DE19937677A1 - Einspritzventil mit verbesserter Dichtflächenanordnung - Google Patents
Einspritzventil mit verbesserter DichtflächenanordnungInfo
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Abstract
Das Einspritzventil weist eine Steuerkammer auf, die über eine Zulaufdrossel mit Kraftstoff versorgt wird und über eine steuerbare Ablaufdrossel Kraftstoff abgibt. Der Druck in der Steuerkammer wirkt auf die Einspritznadel, die die Einspritzung steuert. Die Steuerkammer ist in einem Einsatzkörper eingebracht, über den die Zulaufleitung zur Zulaufdrossel geführt ist. Die Zulaufleitung ist über axial vorgespannte Dichtflächen zur Zulaufdrossel geführt. Diese Dichtflächen ermöglichen eine hohe Dichtigkeit im Bereich der Zulaufleitung.
Description
Die Erfindung betrifft ein Einspritzventil gemäß dem Oberbe
griff des Patentanspruchs 1. Bei modernen Einspritzventilen,
insbesondere bei Dieseleinspritzventilen, werden hohe Ein
spritzdrücke von bis zu 1800 bar eingesetzt. Der hohe Kraft
stoffdruck erfordert aufwendige Abdichtungen, um die Kraft
stoffleckage im Einspritzventil zu minimieren.
Aus DE 196 19 523 A1 ist ein Einspritzventil bekannt, das zur
Steuerung der Einspritznadel eine Steuerkammer aufweist, die
einen Steuerkolben mit Druck beaufschlagt, der die Einspritz
nadel steuert. Die Steuerkammer wird über eine Zulaufleitung
mit Kraftstoff versorgt. Die Steuerkammer ist in einem Ein
satzkörper ausgebildet, der eine Führungsausnehmung aufweist,
in der der Steuerkolben verschiebbar geführt ist. Die Zulauf
leitung und die Ablaufleitung sind in dem Steuerkörper einge
bracht. In der Ablaufleitung ist ein Steuerventil vorgesehen,
das den Druck in der Steuerkammer beeinflußt. Den Einsatzkör
per umgibt eine mantelförmige Ausnehmung, über die die Zu
laufleitung in Form einer seitlichen Bohrung Kraftstoff in
die Steuerkammer führt. Die mantelförmige Ausnehmung weist
eine Dichtfläche auf, die parallel zur Längsachse des Ein
spritzventils angeordnet ist. Die Dichtfläche ist über einen
Dichtring gegen Leckage abgedichtet. Der Dichtring ist auf
wendig zu fertigen und weist zudem eine relativ hohe Leckage
auf.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung beruht darin, ein Ein
spritzventil mit einer Steuerkammer bereitzustellen, die über
eine Zuleitung mit einem Steuermedium versorgt wird, wobei
die Leckage auf der Zuleitung reduziert ist.
Die Aufgabe der Erfindung wird durch die Merkmale des An
spruchs 1 gelöst. Besonders vorteilhaft wird die Steuerkammer
über eine Zulaufleitung mit Steuermedium versorgt, die vom
Ventilkörper in den Einsatzkörper und dann in die Steuerkam
mer geführt ist. Dabei ist die Zulaufleitung über eine erste
Dichtfläche vom Ventilkörper zum Einsatzkörper geführt. Die
erste Dichtfläche ist durch eine Vorspannung des Einsatzkör
pers gegen den Ventilkörper abgedichtet. Dadurch wird eine
einfache und effiziente Abdichtung des Einsatzkörpers gegen
den Ventilkörper erreicht.
Weitere vorteilhafte Ausbildungen der Erfindung sind in den
abhängigen Ansprüchen gekennzeichnet.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Figuren näher er
läutert;
Es zeigen
Fig. 1 ein Einspritzventil im Querschnitt und
Fig. 2 einen Einsatzkörper im Einspritzventil.
