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DE19918793A1 - Verfahren zum Recycling von Dreibanden-Leuchtstoffen - Google Patents

Verfahren zum Recycling von Dreibanden-Leuchtstoffen

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Publication number
DE19918793A1
DE19918793A1 DE1999118793 DE19918793A DE19918793A1 DE 19918793 A1 DE19918793 A1 DE 19918793A1 DE 1999118793 DE1999118793 DE 1999118793 DE 19918793 A DE19918793 A DE 19918793A DE 19918793 A1 DE19918793 A1 DE 19918793A1
Authority
DE
Germany
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carbonate
yttrium
leaching
phosphor
europium
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1999118793
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English (en)
Inventor
Eberhard Gock
Joerg Kaehler
Ulrich Waldek
Brigitte Schimrosczyk
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Individual
Original Assignee
Individual
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09KMATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • C09K11/00Luminescent, e.g. electroluminescent, chemiluminescent materials
    • C09K11/01Recovery of luminescent materials
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
    • Y02W30/00Technologies for solid waste management
    • Y02W30/50Reuse, recycling or recovery technologies

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Luminescent Compositions (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Recycling von Dreibandenleuchtstoffen. In einer ersten Stufe werden Quecksilber und Phosphatleuchtstoffe mittels Mineralsäure aus dem Leuchtstoffabfall herausgelöst. Nach Reinigung der Prozeßlösung wird die Mineralsäure bei gleichzeitigem Abtrennen der Phosphatkomponente zurückgewonnen. In der zweiten Stufe wird das Seltenerdleuchtstoffgemisch mit einer Carbonatlauge behandelt, wobei das Yttrium/Europium-Oxid unter Komplexbildung selektiv in Lösung geht. Die unlöslichen Leuchtstoffkomponenten werden im Anschluß mit verdünnter Mineralsäure in bekannter Weise gewaschen. Das carbonathaltige Lösemittel kann nach Fällung und Abtrennung der Yttrium/Europium-Verbindung im Kreislauf geführt werden. Nach dem Kalzinieren und Glühen liegen wiedereinsetzbare Luminophore vor.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Aufbereitung von Leuchtstoffen aus ausgedienten oder fehlproduzierten Entladungslampen, die als Feinstfraktion beim Zerlegen der Lampen in den heute üblichen Kapp-Trenn-Verfahren oder Shredder-Verfahren anfallen.
Bei der Zerlegung ausgedienter oder fehlproduzierter Entladungslampen füllt eine Feinstfraktion an, die zum größten Teil aus Leuchtstoffpulver besteht. Leuchtstoffe stellen aufgrund ihrer Inhaltstoffe einerseits ein Gefährdungspotential für die Umwelt, andererseits aufgrund des Seltenerdelementgehaltes ein Rohstoffpotential dar. Sie werden zur Zeit in Untertagedeponien entsorgt.
Die am häufigsten verwendeten Leuchtstoffe bei der Produktion von Entladungslampen sind Halophosphat und der sogenannte Dreibandenleuchtstoff, wobei der Dreibandenleuchtstoff das Halophosphat immer mehr verdrängt. Der Dreibandenleuchtstoff ist ein Gemisch aus Rot- Grün- und Blauleuchtstoffen, die Seltenerdkomponenten im Wirtsgitter oder als Aktivatoren enthalten. Als ideale Rotkomponente hat sich das mit Europium dotierte Yttriumoxid (Y2O3 : Eu) erwiesen; als Grünkomponente werden vorzugsweise Certerbiumaluminat (CAT) und als Blaukomponente Bariummagnesiumaluminat (BAM) eingesetzt.
An die Reinheit der Dreibandenleuchtstoffe werden hohe Anforderungen gestellt. Die Größe und Stabilität der Lichtemission wird durch Spurenverunreinigungen, die zu Lumineszenzlöschungen führen, negativ beeinflußt. Verunreinigungen durch andere Seltenerdelemente wirken sich besonders ungünstig aus. So verursachen beispielsweise 50 ppm Cer im Y2O3 : Eu bereits eine Lumineszenzminderung um ca. 10% [U. Müller, W. Kern: Einfluß von Spurenverunreinigungen auf die Helligkeit technischer Leuchtstoffe, Technisch- wissenschaftliche Abhandlung der Osram-Gesellschaft, 12. Band, Springer-Verlag Berlin, Heidelberg, New York, Tokyo, 1986, S. 455-461]. Auch die Übergangselemente der 4. Periode sind generell als kritisch zu betrachten. Es wurde festgestellt, daß bereits 5 ppm Eisen die Lumineszenz um 7% mindern [W. von Schaik, G. Blasse: Influence of Defects on the Luminescence Quantum Yield of Y1.94 Eu0,06O3, Chemistry of Material, Band 4, 1992, S. 410-­ 415].
