DE19913814C1 - Kraftspeicher für einen Stufenschalter - Google Patents
Kraftspeicher für einen StufenschalterInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Kraftspeicher für einen Stufenschalter, der, wie üblich, einen längsbeweglichen Aufzugsschlitten, ein ebenfalls längsbewegliches Abtriebsteil und dazwischen angeordnete Kraftspeicherfedern aufweist. Um zu erreichen, daß eine vom sprungartig ausgelösten Abtriebsteil betätigte Abtriebswelle, die ihrerseits den Stufenschalter betätigt, immer nur in eine Richtung gedreht wird, ist das Abtriebsteil an seinen Längsseiten mit Längsverzahnungen versehen, in die ein Zahnrad bewegungsabhängig einrückbar ist. Die richtungsabhängige Einrückung des Zahnrades kann auf besonders vorteilhafte Weise entweder durch entsprechende Auslenkung eines Exzenters oder durch vertikalen Versatz erfolgen.
Description
Die Erfindung betrifft einen Kraftspeicher für einen Stufenschalter gemäß dem Oberbegriff des ersten
Patentanspruches. Ein solcher Kraftspeicher ist aus den DE-PS 19 56 369 und 28 06 282 bereits be
kannt.
Derartige Kraftspeicher dienen zur sprungartigen Betätigung der Lastumschalter von Stufenschaltern;
sie werden zu Beginn jeder Betätigung des Stufenschalters von dessen Antriebswelle aufgezogen,
d. h. gespannt. Sie bestehen im wesentlichen aus einem Aufzugsschlitten und einem Abtriebsteil, das
oftmals auch als Sprungschlitten bezeichnet wird, zwischen denen Kraftspeicherfedern als Energie
speicher angeordnet sind.
Der Aufzugsschlitten wird dabei durch einen mit der Antriebswelle verbundenen Exzenter relativ zum
Abtriebsteil hin bewegt, dadurch werden die dazwischen befindlichen Kraftspeicherfedern gespannt.
Hat der Aufzugsschlitten seine neue Endposition erreicht, wird die Arretierung des Abtriebsteiles auf
gehoben und das Abtriebsteil damit gelöst. Dieses folgt nun sprungartig, da unter der Kraft der ge
spannten Kraftspeicherfedern stehend, der vorangegangenen Bewegung des Aufzugsschlittens nach.
Diese sprungartige Bewegung des Abtriebsteils wird über eine Kurbel in eine Drehbewegung einer
Abtriebswelle umgewandelt; diese sprungartig sich drehende Abtriebswelle wiederum dient zur Betäti
gung des Lastumschalters des Stufenschalters, d. h. zur Umschaltung zwischen der bisherigen und
der neu vorgewählten Wicklungsanzapfung unter Last.
Bei jeder Schaltung bewegen sich also zunächst Aufzugsschlitten und später Abtriebsteil immer ab
wechselnd einmal in eine linke und einmal in eine rechte Endposition. In der Folge dreht sich die den
Lastumschalter betätigende Abtriebswelle jeweils abwechselnd mit unterschiedlichem Drehsinn.
Bei den meisten Lastumschaltern bzw. den zugrundeliegenden elektrischen Schaltungen dieser Ge
räte, besonders solchen mit mechanischen Schaltkontakten, ist dies durchaus erwünscht und in Ord
nung: Diejenigen Kontakte, die als letzte geschlossen worden sind, etwa die Dauerhauptkontakte,
öffnen bei der nachfolgenden Schaltung wieder als erste usw.
Es gibt jedoch auch eine Reihe von Anwendungsfällen, insbesondere bei Stufenschaltern mit Vaku
umschaltzellen oder auch Thyristoren als Schaltelementen, bei denen sogenannte unsymmetrische
Schaltungen realisiert werden müssen, d. h. bei jeder Umschaltung müssen verschiedene Kontakte
immer in der gleichen, vorbestimmten Reihenfolge als feststehende, unveränderliche Schaltsequenz
betätigt werden.
Bei solchen unsymmetrischen Schaltungen sind die beschriebenen herkömmlichen gattungsgemäßen
Kraftspeicher mit ihrer alternierenden Auslöserichtung generell ungeeignet.
Vielmehr sind Kraftspeicher erforderlich, die stets in der selben Richtung auslösen, unabhängig von
Art und Richtung ihres Aufzuges.