Das Einspritzventil 1 weist einen Ventilkörper 2 auf, in dem
eine axialsymmetrische Bohrung eingebracht ist. Die Bohrung
ist in einen ersten Bohrabschnitt 32 und einen zweiten Bohr
abschnitt 33 unterteilt. Der erste Bohrabschnitt weist einen
größeren Durchmesser als der zweite Bohrabschnitt auf, wobei
der erste Bohrabschnitt 32 im oberen Bereich und der zweite
Bohrabschnitt 33 im mittleren Bereich des Ventilkörpers 2 an
geordnet ist. In den ersten und in den zweiten Bohrabschnitt
32, 33 ist ein Einsatzkörper 4 eingelegt. Der Einsatzkörper 4
ist rotationssymmetrisch ausgebildet und weist im Querschnitt
eine T-Form auf. Die T-Form besteht aus einer kreisförmigen
Platte 34, die in eine mittensymmetrisch angeordnete Hülse 35
übergeht. Die Hülse 35 ist im zweiten Bohrabschnitt 33 einge
fügt und die Platte 34 liegt auf einer ringförmigen Bodenflä
che 36 auf, über die der erste Bohrabschnitt 32 in den zwei
ten Bohrabschnitt 33 übergeht. Die Bodenfläche 36 ist vor
zugsweise senkrecht zur Längsachse des Einspritzventils ange
ordnet.
Auf den Einsatzkörper 4 ist ein zylinderförmiges Bauteil 12
aufgelegt, das im zylinderförmigen ersten Bohrabschnitt 32
angeordnet ist. Auf dem Bauteil 12 ist ein Spannring 31 auf
gelegt, auf dem ein Aktorgehäuse 37 aufliegt. Das Aktorgehäu
se 37 ist über eine Spannschraube 30 mit dem Ventilkörper 2
verbunden. Durch die Spannschraube 30 werden über den Spann
ring 31 das Bauteil 12 und der Einsatzkörper 4 in Längsrich
tung des Einspritzventils 1 gegen die Bodenfläche 36 ge
spannt. Zwischen der Bodenfläche 36 und dem Einsatzkörper 4
ist eine erste Dichtfläche 22 und zwischen dem Bauteil 12 und
dem Einsatzkörper 4 eine zweite Dichtfläche 23 ausgebildet.
Die erste und die zweite Dichtfläche werden über die Spann
schraube 30 mit hoher Anpreßkraft aufeinandergepreßt. Im obe
ren Bereich des Einspritzventils, in der die Spannschraube 30
angeordnet ist, steht relativ viel Bauraum zur Verfügung, so
daß eine massive Ausbildung der Spannschraube 30 möglich ist,
wodurch besonders hohe Anpreßdrücke in der ersten und in der
zweiten Dichtfläche 22, 23 erreicht werden.
Die Hülse 35 weist eine zylinderförmige Ausnehmung auf, in
der ein Steuerkolben 5 beweglich und dichtend geführt ist.
Der Steuerkolben 5 begrenzt im Bereich der Platte 34 eine
Steuerkammer 3, die über eine Zulaufleitung 9 mit Kraftstoff
als Steuermedium versorgt wird. Als Steuermedium kann auch Öl
aus einem von dem Kraftstoffkreislauf getrennten Kreislauf
verwendet werden. Die Steuerkammer 3 ist an eine Ablauflei
tung 18 angeschlossen, wobei in der Ablaufleitung 18 ein Ab
laufventil 14 vorgesehen ist. Das Ablaufventil 14 ist im Bau
teil 12 angeordnet und wird über einen Ventilkolben 15 von
einem vorzugsweise piezoelektrischen Aktor 13 angesteuert.
Der Ventilkolben 15 ist axialsymmetrisch im Bauteil 12 ange
ordnet und liegt an einer Steuerplatte des piezoelektrischen
Aktors an. Der piezoelektrische Aktor 13 weist elektrische
Anschlüsse 24 auf, über die der Aktor 13 von einem Motorsteu
ergerät ansteuerbar ist.
Am unteren Ende des Ventilkörpers 2 ist ein Düsenkörper 8
vorgesehen, der über eine Spannhülse 17 gegen den Ventilkör
per 2 gepreßt wird. Im Düsenkörper 8 ist eine Einspritznadel
7 mittig geführt, die über eine Koppelstange 6 mit dem Steu
erkolben 5 in Verbindung steht. Die Einspritznadel 7 ist im
unteren Bereich von einer Kraftstoffkammer 38 umgeben, die
über Einspritzlöcher 16 mit dem Außenbereich des Düsenkörpers
8 in Verbindung steht.
