DE19923206A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Statorblechen und Rotorblechen für elektrische Maschinen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Statorblechen und Rotorblechen für elektrische MaschinenInfo
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Abstract
Ein Verfahren zur Herstellung von Statorblechen und Rotorblechen für elektrische Maschinen aus Rohplatinen, bei welchem die Rohplatinen mehrere Stationen durchlaufen, weist folgende Verfahrensschritte auf: DOLLAR A In eine mit einer Mittelachsbohrung mit einheitlichem Durchmesser versehene Rohplatine werden Statornuten eingestanzt. Das Rotorblech wird von dem Statorblech ausgetrennt. Das Statorblech wird abgelegt. In das Rotorblech werden Rotornuten eingestanzt. In das Rotorblech wird wenigstens eine Keilnut eingestanzt. In das Rotorblech wird ein Fertigachsloch eingestanzt. Das Rotorblech wird abgelegt. Bei jeder Weitergabe einer Rohplatine von einer Station zu der nächsten Station wird an einer der Stationen ein fertig bearbeitetes Statorblech und an einer anderen Station ein fertig bearbeitetes Rotorblech abgelegt.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung
von Statorblechen und Rotorblechen für elektrische
Maschinen. Des weiteren betrifft die Erfindung eine
Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Um Statorbleche und Rotorbleche für elektrische Ma
schinen herzustellen, bieten sich verschiedene Verfah
ren mit den zugehörigen Vorrichtungen an, die aus dem
allgemeinen Stand der Technik bekannt sind.
Wenn eine sehr hohe Stückzahl an Blechen hergestellt
werden soll, werden meist Komplett- oder Folgewerkzeu
ge verwendet, die jeweils nur zur Herstellung einer
bestimmten Art von Stator- und Rotorblechen geeignet
sind und dafür entsprechend ausgelegt werden. Bei grö
ßeren Blechdurchmessern werden meist Komplettwerkzeuge
verwendet, wohingegen für kleinere Blechdurchmesser
Folgewerkzeuge geeigneter sind. Für geringere Stück
zahlen sind solche Komplett- oder Folgewerkzeuge auf
grund der hohen Werkzeug- und Anlagenkosten nicht ge
eignet.
Vielmehr haben sich bei geringeren Stückzahlen flexi
ble Nutautomaten durchgesetzt, bei denen die Stator-
und Rotorbleche mehrere aufeinanderfolgende Stationen
durchlaufen müssen. Eine dieser Stationen ist eine
sogenannte Nutenstanze, auf welcher die Stator- und
Rotornuten unter Verdrehung der jeweiligen Bleche ein
zeln eingestanzt werden.
Aus der DE 37 10 945 A1 ist ein solcher Nutautomat
bekannt, bei dem eine Nutenstanze vorgesehen ist. Die
Rohplatinen müssen den Nutautomat zweimal durchlaufen,
wobei nach dem ersten Durchlauf die Statorbleche und
nach dem zweiten Durchlauf die Rotorbleche abgelegt
werden können. Zwar ist für einen solchen Nutautomat
eine relativ geringe Investition erforderlich, durch
das zweimalige Durchlaufen der Stationen ist jedoch
seine Ausbringung stark eingeschränkt. Nachteilig ist
des weiteren, daß zwischen jedem Durchlauf ein Werk
zeugwechsel notwendig ist, was die Produktivität noch
weiter einschränkt.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein
Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von
Statorblechen und Rotorblechen für elektrische Maschi
nen herzustellen, mittels welcher bei kleinen Stück
zahlen eine flexible Fertigung bei hoher Produktivität
möglich ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die in An
spruch 1 genannten Verfahrensschritte gelöst.
Eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens er
gibt sich aus den Merkmalen des Anspruches 8.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird das Stanzen
der Statornuten, das Stanzen der Rotornuten sowie das
Stanzen des Fertigachslochs in einem Umlauf durchge
führt, so daß bei jedem Takt, also dem Weitergeben
einer Rohplatine durch die Weitergabeeinrichtung, so
wohl ein Statorblech als auch ein Rotorblech fertigge
stellt wird.
