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DE19908492A1 - Versenktes Überführungsrohr für die Glaszuführung - Google Patents

Versenktes Überführungsrohr für die Glaszuführung

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Publication number
DE19908492A1
DE19908492A1 DE19908492A DE19908492A DE19908492A1 DE 19908492 A1 DE19908492 A1 DE 19908492A1 DE 19908492 A DE19908492 A DE 19908492A DE 19908492 A DE19908492 A DE 19908492A DE 19908492 A1 DE19908492 A1 DE 19908492A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
heat
resistant
chamber
transfer tube
thermoplastic material
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19908492A
Other languages
English (en)
Inventor
Ronald W Palmquest
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Corning Inc
Original Assignee
Corning Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Corning Inc filed Critical Corning Inc
Publication of DE19908492A1 publication Critical patent/DE19908492A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B5/00Melting in furnaces; Furnaces so far as specially adapted for glass manufacture
    • C03B5/16Special features of the melting process; Auxiliary means specially adapted for glass-melting furnaces
    • C03B5/167Means for preventing damage to equipment, e.g. by molten glass, hot gases, batches
    • C03B5/1672Use of materials therefor
    • C03B5/1675Platinum group metals
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
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    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
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    • C03B5/16Special features of the melting process; Auxiliary means specially adapted for glass-melting furnaces
    • C03B5/20Bridges, shoes, throats, or other devices for withholding dirt, foam, or batch

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Zuführung von geschmolzenem Glas von einem Bereich eines Glasschmelzofens zu einem anderen Bereich, und insbesondere auf ein verbessertes Verfahren und eine Vorrichtung zur Zuführung von geschmolzenem Glas durch ein versenktes Überführungsrohr innerhalb eines Glasschmelztiegels unter gleichzeitiger Verhinderung der Korro­ sion des Hitzeschildes um das versenkte Überführungsrohr herum.
Die übliche Methode, um Glas durch eine hitzebeständige Wand innerhalb eines Glasschmelztiegels zu fördern, besteht darin, einen in einem hitzebeständigen Block ausgebildeten Kanal zu verwenden. Der Kanal oder das Überführungsrohr ist üblicherwei­ se am Boden eines Brückenkörpers des Schmelzofens angeordnet und dient dazu, das geschmolzene Glas aus einer Schmelzkammer zu einem benachbarten Abscheider fließen zu lassen oder um das Glas aus dem Schmelzofen abzuziehen, um es in einem Vorwärmofen zu kühlen. Wenn sich geschmolzenes Glas auf beiden Seiten der die verschiedenen Kammern trennenden Wand befindet, kann das Überführungsrohr oder der Kanal einfach aus einem Loch in der Wand bestehen. Wie auch immer, die Fleißbewegung des geschmol­ zenen Glases neigt dazu, das Dach des hitzebeständigen Kanals korrodieren zu lassen, und typischerweise ist der Bereich des Überführungsrohres der erste Teil des Schmelzofens, der ver­ schlissen ist.
Folglich ist die Lebensdauer von Glasschmelzöfen durch die Kor­ rosion der Überführungsrohre, die die Schmelz- und die Klä­ rungszonen oder -kammern sowie der Überführungsrohre, die die Klärungszone und den Abscheider miteinander verbinden, be­ stimmt. Die Klärungszone kann mit Temperaturen oberhalb 1500°C betrieben werden, so daß die damit verbundenen Wände und Über­ führungsrohre einer hohen Korrosion unterworfen sind. Das Dach der Überführungsrohre ist der größten Korrosion unterworfen und sogar ein gesinterter Zirkoniumblock ist mit der Zeit soweit korrodiert, daß der Hitzeschild so dünn ist, daß ein Glasleck auftreten kann.
Hitzebeständige Metallrohre, z. B. Molybdänrohre, wurden in der Vergangenheit zur Förderung von Glas vom Boden des Tiegels durch seine Seitenwand in einen Verteilungskanal verwendet, wie in der US 4,029,887 von Spemulli gezeigt. Der Strom von ge­ schmolzenem Glas durch ein Molybdänrohr verursacht eine sehr geringe Korrosion in dem Rohr selbst, trotzdem kann die Korro­ sion des umgebenden Hitzeschildes im Bereich des Durchtrittes des Rohres durch die Seitenwand ausgeprägt sein. Die Ursache für eine so hohe Korrosion ist in der Industrie als Aufwärts­ bohrung bekannt. D.h., daß von einer horizontalen hitzebestän­ digen Oberfläche, auf der Glas fließt, Blasen im Glas aufstei­ gen werden bis sie auf die Oberfläche treffen. Die Blasen nei­ gen dann dazu, eine Korrosion in Abhängigkeit vom Oberflächen­ spannungsgradient der Blasen zu erzeugen und die Blasen bohren dann im Endeffekt ein Loch in den Hitzeschild.
