DE19910566A1 - Verfahren zum Aufwickeln einer Materialbahn sowie Wickelmaschine zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zum Aufwickeln einer Materialbahn sowie Wickelmaschine zur Durchführung des VerfahrensInfo
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Abstract
Bei einer Wickelmaschine 10 zum Aufwickeln einer Materialbahn 12 wie insbesondere einer Papier- oder Kartonbahn wird die Materialbahn 12 über eine Tragtrommel 20 geführt und zwischen der Tragtrommel 20 und dem Tambour 14, 14' ein Wickelspalt 22 gebildet und die Materialbahn 12 für einen jeweiligen Tambourwechsel durchtrennt. Die Materialbahn 12 wird mittels wenigstens eines allgemein quer zur Bahnlaufrichtung L verfahrbaren Trennelements 26 geschnitten, indem das Trennelement 26 im Bereich eines der beiden Bahnränder im Abstand von diesem angesetzt und anschließend bei laufender Materialbahn 12 zumindest bis zur Bahnmitte verfahren wird.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aufwickeln einer Materialbahn
wie insbesondere einer Papier- oder Kartonbahn, bei dem die Material
bahn über eine Tragtrommel geführt und zwischen der Tragtrommel und
dem Tambour ein Wickelspalt gebildet wird und die Materialbahn für ei
nen jeweiligen Tambourwechsel durchtrennt wird. Sie betrifft ferner eine
Wickelmaschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 19.
Eine entsprechende Wickelmaschine wird beispielsweise am Ende einer
der Herstellung oder Veredelung einer Materialbahn dienenden Maschine
eingesetzt. Sie kann beispielsweise auch dazu dienen, eine bereits fertig
gewickelte Wickelrolle umzuwickeln. Bei der betreffenden Maschine kann
es sich beispielsweise um eine Papier-, Karton- oder Tissuemaschine han
deln.
Zum Trennen der Materialbahn für einen jeweiligen Tambourwechsel sind
verschiedene Einrichtungen bekannt. So werden neben Gooseneck und
Randkobra heute zunehmend auch mit Hochdruck betriebene Wasser
strahldüsen eingesetzt. Ein Nachteil von Gooseneck und Randkobra be
steht darin, daß die Materialbahn nicht sauber auf den neuen, noch lee
ren Tambour aufgeführt werden kann. Zudem gewährleistet das Trennen
mit Luft keinen sauberen Schnitt, was insbesondere bei stark längs orien
tierten Papieren dazu führen kann, daß die Bahn nicht über die gesamte
Breite reißt, sondern nach dem Trennen eines Teils der Bahn nur noch ein
Längsriß auftritt. Der Gooseneck weist überdies den Nachteil auf, daß er
eine aufwendige Mimik benötigt, um die Blasdüse in die Bahnmitte zwi
schen dem vollen und dem neuen, noch leeren Tambour einschwenken zu
können.
Ziel der Erfindung ist es, ein Verfahren sowie eine Wickelmaschine der
eingangs genannten Art zu schaffen, mit denen bei minimalem baulichem
Aufwand ein möglichst sicherer Trennvorgang gewährleistet ist.
Hinsichtlich des Verfahrens wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch
gelöst, daß die Materialbahn mittels wenigstens eines allgemein quer zur
Bahnlaufrichtung verfahrbaren Trennelements geschnitten wird, indem
das Trennelement im Bereich eines der beiden Bahnränder im Abstand
von diesem angesetzt und anschließend bei laufender Materialbahn zu
mindest bis zur Bahnmitte verfahren wird.
Entsprechend ist die erfindungsgemäße Wickelmaschine dadurch gekenn
zeichnet, daß wenigstens ein allgemein quer zur Bahnlaufrichtung ver
fahrbares Trennelement vorgesehen ist, das zum Schneiden der Material
bahn im Bereich eines der beiden Bahnränder im Abstand von diesem an
setzbar und anschließend bei laufender Materialbahn zumindest bis zur
Bahnmitte verfahrbar ist.
Bei dem Trennelement kann es sich insbesondere um ein Schneidelement
handeln.
Aufgrund dieser Ausbildung ist bei jedem Tambourwechsel stets ein äu
ßerst sicherer und zuverlässiger Trennvorgang gewährleistet, wobei der
hierfür erforderliche bauliche Aufwand auf ein Minimum reduziert ist.
Von Vorteil ist, wenn als Trennelement ein berührungslos arbeitendes
Trennelement wie insbesondere ein Wasserstrahl- oder Laserstrahl-
Trennelement verwendet wird.