Dadurch, daß die Rohplatinen eine Mittelachsbohrung
mit einheitlichem Durchmesser aufweisen, kann auch bei
der Herstellung unterschiedlicher Stator- und Rotor
bleche bei jeder Station derselbe Dorn verwendet wer
den, wodurch Umrüstzeiten von erheblichem Ausmaß ein
gespart werden können. Es kann hierdurch des weiteren
vermieden werden, daß bereits bei der Herstellung der
Rohplatine das fertige Achsloch gestanzt werden muß,
was unter anderem zu Schwierigkeiten bezüglich der
Verdrehung der Rohplatinen auf den einzelnen Stationen
führen würde. Des weiteren ist durch diese Maßnahme
sichergestellt, daß beim Zuschnitt der Rohplatinen,
welcher vor dem erfindungsgemäßen Verfahren durchge
führt wird, trotz verschiedenartiger Fertigbleche im
wesentlichen dieselben Werkzeuge eingesetzt werden
können.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Durchführung des
Verfahrens zeichnet sich durch eine hohe Flexibilität
bei gleichermaßen hoher Zuverlässigkeit aus, wobei
durch die relativ geringen auftretenden Preßkräfte
verhältnismäßig kostengünstige Werkzeuge eingesetzt
werden können.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der
Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen sowie
aus dem nachfolgend anhand der Zeichnung prinzipmäßig
dargestellten Ausführungsbeispiel.
Es zeigt:
Fig. 1 eine schematisierte Darstellung einer erfin
dungsgemäßen Vorrichtung zur Herstellung von
Statorblechen und Rotorblechen für elektrische
Maschinen; und
Fig. 2 einen Stadienplan des erfindungsgemäßen Ver
fahrens zur Herstellung von Statorblechen und
Rotorblechen für elektrische Maschinen.
In Fig. 1 sind acht Stationen 1 bis 8 einer Vorrich
tung 9 dargestellt, in welche Rohplatinen 10 mit den
verschiedensten Abmessungen eingeführt und zu Stator
blechen 11 und Rotorblechen 12 für die verschiedensten
elektrischen Maschinen weiterverarbeitet werden kön
nen. Die Stationen 1 bis 8 weisen eine kreisförmige
Anordnung auf und sind in der Reihenfolge ihrer Nume
rierung benachbart zueinander angeordnet und miteinan
der verbunden. Die Station 8 ist wiederum benachbart
zu der Station 1 angeordnet, wobei die Stationen 1 und
8 jedoch nicht miteinander verbunden sind.
Der Station 1 werden die Rohplatinen 10 durch einen
Drehteller 13 von einem Stapel 14 zugeführt. Wie aus
einem Vergleich von Fig. 1 und Fig. 2 hervorgeht, kön
nen die Rohplatinen 10 rund oder achteckig sein, sie
können prinzipiell jedoch auch eine beliebige andere
Form aufweisen. Aus jeder einzelnen Rohplatine 10 wird
durch die nachfolgend beschriebene Bearbeitung genau
ein Statorblech 11 und genau ein Rotorblech 12 herge
stellt. Zu einem späteren Zeitpunkt werden die Stator
bleche 11 und die Rotorbleche 12 zu nicht dargestell
ten Statoren und Rotoren zuzammengeschweißt.
Die Rohplatinen 10 weisen jeweils eine im Stadienplan
gemäß Fig. 2 dargestellte Mittelachsbohrung 15 auf,
welche beim Zuschnitt der Rohplatine 10 aus einem
nicht dargestellten Blechband eingebracht wird und
über welche die Rohplatine 10 an jeder einzelnen Sta
tion 1-8 durch einen nicht dargestellten Dorn aufge
nommen werden können. Auch bei der Verwendung von Roh
platinen 10 mit anderen Abmessungen hat die Mittel
achsbohrung 15 jeweils den gleichen Durchmesser und
wird daher auch als Einheitsachslochbohrung bezeich
net. Durch den einheitlichen Durchmesser der Mittel
achsbohrung 15 kann bei der Herstellung von Statorble
chen 11 und Rotorblechen 12 mit anderen Abmessungen
auf ein Wechseln der Dorne der einzelnen Stationen 1-8
verzichtet werden.
Es folgt unter Bezugnahme auf Fig. 2 eine Beschreibung
des Verfahrensablaufs innerhalb der Vorrichtung 9, und
zwar beispielhaft an einer Rohplatine 10, die die Sta
tionen 1-8 durchläuft und zu einem Statorblech 11
und einem Rotorblech 12 verarbeitet wird.
