DE19907581C2 - Auslaufverhinderndes Ventil, sowie Deckelteil und Behälter unter Verwendung des Ventils - Google Patents
Auslaufverhinderndes Ventil, sowie Deckelteil und Behälter unter Verwendung des VentilsInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen auslaufgeschützten Trinkbecher
sowie ein Ventil, das insbesondere für einen auslaufgeschütz
ten Trinkbecher verwendbar ist.
Aus der DE 197 57 066 A1 und aus der DE 197 05 282 A1 sind
Trinkbecher bekannt, die ein Behälterunterteil und ein auf
das Behälterunterteil aufsetzbares Deckelteil aufweisen, wo
bei im Deckelteil ein Ventil vorgesehen ist. Das Ventil weist
einen Ventileingang zum Eintritt von Flüssigkeit und einen
Ventilausgang zum Austritt von Flüssigkeit auf, die über ei
nen Durchleitungsabschnitt miteinander in Verbindung stehen.
Im Bereich der Eintrittsöffnung ist ein als Ventilteller aus
gebildetes Verschlußelement vorgesehen, mit dem die Ein
trittsöffnung in einem Grundzustand unter dem Druck einer
Rückstellfeder verschlossen ist. Am Verschlußelement ist ein
Betätigungselement vorgesehen, das über die Austrittsöffnung
des Ventilgehäuses nach außen vorragt. Zum Entnehmen von
Flüssigkeit aus dem bekannten Trinkbechern wird die Aus
trittsöffnung mit den Lippen umschlossen und das Betätigungs
element mit den Zähnen oder mit der Zunge betätigt, so daß
das Verschlußelement die Eintrittsöffnung freigibt. Daraufhin
läuft Flüssigkeit aus dem Inneren des Behälterunterteils
durch die Eintrittsöffnung in den Durchleitungsabschnitt,
worauf sie aus der Austrittsöffnung in den Mund des Trinken
den austritt. Wenn das Betätigungselement wieder freigegeben
wird, verschließt die Rückstellfeder die Eintrittsöffnung,
indem das Verschlußelement in seine geschlossene Stellung zu
rückbewegt wird.
Bei den Bechern des Standes der Technik ist von Nachteil, daß
das Betätigen des Betätigungselements als störend empfunden
wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen auslaufge
schützten Trinkbecher bereitzustellen, der einfach zu bedie
nen ist. Es ist weiterhin Aufgabe der Erfindung, ein Ventil
insbesondere für einen auslaufgeschützten Trinkbecher bereit
zustellen, das einfach zu bedienen ist.
Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand der unabhängigen An
sprüche gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus
den jeweiligen Unteransprüchen.
Das erfindungsgemäße Ventil weist ein Ventilgehäuse auf, in
dem die Eintrittsöffnung zum Eintritt von Flüssigkeit und die
Austrittsöffnung zum Austritt der Flüssigkeit vorgesehen
sind. Die Eintrittsöffnung und die Austrittsöffnung stehen
über einem Durchleitungsabschnitt miteinander in Verbindung,
so daß die Flüssigkeit das Ventil durchströmen kann. Im Be
reich der Eintrittsöffnung ist ein Verschlußelement angeord
net, mit dem die Eintrittsöffnung insbesondere selbsttätig
verschließbar ist. Weiterhin weist das Ventil einen Steuer
kolben auf, mit dem das Verschlußelement derart betätigbar
ist, daß es von einer geschlossenen Stellung in eine offene
Stellung bringbar ist. Dabei ist der Steuerkolben so in einer
Saugkolbenkammer des Ventilgehäuses angeordnet, daß sich we
nigstens ein Saugkolbenabschnitt des Steuerkolbens in der
Saugkolbenkammer befindet und diese in einen Außenbereich und
einen Innenbereich aufteilt. Der Innenbereich steht dabei mit
dem Durchleitungsabschnitt in Verbindung.
Das erfindungsgemäße Ventil läßt sich besonders einfach betä
tigen, wobei trotzdem gewährleistet ist, daß das Ventil im
wesentlichen nur dann von Flüssigkeit durchtreten wird, wenn
an der Austrittsöffnung durch Ansaugen ein Unterdruck erzeugt
wird. Der an der Austrittsöffnung erzeugte Unterdruck wirkt
über den Saugkolbenabschnitt so auf den Steuerkolben ein, daß
dieser sich innerhalb der Saugkolbenkammer verlagert und da
bei das Verschlußelement in die geöffnete Stellung ver
schiebt. Dadurch setzt sich der Unterdruck in der Durchtrittsöffnung
in den Bereich hinter die Eintrittsöffnung
fort, wodurch Flüssigkeit in das Ventil und durch dieses hin
durch gesaugt wird. Wenn kein Unterdruck mehr an der Ein
trittsöffnung anliegt, verschließt das Verschlußelement wie
der die Eintrittsöffnung, so daß das Ventil nicht mehr von
Flüssigkeit durchtreten wird.
Vorteilhafterweise ist das Verschlußelement als Rückschlag
ventil ausgebildet, dessen Durchgangsrichtung in einer Rich
tung von der Austrittsöffnung zur Eintrittsöffnung hin ver
läuft. Wenn ein solches Verschlußelement verwendet wird, dann
ist gewährleistet, daß auch dann keine Flüssigkeit das Ventil
durchtreten kann, wenn ein Innenraum, an den das Ventil ange
schlossen ist, unter erhöhtem Druck steht. Gerade bei einem
Trinkbecher, der mit einem erfindungsgemäßen Ventil verwendet
wird, ist dies besonders von Vorteil. Dann können nämlich
auch kohlensäurehaltige Getränke im Trinkbecher verwendet
werden, ohne daß Kohlensäure durch das Ventil austritt. Da
durch bleiben Getränke länger frisch. Außerdem kann der er
findungsgemäße Trinkbecher auch für heiße Getränke verwendet
werden, bei denen sich durch beispielsweise durch Verdampfen
von Flüssigkeit im Inneren ein Überdruck bilden kann.
