-
Die
Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Elektrodendrahtes
für eine
Funkenerosionsvorrichtung und insbesondere ein Verfahren zu dessen
Herstellung, in dem eine Abdeckschicht, die aus Messing besteht,
um einen Kerndraht gebildet wird, der aus Cu oder einer Cu-Legierung
besteht.
-
In
jüngster
Zeit wird in einem Funkenerosionsverfahren, das einen Elektrodendraht
für eine
Funkenerosionsvorrichtung verwendet, die Verbesserung der Funkenerosionsgeschwindigkeit
von einem Standpunkt der Hebung der Produktivität erwünscht, und es wird der Elektrodendraht
für die
Funkenerosionsvorrichtung vorgeschlagen, der eine Abdeckschicht
aufweist, die um einen Kerndraht gebildet wird.
-
Als
ein Verfahren zur Herstellung des Elektrodendrahtes für die Funkenerosionsvorrichtung,
der die Abdeckschicht aufweist, wird derselbe, in dem eine röhrenförmige Messinglegierung-Abdeckschicht
um einen Kerndraht mittels Schweißen gebildet wird, vorgeschlagen
(
JP 6-47130 B2 ).
-
Gemäß dem vorher
erwähnten
Verfahren wird ein Messingband longitudinal um einen Kerndraht aufgebracht,
um eine Röhre
bereitzustellen, wird eine Naht, die gebildet wird, indem die longitudinalen
Kanten des Messingbandes aneinandergefügt werden, durchgehend geschweißt, um einen
Verbunddraht bereitzustellen, und wird danach der Verbunddraht bearbeitet,
um seine Fläche
mittels mehrerer Reduzierziehringe zu reduzieren. Gemäß dem vorher
erwähnten
Verfahren können,
da keine Großanlage
erforderlich ist, Herstellungskosten vermindert werden. Überdies
ist dieses Verfahren, da der Elektrodendraht für die Funkenerosionsvorrichtung
einer langen Länge
kontinuierlich hergestellt werden kann, in seiner Produktivität wirtschaftlich.
-
Jedoch
wird gemäß dem vorher
erwähnten
Verfahren eine nahtartige geschweißte Zusammensetzung längs der
Oberfläche
des Verbunddrahtes in der longitudinalen Richtung gebildet, und
im Fall, daß die
geschweißte
Zusammensetzung intakt bleibt, ist der Verbunddraht zur Zeit des
Flächenreduzierungsprozesses in
seiner Bearbeitbarkeit mangelhaft, und es besteht die Möglichkeit
des Auftretens des Reißens
des Verbunddrahtes, so daß der
Flächenreduzierungsprozeß einer
hohen Reduzierungsrate nicht auf den Verbunddraht angewendet werden
kann.
-
Überdies
wird die geschweißte
Zusammensetzung nicht aufgelöst
und besteht unter einer gewissen ungünstigen Bedingung des Flächenreduzierungsprozesses
bis zuletzt als ein Teil des Elektrodendrahtes für eine Funkenerosionsvorrichtung,
und in einem solchen Fall wird ein Funkenerosionsprozeß an einem
Teil der geschweißten
Zusammensetzung instabil.
-
JP 02-112820 offenbart
ein Verfahren zur Herstellung eines Elektrodendrahtes für eine Funkenerosionsvorrichtung.
Ein Metallband wird längs
eines kontinuierlich laufenden Kerndrahtes, der hauptsächlich aus Cu
besteht, kontinuierlich zugeführt.
Das Band wird zu einer Röhre
geformt, indem longitudinale Kanten des Bandes aneinandergefügt und verschweißt werden.
Die Röhre
wird in ihrem Querschnitt verringert, um die Röhre am Kerndraht aufzubringen.
-
DE 24 03 260 offenbart ein
Verfahren zur Herstellung von kupferplattiertem Stahldraht. Ein
Kupferband wird um einen Stahldraht zu einem Rohr geformt, indem
es an seinen Bandkanten verschweißt wird. Der so gebildete Verbunddraht
wird bei mindestens 850°C
um mindestens 10% in seinem Querschnitt reduziert.
-
US 5 599 633 zeigt einen
Elektrodendraht für
eine Funkenerosionsvorrichtung, der einen Kern aus einer Cu-Legierung
und eine Beschichtung aus Messing aufweist.
