DE19951789A1 - Anschlussklemme - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Anschlußklemme mit einem Gehäuse (14), in dem ein Liftkäfig (22) angeordnet ist, wobei das Gehäuse (14) und der Liftkäfig (22) jeweils eine erste fluchtend ausrichtbare Öffnung (20, 21) zum Einführen eines Kabelendes (24) in den Liftkäfig (22) aufweisen, wobei das Gehäuse (14) und der Liftkäfig (22) jeweils eine zweite fluchtend ausrichtbare Öffnung (36, 37) zum Einführen zumindest eines Teils (30a, 30b) eines Schaltungsträgers (10) in den Liftkäfig (22) aufweisen. Sie betrifft weiterhin ein System zum Herstellen einer leitenden Verbindung zwischen zumindest einem Teil (30a, 30b) eines Schaltungsträgers und einer erfindungsgemäßen Anschlußklemme, wobei das System weiterhin umfaßt: einen U-förmigen Klemmschutz (38), der über den Teil (30a, 30b) des Schaltungsträgers (10) schiebbar ist, der zur Herstellung einer leitenden Verbindung mit dem Kabelende (24) in die Anschlußklemme einzuführen ist. Ferner betrifft die Erfindung einen Schaltungsträger zur Verwendung mit einer erfindungsgemäßen Anschlußklemme bzw. zur Verwendung in dem erfindungsgemäßen System, wobei der Schaltungsträger (10) mindestens einen fingerförmigen Vorsprung (30a, 30b) aufweist, der zur Herstellung einer leitenden Verbindung mit einem Kabelende (24) in die Anschlußklemme einführbar ist.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anschlußklemme, die ein Gehäuse
aufweist, in dem ein Liftkäfig angeordnet ist, wobei das Gehäuse und der Lift
käfig jeweils eine erste fluchtend ausrichtbare Öffnung zum Einführen eines
Kabelendes in den Liftkäfig aufweisen.
Derartige Anschlußklemmen sind allgemein bekannt und sind in Form einer
speziellen Ausführungsform in den Fig. 1A, 1B, 2A, 2B dargestellt.
Ausgehend von weiteren aus dem Stand der Technik bekannten Anschluß
klemmen, die mit mindestens einem Lötpin pro Pol auf dem Träger einer elek
tronischen Schaltung befestigt sind, bilden diese eine Verbesserung hinsichtlich
der mechanischen und elektrischen Zuverlässigkeit. In Fig. 1A bezeichnet die
Bezugszahl 10 einen Schaltungsträger, einlagig oder mehrlagig, bzw. eine
Stromschiene. Öffnungen 12a; 12b sind im Schaltungsträger 10 vorgesehen. Im
Gehäuse 14 sind zwei Schrauben 16a, 16b versenkt.
Fig. 1B zeigt einen Schnitt entlang der Linie A-A von Fig. 1A. Zu erkennen
ist die Öffnung 12b im Schaltungsträger 10 sowie die in das Gehäuse 14 ver
senkte Schraube 16b, die auf einen mäanderförmig ausgebildeten Lötpin 18
drückt. Das Gehäuse 14 weist eine Öffnung 20 zum Einführen eines Kabelen
des 24 (siehe Fig. 2B) auf. In dem Gehäuse 14 ist ein Liftkäfig 22 angeordnet,
der durch Drehen der Schraube 16b relativ zum Gehäuse 14 bewegt werden
kann. Im Liftkäfig 22 befindet sich eine Öffnung 21, die mit der Öffnung 20 des
Gehäuses 14 fluchtend ausrichtbar ist.
Die Fig. 2A und 2B korrelieren mit den Darstellungen von Fig. 1A und
Fig. 1B, wobei nunmehr ein Kabelende 24 in die Öffnung 20 des Gehäuses 14,
sowie in die Öffnung 21 des Liftkäfigs 22 eingeführt wurde, der Lötpin 18 in
die Öffnung 12b eingeführt wurde und mittels Lot 26 in dieser Stellung fixiert
wurde. Das Kabelende 24 ist nunmehr - nach Bewegen des Liftkäfigs 22 durch
Drehen der Schraube 16b nach oben - leitend mit dem Lötpin 18 verbunden.