Es sind bereits verschiedene Verfahrensansätze beschrieben worden, die eine Rückgewinnung der Leuchtstoffe, insbesondere der Seltenerd-Leuchtstoffe, zum Ziel haben. So wird von Scherer [Offenlegungsschrift DE 34 10 989 A1 vom 26.09.85] ein Aufbereitungsverfahren vorgeschlagen, bei dem eine zweistufige saure Laugung mit anschließender Oxalatfällung vorgesehen ist. Das Leuchtstoffgemisch, bestehend aus einem oder mehreren Seltenerdoxid- Leuchtstoffen und Seltenerdmischoxid-Leuchtstoffen (Aluminat-Leuchtstoffe) sowie ggf. aus einem oder mehreren Halophosphat-Leuchtstoffen, wird in einer ersten Stufe durch Laugung mit einer ein- bis zwei-normalen Salpetersäure vom Halophosphat befreit. Das verbleibende Seltenerd-Leuchtstoffgemisch wird im Anschluß mit einer 4- bis 14-normalen Salpetersäure bei mindestens 90°C behandelt. Nach Fest-Flüssig-Trennung wird der verbleibende Feststoff, bestehend aus den schwerlöslichen Seltenerdmischoxid-Leuchtstoffen, gewaschen, getrocknet und geglüht. Aus dem Filtrat werden das Yttrium und das Europium durch Zusatz von 10%iger Oxalsäurelösung als Mischoxalat ausgefällt. Das Yttrium/Europium-Mischoxalat wird ebenfalls gewaschen, getrocknet und geglüht. Leuchtstofflampen mit einer Leuchtstoffbeschichtung aus den recycelten Aluminat-Leuchtstoffen zeigten "dieselben Meßdaten wie Leuchtstofflampen mit einer Leuchtstoffbeschichtung aus neuwertigen Aluminat-Leuchtstoffen" [DE 34 10 989 A1, S. 10, Zeilen 21-25].
Bei der sauren Laugung des Seltenerd-Leuchtstoffgemisches unter den beschriebenen Bedingungen bleibt es nicht aus, daß die Aluminat-Leuchtstoffe angegriffen werden. Spuren von Cer und Terbium gehen in Lösung und werden bei der anschließenden Oxalatfällung mit dem Yttrium/Europium-Oxalat abgeschieden. Der so gewonnene Yttrium-/Europium- Leuchtstoff muß also "vor einer Wiederverwendung in der Lampenfertigung einer weiteren chemischen Bearbeitung unterworfen werden, da er Beimengungen von sogenannten Killersubstanzen (z. B. 50 ppm Cer) enthält, die die Lichtausbeute mindern" [V. Scherer, J. Eger: Aufarbeitung von Entladungslampen, Sonderdruck aus Technisch-wissenschaftliche Abhandlung der Osram-Gesellschaft, 12. Band, Springer-Verlag, Berlin, Heidelberg, New York, Tokyo, 1986, S. 533-539].
Eine andere Möglichkeit der Aufbereitung von Leuchtstoffabfällen aus Fluoreszenzlampen, bestehend aus z. B. Mg(PO3)2 : Ce3+, Sr3(PO4)2 : Eu2+, Y2O3 : Eu2+, Seltenerd-Aluminaten und weiteren besteht in der vollständigen Auflösung des Leuchtstoffgemisches in Salz- oder Salpetersäwe und anschließendem Ausfällen der Seltenerd-Verbindungen [Patentschrift DD 2 46 551 A1 vom 10.06.87]. Das Leuchtstoffgemisch wird mit Salz- oder Salpetersäure bei 90°C aufgeschlossen. Nach dem Verdünnen der Aufschlußmasse mit Wasser werden die ungelösten Glasteilchen entfernt. Aus der resultierenden Lösung werden die Seltenerdelemente zur Abtrennung von zweiwertigen Metallen mit Ammoniak als Hydroxide gefällt. Die abfiltrierten und gewaschenen Seltenerd-Hydroxide werden in Salz- oder Salpetersäure wieder aufgelöst. Aus dieser Lösung werden die Seltenerdelemente als Oxalate durch Zusatz von Oxalsäure ausgefällt. Nach dem Waschen und Trocknen können die Seltenerd-Oxalate beispielsweise zu den Oxiden geglüht werden. Erhalten wird ein Seltenerd- Oxidgemisch (Y2O3, Eu2O3, Tb4O7 und CeO2), das "frei von anderen Verunreinigungen" ist [DD 2 46 551 A1, S. 2, Zeile 22]. Dieses Seltenerd-Oxidgemisch eignet sich in der vorliegenden Form allerdings nicht für den direkten Wiedereinsatz in der Lampenproduktion, sondern nur als Zwischenprodukt für einen zusätzlichen aufwendigen Prozeß zur Trennung von Seltenerdelementen.
