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DE19932742C1 - Netzbremseinrichtung für ein Elektrohandwerkzeug - Google Patents

Netzbremseinrichtung für ein Elektrohandwerkzeug

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DE19932742C1
DE19932742C1 DE19932742A DE19932742A DE19932742C1 DE 19932742 C1 DE19932742 C1 DE 19932742C1 DE 19932742 A DE19932742 A DE 19932742A DE 19932742 A DE19932742 A DE 19932742A DE 19932742 C1 DE19932742 C1 DE 19932742C1
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braking
network
motor
triac
switching element
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Hans Hermann Rottmerhusen
Robert Rottmerhusen
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Metabowerke GmbH and Co
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P3/00Arrangements for stopping or slowing electric motors, generators, or dynamo-electric converters
    • H02P3/06Arrangements for stopping or slowing electric motors, generators, or dynamo-electric converters for stopping or slowing an individual dynamo-electric motor or dynamo-electric converter

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  • Power Engineering (AREA)
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Abstract

Es wird eine Netzbremseinrichtung für ein Elektrohandwerkzeug mit einem Stromwendermotor und einer Schaltungsanordnung mit einem zwischen Motor- und Bremsbetrieb umschaltenden zweipoligen Umschalter und einem mit dem Stromwendermotor in Reihe geschalteten elektronischen Leistungsschalter (Triac) und mit einer dem Triac zugeordneten Steuerelektronik vorgeschlagen, wobei zur sicheren Erkennung und Einleitung des Netzbremsvorganges die Steuerelektronik mit Einrichtungen versehen ist, die zur Erkennung des Motorbetriebes und des Netzbremsbetriebes dienen. DOLLAR A Die Netzbremseinrichtung findet im besonderen bei mit gefährlichen Werkzeugen bestückten Elektrowerkzeugen wie Winkelschleifer, Handkreissägen o. dgl. Anwendung.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Netzbremseinrichtung für ein Elektrohandwerkzeug.
DE 35 11 895 A1 beschreibt eine Schaltungsanordnung für die Ein- und Ausschaltung sowie Drehzahlsteuerung von elektri­ schen Maschinen mit Mitteln zur Motorschnellbremsung durch Umpolen und Kurzschließen von Feld- und Ankerwicklung des Elektromotors, wobei mit einem zweipoligen Umschalter der Mo­ torbetrieb und der Bremsbetrieb mittels einer Kurzschlußbrem­ sung bestimmt wird.
Eine solche Schaltungsanordnung findet im besonderen bei Elektrowerkzeugen und Küchenmaschinen Anwendung.
Netzgebremste Stromwendermotoren sind in unterschiedlichen Auslegungen und Techniken bekannt.
In der DE-PS 15 88 380 wird eine Anordnung zur Gegenstrom­ bremsung eines aus einer Batterie über eine Impulssteuerein­ richtung gespeisten Gleichstromreihenschlußmotors mit zwei seine Erregerwicklung umpolenden Wendeschützen beschrieben. Mittels zweier Dioden (D1, D2), die ständig unmittelbar mit je einem Anschluß der Erregerwicklung (E, F) verbunden sind, und mittels eines Steuerglieds, das die Wendeschütze (1, 2) nacheinander in entsprechender Reihenfolge betätigt, soll verhindert werden, daß beim Umschalten des Motors auf Gegen­ strombremsung keine Schaltfunken auftreten.
Die Gegenstrombremsung dient vorrangig dazu, den Motor bis zum Stillstand abzubremsen, damit er möglichst schnell in der entgegengesetzten Drehrichtung wieder hochgefahren werden kann.
Für ein Elektrohandwerkzeug (Winkelschleifer, Handkreissäge) mit hoher Leistungsaufnahme ist eine derartige Gegenstrom­ bremsung, so wie sie in der DE-PS 15 88 380 beschrieben ist, nicht geeignet, da für eine sichere Wechselstrombremsung die erforderlichen Einrichtungen fehlen.
DE-AS 12 25 223 beschreibt eine Nutzbremsschaltung für wäh­ rend der Bremsung serienerregte Wechselstrom Reihenschluß­ fahrmotoren, deren Erregung während der Bremsung umgepolt ist unter Verwendung von Mitteln zur Begrenzung des Bremsstromes und zur Vermeidung von Selbsterregung mit netzfremder Fre­ quenz. Hier wird eine vom Bremsstrom gesteuerte Schaltanord­ nung wirksam gemacht, die mit jedem Nulldurchgang des Nutz­ bremsstromes die Stromrichtung der abgeklungenen Halbwelle unterbricht.