Dieses Problem ist nicht neu; in der WO 89/08924 ist bereits ein solcher Kraftspeicher beschrieben.
Dabei sind die Kraftspeicherfeder und ein angetriebenes Element mit einem Koppelelement verbun
den, das unabhängig von der Drehrichtung der antreibenden Welle nur in einer Richtung drehbar ist.
Dieser vorgeschlagene Kraftspeicher ist jedoch insgesamt zu kompliziert; er benötigt eine Vielzahl
konzentrisch auf der Antriebs- bzw. der Abtriebswelle anzuordnender drehbarer Bauteile, Rastele
mente, Mitnehmer, Kurbel- und Koppelelemente. Durch die notwendige konzentrische Anordnung auf
den beiden zueinander fluchtenden Wellen, der Antriebswelle und der Abtriebswelle, ergibt sich not
wendigerweise ein großer Platzbedarf für diesen Kraftspeicher, insbesondere eine große Bauhöhe.
Zudem werden ganz erhebliche Genauigkeitsanforderungen an die einzelnen Bauteile gestellt. Aus
diesen Gründen hat sich diese Lösung kommerziell nicht durchsetzen können. Im Gegenteil: Der
Trend geht bisher eher dahin, unsymmetrische Schaltungen durch solche symmetrische Schaltungen
zu ersetzen, die sich mit herkömmlichen, alternierend auslösenden Kraftspeichern realisieren lassen.
Dies, obwohl die beschriebenen unsymmetrischen Schaltungen in vielen Fällen technisch durchaus
vorteilhafter wären, weniger Bauteile benötigen oder höhere elektrische Schaltleistungen realisieren
könnten.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Kraftspeicher der eingangs genannten Gattung anzugeben, der
für unsymmetrische Schaltungen geeignet ist, also stets in der gleichen Bewegungsrichtung auslöst,
dennoch aber das einfache und seit Jahrzehnten bewährte Prinzip von ineinander verschachtelten
Aufzugsschlitten und Abtriebsteil mit dazwischen angeordneten und durch eine Relativbewegung der
genannten Bauteile zueinander spannbaren Kraftspeicherfedern beibehält.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Kraftspeicher mit den Merkmalen des ersten Pa
tentanspruches gelöst. Die Unteransprüche betreffen jeweils besonders vorteilhafte Weiterbildungen
der Erfindung.
Der besondere Vorteil des erfindungsgemäßen Kraftspeichers liegt in der Beibehaltung des bisheri
gen, weiter oben ausführlich erläuterten Funktionsprinzips mit Aufzugsschlitten, Abtriebsteil und da
zwischenliegenden Kraftspeicherfedern. Durch die ineinander gebauten, verschachtelten Bauteile ist
der gesamte Kraftspeicher besonders platzsparend, vor allem sehr flach realisierbar. Es ist nicht not
wendig, wie bei der bekannten Lösung aus der WO 89/08924 Antriebs- und Abtriebswelle räumlich zu
trennen und aufzuteilen.
Auch die bewährte Längsbewegung sowohl des aufziehenden als auch des auslösenden Teiles, die
hinsichtlich der auftretenden Kräfte und auch der einzuhaltenden Genauigkeitsanforderungen Vorteile
bietet, kann beibehalten werden.
Die allgemeine erfinderische Idee, die den beiden erfindungsgemäßen Ausführungsformen des
Kraftspeichers, die nachfolgend noch näher erläutert werden, zugrundeliegt, besteht darin, daß das an
sich bekannte Abtriebsteil an seinen beiden Längsseiten mit jeweils einer Innenverzahnung versehen
ist, die in der Art einer Zahnstange ausgebildet ist, wobei ein mit der Abtriebswelle in Verbindung ste
hendes Zahnrad je nach Auslöserichtung des Abtriebsteiles in jeweils eine dieser beiden
Längsverzahnungen - und nur in eine - eingreift und um einen bestimmten Drehwinkel immer in der
gleichen Richtung gedreht wird. Mit anderen Worten: Dieses Zahnrad wird entweder an einer Seite
von einer Längsverzahnung, die sich von oben nach unten bewegt, angetrieben oder auf der anderen
Seite von der anderen Längsverzahnung, die sich von unten nach oben bewegt. Im Ergebnis ergibt
sich eine Drehung des Zahnrades und damit der Abtriebswelle immer in der selben Richtung.