Das Rückschlagventil kann eine Ventilfeder aufweisen, die in
einer vor der Eintrittsöffnung angeordneten Federkammer im
Ventilgehäuse angeordnet ist. Dadurch ist eine zuverlässige
Funktion des erfindungsgemäßen Rückschlagventils gewährlei
stet. Weiterhin kann das Rückschlagventil einen Rückschlag
ventilkörper mit einer Ventilkörperdichtfläche sowie einen im
Ventilgehäuse angeordneten Rückschlagventilsitz mit einer
Ventilsitzdichtfläche aufweisen, in deren Bereich auch ein
O-Ring aus elastischem Kunststoff angeordnet sein kann. Ein
so ausgebildetes Rückschlagventil läßt sich einfach herstel
len, wobei zusätzlich eine gute Funktion gewährleistet ist.
In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung ist der Steu
erkolben mit einem Betätigungsstößel versehen, der bei einer
Bewegung des Steuerkolbens mit dem Verschlußelement bzw. mit
dem Rückschlagventilkörper in Kontakt bringbar ist, wobei der
Steuerkolben vorzugsweise so angeordnet ist, daß der Rück
schlagventilkörper bei einer Bewegung des Steuerkolbens durch
den Betätigungsstößel in seine offene Lage bringbar ist, bei
der die Rückschlagventildichtfläche vom Rückschlagventilsitz
abgehoben ist. Ein so ausgestaltetes Ventil läßt sich beson
ders einfach und zuverlässig betätigen, indem durch Saugen an
der Austrittsöffnung Unterdruck angelegt wird. Dabei wird der
Steuerkolben durch den Saugdruck in seiner Lage verändert,
bis er am Verschlußelement anliegt und dieses in seine geöff
nete Stellung abhebt.
In einer bevorzugten Ausgestaltung weist der Steuerkolben
auch eine Rückstellfeder auf, die so angeordnet ist, daß der
Steuerkolben in einer Richtung weg vom Verschlußelement mit
einer Rückstellkraft beaufschlagbar ist. Eine solche Ausge
staltung des erfindungsgemäßen Ventils ist besonders dann von
Vorteil, wenn das Verschlußelement nicht so viel Rückstell
kraft aufbringen kann, daß der Steuerkolben von einer Betäti
gungsstellung in seine Ruhestellung zurückgebracht werden
kann. Dadurch wird ein zuverlässiger Betrieb des erfindungs
gemäßen Ventils ermöglicht.
Weiterhin kann am Steuerkolben eine Steuerkolbenanlauffläche
vorgesehen sein und am Ventilgehäuse kann eine Ventilgehäuse
anlauffläche vorgesehen sein, wobei die Rückstellfeder zwi
schen Steuerkolbenanlauffläche und Ventilgehäuseanlauffläche
angeordnet ist. Bei einer solchen Anordnung der Rückstellfe
der ist eine besonders gute Funktion des Rückschlagventils
gewährleistet, wobei sich das erfindungsgemäße Ventil trotz
dem einfach herstellen läßt.
Was die Saugkolbenkammer und den Saugkolbenabschnitt des
Steuerkolbens betrifft, so können diese entweder so ausgebil
det sein, daß Außenbereich und Innenbereich im wesentlichen
gegeneinander gasdicht aufgeteilt sind. Dann ist eine gute
Funktion des Steuerkolbens gewährleistet, wobei zusätzlich
erreicht wird, daß Flüssigkeit vom Durchleitungsabschnitt nur
in den Innenbereich und nicht in den Außenbereich eintreten
kann. Außerdem wird so das Eintreten von Schmutz vom Außenbe
reich in den Innenbereich verhindert.
Alternativ zu der vorgeschriebenen Ausführungsform kann zwi
schen einer Innenfläche der Saugkolbenkammer und einer Außen
seite des Saugkolbenabschnitts auch ein definierter Luftspalt
vorgesehen sein. Dadurch läßt sich eine gewünschte Dämpfung
der Bewegung des Steuerkolbens erreichen. Außerdem wird dann
Luft von der Außenseite des Ventils in den Durchleitungsab
schnitt und nachfolgend durch die Eintrittsöffnung in den In
nenraum eines mit dem Ventil versehenen Behälters gelassen,
wobei diese Luft ein Flüssigkeitsvolumen ausgleichen kann,
das zuvor über das Ventil dem Behälter entnommen wurde.
Weiterhin kann zwischen einer Innenfläche der Saugkolbenkam
mer und einer Außenseite des Saugkolbenabschnitts oder auch
an einem anderen Bereich zwischen Steuerkolben und Ventilge
häuse eine Substanz vorgesehen sein, die den Reibungskoeffi
zienten zwischen Saugkolbenkammer und Saugkolbenabschnitt
zwischen Steuerkolben und Ventilgehäuse vermindert. Auch mit
einer solchen Maßnahme läßt sich eine gewünschte Dämpfung der
Bewegung des Steuerkolbens im Ventilgehäuse erreichen. Hierzu
kann es auch nützlich sein, den Reibungskoeffizienten zwi
schen Saugkolbenkammer und Saugkolbenabschnitt bzw. zwischen
Steuerkolben und Ventilgehäuse zu erhöhen.
Der Steuerkolben kann auch eine zum Durchleitungsabschnitt
hin gerichtete erste Kolbendichtfläche sowie einen im Ventil
gehäuse angeordneten ersten Kolbensitz mit einer ersten Kol
bensitzdichtfläche aufweisen. Dabei sind die erste Kolben
dichtfläche und die erste Kolbensitzdichtfläche vorzugsweise
so ausgebildet, daß ein Durchgang zwischen Saugkolbenkammer
und Durchleitungsabschnitt verschließbar ist. Dadurch wird
wirksam ein Eintreten von Flüssigkeit aus dem Durchleitungsabschnitt
in die Saugkolbenkammer verhindert, wobei sich eine
besonders einfache Herstellung des erfindungsgemäßen Ventils
dann ergibt, wenn im Bereich er ersten Kolbensitzdichtfläche
ein aus elastischem Kunststoff hergestellter O-Ring vorgese
hen ist.
Für eine gute Funktion des erfindungsgemäßen Ventils kann ei
ne Ausgleichsöffnung in der Saugkolbenkammer vorgesehen sein,
über die der Außenbereich mit der Umgebung des Ventils in
Verbindung steht. Über eine solche Ausgleichsöffnung können
gerade Volumenänderungen des Außenbereichs mit Luft aus der
Umgebung des Ventils ausgeglichen werden. Dadurch wird eine
freie Bewegung des Steuerkolbens ermöglicht. In dieser Ausge
staltung kann der Steuerkolben mit einer zur Ausgleichsöff
nung hingerichteten zweiten Kolbendichtfläche versehen wer
den, wobei ein im Ventilgehäuse angeordneter zweiter Kolben
sitz mit einer zweiten Kolbensitzdichtfläche vorgesehen ist.
