DE19919285C1 - Vorrichtung zur Fütterung und/oder zum Tränken von Nutztieren - Google Patents
Vorrichtung zur Fütterung und/oder zum Tränken von NutztierenInfo
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Abstract
Vorrichtung zur Fütterung und/oder zum Tränken von Nutztieren, mit einem Stand, in dem ein Tier eine verhältnismäßig vorgegebene Position relativ zu einem Futter- und/oder Flüssigkeitsabgabeorgan einer Fütterungs- und/oder Tränkevorrichtung einnimmt, wobei nahe dem Abgabeorgan ein Sensor so angeordnet ist, daß er dem Atemstrom des Tieres am Abgabeorgan ausgesetzt ist und der Sensor so ausgebildet ist, daß er mindestens einen physikalischen Parameter der Atemluft erfaßt.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Fütterung und/oder zum Tränken
von Nutztieren nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Es ist bekannt, Tiere mit Fütterungsautomaten oder Fütterungsvorrichtungen indi
viduell zu füttern. Die Tiere haben die Möglichkeit, einen Stand aufzusuchen und in
dem Stand eine vorgegebene Futter- oder Trinkmenge in Empfang zu nehmen. Die
Menge bestimmt sich nach dem Tier selbst, das einen Code bei sich trägt, beispiels
weise einen Transponder, der im Stand abgelesen wird und die Vorrichtung so steuert,
daß die vorgegebene Fütterungsmenge abgegeben wird. Es ist auch möglich, die Füt
terungsmenge durch das Tier selbst bestimmen zu lassen, was insbesondere bei Trän
keautomaten der Fall ist. Die abgegebene Menge kann dann in dem Prozessor, der den
Betrieb der Vorrichtung steuert, gespeichert werden. Ist während eines vorgegebenen
Zeitraums eine vorgegebene Menge abgerufen worden, entweder mit einem oder auch
mit mehreren Besuchen, wird die weitere Abgabe von Futter oder Flüssigkeit gesperrt.
Auf diese Weise ist es möglich, ein Tier nach einem vorgegebenen Programm zu füt
tern, wobei auch die Zusammensetzung des Futters unter Umständen individuell sein
kann, z. B. je nach Alter des Tieres. Es ist auch bekannt, in dem Stand, den das Tier
aufzusuchen hat, eine Waage vorzusehen bzw. Mittel, mit denen das Gewicht des Tie
res ermittelt wird. Dadurch kann nach Maßgabe eines Programms die Fütterung dem
Wachstum des Tieres angepaßt werden.
Die beschriebenen Maßnahmen gelten für alle Nutztiere, insbesondere für Schweine
und Rinder und dort insbesondere für die Aufzucht von Kälbern. Für die Kälber sind
sog. Tränkeautomaten mit Saugnuckel bekannt. Das Kalb saugt die flüssige Nahrung
aus einem Reservoir oder aus einem Behälter, in dem die Futtermischung kurzfristig
angesetzt wird, durch eigene Saugkraft an, ggf. durch eine Pumpe unterstützt. Insbe
sondere in Verbindung mit Tränkeautomaten ist bekannt, eine Außentemperatur
messung vorzunehmen, um zu verhindern, daß die Tränke auf ihrem Weg vom Be
hälter zum Saugnuckel eine zu starke Abkühlung erfährt. Es wird dann Sorge dafür
getragen, daß beim Anmachen des Futters dieses eine entsprechende Temperatur auf
weist, so daß die Temperatur am Nuckel dann der gewünschten Tränketemperatur ent
spricht. Es ist auch bekannt, einen Temperaturfühler am Saugnuckel vorzusehen, um
unmittelbar die Temperatur der Tränke zu überwachen und entsprechende Steue
rungsmaßnahmen vorzunehmen, wenn die Temperatur vom vorgegebenen Wert um
einen bestimmten Betrag abweicht.
Man kann einen derartigen Temperaturfühler auch dazu verwenden, die Mund- bzw.