-
Demzufolge
ist es eine Aufgabe der Erfindung, die oben erwähnten Probleme zu lösen und
ein Verfahren zur Herstellung eines Elektrodendrahtes für eine Funkenerosionsvorrichtung
bereitzustellen, durch das ein Flächenreduzierungsprozeß mit einer
hohen Reduzierungsrate reibungslos ausgeführt werden kann, und ein Elektrodendraht
für eine
Funkenerosionsvorrichtung mit einer stabilen Funkenerosionscharakteristik
bereitgestellt werden kann.
-
Gemäß dem Merkmal
der Erfindung weist ein Verfahren zur Herstellung eines Elektrodendrahtes
für eine
Funkenerosionsvorrichtung die Schritte auf:
longitudinales
Aufbringen eines Messingbandes um einen Kerndraht, der aus Cu oder
einer Cu-Legierung besteht, um eine Röhre bereitzustellen,
durchgehendes
Schweißen
einer Naht, die längs
der Röhre
gebildet wird, indem longitudinale Kanten des Messingbandes aneinandergefügt werden,
um einen Verbunddraht bereitzustellen,
Anwenden eines Flächenreduzierungsprozesses
einer Reduzierungsrate von weniger als 65% auf die Röhre im Verbunddraht
mittels eines Quetschziehringes,
Anwenden einer Wärmebehandlung
bei einer Temperatur, die höher
als eine Rekristallisationstemperatur des Messings auf den Verbunddraht
ist, und
Bearbeiten des Verbunddrahtes, der in seiner Fläche reduziert
werden soll, mittels mehrerer Reduzierziehringe.
-
Obwohl
die maximale Reduzierungsrate in einem gewöhnlichen Flächenreduzierungsprozeß (Ziehprozeß) 97% beträgt, wird
erfindungsgemäß ein Flächenreduzierungsprozeß einer
Reduzierungsrate von weniger 65% auf das Messingband im Verbunddraht
angewendet, als eine Reduzierungsrate, die notwendig zum Rekristallisieren
der geschweißten
Zusammensetzung im Messingband im Verbunddraht ist. Im Fall, daß eine Flächenreduzierungsrate
im gewöhnlichen
Ziehprozeß auf
den Verbunddraht angewendet wird, tritt das Reißen des Verbunddrahtes bei
einer Reduzierungsrate von 65 bis 75% auf, und ein Ziehen wird unmöglich.
-
Es
ist in der Metalltechnologie wohlbekannt, daß es notwendig ist, um zu bewirken,
daß die
Abdeckschicht (die Messingbandschicht), die eine geschweißte Zusammensetzung
aufweist, durch Wärmebehandlung
rekristallisiert, eine mäßige plastische
Bearbeitung oder plastische Verformung vor der Wärmebehandlung auf die Abdeckschicht
anzuwenden, und die Abdeckschicht leicht rekristallisiert wird,
wenn das Maß der plastischen
Bearbeitung oder plastischen Verformung hoch ist.
-
Der
Grund, das Material des Kerndrahtes auf Cu oder eine Cu-Legierung
zu beschränken,
ist, daß die Funkenerosionscharakteristik
aufgrund der hohen Leitfähigkeit
des Kerndrahtes verbessert wird, und die Geradlinigkeit des Kerndrahtes
zufriedenstellend ist. Im Fall, daß ein Stahldraht als ein Kerndraht
verwendet wird, wird der Verbunddraht in seiner Geradlinigkeit mangelhaft
und wird schwierig zu handhaben.
-
In
Hinblick auf den Durchmesser des Kerndrahtes und der Dicke des Messingbandes
wird der Durchmesser des Kerndraht so ausgewählt, daß er mehr als 4 mm beträgt, und
die Dicke des Messingbandes beträgt
mehr als 0,8 mm vom Standpunkt der Produktivität, daß der Durchmesser des Verbunddrahtes
vorzugsweise so groß wie
möglich
ist.
-
Der
Grund dafür,
daß die
Metallzusammensetzung aus Messing auf eine einphasige Zusammensetzung
einer α-Phase
oder einer Mischzusammensetzung von α und β-Phasen beschränkt ist,
ist, daß Messing, das
Zn einer hohen Konzentration enthält, nicht für einen Flächenreduzierungsprozeß (Ziehprozeß) geeignet ist.
