DE19916880A1 - Mineralölabscheider - Google Patents
MineralölabscheiderInfo
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Abstract
Es ist ein Mineralölabscheider offenbart, der insbesondere zur Reinigung von Abwasser geeignet ist und aus einem Behältnis mit einem Abwassereinlaß und einem Abwasserauslaß besteht und der dazu dient, mineralische Leichtflüssigkeiten, wie Benzin, Öl und andere Kohlenwasserstoffe aus dem Abwasser zu beseitigen. Der Mineralölabscheider umfaßt eine zusätzliche Reinigungsstufe in Form einer Koaleszenzfilterpatrone. Das wesentliche des Abscheiders besteht darin, daß die Koaleszenzfilterpatrone aus einem durch das Abwasser durchströmbaren Behältnis besteht, dessen Wandungen mit einer Vielzahl von Öffnungen durchsetzt sind und welches mit einer Vielzahl von Kunststoffhohlkörpern gefüllt ist, die jeweils allseitig mit Durchströmungsöffnungen ausgestattet sind. Es hat sich gezeigt, daß eine derartige Ausbildung des Filterbereichs zu einem hohen Koaleszenzwirkungsgrad wesentlich beiträgt.
Description
Die Erfindung betrifft einen Mineralölabscheider,
insbesondere zur Reinigung von Abwasser, bestehend aus einem
Behälter mit einem Abwassereinlaß und mit einem
Abwasserauslaß und mit vorzugsweise am Abwassereinlaß
und/oder am Abwasserauslaß vorgesehenen Schikanen, zur
Zurückhaltung von mineralischen Leichtflüssigkeiten, wie
Benzin, Öl und anderen Kohlenwasserstoffen, und mit einer
zusätzlichen Reinigungsstufe in Form einer
Koaleszenzfilterpatrone.
Es sind bereits eine Reihe von Mineralölabscheidern mit sehr
unterschiedlicher Konstruktion bekannt. Eine herkömmliche
Konstruktion eines Mineralölabscheiders umfaßt einen
behälterartigen Schacht, durch den das zu reinigende Abwasser
fließen kann. Der Abscheider weist am Ein- und Auslauf
Schikanen zur Beruhigung des strömenden Wassers auf und dient
zur Zurückhaltung von mineralischen Leichtflüssigkeiten und
enthält beim Auslauf eine zusätzliche Reinigungsstufe in Form
eines Koaleszenzfilters.
Der behälterartige Schacht kann sehr verschieden gestaltet
sein, beispielsweise wannenförmig oder zylinderförmig, oder
kann auch als Becken mit rechteckförmigem oder quadratischem
Querschnitt ausgebildet sein.
Derartige Mineralölabscheider basieren auf dem Prinzip der
unterschiedlichen spezifischen Dichte bzw. spezifischen
Gewichtes der abzuscheidenden Stoffe und von Wasser. Stoffe
mit einer spezifischen Dichte kleiner als 1 steigen im Wasser
auf und Stoffe mit einer spezifischen Dichte, die größer als
1 ist, sinken ab. Da das Abwasser mit Hilfe der genannten
Schikanen am Einlauf und/oder Auslauf beruhigt und zugleich
verteilt wird, kann die zur Verfügung stehende
Abscheideoberfläche optimal für den Abscheidevorgang
durchströmt werden.
Eine Schikane am Auslauf verhindert das Auslaufen der
abgeschiedenen Kohlenwasserstoffe. Die Ein- und
Auslaufschikanen unterteilen den Mineralölabscheider in zwei
Zonen: den Abscheideraum, wo durch die genügend großen
Aufenthaltszeiten des Abwassers eine Trennung von dem
Abwasser in Öl/Wasser erfolgt, und den Ölsammelraum, in dem
die aufschwimmenden Öle aufgenommen werden. Im
Koaleszenzfiltereinsatz, der sich vorzugsweise bei der
Auslaufschikane befindet, wird die Strömung verlangsamt und
beruhigt. Die kleinen Tröpfchen aus Kohlenwasserstoffen
vereinigen sich zu großen Tröpfchen (Koaleszenzeffekt) und
steigen in den Ölsammelraum auf.