Für mit gefährlichen Werkzeugen bestückte Elektrowerkzeuge findet eine derartige Nutzbremsschaltung jedoch keine Anwen­ dung.
DE 23 48 880 B2 beschreibt einen Waschautomatenantrieb mit einem elektrisch abbremsbaren Reihenschluß-Kommutatormotor, dessen Ankerwicklung während der Bremsung kurzgeschlossen ist. Die Drehzahl des Reihenschlußmotors ist über eine Halb­ leiterschaltungsanordnung (1) steuerbar, und es ist ein Schalter vorgesehen, durch den im geschlossenen Zustand so­ wohl die Ankerwicklung (2) kurzgeschlossen als auch die Feld­ wicklung über die Halbleiterschaltungsanordnung unmittelbar an das speisende Netz angelegt ist, und der Erregerstrom kann mittels der Halbleiterschaltungsanordnung verändert werden.
Auch die in der DE 23 48 880 beschriebene Schaltungsanord­ nung ist für ein Elektrohandwerkzeug nicht geeignet. Da hier­ mit nicht die bei Elektrohandwerkzeugen gewünschte sichere Reihenschlußbremsung durchführbar ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Netzbremsein­ richtung für Elektrohandwerkzeuge zu schaffen, womit lei­ stungsstarke Elektrohandwerkzeuge mit einem standardgemäßen Stromwendermotor sicher durch eine sanfte Schnellbremsung ge­ bremst werden können, um eine solche Bremseinrichtung bei mit gefährlichen Werkzeugen bestückten Elektrowerkzeugen wie Handkreissägen, Winkelschleifer o. dgl. verwenden zu können.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprü­ chen und der nachfolgenden Beschreibung zu entnehmen.
Die Erfindung ist bei einer Anordnung der eingangs genannten Art darin zu sehen, daß der Elektronik des Elektrohandwerk­ zeugs zur Freigabe des Netzes für den Bremsbetrieb entspre­ chende Einrichtungen zugeordnet sind, die eine sichere Erken­ nung zur Einleitung des Bremsbetriebes bewirken, und daß dem Stromwendermotor des Elektrowerkzeugs eine Drehzahlerfas­ sungseinrichtung zugeordnet ist, die sowohl während des Mo­ torbetriebes als auch während des Bremsbetriebes zur Erken­ nung des Bremsverlaufs und des Motorstillstandes Anwendung findet, und daß der Betriebsschalter des Elektrohandwerkzeugs zwei Umschaltglieder und ein Netztrennglied beinhaltet, die gleichzeitig über ein Betätigungselement betätigt werden, wo­ bei das Netztrennglied für den Bremszeitverlauf eine automa­ tische mechanische Netztrennverzögerung aufweist.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der in den Figuren dar­ gestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Dabei zeigt:
Fig. 1 eine Schaltungsanordnung zum netzabhängigen Brem­ sen eines Stromwendermotors, bei der ein elektro­ nischer Leistungsschalter während des Bremsbetrie­ bes in Reihe mit dem Stromwendermotor geschaltet ist,
Fig. 2 eine Schaltungsanordnung zum netzabhängigen Brem­ sen eines Stromwendermotors, bei der ein elektro­ nischer Leistungsschalter sowohl während des Mo­ torbetriebes als auch während des Bremsbetriebes in Reihe mit dem Stromwendermotor geschaltet ist.
Fig. 3 eine alternative Schaltungsanordnung zum netzab­ hängigen Bremsen eines Stromwendermotors nach Fig. 2,
Fig. 4 eine Schaltungsanordnung zum netzabhängigen Brem­ sen eines Stromwendermotors, bei der zwei elektro­ nische Leistungsschalter parallel geschaltet sind, wobei der eine elektronische Leistungsschalter für den Motorbetrieb und der andere elektronische Lei­ stungsschalter für den Bremsbetrieb bestimmt ist.
Stromwendermotoren ohne Wendepole für mit gefährlichen Werk­ zeugen bestückte Elektrohandwerkzeuge werden bislang mit Hil­ fe von Elektronik netzunabhängig mittels einer Kurzschluß­ schaltung gebremst, hierbei ist eine ausreichende Kommutie­ rung während des Bremsvorganges von der Leistungsstärke des Motors abhängig, je höher die Leistungsaufnahme des Stromwen­ dermotors ist, desto geringer ist eine ausreichende Kommutie­ rung zu erzielen.
