DE19925413A1 - Einrichtung zur Feststellung der Brennpunktposition eines Schweißlasers - Google Patents
Einrichtung zur Feststellung der Brennpunktposition eines SchweißlasersInfo
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Abstract
Die vorliegende Erfindung stellt eine Einrichtung zur Feststellung der Brennpunktposition eines Schweißlasers zur Verfügung, welche direkt die Brennpunktposition eines Schweißlasers festellen kann, unabhängig von der Position einer Sammellinse zum Sammeln eines Schweißlaserstrahls. Die Einrichtung weist auf: ein Photoelement (5) zum Empfang von Plasmalicht (4), welches infolge eines Laserstrahls in einer Schweißposition hervorgerufen wird; eine Abtastvorrichtung (6) zum Abtasten des photoelektrisch umgewandelten Ausgangssignals von dem Photoelement; eine Berechnungsvorrichtung (7) für den Varianzwert zur Berechnung eines Varianzwertes Var der diskreten Lichtintensitätswerte, die von der Abtastvorrichtung erhalten werden; eine Brennpunkttabelle (8), welche Laserbrennpunkte entsprechend dem Varianzwert Var angibt; und eine Brennpunktberechnungsvorrichtung zur Bezugnahme auf die Brennpunkttabelle (8), um die Lichtintensitätsdaten, die von der Berechnungsvorrichtung (7) für den Varianzwert erhalten werden, in Schweißlaserbrennpunktpositionen P für die Ausgabe umzuwandeln.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zur
Feststellung der Brennpunktposition eines Schweißlasers, und
insbesondere eine derartige Einrichtung zur Verwendung beim
Schweißen von Metallplatten.
Herkömmlich wird ein Laser bei einer Schweißposition an zwei
übereinander angeordneten Metallplatten eingesetzt, so daß
die beiden Metallplatten an dieser Position geschmolzen und
aneinander befestigt werden. Insbesondere wird derartiges
Laserschweißen beim Schweißen von Stahlplatten eingesetzt.
Die Schweißqualität hängt vom Ausmaß der Abweichung von einer
optimalen Position des Laserbrennpunkts ab. Um ein
ordnungsgemäßen Schweißergebnis zu erzielen ist es
erforderlich, den Brennpunkt so zu steuern oder zu regeln,
daß er sich in der optimalen Position befindet.
Bei einer herkömmlichen Laserschweißeinrichtung wird die
Entfernung zwischen einer Lasersammellinse und einer zu
schweißenden Platte ermittelt, und wird die Position der
Sammellinse gesteuert, so daß die Entfernung konstant ist.
Auf diese Weise wird die Position der Laserbrennpunktposition
korrigiert. Diese Anordnung ist in der japanischen
Patentanmeldung A4-127983 beschrieben.
Allerdings wird bei diesem Beispiel die
Laserbrennpunktposition unter der Annahme korrigiert, daß die
Entfernung von der Sammellinse zum Laserbrennpunkt konstant
ist. (Die Laserbrennpunktposition wird daher nicht direkt
festgestellt). Wenn sich daher die Entfernung zwischen der
Sammellinse und dem Laserbrennpunkt ändert, infolge von
Verschlechterungen aufgrund des Alters eines optischen
Systems und des Lasers, wird es unmöglich, den Brennpunkt so
zu korrigieren, daß er sich in seiner optimalen Position
befindet.
Weiterhin beschreibt das US-Patent 5 607 605 ein Verfahren
zum Photografieren eines Plasmas mit einer CCD-Kamera und zur
Berechnung des vom Plasmabild eingenommenen Anteils in dem
photografierten Bild. Allerdings ist bei diesem Beispiel die
Entfernung zwischen dem vom Plasmabild eingenommenen Anteil
und der Brennweite nicht so, daß sie monoton zunimmt oder
abnimmt, und ist es unmöglich festzustellen, ob man näher an
der optimalen Brennpunktposition ist oder weiter von dieser
entfernt.
Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht daher in der
Bereitstellung einer Einrichtung zur Feststellung der
Brennpunktposition eines Schweißlasers, welche direkt einen
Schweißlaserbrennpunkt feststellen kann, unabhängig von der
Position der Sammellinse zum Sammeln des Laserstrahls.
Darüber hinaus wird durch die vorliegende Erfindung der
Brennpunkt in Echtzeit festgestellt, so daß sich der
Brennpunkt immer an seiner optimalen Position befindet.
Weiterhin ermöglicht es die vorliegende Erfindung, den
Brennpunkt in einem sehr kleinen Intervall festzustellen, das
kleiner ist als 1 Sekunde, so daß eine Änderung der
Brennpunktposition sofort festgestellt werden kann.
Um die voranstehenden Vorteile zu erreichen führte der
Erfinder der vorliegenden Erfindung folgendes Experiment
durch. Eine Aluminiumplatte wurde auf eine andere
Aluminiumplatte gelegt, und ein Laserstrahl
(Kohlendioxidlaser) wurde an eine Schweißposition angelegt.
Auf diese Weise wurde der Schmelzzustand überprüft. Diese
Überprüfung wurde wiederholt, während die Sammelvorrichtung,
die eine Sammellinse oder einen Parabolreflektor aufwies, in
Richtung des Laserstrahls geändert wurde, und jene Position
der Sammellinse oder des Parabolreflektors, welche ein
maximales Schmelzen hervorruft, wurde als Bezugsposition für
den Laserbrennpunkt festgelegt.
Hierbei ist die Entfernung zwischen der Sammellinse und dem
Laserbrennpunkt konstant, wenn bei dem optischen System keine
Änderung infolge des Alterns berücksichtigt wird. Als
nächstes wurde ein Photoelement in einer vorbestimmten
Entfernung von der Schmelzposition angebracht, um das von der
Schweißposition ausgesandte Plasmalicht zu empfangen.
Ausgangssignale des Photoelements wurden periodisch über ein
vorbestimmtes Zeitintervall abgetastet, und die
Lichtintensitätsdatenposten, die so erhalten wurden, wurden
zur Berechnung eines Varianzwertes eingesetzt.
Die Sammellinse wurde so angeordnet, daß sich der
Laserbrennpunkt an der Bezugsposition befand. Weiterhin wurde
die Position der Sammellinse nacheinander jeweils um einen
Betrag von 1 mm verschoben, so daß jedes Mal der
Laserbrennpunkt um 1 mm verschoben wurde. Varianzwerte wurden
für den Bereich von -2 mm bis +3 mm in Bezug auf die
Bezugsposition berechnet. Dies führte zu dem in Fig. 4
gezeigten Diagramm. Die Horizontalachse gibt die
Laserbrennpunktposition an, wobei der Wert 0 für die
Bezugsposition gewählt ist. Die Vertikalachse repräsentiert
Varianzwerte.