Die zweite Kolbendichtfläche und die zweite Kolbensitzdicht
fläche sind dabei so ausgebildet, daß ein Durchgang zwischen
der Saugkolbenkammer und der Ausgleichsöffnung verschließbar
ist. Dadurch läßt sich wirkungsvoll ein Austreten von Flüs
sigkeit auf die Außenseite des erfindungsgemäßen Ventils ver
hindern, wobei im Zuge einer einfachen Herstellung des erfin
dungsgemäßen Ventils die zweite Kolbensitzdichtfläche insbe
sondere einen aus elastischem Kunststoffmaterial hergestell
ten O-Ring aufweisen kann.
Ein erfindungsgemäßer Behälter kann als Trinkbecher ausge
staltet sein und er weist ein Behälterunterteil und ein auf
das Behälterunterteil aufsetzbares Deckelteil auf, wobei im
Deckelteil ein Ventil nach einem der entsprechenden Ansprüche
vorgesehen ist. In Abwandlung dieser Ausgestaltung ist auch
ein Behälter denkbar, dessen Behälterunterteil das erfin
dungsgemäße Ventil aufweist.
Gerade bei der Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Behälters
als Trinkbecher ist es besonders von Vorteil, wenn im Bereich
der Austrittsöffnung ein Trinkabschnitt vorgesehen ist, der
auch die Form eines Strohhalms haben kann. Weiterhin kann im
Bereich der Eintrittsöffnung ein Saugschnorchel vorgesehen
sein, der in das Innere des Behälterunterteils ragt. Mit ei
nem solchen Saugschnorchel, der auch einen flexiblen,
schlauchartig ausgebildeten Abschnitt aufweisen kann, läßt
sich ein Trinkbecher gestalten, der zuverlässig vollständig
ausgetrunken werden kann.
Bei einem tropffreien und gegen Umkippen gesicherten Trinkbe
cher sind das Deckelteil und das Behälterunterteil im wesent
lichen dicht miteinander verbindbar, wobei zwischen Deckel
teil und Behälterunterteil ein insbesondere als Dichtring
ausgebildetes Dichtmittel vorgesehen sein kann.
Weiterhin kann im Deckelteil wenigstens ein als Rückschlag
ventil ausgebildetes Ausgleichsventil vorgesehen sein, dessen
Öffnungsrichtung von der Außenseite des Behälters zu der In
nenseite des Behälters verläuft. Mit einem solchen Aus
gleichsventil läßt sich ein Fehlvolumen im Inneren des Behäl
ters, das durch Aussaugen von Flüssigkeit entstanden ist,
durch Luft aus der Umgebung des Behälters ausgleichen.
Das Deckelteil kann auch so ausgebildet sein, daß es auf dem
oberen Rand einer Getränkedose befestigbar ist. Dann wird das
Behälterunterteil durch die Getränkedose gebildet. Auf diese
Weise lassen sich aus handelsüblichen Getränkedosen einfach
tropffreie Trinkbecher machen.
Zur Befestigung auf dem oberen Rand einer Getränkedose kann
das Deckelteil an seiner Unterseite Rastnasen aufweisen, die
unter einer insbesondere elastischen Verformung auf einem
Bördelrand der Getränkedose einrastbar sind. Das Deckelteil
kann an seiner Unterseite auch einen umlaufenden Rastabsatz
aufweisen, der unter einer insbesonderen elastischen Verfor
mung auf einem Bördelrand der Getränkedose einrastbar ist.
Dies ist besonders von Vorteil, da dann eine einfache Abdich
tung zwischen Deckelteil und Getränkedose möglich ist.
Was die Anordnung des erfindungsgemäßen Ventils im Deckelteil
betrifft, kann dies so erfolgen, daß die Längsachse des Steu
erkolbens parallel zu einer Symmetrieachse des Deckelteils
verläuft. Abweichend davon kann das erfindungsgemäße Ventil
auch so im Deckelteil angeordnet werden, daß die Längsachse
des Steuerkolbens parallel zu einer Haupterstreckungsebene
des Deckelteils verläuft. Bei der ersten Ausführungsform ist
eine einfache Herstellung des Deckelteils und des erfindungs
gemäßen Behälters gewährleistet, während die zweite Ausfüh
rungsform eine besonders platzsparende Unterbringung des Ven
tils im Deckelteil ermöglicht.
Der erfindungsgemäße Behälter ist vorzugsweise so ausgebil
det, daß in aufgesetztem Zustand des Deckelteils auf das Be
hälterunterteil die Eintrittsöffnung im Bereich einer Innen
wandung des Behälterunterteils angeordnet ist. Dies kann bei
spielsweise durch eine besondere Anordnung des Ventils im
Deckelteil erreicht werden. Alternativ dazu ist es vorstell
bar, Leitrippen im Inneren des Behälterunterteils vorzusehen,
die die Flüssigkeit zu der Eintrittsöffnung leiten.
Die Erfindung ist in der Zeichnung anhand von mehreren Aus
führungsbeispielen veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch ein erfindungsgemäßes
Ventil in geschlossenem Zustand,
Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch das Ventil aus
Fig. 1 in geöffnetem Zustand,
Fig. 3 zeigt einen Querschnitt durch ein erfindungsgemäßes
Deckelteil in aufgesetztem Zustand auf eine Geträn
kedose,
Fig. 4 zeigt einen Querschnitt durch einen erfindungsgemä
ßen Behälter und
Fig. 5 zeigt einen Querschnitt durch den Behälter aus
Fig. 4 in einem Zustand vor dem Entnehmen von Flüs
sigkeit.
Fig. 1 und Fig. 2 zeigen einen Querschnitt durch ein erfin
dungsgemäßes Ventil 1.
