DE19933209A1 - Magnetfeldsensor mit Riesenmagnetoresistenzeffekt-Elementen sowie Verfahren und Vorrichtung zu seiner Herstellung - Google Patents
Magnetfeldsensor mit Riesenmagnetoresistenzeffekt-Elementen sowie Verfahren und Vorrichtung zu seiner HerstellungInfo
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Abstract
Ein Magnetfeldsensor enthält ein erstes und ein zweites Magnetowiderstandselement (31, 32) auf einer ersten Geraden (L1), wobei die Magnetisierung einer fixierten magnetischen Schicht in einer festgelegten Richtung orientiert ist. Ein drittes und ein viertes Magnetowiderstandselement (33, 34) liegen auf einer zweiten, zu der ersten Geraden parallelen Geraden. Die Magnetisierung der fixierten magnetischen Schichten des dritten und des vierten Magnetowiderstandselements ist bezüglich des ersten und des zweiten Magnetowiderstandselements um 180 DEG versetzt. Hierdurch läßt sich die Magnetisierung in einfacher Weise durchführen.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Magnetfeldsensor mit Riesen
magnetoresistenzeffekt-Elementen (diese werden im folgenden kurz als
Magnetowiderstandselemente bezeichnet), die signifikante Änderung des
magnetischen Widerstands in Abhängigkeit von Änderungen eines exter
nen Magnetfelds hervorrufen, außerdem betrifft die Erfindung ein Ver
fahren und eine Vorrichtung zum Herstellen eines solchen Sensors.
Aus dem Stand der Technik ist als Magnetfeldsensor mit Magnetowider
standselementen ein Magnetfeldsensor bekannt, der in Brückenschaltung
vier Magnetowiderstandselemente aufweist, wie dies in der japanischen
ungeprüften Patentanmeldung Hei 8-226960 beschrieben ist.
Der in dieser Schrift offenbarte Magnetfeldsensor A ist gemäß Fig. 12
so aufgebaut, daß Magnetowiderstandselemente 1, 2, 3 und 4 mit Ab
stand voneinander angeordnet sind. Die Magnetowiderstandselemente 1
und 2 sind über einen Leiter 5 verbunden, die Magnetowiderstandsele
mente 1 und 3 sind über einen Leiter 6 verbunden, die Magnetowider
standselemente 3 und 4 sind über einen Leiter 7 verbunden, die Magne
towiderstandselemente 2 und 4 sind über einen Leiter 8 verbunden, ein
Eingangsanschluß 10 ist mit dem Leiter 6 verbunden, ein
Eingangsanschluß 11 ist an den Leiter 8 angeschlossen, ein Ausgangs
anschluß 12 ist mit dem Leiter 5 verbunden und ein Ausgangsanschluß
13 ist mit dem Leiter 7 verbunden.
Die Magnetowiderstandselemente 1, 2, 3 und 4 besitzen jeweils eine
Sandwichstruktur, in der ferromagnetische Schichten 16 und 17 oberhalb
und unterhalb einer nichtmagnetischen Schicht 15 angeordnet sind, wo
bei eine Austausch-Vormagnetisierungsschicht 18, beispielsweise in
Form einer antiferromagnetischen Schicht, auf der einen ferromagne
tischen Schicht (der fixierten Magnetschicht) 16 angeordnet ist, damit
eine Austauschkopplung über diese Austausch-Vormagnetisierungsschicht
18 erreicht und die Magnetisierungsrichtung der ferromagnetischen
Schicht 16 auf eine Richtung festgelegt wird. Außerdem wird die
Magnetisierungsrichtung der anderen ferromagnetischen Schicht (der
freien magnetischen Schicht) frei drehbar ist, nach Maßgabe der Rich
tung eines äußeren Magnetfelds, beispielsweise frei drehbar entlang der
Horizontalebene, welche die ferromagnetische Schicht 17 beinhaltet.
In einem Magnetfeldsensor A mit dem in Fig. 12 gezeigten Aufbau wird
die Magnetisierungsrichtung der festgelegten oder fixierten Magnet
schicht 16 in dem Magnetowiderstandselemente 1 in Vorwärtsrichtung
gemäß Pfeil 20 in Fig. 13 orientiert. Die Magnetisierungsrichtung der
fixierten Magnetschicht 16 des Magnetowiderstandselements 2 wird
gemäß Pfeil 21 nach hinten orientiert, die Magnetisierungsrichtung der
fixierten Magnetschicht 16 in dem Magnetowiderstandselement 3 wird
gemäß Pfeil 23 nach hinten orientiert, und die Magnetisierungsrichtung
der fixierten Magnetschicht 16 des Magnetowiderstandselements 14 wird
gemäß Pfeil 22 nach vorn orientiert. Die Magnetisierungsrichtungen der
freien Magnetschichten 17 in den Magnetowiderstandselemente 1, 2, 3
und 4 werden bei Abwesenheit eines äußeren Magnetfelds nach rechts
orientiert, wie in Fig. 12 durch den Pfeil 24 angegeben ist.
Wenn ein äußeres Magnetfeld H auf den in Fig. 12 gezeigten Magnet
feldsensor A einwirkt, dreht sich die Magnetisierungsrichtung 24 der
freien Magnetschicht 17 z. B. um einen vorbestimmten Winkel d gemäß
Fig. 13 in dem ersten und vierten Magnetowiderstandselement 1 und 4,
um sich an das äußere Magnetfeld H anzupassen. Aus diesem Grund
ändert sich die Winkelbeziehung bzgl. der Magnetisierungsrichtung 20
der fixierten Magnetschicht 16, was zu einer Änderung des Widerstands
führt. Da außerdem die Magnetisierungsrichtung der fixierten Magnet
schicht 16 in dem ersten und dem vierten Magnetowiderstandselement 1
und 4 sowie die Magnetisierungsrichtung der fixierten Magnetschicht 16
in dem zweiten und dem dritten Magnetowiderstandselement 2 und 3
einander um 180° entgegengesetzt sind, läßt sich ein Ausgangssignal mit
verschiedenen Phasen in einem Zustand der Widerstandsänderung erhal
ten.
In einem als Brücke verschalteten Magnetfeldsensor A gem. Fig. 12 sind
diese Magnetisierungsrichtungen definiert, wie es durch die einzelnen
Pfeile angegeben ist. Dies deshalb, weil, wenn die Magnetisierungsrich
tung der freien Magnetschicht 17 sich ansprechend auf ein äußeres
Magnetfeld H ändert, es zum Erhalten eines Differenzausgangssignals
von den Magnetowiderstandselementen 1, 2, 3 und 4 notwendig ist, daß
die Magnetisierungsrichtung antiparallel festgelegt ist, d. h. eine um 180°
entgegengesetzte Richtung zwischen benachbarten Magnetowiderstands
elementen 1, 2, 3 und 4 auf der linken, der rechten, oberen und unteren
Seite in Fig. 12 eingestellt ist.
Um die in Fig. 12 dargestellte Struktur zu implementieren, muß man die
Magnetowiderstandselemente 1, 2, 3 und 4 derart auf einem Substrat
ausbilden, daß sie einander benachbart sind, und man muß die Magneti
sierungsrichtung der festgelegten Magnetschicht 16 in jenen Magneto
widerstandselementen in Richtungen fixieren, die voneinander um 180°
abweichen. Um die Magnetisierungsrichtung der festgelegten Magnet
schicht 16 in dieser Weise zu steuern, ist es notwendig, die Gitter
magnetisierung der Austausch-Vormagnetisierungsschicht 18 einzustel
len. Zu diesem Zweck ist es notwendig, ein Magnetfeld mit einer vor
bestimmten Richtung vorab an die Austausch-Vormagnetisierungsschicht
18 zu legen, die sich in einem Zustand befindet, in dem sie auf eine als
"Sperrtemperatur" bezeichnete Temperatur oder darüber aufgeheizt ist,
bei welcher der Ferromagnetismus verschwindet, und man muß die
Wärmebehandlung so ausführen, daß das Abkühlen erfolgt, während
dieses Magnetfeld angelegt bleibt.
Da allerdings bei dem in Fig. 12 dargestellten Aufbau die Magnetisie
rungsrichtung der Austausch-Vormagnetisierungsschicht 18 für jedes
Magnetowiderstandselement 1, 2, 3 und 4 um 180° geändert werden
muß, besteht die Notwendigkeit, die Richtung des Magnetfelds für jedes
in einem benachbarten Zustand auf dem Substrat ausgebildete Magneto
widerstandselement zu steuern. Mit Hilfe eines Verfahrens, bei dem
lediglich ein Magnetfeld durch einen Magnetfelderzeuger, beispielsweise
einen Elektromagneten von außen angelegt wird, besteht die Möglich
keit, das Magnetfeld in nur eine Richtung anzulegen, so daß es schwie
rig ist, die in Fig. 12 dargestellte Struktur zu fertigen.
Aus diesem Grund ist in der japanischen veröffentlichten ungeprüften
Hei 8-226960 eine Methode beschrieben, bei der Leitungsschichten
entlang den Magnetowiderstandselementen 1, 2, 3 und 4, die in einem
benachbarten Zustand auf dem Substrat ausgebildet sind, gestapelt wer
den, wobei die oben angesprochene Wärmebehandlung dann durch
geführt wird, während Magnetfelder verschiedener Richtungen indivi
duell aus jeder Leitungsschicht dadurch erzeugt werden, daß Ströme in
verschiedenen Richtungen durch diese Leitungsschichten geleitet werden,
wodurch die in Fig. 12 dargestellte Struktur implementiert werden kann.
Obschon es allerdings erwünscht ist, ein starkes Magnetfeld dadurch zu
erzeugen, daß man einen starken Strom durch die Leitungsschicht leitet,
um dadurch die Gittermagnetisierung der Austausch-Vormagnetisierungs
schicht 18 zu steuern, ist es schwierig, einen starken Strom durch den
als Dünnschicht ausgebildeten Leitungsfilm zu schicken, der mit den
Magnetowiderstandselementen stapelförmig auf dem Substrat ausgebildet
ist, so daß man letztlich mit dem Leiterfilm nur ein Magnetfeld erzeugen
kann, welches kein starkes Magnetfeld ist.