Zungentemperatur des Tieres zu messen, um Rückschlüsse auf die Körpertemperatur
zu ermöglichen. Hat die gemessene Körpertemperatur nicht den gewünschten Wert,
kann dies im Prozessor des Tränkeautomaten gespeichert und entsprechend auch an
gezeigt werden, so daß der Aufzüchter entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten
kann. Da jedes Tier markiert ist, kann die gemessene Temperatur dem jeweiligen Kalb
zugeordnet werden, so daß gewußt wird, welches Kalb eine z. B. erhöhte Temperatur
aufweist.
Die Anordnung eines Sensors in einem Saugnuckel ist jedoch relativ aufwendig, da
ein aufwendiger Spezialnuckel erforderlich ist, der ständigen mechanischen Belastun
gen durch den Saugakt ausgesetzt ist, wodurch die Lebensdauer des Saugnuckels be
grenzt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, in Verbindung mit Vorrichtungen zur
Fütterung und/oder zum Tränken von Nutztieren eine Möglichkeit zur Überwachung
der Körpertemperatur bzw. des Gesundheitszustandes des Tieres vorzusehen.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist nahe dem Abgabeorgan, beispielsweise
einem Saugnuckel oder einem sonstigen Abgabeorgan für die Fütterung von Schwei
nen, Rindern oder dgl., ein Sensor so angeordnet, daß er dem Atemstrom des Tieres
am Abgabeorgan ausgesetzt ist. Das Tier, das sich zur Aufnahme von Futter oder
Tränke in den Stand hinein begibt, hat eine relativ genaue vorgegebene Position zum
Abgabeorgan. Dadurch gelangt auch der Atemstrom, den das Tier während der Futter
aufnahme abgibt, stets in einen vorgegebenen Bereich, in dem der Sensor angeordnet
ist. Der Sensor kann einen Temperatursensor aufweisen, der mit dem Prozessor, der
die Fütterungsvorrichtung steuert, verbunden ist und der einen Speicher enthält, in
dem vorgegebene Atemtemperaturwerte abgespeichert sind. Da die Atemtemperatur
der Körpertemperatur äquivalent ist, kann daraus die Körpertemperatur bestimmt wer
den. Die Körpertemperatur ist evtl. individuell, so daß den Tieren zugeordnet vorge
gebene Körpertemperaturwerte gespeichert werden können, mit denen dann der indi
viduell gemessene Temperaturwert verglichen wird. Bei einer Abweichung kann eine
entsprechende Anzeige z. B. auf einem Bildschirm vorgenommen werden, wenn eine
Überprüfung am Automaten vorgenommen wird. Alternativ kann auch über einen
Drucker der Temperaturzustand der einzelnen Tiere ausgedruckt werden. Auf diese
Weise ist es ohne weiteres möglich, sehr schnell einen Krankheitszustand eines Tieres
festzustellen und entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
Falls eine elektronische Speicherung des gemessenen Parameterwerts nicht stattfindet,
ist auch denkbar, eine Markierung vorzunehmen, um auf diese Weise das erkrankte
Tier zu ermitteln.
Alternativ zum Temperatursensor kann auch ein anderer Sensor verwendet werden, z. B.
ein Feuchtigkeitssensor. Der Feuchtigkeitssensor ermittelt die Feuchtigkeit der
Atemluft. Mit höherer Körpertemperatur steigt die Aufnahmefähigkeit der Atemluft
für Feuchtigkeit. Die relative Feuchtigkeit der Atemluft läßt daher auch einen
Rückschluß auf die Körpertemperatur zu.
Der Sensor kann auch so ausgebildet sein, daß er die Geschwindigkeit, den Druck
oder die Gaszusammensetzung des Atemluftstromes ermittelt, und ein Prozessor die
ermittelten Werte mit tierspezifischen Sollwerten vergleicht.