Es können Drehwinkel von etwa 10 Grad bis ca. 720 Grad realisiert werden. Dadurch ist es möglich,
verlängerte. Umschaltzeiten zu erzielen, was beispielsweise bei Stufenschaltern, bei denen Vakuum
schaltzellen angesteuert werden müssen, von Vorteil sein kann. Im Normalfall wird man wegen der in
aller Regel dreiphasigen Anordnung einen Winkel von 120 Grad wählen.
Ein zusätzlicher Vorteil beim erfindungsgemäßen Kraftspeicher besteht darin, daß ohne weiteres ein
alternierender Bewegungsablauf für Dauerhauptkontakte direkt vom Sprungschlitten abgegriffen wer
den kann.
Die Erfindung soll nachfolgend anhand von Zeichnungen beispielhaft noch näher erläutert werden.
Es zeigen:
Fig. 1 eine erste Ausführungsform der Erfindung in seitlicher Schnittdarstellung
Fig. 2 eine schematische Draufsicht dieser ersten Ausführungsform
Fig. 3 eine schematische Darstellung einer Schaltsequenz dieser Ausführungsform
Fig. 4 eine zweite Ausführungsform dieser Erfindung in seitlicher Schnittdarstellung
Fig. 5 eine schematische Darstellung einer Schaltsequenz dieser zweiten Ausführungsform
von oben
Fig. 1 zeigt eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Kraftspeichers. Von oben führt
eine Antriebswelle 1 in den eigentlichen Kraftspeicher. Die Antriebswelle 1 weist einen Exzenter 2 auf,
durch den auf bekannte Weise ein Aufzugsschlitten 3 bewegbar ist. Zwischen dem Aufzugsschlitten 3
und einem Abtriebsteil 6 sind Kraftspeicherfedern 4, 5 angeordnet, die durch die Bewegung des Auf
zugsschlittens 3 relativ hin zum Abtriebsteil 6 spannbar sind. Das Abtriebsteil 6 ist durch beidseitige
Klinken 7, 8 arretiert. Diese Klinken weisen jeweils ein Betätigungsteil 9, 10 auf, das vom Aufzugs
schlitten 3 ausgelenkt wird, wenn dieser seine neue Endstellung erreicht hat. Durch diese Auslenkung
wird das bisher durch die Klinken 7, 8 arretierte Abtriebsteil 6 freigegeben und folgt sprungartig der
Bewegung des Aufzugsschlittens 3 nach. Bis hierhin entspricht die Wirkungsweise dem aus dem
Stand der Technik Bekannten. Erfindungsgemäß weist das Abtriebsteil 6 zwei sich in Längsrichtung
erstreckende, parallel zueinander verlaufende, nach innen gerichtete Längsverzahnungen 11, 12 auf.
Ferner ist auf der Antriebswelle 1 ein weiterer Exzenter 13 angeordnet, auf dem ein Zahnrad 14 dreh
bar gelagert ist. Die Verzahnung des Zahnrades 14 ist derart dimensioniert, daß sie wahlweise mit
einer der beiden Längsverzahnungen 11, 12 korrespondieren kann. Der Exzenter 13 und das Zahnrad
14 sind insgesamt so dimensioniert, daß bei voller, in Bewegungsrichtung seitlicher, Auslenkung des
Exzenters 13 das Zahnrad 14 jeweils vollständig in eine der beiden Längsverzahnungen 11 oder 12
eingreift. Das Zahnrad 14 seinerseits ist durch Kopplungselemente 15, 16 mit einem Abtriebswellen
flansch 17 eine Abtriebswelle 18 verbunden. Als Kopplungselemente 15, 16 eignen sich beispielswei
se sogenannte "Oldham"-Kupplungen, die eine exzentrische Kraftübertragung auf ein zentrisches
Glied ermöglichen. Die Abtriebswelle 18 ist als Hohlwelle ausgebildet und zentrisch um die Antriebs
welle 1 herum aus dem Kraftspeicher herausgeführt. Zur Führung der Antriebswelle 1 als auch der
Abtriebswelle 18 dienen nur angedeutete Lager 19, 20.