Der Lötpin 18 wiederum ist leitend über das Lot 26 mit einer Leiterbahn 28 auf
dem Schaltungsträger 10 verbunden. Durch die mäanderförmige Ausbildung
des Lötpins 18 wird die Torsionselastizität vergrößert und damit die Lötstelle
entlastet.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung
die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Anschlußklemme derart weiter
zubilden, daß der von der Lötstelle herrührende elektrische Widerstand redu
ziert wird.
Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Anschlußklemme mit den Merkmalen
von Patentanspruch 1. Dadurch, daß Gehäuse und Liftkäfig eine zweite fluch
tend ausrichtbare Öffnung aufweisen, in die zumindest ein Teil eines Schal
tungsträgers in den Liftkäfig eingeführt werden kann, wird ermöglicht, daß
eine Leiterbahn auf dem Schaltungsträger durch eine andere Stellung des Lift
käfigs leitend gegen ein Kabelende gedrückt wird. Dadurch, daß ein Lötpin
komplett entfallen kann, reduzieren sich die Herstellungskosten. Aufgrund
dessen, daß insofern keine Lötung mehr erfolgen muß, verschwindet der elek
trische Widerstand der Lötstelle völlig.
Damit ein Teil eines Schaltungsträgers in die Anschlußklemme eingeführt
werden kann, ist es besonders vorteilhaft, den Schaltungsträgerrand fingerför
mig auszubilden. Durch diese Ausbildung und durch das zwischen mehreren
solchen Fingern des Schaltungsträgers senkrecht hindurchragende Klemmen
gehäuse vergrößern sich in vorteilhafter Weise die Luft- und Kriechstrecken
und damit die Spannungsfestigkeit zwischen den einzelnen Polen der Klemme,
sofern mehrere erfindungsgemäße Einzelklemmen in einem gemeinsamen Ge
häuse zusammengefaßt werden. Die Anschlußklemme besteht dabei in vorteil
hafter Weise aus isolierendem Material.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform sind die erste und die
zweite Öffnung des Liftkäfigs derart ausgebildet und miteinander verbunden
bzw. gehen diese beiden Öffnungen derart ineinander über, daß eine leitende
Verbindung zwischen dem Kabelende und einer Leiterbahn auf dem Teil des
Schaltungsträgers herstellbar ist. Der Liftkäfig kann gegenüber der ersten und
zweiten Öffnung des Gehäuses, insbesondere durch Drehen einer Schraube,
derart bewegbar sein, daß die leitende Verbindung zwischen dem Kabelende
und der Leiterbahn fixierbar ist. Alternativ kann die Bewegbarkeit des Liftkä
figs durch eine Feder realisiert werden, die sich zum Einführen des Schal
tungsträgers und des Kabelendes in einer ersten Stellung und zum Fixieren des
Kabelendes und des Schaltungsträgers in einer zweiten Stellung befindet. Für
einfache Bedienbarkeit hat es sich als günstig erwiesen, die erste und zweite
Öffnung auf diametral gegenüberliegenden Seiten des Gehäuses und des Lift
käfigs anzuordnen. Eine besonders stabile Ausführungsform ergibt sich jedoch,
wenn die erste und zweite Öffnung auf derselben Seite des Gehäuses und des
Liftkäfigs angeordnet sind, insbesondere durch eine gemeinsame Öffnung ge
bildet werden.
Zur besseren Fixierung der Verbindung zwischen Schaltungsträger und Ge
häuse kann das Gehäuse Rastmittel aufweisen, die mit dem Schaltungsträger
zusammenwirken.
Insbesondere für schwächeres Schaltungsträgermaterial kann zum Herstellen
einer leitenden Verbindung zwischen zumindest einem Teil des Schaltungsträ
gers und einer erfindungsgemäßen Anschlußklemme vorgesehen werden, daß
ein U-förmiger Klemmschutz über den Teil des Schaltungsträgers schiebbar ist,
der zur Herstellung einer leitenden Verbindung mit dem Kabelende in die An
schlußklemme einzuführen ist.
