
Fig. 2 eine Aufsicht auf einen längs einer Achse geführten Schnitt durch ein
Gehäuse mit Schaltstellen des Schalters nach Fig. 1,
Fig. 3 eine einphasige Grundschaltung einer ein Mittelspannungsnetz
nachbildenden Prüfvorrichtung mit einer zweiten Ausführungsform eines
strombegrenzenden Schalters nach der Erfindung, und
Fig. 4 eine Aufsicht auf einen längs einer Achse geführten Schnitt durch ein
Gehäuse mit Schaltstellen des Schalters nach Fig. 3, und
Fig. 5 eine Aufsicht auf einen vergrössert dargestellten Ausschnitt einer Schaltstelle
des Schalters nach Fig. 4.
In allen Figuren beziehen sich gleiche Bezugszeichen auf gleichwirkende Teile.
Die in Fig. 1 dargestellte Schaltung ist eine einphasige Grundschaltung einer ein
Mittelspannungsnetz nachbildenden Prüfvorrichtung mit einer ersten
Ausführungsform eines strombegrenzenden Schalters S nach der Erfindung. Die
Prüfvorrichtung enthält einen eine Netzspannung UN von einigen 10 kV
nachbildenden Generator Q, den Schalter S und eine aus einem ohmschen
Widerstand RL und einer Induktivität LL nachgebildeten Last L. Zwischen dem
Generator Q und dem Schalter S ist eine Kurschlussstromerkennungseinheit E
geschaltet, die einen Mess- und Auswerteteil zur sehr raschen Erkennung von
Kurzschlussströmen von bis zu einigen 10 kA enthält. Der Schalter S weist eine im
Strompfad vom Generator Q zur Last L liegende Nennstromschaltstelle S1 auf.
Parallel zur Nennstromschaltstelle S1 sind zwei Kommutierungspfade P1 und P2
geschaltet.
Der erste Kommutierungspfad P1 enthält eine Trennschaltstelle ST und eine
leistungselektronische Schaltvorrichtung T mit einer Diodenbrücke D1, D2,
abschaltbaren Leistungshalbleitern H, beispielsweise GTO, sowie einem
Überspannungsableiter M. Die Diodenbrücke erlaubt ein Schalten von
Wechselströmen sowohl bei positiver als auch bei negativer Polarität ohne
antiparallel geschaltete Leistungshalbleiter.
Der zweite Kommutierungspfad P2 enthält in Serie geschaltet eine
Abschaltschaltstelle SA und einen Strombegrenzer RB, der zeitlich verzögert auf
einen Strom anspricht und zum Beispiel als PTC-Widerstand ausgebildet ist. Die
Abschaltschaltstelle kann als Halbleiterschalter HA mit antiparallel geschalteten,
abschaltbaren Leistungshalbleitern, beispielsweise GTOs, ausgebildet sein oder eine
galvanisch trennende, mechanische Kontaktanordnung KA, vorzugsweise einen
Vakuumschalter, umfassen.
Die Schaltstellen S1 und ST des Schalters nach Fig. 1 weisen je eine sehr rasch,
innerhalb weniger 100 µs, öffnende Kontaktanordnung K1 und KT auf. Die
Kontaktanordnung K1 der Nennstromschaltstelle S1 ist lichtbogenfest ausgebildet.
In einer vorteilhaften Ausführung des Schalters nach der Erfindung sind die beiden
Kontaktanordnungen K1 und KT der Schaltstellen S1 und ST in einem Gehäuse G
angeordnet. Generatorseitig sind die beiden Kontaktanordnungen K1 und KT der
Schaltstellen S1 und ST über einen Anschluss 1, ein erstes Gehäuseteil 10 und
primäre Zuleitungen 11 und 12 angeschlossen. Lastseitig ist die
Nennstromschaltstelle S1 über eine sekundäre Zuleitung 21 und ein zweites
Gehäuseteil 20 mit dem Anschluss 2 verbunden. Die Trennschaltstelle ST des ersten
Kommutierungspfads P1 ist über eine sekundäre Zuleitungen 31, die mit einer
Durchführung 5 durch das Gehäuse G geführt ist, und über einen Anschluss 3 mit
der leistungselektronischen Schaltvorrichtung T verbunden.
Während des Betriebs sind die Kontaktanordnungen K1 und KT der beiden
Schaltstellen S1 und ST sowie die Abschaltschaltstelle SA geschlossen bzw. leitend.
