DE19907008A1 - Vorrichtung zum Herumwickeln von Blättchen um stabförmige Gegenstände und zum Perforieren derselben - Google Patents
Vorrichtung zum Herumwickeln von Blättchen um stabförmige Gegenstände und zum Perforieren derselbenInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herumwickeln von Blättchen um stabförmige Gegenstände, insbesondere um Zigarette-Filter-Zigarette-Gruppen, mit einem Rollkanal zum Umrollen der Gegenstände mit den Blättchen, wobei der Rollkanal von benachbarten Trumen eines ersten und eines zweiten Rollbandes gebildet ist, mit einer Zufördereinrichtung zum Zufördern der Gegenstände zu dem Rollkanal. Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß die Zufördereinrichtung als Trommel ausgebildet ist, welche die Gegenstände im wesentlichen direkt an den Rollkanal abgibt. DOLLAR A Die Erfindung betrifft weiterhin eine Kombination der vorgenannten Vorrichtung mit einer Perforationsvorrichtung zum Herstellen von Öffnungen in einer Umfangsoberfläche eines im wesentlichen länglichen, zylinderförmigen Gegenstandes, insbesondere einer Zigarette, mit einer Lichtquelle zum Erzeugen mindestens eines energiereichen Lichtstrahles, mit dessen Hilfe die Öffnungen in den Gegenstand einbringbar sind, mit einer durch ein Nachführmittel zu Nachführen des Lichtstrahles erzeugbaren Wirkzone, innerhalb derer der Lichtstrahl zum Einbringen der Öffnungen auf einen sich durch die Wirkzone bewegenden Gegenstand einwirkt, mit Rollmitteln zum Erzeugen einer Eigenrotationsbewegung der Gegenstände um ihre Längsachse während die Gegenstände sich durch Wirkzone bewegen, um die Umfangsoberfläche dem Lichtstrahl auszusetzen, mit Transportmitteln zum Befördern des Gegenstandes durch die Wirkzone. Die Erfindung ist ...
Description
Die Erfindung betrifft zunächst eine Vorrichtung zum Herumwickeln von Blättchen
um stabförmige Gegenstände, insbesondere um Zigarette-Filter-Zigarette-Gruppen,
mit einem Rollkanal zum Umrollen der Gegenstände mit den Blättchen, wobei sich
der Rollkanal zwischen einer Umfangsoberfläche einer Rolltrommel und einer
stationären Gegenrollfläche befindet, und mit einer Zufördertrommel zum Zufördern
der stabförmigen Gegenstände zu dem Rollkanal, wobei die Blättchen vor dem
Erreichen des Rollkanals bereits an den stabförmigen Gegenständen haften, so daß
die Rolltrommel ausschließlich der Umrollung der stabförmigen Gegenstände mit den
Blättchen dient.
Derartige Vorrichtungen sind aus dem Stand der Technik bekannt. Zumeist werden
derartige Vorrichtungen zum Herumwickeln von Verbindungsblättchen um die
Stoßstellen von aus Zigaretten und Filtern bzw. Mundstücken gebildeten Gruppen
verwendet. Dabei dienen diese Vorrichtungen der Konfektionierung von Filterziga
retten auf sogenannten Filteransetzmaschinen. Dabei geschieht die eigentliche
Umrollung der stabförmigen Gegenstände bzw. der Zigarette-Filter-Zigarette-
Gruppen in einem sogenannten Rollkanal. Die Rollung der zu rollenden Gegenstände
kommt dadurch zustande, daß sich die sich gegenüberliegenden Flächen Rollfläche
und Gegenrollfäche des Rollkanals mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten
bewegen bzw. eine der Rollflächen stationär ist, so daß der zwischen den beiden
Flächen eingeklemmte Gegenstand bzw. die zwischen den beiden Flächen liegende
Zigarette-Filter-Zigarette-Gruppe in eine Rollbewegung versetzt wird.
Bei der vorliegenden Form eines Rollkanals ist in radial gleichbleibendem Abstand
um die Umfangsoberfläche einer Rolltrommel eine stationäre Gegenrollfläche
ausgebildet. Derartige Rollkanäle sind bspw. aus der US 3,483,873, der DE 37 02 915,
der EP 0 580 150, der DT-AS 15 32 288 bekannt. Alle vorgenannten
Druckschriften zeichnen sich dadurch aus, daß ein Rollkanal zum Umrollen der
stabförmigen Gegenstände mit den Blättchen zwischen einer Rolltrommel und einer
stationären Gegenrollfläche gebildet ist. Dabei verwenden alle vorgenannten
Druckschriften die Rolltrommel gleichzeitig als Zufördertrommel zum Zufördern
entweder nur der Zigarette-Filter-Zigarette-Gruppen oder aber der Zigarette-Filter-
Zigarette-Gruppen mit angehefteten Blättchen zu dem Rollkanal.
Nachteilig bei allen vorgenannten Druckschriften ist es, daß die dort gezeigten
Vorrichtungen somit Rolltrommeln verwenden, die aufgrund ihrer gleichzeitigen
Zufördereigenschaften irgendwie geartete Stege, Mulden oder Einschnitte in ihren
Umfangsoberflächen aufweisen müssen, um die zuzufördernden Zigarette-Filter-
Zigarette-Gruppen an ihren Umfangsoberflächen haften zu können. Das bedeutet
wiederum, daß beim Rollen der Zigarette-Filter-Zigarette-Gruppen in dem Rollkanal
mit Hilfe einer derartigen Zufördertrommel die Zigarette-Filter-Zigarette-Gruppen
durch diese vorgenannten Mulden oder Löcher hindurchrollen müssen. Dies hat
jedoch erhebliche Belastungen der Zigarette-Filter-Zigarette-Gruppen zur Folge, die
die Qualität der auf diese Weise hergestellten Zigaretten erheblich mindern kann.
Auch der Versuch, die Zigarette-Filter-Zigarette-Gruppen und die Blättchen getrennt
auf zwei verschiedenen Trommeln zuzuführen und erst direkt am Eingang des
Rollkanals miteinander zu verbinden, wie dies in der DE 25 51 081 offenbart ist,
vermeidet die vorgenannten Nachteile nicht. Denn auch zum Halten der Blättchen
bzw. der Zigarette-Filter-Zigarette-Gruppen werden Einschnitte, Sauglöcher o. dgl.
benötigt, so daß auch hier die Zigarette-Filter-Zigarette-Gruppen durch die
entsprechenden Löcher in der Umfangsoberfläche der Rolltrommel hindurchgerollt
werden müssen und die vorgenannten Belastungen und ggf. Schäden erleiden.
Darüber hinaus weist die in der vorgenannten Druckschrift vorgenommene
Trennung den weiteren Nachteil auf, daß somit eine exakte Zusammenführung von
Zigarette-Filter-Zigarette-Gruppen und Blättchen direkt am Eingang des Rollkanals
vorgenommen werden muß. Dies hat ein hohes Maß an Präzision und Koordination
zur Voraussetzung. Eine derartig präzise Zusammenführung direkt vor der
Rollbewegung ist jedoch somit aufwendig und daher nachteilig.
Es ist weiterhin im Stand der Technik eine Maschine bekannt geworden, die in der
GB 745 752 offenbart ist. Diese Druckschrift stellt den nächstkommenden Stand
der Technik dar. Die dort gezeigte Vorrichtung verwendet ebenso wie die eingangs
genannten Maschinen zwei getrennte Trommeln zum Zufördern bzw. Rollen der
Zigarette-Filter-Zigarette-Gruppen. Die in dieser Druckschrift offenbarte Maschine
weist jedoch den Nachteil auf, daß aufgrund von auf der Rolltrommel vorgesehenen
Stegen zum Halten der Zigarette-Filter-Zigarette-Gruppen am Beginn der Roll
bewegung und zum definierten Beenden der Rollbewegung der Zigarette-Filter-
Zigarette-Gruppen am Ende des Rollkanals Stege an der Umfangsoberfläche der
Rolltrommel vorgesehen sind. Diese Stege haben erneut eine Belastung der derart
umwickelten Zigarette-Filter-Zigarette-Gruppen zur Folge, mit den oben be
schriebenen Nachteilen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, bei einer Vorrichtung der eingangs
genannten Art, die vorgenannten Nachteile zu vermeiden, und eine Vorrichtung zur
Verfügung zu stellen, die eine möglichst große Stückzahl von Zigarette-Filter-
Zigarette-Gruppen möglichst schonend mit Blättchen umwickelt.
Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art dadurch
gelöst, daß die Umfangsoberfläche der Rolltrommel glatt ist, insbesondere keine
Mulden, Löcher und Einschnitte aufweist.
Die Vorteile der vorliegenden Erfindung bestehen darin, daß aufgrund der absolut
glatten Umfangsoberfläche der Rolltrommel, welche Umfangsoberfläche keinerlei
Löcher, Einschnitte, Mulden, Stege, oder sonstige die störungs- und belastungsfreie
Rollbewegung der zu umwickelnden Zigarette-Filter-Zigarette-Gruppen belastende
Merkmale aufweist, eine sehr schonende und somit qualitätserhaltende Um
wickelung der Zigarette-Filter-Zigarette-Gruppen mit den Blättchen erfolgen kann.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß die
Rolltrommel mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit wie die Zufördertrommel umläuft.