Der Klemmschutz kann hierbei eine Kippschutzvorrichtung aufweisen, die ein
Kippen zumindest des in die Anschlußklemme eingeführten Teils des Schal
tungsträgers verhindert. Hierzu kann ein Vorsprung im Gehäuse der An
schlußklemme mit einer Aussparung des Klemmschutzes zusammenwirken.
Ein Vorsprung des Klemmschutzes sowie eine damit zusammenwirkende Aus
sparung der Anschlußklemme haben selbstverständlich den gleichen Effekt.
Der Klemmschutz kann aus einem elektrisch leitfähigen und/oder federnden
Material hergestellt sein und Rastmittel aufweisen, die mit dem Gehäuse zu
sammenwirken, um den Klemmschutz im Gehäuse zu fixieren.
Die Erfindung umfaßt auch einen Schaltungsträger zur Verwendung mit einer
erfindungsgemäßen Anschlußklemme oder zur Verwendung in einem System
umfassend eine erfindungsgemäße Anschlußklemme und einen Klemmschutz,
wobei der Schaltungsträger mindestens einen fingerförmigen Vorsprung auf
weist, der zur Herstellung einer leitenden Verbindung mit einem Kabelende in
die Anschlußklemme einführbar ist. Der fingerförmige Vorsprung kann Rast
mittel aufweisen, die mit den Rastmitteln des Gehäuses der Anschlußklemme
zusammenwirken. Er kann weiterhin eine Kippschutzvorrichtung aufweisen,
die ein Kippen des fingerförmigen Vorsprungs in der Anschlußklemme ver
hindert.
Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprü
chen definiert.
Im Folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Hinweis auf
die beigefügten Zeichnungen näher beschrieben.
Es stellen dar:
Fig. 1A in Draufsicht eine schematische Darstellung eines Schaltungsträ
gers und einer Anschlußklemme aus dem Stand der Technik;
Fig. 1B eine teilweise entlang der Linie A-A von Fig. 1A geschnittene
Ansicht;
Fig. 2A eine mit Fig. 1A korrespondierende Ansicht, bei der der Schal
tungsträger und ein Kabelende in die Anschlußklemme eingeführt
sind;
Fig. 2B eine entlang der Linie B-B von Fig. 2A geschnittene Ansicht;
Fig. 3A eine teilweise entlang der Linie D-D von Fig. 3B geschnittene An
sicht einer erfindungsgemäßen Anschlußklemme sowie einen Teil
eines erfindungsgemäßen Schaltungsträgers;
Fig. 3B eine teilweise entlang der Linie C-C von Fig. 3A geschnittene
Ansicht;
Fig. 4A eine teilweise entlang der Linie D-D von Fig. 48 geschnittene An
sicht einer erfindungsgemäßen Anschlußklemme nach Einführen
eines erfindungsgemäßen Schaltungsträgers;
Fig. 4B eine entlang der Linie C-C von Fig. 4A geschnittene Ansicht;
Fig. 5 eine teilweise entlang der Linie C-C von Fig. 4A geschnittene
Ansicht, wobei nunmehr in die Anschlußklemme zusätzlich zum
Schaltungsträger ein Kabelende eingeführt ist;
Fig. 6 einen erfindungsgemäßen Klemmschutz;
Fig. 7A eine teilweise entlang der Linie D-D von Fig. 7B geschnittene An
sicht einer erfindungsgemäßen Anschlußklemme sowie einen Teil
eines erfindungsgemäßen Schaltungsträgers;
Fig. 7B eine teilweise entlang der Linie C-C von Fig. 7A geschnittene An
sicht;
Fig. 8A eine teilweise entlang der Linie D-D von Fig. 8B geschnittene An
sicht einer erfindungsgemäßen Anschlußklemme nach Einführen
eines erfindungsgemäßen Schaltungsträgers;
Fig. 8B eine entlang der Linie C-C von Fig. 8A geschnittene Ansicht;
und
Fig. 9 eine teilweise entlang der Linie C-C von Fig. 8A geschnittene
Ansicht, wobei nunmehr in die Anschlußklemme zusätzlich zum
Schaltungsträger ein Kabelende eingeführt ist.