Die kompakten Korrosionsprodukte, die sich zwischen dem flie­ ßenden Glas und dem korrodierten Hitzeschild gebildet haben, fließen dann ab und frisches Glas dringt in den Bereich zwi­ schen dem Rohr und dem Hitzeschild ein und wiederholt den Kor­ rosionsprozeß. Wenn ein Molybdänrohr durch ein Loch in der Sei­ tenwand des Glastiegels geführt ist, um geschmolzenes Glas aus dem Tiegel abzuziehen, wie in dem Spremulli-Patent, wird der Hitzeschild oberhalb des Rohres weiter fortfahren zu korrodie­ ren, obwohl das Glas durch das Rohr fließt. Die Korrosion des Hitzeschildes hält an, weil die kompakten Korrosionsprodukte nicht am Abfließen gehindert werden. Eventuell ist der Hitze­ schild, der das Glas vom wassergekühlten äußeren Rand des hit­ zebeständigen und das Rohr umgebenden Metallflansches trennt, zu klein und das Verfahren muß beendet werden, bevor ein Glas­ leck auftritt.
US Patent Nr. 4,365,987 von Boettner erläutert die Verwendung von wassergekühlten Molybdänflanschen, um Leckagen zwischen be­ nachbarten Bereichen das Glaszuführsystem zu verhindern. Wie auch immer, das Boettner-Patent ist in erster Linie auf ein hitzebeständiges Metall-Glas-Fördersystem aus Molybdän gerich­ tet, das den Glasfluß vom Schmelzofen zum Vorwärmofen mittels eines eingebauten Flußmeßgerätes überwacht. Der Einlaß zum Flußkontrollsystem liegt auf einer Ebene oberhalb des Bodens des Schmelzofens und es fehlt an Einrichtungen, die Korrosion des hitzebeständigen Blocks im Bereich des Einlaßendes des Zu­ führrohres zu verhindern oder tatsächlich zu unterbinden. Folg­ lich bestimmt die Korrosion der hitzebeständigen Wand, durch die das Rohr geführt ist, die Lebensdauer des Zuführsystems.
Im Laufe der Zeit wurden Versuche unternommen, Überführungsroh­ re in Glasschmelzöfen einzusetzen, die durch Rohre aus hitzebe­ ständigem Metall, wie z. B. Molybdän, geschützt waren. Wie auch immer, diese Versuche waren nicht vollständig erfolgreich, da keine Anstrengungen unternommen wurden, das hitzebeständige Ma­ terial, das die Zuführung umgab, gegen die Korrosionseffekte des Glases auf der Außenseite der Zuführung, angrenzend an das umgebende hitzebeständige Material, zu schützen. Die Verwendung eines wassergekühlten Flansches im Bereich der Zuführung hat dazu beigetragen, den vollständigen Durchfluß des geschmolzenen Glaser über die Länge der Zuführung zu unterbinden, konnte aber die Korrosion des hitzebeständigen Materials im Bereich der Einlaß- und Auslaßenden und entlang der oberen Oberfläche der Zuführung nicht verhindern. Die vorliegende Erfindung ist dar­ aufgerichtet, diese Mängel zu beseitigen.
Es ist deshalb eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum tatsächlichen Unterbinden oder Verhindern der Korrosion des hitzebeständigen Materials im Bereich eines hitzebeständigen Metallzuführsystems innerhalb einer Glasschmelzofen anzugeben.
Die vorliegende Erfindung erläutert ein Verfahren und eine Vor­ richtung zum Zuführen von geschmolzenem Glas von einer Zone oder Kammer eines Glasschmelzofens in eine andere Zone oder Kammer durch ein versenktes Überführungsrohr unter gleichzeiti­ ger Verhinderung und tatsächlichem Unterbinden schädlicher Kor­ rosion des einen Bereich des Überführungsrohres bildenden hit­ zebeständigen Materials. Ein hitzebeständiges Metallrohr oder ein Kanal ist innerhalb des Überführungsrohres auf einer Ebene unterhalb der Ebene des Schmelzofenbodens auf beiden Seiten ei­ ner Trennwand zwischen den benachbarten Kammern angeordnet. Ein vertikales, unten geschlossenes Rohr oder ein Kanal, im weite­ ren als Standrohr bezeichnet, ist an beiden Enden der hitzebe­ ständigen Metallzuführung angeordnet, die beide ein oberes, über den Boden des Schmelzofens vorstehendes Ende aufweisen, so daß das geschmolzene Glas das versenkte Überführungsrohr infol­ ge des oberen Vorstehens der Standrohre an einem Punkt oberhalb des Bodens des Schmelzofens betritt und verläßt.