Das Ventil 1 hat ein Ventilgehäuse 2, auf dem eine Abdeckhau
be 3 vorgesehen ist. Das Ventilgehäuse 2 weist eine waagrecht
verlaufende Grundplatte 4 auf, in der eine Ansaugöffnung 5
vorgesehen ist. Dabei ist in die Ansaugöffnung 5 ein Ansaug
nippel 6 eingesetzt, der eine Durchgangsöffnung 7 sowie einen
Schlauchansatz 8 aufweist, in den ein hier nicht gezeigter
Ansaugschlauch einsteckbar ist. Von der Oberseite der Grund
platte 4 aus erstreckt sich ein im wesentlichen zylindrischer
Ventildom 9 als Abschnitt des Ventilgehäuses 2 nach oben hin.
Der Ventildom 9 ist im Inneren hohl ausgebildet. Er gliedert
sich im Inneren in eine Rückschlagventilkammer 10, in eine
über der Rückschlagventilkammer 10 angeordnete Steuerkolben
kammer 11 und in eine über der Steuerkolbenkammer 11 angeord
nete Saugkolbenkammer 12.
Die Rückschlagventilkammer 10 steht über die Ansaugöffnung 5
mit der Unterseite der Grundplatte 4 in Verbindung. Weiterhin
steht die Rückschlagventilkammer 10 über eine Eintrittsöff
nung 13 mit der Steuerkolbenkammer 11 in Verbindung. Die
Steuerkolbenkammer 11 steht über eine Steuerkolbenöffnung 14
mit der Saugkolbenkammer 12 in Verbindung, und die Saugkol
benkammer 12 steht über eine Ausgleichsöffnung 15 im Ventil
dom 9 sowie über einen Abdeckhaubendurchbruch 16 in der Ab
deckhaube 3 mit der Außenseite des Ventils 1 in Verbindung.
In der Steuerkolbenkammer 11 ist eine radial in der Wandung
des Ventildoms 9 eingebrachte Austrittsöffnung 17 vorgesehen,
die über eine Abdeckhaubendurchtrittsöffnung 18 in einem An
saugraum 19 zwischen Ventilgehäuse 2 und Abdeckhaube 3 mün
det. Der Ansaugraum 19 verjüngt sich dabei nach oben hin zu
einem Mundstück 20, in den eine Ansaugöffnung 21 eingebracht
ist. Zur Verstärkung des Mundstücks 20 ist dabei ein Mund
stückeinsatz 22 in der Ansaugöffnung 21 vorgesehen, der eine
Durchtrittsbohrung 23 aufweist.
Im Inneren des Ventildoms 9 sind ein Rückschlagventil 24 im
Bereich zwischen Rückschlagventilkammer 10 und Steuerkolben
kammer 11 sowie ein Steuerkolben 25 angeordnet, der sich im
Bereich der Steuerkolbenkammer 11 und der Saugkolbenkammer 12
erstreckt.
Das Rückschlagventil 24 weist dabei einen Rückschlagventil
körper 26 auf, der an seiner Oberseite eine Ventilkörper
dichtfläche 27 und an seiner Unterseite einen Ventilfederfüh
rungsabschnitt 28 aufweist, auf dem das obere Ende einer Ven
tilfeder 29 aufgenommen ist. Das untere Ende der Ventilfeder
29 ist auf einem Führungskonus 30 gelagert, der sich im Be
reich der Ansaugöffnung 5 von der Grundplatte 4 ausgehend
nach oben erstreckt.
In der in Fig. 1 gezeigten Darstellung tritt die Ventilkör
perdichtfläche 27 des Rückschlagventilkörpers 26 mit einem
O-Ring 31 in Kontakt, der in einem im Bereich der Ein
trittsöffnung 13 vorgesehenen Rückschlagventilsitz 32 ange
ordnet ist. Die Ventilfeder 29 drückt dabei den Rückschlag
ventilkörper 26 fest an den O-Ring 31, so daß in dem in Fig.
1 gezeigten Zustand die Eintrittsöffnung 13 dicht verschlos
sen ist.
Der Steuerkolben 25 gliedert sich in einen Stößelabschnitt
33, der an seiner Unterseite mit einer kugelkappenförmigen
Aushöhlung 34 versehen ist, in eine Anlaufscheibe 35, die
sich an den Stößelabschnitt 33 anschließt, in einen Übertra
gungsabschnitt 36, der sich an die Anlaufscheibe 35 an
schließt, sowie in einen Betätigungskolben 37, der am Ende
des Übertragungsabschnitts 36 vorgesehen ist.
Der Betätigungskolben 37 weist drei funktionale Bereiche auf,
nämlich an seiner zum Übertragungsabschnitt 36 hin gerichte
ten Unterseite eine kugelkappenförmige erste Kolbendichtflä
che 38, an die sich ein zylindrischer Kolbenabschnitt 39 an
schließt, sowie eine auf der Oberseite des Kolbenabschnitts
39 vorgesehene zweite Kolbendichtfläche 40, die ebenfalls ku
gelkappenförmig ausgeformt ist.
Der Stößelabschnitt 33 ist in seinem Durchmesser so ausge
führt, daß sich zwischen der Eintrittsöffnung 13 im Ventilge
häuse 2 und der Außenseite des Stößelabschnitts 33 ein Spalt
ergibt, der so groß ausgeführt ist, daß Flüssigkeit von der
Rückschlagventilkammer 10 ohne wesentliche Behinderung in die
Steuerkolbenkammer 11 eintreten kann. Weiterhin ist um den
Stößelabschnitt 33 herum eine Rückstellfeder 41 vorgesehen,
die sich an einem Ende an der Unterseite der Anlaufscheibe 35
abstützt und die sich am anderen Ende an der Trennwand zwi
schen Rückschlagventilkammer 10 und Steuerkolbenkammer 11 ab
stützt.
In der Trennwand zwischen der Steuerkolbenkammer 11 und der
Saugkolbenkammer 12 ist im Bereich des Steuerkolbenöffnung 14
eine erste Kolbendichtfläche 42 ausgebildet, in der ein
O-Ring 43 angeordnet ist. Wie man besonders gut in Fig. 2
sieht, dichtet der O-Ring 43 zusammen mit der ersten Kolben
dichtfläche 38 den Durchgang zwischen Saugkolbenkammer 12 und
Steuerkolbenkammer 11 ab, wenn der Steuerkolben 25 so weit
nach unten gefahren ist, daß die erste Kolbendichtfläche 38
auf dem O-Ring 43 aufliegt.