Von Brzyska u. a. [Brzyska, W.; Brandel, B.; Zytomirski, S.: Preparation of yttrium(III)- europium(III) oxide from luminophor waste on the laboratory scale, Polish journal of applied chemistry, Band 38(2), 1994, S. 159-163] wird ein Verfahren zur Rückgewinnung von Yttrium/Europium-Oxid aus Leuchtstoffabfällen dargestellt, das ebenfalls eine Behandlung des Abfalls mit HNO3 vorsieht. Nach 6- bis 8stündigem Rösten des Leuchtstoffabfalls bei 650°C folgt eine Laugung mit 52%iger HNO3 bei 50°C. Der unlösliche Rückstand wird mit Fe(OH)3 in Gegenwart von Flockungsmitteln ausgefällt und abgetrennt. Aus der verbleibenden klaren Lösung werden Yttrium und Europium als Oxalate gefällt und anschließend zum Oxid geglüht. Das so gewonnene Yttrium/Europium-Oxid enthält Spurenverunreinigungen, wie beispielsweise Ca, Fe, Ni und Cu. Vor dem Wiedereinsatz als Luminophor müßten die Verunreinigungen durch weitere Behandlungsschritte, wie Extraktion, Ionenaustausch, Chromatographie oder elekrolytische Reduktion abgetrennt werden.
Nach Radeke u. a. [Patentschrift DE 196 17 942 C1 vom 26.06.97] wird die Wiederaufbereitung eines quecksilber- und phosphathaltigen, speziell halophosphathaltigen Seltenerd-Leuchtstoffgemisches aus ausgebrannten oder nicht mehr funktionsfähigen stabförmigen Leuchtstofflampen durch Behandlung mit verdünnter Salzsäure vorgeschlagen. Danach werden in einer ersten Stufe die Anteile an Quecksilber vollständig und die Anteile an Halophosphat-Leuchtstoffen weitestgehend mit verdünnter Salzsäure unter Zusatz von Oxidationsmittel in Lösung gebracht. Durch nachfolgende Behandlung des Feststoffes mit organischen komplexbildenden Säuren bei T < 50°C werden die noch vorhandenen Reste an Halophosphat-Leuchtstoff vollständig entfernt. Die ungelöst gebliebenen Anteile an Seltenerd-Leuchtstoffen werden gründlich mit entionisiertem Wasser gewaschen, von der wäßrigen Phase abgetrennt, getrocknet und bei T < 1200°C geglüht. Das Recyclingprodukt ist danach ein Gemisch aus Rot-, Grün- und Blauleuchtstoffen, das, "gegebenenfalls im Verschnitt mit neuem Leuchtstoffgemisch für die Produktion von Leuchtstofflampen erneut eingesetzt" wird (DE 196 17 942 C1, S. 2-3, Zeilen 68 bzw. 1). Obwohl die Seltenerd- Leuchtstoffe als Gemisch eine Reinheit aufweisen, die einen erneuten Einsatz als Luminophor zuläßt, ergeben sich Einschränkungen, da nicht beliebige Leuchtstoffgemische einstellbar sind.