Das Einspritzventil 1 weist einen Hochdruckanschluß 10 auf,
der über die Zulaufleitung 9 die Steuerkammer 3 mit Kraft
stoff versorgt und über eine Kraftstoffleitung 39 die Kraft
stoffkammer 38 mit Kraftstoff versorgt. Der Hochdruckanschluß
10 ist bei einem Common-Rail-Einspritzsystem an einen Hoch
druckspeicher für Kraftstoff angeschlossen.
In Fig. 2 ist in vergrößerter Darstellung der Einsatzkörper 4
dargestellt. Die Platte 34 des Einsatzkörpers 4 ist im ersten
Bohrabschnitt 32 angeordnet und liegt mit einer ringflächigen
Unterseite auf der Bodenfläche 36 des Ventilkörpers 2 auf.
Die Bodenfläche 36 ist ebenfalls ringflächig ausgeführt. Die
Hülse 35 des Einsatzkörpers 4 ist im zweiten Bohrabschnitt 33
eingebracht. Der Steuerkolben ist in der axialsymmetrischen,
zylinderförmigen Ausnehmung der Hülse 35 geführt.
Der Hochdruckanschluß 10 teilt sich in einem Anschlußbereich
11 in die Kraftstoffleitung 39 und in die Zulaufleitung 9
auf. Die Kraftstoffleitung 39 ist zur Kraftstoffkammer 38 ge
führt und die Zulaufleitung 9 ist nach oben über die erste
Dichtfläche 22 in den Einsatzkörper 4 geführt.
Im Einsatzkörper 4 ist die Zulaufleitung 9 in ein erstes, ein
zweites und ein drittes Teilstück 25, 26, 27 unterteilt. Das
erste Teilstück 25 ist im wesentlichen senkrecht zur ersten
Dichtfläche 22 angeordnet und im wesentlichen parallel zur
Längsrichtung des Einspritzventils 1 von der ersten Dichtflä
che 22 zur zweiten Dichtfläche 23 geführt. Die erste Dicht
fläche 22 ist im Bereich der Zulaufleitung 9 als Ringfläche
ausgebildet.
Im Bereich der zweiten Dichtfläche 23 ist das zweites Teil
stück 26 vorgesehen, das im wesentlichen parallel zur zweiten
Dichtfläche 23 und in Richtung zur Mittenachse des Einspritz
ventils 1 angeordnet ist. Das zweite Teilstück ist entweder
im Einsatzkörper 4 oder im Bauteil 12 eingebracht. Vorzugs
weise ist das zweite Teilstück 26 im Querschnitt sowohl teil
weise in das Bauteil 12 als auch in den Einsatzkörper 4 ein
gebracht.
An das zweite Teilstück 26 schließt sich das dritte Teilstück
27 an, das in Richtung auf die Steuerkammer 3 angeordnet ist
und im Einsatzkörper 4 ausgebildet ist. Das dritte Teilstück
27 geht von einem ersten, breiten Bohrabschnitt aus und ver
jüngt sich zu einer Zulaufdrossel 20, die in die Steuerkammer
3 mündet.
Die Steuerkammer 3 ist über eine Ablaufdrossel 19 mit einem
Ventilraum verbunden, in dem das Schließglied 41 des Ablauf
ventils 14 angeordnet ist. Die Ventilkammer steht über eine
Ablaufbohrung mit dem Kraftstofftank in Verbindung. Die Ab
laufdrossel 19 und die Ablaufbohrung stellen die Ablauflei
tung 18 dar.
