DE19952760A1 - Rührelement - Google Patents
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- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Rührelement zum Mischen eines Fluids mit einer Mehrzahl an einer Nabe N angebrachten Blättern B, die aus einer Platte mit einem gekrümmten Profil gebildet sind, wobei die Platte eine im wesentlichen einheitliche Dicke d aufweist. Zur Verbesserung der Rührwirkung ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß das Profil eine asymmetrische Krümmung nach Art eines Flugzeugflügels aufweist.
Description
Die Erfindung betrifft ein Rührelement zum Mischen eines
Fluids nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein solches Rührelement ist aus der US 5,297,938 bekannt. Da
bei sind die Blätter über Hilfsblätter an einer Nabe ange
bracht. Die Blätter bestehen aus einer geknickten Platte. Der
radial außenliegende Plattenabschnitt ist im wesentlichen
symmetrisch gekrümmt.
Aus der US 4,802,771 ist eine Rührvorrichtung bekannt, bei
der an einer Welle endständig ein Rührelement angebracht ist.
Die Blätter des Rührelements sind an ihren Enden mit symme
trisch gekrümmten Finnen versehen.
Die US 4,519,715 beschreibt ein Propeller zur Erzeugung einer
axialen Strömung. Die sich von der Welle erstreckenden Blät
ter weisen im Querschnitt eine symmetrische Krümmung auf.
Aus der US 4,896,971 ist eine Mischvorrichtung bekannt, bei
der an einer Welle mehrere Flügelräder angebracht sind. Die
Enden der Blätter sind nach unten gekrümmt. Die Blätter wei
sen an den Enden eine symmetrische Wölbung auf. Sie sind mit
schmalen Hilfsblättern an der Welle angebracht. In Draufsicht
auf das Rührelement überlappen die Blätter teilweise.
Die US 5,158,434 und 5,112,192 beschreiben Flügelräder zum
Mischen in Flüssigkeiten. Die Blätter dieser Flügelräder er
strecken sich radial von einer Welle. Sie sind gewunden und
weisen ein Vollprofil nach Art eines Flugzeugflügels auf.
Bei den in den US 5,813,837 und 5,052,892 beschriebenen Flü
gelrädern sind wiederum geknickte Blätter an der Welle ange
bracht.
Bei den bekannten Rührvorrichtungen ist zur Erzielung des ge
wünschten Rührergebnisses ein relativ hoher Leistungseintrag
erforderlich. Außerdem erfordern die Rührvorrichtungen nach
dem Stand der Technik einen hohen Herstellungsaufwand.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Rührelement anzugeben, mit
dem mit möglichst wenig Energieaufwand eine gute Durch
mischung eines Fluids möglich ist. Außerdem soll das Rührele
ment möglichst einfach und kostengünstig herstellbar sein.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus
den Merkmalen der Anspüche 2-14.
Nach Maßgabe der Erfindung ist vorgesehen, daß das Profil
asymmetrisch nach Art eines Flugzeugflügels gekrümmt ist. -
Das erfindungsgemäße Rührelement führt überraschenderweise
bei einem deutlich geringeren Energieeintrag zu vergleichba
ren Rührergebnissen. Es ist einfach und kostengünstig her
stellbar.
Die Platte weist ferner eine erste und eine zweite Längskante
auf und der Krümmungsradius nimmt im Profil von der ersten
zur zweiten Längskante ab. Das so gebildete Profil zeichnet
sich durch einen besonders hohen Auftriebsbeiwert ca und ei
nen geringen Widerstandsbeiwert cw aus.
Das Profil weist bei einer Reynoldszahl Re von weniger als
60.000 eine Gleitzahl ε von höchstens 0,09, vorzugsweise
höchstens 0,04, auf. Nach einer besonders bevorzugten Ausfüh
rungsform ist die Gleitzahl ε in einem Bereich der Reynolds
zahl von 40.000 bis 120.000, vorzugsweise bis 180.000, klei
ner als 0,04.
