DE19923228A1 - Heizelement zum Beheizen strömender Gase - Google Patents
Heizelement zum Beheizen strömender GaseInfo
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Abstract
Ein Heizelement zum Beheizen strömender Gase, mit einer ersten flächigen Komponente, welche elektrisch leitfähig und durch das Leiten eines elektrischen Stroms heizbar ist, und einer zweiten flächigen Komponente, welche elektrisch isolierend ist, wobei die Komponenten so angeordnet sind, daß eine Schichtenfolge vorliegt, und die Komponenten Strömungswege für das zu beheizende Gas bilden und wobei wenigstens einige Schichten der Schichtenfolge der ersten flächigen Komponente durch die zweite flächige Komponente gegeneinander isoliert sind. Eine Abgasanlage weist mindestens ein Heizelement auf, welches in Strömungsrichtung vor mindestens einem Filter angeordnet ist. Bei einem Verfahren zum Beheizen strömender Gase wird mindestens ein Heizelement zeitlich selektiv betrieben.
Description
Die Erfindung betrifft ein Heizelement zum Beheizen strö
mender Gase, mit einer ersten flächigen Komponente, welche
elektrisch leitfähig und durch das Leiten eines elektri
schen Stroms heizbar ist, und einer zweiten flächigen Kom
ponente, welche elektrisch isolierend ist, wobei die Kompo
nenten so angeordnet sind, daß eine Schichtenfolge vor
liegt, und die Komponenten Strömungswege für das zu behei
zende Gas bilden.
Ein gattungsgemäßes Heizelement ist aus der DE 196 40 577 A1
bekannt. Dabei handelt es sich um einen elektrisch be
heizten katalytischen Umwandler mit einem laminierten Auf
bau, der aus gewellten Metallfolien und flachen Metallfo
lien gebildet ist. Es liegt eine Mehrzahl aufeinanderfol
gender Schichten aus gewellten und flachen Metallfolien
vor. Die flachen Metallfolien und die gewellten Metallfo
lien sind jeweils durch Isolierschichten gegeneinander iso
liert. Es existieren Bereiche mit einem hohen elektrischen
Widerstand, so daß bei einer angelegten Spannung und einem
resultierenden Stromfluß Bereiche mit einer stark erhöhten
Temperatur vorliegen. Aufgrund dieser Anordnung wird be
reits bei einer geringen elektrischen Stromstärke eine hohe
Temperatur zum Starten von katalytischen Reaktionen er
zeugt.
Die beschriebene Heizanordnung des Standes der Technik be
faßt sich mit der katalytischen Umwandlung von Abgasen. Al
lerdings gibt es auch andere Gründe für die Beheizung eines
Abgasstroms.
Bei Dieselmotoren ist es beispielsweise bekannt, die im Ab
gas befindlichen Rußpartikel in einem Filter innerhalb der
Auspuffanlage herauszufiltern. Wird der Dieselmotor mit
hoher Last betrieben, so weisen die durch den Filter durch
tretenden Abgase eine hohe Temperatur auf, und die von dem
Filter aufgefangenen Rußpartikel werden aufgrund der hohen
Temperaturen verbrannt. Folglich kommt es nur selten zu
einer Zusetzung des Filters, da eine quasi selbstreinigen
de Wirkung vorliegt. Problematisch ist der Betrieb eines
Rußfilters allerdings bei Betriebsbedingungen des Motors,
welche vergleichsweise geringe Abgastemperaturen nach sich
ziehen. Die Abgastemperatur reicht dann nicht mehr dazu
aus, die nötige Energie für die Verbrennung der im Filter
befindlichen Rußpartikel bereitzustellen. Es kann daher
auch bei Abgasanlagen für Dieselmotoren nützlich sein, den
Abgasstrom zu beheizen.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde,
eine einfache und wirkungsvolle Möglichkeit zum Beheizen
strömender Gase zu schaffen, welche insbesondere in Verbin
dung mit Partikelfiltern nützlich ist.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen der Ansprüche 1, 14
und 17 gelöst.
