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DE19924614A1 - Probedruckeinrichtung - Google Patents

Probedruckeinrichtung

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Publication number
DE19924614A1
DE19924614A1 DE1999124614 DE19924614A DE19924614A1 DE 19924614 A1 DE19924614 A1 DE 19924614A1 DE 1999124614 DE1999124614 DE 1999124614 DE 19924614 A DE19924614 A DE 19924614A DE 19924614 A1 DE19924614 A1 DE 19924614A1
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DE
Germany
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printing
roller
sheet
printed
printing device
Prior art date
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Withdrawn
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DE1999124614
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English (en)
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Clemens Ditzel
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Original Assignee
Individual
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F5/00Rotary letterpress machines
    • B41F5/20Rotary letterpress machines specially adapted for proof printing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F9/00Rotary intaglio printing presses
    • B41F9/04Rotary intaglio printing presses specially adapted for proof printing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)
  • Rotary Presses (AREA)
  • Supply, Installation And Extraction Of Printed Sheets Or Plates (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Probedruckeinrichtung mit Druckzylinder und Gegendruckwalze, zum Bedrucken von bahnförmigen Materialien, wobei die Druckeinrichtung mit praxisgerechter Druckgeschwindigkeit die Bedruckung eines bahnförmigen flexiblen Material-Bogens durchführt, wobei die Probedruckeinrichtung entweder für das Tiefdruckverfahren mit Tiefdruckzylinder oder für das Flexodruckverfahren mit Schöpfzylinder und Klischeewalze eingerichtet ist. Es ist mindestens eine in ihrer Position variable Umlenkwalze vorhanden und Gegendruckwalze und Umlenkwalze sind so beschaffen, daß ein länglicher zu bedruckender Bogen der auf einem umlaufenden Band temporär befestigt ist, welches als Presseurband ausgestaltet ist und um die Gegendruckwalze läuft oder der zu bedruckende Bogen durch Verklebung seiner beiden Stirnseiten selbst endlos gemacht werden kann und um die Gegendruckwalze läuft, so dass der zu bedruckende Bogen selbst das Transportband bildet und die Oberfläche der Gegendruckwalze entsprechend des Druckverfahrens gestaltet. Im Falle des Tiefdruckverfahrens besitzt die Oberfläche des Transportbandes bzw. der Gegendruckwalze eine kompressible Oberfläche; im Falle des Flexodruckverfahrens ist die Oberfläche der Gegendruckwalze inkompressibel.

Description

Die Erfindung betrifft eine Probedruckeinrichtung mit Druckzylinder und Gegendruckwalze, zum Bedrucken von bahnförmigen Materialien, wobei die Druckeinrichtung mit praxisgerechter Druckgeschwindigkeit die Bedruckung eines bahnförmigen flexiblen Materialbogens durchführt, der auf einem umlaufenden Band temporär befestigt ist, welches als Presseurband ausgestaltet ist und um die Gegendruckwalze läuft, wobei die Probedruck­ einrichtung entweder für das Tiefdruckverfahren mit Tiefdruckzylinder oder für das Flexodruckverfahren mit Schöpfzylinder und Klischeewalze eingerichtet ist, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Es sind die nachstehend beschriebenen verschiedenen Konzepte für Probe­ druckmaschinen bekannt: TD-Andruckschlitten, manuell und motorisch bedienbar mit flacher Tiefdruckplatte, auf welche eine Kleinstmenge von Farbe aufgegeben wird und der Schlitten zusammen mit dem Rakel und der Presseurwalze mit Bedruckstoff entlanggezogen wird. (Schläfli/Schweiz: Labratester).