Fig. 2 zeigt in schematischer Darstellung nur das Abtriebsteil 6 mit einer sog. "Triebstockverzahnung"
und die damit in Verbindung stehenden Bauteile allein noch einmal von oben. Es ist zunächst einmal
zu erkennen, daß das Abtriebsteil 6 eine mittige Aussparung 21 aufweist, so daß die übrigen Bauteile
dieses Abtriebsteil 6 durchdringen können. Zu erkennen sind in dieser Figur weiterhin die beiden pa
rallelen Längsverzahnungen 11, 12, ferner der bereits erläuterte Exzenter 13, der fest auf der An
triebswelle 1 angeordnet ist und seinerseits das Zahnrad 14 frei drehbar aufnimmt. In der gezeigten
Darstellung ist der Exzenter 13 in Bewegungsrichtung des Abtriebsteils 6 gesehen quer vollständig
nach links ausgelenkt; das Zahnrad 14 greift in die linke Längsverzahnung 12 ein, während zur rech
ten Querverzahnung 11 kein Kontakt besteht.
Die Funktionsweise dieser ersten erfindungsgemäßen Anordnung läßt sich anhand der Fig. 3 ver
deutlichen, die noch weiter schematisiert ist und eine vollständige Umschaltsequenz darstellt. Dabei
sind die nacheinander ablaufenden Schritte während einer Umschaltung von links nach rechts darge
stellt. Zunächst einmal wird der nicht dargestellte Aufziehschlitten 3 in Pfeilrichtung bewegt, d. h. durch
die Antriebswelle 1 gegen die Kraft der Kraftspeicherfedern 4, 5 gespannt. Gleichzeitig wird bei die
sem Aufziehvorgang, bei dem sich die Antriebswelle 1 um 180 Grad gedreht, der Exzenter 13 in seine
linke Endposition gebracht und verschiebt damit das Zahnrad 14 in den Bereich der linken Längsver
zahnung 12. Wenn der Aufzugsschlitten 3 seine neue Endstellung erreicht hat, wird die Klinke 8 gelöst
- die Klinke auf der anderen Seite ist hier weggelassen - und das Abtriebsteil 6 bewegt sich sprun
gartig in Pfeilrichtung, d. h. nach oben. Dabei nimmt die Längsverzahnung 12 das Zahnrad 14 mit und
dreht es um einen Winkel von etwa 120 Grad. Diese Drehbewegung wird über die weiter oben erläu
terten Kopplungselemente 15, 16 auf den Abtriebswellenflansch 17 und damit die Abtriebswelle 18,
die den Lastumschalter des - nicht dargestellten - Stufenschalters betätigt, übertragen. Bei der näch
sten Umschaltung dreht sich die Antriebswelle 1 wiederum um 180 Grad und bringt damit den Exzen
ter 13 in die entgegengesetzte Endposition und damit wiederum das Zahnrad 14 in Eingriff mit der
anderen Längsverzahnung 11. Gleichzeitig wird der Aufzugsschlitten in die entgegengesetzte Endpo
sition bewegt. Nachdem er diese erreicht hat, wird wiederum das Abtriebsteil 6 ausgelöst und folgt in
Pfeilrichtung, in Fig. 3 nach unten, dieser Bewegung nach. Dabei wird jetzt das Zahnrad 14 von der
rechten Längsverzahnung 11 wiederum um etwa 120 Grad Drehwinkel mitgenommen, bis die in Fig.
3 ganz rechts dargestellte Endposition erreicht ist. Es ist also zu erkennen, daß trotz alternierender
Hin- und Herbewegung des Abtriebsteiles 6, in Fig. 3 abwechselnd als Bewegung nach Auslösung
nach oben bzw. nach unten dargestellt, das Zahnrad 14 stets in einer Richtung, hier im Uhrzeigersinn,
gedreht wird. In diesem ersten erläuterten Ausführungsbeispiel wird der wechselseitige Eingriff des
Zahnrades 14 in jeweils eine der beiden Längsverzahnungen 11, 12 also durch den Exzenter 13 auf
der Antriebswelle 1 realisiert, der das Zahnrad 14 entsprechend jeweils quer zur Bewegungsrichtung
des Abtriebsteiles 6 verschiebt.