In bestimmten Fällen ist es zweckmäßig, wenn die Materialbahn mittels
des Trennelements in Bahnlaufrichtung vor der Tragtrommel geschnitten
wird.
Bei einer zweckmäßigen alternativen Ausführungsform wird die Material
bahn mittels des Trennelements auf der Tragtrommel geschnitten.
Insbesondere in dem Fall, daß die Materialbahn mittels des Trennele
ments vor der Tragtrommel oder auf dieser geschnitten wird, ist es von
Vorteil, wenn zwei Trennelemente verwendet und die beiden Trennele
mente im Bereich der beiden Bahnränder zur Bildung eines Streifens im
Abstand vom jeweiligen Bahnrand angesetzt und schließlich jeweils zu
mindest bis zur Bahnmitte verfahren werden. In diesem Fall wird die Ma
terialbahn vorzugsweise so geschnitten, daß sich die durch die beiden
Trennelemente erzeugten Schnittlinien im Bereich der Bahnmitte über
schneiden.
Insbesondere in dem zuvor genannten Fall, daß die Materialbahn mittels
der Trennelemente vor der Tragtrommel oder auf dieser geschnitten wird,
kann es jedoch auch zweckmäßig sein, wenn nur ein Trennelement ver
wendet und das Trennelement im Bereich eines Bahnrandes zur Bildung
eines Streifens im Abstand von diesem angesetzt und anschließend bis
zum gegenüberliegenden Bahnrand verfahren wird.
Erfolgt der Schneidvorgang bei an der Tragtrommel anliegendem vollem
Tambour, so kann ein jeweiliger Streifen in einem zwischen einem neuen,
noch leeren Tambour und dem vollen Tambour gelegenen Bereich auf der
Tragwalze durchtrennt werden. Dabei kann ein jeweiliger Streifen bei
spielsweise mittels einer Blasdüse, eines Schabers oder eines Wasser
strahls durchtrennt werden.
Erfolgt der Schneidvorgang dagegen bei im Abstand von der Tragtrommel
angeordnetem vollem Tambour, so kann ein jeweiliger Streifen in dem
freiliegenden Bereich zwischen einem neuen, noch leeren Tambour und
dem vollen Tambour durchtrennt werden. Dabei kann ein jeweiliger Strei
fen mittels einer Blasdüse, eines Wasserstrahls oder eines beweglichen
Elements wie insbesondere eines Abschlagmessers durchtrennt werden.
In bestimmten Fällen ist es zweckmäßig, wenn ein jeweiliger Streifen mit
tels eines in den Wickelspalt zwischen der Tragtrommel und dem neuen
Tambour eingeführten doppelseitig wirkenden Klebeelements, vorzugswei
se mittels eines zweiseitigen Klebebands, durchtrennt wird.
Grundsätzlich kann die Materialbahn mittels des wenigstens einen Tren
nelements auch an dem neuen, noch leeren Tambour geschnitten werden.
Bei einer weiteren zweckmäßigen Ausführungsform wird die Materialbahn
mittels der Trennelemente in Bahnlaufrichtung nach der Tragtrommel ge
schnitten. In diesem Fall ist es von Vorteil, wenn zwei Trennelemente ver
wendet und die beiden Trennelemente an den beiden Bahnrändern ange
setzt und anschließend bis zum jeweiligen gegenüberliegenden Bahnrand
verfahren werden. Dabei wird die Materialbahn zweckmäßigerweise so ge
schnitten, daß sich die durch die beiden Trennelemente erzeugten
Schnittlinien im Bereich der Bahnmitte überschneiden.
Insbesondere in dem zuvor genannten Fall, daß die Materialbahn in
Bahnlaufrichtung nach der Tragtrommel geschnitten wird, kann es auch
von Vorteil sein, wenn nur ein Trennelement verwendet und das Tren
nelement an einem Bahnrand angesetzt und anschließend bis zum gegen
überliegenden Bahnrand verfahren wird.
Zur Unterstützung des Anwickelns der ersten Lagen an den neuen Tam
bour kann beispielsweise ein doppelseitiges Klebeband verwendet werden.