Aus diesem Experiment ergab sich, daß in einem vorbestimmten
Bereich (-2 bis +2 mm) ein Beziehung von 1 : 1 zwischen den
Varianzwert und dem Brennpunkt vorhanden ist. Unter
Verwendung dieser Beziehung ermittelte der Erfinder ein
Verfahren zur Bestimmung der Brennpunktposition aus der
Varianz.
Die Einrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung weist auf:
ein Photoelement zum Empfangen von Licht von einer Schweißposition, wobei das Schweißen von einer Laserstrahlquelle durchgeführt wird, und zur Umwandlung der Intensität des empfangenen Lichts in ein elektrisches Signal;
ein Abtastvorrichtung zur periodischen Abtastung des elektrischen Signals, welches von dem Photoelement erzeugt wird, mit einem vorbestimmten Intervall; und eine Berechnungsvorrichtung zur Berechnung einer Datenverteilung (Abweichung von einem Bezugswert) oder der Varianz diskreter Lichtintensitätsdatenposten, wenn eine vorbestimmte Anzahl an Lichtintensitätsdatenposten gespeichert wurde.
ein Photoelement zum Empfangen von Licht von einer Schweißposition, wobei das Schweißen von einer Laserstrahlquelle durchgeführt wird, und zur Umwandlung der Intensität des empfangenen Lichts in ein elektrisches Signal;
ein Abtastvorrichtung zur periodischen Abtastung des elektrischen Signals, welches von dem Photoelement erzeugt wird, mit einem vorbestimmten Intervall; und eine Berechnungsvorrichtung zur Berechnung einer Datenverteilung (Abweichung von einem Bezugswert) oder der Varianz diskreter Lichtintensitätsdatenposten, wenn eine vorbestimmte Anzahl an Lichtintensitätsdatenposten gespeichert wurde.
Die Einrichtung kann darüber hinaus aufweisen: eine
Brennpunkttabelle, welche eine Laserbrennpunktposition
entsprechend einer Varianz eingibt; und eine
Brennpunktpositionsberechnungsvorrichtung zur Bezugnahme auf
die Varianz der Brennpunkttabelle, die von der
Berechnungsvorrichtung erhalten wird, um die Varianz der
Lichtintensitätsdaten in eine Schweißlaserbrennpunktposition
für die Ausgabe umzuwandeln.
Darüber hinaus benutzte der Erfinder einen Mittelwert der
Lichtintensitätsdaten zusätzlich zur Varianz. Dies bedeutet,
daß eine charakteristische Größe der Varianz durch das
Quadrat des Mittelwerts dividiert wurde. Im Ergebnis stellte
sich heraus, daß die charakteristische Größe und die
Brennpunktposition in der in Fig. 6 dargestellten Beziehung
stehen.
Diese Fig. 6 zeigt einen größeren Bereich (-2 bis +3 mm),
einer Entsprechung von 1 : 1 zwischen der Vertikalachse als der
charakteristischen Größe und der Horizontalachse der
Brennpunktposition, verglichen mit der Beziehung zwischen dem
Varianzwert und der Brennpunktposition.
Wenn daher eine Brennpunktposition aus der voranstehend
erwähnten charakteristischen Größe ermittelt wird, so ist es
möglich, eine Brennpunktposition in einem weiteren Bereich
festzustellen als dann, wenn die Korrespondenz zwischen der
Varianz und der Brennpunktposition verwendet wird.
Die Schweißlaserbrennpunktpositionserfassungseinrichtung
gemäß der vorliegenden Erfindung weist auf: ein Photoelement
zum Empfang von Licht von einer Position einer Schweißstelle,
wobei das Schweißen mit einer Laserstrahlquelle durchgeführt
wird, und zur Umwandlung der Intensität des empfangenen
Lichts in ein elektrisches Signal; eine Abtastvorrichtung zur
periodischen Abtastung des von dem Photoelement erzeugten
elektrischen Signals periodisch mit vorbestimmten
Intervallen; und eine Varianzwertberechnungsvorrichtung zur
Berechnung eines Varianzwertes diskreter
Lichtintensitätsdaten, die von der Abtastvorrichtung erhalten
werden.
Darüber hinaus kann die Einrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung aufweisen: eine Mittelwertberechnungsvorrichtung
zur Berechnung des Mittelwertes der diskreten
Lichtintensitätsdaten, die von der Abtastvorrichtung erhalten
werden; eine Berechnungsvorrichtung für eine
charakteristische Größe zur Berechnung einer
charakteristischen Größe der Varianz, geteilt durch das
Quadrat des Mittelwerts; und eine Brennpunkttabelle zur
Festlegung eines Laserbrennpunkts entsprechend der
charakteristischen Größe.
Darüber hinaus kann die Einrichtung eine
Brennpunktpositionsberechnungsvorrichtung aufweisen, zur
Bezugnahme auf die Brennpunkttabelle, um so die
charakteristische Größe, die von der Berechnungsvorrichtung
für die charakteristische Größe erhalten wird, in einen
Schweißlaserbrennpunkt für die Ausgabe umzuwandeln.
Die Erfindung wird nachstehend anhand zeichnerisch
dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert, aus
welchen weitere Vorteile und Merkmale hervorgehen. Es zeigt:
Fig. 1 ein Plasma an einer Schweißposition sowie ein
Photoelement an seiner festen Position;
Fig. 2 ein Blockschaltbild einer Anordnung gemäß einer
ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 3 eine Erläuterung des Beispiels für die erste
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gemäß
Fig. 2;
Fig. 4 ein Beispiel für eine Brennpunkttabelle, die bei
der in Fig. 3 dargestellten zweiten
Ausführungsform erhalten wird;
Fig. 5 ein Blockschaltbild des Aufbaus einer zweiten
Ausführungsform;
Fig. 6 ein Beispiel für eine Brennpunkttabelle, die bei
der in Fig. 5 gezeigten zweiten Ausführungsform
erhalten wird;
Fig. 7 ein Blockschaltbild des Aufbaus einer dritten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 8 ein Blockschaltbild des Aufbaus einer vierten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 9 eine Erläuterung eines Beispiels gemäß der vierten
Ausführungsform von Fig. 8;
Fig. 10 eine Brennpunkttabelle, die durch das Beispiel
gemäß der vierten Ausführungsform von Fig. 9
erhalten wird; und
Fig. 11 eine Perspektivansicht, bei welcher ein
Photoelement in der vierten Ausführungsform von
Fig. 8 befestigt ist.