Die Fig. 1 bis 4 zeigen jeweils eine Schaltungsanordnung für einen Stromwendermotor, mit denen eine netzabhängige Bremsung mit einer ausreichenden Kommutierung durchführbar ist. Dem Stromwendermotor, bestehend aus einem Anker 1 mit zugeordne­ ten Bürsten 2, 2' und einer Feldwicklung 3, ist ein Betriebs­ schalter mit zwei Umschaltgliedern und einem Netztrennglied zugeordnet.
Die Schaltglieder S1; S2; S3 befinden sich jeweils in der Mo­ torbetriebsstellung. Die Umschaltglieder S1, S2 und das Netz­ trennglied S3 des Betriebsschalters für ein Elektrohandwerk­ zeug werden gemeinsam über ein Betätigungselement geschaltet. Die Feldwicklung 3 ist jeweils zwischen dem ersten und dem zweiten Umschaltglied S1; S2 angeordnet. Die Feldwicklung 3 und der Anker sind miteinander vertauschbar.
Fig. 1 zeigt im einzelnen eine Schaltungsanordnung, bei der der Motorbetriebskontakt a des ersten Umschaltgliedes S1 mit einem ersten Netzanschluß und der Bremsbetriebskontakt b des ersten Umschaltgliedes S1 über eine Brücke 4 mit dem Motorbe­ triebskontakt c des zweiten Umschaltgliedes S2 und mit dem ersten Anschluß des Ankers 1 verbunden ist, und der Bremsbe­ triebskontakt d des zweiten Umschaltgliedes S2 ist über einen elektronischen Leistungsschalter 5 (Triac) mit dem Motorbe­ triebskontakt a des ersten Umschaltgliedes S1 und mit dem er­ sten Netzanschluß verbunden. Der zweite Anschluß des Ankers 1 ist mit dem Motorbetriebskontakt e eines Netztrenngliedes S3 verbunden, wobei das Netztrennglied S3 mit dem zweiten Netz­ anschluß verbunden ist.
Wird der Stromwendermotor ausgeschaltet, so erfolgt eine Um­ schaltung vom Motorbetrieb in den Bremsbetrieb, hierbei wird die Feldwicklung 3 über die Schaltglieder S1; S2 umgepolt, wo­ bei ein Triac 5 in Reihe mit dem Stromwendermotor geschaltet wird. Dem Triac 5 ist eine Steuerelektronik 6 zur Beeinflus­ sung des aus dem Netz entnommenen Bremsstroms zugeordnet. Die Steuerelektronik 6 für den Bremsvorgang ist so ausgelegt, daß die Abbremsung des Motors sanft eingeleitet wird und sich bis zum Ende des Bremsvorganges kontinuierlich verstärkt, wo­ durch eine sanfte Schnellbremsung des Stromwendermotors bei guter Kommutierung erzielt wird. Für den Bremsvorgang kann die Steuerelektronik 6 eine Einrichtung zur Erfassung des Mo­ torstillstandes oder ein Zeitglied für die Bremszeit beinhal­ ten. Nach Beendigung des Bremsvorganges wird der Stromwender­ motor durch das Netztrennglied S3 vom Netz getrennt. Das Netztrennglied S3 kann über eine mechanische Einrichtung oder über eine elektronische Einrichtung, die in Verbindung mit der Steuerelektronik 6 steht, verzögert geschaltet wer­ den. Die verzögerte Netztrennung dauert solange an bis der Motor zum Stillstand gekommen ist. Sobald der Motor steht ist der Triac 5 gesperrt, wodurch der Stromfluß über dem Motor unterbrochen ist, und unmittelbar danach wird der Motor durch das Netztrennglied S3 vom Netz getrennt.
Der Triac 5 kann während des Bremsvorganges von der dem Triac zugeordneten Steuerelektronik 6 einerseits so angesteuert werden, daß am Anfang des Bremsverlaufs jeweils eine oder mehrere angeschnittene Halbwellen des Netzes hintereinander durchgesteuert und danach jeweils eine Anzahl von Halbwellen nicht durchgesteuert werden, und im weiteren Verlauf des Bremsvorganges werden die nicht durchgesteuerten Halbwellen kontinuierlich verringert.