Dadurch ist gewährleistet, daß im Zeitpunkt des Anrollens der Zigarette-Filter-
Zigarette-Gruppen keine Differenzgeschwindigkeit zwischen der Zufördertrommel
mit den zugeförderten Zigarette-Filter-Zigarette-Gruppen einschließlich angehefteter
Blättchen und der die Gruppen übernehmenden Rolltrommel vorhanden ist. Es
kommt daher am Anrollpunkt zu einer gegenüber dem Stand der Technik schonen
deren Anrollung, was wiederum die Qualität der derart umwickelten Gruppen
erhöht.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich durch eine
Blättchenzufördertrommel aus, die mit der Zufördertrommel derart in Wirkver
bindung steht, daß die Blättchen in räumlichem Abstand zu dem Rollkanal,
bezüglich der Zufördertrommel radial außen an die sich auf der Umfangsoberfläche
befindenden stabförmigen Gegenstände angeheftet werden. Bei dieser Aus
führungsform wird daher gewährleistet, daß das anheftende Blättchen und der
Beginn des Rollvorganges räumlich und zeitlich voneinander getrennt sind. Auf diese
Weise wird eine großzügige Trennung der einzelnen Arbeitsvorgänge vorgenommen.
Dies erleichtert zum einen das genaue Timing der genauen Arbeitsvorgänge,
erleichtert aber auch weiterhin die Überwachung der derartigen Maschine, bzw. die
Wartung einer solchen Maschine, da sich die einzelnen Arbeitsvorgänge in
räumlichem Abstand zueinander abspielen, und somit leichter zugänglich sind.
Eine andere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung weist an der Umfangsober
fläche der Zufördertrommel Luftaustrittsöffnungen auf, derart, daß die dort
austretende Luft, die an den stabförmigen Gegenständen haftenden Blättchen mit
deren der Haftstelle der Blättchen an den Gegenständen abgewandten Abschnitten
auf Abstand zu der Umfangsoberfläche der Zufördertrommel hält. Dieser von der
Zufördertrommel radial nach außen auf die Innenseite der Blättchen gerichtete
Luftstrom sorgt daher dafür, daß die Blättchen nicht auf die Zufördertrommel fallen
können. Somit wird bei dieser Ausführungsform erfolgreich ein Ankleben der
Blättchen an der Zufördertrommel vermieden, bevor die Blättchen in den Rollkanal
gelangen können.
Bei der vorgenannten Ausführungsform ist es besonders vorteilhaft, wenn eine
Gegenfläche in radial gleichbleibendem Abstand zu der Umfangsoberfläche der
Zufördertrommel vorgesehen ist, welche Gegenfläche eine Begrenzungsfläche für
die durch die Luft verursachte, radial bezüglich der Zufördertrommel nach außen
gerichtete Bewegung der Blättchen darstellt. Auf diese Weise kann eine leicht
überschießende Kraft mittels des Luftstromes auf die Innenseite der Blättchen
ausgeübt werden, ohne daß die Blättchen radial nach außen ausweichen können,
d. h. ohne daß die Blättchen sich ggf. durch den Luftstrom von dem Gegenstand
lösen könnten. Durch eine derartige Gegenfläche wird daher eine definierte Position
der durch den Luftstrom auf Abstand gegenüber der Zufördertrommel gehaltenen
Blättchen bis zum Eintritt in den Rollkanal gewährleistet.
Weiterhin betrifft die Erfindung eine Kombination einer Vorrichtung zum Her
umwickeln von Blättchen um stabförmige Gegenstände mit einer Perforationsvor
richtung zum Herstellen von Perforationsöffnungen in einer Umfangsoberfläche der
stabförmigen Gegenstände. Bei derartigen Kombinationen von Vorrichtungen zum
Herumwickeln von Blättchen um stabförmige Gegenstände und einer Perforations
vorrichtung zum Perforieren derartiger Gegenstände ist es im Stand der Technik
bisher nachteilig, daß diese Maschinenkombinationen eine sehr große Baulänge
aufweisen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, die Baulänge derartiger Maschinen
zu verringern.
Diese Aufgabe wird bei den genannten Vorrichtungen dadurch gelöst, daß die
Perforationsvorrichtung die zu perforierenden Gegenstände im wesentlichen direkt
von dem Rollkanal der Vorrichtung zum Herumwickeln von Blättchen um stabförmi
ge Gegenstände übernimmt. Dadurch wird die Abfördertrommel der Vorrichtung
zum Herumwickeln von Blättchen gleichzeitig als Transportmittel zum Befördern der
Gegenstände durch die Wirkzone der Perforationsvorrichtung genutzt. Auf diese
Weise läßt sich die Baulänge derartiger kombinierter Maschinen erheblich
reduzieren.
Für diese Kombinationsvorrichtung wird selbständiger Schutz beansprucht.
Perforationsvorrichtungen sind aus dem Stand der Technik grundsätzlich bekannt.
Solche Vorrichtungen dienen im Stand der Technik insbesondere in der tabakver
arbeitenden Industrie dazu, Rauchartikel, insbesondere Zigaretten, mit einer Zone
gewünschter Luftdurchlässigkeit zu versehen. Diese Zone gewünschter Luft
durchlässigkeit wird zumeist in einem Hüllmaterialstreifen des Rauchartikels bzw.
der Zigarette eingearbeitet. Diese Perforierung der Umfangsoberfläche des
Rauchartikels, die zumeist im Bereich des Mundstückendes vorgenommen wird, ist
in der Zigarettenindustrie von Bedeutung, da durch derart perforierte Rauchartikel
dem Rauch kühle Luft aus der Umgebung beigemischt wird, wenn an dem
Rauchartikel bzw. der Zigarette gezogen wird. Diese kühle Luft dient wiederum
dazu, die Anteile von Nikotin und Kondensat im Rauch zu beeinflussen.
Grundsätzlich wichtig bei dem Einbringen einer Perforierung in die Umfangsober
fläche eines im wesentlichen länglichen, zylinderförmigen Gegenstandes,
insbesondere einer Zigarette, ist es, daß die Perforierung gleichmäßig und
reproduzierbar eingebracht werden kann. Zu diesem Zweck werden im Stand der
Technik als Lichtquelle zumeist Laser verwendet. Dabei kann mittels entsprechender
Fokussierung des Laserstrahls die Lochgröße der Öffnungen in der Umfangsober
fläche verändert werden.
Als Transportmittel für die zu perforierenden Zigaretten werden im Stand der
Technik zumeist Rolltrommeln u. dgl. verwendet. Diese Rolltrommeln fördern die
Zigaretten queraxial durch den Auftreffpunkt des Laserstrahls hindurch. Um eine
Perforierung nicht nur an einer Stelle auf der Umfangsoberfläche zu erzielen,
sondern um die Perforierung zumindest über einen Teilumfang zu erhalten, wird die
Zigarette, während sie queraxial von der als Transportmittel dienenden Rolltrommel
befördert wird, zumeist mit Hilfe von Rollmitteln, die von der der Rolltrommel
gegenüberliegenden Seite die Zigarette erfassen, gerollt. Wichtig ist bei einer
derartigen Rollung zwischen zwei Flächen, daß die Zigarette bzw. der Rauchartikel
möglichst wenig mit Druckkräften u. dgl. beaufschlagt wird. Denn derartige Kräfte
beeinträchtigen die Qualität der Zigarette.
Eine bekannte Perforationsvorrichtung, die mit einem Laser arbeitet, ist bspw. aus
der US 5,148,818 bekannt. In dieser Druckschrift ist eine Perforationsvorrichtung
offenbart, die als Transportmittel für die Zigaretten mehrere Walzen verwendet. Auf
diesen Walzen läuft ein als Rollmittel dienendes Förderband um, so daß sich die
Zigaretten zwischen dem Förderband und den Walzen befinden. Dadurch, daß das
Förderband mit einer anderen Geschwindigkeit als die Walzen läuft, werden die
zwischen dem Förderband und den Walzen liegenden Zigaretten in eine Eigenrota
tionsbewegung versetzt. Weiterhin befindet sich in der Mitte einer der Walzen ein
Laser mit ebenfalls rotierendem Laserstrahl, der in die rotierenden Zigaretten die
Perforierung einbrennt.
Nachteilig bei diesem Stand der Technik ist es, daß der Laserstrahl mit einer der
Walzen mitrotieren muß, und daß die Rotation des Laserstrahls exakt auf die
Förderung der Zigaretten abgestimmt sein muß, wodurch sich insgesamt ein sehr
hoher technischer und damit auch ein sehr hoher Kostenaufwand ergibt.
Ein weiterer Stand der Technik ist aus der DE 33 10 930 bekannt. In dieser
Druckschrift ist eine Perforationsvorrichtung offenbart, bei der auf einer Trommel
umlaufende Zigaretten mit Hilfe eines herzförmigen Reflektors, in welchem ein
Laserstrahl umläuft, die entsprechenden Perforationen in die Umhüllung der zu
perforierenden Zigaretten eingebracht werden.
Auch bei diesem Stand der Technik ist nachteiligerweise ein sehr hoher technischer
Aufwand notwendig, um den Laserstrahl in dem herzförmigen Reflektor zu rotieren
und um gleichzeitig die Zigaretten synchron mit der Rotation bzw. Reflexion des
Laserstrahls an ihre richtige Position zu rotieren, so daß die Perforationen
gleichmäßig in die Umhüllung eingebracht werden.
Noch ein weiterer Stand der Technik ist aus der DE 34 31 051 bekannt. In dieser
Druckschrift ist ebenfalls ein Laser mit einer komplizierten Reflektorenanordnung
verbunden. Auch hier wird der Laserstrahl über eine sehr aufwendige Anordnung
von Spiegeln und rotierenden Reflektoren an die zu perforierende Stelle auf der
Umhüllung der auf einer Walze umlaufenden Zigarette geleitet. Auch diese
Vorrichtung ist extrem aufwendig und teuer und dazu auch nur sehr schwer zu
synchronisieren.