Es wurde immer wieder versucht, Seltenerd-Leuchtstoffe, insbesondere den bedeutendsten Leuchtstoff, das Y2O3 : Eu oder Y2O2S : Eu aus Leuchtstoffabfällen von Leuchtstoffröhren bzw. Bildschirmröhren zu erzeugen. So wird von Hideo Endo u. a. [Patentschrift US 5418005 vom 23.05.95] ein Verfahren zur Rückgewinnung eines pigmentbehafteten "Roten Phosphors" beschrieben, der bei der Herstellung von Farbbildschirmröhren anfällt. Dieser Rotleuchtstoff ist ein mit Europium dotiertes Yttriumoxosulfid oder Yttriumoxid, auf dessen Oberfläche sich ein rotes Eisenoxid befindet. Zur Herstellung einer Farbbildschirmröhre, wird dieser Rotleuchtstoff mit ZnS : Ag als Blauleuchtstoff und ZnS : Cu,Al als Grünleuchtstoff gemischt. Beim Beschichten der Bildschirmröhre und den damit einhergehenden Spülvorgängen füllt ein Teil dieses Leuchtstoffgemisches als Abfallschlamm an. Die Erfindung sieht eine Behandlung des Leuchtstoffgemisches mit einer wäßrigen Lösung von NaOH, NaOCl und H2O2 vor, wobei bestimmte Konzentrationsbereiche einzuhalten sind, um den nötigen Trennerfolg zu erzielen. In den gefundenen Konzentrationsbereichen gehen die Zinksulfid- Leuchtstoffe und organischen Verunreinigungen in Lösung, während das Yttriumoxosulfid oder Yttriumoxid und dessen Pigmentdeckschicht nicht angegriffen werden. Das Verfahren liefert einen Rotleuchtstoff mit hoher Lumineszenz und guten Hafteigenschaften. Für den Wiedereinsatz in der Bildschirmröhrenproduktion wird der zurückgewonnene Leuchtstoff gewöhnlich mit frischem Leuchtstoff im Massenverhältnis 20 : 80 bis 50 : 50 gemischt.
Im Philips Centre for Manufacturing Technology in Eindhoven wurden Versuche zur Rückgewinnung des Rotleuchtstoffes aus Katodenstrahlröhren mittels Microflotation durchgeführt [J. A. M. Sondag-Huethorst, F. J. Smedema, P. H. J. von Haarlem: Separation of CRT phosphors by flotation, Proceedings of the XX International Mineral Processing Congress, 21-26 September 1997, Aachen, Germany, Vol. 3, S. 679-691]. Die Ergebnisse zeigten, daß eine Abtrennung der Zinksulfid-Leuchtstoffe vom Y2O2S : Eu mit entsprechenden Flotationsreagenzien grundsätzlich möglich ist. Allerdings konnten die Zinksulfid- Leuchtstoffe aus dem frisch bereiteten Gemisch von Rot-, Grün- und Blauleuchtstoffen nur zu 90% ausgebracht werden, da sich die benutzte Mikroflotationsanlage für eine optimale Trennung der feinen Leuchtstoffpartikel als nicht geeignet erwies.
Bei allen bis heute bekannten Verfahrensansätzen zur Aufbereitung von Leuchtstoffen aus unbrauchbar gewordenen oder fehlproduzierten Entladungslampen ist es nicht gelungen, die Einzelkomponenten, insbesondere das Y2O3 : Eu, mit wirtschaftlich vertretbaren Mitteln in der erforderlichen Reinheit darzustellen. Wesentliches Problem sind Spuren von Übergangselementen sowie Cer und Terbium, die die Lumineszenz erheblich verschlechtern.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein ökonomisch und ökologisch vertretbares Verfahren zur Rückgewinnung von uneingeschränkt wiedereinsetzbarem Y2O3 : Eu aus Leuchtstoffabfällen oder Zwischenprodukten der Leuchtstoffaufbereitung zur Verfügung zu stellen.
Es wurde nun gefunden, daß bei Verwendung von Salpetersäure in hohen Konzentrationen die oxidierende Wirkung der Laugelösung dazu führt, daß außer den Phosphatleuchtstoffen und dem Quecksilber auch andere Begleitelemente, wie beispielsweise Mn, Co, Cu, Sn, und Fe in Lösung gehen und so vom Dreibandenleuchtstoff abgetrennt werden können.
Es wurde weiterhin gefunden, daß nach Abtrennung der Halophosphate und sonstiger Verunreinigungen mit Mineralsäuren aus dem verbleibenden Dreibanden-Leuchtstoff das Seltenerdoxid durch Behandlung mit Carbonatlauge selektiv gelöst wird. Nach anschließender Yttrium/Europium-Fällung durch Neutralisation mit Säuren, Trocknen, Kalzinieren und Glühen des Feststoffes liegt ein Rotleuchtstoff vor, der nahezu frei von Verunreinigungen, insbesondere nahezu frei von Cer und Terbium, für den Wiedereinsatz als Luminophor zur Verfügung steht. Das verbleibende Gemisch aus Aluminatleuchtstoffen kann in bekannter Weise durch Nachbehandlung mit Mineralsäure ebenfalls zur Herstellung neuer Leuchtstoffe herangezogen werden.