Eine höhere Körpertemperatur (Fieber) geht meist einher mit einer erhöhten Atemfre
quenz. Kann daher die Atemfrequenz des den Fütterungs- oder Tränkestand auf
suchenden Tieres bestimmt werden, wird ein weiterer oder anderer Indikator für den
Gesundheitszustand erhalten. Die Atemfrequenz läßt sich nach einer Ausgestaltung
der Erfindung z. B. dadurch bestimmen, daß die Schwankungen der Temperatur pro
Zeiteinheit ermittelt werden. Feinfühlige Sensoren haben sehr kurze Ansprechzeiten,
z. B. von etwa 0,2 Sekunden. Ein Sensor kühlt sich daher bei der Einatmung des
Tieres signifikant ab und wird wieder erwärmt, wenn das Tier ausatmet. Der
periodische Wechsel der Temperatur ist mithin ein Indikator für die Atemfrequenz,
die dann mit Hilfe des Prozessors ohne weiteres ermittelt werden kann. Im Prozessor
kann die individuelle Soll-Atemfrequenz gespeichert sein, wodurch sich ein Vergleich
ermöglicht zwischen tatsächlicher und vorgegebener Atemfrequenz. Steigt die
Atemfrequenz zu stark an, kann wiederum ein entsprechendes Signal gespeichert bzw.
abgegeben werden, um einer Bedienungsperson anzuzeigen, daß ein bestimmtes Tier
eine erhöhte Temperatur bzw. eine erhöhte Atemfrequenz hat.
Alternativ zur Bestimmung der Atemfrequenz über die Temperatur läßt sich auch ein
Feuchtigkeitssensor hierfür einsetzen. Der Feuchtigkeitswert sinkt sofort ab, wenn der
Atemstrom den Feuchtigkeitssensor nicht mehr bestreicht. Da dies im stetigen Wech
sel zur Atmung des Tieres erfolgt, läßt sich daher mit Hilfe eines Feuchtesensors auch
die Atemfrequenz bestimmen und damit aufmerksam machen, wenn ein Tier infolge
erhöhter Temperatur eine zu hohe Atemfrequenz aufweist.
Es versteht sich, daß auch periodische Schwankungen des ausgeatmeten Luftstroms
im Hinblick auf seinen Druck oder seine Geschwindigkeit zur Atemfrequenzbestim
mung herangezogen werden können. Das gilt auch für bestimmte Gasanteile, z. B.
CO2, die vom Sensor ermittelbar sind.
Ein Feuchtesensor, insbesondere wenn er die Atemluft mißt, ist naturgemäß einer
starken Feuchtigkeitseinwirkung ausgesetzt. Es besteht daher leicht Gefahr, daß durch
Taupunktsunterschreitung eine Kondensation der Feuchtigkeit aus der Atemluft
stattfindet, wodurch die Meßverhältnisse beeinträchtigt werden. Es ist daher nach
einer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß der Sensor ein Heizmittel
aufweist, z. B. einen elektrischen Heizwiderstand, das eine Kondensation der Atemluft
verhindert.
Eine Temperaturmessung mit Hilfe der Atemluftmessung kann auf relativ einfache
Weise erfolgen. Es ist zu berücksichtigen, daß der Temperatursensor bei der Ab
wesenheit eines Tieres im Stand die Umgebungstemperatur mißt. Es reicht daher aus,
die Differenztemperatur zwischen Umgebungstemperatur und maximaler Aus
atmungstemperatur zu messen und den Differenzwert mit einem vorgegebenen Diffe
reuzwert zu vergleichen. Steigt der Differenzwert an, kann daher auf eine erhöhte
Temperatur des Tieres geschlossen werden.
Anhand einer Zeichnung soll ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert
werden.
Die einzige Figur zeigt äußerst schematisch einen Tränkeautomaten mit einer Vor
richtung nach der Erfindung.
In der Figur ist schematisch eine Abrufstation 10 angedeutet sowie eine Anmisch
station 12 für einen Kälbertränkeautomaten. Die Abrufstation 10 weist einen Stand 14
auf, in den die Kälber von links eintreten. Sie werden durch entsprechende Gitter
wände begrenzt, während sich am vorderen Ende eine Wand 16 befindet, in der ein
Saugnuckel 18 angeordnet ist. In einer Seitenwand befindet sich eine Erkennungsein
heit 20, welche auf einen Transponder am Kalb anspricht. Die Erkennungseinheit 20
ist über eine Signalleitung 22 mit der Anmischstation 12 verbunden.