Des Weiteren sind folgende Geräte bekannt: TD-Andruckschlitten, bei denen ein kleiner TD-Zylinder mit Rakel über den eingeklemmten Bedruckstoff Bogen auf einem mit Presseurgummi bezogenen Tisch manuell oder motorisch gezogen wird. Eine Kleinstmenge von Farbe wird hierbei in die V-förmige Vertiefung zwischen Rakel und Tiefdruckzylinder gegeben und der Schlitten wird unmittelbar danach über den Bedruckstoff gefahren. Dabei dreht sich der Tiefdruckzylinder und druckt auf den Bedruckstoff. (Saueressig C.P. 90/60 bzw. C.P. 90/200 MA od. KA od. HA); TD-Gerät bei dem eine Kleinstmenge von Farbe vor das Rakel gegeben wird und das zu bedruckende Papier von einer Abrollstelle beim Druckvorgang durch die Mitnahmekraft der sich berührenden Tiefdruckwalze und Presseurwalze durchgezogen und bedruckt wird (Dainippon-Screen/ HK); TD-Andruckmaschinen, bei denen ein zu bedruckender Bogen auf einen Presseur mit nicht ganz vollem Umfang einseitig eingeklemmt wird (Goebel Trabant) oder beidseitig eingespannt wird (Timmins/GB und Hiford/GB); TD-Andruckgerät, bei dem ein kleiner TD- Zylinder mit Rakel über den auf einer länglichen Platte eingeklemmten Bedruckstoff-Bogen zwischen Druckzylinder und Gegendruckwalze hindurchgezogen wird (IGT Bedruckbarkeitsprüfgerät für Tiefdruck Modell G1); Labor-Tiefdruckmaschinen mit Farbwannen, Abrollungen und Aufrollungen für die Bedruckung von Materialien von Rolle zu Rolle, also nicht im Bogen (RK Print-Coat Instruments, GB).
Die Nachteile des Standes der Technik bestehen darin, dass bei den Andruckgeräten, die mit einem Bedruckstoff als Bogen arbeiten, nicht die in der Praxis angewendeten Druckgeschwindigkeiten erreicht werden, und die Druckparameter wie Anpressdruck, Rakeldruck, Rakelstellung, Druckgeschwindigkeit sind nicht oder nur mangelhaft einstellbar bzw. reproduzierbar.
Dadurch ergeben sich Drucke, die in ihrem Erscheinungsbild nicht dem Ausdruck unter normalen Produktionsbedingungen entsprechen. Damit sind diese Geräte oft nur für annähernde Vergleichsdrucke unter den eigenen Bedingungen verwendbar; zum Beispiel werden bei der Farbabmusterung (Farbrezeptierung) die unter Produktionsbedingungen erzielbaren Drucke nicht mit ausreichender Genauigkeit von Farbstärke und Druckbild erreicht.
Bei den Labordruckmaschinen, die von Rolle zu Rolle arbeiten, können zwar zum Teil praxisähnliche Druckgeschwindigkeiten erreicht werden, die Bedruckstoffe müssen dafür aber immer in Rollenform vorliegen und es wird eine große Ausschußmenge produziert, bis das richtige Druckergebnis erreicht wird. Bei diesen Labordruckanlagen ist auch die Bedienung relativ kompliziert, da für einen einzelnen Druck die Gesamtanlage incl. der Rollen in Ab- und Aufrollung sowie die Bahnführung durch die Anlage justiert werden muß. Dies erfordert eine Bedienungsperson, die speziell für eine solche Anlage bereitstehen und geschult werden muß. Außerdem erfordern diese Handgriffe und Justierungen einen hohen Zeit- und damit Kostenaufwand.
