DE19906233A1 - Auf einem Fahrzeug angebrachte Radareinrichtung - Google Patents
Auf einem Fahrzeug angebrachte RadareinrichtungInfo
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Abstract
Bei einer an einem Fahrzeug angebrachten Radareinrichtung, beispielsweise einem Impuls-Dopplerradar, kann verhindert werden, daß von einem Oszillator erzeugte elektromagnetische Wellen über ein Sendesystem zu einem Empfangssystem zurückkehren. Die an einem Fahrzeug angebrachte Radareinrichtung weist den Oszillator zur Erzeugung elektromagnetischer Wellen auf, einen Sender zum Senden der von dem Oszillator erzeugten elektromagnetischen Wellen an ein Ziel, einen Empfänger zum Empfang von durch das Ziel reflektierten elektromagnetischen Wellen, einen Schalter zum Verbinden des Senders mit einer Antenne während des Sendens der elektromagnetischen Wellen, und zum Verbinden der Antenne mit dem Empfänger während des Empfangs der elektromagnetischen Wellen, einen Signalprozessor zur Berechnung einer Entfernung zwischen dem Fahrzeug und dem Ziel, und ebenfalls eine Relativgeschwindigkeit zwischen dem Fahrzeug und dem Ziel, auf der Grundlage der elektromagnetischen Wellen, die zu dem Ziel gesendet und von dem Ziel reflektiert werden, sowie einen Stromversorgungsunterbrecher zur Unterbrechung der Spannungszufuhr zum Sender. Während des Empfangs der elektromagnetischen Wellen wird daher die Spannungszufuhr zum Sender durch den Stromversorgungsunterbrecher abgeschaltet, so daß eine Übertragung der elektromagnetischen Wellen von dem Sender zum Empfänger verhindert werden kann.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine auf einem Fahrzeug
angebrachte Radareinrichtung, welche die Entfernung zwischen
Fahrzeugen messen kann. Insbesondere betrifft die
vorliegende Erfindung eine derartige auf einem Fahrzeug
angebrachte Radareinrichtung, welche verhindern kann, daß
elektromagnetische Wellen von einer Sendeschaltung an eine
Empfangsschaltung zurückgeschickt werden.
Fig. 17 zeigt als Blockschaltbild schematisch eine
Schaltungsausbildung einer herkömmlichen auf einem Fahrzeug
angebrachten Radareinrichtung.
Die Fig. 2 bis 4 zeigen schematisch die
Betriebseigenschaften der herkömmlichen auf einem Fahrzeug
angebrachten Radareinrichtung. Darüber hinaus können die in
Fig. 2 dargestellten Betriebseigenschaften ebenso bei einer
auf einem Fahrzeug angebrachten Radareinrichtung gemäß der
vorliegenden Erfindung eingesetzt werden (die später genauer
beschrieben wird).
Die in Fig. 17 dargestellte Radareinrichtung ist eine auf
einem Fahrzeug angebrachte Radareinrichtung, deren
Gesamtaufbau dadurch kompakt ausgebildet ist, daß eine
gemeinsame Sende/Empfangsantenne verwendet wird. Daher läßt
sich diese Art von Radareinrichtung einfach auf einem
Fahrzeug anbringen.
Die herkömmliche, in Fig. 17 dargestellte, auf einem
Fahrzeug angebrachte Radareinrichtung weist einen Oszillator
1 auf, einen Leistungsteiler 2, einen Sendeverstärker 3 und
einen Sende/Empfangsumschalter 5. Weiterhin weist die
Einrichtung eine gemeinsame Sende/Empfangsantenne 6 zum
Senden elektromagnetischer Wellen zu einem Ziel
(Gegenstand) 7 und zum Empfang der von diesem reflektierten
elektromagnetischen Wellen auf, einen Empfangsverstärker 8,
einen Mischer 9, ein Filter 10, einen
Verstärkungsregelverstärker 11, einen A/D-Wandler 12, und
eine Signalverarbeitungsschaltung 13.
Nunmehr erfolgt eine Beschreibung des Sendevorgangs
elektromagnetischer Wellen bei der herkömmlichen, auf einem
Fahrzeug angebrachten Radareinrichtung mit der voranstehend
geschilderten Ausbildung.
Zuerst werden elektromagnetische Wellen mit einer
Sendefrequenz von beispielsweise ftx = 76,5 GHz von dem
Oszillator 1 abgegeben. Die elektromagnetischen Wellen gehen
durch den Leistungsteiler 2 hindurch, und werden dann von
dem Sendeverstärker 3 verstärkt. Da der
Sende/Empfangsumschalter 5 den Sendeverstärker 3 mit der
gemeinsamen Sende/Empfangsantenne 6 verbindet, gehen die
elektromagnetischen Wellen, die von dem Verstärker 3
verstärkt wurden, durch den Sende/Empfangsumschalter 5
hindurch, und werden daraufhin von der Antenne 6 abgegeben.
Als nächstes wird der Empfangsvorgang für elektromagnetische
Wellen bei dieser herkömmlichen, auf einem Fahrzeug
angebrachten Radareinrichtung beschrieben.
Zu einem Zeitpunkt, der gegenüber dem Beginn der Aussendung
elektromagnetischer Wellen um eine Impulszeitbreite "Tg"
verschoben ist, beispielsweise Tg = 33,3 ns (= 1/30 MHz,
entsprechend einer Entfernung von 5 m) wird der
Sende/Empfangsumschalter 5 auf die Empfangsseite (nämlich
die in Fig. 17 dargestellte Position) umgeschaltet, damit
die Antenne 6 mit dem Empfangsverstärker 8 verbunden wird.