Nachfolgend wird die Erfindung detaillierter beschrieben. Die eingesetzten Leuchtstoffabfälle stammen aus den heute gebräuchlichen Verfahren zur Leuchtstoffröhrenaufbereitung wie Kapp-Trenn-Verfahren oder Shredderverfahren. Nach dem Absieben der Grobbestandteile im Bereich zwischen 30 und 300 µm, vorteilhaft bei 50 µm, wird der Leuchtstoffabfall (Siebdurchgang) in Wasser suspendiert und mit Mineralsäure versetzt. Bei Verwendung von Salpetersäure sollte die Konzentration an freier Säure nach Beendigung der Reaktion noch 1-5 n sein, vorzugsweise 4 n. Gleich gute Ergebnisse werden durch Zugabe eines Oxidationsmittels erzielt, wobei der Mineralsäureeinsatz so zu bemessen ist, daß die Lösung nach Beendigung der Reaktion 0,5-2 n ist, vorzugsweise 1 n. Die Temperatur der Suspension sollte während der Säurezugabe 30°C nicht überschreiten. Die Mindestlaugedauer wird aus diesem Grund durch die Wärmeabführung bestimmt. Nach Fest-Flüssig-Trennung wird der Feststoff gründlich mit entionisiertem Wasser gewaschen. Die Laugelösung wird durch Fällung der Schwermetalle, vorzugsweise durch H2S-Zusatz, gereinigt. Die Mineralsäure wird durch Destillation zu 95% zurückgewonnen und in den Prozeß zurückgeführt. Der dabei auskristallisierende Feststoff besteht im wesentlichen aus Calciumphosphaten.
Der so gereinigte und von Halophosphat befreite Dreibandenleuchtstoff wird nun mit einer Lösung aus Alkalicarbonat/Alkalihydrogencarbonat oder mit einer Lösung aus Carbonaten/Hydrogen­ carbonaten von organischen Stickstoffbasen, wie z. B. Guanidin, Diethylamin, Tetramethylammoniumhydroxid aufgeschlossen. Unter geeigneten Reaktionsbedingungen wird Y2O3 : Eu vollständig unter Bildung eines Y- bzw. Eu-Carbonatokomplexes mit hoher Selektivität gelöst. Andere Seltenerdleuchtstoffe, wie z. B. CAT und BAM werden nicht angegriffen. Die Gesamtcarbonatkonzentration der Laugelösung sollte 0,5 mol/l bis zur Sättigungskonzentration, vorzugsweise 2,5 mol/l, betragen. Sie wird entweder durch reines Carbonat oder durch ein Gemisch von Carbonat und Hydrogencarbonat in einem Verhältnis mindestens 1 : 3, vorzugsweise 3 : 2, eingestellt. Bei Temperaturen zwischen 20°C und 100°C, vorzugsweise 95°C, beträgt die maximale Löslichkeit von Y2O3 : Eu ca. 40 g/l. Nach einer Fest-Flüssig-Trennung, beispielsweise durch Zentrifugieren oder Filtrieren, wird der Laugungsrückstand, bestehend aus Aluminat-Leuchtstoffen in bekannter Weise durch Behandlung mit verdünnten Mineralsäuren bei Temperaturen zwischen 60 und 100°C, vorzugsweise 85°C, nachgereinigt, bevor er geglüht wird.