Der Kolbenabschnitt 39 ist gerade so groß ausgebildet, daß
zwischen der zylindrischen inneren Wandung der Saugkolbenkam
mer 12 und der zylindrischen äußeren Wandung des Kolbenab
schnitts 39 ein definierter Luftspalt 44 verbleibt, durch den
die Bewegung des Betätigungskolbens 37 in der Saugkolbenkam
mer 12 gedämpft wird.
Im Bereich der Ausgleichsöffnung 15 ist im Ventilgehäuse 2
ein zweiter Kolbensitz 42 ausgeformt, in den ein O-Ring 46
eingesetzt ist. Wie man am besten in Fig. 1 sieht, dichtet
die zweite Kolbendichtfläche 40 zusammen mit dem O-Ring 46
einen Durchgang zwischen der Steuerkolbenkammer 11 und der
Ausgleichsöffnung 15 ab, wenn sich der Kolben in einem nach
oben gefahrenen Zustand befindet.
Im Betrieb verhält sich das Ventil 1 wie folgt. In einem Zu
stand gemäß Fig. 1, in dem an der Ansaugöffnung 21 nicht ge
saugt wird, ist der Steuerkolben 25 aufgrund der Wirkung der
Rückstellfeder 41 nach oben gedrückt, bis die zweite Kolben
dichtfläche 40 am O-Ring 46 anliegt. Das Rückschlagventil 24
befindet sich in geschlossenem Zustand, da die Ventilfeder 29
den Rückschlagventilkörper 26 gegen den O-Ring 31 preßt und
dadurch die Eintrittsöffnung 13 verschließt. Wenn in diesem
Zustand Flüssigkeit in die Rückschlagventilkammer 10 ein
tritt, kann diese das Rückschlagventil 24 nicht überwinden.
In diesem Zustand ist somit der Durchgang zwischen dem
Schlauchansatz 8 und der Ansaugöffnung 21 verschlossen.
Fig. 2 zeigt einen Zustand des Ventils 1 nach dem Anlegen
von Unterdruck an die Ansaugöffnung 21. Dies geschieht vor
zugsweise dadurch, daß das Mundstück 20 von einem Benutzer
mit den Lippen saugend umschlossen wird.
Der so erzeugte Unterdruck setzt sich von der Ansaugöffnung
21 über den Ansaugraum 19 in die Steuerkolbenkammer 11 und in
die Saugkolbenkammer 12 fort. Aufgrund der Wirkung des Unter
drucks am Kolbenabschnitt 39 wird der Steuerkolben 25 nach
unten in Richtung auf die Steuerkolbenkammer 11 hin gezogen,
und zwar entgegen der Wirkung der Rückstellfeder 41. In einer
vorbestimmten Stellung des sich nach unten bewegenden Steuer
kolbens 25 tritt die Aushöhlung 34 mit der Ventilkörperdicht
fläche 27 des Rückschlagventilkörpers 26 in Kontakt und hebt
den Rückschlagventilkörper 26 vom O-Ring 31 ab, und zwar ent
gegen der Wirkung der Ventilfeder 29. In diesem Zustand setzt
sich der Unterdruck der Steuerkolbenkammer 11 in die Rück
schlagventilkammer 10 und in die Durchgangsöffnung 7 fort,
worauf Flüssigkeit aus einem hier nicht gezeigten Schlauch in
die Rückschlagventilkammer 10 eingesaugt wird. In Fig. 2 ist
die Flüssigkeit beispielhaft mit einem Flüssigkeitsstand 47
eingezeichnet.
Bei einem weiteren Saugen durchtritt die Flüssigkeit die Ein
trittsöffnung 13, die Steuerkolbenkammer 11, die Aus
trittsöffnung 17, die Abdeckhaubendurchtrittsöffnung 18, den
Ansaugraum 19 und die Durchtrittsbohrung 23, bis sie aus der
Ansaugöffnung 21 in den Mund des Benutzers austritt. Dadurch
kann der Benutzer dem Ventil 1 bequem Flüssigkeit aufnehmen.
Sobald der Benutzer den Ansaugvorgang am Mundstück 2 ab
bricht, fließt die Flüssigkeit ausgehend von der Durchtritts
bohrung 23 zurück durch den Ansaugraum 19 und durch die Steu
erkolbenkammer 11 in die Rückschlagventilkammer 10 und die
Durchgangsöffnung 7 zurück. Gleichzeitig wird der Steuerkol
ben 25 aufgrund der Wirkung der Rückstellfeder 41 und der
Wirkung der über den Rückschlagventilkörper 26 auf den Steu
erkolben 25 einwirkende Ventilfeder 29 zurück in die Fig. 1
gezeigte Position gedrückt, in der das Ventil 1 verschlossen
ist.
Fig. 3 zeigt einen Querschnitt durch ein erfindungsgemäßes
Deckelteil 50, das auf eine Getränkedose 51 aufgesetzt ist.
Die Getränkedose 51 gliedert sich in eine Außenwandung 52 mit
im wesentlichen zylindrischer Form und in eine Deckelwandung
53, die eine Deckelöffnung 54 aufweist und die über einen um
laufenden Bördelrand 55 mit der Außenwandung 52 verbunden
ist.
Das Deckelteil 50 hat ein Deckelgehäuse 56, das an seiner Un
terseite mit einer ringförmigen Rastnut 57 versehen ist, in
die ein O-Ring 58 eingelegt ist. Auf der Unterseite der
Rastnut 57 und auf deren Außenkante ist ein ringförmiger, um
laufender Rastabsatz 59 ausgeformt, der auf dem Bördelrand 55
der Getränkedose 51 eingerastet ist.
Das Deckelteil 50 hat auf seiner Außenseite im wesentlichen
eine zylindrische Form, wobei an einer Stelle seines Umfangs
ein spitz nach oben zulaufendes Mundstück 60 mit einem Durch
trittskanal 61 ausgeformt ist. Auf seiner Innenseite hat das
Deckelteil 50 einen Ventilaufnahmeschacht 62, der mit dem
Durchtrittskanal 61 in Verbindung steht und der auf der Ober
seite eine erste Deckelteildurchtrittsöffnung 68 hat, die den
Ventilaufnahmeschacht 62 mit der Außenseite des Deckelteils
50 verbindet.