Da außerdem Magnetfelder mit verschiedenen Richtungen auf die be
nachbart zueinander auf dem Substrat ausgebildeten Magnetowiderstands
elemente 1, 2, 3 und 4 aus den mehreren Leiterschichten einwirken,
besteht ein Problem darin, daß es äußerst schwierig, individuell starke
Magnetfelder auf die Austausch-Vormagnetisierungsschicht 18 der ein
zelnen Magnetowiderstandselemente einwirken zu lassen.
Die vorliegenden Erfindung geht von dem oben erläuterten Zustand aus
und zielt ab auf die Schaffung einer Methode zum Implementieren eines
Brücken-Magnetfeldsensors mit Magnetowiderstandselementen, bei dem
die Brückenschaltung auch dann implementierbar ist, wenn die Magneti
sierungsrichtungen eines Satzes von benachbarten fixierten Magnet
schichten durch Schaffung einer speziellen Struktur ausgerichtet sind.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Magnetfeldsensors, bei
dem die Magnetisierung von Austausch-Vormagnetisierungsschichten in
vier Magnetowiderstandselementen in den gewünschten Richtungen
zuverlässig und individuell gesteuert werden kann, wobei die
Magnetowiderstandselemente als Brücke geschaltet sind; dabei soll die
Steuerung einfach durchzuführen sein. Außerdem sollen ein Verfahren
und eine Vorrichtung für die Fertigung angegeben werden.
Zur Lösung der Aufgabe schafft die vorliegende Erfindung eine Mehr
zahl von Riesenmagnetoresistenzeffekt-Elementen, im folgenden als
Magnetowiderstandselemente bezeichnet, von denen jedes aufweist:
zumindest eine Austausch-Vormagnetisierungsschicht; eine fixierte Magnetschicht, deren Magnetisierungsrichtung mit Hilfe dieser Aus tausch-Vormagnetisierungsschicht in eine Richtung fixiert wurde, eine nichtmagnetische Schicht; und eine freie Magnetschicht, deren Magneti sierungsrichtung mit Hilfe eines äußeren Magnetfelds frei drehbar gemacht wurde, wobei die Anordnung dadurch gekennzeichnet ist, daß ein erstes Magnetowiderstandselement und ein zweites Magnetowider standselement entlang ihnen zugehörigen ersten Geraden vorgesehen sind, und die Magnetisierung jeder fixierten Magnetschicht in einer festgelegten Richtung orientiert ist, und eine drittes Magnetowiderstands element und ein viertes Magnetowiderstandselement entlang einer zwei ten Geraden parallel zu der ersten Geraden angeordnet sind, und die Magnetisierung jeder fixierten Magnetschicht dieser Magnetowider standselemente 180° entgegengesetzt ist zu den Magnetisierungsrichtun gen des ersten und des zweiten Magnetowiderstandselements.
zumindest eine Austausch-Vormagnetisierungsschicht; eine fixierte Magnetschicht, deren Magnetisierungsrichtung mit Hilfe dieser Aus tausch-Vormagnetisierungsschicht in eine Richtung fixiert wurde, eine nichtmagnetische Schicht; und eine freie Magnetschicht, deren Magneti sierungsrichtung mit Hilfe eines äußeren Magnetfelds frei drehbar gemacht wurde, wobei die Anordnung dadurch gekennzeichnet ist, daß ein erstes Magnetowiderstandselement und ein zweites Magnetowider standselement entlang ihnen zugehörigen ersten Geraden vorgesehen sind, und die Magnetisierung jeder fixierten Magnetschicht in einer festgelegten Richtung orientiert ist, und eine drittes Magnetowiderstands element und ein viertes Magnetowiderstandselement entlang einer zwei ten Geraden parallel zu der ersten Geraden angeordnet sind, und die Magnetisierung jeder fixierten Magnetschicht dieser Magnetowider standselemente 180° entgegengesetzt ist zu den Magnetisierungsrichtun gen des ersten und des zweiten Magnetowiderstandselements.
Weiterhin ist zur Lösung des oben angesprochenen Problems die Erfin
dung dadurch gekennzeichnet, daß ein erstes, ein zweites, ein drittes und
ein viertes Magnetowiderstandselement entlang einer ersten, einer zwei
ten, einer dritten, bzw. einer vierten Geraden angeordnet sind, die
einander im wesentlichen parallel benachbart sind, daß die Magnetisie
rung der jeweiligen fixierten Magnetschichten in dem ersten und dem
zweiten Magnetowiderstandselement in einer festgelegten Richtung orien
tiert ist und daß die Magnetisierung der jeweiligen fixierten Magnet
schichten in dem dritten und dem vierten Magnetowiderstandselement
um 180° gegenüber den Magnetisierungsrichtungen der fixierten
Magnetschichten in dem ersten und dem zweiten Magnetowiderstands
element versetzt ist.
In der oben erläuterten Struktur können erfindungsgemäß die Magneto
widerstandselemente, deren fixierte Magnetschichten in verschiedene
Richtungen magnetisiert sind, in Reihe geschaltet werden, um zwei Sätze
von paarweisen Verbindungen herzustellen, wobei ein Ende einer ersten
paarweisen Verbindung von Magnetowiderstandselementen mit dem
einen Ende einer zweiten paarweisen Verbindung von Magnetowider
standselementen gekoppelt ist, um einen ersten Verbindungsabschnitt zu
bilden, das andere Ende der zweiten paarweisen Verbindung von Magne
towiderstandselementen mit dem anderen Ende der ersten paarweisen
Verbindung von Magnetowiderstandselementen verbunden ist, um einen
zweiten Verbindungsabschnitt herzustellen, jeder der Verbindungs
abschnitte gebildet wird durch einen Mittelpunkt zwischen den in Reihe
geschalteten Magnetowiderstandselementen, und ein eingangsseitiger
Anschlußabschnitt an einem Paar von Verbindungsabschnitten gebildet
wird, während ein Ausgangsanschluß an einem Paar der anderen Ver
bindungsabschnitte gebildet wird.
Außerdem kann erfindungsgemäß die Struktur derart ausgestaltet sein,
daß eine Seite des ersten Magnetowiderstandselements mit einer Seite
des vierten Magnetowiderstandselements verbunden ist, eine Seite des
zweiten Magnetowiderstandselements mit einer Seite des dritten Magne
towiderstandselements verbunden ist und die andere Seite des ersten
Magnetowiderstandselements mit der anderen Seite des dritten Magneto
widerstandselements verbunden ist und die andere Seite des zweiten
Magnetowiderstandselements mit der anderen Seite des vierten Magneto
widerstandselements verbunden ist, während ein eingangsseitiger An
schluß an einem von einem Abschnitt zwischen jeweils einer Seite jedes
Magnetowiderstandselements an der einen Seite und einem Abschnitt
zwischen der jeweils anderen Seite angeschlossen ist, während ein aus
gangsseitiger Anschluß an den anderen Abschnitt angeschlossen ist.
Ein erfindungsgemäßes Fertigungsverfahren ist dadurch gekennzeichnet,
daß zum Herstellen eines Magnetfeldsensors mit vier
Magnetowiderstandselementen mit jeweils mindestens einer Austausch-
Vormagnetisierungsschicht, einer fixierten Magnetschicht, deren Magne
tisierungsrichtung mit Hilfe dieser Austausch-Vormagnetisierungsschicht
auf eine Richtung festgelegt wurde, einer nichtmagnetischen Schicht und
einer freie Magnetschicht, deren Magnetisierungsrichtung mit Hilfe eines
äußeren Magnetfelds frei drehbar gemacht wurde, folgende Schritte
vorgesehen sind:
Es werden ein erstes Magnetowiderstandselement und ein zweites Ma gnetowiderstandselement entlang ihren zugehörigen ersten Geraden angeordnet, und es wird ein erster elektrischer Leiter entlang der ersten Geraden angeordnet,
es werden ein drittes Magnetowiderstandselement und ein viertes Magne towiderstandselement entlang ihrer zweiten Geraden angeordnet, und es wird ein zweiter elektrischer Leiter entlang der zweiten Geraden ausge bildet, durch den ersten elektrischen Leiter und den zweiten elektrischen Leiter werden Ströme mit voneinander um 180° abweichenden Richtun gen geleitet, um durch jeden elektrischen Leiter Magnetfelder zu erzeu gen, die Austausch-Vormagnetisierungsschicht in jedem Magnetowider standselement wird mit Hilfe der von jedem elektrischen erzeugten Magnetfelder magnetisiert, um dadurch die Magnetisierung jeder der fixierten Magnetschichten festzulegen, die fixierten Magnetschichten in dem ersten und dem zweiten Magnetowiderstandselement werden in einer festgelegten Richtung orientiert, und die fixierten Magnetschichten in dem zweiten und dem dritten Magnetowiderstandselement werden um 180° gegenüber den Richtungen in den fixierten Magnetschichten des ersten und des zweiten Magnetowiderstandselements orientiert.
Es werden ein erstes Magnetowiderstandselement und ein zweites Ma gnetowiderstandselement entlang ihren zugehörigen ersten Geraden angeordnet, und es wird ein erster elektrischer Leiter entlang der ersten Geraden angeordnet,
es werden ein drittes Magnetowiderstandselement und ein viertes Magne towiderstandselement entlang ihrer zweiten Geraden angeordnet, und es wird ein zweiter elektrischer Leiter entlang der zweiten Geraden ausge bildet, durch den ersten elektrischen Leiter und den zweiten elektrischen Leiter werden Ströme mit voneinander um 180° abweichenden Richtun gen geleitet, um durch jeden elektrischen Leiter Magnetfelder zu erzeu gen, die Austausch-Vormagnetisierungsschicht in jedem Magnetowider standselement wird mit Hilfe der von jedem elektrischen erzeugten Magnetfelder magnetisiert, um dadurch die Magnetisierung jeder der fixierten Magnetschichten festzulegen, die fixierten Magnetschichten in dem ersten und dem zweiten Magnetowiderstandselement werden in einer festgelegten Richtung orientiert, und die fixierten Magnetschichten in dem zweiten und dem dritten Magnetowiderstandselement werden um 180° gegenüber den Richtungen in den fixierten Magnetschichten des ersten und des zweiten Magnetowiderstandselements orientiert.