Das erfindungsgemäße Heizelement baut auf dem Stand der
Technik dadurch auf, daß wenigstens einige Schichten der
Schichtenfolge der ersten flächigen Komponente durch die
zweite flächige Komponente gegeneinander isoliert sind. Das
Heizelement ist im Vergleich zu dem beschriebenen Heizele
ment des Standes der Technik wesentlich vereinfacht und für
den Betrieb im Zusammenhang mit einem Partikelfilter beson
ders geeignet. Da das Heizelement der vorliegenden Erfin
dung in erster Linie nicht dem Ingangsetzen einer kataly
tischen Reaktion dient, ist es nicht erforderlich, lokale
Hochtemperaturzonen bereitzustellen. Vielmehr ist dem strö
menden Gas insgesamt eine erhöhte Temperatur zu vermitteln,
damit eine Verbrennung der in einem nachfolgenden Filter
sitzenden Rußpartikel erfolgen kann. Daher ist es möglich,
mit einer Schichtenfolge aus nur zwei Komponenten das er
wünschte Ergebnis zu erzielen. Insbesondere kann auf lokale
Hochtemperaturbereiche verzichtet werden, was einen einfa
chen Aufbau des Heizelementes ermöglicht.
Besonders bevorzugt ist es, wenn die erste flächige Kompo
nente mindestens eine Metallfolie aufweist. Eine Metallfo
lie als elektrisch leitende Komponente zu verwenden, ist
besonders vorteilhaft, da Metallfolien leicht zu verarbei
ten sind und den extremen Bedingungen in einer Auspuffan
lage besonders gut standhalten.
Vorzugsweise ist die erste flächige Komponente wellenförmig
ausgebildet. Durch eine solche wellenförmige Ausbildung
läßt sich in einem vorgegebenen Volumen eine besonders gute
Heizwirkung erzeugen. Das strömende Gas kommt mit einer
großen Fläche der beheizten ersten flächigen Komponente in
Berührung.
Bevorzugt sind die Komponenten spiralförmig um einen Lei
tungskern angeordnet, so daß die Schichtenfolge entsteht.
Die beiden Pole der Spannungsversorgung werden somit einer
seits im Zentrum der spiralförmigen Anordnung, d. h. an dem
Leitungskern und im äußeren Bereich der spiralförmigen An
ordnung angelegt.
Vorzugsweise weist die Schichtenfolge mindestens vier
Schichten auf. Eine Anordnung aus vier Schichten hat sich
im Betrieb als vorteilhaft im Hinblick auf die Strömungs
vorgänge sowie auf die Beheizung des Gases erwiesen.
Es ist besonders bevorzugt, wenn die spiralförmige Anord
nung in einem Rohr angeordnet ist. Auf diese Weise ist das
Strömungsvolumen für das zu beheizende Gas definiert, und
der Schichtenanordnung ist eine ausreichende Stabilität
vermittelt.
Es kann vorteilhaft sein, daß die Länge des Rohres größer
ist als die axiale Länge der spiralförmigen Anordnung. Wenn
das Rohr also beispielsweise stromabwärts über das Heizele
ment übersteht, können auf dem Rohr weitere funktionelle
Elemente vorgesehen sein.
In diesem Zusammenhang ist es besonders vorteilhaft, wenn
das Rohr als Innenrohr eines Filterelementes ausgebildet
ist. Man erhält so einen robusten Aufbau mit einem ein
stückigen Träger, sowohl für das Filterelement als auch für
das Heizelement.
Besonders bevorzugt ist es, wenn die isolierende Komponen
te eine Folie aus temperaturbeständigem, flexiblem Material
ist. Durch die Flexibilität der Folie ist man einerseits in
der Formgebung der Schichtenanordnung variabel; ferner ist
eine Flexibilität auch im Hinblick auf den Betrieb des
Heizelementes von Vorteil, da aufgrund thermischer und me
chanischer Effekte mitunter Verformungen der Schichtanord
nung auftreten können.
