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DE19945500C2 - Verfahren und Vorrichtung zum Entkeimen von Behältern in einer Füllmaschine - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Entkeimen von Behältern in einer Füllmaschine

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DE19945500C2
DE19945500C2 DE19945500A DE19945500A DE19945500C2 DE 19945500 C2 DE19945500 C2 DE 19945500C2 DE 19945500 A DE19945500 A DE 19945500A DE 19945500 A DE19945500 A DE 19945500A DE 19945500 C2 DE19945500 C2 DE 19945500C2
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Entkeimen von für die Abfüllung von insbesondere flüssigen oder pastösen Nahrungsmitteln vorgesehenen Behältern in einer durch einen Überdruck an Sterilluft abgedichteten, sterilen Abfüllkammer einer Füllmaschine, bei dem die Behälter unmittelbar vor der Abfüllung mit Wasserstoffperoxid (H2O2) sterilisiert und mit Sterilluft ausgespült werden und bei dem die Abluft von H2O2 befreit, gefiltert und erhitzt wird und die so gewonnene Sterilluft zum Entfernen des H2O2 aus den Behältern dient sowie eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Vorrichtungen zum keimfreien Verpacken von Nahrungs- oder Genussmitteln in Verpackungsbehältern sind in vielerlei Ausführungen bekannt. Zur Verlängerung der Haltbarkeit werden solche Nahrungsmittel wie beispielsweise Milch oder Milchprodukte unter aseptischen Bedingungen in ihre Verpackungsbehälter abgefüllt. Als Behälter kommen häufig Verbund-Faltschachtelpackungen zum Einsatz.
Eine entsprechende Vorrichtung ist beispielsweise aus der DE 36 07 322 A1 bekannt. Die bekannte Vorrichtung hat einen Reinraum mit einer sterilen Atmosphäre, in der Einrichtungen zum Sterilisieren, Spülen, Abfüllen und Verschließen der Verpackungsbehälter angeordnet sind. Unmittelbar vor der Abfüllung erfolgt die Ausspülung der oben offenen Behälter mit Wasserstoffperoxid (H2O2). H2O2 wird wegen seiner stark bakteriziden Wirkung bevorzugt als Sterilisiermittel eingesetzt. Darüber hinaus hat Wasserstoffperoxid den Vorteil, dass seine Zerfallsprodukte O2 (Sauerstoff) und H2O (Wasser) völlig ungefährlich sind.
Nach dem Ausspülen der Behälter mit H2O2 werden die Behälteroberflächen mit Heißluft getrocknet, die als warme peroxidhaltige Abluft anfällt und aus der Füllmaschine abgezogen wird. Der eigentliche Abfüllvorgang und das anschließende Verschließen der Behälter erfolgt in steriler Umgebung, indem eine Kammer mit Sterilluft unter Überdruck gehalten wird.
Bei den bekannten Verfahren bzw. Vorrichtungen wird die für den Abfüllvorgang benötigte Sterilluft durch Feinstfiltration oder Erhitzen von Luft zu Reinluft erzeugt. Die beim Spülvorgang anfallende peroxidhaltige Abluft wird bei dem genannten Verfahren an die Umgebung abgegeben.
Es ist ferner bereits bekannt, dass zum Ausspülen der Behälter benutzte Wasserstoffperoxid in seine Zerfallsprodukte O2 und H2O aufzuspalten und die so gewonnene heiße Sterilluft wieder der Füllmaschine zuzuführen, um das Wasserstoffperoxid aus den Behältern zu entfernen. Ein solches Verfahren ist in der DE 42 07 896 A1 beschrieben. Nachteilig an diesem bekannten Verfahren bzw. der entsprechend bekannten Vorrichtung ist jedoch, dass die zu sterilisierenden Behälter in einem abgeschlossenen Schleusenraum mit Wasserstoffperoxid beaufschlagt werden und in diesem Schleusenraum auch das Ausspülen der Behälter mittels der gewonnenen heißen Sterilluft erfolgt.
Es ist schnell ersichtlich, dass eine solche Vorrichtung technisch aufwendig ist, da der Schleusenraum aus einer stirnseitig durch Scheiben geschlossenen Trommel mit zylindermantelförmigen Trommelwandungen gebildet ist. Hierbei ist nicht nur die Abdichtung des Schleusenraumes technisch aufwendig, sondern auch ein nachgeschalteter aseptischer Vorraum zwingend notwendig, um die sterilisierten Behälter keimfrei an die Abfüllstation zu übergeben.