Ein erfindungsgemäßes Fertigungsverfahren ist dadurch gekennzeichnet,
daß ein erstes, ein zweites, ein drittes und ein viertes Magnetowider
standselement entlang einer ersten, einer zweiten, einer dritten bzw.
einer vierten Geraden angeordnet werden, die einander im wesentlichen
parallel benachbart sind, daß ein erster elektrisches Leiter entlang dem
ersten und dem zweiten Magnetowiderstandselement ausgebildet wird,
ein zweiter elektrischer Leiter entlang dem dritten und dem vierten
Magnetowiderstandselement ausgebildet wird, daß Ströme mit um 180°
voneinander abweichenden Richtungen durch den ersten und den zweiten
elektrischen Leiter geführt werden, um aus jedem elektrischen Leiter
Magnetfelder zu erzeugen, und die Austausch-Vormagnetisierungsschicht
in jedem Magnetowiderstandselement mit Hilfe der von jedem elektri
schen Leiter erzeugten Magnetfelder magnetisiert wird, um dadurch die
Magnetisierung jeder der fixierten Magnetschichten festzulegen, und daß
die fixierten Magnetschichten in dem ersten und dem zweiten Magneto
widerstandselement in einer festgelegten Richtung orientiert werden,
während die fixierten Magnetschichten in dem dritten und dem vierten
Magnetowiderstandselement in einer Richtung orientiert werden, die um
180° von den Richtungen in den fixierten Magnetschichten des ersten
und des zweiten Magnetowiderstandselements abweicht.
Bei dem oben erläuterten Fertigungsverfahren wird bevorzugt, den
ersten und den zweiten elektrischen Leiter in Reihe zu schalten und
beide an die gleiche Stromquelle anzuschließen.
Eine erfindungsgemäße Fertigungsvorrichtung ist eine Vorrichtung zum
Herstellen eines Magbetfeldsensors mit vier Magnetowiderstands
elementen, die jeweils mindestens eine Austausch-Vormagnetisierungs
schicht, eine fixierte Magnetschicht, deren Magnetisierungsrichtung mit
Hilfe dieser Austausch-Vormagnetisierungsschicht in einer Richtung
festgelegt wurde, einer nichtmagnetischen Schicht und einer freien
Magnetschicht, deren Magnetisierungsrichtung von einem äußeren
Magnetfeld frei drehbar gemacht wurde,
wobei ein erstes Magnetowiderstandselement und ein zweites Magneto widerstandselement entlang einer ihnen zugehörigen ersten Geraden angeordnet werden und ein erster elektrischer Leiter entlang der ersten Geraden ausgebildet ist,
ein drittes Magnetowiderstandselement und ein viertes Magnetowider standselement entlang einer ihren zugehörigen zweiten Geraden angeordnet werden, ein zweiter elektrischer Leiter entlang der zweiten Geraden ausgebildet ist, wobei eine Stromquelle zum Einspeisen von Strömen mit um 180° abweichenden Richtungen durch den ersten und den zweiten elektrischen Leiter vorgesehen ist, die fixierten Magnet schichten in dem ersten und dem zweiten Magnetowiderstandselement in einer festgelegten Richtung orientiert sind und die fixierten Magnet schichten in dem dritten und dem vierten Magnetowiderstandselement gegenüber den Richtungen der fixierten Magnetschichten in dem ersten und dem zweiten Magnetowiderstandselement um 180° entgegengesetzt sind.
wobei ein erstes Magnetowiderstandselement und ein zweites Magneto widerstandselement entlang einer ihnen zugehörigen ersten Geraden angeordnet werden und ein erster elektrischer Leiter entlang der ersten Geraden ausgebildet ist,
ein drittes Magnetowiderstandselement und ein viertes Magnetowider standselement entlang einer ihren zugehörigen zweiten Geraden angeordnet werden, ein zweiter elektrischer Leiter entlang der zweiten Geraden ausgebildet ist, wobei eine Stromquelle zum Einspeisen von Strömen mit um 180° abweichenden Richtungen durch den ersten und den zweiten elektrischen Leiter vorgesehen ist, die fixierten Magnet schichten in dem ersten und dem zweiten Magnetowiderstandselement in einer festgelegten Richtung orientiert sind und die fixierten Magnet schichten in dem dritten und dem vierten Magnetowiderstandselement gegenüber den Richtungen der fixierten Magnetschichten in dem ersten und dem zweiten Magnetowiderstandselement um 180° entgegengesetzt sind.
Ein erfindungsgemäßes Fertigungsverfahren ist dadurch gekennzeichnet,
daß ein erstes, ein zweites, ein drittes und ein viertes Magnetowider
standselement entlang einer ersten, einer zweiten, einer dritten bzw.
einer vierten Geraden angeordnet werden, die einander im wesentlichen
parallel benachbart sind, ein erster elektrischer Leiter entlang dem ersten
und dem zweiten Magnetowiderstandselement, ein zweiter elektrischer
Leiter entlang dem dritten und dem vierten Magnetowiderstandselement
angeordnet werden, eine Stromquelle zum Einspeisen von Strömen mit
zueinander um 180° entgegengesetzten Richtungen in den ersten bzw.
den zweiten elektrischen Leiter vorgesehen ist, die fixierten Magnet
schichten in dem ersten und dem zweiten Magnetowiderstandselement in
einer festgelegten Richtung orientiert sind, und die fixierten Magnet
schichten in dem dritten und dem vierten Magnetowiderstandselement
den Richtungen der fixierten Magnetschichten in dem ersten und dem
zweiten Magnetowiderstandselement um 180° entgegengesetzt sind.
In einer Vorrichtung mit dem oben erläuterten Aufbau wird bevorzugt,
den ersten und den zweiten elektrischen Leiter in Reihe zu schalten und
diese Reihenschaltung mit derselben Stromquelle zu verbinden.
Außerdem werden in diesem Aufbau der erste elektrische Leiter und der
zweite elektrische Leiter vorzugsweise in Schleifenform in Reihe ge
schaltet.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 ein Schaltungsdiagramm einer ersten Ausführungsform eines
erfindungsgemäßen Magnetfeldsensors,
Fig. 2 eine schematische Strukturdarstellung der Stapelstruktur für
Magnetowiderstandselemente eines Magnetfeldsensors der
ersten Ausführungsform,
Fig. 3 eine Draufsicht auf ein Beispiel eines Magnetfeldsensors, der
durch eine aktuelle Herstellung der ersten Ausführungsform auf
einem Substrat erhalten wurde;
Fig. 4 eine Querschnittansicht einer konkreten Stapelstruktur von
Magnetowiderstandselement, die bei dem in Fig. 3 gezeigten
Magnetfeldsensor angewendet wird, wobei außerdem ein
angeschlossener Abschnitt eines elektrischen Leiters dargestellt
ist;
Fig. 5 eine anschauliche Darstellung des Zustands einer Wider
standsänderung, die in erfindungsgemäß verwendeten Magneto
widerstandselementen in Erscheinung tritt, wenn die Magneti
sierungsrichtung der freien Magnetschicht in bezug auf dieje
nige der fixierten Magnetschicht geändert wurde;
Fig. 6 ein Schaltungsdiagramm einer zweiten Ausführungsform eines
erfindungsgemäßen Magnetfeldsensors;
Fig. 7 eine Draufsicht auf eine dritte Ausführungsform eines erfin
dungsgemäßen Magnetfeldsensors;
Fig. 8 eine Ansicht eines Zustands, in welchem der in Fig. 7 gezeigte
Magnetfeldsensor durch eine Fertigungsvorrichtung magnetisiert
wird;
Fig. 9 eine Seitenansicht desselben Zustands,
Fig. 10 eine Draufsicht auf eine vierte Ausführungsform eines erfin
dungsgemäßen Magnetfeldsensors,
Fig. 11 eine Ansicht der Ausgangsmeßergebnisse, die mit Hilfe eines
Magnetfeldsensors dieser Ausführungsform erhalten werden,
Fig. 12 eine schematische Strukturansicht eines Beispiels eines her
kömmlichen Magnetfeldsensors; und
Fig. 13 eine Ansicht der Beziehung zwischen der Magnetisierungsrich
tung der fixierte Magnetschicht in Magnetowiderstandselemen
ten für den in Fig. 12 gezeigten Magnetfeldsensor einerseits
und der freien Magnetschicht andererseits.
Fig. 1 ist ein grundlegendes Schaltungsdiagramm, welches einen
Magnetfeldsensor S1 gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung
zeigt, Fig. 2 ist eine schematische Strukturdarstellung, die das Grund
konzept veranschaulicht, und Fig. 3 ist eine Draufsicht auf die Struktur
eines tatsächlich ausgebildeten Magnetfeldsensors auf einem Substrat.
Der Magnetfeldsensor der ersten Ausführungsform enthält: ein erstes im
folgenden vereinfacht als Magnetowiderstandselement bezeichnetes
Riesenmagnetoresistenzeffekt-Element 31, welches in dem Teil oben
links in Fig. 1 angeordnet ist, ein zweites Magnetowiderstandselement
32, links unten angeordnet, ein drittes Magnetowiderstandselement 33,
rechts oben in Fig. 1 liegend, und ein viertes
Magnetowiderstandselement 34, in Fig. 1 rechts unten liegend. Diese
Magnetowiderstandselemente 31, 32, 33 und 34 sind sämtlich aus
geschichteten Produkten von Dünnschichten zusammengesetzt, die weiter
unten noch näher erläutert werden und sämtlich eine lineare,
langgestreckte und schmale Form haben. Das erste und das zweite
Magnetowiderstandselement 31 und 32 sind entlang einer ersten Geraden
L1 in Fig. 1 angeordnet, und das dritte und das vierte
Magnetowiderstandselement 33 und 34 sind entlang einer zweiten
Geraden L2 angeordnet, die parallel und mit Abstand zu der ersten
Geraden L1 verläuft.
Außerdem sind das erste und das dritte Magnetowiderstandselement 31
und 33 an Stellen angeordnet, an denen sie seitlich einander gegenüber
stehen, und ebenso sind das zweite und das vierte Magnetowiderstands
element 32 und 34 an Orten angeordnet, an denen sie seitlich einander
gegenüberstehen.