Ein weiterer Stand der Technik ist aus der DE 34 31 067 bekannt. Diese Druck
schrift stellt eine Kombination aus den beiden zuletzt genannten Druckschriften dar.
Sie zeigt daher ebenfalls die in Bezug auf die beiden zuletzt genannten Druck
schriften erläuterten Nachteile.
Eine weitere Perforationsvorrichtung ist aus der DE 42 18 266 bekannt. Bei dieser
Vorrichtung befinden sich die geförderten Zigaretten zwischen mehreren Walzen,
so daß sie zwischen diesen Walzen rotiert werden können. Auf der Förderwalze für
die Zigaretten sitzt ein Polygonspiegel, welcher einen Laserstrahl auf die zu
perforierenden Zigaretten wirft.
Auch hier ist es nachteilig, daß die Zigaretten mit Hilfe von aufwendigen Polygon
spiegeln perforiert werden müssen. Darüber hinaus ist es bei dieser Vorrichtung
nachteilig, daß die Zigaretten sich jeweils zwischen drei Walzen befinden, so daß
sehr große Kräfte auf die einzelne Zigarette einwirken, welche sich nachteilig auf
den Zustand der Zigarette auswirken können.
Schließlich ist aus der DE 27 51 522 eine weitere Perforationsvorrichtung bekannt
geworden. Bei dieser Perforationsvorrichtung, welche den nächstliegenden Stand
der Technik darstellt, werden die Zigaretten zwischen einer Rolltrommel und einem
sogenannten Rollklotz zur Eigenrotation gebracht. Während dieser Eigenrotation
werden die Zigaretten ebenfalls von einem Laserstrahl perforiert. Da sich die
Zigaretten während ihrer Rollung zwischen der Rolltrommel und dem Rollklotz in
dem so gebildeten Rollkanal relativ zu dem Laser fortbewegen, wird der Laserstrahl
der in dem Rollkanal laufenden Zigarette nachgeführt. Diese Nachführung des
Laserstrahls geschieht bei dieser Perforationsvorrichtung aus dem Stand der
Technik mit Hilfe einer Trommel, die umfangsseitig eine Vielzahl von Spiegeln trägt.
Dieser rotierende Polygonspiegel muß nun vollständig synchron mit dem Lauf der
Zigaretten in dem durch den Rollklotz und die Rolltrommel gebildeten Rollkanal
aktiviert werden. Auch bei diesem Stand der Technik ist daher ein sehr hohes Maß
an Synchronisation und Präzision notwendig, um ein zufriedenstellendes Ergebnis
der Perforation erzielen zu können.
Neben den soeben genannten Nachteilen ist es bei diesem Stand der Technik
weiterhin nachteilig, daß die Perforationen nur während einer halben Eigenrotation
der Zigarette in die Zigarette eingebracht werden können. Daher wird bei diesem
Stand der Technik die Zigarette mit Hilfe des Laserstrahls vollständig durchstoßen.
Nur so läßt sich bei diesem Stand der Technik eine Perforierung des gesamten
Umfanges der Zigarette in dem Rollkanal bewerkstelligen. Eine solche Durchstoßung
der Zigarette als Ganzes ist jedoch oftmals bei der Herstellung der Zigarette nicht
erwünscht.
Weitere Aufgabe der Erfindung ist es daher, die oben genannten, im Stand der
Technik der Perforationsvorrichtungen auftretenden Nachteile zu vermeiden, und
eine Perforationsvorrichtung in Kombination mit der eingangs genannten Vor
richtung zur Verfügung zu stellen, die bei minimalem technischen Aufwand und
ohne komplizierte Synchronisation eine Perforierung des gesamten Umfanges der
länglichen, zylinderförmigen Gegenstände, insbesondere von Zigaretten ermöglicht.
Dabei soll weiterhin gewährleistet sein, daß die auf die Gegenstände während der
Perforation einwirkenden Kräfte, insbesondere Kräfte durch die Rollmittel, so niedrig
wie möglich gehalten werden.
Die vorstehende Aufgabe wird bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform
mit einer Perforationsvorrichtung mit einer Lichtquelle zum Erzeugen mindestens
eines energiereichen Lichtstrahles, mit dessen Hilfe die Öffnungen in den
Gegenstand einbringbar sind, mit einer durch ein Nachführmittel zum Nachführen
des Lichtstrahles erzeugbaren Wirkzone, innerhalb derer der Lichtstrahl zum
Einbringen der Öffnungen auf einen sich durch die Wirkzone bewegenden
Gegenstand einwirkt, mit Rollmitteln zum Erzeugen einer Eigenrotationsbewegung
der Gegenstände um ihre Längsachse während die Gegenstände sich durch die
Wirkzone bewegen, um die Umfangsoberfläche dem Lichtstrahl auszusetzen, mit
Transportmitteln zum Befördern des Gegenstandes durch die Wirkzone, gelöst, bei
der ein stationäres Lichtbrechungsmittel vorgesehen ist, durch welches der zur
Perforierung dienende Lichtstrahl vor dem Erreichen der eigentlichen Wirkzone
hindurchgeführt wird, so daß der Lichtstrahl, wenn er dem durch die Wirkzone
laufenden Gegenstand nachgeführt wird, im wesentlichen überall innerhalb der
Wirkzone fokussiert bleibt.
Die Vorteile dieser Ausführungsform liegen insbesondere darin, daß mit Hilfe des
vorteilhaften Lichtbrechungsmittels auf aufwendige Spiegelkonstruktionen und auf
aufwendige rotierende Spiegel verzichtet werden kann. Vielmehr reicht dank der
Erfindung ein stationäres Lichtbrechungsmittel aus, durch welches der Lichtstrahl
vor dem Erreichen der Wirkzone tritt, und durch welches der Lichtstrahl während
der vollständigen Bewegung des Lichtstrahles mit Hilfe des Nachführmittels durch
die Wirkzone hindurchtritt.
Bei der Erfindung ist es besonders vorteilhaft, wenn das Lichtbrechungsmittel eine
Fokus-korrigierte Linse (F-Theta-Linse) ist. Mit Hilfe einer solchen Linse läßt sich die
Erfindung besonders einfach verwirklichen. Denn eine derartige Linse kann
bevorzugt mit ihrer Hauptebene parallel zum Transportweg der zu perforierenden
Gegenstände derart angeordnet werden, daß die Linse während des gesamten
Nachführbereiches des Lichtstrahles in dem Weg des Lichtstrahles zu der Wirkzone
liegt. Dabei ist mit Hilfe der Fokus-korrigierten Linse (F-Theta-Linse) sichergestellt,
daß der Lichtstrahl, insbesondere auch ein Laserstrahl während der gesamten
Nachführbewegung zum Abdecken der Wirkzone von der Linse jeweils an jeder
Stelle innerhalb der Wirkzone fokussiert auf den Gegenstand bzw. auf der
Umfangsoberfläche des zu perforierenden Gegenstandes gelangt.
Dies liegt daran, daß die Fokus-korrigierte Linse (F-Theta-Linse) über ihre gesamte
Breite entlang der Hauptebene die gleiche Brennweite zur Verfügung stellt. Bei einer
derartigen Linse kann daher der Lichtstrahl bzw. der Laserstrahl über der Haupt
ebene verschoben werden, ohne daß sich die Brennweite und damit der Fokus des
durch eine solche Linse tretenden Laserstrahls ändert. Der Laserstrahl kann daher
mit Hilfe einer solchen Linse dem sich auf dem Querförderer rollend bewegenden
Gegenstand nachgeführt werden, ohne daß er defokussiert wird.
Linsen, die die vorgenannten Vorteile der Erfindung verwirklichen, können bspw.
von der Firma Laser Components GmbH in Olching, Deutschland, bezogen werden.
Besonders vorteilhaft sind dabei die von dieser Firma angebotenen Plankon
vexlinsen, Meniskus F-Theta-Planfeldlinsen und die sphärischen ZnSe-F-Theta-
Planfeldlinsen.
Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Transport
mittel als Querförderer ausgebildet. Dieser Querförderer kann in Ausführungsformen
als Bandförderer oder als Rolltrommel ausgebildet sein. Der Querförderer befördert
die zu perforierenden Gegenstände, insbesondere Zigaretten, mit ihren Längsachsen
quer zur Förderrichtung.
Mit Hilfe eines derartigen Querförderers werden die zu perforierenden Gegenstände
in die Wirkzone des Lichtstrahles gebracht. Innerhalb der mit dem Nachführmittel
für den Lichtstrahl erzeugten Wirkzone des Lichtstrahles können dann die
Perforierungen bzw. Öffnungen in die Umfangsoberfläche des Gegenstandes,
welcher sich queraxial durch die Wirkzone hindurchbewegt, eingebracht werden.
Während sich der Gegenstand durch die Wirkzone hindurchbewegt, wird der
Lichtstrahl, insbesondere der Laserstrahl, mit Hilfe der Nachführmittel, die bevorzugt
als Schwenkspiegel ausgebildet sind, nachgeführt. Somit ist sichergestellt, daß die
zu perforierenden Gegenstände während ihrer gesamten Aufenthaltsdauer in der
Wirkzone auch von der Lichtquelle erfaßt werden können, so daß während des
gesamten Aufenthalts in der Wirkzone Perforierungen in die Umfangsoberfläche des
Gegenstandes eingebracht werden können.