Die EP 0 597 356 A2 offenbart eine Vorrichtung zum Sterilisieren von Behältern für Nahrungsmittel. Nach dem Besprühen mit Wasserstoffperoxid werden die Behälter mit Heißluft ausgespült. Zu diesem Zweck wird ein Hohldorn verwendet, der Düsen aufweist und selbst die Form der Behälter hat. Dabei ist der Bereich, in dem die Behälter ausgespült werden, von einer Haube umgeben, mit deren Hilfe die Abluft abgesaugt wird. Bei dieser Vorrichtung wird neben der Heißluftzufuhr noch weitere Sterilluft zugeführt.
Die US 5,534,222 offenbart ein Verfahren zum Sterilisieren eines Teils einer Füllmaschine. Dazu wird bei der Sterilluftzufuhr mittels eines Gebläses Luft durch einen Filter gedrückt, so dass im Inneren der Füllmaschine eine laminare Sterilluftströmung entsteht, die senkrecht zur Bewegungsrichtung der Behälter gerichtet ist. Diese bekannte Vorrichtung weist auch ein zusätzliches Heißluftversorgungssystem auf, um das Wasserstoffperoxid aus den Behältern zu spülen.
Die EP 0 361 858 A1, von der die Erfindung ausgeht, offenbart ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Abfüllen von Nahrungsmitteln in steriler Umgebung. Sterilluft strömt in eine Abfüllkammer um die zu befüllenden Behälter herum und durch Ausläße aus der Abfüllkammer heraus, wobei ein Überdruck in der Abfüllkammer herrscht. Daneben wird zunächst Wasserstoffperoxid zur Sterilisation auf die Oberfläche der Behälter aufgebracht und anschließend wird durch weitere Öffnungen Sterilluft in die Behälter geblasen, um diese auszuspülen und damit das Wasserstoffperoxid zu entfernen. Beim Ausspülen wird die dafür verwendete Sterilluft derart geführt, dass kein überschüssiges Luftvolumen an die Umgebung abgegeben wird. Vielmehr wird die Sterilluft in einem Kreislauf geführt, aus dem Wasserstoffperoxid entfernt wird. Nachteilig an diesem Verfahren ist, dass zum Abdichten der Abfüllkammer und zum Ausspülen der Behälter getrennte Vorrichtungen notwendig sind.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, das eingangs genannte und zuvor näher beschriebene Verfahren und die entsprechende Vorrichtung zum Entkeimen von für die Abfüllung von Nahrungsmitteln vorgesehenen Behältern in einer Füllmaschine so auszugestalten und weiterzubilden, dass die Sterilluftzufuhr zum Ausspülen der Behälter und zum Abdichten der Kammer einerseits möglichst einfach ohne hohen konstruktiven Aufwand ausgestaltet ist und andererseits eine hohe Verfahrenssicherheit in Hinblick auf die Sterilität der Behälter gewährleistet ist.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt verfahrensgemäß dadurch, dass die Sterilluft nur oberhalb der auszuspülenden Behälter mit einer einen Luftvorhang bildenden, auf die Behälteröffnungen gerichteten laminaren Strömung in die Abfüllkammer eingeblasen wird, dass auf der Gegenseite im Boden der Abfüllkammer die Abluft abgezogen wird und dass die Sterilluftzufuhr und das Abziehen der Abluft so geregelt sind, dass in der Abfüllkammer ein Überdruck herrscht.
Vorrichtungsmäßig wird die Lösung der Aufgabe dadurch erreicht, dass in der Abfüllkammer oberhalb der Behälter eine Düsenplatte zur Erzeugung der laminaren Strömung angeordnet ist, dass unterhalb der Düsenplatte und der Behälter eine Leitung im Boden der Abfüllkammer angebracht ist, durch die der Ventilator die H2O2-haltige Abluft aus der Abfüllkammer absaugt, und dass eine Steuerungseinheit vorgesehen ist, die die Sterilluftzufuhr und das Abziehen der Abluft so regelt, dass in der Abfüllkammer ein Überdruck herrscht.