Andererseits kann der Triac 5 während des Bremsvorganges der­ art angesteuert werden, daß am Anfang des Bremsverlaufs die Halbwellen einen hohen Anschnitt aufweisen, und im weiteren Verlauf des Bremsvorganges der Anschnitt der Halbwellen in Abhängigkeit vom geringsten zu erzielenden Bürstenfeuer kon­ tinuierlich bis zum Ende des Bremsvorganges abnimmt, wobei der Bremsstrom am Anfang gering ist, dann ansteigt, und da­ nach über die gesamte Bremszeit konstant bleibt, hierbei ist die Höhe des Bremsstroms während des Bremsverlaufs abhängig vom geringsten zu erzielenden Bürstenfeuer am Kollektor des Stromwendermotors.
Bei der Schaltungsanordnung der Fig. 1 wird ein elektroni­ scher Leistungsschalter (Triac 5) lediglich während des Bremsvorganges aktiv.
Fig. 2 zeigt eine Schaltungsanordnung, bei der ein elektroni­ scher Leistungsschalter, ein erster Triac 7, sowohl während des Motorbetriebes als auch während des Bremsbetriebes zum Einsatz kommt. Der erste Triac 7 liegt hier ständig in Reihe mit dem Stromwendermotor. Dem ersten Triac 7 ist eine Steu­ erelektronik 8 zugeordnet, die sowohl für die Drehzahlsteue­ rung des Motors als auch für die Steuerung des Bremsverlaufs bei einer netzabhängigen Bremsung des Motors bestimmt ist. Die Schaltglieder S1; S2; S3 der Schaltungsanordnung befinden sich in der Motorbetriebsstellung. Wird der Stromwendermotor abgeschaltet, so werden zuerst die Umschaltglieder S1; S2 be­ tätigt und die Feldwicklung 3 umgepolt, wodurch eine netzab­ hängige Bremsung des Motors eingeleitet wird. Die Umschaltung vom Motorbetrieb in den Bremsbetrieb muß von der Steuerelek­ tronik 8 sicher erkannt werden. Wird der für den Bremsvorgang zuständige Triac nicht rechtzeitig mit dem Bremsprogramm der Steuerelektronik angesteuert, so wird das Netz unmittelbar über den Motor kurzgeschlossen, da in der Bremsschaltung (Generatorfunktion) unbegrenzte Ströme fließen können. Zur sicheren Erkennung der Einleitung des Bremsvorganges ist daher in der Brücke, die dem Bremsbetriebskontakt d des zwei­ ten Umschaltgliedes S2 mit dem Motorbetriebskontakt a des er­ sten Umschaltgliedes S1 verbindet, ein zweiter Triac 9 ange­ ordnet, der auch mit der Steuerelektronik 8 in Verbindung steht. Der zweite Triac 9 dient zur Freigabe des Netzes wäh­ rend des Bremsbetriebes hier als Schalter. Sobald eine Span­ nung nach der Umschaltung vom Motorbetrieb in den Bremsbe­ trieb am Bremsbetriebskontakt d des zweiten Umschaltgliedes anliegt, wird der Bremsvorgang eingeleitet und der zweite Triac 9 über die Steuerelektronik 8 ständig im Bereich des Nulldurchganges gezündet, wobei der Bremsvorgang über den er­ sten Triac 7 erfolgt. Der Bremsvorgang kann auch über den zweiten Triac 9 erfolgen, indem der erste Triac 7 während des Bremsbetriebes jeweils im Bereich des Nulldurchganges gezün­ det wird.
Der Bremsvorgang kann auch anstatt über den zweiten Triac 9 über ein Relais erfolgen.
Damit nach einem Versagen der Bremselektronik das Netz sich nicht über den Motor kurzschließen kann und der Motor nicht abrupt abbremst, ist während des Bremsvorganges eine Siche­ rung 10 mit dem Motor in Reihe geschaltet.
