DE19914111A1 - Steuervorrichtung - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung 1; 1'; 1'') zum Steuern einer für das Verschließen der Türen eines Kraftfahrzeugs (2) vorgesehenen, bevorzugt zentralen, Verriegelungseinrichtung. Es sind Sensormittel (8, 9, 11, 18), welche den Betriebszustand des Fahrzeugmotors (7), die Position des Zündschlüssels (3) für das Kraftfahrzeug (2) und das Vorhandensein von Fahrzeuginsassen im Fahrzeuginnenraum detektieren und Schaltmittel (5, 10, 12, 15, 19) zur logischen Verknüpfung der Ausgangssignale der Sensormittel (8, 9, 11, 18) derart vorgesehen, daß die Verriegelungseinrichtung erst aktiviert wird, wenn sich die Fahrzeuginsassen und der Zündschlüssel (3) bei abgeschalteten Fahrzeugmotor (7) außerhalb des Kraftfahrzeugs (2) befinden.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aufgrund von Zeitdruck und/oder psychischer Belastung, welchen Benutzer eines
Kraftfahrzeugs im Berufs- und Privatleben häufig unterliegen, kommt es immer öfter
vor, daß der Fahrzeugführer das Kraftfahrzeug verläßt, ohne daß die geschlossenen
Fahrzeugtüren verriegelt worden sind. Dadurch können dem Fahrzeughalter ei
nerseits durch Entwenden von im Inneren des Kraftfahrzeugs befindlichen
Gegenständen und andererseits auch durch unbefugtes Benutzen und/oder
Diebstahl des Kraftfahrzeugs erhebliche materielle Schäden entstehen.
Da bei modernen Kraftfahrzeugen üblicherweise sowohl für das Zündschloß als
auch für die Schlösser der Fahrzeugtüren der gleiche Schlüssel verwendet wird,
kann es bei einem automatischen Verriegeln der geschlossenen Fahrzeugtüren
jedoch durchaus passieren, daß sich der Zündschlüssel noch im Kraftfahrzeug
befindet und die Fahrzeugtüren verriegelt sind.
Diese Situation ist für die Betroffenen äußerst unangenehm, da die Öffnung der
verriegelten Fahrzeugtür von außen ohne den passenden Schlüssel sehr schwierig
ist und in den seltensten Fällen ein Zweitschlüssel zur Verfügung steht. Dar
überhinaus passiert das "sich selbst Ausschließen" auch stets zu einem Zeitpunkt,
wo das Fahrzeug dringend benötigt wird und die Zeit besonders knapp ist.
Neben dem unvermeidlichen Zeitverlust und den in nachteiliger Weise entstehenden
Kosten für die mit der Türöffnung beauftragten Dienstleister sind Beschädigungen
an Türschloß und/oder Fahrzeugtür meist nicht zu verhindern.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs
genannten Gattung anzugeben, durch welche beim Verlassen eines Kraftfahrzeug
ein Verriegeln der geschlossenen Fahrzeugtüren erfolgt und gleichzeitig gesichert
ist, daß ein versehentliches "sich selbst Ausschließen" beim Verlassen eines
Kraftfahrzeugs verhindert wird.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebe
nen Merkmale gelöst.
Die Erfindung schließt die Erkenntnis ein, daß bei einem automatischen Verriegeln
der Türen eines Kraftfahrzeugs auf einfache und zugleich vorteilhafte Weise ein
versehentliches "sich selbst Ausschließen" nach Verlassen eines Kraftfahrzeugs
vermeidbar ist, wenn die Verriegelungseinrichtung zum Verschließen der Fahrzeug
türen durch eine Steuerung erst dann aktiviert wird, wenn sich der Zündschlüssel
mit Sicherheit außerhalb des Fahrzeugs oder zumindest nicht mehr im Zündschloß
befindet.