Auf der Grundlage der vorher erwähnten
Eigenschaft von Messing, wird die Metallzusammensetzung von Messing
so bestimmt, daß der
Ziehprozeß des
Verbunddrahtes industriell praktikabel ist. Der Flächenreduzierungsprozeß von Messing,
das aus einer Mischzusammensetzung von α und β-Phasen besteht, wird schwierig,
wenn die Konzentration von Zn (Rate der β-Phasen-Zusammensetzung) zunimmt.
-
Die
Erfindung wird in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen detaillierter
erläutert.
Es zeigen:
-
1 eine
Mikrophotographie zum Zeigen eines Querschnitts eines Verbunddrahtes,
der bei der Herstellung eines Elektrodendrahtes für eine Funkenerosionsvorrichtung
als Grundmaterial verwendet werden soll,
-
2A eine
Mikrophotographie eines Querschnitts eines Ver bunddrahtes, nachdem
ein Flächenreduzierungsprozeß auf eine
Messingröhre
mittels eines Quetschziehringes angewendet wird,
-
2B ein
vergrößertes Bild
eines Teils der 2A,
-
3A eine
Mikrophotographie zum Zeigen eines Querschnitts eines Verbunddrahtes,
nachdem eine Wärmebehandlung
darauf angewendet wird, und
-
3B ein
vergrößertes Bild
eines Teils der 3A.
-
Im
folgenden wird eine Ausführungsform
der Erfindung erläutert.
-
1 ist
eine Mikrophotographie zum Zeigen eines Querschnitts eines Verbunddrahtes,
der bei der Herstellung eines Elektrodendrahtes für eine Funkenerosionsvorrichtung
verwendet werden soll.
-
Wie
in 1 gezeigt, wird ein Verbunddraht, der bei der
Herstellung eines Elektrodendrahtes für eine Funkenerosionsvorrichtung
verwendet werden soll, bereitgestellt durch Aufbringen eines Messingbandes (zum
Beispiel eines Cu – 35Zn-Legierungbandes)
aus einer einphasigen Zusammensetzung einer Phase oder einer Mischzusammensetzung
von α und β-Phasen um
einen Kerndraht (ein in 1 gezeigter weißer Kreis), der
aus Cu oder einer Cu-Legierung besteht, um eine Röhre zu bilden,
und Schweißen
einer Naht, die dort längs
ausgebildet ist, mittels WIG-Schweißen. Ein schwarzer Teil um
den Kerndraht in 1 ist ein leerer Raum, und es
kann offensichtlich eine Begrenzung zwischen einer geschweißten Zusammensetzung
und dem Grundmaterial beobachtet werden.
-
2A ist
eine Mikrophotographie eines Querschnitts des Verbunddrahtes, nachdem
ein Flächenreduzierungsprozeß auf die
Messingröhre
mittels eines Quetschziehringes angewendet wird, und 2B ist
ein vergrößertes Bild
eines Teils der 2A.
-
3A ist
eine Mikrophotographie zum Zeigen eines Querschnitts eines Verbunddrahtes,
nachdem eine Wärmebehandlung
darauf angewendet wird, und 3B ist
ein vergrößertes Bild
eines Teils der 3A.
-
Danach
läßt man den
Verbunddraht durch einen Quetschziehring gehen, die Messingröhre im Verbunddraht
wird bearbeitet, um in seiner Fläche
mit einer Reduzierungsrate von 65% reduziert zu werden, und ein
Verbunddraht, in dem der Kerndraht schnell an der Messingschicht
haftet, wird erhalten, wie in den 2A und 2B gezeigt.
In diesem Fall ist die geschweißte
Zusammensetzung in der Messingschicht in einem gewissen Maß aufgelöst, verglichen
mit jener vor dem Flächenreduzierungsprozeß, und Begrenzungen
zwischen der geschweißten
Zusammensetzung und dem Grundmaterial werden undeutlich.
-
Danach
werden durch Anwenden einer Wärmebehandlung
auf den Verbunddraht bei einer Temperatur, die höher als die Rekristallisationstemperatur
ist (zum Beispiel bei 450°C
für 1h),
die Metallzusammensetzungen des geschweißten Abschnitts und dem Grundmetall
vereinheitlicht, wie in den 3A und 3B gezeigt,
und es wird ein Verbunddraht erhalten, der eine Messingabdeckschicht
aufweist, in der die geschweißte Zusammensetzung
fast aufgelöst
ist.