Sollen nun über den gesamten Umfang Perforierungen in den Gegenstand
eingebracht werden, so muß der Gegenstand - während er sich durch die Wirkzone
bewegt - rotiert werden. Dies wird mit Hilfe der eingangs genannten Rollmittel
bewerkstelligt. Diese Rollmittel versetzen den Gegenstand in eine Eigenrotations
bewegung. Die Rollmittel sind bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
als eine dem Querförderer gegenüberliegende Gegenrollfläche ausgebildet. Diese
Gegenrollfläche kann als Gegenrollband oder als Gegenrolltrommel ausgebildet sein.
Dabei können die Förderrichtungen der Gegenrollfläche und des Querförderers
entgegengesetzt odergleichgerichtet sein. Beigleichgerichteter Förderkomponente
der Gegenrollfläche wird der zu perforierende Gegenstand im Zusammenwirkungs
bereich von Querförderer und Gegenrollfläche bei der Rollung beschleunigt. Bei
entgegengesetzten Förderkomponenten von Gegenrollfläche und Querförderer wird
der zu perforierende Gegenstand im Zusammenwirkungsbereich abgebremst. In
beiden Fällen wird jedoch der Gegenstand in eine Rollbewegung auf dem
Querförderer versetzt. Diese Rollbewegung kann relativ zum Querförderer stationär
in einer für den Gegenstand vorgesehenen Ausnehmung stattfinden. Die Roll
bewegung kann jedoch auch in einem dafür auf dem Querförderer vorgesehenen
Rollbereich vorgenommen werden. Im letzteren Fall ist es bevorzugt, wenn der auf
dem Querförderer vorgesehene Rollbereich jeweils von Erhebungen auf dem
Querförderer begrenzt ist. Somit bewegt sich dann der zu perforierende Gegenstand
im Augenblick des Zusammenwirkens von Gegenrollfläche und Querförderer von
einer die Rollfläche begrenzenden Erhebung zur anderen. Wird bei einer derartigen
Ausführungsform der gesamte Umfang des zu perforierenden Gegenstandes
perforiert, so bewegt sich der Gegenstand zwischen den beiden Erhebungen einmal
um seine Achse. Dabei wird dann der den Gegenstand perforierende Lichtstrahl
bzw. Laserstrahl entsprechend der Bewegung des Gegenstandes über die Rollfläche
an dem Querförderer dem Gegenstand nachgeführt, um diesen voll umfangsseitig
zu perforieren.
Bei einer anderen bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, bei der sich die zu
perforierenden Gegenstände relativ zum Querförderer stationär in Ausnehmungen
im Querförderer befinden, ist als Rollmittel nicht nur eine Gegenrollfläche - wie oben
erläutert - vorgesehen, sondern es ist der Gegenrollfläche gegenüberliegend noch
eine weitere Rollfläche vorgesehen. Auch diese Rollfläche kann als Rollband oder
Rolltrommel ausgebildet sein. Diese zweite Rollfläche tritt in der Wirkzone, d. h. im
Zusammenwirkungsbereich zwischen Gegenrollfläche und Querförderer von der der
Gegenrollfläche gegenüberliegenden Seite an die zu perforierenden Gegenstände
heran. Es kommt daher bei dieser Ausführungsform zu einem Zusammenwirken in
der Wirkzone von Gegenrollfläche und Rollfläche. Dabei ist es besonders bevorzugt,
wenn die Rollfläche eine Förderkomponente aufweist, die der des Querförderers
entgegengesetzt ist, während die Gegenrollfläche eine dem Querförderer gleichge
richtete Förderkomponente aufweist. Auf diese Art und Weise wird der zu
perforierende Gegenstand, insbesondere die zu perforierende Zigarette, in der
Wirkzone diametral entgegengesetzt jeweils von entgegengesetzten Förderkräften
beaufschlagt, so daß sie sich in der Ausnehmung auf dem Querförderer dreht.
Besonders vorteilhaft bei der Kombination der Vorrichtung zum Herumwickeln von
Blättchen mit der beschriebenen Perforationsvorrichtung ist es, daß aufgrund der
durch die Rolltrommel reduzierten Teilung der Zigarette-Filter-Zigarette-Gruppen und
der direkten Übernahme dieser reduzierten Teilung durch die Transportmittel der
Perforationsvorrichtung eine reduzierte Teilung für die Laserung bzw. Perforierung
der Gegenstände gegeben ist. Dies bedeutet weiterhin, daß für die Perforierung
auch eine reduzierte Umfangsgeschwindigkeit gegeben ist. Somit läßt sich die
Perforierung präziser durchführen.
Weitere bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
Ausführungsbeispiele der vorgenannten Erfindungen sollen nun anhand der
Zeichnungen näher erläutert werden. In der Zeichnung zeigen die einzelnen Figuren:
Fig. 1 zeigt einen Teilquerschnitt mit schematischen Anteilen, welcher eine
Perforationsvorrichtung mit als Rolltrommel ausgebildeten Transportmitteln darstellt;
Fig. 2 zeigt einen Schnitt A-A durch die Perforationsvorrichtung der Fig. 1;
Fig. 3 zeigt einen Teilquerschnitt mit schematischem Anteil einer zweiten Aus
führungsform einer Perforationsvorrichtung mit als Rolltrommel ausgebildeten
Rollmitteln;
Fig. 4 zeigt einen Schnitt B-B durch die Perforationsvorrichtung der Fig. 3;
Fig. 5 zeigt einen Teilquerschnitt mit schematischem Anteil durch eine dritte
Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Perforationsvorrichtung mit als
Rolltrommel ausgebildeten Transportmitteln;
Fig. 6 zeigt einen Schnitt C-C durch die Perforationsvorrichtung der Fig. 5;
Fig. 7 zeigt einen Teilquerschnitt mit schematischem Anteil durch eine vierte
Ausführungsform der erfindungsgemäßen Perforationsvorrichtung, bei der
Transportmittel als Förderband ausgebildet sind;
Fig. 8 zeigt einen Schnitt D-D durch die Perforationsvorrichtung der Fig. 7;
Fig. 9 zeigt einen Teilquerschnitt mit schematischem Anteil durch eine fünfte
Ausführungsform der erfindungsgemäßen Perforationsvorrichtung, bei der die
Transportmittel als Bandförderer ausgebildet sind;
Fig. 10 zeigt einen Schnitt E-E durch die Perforationsvorrichtung der Fig. 9;
Fig. 11 zeigt eine schematische Darstellung einer bei der Erfindung verwendeten F-
Theta-Linse mit einem schematischen Strahlengang;
Fig. 12 zeigt einen Teilquerschnitt durch eine Vorrichtung zum Herumwickeln von
Blättchen um stabförmige Gegenstände und zum Herstellen von Perforationsöff
nungen in diese Gegenstände, mit einer Perforationsvorrichtung gemäß Fig. 1;
Fig. 13 zeigt die Vorrichtung der Fig. 12 mit einer Perforationsvorrichtung gemäß
Fig. 5; und
Fig. 14 zeigt die Übergabe der Blättchen an die stabförmigen Gegenstände.
Die Fig. 1 zeigt eine Perforationsvorrichtung 1. Die Perforationsvorrichtung 1 weist
einen (nicht dargestellten) Laser als Lichtquelle auf. Dieser Laser sendet als
energiereichen Lichtstrahl einen synchron zur Maschinengeschwindigkeit gepulsten
Laserstrahl 2 aus. Der Laserstrahl 2 gelangt über einen ersten Schwenkspiegel 4 zu
einem Schwenkspiegel 6 und von dort aus in Richtung auf die zu perforierenden
Gegenstände 16. Der erste Schwenkspiegel 4 wird von einem Antriebsmotor 8
bewegt. Der zweite Schwenkspiegel 6 wird von einem Antriebsmotor 10 bewegt.
Der erste Schwenkspiegel 4 dient dazu, den Laserstrahl 2 entlang der Längsachse
der zu perforierenden Gegenstände 16 zu verschwenken und so den Ort der
Perforation einzustellen bzw. an die Art der Gegenstände, insbesondere deren Länge
anzupassen. Der Schwenkspiegel 6 dient als Nachführmittel zum Nachführen des
Laserstrahls 2, um so eine Wirkzone des Laserstrahls 2 zu erzeugen, innerhalb derer
der Laserstrahl 2 die (nicht dargestellten) Öffnungen auf einen sich durch die
Wirkzone bewegenden Gegenstand 16 bringen kann. In der Fig. 1 ist die Aus
dehnung der Wirkzone in Bewegungsrichtung der Gegenstände 16 durch den
durchgezogenen Laserstrahl 2a und den gestrichelt dargestellten Laserstrahl 2b
dargestellt. Mit anderen Worten kann der Schwenkspiegel 6 den Laserstrahl 2
zwischen den Extrempositionen 2a und 2b verschwenken, um den Laserstrahl 2
dem sich bewegenden Gegenstand nachzuführen.
Nach der Reflexion des Laserstrahls 2 durch den zweiten Schwenkspiegel 6 trifft
der Laserstrahl 2 auf eine Fokus-korrigierte Linse (F-Theta-Linse) 12. Von der F-
Theta-Linse 12 wird der Laserstrahl 2 derart fokussiert, daß er an den durch die
Pfeilspitzen 14a bzw. 14b angedeuteten Auftreffpunkten auf den zu perforierenden
Gegenständen derart fokussiert ist, daß er die gewünschten Durchmesser der
Öffnungen in die Umhüllung der Gegenstände 16 perforieren kann.
