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DE19943711A1 - Vorrichtung zum kontinuierlichen Verdunsten von Flüssigkeiten, insbesondere Ameisensäure - Google Patents

Vorrichtung zum kontinuierlichen Verdunsten von Flüssigkeiten, insbesondere Ameisensäure

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Publication number
DE19943711A1
DE19943711A1 DE1999143711 DE19943711A DE19943711A1 DE 19943711 A1 DE19943711 A1 DE 19943711A1 DE 1999143711 DE1999143711 DE 1999143711 DE 19943711 A DE19943711 A DE 19943711A DE 19943711 A1 DE19943711 A1 DE 19943711A1
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DE
Germany
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evaporation
wick
liquid
bridge
acid
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Withdrawn
Application number
DE1999143711
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English (en)
Inventor
Bruno Becker
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE19943711A1 publication Critical patent/DE19943711A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K51/00Appliances for treating beehives or parts thereof, e.g. for cleaning or disinfecting

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Abstract

Es wird eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Verdunsten von Flüssigkeiten, insbesondere Ameisensäure, zur wirksamen Bekämpfung von Varroamilben in Bienenwohnungen vorgeschlagen, die durch reduzierte Abhängigkeit von den Umgebungseinflüssen eine hohe Sicherheit des Behandlungserfolges bis in den Spätherbst ermöglicht, wenn die Arbeitsbelastung der Imker und die Gefahr einer Reinfektion relativ gering sind. DOLLAR A Das wird dadurch erreicht, daß das Verdunstungs- und Dosierelement (10) über den Brückendocht (5) eine von den Umgebungseinflüssen bestimmte Menge Flüssigkeit (8) aus dem Vorratsbehälter (1) saugt und durch Verdunstung an die Umgebung abgibt und außerdem einen von den Abmessungen des Verdunstungs- und Dosierelementes (10) sowie von der Größe der Ausgleichsöffnung (6) bestimmten relativ konstanten Flüssigkeitsstrom auf das Verdunstungselement (14) leitet, der dort verdunstet. DOLLAR A Die Verwendung des Paßeinsatzes (3) in Verbindung mit dem Schraubverschluß (2) erlaubt die Lagerung der Flüssigkeit (8) vorher sowie eventueller Restmengen nachher im gleichen Gerät, was Arbeitszeit spart und eine hohe Sicherheit im Umgang mit der verwendeten Flüssigkeit (8) bietet.

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Verdunsten von Flüssigkeiten, insbesondere Ameisensäure zur wirksamen Bekämpfung von Varroamilben in Bienenwohnungen, die durch die Reduzierung der Umgebungseinflüsse wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftzirkulation eine hohe Sicherheit im Behandlungserfolg erzielt, eine Arbeitszeit sparende Anordnung in der Bienenwohnung erlaubt, eine Ausdehnung des möglichen Behandlungszeitraumes in den Spätherbst gestattet, wenn die Bienen weniger empfindlich gegenüber Ameisensäure sind, eine anschließende Reinfektion aus der Umgebung unwahrscheinlich sowie die Arbeitsbelastung der Imker relativ gering ist und die durch die Möglichkeit, die Flüssigkeit vorher und eventuelle Restmengen nachher im gleichen Gerät zu lagern, Arbeitszeit spart und dem Anwender eine hohe Sicherheit im Umgang mit der verwendeten Flüssigkeit gibt.
Aus DD 292141 ist eine Vorrichtung bekannt, bei der sich im Verdunstungsraum unabhängig vom Flüssigkeitsspiegel im Vorratsbehälter ein gleichbleibender Flüssigkeitsspiegel einstellt, in den ein Verdunstungselement immer gleich tief eintaucht, wodurch sich eine gleichbleibende Verdunstung über die Oberfläche des Verdunstungselementes ergibt.
Diese Vorrichtung hat aber den Nachteil, daß die Flüssigkeit vorher und mögliche Restmengen nachher in einem anderen Behälter aufbewahrt werden müssen und bei dieser Tätigkeit sowie bei der Handhabung des Gerätes ganz allgemein Flüssigkeit verschüttet und der Anwender gefährdet werden kann.