Bei dieser Ausführungsform liegen das erste und das zweite Magneto
widerstandselement 31 und 32 auf der gleichen Geraden, und auch das
dritte und das vierte Magnetowiderstandselement 33 und 34 sind auf
derselben Geraden angeordnet. Diese können in seitlicher Richtung
etwas verschoben werden, wobei sie dennoch parallel bleiben, sie kön
nen auch eventuell etwas geneigt sein.
Fig. 2 verdeutlicht den grundlegenden Stapelaufbau der Magnetowider
standselemente 31, 32, 33 und 34 gemäß dieser Ausführungsform, die
Figur zeigt außerdem die Magnetisierungsrichtungen jeder ihrer
Schichten. Die Magnetowiderstandselemente 31, 32, 33 und 34 haben
sämtlich den gleichen Aufbau und sind im wesentlichen dadurch herge
stellt, daß eine ferromagnetische Schicht (die freie magnetische Schicht)
a, eine nicht-magnetische Schicht b, eine ferromagnetische Schicht
(fixierte magnetische Schicht) c und eine Austausch-Vormagneti
sierungsschicht (antiferromagnetische Schicht) d in der in Fig. 2
gezeigten Weise übereinandergestapelt sind.
In dem in Fig. 2 gezeigten grundlegenden Stapelaufbau besitzt die
fixierte (pinned) Magnetschicht c, die der Austausch-
Vormagnetisierungsschicht d benachbart ist, eine Magneti
sierungsrichtung, die mit Hilfe der Austausch-Vormagnetisierungsschicht
d fixiert ist. Konkret: in dem ersten Magnetowiderstandselement 32
werden die Magnetisierungsrichtungen der Austausch-Vorma
gnetisierungsschicht d und der fixierten Magnetschicht c so eingestellt,
daß sie gemäß Pfeil e nach rechts weisen, während in dem zweiten
Magnetowiderstandselement 32 die Magnetisierungsrichtungen der
Austausch-Vormagnetisierungsschicht d und der fixierten Schicht c
gemäß Pfeil f nach rechts weisen.
In dem dritten Magnetowiderstandselement 33 sind die Magnetisierungs
richtungen der Austausch-Vormagnetisierungsschicht d und der fixierten
Magnetschicht c so eingestellt, daß sie gemäß Pfeil g nach links weisen,
während in dem vierten Magnetowiderstandselement 34 die
Magnetisierungsrichtungen der Austausch-Vormagnetisierungsschicht d
und der fixierten Magnetschicht c so eingestellt sind, daß sie gemäß
Pfeil h nach links weisen. Deshalb verlaufen die Magneti
sierungsrichtungen der fixierten Magnetschichten c in dem ersten und
dem zweiten Magnetowiderstandselement 31 und 32 parallel zueinander,
während die Magnetisierungsrichtungen der fixierten Magnetschicht c in
dem dritten und dem vierten Magnetowiderstandselement 33 und 34
ihrerseits parallel zueinander verlaufen. Außerdem sind die Magneti
sierungsrichtungen der fixierten Magnetschicht c in dem ersten und dem
zweiten Magnetowiderstandselement 31 und 32 um 180° entgegengesetzt
bezüglich derjenigen der fixierten Magnetschicht c in dem dritten und
dem vierten Magnetowiderstandselement 33 und 34.
Die Magnetisierung der freien Magnetschichten a in dem ersten, dem
zweiten, dem dritten und dem vierten Magnetowiderstandselement 31,
32, 33 und 34 ist bei Fehlen eines von außen angelegten Magnetfelds in
unspezifizierte Richtungen orientiert.
Eine Seite 31a des ersten Magnetowiderstandselements 31 und eine Seite
34a des vierten Magnetowiderstandselements 34 sind über einen elek
trischen Leiter 42 miteinander verbunden, wobei dieser elektrische
Leiter 42 einen Verbindungsabschnitt bildet und an diesen aus dem
elektrischen Leiter 42 bestehenden Verbindungsabschnitt ein Anschluß
42 angebracht ist. Eine Seite 32a des zweiten Magnetowiderstandsele
ments 32 und eine Seite 33a des dritten Magnetowiderstandselements 33
sind über einen elektrischen Leiter 45 miteinander verbunden, der einen
Verbindungsabschnitt bildet, an den ein Anschluß 46 angeschlossen ist.
Außerdem sind die andere Seite 31b des ersten Magnetowiderstands
elements 31 und die andere Seite 33b des dritten Magnetowiderstands
elements 33 über einen elektrischen Leiter 40 verbunden, der einen
Verbindungsabschnitt bildet, an den ein Anschluß 41 angeschlossen ist.
Die andere Seite 32b des zweiten Magnetowiderstandselements 32 und
die andere Seite 34b des vierten Magnetowiderstandselements 34 sind
über einen elektrischen Leiter 47 miteinander verbunden, der einen Ver
bindungsabschnitt bildet, an den ein Anschluß 48 angeschlossen ist.
Das erste Magnetowiderstandselement 31 und das vierte
Magnetowiderstandselement 34 sind hierdurch in Serie geschaltet und
bilden eine erste paarweise Verbindung P1, und das zweite
Magnetowiderstandselement 32 und das dritte
Magnetowiderstandselement 33 sind in Reihe geschaltet und bilden eine
zweite paarweise Verbindung P2.
Fig. 3 zeigt ein Beispiel eines Magnetfeldsensors 511, der
Magnetowiderstandselemente 31a, 32a, 33a und 34a enthält, die den
gleichen Aufbau besitzen wie die Magnetowiderstandselemente 31, 32,
33 und 34, die den in Fig. 1 und 2 gezeigten Grundaufbau besitzen,
ferner besitzt der Magnetfeldsensor elektrische Leiter 40, 42, 45 und 47
sowie Anschlüsse 41, 43, 46 und 48, die auf einem Substrat K
stapelförmig ausgebildet sind.
Bei diesem Beispiel des Magnetfeldsensors S11 besteht das Substrat K
aus nichtmagnetischem Isolierstoff, beispielsweise ist es als Si-Substrat
ausgebildet, und das Substrat ist auf seiner Oberseite mit einer
Grundschicht versehen, die Al2O3 enthält, um die Isoliereigenschaften
auszugleichen oder zu verbessern.
Auf diesem Substrat K sind lineare Magnetowiderstandselemente 31A,
32A, 33A und 34A ausgebildet, die im wesentlichen die in Fig. 2
dargestellte Stapelstruktur aufweisen, wobei sie entlang den Geraden L1
und L2 in Fig. 1 angeordnet sind, die elektrischen Leiter 40, 42, 45 und
47 bestehen aus leitendem Metall, beispielsweise Cr und Cu, und über
diese Leiter sind die Magnetowiderstandselemente verbunden, und es
gibt Anschlüsse 41, 43, 46 und 48, die an den Eckbereichen des
Substrats K angeordnet sind. Der detaillierte Querschnitt des
Magnetowiderstandselements 31 dieser Form ist in Fig. 4 dargestellt.
Das Magnetowiderstandselement 31 ist in dieser Form mit einem
trapezförmigen Querschnitt ausgebildet, in dem eine Austausch-
Vormagnetisierungsschicht (antiferromagnetische Schicht) d, eine fixierte
Magnetschicht c, eine subferromagnetische Schicht m, eine
nichtmagnetische Schicht b, eine subferromagnetische Schicht n und eine
freie Magnetschicht a ausgehend von dem Substrat K stapelförmig
ausgebildet sind, wobei die elektrischen Leiter an der Seite dieser
schichtweisen Produkte angeordnet sind, um mit der betreffenden
jeweiligen Schicht in Kontakt zu stehen. Gemäß Fig. 1 kann der
Querschnittaufbau so gestaltet sein, daß der Verbindungsbereich
zwischen den Endabschnitten jeder Schicht und den elektrischen Leitern
über eine Vormagnetisierungsschicht erfolgt, um die freie Magnetschicht
a in mehrere Einzeldomänen aufzuteilen.
In der in Fig. 4 gezeigten Struktur sind die subferromagnetischen
Schichten m und n Schichten aus ferromagnetischem Material wie Co
und einer Co-Legierung, die deshalb vorgesehen sind, um den
magnetoresistiven Effekt stärker zum Ausdruck zu bringen. Man kann
diese Schichten weglassen. Außerdem kann die Reihenfolge des Stapels
aus der Austausch-Vormagnetisierungsschicht d, der fixierten
Magnetschicht c, der subferromagnetischen Schicht m, der
nichtmagnetischen Schicht b, der subferromagnetischen Schicht n und
der freien Magnetschicht a umgekehrt werden.
Um die Schichtstruktur der Magnetowiderstandselemente zu
konkretisieren, gibt es z. B. eine α-Fe2O3-Sx (Die Austausch-
Vormagnetisierungsschicht)/NiFe-Schicht (fixierte Magnetschicht)/
Co-Schicht (subferromagnetische Schicht)/Cu-Schicht (nicht
magnetische Schicht)/Co-Schicht (subferromagnetische Schicht)/NiFe-
Schicht (freie Magnetschicht). Auf Wunsch kann eine Al2O3-Schicht
unterhalb der α-Fe2O3-Schicht als Strom-Nebenschlußschicht vorgesehen
sein. Zusätzlich zu der oben erläuterten Struktur können auch
beispielhafte Magnetowiderstandselemente mit folgender Stapelstruktur
vorgesehen sein: α-Fe2O3-Schicht/Co-Schicht/Cu-Schicht/Co-Schicht
/NiFe-Schicht/Co-Schicht/Cu-Schicht/Co-Schicht/α-Fe2O3-
Schicht. Außerdem kann für die Austausch-Vormagnetisierungsschicht
jede Schicht verwendet werden, so lange die Magnetisierungsrichtung
einer fixierten Magnetschicht in ihrer Nachbarschaft festgelegt werden
kann, und deshalb kann man zusätzlich zu der α-Fe2O3-Schicht
beispielsweise eine FeMn-Schicht, eine NiMn-Schicht, eine NiO-Schicht,
eine IrMn-Schicht, eine CrPtMn-Schicht, eine PdPtMn-Schicht, eine
MnRhRu-Schicht, eine PtMn-Schicht oder dergleichen vorgesehen sein.