Bei den zu perforierenden Gegenständen 16 handelt es sich in der Fig. 1 um
Doppelfilterzigaretten 16. Diese Doppelfilterzigaretten 16 werden von einer in einem
Gestell 18 rotierenden Rolltrommel 20 in die Wirkzone des Laserstrahls 2 gefördert.
Dabei dreht sich die Rolltrommel 20 gemäß Fig. 1 im Gegenuhrzeigersinn.
Die Doppelfilterzigaretten 16 werden an der Rolltrommel mit Hilfe von (nicht
dargestellten) Saugvorrichtungen gehalten. Bevor die Doppelfilterzigaretten 16 in
die durch die extremen Laserstrahlpositionen 2a und 2b begrenzte Wirkzone
zwischen den Punkten 14a und 14b gelangen, befinden sie sich auf einer in
Rolltrommeldrehrichtung der Wirkzone zugewandten Flanke 21 von Erhebungen 22
auf der Umfangsoberfläche der Rolltrommel 20.
Gelangen die Doppelfilterzigaretten 16 durch die Drehbewegung der Rolltrommel 20
an den in der Fig. 1 ganz rechts dargestellten extremen Auftreffpunkt 14a des
Laserstrahls 2a, so werden sie in der Fig. 1 von oben von einem als Rollmittel zum
Erzeugen einer Eigenrotationsbewegung der Doppelfilterzigaretten 16 dienenden,
eine Gegenrollfläche 23 aufweisenden Gegenrollband 24 erfaßt. Das Gegenrollband
24 weist an dem Auftreffpunkt 14a die gleiche Förderrichtung wie die Rolltrommel
20 auf. Gleichzeitig werden die Doppelfilterzigaretten 16 in der Fig. 1 von unten
von einer ebenfalls als Rollmittel dienenden Rollfläche 26 erfaßt. Diese Rollfläche
26 ist auf einem Rollklotz 28 ausgebildet. Die Rollfläche 26 verläuft parallel zur
Gegenrollfläche 23.
Um die Doppelfilterzigarette 16 nun zu rollen, weist das Gegenrollband 24 eine
höhere Fördergeschwindigkeit als die Rolltrommel 20 auf. Somit wird die an den
Punkt 14a gelangte Doppelfilterzigarette 16 zwischen den Punkten 14a und 14b in
eine Eigenrotation um ihre Längsachse versetzt, während sie zwischen der
Rollfläche 26 und der Gegenrollfläche 23 gerollt wird.
Aufgrund der höheren Fördergeschwindigkeit des Gegenrollbandes 24 gegenüber
der Rolltrommel 20 gelangt die Doppelfilterzigarette 16 darüber hinaus auch von der
Flanke 21 der Erhebung 22 zu der gegenüberliegenden Flanke 30 der in Förderrich
tung der Rolltrommel 20 nächstliegenden Erhebung 22. Diese Position an der
gegenüberliegenden Flanke 30 erreicht die Doppelfilterzigarette 16 genau zu dem
Zeitpunkt, zu dem sie an dem anderen extremen Ende der Wirkzone, nämlich an
dem Punkt 14b angelangt ist. In der Zwischenzeit hat die Doppelfilterzigarette 16
in der Wirkzone zwischen den Punkten 14a und 14b eine vollständige Eigenrotation
einmal um ihre eigene Achse hinter sich gebracht. Während dessen wurde der
Laserstrahl 2 von der extremen Position 2a (Auftreffpunkt 14a) und der extremen
Position 2b (Auftreffpunkt 14b) mit Hilfe des zweiten Schwenkspiegels 6 der
Bewegung der Doppelfilterzigarette 16 mit Hilfe nicht dargestellter Synchronisa
tionsmittel nachgeführt. Während des Nachführens des Laserstrahls 2 mit Hilfe des
Schwenkspiegels 6 bleibt der Laserstrahl 2 ständig in der Ebene der Gegenrollfläche
23 in der entsprechend an der Umhüllung der Gegenstände 16 gewünschten
Öffnungsgröße fokussiert, da er während der gesamten Nachführbewegung durch
die Fokus-korrigierte Linse (F-Theta-Linse) 12 tritt. Auf diese Art und Weise läßt
sich mit Hilfe der in der Fig. 1 dargestellten Perforationsvorrichtung 1 eine um den
gesamten Umfang verlaufende Perforierung der Umhüllung der Doppelfilterzigarette
16 erreichen.
Mit Hilfe des ersten Schwenkspiegels 4, angetrieben durch den Schwenkmotor 8,
kann der Laserstrahl 2 darüber hinaus auch parallel zur Längsachse der Doppelfilter
zigaretten 16 verschoben werden. Auf diese Weise kann die Position des
Auftreffpunktes 14a auf dem zu perforierenden Gegenstand 16 gemäß Fig. 1
senkrecht zur Bildebene verschoben werden. Der Schwenkspiegel 4 dient daher der
Einstellung des Perforationsortes auf dem Gegenstand 16.
Auch können - wenn erforderlich - auch zwei oder mehrere parallele Perforie
rungsspuren auf dem Gegenstand 16 oder seiner Umhüllung umfangsseitig
angebracht werden. Dabei ist der nicht dargestellte Laser in seiner Leistung auch
derart veränderbar, daß der Laserstrahl 2 beim Auftreffen auf den zu perforierenden
Gegenstand 16 diesen Gegenstand 16 vollständig durchdringt, so daß in den
Gegenstand 16 durchgehende Löcher eingebracht werden können.
Bei einer anderen nicht dargestellten Ausführungsform ist der Laser abschaltbar, so
daß der Gegenstand 16 nur auf einem Teilumfang perforiert wird.
Bei der in der Fig. 1 links dargestellten Extremposition 14b verläßt die dann
perforierte Doppelfilterzigarette 16 die zwischen den Punkten 14a und 14b liegende
Wirkzone des Laserstrahls 2 bzw. den zwischen den Punkten 14a und 14b
liegenden Rollkanal zwischen den Flächen 23 und 26, um von dem als Rolltrommel
20 ausgebildeten Querförderer weiter transportiert zu werden. Bei diesem
Weitertransport wird die Doppelfilterzigarette 16 ebenso wie an der ersten Flanke
21 auch an der gegenüberliegenden Flanke von einer nicht dargestellten Saugvor
richtung an der Umfangsoberfläche der Rolltrommel 20 festgehalten.
Die Fig. 2 zeigt einen Schnitt der Perforationsvorrichtung der Fig. 1 entlang der Linie
A-A. Gleiche Bezugszeichen bezeichnen gleiche Teile. Der Schnitt zeigt eine
Doppelfilterzigarette 16 während sie sich in der Wirkzone zwischen Punkten 14a
und 14b der Fig. 1 befindet. Die Doppelfilterzigarette 16 befindet sich - wie üblich -
mit dem Filterabschnitt 32 in der Mitte in dem durch die Rollklötze 28 und 28'
(gestrichene Bezugszeichen bezeichnen gleiche, jedoch doppelt vorhandene Teile)
und die Gegenrollbänder 24 und 24' gebildeten Rollkanal. Der Filterabschnitt 32
wird gemäß Fig. 2 von zwei Laserstrahlen 2 und 2' beaufschlagt. Dabei tritt jeder
Laserstrahl 2, 2' jeweils durch Fokus-korrigierte Linsen (F-Theta-Linsen) 12, 12'.
Die Auftreffpunkte 34 und 34' der Laserstrahlen 2, 2' auf der Doppelfilterzigarette
16 bzw. auf dem Filterabschnitt 32 sind so gewählt, daß diese Auftreffpunkte 34,
34' in dem dem jeweiligen tabakhaltigen Abschnitt 36 bzw. 36' der Doppelfilterzi
garette 16 zugewandten Ende des Filterabschnittes 32 liegen. Dabei läßt sich mit
Hilfe der Schwenkspiegel 4, 4' die Position der Auftreffpunkte 34, 34' entlang der
Längsachse der Doppelfilterzigarette 16 gemäß den in der Fig. 2 dargestellten
Pfeilen 38, 38' verschieben.
Die Fig. 3 zeigt ebenfalls eine Perforationsvorrichtung 1. Auch hier sind gleiche
Teile mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Auch diese Perforationsvorrichtung
1 weist eine Rolltrommel 20 mit einer Reihe von Erhebungen 22 auf. Der Bereich
zwischen den Erhebungen 22 ist jedoch als Rollabschnitt 40 ausgebildet. Demnach
kann in der Perforationsvorrichtung 1 der Fig. 3 die zu perforierende Doppelfilterzi
garette 16 unter Zuhilfenahme des Rollabschnittes 40 als Rollfläche und der
Gegenrollfläche 23 des Gegenrollbandes 24 gerollt werden. Im Unterschied zu der
Rollung gemäß der Ausführungsform gemäß Fig. 1 wird jedoch bei dieser
Ausführungsform die Fördergeschwindigkeit der Rolltrommel 20 höher als die des
Gegenrollbandes 24 gewählt. Das Gegenrollband 24 bremst daher die in dieser
Ausführungsform an der gegenüberliegenden Flanke liegende Doppelfilterzigarette
16 ab, so daß diese über den an der Rolltrommel 20 vorgesehenen Rollabschnitt 40
relativ zu der Rolltrommel 20 zurückrollt, so daß sie schließlich an der in Förderrich
tung der Rolltrommel 20 vorne liegenden Flanke 21 der Erhebung 22 zu liegen
kommt. Auch bei dieser Ausführungsform werden die Doppelfilterzigaretten 16 an
den jeweiligen Flanken 21, 30 der Erhebungen 22 mit Hilfe Saugöffnungen oder
dergleichen gehalten.