Ein derartiger Mineralölabscheider besitzt gewöhnlich auch
einen Schwimmer, der für einen selbsttätigen Abschluß des
Auslaufes sorgt. Dieser Schwimmer wird so tariert, daß er im
Wasser schwimmt, in Leichtflüssigkeit jedoch untergeht. Somit
bewegt sich der Schwimmer mit der Grenze von
Leichtflüssigkeit/Wasser nach unten. Die Distanz vom
Filterteller des Schwimmers zum Ventilsitz der
Einlaufschikane entspricht dabei der Höhe des Ölsammelraumes.
Bevor Öl in den Auslauf gelangen kann, wird der Zulauf oder
Ablauf durch den Schwimmer verschlossen.
Mit derartigen Konstruktionen eines Mineralölabscheiders kann
bei einer fachmännischen Wartung ein Wirkungsgrad von bis zu
99% erreicht werden. Auch können im Ablauf Kohlenwasserstoffe
in einer Menge von weniger als 5 mg je Liter erreicht werden.
Der Koaleszenzfilter besteht bei diesen herkömmlichen
Konstruktionen aus einem Kombigestrick. Zum einen aus einem
Gestrick aus Draht und zum anderen aus PP-Fasern mit einer
Packungsdichte von 240 kg/m3.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin,
einen Mineralölabscheider der eingangs genannten Art derart
zu verbessern, daß eine wesentlich verbesserte Filterwirkung
und Abscheidewirkung bei einfacher Herstellbarkeit des
Mineralölabscheiders erreicht werden kann.
Diese Aufgabe wird ausgehend von einem Mineralölabscheider
der eingangs definierten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß das Koaleszenzfilter eine Vielzahl von
Kunststoffhohlkörpern umfaßt, die jeweils im wesentlichen
allseitig mit Durchströmöffnungen ausgestattet sind. Diese
sind vorzugsweise in einem durch das Abwasser durchströmbaren
Behältnis aufgenommen, dessen Wandungen mit einer Vielzahl
von Öffnungen durchsetzt ist.
Es hat sich in überraschender Weise herausgestellt, daß bei
Verwendung von Kunststoffhohlkörpern der zuvor genannten Art
eine ausgezeichnete Filterwirkung und Koaleszenzwirkung
erzielt werden kann, wobei derartige Kunststoffhohlkörper in
einer Massenproduktion besonders vorteilhaft und
kostengünstig hergestellt werden können.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung
besteht darin, daß die Kunststoffhohlkörper als
zylinderförmige Hohlkörper ausgebildet sind, wobei an der
Zylinderwand eine Vielzahl von Durchbrechungen ausgebildet
sind.
Der zylinderförmige Hohlkörper kann in seinem
Zylinderhohlraum wenigstens eine Ebene mit kreuzförmig
verlaufenden Streben aufweisen, die vorzugsweise einstückig
mit Wandabschnitten des Hohlzylinders verbunden sind, wodurch
die Hohlkörper eine vergleichsweise hohe mechanische
Stabilität erhalten und auch eine vergleichsweise große
Oberfläche erreichen, die für den Koaleszenzeffekt maßgebend
ist.
Eine weitere Ausgestaltung der genannten Ausführungsform
besteht darin, daß die Durchbrechungen als vieleckige,
vorzugsweise als rechteckförmige Fenster ausgebildet sind.
Die Durchbrechungen können ferner als runde, kreisförmige
oder ovale bzw. elliptische Fenster ausgebildet sein.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist ferner dadurch
gekennzeichnet, daß in Richtung der Längsachse des
zylinderförmigen Hohlkörpers wenigstens zwei nebeneinander
liegende Fensterreihen vorgesehen sind. Diese Fensterreihen
können in bevorzugter Weise derart ausgebildet sein, daß sich
die Fenster paarweise gegenüber liegen.
Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung
besteht ferner darin, daß der zylindrische Hohlkörper
wenigstens einen ringförmigen Verstärkungsflansch an seinem
Außenumfangsbereich und/oder Innenumfangsbereich aufweist. Es
hat sich gezeigt, daß durch diese ringförmigen
Verstärkungsflansche die mechanische Stabilität der
Kunststoffhohlkörper wesentlich verbessert werden kann.