Es ist außerdem oftmals für den Anwender nicht möglich, schnell und in einfacher und kostengünstiger Weise neue Bedruckstoffe zu testen, da die potentiellen Lieferanten von Bedruckstoffen speziell für die Probedruckma­ schinen erforderliche Rollenbreiten und Rollendurchmesser nicht herstellen können, oder dies aus Kosten- und Zeitgründen nicht wollen. Weiterhin gibt es derzeit noch kein Druckgerät mit geringem Bedruckstoffbedarf, mit dem man Farben in ihren Laufeigenschaften ausreichend genau prüfen kann. So ist es bei modernen umweltfreundlichen wasserbasierenden Farbsystemen, notwendig, deren Laufeigenschaften im Farbwerk noch vor dem Praxiseinsatz zu testen im Hinblick auf Schaumverhalten, Absetzen, Eintrocknen, Wiederanlösen, Reinigen der Druckwalze, Ausdruckverhalten, Trocknungs­ verhalten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Probedruckeinrichtung der eingangs genannten Gattung zu schaffen, welche es erlaubt, einen in seinen Dimensionen kleinen Bogen flexiblen Materials (Bedruckstoff) mit praxisgerechter Druckgeschwindigkeit unter praktischen Produktionsbe­ dingungen, zu bedrucken und insbesondere bei Andruckgeräten hohe Druckge­ schwindigkeiten erreicht bei eindeutig einstellbaren und reproduzierbaren Druckparametern, wie Anpressdruck, Rakeldruck, Rakelstellung, so dass Probedrucke mit ausreichender Genauigkeit von Farbstärke und Druckbild erzielt werden können.
Die Lösung der Aufgabe besteht darin, dass mindestens eine in ihrer Position variable Umlenkwalze vorhanden ist und Gegendruckwalze und Umlenkwalze so beschaffen sind, daß ein länglicher zu bedruckender Bogen der auf einem umlaufenden Band temporär befestigt ist, welches als Presseurband ausgestaltet ist und um die Gegendruckwalze läuft, bedruckbar ist oder der zu bedruckende Bogen durch Verklebung seiner beiden Stirnseiten selbst endlos gemacht werden kann und um die Gegendruckwalze läuft, so dass der zu bedruckende Bogen selbst das Transportband bildet und die Oberfläche der Gegendruckwalze entsprechend des Druckverfahrens gestaltet, nämlich im Falle des Tiefdruckverfahrens die Oberfläche des Transportbandes bzw. der Gegendruckwalze eine kompressible Oberfläche besitzt oder im Falle des Flexodruckverfahrens die Oberfläche des Transportbandes bzw. der Gegendruckwalze inkompressibel ist.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Die Erfindung stellt eine Probedruckeinrichtung zur Verfügung, die insbesondere bei Andruckgeräten hohe Druckgeschwindigkeiten erlaubt und eindeutig einstellbare und reproduzierbare Druckparameter, wie Anpressdruck, Rakeldruck, Rakelstellung besitzt, so dass Probedrucke mit ausreichend guter Genauigkeit von Farbstärke und Druckbild erzielt werden. Dabei kann das Druckverfahren als Tiefdruck- und/oder als Flexodruck­ verfahren ausgestaltet sein.
Beim Tiefdruckverfahren gibt es wiederum zwei Varianten:
  • a) Druck mit kleinster Farbmenge: Dabei wird das Rakel so gestellt, daß die Farbe vor das Rakel gegeben wird und danach die Bedruckung aktiviert wird, indem der Druckzylinder kurzzeitig (1 bis 4 Zylinderumdrehungen) ohne Berührung mit der Gegendruckwalze (Presseur) umläuft damit die erfor­ derliche Druckgeschwindigkeit erreicht wird und die gesamte Druckform mit Farbe beaufschlagt wird bevor dann der Presseur mit dem zu bedruckenden Papier mit definiertem Anpressdruck beim Tiefdruckverfahren auf den Tief druckzylinder, beim Flexodruckverfahren auf den Klischeezylinder drückt. Das Rakel kann zur besseren Verteilung und Homogenisierung mit einer Rakelhubeinrichtung ausgestattet sein. Eine Regelung sorgt dabei für das Anpressen bzw. wieder Abheben des Presseurs entsprechend der Länge des aufgebrachten Bedruckstoffes.