Fig. 3 zeigt eine Schaltungsanordnung, bei der auch sowohl der Motorbetrieb als auch der Bremsbetrieb über einen Triac 7 erfolgt. Zur sicheren Erkennung der Einleitung des Bremsvor­ ganges ist der Umschalter derart ausgelegt, daß die Umschalt­ glieder S1 und S2 während des Umschaltens vom Motorbetrieb in den Bremsbetrieb auf dem halben Weg kurzzeitig verharren, hierdurch wird der Stromfluß über den Triac 7 für die Zeit des Verharrens der Schaltglieder in der Mittelstellung f un­ terbrochen. Dieser Zustand wird von der Steuerelektronik 8 über einen Shunt 11 erfaßt, wodurch das Motorbetriebsprogramm beendet und das Bremsbetriebsprogramm aktiviert wird. Damit von der Steuerelektronik 8 sicher erkannt wird, wann der Mo­ torbetriebszustand geschaltet ist, führt eine Anschlußleitung 13 von der Steuerelektronik 8 zu dem ersten Umschaltglied S1. Für den Netzbremsvorgang ist der Umschalter hier so verschal­ tet, daß der Bremsbetriebskontakt d des zweiten Umschaltglie­ des S2 über eine Brücke 12 mit dem Motorbetriebskontakt a des ersten Umschaltgliedes S1 verbunden ist.
Fig. 4 zeigt eine Schaltungsanordnung, bei der über einen er­ sten Triac 7 nur der Motorbetrieb und über einen zweiten Triac 9 nur der Bremsbetrieb erfolgt. Der erste und der zwei­ te Triac 7; 9 sind jeweils mit dem einen Triacanschluß an dem zu dem Motorbetriebskonkakt a des ersten Umschaltgliedes S1 führenden Netzanschluß angeschlossen, wobei der andere Triacanschluß des ersten Triacs 7 am Motorbetriebskontakt a des ersten Umschaltgliedes S1 und der andere Triacanschluß des zweiten Triacs 9 am Bremsbetriebskontakt d des zweiten Umschaltgliedes S2 angeschlossen ist. Zur Erkennung des Mo­ torbetriebes führt eine Anschlußleitung 14 von der Steuere­ lektronik 8 zum Motorbetriebskontakt a des ersten Umschalt­ gliedes S1, und zur Erkennung des Bremsbetriebes führt eine Anschlußleitung 15 von der Steuerelektronik 8 zum Bremsbe­ triebskontakt d des zweiten Umschaltgliedes S2.
Die Ansteuerung des ersten und/oder des zweiten Triacs 7; 9 während des Bremsbetriebes durch die Steuerelektronik 8 der Fig. 2, 3, 4 erfolgt nach den gleichen Verfahren es sie nach der Fig. 1 beschrieben ist. Nach Beendigung des Bremsvorgan­ ges wird auch hier der Stromfluß über den Stromwendermotor 1 durch die Triacs 7; 9 gesperrt und danach der Motor durch das Netztrennglied S3 vom Netz getrennt.
Mit der Steuerelektronik 8 kann auch eine Temperaturüberwa­ chung des Motors, eine Drehzahlkonstandregelung, ein Wieder­ anlaufstop und eine Bremszeitüberwachung sowie ein Überlast­ stop durchgeführt werden.
Zur Drehzahlstellung des Stromwendermotors kann dem Anker ei­ ne entsprechende Einrichtung zur Drehzahlerfassung zugeordnet sein. Die Drehzahlerfassungseinrichtung 16 steht mit der Steuerelektronik in Verbindung, und sie kommt sowohl während des Motorbetriebes als auch während des Bremsbetriebes zur Anwendung. Über die Drehzahlerfassungseinrichtung wird auch der Motorstillstand während des Bremsvorganges ermittelt.
Die Figuren zeigen jeweils eine Schaltungsanordnung für Wech­ selstrombetrieb. Die Schaltungsanordnungen können auch für Gleichstrombetreib ausgelegt sein, indem der Triac durch ei­ nen Transistor ersetzt und die Steuerelektronik des Triacs als Pulsweitenmodulator ausgelegt ist. Die Verschaltung und die Wirkungsweise der Schaltungsanordnungen ist bei Gleich­ strombetrieb die gleiche wie bei Wechselstrombetrieb.