Aus DE 196 45 300.3 ist eine Vorrichtung bekannt, die durch ihre reduzierte Abhängigkeit von den Umgebungseinflüssen eine Zeit sparende Plazierung des Applikators erlaubt und den möglichen Behandlungszeitraum ausdehnt. Auch diese Vorrichtung hat den Nachteil, daß die Flüssigkeit vorher und mögliche Restmengen nachher in einem anderen Behälter aufbewahrt werden müssen und bei dieser Tätigkeit sowie bei der Handhabung des Gerätes ganz allgemein Flüssigkeit verschüttet und der Anwender gefährdet werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Verdunsten von Flüssigkeiten, insbesondere Ameisensäure zur wirksamen Bekämpfung von Varroamilben in Bienenwohnungen zu schaffen, die durch die Reduzierung der Umgebungseinflüsse wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftzirkulation eine hohe Sicherheit im Behandlungserfolg erzielt, eine Arbeitszeit sparende Anordnung der Vorrichtung in einem bienenfreien Raum, vorrangig oberhalb der Bienenwohnung erlaubt, eine Ausdehnung des möglichen Behandlungszeitraumes in den Spätherbst gestattet, wenn die Bienen weniger empfindlich gegenüber Ameisensäure sind, eine anschließende Reinfektion aus der Umgebung unwahrscheinlich sowie die Arbeitsbelastung der Imker relativ gering ist und die durch die Möglichkeit, die Flüssigkeit (8) vorher und eventuelle Restmengen nachher im gleichen Gerät zu lagern, Arbeitszeit spart und dem Anwender eine hohe Sicherheit im Umgang mit der verwendeten Flüssigkeit bietet.
Dies wird mit der Vorrichtung der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der gefüllte, allseitig geschlossene Vorratsbehälter (1) mit dem Paßeinsatz (3) nach Entfernen des Schraubverschlusses (2) um 180° gedreht auf die auch als Stütze für den Vorratsbehälter (1) und das Verdunstungs- und Dosierelement (10) dienende Halterung (13) mit dem Brückendocht (5) gestellt wird, wodurch der nun über die Saugöffnung (4) mit der Flüssigkeit (8) in Verbindung stehende Brückendocht (5) infolge seiner Kapillarität aus dem allseitig geschlossenen Vorratsbehälter (1) wegen des sich dort bildenden Unterdrucks unabhängig von der Höhe des Flüssigkeitsspiegels (7) so lange Flüssigkeit (8) saugt und dadurch Luftblasen (9) durch die Ausgleichsöffnung (6) in den Vorratsbehälter (1) saugt, bis der Brückendocht (5) gesättigt ist. In dem Maße, wie daraufhin das Verdunstungs- und Dosierelement (10) infolge seiner Kapillarität Flüssigkeit (8) aus dem Brückendocht (5) saugt, die es in weitgehend von den Umgebungseinflüssen wie Temperatur, Luftzirkulation und Luftfeuchtigkeit bestimmter Höhe durch Verdunstung an die Umgebung abgibt und außerdem einen von den Materialeigenschaften und Abmessungen des Verdunstungs- und Dosierelementes (10) sowie von der Größe der Ausgleichsöffnung (6) bestimmten, von den Umgebungseinflüssen aber weitgehend unabhängigen Flüssigkeitsstrom auf das Verdunstungselement (14) leitet, der dort durch Verdunstung an die Umgebung abgegeben wird, wird der zuvor beschriebene Vorgang, mittels Brückendocht (5) Flüssigkeit (8) aus dem Vorratsbehälter (1) zu saugen, fortgesetzt.
Durch sinnvolle Abstimmung der Oberfläche des Verdunstungs- und Dosierelemente (10) auf seine Materialeigenschaften, insbesondere die Kapillarität, sowie auf die Höhendifferenz zwischen dem Brückendocht (5) und der Oberkante Ausschnitt (11) einerseits und zwischen dem Brückendocht (5) und der Trennplatte (12) andererseits, aber auch auf die Größe der Ausgleichsöffnung (6), die wesentlichen Einfluß auf den Unterdruck im Vorratsbehälter (1) hat, stellt sich eine reduzierte Abhängigkeit von den Umgebungseinflüssen ein, wodurch eine hohe Sicherheit im Behandlungserfolg, eine Arbeitszeit sparende Anordnung der Vorrichtung in einem bienenfreien Raum vorrangig oberhalb der Bienenwohnung (17) und eine Ausdehnung des möglichen Behandlungszeitraumes bis in den Spätherbst erreicht werden, wobei letzteres eine ganze Reihe von Vorteilen aufweist wie geringere Empfindlichkeit der Bienen gegenüber Ameisensäure, geringere Gefahr einer anschließenden Reinfektion und relativ geringe Arbeitsbelastung der Imker.