  • b) Druck mit einer Farbmenge von 500 bis 1000 ml, welche sich in einer unter dem Tiefdruckzylinder angeordneten Farbwanne befindet. Die Position des Rakels auf dem Tiefdruckzylinder kann in weitem Rahmen variiert werden; das Rakel verfügt über eine Rakelhubeinrichtung. Durch das kontinuierliche Tauchen in der Farbe können praxisgerechte Druck­ bedingungen bei hohen Druckgeschwindigkeiten simuliert werden. Trotz der hohen Druckgeschwindigkeit wird nur ein kurzer Bogen des zu bedruckenden Materials benötigt. Der Bogen wird zum Bedrucken auf einem Gummiband befestigt, welches als Presseurgummi unter der Gegendruckwalze hindurchläuft; die Gegendruckwalze wird dann nur während des Durchganges des aufgeklebten Druckbogens an den Druckzylinder mit vorgewähltem Anpressdruck gepresst und damit bedruckt.
Erfindungsgemäß ist somit eine Tiefdruckform gegeben, welche in bekannter Weise entweder in einer Farbwanne taucht und abgerakelt wird oder bei welcher vor das Rakel eine Kleinstmenge Farbe aufgegeben wird, kurzzeitig bei hoher Geschwindigkeit durch eine Gegenwalze (Presseurwalze) berührt wird, über welche ein als Presseurgummi ausgestaltetes Band läuft, auf welchem ein Bogen des zu bedruckenden Materials temporär fixiert wurde.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die Gegen­ druckwalze so groß im Umfang gewählt wird, daß auf diesem temporär ein zu bedruckender Bogen fixiert wird. Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung erlaubt es, das als länglicher Bogen (Papierstreifen) vorliegendes Material um die Gegendruckwalze zu legen und mit Hilfe einer Umlenkwalze, die verschiebbar ist, zu spannen, so daß der zu bedruckende Bogen selbst das umlaufende Band darstellt. Beim eigentlichen Druckvorgang wird dann dieser Gegendruckwalze nur so lange an den farbführenden Zylinder angepreßt solange sich der Bedruckstoff in der Druckzone befindet.
Vorteile der Erfindung
Einseitige Lagerung der Walzen: dies sorgt für eine extrem gute Zugänglichkeit zur Bedienung und Reinigung
Praxisnahe Tiefdruck-Zylinderumfänge von ca. 500 bis über 800 mm ergibt praxisgerechte Druckgeometrie.
(Das prinzipielle Konzept erlaubt alle auf dem Drucksektor eingesetzten Druckwalzenumfänge)
Zum Schnelltest kleinster Farbmengen ist das Rakel am beweglichen Rakelarm oder Rakelhalter so positionierbar, daß die Farbe direkt vor das Rakel gegeben werden kann.
Mit Nutzung der Farbwanne und dementsprechender Positionierung des Rakels werden Drucke hergestellt, die mit praxisgerechter Druckgeschwin­ digkeit von 120 bis 200 m/min durchgeführt werden. Damit werden die auf Praxisbedingungen eingestellten Farben (ohne Anpassung an Probedruckbedingungen wie Viskosität, Schnelligkeit der Farbe in Bezug auf die Trocknung) verwendet.
Das Anbringen eines Bedruckstoffes in kleinem Format (z. B. in der Länge von DIN A4 oder DIN A3) erlaubt die Prüfung neuer Materialien unter Praxis- Druckgeschwindigkeiten direkt mit bogenförmigem Mustermaterial von Lieferanten.
Sofern ein zu bedruckender Bogen in ausreichender Länge vorliegt und dessen Stabilität es erlaubt, so kann dieser Bogen selbst durch Zusammenkleben der beiden stirnseitigen Enden zu einem endlosen Band um die Gegendruckwalze und um eine als Spannrolle ausgestaltete Umlenkrolle gemacht werden. In diesem Fall muß die Gegendruckwalze beim Tiefdruckverfahren eine gummierte Walze sein. Durch eine einseitige Lagerung von Gegendruckwalze und Umlenkrolle kann nach Durchführung des Druckes das gesamte endlose Band ganz leicht von den Walzen genommen werden.