Wenn äußere Magnetfelder H1, H2, H3 und H4 auf den in Fig. 1 und
Fig. 2 gezeigten Magnetfeldsensor S1 einwirken, dreht sich die
Magnetisierungsrichtung jeder freien Magnetschicht a in den
Magnetowiderstandselementen 31, 32, 33 und 34, um sich diesen
Magnetfeldern H1, H2, H3 und H4 anzupassen, und als Ergebnis erfolgt
eine Änderung des elektrischen Widerstands entsprechend dem
Drehwinkel.
Um diese Änderung des elektrischen Widerstands zu messen, werden der
Anschluß 41 und der Anschluß 48 als Eingang zum Einspeisen eines
vorbestimmten Stroms verwendet, die Anschlüsse 43 und 46 werden als
Ausgang zum Messen des Widerstands hergenommen.
Fig. 5 zeigt das Ansprechverhalten des Widerstands auf die Drehung der
Magnetisierung der freien magnetischen Schicht a, wenn die
Magnetisierungsrichtung der fixierten magnetischen Schicht c in eine
Richtung (nach rechts) in dem Magnetowiderstandselement 31 festgelegt
ist, hier z. B. entsprechend der Richtung "e". Die Widerstandsänderung
zeigt ein Minimum, wenn die Magnetisierungsrichtung e der fixierten
magnetischen Schicht c und die Magnetisierungsrichtung k der freien
magnetischen Schicht a in die gleiche Richtung ausgerichtet sind, sie
zeigt ein Maximum, wenn die Richtungen antiparallel verlaufen, wobei
die Änderung während der Spanne dazwischen einer Sinuskurve gemäß
Fig. 5 entspricht.
Wenn also ein Zwischenpunkt der Änderung des Widerstands als
Ursprung hergenommen wird, was die Polarität der
Widerstandsänderung angeht (einer Richtung, die für die Zunahme als
positiv und für die Abnahme als negativ angenommen wird) so besitzen
die Magnetowiderstandselemente 31 und 32, die die gleiche
Magnetisierungsrichtung wie die fixierte magnetische Schicht c haben,
die gleiche Polarität, und außerdem besitzen die
Magnetowiderstandselemente 33 und 34 gleiche Polarität. Allerdings
haben die Magnetowiderstandselemente 31 und 33 entgegengesetzte
Polarität, und genauso verhält es sich bei den
Magnetowiderstandselementen 32 und 34. In dem in Fig. 1 und 2
dargestellten Aufbau wird daher eine Wheatstone-Brücke der
Magnetowiderstandselemente gebildet, die wirksam als Magnetfeldsensor
arbeiten. Bei dem Aufbau in dieser Form läßt sich außerdem - weil die
Wheatstone-Brücke durch die Magnetowiderstandselemente 31, 32, 33
und 34 gebildet wird - eine Zunahme des Ausgangssignals (eine
Zunahme der Änderungsrate des Widerstands) sowie ein Auslöscheffekt
magnetischen Rauschens aufgrund von Änderungen in der
Magnetfeldumgebung erreichen (die Beseitigung der Rauschkomponenten
bei jedem Magnetowiderstandselement aufgrund der Richtung des
Erdmagnetismus, magnetischer Rauschkomponenten und dergleichen).
Fig. 6 zeigt eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Magnetfeldsensors S2. Gleiche und entsprechende Teile wie bei der
ersten Ausführungsform sind mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Bei dem Magnetfeldsensor S2 dieser Ausführungsform gibt es
Magnetowiderstandselemente 31, 32, 33 und 34 wie im Fall des
Magnetfeldsensors S1 der ersten Ausführungsform, und die
Magnetisierungsrichtung ihrer fixierten Magnetschichten sind in der
gleichen Richtung ausgerichtet, allerdings unterscheiden sie sich nur
teilweise im Verbindungsaufbau aufgrund der elektrischen Leiter.
Ein Ende 31a des ersten Magnetowiderstandselements 31 ist mit dem
anderen Ende 33b des Magnetowiderstandselements 33 über einen
elektrischen Leiter 51 verbunden, das andere Ende 31b des ersten
Magnetowiderstandselements 31 ist mit einem Ende 34a des vierten
Magnetowiderstandselements 34 über einen elektrischen Leiter 50
verbunden. Ein Ende 32a des zweiten Magnetowiderstandselements 32
ist mit einem Ende 33a des dritten Magnetowiderstandselements 33 über
einen elektrischen Leiter 45 verbunden, wie es bei der ersten
Ausführungsform der Fall war, und das andere Ende 32b des zweiten
Magnetowiderstandselements 32 ist mit dem anderen Ende 34b des
vierten Magnetowiderstandselements 34 über einen elektrischen Leiter 47
verbunden, wie bei der ersten Ausführungsform. Der elektrische Leiter
50 ist an den Anschluß 52 als Verbindungsabschnitt angeschlossen, und
der elektrische Leiter 51 ist an den Anschluß 53 als
Verbindungsabschnitt angeschlossen.
Bei dieser Struktur sind das erste Magnetowiderstandselement 31 und
das vierte Magnetowiderstandselement 34 in Reihe geschaltet, um eine
erste paarweise Verbindung P1 zu bilden, außerdem sind das zweite
Magnetowiderstandselement 32 und das dritte
Magnetowiderstandselement 33 zur Bildung einer zweiten paarweisen
Verbindung P2 verbunden.
Bei dem in Fig. 6 gezeigten Aufbau wird durch die
Magnetowiderstandselemente 31, 32, 33 und 34 eine Brückenschaltung
gebildet, und deshalb läßt sich diese wie im Fall der ersten
Ausführungsform als Magnetfeldsensor verwenden.
Fig. 7 zeigt eine dritte Ausführungsform eines Magnetfeldsensors gemäß
der Erfindung. Dieser Magnetfeldsensor S3 hat ähnliche Teile wie der in
Fig. 3 gezeigte Sensor, entsprechende Teile sind mit gleichen
Bezugszeichen versehen, eine nochmalige Beschreibung erfolgt nicht.
Bei dem Magnetfeldsensor S3 gibt es Magnetowiderstandselemente 31A,
32A, 33A und 34A wie im Fall des Magnetfeldsensors S1 der früheren
Ausführungsform, und die Magnetisierungsrichtungen ihrer fixierten
Magnetschichten sind ebenfalls in die gleiche Richtung ausgerichtet,
allerdings unterscheiden sie sich teilweise in der Verbindungsstruktur,
die durch die elektrischen Leiter festgelegt wird.
Das andere Ende 31b des ersten Magnetowiderstandselements 31 ist wie
im Fall des Aufbaus nach Fig. 3 mit dem anderen Ende 33b des dritten
Magnetowiderstandselements 33A über einen elektrischen Leiter 40
verbunden, und ein Ende 31a des ersten Magnetowiderstandselements
31A ist wie im Fall des Aufbaus nach Fig. 3 mit einem Ende 34a des
vierten Magnetowiderstandselements 34A über einen elektrischen Leiter
42 verbunden. Ein Ende 32a des zweiten Magnetowiderstandselements
32A ist mit dem anderen Ende 34b des vierten
Magnetowiderstandselements 34A über einen elektrischen Leiter 60
verbunden, und das andere Ende 32b des zweiten
Magnetowiderstandselements 32 ist mit einem Ende 33a des dritten
Magnetowiderstandselements 33A über einen elektrischen Leiter 61
verbunden. Ein Abschnitt des elektrischen Leiters 60 ist zu einem
Eckbereich des Substrats K verlängert, um einen Eingangsanschluß 62
zu bilden, und in dem Zwischenbereich des elektrischen Leiters 61 gibt
es in dem rechten Eckbereich des Substrats K eine Stelle für einen
Ausgangsanschluß 63.
Bei dem in Fig. 7 gezeigten Aufbau wird eine Brückenschaltung durch
die Magnetowiderstandselemente 31A, 32A, 33A und 34A gebildet, und
diese kann als Magnetfeldsensor wie im Fall der ersten Ausführungsform
eingesetzt werden.
Im folgenden wird ein Verfahren zum Fixieren der Magnetisierung einer
fixierten Magnetschicht c in jedem der Magnetowiderstandselemente
31A, 32A, 33A und 34A des in Fig. 7 gezeigten Magnetfeldsensors S3
zusammen mit einem Herstellungsverfahren für den Magnetfeldsensor S3
beschrieben.
Um einen Magnetfeldsensor S3 herzustellen, der den in Fig. 7 gezeigten
Aufbau hat, werden die benötigten Schichten auf einem Substrat, z. B.
einem Si-Substrat, aufgebaut, wozu sich ein Fotolithografie-Prozeß
eignet, um die Schichten übereinander niederzuschlagen und die
benötigten Musterbildung vorzunehmen.
Zunächst werden Dünnschichten auf einem Substrat entsprechend der
gewünschten Schichtstruktur für Magnetowiderstandselemente hergestellt.
Im Fall der Magnetowiderstandselemente mit einem Fünfschichtaufbau
werden fünf Schichten in Form von Dünnsxen übereinander aufgebaut,
im Fall einer Sechsschichtstruktur werden sechs Dünnschichten
übereinander gestapelt, im Fall eines Siebenschichtaufbaus werden
sieben Dünnschichten übereinander niedergeschlagen.
Als nächstes werden diese übereinanderliegenden Schichten mit einem
Resistmaterial überzogen, es erfolgt eine fotolithografische Behandlung,
und nur der benötigte Teil bleibt stehen als lineares
Magnetowiderstandselement.
Nach dem Entfernen des Resistmaterials werden auf den
Magnetowiderstandselementen Elektrodenschichten ausgebildet,
anschließend wird den Elektrodenschichten mit Hilfe von Fotolithografie
die gewünschte Form gegeben, um die in Fig. 7 dargestellten
elektrischen Leiter zu erhalten, und man kann dann einen
Magnetfeldsensor S3 gemäß Fig. 7 dadurch erhalten, daß man einen im
folgenden noch zu beschreibenden Magnetfeld-Aufprägeprozeß
durchführt.
