DE19908669A1 - Wärmeübertrager, insbesondere für Kraftfahrzeuge - Google Patents
Wärmeübertrager, insbesondere für KraftfahrzeugeInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Wärmeübertrager, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit Rohren, in denen ein flüssiges und/oder gasförmiges Medium strömt, und luftbeaufschlagten Rippen, sowie wenigstens einem Sammelrohr, in das die Rohre münden, wobei das Sammelrohr wenigstens eine quer zur Längsrichtung des Sammelrohres angeordnete Trennwand aufweist, die mit dem Sammelrohr fluiddicht verlötbar ist. Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Wärmeübertrager der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, daß eine Fixierung der Trennwand vereinfacht wird und mehrere Trennwände innerhalb des Sammelrohres zeitweise fixierbar sind. Um diese Aufgabe zu lösen, ist vorgesehen, daß die Trennwand wenigstens einen radial nach außen überstehenden Bereich zur zeitweisen Fixierung der Trennwand innerhalb des Sammelrohres bis zur Verlötung aufweist oder daß das Rohr wenigstens eine radial nach innen gelegene Einbuchtung zur zeitweisen Fixierung der Trennwand innerhalb des Sammelrohres bis zur Verlötung aufweist.
Description
Die Erfindung betrifft einen Wärmeübertrager, insbesondere für Kraftfahr
zeuge, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein solcher Wärmeübertrager ist aus der Druckschrift EP 0 631 099 B1
bekannt. Dieser Wärmeübertrager besitzt ein Sammelrohr mit einer rohr
förmigen Wandung, die durch eine etwa scheibenförmige Trennwand in
Teilkammern unterteilt ist, sowie eine Mehrzahl von parallelen Rohren, die
jeweils mit einer Teilkammer des Sammelrohrs durch eine Öffnung in der
rohrförmigen Wandung in Verbindung stehen. Nach dem Einsetzen der
Trennwand in das Sammelrohr wird die Trennwand mit Hilfe von beidseitig
angreifenden Werkzeugen verformt und radial aufgeweitet, so daß die
Trennwand in dieser Position durch Einklemmen zeitweise gesichert ist, bis
sie später fluiddicht verlötet wird.
Nachteilig an einem solchen bekannten Wärmeübertrager ist, daß zur
Verformung beziehungsweise radialen Aufweitung der Trennwand Werk
zeuge von beiden Seiten an die Trennwand herangeführt werden müssen,
um jeweils eine entsprechende Gegenkraft für die eingeleitete Verformungs
kraft aufzubringen und auch, um durch Profilierungen in den Werkzeugen
Verformungen an bestimmten Stellen der Trennwand zu gewährleisten.
Weiterhin ist es nur möglich, lediglich eine Trennwand in das Sammelrohr
einzusetzen, da eine weitere Trennwand wenigstens einem der Werkzeuge
den freien Zugang durch das Sammelrohr versperren würde.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Wärmeübertrager der
eingangs genannten Art derart weiterzubilden, daß eine Fixierung der
Trennwand vereinfacht wird und mehrere Trennwände innerhalb des
Sammelrohres zeitweise fixierbar sind.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen der Ansprüche 1, 2 oder 3 gelöst.
Erfindungsgemäß ist gemäß Anspruch 1 vorgesehen, daß die Trennwand
wenigstens einen radial nach außen überstehenden Bereich zur zeitweisen
Fixierung der Trennwand innerhalb des Sammelrohres bis zur Verlötung
aufweist. Dieser Bereich kann durch eine oder mehrere Nocken oder auch
dadurch erreicht werden, daß die Trennwand eine ovale Form aufweist. Die
Nocke ist dabei derart dimensioniert, daß die Trennwand an der Stelle, an
der die Nocke angeordnet ist, ein örtlich begrenztes Übermaß gegenüber
dem Sammelrohr aufweist, so daß die Trennwand in dem Fall, in dem sie
quer zur Längsrichtung des Sammelrohres angeordnet ist, im Sammelrohr
eingeklemmt ist. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, ohne Zuhilfenahme
von aufwendigen Werkzeugen allein durch eine Drehung der Trennwand
innerhalb des Sammelrohres mit einer einfachen Hilfseinrichtung, die ledig
lich von einer Seite in das Sammelrohr einzugreifen braucht, eine zeitweise
Fixierung der Trennwand zu erreichen. Dadurch, daß die Hilfseinrichtung
lediglich von einer Seite in das Sammelrohr eingreift und die Aufnahme einer
Gegenkraft nicht notwendig ist, ist es möglich, mehrere Trennwände inner
halb des Sammelrohres anzubringen und bis zum endgültigen Verlöten zeit
weise zu fixieren.