Eine andere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
besteht darin, daß der Kunststoffhohlkörper als hohler Würfel
oder als hohler Quader ausgebildet ist, wobei in jeder
Würfelwand oder Quaderwand vorzugsweise mehrere Fenster
ausgebildet sein können. Dabei sind vorzugsweise wenigstens
vier Wände des Hohlwürfels oder des Hohlquaders durch
kreuzförmig verlaufende Streben gegeneinander abgestützt.
Diese Streben sind einstückig mit den Wänden ausgebildet, so
daß derartige Hohlwürfelelemente in einer Massenproduktion
spritzgußtechnisch besonders kostengünstig hergestellt werden
können.
Eine noch weitere Ausführungsform der Erfindung besteht
darin, daß die Kunststoffhohlkörper als allgemein
zylinderförmig gestaltete Hohlkörper mit einem
Polygonquerschnitt ausgebildet sind.
Die Kunststoffhohlkörper haben in bevorzugter Weise
Abmessungen gemäß einer Höhe im Bereich von 0,5 bis 2,0 cm
und eine Breite bzw. Durchmesser in einem Bereich von 0,5 bis
2 cm. Mit derartigen Größen von Filterelementen können
ausgezeichnete Filterergebnisse erzielt werden.
Die Kunststoffhohlkörper bestehen in bevorzugter Weise aus
Polyethylen oder aus Polypropylen.
Der Behältniskorb, der die Vielzahl der Kunststoffhohlkörper
in Form von Filterelementen aufnimmt, kann in bevorzugter
Weise als Hohlzylinder ausgebildet sein, wobei die Erfindung
jedoch nicht auf diese Hohlzylinderform beschränkt ist.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von
Ausführungsbeispielen unter Hinweis auf die Zeichnung näher
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine teilweise Schnittansicht eines
Mineralölabscheiders, bei dem die vorliegende
Erfindung realisiert werden kann;
Fig. 2 eine Draufsicht auf einen Kunststoffhohlkörper
gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 3 eine Seitenansicht des Kunststoffhohlkörpers von
Fig. 2; und
Fig. 4 eine Seitenansicht eines Koaleszenzabscheiders mit
Merkmalen nach der Erfindung.
Fig. 1 zeigt einen Mineralölabscheider, der allgemein mit 1
bezeichnet ist. Der Mineralölabscheider 1 ist teilweise im
Schnitt dargestellt und besteht bei dem gezeigten
Ausführungsbeispiel aus einem rechteckförmigen Behälter 2,
der an seinem oberen Bereich durch einen Abschlußdeckel 10
verschlossen ist. Der Behälter 2 kann durch Schachtwände
gebildet sein, die vorzugsweise aus Stahlbeton hergestellt
sind. Auf der linken Seite des Behälters 2 ist im oberen
Bereich ein Zulauf mit 3 bezeichnet, über den Abwasser in den
Behälter 2 eingeleitet wird. Auf der gegenüberliegenden Seite
ist mit 4 ein Ablauf bezeichnet.
Im Inneren des Behälters ist eine Filteranordnung vorgesehen,
die wenigstens eine Koaleszenzfilterpatrone enthält,
beispielsweise in der in Fig. 4 gezeigten Zylinderform.
Der Ablauf 4 ist über eine Rohrverbindung 7 mit einem
Ventilbereich verbunden, der mit 9 bezeichnet ist. Eine
Ventilklappe ist mit einem Schwimmer 8 verbunden. Der
Schwimmer 8 des in der gezeigten Form ausgebildeten
Abschlusses ist so tariert, daß er im Wasser schwimmt, in
Leichtflüssigkeit jedoch untergeht. Somit bewegt sich der
Schwimmer 8 mit der Grenze von Leichtflüssigkeit/Wasser nach
unten. Die Distanz vom Ventilteller des Schwimmers zum
Ventilsitz entspricht dabei der Höhe des Ölsammelraumes. Mit
5 ist ein Ölschlammfang bezeichnet, während mit 6 ein
Abscheider dargestellt ist, der in der herkömmlichen Weise
ausgeführt ist.
Der in Fig. 1 dargestellte Mineralölabscheider enthält auch
eine Koaleszenzfilterpatrone, die durch ein von Abwasser
durchströmten Behältnis besteht, dessen Wandungen mit einer
Vielzahl von Öffnungen durchsetzt sind.