Es kann ebenfalls vorteilhaft sein, wenn die isolierende
Komponente eine innere Stützschicht, bevorzugt aus Metall,
und auf beiden Seiten der inneren Stützschicht angeordnete
Außenschichten aus einem Isoliermaterial aufweist. Durch
diesen Aufbau liegt eine robuste, temperaturbeständige
Heizanordnung vor.
Vorzugsweise handelt es sich bei der isolierenden Folie um
eine glasfaserverstärkte Glimmerschicht, die bis 900°C
temperaturbeständig ist. Eine derartige Ausführungsform
bietet eine vorteilhafte Flexibilität im Hinblick auf die
Fertigung und eine ausreichende Belastbarkeit während des
Betriebs des Heizelementes.
Vorzugsweise ist die Heizleistung durch Veränderung des Wi
derstandes der ersten Komponente veränderbar. Eine solche
Widerstandsveränderung kann durch Verlängerung, Verkürzung
und/oder Verbreiterung der ersten Komponente bewirkt wer
den. Ferner können auch die Länge, die Stärke und die Wel
lung des vorzugsweise wellenförmig ausgebildeten elektri
schen Leiters den Widerstand und damit die Heizleistung be
einflussen. Ebenfalls ist die Wahl des Materials ein Para
meter zum Verändern der Heizleistung. Bei der Veränderung
des Widerstandes durch geometrische Maßnahmen ist darauf zu
achten, daß die Isolierschicht entsprechend angepaßt wird.
Es kann auch vorteilhaft sein, daß einige Schichten der
Schichtenfolge der ersten flächigen Komponente nicht gegen
einander isoliert sind. Liegt beispielsweise eine spiral
förmige Anordnung innerhalb eines Rohres vor, so kann der
äußere Bereich durch das Fortlassen einer Isolierschicht
"kurzgeschlossen" werden, so daß dieser nicht zur Behei
zung des strömenden Gases beiträgt. Dies kann mitunter eine
höhere Effizienz beim Heizen bewirken, da die Abstrahlung
der in das Gas eingebrachten Wärmeenergie aus den rohrwand
nahen Bereichen herabgesetzt wird.
Bei der erfindungsgemäßen Abgasanlage ist mindestens ein
Heizelement in Strömungsrichtung vor mindestens einem Fil
ter angeordnet. Es liegt somit eine Zuordnung zwischen ei
nem Heizelement und einem Filter vor, so daß ein Abbrennen
der Feststoffpartikel in einem Filter gezielt durch das Be
treiben eines Heizelementes erfolgen kann.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn mehrere Filter und Heiz
elemente parallel angeordnet sind. Auf diese Weise kann
jedes Filterelement gezielt mit beheiztem Gas beschickt
werden.
Von besonderem Vorteil ist es, wenn vor mindestens einem
Filter mindestens eine Druckmeßstelle angeordnet ist. Der
Druck vor dem Filter während des Betriebs der Abgasanlage
kann als Maß für die Zusetzung des Filters verwendet wer
den. Folglich kann durch die Messung des Druckes an einer
Druckmeßstelle ermittelt werden, zu welchem Zeitpunkt der
Einsatz eines Heizelementes erforderlich ist. Dabei kann
zusätzlich der Lastzustand des Motors berücksichtigt wer
den.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zum Beheizen strömen
der Gase wird mindestens ein Heizelement zeitlich selektiv
betrieben. Wird beispielsweise ein Dieselmotor mit hoher
Last betrieben, so ist aufgrund der ohnehin hohen Abgas
temperaturen der Einsatz eines Heizelementes mitunter nicht
oder nur selten erforderlich. Bei geringer Last wird eine
häufigere Zusetzung des Filters vorliegen, so daß ein häu
figerer Betrieb der Heizelemente nützlich ist. Jedenfalls
wird durch den selektiven Betrieb vermieden, Heizelemente
einem unnötigen Dauerbetrieb zu unterwerfen und Leistung
aus den Bordnetz unnötig zu entnehmen.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist besonders vorteilhaft,
wenn der Druck vor dem mindestens einen Filter gemessen
wird und das mindestens eine Heizelement druckabhängig und
in Abhängigkeit vom Lastzustand des betreffenden Motors be
trieben wird. Da der Druck vor dem Filter maßgeblich von
dem bereits von dem Filter aufgefangenen Feststoffgehalt
abhängt, können durch die Druckmessung die geeigneten Zeit
räume für den Betrieb eines Heizelementes ermittelt werden.