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, wird eine erste Metallplatte 1
auf eine zweite Metallplatte 2 aufgelegt, und wird ein
Laserstrahl 3 auf eine Schweißposition aufgebracht, wodurch
ein Plasma 4 hervorgerufen wird. Dieses Plasma wird von einem
Photoelement 5 detektiert.
Fig. 1 ist ein Blockschaltbild, welches eine
Brennpunktpositionsfeststelleinrichtung gemäß einer ersten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt. Diese
Brennpunktpositionsfeststelleinrichtung weist auf: ein
Photoelement zum Feststellen oder Detektieren des Plasmas 4,
welches an der Schweißposition durch den Laser 3
hervorgerufen wird; eine Abtastvorrichtung 5 zur Abtastung
eines photoelektrisch umgewandelten Ausgangssignals des
Photoelements 5, und eine Varianzberechnungsvorrichtung zur
Berechnung des Varianzwertes Var auf der Grundlage diskreter
Lichtintensitätsdaten, die von der Abtastvorrichtung 6
erhalten werden.
Die Einrichtung weist weiterhin auf: eine Brennpunkttabelle
8, welche Brennpunkte des Lasers 3 enthält, die entsprechend
den Varianzwerten aufgeführt sind; und eine
Brennpunktpositionsberechnungsvorrichtung 9 zur Umwandlung
des Varianzwertes Var der Lichtintensitätsdaten, die von der
Varianzwertberechnungsvorrichtung 7 erhalten werden, in eine
Schweißlaserbrennpunktposition P.
Das Photoelement kann beispielsweise eine Photodiode sein,
die an einem Ort befestigt wird, an welchem sie das Plasma 4
aus der Schweißposition detektieren kann.
Die Abtastvorrichtung weist auf: einen Verstärker 6a zur
Erzeugung eines verstärkten Spannungssignals entsprechend dem
Ausgangssignal des Photoelements 5; einen
Analog/Digitalwandler 6b zur periodischen Abtastung eines
kontinuierlichen Analogsignals von dem Verstärker 6a, in
diskrete Lichtintensitätsdaten; und einen Speicher 6c zum
Speichern der Ausgangsdaten von dem Analog/Digitalwandler 6b.
Die Varianzwertberechnungsvorrichtung 7 berechnet einen
Varianzwert Var der Lichtintensitätsdaten, die bis zu einer
vorbestimmten Größe gespeichert wurden. Hierbei wird der
Varianzwert Var gemäß nachstehender Gleichung (1) berechnet.
Hierbei bezeichnet N einen Abtastzähler, ist xj ein j-ter
Lichtintensitätsdatenposten, und ist Ave ein Mittelwert von
x1 bis xN.
Die Brennpunkttabelle 8 wird so erzeugt, daß die Beziehung
zwischen dem voranstehend geschilderten Varianzwert und dem
Brennpunkt gemessen wird, ohne daß die Positionsbeziehung
zwischen der festen Position des Photoelements 5 und der
Schweißposition geändert wird. Fig. 4 zeigt ein Beispiel für
die Brennpunkttabelle 8, bei welchem der Varianzwert Var
allmählich zunimmt, während sich der Brennpunkt P zum Inneren
der Metallplatte hin bewegt (zur Minusseite), und der
Varianzwert Var allmählich verringert wird, während sich der
Brennpunkt zur Außenseite (positiven Seite) bewegt (innerhalb
eines Bereiches von -2 mm bis +2 mm). Diese Beziehung, der
Bereich von -2 mm bis +2 mm, die experimentell erhalten
wurde, ist in der Brennpunkttabelle angegeben.
Die Brennpunktpositionsberechnungsvorrichtung 9 empfängt
einen Varianzwert Var, der periodisch von der
Varianzwertberechnungsvorrichtung 9 erhalten wird, und
wandelt unter Bezugnahme auf die Brennpunkttabelle 8 den
Varianzwert Var in eine entsprechende Brennpunktsposition P
um (Abweichung gegenüber einer Bezugsposition), zur Ausgabe.
Wenn beispielsweise 0,35 (Einheit ist das Quadrat von v) als
Varianzwert Var von der Varianzwertausgabevorrichtung
ausgegeben wird, so berechnet sich der Brennpunkt P zu etwa
- (Minus) 0,5 mm; und wenn 0,25 als Varianzwert Var
ausgegeben wird, berechnet sich der Brennpunkt P zu etwa
+ (Plus) 0,5 mm.
Daher wurde herausgefunden, daß der Varianzwert der
Lichtintensitätsdaten an einer Schweißposition und die
Brennpunktposition in einer Beziehung von 1 : 1 stehen, und ist
diese Beziehung in der Brennpunkttabelle aufgezeichnet. Unter
Verwendung dieser Brennpunkttabelle 8 wird die
Brennpunktposition aus dem Varianzwert Var erhalten. Daher
kann der Brennpunkt des Schweißlasers auf der Grundlage des
Ausgangssignals des Photoelements 5 festgestellt werden.
Selbst wenn sich die Entfernung zwischen der Sammellinse und
Laserbrennpunkt ändert, infolge einer Alterungsänderung in
dem Laseroptiksystem oder dem Oszillator, und sich der
Zustand des Laseroptiksystems und des Oszillators durch
Alterung geändert haben, wodurch wiederum die Entfernung
zwischen der Lasersammellinse und dem Laserbrennpunkt
schwankt, kann die Brennpunktposition nur auf der Grundlage
der Lichtintensitätsdaten von der Schweißposition bestimmt
werden, so daß die Brennpunktposition korrekt festgestellt
werden kann.
Hierbei können die Abtastvorrichtung 6, die
Varianzwertberechnungsvorrichtung 7 und die
Brennpunktsberechnungsvorrichtung 9 dadurch realisiert
werden, daß ein Brennpunktfeststellungsprogramm von einem
Computer ausgeführt wird. In diesem Fall kann das
Brennpunktfeststellungsprogramm aus einem Medium ausgelesen
werden, das von dem Computer gelesen werden kann. Dieses
Medium enthält ein Abtastprogramm zum Abtasten eines
photoelektrisch umgewandelten Ausgangssignals von dem
Photoelement; ein Varianzwertberechnungsprogramm zur
Berechnung eines Varianzwertes der diskreten
Lichtintensitätsdaten, die bei der Abtastverarbeitung
erhalten werden; und ein
Brennpunktpositionsberechnungsprogramm zur Bezugnahme auf die
Brennpunkttabelle, um so die diskreten Lichtintensitätsdaten,
die bei der Berechnungsverarbeitung für die diskreten Werte
erhalten werden, in eine Schweißlaserbrennpunktposition für
die Ausgabe umzuwandeln.