Bei dem in Fig. 4 gezeigten Ausführungsbeispiel ist die
Koaleszenzfilterpatrone zylinderförmig gestaltet und
allgemein mit 21 bezeichnet. Diese Koaleszenzfilterpatrone
besitzt einen oberen Wasserdurchlauf 22. Das zylinderförmige
Behältnis 23 ist bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel mit
einer Vielzahl von schlitzförmigen Öffnungen 24 ausgestattet,
durch die Wasser hindurch strömen kann. Der Innenraum des
zylinderförmigen Behältnisses 23 ist mit einer Vielzahl von
Kunststoffhohlkörpern gefüllt, die jeweils allseitig mit
Durchströmungsöffnungen ausgestattet sind.
Ein derartige Kunststoffhohlkörper ist in Fig. 2 in
Draufsicht gezeigt und allgemein mit 11 bezeichnet.
Fig. 3 zeigt den Kunststoffhohlkörper in einer Seitenansicht.
Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist der
Kunststoffhohlkörper symmetrisch um seine Längsmittelachse
ausgebildet und enthält in seinem mittleren Bereich
kreuzförmig angeordnete Streben 13, die in bevorzugter Weise
einstückig mit einem Abschnitt der umgebenden Zylinderwand
verbunden sind. Durch die Streben 13 erhält der
zylinderförmige Körper eine erhöhte mechanische Stabilität.
Mit 12 ist eine relativ scharfe Umfangskante bezeichnet.
Wie in Fig. 3 gezeigt ist, die eine Seitenansicht des
Kunststoffhohlkörpers 11 darstellt, ist der Hohlkörper
allgemein zylinderförmig gestaltet und besitzt
Zylinderwandabschnitte, die fensterartige Öffnungen 17a, 17b
und 17c aufweisen.
Die jeweils sich gegenüberliegenden Endabschnitte des
zylindrischen Hohlkörpers bestehen aus
Zylinderwandabschnitten 14, 16, die in einen Umfangsflansch
20, 19 übergehen, der einen größeren Durchmesser hat als der
jeweilige Zylinderabschnitt 14, 16.
Dieser Flansch 19, 20 trägt weiter zur mechanischen
Festigkeit des Hohlkörpers bei. Ein ähnlicher Flansch ist
auch im mittleren Zylinderabschnitt 15 ausgebildet und mit 18
bezeichnet.
Der gezeigte zylinderförmige Hohlkörper hat eine Höhe im
Bereich zwischen 0,5 und 2,0 cm und einen Außendurchmesser
ebenfalls im Bereich zwischen 0,5 und 2,0 cm.
Die Fenster 17 sind derart angeordnet, daß sich jeweils zwei
Fenster paarweise gegenüberliegen. Also beispielsweise ein
Fenster 17a gegenüber einem Fenster 17c.
Zur Vervollständigung der erfindungsgemäßen
Koaleszenzfilterpatrone werden eine Vielzahl der in den Fig. 2
und 3 gezeigten Kunststoffhohlkörper in den zylindrischen
Hohlraum des in Fig. 4 gezeigten Behältnisses 23 gefüllt.
Es hat sich herausgestellt, daß eine ausgezeichnete
Filterwirkung und ein stark ausgeprägter Koaleszenzeffekt bei
einer derartigen Konstruktion nach der Erfindung erzielt
werden kann.
Die vorliegende Erfindung ist offensichtlich nicht auf die
gezeigten Ausführungsbeispiele beschränkt.
So besteht beispielsweise die Möglichkeit, das Behältnis 23
in Fig. 4 nicht nur zylinderförmig mit schlitzförmigen
Durchbrechungen in der Zylinderwand auszubilden, sondern auch
als Wanne, insbesondere als Wanne mit rechteckförmigem oder
quadratischem Querschnitt, wobei vielfache Gestalten der
Öffnungen 24 möglich sind. Diese können schlitzförmig,
kreisförmig, rechteckig oder auch quadratisch sein.
Auch die Gestalt der Kunststoffhohlkörper, die in bevorzugter
Weise aus Polyethylen oder Polypropylen hergestellt sind,
kann stark variieren. Es besteht beispielsweise die
Möglichkeit, die Kunststoffhohlkörper quaderförmig oder
würfelförmig auszuführen, wobei in jeder Würfelwand oder
Quaderwand vorzugsweise mehrere Fenster ausgebildet sein
können.