Entsprechend der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die Vor
richtung zum Steuern einer für das Verriegeln der Türen eines Kraftfahrzeugs
vorgesehenen, mit dem Zündschlüssel zu betätigenden Verriegelungseinrichtung,
bevorzugt einer Zentral-Verriegelungseinrichtung, einerseits ein erstes Sensormittel,
welches den Betriebszustand des Fahrzeugmotors detektiert, ein zweites Sensor
mittel zum Erfassen der Position des Zündschlüssels für das Kraftfahrzeug und ein
drittes Sensormittel, durch welches das Vorhandensein von Fahrzeuginsassen im
Fahrzeuginnenraum detektiert wird, auf. Andererseits weist die Vorrichtung zum
Steuern der Verriegelungseinrichtung ein Schaltmittel zur logischen Verknüpfung der
Ausgangssignale der drei Sensormittel auf, welches die Verriegelungseinrichtung
aktiviert, wenn sich sowohl der Zündschlüssel als auch die Fahrzeuginsassen bei
abgeschaltetem Fahrzeugmotor außerhalb des Kraftfahrzeugs befinden.
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung für die Vorrichtung zum
Steuern der Verriegelungseinrichtung ist eine Zeit-Schalteinheit vorgesehen, welche
eine Wartezeit vor der Aktivierung der Verriegelungseinrichtung sichert. Die Zeit-
Schalteinheit ist programmierbar ausgebildet und die Abgabe eines Ausgangssignals
zur Ansteuerung der Schaltmittel erfolgt erst nach Ablauf einer Wartezeit von ein
bis zehn, bevorzugt von drei, Minuten nach Abschalten des Fahrzeugmotors.
Das Ausgangssignal des erstes Sensormittels, durch welches das Abschalten des
Fahrzeugmotors detektiert wird, des zweiten Sensormittels, welches einen innerhalb
des Zündschlosses befindlichen Zündschlüssel detektiert und des dritten Sen
sormittels, welches entweder die Belastung der Sitzflächen der Sitze im Fahr
zeuginnenraum, insbesondere des Fahrersitzes, oder durch Fahrzeuginsassen
verursachte Erschütterungen detektiert, sowie das Ausgangssignal der Zeit-
Schalteinheit werden durch das als UND-Glied ausgebildete Schaltmittel logisch
verknüpft. Das Ausgangssignal des Schaltmittels wird zum Ansteuern der
Einrichtung zum Verriegeln der Fahrzeugtüren genutzt. Dadurch wird in vorteilhafter
Weise erreicht, daß die Fahrzeugtüren durch die Verriegelungseinrichtung erst dann
verschlossen werden können, nachdem alle Personen das Fahrzeug verlassen haben
und sich der Zündschlüssel nicht mehr im Zündschloß befindet.
Nach einer anderen günstigen Ausführungsform der Erfindung weist der Zünd
schlüssel einen Signalgeber auf und für die erfindungsgemäße Vorrichtung ist ein
viertes Sensormittel vorgesehen, welches als Empfänger für ein spezielles, von dem
Signalgeber abgegebenes, Signal ausgebildet ist.
Der Signalgeber ist als gepulster Hochfrequenzsender manuell zur üblichen
Fernbedienung der zentralen Verriegelungseinrichtung oder durch einen im Fahrzeug
angeordneten Steuersender aktivierbar und gibt dabei jeweils ein hochfrequentes
Signal mit unterschiedlicher Frequenz und Leistung ab. Der Steuersender wird nur
dann für eine kurze Zeitspanne eingeschaltet, wenn der Zündschlüssel aus dem
Zündschloß entfernt worden und die Wartezeit verstrichen ist. Die Ausgangsimpulse
des Hochfrequenzsenders bei Aktivierung durch den Steuersender weisen eine
relativ geringe Leistung auf und die Empfindlichkeit des vierten, als Empfänger des
Sensormittels ist derart gewählt, daß die Impulsleistung des Signalgebers die
Empfindlichkeitsschwelle des Empfängers nur dann überschreitet, wenn sich der
Zündschlüssel in unmittelbarere Nähe des vierten Sensormittels, d. h. im Innenraum
des Fahrzeugs, befindet.
Durch eine zusätzliche UND-Verknüpfung des negierten Ausgangssignals des
vierten Sensormittels mit dem Ausgangssignal des die Ausgangssignale der übrigen
Sensormittel logisch verknüpfenden UND-Gliedes wird gesichert, daß die zentrale
Verriegelungseinrichtung nur aktivierbar ist, wenn sich der Zündschlüssel außerhalb
des Kraftfahrzeugs befindet.