Weiterhin ist gemäß Anspruch 2 vorgesehen, daß das Rohr wenigstens eine
radial nach innen gelegene Einbuchtung zur zeitweisen Fixierung der
Trennwand innerhalb des Sammelrohres bis zur Verlötung aufweist. Dabei
ergibt sich nach dem gleichen Prinzip - wie in Anspruch 1 dargestellt - eine
Klemmverbindung zwischen der Trennwand und dem Sammelrohr, aller
dings mit dem Unterschied, daß die Klemmverbindung nicht durch ein ört
liches Übermaß der Trennwand, sondern durch ein örtliches Untermaß des
Sammelrohres gewährleistet ist. Es ergibt sich neben den zu Anspruch 1
genannten Vorteile weiterhin die Möglichkeit, die Einbuchtung und damit die
Stelle, an der die Trennwand stehen wird, leicht ohne weitere Hilfswerk
zeuge zu bestimmen, da die Einbuchtungen im Gegensatz zu den Nocken
der Trennwände von der Außenseite des Sammelrohres sichtbar sind.
Des weiteren ist gemäß Anspruch 3 vorgesehen, daß die Trennwand liegend
in das Rohr eingeführt und daran anschließend aufgerichtet wird, so daß die
Umfangskante der Trennwand im wesentlichen in Kontakt zum Sammelrohr
kommt. Dabei wird die Trennwand, die eine Nocke aufweist, liegend derart in
das Sammelrohr eingeführt, daß diese Nocke in dieser Phase keinen
Kontakt zum Sammelrohr hat. Erst nach Erreichen der endgültigen Lage wird
die Trennwand aufgerichtet, so daß es zu einem Kontakt zwischen der
Nocke und dem Sammelrohr kommt. Analog gilt dieses für den Fall, in dem
die Trennwand keine Nocke aufweist und stattdessen das Sammelrohr eine
Einbuchtung besitzt. In diesem Fall wird die Trennwand ebenfalls liegend so
in das Sammelrohr eingeführt, daß es nicht zu einem Kontakt zwischen der
Einbuchtung und der Trennwand kommt; dies geschieht ebenfalls erst nach
bzw. bei dem Aufrichten der Trennwand.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dar
gestellt und werden im folgenden näher beschrieben.
Hierbei zeigt:
Fig. 1 eine Draufsicht auf die Trennwand des ersten Aus
führungsbeispiels;
Fig. 2 einen Querschnitt durch das Sammelrohr des ersten Aus
führungsbeispiels, in dem die Trennwand nach Fig. 1
fixierbar ist;
Fig. 3 einen Querschnitt durch das Sammelrohr des zweiten
Ausführungsbeispiels;
Fig. 4 eine Draufsicht auf die Trennwand des zweiten Aus
führungsbeispiels, die in dem Sammelrohr nach Fig. 3
fixierbar ist;
Fig. 5 einen Längsschnitt durch das Sammelrohr des ersten
Ausführungsbeispiels mit eingesetzter Trennwand;
Fig. 6 einen Längsschnitt durch das Sammelrohr des zweiten
Ausführungsbeispiels mit eingesetzter Trennwand.
Fig. 1 und Fig. 2 zeigen eine Draufsicht auf jeweils eine einzelne Trennwand
10 sowie ein einzelnes Sammelrohr 12 des ersten Ausführungsbeispiels, die
in einen nicht näher dargestellten Wärmeübertrager eingebaut sind. Die
Trennwand 10 besitzt einen im wesentlichen kreisrunden Querschnitt, der
mit dem ebenfalls kreisrunden Querschnitt des Sammelrohres 12 korrespon
dierend ausgeführt ist, so daß der Durchmesser der Trennwand im wesent
lichen mit dem Innendurchmesser des Sammelrohres übereinstimmt.
Abweichend von der idealen kreisrunden Querschnittsform besitzt die
Trennwand 10 eine überstehende Nocke 14. Diese Nocke 14 ist bezüglich
ihrer Höhe derart bemessen, daß der Durchmesser der Trennwand - ge
messen an der Stelle der Nocke - größer ist als der Innendurchmesser des
Sammelrohres. Im vorliegenden Beispiel besitzt die Trennwand 10 allgemein
einen Durchmesser von 28 mm, an der Stelle der Nocke 14 einen Durch
messer von 28,3 mm.