Die Trennplatte (12) an der Halterung (13) verhindert den unmittelbaren Kontakt zwischen dem Verdunstungs- und Dosierelement (10) und dem Verdunstungselement (14) und verbessert dadurch die Reproduzierbarkeit der Ergebnisse.
Die Größe des Verdunstungselementes (14) spielt für die Funktion praktisch keine Rolle, wenn sie nur ausreichend bemessen ist, da sich die Größe des durchtränkten Fleckes und damit die Größe der wirksamen Verdunstungsfläche auf dem Verdunstungselement (14) mit den Umgebungseinflüssen ändert und somit ständig an die Erfordernisse anpaßt.
Durch die Verwendung des Paßeinsatzes (3) mit Saugöffnung (4) und Ausgleichsöffnung (6) in Verbindung mit der Schraubkappe (2) ist es neben der eigentlichen zuvor genannten Aufgabe möglich, die Flüssigkeit (8) vorher sowie eventuelle Restmengen davon nachher im gleichen Gerät zu lagern, was Arbeitszeit spart und dem Anwender eine hohe Sicherheit im Umgang mit der verwendeten Flüssigkeit (8) bietet.
Ein Ausführungsbeispiel ist in Fig. 1 und 2 dargestellt. Es ist vor allem für die weltweit am meisten gebräuchlichen sogenannten Magazin- oder Oberbehandlungsbeuten gedacht. Dazu wird die Trennplatte (15), die verhindert, daß die Flüssigkeit (8) von der Wabenoberkante (16) aufgesaugt wird, mit dem Verdunstungselement (14) auf die Wabenoberkante (16) gelegt. Wegen der erforderlichen Luftzirkulation sind die beiden Teile ringsherum ca. 50 mm kleiner gewählt als die Innenmaße der Bienenwohnung (17), wobei davon ausgegangen werden kann, daß die Bienen von der Möglichkeit, dort hervorzukommen, praktisch keinen Gebrauch machen.
Danach wird die Halterung (13) mit dem Brückendocht (5) und dem Verdunstungs- und Dosierelement (10) dort raufgestellt und dann der gefüllte Vorratsbehälter (1), bei dem zuvor der Schraubverschluß (2) entfernt wurde, um 180° gedreht auf die Halterung (13) mit dem Brückendocht (5) gestellt, worauf der zuvor beschriebene Vorgang, Flüssigkeit (8) aus dem Vorratsbehälter (1) zu saugen und zu verdunsten, gestartet wird.
Die ganze Einheit kann sodann mit einer sogenannten Leerzarge und dem Deckel der Bienenwohnung (17) eingehaust werden, wobei davon ausgegangen werden kann, daß die Leerzarge nach der Honigernte, die sowieso für die Behandlung abgewartet werden soll, vorhanden ist. Gelegentliche Kontrollen der Funktion und des Füllstandes im Vorratsbehälter (1) dauern nur Sekunden.
Ein weiteres Beispiel wird in Fig. 3 und 4 gezeigt. Es ist vor allem für die besonders im deutschsprachigen Raum verbreiteten sogenannten Hinterbehandlungsbeuten vorgesehen. Für eine bequeme und Platz sparende Anordnung in so einer Bienenwohnung wird statt der Trennplatte (15) die Trennfolie (18) eingesetzt, die verhindert, daß die Flüssigkeit (8) von dem zumeist aus Holz gefertigten Wabenleerrähmchen (19) aufgesaugt wird und gemeinsam mit dem Verdunstungselement (14) auf dem unteren Schenkel (20) befestigt als Stellfläche für die Halterung (13) mit den zuvor genannten Teilen genutzt wird, wobei der größere Teil der Trennfolie (18) und des Verdunstungselementes (14) in senkrechter Stellung im Wabenleerrähmchen (19) fixiert werden.
Das Ganze findet seinen Platz vorzugsweise in einer Hinterbehandlungsbeute zwischen Fenster und letzter Wabe.