Von hydrodynamischem Vorteil ist es ferner, daß die zweite
Längskante der Platte im Profil spitz zulaufend ausgebildet
ist. Je nach Anwendungsfall können die erste und die zweite
Längskante unterschiedlich lang ausgebildet sein.
Als besonders vorteilhaft wird es angesehen, daß die Blätter
mittels eines Verbindungsstücks mit einem Abstand zur Nabe
gehalten sind. Bei dem Verbindungsstück kann es sich um eine
Stange, ein Rohr oder ein besonders strömungsgünstig profi
liertes Element handeln. Bei einer solchen Anordnung der
Blätter bilden sich ab einer bestimmten Bewegungsgeschwindig
keit an der ersten Längskante bzw. Hinterkante der Blätter
zwei gegenläufig rotierende Wirbelzöpfe. Die Ausbildung sol
cher Wirbelzöpfe ist vorteilhaft; sie tragen zur verbesserten
Durchmischung des Fluids bei. Die Wirbelzöpfe bilden sich
überraschenderweise auch bei Profilen mit einer kleinen
Gleitzahl aus. Der Energieaufwand zu deren Erzeugung ist ge
ring.
Vorteilhafterweise ist eine Profilachse des Profils senkrecht
zur Achse der Nabe angeordnet. Es kann aber auch sein, daß
die Profilachse in einem Winkel zur Achse der Nabe oder auch
parallel zur Achse der Nabe angeordnet ist. Unter Profilachse
wird in diesem Zusammenhang eine Achse verstanden, welche im
wesentlichen parallel zu den Längskanten verläuft und Punkte
gleicher Krümmung miteinander verbindet.
Nach einem weiteren Ausgestaltungsmerkmal sind die Blätter
mit einem Anstellwinkel gegenüber einer senkrecht zur Achse
der Nabe gedachten Ebene angebracht. Wenn die Profilachse
parallel zur Achse der Nabe angeordnet ist, kann es vorteil
haft sein, daß die Blätter mit einem Anstellwinkel gegenüber
einer parallel zur Achse der Nabe gedachten Ebene angebracht
sind. Der Anstellwinkel kann zwischen 0,5 und 30°, vorzugs
weise 10-15°, sein. Damit wird das Rührergebnis weiter ver
bessert. Selbstverständlich sind auch Schrägstellungen der
Blätter zwischen der vorgenannten senkrechten und parallelen
Anordnung möglich.
Es ist vorteilhaft, daß mindestens zwei der Blätter in einan
der gegenüberliegender Anordnung in einer ersten Ebene an der
Nabe angebracht sind. Es können aber auch mehrere, z. B. vier,
an einander gegenüberliegenden radial sich von der Nabe er
streckenden Achsen angebrachte Blätter vorgesehen sein. Es
ist auch möglich, daß eine Mehrzahl von Ebenen vorgesehen ist
und in jeder der Ebenen mindestens zwei Blätter in einander
gegenüberliegender Anordnung vorgesehen sind.
Nachfolgend werden anhand der Zeichnung Ausführungsbeispiele
der Erfindung näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 ein Profil eines erfindungsgemäßen Blatts,
Fig. 2 die Ermittlung der Gleitzahl des Blatts gemäß Fig.
1 und eines Tragflügelprofils nach dem Stand der
Technik,
Fig. 3 die Gleitzahl des Blatts nach Fig. 1 im Vergleich
zu Gleitzahlen eines Tragflügelprofils nach dem
Stand der Technik sowie einer ebenen Platte,
Fig. 4 die Ausbildung von Wirbelzöpfen bei einem Blatt ge
mäß Fig. 1,
Fig. 5 den Leistungseintrag des Blatts gemäß Fig. 1 im
Vergleich zu Rührelementen nach dem Stand der Tech
nik,
Fig. 6 ein erstes Rührelement,
Fig. 7 ein zweites Rührelement,
Fig. 8 ein drittes Rührelement,
Fig. 9 ein viertes Rührelement,
Fig. 10 ein fünftes Rührelement und
Fig. 11 ein sechstes Rührelement.