In der Mitte der kreisförmig angeordneten Stationen
1-8 der Vorrichtung 9 befindet sich eine als Dreh
kreuz 16 ausgebildete Weitergabeeinrichtung, welche in
der Lage ist, die Rohplatine 10 von der Station 1 an
die Station 2, von dort an die Station 3 usw. weiter
zugeben. Für jede Station 1-8 weist das Drehkreuz 16
jeweils eine Magnethalteeinrichtung 17 auf, mit der
die Rohplatinen 10 bzw. die Statorbleche 11 oder die
Rotorbleche 12 durch Magnetkraft gehalten und so wei
tertransportiert werden können. Selbstverständlich
erfolgt die Weitergabe der Rohplatinen 10 bzw. Stator
bleche 11 oder Rotorbleche 12 durch das Drehkreuz 16
für alle Stationen 1-8 gemeinsam, und zwar in einem
Takt von ca. 4 Sekunden, je nach Aufwand der notwendi
gen Bearbeitungen.
In der Station 2 wird die Rohplatine 10 durch Verdre
hen derselben orientiert und es wird nach erfolgter
Orientierung mittels eines nicht dargestellten Stem
pels eine sogenannte Statormarkierung 18 in die Roh
platine 10 eingebracht. Die Statormarkierung 18 dient
beim späteren Verschweißen der Statorbleche 11 zur
Ausrichtung derselben.
Es kann im Zusammenhang mit der Orientierung der Roh
platine 10 vorgesehen sein, daß die nacheinander ein
gebrachten Rohplatinen 10 jeweils um einen bestimmten
Winkel, z. B. 120°, verdreht werden, um die über die
Breite einer Rohplatine 10 unterschiedlichen Blech
dicken auszugleichen.
Das Drehkreuz 16 gibt die Rohplatine 10 dann an die
Station 3 weiter, wo durch einen Nutenstempel 19 eine
beliebige, voreingestellte Anzahl an Statornuten 20 in
die Rohplatine 10 gestanzt werden. Die Rohplatine 10
wird zu diesem Zweck durch nicht dargestellte Stifte,
welche Bestandteil einer ebenfalls nicht dargestellten
Teileinrichtung sind und welche in Bohrungen 21 ein
greifen, die sich bereits beim Zuführen der Rohplatine
10 zur Station 1 in denselben befinden, um den ent
sprechenden Winkel verdreht. Im vorliegenden Fall han
delt es sich um drei Bohrungen 21, es kann jedoch auch
eine beliebige andere Anzahl an Bohrungen 21 vorgese
hen sein. Auch bei der oben beschriebenen Station 2
ist zum Verdrehen der Rohplatinen 10 und zum Blech
dickenausgleich eine solche Teileinrichtung mit entspre
chenden Stiften vorgesehen. Zum besseren Orientieren
der Rohplatine 10 können die Bohrungen 21 verschiedene
Durchmesser aufweisen, woran die zugehörigen Stifte
angepaßt wären.
Gleichzeitig mit der Einbringung der Statornuten 20
wird die Rohplatine 10 an ihrem Außenumfang durch ei
nen Stempel 22 auf ihren Fertigdurchmesser beschnit
ten, wobei dieser Schritt bei runden Rohplatinen 10
eventuell entfallen kann. Ebenfalls gleichzeitig
trennt ein weiterer Stempel 23 das Rotorblech 12 von
dem Statorblech 11, indem es zwischen den Statornuten
20 beim Stanzen derselben entstehende Stege 24 am spä
teren Außenumfang des Rotorblechs 12 durchtrennt. Der
Stempel 23 ist hierzu an seiner nicht dargestellten
Unterseite derart schräg angeschliffen, daß er ledig
lich an dem Trennkreis zwischen dem Statorblech 11 und
dem Rotorblech 12 schneidet, wobei kein Schneidabfall
erzeugt wird. Sämtliche der beschriebenen Stanzvorgän
ge erfolgen zugleich, und zwar unter Drehung der Roh
platine 10 über die Bohrungen 21, so daß nach einer
Umdrehung der Rohplatine 10 ein fertiges Statorblech
11 entsteht. Selbstverständlich ist auch eine andere
Anzahl und Form der Statornuten 19 sowie ein anderer
Außen- und/oder Innendurchmesser des Statorblechs 11
denkbar, wozu anders geformte und anders angeordnete
Stempel 19, 22 und 23 eingesetzt werden können und ein
entsprechend geänderter Winkelversatz der Teileinrich
tung notwendig sein kann.