-
Zuletzt
wird schrittweise ein Flächenreduzierungsprozeß auf den
Verbunddraht mittels mehrerer Reduzierziehringe angewendet, und
ein Elektrodendraht für
eine Funkenerosionsvorrichtung kann erhalten werden. Eine Wärmebehandlung
zum Glühen
kann zwischen die Flächenreduzierungsprozesse
entsprechend der Grenze der Reduzierungsrate des Verbunddrahtes
eingefügt
werden.
-
Obwohl
es wünschenswert
ist, die Konzentration von Zn in der Messingschicht des Elektrodendrahtes für die Funkenerosionsvorrichtung
vom Standpunkt der Verbesserung der Funkenero sionsgeschwindigkeit
zu erhöhen,
ist Messing, das Zn in einem hohen Gewischtsprozentsatz enthält, nicht
für den
Flächenreduzierungsprozeß geeignet.
Dementsprechend kann die Konzentration von Zn in einer Messingschicht
im Verbunddraht nach der Wärmebehandlung
erhöht
werden, indem der Verbunddraht vor oder während des Flächenreduzierungsprozesses
mit einer Zn-Schicht bedeckt wird. Es gibt keine Beschränkung für ein Verfahren
zum Abdecken des Verbunddrahtes mit der Zn-Schicht.
-
Gemäß dem oben
erwähnten
Verfahren kann der Elektrodendraht für die Funkenerosionsvorrichtung, der
eine Messingschicht aufweist, die Zn eines hohen Gewichtsprozentsatzes
enthält,
leicht bearbeitet und hergestellt werden, verglichen mit einem Verfahren
zur Herstellung des Verbunddrahtes durch Verwenden eines Messingbandes,
das Zn eines hohen Gewichtsprozentsatzes enthält, und der Elektrodendraht
für die
Funkenerosionsvorrichtung mit einer Funkenerosionscharakteristik
kann industriell und günstig
bereitgestellt werden.
-
Es
gibt keine Beschränkung
für das
Verfahren der Wärmebehandlung
des Verbunddrahtes bei einer Temperatur, die höher als eine Rekristallisationstemperatur
von Messing ist, und es kann entweder Glühen in einem Kammerofen oder
Durchlaufglühen
gewählt
werden.
-
Obwohl
es keine Beschränkung
für die
Art der Cu-Legierung gibt, ist es wünschenswert, eine Cu-Legierung
zu wählen,
die eine hohe elektrische Leitfähigkeit
und Zugfestigkeit aufweist (insbesondere Zugfestigkeit bei einer
hohen Temperatur in der konkreten Verwendung) und in seiner Geradlinigkeit
akzeptabel ist. Zum Beispiel können
eine Cu-Sn-In-Legierung (Cu – 0,15
bis 0,25Sn – 0,15
bis 0,25In-Legierung (Gew.%)) oder eine Cu-Zr-Legierung (Cu – 0.02 bis 0,2Zr-Legierung
(Gew.%) als Beispiel dienen.
-
(Bevorzugte Ausführungsformen]
-
Sieben
Stücke
von Verbunddrähten
werden gebildet, von denen jedes aus einem Kerndraht, der einen Durchmesser
von 4,2 mm aufweist und aus einer Cu – 0,19Sn – 2,0In-Legierung besteht,
und einer Messingröhre
zusammengesetzt ist, die einen äußeren Durchmesser
von 8,8 mm und eine Röhrendicke
von 0,84 mm aufweist. Ein Messingband, das aus einer Cu-35Zn-Legierung
besteht, wird longitudinal um den Kerndraht aufgebracht, um eine
Röhre bereitzustellen,
und eine Naht, die längs
der Messingröhre
ausgebildet ist, wird mittels WIG-Schweißen geschweißt. Die
Einheit der chemischen Zusammensetzung wird in Gewichtsprozent angegeben.
-
(Die erste bevorzugte Ausführungsform)
-
Unter
Verwendung eines Verbunddrahtes, der im Obigen erwähnt wird,
als Grundmaterial, wird ein Flächenreduzierungsprozeß auf die
Messingröhre
im Verbunddraht mit einer Reduzierungsrate von 30% angewendet, und
eine Wärmebehandlung
wird auf den Verbunddraht bei 450°C
für 1h
angewendet.