Fig. 5 zeigt ein Beispiel für eine vereinfachte Variante der Vorrichtung, die auf das Verdunstungselement (14) und damit auch auf die Trennfolie (18) verzichtet und statt des Verdunstungs- und Dosierelementes (10) das Verdunstungselement (22) verwendet. Auch hier wird die Vorrichtung auf den unteren Schenkel (20) eines Wabenleerrähmchens (19) gestellt. Trotz eingeschränkter Möglichkeiten insbesondere im Spätherbst wegen größerer Abhängigkeit von den Umgebungseinflüssen sollte diese vereinfachte Form der Applikation nicht fehlen.
In diesem Beispiel ist in der Halterung (13) im Bereich der Berührung zwischen dem Brückendocht (5) und dem Verdunstungselement (22) eine Rinne (23) eingearbeitet, der Brückendocht (5) mit einem Schlitz (24) versehen und das Verdunstungselement (22) dort eingefügt, was wegen größerer Kontaktsicherheit zwischen dem Brückendocht (5) und dem Verdunstungselement (22) die Reproduzierbarkeit der Ergebnisse verbessert. Die Einzelheiten dazu sind in Fig. 6 dargestellt.
Brückendocht (5) und Verdunstungs- und Dosierelement (10) bestehen aus Filterwerkstoff mit festgelegten Fließeigenschaften.
Das Verdunstungselement (14) besteht aus Filterpapier, das Verdunstungselement (22) aus Filterpappe, beide ohne besondere Anforderungen an die Fließeigenschaften.
Die übrigen Teile der Vorrichtung sind aus Polypropylen gefertigt, einem Werkstoff, der eine hohe Beständigkeit gegenüber Ameisensäure aufweist und sich auch gut recyceln läßt.
Bezugszeichenliste
1
Vorratsbehälter
2
Schraubverschluß
3
Paßeinsatz
4
Saugöffnung
5
Brückendocht
6
Ausgleichsöffnung
7
Flüssigkeitsspiegel
8
Flüssigkeit
9
Luftblase
10
Verdunstungs- und Dosierelement
11
Oberkante Ausschnitt
12
Trennplatte
13
Halterung
14
Verdunstungselement
15
Trennplatte
16
Wabenoberkante
17
Bienenwohnung
18
Trennfolie
19
Wabenleerrähmchen
20
unterer Schenkel
21
Schraubkappe
22
Verdunstungselement
23
Rinne
24
Schlitz

Claims (8)

1. Vorrichtung zum kontinuierlichen Verdunsten von Flüssigkeiten, insbesondere Ameisensäure, zur wirksamen Bekämpfung von Varroamilben in Bienenwohnungen, dadurch gekennzeichnet, daß der gefüllte Vorratsbehälter (1) mit dem Paßeinsatz (3) nach Entfernen des Schraubverschlusses (2) um 180° gedreht auf die auch als Stützelement für den Vorratsbehälter (1) und das Verdunstungs- und Dosierelement (10) dienende Halterung (13) mit dem Brückendocht (5) gestellt wird, wodurch der nun über die Saugöffnung (4) mit der Flüssigkeit (8) in Verbindung stehende Brückendocht (5) infolge seiner Kapillarität aus dem allseitig geschlossenen Vorratsbehälter (1) wegen des sich dort bildenden Unterdrucks unabhängig von der Höhe des Flüssigkeitsspiegels (7) solange Flüssigkeit (8) saugt und dadurch Luftblasen (9) durch die Ausgleichsöffnung (6) in den Vorratsbehälter (I) saugt, bis der Brückendocht (5) gesättigt ist und sich dieser Vorgang in dem Maße fortsetzt, wie daraufhin das Verdunstungs- und Dosierelement (10) infolge seiner Kapillarität Flüssigkeit (8) aus dem Brückendocht (5) saugt, die es in weitgehend von den Umgebungseinflüssen wie Temperatur, Luftzirkulation und Luftfeuchtigkeit bestimmter Höhe durch Verdunstung an die Umgebung abgibt und die es außerdem in relativ konstanter Höhe abhängig von den Materialeigenschaften und Abmessungen des Verdunstungs- und Dosierelementes (10) sowie von der Größe der Ausgleichsöffnung (6) auf das Verdunstungselement (14) leitet und die dann dort verdunstet, wobei die Größe des Verdunstungselementes (14) von untergeordneter Bedeutung ist, da ihm die Flüssigkeit (8) vom Verdunstungs- und Dosierelement (10) zugeteilt wird und durch sinnvolle Abstimmung der Oberfläche des Verdunstungs- und Dosierelements (10) auf seine Materialeigenschaften, insbesondere die Kapillarität, sowie auf die Höhendifferenz zwischen dem Brückendocht (5) und der Oberkante