Zur Charakterisierung von Rührelementen werden in der Rühr
werkstechnik vor allem die Reynoldszahl benutzt. Sie ergibt
sich aus der folgenden Beziehung:
Dabei ist dr der Rührerdurchmesser, n die Drehzahl und ν die
kinematische Viskosität.
Hinsichtlich der geometrischen Gestaltung des Profils der
Blätter von Flügelrädern kann von der Gleichung für die Auf
triebskraft ausgegangen werden:
FA = Ca.S.q
FA = Ca.S.q
wobei die Bezugsfläche S durch das Produkt aus der Profiltie
fe l mit der Spannweite b definiert ist:
S = b.l.
Analog dazu läßt sich für die Widerstandskraft FW folgendes
definieren:
FW = Cw.S.q.
Bei den Faktoren ca und cw handelt es sich um den dimensions
losen Auftriebs- bzw. Widerstandsbeiwert. Mit q ist der kine
tische Druck bezeichnet.
Die Gleitzahl ε ist wie folgt definiert:
Zur Bestimmung der Rührleistung kann die folgende Beziehung
angesetzt werden:
P = M.2.π.n.
Zur Bestimmung der Rührleistung P ist es ausreichend, das
Drehmoment M und die Drehzahl n des Rührers zu kennen. Beide
Größen können ohne weiters gemessen werden. Nach der Ermitt
lung dieser Größen ist es möglich, die dimensionslose
Reynoldszahl Re zu ermitteln. Ebenso kann die Rührleistung
bzw. der Leistungseintrag P gegenüber der Mischzeit aufgetra
gen werden.
In Fig. 1 ist ein Profil eines erfindungsgemäßen Blatts B ge
zeigt. Das Blatt B ist aus einer Platte mit einer ersten
Längskante L1 und einer zweiten Längskante L2 hergestellt.
Der Krümmungsradius nimmt im Profil von der ersten L1 zur
zweiten Längskante hin ab. Die zweite Längskante L2 ist im
Profil spitz zulaufend ausgebildet. Mit Ausnahme des spitz
zulaufenden Abschnitts im Bereich der zweiten Längskante L2
weist das Blatt B eine im wesentlichen einheitliche Dicke d
auf.
In Fig. 2 ist der Auftriebsbeiwert ca des Blatts B gemäß Fig.
1 über dessen Widerstandsbeiwert cw bei einer Reynoldszahl
von 42.000 aufgetragen. Im Vergleich dazu ist rechts daneben
ebenfalls der Auftriebsbeiwert ca über dem Widerstandsbeiwert
cw für ein Tragflügelprofil nach dem Stand der Technik ge
zeigt. Dieses Tragflügelprofil ist im Gegensatz zum Profil
gemäß Fig. 1 an seiner Unterseite eben ausgebildet.
Aus der vergleichenden Darstellung in Fig. 2 wird deutlich,
daß das erfindungsgemäße Blatt B höhere Auftriebsbeiwerte ca
und niedrigere Widerstandsbeiwerte cw aufweist als der Trag
flügel nach dem Stand der Technik.
In Fig. 3 ist vergleichend die Gleitzahl ε über der Reynolds
zahl für das Blatt B gemäß Fig. 1, ein Tragflügelprofil nach
dem Stand der Technik und eine ebene Platte gezeigt. Das
Blatt B gemäß Fig. 1 ist über den gesamten Bereich der hier
betrachteten Reynoldszahlen Re von etwa 20.000 bis 180.000
durch besonders niedrige Gleitzahlen ε gekennzeichnet. Die
Gleitzahlen ε sind über den Gesamtbereich stets kleiner als
0,04. Insbesondere auch im Bereich zwischen 20.000 und 60.000
sind die Gleitzahlen ε des Blatts B gemäß Fig. 1 kleiner als
0,04. Hier erreichen die Gleitzahlen ε des Tragflügelprofils
nach dem Stand der Technik Werte von mehr als 0,2.