Folglich gerät das Glas zwischen den hitzebeständigen Metall­ teilen des Zuführsystems und dem umgebenden Hitzeschild ins Stocken und wird sich schließlich mit den Korrosionsprodukten anreichern. Infolge der Anreicherung des Glases mit den Korro­ sionsprodukten im Bereich des Zuführsystems und aufgrund der Tatsache, daß solche Produkte aufstauende Eigenschaften aufwei­ sen, erfolgt kein Abfließen der Korrosionsprodukte, was es fri­ schem Glas ermöglichen würde, es zu ersetzen und somit weitere Korrosion zu erzeugen. Es ist diese Anreicherung und der feh­ lendes Fluß, der weitere Korrosion des benachbarten Hitzeschil­ des hemmt oder tatsächlich verhindert. Folglich besteht ein Hauptaspekt der vorliegenden Erfindung darin, die kompakten Korrosionsprodukte am Abfließen aus dem Bereich der Zuführung zu hindern und dadurch die Anlagerung von frischem Glas zu ver­ hindern. Es ist die Verwendung von Standrohren am Ende eines Kanals, dessen oberer Bereich unterhalb der Ebene des Schmelz­ ofenbodens liegt, der das Verharren der Korrosionsprodukt vor Ort bewirkt und verhindert, daß zusätzliches Glas in den Be­ reich fließt und zusätzliche Korrosion erzeugt.
Fig. 1 ist ein Teil eines schematischen Vertikalschnittes und zeigt eine bevorzugte Ausgestaltung des versenkten Überfüh­ rungsrohres für die Glasförderung nach der vorliegenden Erfin­ dung.
Bezogen auf die Zeichnung ist ein Ausschnitt eines Glasschmelz­ ofens 10 mit zwei Zonen oder Kammern 12, 14 zu sehen, die durch einen Brückenkörper 16 voneinander getrennt sind, der ein ver­ senktes Überführungsrohr 18 umfaßt, welches eine Verbindung zwischen den benachbarten Kammern 12 und 14 herstellt. Sowohl die durch den Boden des oberen Blockes 26 bestimmte Oberseite als auch die Unterseite 20 des versenkten Überführungsrohres 18 befinden sich unterhalb der Ebene des Bodens 22 der beiden Kam­ mern 12 und 14. Das versenkte Überführungsrohr 18 ist in dem Brückenkörper 16 ausgebildet und von hitzebeständigen Seiten­ wandblöcken (nicht dargestellt), unteren Blöcken 24 und oberen Blöcken 26 umgeben.
Ein Rohr oder ein Kanal 28 aus hitzebeständigem Metall ist in dem versenkten Überführungsrohr 18 angeordnet, und erste und zweite aus hitzebeständigem Metall bestehende, vertikal ausge­ richtete Rohre oder Kanäle mit geschlossenen Böden, im weiteren als Standrohre 30a und 30b bezeichnet, sind in Ausnehmungen 32 angeordnet, die in den Böden der Kammern 12 und 14 im Anschluß an die Enden des versenkten Überführungsrohres 18 ausgebildet sind. Jedes der Standrohre 30a und 30b umfaßt Flanschabschnitte 34, die an abgesetzten Endabschnitten 36 des aus hitzebeständi­ gem Metall bestehenden Rohres oder Kanals 28 befestigt sind, um eine auslaufsichere Dichtung zu bilden. Das obere Ende 38 der aus hitzebeständigem Metall bestehenden Standrohre 30a und 30b erstreckt sich über die Ebene des Bodens 22 der Kammern 12 und 14 hinaus, und ein offener Seitenwandabschnitt 40 der Standroh­ re 30a und 30b, der über Flansche 34 dicht mit dem Kanal 28 verbunden ist, ermöglicht eine offene Verbindung zwischen dem Inneren des Kanals 28 und den Standrohren 30a und 30b am Ein­ laß- und am Auslaßende des Kanals.
Ein Flansch 42 aus hitzebeständigem Metallmaterial ist am äuße­ ren Umfang des Kanals 28 mittels einer leckdichten Verbindung angeordnet. Dieser Flansch soll verhindern, daß geschmolzenes Glas an der Außenseite des Kanals entlangfließt, da dieser Glasfluß die hitzebeständigen Blöcke 24 und 26 korrodieren läßt. Die äußere Ecke des Flansches 42 ist durch einen wasser­ gekühlten Ring 44 gegen Oxidation geschützt. Bei Bedarf kann ein Inertgas in den Ring 44 geblasen werden, um ein Eindringen von Luft zu verhindern. Eine Vielzahl von Reinigungsgasrohren 46 ist innerhalb des Überführungsrohres 18 und der Ausnehmungen 32 unterhalb des Rohres 28 und der Standrohre 30a und 30b vor­ gesehen, um den aus hitzebeständigem Metall bestehenden Kanal 28 und die Standrohre 30a und 30b solange gegen Oxidation zu schützen, bis geschmolzenes Glas die hitzebeständigen Metall­ teile umgeben konnte.