-
Zuletzt
wird schrittweise ein Flächenreduzierungsprozeß auf den
Verbunddraht mittels mehrerer Reduzierziehringe angewendet, und
es wird ein Elektrodendraht für
eine Funkenerosionsvorrichtung mit einem Durchmesser von 0,25 mm
und einer Messingschichtdicke von 0,036 mm hergestellt. Eine Wärmebehandlung zum
Glühen
wird auf den Verbunddraht zwischen den Flächenreduzierungsprozessen entsprechend
der Grenze der Fläche-Reduzierungsrate
angewendet, die durch einen Reduzierziehring verursacht wird.
-
(Die zweite bevorzugte Ausführungsform)
-
Der
Herstellungsprozeß ist
derselbe, wie jener der ersten bevorzugten Ausführungsform, außer daß die durch
den Quetschziehring bewirkte Reduzierungsrate 50% beträgt, und
es wird ein Elektrodendraht für eine
Funkenerosionsvorrichtung mit einem Durchmesser von 0,25 mm und
einer Messingschichtdicke von 0,036 mm hergestellt.
-
(Die dritte bevorzugte Ausführungsform)
-
Der
Herstellungsprozeß ist
derselbe, wie jener der ersten bevorzugten Ausführungsform, außer daß die durch
den Quetschziehring bewirkte Reduzierungsrate 60% beträgt, und
es wird ein Elektrodendraht für eine
Funkenerosionsvorrichtung mit einem Durchmesser von 0,25 mm und
einer Messingschichtdicke von 0,036 mm hergestellt.
-
(Die vierte bevorzugte Ausführungsform)
-
Der
Herstellungsprozeß ist
derselbe, wie jener der ersten bevorzugten Ausführungsform, außer daß die durch
den Quetschziehring bewirkte Reduzierungsrate 65% beträgt, und
es wird ein Elektrodendraht für eine
Funkenerosionsvorrichtung mit einem Durchmesser von 0,25 mm und
einer Messingschichtdicke von 0,036 mm hergestellt.
-
(Ein Vergleichsbeispiel 1)
-
Unter
Verwendung eines in 1 gezeigten Verbunddrahtes als
Grundmaterial wird schrittweise ein Flächenreduzierungsprozeß niedriger
Reduzierungsrate auf den Verbunddraht mittels mehrerer Reduzierungsziehringe
angewendet, und es wird ein Elektrodendraht für eine Funkenerosionsvorrichtung
mit einem Durchmesser von 0,25 mm und einer Messingschichtdicke
von 0,036 mm hergestellt.
-
(Ein Vergleichsbeispiel 2)
-
Unter
Verwendung eines Verbunddrahtes, der im Obigen erwähnt wird,
als Grundmaterial, wird ein Flächenreduzierungsprozeß einer
Reduzierungsrate von 70% auf die Messingschicht im Verbunddraht
mittels eines Quetschziehringes angewendet.
-
(Ein Vergleichsbeispiel 3)
-
Unter
Verwendung eines Verbunddrahtes, der im Obigen er wähnt wird,
als Grundmaterial, wird ein Flächenreduzierungsprozeß einer
Reduzierungsrate von 80% auf die Messingschicht im Verbunddraht
mittels eines Quetschziehringes angewendet.
-
Tabelle
1 zeigt die Flache-Reduzierungsrate (%), die durch einen Quetschziehring
bewirkt wird, die Wärmebehandlungsbedingung,
und eine Abschätzung
der Bearbeitbarkeit im Flächenreduzierungsprozeß für jeden
der Verbunddrähte,
das heißt,
der ersten bis vierten bevorzugten Ausführungsformen und der Vergleichsbeispiele
1 bis 3.
-
-
Wie
in Tabelle 1 gezeigt, ist, da ein Auflösungsprozeß der geschweißten Zusammensetzung
(Flächenreduzierungsprozeß der Reduzierungsrate
von weniger als 65% mittels eines Quetschziehringes und einer anschließenden Wärmebehandlung
bei einer Temperatur, die höher
als eine Rekristallisationstemperatur von Messing ist) auf jeden
der Verbunddrähte
gemäß der ersten
bis vierten bevorzugten Ausführungsformen
der Erfindung angewendet wird, bevor er in seiner Fläche durch
mehrere Reduzierziehringe reduziert werden soll, die Bearbeitbarkeit
im Flächenreduzierungsprozeß zufriedenstellend
und ein Ziehprozeß kann
bei einer Reduzierungsrate von 97% reibungslos ausgeführt werden.