Vorzugsweise werden bei dem Verfahren mehrere Heizelemente
und mehrere Filter verwendet, wobei ein Heizelement jeweils
einem Filter zugeordnet ist; mindestens ein Heizelement wird
betrieben, wenn der Druck einen Schwellendruck überschrei
tet, und bei aufeinanderfolgenden Schwellendrucküberschrei
tungen werden verschiedene Heizelemente oder verschiedene
Gruppen von Heizelementen betrieben. Für den ordnungs
gemäßen Betrieb der Auspuffanlage ist es mitunter nicht er
forderlich, stets sämtliche Heizelemente bei einer Druck
erhöhung zu zünden. Folglich ist ein selektives Zünden aus
reichend, welches beispielsweise von einer vorbestimmten
Reihenfolge abhängt. Es ist auch denkbar, den Druck in der
Auspuffanlage ortsabhängig zu messen, so daß auf diese
Weise die Auswahl des "richtigen" Heizelementes zur Erzie
lung eines möglichst großen Abbrenneffektes erfolgen kann.
Der Erfindung liegt die überraschende Erkenntnis zugrunde,
daß es mit einem einfach ausgebildeten Heizelement mög
lich ist, eine Auspuffanlage stets unter nahezu optimalen
Bedingungen zu betreiben. Als besonders vorteilhaft erweist
es sich, eine Anordnung innerhalb der Auspuffanlage zu wäh
len, die einen selektiven und somit ökonomischen sowie öko
logischen Betrieb ermöglicht.
Die Erfindung wird nun mit Bezug auf die begleitenden
Zeichnungen anhand einer bevorzugten Ausführungsform bei
spielhaft beschrieben.
Fig. 1a zeigt eine Draufsicht auf eine Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Heizelementes;
Fig. 1b ist eine Schnittansicht durch die isolierende
Komponente in einer bevorzugten Ausführungs
form;
Fig. 2 zeigt einen Teil einer Ausführungsform einer
erfindunsgemäßen Auspuffanlage mit einem Heiz
element;
Fig. 3 ist eine Ansicht der Auspuffanlage gemäß Fig. 2
in der mit III gekennzeichneten Blickrichtung;
Fig. 4 ist eine Ansicht des Heizelementes in der in
Fig. 1a mit IV gekennzeichneten Blickrichtung;
Fig. 5 ist eine Ansicht eines in ein verlängertes Rohr
eingesetzten Heizelementes.
In Fig. 1a ist ein erfindungsgemäßes Heizelement 2 darge
stellt. Das Heizelement 2 umfaßt eine wellenförmig ausge
bildete Metallfolie 4, welche spiralförmig gewickelt ist.
Die aufgrund dieser spiralförmigen Anordnung entstehenden
Schichten sind durch Isolierschichten 6 gegeneinander iso
liert. Durch die beschriebene Anordnung der Komponenten
werden Strömungswege 8 für ein zu beheizendes Gas ausge
bildet. Die Schichten sind um einen Leitungskern 10 ge
wickelt. Die gesamte spiralförmige Anordnung ist inner
halb eines Rohres 12 angeordnet. Zum Beheizen des Heiz
elementes wird eine elektrische Spannung an den Leitungs
kern 10 und im äußeren Bereich an die Metallfolie 4 ange
legt. Die elektrische Verbindung im Außenbereich der spi
ralförmigen Anordnung erfolgt vorzugsweise durch direkte
Kontaktierung des Rohres 12. Das Heizelement 2 wird durch
den Leitungskern 10 zentral gestützt und damit stabili
siert. Die Spannungszuführung zum Leitungskern 10 erfolgt
über eine Zuleitung 20, die durch eine, vorzugsweise kera
mische, Isolierung 22 durch das Rohr 12 nach außen geführt
ist.