In einer vorteilhaften Variante der Erfindung ist eine Alarmeinrichtung vorgesehen,
welche aktivierbar ist, wenn Erschütterungen des Kraftfahrzeugs auftreten,
nachdem das automatische Verriegeln der Fahrzeugtüren erfolgt ist.
Dazu weist die erfindungsgemäße Vorrichtung ein zusätzliches UND-Glied auf,
durch welches das Ausgangssignal des zweiten Sensormittels zum Detektieren von
im Fahrzeuginnenraum befindlichen Personen und das Ausgangssignal der die
Verriegelungseinrichtung aktivierenden Schalteinrichtung logisch verknüpft werden.
Das im Eventualfall am Ausgang des zusätzlichen UND-Gliedes anstehende Signal
löst die Aktivierung der Alarmeinrichtung aus. Für den Fall, daß die Zentral-
Verriegelungseinrichtung des Kraftfahrzeugs durch eine Infrarot-Fernbedienung
betätigbar ist, weist die Schalteinrichtung zum Aktivieren der Verriegelungsein
richtung einen Infrarot-Empfänger auf, so daß bei manuellem Bedienen des dem
Zündschlüssel zugeordneten Infrarot-Senders die Schalteinrichtung zurückgesetzt
wird und die Fahrzeugtüren entriegelt werden. Die Funktion des Signalgebers beim
Detektieren der Position eines aus dem Zündschloß entfernten Zündschlüssels wird
davon nicht beeinflußt.
Entsprechend einer anderen günstigen Weiterbildung der Erfindung ist eine Schalt-
Einheit zum Sperren von manuellen Verriegelungsmitteln an den Fahrzeugtüren,
beispielsweise der an der Innenseite der jeweiligen Fahrzeugtür herausragenden
zapfenförmigen Bedienelemente für die Verriegelungsvorrichtung, vorgesehen,
welche in Abhängigkeit von der Position des Zündschlüssels aktivierbar ist. Diese
Schalt-Einheit ist mit dem zweiten Sensormittel zum Detektieren der Position des
Zündschlüssels verbunden. Die Schalt-Einheit gibt ein die manuellen Verriegelungs
mittel sperrendes Ausgangssignal ab, wenn sich der Zündschlüssel im Zündschloß
des Kraftfahrzeugs befindet.
Dadurch kann in vorteilhafter Weise die Möglichkeit ausgeschlossen werden, daß
das Türschloß manuell verriegelt und die Fahrzeugtür danach zugeworfen wird,
obwohl der Zündschlüssel noch im Zündschloß steckt.
Andere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
gekennzeichnet bzw. werden nachstehend zusammen mit der Beschreibung der
bevorzugten Ausführung der Erfindung anhand der Figuren näher dargestellt. Es
zeigen:
Fig. 1 eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung in Form eines
Blockschaltbildes,
Fig. 2 eine vorteilhafte Weiterbildung der in Fig. 1 gezeigten Ausführungs
form der Erfindung,
Fig. 3 eine günstige Ausführungsform eines für die erfindungsgemäße
Schafteinrichtung gemäß Fig. 2 vorgesehenen elektronischen
Zündschlüssels in Draufsicht, sowie
Fig. 4 eine andere Weiterbildung der Erfindung in Form eines Blockschaltbil
des.
Fig. 1 zeigt das Blockschaltbild einer Vorrichtung 1 zum Steuern einer Zentral-
Verriegelungseinrichtung für das Verschließen der Türen eines Personenkraftwagens
2. Durch diese Vorrichtung wird verhindert, daß ein Verriegeln der Fahrzeugtüren
erfolgt, wenn sich Personen im Fahrgastinnenraum befinden und der zum Starten
des Personenkraftwagens 2 erforderliche Zündschlüssel versehentlich noch im
Zündschloß 4 verblieben ist.