Die Probedruckeinrichtung verfügt über eine Einstellung mit variablem Rakelhub.
Weitere Vorteile: Leichter Ein- und Ausbau der Farbschöpf-Zylinder (beim Tiefdruckverfahren der Tiefdruckzylinder, beim Flexodruckverfahren der Schöpf- und Farbdosierzylinder) durch einfaches Lösen einer Arretierung und Abziehen von der einseitig gelagerten Achse, wenn es sich um Hohlzylinder handelt und von einer einseitig gelagerten Hohlachse, wenn es sich um einen Festachszylinder handelt. Ebenso können alle weiteren Walzen und Umlenkrollen so fixiert werden, daß ein Wechsel sehr einfach erfolgen kann. Reproduzierbarkeit und Veränderbarkeit des Anpressdruckes des Presseurs durch pneumatische Anstellung
Presseur-Gummiband kann leicht gewechselt werden, da die in ihrer Lage verstellbare und spannbare Umlenkrolle und die Gegendruckwalze ebenfalls einseitig gelagert sein kann. Je nach Druckverfahren kann das Band in seiner Kompressibilität unterschiedlich sein (höhere Kompressibilität für das Tiefdruckverfahren und geringe Kompressibilität beim Flexodruckverfahren).
Schnellwechsel-Farbwanne mit einschiebbarer/einschwenkbarer Waschwanne im Wechsel
Bei Farbwannen-Nutzung: geringe Farbmenge von ca. 0,5 bis 1 l einsetzbar Anbaubare Ab-und Aufrollung, falls lange Drucklängen gewünscht werden.
Umbaubarkeit auf Flexodruck mit den gleichen Vorteilen der Bedruckung von Bogenmaterialien am gleichen Grundgerät durch Einschwenken der Klischeewalze an den Ort der Gegendruckwalze beim Tiefdruckverfahren. Antrieb von Druckzylinder und Schwinge mit dem zu bedruckenden Material so gestaltet, daß auch registerhaltiger Mehrfarbendruck möglich ist.
Kurzbezeichnung der Zeichnung, in der zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Probedruckeinrichtung für Tiefdruckverfahren und
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer Probedruckeinrichtung für Flexodruckverfahren
Beschreibung Probedruckeinrichtung für Tiefdruckverfahren
1.1
Maschinengestell
1.2
Farbwanne
1.3
Tiefdruckzylinder
1.4
Rakelarm, drehbar um den Drehpunkt mit Preßkraft- Justierung
1.5
Rakelhalter, auf Rakelarm dreh- und verschiebbar; zeigt mögliche Stellung für das Abrakeln der Druckfarbe, wenn der Tiefdruckzylinder in die Farbwanne eintaucht. (Der gestrichelte Pfeil weist auf eine der möglichen Positionen für das Rakel hin, die geeignet sind, eine Kleinstmenge von Farbe direkt zwischen das Rakel und dem Tiefdruckzylinder zu geben, wenn nicht mit Farbwanne gearbeitet wird).