Nunmehr wird unter Bezugnahme auf die Fig. 2 bis 4 die
Einstellung einer Brennpunkttabelle 8 genauer erläutert.
Um die Brennpunkttabelle 8 aufzubauen wurden folgende
Vorbereitungen durchgeführt. Wie in Fig. 3 gezeigt wurde
eine Aluminiumplatte 1 aus JIS A5083 auf eine weiteren
Aluminiumplatte 2 aus JIS A5083 aufgelegt, die beide eine
Dicke von 2,5 mm aufwiesen, und wurde ein Photoelement 5 an
einem Ort von 13° in Bezug auf die Oberfläche der
Aluminiumplatte 1 befestigt. Das Photoelement 5 wurde so
angeordnet, daß seine Empfangsoberfläche zur Schweißposition
hin zeigte. Der verwendete Schweißlaser war ein
Kohlendioxidgaslaser 3 mit einer Ausgangsleistung von 3 kW
(Vorschubgeschwindigkeit 3 m/s,
Füllmittelzufuhrgeschwindigkeit 3 m/s). Dann wurde mit dem
Schweißen begonnen, und erhielt man die Plasmalichtemission
4. Der Kohlendioxidlaserstrahl wird vom Ende der Spitze einer
Düse (Brenner) ausgesandt, die sich zusammen mit der
Sammellinse aufwärts und abwärts bewegt. Tatsächlich wurde
der Schweißvorgang wiederholt, und wurde eine
Laserbrennpunktbezugsposition durch die Position des Endes an
der Spitze der Düse (Laserbrennpunkt in diesem Moment)
festgelegt, wenn das maximale Schweißen der Aluminiumplatte
erhalten wurde.
Der Kohlendioxidlaserstrahl wurde ausgesandt, wenn das Ende
der Spitze der Düse sich in der Bezugsposition befand, und es
wurde ein Varianzwert Var aufgezeichnet, der von der
Varianzwertberechnungsvorrichtung 7 über das Photoelement 5
und die Abtastvorrichtung 6 erhalten wurde.
Daraufhin wurde die Position der Düse nacheinander jeweils um
1 mm gegenüber der Bezugsposition verschoben. Jedesmal wenn
die Düsenposition verschoben wurde, wurde ein Varianzwert Var
aufgezeichnet. Hierbei war die Abtastrate auf 20 kHz
eingestellt, und die Anzahl an Proben auf 10000.
Im Ergebnis wurde die in Fig. 4 dargestellte Beziehung
erhalten. In Fig. 4 ist die Brennpunktposition P negativ,
wenn der Laserbrennpunkt nach einwärts der Aluminiumplatten
verschoben wird, und positiv, wenn der Laserbrennpunkt von
den Aluminiumplatten nach außen verschoben wird.
Die Korrespondenz des Bereiches von -2 mm bis +2 mm, in
welchem das Änderungsverhältnis nicht das Vorzeichen änderte,
wurde in der Brennpunkttabelle 8 eingestellt.
Nunmehr wird unter Bezugnahme auf die Fig. 5 und 6 eine
zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
beschrieben.
Die in Fig. 5 gezeigte Einrichtung zur Feststellung der
Brennpunktposition eines Schweißlasers weist auf: ein
Photoelement 5 zum Empfang von Plasmalichtemission von einer
Schweißposition infolge des Lasers 3; eine Abtastvorrichtung
6 zum Abtasten des photoelektrisch umgewandelten
Ausgangssignals von dem Photoelement; und eine
Varianzwertberechnungsvorrichtung 7 zur Berechnung eines
Varianzwertes Var der diskreten Lichtintensitätsdaten, die
von der Abtastvorrichtung 6 erhalten werden.
Weiterhin weist die Einrichtung auf: eine
Mittelwertberechnungsvorrichtung 11 zur Berechnung eines
Mittelwertes Ave der diskreten Lichtintensitätsdaten, die von
der Abtastvorrichtung 6 erhalten werden; und eine
Berechnungsvorrichtung für eine charakteristische Größe zur
Berechnung einer charakteristischen Größe, die dadurch
erhalten wird, daß die Varianz Var durch das Quadrat von Ave
dividiert wird.
Weiterhin weist die Einrichtung auf: eine Brennpunkttabelle
13, welche einen Brennpunkt des Lasers entsprechend einer
charakteristischen Größe festlegt; und eine
Brennpunktpositionsberechnungsvorrichtung 14 zur Bezugnahme
auf die Brennpunkttabelle 13, um die charakteristische Größe,
die von der Berechnungsvorrichtung 12 für die
charakteristische Größe erhalten wird, in ein
Schweißlaserbrennpunktposition P für die Ausgabe umzuwandeln.
Bei der vorliegenden Ausführungsform sind das Photoelement 5,
die Abtastvorrichtung 6 und die
Varianzwertberechnungsvorrichtung 7 ebenso aufgebaut wie bei
der ersten Ausführungsform. Die
Mittelwertberechnungsvorrichtung 11 berechnet den Mittelwert
Ave der Lichtintensitätsdaten zum Einsatz bei dem Varianzwert
Var, der von der Varianzwertberechnungsvorrichtung 7
berechnet wird. Die Berechnung des Mittelwertes Ave wird
entsprechend der folgenden Gleichung (2) durchgeführt:
hierbei bezeichnet N die Anzahl abgetasteter Posten, und xj
den j-ten Lichtintensitätsdatenposten.
In Bezug auf die Brennpunkttabelle 23 wird die Beziehung
zwischen der voranstehend erwähnten charakteristischen Größe
und dem Brennpunkt vorher gemessen und aufgezeichnet, ohne
die Positionsbeziehung zwischen der festen Position des
Photoelements 5 und der Schweißposition zu ändern.