In Fig. 4 und 5 ist eine zweite Ausführungsform der Erfindung dargestellt, bei der der allgemeine
erfinderische Gedanke des wechselseitigen Ineingriffbringens eines Zahnrades mit einer der beiden
Längsverzahnungen auf andere Weise gelöst ist. Zu der in Fig. 4 im Querschnitt dargestellten zwei
ten Ausführungsform sollen nachfolgend nur die von weiter oben geschilderten abweichenden Bau
teile näher beschrieben werden. Das Abtriebsteil 6 weist wiederum eine erste Längsverzahnung 11
auf sowie eine zweite, dazu parallele, Längsverzahnung 22, die jedoch in einer anderen horizontalen
Ebene sich erstreckt. Ein Zahnrad 23 ist zentrisch an einem Schiebestück 25, das in gewissen Gren
zen auf der Antriebswelle 1 axial verschiebbar gelagert ist, befestigt. Auf der Antriebswelle 1 ist dazu
ein Führungsbolzen 26 vorgesehen, der in einer Führungsnut 27 des Schiebestückes 25 läuft. Die
Führungsnut 27 weist in ihrer Kontur einen Kurvenverlauf auf, derart, daß bei Drehung der Antriebs
welle 1 durch den Führungsbolzen 26 das gesamte Schiebestück 25 und damit das Zahnrad 23 um
einen gewissen Betrag a nach oben oder unten verschiebbar ist. Dieser Betrag a entspricht dem Hö
henversatz zwischen den beiden Längsverzahnungen 11, 22. Damit wird der wechselseitige Eingriff
des Zahnrades 23 durch dessen alternierendes Höher- bzw. Tieferschieben realisiert - ein Exzenter
wie im ersten Ausführungsbeispiel sowie spezielle Kopplungselemente dazu entfallen hierbei. Das
Zahnrad 23 ist durch Lager 24 auf dem Schiebestück 25 frei beweglich angeordnet; die weiteren
Übertragungsmittel zur Abtriebswelle sind hier nicht mit dargestellt.
In Fig. 5 ist noch einmal ein Bewegungsablauf bei diesem zweiten Ausführungsbeispiel schematisch
von oben gezeigt, wobei wiederum nur das Abtriebsteil 6 und die damit in Verbindung stehenden
weiteren Bauteile gezeigt sind. In der linken Darstellung sind wiederum die Kraftspeicherfedern 4, 5
durch die Bewegung des Aufzugsschlittens 3 gespannt worden, gleichzeitig ist durch die dazu erfor
derliche Drehung der Antriebswelle 1 das Zahnrad 23 in die obere Position in Eingriff mit der linken
Längsverzahnung 11 gebracht worden. Nach Auslösung der Klinke 8 folgt wiederum das Abtriebsteil 6
sprungartig der vorangegangenen Bewegung des hier nicht dargestellten Aufzugsschlittens, und das
Zahnrad 23 wird mitgenommen und dreht sich wiederum um ca. 120 Grad. Bei der nächsten Schal
tung dreht sich die Antriebswelle 1 wiederum um 180 Grad und verschiebt mittels des Führungsbol
zens 26 in der Führungsnut 27 des Schiebestücks 25 das Zahnrad 23 in die untere andere Längsver
zahnung 22. Bei der nächsten Auslösung des Abtriebsteils 6 wird dann wiederum das Zahnrad 23
mitgenommen. Auch bei dieser Ausführungsform wird also durch das wechselseitige Ineingriffbringens
des Zahnrades 23 dessen immer in gleicher Richtung hier wiederum im Uhrzeigersinn, erfolgende
Drehbewegung realisiert.
1
Antriebswelle
2
Exzenter auf der Antriebswelle
3
Aufzugsschlitten
4
,
5
Kraftspeicherfedern
6
Abtriebsteil
7
,
8
Klinke
9
,
10
Betätigungsteil der Klinke
11
erste Längsverzahnung
12
zweite Längsverzahnung
13
weitere Exzenter auf der Antriebswelle
14
Zahnrad, auf Exzenter
13
drehbar gelagert
15
,
16
Kopplungselemente
17
Abtriebswellenflansch
18
Abtriebswelle
19
erstes Lager
20
zweites Lager
21
Aussparung des Abtriebsteiles
22
zweite Längsverzahnung in anderer Ebene
23
zentrisch gelagertes Zahnrad
24
Lager
25
Schiebestück
26
Führungsbolzen auf Antriebswelle
1
27
Führungsnut auf Schiebestück
25
Claims (3)
1. Kraftspeicher für einen Stufenschalter,
wobei ein längsbeweglicher, mit einer Antriebswelle in Verbindung stehender Aufzugsschlitten, ein ebenfalls längsbewegliches, mit einer Abtriebswelle in Verbindung stehendes Abtriebsteil und dazwi schen angeordnete Kraftspeicherfedern vorgesehen sind,
wobei der Aufzugsschlitten bei jeder Schaltung des Stufenschalters durch die sich drehende An triebswelle alternierend in jeweils eine von zwei entgegengesetzten Richtungen bewegbar ist, derart, daß die Kraftspeicherfedern spannbar sind,
und wobei nach Erreichen der neuen Endstellung des Aufzugsschlittens das bis dahin arretierte Ab triebsteil auslösbar ist und sprungartig der Bewegungsrichtung des Aufzugsschlittens nachfolgt, dadurch gekennzeichnet,
daß das Abtriebsteil (6) an jeder seiner beiden Längsseiten jeweils eine nach innen gerichtete, paral lele Längsverzahnung (11; 12, 22) aufweist,
daß ein mit der Antriebswelle (1) in Verbindung stehendes Zahnrad (14; 23) je nach Auslöserichtung des Abtriebsteiles (6) in jeweils eine der beiden Längsverzahnungen (11 oder 12, 22) einrückbar und um einen bestimmten Drehwinkel in immer gleicher Richtung drehbar ist, und daß das Zahnrad (14; 23) mit der Abtriebswelle (18) in Verbindung steht.