Die elektromagnetischen Wellen, die von der Antenne 6 an die
Umgebung abgegeben werden, werden von dem Ziel 7
reflektiert, welches an einem Ort vorhanden ist, der von der
auf dem Fahrzeug angebrachten Radareinrichtung um eine
Entfernung "R" beabstandet ist. Daher gelangen die
reflektierten elektromagnetischen Wellen in die Antenne 6
mit einer Verzögerungszeit "t" hinein, abhängig von der
Entfernung R, in Bezug auf die ausgesendeten
elektromagnetischen Wellen (vgl. Fig. 2).
Wenn das Ziel eine Relativgeschwindigkeit aufweist, tritt
bei der Frequenz der empfangenen elektromagnetischen Wellen
eine Dopplerverschiebung um "fb" in Bezug auf die Frequenz
"ftx" der gesendeten elektromagnetischen Wellen auf, und
gelangen die dopplerverschobenen elektromagnetischen Wellen
in die Antenne 6 hinein. Dann werden die von der Antenne 6
ankommenden elektromagnetischen Wellen durch den
Empfangsverstärker 8 verstärkt, und werden die verstärkten
elektromagnetischen Wellen mit jenen elektromagnetischen
Wellen, die von dem Leistungsteiler 2 an den LO (den lokalen
Oszillator) 13 geliefert werden, durch den Mischer 9
gemischt. Infolge der Mischung wird ein Schwebungssignal
entsprechend der Dopplerverschiebung fb (vgl. Fig. 2) von
dem Mischer 9 ausgegeben. Das von dem Mischer 9 ausgegebene
Schwebungssignal wird durch das Filter 10 gefiltert, dessen
Abschneidefrequenz auf 30 MHz gesetzt ist. Das gefilterte
Schwebungssignal wird von dem AGC-Verstärker 11
(Verstärkungsregelverstärker) verstärkt, und dann wird das
verstärkte Schwebungssignal dem A/D-Wandler 12 zugeführt.
Nunmehr erfolgt die Beschreibung eines Verfahrens zur
Berechnung der Entfernung und Relativgeschwindigkeit des
Ziels 7 durch die Signalverarbeitungsschaltung 13 auf der
Grundlage der Daten (des Schwebungssignals), die von dem
A/D-Wandler 12 zugeführt werden.
Nimmt man an, daß eine Geschwindigkeitsauflösung von
beispielsweise 1 km/h erwünscht ist, so wird die Auflösung
"Δf" für die Dopplerfrequenz auf der Grundlage der
Sendefrequenz "ftx" = 76,5 GHz berechnet, wobei sich ergibt
Δf = 2 Δv/λ = (2 × 0,2777m/s)/0,003921m = 141,65 (Hz)
= 1/7,05997 (ms) (1).
Daher ist eine Meßzeit von 7,06 ms erforderlich.
In diesem Fall wird, wenn die maximale Meßentfernung so
gewählt ist, daß sie beispielsweise 150 m beträgt, der
Impulswiederholungszeitraum zu 33,3 ns × 30 = 1 µs. Um eine
Geschwindigkeitsauflösung von 1 km/h zu erhalten, bei der in
Fig. 17 dargestellten, auf einem Fahrzeug angebrachten
Radareinrichtung, wird dann, wenn 7060 Impulse des
Schwebungssignals an jedem Entfernungstor erfaßt werden, wie
dies in Fig. 3 gezeigt ist, und sämtliche erhaltenen Daten
unter Verwendung der schnellen Fourier-Transformation (FFT)
an jedem Entfernungstor verarbeitet werden, die
Dopplerverschiebung "fb" an einem bestimmten Entfernungstor
ausgegeben (sh. Fig. 4).
In diesem Fall lassen sich sowohl die Entfernung als auch
die Relativgeschwindigkeit auf der Grundlage der
nachstehenden Formeln (2) und (3) berechnen:
Entfernung = tg × n × C (2)
Relativgeschwindigkeit = fb × C/2 × f0 (3).
Relativgeschwindigkeit = fb × C/2 × f0 (3).
Hierbei bezeichnet das Symbol "tg" eine
Entfernungstorzeitbreite (Impulszeitbreite); das Symbol "n"
bezeichnet eine Entfernungstornummer; das Symbol "C"
bezeichnet die Lichtgeschwindigkeit; das Symbol "fb"
bezeichnet eine Schwebungsfrequenz; und das Symbol "f 0"
bezeichnet die Sendefrequenz (76,5 GHz).
Wenn elektromagnetische Wellen von der herkömmlichen, auf
einem Fahrzeug angebrachten Radareinrichtung empfangen
werden, werden allerdings trotz der Tatsache, daß der
Sende/Empfangsumschalter 5 die Antenne 6 mit dem
Empfangsverstärker 8 verbindet, die elektromagnetischen
Wellen, die von dem Oszillator 1 erzeugt und weiter durch
den Sendeverstärker 3 verstärkt werden, an den
Empfangsverstärker 8 übertragen, wobei diese
elektromagnetischen Wellen durch den
Sende/Empfangsumschalter 5 abgeschwächt werden.
Üblicherweise liegt die Isolierung des
Sende/Empfangsumschalters 5 in der Größenordnung von 20 dB.