Das heißt,
die Zahl der Stufen des Herstellungsprozesses des Elektrodendrahtes
für die
Funkenerosionsvorrichtung wird auf etwa die Hälfte jener des Vergleichsbeispiels
1 reduziert, und die Produktivität
kann verbessert werden.
-
Andererseits
ist in einem Verbunddraht gemäß dem Vergleichsbeispiel
1, da kein Flächenreduzierungsprozeß einer
Reduzierungsrate von weniger als 65% auf eine Messingschicht im
Verbunddraht angewendet wird und keine Wärmebehandlung bei einer Temperatur,
die höher
als eine Rekristallisationstemperatur des Messings ist, auf den
Verbunddraht angewendet wird, die Bearbeitbarkeit im Flächenreduzierungsprozeß nicht
zufriedenstellend und der Verbunddraht wird verarbeitet, um in seiner
Fläche
bei einer niedrigen Reduzierungsrate von weniger als 65% reduziert
zu werden. Dementsprechend sind, um einen Elektrodendraht für eine Funkenerosionsvorrichtung
herzustellen, der Endabmessungen (einen Drahtdurchmesser: 0,25 mm,
eine Dicke einer Messingschicht: 0,036 mm) aufweist, mehrere Stufen
der Flächenreduzierungsprozesse
notwendig, und wenn Stufen der Wärmebehandlung
zum Glühen
eingeschlossen sind, wird die Gesamtzahl der Stufen des Herstellungsprozesses
weiter erhöht.
-
In
einem Verbunddraht gemäß den Vergleichsbeispielen
2 oder 3 tritt, da ein Flächenreduzierungsprozeß einer
Reduzierungsrate, die höher
als 65% (70 oder 80%) ist, auf eine Messingschicht im Verbunddraht angewendet
wird, das Reißen
des Verbunddrahtes auf, und danach wird eine Herstellung eines Elektrodendrahtes
für eine
Funkenerosionsvorrichtung unmöglich.
Es wird vermutet, daß im
Fall, daß eine
geschweißte Zusammensetzung
in der Messingschicht vorhanden ist, die Bearbeitbarkeit im Flächenreduzierungsprozeß des Verbunddrahtes
niedrig ist, und es wird unmöglich,
einen Reduzierungsprozeß auf
den Verbunddraht bei einer hohen Reduzierungsrate anzuwenden.
-
Ein
Elektrodendraht für
eine Funkenerosionsvorrichtung wird durch dasselbe Verfahren wie
jenes der ersten bis vierten bevorzugten Ausführungsformen hergestellt, außer daß ein Cu-0,16Zr-Legierungsdraht
als ein Kerndraht gewählt
wird, und es kann derselbe, der eine zufriedenstellende Bearbeitbarkeit
im Flächenreduzierungsprozeß aufweist,
entsprechend zu den Fällen
der ersten bis vierten bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung
erhalten werden.
-
Wie
im Obigen erwähnt,
wird erfindungsgemäß ein Messingband
longitudinal um einen Kerndraht aufgebracht, der aus Cu oder einer
Cu-Legierung besteht, um einen Verbunddraht zu bilden, eine Naht,
die gebildet wird, indem beide Kanten des Messingband gegeneinander
stoßen,
wird durchgehend geschweißt,
ein Flächenreduzierungsprozeß einer
Reduzierungsrate von weniger als 65% wird auf die Messingröhre mittels
eines Quetschziehringes angewendet, und eine Wärmebehandlung bei einer Temperatur,
die höher
als eine Rekristallisationstemperatur von Messing ist, wird auf
den Verbunddraht angewendet. Demzufolge wird eine geschweißte Zusammensetzung
in der Messingschicht fast aufgelöst, und danach wird der Verbunddraht
verarbeitet, um schrittweise in sei ner Fläche durch mehrere Reduzierziehringe
reduziert zu werden, Im oben erwähnten
Prozeß ist
die Bearbeitbarkeit im Flächenreduzierungsprozeß zufriedenstellend,
und die Zusammensetzung der Messingschicht wird vereinheitlicht,
so daß der
Elektrodendraht für
die Funkenerosionsvorrichtung mit einer stabilen Funkenerosionscharakteristik
mit einer hohen Produktivität
hergestellt werden kann.