In Fig. 4 ist die bei Benutzung des Blatts B gemäß Fig. 1 in
einem Fluid hervorgerufene Wirbelbildung gezeigt. Die an dem
erfindungsgemäßen Blatt B hervorgerufene räumliche Strömung
entsteht durch einen Druckausgleich zwischen Blattunter- und
-oberseite an den Blattenden. Dieser Druckausgleich bewirkt
eine Ablenkung der Stromlinien an der Oberseite zur Mitte hin
und auf der Unterseite von der Mitte weg. Gegen die Blattmit
te nimmt die Größe der Stromlinienablenkung beidseitig auf
Null ab. Bei der Wiedervereinigung der oberen und unteren
Stomlinien hinter dem Blatt, weisen diese, je nach Größe der
Ablenkung, seitliche Geschwindigkeitskomponenten auf. Dadurch
wird eine Drehbewegung eingeleitet. Entlang der zweiten Kante
L2 entstehen also Wirbel, die zusammen eine Wirbelfläche bil
den. Besonders stark ausgebildet sind die Wirbelbänder, wel
che von den Blattenden ausgehen. Diese werden allgemein als
"Wirbelzöpfe" bezeichnet. Das erfindungsgemäße hydrodynamisch
profilierte Blatt B zeichnet sich durch besonders schmale
Wirbelzöpfe aus. Spritzt man z. B. zur Durchführung einer che
mischen Reaktion eine 2. Komponente in den Bereich dieser
Wirbelzöpfe, so gewährleisten die Wirbelzöpfe eine schlagar
tige Durchmischung mit einer im Fluid vorliegenden 1. Kompo
nente. Das ermöglicht insbesondere bei konkurrierenden chemi
schen Reaktionen eine gezielte Reaktionsführung, d. h. eine
Beeinflussung der Selektivität und des Umsatzes.
In Fig. 5 ist die Mischzeit des Blatts B gemäß Fig. 1 über
dem Leistungseintrag P gezeigt. Das hier benutzte Blatt B
weist eine Kantenlänge der ersten und zweiten Längskanten von
50 mm und eine Kantenlänge der ersten und zweiten Querkanten
von 50 mm auf. Die Dicke der gewölbten Platte beträgt 1 mm.
Der Anstellwinkel ist 15°. Gegenüber den nach dem Stand der
Technik von Ruzkowski untersuchten Rührelementen (Ruszkowski,
S., 1994, A rational method for measuring blending perfor
mance and comparison of different impeller types, Proc. Eight
European Conference on Mixing, I. Chem. E. Symposium Series
No. 136, 283-291) ist die Mischzeit bei vergleichbarem Lei
stungseintrag um ein Mehrfaches verringert. Das erfindungsge
mäße Rührelememt ist also besonders energiesparend.
In Fig. 6 ist ein erstes Ausführungsbeispiel eines Rührele
ments gezeigt. Auf einer Welle W ist eine Nabe N angebracht.
Von der Nabe N erstrecken sich stangenartige Verbindungsele
mente V, an denen endständig jeweils ein Blatt B angebracht
ist. Eine Profilachse P der Blätter B ist hier parallel zur
Achse der Nabe N orientiert. Bei dem in Fig. 7 gezeigten
zweiten Ausführungsbeispiel ist die Profilachse P senkrecht
zur Achse der Nabe N angeordnet. Die Blätter B sind hier mit
einem Anstellwinkel von etwa 15° gegenüber einer insbesondere
durch Rotation der Verbindungselemente V definierten Ebene
angestellt. Die Ebene steht also senkrecht zur Achse der Nabe
N.
Bei den in den Fig. 8 und 9 gezeigten dritten und vierten
Ausführungsformen ist das Verbindungselement V kürzer als bei
den vorerwähnten Ausführungsbeispielen ausgeführt.
Fig. 10 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem zwei Blätter B
in einander gegenüberliegender Anordnung endständig jeweils
an einem Verbindungselement V befestigt sind. Es sind hier
mehrere Ebenen vorgesehen. Jede Ebene ist mit einem aus zwei
Blättern B in gegenüberliegender Anordnung bestehenden Rüh
relement besetzt.
In Fig. 11 ist ein Rührelement gezeigt, bei dem jeweils zwei
Blätter B an einem Verbindungselement V aufgenommen sind.