Elektromagnetische Wellen mit sehr hohen Pegeln, verglichen
mit dem Eingangspegeln der Wellen, die von dem Ziel 7 in den
Empfangsverstärker 8 reflektiert werden, gelangen daher
ständig in den Empfangsverstärker 8 hinein.
Bei der herkömmlichen, auf einem Fahrzeug angebrachten
Radareinrichtung beeinflussen daher, wie dies voranstehend
geschildert wurde, die von dem Oszillator 1 austretenden
elektromagnetischen Wellen, die von dem Sendesystem in das
Empfangssystem während des Empfangs der elektromagnetischen
Wellen hineingelangen, negativ die elektromagnetischen
Wellen, die in die herkömmliche, auf einem Fahrzeug
angebrachte Radareinrichtung hineinkommen. Weiterhin sind
die Eingangspegel dieser übertretenden elektromagnetischen
Wellen sehr hoch, im Vergleich zu den Eingangspegeln der von
dem Ziel 7 reflektierten, ankommenden elektromagnetischen
Wellen. Daher tritt die Schwierigkeit auf, daß die von dem
Ziel 7 reflektierten Wellen, die eigentlich bei der
Radarmessung benötigt werden, nicht erfaßt werden können.
Beispielsweise wird das Frequenzspektrum der Wellen, die von
dem Ziel 7 mit einer Relativgeschwindigkeit nahe an Null
reflektiert werden, vollständig durch das Frequenzspektrum
der elektromagnetischen Wellen überlappt, die von dem
Sendeverstärker 3 an den Empfangsverstärker 8 über den
Sende/Empfangsumschalter 5 geschickt werden, so daß das
Frequenzspektrum der von dem Ziel 7 reflektierten Wellen
nicht erfaßt werden kann.
Wenn man versucht, die Wellen zu erfassen, die von dem Ziel
7 reflektiert werden, welches eine hohe
Relativgeschwindigkeit aufweist, so kann dann, wenn die
Anzahl an Bits für den A/D-Wandler 12 erhöht wird, um den
gewünschten Dynamikbereich sicherzustellen, das Ziel 7
erfaßt werden. Wenn die Anzahl an Bits für den A/D-Wandler
12 erhöht wird, steigen dessen Kosten jedoch im allgemeinen
exponentiell an. Daher besteht die Schwierigkeit, daß dies
keine geeignete Vorgehensweise für die auf einem Fahrzeug
angebrachte Radareinrichtung darstellt.
Die vorliegende Erfindung wurde dazu entwickelt, die
voranstehend geschilderten Probleme zu lösen, und ein Ziel
der Erfindung besteht daher in der Bereitstellung einer
kostengünstigen, auf einem Fahrzeug angebrachten
Radareinrichtung, die eine hohe Leistung aufweist, und
verhindern kann, daß elektromagnetische Wellen von einer
Sendeschaltung an eine Empfangsschaltung übertragen werden,
ohne irgendein spezielles Gerät einsetzen zu müssen.
Unter Berücksichtigung des voranstehend angegebenen Ziels
wird gemäß einer ersten Zielrichtung der vorliegenden
Erfindung eine auf einem Fahrzeug angebrachte
Radareinrichtung zur Verfügung gestellt, welche aufweist:
einen Oszillator zur Erzeugung elektromagnetischer Wellen;
einen Sender zum Senden der von dem Oszillator erzeugten
elektromagnetischen Wellen zu einem Ziel; einen Empfänger
zum Empfang von dem Ziel reflektierter elektromagnetischer
Wellen; einen Schalter zum Verbinden des Senders mit einer
Antenne während des Sendens der elektromagnetischen Wellen,
und zum Verbinden der Antenne mit dem Empfänger während des
Empfangs der elektromagnetischen Wellen; einen
Signalprozessor zur Berechnung einer Entfernung zwischen dem
Fahrzeug und dem Ziel und ebenfalls einer
Relativgeschwindigkeit zwischen dem Fahrzeug und dem Ziel,
auf der Grundlage der elektromagnetischen Wellen, die an das
Ziel gesendet wurden, und der von dem Ziel reflektierten
elektromagnetischen Wellen; und einen
Stromversorgungsunterbrecher zur Unterbrechung der Zufuhr
einer Spannung zum Sender. Während des Empfangs der
elektromagnetischen Wellen unterbricht der
Stromversorgungsunterbrecher die Zufuhr einer Spannung zum
Sender, um hierdurch eine Übertragung der
elektromagnetischen Wellen von dem Sender an den Empfänger
zu verhindern.
Bei einer Ausführungsform gemäß der ersten Zielrichtung der
Erfindung weist die auf einem Fahrzeug angebrachte
Radareinrichtung weiterhin auf: einen Teiler zum Teilen der
von dem Oszillator abgegebenen elektromagnetischen Wellen,
und zur Übertragung eines Teils der abgeteilten
elektromagnetischen Wellen an den Sender; und einen Mischer
zum Mischen des anderen Teils der elektromagnetischen
Wellen, die durch den Teiler geteilt wurden, mit den
elektromagnetischen Wellen, die von dem Ziel reflektiert
wurden, um hierdurch die gemischten elektromagnetischen
Wellen an den Signalprozessor zu übertragen.