Obwohl bei der vorliegenden Erfindung ein hitzebeständiges Me­ tall wie Molybdän (Moly) bevorzugt als hitzebeständiges Metall für das Rohr oder den Kanal 28 und die Standrohre 30a und 30 verwendet wird, können auch andere Materialien wie Wolfram, Tantal, Rhenium, Niob, Stahl oder Stahllegierungen verwendet werden. Ebenso können Edelmetalle, wie Platin und Rhodium oder deren Legierungen verwendet werden, wenn dies sachdienlich ist. Da Molybdän oberhalb von 550°C schnell oxidiert, muß es gegen Oxidation geschützt werden bis es vollständig von geschmolzenen Glas umgeben ist. Die übliche Praxis besteht darin, den Boden des Schmelzofens vollständig mit Glasbruch zu bedecken, so daß der Molybdänkanal 28 und die Molybdänstandrohre 30a und 30b ebenfalls mit Glasbruch bedeckt sind. Wenn sich dann der Schmelzofen erhitzt, schmilzt der Glasbruch und schließt den Kanal und die Standrohre dicht gegen Sauerstoff ab. Zusätzlich leiten zwei Reinigungsgasrohre 46 neben dem Kanal 28 während des Anfahrens ein Inertgas oder ein Formiergas (8% H2, 92% N2) in den den Kanal umgebenden Hohlraum. Zusätzlich leiten Reini­ gungsgasrohre 46 Inertgas zu den Ausnehmungen 32 um die Mo­ lybdänstandrohre 30a und 30b. Während des Anfahrens sind, wie vorstehend erläutert, der Kanal und die Standrohre mit Glas­ bruch bedeckt, und Inertgas umströmt den Kanal 28, die Stand­ rohre 30a und 30b und den Flansch 42 zum Schutz der Molybdän­ oberflächen gegen Oxidation bis zu einem Zeitpunkt, an dem der Glasbruch geschmolzen ist und über die Molybdänoberflächen fließt und das Molybdän gegen die Angriffe des Sauerstoffs ab­ dichtet. Wenn das geschmolzene Glas erst einmal den Kanal, die Standrohre und den Molybdänflansch umgibt, wirkt das geschmol­ zene Glas als Dichtung und wird das Molybdän gegen Oxidation schützen. Weiterhin wird das geschmolzene Glas an der Außensei­ te des Kanals entlangfließen bis es den Stahlring 40 berührt, wo der gekühlte Ring das Glas erstarren läßt und so ein weite­ res Fließen verhindert.
Wenn im Betrieb das thermoplastische Material, wie geschmolze­ nes Glas, von der Kammer 12 in die Kammer 14 fließt, folgt es der Richtung der Pfeile a dergestalt, daß es über das obere Ecke 38 des ersten Standrohres 30a durch eine mit dem Einlaßende des Kanals 28 in Verbindung stehende und in dessen Seitenwand angeordnete Öffnung 40 fließt, dann durch eine zweite mit dem Auslaßende des Kanals 28 in Verbindung stehende Öffnung 40 in das zweite Standrohr 30b eintritt und anschließend über die obere Ecke 38 des zweiten Standrohres in die Kammer 14 gelangt. Die Kammer 12 kann eine Schmelzzone und die Kammer 14 eine Klä­ rungszone sein, oder als Alternative kann die Kammer 12 eine Klärungszone und die Kammer 14 ein Abscheider sein, da das Be­ schickungssystem der vorliegenden Erfindung für beide genannten Möglichkeiten verwendet werden kann.