In den Unteransprüchen sind weitere vorteilhafte Ausführungsformen der
erfindungsgemäßen Wickelmaschine sowie des erindungsgemäßen Ver
fahrens angegeben.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen un
ter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert; in dieser zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Ausführungsform
einer Wickelmaschine, bei der der Schneidvorgang bei
an der Tragtrommel anliegendem vollem Tambour er
folgt,
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer weiteren Ausfüh
rungsform einer Wickelmaschine, bei der der
Schneidvorgang bei im Abstand von der Tragtrommel
angeordnetem vollem Tambour erfolgt,
Fig. 3 eine schematische Darstellung eines Ausführungsbei
spiels für einen Schneidvorgang, bei dem die Material
bahn mittels zweier Trennelemente in Bahnlaufrichtung
vor oder auf der Tragtrommel geschnitten wird, und
Fig. 4 eine schematische Darstellung eines Ausführungsbei
spiels für einen Schneidvorgang, bei dem die Material
bahn mittels lediglich eines Trennelements in Bahnlauf
richtung vor oder auf der Tragtrommel geschnitten wird.
Fig. 1 zeigt in rein schematischer Darstellung eine beispielhafte Ausfüh
rungsform einer erfindungsgemäßen Wickelmaschine 10 zum Aufwickeln
einer Materialbahn 12 auf einen Tambour 14, 14'. Bei der Materialbahn
12 kann es sich insbesondere um eine Papier- oder Kartonbahn handeln.
Die Wickelmaschine 10 kann somit insbesondere am Ende einer Papier-,
Karton- oder Tissuemaschine vorgesehen sein.
Zur Herstellung einer Wickelrolle 16 wird die Materialbahn 12 im An
schluß an eine Breitstreckwalze 18 über eine Tragtrommel 20 geführt, die
mit einem leeren Tambour 14' bzw. der entstehenden Wickelrolle 16 eines
bereits angewickelten Tambours einen Wickelspalt 22 bildet. Die Trag
trommel 20 und die entstehende Wickelrolle 16 werden während des Wickel
vorgangs miteinander in Kontakt gehalten, um diesen Wickelspalt 22
aufrechtzuerhalten.
Fig. 1 zeigt die Wickelmaschine 10 in einer Betriebsphase unmittelbar
vor einem Tambourwechsel, für den die Materialbahn 12 durchtrennt
werden muß. Im vorliegenden Fall liegt die fertige Wickelrolle 16 bzw. der
volle Tambour 14 an der Tragtrommel 20 an. Schräg oberhalb der Trag
trommel 20 wird auch bereits der neue, noch leere Tambour 14' bereitge
halten. Es ist auch bereits ein Wickelspalt 22 zwischen der Tragtrommel
20 und dem neuen Tambour 14' gebildet.
Wie anhand der Fig. 1 zu erkennen ist, sind die Tragtrommel 20, der
volle Tambour 14 sowie der neue Tambour 14' jeweils vorzugsweise mittels
eines Zentrumsantriebs angetrieben.
Dieser Wickelmaschine 10 kann nun an verschiedenen Stellen eine berüh
rungslos wirkende Schneideinrichtung 24 zugeordnet sein, die in der Fig. 1
lediglich beispielhaft in einer Zone I, d. h. in Bahnlaufrichtung L vor
der Tragtrommel 20 angeordnet ist. Die berührungslos arbeitende Schnei
deinrichtung 24 kann z. B. auch auf dem Tambour 20, d. h. in der Zo
ne II der Fig. 1 vorgesehen sein.
Fig. 2 zeigt in schematischer Darstellung eine weitere Ausführungsform
einer Wickelmaschine 10. Die Wickelmaschine 10 ist wieder in einer Be
triebsphase unmittelbar vor einem Tambourwechsel dargestellt, für den
die Materialbahn 12 durchtrennt werden muß. In diesem Fall ist die ferti
ge Wickelrolle 16 bzw. der volle Tambour 14 jedoch bereits von der Trag
trommel 20 entfernt. Der von der Tragtrommel 20 abgesetzte volle Tam
bour 14 nimmt seine Wechselposition ein.
Der Schneidvorgang erfolgt im vorliegenden Fall somit bei im Abstand von
der Tragtrommel 20 angeordnetem vollem Tambour.
Im übrigen besitzt diese Ausführungsform zumindest im wesentlichen den
gleichen Aufbau wie die der Fig. 1. Einander entsprechende Teile sind
mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Auch dieser Wickelmaschine 10
kann somit eine berührungslos wirkende Schneideinrichtung 24 zugeord
net sein. Im vorliegenden Fall ist diese Schneideinrichtung 24 beispiels
weise in einer Zone III am neuen, noch leeren Tambour 14' vorgesehen.