Bei einer anderen Ausführungsform gemäß der ersten
Zielrichtung der Erfindung weist die auf einem Fahrzeug
angebrachte Radareinrichtung weiterhin auf: ein
Oszillatorausgangsschaltgerät zur Übertragung der
elektromagnetischen Wellen, die von dem Oszillator abgegeben
werden, an den Sender während des Sendens der
elektromagnetischen Wellen, und zur Übertragung der von dem
Oszillator abgegebenen elektromagnetischen Wellen an den
Signalprozessor während des Empfangs der elektromagnetischen
Wellen; und einen Mischer zum Mischen der
elektromagnetischen Wellen, die von dem Oszillator über das
Oszillatorausgangsschaltgerät übertragen wurden, mit den vom
Ziel reflektierten elektromagnetischen Wellen.
Gemäß einer zweiten Zielrichtung der vorliegenden Erfindung
wird eine auf einem Fahrzeug angebrachte Radareinrichtung
zur Verfügung gestellt, welche aufweist: einen Oszillator
zur Erzeugung elektromagnetischer Wellen; eine
Multiplikatorsender zum Multiplizieren der von dem
Oszillator erzeugten elektromagnetischen Wellen, um
hierdurch die multiplizierten elektromagnetischen Wellen an
ein Ziel zu senden; einen Empfänger zum Empfang von dem Ziel
reflektierter elektromagnetischer Wellen; einen Schalter zum
Verbinden des Multiplikatorsenders mit einer Antenne während
des Sendens der elektromagnetischen Wellen, und zum
Verbinden der Antenne mit dem Empfänger während des Empfangs
der elektromagnetischen Wellen; einen Signalprozessor zur
Berechnung einer Entfernung zwischen dem Fahrzeug und dem
Ziel sowie eine Relativgeschwindigkeit zwischen dem Fahrzeug
und dem Ziel auf der Grundlage der elektromagnetischen
Wellen, die an das Ziel gesendet und von diesem reflektiert
wurden; und einen Stromversorgungsunterbrecher zur
Unterbrechung der Spannungszufuhr zu dem
Multiplikatorsender. Während des Empfangs der
elektromagnetischen Wellen wird die Energiezufuhr zu dem
Multiplikatorsender durch den Stromversorgungsunterbrecher
abgeschaltet, so daß eine Übertragung der
elektromagnetischen Wellen von dem Multiplikatorsender zu
dem Empfänger verhindert werden kann.
Bei einer Ausführungsform gemäß der zweiten Zielrichtung der
Erfindung weist die auf einem Fahrzeug angebrachte
Radareinrichtung weiterhin auf: einen Teiler zum Aufteilen
der von dem Oszillator abgegebenen elektromagnetischen
Wellen, und zur Übertragung eines Teils der geteilten
elektromagnetischen Wellen an den Multiplikatorsender; und
einen Mischer für geradzahlige Oberschwingungen zum Mischen
zweiter Oberschwingungswellen der anderen abgeteilten
elektromagnetischen Wellen mit den von dem Ziel
reflektierten elektromagnetischen Wellen, um hierdurch die
gemischten elektromagnetischen Wellen an den Signalprozessor
zu übertragen.
Bei einer weiteren Ausführungsform gemäß der zweiten
Zielrichtung der Erfindung weist die auf einem Fahrzeug
angebrachte Radareinrichtung weiterhin auf: ein
Oszillatorausgangsschaltgerät zur Übertragung der
elektromagnetischen Wellen, die von dem Oszillator abgegeben
werden, an den Multiplikatorsender während des Sendens der
elektromagnetischen Wellen, und zur Übertragung der von dem
Oszillator abgegebenen elektromagnetischen Wellen an den
Signalprozessor während des Empfangs der elektromagnetischen
Wellen; und einen Mischer für geradzahlige Oberschwingungen
zum Mischen der zweiten Oberschwingungswellen der
elektromagnetischen Wellen, die von dem Oszillator über das
Oszillatorausgangsschaltgerät übertragen werden, mit den von
dem Ziel reflektierten elektromagnetischen Wellen.
Bei einer weiteren Ausführungsform gemäß der zweiten
Zielrichtung der Erfindung weist der Multiplikatorsender
einen Sender und einen Multiplikator auf, und unterbricht
der Stromversorgungsunterbrecher die Zufuhr von Energie zu
dem Sender während des Empfangs der elektromagnetischen
Wellen.
Bei einer weiteren Ausführungsform gemäß der zweiten
Zielrichtung der Erfindung weist der Multiplikatorsender
einen Sender und einen Multiplizierer auf, und unterbricht
der Stromversorgungsunterbrecher die Energiezufuhr zu dem
Multiplizierer während des Empfangs der elektromagnetischen
Wellen.