wobei ein längsbeweglicher, mit einer Antriebswelle in Verbindung stehender Aufzugsschlitten, ein ebenfalls längsbewegliches, mit einer Abtriebswelle in Verbindung stehendes Abtriebsteil und dazwi schen angeordnete Kraftspeicherfedern vorgesehen sind,
wobei der Aufzugsschlitten bei jeder Schaltung des Stufenschalters durch die sich drehende An triebswelle alternierend in jeweils eine von zwei entgegengesetzten Richtungen bewegbar ist, derart, daß die Kraftspeicherfedern spannbar sind,
und wobei nach Erreichen der neuen Endstellung des Aufzugsschlittens das bis dahin arretierte Ab triebsteil auslösbar ist und sprungartig der Bewegungsrichtung des Aufzugsschlittens nachfolgt, dadurch gekennzeichnet,
daß das Abtriebsteil (6) an jeder seiner beiden Längsseiten jeweils eine nach innen gerichtete, paral lele Längsverzahnung (11; 12, 22) aufweist,
daß ein mit der Antriebswelle (1) in Verbindung stehendes Zahnrad (14; 23) je nach Auslöserichtung des Abtriebsteiles (6) in jeweils eine der beiden Längsverzahnungen (11 oder 12, 22) einrückbar und um einen bestimmten Drehwinkel in immer gleicher Richtung drehbar ist, und daß das Zahnrad (14; 23) mit der Abtriebswelle (18) in Verbindung steht.
2. Kraftspeicher nach Patentanspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Antriebswelle (1) ein Exzenter (13) vorgesehen ist, auf dem das Zahnrad (14) frei drehbar
gelagert ist, derart, daß es durch die Auslenkung des Exzenters (13) in jeweils eine der beiden Längs
verzahnungen (11 oder 12) einrückbar ist.
3. Kraftspeicher nach Patentanspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Längsverzahnungen (11, 22) in unterschiedlicher Höhe mit einem vertikalen Versatz
(a) vorgesehen sind,
daß auf der Antriebswelle (1) das Zahnrad (23) frei drehbar auf einem höhenverschiebbaren Schiebe stück (25) angeordnet ist,
und daß das Schiebestück (25) von der Antriebswelle (1) um den vertikalen Versatz (a) axial ver schiebbar ist, derart, daß durch diese Höhenverschiebung das Zahnrad (23) in jeweils eine der beiden Längsverzahnungen (11 oder 22) einrückbar ist.
daß auf der Antriebswelle (1) das Zahnrad (23) frei drehbar auf einem höhenverschiebbaren Schiebe stück (25) angeordnet ist,
und daß das Schiebestück (25) von der Antriebswelle (1) um den vertikalen Versatz (a) axial ver schiebbar ist, derart, daß durch diese Höhenverschiebung das Zahnrad (23) in jeweils eine der beiden Längsverzahnungen (11 oder 22) einrückbar ist.
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Publications (1)
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| DE1999113814 Expired - Fee Related DE19913814C1 (de) | 1999-03-26 | 1999-03-26 | Kraftspeicher für einen Stufenschalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
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- 1999-03-26 DE DE1999113814 patent/DE19913814C1/de not_active Expired - Fee Related
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