Das Statorblech 11 und das Rotorblech 12 werden durch
das Drehkreuz 16 gemeinsam an die Station 4 weiterge
geben, wo das fertig bearbeitete Statorblech 11 unter
Verwendung eines dem Drehteller 13 ähnlich ausgebilde
ten Drehtellers 25 auf einem Stapel 26 abgelegt wer
den.
Von der Station 4 gelangt das Rotorblech 12 durch Dre
hung des Drehkreuzes 16 zu der Station 5, wo mittels
eines weiteren Nutenstempels 27 eine wiederum beliebi
ge Anzahl an Rotornuten 28 in das Rotorblech 12 ge
stanzt werden. Hierzu wird das Rotorblech 12 wie oben
beschrieben über in die Bohrungen 21 eingreifende,
wiederum nicht dargestellte Stifte um den notwendigen
Winkel verdreht. Die Station 5 weist des weiteren ei
nen Stempel 29 auf, der zur Bearbeitung des äußeren
Umfangs des Rotorblechs 12 vorgesehen ist. Wie im Fal
le des Statorblechs 11 kann auch hier ein anderer Au
ßendurchmesser des Rotorblechs 12 sowie eine andere
Anzahl und Form der Rotornuten 28 vorgesehen sein,
wozu die Stempel 27 und 29 entsprechend abzuändern und
innerhalb des Werkzeugs anders anzuordnen sind.
Nach der Bearbeitung auf der Station 5 wird das Rotor
blech 12 durch das Drehkreuz 16 an die Station 6 wei
tergegeben. In der Station 6 ist ein weiterer Stempel
30 zur Einbringung einer Keilnut 31 in das Rotorblech
12 vorgesehen. Die Keilnut 31 weist zunächst je nach
Ausbildung des Stempels 30 eine rechteckige oder qua
dratische Form auf und wird in den Bereich zwischen
den Rotornuten 28 und der Mittelachsbohrung 15 einge
stanzt. Bei Bedarf ist selbstverständlich auch das
Einbringen von zwei oder mehr Keilnuten 31 in das Ro
torblech 12 möglich.
Wiederum transportiert das Drehkreuz 16 nach erfolgter
Bearbeitung das Rotorblech 12 von der Station 6 zu der
Station 7. Dort wird mittels eines Stempels 32 ein
Fertigachsloch 33, in welches später die Rotorwelle
der elektrischen Maschine eingeführt wird, in das Ro
torblech 12 eingestanzt. Dadurch wird die zunächst
rechteckige oder quadratische Keilnut 31 ein Teil des
entstehenden Fertigachslochs 33 und kann zur Verbin
dung mit der Rotorwelle, beispielsweise über eine Paß
feder, verwendet werden. Durch die beschriebene Her
stellung der Keilnut 31 und des Fertigachslochs 33
ergibt sich eine hohe Flexibilität, da durch einen
einfachen Werkzeugwechsel bzw. ein entsprechendes Um
programmieren je nach Bedarf völlig andere Keilnuten
31 und Fertigachslöcher 33 hergestellt werden können.
Des weiteren sind bei Bedarf mehrere Stempel 34 vorge
sehen, mit denen eine beliebige Anzahl an Lüftungsboh
rungen 35 in das Rotorblech 12 eingestanzt werden
kann.
Alternativ wäre es auch möglich, die Keilnut 31 und
das Fertigachsloch 33 mit einem gemeinsamen Stempel
einzustanzen. In diesem Fall wären also die Stempel 30
und 32 zu einem Stempel zusammengefaßt und es könnte
gegebenenfalls eine Station eingespart werden.
Von der Station 7 wird das fertig bearbeitete Rotor
blech 12 mittels des Drehkreuzes 16 zu der Station 8
transportiert und dort unter Verwendung eines weiteren
Drehtellers 36 auf einem Stapel 37 abgelegt.
Wenn die eingelegte Rohplatine 10 von der Station 1 an
die Station 2 weitergegeben wird, so wird selbstver
ständlich sofort die nächste Rohplatine 10 in die Sta
tion 1 eingelegt, wodurch während des Verfahrens stän
dig alle acht Stationen 1 bis 8 belegt sind. Dadurch
wird bei jeder Bewegung des Drehkreuzes 16, also bei
jedem Takt der Vorrichtung 9, sowohl ein Statorblech
11 als auch ein Rotorblech 12 fertiggestellt.
Grundsätzlich ist an den Stationen 2, 3, 5, 6 und 7
auch das Einbringen anderer, nicht beschriebener bzw.
dargestellter Bohrungen in die Rohplatine 10 bzw. das
Statorblech 11 oder das Rotorblech 12 möglich, wenn
die Preßkraft der jeweiligen Stanzvorrichtung dies
erlaubt.