Die bei den beiden zuvor beschriebenen Ausführungsformen eingesetzte
Schneideinrichtung 24 umfaßt wenigstens ein allgemein quer zur Bahn
laufrichtung L verfahrbares Trennelement 26 (vgl. auch die Fig. 3 bis
6). Als Trennelemente 26 kann jeweils ein berührungslos arbeitendes
Trennelement wie insbesondere ein Wasserstrahl- oder Laserstrahl-
Trennelement vorgesehen sein.
Bei den in den Fig. 3 bis 6 dargestellten Ausführungsbeispielen für
einen jeweiligen Schneidvorgang wird ein jeweiliges Trennelement im Be
reich eines der beiden Bahnränder angesetzt und anschließend bei lau
fender Materialbahn 12 zumindest bis zur Bahnmitte verfahren.
Fig. 3 zeigt in schematischer Darstellung ein erstes Ausführungsbeispiel
für einen Schneidvorgang, bei dem die Materialbahn in Bahnlaufrichtung
L vor oder auf der Tragtrommel 20 geschnitten wird. Im vorliegenden Fall
werden zwei Trennelemente 26 verwendet. Dabei werden diese beiden
Trennelemente 26 im Bereich der beiden Bahnränder zur Bildung eines
Streifens 28 im Abstand vom jeweiligen Bahnrand angesetzt und an
schließend jeweils zumindest bis zur Bahnmitte verfahren. Beim darge
stellten Ausführungsbeispiel wird die Materialbahn 12 so geschnitten, daß
sich die durch die beiden Trennelemente 26 erzeugten Schnittlinien im
Bereich der Bahnmitte überschneiden.
Fig. 4 zeigt in schematischer Darstellung ein weiteres Ausführungsbei
spiel für einen Schneidvorgang, bei dem die Materialbahn 12 in Bahnlauf
richtung L vor oder auf der Tragtrommel 20 geschnitten wird. In diesem
Fall wird nur ein Trennelement 26 verwendet. Dieses Trennelement 26
wird im Bereich eines Bahnrandes zur Bildung eines Streifens 28 im Ab
stand von diesem angesetzt und anschließend bis zum gegenüberliegen
den Bahnrand verfahren.
Erfolgt der Schneidvorgang bei an der Tragtrommel 20 anliegendem vollem
Tambour 14 (vgl. Fig. 1), so kann ein jeweiliger Streifen 26 in einem zwi
schen dem neuen, noch leeren Tambour 14' und dem vollen Tambour 14
gelegenen Bereich IV auf der Tragtrommel 20 durchtrennt werden. Hierbei
kann ein jeweiliger Streifen 26 beispielsweise mittels einer Blasdüse, eines
Schabers oder eines Wasserstrahls durchtrennt werden.
Erfolgt der Schneidvorgang dagegen bei im Abstand von der Tragtrommel
20 angeordnetem vollem Tambour 14 (vgl. Fig. 2), so kann ein jeweiliger
Streifen 26 in dem freiliegenden Bereich V zwischen dem neuen, noch lee
ren Tambour 14' und dem vollen Tambour 14 durchtrennt werden. Hierbei
kann ein jeweiliger Streifen 26 beispielsweise mittels einer Blasdüse, eines
Wasserstrahls oder eines beweglichen Elements wie insbesondere eines
Abschlagmessers durchtrennt werden.
Grundsätzlich kann ein jeweiliger Streifen 26 auch mittels eines in den
Wickelspalt 22 zwischen der Tragtrommel 20 und dem neuen Tambour 14'
eingeführten doppelseitig wirkenden Klebeelements, vorzugsweise mittels
eines zweiseitigen Klebebands, durchtrennt werden.
Zur Unterstützung des Anwickelns der ersten Lagen an den neuen Tam
bour 14' kann beispielsweise ein doppelseitiges Klebeband verwendet wer
den.