Beim Aufbringen eines Magnetfelds wird z. B. eine
Fertigungsvorrichtung Z eingesetzt, wie sie in Fig. 8 gezeigt ist. Die
Fertigungsvorrichtung Z nach diesem Beispiel besteht hauptsächlich aus
einer Unterlage 71 mit einer Ausnehmung 70, deren Breite die
Aufnahme des Substrats K des Magnetfeldsensors 53 ermöglicht, einem
als Schleife ausgebildeten elektrischen Leiter 72, der auf der
Bodenfläche der Ausnehmung 70 ausgebildet ist, und einer
Leistungsquelle 73, die an den elektrischen Leiter 72 angeschlossen ist.
Der elektrische Leiter 72 ist derart als Schleife ausgebildet, daß er einen
ersten linearen elektrischen Leiter 75, einen zweiten linearen
elektrischen Leiter 76 parallel zu dem ersten elektrischen Leiter 75 und
einen elektrischen Verbindungsleiter 77, der den ersten und den zweiten
Leiter 75 und 76 miteinander verbindet, enthält.
Wenn das Substrat K in die Ausnehmung 70 eingesetzt wird, geschieht
dies so, daß die Magnetowiderstandselemente 31A und 32A sich
oberhalb des ersten elektrischen Leiters 75 befinden, während sich die
Magnetowiderstandselemente 33A und 34A oberhalb des zweiten
elektrischen Leiters 76 befinden, wie dies in Fig. 9 dargestellt ist. Eine
Leistungsquelle 73 dient zum Einspeisen eines Gleichstroms von der
Seite des ersten elektrischen Leiters 75 zu der Seite des zweiten
elektrischen Leiters 76 hin.
Nach dem Einsetzen des Substrats K in die Ausnehmung 70 gemäß Fig.
8 und 9 bewirkt das Einspeisen eines Gleichstroms aus der
Leistungsquelle einen Stromfluß durch den elektrischen Leiter 75 und
damit ein im Uhrzeigersinn orientiertes Feld um den elektrischen Leiter
75 herum, wie in Fig. 9 angedeutet ist, während der Stromfluß durch
den elektrischen Leiter 76 ein Magnetfeld im Gegenuhrzeigersinn um
den elektrischen Leiter 76 herum hervorruft. Deshalb ist es möglich, die
Austausch-Vormagnetisierungsschicht d in dem ersten und dem zweiten
Magnetowiderstandselement 31A und 32A in die Richtung zu
magnetisieren, die in Fig. 8 mit den Pfeilen e bzw. f angegeben ist,
während die Austausch-Vormagnetisierungsschicht d in dem dritten und
dem vierten Magnetowiderstandselement 33A und 34A in eine Richtung
magnetisiert wird, die in Fig. 8 durch die Pfeile g bzw. h angegeben ist.
Mit Hilfe der Austausch-Koppelkraft jeder Austausch-
Vormagnetisierungsschicht d können die Magnetisierungsrichtungen der
fixierten Magnetschicht c, die der Vormagnetisierungsschicht benachbart
ist, in die betreffenden Richtungen fixiert werden (e-Richtung,
f-Richtung, g-Richtung und h-Richtung). Wenn nach der Magnetisierung
der Stromfluß durch den elektrischen Leiter 77 beendet wird, wird der
Zustand der Magnetisierung der Austausch-Vormagnetisierungsschicht d
so, wie er ist, beibehalten, und deshalb wird die
Magnetisierungsrichtung jeder fixierten Magnetschicht c so beibehalten,
wie sie fixiert wurde.
Durch die oben beschriebenen Prozesse kann man einen Magnetsensor
S3 erhalten, bei dem die Magnetisierungsrichtung jeder fixierten
Magnetschicht in der in Fig. 8 gezeigten Weise gesteuert ist.
Wenn Magnetfelder erzeugt werden, indem durch den ersten elektrischen
Leiter 75 und den zweiten elektrischen Leiter 76 Ströme geleitet werden,
und diese durch die beiden elektrischen Leiter fließenden Ströme
vorübergehend um 100 µs im Betrieb abweichen, so sind der
Magnetisierungszustand der Austausch-Vormagnetisierungsschichten d in
dem ersten und dem zweiten Magnetowiderstandselement 31 und 32
einerseits und der Magnetisierungszustand der Austausch-
Vormagnetisierungsschichten d in dem dritten und dem vierten
Magnetowiderstandselement 33 und 34 anderseits wahrscheinlich nicht
gleich. Deshalb ist es wichtig, den ersten elektrischen Leiter 75 und den
zweiten elektrischen Leiter 76 an dieselbe Leistungsquelle anzuschließen
und Magnetfelder in einem Zustand zu erzeugen, in welchem jegliche
zeitliche Nacheilung beim Anlegen eines Magnetfelds ausgeschlossen
wird.
Lassen sich allerdings zwei Leistungsquellen zur Magnetisierung so
synchronisieren, daß jeglicher zeitlicher Versatz beim Anlegen eines
Magnetfelds beseitigt ist, so kann man den Strom durch den ersten und
den zweiten elektrischen Leiter 75 und 76 auch aus separaten
Stromquellen nehmen, indem man sie an mehrere Stromquellen
anschließt.
Wenn die Austausch-Vormagnetisierungsschicht d aus einer α-Fe2O23-
Schicht, einer NiO-Schicht, einer IrMn-Schicht und einer CrPtMn-
Schicht besteht, kann die Magnetisierung mit Hilfe einer solchen
Magnetfeld-Aufprägevorrichtung unverzüglich erfolgen. Wird allerdings
als Material für die Austausch-Vormagnetisierungsschicht d eine NiMn-
Schicht, eine PdPtMn-Schicht, eine MnRhRu-Schicht oder eine PtMn-
Schicht gewählt, so muß man zum Magnetisieren in der oben
beschriebenen Weise zunächst eine Erwärmung auf eine Temperatur
vornehmen, die gleich oder höher ist als die Sperrtemperatur. Das
Bauelement ist dann betriebsfähig, obschon der Magnetisierungsvorgang
kompliziert ist.
Fig. 10 zeigt eine vierte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Magnetfeldsensors S4, der den gleichen grundlegenden Aufbau hat wie
der in Fig. 7 gezeigte Magnetfeldsensor S3. Ein Unterschied besteht
darin, daß ein erstes Magnetowiderstandselement 31B entlang einer
ersten Geraden T1 vorgesehen ist und ein zweites
Magnetowiderstandselement 32B entlang einer zweiten Geraden T2
angeordnet ist, während ein drittes Magnetowiderstandselement 33B
entlang einer dritten Geraden T3 und ein viertes
Magnetowiderstandselement 34B entlang einer vierten Geraden T4
angeordnet ist. Diese erste, zweite, dritte und vierte Gerade T1, T2, T3
und T4 sind sämtlich zueinander parallel, wobei die Geraden T1 und T2
eng benachbart zueinander angeordnet sind, wie dies auch für die beiden
Geraden T3 und T4 gilt.
Der Magnetfeldsensor S4 dieser Ausführungsform hat im übrigen den
gleichen Aufbau wie der in Fig. 6 gezeigte Magnetfeldsensor und ist in
der Lage, die gleichen Effekte zu zeitigen wie der Magnetfeldsensor S3
der vorausgehenden Ausführungsform.
Als Fertigungsvorrichtung bei der Herstellung des Magnetfeldsensors 54
kann das in Fig. 8 gezeigte Gerät nicht ohne Änderungen eingesetzt
werden. Vielmehr muß der erste elektrische Leiter 75 gebogen und so
verformt werden, daß er der Lage des ersten
Magnetowiderstandselements 31B und der Lage des zweiten
Magnetowiderstandselements 32B entspricht, während der zweite
elektrische Leiter 76 so angeordnet werden muß, daß er der Lage des
dritten und des vierten Magnetowiderstandselements 33B bzw. 34B
entspricht.
Konkret: für den ersten elektrischen Leiter 75 ist es ratsam, eine solche
Struktur zu wählen, daß ein abgeknickter Abschnitt zwischen einem
gestreckten Abschnitt in der Nähe der Leistungsquelle 73 und einem
gestreckten Abschnitt beabstandet von der Leistungsquelle 73 vorhanden
ist (ein unterer Teil des Bereichs zwischen dem ersten und dem zweiten
Magnetowiderstandselement 31B und 32B), um den abgeknickten Leiter
mit beiden Magnetowiderstandselementen 31B und 32B auszurichten.
Außerdem ist es für den elektrischen Leiter 76 ähnlich wie im Fall des
Leiters 75 zu empfehlen, die Struktur so anzuordnen, daß ein
abgeknickter Abschnitt im unteren Teil zwischen dem dritten und dem
vierten Magnetowiderstandselement 33B und 34B gebildet ist, um den
Abschnitt mit dem dritten und dem vierten Magnetowiderstandselement
33B und 34B mit Hilfe lediglich des zweiten elektrischen Leiters 76
auszurichten.
Geht man davon aus, daß eine Brückenschaltung aus vier
Magnetowiderstandselementen gebildet wird, wie es bei jeder der oben
beschriebenen Ausführungsformen der Fall ist, so ist es zu bevorzugen,
das erste und das zweite Magnetowiderstandselement auf der gleichen
Gerade anzuordnen, und auch das dritte und das vierte
Magnetowiderstandselement auf der gleichen Geraden anzuordnen.
Allerdings können die Magnetowiderstandselemente in einem etwas
fehlausgerichteten Zustand angeordnet sein, wie es bei der
Ausführungsform nach Fig. 10 der Fall ist. Außerdem muß man nicht
sämtliche Magnetowiderstandselemente vollständig parallel zueinander
anordnen. Im Fall einer Brückenschaltung kann man diese natürlich so
anordnen, daß die Elemente derart geneigt sind, daß ein Nachweis des
Widerstands mit unterschiedlichen Phasen nicht beeinflußt wird.
Auf einem Si-Substrat mit einer Länge von 3,6 mm und einer Breite von
3,6 mm wurden vier Magnetowiderstandselemente mit jeweils einer
Breite von 0,05 mm und einer Länge von 1,75 mm parallel zueinander
an den in Fig. 7 gezeigten Stellen ausgebildet, um einen die
Grundstruktur aufweisenden Magnetfeldsensor zu bilden.