Beim Auftreten eines Kurzschlussstromes löst die Erkennungseinheit E am
strombegrenzenden Schalter S innerhalb von etwa 100 µs einen Abschaltvorgang
aus. Dabei werden sofort die im ersten Kommutierungspfad P1 liegenden
Halbleiterelemente H leitend gemacht. Zugleich wird die Kontakanordnung K1 der
Nennstromschaltstelle S1 geöffnet. Bedingt durch zwei dabei gebildete, in Serie
geschaltete Lichtbögen kommutiert der noch ansteigende Kurzschlussstrom
innerhalb von etwa 150 µs in den ersten Kommutierungspfad P1. Die
Halbleiterelemente H bleiben solange leitend, bis über der Kontaktanordnung K1 der
Nennstromschaltstelle S1 eine Spannungsfestigkeit erreicht wird, die grösser ist als
die Spannungsfestigkeit über den Halbleiterelementen H. Dann wird der
Kurzschlussstrom im ersten Kommutierungspfad P1 durch die Halbleiterelemente H
abgeschaltet und kommutiert in den zweiten Kommutierungspfad P2. Gleichzeitig
wird die Kontaktanordnung KT der Trennschaltstelle ST geöffnet. Bei der zweiten
Kommutierung entsteht sowohl eine transiente Überspannung auf Grund von
Streuinduktivitäten als auch ein ohmscher Spannungsabfall am Strombegrenzer RB.
Der Strombegrenzer RB begrenzt mit einer Verzögerung von einigen 100 µs. Diese
Zeitverzögerung reicht aus, um den Öffnungsvorgang an der Kontaktanordnung K1
der Nennstromschaltstelle S1 und der Kontaktanordnung KT der Trennschaltstelle ST
zu beenden. Nach dem Öffnen der Kontaktanordnung KT der Trennschaltstelle ST
fällt im ersten Kommutierungspfad P1 praktisch die gesamte am Schalter S
anstehende Spannung über der Trennschaltstelle ST ab. Da der Strombegrenzer RB
verzögert anspricht, beginnt der Anstieg der Spannung über dem Schalter S und
somit über der Nennstromschaltstelle S1 und der Trennschaltstelle ST erst nachdem
die Kontaktanordnung K1 der Nennstromschaltstelle S1 und die Kontaktanordnung KT
der Trennschaltstelle ST geöffnet sind. Der begrenzte Kurzschlussstrom kann beim
folgenden Stromnulldruchgang, beispielsweise nach 5 bis 6 ms, durch die
Abschaltschaltstelle SA mit sehr geringer transienten wiederkehrenden Spannung
(Transient Recovery Voltage) abgeschaltet werden.
Fig. 2 zeigt eine mögliche Anordnung der erste Ausführungsform des
erfindungsgemässen Schalters. Die beiden Schaltstellen S1 und ST sind mehrheitlich
koaxialsymmetrisch in einem zylinderförmigen Gehäuse G angeordnet. Das Gehäuse
G setzt sich aus zwei plattenförmigen, elektrisch leitenden Gehäuseteilen 10 und 20,
einem rohrförmig ausgebildeten, elektrisch isolierenden Gehäuseteil 7 und zwei
elektrisch isolierenden, gasdichten Durchführungen 5 und 6 zusammen. Das
Gehäuse G ist druckfest ausgebildet und mit einem gasförmigen Medium gefüllt, zum
Beispiel Luft oder SF6 unter atmosphärischem oder höherem Druck.
Die beiden Schaltstellen S1 und ST setzen sich je aus einer Kontaktanordnung K1 und
KT mit je zwei feststehenden Schaltstücken und je einem beweglichen
Brückenschaltstück sowie aus je einem unabhängig auslösbaren Antrieb zum Öffnen
und/ oder Schliessen der Kontaktanordnung zusammen.
Die beiden Kontaktanordnungen K1 und KT sind ineinander angeordnet, wobei die
Kontaktanordnung K1 der Nennstromschaltstelle S1, da sie zum Führen von
Nennstrom einen entsprechenden Querschnitt bedingt, den grössten Durchmesser
hat und aussenliegend angeordnet ist. Die Kontaktanordnung KT der
Trennschaltstelle ST, die nur im Schaltfall kurzzeitig und impulsartig von einem
kommutierenden Strom durchflossen wird, hat einen entsprechend kleineren
Durchmesser und ist koaxial innerhalb der Kontaktanordnung K1 der
Nennstromschaltstelle S1 angeordnet. Die Zuleitungen zu den Kontaktstellen sind
gemäss Fig. 2 möglichst kurz und axialsymmetrisch ausgebildet. Die
Nennstromanschlüsse 1 und 2 sind bei dem zylinderförmigen Gehäuse G am
äusseren Rand der plattenförmigen, elektrisch leitenden Gehäuseteile 1 und 2
angeschlossen und können beispielsweise rohrförmig ausgebildet sein. Die übrigen
Zuleitungen zu den Kontaktanordnungen, sowie allfällige Leitungen für die
Steuerungen der Schaltstellen, werden mit Vorteil durch die Mitte der plattenförmigen
Gehäuseteile 1 und 2 aus dem Gehäuse geführt. Weitere Durchführungen,
insbesondere Hochstrom- und Hochspannungsdurchführungen für den Nennstrom,
fallen dank der Einbindung der Gehäuseteile 1 und 2 in den Nennstrompfad weg.