Die Carbonatlaugelösung wird zur Abtrennung verbliebener Schwebstoffe und gelöster Spurenverunreinigungen einer Nachreinigung mit Filterhilfsmitteln wie beispielsweise Aerosil oder Aktivkohle unterworfen. Die Behandlungszeit sollte 10-120 min. vorzugsweise 60 min bei Temperaturen zwischen 0 und 30°C, vorzugsweise 20°C betragen. Die Konzentrationen der Wertstoffe in der gereinigten Aufschlußlösung betragen etwa 28 g Y/l und 1,4 g Eu/l. Ziel der nachfolgenden Verfahrensschritte ist die Fällung der Seltenerdelemente Yttrium und Europium und die Kalzinierung des Fällungsproduktes zu Y2O3 : Eu. Es wurde gefunden, daß im pH-Bereich von 8 bis 9 durch Einleiten von CO2 bei geringem Überdruck eine nahezu vollständige selektive Fällung von Yttrium/Europium- Carbonat möglich ist. Die Restkonzentration in der Mutterlauge beträgt ca. 600 mg/l Yttrium und ca. 35 mg/l Europium. Der Anteil von löslichen Bestandteilen im Fällungsprodukt kann durch Waschen mit destilliertem Wasser bei Temperaturen zwischen 70°C und 90°C auf 1% gesenkt werden. Durch anschließendes Kalzinieren und Glühen lassen sich diese Bestandteile weitestgehend entfernen.
Der beschriebene Aufschluß und die Fällungsmethode zeichnen sich durch geringen verfahrenstechnischen Aufwand aus. In den Schritten Laugen, Fällen und Waschen wird ein Y2O3 : Eu mit der erforderlichen Menge von etwa 5 Gew.-% Europium in hoher Reinheit mit 95%iger Ausbeute gewonnen. Leuchtstofflampen mit einer Leuchtstoffbeschichtung aus diesen wiederaufbereiteten Yttrium/Europium-Leuchtstoffen zeigten nahezu die gleiche Lichtausbeute wie Leuchtstofflampen mit einer Leuchtstoffbeschichtung aus neuwertigen Yttrium/Europium-Leuchtstoffen.
Nach dem Fällungsprozeß mit CO2 beträgt die Konzentration von CO3 2- in der carbonathaltigen Mutterlauge bei einem pH von 8 ca. 4 mol/l. Das für den Aufschluß erforderliche Verhältnis von CO3 2- und HCO3 - in der Lösung kann dann bei Temperaturen zwischen 40 und 100°C, vorzugsweise 80°C, durch Abspalten von CO2 wieder eingestellt werden. Leichtes Vakuum beschleunigt den Prozeß. Die so behandelte Lösung wird als Aufschlußmittel in den Prozeß zurückgeführt. Das freigesetzte CO2 kann erneut in den Fällungsprozeß einfließen. Die Chemikalienkreisläufe sind geschlossen.
In der Abb. 1 wird das Verfahrensschema zur Rückgewinnung von Yttrium/Europium- Oxid aus Leuchtstoffabfällen entsprechend der endungsgemäßen Abtrennung der Phosphatleuchtstoffe und der Verunreinigungen und des darauffolgenden erfindungsgemäßen selektiven Lösens des Yttrium/Europium-Oxides mittels Carbonatlösung aus dem Dreibandenleuchtstoff dargestellt. Von den seltenerdhaltigen Leuchtstoffabfällen aus den heute gebräuchlichen Kapp-Trenn- oder Shredderanlagen werden die Grobbestandteile durch Siebung (1) abgetrennt. Das Leuchtstoffgemisch wird mit z. B. HNO3 bei Normaltemperatur und Normaldruck gelaugt (2). Die nach der Fest-Flüssig-Trennung (3) anfallende Laugelösung wird nach der Reinigung einer Vakuumdestillation (4) zugeführt. Die abdestillierte Säure wird in den Prozeß zurückgeführt. Der auskristallisierende Feststoff besteht zum größten Teil aus Calciumphosphaten. Das verbleibende Seltenerdleuchtstoffgemisch, im wesentlichen bestehend aus CAT, BAM und Y2O3 : Eu, wird mit einer carbonathaltigen Lösung bei T < 60°C gelaugt (5). Nach erfolgter Fest-Flüssig- Trennung (6) und eventuellem Nachreinigen z. B. mit Mineralsäure wird der Feststoff, bestehend z. B. aus einem Gemisch von CAT und BAM, unter üblichen Reaktionsbedingungen geglüht (7) und steht für den Wiedereinsatz als Luminophor zur Verfügung.
Das Filtrat, welches ausschließlich als Carbonatokomplex gebundenes Yttrium und Europium sowie carbonathaltige Mutterlauge enthält, wird beispielsweise mit CO2 auf pH 8 eingestellt, wobei Yttrium und Europium nahezu vollständig als Carbonat ausfallen (8). Die anschließende Fest-Flüssig-Trennung (9) sollte mit einem gründlichen Heißwaschen verbunden sein, um den Anteil von löslichen Bestandteilen im Feststoff auf ca. 1% zu reduzieren. Das erhaltene Yttrium/Europium-Carbonat wird durch Kalzinieren (11) zu Y2O3 : Eu umgesetzt und anschließend bei 1550°C geglüht (12). Die carbonathaltige Laugelösung wird zur Abspaltung von CO2 einer Wärmebehandlung unter leichtem Vakuum unterworfen, bis das erforderliche CO3 2-/HCO3 --Verhältnis erreicht ist (10). Aufschlußlösung und CO2 werden in den Prozeßkreislauf zurückgeführt.