Die Vorrichtung 1 weist einen Logik-Baustein 6 mit einem UND-Glied 5 auf, durch
welchen der Betriebszustand des Fahrzeugmotors 7 erfaßt, die Position des
Zündschlüssels 3 detektiert und eine sich eventuell noch im Fahrzeug 2 aufhaltende
Person, beispielsweise der Fahrer, festgestellt werden können. Dazu sind einerseits
zwei der Eingänge des UND-Gliedes 5 über die Signalleitungen 4.1 und 4.2 mit dem
Zündschloß 4 verbunden, über welche der am Schalter 8 beim Ausschalten der
Zündung entstehende Spannungsimpuls und das Ausgangssignal eines den im
Zündschloß befindlichen Zündschlüssel detektierenden Sensors 9 auf das UND-Glied
geschaltet werden. Zusätzlich ist ein Drucksensor 11 vorgesehen, welcher - in dem
Fahrersitz eingebaut - durch die Gewichtsbelastung die Anwesenheit des Fahrers
detektiert. Der Negator 12 überträgt über die Signalleitung 12.1 einen ent
sprechenden Schaltimpuls, wenn der Fahrer das Fahrzeug 2 verläßt und der Sitz
dadurch entlastet wird.
Darüberhinaus aktiviert der Ausschaltimpuls auf der Signalleitung 4.2 eine Zeit-
Schalteinheit 13, an deren Ausgang erst nach Ablauf einer vorgebbaren Wartezeit
ein Schaltimpuls erzeugt und über die Signalleitung 13.1 auf den vierten Eingang
des UND-Gliedes 5 geschaltet wird. Erst nach dieser Zeitspanne gibt der Logik-
Baustein 6 ein Ausgangssignal auf den ersten Signaleingang einer zu aktivierenden
Schalteinrichtung 14, deren Ausgangssignal über die Signalleitung 14.1 die die
Fahrzeugtüren verriegelnde Zentral-Verriegelungseinrichtung ansteuert.
Die Wartezeit, in welcher ein Abziehen des Zündschlüssels und ein Verlassen des
Fahrzeugs bequem möglich ist und nach welcher die Zeit-Schalteinheit 13 das
Ausgangssignal abgibt, ist nach persönlichem Ermessen in einem Bereich von einer
bis zehn Minuten einstellbar. In der Praxis hat sich eine Zeit von etwa drei bis vier
Minuten als ausreichend erwiesen.
Entsprechend der in Fig. 2 gezeigten Weiterbildung 1' der erfindungsgemäßen
Vorrichtung ist ein Logik-Baustein 6' mit einem zusätzlichen UND-Glied 15
vorgesehen, um durch einen weiteren Sensor 16 zu sichern, daß sich der bereits
aus dem Zündschloß 4 entfernte Zündschlüssel auch tatsächlich außerhalb des
Fahrzeugs 2 befindet, bevor die Fahrzeugtüren verriegelt werden können. Dazu
weist der in Fig. 3 dargestellte Zündschlüssel 3 einen Schlüsselanhänger 3.1 auf,
in welchem ein durch eine Batterie 3.2 gespeister Impulsgeber 3.3 angeordnet ist.
Der Impulsgeber 3.3 ist einerseits durch mechanischen Druck per Hand zur Abgabe
eines Signals 3.4 mit der Frequenz f1 aktivierbar, welches zum Ansteuern der zen
tralen Verriegelungseinrichtung dient. Andererseits gibt der Impulsgeber 3.3 nach
Aktivierung durch einen im Kraftfahrzeug vorgesehenen Steuersender 17 ein Signal
3.5 mit relativ geringer Leistung und einer Frequenz f2 ab. Der Steuersender 17
wird durch Abziehen des Zündschlüssels 3 aus dem Zündschloß 4 nach Ablauf der
Wartezeit für eine geringe Zeitdauer eingeschaltet. Der auf die hochfrequenten
Signale 3.5 des Impulsgebers 3.3 abgestimmte Sensor 16 der Vorrichtung 1' weist
eine derart geringe Empfindlichkeit auf, so daß sein Signalausgang 16.1 nur dann
aktiviert ist, wenn sich der Zündschlüssel 3 in relativer Nähe zu ihm, d. h. innerhalb
des Fahrzeuginnenraums, befindet.