Bei einer weiteren Ausführungsform gemäß der zweiten
Zielrichtung der Erfindung weist der Multiplikatorsender
einen Sender und einen Multiplizierer auf, und unterbricht
der Stromversorgungsunterbrecher die Energiezufuhr zu dem
Sender und dem Multiplizierer während des Empfangs der
elektromagnetischen Wellen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand zeichnerisch
dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert, aus
welchen weitere Ziele, Merkmale und Vorteile der
vorliegenden Erfindung hervorgehen. Es zeigt:
Fig. 1 als Blockschaltbild schematisch eine auf einem
Fahrzeug angebrachte Radareinrichtung in Form
eines Impuls-Dopplerradars, welche gemäß einer
ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
aufgebaut ist;
Fig. 2 eine schematische Darstellung zur Erläuterung
einer Zielrichtung der Betriebseigenschaften des
auf einem Fahrzeug angebrachten Radars gemäß der
vorliegenden Erfindung und eines herkömmlichen, an
einem Fahrzeug angebrachten Radars;
Fig. 3 eine schematische Darstellung zur Erläuterung
einer weiteren Zielrichtung der
Betriebseigenschaften des auf einem Fahrzeug
angebrachten Radars gemäß der vorliegenden
Erfindung und eines herkömmlichen, auf einem
Fahrzeug angebrachten Radars;
Fig. 4 eine schematische Darstellung zur Erläuterung
einer weiteren Zielrichtung der
Betriebseigenschaften des auf einem Fahrzeug
angebrachten Radars gemäß der vorliegenden
Erfindung und eines herkömmlichen, auf einem
Fahrzeug angebrachten Radars;
Fig. 5 eine Darstellung von Daten, die durch eine
schnelle Fourier-Transformation eines Bereichtors
gemäß der vorliegenden Erfindung erhalten wurden;
Fig. 6 eine Darstellung der Leistung P (rückkehrend), die
von einem Sender an einen Empfänger gesendet wird,
nach Empfang elektromagnetischer Wellen C;
Fig. 7 eine Darstellung eines minimalen Empfangspegels an
einer Eingangsstufe einer Antenne in der an einem
Fahrzeug angebrachten Radareinrichtung gemäß der
ersten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 8 eine Darstellung des Dynamikbereichs eines
A/D-Wandlers, der zur Erfassung eines Ziels
erforderlich ist, während die Stromversorgung zu
dem Sender unterbrochen wird, bei der an einem
Fahrzeug angebrachten Radareinrichtung gemäß der
ersten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 9 eine Darstellung eines minimalen Empfangspegels in
der an einem Fahrzeug angebrachten
Radareinrichtung gemäß der ersten Ausführungsform
der Erfindung;
Fig. 10 ein Blockschaltbild, welches schematisch die
Schaltungsausbildung eines anderen, an einem
Fahrzeug angebrachten Radars in Form eines
Impuls-Dopplerradars gemäß einer zweiten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 11 eine Darstellung eines Dynamikbereichs eines
A/D-Wandlers, der zur Erfassung eines Ziels
erforderlich ist, während die Stromversorgung zu
dem Sender in der an einem Fahrzeug angebrachten
Radareinrichtung gemäß der zweiten Ausführungsform
der Erfindung unterbrochen wird;
Fig. 12 eine Darstellung eines minimalen Empfangspegels in
der an einem Fahrzeug angebrachten
Radareinrichtung gemäß der zweiten Ausführungsform
der Erfindung;
Fig. 13 ein Blockschaltbild, welches schematisch eine
Schaltungsausbildung eines weiteren, an einem
Fahrzeug angebrachten Radars in Form eines
Impuls-Dopplerradars gemäß einer dritten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 14 eine Darstellung eines minimalen Empfangspegels in
der an einem Fahrzeug angebrachten
Radareinrichtung gemäß der dritten Ausführungsform
der Erfindung;
Fig. 15 ein Blockschaltbild, welches schematisch eine
Schaltungsausbildung eines weiteren, an einem
Fahrzeug angebrachten Radars in Form eines
Impuls-Dopplerradars gemäß einer vierten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 16 eine Darstellung eines minimalen Empfangspegels in
der an einem Fahrzeug angebrachten
Radareinrichtung gemäß der vierten Ausführungsform
der Erfindung; und
Fig. 17 eine Ansicht der Ausbildung einer herkömmlichen,
an einem Fahrzeug angebrachten Radareinrichtung.
Als nächstes werden bevorzugte Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung im einzelnen unter Bezugnahme auf die
beigefügten Zeichnungen beschrieben.
Eine erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird
nunmehr unter Bezugnahme auf Fig. 1 beschrieben.
Fig. 1 zeigt als Blockschaltbild schematisch eine
Schaltungsausbildung eines Impuls-Dopplerradars als auf
einem Fahrzeug angebrachte Radareinrichtung gemäß dieser
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
In Fig. 1 erzeugt ein Oszillator 1 elektromagnetische
Wellen, die beispielsweise eine Sendefrequenz
"ftx" = 76,5 GHz aufweisen. Ein Teiler in Form eines
Leistungsteilers 2 verteilt die Leistung der
elektromagnetischen Wellen, die von dem Oszillator 1 erzeugt
werden, sowohl an einem Sender in Form eines
Sendeverstärkers 3 als auch an einen Mischer 9. Der
Sendeverstärker 3 verstärkt die durch den Leistungsteiler 2
verteilten elektromagnetischen Wellen für das Senden. Ein
Stromversorgungsschalter 4, der als
Stromversorgungsunterbrecher dient, liefert die Energie an
den Sendeverstärker 3 während des Sendebetriebs, und
unterbricht die Stromversorgung zu dem Sendeverstärker
während des Empfangs. Ein Schalter in Form eines
Sende/Empfangsumschalters 5 verbindet eine Antenne 6 mit dem
Sendeverstärker 3 während des Sendebetriebs, und verbindet
die Antenne 6 mit den Empfangsverstärker 8 während des
Empfangs. Eine Antenne in Form einer gemeinsamen
Sende/Empfangsantenne 6 sendet und empfängt
elektromagnetische Wellen. Es ist ein Ziel (Gegenstand) 7
vorhanden, das eine Relativgeschwindigkeit "V" aufweist, und
vom Radar durch eine Entfernung "R" beabstandet ist. Ein
Empfänger in Form eines Empfangsverstärkers 8 verstärkt
solche elektromagnetischen Wellen, die zurückkehren, wenn
die ausgesandten elektromagnetischen Wellen von dem Ziel 7
reflektiert werden. Weiterhin mischt ein Mischer 9 die
elektromagnetischen Wellen, die von dem Ziel reflektiert
werden, mit den elektromagnetischen Wellen, die von dem
Leistungsteiler 2 an einen lokalen Oszillator (LO) 13
geliefert werden, und gibt ein Schwebungssignal in Reaktion
auf die Relativgeschwindigkeit V des Ziels aus. Ein Filter
10 weist eine Abschneidefrequenz auf, welche gleich dem
Kehrwert einer Impulszeitbreite ist. Ein
Verstärkungsregelverstärker 11 weist eine Verstärkung auf,
die in Reaktion auf die Empfangsleistung der reflektierten
elektromagnetischen Wellen geregelt wird. Ein A/D-Wandler 12
wandelt das Schwebungssignal in ein digitales
Schwebungssignal um. Der LO 13 ist ein Signalprozessor zur
Berechnung der Entfernung und der Relativgeschwindigkeit
eines Ziels auf der Grundlage des digitalen
Schwebungssignals, welches von dem A/D-Wandler 12 abgegeben
wird. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, daß
die Anordnung mit Ausnahme des Stromversorgungsschalters 4
ebenso ist wie bei der herkömmlichen, an einem Fahrzeug
angebrachten Radareinrichtung, die in Fig. 17 dargestellt
ist.