In den Fig. 1A bis 9 tragen gleiche Bauteile gleiche Bezugszeichen und
werden daher nicht gesondert beschrieben. Der einfacheren Darstellbarkeit
halber ist in den Fig. 3A, 4A, 7A, 8A jeweils eine Anschlußklemme darge
stellt, die zweiteilig aufgebaut ist zum Anschluß von zwei Segmenten eines
Schaltungsträgers. Beide Teile der Anschlußklemme sind identisch aufgebaut,
wobei der eine Teil in Draufsicht, der andere in Schnittansicht dargestellt ist.
Fig. 3A zeigt in teilweise geschnittener Ansicht eine Anschlußklemme mit
einem Gehäuse 14, das für den Anschluß an zwei fingerförmige Vorsprünge
30a, 30b eines Schaltungsträgers 10 vorgesehen ist. Im Gehäuse 14 ist pro An
schlußeinheit ein Liftkäfig 22 vorgesehen, der mittels einer Schraube 16b relativ
zum Gehäuse 14 bewegt werden kann. Am Gehäuse sind Rastmittel 32a, 32b
vorgesehen, die mit Rastmitteln 34a, 34b an den fingerförmigen Vorsprüngen
30a, 30b zusammenwirken, um die Verbindung zwischen Schaltungsträger 10
und Gehäuse 14 der Anschlußklemme zu fixieren.
Fig. 3B zeigt einen Schnitt entlang der Linie C-C von Fig. 3A. Umgekehrt ist
der geschnittene Teil der Fig. 3A eine Ansicht entlang der Schnittlinie D-D
von Fig. 3B.
Aus Fig. 3B geht hervor, daß das Gehäuse 14 eine Öffnung 20 zum Zuführen
eines Kabelendes aufweist sowie darüber hinaus eine Öffnung 36 zum Zufüh
ren eines fingerförmigen Vorsprungs 30a, 30b des Schaltungsträgers 10. Durch
Drehen der Schraube 16b kann der Lift 22 gemäß der Darstellung von Fig. 3B
nach oben und nach unten bewegt werden, wodurch Öffnungen 21, 37 des
Liftkäfigs 22 relativ zu den Öffnungen 20, 36 des Gehäuses 14 bewegt werden
können.
Fig. 4A korrespondiert mit der Ansicht von Fig. 3B, wobei jedoch nunmehr
der fingerförmige Vorsprung 30a durch die mit der Öffnung 37 des Liftkäfigs
22 fluchtend ausgerichteten Öffnung 36 des Gehäuses 14 hindurch in den Lift
käfig 22 eingeführt wurde.
Fig. 4B korrespondiert mit Fig. 3B und zeigt in teilweise geschnittener
Querschnittsdarstellung die Anschlußklemme nach Einführen des fingerförmi
gen Vorsprungs 30b in den Liftkäfig 22.
Fig. 5 korrespondiert mit Fig. 4B und zeigt nunmehr zusätzlich den Zustand
nach Einführen eines Kabelendes 24 durch die fluchtend ausgerichteten Öff
nungen 20 und 21 sowie anschließendem Drehen der Schraube 16b, um den
Lift 22 nach oben zu bewegen, um dadurch die Leiterbahn 28 mit dem Kabel
ende 24 in elektrisch leitende Verbindung zu bringen. Aufgrund des Gewinde
winkels der Schraube 16b kann der Liftkäfig 22 in dieser Stellung fixiert wer
den.