Die Ausbildung der Zulaufleitung 9 in der dargestellten Weise
ist besonders vorteilhaft, da die Zulaufleitung 9 über Dicht
flächen 22, 23 zur Steuerkammer 3 geführt ist, die relativ
großflächig ausgebildet sind. Zudem sind die Dichtflächen
22, 23 vorzugsweise senkrecht zur Vorspannrichtung des Ventil
körpers 2, des Einsatzkörpers 4 und des Bauteils 12 angeord
net, so daß eine hohe Dichtigkeit an der ersten und zweiten
Dichtfläche 22, 23 erreicht wird. Dies wird in vorteilhafter
Weise dadurch erreicht, daß die erste und die zweite Dicht
fläche 22, 23 im wesentlichen senkrecht zur Längsrichtung des
Einspritzventils angeordnet sind und deshalb durch die axiale
Vorspannung über die Spannschraube 30 auf einfache Weise ein
hoher Anpreßdruck in den Dichtflächen 22, 23 erreicht wird.
In einer ersten Ausführungsform sind die erste und die zweite
Dichtfläche 22, 23 als metallische Dichtflächen ausgebildet.
Dazu sind der Ventilkörper 2 im Bereich der Bodenfläche 36,
der Einsatzkörper 4 auf der Unterseite und auf der Oberseite
und das Bauteil 12 auf der Unterseite entsprechend plan gear
beitet.
Diese genaue Bearbeitung ist durch die modulare Aufteilung in
einen Ventilkörper 2, einen Einsatzkörper 4 und ein Bauteil
12 möglich, da die Teile 2, 4, 12 unabhängig voneinander bear
beitet werden können.
Besonders vorteilhaft ist die Ausbildung des zweiten Teil
stückes 26. Das zweite Teilstück 26 kann dabei entweder im
Einsatzkörper 4 oder im Bauteil 12 oder im Einsatzkörper 4
und im Bauteil 12 ausgebildet sein. Das zweite Teilstück 26
ermöglicht es, daß die Zulaufleitung 9 über das dritte Teil
stück 27 in einem möglichst senkrechten Winkel in die Steuer
kammer 3 mündet. In Fig. 2 ist im oberen Bereich der Steuer
kammer 3 eine Abschrägung dargestellt, über die die Zulauf
drossel 20 senkrecht in die Steuerkammer 3 einmündet. Durch
die senkrechte Einmündung wird eine besonders hohe Druckfe
stigkeit erreicht.
Durch die Ausbildung des zweiten Teilstückes 26 ist es mög
lich, den Übergang der Zulaufleitung 9 vom Ventilkörper 2 in
das erste Teilstück 25 im Einsatzkörper 4 senkrecht auszubil
den und zudem eine breite erste Dichtfläche 22 auszubilden.
Da die Zulaufleitung 9 im Ventilkörper 2 aufgrund der brei
ten, ersten Dichtfläche 22 einen großen Abstand von der Steu
erkammer 3 aufweist, ist es nur durch Anordnung des zweiten
Teilstückes 26 möglich, das dritte Teilstück 27 über die Zu
laufdrossel 20 senkrecht in die Steuerkammer 3 einmünden zu
lassen. Zudem weist auch die zweite Dichtfläche 23, die an
grenzend an das zweite Teilstück 26 ausgebildet ist, eine
große Fläche auf, um eine hohe Dichtigkeit zu gewährleisten.
In einer weiteren Ausführungsform ist in vorteilhafter Weise
das dritte Teilstück 27 direkt senkrecht von oben in die
Steuerkammer 3 über die Zulaufdrossel 20 geführt, wobei vor
zugsweise die Ablaufdrossel 19 im Gegensatz zur Fig. 2 seit
lich aus der Mittensymmetrie verschoben ist. Dies bietet den
Vorteil, daß die Zulaufdrossel 20 ohne eine Abschrägung im
senkrechten Winkel von oben in die Steuerkammer 3 geführt
wird. Dazu ist es vorteilhaft, auch die Ventilkammer, in der
das Ablaufventil 14 eingebracht ist, seitlich verschoben zur
Mittensymmetrie anzuordnen.
Die Ventilkammer ist vorzugsweise teilweise im Einsatzkörper
4 und im Bauteil 12 ausgebildet. Dies ermöglicht eine kurze
und kompakte Bauform des Einspritzventils.
In einer Weiterbildung der Erfindung ist die erste und/oder
die zweite Dichtfläche 22, 23 in Form von Dichtelementen 28,
29 ausgeführt, die in entsprechende Ausnehmungen des Ventil
körpers, und/oder des Einsatzkörpers 4 und/oder des Bauteils
12 eingebracht sind.