Als nächstes wird der Betriebsablauf zum Senden
elektromagnetischer Wellen des Impuls-Dopplerradars mit der
voranstehend geschilderten Ausbildung gemäß der ersten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben.
Zuerst werden elektromagnetische Wellen, die eine
Sendefrequenz von beispielsweise ftx = 76,5 GHz aufweisen,
von dem Oszillator 1 abgegeben. Die elektromagnetischen
Wellen gehen durch den Leistungsteiler 2 hindurch, und
werden dann durch den Sendeverstärker 3 verstärkt, der von
dem Stromversorgungsschalter 4 mit Energie versorgt wird. Da
der Sende/Empfangsumschalter 5 den Sendeverstärker 3 mit der
gemeinsamen Sende/Empfangsantenne 6 verbindet, gelangen die
von dem Verstärker 3 verstärkten elektromagnetischen Wellen
durch den Sende/Empfangsumschalter 5 hindurch, und werden
dann von der Antenne 6 ausgegeben.
Als nächstes wird der Vorgang des Empfangs einer
elektromagnetischen Welle bei der ersten
Impuls-Dopplerradareinrichtung erläutert.
Der Sende/Empfangsschalter 5 wird auf die Empfangsseite
(nämlich die in Fig. 1 dargestellte Position) umgeschaltet,
um so die Antenne 6 mit dem Empfangsverstärker 8 zu
verbinden, nachdem eine Impulszeitbreite "Tg" abgelaufen
ist, beispielsweise Tg = 33,3 ns (= 1/30 MHz, gleich einer
Entfernung von 5 m), seit dem Beginn des Sendens der
elektromagnetischen Welle.
Gleichzeitig wird der Stromversorgungsschalter 4
ausgeschaltet, damit die Zufuhr von Energie zum
Sendeverstärker 3 unterbrochen wird, so daß keine
Verstärkung der elektromagnetischen Sendewellen ausgeführt
wird. Weiterhin werden die von der Antenne 6 ausgesandten
elektromagnetischen Wellen von dem Ziel 7 reflektiert,
welches sich an einem Ort befindet, der von der
Impuls-Dopplerradareinrichtung um eine Entfernung "R"
beabstandet ist. Dann gelangen die reflektierten
elektromagnetischen Wellen in die Antenne 6 mit einer
Verzögerungszeit "Δt" hinein, abhängig von der Entfernung
"R" in Bezug auf die gesendeten elektromagnetischen Wellen
(sh. Fig. 2).
Wenn das Ziel 7 eine Relativgeschwindigkeit aufweist, wird
die Frequenz der empfangenen elektromagnetischen Wellen
dopplerverschoben durch "fb" in Bezug auf die Frequenz "ftx"
der gesendeten elektromagnetischen Wellen, und gelangen die
dopplerverschobenen elektromagnetischen Wellen in die
Antenne 6 hinein. Dann werden die von der Antenne 6 aus
ankommenden elektromagnetischen Wellen durch den
Empfangsverstärker 8 verstärkt, und werden die verstärkten
elektromagnetischen Wellen durch den Mischer 9 mit
elektromagnetischen Wellen gemischt, die von dem
Leistungsteiler 2 an den LO 13 geliefert werden, und wird
ein Schwebungssignal entsprechend der Dopplerverschiebung
"fb" von dem Mischer 9 ausgegeben (sh. Fig. 2). Das von dem
Mischer 9 ausgegebene Schwebungssignal wird durch das Filter
10 gefiltert, dessen Abschneidefrequenz auf 30 MHz
eingestellt ist. Das gefilterte Schwebungssignal wird durch
den Verstärkungsregelungsverstärker 11 verstärkt, und dann
wird das verstärkte Schwebungssignal dem A/D-Wandler 12
zugeführt.