Die Tatsache, daß der aus hitzebeständigem Metall bestehende Kanal oder das Rohr 28 unterhalb der Ebene des Bodens 22 der Kammern 12 und 14 angeordnet ist und sich die oberen Enden oder Öffnungen 38 der Standrohre 30a und 30b oberhalb der Ebene des Bodens 12 der benachbarten Kammern 12 und 14 befinden, erzeugt angestautes Glas um die Einlaß- und die Auslaßenden des Kanals 28. Da bedeutet, daß sich angestaute Glas nicht nur in den Aus­ nehmungen 32 zwischen den Standrohren 30a und 30b und dem be­ nachbarten hitzebeständigen Block bildet, sondern vielmehr bil­ det sich angestautes Glas auch in dem Bereich 50 zwischen der oberen Wände der Standrohre 30a und 30b und dem benachbarten oberen Block 26. Indem man das Glas sich um die oberen Wände des Kanals herum anstauen läßt, verhindert man, daß Korrosions­ produkte, die schwer sind, von dem Kanal abfließen, was wieder­ um verhindert, daß sie durch frisches Glas ersetzt werden. Da die Molybdänstandrohre 30a und 30b das geschmolzene Glas zu ei­ nem Punkt oberhalb der Ebene der Böden 22 der Schmelzofens 10 fördern, ist das Glas zwischen den Molybdänteilen und dem umge­ benden Hitzeschild angestaut und wird eventuell mit Korrosions­ produkten angereichert. Die Standrohre an beiden Enden des Ka­ nals 28 lassen nicht zu, daß hitzebeständige Korrosionsprodukte durch den Glasfluß durch das Rohr mitgerissen werden. Tatsäch­ lich wird der Hohlraum um das Rohr die Korrosionsprodukte sam­ meln, die sich dann am Boden des Schmelzofens absetzen. Die an­ gereicherten Korrosionsprodukte zwischen dem Kanal und dem um­ gebenden Hitzeschild und der fehlende Fluß dazwischen wird dann weitere Korrosion des angrenzenden hitzebeständigen Blockes verhindern, da frisches Glas, das weitere Korrosion verursachen würde, am Zutritt zu diesem Bereich gehindert ist.
Wenn ein Auskleiden des Boden des Schmelzofens mit Glasbruch beim Anfahren als Belag und als Schutz des Molybdänkanals und der Standrohre gegen Oxidation nicht durchführbar ist, z. B. wenn es notwendig ist, bei hoher Temperatur in einer verdämm­ ten, festgestampften Mischung o. dgl. zu feuern, kann eine Ab­ flußrinne oder ein Abflußgraben 52 über die Breite des Schmelz­ ofens 10 durch eine Einfassung 54 vorgesehen sein. Die Abfluß­ rinne 52, die zwischen der Einfassung 54 und dem Brückenkörper 16 gebildet ist, hat einen Boden 56 auf den gleichen Ebene wie der Boden 22. Beim Anfahren ist die Abflußrinne mit Glasbruch gefüllt und Inertgas ist über die Reinigungsgasrohre 46 zuge­ führt, so daß nach dem Schmelzen des Glasbruches ausreichend geschmolzenes Glas vorhanden ist, um die Oberflächen des Mo­ lybdänkanals 28 und der Standrohre 30a und 30b zu bedecken, so daß deren Oberflächen gegen Oxidation geschützt sind.
Obwohl ich eine neue bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung er­ läutert habe, ist es für Fachleute offensichtlich, daß ver­ schiedene Abänderungen und Abwandlungen möglich sind, ohne den in den beigefügten Ansprüchen angegebenen Rahmen und Bereich zu verlassen.

Claims (19)

1. Verfahren zum Zuführen von geschmolzenem thermoplastischen Material von einer Kammer zu einer anderen durch ein hitzebe­ ständiges Überführungsrohr unter gleichzeitiger Verhinderung der Korrosion des hitzebeständigen Überführungsrohres, welches umfaßt:
  • - Fließen eines geschmolzenen thermoplastischen Materials von einer ersten Kammer in ein erstes hitzebeständiges Metall­ standrohr auf einer Ebene oberhalb der Ebene des Bodens der besagten ersten Kammer,
  • - Fließen des geschmolzenen thermoplastischen Materials von besagtem ersten Standrohr zu einem Einlaßende eines hitzebe­ ständigen Metallkanals, der auf einer Ebene unterhalb der Ebene des Bodens von besagter ersten Kammer und des Bodens einer zweiten Kammer angeordnet ist,
  • - Fließen des geschmolzenen thermoplastischen Materials von einem Auslaßende von besagtem Kanal in ein zweites hitzebe­ ständiges Metallstandrohr, und
  • - Fließen des geschmolzenen thermoplastischen Materials aus­ wärts von besagtem zweiten Standrohr in besagte zweite Kam­ mer auf einer Ebene oberhalb der Ebene des Bodens von besag­ ter zweiter Kammer.
2. Verfahren zum Zuführen von geschmolzenem thermoplastischen Material von einer Kammer zu einer anderen durch ein hitzebe­ ständiges Überführungsrohr unter gleichzeitiger Verhinderung der Korrosion des hitzebeständigen Überführungsrohres, gemäß Anspruch 1 umfassend die Schritte:
  • - Bilden von hitzebeständigen Korrosionsprodukten um die hit­ zebeständigen Metallteile herum,
  • - Verhindern des Abfließens besagter Korrosionsprodukte von diesen Teilen, und
  • - dadurch Verhindern, daß frisches geschmolzenes thermoplasti­ sches Material diese Korrosionsprodukte ersetzt, was weitere Korrosion des hitzebeständigen Überführungsrohres erzeugen würde.