Das Verfahren wird nachfolgend anhand einiger Beispiele belegt.
Beispiel 1
Ein bei der Zerlegung von nicht mehr funktionsfähigen Leuchtstofflampen nach dem Kapp- Trenn-Verfahren erhaltenes Alt-Leuchtstoffgemisch mit der Zusammensetzung nach Tabelle 1
Tabelle 1
Gehalte in mg/kg
wurde zur Abtrennung noch vorhandener Grobbestandteile bei 50 µm gesiebt. 500 g des Siebdurchganges wurden in 1,6 l H2O suspendiert und unter ständigem Rühren mit 1,4 l 65%iger HNO3 versetzt. Durch Kühlung wurde die Temperatur der Suspension bei 25°C konstant gehalten. Nach einer Laugezeit von 20 min bei T=< 25°C wurde der ungelöste Rückstand durch Zentrifugieren abgetrennt. Der Rückstand wurde nachfolgend gründlich mit entionisiertem Wasser gewaschen und bei 110°C getrocknet. 62,5 g des so gewonnenen Dreibanden-Leuchtstoffes wurden in 1 l K2CO3/KHCO3-Lösung mit einer Gesamtcarbonatkonzentration von 2,5 mol/l bei einem Molverhältnis Carbonat/Hydrogencarbonat von 1,5 : 1 3 Stunden bei T=95°C unter Rühren gelaugt. Die Suspension wurde heiß zentrifugiert. Das Zentrifugat wurde zur Abtrennung noch vorhandener Schwebstoffe mit einem Gemisch von 3,2 g Aktivkohle und 1,6 g Aerosil 2 Stunden bei Raumtemperatur gerührt, danach über einem Faltenfilter abfiltriert. Die so erhaltene Lösung wurde bei einem Überdruck von 0,9 bar solange mit CO2 versetzt, bis sich ein pH von 8,5 eingestellt hatte. Das unter diesen Bedingungen ausgefallene Y/Eu-Carbonat wurde abfiltriert und mit doppelt entionisiertem Wasser bei T=20°C, dann bei T=85°C gründlich gewaschen. Der Feststoff wurde nach der Trocknung bei 110°C 2 Stunden bei 1000°C kalziniert und nachfolgend 2 Stunden bei 1550°C geglüht. Erhalten wurde ein Yttrium/Europium-Oxid, welches nahezu frei von Verunreinigungen und zum Wiedereinsatz in der Lampenproduktion gut geeignet ist. Die Analysenergebnisse sind in Tabelle 2 zusammengefaßt.
Tabelle 2
Verunreinigungen in mg/kg
Bei einem Lampentest mit einer Beschichtung aus diesem Yttrium/Europium-Oxid wurde eine Lichtausbeute von 97% im Vergleich zu den Leuchtstofflampen mit einer Beschichtung des Primärproduktes erreicht.
Beispiel 2
500 g des gleichen Materials wie in Beispiel 1 wurden unter gleichen Bedingungen wie in Beispiel 1, jedoch mit geringerer Säurekonzentration und bei höherer Feststoffkonzentration gelaugt. Dazu wurde das Altleuchtstoffgemisch in 0,63 l H2O suspendiert und mit 0,6 l 65%iger HNO3 versetzt. Die weitere Vorgehensweise erfolgt analog Beispiel 1. Erhalten wird ein Yttrium/Europium-Oxid, welches erhöhte Gehalte an Verunreinigungen aufweist, wie der Tabelle 3 zu entnehmen ist.
Tabelle 3
Verunreinigungen in mg/kg
Beispiel 3
Wenn der durch salpetersaure Laugung gemäß Beispiel 1 erhaltene Dreibanden-Leuchtstoff mit K2CO3/KHCO3-Lösung in einem Molverhältnis von Carbonat zu Hydrogencarbonat von 1,5 zu 1,0 bei unterschiedlichen Gesamtcarbonatkonzentrationen behandelt wird, ergeben sich die in Tabelle 4 zusammengefaßten Sättigungskonzentration an Yttrium und Europium in den Lösungen.