1.6
Gegendruckwalze
1.7
Drehbar gelagerter Arm für den Flexo-Klischee-Zylinder, angetrieben
1.8
Beim Betrieb der Anlage für das Tiefdruckverfahren, abgeschwenkter Klischeezylinder für die Anbringung von Flexodruckklischees
1.9
Umlenkrolle, in der Position verschiebbar und mit einer Spanneinrichtung ausgestattet, um das Transportband bzw. das endlose zu bedruckende Band zu spannen
1.10
Drehbar gelagerte Schwinge, um das zu bedruckende Material temporär mit der Gegendruckwalze (
1.6
) an den Tiefdruckzylinder (
1.6
) zum Bedrucken zu pressen
1.11
Unterlagsplatte, kann als Vakuumkasten ausgestaltet zu sein, um das zu bedruckende Band zu halten beim Zusammenkleben als Endlosband
1.12
Lüfterkasten mit Düsen zur Trocknung der bedruckten Bahn
1.13
Transportband
1.14
Zu bedruckender Materialabschnitt, dieser kann auch gegebenenfalls als Endlosband um die beiden Walzen geführt sein
1.15
Temporär ausgestaltete Haltezone, um den zu bedruckenden Materialbogen auf dem Transportband zu fixieren
Probedruckeinrichtung für Flexodruckverfahren
2.1
Maschinengestell
2.2
Farbwanne
2.3
Farb-Schöpfzylinder
2.4
Rakelarm, drehbar um den Drehpunkt mit Preßkraft- Justierung
2.5
Rakelhalter, auf Rakelarm dreh- und verschiebbar; zeigt mögliche Stellung für das Abrakeln der Druckfarbe, wenn der Farb-Schöpfzylinder in die Farbwanne eintaucht. (Der gestrichelte Pfeil weist auf einen der möglichen Positionen für das Rakel hin, die geeignet sind, eine Kleinstmenge von Farbe direkt zwischen das Rakel und die Farbschöpfwalze zu geben, wenn nicht mit Farbwanne gearbeitet wird)
2.6
Drehbar gelagerter Arm für den Flexo-Klischee-Zylinder, angetrieben
2.7
Klischeezylinder für die Anbringung von Flexodruckklischees, angetrieben mit der Umfangsgeschwindigkeit des Transportbandes (
2.13
) bzw. mit dem als endlosem Band umliegenden Bedruckstoffes (
2.14
)
2.8
Gegendruckwalze, beim Flexodruckverfahren angetrieben mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit der Klischeewalze, bezogen auf die Oberfläche des Druckes
2.9
Umlenkrolle, in der Position verschiebbar und mit einer Spanneinrichtung ausgestattet, um das Transportband bzw. das endlose zu bedruckende Band zu spannen
2.10
Drehbar gelagerte Schwinge, um das zu bedruckende Material temporär an die Klischeewalze zur Bedruckung zu führen
2.11
Unterlagsplatte, kann als Vakuumkasten ausgestaltet zu sein, um das zu bedruckende Band beim Zusammenkleben als Endlosband zu halten
2.12
Lüfterkasten mit Düsen zur Trocknung der bedruckten Bahn
2.13
Transportband
2.14
Zu bedruckender Materialabschnitt, dieser kann auch als Endlosband um die beiden Walzen geführt sein
2.15
Temporär ausgestaltete Haltezone, um den zu bedruckenden Materialbogen auf dem Transportband zu fixieren

Claims (13)

1. Probedruckeinrichtung mit Druckzylinder und Gegendruckwalze, zum Bedrucken von bahnförmigen Materialien, wobei die Druckeinrichtung mit praxisgerechter Druckgeschwindigkeit die Bedruckung eines bahnförmigen flexiblen Materialbogens durchführt wobei die Probedruckeinrichtung entweder für das Tiefdruckverfahren mit Tiefdruckzylinder oder für das Flexodruckverfahren mit Schöpfzylinder und Klischeewalze eingerichtet ist, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine in ihrer Position variable Umlenkwalze vorhanden ist und Gegendruckwalze und Umlenkwalze so beschaffen sind, daß ein länglicher zu bedruckender Bogen der auf einem umlaufenden Band temporär befestigt ist, welches als Presseurband ausgestaltet ist und um die Gegendruckwalze läuft, bedruckbar ist oder der zu bedruckende Bogen durch Verklebung seiner beiden Stirnseiten selbst endlos gemacht werden kann und um die Gegendruckwalze läuft, so dass der zu bedruckende Bogen selbst das Transportband bildet und die Oberfläche der Gegendruckwalze entsprechend des Druckverfahrens gestaltet, nämlich im Falle des Tiefdruckverfahrens die Oberfläche des Transportbandes bzw. der Gegendruckwalze eine kompressible Oberfläche besitzt oder im Falle des Flexodruckverfahrens die Oberfläche des Transportbandes bzw. der Gegendruckwalze inkompressibel ist.