Erfindungsgemäß ist eine Optimierung des Abfüllvorganges dadurch erreicht worden, dass neben dem Ausspülen der Behälter mit Wasserstoffperoxid unmittelbar vor der Abfüllung auch eine Abdichtung der Abfüllkammer erfolgt. Durch die Rückführung des abgesaugten H2O2/Luft-Gemisches und die nachgeschaltete Sterillufterzeugung wird der Energieinhalt der Abluft ausgenutzt, da die Sterilluft bereits eine erhöhte Temperatur aufweist und so wirtschaftlich optimal zum Trocknungsvorgang eingesetzt werden kann. Im Innern der Abfüllkammer sorgt ein laminarer Strömungsvorhang ("laminar flow") für ein gleichmäßiges, zuverlässiges Entfernen des Wasserstoffperoxides aus den kontinuierlich durch den Abfüllbereich transportierten Behältern.
Dadurch, dass im Innern der Abfüllkammer aufgrund der zusätzlich zugeführten Sterilluft ein Überdruck entsteht, ist eine optimale Abdichtung des gesamten Abfüllbereiches gegen die Umgebung gewährleistet, so dass keine Bakterien ins Innere des Abfüllbereiches gelangen können. Auf diese Weise werden die Sicherheit und die Effizienz beim Sterilisieren der Behälter gewährleistet.
Da ein Austritt von H2O2 aus der Abfüllkammer nicht völlig ausgeschlossen werden kann, kann in weiterer Ausgestaltung der Erfindung die aus der Abfüllkammer heraustretende Abluft abgesaugt werden, wenn dies wünschenswert ist.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird die Abluft nach dem Austritt aus der Füllmaschine zunächst gefiltert, wobei die Filterung vorzugsweise mechanisch erfolgt. Auf diese Weise lassen sich Fremdkörper, wie beispielsweise durch den Behälterabrieb entstehende Partikel, zuverlässig aus dem Abluftstrom entfernen. Nach einer anderen Ausbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird die Sterilluft vor dem Eintritt in die Abfüllkammer beheizt. Auf diese Weise kann mit einem geringen zusätzlichen Energieeinsatz die Sterilluft auf ein Temperaturniveau gebracht werden, das hinsichtlich auf eine optimale Trocknung der mit Wasserstoffperoxid ausgespülten Behälter abgestimmt ist.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die Abluft bzw. Sterilluft im Kreislauf geführt wird. Durch die Kreislaufführung werden konstante Bedingungen für die Maschinenluft erzielt, um Temperatur und Feuchte der Sterilluft unabhängig von äußeren klimatischen Bedingungen zu halten.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand einer lediglich ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert. In der einzigen Figur ist schematisch im Längsschnitt der Abfüllbereich einer Füllmaschine dargestellt.
Zum Sterilisieren wird dabei H2O2 Aerosol und sterile Druckluft durch eine Leitung 1 einer Heizung 2 zugeführt, wo eine Verdampfung stattfindet und der entstandene unter Druck stehende H2O2-Dampf durch eine Leitung 3 in das Innere einer Abfüllkammer 4 zugeführt. Die Abfüllkammer 4 weist eine Einlassöffnung 5 auf, durch die kontinuierlich eine Transportkette 6 in den Abfüllbereich bewegt wird, auf der eine Vielzahl hintereinander - und gegebenenfalls nebeneinander - angeordneter Behälter 7 transportiert werden. Die Transportrichtung der Transportkette 6 durch die Abfüllkammer 4 ist mit dem Pfeil 8 angedeutet. Am anderen Ende der Abfüllkammer 4 ist eine - kleinere - Auslassöffnung 9 zum Verlassen der auf der Transportkette 6 befindlichen und zwischenzeitlich geschlossenen Behälter 7 vorgesehen. Da die oben offenen Behälter 7 zunächst noch Keime aufweisen, ist die Anordnung der Leitung 3 und etwaiger paralleler (dahinter angeordneter) Leitungen so gewählt, dass der H2O2-Dampf unmittelbar in die offenen Behälter 7 geblasen wird. Der H2O2-Dampf kondensiert auf der kälteren Behälterwandung, so dass die im Wasserstoffperoxid enthaltenen hochaggressiven OH- Gruppen zuverlässig sämtliche vorhandenen Keime auf der Behälteroberfläche und der Transportkette 6 abtöten.