10
Wickelmaschine
12
Materialbahn
14
voller Tambour
14
' neuer, noch leerer Tambour
16
Wickelrolle
18
Breitstreckwalze
20
Tragtrommel
22
Wickelspalt
24
Schneideinrichtung
26
Trennelement
28
Streifen
L Bahnlaufrichtung
L Bahnlaufrichtung
Claims (34)
1. Verfahren zum Aufwickeln einer Materialbahn (12) wie insbesondere
einer Papier- oder Kartonbahn, bei dem die Materialbahn (12) über
eine Tragtrommel (20) geführt und zwischen der Tragtrommel (20)
und dem Tambour (14, 14') ein Wickelspalt (22) gebildet wird und
die Materialbahn (12) für einen jeweiligen Tambourwechsel durch
trennt wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Materialbahn (12) mittels wenigstens eines allgemein quer
zur Bahnlaufrichtung (L) verfahrbaren Trennelements (26) ge
schnitten wird, indem das Trennelement (26) im Bereich eines der
beiden Bahnränder im Abstand von diesem angesetzt und anschlie
ßend bei laufender Materialbahn (12) zumindest bis zur Bahnmitte
verfahren wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Trennelement (26) ein berührungslos arbeitendes Trennele
ment wie insbesondere ein Wasserstrahl- oder Laserstrahl-
Trennelement verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Materialbahn (12) mittels des Trennelements (26) in Bahn
laufrichtung (L) vor der Tragtrommel (20) geschnitten wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Materialbahn (12) mittels des Trennelements (26) auf der
Tragtrommel (20) geschnitten wird.
5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwei Trennelemente (25) verwendet und die beiden Trennele
mente (26) im Bereich der beiden Bahnränder zur Bildung eines
Streifens (28) im Abstand vom jeweiligen Bahnrand angesetzt und
anschließend jeweils zumindest bis zur Bahnmitte verfahren wer
den.
6. Verfahren nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Materialbahn (12) so geschnitten wird, daß sich die durch
die beiden Trennelemente (26) erzeugten Schnittlinien im Bereich
der Bahnmitte überschneiden.
7. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß nur ein Trennelement (26) verwendet und das Trennelement
(26) im Bereich eines Bahnrandes zur Bildung eines Streifens (28)
im Abstand von diesem angesetzt und anschließend bis zum gegen
überliegenden Bahnrand verfahren wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schneidvorgang bei an der Tragtrommel (20) anliegendem
vollem Tambour (14) erfolgt und ein jeweiliger Streifen (26) in einem
zwischen einem neuen, noch leeren Tambour (14') und dem vollen
Tambour (14) gelegenen Bereich (IV) auf der Tragtrommel (20)
durchtrennt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein jeweiliger Streifen (26) mittels einer Blasdüse, eines Scha
bers oder eines Wasserstrahls durchtrennt wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schneidvorgang bei im Abstand von der Tragtrommel (20)
angeordnetem vollem Tambour (14) erfolgt und ein jeweiliger Strei
fen (26) in dem freiliegenden Bereich (V) zwischen einem neuen,
noch leeren Tambour (14') und dem vollen Tambour (14) durch
trennt wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein jeweiliger Streifen (26) mittels einer Blasdüse, eines Wasser
strahls oder eines beweglichen Elements wie insbesondere eines Ab
schlagmessers durchtrennt wird.
12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein jeweiliger Streifen (26) mittels eines in den Wickelspalt (22)
zwischen der Tragtrommel (20) und dem neuen Tambour (14') ein
geführten doppelseitig wirkenden Klebeelements, vorzugsweise mit
tels eines zweiseitigen Klebebands, durchtrennt wird.
13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Materialbahn (12) mittels des wenigstens einen Trennele
ments (26) an dem neuen, noch leeren Tambour (14') geschnitten
wird.
14. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Materialbahn (12) mittels des wenigstens einen Trennele
ments (26) in Bahnlaufrichtung (L) nach der Tragtrommel (20) ge
schnitten wird.
15. Verfahren nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwei Trennelemente (26) verwendet und die beiden Trennele
mente (26) an den beiden Bahnrändern angesetzt und anschließend
bis zum jeweiligen gegenüberliegenden Bahnrand verfahren werden.
16. Verfahren nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Materialbahn (12) so geschnitten wird, daß sich die durch
die beiden Trennelemente (26) erzeugten Schnittlinien im Bereich
der Bahnmitte überschneiden.
17. Verfahren nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß nur ein Trennelement (26) verwendet und das Trennelement
(26) an einem Bahnrand angesetzt und anschließend bis zum ge
genüberliegenden Bahnrand verfahren wird.
18. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Unterstützung des Anwickels der ersten Lagen an den neu
en Tambour (14') ein doppelseitiges Klebeband verwendet wird.