Für den Aufbau jedes Magnetowiderstandselements wurde eine
Achtschichtstruktur mit folgendem Aufbau gewählt: Al2O3-Schicht (1000 Å
dick)/α-Fe2O2-Schicht (1000 Å dick)/NiFe-Schicht (30 Å dick)/
Co-Schicht (10 Å dick)/Cu-Schicht (22 Å dick)/Co-Schicht (10 Å
dick)/NiFe-Schicht (77 Å dick)/Ta-Schicht (30 Å dick). Zum
Verbinden der Endabschnitte der Magnetowiderstandselemente diente ein
elektrischer Leiter in Form einer Cr-Schicht mit der in Fig. 7
dargestellten Musterform.
Als nächstes wurde das Substrat in die in den Fig. 8 und 9 dargestellte
Vorrichtung eingesetzt, durch den ersten Leiter und den zweiten Leiter
wurde ein Strom von 3500 A geleitet, wobei die Leiter einen
Durchmesser von 0,8 mm-0,9 mm Kupferdraht hatten, die Zeitspanne
der Stromeinspeisung betrug 100 µs, um die Austausch-
Vormagnetisierungsschicht zu magnetisieren. Auf diese Weise wurde ein
Magnetfeldsensor erhalten.
Für ein äußeres Magnetfeld wurde an der flächigen Seite des
Magnetfeldsensors S3 gemäß Fig. 11 ein zylindrischer Magnet 80 mit
einem Zwischen-Spalt von 11 mm angeordnet. Dabei war der
Magnetfeldsensor S3 festgelegt. Durch Drehen des zylindrischen
Magneten 80 entlang seinem Umfang wurde eine sinusförmige
symmetrische Kurve für das Magnetfeld erhalten, welches von dem
Magnetfeldsensor erfaßt wurde. Man kann also die in Fig. 11
dargestellte Ausgangskurve erhalten, was bestätigt, daß der
Magnetfeldsensor ordnungsgemäß arbeitet.
Gemäß obiger Beschreibung werden bei dem erfindungsgemäßen
Magnetfeldsensor die Magnetisierungsrichtungen der fixierten
Magnetschichten in dem ersten und dem zweiten
Magnetowiderstandselement, die auf der gleichen Geraden liegen, in
derselben Richtung ausgerichtet, und die Magnetisierungsrichtungen der
fixierten Magnetschichten in dem dritten und dem vierten
Magnetowiderstandselement, die ebenfalls auf einer Geraden liegen,
werden in die gleiche Richtung, jedoch um 180° verdreht, ausgerichtet.
Das erste, zweite, dritte und vierte Magnetowiderstandselement werden
miteinander verbunden, um eine Brückenschaltung mit den
Magnetowiderstandselementen zu erhalten.
Die Magnetisierung der Austausch-Vormagnetisierungsschichten in dem
ersten und dem zweiten Magnetowiderstandselement kann im gleichen
Magnetfeld in gleicher Richtung kollektiv erfolgen, und die
Magnetisierung der Austausch-Vormagnetisierungsschichten in dem
dritten und dem vierten Magnetowiderstandselement kann ebenfalls
kollektiv im gleichen Magnetfeld für gleiche Richtung erfolgen. Die
Erfindung ermöglicht also ein extrem einfaches Magnetisieren im
Vergleich zu dem herkömmlichen Aufbau, bei dem die Notwendigkeit
besteht, die vier Elemente in vier voneinander unterschiedlichen
Richtungen zu magnetisieren. Deshalb weist der erfindungsgemäße
Magnetfeldsensor hohe Produktivität auf.
Erfindungsgemäß kann der Aufbau auch so sein, daß das erste, zweite,
dritte und vierte Magnetowiderstandselement auf verschiedenen Geraden
angeordnet sind, die zueinander parallel sind.
Da durch einfache Brückenverschaltung des ersten, zweiten, dritten und
vierten Magnetowiderstandselements in einfacher Weise eine
Wheatstone-Brücke gebildet werden kann, kann man einen
Magnetfeldsensor schaffen, dessen Ausgangssignal gesteigert ist, bei
dem in einfacher Weise magnetische Störfelder durch
Umgebungsstörungen ausgelöscht werden, und bei dem Magnetfelder mit
hoher Genauigkeit erfaßt werden.
Die vorliegende Erfindung ist durch den Umstand gekennzeichnet, daß
die Herstellung der Vorrichtung deshalb so einfach ist, weil die
Magnetisierungsrichtungen der fixierten Magnetschichten in dem ersten
und dem zweiten Magnetowiderstandselement, die auf einer Geraden
liegen, die gleiche Richtung bilden, wobei auch die
Magnetisierungsrichtungen der fixierten Magnetschichten in dem dritten
und dem vierten Magnetowiderstandselement, die ebenfalls auf einer
Geraden liegen, die gleiche Richtung haben, die gegenüber der Richtung
bei dem ersten und dem zweiten Magnetowiderstandselement um 180°
gedreht ist, demzufolge die Magnetisierungsrichtungen der insgesamt
vier Magnetowiderstandselemente mit Hilfe von Magnetfeldern
eingestellt werden können, die dadurch erzeugt werden, daß Ströme
durch einen ersten und einen zweiten elektrischen Leiter geleitet werden,
die entlang dem ersten und dem zweiten Magnetowiderstandselement
bzw. dem dritten und dem vierten Magnetowiderstandselement
angeordnet sind.
Bei der erfindungsgemäßen Fertigungsvorrichtung wird zum Herstellen
eines Magnetfeldsensors mit dem oben beschriebenen Aufbau eine
Anordnung mit einem ersten und einem zweiten elektrischen Leiter
geschaffen, die an eine Leistungsquelle angeschlossen sind. Der erste
Leiter ist entlang dem ersten und dem zweiten
Magnetowiderstandselement angeordnet, der zweite Leiter verläuft
entlang dem dritten und dem vierten Magnetowiderstandselement. Die
durch die elektrischen Leiter fließenden Ströme erzeugen Magnetfelder,
mit deren Hilfe ein einfaches Fixieren der Magnetisierungsrichtungen
der fixierten Magnetschichten in einer gewünschten Richtung möglich
ist.
Claims (11)
1. Magnetfeldsensor (S1, S2, S3) mit mehreren
Riesenmagnetoresistenzeffekt-Elementen (31-34; 31A-34A), im
folgenden als Magnetowiderstandselemente bezeichnet, die jeweils
mindestens eine Austausch-Vormagnetisierungsschicht (d), eine
fixierte magnetische Schicht (c), deren Magnetisierungsrichtung (e,
f) mit Hilfe der Austausch-Vormagnetisierungsschicht (d) auf eine
Richtung festgelegt wurde, eine nichtmagnetische Schicht (b) und
eine freie magnetische Schicht (a), deren Magnetisierungsrichtung
(k) durch ein äußeres Magnetfeld (H) frei drehbar ist, aufweisen,
umfassend:
- - ein erstes und ein zweites Magnetowiderstandselement (31, 32; 31A, 32A), die entlang einer ihnen zugehörigen ersten Geraden (L1) angeordnet sind, so daß die Magnetisierung jeder ihrer fixierten magnetischen Schichten (c) in einer festen Richtung (e, f) orientiert ist; und
- - ein drittes und ein viertes Magnetowiderstandselement (33, 34; 33A, 34A), die entlang einer zweiten Geraden (L2) parallel zu der ersten Geraden (L1) angeordnet sind, wobei die Magnetisierung (e, h) ihrer fixierten magnetischen Schicht (c) gegenüber den Magnetisierungsrichtungen der fixierten magnetischen Schichten des ersten und des zweiten Magnetowiderstandselements (31, 32; 31A, 32A) um 180° versetzt ist.
2. Magnetfeldsensor (54) mit mehreren Riesenmagnetoresistenzeffekt-
Elementen (31B-34B), im folgenden als
Magnetowiderstandselemente bezeichnet, die jeweils mindestens eine
Austausch-Vormagnetisierungsschicht (d), eine fixierte magnetische
Schicht (c), deren Magnetisierungsrichtung (e, f) mit Hilfe der
Austausch-Vormagnetisierungsschicht (d) auf eine Richtung
festgelegt wurde, eine nichtmagnetische Schicht (b) und eine freie
magnetische Schicht (a), deren Magnetisierungsrichtung (k) durch
ein äußeres Magnetfeld (H) frei drehbar ist, aufweisen, umfassend:
- - ein erstes, zweites, drittes und viertes Magnetowiderstandselement (31B-34B), die entlang einer ersten, zweiten, dritten bzw. vierten Geraden (T1, T2, T3, T4) angeordnet sind, die einander benachbart und im wesentlichen zueinander parallel sind;
- - wobei die Magnetisierung der jeweiligen fixierten Magnetschichten (c) in dem ersten und dem zweiten Magnetowiderstandselement (31B, 32B) in eine feste Richtung orientiert ist; und
- - die Magnetisierung der jeweiligen fixierten magnetischen Schichten (c) in dem dritten und dem vierten Magnetowiderstandselement (32B, 34B) gegenüber den Magnetisierungsrichtungen der fixierten magnetischen Schichten in dem ersten und dem zweiten Magnetowiderstandselement (31B, 32B) um 180° versetzt ist.
3. Magnetfeldsensor nach Anspruch 1 oder 2, bei dem in verschiedene
Richtungen magnetisierte fixierte Magnetschichten (c) aufweisende
Magnetowiderstandselemente (31, 32; 33, 34) in Reihe geschaltet
sind und zwei Sätze von paarweisen Verbindungen (P1, P2) bilden,
wobei ein Ende einer ersten paarweisen Verbindung der
Magnetowiderstandselemente mit einem Ende einer zweiten
paarweisen Verbindung von Magnetowiderstandselementen
verbunden ist, um einen ersten Verbindungsabschnitt zu bilden, das
andere Ende der zweiten paarweisen Verbindung (P2) von
Magnetowiderstandselementen mit dem anderen Ende der ersten
paarweisen Verbindung (P1) von Magnetowiderstandselementen
verbunden ist, um einen zweiten Verbindungsabschnitt (48) zu
bilden, jeweils Verbindungsabschnitte (42, 45) am Mittelpunkt der
in Reihe geschalteten Magnetowiderstandselemente gebildet werden,
und ein Eingangsanschluß (41, 48) an einem Paar der einen
Verbindungsabschnitte (40, 47) und ein Ausgangsanschluß (43, 46)
an einem Paar der anderen Verbindungsabschnitte (42, 45) gebildet
ist.