N Nabe
W Welle
B Blatt
P Profilachse
V Verbindungselement
L1 erste Längskante
L2 zweite Längskante
d Dicke
W Welle
B Blatt
P Profilachse
V Verbindungselement
L1 erste Längskante
L2 zweite Längskante
d Dicke
Claims (14)
1. Rührelement zum Mischen eines Fluids mit einer Mehrzahl
an an einer Nabe (N) angebrachten Blättern (B), die aus einer
Platte mit einem gekrümmten Profil gebildet sind, wobei die
Platte eine im wesentlichen einheitliche Dicke (d) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß das Profil eine asymetrische
Krümmung nach Art eines Flugzeugflügels aufweist.
2. Rührelement nach Anspruch 1, wobei die Platte eine erste
(L1) und eine zweite Längskante (L2) aufweist und der Krüm
mungsradius im Profil von der ersteh (L1) zur zweiten Längs
kante (L2) abnimmt.
3. Rührelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wo
bei das Blatt (B) bei einer Reynoldszahl von weniger als
60.000 eine Gleitzahl ε von höchstens 0,09, vorzugsweise
höchstens 0,04, aufweist.
4. Rührelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wo
bei die Gleitzahl ε des Blatts (B) in einem Bereich der
Reynoldszahl von 40.000 bis 120.000, vorzugsweise bis
180.000, kleiner als 0,04 ist.
5. Rührelememt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wo
bei die zweite Längskante (L2) der Platte im Profil spitz zu
laufend ausgebildet ist.
6. Rührelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wo
bei die erste (L1) und die zweite Längskante (L2) unter
schiedlich lang ausgebildet sind.
7. Rührelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wo
bei die Blätter (B) mittels eines Verbindungsstücks (V) mit
einem Abstand zur Nabe (N) gehalten sind.
8. Rührelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wo
bei eine Profilachse (P) des Profils senkrecht zur Achse der
Nabe (N) angeordnet ist.
9. Rührelement nach Anspruch 8, wobei die Blätter (B) mit
einen Anstellwinkel gegenüber einer senkrecht zur Achse der
Nabe (N) gebrachten Ebene angebracht sind.
10. Rührelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wo
bei die Profilachse (P) parallel zur Achse der Nabe (N) ange
ordnet ist.
11. Rührelement nach Anspruch 10, wobei die Blätter (B) mit
einem Anstellwinkel gegenüber einer parallel zur Achse der
Nabe (N) gedachten Ebene angebracht sind.
12. Rührelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wo
bei der Anstellwinkel zwischen 0,5 und 30°, vorzugsweise
10-15°, ist.
13. Rührelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wo
bei mindestens zwei der Blätter (B) in einander gegenüberlie
gender Anordnung in einer ersten Ebene an der Nabe (N) ange
bracht sind.
14. Rührelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wo
bei eine Mehrzahl an Ebenen vorgesehen ist und in jeder der
Ebenen mindestens zwei der Blätter (B) in einander gegenüber
liegender Anordnung vorgesehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19952760A DE19952760A1 (de) | 1999-11-02 | 1999-11-02 | Rührelement |
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19952760A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2003072235A1 (en) * | 2002-02-26 | 2003-09-04 | Spx Corporation | Dual direction mixing impeller and method |
| CN102511546A (zh) * | 2011-12-13 | 2012-06-27 | 内蒙古伊利实业集团股份有限公司 | 一种用于生产含果粒uht灭菌乳的平衡缸 |
-
1999
- 1999-11-02 DE DE19952760A patent/DE19952760A1/de not_active Ceased
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| CN102511546A (zh) * | 2011-12-13 | 2012-06-27 | 内蒙古伊利实业集团股份有限公司 | 一种用于生产含果粒uht灭菌乳的平衡缸 |
| CN102511546B (zh) * | 2011-12-13 | 2013-09-25 | 内蒙古伊利实业集团股份有限公司 | 一种用于生产含果粒uht灭菌乳的平衡缸 |
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Legal Events
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