Die Doppelfilterzigarette 16 bewegt sich jedoch nur relativ zur Rolltrommel 20 bzw.
zum Rollabschnitt 40 rückwärts. Im Ortsraum bewegt sie sich jedoch - wenn auch
mit verminderter Geschwindigkeit - vorwärts, so daß auch bei dieser Ausführungs
form der Laserstrahl 2 von einer die Anfangsposition der Wirkzone markierenden
Position 2a mit Hilfe des Schwenkspiegels 6 bis zu einer die Endposition der
Wirkzone markierenden Position 2b nachgeführt werden muß. Allerdings ist bei
dieser Ausführungsform die Wirkzone, d. h. der Bereich der Nachführung des
Laserstrahls 2 erheblich kürzer als bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform.
Die Fig. 4 zeigt einen Schnitt der Ausführungsform gemäß Fig. 3 entlang der Linie
B-B. Auch hier sind gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Auch hier
ist ebenso wie bei der Ausführungsform gemäß den Fig. 1 und 2 an den jeweiligen
Enden des Filterabschnittes 32 ein Auftreffpunkt 34 bzw. 34' der Laserstrahlen 2
und 2' vorgesehen, so daß auch hier an den jeweiligen Enden des Filterabschnittes
32 Perforationslinien bzw. Ketten von Perforationsöffnungen in die Filterumhüllung
der Doppelfilterzigarette 16 eingebracht werden können. Gemäß Fig. 4 ist zu erken
nen, daß sich der Rollabschnitt 40 fast über die gesamte Länge der Doppelfilterziga
rette 16 erstreckt. Die Gegenrollbänder 24 bzw. 24', die dann zusammen mit dem
Rollabschnitt 40 den Rollkanal für die Doppelfilterzigarette 16 bilden, sind
gegenüber der Ausführungsformen der Fig. 1 und 2 unverändert.
Die Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Perfora
tionsvorrichtung 1. Auch hier werden gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen
bezeichnet. Das Besondere an dieser Ausführungsform ist, daß die zu perforieren
den Gegenstände 16 nicht zwischen einer Oberfläche eines Rollklotzes 28 und
einem gegenüberliegenden Gegenrollband 24 gerollt werden, wie dies bei den
Ausführungsformen der Fig. 1 bis 4 der Fall ist, sondern daß bei dieser Aus
führungsform die Doppelfilterzigarette 16 zwischen einem Rollklotz 28 und einer
Gegenrolltrommel 42 abgerollt werden. Da eine Rolltrommel 42 keine ebenen
Oberflächen aufweist, ist der Rollklotz 28 bzw. seine Oberfläche 26 entsprechend
der Krümmung der Oberfläche 44 der Gegenrolltrommel 42 gekrümmt. Es wird
daher auch hier, wie auch aus der Fig. 6 zu erkennen ist, ein Rollkanal zwischen der
Oberfläche 26 des Rollklotzes 28 und der Oberfläche 44 der Gegenrolltrommel 42
gebildet.
Bei dieser Ausführungsform läuft die Gegenrolltrommel 42 ebenfalls - wie in der
Ausführungsform der Fig. 1 und 2 - mit einer höheren Fördergeschwindigkeit als die
Rolltrommel 20. Demnach wird auch hier die Doppelfilterzigarette 16 in Förderrich
tung auf der Rollfläche 26 des Rollklotzes 28 durch die Gegenrolltrommel 42
vorwärts gerollt. Auch hier wird der Laserstrahl 2 von dem Schwenkspiegel 6 der
Bewegung der rollenden Doppelfilterzigarette 16 durch den durch die Oberflächen
26 und 44 gebildeten Rollkanal nachgeführt.
Gemäß Fig. 6 sind auch bei dieser Ausführungsform zwei Laser vorgesehen, die mit
ihren Laserstrahlen 2, 2' zwei Perforationslinien in den Filterabschnitt 32 einbringen.
Die Fig. 7 zeigt eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Perforations
vorrichtung 1. Bei dieser Perforationsvorrichtung 1 werden die Doppelfilterzigaretten
16 (auch hier sind gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet) von einem
als Bandförderer 46 ausgebildeten Querförderer queraxial gefördert. Wie auch in der
Ausführungsform gemäß den Fig. 1 und 2 ist auch hier ein Gegenrollband 24 mit
einer Gegenrollfläche 23 vorgesehen. Die Gegenrollfäche 23 wirkt zusammen mit
einem auch hier vorgesehenen Rollklotz 28 bzw. seiner Rollfläche 26 als Rollkanal
für die zu perforierenden Doppelfilterzigaretten 16. Auch bei dieser Ausführungs
form ist die Fördergeschwindigkeit des Gegenrollbandes 24 größer als die des
Bandförderers 46, so daß die Doppelfilterzigaretten 16 bei Erreichen der Wirkzone
an dem Punkt 14a in Vorwärtsrichtung über den Rollklotz 28 von der ersten Flanke
21 der Erhebungen zu der gegenüberliegenden Flanke 30 der Erhebungen 22 gerollt
werden. Auch hier werden die Doppelfilterzigaretten 16 an ihren Positionen an den
Flanken 21 und 30 mit Hilfe von nicht dargestellten Sauglöchern gehalten.
Die Fig. 8 zeigt einen Schnitt entlang der Linie D-D der Fig. 7. Zu erkennen ist, daß
das Förderband 46 in der in der Fig. 8 dargestellten Situation außer Kontakt mit der
Doppelfilterzigarette 16 ist, weil diese sich in dem durch die Rollklötze 28, 28' und
die Gegenrollbänder 24, 24' gebildeten Rollkanal befindet.
Die Fig. 9 zeigt noch eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Perforationsvorrichtung 1. Wie in der Ausführungsform gemäß den Fig. 7 und 8 ist
hier ein Bandförderer 46 vorgesehen. Das Besondere an dieser Ausführungsform ist,
daß die Doppelfilterzigaretten 16 sich in Ausnehmungen 48 in dem Bandförderer 46
liegend befinden. Die Doppelfilterzigaretten 16 werden daher im Rollkanal relativ
zum Bandförderer 46 mit unveränderter Förderkomponente auf der Stelle gerollt.
Der Rollkanal wird bei dieser Ausführungsform nicht nur von einem Gegenrollband
24 sondern darüber hinaus von einem dem Gegenrollband 24 gegenüberliegenden
Rollband 50 bzw. zwischen den jeweiligen Oberflächen gebildet. Dabei weist das
Gegenrollband 24, wie auch bei den vorhergegangenen Ausführungsformen mit
Gegenrollbändern, eine innerhalb der Wirkzone der Förderrichtung 52 des
Bandförderers 46 entsprechende Förderrichtung auf. Demgegenüber weist das
Rollband 50 eine innerhalb der Wirkzone der Förderrichtung 52 des Bandförderers
46 entgegengesetzte Förderrichtung auf. Die Doppelfilterzigaretten 16 werden
daher in der Ausführungsform gemäß Fig. 9 im Gegenuhrzeigersinn in den
Ausnehmungen 48 liegend gerollt. Da sich während dieser relativ zum Bandförderer
46 stationären Rollung die Doppelfilterzigaretten 16 somit mit der Förderge
schwindigkeit 52 des Bandförderers 46 durch den Rollkanal zwischen den Bändern
24 und 50 bewegen, muß auch hier der Laserstrahl 2 mit Hilfe des Schwenk
spiegels 6 synchron zu der Bewegung der Doppelfilterzigaretten 16 mit der
Fördergeschwindigkeit 52 nachgeführt werden, um auch hier eine vollumfangs
seitige Perforierung der Doppelfilterzigaretten 16 zu erreichen.
Die Fig. 10 zeigt einen Schnitt entlang der Linie E-E durch die Ausführungsform der
Fig. 9. Die Fig. 10 zeigt beidseitig von dem Bandförderer 46 die jeweiligen
Gegenrollbänder 24, 24' bzw. Rollbänder 50, 50'. Auch bei dieser Ausführungsform
sind zwei Laserstrahlen 2, 2' vorgesehen, um an den Enden des Filterabschnittes
32 jeweils die Perforationsspuren einzubringen.
Die Fig. 11 zeigt eine schematische Darstellung einer für die erfindungsgemäße
Perforationsvorrichtung 1 verwendbaren sphärischen Meniskus F-Theta-Planfeldlinse
60. Die Fig. 11 zeigt die Linse 60 in einer Seitenansicht. Die Linse 60 weist eine
Eintrittspupille 62, einen Arbeitsabstand 64 und eine Brennweite 66 auf. Mit 70 ist
die Arbeitsoberfläche bezeichnet, die bei den Perforationsvorrichtungen 1 gemäß
den vorhergehenden Figur die Oberfläche der zu perforierenden Doppelfilterzigarette
16 ist. Wie aus der Fig. 11 zu erkennen ist, bleibt der Laserstrahl 2 fokussiert, auch
wenn er aus verschiedenen Richtungen auf die sphärische F-Theta-Planfeldlinse 60
fällt. Das Gleiche gilt (nicht dargestellt) für eine parallele Versetzung des Laser
strahls 2.
Die Fig. 12 zeigt eine Vorrichtung 80 zum Herumwickeln von Blättchen 82 um eine
Zigarette-Filter-Zigarette-Gruppe 84.
Zu diesem Zweck wird zunächst von einer (nicht dargestellten) Bobine ein endloses
Blättchenpapierband 85 über eine Zuführtrommel 86 zugeführt. Die Zuführtrommel
86 weist Nuten 87 auf ihrer Umfangsoberfläche 89 auf. Während das endlose Blätt
chenpapier 85 über der Zuführtrommel 86 abläuft, wird es in Höhe der Nuten 87
von einem Schneidwart 88 mittels Messern 90 geschnitten, in dem die Messer in
Eingriff mit den Nuten 87 geraten.