Fig. 3 zeigt die in Fig. 1 dargestellte Schaltung, mit einer vorteilhaften, zweiten
Ausführungsform des erfindungsgemässen Schalters S. Dabei umfasst die
Abschaltschaltstelle SA eine ebenfalls sehr rasch öffnende mechanische
Kontaktanordnung KA. Zusammen mit den beiden Kontaktanordnungen K1 und KT
der Schaltstellen S1 und ST ist die Kontaktanordnung KA der Abschaltschaltstelle SA
in dem Gehäuse G angeordnet. Generatorseitig ist die Abschaltschaltstelle SA
ebenfalls über den Anschluss 1 und das erste Gehäuseteil 10 sowie eine primäre
Zuleitung 13 angeschlossen. Lastseitig ist die Abschaltschaltstelle SA über eine
sekundäre Zuleitung 41, die mit einer Durchführung 6 durch das Gehäuse G geführt
ist, und über einen Anschluss 4 mit dem Strombegrenzer RB verbunden.
Die in Fig. 4 dargestellte Anordnung der zweiten Ausführungsform des
erfindungsgemässen Schalters entspricht weitgehend der Anordnung nach Fig. 2.
Zusätzlich zu den beiden Schaltstellen S1 und ST ist die Abschaltschaltstelle SA
koaxialsymmetrisch in dem Gehäuse G angeordnet.
Mit dieser Ausführungsform, mit galvanischer Trennung in jedem der drei parallelen
Strompfade, kann auf die Verwendung eines zusätzlichen Serientrenners verzichtet
werden.
Eine vorteilhafte Ausführungsform des Antriebs einer Schaltstelle sieht neben einem
beweglichen Brückenschaltstück, welches Teil der Kontaktanordnung der Schaltstelle
ist, im wesentlichen zwei Spulen sowie eine leistungselektronische Steuereinheit vor.
Die Kontaktanordnung sowie die Spulen sind axialsymmetrisch ausgebildet und
koaxial zueinander angeordnet. Der genaue Aufbau der drei Schaltstellen wird
anhand eines in Fig. 5 dargestellten Ausschnitts der Anordnung nach Fig. 2 genauer
erläutert. Dabei sind die beiden Spulen 81 und 82, welche zu dem Antrieb einer
Schaltstelle gehören, jeweils beidseits des zugehörigen, als Kontaktring 85
ausgebildeten Brückenschaltstücks in axialer Richtung versetzt angeordnet. Der
Kontaktring wird mit elektrodynamischer Kraft beaufschlagt, indem aus der
leistungselektronischen Steuereinheit in die entsprechende Spule Energie gespiesen
wird. Der Kontaktring kann in axialer Richtung zwischen den beiden Spulen 81 und
82 hin und her bewegt werden und dabei die Kontaktanordnung öffnen und wieder
schliessen. Im geschlossenen Zustand der Kontaktanordnung ist der Kontaktring 85
zwischen den beiden feststehenden Schaltstücken 84 eingepasst und schliesst diese
kurz. In der geöffneten Position der Kontaktanordnung wird der Kontaktring 85 von
einem Halteteil 83 festgehalten.