2. Probedruckeinrichtung für das Tiefdruckverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche der Gegendruckwalze einen Gummiüberzug aufweist.
3. Probedruckeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Rakelmesser zwischen sich und dem Tiefdruckzylinder eine Rinne ausbildet, in welche eine Kleinstmenge von Farbe eingebbar ist zur Einfärbung des Tiefdruckzylinders.
4. Probedruckeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Rakelmesser die überschüssige Farbe auf der Oberfläche des Tief­ druckzylinders abrakelt und bei hoher Druckgeschwindigkeit zurück in die Farbwanne leitet.
5. Probedruckeinrichtung für das Flexodruckverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rakelmesser zwischen sich und der farbbringenden Schöpfwalze eine Rinne ausbildet und in welche eine Kleinstmenge von Farbe eingebbar ist zur Übertragung der Farbe zur dahinter liegenden Klischeewalze.
6. Probedruckeinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Rakelmesser die überschüssige Farbe auf der Oberfläche der Schöpf­ walze abrakelt und bei hoher Druckgeschwindigkeit zurück in die Farbwanne leitet.
7. Probedruckeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dasselbe sowohl für das Tiefdruckverfahren als auch für das Flexodruck­ verfahren eingerichtet ist.
8. Probedruckeinrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Farbwanne gegen eine Waschwanne austauschbar ist zum Säubern der farbführenden Teile.
9. Probedruckeinrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegendruckwalze zur Vergrößerung ihrer Oberfläche von einem Transportband wenigstens teilweise umschlungen ist, welches je nach Druckverfahren unterschiedlich kompressibel ausgestaltet ist und welches am Berührungspunkt zur Tiefdruckwalze beim Tiefdruckverfahren bzw. am Berührungspunkt zur Klischeewalze beim Flexodruckverfahren als Press­ unterlage dient.
10. Probedruckeinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Transportband so gestaltet ist, daß der zu bedruckende Bogen flexiblen Materials auf dem Transportband temporär fixiert ist entweder durch Verwendung von adhesiv wirkenden Oberflächen oder durch magnetische oder durch elektrostatische Kräfte des Transportbandes zwischen dem Transportband und dem Bogen zu bedruckenden Materials.
11. Probedruckeinrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixierung des zu bedruckenden Bogens mit Hilfe eines doppelseitigen Klebebandes geschieht, welches zur Transportbandoberfläche eine nur so starke Klebekraft aufweist, daß es nach Durchführung des Druckens von diesem wieder rückstandsfrei zusammen mit dem bedruckten Bogen abgezogen werden kann.
12. Probedruckeinrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixierung des zu bedruckenden Bogens mit Hilfe eines speziellen einseitigen Klebebandes erfolgt, welches eine so starke Klebekraft zum Transportband hin aufweist, daß es nach Durchführung des Druckens von diesem wieder rückstandsfrei zusammen mit dem bedruckten Bogen abgezogen werden kann.
13. Probedruckeinrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb der Tiefdruckwalze beim Tiefdruckverfahren bzw. der einge­ schwenkten Klischeewalze beim Flexodruckverfahren und der Gegen­ druckwalze in ihren Positionen in Drehrichtung und in ihren Geschwindig­ keiten so abgleichbar sind, daß ein registerhaltiger Mehrfarbdruck möglich ist.
DE1999124614 1999-05-28 1999-05-28 Probedruckeinrichtung Withdrawn DE19924614A1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1999124614 DE19924614A1 (de) 1999-05-28 1999-05-28 Probedruckeinrichtung
EP00111472A EP1099548A3 (de) 1999-05-28 2000-05-29 Probedruckeinrichtung zum Bedrucken und/oder Beschichten von bahnförmigen Materialien

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