Auch bei einer derartigen Ausführungsform können im Inneren
des Hohlwürfels oder Hohlquaders kreuzförmig verlaufende
Streben ausgebildet sein, welche die sich jeweils
gegenüberliegenden Wände gegeneinander abstützen.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung
besteht ferner darin, daß die Kunststoffhohlkörper als
allgemein zylinderförmig gestaltete Hohlkörper mit einer
Polygonquerschnittsgestalt ausgebildet sind.
Auch ist die vorliegende Erfindung nicht auf das in Fig. 1
gezeigte Ausführungsbeispiel eines Mineralölabscheiders
beschränkt.
Claims (16)
1. Mineralölabscheider, insbesondere zur Reinigung von
Abwasser, bestehend aus einem Behältnis mit einem
Abwassereinlaß und mit einem Abwasserauslaß und mit
vorzugsweise am Abwassereinlaß und/oder am
Abwasserauslaß vorgesehenen Schikanen, zur Zurückhaltung
von mineralischen Leichtflüssigkeiten, wie Benzin, Öl
und anderen Kohlenwasserstoffen, und mit einer
zusätzlichen Reinigungsstufe in Form eines
Koaleszenzfilters,
dadurch gekennzeichnet, daß das Koaleszenzfilter (1)
eine Vielzahl von Kunststoffhohlkörpern (11) umfaßt, die
jeweils allseitig mit Durchströmungsöffnungen (17a, 17b,
17c) ausgestattet sind und die insbesondere in einem
durch das Abwasser durchströmbaren Behältnis (23)
gehalten sind, dessen Wandungen mit einer Vielzahl von
Öffnungen (24) durchsetzt sind.
2. Mineralölabscheider nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffhohlkörper als
zylinderförmige Hohlkörper (11) ausgebildet sind, wobei
an der Zylinderwand eine Vielzahl von Fenstern (17a,
17b, 17c) ausgebildet sind.
3. Mineralölabscheider nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der zylinderförmige
Hohlkörper (11) in seinem Zylinderhohlraum wenigstens
eine Ebene mit kreuzförmig verlaufenden Streben (13)
aufweist, die vorzugsweise einstückig mit
Wandabschnitten des Hohlzylinders verbunden sind.
4. Mineralölabscheider nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrechungen als
vieleckige, vorzugsweise als rechteckige Fenster
ausgebildet sind.
5. Mineralölabscheider nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrechungen als
runde, vorzugsweise kreisförmige oder ovale Fenster
ausgebildet sind.
6. Mineralölabscheider nach einem der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß in Richtung der Längsachse
des zylinderförmigen Hohlkörpers wenigstens zwei
nebeneinander folgende Fensterreihen vorgesehen sind.
7. Mineralölabscheider nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Fenster der
Fensterreihen sich paarweise gegenüberliegende Fenster
aufweisen.
8. Mineralölabscheider nach einem der Ansprüche 2 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Hohlkörper
wenigstens einen ringförmigen, sich umfangsmäßig
erstreckenden Verstärkungsflansch (18) an seinem
Außenbereich und/oder Innenbereich aufweist.
9. Mineralölabscheider nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoffhohlkörper als
hohler Würfel oder als hohler Quader ausgebildet ist,
wobei in jeder Würfelwand oder Quaderwand vorzugsweise
mehrere Fenster ausgebildet sind.
10. Mineralölabscheider nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens vier Wände des
hohlen Würfels oder des hohlen Quaders durch kreuzförmig
verlaufende Streben gegeneinander abgestützt sind.
11. Mineralölabscheider nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Streben einstückig mit
den Wänden ausgebildet sind.
12. Mineralölabscheider nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffhohlkörper
eine Höhe im Bereich von 0,5 bis 2,0 cm und eine Breite
bzw. Durchmesser in einem Bereich von 0,5 bis 2 cm
aufweisen.
13. Mineralölabscheider nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoffhohlkörper im
Querschnitt eine Polygongestalt hat.
14. Mineralölabscheider nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffhohlkörper aus
Polyethylen oder Polypropylen bestehen.
15. Mineralölabscheider nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Behältnis als
Behältniskorb ausgebildet ist.
16. Mineralölabscheider nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Behältnis (23) als
Hohlzylinder ausgebildet ist.
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