In Reaktion auf die Daten, die von dem A/D-Wandler 12
eingegeben werden, können sowohl die Entfernung des Ziels 7
als auch der Relativgeschwindigkeit, die durch die
Signalverarbeitungseinrichtung 13 berechnet werden, durch
die voranstehend angegebenen Formeln (2) und (3) ausgedrückt
werden, die jenen für die herkömmliche Radareinrichtung
entsprechen.
Als nächstes werden verschiedene Schwierigkeiten erläutert,
die bei der herkömmlichen, an einem Fahrzeug angebrachten
Radareinrichtung unter folgenden Bedingungen auftreten. Wenn
die Energiezufuhr zum Sendeverstärker 3 nicht durch den
Stromversorgungsschalter 4 während des Empfangs unterbrochen
wird, wird der Verstärkungsvorgang für die gesendeten
elektromagnetischen Wellen nicht ausgeschaltet.
Fig. 5 ist eine graphische Darstellung von Daten, die durch
die schnelle Fourier-Transformation (FFT) an sämtlichen
Bereichstoren in der an einem Fahrzeug angebrachten
Radareinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung bearbeitet
wurden.
Wie aus Fig. 5 hervorgeht ist, wenn der Pegel der von dem
Ziel 7 reflektierten elektromagnetischen Wellen niedrig ist,
und wenn die Relativgeschwindigkeit des Ziels zu Null wird,
die Spektrumsfrequenz ebenfalls Null. Wenn die
Relativgeschwindigkeit ansteigt, steigt auch die
Spektrumsfrequenz an. Im Vergleich hierzu wird, da der Pegel
der rückkehrenden Wellen hoch ist, und nicht
dopplerverschoben ist, die Spektrumsfrequenz gleich Null.
Die zurückkehrenden Wellen werden so eingegeben, daß die von
dem Oszillator 1 abgegebenen elektromagnetischen Wellen von
dem Sendesystem in das Empfangssystem während des Empfangs
übertreten. Die zurückkehrenden Wellen entsprechen daher
jenen elektromagnetischen Wellen, die von dem Sendesystem
übertragen werden, wenn die elektromagnetischen Wellen
empfangen werden. Weiterhin ist es wünschenswert, daß der in
Fig. 5 gezeigte Rauschgrundpegel ursprünglich gleich dem
thermischen Rauschpegel ist.
Allerdings wird in diesem Fall, da der Pegel der
zurückkehrenden Wellen übermäßig hoch ist, und der
Verstärkungsregelverstärker 11 eine solche Regelung
durchführt, daß der Pegel durch den A/D-Wandler 12 nicht
gesättigt wird, die Verstärkung des
Verstärkungsregelverstärkers 11 bei einer bestimmten
Verstärkung abgeschnitten, unabhängig vom Empfangspegel des
Zielfahrzeugs. Daher ist der Rauschgrundpegel nicht gleich
dem Pegel des thermischen Rauschens, sondern wird ein Pegel,
der niedriger ist als der Pegel der zurückkehrenden Wellen
in Bezug auf den Rauschpegel des A/D-Wandlers 12, der durch
den Dynamikbereich des A/D-Wandlers 12 festgelegt wird,
durch die Integration infolge der schnellen Fourier-
Transformation.
Der Pegel des Ziels 7, welches eine Relativgeschwindigkeit
aufweist, und im wesentlichen gleich Null ist, wird daher
erheblich niedriger als der Pegel der zurückkehrenden Wellen
und überlappt sich mit diesem, so daß das Ziel 7 nicht
erfaßt werden kann. Die Bedingung zur Erfassung eines Ziels
7 mit einer hohen Relativgeschwindigkeit ist, daß der Pegel
des Ziels 7 zumindest höher als der Rauschgrundpegel ist. In
diesem Fall wird angenommen, daß die maximale Meßentfernung
gleich der maximalen Entfernung ist, bei welcher ein
bestimmtes Signal/Rauschverhältnis (S/N) sichergestellt
werden kann, und dieses Signal/Rauschverhältnis ist
erforderlich, wenn die Entfernung bei einer vorausgewählten
Erfassungswahrscheinlichkeit erfaßt wird, die höher ist als
ein Schwellenwertpegel ist, der auf der Grundlage einer
vorbestimmten Fehlerwarnungswahrscheinlichkeit festgelegt
wird.
Nunmehr wird die erforderliche Anzahl an Bits des
A/D-Wandlers und die maximale Meßentfernung des Fahrzeugs
dadurch erhalten, daß konkrete numerische Werte eingesetzt
werden.
Fig. 6 ist eine Darstellung einer auf einem Fahrzeug
angebrachten Radareinrichtung gemäß der ersten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, und zeigt eine
Leistung "P" (Zurückkehren), die von dem Sender an den
Empfänger während des Empfangs übertragen wird.
Fig. 7 ist ein Diagramm, welches einen minimalen
Empfangspegel an der Eingangsstufe der Antenne zeigt, die in
der an einem Fahrzeug angebrachten Radareinrichtung gemäß
der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
verwendet wird.
Fig. 8 ist ein Diagramm, welches einen Dynamikbereich des
A/D-Wandlers zeigt, der dazu erforderlich ist, das Ziel zu
erfassen, während die Stromversorgung für den Sender
ausgeschaltet wird, und wie er in der an einem Fahrzeug
angebrachten Radareinrichtung gemäß der ersten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet wird.
Fig. 9 ist ein Diagramm, welches einen minimalen
Empfangspegel in der an einem Fahrzeug angebrachten
Radareinrichtung gemäß der ersten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung zeigt.