Claims (10)

1. Netzbremseinrichtung für ein Elektrohandwerkzeug mit einem Stromwendermotor (1) und einer Schaltungsanordnung mit einem zwischen Motor- und Bremsbetrieb umschaltenden zweipoligen Umschalter und einem elektronischen Leistungsschalter (Triac 7), der in Reihe mit dem Stromwendermotor (1) geschaltet ist, und mit einer dem Triac (7) zugeordneten Steuerelektronik (8), wobei zur sicheren Erkennung und Einleitung des Netzbremsvor­ ganges die Steuerelektronik (6; 8) mit Einrichtungen versehen ist, die zur Erkennung des Motorbetriebes und des Netzbrems­ betriebes dienen, wobei hierfür Anschlußleitungen (13, 14, 15) von der Steuerelektronik (6; 8) zum Anschluß des Motorbe­ triebskontakts (a) des ersten Umschaltgliedes (S1) und/oder zum Anschluß des Bremsbetriebskontakts (d) des zweiten Um­ schaltgliedes (S2) oder zum Anschluß des ersten Umschaltglie­ des (S1) zur Erkennung einer Spannung an diese Anschlüsse führen, wobei eine anliegende Spannung am Motorbetriebskon­ takt (a) des ersten Umschaltgliedes (S1) oder eine anliegende Spannung am ersten Umschaltglied (S1) der Motorbetrieb über die Steuerelektronik (6; 8) aktiviert ist, und eine anliegende Spannung am Bremsbetriebskontakt (d) des zweiten Umschalt­ gliedes (S2) der Netzbremsbetrieb über die Steuerelektronik (6; 8) aktiviert ist.
2. Netzbremseinrichtung nach Anspruch 1, wobei der Bremsvorgang über einen ersten Triac (7) erfolgt, und in der Brücke, die den Bremsbetriebskontakt (d) des zwei­ ten Umschaltgliedes (S2) mit den Motorbetriebskontakt (a) des ersten Umschaltgliedes (S1) verbindet, ein weiterer Triac (9) angeordnet ist, der als Netzschalter dient.
3. Netzbremseinrichtung nach Anspruch 1 und 2, wobei anstatt des zweiten Triacs (9) ein von der Steuerelek­ tronik (8) angesteuertes Relais angeordnet ist.
4. Netzbremseinrichtung nach Anspruch 1, wobei in der Brücke, die dem Bremsbetriebskontakt (d) des zweiten Umschaltgliedes (S2) mit dem Motorbetriebskontakt (a) des ersten Umschaltgliedes (S1) verbindet, ein Triac (5) an­ geordnet ist, der nur für den Bremsvorgang Verwendung findet.
5. Netzbremseinrichtung nach Anspruch 1 bis 4, wobei die drei Schaltglieder (S1, S2, S3) der Schaltungsan­ ordnungen in einem Betriebsschalter angeordnet sind, wobei das Netztrennglied (S3) eine mechanische Ausschaltverzögerung aufweist, die der Zeitdauer des Bremsvorganges entspricht.
6. Netzbremseinrichtung nach Anspruch 1 bis 5, wobei nach Beendigung des Bremsvorganges die Triacs gesperrt sind und der Motor unmittelbar danach über das Netztrennglied (S3) vom Netz getrennt ist.
7. Netzbremseinrichtung nach Anspruch 1 bis 6, wobei dem Stromwendermotor eine Einrichtung (16) zur Drehzah­ lerfassung zugeordnet ist, die mit der Steuerelektronik (6; 8) in Verbindung steht, wobei die Einrichtung zur Drehzahler­ fassung sowohl während des Motorbetriebes als auch während des Bremsbetriebes Anwendung findet, und auch zur Erkennung des Motorstillstandes dient.
8. Netzbremseinrichtung nach Anspruch 1 bis 7, wobei der Triac (5, 7, 9) während des Bremsbetriebes so ange­ steuert wird, daß am Anfang des Bremsbetriebes die Halbwellen einen hohen Anschnitt aufweisen, und im weiteren Verlauf des Bremsbetriebes der Anschnitt der Halbwellen entsprechend des Bremsverlaufs bis zum Ende des Bremsbetriebes abnimmt, wobei der Bremsstrom am Anfang gering ist, dann ansteigt, und da­ nach über die gesamte Bremszeit konstant ist.
9. Netzbremseinrichtung nach Anspruch 1 bis 8, wobei während des Verlaufs des Bremsbetriebes jeweils eine Anzahl von Halbwellen durchgesteuert und danach jeweils eine Anzahl von Halbwellen nicht durchgesteuert werden, wobei die Anzahl der durchgesteuerten und nicht durchgesteuerten Halb­ wellen variabel mit der Steuerelektronik (6; 8) in Abhängig­ keit zum Bremsverlauf und einer ausreichenden Kommutierung bestimmt wird.
10. Netzbremseinrichtung nach Anspruch 1 bis 9, wobei die Schaltungsanordnung der Steuerelektronik (6; 8) an­ statt für Wechselstrombetrieb für Gleichstrombetrieb ausge­ legt ist, und der Triac durch einen Transistor ersetzt ist und die Steuerelektronik einen Pulsweitenmodulator beinhal­ tet.
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