In der Signalleitung 16.1 ist ein Negator 19 vorgesehen, so daß der Logik-Baustein
6' nur dann einen auf der Signalleitung 6.1' zu der Schaltvorrichtung 14 über
tragenen Ausgangsimpuls abgibt, wenn der Zündschlüssel 3 - sich außerhalb des
Fahrzeugs befindlich - nicht mehr von dem Sensor 16 detektiert werden kann und
außerdem alle Personen das Fahrzeug verlassen haben.
Um im Fahrzeuginnenraum befindliche Personen zu detektieren, ist ein Bewegungs-
oder Erschütterungssensor 18 vorgesehen, dessen Ausgang über einen Negator 12
auf den Eingang des UND-Gliedes 5 geschaltet ist. Das Abschalten des Motors 7
und das Abziehen des Zündschlüssels 3 wird in der in den Ausführungen zu Fig.
1 beschriebenen Art und Weise durch die Sensoren 8 und 9 detektiert. Gleicherma
ßen ist eine Zeit-Schalteinheit 13 zur Sicherung des Einhaltens einer Wartezeit vor
Verriegeln der Türen des Fahrzeugs 2 vorgesehen. Das Ausgangssignal des
Bewegungs- oder Erschütterungssensors 18 ist in vorteilhafter Weise zum
Ansteuern einer Alarmeinrichtung 21 nutzbar, wenn die Türen des Fahrzeugs 2
- wie vorstehend beschrieben - verriegelt worden sind.
Die Signalleitung 14.1 am Ausgang der Schaltvorrichtung 14 und die Signalleitung
18.1 des Bewegungs- oder Erschütterungssensors 18 sind jeweils auf einen
Eingang eines UND-Gliedes 20 geschaltet, so daß bei verriegelten Fahrzeugtüren
und einer nachträglich detektierten Erschütterung des Fahrzeugs 2 auf der
Signalleitung 20.1 ein Impuls zum Aktivieren der Alarmeinrichtung 21 übertragen
wird.
Für den Fall, daß die Zentral-Verriegelungseinrichtung des Kraftfahrzeugs 2 durch
eine Infrarot-Fernbedienung betätigbar ist, weist die Schalteinrichtung 14 zum
Aktivieren der Zentral-Verriegelungseinrichtung einen Infrarot-Empfänger 22 auf, so
daß bei Bedienen des in dem Zündschlüssel angeordneten Infrarot-Senders die
Schalteinrichtung 14 durch ein Signal 23 zurückgesetzt wird und die Fahrzeugtüren
durch ein Steuersignal auf der Leitung 14.2 entriegelt werden. Die Fähigkeit des in
dem Anhänger 3.1 des Zündschlüssels 3 vorhandenen Signalgebers 3.3 zur Abgabe
des Signals 3.5 mit der Frequenz f2 zum Detektieren der Position eines aus dem
Zündschloß entfernten Zündschlüssels 3 wird davon nicht beeinflußt.
Das in Fig. 4 gezeigte Blockschaltbild einer Vorrichtung 1" zum Steuern einer
zentralen Verriegelungsvorrichtung weist eine zusätzliche Schalt-Einheit 24 auf,
welche durch eine Signalleitung 25 mit dem in dem Zündschloß 4 angeordneten
Sensor 9 zum Detektieren eines im Zündschloß befindlichen Zündschlüssels
verbunden ist. Das Sensorausgangssignal aktiviert bei eingestecktem Zündschlüssel
die Schalt-Einheit 24, deren Ausgangssignal auf der Steuerleitung 24.1 zu der zen
tralen Verriegelungseinrichtung übertragen wird und eine mechanische Sperre
auslöst, welche ein Niederdrücken der zapfenförmigen Türknöpfe an der Innenseite
der Fahrzeugtüren blockiert. Somit kann die Möglichkeit, die Verriegelungsein
richtung mittels manueller Betätigung der an der Innenseite der Fahrzeugtüren
vorgesehenen Türknöpfe zu aktivieren, gesperrt werden.