3. Verfahren zum Zuführen von geschmolzenem thermoplastischen Material von einer Kammer zu einer anderen durch ein hitzebe­ ständiges Überführungsrohr unter gleichzeitiger Verhinderung der Korrosion des hitzebeständigen Überführungsrohres, gemäß Anspruch 1 umfassend die Schritte:
  • - Bildung eines Bereiches von stockendem geschmolzenem ther­ moplastischen Material um besagten hitzebeständigen Metall­ kanal herum, und
  • - Verhinderung, daß die hitzebeständigen Korrosionsprodukte von dem durch besagten Kanal fließenden geschmolzenen ther­ moplastischen Material von dort entfernt werden.
4. Verfahren zum Zuführen von geschmolzenem thermoplastischen Material von einer Kammer zu einer anderen durch ein hitzebe­ ständiges Überführungsrohr unter gleichzeitiger Verhinderung der Korrosion des hitzebeständigen Überführungsrohres, gemäß Anspruch 1 umfassend die Schritte:
  • - Stockenlassen von geschmolzenem thermoplastischen Material zwischen besagtem Kanal und dem hitzebeständigen Überfüh­ rungsrohr,
  • - Anreichern von besagtem stockendem Material mit Korrosions­ produkten, und
  • - Verhindern des Flusses von zusätzlichem geschmolzenen ther­ moplastischen Material um besagten Kanal herum, mit dem Ziel weitere Korrosion des umgebenden hitzebeständigen Überfüh­ rungsrohrmaterials zu verhindern.
5. Verfahren zum Zuführen von geschmolzenem thermoplastischen Material von einer Kammer zu einer anderen durch ein hitzebe­ ständiges Überführungsrohr unter gleichzeitiger Verhinderung der Korrosion des hitzebeständigen Überführungsrohres, gemäß Anspruch 1 umfassend den Schritt des Fließens von geschmolzenem thermoplastischen Material in Form von geschmolzenem Glas von einer ersten Kammer in einem Glasschmelzofen zu einer zweiten Kammer in besagtem Glasschmelzofen durch ein hitzebeständiges Überführungsrohr, das untergetaucht ist unterhalb der Ebene des Bodens besagter Kammern.
6. Verfahren zum Zuführen von geschmolzenem thermoplastischen Material von einer Kammer zu einer anderen durch ein hitzebe­ ständiges Überführungsrohr unter gleichzeitiger Verhinderung der Korrosion des hitzebeständigen Überführungsrohres, gemäß Anspruch 1 umfassend die Schritte:
  • - Fließen lassen des geschmolzenen thermoplastischen Materials in Form von geschmolzenem Glas von einer ersten Kammer in einem Glasschmelzofen zu einer zweiten Kammer in besagtem Glasschmelzofen durch ein erstes Standrohr aus hitzebestän­ digem Molybdän-Material, einen Kanal aus hitzebeständigem Molybdän-Material und ein zweites Standrohr aus hitzebestän­ digem Molybdän-Material;
  • - Stockenlassen von geschmolzenem Glas im Bereich um besagten Kanal herum; und
  • - Verhindern des Abfließens von geschmolzenem Glas von besag­ ten Molybdänteilen, so daß frisches geschmolzenes Glas nicht in den Stockungsbereich eindringen kann.
7. Vorrichtung zum Fließen von geschmolzenem thermoplastischen Material von einer Kammer zu einer anderen durch ein hitzebe­ ständiges Überführungsrohr, das zwischen besagten Kammern eine Verbindung herstellt, unter gleichzeitiger Verhinderung der Korrosion des hitzebeständigen Überführungsrohres, umfassend
  • - eine erste Kammer mit einem ersten Boden,
  • - eine zweite Kammer mit einem zweiten Boden,
  • - ein hitzebeständiges Überführungsrohr, das zwischen besagten ersten und zweiten Kammern eine Verbindung herstellt, mit mindestens einer Oberfläche auf einer Ebene unterhalb der Ebene von besagtem ersten Boden und besagtem zweiten Boden,
  • - hitzebeständige Metallkanalmittel, die in besagtem Überfüh­ rungsrohr angeordnet sind und die ein Einlaßende und ein Auslaßende aufweisen,
  • - Einlaßmittel zur Erzeugung eines Stockungsbereichs von ge­ schmolzenem thermoplastischen Material zwischen dem Einla­ ßende von besagten Kanalmitteln und dem umgebenden hitzebe­ ständigen Überführungsrohr, und zur Aufnahme eines Flusses von geschmolzenem thermoplastischen Material von besagter erster Kammer und zum Zuführen dieses Flusses zum Einlaßende besagter Kanalmittel und
  • - Auslaßmittel zur Erzeugung eines Stockungsbereichs von ge­ schmolzenem thermoplastischen Material zwischen dem Auslaß­ ende von besagten Kanalmitteln und dem umgebenden hitzebe­ ständigen Überführungsrohr, und zur Aufnahme des Flusses von geschmolzenem thermoplastischen Material von dem Auslaßende von besagten Kanalmitteln und zum Zuführen dieses Flusses zu besagter zweiter Kammer.