19. Wickelmaschine (10) zum Aufwickeln einer Materialbahn (12) wie
insbesondere einer Papier- oder Kartonbahn, bei der die Material
bahn (12) über eine Tragtrommel (20) geführt und zwischen der
Tragtrommel (20) und dem Tambour (14, 14') ein Wickelspalt (22)
gebildet wird und die Materialbahn (12) für einen jeweiligen Tam
bourwechsel durchtrennt wird, insbesondere zur Durchführung des
Verfahrens,
dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens ein allgemein quer zur Bahnlaufrichtung (L) ver
fahrbares Trennelement (26) vorgesehen ist, das zum Schneiden der
Materialbahn (12) im Bereich eines der beiden Bahnränder im Ab
stand von diesem ansetzbar und anschließend bei laufender Ma
terialbahn (12) zumindest bis zur Bahnmitte verfahrbar ist.
20. Wickelmaschine nach Anspruch 19,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Trennelement (26) ein berührungslos arbeitendes Trennele
ment wie insbesondere ein Wasserstrahl- oder Laserstrahl-
Trennelement vorgesehen ist.
21. Wickelmaschine nach Anspruch 19 oder 20,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Trennelement (26) in Bahnlaufrichtung (L) vor der Trag
trommel (20) angeordnet ist.
22. Wickelmaschine nach Anspruch 19 oder 20,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Trennelement (26) auf der Tragtrommel (20) angeordnet ist.
23. Wickelmaschine nach Anspruch 21 oder 22,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwei Trennelemente (26) vorgesehen sind, die im Bereich der
beiden Bahnränder zur Bildung eines Streifens (28) im Abstand vom
jeweiligen Bahnrand ansetzbar und anschließend jeweils zumindest
bis zur Bahnmitte verfahrbar sind.
24. Wickelmaschine nach Anspruch 23,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Trennelemente (26) so verfahrbar sind, daß sich die
durch die Trennelemente (26) erzeugten Schnittlinien im Bereich der
Bahnmitte überschneiden.
25. Wickelmaschine nach Anspruch 21 oder 22,
dadurch gekennzeichnet,
daß nur ein Trennelement (26) vorgesehen ist und daß dieses Tren
nelement (26) im Bereich eines Bahnrandes zur Bildung eines
Streifens (28) im Abstand von diesem ansetzbar und anschließend
bis zum gegenüberliegenden Bahnrand verfahrbar ist.
26. Wickelmaschine nach einem der Ansprüche 23 bis 25,
dadurch gekennzeichnet,
daß der volle Tambour (14) während eines jeweiligen Schneidvor
gangs an der Tragtrommel (20) anliegt und daß Mittel vorgesehenen
sind, um einen jeweiligen Streifen (26) in einem zwischen einem
neuen, noch leeren Tambour (14') und dem vollen Tambour (14) ge
legenen Bereich (IV) auf der Tragtrommel (20) zu durchtrennen.
27. Wickelmaschine nach Anspruch 26,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Trennmittel eine Blasdüse, einen Schaber oder ein Wasser
strahl-Trennelement umfassen.
28. Wickelmaschine nach einem der Ansprüche 23 bis 25,
dadurch gekennzeichnet,
daß der volle Tambour (14) während eines jeweiligen Schneidvor
gangs im Abstand von der Tragtrommel (20) angeordnet ist und daß
Mittel vorgesehenen sind, um einen jeweiligen Streifen (26) in dem
freiliegenden Bereich (V) zwischen einem neuen, noch leeren Tam
bour (14') und dem vollen Tambour (14) zu durchtrennen.
29. Wickelmaschine nach Anspruch 28,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Trennmittel eine Blasdüse, ein Wasserstrahl-Trennelement
oder eines bewegliches Elements wie insbesondere ein Abschlag
messer umfassen.
30. Wickelmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das wenigstens eine Trennelement (26) an dem neuen, noch lee
ren Tambour (14') angeordnet ist.
31. Wickelmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das wenigstens eine Trennelements (26) in Bahnlaufrichtung (L)
nach der Tragtrommel (20) angeordnet ist.
32. Wickelmaschine nach Anspruch 31,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwei Trennelemente (26) vorgesehen sind, die an den beiden
Bahnrändern ansetzbar und anschließend bis zum jeweiligen ge
genüberliegenden Bahnrand verfahrbar sind.
33. Wickelmaschine nach Anspruch 32,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Trennelemente (26) so verfahrbar sind, daß sich die
durch die Trennelemente (26) erzeugten Schnittlinien im Bereich der
Bahnmitte überschneiden.
34. Wickelmaschine nach Anspruch 31,
dadurch gekennzeichnet,
daß nur ein Trennelement (26) vorgesehen ist und daß dieses Tren
nelement (26) an einem Bahnrand ansetzbar und anschließend bis
zum gegenüberliegenden Bahnrand verfahrbar ist.
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