Die so gebildeten Blättchen 82 werden auf der Zuführtrommel 86 durch (nicht
dargestellte) Saugöffnungen gehalten. Anschließend werden sie von der Zuführ
trommel 86 tangential auf eine Zufördertrommel 92 übergeben. Die Zuförder
trommel 92 trägt an ihrem Außenumfang Stege 94, an denen die Zigarette-Filter-
Zigarette-Gruppen 84anliegen. Zuvor wurden die Zigarette-Filter-Zigarette-Gruppen
aus Mulden 96 an die Stege 94 auf der Zufördertrommel 92 übergeben. Die Mulden
96 befinden sich in einer Muldentrommel 98 auf deren Umfangsoberfläche 100.
Die Blättchen 82 haften an den Zigarette-Filter-Zigarette-Gruppen 84 mit Hilfe eines
(nicht dargestellten) Klebestreifens auf den Blättchen 82.
Unmittelbar nach dem Anheften der Blättchen 82 auf die Zigarette-Filter-Zigarette-
Gruppen 84 gelangen die derart mit einer aus den jeweiligen Blättchen 82
gebildeten Fahne versehenen Zigarette-Filter-Zigarette-Gruppen 84 in einen Kanal
102. Der Kanal 102 wird durch einen gegenüber der Zufördertrommel 92
gleichbleibend radial beabstandeten Klotz 104 gebildet. Der Klotz 104 befindet sich
in einem radialen Abstand zu der Umfangsoberfläche 106 der Zufördertrommel 92,
daß nur die Außenseite 108 der Blättchen 82 die Innenseite 110 des Rollklotzes
104 leicht berührt. Die Blättchen 82 werden durch einen (nicht dargestellten)
Luftstrom leicht gegen die Innenseite 110 des Rollklotzes 104 gedrückt. Dieser
Luftstrom rührt aus (nicht dargestellten) Öffnungen in der Umfangsoberfläche 106
der Zufördertrommel 92 (siehe Fig. 14).
Nach Verlassen des Kanals 102 gelangen die mit Blättchen 82 versehenen
Zigarette-Filter-Zigarette-Gruppen 84 in einen Rollkanal 112. Der Rollkanal 112 wird
durch eine Rolltrommel 114 und durch einen eine Gegenrollfläche 116 bildenden
Rollklotz 118 gebildet. Die Gegenrollfläche 116, die auf dem Rollklotz 118
ausgebildet ist, befindet sich zur Bildung des Rollkanals 112 in gleichbleibend
großen radialem Abstand zu der vollständig glatten Umfangsoberfläche 120 der
Rolltrommel 114.
In dem Rollkanal 112 weisen die Zigarette-Filter-Zigarette-Gruppen 84 gegenüber
der Teilung auf der Zufördertrommel 92 nur die halbe Teilung auf. Dazu dreht sich
die Rolltrommel 114 mit der gleichen Umfangsgeschwindigkeit wie die Zuförder
trommel 92.
In dem Rollkanal 112 werden die Zigarette-Filter-Zigarette-Gruppen 84 mit den
Blättchen 82 umwickelt.
Am Ausgangspunkt des Rollkanals 112 werden die fertig umwickelten Zigarette-
Filter-Zigarette-Gruppen 84 von der zuvor im Zusammenhang mit der Fig. 1
geschilderten, als Transportmittel für die Perforationsvorrichtung 1 ausgebildeten
Rolltrommel übernommen. Zur Beschreibung der Perforationsvorrichtung 1 sei auf
die im Zusammenhang mit den Fig. 1 und 2 gegebenen Erläuterungen verwiesen,
da die in Fig. 12 gezeigte Perforationsvorrichtung 1 mit der dort dargestellten im
wesentlichen identisch ist.
Die Fig. 13 zeigt die Vorrichtung 80 der Fig. 12, wobei die Perforationsvorrichtung
1 in der Ausführungsform der Fig. 5 vorgesehen ist. Zur Beschreibung der Fig. 13
wird daher auf die Fig. 12 bzw. 5 verwiesen.
Die Fig. 14 zeigt die Übergabe der Blättchen 82 an die Zigarette-Filter-Zigarette-
Gruppen 84 an der Zufördertrommel 92. Gleiche Bezugszeichen bezeichnen gleiche
Teile wie in den Fig. 12 und 13.
Weiterhin zeigt die Fig. 14 die oben genannten Luftaustrittsöffnungen 124 in der
Umfangsoberfläche 106 der Zufördertrommel 92. Dabei tritt die Luft aus den
Luftaustrittsöffnungen 124 bezüglich der Förderrichtung 126 der Zufördertrommel
92 in einem leicht nach hinten gerichteten Winkel aus der Umfangsoberfläche 106
der Zufördertrommel 92 aus.
Weiterhin zeigt die Fig. 14 Ansaugöffnungen 128 in der Umfangsoberfläche 89 der
Zuführtrommel 86. Die Ansaugöffnungen 128 saugen die Blättchen 82 an die
Zuführtrommel 86 an.
Weiterhin zeigt die Fig. 14 Ansaugöffnungen 130 in der Umfangsoberfläche 106
der Zufördertrommel 92 zum Ansaugen der Zigarette-Filter-Zigarette-Gruppen 84
an die Umfangsoberfläche 106. Die Ansaugöffnungen 130 befinden sich in
unmittelbarer Nachbarschaft zu den Stegen 94 auf der Umfangsoberfläche 106.
Claims (36)
1. Vorrichtung zum Herumwickeln von Blättchen (82) um stabförmige
Gegenstände (84), insbesondere um Zigarette-Filter-Zigarette-Gruppen,
mit einem Rollkanal (112) zum Umrollen der Gegenstände (84) mit den Blättchen (82), wobei sich der Rollkanal (112) zwischen einer Umfangsoberfläche (120) einer Rolltrommel (114) und einer stationären Gegenrollfläche (116) befindet,
mit einer Zufördertrommel (92) zum Zufördern der stabförmigen Gegenstände (84) zu dem Rollkanal (112), wobei die Blättchen (82) vor dem Erreichen des Rollkanals (112) bereits an den stabförmigen Gegenständen (84) haften, so daß die Rolltrommel (114) ausschließlich der Umrollung der stabförmigen Gegenstände (84) mit dem Blättchen (82) dient,
dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsoberfläche (120) der Rolltrommel (114) glatt ist, insbesondere keine Mulden aufweist.
mit einem Rollkanal (112) zum Umrollen der Gegenstände (84) mit den Blättchen (82), wobei sich der Rollkanal (112) zwischen einer Umfangsoberfläche (120) einer Rolltrommel (114) und einer stationären Gegenrollfläche (116) befindet,
mit einer Zufördertrommel (92) zum Zufördern der stabförmigen Gegenstände (84) zu dem Rollkanal (112), wobei die Blättchen (82) vor dem Erreichen des Rollkanals (112) bereits an den stabförmigen Gegenständen (84) haften, so daß die Rolltrommel (114) ausschließlich der Umrollung der stabförmigen Gegenstände (84) mit dem Blättchen (82) dient,
dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsoberfläche (120) der Rolltrommel (114) glatt ist, insbesondere keine Mulden aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rolltrommel (114) mit gleicher Umfangs
geschwindigkeit wie die Zufördertrommel (92) läuft.
3. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
mit einer Blättchenzuführtrommel (86), die mit der Zufördertrommel (92) derart in
Wirkverbindung steht, daß die Blättchen (82) in räumlichem Abstand zu dem
Rollkanal (112) bezüglich der Zufördertrommel (92) radial außen an die die sich auf
der Umfangsoberfläche (106) der Zufördertrommel (92) befindenden, stabförmigen
Gegenstände (84) angeheftet werden.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß aus der Umfangsoberfläche (106) der Zuförder
trommel derart Luft austritt, daß die an den stabförmigen Gegenständen (84)
haftenden Blättchen (82) mit ihrem der Haftstelle abgewandten Abschnitt auf
Abstand zu der Umfangsoberfläche (106) der Zufördertrommel (92) gehalten
werden.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4,
gekennzeichnet durch eine Gegenfläche (110) in radial gleichbleibendem Abstand
zu der Umfangsoberfläche (106) der Zufördertrommel (92), welche Gegenfläche
(110) eine Begrenzungsfläche für die durch die Luft verursachte, radial bezüglich
der Zufördertrommel (92) nach außen gerichteten Bewegung darstellt.
6. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch eine Abfördertrommel (20) zum Abfördern der stabförmigen
Gegenstände (84).
7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsgeschwindigkeit der Abfördertrommel
(20) kleiner ist als die Umfangsgeschwindigkeit der Zufördertrommel (92).
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abfördertrommel (20) die stabförmigen
Gegenstände (84) im wesentlichen direkt aus dem Rollkanal (112) übernimmt.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abfördertrommel (20) gleichzeitig Transportmittel
zum Befördern der umwickelten, stabförmigen Gegenstände (16) durch die
Wirkzone einer Perforationsvorrichtung (1) zum Herstellen von Öffnungen in der
Umfangsoberfläche der stabförmigen Gegenstände (16) ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9 und/oder nach einem der
vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zufördertrommel (92), die Abfördertrommel (20)
als Stege (94 bzw. 22) ausgebildete Aufnahmen zum Halten der Gegenstände (84
bzw. 16) an der Umfangsoberfläche (106 bzw. 30) aufweist.
11. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch eine Perforationsvorrichtung zum Herstellen von Perforations
öffnungen in der Umfangsoberfläche der Gegenstände (84), wobei die Perforations
vorrichtung (1) die zu perforierenden Gegenstände (84, 16) im wesentlichen direkt
von dem Rollkanal (112) der Vorrichtung (80) übernimmt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11,
mit mindestens einer Lichtquelle zum Erzeugen mindestens eines energiereichen
Lichtstrahles (2), mit dessen Hilfe die Öffnungen in den Gegenstand (16)
einbringbar sind,
mit einer durch ein Nachführmittel (6) zum Nachführen des Lichtstrahles (2) erzeug baren Wirkzone, innerhalb derer der Lichtstrahl (2) zum Einbringen der Öffnungen auf einen sich durch die Wirkzone bewegenden Gegenstand (16) einwirkt,
mit Rollmitteln (24, 28, 40, 42, 50) zum Erzeugen einer Eigenrotationsbewegung der Gegenstände (16) um ihre Längsachse während die Gegenstände (16) sich durch die Wirkzone bewegen, um die Umfangsoberfläche dem Lichtstrahl (2) auszusetzen,
mit Transportmitteln (20, 46) zum Befördern des Gegenstandes (16) durch die Wirkzone,
gekennzeichnet durch ein Lichtbrechungsmittel (12), durch welches der Lichtstrahl (2) vor dem Erreichen der Wirkzone hindurchgeführt wird, so daß dieser beim Nachführen des Lichtstrahles (2) im wesentlichen überall innerhalb der Wirkzone fokussiert bleibt.
mit einer durch ein Nachführmittel (6) zum Nachführen des Lichtstrahles (2) erzeug baren Wirkzone, innerhalb derer der Lichtstrahl (2) zum Einbringen der Öffnungen auf einen sich durch die Wirkzone bewegenden Gegenstand (16) einwirkt,
mit Rollmitteln (24, 28, 40, 42, 50) zum Erzeugen einer Eigenrotationsbewegung der Gegenstände (16) um ihre Längsachse während die Gegenstände (16) sich durch die Wirkzone bewegen, um die Umfangsoberfläche dem Lichtstrahl (2) auszusetzen,
mit Transportmitteln (20, 46) zum Befördern des Gegenstandes (16) durch die Wirkzone,
gekennzeichnet durch ein Lichtbrechungsmittel (12), durch welches der Lichtstrahl (2) vor dem Erreichen der Wirkzone hindurchgeführt wird, so daß dieser beim Nachführen des Lichtstrahles (2) im wesentlichen überall innerhalb der Wirkzone fokussiert bleibt.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß das Lichtbrechungsmittel (12) ortsfest ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 oder 13,
dadurch gekennzeichnet, daß das Lichtbrechungsmittel (12) eine Fokus-korrigierte
Linse (F-Theta-Linse) ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 14,
wobei die Transportmittel (20, 46) die Gegenstände (16) auf einem Transportweg
durch die Wirkzone befördern, welcher im wesentlichen senkrecht zu den
Lichtstrahlen (2), die aus dem Lichtbrechungsmittel (12) austreten, verläuft.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 15,
wobei die Transportmittel (20, 46) die Gegenstände (16) während des Durchlaufens
der Wirkzone auf einem Transportweg befördern, welcher im wesentlichen parallel
zu der Hauptebene der Lichtbrechungsmittel (12) verläuft.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß die Transportmittel (20, 46) einen Querförderer
aufweisen, auf welchem die Gegenstände (16) queraxial gefördert werden.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, daß der Querförderer (20, 46) Ausnehmungen (48) zur
Aufnahme der Gegenstände (16) aufweist, wobei die Gegenstände (16) in den Aus
nehmungen (48) liegen, während sie von den Rollmitteln in die Eigenrotations
bewegung versetzt werden.
19. Vorrichtung nach Anspruch 17 oder 18,
dadurch gekennzeichnet, daß der Querförderer (20, 46) als Bandförderer (46)
ausgebildet ist.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 19,
dadurch gekennzeichnet, daß der Querförderer (20, 46) als Rolltrommel (20)
ausgebildet ist.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 20,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rollmittel (24, 28, 40, 42, 50) eine zumindest in
der Wirkzone dem Transportmittel (20, 46) gegenüberliegende Gegenrollfläche (23)
aufweisen, so daß die in eine Eigenrotationsbewegung zu versetzenden Gegen
stände (16) zwischen dem Transportmittel und der Gegenrollfläche quer zur
Förderrichtung (52) des Transportmittels (20, 46) in der Wirkzone in Eigenrotation
versetzt werden.
22. Vorrichtung nach Anspruch 21,
dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenrollfläche (23) als Gegenrollband (24)
ausgebildet ist.
23. Vorrichtung nach Anspruch 21,
dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenrollfläche (23) als Gegenrolltrommel (42)
ausgebildet ist.
24. Vorrichtung nach den Ansprüchen 17, 21 und nach einem der Ansprüche
12 bis 23,
dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenrollfläche (23) und der Querförderer (20,
46) zumindest in der Wirkzone gleichgerichtete Förderkomponenten aufweisen.
25. Vorrichtung nach Anspruch 24,
dadurch gekennzeichnet, daß die Geschwindigkeiten der Gegenrollfläche (23) und
des Querförderers (20, 46) zumindest in der Wirkzone derart sind, daß sich der
Gegenstand (16) in der Wirkzone während seiner Eigenrotationsbewegung weiterhin
in die ursprüngliche Förderrichtung (52) bewegt.
26. Vorrichtung nach Anspruch 25,
dadurch gekennzeichnet, daß der Gegenstand (16) sich während der Eigenrotations
bewegung weiterhin mit der ursprünglichen Fördergeschwindigkeit weiterbewegt.
27. Vorrichtung nach Anspruch 26,
dadurch gekennzeichnet, daß der Gegenstand (16) sich während der Eigenrotations
bewegung mit gegenüber der ursprünglichen Fördergeschwindigkeit erhöhter
Geschwindigkeit bewegt.
28. Vorrichtung nach Anspruch 25,
dadurch gekennzeichnet, daß der Gegenstand (16) sich während der Eigenrotations
bewegung mit gegenüber der ursprünglichen Fördergeschwindigkeit verminderter
Geschwindigkeit bewegt.
29. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 28,
dadurch gekennzeichnet, daß sich der Gegenstand (16) während des Aufenthalts
in der Wirkzone einmal um die eigene Achse dreht.
30. Vorrichtung nach Anspruch 21 und nach einem der Ansprüche 12 bis 29,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rollmittel (24, 28, 40, 42, 50) weiterhin eine der
Gegenrollfläche (23) gegenüberliegende, transportmittelseitige Rollfläche (26) derart
aufweisen, daß die Gegenstände (16) im Bereich der Wirkzone zwischen der
Gegenrollfläche (23) und der Rollfläche (26) gerollt werden.
31. Vorrichtung nach Anspruch 30,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rollfläche (26) als Rollband (50) ausgebildet ist.
32. Vorrichtung nach Anspruch 31,
dadurch gekennzeichnet, daß das Rollband (50) und das Transportmittel (20, 46)
zumindest in der Wirkzone gleichgerichtete Förderkomponenten aufweisen.
33. Vorrichtung nach Anspruch 31,
dadurch gekennzeichnet, daß das Rollband (50) und das Transportmittel (20, 46)
zumindest in der Wirkzone entgegengesetzte Förderkomponenten aufweisen,
während das Gegenrollband (24) die Gegenrolltrommel (42) die gleiche Förderrich
tung wie das Transportmittel (20, 46) aufweisen.
34. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 33,
dadurch gekennzeichnet, daß die Nachführmittel (6) ein Schwenkspiegel oder ein
rotierender Prismenspiegel im Strahlengang des Lichtstrahles (2) sind.
35. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 34,
dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle ein Laser ist.
36. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsoberfläche (120) und/oder die Gegenroll
fläche (116) erwärmt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19907008A DE19907008A1 (de) | 1999-02-18 | 1999-02-18 | Vorrichtung zum Herumwickeln von Blättchen um stabförmige Gegenstände und zum Perforieren derselben |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19907008A DE19907008A1 (de) | 1999-02-18 | 1999-02-18 | Vorrichtung zum Herumwickeln von Blättchen um stabförmige Gegenstände und zum Perforieren derselben |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19907008A1 true DE19907008A1 (de) | 2000-08-24 |
Family
ID=7898047
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19907008A Withdrawn DE19907008A1 (de) | 1999-02-18 | 1999-02-18 | Vorrichtung zum Herumwickeln von Blättchen um stabförmige Gegenstände und zum Perforieren derselben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19907008A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1121871A3 (de) * | 2000-02-04 | 2004-04-14 | Hauni Maschinenbau AG | Verfahren zum Herstellen von stabförmigen Artikeln |
| US7040325B2 (en) * | 2001-03-13 | 2006-05-09 | Hauni Maschinenbau Aktiengesellschaft | Method of and apparatus for convoluting bands around rod-shaped articles |
-
1999
- 1999-02-18 DE DE19907008A patent/DE19907008A1/de not_active Withdrawn
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1121871A3 (de) * | 2000-02-04 | 2004-04-14 | Hauni Maschinenbau AG | Verfahren zum Herstellen von stabförmigen Artikeln |
| US7040325B2 (en) * | 2001-03-13 | 2006-05-09 | Hauni Maschinenbau Aktiengesellschaft | Method of and apparatus for convoluting bands around rod-shaped articles |
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