Vorzugsweise geht das erste Teilstück 25 in einem senkrechten
Winkel in das zweite Teilstück 26 über. Ebenso geht vorzugs
weise das dritte Teilstück 27 in einem senkrechten Winkel in
das zweite Teilstück 26 über.
Über den Hochdruckanschluß 10 und die Kraftstoffleitung 39
liegt Kraftstoff mit einem hohen Druck in der Kraftstoffkam
mer 38. Die Kraftstoffkammer 38 ist im nicht angesteuerten
Zustand des piezoelektrischen Aktors 13 durch die Einspritz
nadel 7 von den Einspritzlöchern 16 getrennt, wobei die Ein
spritznadel 7 auf einem Dichtsitz aufliegt, der oberhalb der
Einspritzlöcher 16 angeordnet ist.
Der Hochdruckanschluß 10 versorgt über die Zulaufleitung 9,
das erste, das zweite, das dritte Teilstück 25, 26, 27 und
die Zulaufdrossel 20 die Steuerkammer 3 mit Kraftstoff unter
hohem Druck. Das Ablaufventil 14 ist bei nicht betätigtem Ak
tor 13 geschlossen. Folglich herrscht in der Steuerkammer 3
ein hoher Druck, der die Einspritznadel 7 über den Steuerkol
ben 5 auf den zugeordneten Dichtsitz drückt. Wird der Aktor
13 angesteuert, so drückt der Ventilkolben 15 das Schließ
glied des Ablaufventils 14 vom Dichtsitz weg, so daß über die
Ablaufdrossel 19 Kraftstoff aus der Steuerkammer 3 über die
Ablaufleitung 18 entweicht. Die Zulaufdrossel 20 weist einen
geringeren Querschnitt als die Ablaufdrossel 19 auf, so daß
der Druck in der Steuerkammer fällt.
Der Druck in der Kraftstoffkammer 38 ist weiterhin sehr hoch
und beaufschlagt die Einspritznadel 7 an einer Druckfläche 40
mit dem hohen Kraftstoffdruck. Überschreitet nun die Kraft
auf die Einspritznadel im Bereich der Druckfläche 40 die
Kraft, die über den Steuerkolben 5 auf die Einspritznadel
wirkt, so wird die Einspritznadel 7 vom zugeordneten Dicht
sitz abgehoben. Folglich spritzt Kraftstoff über die Ein
spritzlöcher 16 aus dem Einspritzventil.
Wird der Aktor 13 durch eine entsprechende Ansteuerung ver
kürzt, so dichtet das Schließglied 41 des Ablaufventils 14
die Ablaufleitung 18 ab, so daß durch den über die Zulauf
drossel 20 in die Steuerkammer 3 einströmenden Kraftstoff der
Druck in der Steuerkammer 3 erhöht wird, bis die Kraft auf
den Steuerkolben 5 größer ist als die Kraft auf die Druckflä
che 40, so daß die Einspritznadel 7 auf den Dichtsitz ge
drückt wird. Damit endet der Einspritzvorgang.
Claims (9)
1. Einspritzventil
mit einem Ventilkörper,
mit einer Steuerkammer, die von einem Einsatzkörper und einem Steuerkolben begrenzt ist, wobei der Steuerkolben in einer Führungsausnehmung verschiebbar angeordnet ist,
wobei der Einsatzkörper mit einer ersten Dichtfläche auf dem Ventilkörper aufliegt und gegen den Ventilkörper verspannt ist,
wobei die Steuerkammer über eine Zulaufleitung mit einem Steuermedium versorgt wird, die teilweise im Einsatzkörper eingebracht ist,
wobei die Steuerkammer an eine Ablaufleitung angeschlossen ist, über die Steuermedium aus der Steuerkammer abführbar ist,
wobei ein Ventil vorgesehen ist, mit dem der Druck in der Steuerkammer steuerbar ist,
wobei der Steuerkolben abhängig vom Druck in der Steuerkammer eine Einspritzung steuert, dadurch gekennzeichnet, daß die Zulaufleitung (9, 25, 26, 27) vom Ventilkörper (2) zur Steuerkammer (3) über die erste Dichtfläche (22) geführt ist.