Die Erfindung beschränkt sich in ihrer Ausführung nicht auf die vorstehend
angegebenen bevorzugten Ausführungsbeispiele. Vielmehr ist eine Anzahl von
Varianten denkbar, welche von der dargestellten Lösung auch bei grundsätzlich
anders gearteten Ausführungen Gebrauch macht.
Claims (10)
1. Vorrichtung (1; 1'; 1'') zum Steuern einer für das Verschließen der Türen
eines Kraftfahrzeugs (2) vorgesehenen zentralen Verriegelungseinrichtung,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - Sensormittel (8, 9, 11, 18), welche den Betriebszustand des Fahrzeug motors (7), das Vorhandensein des Zündschlüssels (3) für das Kraftfahr zeug (2) im Fahrzeuginnenraum und eine sich im Fahrzeuginnenraum be findliche Person detektieren, und
- - Schaltmittel (5, 10, 12, 15, 19) zur logischen Verknüpfung der Aus gangssignale der Sensormittel (8, 9, 11, 18) derart vorgesehen sind,
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Zeit-Schalteinheit
(13) zur Vorgabe einer Wartezeit vor Aktivierung der Verriegelungsein
richtung.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeit-
Schalteinheit (13) einstellbar ausgebildet und die Abgabe eines Ausgangs
signals nach Ablauf einer Wartezeit von ein bis zehn, bevorzugt von drei,
Minuten nach Abschalten des Fahrzeugmotors (7) vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet
durch ein erstes Sensormittel (8), durch welches das Abschalten des
Fahrzeugmotors (7) detektiert wird, ein zweites Sensormittel (9), welches
den innerhalb des Kraftfahrzeugs (2) befindlichen Zündschlüssel (3) detek
tiert und ein drittes Sensormittel (11, 18), durch welches entweder die
Belastung der Sitzflächen der Sitze im Fahrzeuginnenraum, insbesondere des
Fahrersitzes, oder durch Fahrzeuginsassen verursachte Bewegungen
detektiert werden.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zünd
schlüssel (3) einen Signalgeber (3.3) aufweist und ein viertes Sensormittel
vorgesehen ist, welches einen Empfänger (16) für die von dem Signalgeber
(3.3) abgegebenen Signale bildet.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalgeber
als gepulster Hochfrequenzsender (3.3) ausgebildet ist, welcher durch
manuelle Aktivierung oder nach Funkansteuerung jeweils Signale (3.4, 3.5)
mit unterschiedlicher Frequenz und Leistung abgibt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ausgangsleistung des Signals (3.5) und die Empfindlichkeit des Empfängers
(16) derart gewählt sind, daß der Empfänger (16) nur bei im Innenraum des
Fahrzeugs (2) befindlichem Zündschlüssel (3) aktiviert wird.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5, 6 oder 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß zur Funkansteuerung des Signalgebers (3.3) ein Steuersender
(17) vorgesehen ist, welcher durch Entnahme des Zündschlüssels aus dem
Zündschloß nach Ablauf der durch die Zeit-Schalteinheit (13) vorgegebenen
Wartezeit einschaltbar ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß eine Alarmeinrichtung (21) vorgesehen ist, welche durch nach
dem automatischen Verriegeln der Fahrzeugtüren auftretende Erschütterun
gen des Kraftfahrzeugs (2) durch die Ausgangssignale des Bewegungs
melders (18) aktivierbar ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet
durch eine Schalteinrichtung, welche eine manuell bedienbare Verriegelungs
vorrichtung erst dann aktivierbar schaltet, wenn sich der Zündschlüssel (3)
außerhalb des Zündschlosses (4) des Kraftfahrzeugs (2) befindet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914111A DE19914111A1 (de) | 1999-03-23 | 1999-03-23 | Steuervorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914111A DE19914111A1 (de) | 1999-03-23 | 1999-03-23 | Steuervorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19914111A1 true DE19914111A1 (de) | 2000-09-28 |
Family
ID=7902753
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19914111A Ceased DE19914111A1 (de) | 1999-03-23 | 1999-03-23 | Steuervorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19914111A1 (de) |
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