Fig. 6 zeigt eine Brennpunkttabelle 13, die Ausgangsgrößen
von der Berechnungsvorrichtung 12 für die charakteristische
Größe unter denselben Bedingungen wie bei der ersten
Ausführungsform enthält. Nimmt man den Brennpunkt, der das
maximale Schweißen hervorruft, als Bezugspunkt (Punkt 0) an,
so nimmt die charakteristische Größe allmählich zu, wenn die
Brennpunktposition P nach innen verschoben wird (negative
Seite), nämlich nach innen der Metallplatten, und nimmt die
charakteristische Größe allmählich ab, wenn die
Brennpunktposition P nach außen verschoben wird (positive
Seite).
Die Brennpunktpositionsberechnungsvorrichtung 14 empfängt
eine charakteristische Größe, die periodisch von der
Berechnungsvorrichtung 12 für die charakteristische Größe
erzeugt wird, und nimmt Bezug auf die Brennpunkttabelle 13,
um so die charakteristische Größe in eine entsprechende
Brennpunktposition P (Abweichung von der Bezugsposition) für
die Ausgabe umzuwandeln.
Bei der vorliegenden Ausführungsform ist es möglich,
zusätzlich zu den voranstehend geschilderten Auswirkungen der
ersten Ausführungsform, den Gültigkeitsbereich der
Brennpunkttabelle zu erhöhen, da der Varianzwert durch das
Quadrat des Mittelwertes dividiert wird. Daher kann der
Brennpunkt in einem breiteren gültigen Bereich detektiert
werden.
Hierbei können die Abtastvorrichtung 6, die
Varianzwertberechnungsvorrichtung 7, die
Mittelwertberechnungsvorrichtung, die Berechnungsvorrichtung
12 für die charakteristische Größe, und die
Brennpunktpositionsberechnungsvorrichtung 9 durch Ausführung
eines Brennpunktfeststellprogramms durch einen Computer
realisiert werden. In diesem Fall kann das
Brennpunktfeststellungsprogramm aus einem Medium ausgelesen
werden, was von dem Computer gelesen werden kann. Dieses
Medium enthält ein Programm, welches auf dem Computer
ablaufen soll, wobei das Programm die Abtastverarbeitung 6
zum Abtasten eines photoelektrisch umgewandelten
Ausgangswerts von dem Photoelement 5 aufweist, die
Varianzwertberechnungsverarbeitung zur Berechnung eines
Varianzwertes Var der diskreten Lichtintensitätsdaten, die
bei der Abtastverarbeitung 6 erhalten werden; die
Berechnungsverarbeitung für die charakteristische Größe zum
Dividieren des Varianzwertes durch das Quadrat des
Mittelwertes Ave, um so eine charakteristische Größe zu
erhalten; und die Brennpunktberechnungsverarbeitung zur
Bezugnahme auf die Brennpunkttabelle 13 und zur Umwandlung
der charakteristischen Größe, die bei der
Berechnungsverarbeitung für die charakteristische Größe
erhalten wird, in einen Brennpunkt des Schweißlasers 3.
Weiterhin kann in dem Blockdiagramm von Fig. 5 der
Mittelwert Ave, der von der Mittelwertberechnungsvorrichtung
11 erzeugt wird, auch zur Berechnung des Varianzwertes durch
die Varianzwertberechnungsvorrichtung 7 verwendet werden.
Als nächstes wird eine dritte Ausführungsform beschrieben,
die im Blockdiagramm von Fig. 7 gezeigt ist.
Zusätzlich zu den in Fig. 1 dargestellten Bauteilen sind ein
zweites Photoelement 25, eine zweite Abtastvorrichtung 26 und
ein zweite Varianzwertberechnungsvorrichtung vorgesehen. Das
zweite Photoelement 25 ist an einer Position befestigt, die
sich von jener des ersten Photoelements 5 unterscheidet.
In Bezug auf die Brennpunkttabelle 28 wird zusätzlich zu der
Beziehung zwischen dem Varianzwert und dem Brennpunkt, die
von dem ersten Photoelement 5 erhalten wird, auch die
Beziehung zwischen einem Varianzwert und einem Brennpunkt
aufgezeichnet, die auf der Grundlage des Ausgangssignals von
dem zweiten Photoelement erhalten wird.
Die Brennpunktpositionsberechnungsvorrichtung 29 nimmt Bezug
auf die Brennpunkttabelle 28 und berechnet eine
Brennpunktposition P entsprechend den beiden Ausgangswerten
der beiden Varianzwertberechnungsvorrichtungen.
Mit der voranstehend geschilderten Anordnung ist es möglich,
dieselben Auswirkungen wie bei den vorherigen
Ausführungsformen zu erzielen.
Fig. 8 zeigt als Blockschaltbild den Aufbau der vierten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Zusätzlich zu dem
in Fig. 1 gezeigten Aufbau der ersten Ausführungsform weist
die vierte Ausführungsform auf: ein zweites Photoelement 25,
eine zweite Abtastvorrichtung 26, eine zweite
Varianzwertberechnungsvorrichtung 27, eine zweite
Mittelwertberechnungsvorrichtung 31, und eine zweite
Berechnungsvorrichtung 32 für die charakteristische Größe.
Das zweite Photoelement 25 ist an einer Position befestigt,
die von der Position des ersten Photoelements 5 verschieden
ist. In Bezug auf die Brennpunkttabelle 13 wird zusätzlich zu
der Beziehung zwischen der charakteristischen Größe und einem
Brennpunkt, die auf der Grundlage des Ausgangssignals von dem
ersten Photoelement 5 erhalten wird, die Beziehung zwischen
einer charakteristischen Größe und einem Brennpunkt
aufgezeichnet, die auf der Grundlage des Ausgangssignals von
dem zweiten Photoelement 25 erhalten wird. Die
Brennpunktberechnungsvorrichtung 34 nimmt Bezug auf die
Brennpunkttabelle 13 und berechnet einen Brennpunkt P
entsprechend den beiden Ausgangswertposten von den beiden
Berechnungsvorrichtungen 12 und 32 für die charakteristische
Größe.
Mit diesem Aufbau ist es möglich, dieselben Auswirkungen wie
bei der zweiten Ausführungsform zu erzielen.
Nunmehr wird ein bestimmtes Beispiel für die vierte
Ausführungsform unter Bezugnahme auf die Fig. 9 und 10
beschrieben.