mit einem Ventilkörper,
mit einer Steuerkammer, die von einem Einsatzkörper und einem Steuerkolben begrenzt ist, wobei der Steuerkolben in einer Führungsausnehmung verschiebbar angeordnet ist,
wobei der Einsatzkörper mit einer ersten Dichtfläche auf dem Ventilkörper aufliegt und gegen den Ventilkörper verspannt ist,
wobei die Steuerkammer über eine Zulaufleitung mit einem Steuermedium versorgt wird, die teilweise im Einsatzkörper eingebracht ist,
wobei die Steuerkammer an eine Ablaufleitung angeschlossen ist, über die Steuermedium aus der Steuerkammer abführbar ist,
wobei ein Ventil vorgesehen ist, mit dem der Druck in der Steuerkammer steuerbar ist,
wobei der Steuerkolben abhängig vom Druck in der Steuerkammer eine Einspritzung steuert, dadurch gekennzeichnet, daß die Zulaufleitung (9, 25, 26, 27) vom Ventilkörper (2) zur Steuerkammer (3) über die erste Dichtfläche (22) geführt ist.
2. Einspritzventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Einsatzkörper (4) über eine zweite Dichtfläche (23) an einem Bauteil (12) anliegt und gegen das Bauteil (12) vor gespannt ist,
daß die Zulaufleitung (9) in einem ersten Teilstück (25) zu der zweiten Dichtfläche (23) geführt ist,
und daß die Zulaufleitung (26, 27) ausgehend von der zweiten Dichtfläche (23) in einem dritten Teilstück (27) in die Steu erkammer (3) geführt ist.
daß der Einsatzkörper (4) über eine zweite Dichtfläche (23) an einem Bauteil (12) anliegt und gegen das Bauteil (12) vor gespannt ist,
daß die Zulaufleitung (9) in einem ersten Teilstück (25) zu der zweiten Dichtfläche (23) geführt ist,
und daß die Zulaufleitung (26, 27) ausgehend von der zweiten Dichtfläche (23) in einem dritten Teilstück (27) in die Steu erkammer (3) geführt ist.
3. Einspritzventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zulaufleitung (9) von dem ersten Teilstück (25) in ein zweites Teilstück (26) übergeht,
daß das zweite Teilstück (26) entlang der zweiten Dichtfläche (23) geführt ist, und
daß an das zweite Teilstück (26) das dritte Teilstück (27) angeschlossen ist.
daß die Zulaufleitung (9) von dem ersten Teilstück (25) in ein zweites Teilstück (26) übergeht,
daß das zweite Teilstück (26) entlang der zweiten Dichtfläche (23) geführt ist, und
daß an das zweite Teilstück (26) das dritte Teilstück (27) angeschlossen ist.
4. Einspritzventil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das zweite Teilstück (26) im Querschnitt sowohl im Bau
teil (12) als auch im Einsatzkörper (4) eingebracht ist.
5. Einspritzventil nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß angrenzend an die Zulaufleitung (9) die erste
und/oder die zweite Dichtfläche (22, 23) als metallische
Dichtfläche ausgebildet ist.
6. Einspritzventil nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die erste und/oder die zweite Dichtfläche
(22, 23) in dem Bereich, der an die Zulaufleitung (9) angrenzt
in Form eines Dichtelementes (28, 29) ausgebildet ist, das
zwischen den Einsatzkörper (4) und den Ventilkörper (2) bzw.
zwischen den Einsatzkörper (4) und das Bauteil (12) eingelegt
ist.
7. Einspritzventil nach Anspruch 2 bis 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß
das dritte Teilstück (27) als Bohrung ausgeführt ist, die in
Richtung auf die Steuerkammer (3) in eine Drossel (20) über
geht.
8. Einspritzventil nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß das dritte Teilstück (27, 20) im wesentli
chen senkrecht, vorzugsweise senkrecht von oben, in die Steu
erkammer (3) mündet.
9. Einspritzventil nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der Ablauf (19) aus der Steuerkammer (3)
im wesentlichen senkrecht nach oben, vorzugsweise parallel
zum dritten Teilstück (27), angeordnet ist.
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