Fig. 6 zeigt einen U-förmigen Klemmschutz 38, wie er insbesondere zur Ver
bindung schwächeren Schaltungsträgermaterials durch eine erfindungsgemäße
Anschlußklemme mit einem Kabelende zum Einsatz kommen kann. Der
Klemmschutz besteht vorzugsweise aus federndem, insbesondere elektrisch
leitfähigem Material. Er verfügt über einen Hohlraum 40, in den der fingerför
mige Vorsprung des Schaltungsträgermaterials einzuführen ist. Weiterhin hat
er an seiner Ober- und/oder Unterseite Rastmittel 42, um ihn im Gehäuse 14
der Anschlußklemme zu fixieren. Als Kippschutz sind an seinem geschlosse
nen Ende zwei Aussparungen 44a, 44b (siehe auch Fig. 7A) vorgesehen, die
mit Vorsprüngen 46a, 46b des Gehäuses 14 der Anschlußklemme zusammen
wirken, um ein Kippen des Schaltungsträgermaterials in der Anschlußklemme
zu verhindern.
Fig. 7A zeigt in teilweise geschnittener Ansicht eine Anschlußklemme mit
einem Gehäuse 14, das für den Anschluß an zwei fingerförmige Vorsprünge
30a, 30b eines schwächeren Schaltungsträgers 10 vorgesehen ist.
Fig. 7B zeigt einen Schnitt entlang der Linie C-C von Fig. 7A. Umgekehrt ist
der geschnittene Teil der Fig. 7A eine Ansicht entlang der Schnittlinie D-D
von Fig. 7B.
Zu erkennen ist in Fig. 7A ein Schnitt durch das geschlossene Ende des
Klemmschutzes 38. Fig. 7B zeigt den Klemmschutz 38, angeordnet im Gehäu
se 14 der Anschlußklemme. Die Rastmittel 42 wirken mit dem Gehäuse 14 zu
sammen und verhindern, daß der Klemmschutz aus dem Gehäuse 14 heraus
fällt.
Fig. 8A korrespondiert mit der Darstellung von Fig. 7A, wobei nunmehr der
fingerförmige Vorsprung 30a des Schaltungsträgers 10 in den Liftkäfig 22 der
Anschlußklemme eingeführt wurde.
Fig. 8B zeigt diesen Zustand im Querschnitt. Deutlich zu erkennen ist, daß
der Klemmschutz 38 auf beiden Seiten des Gehäuses 14 derart mit dem Gehäu
se 14 verbunden ist, daß ein Kippen verhindert wird.
Fig. 9 korrespondiert mit der Darstellung von Fig. 8, zeigt jedoch den Zu
stand nach Einführen eines Kabelendes 24 sowie Drehen der Schraube 16b, um
die Kombination aus Klemmschutz 38, Schaltungsträger 10 mit Leiterbahn 28
sowie Kabelende 24 elektrisch leitfähig zu verbinden und zu fixieren.
Die Verwendung eines Klemmschutzes 38 bietet weiterhin den Vorteil, daß
wahlweise beide Seiten des Schaltungsträgers zum Kontaktieren verwendet
werden können, was mit einer Verringerung des Übergangswiderstandes ein
hergeht bzw. wahlweise die obere oder untere Seite des Schaltungsträgers
kontaktiert werden kann. Ein Kontaktieren der Oberseite des Schaltungsträgers
10 kann bei der Ausführungsform, die in den Fig. 3A bis 5 dargestellt ist,
durch entsprechende Anordnung der Öffnungen 36, 20 bzw. 37, 21 erreicht
werden.
In nicht dargestellten Ausführungsformen kann die Fixierung der leitfähigen
Verbindung einer Leiterbahn des Schaltungsträgers 10 mit einem Kabelende 24
durch Verwendung eines federnden Schnappmechanismus bewirkt werden.
Der Schnappmechanismus kann von Hand oder durch einen Schraubendreher
bedienbar sein.
Claims (15)
1. Anschlußklemme mit einem Gehäuse (14), in dem ein Liftkäfig (22) an
geordnet ist, wobei das Gehäuse (14) und der Liftkäfig (22) jeweils eine
erste fluchtend ausrichtbare Öffnung (20, 21) zum Einführen eines Ka
belendes (24) in den Liftkäfig (22) aufweisen,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (14) und der Liftkäfig (22) jeweils eine zweite fluchtend
ausrichtbare Öffnung (36, 37) zum Einführen zumindest eines Teils (30a,
30b) eines Schaltungsträgers (10) in den Liftkäfig (22) aufweisen.
2. Anschlußklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
erste und die zweite Öffnung (21, 37) des Liftkäfigs (22) derart ausgebil
det und miteinander verbunden sind oder ineinander übergehen, daß ei
ne leitende Verbindung zwischen dem Kabelende (24) und einer Leiter
bahn (28) auf dem Teil (30a, 30b) des Schaltungsträgers (10) herstellbar ist.
3. Anschlußklemme nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Liftkäfig (22) gegenüber der ersten und zweiten Öffnung (20, 36) des Ge
häuses (14) derart bewegbar ist, daß die leitende Verbindung zwischen
dem Kabelende (24) und der Leiterbahn (28) fixierbar ist.
4. Anschlußklemme nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Liftkäfig (22) durch Drehen einer Schraube (16a, 16b) bewegbar ist.
5. Anschlußklemme nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die erste und zweite Öffnung (20, 21, 36, 37) auf dia
metral gegenüberliegenden Seiten des Gehäuses (14) und des Liftkäfigs
(22) angeordnet sind.
6. Anschlußklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die erste und zweite Öffnung (20, 21, 36, 37) auf derselben
Seite des Gehäuses (14) und des Liftkäfigs (22) angeordnet sind, insbe
sondere von einer gemeinsamen Öffnung gebildet werden.
7. Anschlußklemme nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Gehäuse (14) Rastmittel (32a, 32b) aufweist, die
mit zumindest dem Teil (30a, 30b) des Schaltungsträgers (10) zur Fixi
erung der Verbindung zwischen Schaltungsträger (10) und Gehäuse (14)
zusammenwirken.
8. System zum Herstellen einer leitenden Verbindung zwischen zumindest
einem Teil (30a, 30b) eines Schaltungsträgers und einer Anschlußklemme
nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Sy
stem weiterhin umfaßt, einen U-förmigen Klemmschutz (38), der über
den Teil (30a, 30b) des Schaltungsträgers (10) schiebbar ist, der zur Herst
ellung einer leitenden Verbindung mit dem Kabelende (24) in die Anschl
ußklemme einführbar ist.
9. System nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmschutz
(38) eine Kippschutzvorrichtung (44a, 44b) aufweist, die ein Kippen zu
mindest des in die Anschlußklemme eingeführten Teils (30a, 30b) des
Schaltungsträgers (10) verhindert.
10. System nach Anspruch 9 dadurch gekennzeichnet, daß die Kippschutz
vorrichtung mindestens eine Aussparung (44a; 44b) umfaßt, die mit min
destens einem Vorsprung (46a; 46b) im Gehäuse der Anschlußklemme
zusammenwirkt.
11. System nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß
der Klemmschutz (38) aus einem elektrisch leitfähigen und/oder federn
den Material hergestellt ist.
12. System nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß
der Klemmschutz (38) Rastmittel (42) aufweist, die mit dem Gehäuse (14)
zusammenwirken, um den Klemmschutz (38) im Gehäuse (14) zu fixie
ren.
13. Schaltungsträger zur Verwendung mit einer Anschlußklemme nach ei
nem der Ansprüche 1 bis 7 und/oder zur Verwendung in dem System
nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schaltungsträger (10) mindestens einen fingerförmigen Vorsprung (30a,
30b) aufweist, der zur Herstellung einer leitenden Verbindung mit einem
Kabelende (24) in die Anschlußklemme einführbar ist.
14. Schaltungsträger nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der
fingerförmige Vorsprung (30a, 30b) Rastmittel (34a, 34b) aufweist, die mit
den Rastmitteln (32a, 32b) des Gehäuses (14) der Anschlußklemme gemäß
Anspruch 7 zusammenwirken.
15. Schaltungsträger nach einem der Ansprüche 13 oder 14, dadurch gekenn
zeichnet, daß der fingerförmige Vorsprung (30a, 30b) eine Kippschutz
vorrichtung aufweist, die ein Kippen zumindest des fingerförmigen Vor
sprungs in der Anschlußklemme verhindert.
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