Die Anmischstation 12 ist durch eine transportable Einheit 24 angedeutet, in der sich
ein Vorratsbehälter für Trockenfutter und ein Anmischgefäß mit einer Dosiervorrich
tung in Form einer Schnecke, die von einem nicht gezeigten Motor angetrieben ist,
angeordnet sind. Ferner ist ein Warmwasserbereiter vorgesehen, der eine vorgegebene
Menge in das Anmischgefäß eingibt. Eine derartige Anmischstation ist an sich be
kannt. Die beschriebenen Teile sind daher nicht dargestellt. Man erkennt jedoch eine
Saugleitung 26, die über eine Länge von 1 bis 5 m betragen kann, je nach Abstand
zwischen Abrufstand 10 und Anmischstation 12.
Auf den Betrieb des Tränkeautomaten wird im einzelnen nicht eingegangen, da er an
sich bekannt ist, beispielsweise aus DE 196 04 199 C1.
An der Wand 16 oberhalb des Saugnuckels 18 ist ein Sensor 30 angeordnet. Dieser
Sensor 30 ist über eine Signalleitung 32 mit einem Prozessor 34 in der Einheit 24 ver
bunden, wie auch die Erkennungseinheit 20. Der Sensor 30 ist so gestaltet, daß er
physikalische Eigenschaften der Atemluft, die vom Tier ausgestoßen wird, das über
den Saugnuckel 18 Trinkflüssigkeit ansaugt, ermitteln kann. Der Sensor 30 kann einen
Temperatursensor enthalten, der die jeweilige Temperatur mißt, d. h. wahlweise die
Umgebungstemperatur oder die Temperatur der Atemluft. Diese steigt allmählich von
einem Wert in Höhe der Umgebungstemperatur auf einen maximalen Wert an und
fällt wieder ab, sobald das Tier ausgeatmet hat und wieder einatmet. Der Prozessor 34
ist in der Lage, den maximalen Wert festzustellen und ihn mit einem vorgegebenen
Wert zu vergleichen. Da der maximale Wert naturgemäß von der Höhe der Um
gebungstemperatur abhängt, ist die Temperaturdifferenz für die Temperatur der
Atemluft maßgeblich. Der Prozessor 34 vergleicht mithin die Temperaturdifferenz mit
einer vorgegebenen Temperaturdifferenz und speichert ein Warnsignal oder gibt ein
entsprechendes Warnsignal ab, wenn die Temperaturdifferenz einen vorgegebenen
Wert übersteigt. Dies ist dann für den Landwirt ein Indiz, daß das betreffende Tier
eine erhöhte Körpertemperatur hat, denn die erhöhte Atemtemperatur ist ein Indiz für
die erhöhte Körpertemperatur. Es versteht sich, daß die vorgegebenen Differenzwerte
individuell sein können und mithin geordnet nach den Erkennungsdaten des Tieres ge
speichert sind. Dadurch kann auch leicht festgestellt werden, welches der vielen Tiere,
die den Tränkeautomaten aufsuchen, eine erhöhte Temperatur hat.
Wahlweise kann der Sensor 30 auch ein Feuchtigkeitssensor sein oder zusätzlich ent
halten, der die relative Feuchtigkeit der Atemluft mißt. Auch dieser kann dazu dienen,
die Körpertemperatur zu bestimmen. Eine erhöhte Körpertemperatur führt naturgemäß
zum Anstieg der relativen Feuchtigkeit der Atemluft. Diese kann mithin erfaßt werden
und mit einem vorgegebenen Wert verglichen werden.