Der Ventilaufnahmeschacht 62 ist dabei so nach unten verlän
gert, daß er durch die Deckelöffnung 54 in das Innere der Ge
tränkedose 51 reicht. Im Ventilaufnahmeschacht 62 ist ein
Ventil 63 aufgenommen, das im wesentlichen dem Ventil 1 aus
Fig. 1 und Fig. 2 entspricht. Gleiche Teile des Ventils 63
und des Ventils 1 sind daher mit denselben Bezugsziffern ver
sehen. Im wesentlichen unterscheidet sich das Ventil 63 vom
Ventil 1 durch einen Ventildom 64, der an seiner Unterseite
mit einem Schlauchaufnahmeansatz 65 versehen sein kann. Der
Schlauchaufnahmeansatz 65 hat dabei eine Durchgangsöffnung
66, in die ein Saugschlauch 67 eingesteckt sein kann, der bis
auf den Boden der Getränkedose 51 reicht. Die Ausgleichsöff
nung 15 des Ventils 63 ist im Bereich einer ersten Deckel
teildurchtrittsöffnung 68 im Deckelteil 50 angeordnet.
Weiterhin ist im Deckelteil 50 ein Ausgleichsventilschacht 69
ausgebildet, der auf der Oberseite eine zweite Deckelteil
durchtrittsöffnung 70 hat, die den Ausgleichsventilschacht 69
mit der Außenseite des Deckelteils 50 verbindet. In den Aus
gleichsventilschacht 69 ist ein als Rückschlagventil ausge
bildetes Ausgleichsventil 71 eingesetzt. Das Ausgleichsventil
71 hat einen Ausgleichsventilkörper 72, der über eine Aus
gleichsventilfeder 73 an einen im Bereich einer Ausgleichsventilbohrung
74 angeordneten O-Ring 75 gedrückt wird. Die
Ausgleichsventilbohrung 74 ist in einem im wesentlichen zy
lindrischen Ausgleichsventilgehäuse 76 so angeordnet, daß das
Innere des Ausgleichsventilgehäuses 76 über die Ausgleichs
ventilbohrung 74 und die zweite Deckelteildurchtrittsöffnung
70 mit der Außenseite des Deckelteils 50 verbindbar ist. Das
Ausgleichsventilgehäuse 76 weist weiterhin an seiner Unter
seite eine Austrittsbohrung 77 auf, in deren Bereich sich die
Ausgleichsventilfeder 73 abstützt.
Fig. 4 zeigt einen Querschnitt durch einen erfindungsgemäßen
Trinkbecher 80. Der Trinkbecher 80 gliedert sich in ein Dec
kelteil 81 und in ein Behälterunterteil 82, wobei Deckelteil
81 und Behälterunterteil 82 an ihrer Außenseite im wesentli
chen eine zylindrische Form aufweisen. Das Behälterunterteil
82 ist dabei an seinem oberen Rand mit einem Außengewinde 83
versehen, auf das das Deckelteil 81 aufgeschraubt ist, das im
Bereich seiner Unterseite ein dazu entsprechendes Innengewin
de 84 hat.
Weiterhin weist das Deckelteil 81 eine zum Behälterunterteil
82 hin gerichtete Bodenwand 85 und eine parallel zur Boden
wand 85 angeordnete Deckelwand 86 auf. Zwischen der Bodenwand
85 und der Deckelwand 86 ist ein erfindungsgemäßes Ventil 87
angeordnet, daß in seinen wesentlichen Teilen dem Ventil 1
aus Fig. 1 und Fig. 2 entspricht. Gleiche Teile sind daher
mit denselben Bezugsziffern versehen.
Im Bereich der Austrittsöffnung 17 ist in der Deckelwand 86
ein sich nach oben hin erstreckendes Mundstück 88 ausgeformt,
das eine Ansaugöffnung 89 hat. Die Rückschlagventilkammer 10
ist über eine Durchtrittsöffnung 90 in der Bodenwand 85 mit
dem Innenraum des Behälterunterteils 82 verbunden. Die Durch
trittsöffnung 90 ist dabei so in der Bodenwand 85 angeordnet,
daß sie gerade mit der inneren Oberfläche des Behälterunter
teils 82 abschließt.
Fig. 5 zeigt einen Zustand des Trinkbechers 80 mit im Inne
ren befindlichen Flüssigkeit 91 vor einem Ansaugvorgang am
Mundstück 88.
Wie man in Fig. 5 besonders gut sieht, wird der Trinkbecher
80 zum Trinken bei nach unten gedrehter Durchtrittsöffnung 90
so gekippt, daß die Flüssigkeit 91 aus dem Inneren des Behäl
terunterteils 82 durch die Durchtrittsöffnung 90 in die Rück
schlagventilkammer 10 eintritt und diese füllt. In dem in
Fig. 5 gezeigten Zustand wird an dem Mundstück 88 noch nicht
gesaugt. Daher befindet sich der Steuerkolben 25 in einer vom
Rückschlagventil 24 weg gedrückten Lage, so daß das Rück
schlagventil 24 geschlossen ist. Die Flüssigkeit 91 kann so
mit nicht in die Steuerkolbenkammer 11 eintreten.
Wird nun an dem Mundstück 88 gesaugt, so bewegt sich der
Steuerkolben 25 in Richtung auf das Rückschlagventil 24 zu,
so daß dieses geöffnet wird. Aufgrund des Saugdrucks tritt
die Flüssigkeit von der Rückschlagventilkammer 10 in die
Steuerkolbenkammer 11 über und durch die Austrittsöffnung 17
in die Ansaugöffnung 89, von der aus die Flüssigkeit 91 in
den Mund des Benutzers strömt.