Wie in Fig. 9 gezeigt wurde eine Aluminiumplatte 1 aus
JIS 5083, die eine Dicke von 2,5 mm aufwies, auf eine andere
Aluminiumplatte aus JIS 5083 aufgelegt, die eine Dicke von
2,5 mm hatte. Das Photoelement 5 wurde in einem Winkel von
13° in Bezug auf die Oberfläche der ersten Aluminiumplatte
befestigt, und das zweite Photoelement 25 wurde in einem
Winkel von 61° befestigt, wobei ihre
Lichtempfangsoberflächen auf die Schweißposition hin
gerichtet waren. Bei dieser Anordnung empfängt das erste
Photoelement 5 hauptsächlich Licht, welches aus einem
Schlüsselloch erzeugt wird, wogegen das zweite Photoelement
25 sowohl das innerhalb des Schlüsselloches als auch das
außerhalb des Schlüsselloches erzeugte Licht empfängt.
Der verwendete Schweißlaser 3 war ein Kohlendioxidgaslaser
mit einer Ausgangsleistung von 3 kW (Vorschubgeschwindigkeit
3 m/s, und Füllgutzufuhrgeschwindigkeit 3 m/s). Das Schweißen
führte zum Auftreten von Plasmalicht 4. Der
Kohlendioxidgaslaser 3 sendet Licht von einer Düse (Brenner)
aus, die sich zusammen mit der Sammellinse aufwärts und
abwärts bewegt. Tatsächlich wurde der Schweißvorgang
wiederholt, und die Position des Endes an der Spitze der
Düse, wenn ein maximales Schmelzen erhalten wurde, wurde als
Bezugsposition für den Laserbrennpunkt festgelegt. In dem
Zustand, in welchem sich das Ende einer Spitze der Düse in
der Bezugsposition befand, wurde der Kohlendioxidgaslaser 3
betätigt, und wurde eine charakteristische Größe
aufgezeichnet, die von der ersten Berechnungsvorrichtung 12
für die charakteristische Größe erhalten wird, und wurde eine
charakteristische Größe aufgezeichnet, die von der zweiten
Berechnungsvorrichtung 12 für die charakteristische Größe
erhalten wird.
Daraufhin wurde nacheinander die Düsenposition jeweils um
1 mm gegenüber der Bezugsposition verschoben. Jedesmal wenn
die Düsenposition verschoben wurde, wurden zwei
charakteristische Größen auf der Grundlage des ersten und
zweiten Photoelements 5 bzw. 25 aufgezeichnet. Hierbei war
die Abtastrate auf 20 kHz eingestellt, und die Anzahl an
Proben auf 10000.
Dies führte zu den beiden in Fig. 10 dargestellten
Beziehungen. In Fig. 10 ist der Brennpunkt P negativ
(Minus), wenn eine Abweichung nach innerhalb der
Aluminiumplatten auftritt, und positiv (Plus), wenn eine
Abweichung nach außen auftritt. Die Beziehungen in dem
Bereich von -2 mm bis +3 mm, bei dem keine Änderung des
Vorzeichens auftrat, wurden in der Brennpunkttabelle 8
eingerichtet. Fig. 10 zeigt, daß die Beziehung zwischen der
charakteristischen Größe und dem Brennpunkt unabhängig von
der Anbringungsposition des Photoelements erhalten werden
kann.
Hierbei können die beiden Photoelemente 5 und 25 auch so
angeordnet werden, wie dies in Fig. 11 gezeigt ist. Hierbei
geht ein erster Arm 42 von der Seitenwand des
Laserabgabevorrichtungshauptkörpers 41 aus, und ist das
zweite Photoelement 25 am Ende der Spitze des Arms 42
befestigt. Weiterhin geht ein zweiter Arm 43 von diesem
zweiten Photoelement 25 aus, und ist das erste Photoelement
25 am Ende der Spitze des zweiten Arms 43 befestigt. In
diesem werden die Photoelemente 5 und 25 entsprechend der
Vertikalbewegung des Laserabgabevorrichtungshauptkörpers 41
bewegt.
Mit der voranstehend geschilderten Konfiguration wurde
bestätigt, daß selbst dann, wenn wie bei der dritten
Ausführungsform der Varianzwert direkt verwendet wird, es
möglich ist, eine Brennpunkttabelle (10) zu erhalten, die
praktisch identisch zu jener bei der vierten Ausführungsform
ist. Daher kann die Beziehung zwischen dem Varianzwert und
der Brennpunktposition unabhängig von der
Befestigungsposition des Photoelements erhalten werden. Diese
Konfiguration mit einer festen Position des Photoelements
kann auch bei der ersten Ausführungsform eingesetzt werden.
Bei der vierten Ausführungsform, die eine charakteristische
Größe einsetzt, wurde bestätigt, daß die Brennpunkttabelle
von Fig. 10 auch erhalten werden kann, wenn die
Positionierung der beiden Photoelemente durch visuelle
Überprüfung durchgeführt wird.
Es wird darauf hingewiesen, daß die vorliegende Erfindung
nicht auf die voranstehend geschilderten Ausführungsformen
und Beispiele beschränkt ist. Das Metall, welches geschweißt
werden soll, kann ein anderes Material als eine
Aluminiumplatte sein. Die vorliegende Erfindung läßt sich
daher bei anderen zu verschweißenden Materialien einsetzen.
Die Bezugsposition für einen Brennpunkt kann eine andere
Position sein als jene, bei welcher ein maximales Schmelzen
auftritt.
Weiterhin kann die vorliegende Erfindung bei einer
Brennpunktpositionierungseinrichtung zum Kontrollieren der
Position der Sammellinse eingesetzt werden, durch
Rückkopplung einer Brennpunktpositionsinformation, die
festgestellt wurde, so daß sich der Brennpunkt immer in der
optimalen Position befindet. In diesem Fall kann die
Einrichtung in der letzten Stufe der
Brennpunktpositionsberechnungsvorrichtung eine
Steuervorrichtung zum Steuern der Position einer
Lasersammellinse aufweisen, so daß sich das Ausmaß der
Abweichung der Brennpunktposition, welches von der
Brennpunktpositionsberechnungsvorrichtung erhalten wird,
gegenüber dem Bezugspunkt an Null annähert.
Wenn man weiterhin berücksichtigt, daß der Laserbrennpunkt
die Schweißqualität wesentlich beeinflußt, ist es möglich,
eine Schweißqualitätbewertungseinrichtung einzusetzen, um das
Schweißergebnis als akzeptierbar oder unakzeptabel zu
bestimmen. In diesem Fall kann eine
Qualitätsbewertungsvorrichtung an der letzten Stufe der
Brennpunktpositionsberechnungsvorrichtung vorgesehen sein, um
einen Brennpunkt (Abweichung gegenüber einer Bezugsposition),
der von der Brennpunktpositionsberechnungsvorrichtung erzeugt
wird, mit einem vorbestimmten Schwellenwert zu vergleichen.