8. Vorrichtung zum Fließen von geschmolzenem thermoplastischen Material von einer Kammer zu einer anderen durch ein hitzebe­ ständiges Überführungsrohr, das zwischen besagten Kammern eine Verbindung herstellt, unter gleichzeitiger Verhinderung der Korrosion des hitzebeständigen Überführungsrohres, gemäß An­ spruch 7, wobei besagte Kanalmittel innerhalb von besagtem Überführungsrohr unterhalb der Ebene von besagtem ersten und zweiten Boden angeordnet sind.
9. Vorrichtung zum Fließen von geschmolzenem thermoplastischen Material von einer Kammer zu einer anderen durch ein hitzebe­ ständiges Überführungsrohr, das zwischen besagten Kammern eine Verbindung herstellt, unter gleichzeitiger Verhinderung der Korrosion des hitzebeständigen Überführungsrohres, gemäß An­ spruch 7, wobei besagte Einlaßmittel ein oberes Ende zur Auf­ nahme des Flusses von geschmolzenem thermoplastischen Material aus besagter erster Kammer aufweisen, das auf einer Ebene ober­ halb der Ebene von besagtem ersten Boden angeordnet ist.
10. Vorrichtung zum Fließen von geschmolzenem thermoplastischen Material von einer Kammer zu einer anderen durch ein hitzebe­ ständiges Überführungsrohr, das zwischen besagten Kammern eine Verbindung herstellt, unter gleichzeitiger Verhinderung der Korrosion des hitzebeständigen Überführungsrohres, gemäß An­ spruch 7, wobei besagte Auslaßmittel ein oberes Ende zur Auf­ nahme des besagten Flusses von geschmolzenem Material aus dem Auslaßende von besagten Kanalmitteln zu besagter zweiter Kammer aufweisen, das auf einer Ebene oberhalb der Ebene von besagtem zweiten Boden angeordnet ist.
11. Vorrichtung zum Fließen von geschmolzenem thermoplastischen Material von einer Kammer zu einer anderen durch ein hitzebe­ ständiges Überführungsrohr, das zwischen besagten Kammern eine Verbindung herstellt, unter gleichzeitiger Verhinderung der Korrosion des hitzebeständigen Überführungsrohres, gemäß An­ spruch 7, wobei besagte Einlaßmittel und besagte Auslaßmittel aus hitzebeständigem Material bestehen und mit entgegengesetz­ ten Enden von besagten hitzebeständigen Metallkanalmitteln über leckdichte Anschlüsse verbunden sind.
12. Vorrichtung zum Fließen von geschmolzenem thermoplastischen Material von einer Kammer zu einer anderen durch ein hitzebe­ ständiges Überführungsrohr, das zwischen besagten Kammern eine Verbindung herstellt, unter gleichzeitiger Verhinderung der Korrosion des hitzebeständigen Überführungsrohres, gemäß An­ spruch 11, wobei angestautes thermoplastisches Material die hitzebeständigen Metallteile umgibt.
13. Vorrichtung zum Fließen von geschmolzenem thermoplastischen Material von einer Kammer zu einer anderen durch ein hitzebe­ ständiges Überführungsrohr, das zwischen besagten Kammern eine Verbindung herstellt, unter gleichzeitiger Verhinderung der Korrosion des hitzebeständigen Überführungsrohres, gemäß An­ spruch 7, wobei wassergekühlte Flanschmittel um besagte Kanal­ mittel herum zwischen seinen Enden vorgesehen sind, um den Ma­ terialfluß entlang der Außenseite des Kanals zu unterbinden.
14. Vorrichtung zum Fließen von geschmolzenem thermoplastischen Material von einer Kammer zu einer anderen durch ein hitzebe­ ständiges Überführungsrohr, das zwischen besagten Kammern eine Verbindung herstellt, unter gleichzeitiger Verhinderung der Korrosion des hitzebeständigen Überführungsrohres, gemäß An­ spruch 7, wobei besagte erste Kammer eine Schmelzkammer eines Glasschmelzofen ist und besagte zweite Kammer eine Klärungskam­ mer des besagten Schmelzofens ist, und besagte Einlaß- und be­ sagte Auslaßmittel Standrohre sind, die mit je einem Ende von besagten Kanalmitteln verbunden sind, damit geschmolzenes Glas zwischen gesagter Schmelz- und Klärungskammer fließen kann.