In Fig. 1b ist ein Schnitt durch die isolierende Komponen
te 6 in einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung dargestellt. Die isolierende Komponente 6 besteht
aus drei Schichten 6a, 6b, 6c, wobei die mittlere Schicht
6b vorzugsweise eine Metallschicht ist, während die äuße
ren Schichten 6a, 6c isolierend sind.
Fig. 2 zeigt einen Teil einer Auspuffanlage. In einem Aus
puffrohr 14 ist ein Filter 16 angeordnet. Das durch das
Auspuffrohr strömende, partikelbeladene Gas strömt in einem
Endbereich in das Filter 16 ein.
Nachfolgend verläßt das gereinigte Gas den Innenbereich des
Filters 16 durch den perforierten und mit einem Filtermedi
um versehenen Außenbereich des Filters 16. Strömungswege
sind durch Pfeile beispielhaft angedeutet. Dem dargestell
ten Filter 16 ist ein Heizelement 2 vorgeschaltet, so daß
das Auspuffgas beheizt werden kann. Vorzugsweise sind meh
rere Filter 16 in dem Auspuffrohr 14 angeordnet. Vor den
Filtern 16 befindet sich eine Druckmeßstelle 18, an welcher
der Druck innerhalb des Auspuffrohres 14 ermittelt werden
kann. Die Druckmeßstelle 18 kann beispielsweise durch ein
nach außen zu einem Drucksensor führendes Rohr realisiert
sein. Je verschmutzter die Filter 16 sind, umso höher ist
der Druck, welcher über die Druckmeßstelle 18 ermittelt
wird. Somit kann der Betrieb eines Heizelementes 2 von dem
Druck abhängig gemacht werden, welcher an der Druckmeßstel
le 18 ermittelt wird. Im Ergebnis wird das Heizelement 2
nur betrieben, wenn dies tatsächlich erforderlich ist. Bei
einer Anordnung mit mehreren Filtern 16 und mehreren Heiz
elementen 2 werden die Heizelemente 2 ebenfalls druck
abhängig gezündet, jedoch selektiv und bevorzugt in einer
vorbestimmten Reihenfolge. Als weiterer Parameter für die
selektive Zündung kann der Lastzustand des Fahrzeugs heran
gezogen werden.
Fig. 3 zeigt das Auspuffrohr 14 in der in Fig. 2 mit III
gekennzeichneten Blickrichtung. Es sind mehrere Filter 16,
16' zu erkennen, wobei durchaus verschiedene Filter im Hin
blick auf die geometrische Anordnung oder auch im Hinblick
auf das Filtermaterial Verwendung finden können. Im vorlie
genden Beispiel ist ein zentrales Heizelement 2 vorgesehen,
welches der Erwärmung des Gases für die Reinigung aller
Filter 16, 16' dient.
Fig. 4 zeigt ein in ein Rohr 12 eingesetztes Heizelement 2.
Hier ist ebenfalls die elektrische Zuführung 20 zu dem Lei
tungskern 12 dargestellt, welche über eine keramische Iso
lierung 22 in den Außenbereich des Rohres 12 geführt wird.
In Fig. 5 ist ein Heizelement 2 dargestellt, welches in ein
verlängertes Rohr 12 eingesetzt ist. Die Wicklung des Heiz
elementes 2 ist auf eine Verengung im rückwärtigen Teil des
Rohres 12 geschoben. Damit liegt eine ausreichende Stabili
sierung des Heizelementes 2 gegen Verrutschen vor. Der ver
längerte Teil des Rohres 12 ist mit Löchern 24 versehen, so
daß durch das Rohr 12 strömende Gase durch die Löcher 24
nach außen treten können. Das eigentliche Filtermedium ist
vorzugsweise am Außenbereich des perforierten Rohrteils an
gebracht.