Ferner läßt sich mit Hilfe des Prozessors 34 die Atemfrequenz feststellen, welche
ebenfalls ein Indiz für den Gesundheitszustand des Tieres ist. Die Atemfrequenz läßt
sich entweder aus den periodischen Temperaturschwankungen oder den Feuchtig
keitsschwankungen ermitteln und auch entsprechend errechnen und anzeigen. Eine
Anzeige kann z. B. in der Einheit 24 über einen Monitor 36 erfolgen. Parallel kann
auch ein Drucker 38 vorgesehen sein, der nach den Tieren einzeln deren Körpertem
peraturwerte ausdruckt.
Mit Hilfe der Erfindung wird nicht nur feststellbar, welches Tier erkrankt ist, sondern
es können auch Therapiemaßnahmen eingeleitet werden entsprechend einem im Pro
zessor gespeicherten Programm. So kann z. B. ein Medikament in das Futter gegeben
werden, wobei die Menge und die Häufigkeit vom Programm bestimmt wird nach
Maßgabe der vom Sensor ermittelten Daten zum Zustand des jeweiligen Tieres.
Claims (14)
1. Vorrichtung zur Fütterung und/oder zum Tränken von Nutztieren, mit einem
Stand, in dem ein Tier eine verhältnismäßig vorgegebene Position relativ zu einem
Futter- und/oder Flüssigkeitsabgabeorgan einer Fütterungs- und/oder Tränkevor
richtung einnimmt, dadurch gekennzeichnet, daß nahe dem Abgabeorgan (18) ein
Sensor (30) so angeordnet ist, daß er dem Atemstrom des Tieres am Abgabeorgan
(18) ausgesetzt ist und der Sensor (30) so ausgebildet ist, daß er mindestens einen
physikalischen Parameter der Atemluft erfaßt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine dem Stand
zugeordnete Tiererkennungsvorrichtung vorgesehen ist, die ein Erkennungssignal
auf einen Prozessor gibt, der Steuerbefehle an die Fütterungs- und/oder
Tränkevorrichtung abgibt, und der Sensor mit dem Prozessor (34) verbunden ist
und in einem Speicher ein vorgegebener Parameter dem Erkennungscode
zugeordnet gespeichert ist und im Prozessor mit dem ermittelten Wert verglichen
wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Tier-
Markierungsvorrichtung vorgesehen ist, die eine Markierung am Tier vornimmt,
wenn der gemessene Parameter von einem vorgegebenen Wert abweicht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sensor (30) an ei
ner Halterung (16) für das Abgabeorgan, etwa für einen Sauger (18), angebracht
ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Sensor einen Temperatursensor aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Prozessor (34)
einen Abschnitt aufweist, der aus der Schwankung der Temperatur die Atem
frequenz ermittelt und mit einer vorgegebenen Atemfrequenz vergleicht, die dem
Erkennungscode zugeordnet gespeichert ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der
Prozessor die Differenz von Atemtemperatur und Umgebungstemperatur mißt und
die Differenztemperatur mit einem vorgegebenen Temperaturwert vergleicht.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Sensor (30) einen Feuchtesensor aufweist, der die relative Feuchtigkeit der Atem
luft mißt und der Prozessor (34) aus der relativen Feuchtigkeit die Körpertempe
ratur bestimmt.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Sensor einen Feuchtigkeitssensor aufweist und der Prozessor aus den Schwankun
gen der relativen Feuchtigkeit die Atemfrequenz bestimmt.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß
dem Sensor elektrische Heizmittel zugeordnet sind, welche eine Kondensation der
Atemluft verhindern.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein
kapazitiver Feuchtigkeitssensor vorgesehen ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein den Druck
und/oder die Geschwindigkeit des Atemluftstroms messender Sensor vorgesehen
ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein einen
Gasanteil des Atemluftstroms messender Sensor vorgesehen ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß
der Prozessor aus den periodischen Schwankungen, der Geschwindigkeit, dem
Druck oder dem gemessenen Gasanteil der Atemluft die Atemfrequenz bestimmt.
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Country Status (2)
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| FR (1) | FR2792805A1 (de) |
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| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
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