Wenn die Abweichung den Schwellenwert überschreitet, so wird
das Schweißergebnis als unakzeptabel beurteilt.
Die vorliegende Erfindung beruht auf der Tatsache, die wir
herausgefunden haben, daß in einem vorbestimmten Intervall
ein Brennpunkt und ein Varianzwert der
Lichtemissionsintensität, die an einer Schweißposition
hervorgerufen wird, in einer Beziehung von 1 : 1 stehen. Diese
Korrespondenz wird in einer Brennpunkttabelle aufgezeichnet,
so daß die Brennpunkttabelle zur Bestimmung einer
Brennpunktposition aus dem Varianzwert verwendet wird.
Daher ist es möglich, eine Schweißlaserbrennpunktposition auf
der Grundlage des Ausgangssignals des Photoelements
festzustellen. Selbst wenn ein Laseroptiksystem oder ein
Oszillator infolge Alterns ihre Eigenschaften geändert haben,
wodurch wiederum die Entfernung zwischen der Lasersammellinse
und dem Laserbrennpunkt schwankt, ist es daher möglich,
korrekt den Brennpunkt zu detektieren, da die Feststellung
des Brennpunkts nur auf der Lichtintensität aus der
Schweißposition beruht.
Weiterhin wird der Varianzwert durch das Quadrat des
Mittelwertes geteilt, um eine charakteristische Größe zu
erhalten. Die Korrelation zwischen der charakteristischen
Größe und der Brennpunktposition wird in der
Brennpunkttabelle aufgezeichnet. Wenn eine Brennpunktposition
durch Bezugnahme auf diese Tabelle detektiert wird, ist es
möglich, den Gültigkeitsbereich der Brennpunkttabelle zu
erhöhen. Dies ermöglicht die Feststellung von
Brennpunktpositionen in einem größeren gültigen Bereich.
Die Erfindung kann in anderen spezifischen Formen
verwirklicht werden, ohne von ihrem Wesen oder wesentlichen
Eigenschaften abzuweichen. Die vorliegenden Erfindungen
sollen daher in jeglicher Hinsicht als beispielhaft und nicht
als einschränkend verstanden werden, wobei der Umfang der
Erfindung sich aus der Gesamtheit der vorliegenden
Anmeldeunterlagen ergibt und von den beigefügten
Patentansprüchen umfaßt sein soll, und es sollen alle
derartigen Änderungen, die im Bereich der Bedeutung und der
Äquivalenz der Patentansprüche liegen, von diesen umfaßt
sein.
Die gesamte Offenbarung der japanischen Patentanmeldung
Nr. A10-170567 (eingereicht am 3. Juni 1998) einschließlich
Beschreibung, Patentansprüchen, Zeichnungen und
Zusammenfassung wird insgesamt durch Bezugnahme in die
vorliegende Erfindung eingeschlossen.
Claims (10)
1. Einrichtung zur Feststellung der Brennpunktposition
eines Schweißlasers, welche aufweist:
ein Photoelement zum Empfang von Licht von einer Schweißposition, wobei das Schweißen mit einer Laserstrahlquelle durchgeführt wird, und zur Umwandlung der Intensität des empfangenen Lichts in ein elektrisches Signal;
eine Abtastvorrichtung zum periodischen Abtasten des elektrischen Signals, welches von dem Photoelement erzeugt wird, periodisch mit einem vorbestimmten Intervall;
eine Berechnungsvorrichtung zur Berechnung einer Verteilung (oder einer Abweichung von einem Bezugswert) diskreter Lichtintensitätsdatenposten, wenn eine vorbestimmte Anzahl an Lichtintensitätsdatenposten gespeichert wurde; und
einen Detektor zur Feststellung der Brennpunktverschiebung entsprechend der berechneten Verteilung.
ein Photoelement zum Empfang von Licht von einer Schweißposition, wobei das Schweißen mit einer Laserstrahlquelle durchgeführt wird, und zur Umwandlung der Intensität des empfangenen Lichts in ein elektrisches Signal;
eine Abtastvorrichtung zum periodischen Abtasten des elektrischen Signals, welches von dem Photoelement erzeugt wird, periodisch mit einem vorbestimmten Intervall;
eine Berechnungsvorrichtung zur Berechnung einer Verteilung (oder einer Abweichung von einem Bezugswert) diskreter Lichtintensitätsdatenposten, wenn eine vorbestimmte Anzahl an Lichtintensitätsdatenposten gespeichert wurde; und
einen Detektor zur Feststellung der Brennpunktverschiebung entsprechend der berechneten Verteilung.
2. Einrichtung zur Feststellung der Brennpunktposition
eines Schweißlasers nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Berechnungsvorrichtung einen Varianzwert auf der
Grundlage von Abtastdaten der Lichtintensitätsdaten
berechnet.
3. Einrichtung zur Feststellung der Brennpunktposition
eines Schweißlasers nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß dann, wenn die
abgetasteten Datenosten in einem großen Bereich verteilt
sind, also wenn die Lichtintensität in einem großen
Bereich verteilt ist, der Detektor entscheidet, daß sich
die Brennpunktposition weg von der Laserstrahlquelle
bewegt hat, und wenn die abgetasteten Datenposten in
einem kleinen Bereich verteilt sind, also die
Lichtintensität in einem kleinen Bereich verteilt ist,
der Detektor entscheidet, daß sich die
Brennpunktposition zur Laserstrahlquelle vorgeschoben
hat.
4. Einrichtung zur Feststellung der Brennpunktposition
eines Schweißlasers, welche aufweist:
ein Photoelement zum Empfang von Licht von einer Schweißposition, wobei das Schweißen von einer Laserstrahlquelle durchgeführt wird, und zur Umwandlung der Intensität des empfangenen Lichts in ein elektrisches Signal;
eine Abtastvorrichtung zur periodischen Abtastung des elektrischen Signals, welches von dem Photoelement erzeugt wird, periodisch mit einem vorbestimmten Intervall;
eine Berechnungsvorrichtung zur Berechnung eines Varianzwertes diskreter Lichtintensitätsdaten, wenn eine vorbestimmte Anzahl an Lichtintensitätsdatenposten gespeichert wurde, und zum Dividieren des Varianzwertes durch das Quadrat eines Mittelwertes, um so eine charakteristische Größe zu erhalten; und
einen Detektor zur Feststellung der Entfernung von einem Bezugsbrennpunkt entsprechend der berechneten Varianz.
ein Photoelement zum Empfang von Licht von einer Schweißposition, wobei das Schweißen von einer Laserstrahlquelle durchgeführt wird, und zur Umwandlung der Intensität des empfangenen Lichts in ein elektrisches Signal;
eine Abtastvorrichtung zur periodischen Abtastung des elektrischen Signals, welches von dem Photoelement erzeugt wird, periodisch mit einem vorbestimmten Intervall;
eine Berechnungsvorrichtung zur Berechnung eines Varianzwertes diskreter Lichtintensitätsdaten, wenn eine vorbestimmte Anzahl an Lichtintensitätsdatenposten gespeichert wurde, und zum Dividieren des Varianzwertes durch das Quadrat eines Mittelwertes, um so eine charakteristische Größe zu erhalten; und
einen Detektor zur Feststellung der Entfernung von einem Bezugsbrennpunkt entsprechend der berechneten Varianz.
5. Einrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Einrichtung eine Brennpunkttabelle aufweist, welche
Beziehungen zwischen Brennpunkten und Varianzwerten
enthält, die um den Bezugsbrennpunkt herum festgestellt
wurden, der als die Bezugsgröße dient, und daß der
Detektor auf die Brennpunkttabelle entsprechend den
Varianzwerten Bezug nimmt.
6. Einrichtung zur Feststellung der Brennpunktposition
eines Schweißlasers, welche aufweist:
ein Photoelement zum Empfang von Licht von einer Position eines Schweißvorgangs, wobei das Schweißen von einer Laserstrahlquelle durchgeführt wird, und zur Umwandlung der Intensität des empfangenen Lichts in ein elektrisches Signal;
eine Abtastvorrichtung zum periodischen Abtasten des elektrischen Signals, welches von dem Photoelement erzeugt wird, periodisch mit einem vorbestimmten Intervall;
eine Berechnungsvorrichtung zur Berechnung eines Varianzwertes diskreter Lichtintensitätsdatenposten, wenn eine vorbestimmte Anzahl an Lichtintensitätsdatenposten gespeichert wurde, wobei die Berechnungsvorrichtung weiterhin eine charakteristische Größe berechnet, nämlich den Varianzwert, dividiert durch das Quadrat des Mittelwertes; und
einen Detektor zur Feststellung des Brennpunkts, der sich gegenüber einem Brennpunkt verschiebt, der als Bezugsgröße dient, entsprechend der berechneten charakteristischen Größe.
ein Photoelement zum Empfang von Licht von einer Position eines Schweißvorgangs, wobei das Schweißen von einer Laserstrahlquelle durchgeführt wird, und zur Umwandlung der Intensität des empfangenen Lichts in ein elektrisches Signal;
eine Abtastvorrichtung zum periodischen Abtasten des elektrischen Signals, welches von dem Photoelement erzeugt wird, periodisch mit einem vorbestimmten Intervall;
eine Berechnungsvorrichtung zur Berechnung eines Varianzwertes diskreter Lichtintensitätsdatenposten, wenn eine vorbestimmte Anzahl an Lichtintensitätsdatenposten gespeichert wurde, wobei die Berechnungsvorrichtung weiterhin eine charakteristische Größe berechnet, nämlich den Varianzwert, dividiert durch das Quadrat des Mittelwertes; und
einen Detektor zur Feststellung des Brennpunkts, der sich gegenüber einem Brennpunkt verschiebt, der als Bezugsgröße dient, entsprechend der berechneten charakteristischen Größe.
7. Einrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Einrichtung weiterhin eine Brennpunkttabelle aufweist,
welche Beziehungen zwischen charakteristischen Größen
und Brennpunkten um eine charakteristische Größe herum
enthält, die vorher an dem erwähnten Bezugsbrennpunkt
gemessen wurde, wobei der Detektor auf die
Brennpunkttabelle entsprechend dem Wert der
charakteristischen Größe Bezug nimmt.
8. Einrichtung zur Feststellung der Brennpunktposition
eines Schweißlasers, welche aufweist:
ein Photoelement zum Empfang von Licht von einer Schweißposition, wobei das Schweißen von einer Laserstrahlquelle durchgeführt wird, und zur Umwandlung der Intensität des empfangenen Lichts in ein elektrisches Signal;
eine Abtastvorrichtung zum periodischen Abtasten des elektrischen Signals, welches von dem Photoelement erzeugt wird, periodisch mit einem vorbestimmten Intervall;
eine Berechnungsvorrichtung zur Berechnung einer Verteilung (oder einer Abweichung gegenüber einem Bezugswert) diskreter Lichtintensitätsdatenposten, wenn eine vorbestimmte Anzahl an Lichtintensitätsdatenposten gespeichert wurde; und
eine Detektorvorrichtung zur Feststellung des Brennpunkts, der sich entsprechend der berechneten Verteilung verschiebt.
ein Photoelement zum Empfang von Licht von einer Schweißposition, wobei das Schweißen von einer Laserstrahlquelle durchgeführt wird, und zur Umwandlung der Intensität des empfangenen Lichts in ein elektrisches Signal;
eine Abtastvorrichtung zum periodischen Abtasten des elektrischen Signals, welches von dem Photoelement erzeugt wird, periodisch mit einem vorbestimmten Intervall;
eine Berechnungsvorrichtung zur Berechnung einer Verteilung (oder einer Abweichung gegenüber einem Bezugswert) diskreter Lichtintensitätsdatenposten, wenn eine vorbestimmte Anzahl an Lichtintensitätsdatenposten gespeichert wurde; und
eine Detektorvorrichtung zur Feststellung des Brennpunkts, der sich entsprechend der berechneten Verteilung verschiebt.
9. Einrichtung zur Feststellung der Brennpunktposition
eines Schweißlasers nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Berechnungsvorrichtung einen Varianzwert auf der
Grundlage von Abtastdaten der Lichtintensitätsdaten
berechnet.
10. Einrichtung zur Feststellung der Brennpunktposition
eines Schweißlasers nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß dann, wenn die
abgetasteten Datenposten in einem großen Bereich
verteilt sind, also wenn die Lichtintensität in einem
großen Bereich verteilt ist, der Detektor entscheidet,
daß sich die Brennpunktposition weg von der
Laserstrahlquelle bewegt hat, und wenn die abgetasteten
Datenposten in einem kleinen Bereich verteilt sind, also
die Lichtintensität in einem kleinen Bereich verteilt
ist, der Detektor entscheidet, daß sich die
Brennpunktposition zur Laserstrahlquelle hin bewegt hat.
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