1
Ventil
2
Ventilgehäuse
3
Abdeckhaube
4
Grundplatte
5
Ansaugöffnung
6
Ansaugnippel
7
Durchgangsöffnung
8
Schlauchansatz
9
Ventildom
10
Rückschlagventilkammer
11
Steuerkolbenkammer
12
Saugkolbenkammer
13
Eintrittsöffnung
14
Steuerkolbenöffnung
15
Ausgleichsöffnung
16
Abdeckhaubendurchbruch
17
Austrittsöffnung
18
Abdeckhaubendurch
trittsöffnung
19
Ansaugraum
20
Mundstück
21
Ansaugöffnung
22
Mundstückeinsatz
23
Durchtrittsbohrung
24
Rückschlagventil
25
Steuerkolben
26
Rückschlagventilkörper
27
Ventilkörperdichtfläche
28
Ventilfederführungsab
schnitt
29
Ventilfeder
30
Führungskonus
31
O-Ring
32
Rückschlagventilsitz
33
Stößelabschnitt
34
Aushöhlung
35
Anlaufscheibe
36
Übertragungsabschnitt
37
Betätigungskolben
38
erste Kolbendichtfläche
39
Kolbenabschnitt
40
zweite Kolbendichtfläche
41
Rückstellfeder
42
erster Kolbensitz
43
O-Ring
44
Luftspalt
45
zweiter Kolbensitz
46
O-Ring
47
Flüssigkeitsstand
50
Deckelteil
51
Getränkedose
52
Außenwandung
53
Deckelwandung
54
Deckelöffnung
55
Bördelrand
56
Deckelgehäuse
57
Rastnut
58
O-Ring
59
Rastabsatz
60
Mundstück
61
Durchtrittskanal
62
Ventilaufnahmeschacht
63
Ventil
64
Ventildom
65
Schlauchaufnahmeansatz
66
Durchgangsöffnung
67
Saugschlauch
68
erste Deckelteildurch
trittsöffnung
69
Ausgleichsventilschacht
70
zweite Deckelteildurch
trittsöffnung
71
Ausgleichsventil
72
Ausgleichsventilkörper
73
Ausgleichsventilfeder
74
Ausgleichsventilbohrung
75
O-Ring
76
Ausgleichsventilgehäuse
77
Austrittsbohrung
80
Trinkbecher
81
Deckelteil
82
Behälterunterteil
83
Außengewinde
84
Innengewinde
85
Bodenwand
86
Deckelwand
87
Ventil
88
Mundstück
89
Ansaugöffnung
90
Durchtrittsöffnung
91
Flüssigkeit
Claims (31)
1. Ventil (1; 63; 87), insbesondere für einen Trinkbecher
(80), mit einem Ventilgehäuse (9; 64) das eine Ein
trittsöffnung (13) zum Eintritt von Flüssigkeit (91) und
eine Austrittsöffnung (17) zum Austritt der Flüssigkeit
(91) aufweist, die über einen Durchleitungsabschnitt (11)
miteinander in Verbindung stehen, wobei das Ventil (1;
87) weiterhin die folgenden Merkmale aufweist:
- - ein im Bereich der Eintrittsöffnung (13) angeordnetes Verschlußelement (26), das so ausgebildet ist, daß die Eintrittsöffnung (13) verschließbar ist,
- - einen Steuerkolben (25), der so ausgebildet ist, daß das Verschlußelement (26) durch den Steuerkolben (25) derart betätigbar ist, daß die Eintrittsöffnung (13) geöffnet ist,
- - im Ventilgehäuse (9; 64) ist eine Saugkolbenkammer (12) vorgesehen, in der ein Saugkolbenabschnitt (39) des Steuerkolbens (25) so angeordnet ist, daß die Saugkolbenkammer (12) durch den Saugkolbenabschnitt (39) in einen Außenbereich und in einen Innenbereich aufgeteilt ist, wobei der Innenbereich mit dem Durchleitungsabschnitt (11) in Verbindung steht.
2. Ventil nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Verschlußelement (26) so ausgebildet ist, daß die
Eintrittsöffnung (13) selbsttätig verschließbar ist.
3. Ventil nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Verschlußelement (26) als Teil eines Rückschlagven
tils (26) ausgebildet ist, dessen Durchgangsrichtung von
der Austrittsöffnung (13) zur Eintrittsöffnung (17) ver
läuft.
4. Ventil nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Rückschlagventil (24) eine Ventilfeder (29) aufweist,
die in einem vor der Eintrittsöffnung (13) angeordneten
Federkammer (10) im Ventilgehäuse (9; 64) angeordnet ist.
5. Ventil nach Anspruch 3 oder Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Rückschlagventil (24) einen Rückschlagventilkörper
(26) mit einer Ventilkörperdichtfläche (27) sowie einen
im Ventilgehäuse (9; 67) angeordneten Rückschlagventil
sitz (32) mit einer Ventilsitzdichtfläche (31) aufweist.
6. Ventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Steuerkolben (25) einen Betätigungsstößel (33) auf
weist, der bei einer Bewegung des Steuerkolbens (25) mit
dem Verschlußelement (26) in Kontakt bringbar ist.
7. Ventil nach Anspruch 6 und Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsstößel (33)
mit dem Rückschlagventilkörper (26) in Kontakt bringbar
ist.
8. Ventil nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Steuerkolben (25) so angeordnet ist, daß der Rück
schlagventilkörper (26) bei einer Bewegung des Steuerkol
bens (25) durch den Betätigungsstößel (33) so betätigbar
ist, daß die Rückschlagventildichtfläche (27) vom Rück
schlagventilsitz (32) abgehoben ist.
9. Ventil nach einem der Ansprüche 6 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Steuerkolben (25) eine Rückstellfeder (41) aufweist,
die so angeordnet ist, daß der Steuerkolben (25) in einer
Richtung weg vom Verschlußelement (26) mit einer Rück
stellkraft beaufschlagbar ist.
10. Ventil nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
am Steuerkolben (25) eine Steuerkolbenanlauffläche (35)
vorgesehen ist und daß am Ventilgehäuse (9; 67) eine Ven
tilgehäuseanlauffläche vorgesehen ist, wobei die Rück
stellfeder (41) zwischen Steuerkolbenanlauffläche (35)
und Ventilgehäuseanlauffläche angeordnet ist.
11. Ventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Saugkolbenkammer und der Saugkolbenabschnitt des
Steuerkolbens so ausgebildet sind, daß Außenbereich und
Innenbereich im wesentlichen gegeneinander gasdicht auf
geteilt sind.
12. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen einer Innenfläche der Saugkolbenkammer (12) und
einer Außenseite des Saugkolbenabschnitts (39) ein defi
nierter Luftspalt (44) vorgesehen ist.
13. Ventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen einer Innenfläche der Saugkolbenkammer und einer
Außenseite des Saugkolbenabschnitts ein Stoff vorgesehen
ist, der den Reibungskoeffizienten zwischen Saugkolben
kammer und Saugkolbenabschnitt vermindert.
14. Ventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen einer Innenfläche der Saugkolbenkammer und einer
Außenseite des Saugkolbenabschnitts ein Stoff vorgesehen
ist, der den Reibungskoeffizienten zwischen Saugkolben
kammer und Saugkolbenabschnitt erhöht.
15. Ventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Steuerkolben (25) eine zum Durchleitungsabschnitt
(11) hin gerichtete erste Kolbendichtfläche (38) sowie
einen im Ventilgehäuse (9; 67) angeordneten ersten Kol
bensitz (42) mit einer ersten Kolbensitzdichtfläche (43)
aufweist, die so ausgebildet sind, daß ein Durchgang (14)
zwischen Saugkolbenkammer (12) und Durchleitungsabschnitt
(11) verschließbar ist.
16. Ventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Saugkolbenkammer (12) eine Ausgleichsöffnung (15)
aufweist, über die der Außenbereich der Saugkolbenkammer
(12) mit der Umgebung des Ventils (1; 63; 87) in Verbin
dung steht.
17. Ventil nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Steuerkolben (25) eine zur Ausgleichsöffnung (15) hin
gerichtete zweite Kolbendichtfläche (40) sowie einen im
Ventilgehäuse (9; 67) angeordneten zweiten Kolbensitz
(45) mit einer Kolbensitzdichtfläche (46) aufweist, die
so ausgebildet sind, daß ein Durchgang zwischen Saugkol
benkammer (12) und Ausgleichsöffnung (15) verschließbar
ist.
18. Deckelteil (50; 81) für einen Behälter, insbesondere für
einen Trinkbecher (80), das auf ein Behälterunterteil
(51; 82) aufsetzbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
im Deckelteil (50; 81) ein Ventil (63; 87) nach einem der
Ansprüche 1 bis 17 vorgesehen ist.
19. Deckelteil nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet, daß
im Bereich der Austrittsöffnung (17) ein Trinkabschnitt
(60; 88) vorgesehen ist.
20. Deckelteil nach Anspruch 18 oder Anspruch 19,
dadurch gekennzeichnet, daß
im Deckelteil (50) weiterhin ein als Rückschlagventil
(71) ausgebildetes Ausgleichsventil vorgesehen ist, des
sen Öffnungsrichtung von der Außenseite des Deckelteils
(50) zu der Innenseite des Deckelteils (50) verläuft.
21. Deckelteil nach einem der Ansprüche 18 bis 20,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Deckelteil (50) so ausgebildet ist, daß es auf dem
oberen Rand einer Getränkedose (51) befestigbar ist.
22. Deckelteil nach Anspruch 21,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Deckelteil an seiner Unterseite Rastnasen aufweist,
die unter einer insbesondere elastischen Verformung auf
einem Bördelrand der Getränkedose einrastbar sind.
23. Deckelteil nach Anspruch 21,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Deckelteil (50) an seiner Unterseite einen umlaufen
den Rastabsatz (59) aufweist, der unter einer insbesonde
re elastischen Verformung auf einem Bördelrand (55) der
Getränkedose (51) einrastbar ist.
24. Deckelteil nach einem der Ansprüche 18 bis 23,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Ventil (63) so im Deckelteil (50) angeordnet ist, daß
die Längsachse des Steuerkolbens (25) parallel zu einer
Symmetrieachse des Deckelteils (50) verläuft.
25. Deckelteil nach einem der Ansprüche 18 bis 24,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Längsachse des Steuerkolbens (25) parallel zu einer
Haupterstreckungsebene des Deckelteils (81) verläuft.
26. Behälter, insbesondere Trinkbecher (80), mit einem Behäl
terunterteil (51; 82) und einem auf das Behälterunterteil
(51; 82) aufsetzbaren Deckelteil (50; 81),
dadurch gekennzeichnet, daß
ein Deckelteil (50; 81) nach einem der Ansprüche 18 bis
25 vorgesehen ist.
27. Behälter nach Anspruch 26,
dadurch gekennzeichnet, daß
im Bereich der Eintrittsöffnung (13) ein Saugschnorchel
(67) vorgesehen ist, der in das Innere des Behälterunter
teils (51) ragt.
28. Behälter nach Anspruch 26 oder Anspruch 27,
dadurch gekennzeichnet, daß
Deckelteil (50; 81) und Behälterunterteil (51; 82) im we
sentlichen dicht miteinander verbindbar sind.
29. Behälter nach Anspruch 28,
dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen Deckelteil (50; 81) und Behälterunterteil (51;
82) ein insbesondere als Dichtring (58) ausgebildetes
Dichtmittel vorgesehen ist.
30. Behälter nach einem der Ansprüche 26 bis 29,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Behälterunterteil als Getränkedose (51) ausgebildet
ist.
31. Behälter nach einem der Ansprüche 26 bis 30,
dadurch gekennzeichnet, daß
in aufgesetztem Zustand des Deckelteils (81) auf das Be
hälterunterteil (82) die Eintritsöffnung (13) bzw. eine
Durchtrittsöffnung (90) zur Eintrittsöffnung (13) im Be
reich einer Innenwandung des Behälterunterteils (82) an
geordnet ist.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999107581 DE19907581C2 (de) | 1999-02-22 | 1999-02-22 | Auslaufverhinderndes Ventil, sowie Deckelteil und Behälter unter Verwendung des Ventils |
| AU34246/00A AU3424600A (en) | 1999-02-22 | 2000-02-22 | Anti-spill drinking cup |
| PCT/EP2000/001420 WO2000049920A2 (de) | 1999-02-22 | 2000-02-22 | Auslaufgeschützter trinkbecher |
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999107581 DE19907581C2 (de) | 1999-02-22 | 1999-02-22 | Auslaufverhinderndes Ventil, sowie Deckelteil und Behälter unter Verwendung des Ventils |
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ID=7898439
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|---|---|---|---|
| DE1999107581 Expired - Fee Related DE19907581C2 (de) | 1999-02-22 | 1999-02-22 | Auslaufverhinderndes Ventil, sowie Deckelteil und Behälter unter Verwendung des Ventils |
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| Country | Link |
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- 1999-02-22 DE DE1999107581 patent/DE19907581C2/de not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19907581A1 (de) | 2000-08-24 |
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