Bei andersartigen Rohplatinen 10 und daraus herzustel
lenden Statorblechen 11 und Rotorblechen 12 ist ein
Wechsel der beschriebenen Werkzeuge notwendig, anson
sten ist die Vorrichtung 9 jedoch in der Lage, konti
nuierlich zu arbeiten.
Claims (10)
1. Verfahren zur Herstellung von Statorblechen (11)
und Rotorblechen (12) für elektrische Maschinen
aus Rohplatinen (10), wobei die Rohplatinen (10)
mehrere Stationen (1-8) durchlaufen, mit folgen
den Verfahrensschritten:
- 1. 1.1 in eine mit einer Mittelachsbohrung (15) mit einheitlichem Durchmesser versehene Rohpla tine (10) werden Statornuten (20) einge stanzt;
- 2. 1.2 das Rotorblech (12) wird von dem Statorblech (11) ausgetrennt;
- 3. 1.3 das Statorblech (11) wird abgelegt;
- 4. 1.4 in das Rotorblech (12) werden Rotornuten (28) eingestanzt;
- 5. 1.5 in das Rotorblech (12) wird wenigstens eine Keilnut (31) eingestanzt;
- 6. 1.6 in das Rotorblech (12) wird ein Fertigachs loch (33) eingestanzt;
- 7. 1.7 das Rotorblech (12) wird abgelegt;
- 8. 1.8 bei jeder Weitergabe einer Rohplatine (10) von einer Station (1-8) zu der nächsten Sta tion (1-8) wird an einer der Stationen (4) ein fertig bearbeitetes Statorblech (11) und an einer anderen Station (8) ein fertig be arbeitetes Rotorblech (12) abgelegt.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
in die Rohplatine (10) wenigstens eine Statormar
kierung (18) eingestanzt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Rohplatine (10) an ihrem Außenumfang auf den
fertigen Durchmesser des Statorblechs (11) bear
beitet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Rotorblech (12) an seinem Außenumfang auf den
fertigen Durchmesser bearbeitet wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Rohplatine (10) vor der Bearbeitung orien
tiert wird, wobei die Rohplatine (10) bei ihrer
Orientierung verdreht wird, und wobei ein Aus
gleich der Blechdicke der aufeinanderfolgenden
Rohplatinen (10) durchgeführt wird.
6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach
einem der Ansprüche 1 bis 5, mit folgenden Merk
malen:
- 1. 6.1 einer Station (1) zur Aufnahme von mit einer Mittelachsbohrung (15) mit einheitlichem Durchmesser versehenen Rohplatinen (10);
- 2. 6.2 einer Station (3) zum Einstanzen von Stator nuten (20) in die Rohplatinen (10) und zum Austrennen des Rotorblechs (12) von dem Sta torblech (11);
- 3. 6.3 einer Station (4) zum Ablegen des Stator blechs (11);
- 4. 6.4 einer Station (5) zum Einstanzen von Rotor nuten (28) in das Rotorblech (12);
- 5. 6.5 wenigstens einer Station (6, 7) zum Einstan zen wenigstens einer Keilnut (31) und/oder eines Fertigachslochs (33) in das Rotorblech (12);
- 6. 6.6 einer Station (8) zum Ablegen des Rotor blechs (12);
- 7. 6.7 einer Einrichtung (16) zur Weitergabe der Rohplatinen (10) von einer Station (1-8) zu der nächsten Station (1-8).
7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
eine Station (2) zum Orientieren der Rohplatine
(10) und zum Einstanzen wenigstens einer Stator
markierung (18) in die Rohplatinen (10) vorgese
hen ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Station (7) zum Einstanzen des Fertigachs
lochs (33) auch zum Einstanzen von Lüftungsboh
rungen (35) vorgesehen ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
zum Einstanzen der Statornuten (20) und der Ro
tornuten (28) Nutenstempel (19, 27) vorgesehen
sind, und daß zum Einstanzen der wenigstens einen
Keilnut (31) und des Fertigachslochs (33) in das
Rotorblech (12) Stempel (30,32) vorgesehen sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Station (3) zum Orientieren der Rohplatine
(10), die Station (3) zum Einstanzen der Stator
nuten (20) und die Station (5) zum Einstanzen der
Rotornuten (28) mit einer Teileinrichtung verse
hen sind.
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