Tabelle 4
Beispiel 4
Wenn der durch salpetersaure Laugung gemäß Beispiel 1 erhaltene Dreibanden-Leuchtstoff mit K2CO3/KHCO3-Lösung mit einer Gesamtcarbonatkonzentration von 2,5 mol/l bei unterschiedlichen Molverhältnissen von Carbonat zu Hydrogencarbonat behandelt wird, ergeben sich die in der Tabelle 5 zusammengefaßten Sättigungskonzentrationen an Yttrium und Europium in den Lösungen, wobei das Y/Eu-Verhältnis von dem Carbonat/Hydrogencarbonat-Verhältnis abhängig ist.
Tabelle 5
Beispiel 5
Die bei der Laugung erreichte Yttrium- und Europiumkonzentration in Abhängigkeit von der Laugetemperatur und der Laugezeit ist der Tabelle 6 bzw. 7 zu entnehmen.
Tabelle 6
Tabelle 7
Beispiel 6
Ein Leuchtstoffabfall aus der Shredderanlage wurde bei 50 µm gesiebt. Der Siebdurchgang mit 8% Yttrium/Europium-Oxid wurde unter gleichen Bedingungen wie in Beispiel 1 behandelt. Erhalten wurde ein wiedereinsetzbares Yttrium/Europium-Oxid mit ähnlichen Ergebnissen wie in Beispiel 1.

Claims (12)

1. Verfahren zum Recycling von Dreibanden-Leuchtstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß der Alt-Leuchtstoff zur Abtrennung der Halophosphate und der Verunreinigungen in einem geschlossenen Prozeßkreislauf mit Mineralsäuren oxidierend bei niedriger Temperatur gelaugt wird, anschließend in einem ebenfalls geschlossenen Prozeßkreislauf mit Carbonatlösung bei erhöhten Temperaturen Yttrium/Europium-Oxid herausgelöst und als Carbonat oder Salz des Fällungsmittels gefällt wird, so daß nach dem Kalzinieren und Glühen wiedereinsetzbare Luminophore erhalten werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangsmaterial durch Siebung im Bereich zwischen 30 und 300 µm, vorzugsweise bei 50 µm, von den Grobbestandteilen befreit wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die oxidierende Wirkung der Laugelösung durch HNO3-Endkonzentrationen zwischen 1n und 7n, vorzugsweise 4n, erreicht wird oder in Gegenwart von Oxidationsmitteln gearbeitet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß während der Mineralsäurezugabe und während des Laugeprozesses eine Temperatur von 30°C nicht überschritten wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mindestlaugedauer durch die Wärmeabführung bestimmt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß aus der Laugelösung nach Reinigung in bekannter Weise die HNO3 abdestilliert und ein Calciumphosphat gewonnen wird.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Carbonatlösung Alkalicarbonate, vorzugsweise Kaliumcarbonate oder Carbonate organischer Stickstoffbasen eingesetzt werden.
8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von Alkalicarbonaten eine Gesamtcarbonatkonzentration von 0,5 bis 3 mol/l, vorzugsweise 2,5 mol/l, mit reinem Carbonat oder einem Gemisch von Carbonat und Hydrogencarbonat in einem Verhältnis von mindestens 1 : 3, vorzugsweise 1,5 : 1 eingestellt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Laugetemperatur im Bereich zwischen 20 und 100°C, vorzugsweise bei 95°C, liegt.
10. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Laugedauer 0,5 bis 24 Stunden, vorzugsweise 3 Stunden, beträgt.
11. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fällung des Yttriums und Europiums durch Neutralisation oder Ansäuern der schwach basischen Carbonatlauge mit beliebigen Säuren, vorzugsweise Kohlensäure (CO2) oder Oxalsäure, erfolgt.
12. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Fällung des Yttriums und Europiums mit CO2 und anschließender Fest-Flüssig-Trennung die hydrogencarbonathaltige Mutterlauge durch Austreiben von CO2 bei Temperaturen zwischen 40 und 100°C, vorzugsweise bei 80°C, bei Normaldruck oder Unterdruck auf das zur Laugung vorzugsweise erforderliche Mol-Verhältnis von Carbonat zu Hydrogencarbonat von 1,5 : 1 eingestellt wird.
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