Der untere Bereich der Abfüllkammer 4 mündet in eine Leitung 10, durch die die H2O2-Abluft abgezogen wird, einer Filtereinheit 11 und einer Katalysatoreinheit 12 zugeführt wird, wo eine Aufspaltung des Wasserstoffperoxids in seine Komponenten O2 und H2O erfolgt. Die so gewonnene Sterilluft wird über einen Ventilator 13 und eine Leitung 14 einem weiteren Filter 15 zugeführt, der im oberen Bereich der Abfüllkammer 4 angeordnet ist. Hinter dem Filter 15 wird die gegebenenfalls noch zusätzlich erwärmte Sterilluft einer Düsenplatte 16 zugeführt, in der eine Vielzahl paralleler Düsen dafür sorgen, dass die gereinigte Sterilluft im Innern der Abfüllkammer 4 einen Luftvorhang aus Sterilluft laminarer Strömung bildet, welcher für ein zuverlässiges Entfernen des Wasserstoffperoxids aus den im Innern der Abfüllkammer 4 befindlichen Behältern 7 sorgt.
Das Luftvolumen der durch die Düsenplatte 16 der Abfüllkammer 4 zugeführten Sterilluft ist dabei so gewählt, dass im Innern der Abfüllkammer 4 ein Überdruck herrscht, so dass durch die Einlassöffnung 5 und die Auslassöffnung 9 überschüssige Luft entweichen kann, wie mit nicht näher dargestellten Pfeilen andeutungsweise dargestellt ist. Auf diese Weise sorgt die eingesetzte Sterilluft nicht nur für ein zuverlässiges Trocknen der Behälter 7 sondern auch für eine sichere Abdichtung der Abfüllkammer 4 gegen eindringende Keime.
Die gereinigten und getrockneten Behälter 7 werden dann über ein nur schematisch dargestelltes Füllventil 18 mit dem zu befüllenden Produkt 19 befüllt und die Behälter 7 anschließend von einer nicht dargestellten Verschließeinheit noch innerhalb der Abfüllkammer 4 verschlossen und verlassen die Abfüllkammer 4 durch die Auslassöffnung 9.

Claims (7)

1. Verfahren zum Entkeimen von für die Abfüllung von insbesondere flüssigen oder pastösen Nahrungsmitteln vorgesehenen Behältern (7) in einer durch einen Überdruck an Sterilluft abgedichteten, sterilen Abfüllkammer (4) einer Füllmaschine, bei dem die Behälter (7) unmittelbar vor der Abfüllung mit Wasserstoffperoxid (H2O2) sterilisiert und mit Sterilluft ausgespült werden und bei dem die Abluft von H2O2 befreit, gefiltert und erhitzt wird und die so gewonnene Sterilluft zum Entfernen des H2O2 aus den Behältern (7) dient, dadurch gekennzeichnet, dass die Sterilluft nur oberhalb der auszuspülenden Behälter (7) mit einer einen Luftvorhang (17) bildenden, auf die Behälteröffnungen gerichteten laminaren Strömung in die Abfüllkammer (4) eingeblasen wird, dass auf der Gegenseite im Boden der Abfüllkammer (4) die Abluft abgezogen wird und dass die Sterilluftzufuhr und das Abziehen der Abluft so geregelt sind, dass in der Abfüllkammer (4) ein Überdruck herrscht.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abluft durch eine Katalysatoreinheit (12) strömt, der das in der Abluft enthaltene H2O2 zu H2O und O2 zersetzt.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abluft zuvor gefiltert wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass aus der Abfüllkammer (4) entweichendes H2O2 abgesaugt und der Abluft zugeführt wird.
5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4, mit einer Abfüllkammer (4), die jeweils eine Einlass- und eine Auslassöffnung (5, 9) für die transportierten Behälter (7) aufweist, und mit einem Kreislaufsystem, in dem ein Ventilator (13), ein Filter (11), eine Einheit (12) zum Entfernen des H2O2 aus der Abluft und ein Erhitzer angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass in der Abfüllkammer (4) oberhalb der Behälter (7) eine Düsenplatte (16) zur Erzeugung der laminaren Strömung angeordnet ist, dass unterhalb der Düsenplatte (16) und der Behälter (7) eine Leitung (10) im Boden der Abfüllkammer (4) angebracht ist, durch die der Ventilator (13) die H2O2-haltige Abluft aus der Abfüllkammer (4) absaugt, und dass eine Steuerungseinheit vorgesehen ist, die die Sterilluftzufuhr und das Abziehen der Abluft so regelt, dass in der Abfüllkammer (4) ein Überdruck herrscht.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Kreislaufsystem vor dem Ventilator (13) eine Filtereinheit (11) und eine Katalysatoreinheit (12) zur Zersetzung des H2O2 in H2O und O2 angeordnet sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Ventilator (13) und der Düsenplatte (16) ein weiterer Filter (15) angeordnet ist.
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