15. Zuführsystem zum Zuführen von geschmolzenem Glas aus einer Zone eines Glasschmelzofens durch ein hitzebeständiges Überfüh­ rungsrohr zu einer anderen Zone des Glasschmelzofens, unter gleichzeitiger Verhinderung der Korrosion des Überführungsroh­ res, umfassend:
  • - eine erste Zone mit einem ersten Boden,
  • - eine zweite Zone mit einem zweiten Boden,
  • - ein hitzebeständiges Überführungsrohr, das zwischen besagter erster Zone und besagter zweiter Zone eine Verbindung her­ stellt, mit einer oberen Oberfläche auf einer Ebene unter­ halb der Ebene von besagtem ersten und zweiten Boden,
  • - korrosionsbeständige Kanalmittel, die in besagtem hitzebe­ ständigen Überführungsrohr derart angeordnet sind, daß sie zumindest teilweise auf einer Ebene unterhalb der Ebene von besagtem ersten und zweiten Boden liegen, und die ein Ein­ laßende und ein Auslaßende aufweisen,
  • - korrosionsbeständige Einlaßmittel, die mit dem Einlaßende von besagten Kanalmitteln verbunden sind zur Aufnahme eines Flusses von geschmolzenem Glas aus besagter erster Zone auf einer Ebene oberhalb der Ebene von besagtem ersten Boden und zum Zuführen dieses Flusses zu dem Einlaßende von besagten Kanalmitteln, und
  • - korrosionsbeständige Auslaßmittel, die mit dem Auslaßende von besagten Kanalmitteln verbunden sind zur Aufnahme des Flusses von geschmolzenem Glas von dem Auslaßende besagter Kanalmittel und zum Zuführen dieses Flusses zu besagter zweiter Zone auf einer Ebene oberhalb der Ebene von besagtem zweiten Boden.
16. Zuführsystem zum Zuführen von geschmolzenem Glas aus einer Zone eines Glasschmelzofens durch ein hitzebeständiges Überfüh­ rungsrohr zu einer anderen Zone des Glasschmelzofens, unter gleichzeitiger Verhinderung der Korrosion des Überführungsroh­ res, nach Anspruch 15, wobei besagte Einlaßmittel Mittel umfas­ sen, die über die Ebene von besagtem ersten Boden überstehen, um einen Bereich von gestautem Glas um das Einlaßende von be­ sagten Kanalmitteln herum zu erzeugen und um ein Abfließen die­ ses gestauten Glases von dort zu verhindern, und wobei besagte Auslaßmittel Mittel umfassen, die über die Ebene von besagtem zweiten Boden überstehen, um einen Bereich von gestautem Glas um das Auslaßende von besagtem Kanal herum zu erzeugen und um ein Abfließen dieses gestauten Glases von dort zu verhindern.
17. Zuführsystem zum Zuführen von geschmolzenem Glas aus einer Zone eines Glasschmelzofens durch ein hitzebeständiges Überfüh­ rungsrohr zu einer anderen Zone des Glasschmelzofens, unter gleichzeitiger Verhinderung der Korrosion des Überführungsroh­ res, nach Anspruch 16, wobei gesagte korrosionsbeständige Mit­ tel aus Molybdän mit offener Verbindung untereinander bestehen und untereinander mit leckdichten Anschlüssen verbunden sind, um geschmolzenes Glas am Eindringen in die angestauten Bereiche zu hindern.
18. Zuführsystem zum Zuführen von geschmolzenem Glas aus einer Zone eines Glasschmelzofens durch ein hitzebeständiges Überfüh­ rungsrohr zu einer anderen Zone des Glasschmelzofens, unter gleichzeitiger Verhinderung der Korrosion des Überführungsroh­ res, nach Anspruch 15, wobei sich eine Abflußrinne über die Breite von zumindest einer der gesagten Zonen erstreckt, die eine Bodenfläche auf der gleichen Ebene wie der Boden der Zone aufweist und die durch eine Einfassung und einen Brückenkörper oberhalb des hitzebeständigen Überführungsrohres gebildet ist.
19. Zuführsystem zum Zuführen von geschmolzenem Glas aus einer Zone eines Glasschmelzofens durch ein hitzebeständiges Überfüh­ rungsrohr zu einer anderen Zone des Glasschmelzofens, unter gleichzeitiger Verhinderung der Korrosion des Überführungsroh­ res, nach Anspruch 15, wobei eine der besagten Zonen ein Vor­ wärmofen ist.
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