4. Magnetfeldsensor (S2) nach Anspruch 1 oder 2, bei dem eine Seite
(31b) des ersten Magnetowiderstandselements (31) mit einer Seite
des vierten Magnetowiderstandselements (34) verbunden ist, eine
Seite (32a) des zweiten Magnetowiderstandselements (32) mit einer
Seite (33a) des dritten Magnetowiderstandselements (33) verbunden
ist, die andere Seite (31a) des ersten Magnetowiderstandselements
(31) mit der anderen Seite (33b) des dritten
Magnetowiderstandselements (33) verbunden ist, und die andere
Seite (32b) des zweiten Magnetowiderstandselements (32) mit der
anderen Seite (34b) des vierten Magnetowiderstandselements (34)
verbunden ist, wobei ein Eingangsanschluß (48, 53; 41, 62)
angeschlossen ist an einen Abschnitt von einem Abschnitt zwischen
einer Seite jedes Magnetowiderstandselements und einer Seite eines
anderen Magnetowiderstandselements, und einem Abschnitt
zwischen der anderen Seite jedes Magnetowiderstandselements und
der anderen Seite eines weiteren Magnetowiderstandselements,
während ein Ausgangsanschluß (46, 52; 43, 63) an den anderen
Abschnitt angeschlossen ist.
5. Herstellungsverfahren für einen Magnetfeldsensor mit mehreren
Riesemnagnetoresistenzeffekt-Elementen (31-34; 31A-34A), im
folgenden als Magnetowiderstandselemente bezeichnet, die jeweils
mindestens eine Austausch-Vormagnetisierungsschicht (d), eine
fixierte magnetische Schicht (c), deren Magnetisierungsrichtung (e,
f) mit Hilfe der Austausch-Vormagnetisierungsschicht (d) auf eine
Richtung festgelegt wurde, eine nichtmagnetische Schicht (b) und
eine freie magnetische Schicht (a), deren Magnetisierungsrichtung
(k) durch ein äußeres Magnetfeld (H) frei drehbar ist, aufweisen,
umfassend folgende Schritte:
- - ein erstes Magnetowiderstandselement und ein zweites Magnetowiderstandselement werden entlang einer ersten Geraden angeordnet, wobei ein erster elektrischer Leiter entlang der ersten Geraden verlaufend angeordnet wird,
- - ein drittes Magnetowiderstandselement und ein viertes Magnetowiderstandselement werden entlang einer zweiten Geraden angeordnet, wobei ein zweiter elektrischer Leiter entlang der zweiten Geraden verlaufend angeordnet wird, es werden Ströme mit voneinander um 180° abweichenden Richtungen durch den ersten und den zweiten elektrischen Leiter geführt, um an jedem elektrischen Leiter Magnetfelder zu erzeugen, die Austausch-Vormagnetisierungsschicht in jedem Magnetowiderstandselement wird mit Hilfe der von jedem elektrischen Leiter erzeugten Magnetfelder so magnetisiert, daß hierdurch die Magnetisierung jeder der fixierten magnetischen Schichten (c) festgelegt wird, wobei die fixierten magnetischen Schichten in dem ersten und dem zweiten Magnetowiderstandselement in einer festen Richtung orientiert sind und die Magnetisierungen der fixierten magnetischen Schichten in dem dritten und dem vierten Magnetowiderstandselement gegenüber den Richtungen der Magnetisierung in den fixierten magnetischen Schichten des ersten und des zweiten Magnetowiderstandselements um 180° versetzt sind.
6. Herstellungsverfahren für einen Magnetfeldsensor mit mehreren
Riesenmagnetoresistenzeffekt-Elementen (31B-34B), im folgenden
als Magnetowiderstandselemente bezeichnet, die jeweils mindestens
eine Austausch-Vormagnetisierungsschicht (d), eine fixierte
magnetische Schicht (c), deren Magnetisierungsrichtung (e, f) mit
Hilfe der Austausch-Vormagnetisierungsschicht (d) auf eine
Richtung festgelegt wurde, eine nichtmagnetische Schicht (b) und
eine freie magnetische Schicht (a), deren Magnetisierungsrichtung
(k) durch ein äußeres Magnetfeld (H) frei drehbar ist, aufweisen,
umfassend folgende Schritte:
- - ein erstes, ein zweites, ein drittes und ein viertes Magnetowiderstandselement (31B-34B) werden entlang einer ersten, einer zweiten, einer dritten bzw. einer vierten Geraden (T1-T4) angeordnet, welche parallel mit Abstand zueinander angeordnet sind, es wird ein erster elektrischer Leiter entlang dem ersten und dem zweiten Magnetowiderstandselement angeordnet, es wird ein zweiter elektrischer Leiter entlang dem dritten und dem vierten Magnetowiderstandselement angeordnet, es werden Ströme mit voneinander um 180° verschiedener Richtung durch den ersten bzw. den zweiten elektrischen Leiter geführt, um an jedem elektrischen Leiter Magnetfelder zu erzeugen, die Austausch- Vormagnetisierungsschicht in jedem Magnetowiderstandselement wird mit Hilfe der von jedem elektrischen Leiter erzeugten Magnetfelder magnetisiert, um dadurch die Magnetisierung jeder der fixierten magnetischen Schichten (c) festzulegen, wobei die fixierten magnetischen Schichten des ersten und des zweiten Magnetowiderstandselements in einer festgelegten Richtung orientiert werden und die fixierten magnetischen Schichten in dem dritten und dem vierten Magnetowiderstandselement in Richtungen festgelegt werden, die bezüglich der Richtungen des ersten und des zweiten Magnetowiderstandselements um 180° versetzt sind.
7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, bei dem erste elektrische Leiter
und der zweite elektrische Leiter in Reihe geschaltet und zum
Einspeisen von Strom an die gleiche Stromquelle angeschlossen
sind.
8. Herstellungsvorrichtung für einen Magnetfeldsensor mit mehreren
Riesenmagnetoresistenzeffekt-Elementen (31-34; 31A-34A), im
folgenden als Magnetowiderstandselemente bezeichnet, die jeweils
mindestens eine Austausch-Vormagnetisierungsschicht (d), eine
fixierte magnetische Schicht (c), deren Magnetisierungsrichtung (e,
f) mit Hilfe der Austausch-Vormagnetisierungsschicht (d) auf eine
Richtung festgelegt wurde, eine nichtmagnetische Schicht (b) und
eine freie magnetische Schicht (a), deren Magnetisierungsrichtung
(k) durch ein äußeres Magnetfeld (H) frei drehbar ist, aufweisen,
umfassend:
- - ein erstes und ein zweites Magnetowiderstandselement sind entlang einer ersten Geraden angeordnet, wobei entlang der ersten Geraden ein erster elektrischer Leiter angeordnet ist,
- - ein drittes und ein viertes Magnetowiderstandselement sind entlang einer zweiten Geraden angeordnet, und ein zweiter elektrischer Leiter ist entlang der zweiten Geraden angeordnet, eine Leistungsquelle zum Einspeisen von Strömen mit voneinander um 180° abweichenden Richtungen durch den ersten bzw. den zweiten elektrischen Leiter, wobei die fixierten magnetischen Schichten des ersten und des zweiten Magnetowiderstandselements in einer festen Richtung orientiert werden und die Magnetisierungen der fixierten magnetischen Schichten in dem dritten und dem vierten Magnetowiderstandselement gegenüber den Richtungen der fixierten magnetischen Schichten in dem ersten und dem zweiten Magnetowiderstandselement um 180° versetzt sind.
9. Herstellungsvorrichtung für einen Magnetfeldsensor mit mehreren
Riesenmagnetoresistenzeffekt-Elementen (31B-34B), im folgenden
als Magnetowiderstandselemente bezeichnet, die jeweils mindestens
eine Austausch-Vormagnetisierungsschicht (d), eine fixierte
magnetische Schicht (c), deren Magnetisierungsrichtung (e, f) mit
Hilfe der Austausch-Vormagnetisierungsschicht (d) auf eine
Richtung festgelegt wurde, eine nichtmagnetische Schicht (b) und
eine freie magnetische Schicht (a), deren Magnetisierungsrichtung
(k) durch ein äußeres Magnetfeld (H) frei drehbar ist, aufweisen,
umfassend:
- - ein erstes, ein zweites, ein drittes und ein viertes Magnetowiderstandselement sind entlang einer ersten, einer zweiten, einer dritten bzw. einer vierten Geraden (T1-T4) angeordnet, die im wesentlichen parallel zueinander beabstandet sind, ein erster elektrischer Leiter verläuft entlang dem ersten und dem zweiten Magnetowiderstandselement, ein zweiter elektrischer Leiter verläuft entlang dem dritten und dem vierten Magnetowiderstandselement, eine Leistungsquelle dient zum Einspeisen von Strömen mit voneinander um 180° abweichenden Richtungen durch den ersten bzw. den zweiten elektrischen Leiter, wobei die fixierten magnetischen Schichten in dem ersten und dem zweiten Magnetowiderstandselement in einer festen Richtung orientiert werden und die Magnetisierungen der fixierten magnetischen Schichten in dem dritten und dem vierten Magnetowiderstandselement bezüglich der Richtungen der fixierten magnetischen Schichten in dem ersten und dem zweiten Magnetowiderstandselement um 180° versetzt sind.
10. Fertigungsvorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, bei der der erste
elektrische Leiter und der zweite elektrische Leiter in Reihe
geschaltet an dieselbe Leistungsquelle angeschlossen sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, bei dem der erste und der
zweite elektrische Leiter als Schleife in Reihe geschaltet und an
dieselbe Leistungsquelle angeschlossen sind.
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