Die in der vorstehenden Beschreibung, in den Zeichnungen
sowie in den Ansprüchen offenbarten Merkmale der Erfindung
können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination
für die Verwirklichung der Erfindung wesentlich sein.
Claims (19)
1. Heizelement (2) zum Beheizen strömender Gase, mit
- - einer ersten flächigen Komponente (4), welche elektrisch leitfähig und durch das Leiten eines elektrischen Stroms heizbar ist, und
- - einer zweiten flächigen Komponente (6), welche elektrisch isolierend ist, wobei
- - die Komponenten (4, 6) so angeordnet sind, daß eine Schichtenfolge vorliegt, und
- - die Komponenten Strömungswege (8) für das zu behei zende Gas bilden,
2. Heizelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die erste flächige Komponente (4) mindestens eine
Metallfolie (4) aufweist.
3. Heizelement nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die erste flächige Komponente (4) wellenförmig
ausgebildet ist.
4. Heizelement nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Komponenten (4, 6) spiralförmig um einen Lei
tungskern (10) angeordnet sind, so daß die Schichten
folge entsteht.
5. Heizelement nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schichtenfolge mindestens vier Schichten auf
weist.
6. Heizelement nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die spiralförmige Anordnung in einem Rohr (12) an
geordnet ist.
7. Heizelement nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Länge des Rohrs (12) größer ist als die axiale
Länge der spiralförmigen Anordnung.
8. Heizelement nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Rohr (12) als Innenrohr eines Filterelementes
ausgebildet ist.
9. Heizelement nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die isolierende Komponente (6) eine Folie aus tem
peraturbeständigem, flexiblem Material ist.
10. Heizelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die isolierende Komponente eine innere Stütz
schicht, bevorzugt aus Metall, und auf beiden Seiten
der inneren Stützschicht angeordnete Außenschichten
aus einem Isoliermaterial aufweist.
11. Heizelement nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die isolierende Folie (6) eine glasfaserverstärkte
Glimmerschicht ist, die bis 900°C temperaturbe
ständig ist.
12. Heizelement nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Heizleistung durch Veränderung des Wider
standes der ersten Komponente (4) veränderbar ist.
13. Heizelement nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß einige Schichten der Schichtenfolge der ersten
flächigen Komponente (4) nicht gegeneinander isoliert
sind.
14. Abgasanlage, insbesondere mit einem Heizelement nach
einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens ein Heizelement (2) in Strömungsrich
tung vor mindestens einem Filter (16) angeordnet ist.
15. Abgasanlage nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere Filter (16) und Heizelemente (2) parallel
angeordnet sind.
16. Abgasanlage nach Anspruch 14 oder 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß vor mindestens einem Filter (2) mindestens eine
Druckmeßstelle (18) angeordnet ist.
17. Verfahren zum Beheizen strömender Gase, insbesondere
mit einem Heizelement nach einem der Ansprüche 1 bis
13 in einer Abgasanlage nach einem der Ansprüche 14
bis 16, bei dem mindestens ein Heizelement (2) zeitlich
selektiv betrieben wird.
18. Verfahren nach Anspruch 17, bei dem der Druck vor dem
mindestens einen Filter (16) gemessen wird und das
mindestens eine Heizelement (2) druckabhängig und in
Abhängigkeit vom Lastzustand des betreffenden Motors
betrieben wird.
19. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 oder 18, bei dem
- - mehrere Heizelemente (2) und mehrere Filter (16) verwendet werden, wobei ein Heizelement (2) jeweils einem Filter (16) zugeordnet ist,
- - mindestens ein Heizelement (2) betrieben wird, wenn der Druck einen Schwellendruck überschreitet, und
- - bei aufeinanderfolgenden Schwellendrucküberschrei tungen verschiedene Heizelemente (2) oder verschie dene Gruppen von Heizelementen (2) betrieben werden.
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2000
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