1
,
2
Nennstromanschluss am Gehäuse
3
,
4
Sekundärer Anschluss für Trennschaltstelle, Abschaltschaltstelle
5
,
6
Durchführung der sekundären Anschlüsse
7
Elektrisch isolierendes Gehäuseteil
10
,
20
Elektrisch leitendes Gehäuseteil
11
,
12
,
13
Primäre Zuleitung zu Schaltstelle
21
,
31
,
41
Sekundäre Zuleitung zu Schaltstelle
81
,
82
Antriebsspulen
83
Halteteil
84
Feststehende Schaltstücke
85
Kontaktring
A Symmetrieachse
D1
A Symmetrieachse
D1
, D2
Diodenbrücke
E Kurzschlusserkennungseinheit
G Gehäuse
H Halbleiter
HA
E Kurzschlusserkennungseinheit
G Gehäuse
H Halbleiter
HA
Halbleiterschalter
IN
IN
Nennstrom
K1
K1
, KT
, KA
Kontaktanordnungen
L Last
LL
L Last
LL
Lastinduktivität
M Überspannungsableiter
Q Spannungsquelle, Generator
RB
M Überspannungsableiter
Q Spannungsquelle, Generator
RB
Strombegrenzer
RL
RL
Ohmscher Lastwiderstand
S Strombegrenzender Schalter
S1
S Strombegrenzender Schalter
S1
, ST
, SA
Nennstrom-, Trenn-, Abschaltschaltstelle
T Leistungselektronisches Schaltvorrichtung
UN
T Leistungselektronisches Schaltvorrichtung
UN
Netzspannung
Claims (12)
1. Strombegrenzender Schalter (S) mit einer eine lichtbogenfeste Kontaktanordnung
(K1) enthaltende Nennstromschaltstelle (S1) und mit zwei parallel zur
Nennstromschaltstelle (S1) geschalteten Kommutierungspfaden (P1, P2), von
denen ein erster (P1) in Serie geschaltet eine Kontaktanordnung (KT) einer
Trennschaltstelle (ST) und eine leistungselektronische Schaltvorrichtung (T)
enthält und ein zweiter in Serie geschaltet eine Abschaltschaltschaltstelle (SA)
und ein strombegrenzendes Element (RB) enthält, dadurch gekennzeichnet, dass
die Kontaktanordnung (K1) der Nennstromschaltstelle (S1) und die
Kontaktanordnung (KT) der Trennschaltstelle (ST) symmetrisch bezüglich einer
gemeinsamen Achse (A) ausgebildet und angeordnet sind.
2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschaltschaltstelle
(SA) eine galvanisch trennende Kontaktanordnung (KA) aufweist und dass diese
Kontaktanordnung (KA) symmetrisch bezüglich der gemeinsamen Achse (A)
ausgebildet und angeordnet ist.
3. Schalter nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die
Kontaktanordnungen (K1, KT, KA) der Schaltstellen (S1, ST, SA) einen
unterschiedlich grossen Durchmesser haben und ineinanderliegend angeordnet
sind.
4. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die
Kontaktanordnungen (K1, KT, KA) der Schaltstellen (S1, ST, SA) in einem Gehäuse
(G) angeordnet sind.
5. Schalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse
zylinderförmig ausgebildet ist und dass die Kontaktanordnungen (K1, KT, KA) der
Schaltstellen (S1, ST, SA) und das Gehäuse (G) bezüglich einer gemeinsamen
Achse (A) koaxial angeordnet sind.
6. Schalter nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das
Gehäuse (G) druckfest ausgebildet ist.
7. Schalter nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das
Gehäuse wenigstens zwei elektrisch leitende Gehäuseteile (10, 20) aufweist, die
über mindestens ein drittes, elektrisch isolierendes Gehäuseteil (7) miteinander
verbunden sind.
8. Schalter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden elektrisch
leitenden Gehäuseteile (10, 20) plattenförmig ausgebildet sind, und dass das
elektrisch isolierende Gehäuseteil (7) rohrförmig ausgebildet und derart zwischen
den plattenförmigen Gehäuseteilen (10, 20) angeordnet ist, dass die beiden
plattenförmigen Gehäuseteile (10, 20) das rohrförmige Gehäuseteil (7) stirnseitig
begrenzen.
9. Schalter nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine
gemeinsame primäre Zuleitung (1, 11, 12, 13) zu den Kontaktanordnungen (K1,
KT, KA) der Schaltstellen (S1, ST, SA) über ein erstes der beiden elektrisch
leitenden Gehäuseteile (10) geführt ist, dass eine sekundäre Zuleitung (2, 21) zu
der Kontaktanordnung (K1) der Nennstromschaltstelle (S1) über das zweite der
beiden elektrisch leitenden Gehäuseteile (20) geführt ist, und dass die
sekundären Zuleitungen (3, 31, 4, 41) zu den Kontaktanordnungen (KT, KA) der
übrigen Schaltstellen (ST, SA) durch das Gehäuse geführt sind.
10. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass jede
der Schaltstellen (S1, ST und SA) zum Öffnen und/oder Schliessen der
Kontaktanordnungen (K1, KT, KA) einen Antrieb enthält.
11. Schalter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb
elektrodynamische Kraft erzeugt.
12. Schalter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb zwei
koaxial versetzt angeordnete Spulen (81, 82), einen koaxial zwischen den Spulen
angeordneten, in axialer Richtung beweglichen Kontaktring (85) sowie eine
leistungselektronische Steuereinheit umfasst, wobei der Kontaktring (85) im
geschlossen Zustand der Schaltstelle zwei koaxial angeordnete, feststehende
Kontaktstücke (84) kurzschliesst.
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