Zum Einbringen und Fixieren der Trennwand 10 in das Sammelrohr 12 wird
diese zunächst mit einem nicht näher dargestellten Handhabungswerkzeug
waagerecht liegend in das Sammelrohr 12 eingeschoben, wobei die Nocke
14 dabei keinen Kontakt zum Sammelrohr 12 haben darf. Das Hand
habungswerkzeug greift die Trennwand 10 dabei lediglich von einer Seite,
beispielsweise mit einer Saugvorrichtung. Nach Erreichen der Stelle, an der
die Trennwand 10 fixiert werden soll, wird die Trennwand 10 aufgerichtet. In
dem Moment, in dem die Nocke 14 Kontakt zum Sammelrohr 12 bekommt,
beginnt eine Einklemmung der Trennwand 10 innerhalb des Sammelrohres
12, wobei die Aufrichtung der Trennwand 10 fortgeführt wird, bis eine senk
rechte Position erreicht ist. Bis zu einem späteren Verlöten ist die Trenn
wand 10 somit zeitweise innerhalb des Sammelrohres fixiert.
Fig. 3, Fig. 4 und Fig. 6 zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel, das eben
falls eine Trennwand 10a, ein Sammelrohr 12a und darüber hinaus eine
Einbuchtung 16 aufweist. Die Trennwand 10a und das Sammelrohr 12a
haben dabei im wesentlichen die gleichen Eigenschaften und sind ähnlich
aufgebaut wie die Trennwand 10 und das Sammelrohr 12 des ersten Aus
führungsbeispiels.
Ein Unterschied ergibt sich dadurch, daß anstelle der Nocke 14 des ersten
Ausführungsbeispiels, die an der Trennwand 14 angeordnet ist, in diesem
Ausführungsbeispiel die Einbuchtung 16 die Funktion der Nocke - nämlich
eine Klemmwirkung - übernimmt, wobei die Einbuchtung Teil des Sammel
rohres 12a ist. Daher wird die Klemmwirkung durch eine bereichsweise
Verringerung des Innendurchmessers des Sammelrohres 12a erreicht. Dies
hat gegenüber der Verwendung einer Nocke den Vorteil, daß dem Sammel
rohr 12a von außen anzusehen ist, wo sich die innenliegende Trennwand
10a befindet.
Claims (3)
1. Wärmeübertrager, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit Rohren, in
denen ein flüssiges und/oder gasförmiges Medium strömt, und luftbeauf
schlagten Rippen, sowie wenigstens einem Sammelrohr mit einem
kreisförmigen Querschnitt, in das die Rohre münden, wobei das Sammel
rohr wenigstens eine quer zur Längsrichtung des Sammelrohres ange
ordnete Trennwand aufweist, die mit dem Sammelrohr fluiddicht verlötbar
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand wenigstens einen
radial nach außen überstehenden Bereich zur zeitweisen Fixierung der
Trennwand innerhalb des Sammelrohres bis zur Verlötung aufweist.
2. Wärmeübertrager, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit Rohren, in
denen ein flüssiges und/oder gasförmiges Medium strömt, und luftbeauf
schlagten Rippen, sowie wenigstens einem Sammelrohr mit einem
kreisförmigen Querschnitt, in das die Rohre münden, wobei das Sammel
rohr wenigstens eine quer zur Längsrichtung des Sammelrohres ange
ordnete Trennwand aufweist, die mit dem Sammelrohr fluiddicht verlötbar
ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr wenigstens eine radial nach
innen gelegene Einbuchtung zur zeitweisen Fixierung der Trennwand
innerhalb des Sammelrohres bis zur Verlötung aufweist.
3. Verfahren zur zeitweisen Fixierung einer Trennwand in einem Sammel
rohr eines Wärmeübertragers gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Trennwand liegend in das Rohr eingeführt und
daran anschließend aufgerichtet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999108669 DE19908669A1 (de) | 1999-02-27 | 1999-02-27 | Wärmeübertrager, insbesondere für Kraftfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999108669 DE19908669A1 (de) | 1999-02-27 | 1999-02-27 | Wärmeübertrager, insbesondere für Kraftfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19908669A1 true DE19908669A1 (de) | 2000-08-31 |
Family
ID=7899171
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999108669 Withdrawn DE19908669A1 (de) | 1999-02-27 | 1999-02-27 | Wärmeübertrager, insbesondere für Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19908669A1 (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1994023258A1 (fr) * | 1993-03-26 | 1994-10-13 | Valeo Thermique Moteur | Boite a fluide a paroi tubulaire pour echangeur de chaleur |
| DE4325421A1 (de) * | 1993-07-29 | 1995-02-02 | Behr Gmbh & Co | Wärmetauscher, insbesondere Kondensator für Kraftfahrzeuge |
| EP0709644A2 (de) * | 1994-10-26 | 1996-05-01 | Valeo Engine Cooling Incorporated | Wärmetauscher |
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-
1999
- 1999-02-27 DE DE1999108669 patent/DE19908669A1/de not_active Withdrawn
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Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| JP 6-74684 A.,In: Patents Abstracts of Japan, M-1626,June 23,1994,Vol.18,No.331 * |
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