Ausschnitt (11) einerseits und zwischen dem Brückendocht (5) und der Trennplatte (12) andererseits, aber auch auf die Größe der Ausgleichsöffnung (6), die wesentlichen Einfluß auf den Unterdruck im Vorratsbehälter (1) hat, eine reduzierte Abhängigkeit von den Umgebungseinflüssen erzielt wird, durch die man eine hohe Sicherheit im Behandlungserfolg erreicht und die eine Arbeitszeit sparende Anordnung der Vorrichtung in einem bienenfreien Raum vorrangig oberhalb der Bienenwohnung (17) und eine Ausdehnung des möglichen Behandlungszeitraumes bis in den Spätherbst gestattet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennplatte (12), die auch geschlitzt oder durchlöchert sein kann, den unmittelbaren Kontakt zwischen dem Verdunstungs- und Dosierelement (10) und dem Verdunstungselement (14) verhindert und dadurch die Reproduzierbarkeit der Ergebnisse verbessert.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennplatte (15), die auch durchlöchert sein kann, den unmittelbaren Kontakt zwischen dem Verdunstungselement (14) und der Wabenoberkante (16) und damit das Einsickern der Flüssigkeit (8) in die Wabenoberkante (16) verhindert.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennplatte (15) durch die Trennfolie (18) ersetzt wird und diese gemeinsam mit dem Verdunstungselement (14) auf dem unteren Schenkel (20) eines Wabenleerrähmchens (19) befestigt als Stellfläche für die Halterung (13) mit den übrigen Teilen der Vorrichtung dient, wobei der größere Teil der Trennfolie (18) und des Verdunstungselementes (14) abgewinkelt in vorwiegend senkrechter Stellung im Wabenleerrähmchen (19) fixiert werden und sich damit eine Platz sparende Variante für sogenannte Hinterbehandlungsbeuten ergibt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Verdunstungs- und Dosierelement (10) durch das Verdunstungselement (22) ersetzt wird, so daß die Trennfolie (18) und das Verdunstungselement (14) entfallen können und sich somit eine vereinfachte Variante ergibt, die jedoch wegen größerer Abhängigkeit von den Umgebungseinflüssen zur Erzielung guter Behandlungsergebnisse eine größere Nähe zum Bienensitz sinnvoll erscheinen läßt und die Einsatzmöglichkeiten im Spätherbst einschränkt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Paßeinsatz (3) mit der Saugöffnung (4) und der Ausgleichsöffnung (6) in Verbindung mit dem Schraubverschluß (2) die Möglichkeit bietet, die Flüssigkeit (8) vor der eigentlichen Aufgabe, diese zu verdunsten, sowie eventuelle Restmengen davon nachher im gleichen Gerät aufzubewahren, was Arbeitszeit spart und dem Anwender eine hohe Sicherheit im Umgang mit der Flüssigkeit (8) bietet.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Paßeinsatz (3) mit der Saugöffnung (4) und der Ausgleichsöffnung (6) gegen eine Schraubkappe (21) mit Saugöffnung (4) und Ausgleichsöffnung (6) getauscht wird, welches das Füllen und Entleeren des Vorratsbehälters (1) erleichtert und durch Tausch der Schraubkappe (21) gegen den Schraubverschluß (2) und umgekehrt die Möglichkeit bietet, die Flüssigkeit (8) vor der eigentlichen Aufgabe, diese zu verdunsten, sowie eventuelle Restmengen davon nachher im gleichen Gerät aufzubewahren, was Arbeitszeit spart und dem Anwender eine hohe Sicherheit im Umgang mit der Flüssigkeit (8) bietet.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Brückendocht (5) ganz oder teilweise in einer in die Halterung (13) eingelassenen Rinne (23) lagert und/oder einen Schlitz (24) erhält, in den das in Fließrichtung nachfolgende Bauteil, z. B. das Verdunstungs- und Dosierelement (10) oder das Verdunstungselement (22) eintaucht, wodurch die Reproduzierbarkeit des über den Brückendocht (5) geleiteten Flüssigkeitsstromes und damit der Behandlungsergebnisse verbessert wird.
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