In diesem Zusammenhang wird nunmehr angenommen, daß in Fig.
1 während des Sendens die Sendeleistung, die dem
Sende/Empfangsumschalter 5 zugeführt wird, gleich 12 dBm
ist, wenn die Sendeleistung an dem Versorgungspunkt der
Antenne 6 so gewählt wird, daß sie 10 dBm beträgt, daß die
Isolierung des Sende/Empfangsumschalters 5 so ausgewählt
wird, daß sie -20 dB beträgt, und daß die Verluste mit 2 dB
gewählt sind. Unter diesen Annahmen wird die Leistung "P"
(Zurückkehren), die von dem Sendeverstärker 3 an den
Empfangsverstärker 8 während des Empfangs übertragen wird,
wie in Fig. 6 gezeigt folgendermaßen definiert:
P (Zurückkehren) ) (dem Sende/Empfangsumschalter 5 zugeführte Sendeleistung) - (Isolation des Sende/Empfangsumschalters 5) = 12 dBm - 20 dB = -8 dBm.
P (Zurückkehren) ) (dem Sende/Empfangsumschalter 5 zugeführte Sendeleistung) - (Isolation des Sende/Empfangsumschalters 5) = 12 dBm - 20 dB = -8 dBm.
Weiterhin wird eine Radarzielempfangsleistungsgleichung
durch Formel (4) ausgedrückt:
Pr = PtG2λ2σ/(4π)3R4 (4).
Hierbei bezeichnet das Symbol "Pr" die Empfangsleistung an
der Antenne 6; das Symbol "Pt" die Sendeleistung an der
Antenne 6; das Symbol "G" die Verstärkung der Antenne 6; das
Symbol "λ" die Wellenlänge der gesendeten
elektromagnetischen Wellen; das Symbol "σ" die effektive
Strahlungsfläche des Ziels; und das Symbol "R" die
Entfernung zum Ziel.
Die maximale Meßentfernung dieses Impuls-Dopplerradars in
Bezug auf ein Kraftfahrzeug ist konstruktiv auf 100 m
festgelegt. Die Antennenendempfangsleistung "Pr" für ein
Kraftfahrzeug, welches um eine Entfernung von 100 m
beabstandet ist, ist gegeben durch Pr = -89,7 dBm, wenn
Pt = 10 dBm, G = 25,7 dB (entsprechend einem
Antennendurchmesser von 38 mm und einem Antennenwirkungsgrad
von 40%), σ = 10 dB (entsprechend einem Kraftfahrzeug), und
R = 100 m in die voranstehend angegebene Formel (4)
eingesetzt werden. Wie aus Fig. 6 hervorgeht, ist die
Empfangsleistung "P" (Kraftfahrzeug in einer Entfernung von
100 m), welche dem Empfangsverstärker 8 zugeführt wird,
folgendermaßen definiert:
P (Kraftfahrzeug in einer Entfernung von 100 m) = (Antennenendempfangsleistung für das Kraftfahrzeug in einer Entfernung von 100 m) - (Verlust in dem Sende/Empfangsumschalter 5) = -89,7 dBm - 2 dB = -91,7 dBm.
P (Kraftfahrzeug in einer Entfernung von 100 m) = (Antennenendempfangsleistung für das Kraftfahrzeug in einer Entfernung von 100 m) - (Verlust in dem Sende/Empfangsumschalter 5) = -89,7 dBm - 2 dB = -91,7 dBm.
Da 7060 Impulse dieses Signals abgetastet werden, wird der
Integrationseffekt während der schnellen Fourier-
Transformation zu:
10log(7060) = 38,5 dB.
Weiterhin ergibt sich der Gesamtintegrationseffekt "G"
folgendermaßen:
G = 38,5 dB - 4 dB = 34,5 dB, unter der Bedingung, daß die
Verluste infolge statistischer Reflexionen, Verluste in der
Atmosphäre, und der schnellen Fourier-Transformation
annähernd 4 dB betragen. Dies umfaßt die Integrationseffekte
in Bezug auf P (Zurückkehren) und P (Kraftfahrzeug in einer
Entfernung von 100 m), und enthält nicht den
Integrationseffekt in Bezug auf das Rauschen. Daher ist es
möglich, daß nur die Pegel P (Zurückkehren) und P
(Kraftfahrzeug in einer Entfernung von 100 m) durch G erhöht
werden. Im Gegensatz hierzu ist es, wie in Fig. 6 gezeigt,
ebenfalls möglich, daß der Rauschpegel von 34,5 dB
verringert wird.
Wie in Fig. 6 gezeigt, ergibt sich der Dynamikbereich des
A/D-Wandlers, der dazu erforderlich ist, das um die
Entfernung von 100 m entfernte Kraftfahrzeug festzustellen,
unter der Annahme eines Signal/Rauschverhältnisses, das dazu
erforderlich ist, das Kraftfahrzeug mit einer vorbestimmten
Erfassungswahrscheinlichkeit und einer vorbestimmten
Fehlererfassungswahrscheinlichkeit zu erfassen, mit 22 dB
gewählt wird, folgendermaßen:
(Erforderlicher A/D-Dynamikbereich) = P (Zurückkehren) - P (Kraftfahrzeug in einer Entfernung von 100 m) - (S/N+G) = -8 dBm - (-91,7 dBm - 22 dB + 34,5 dB) = 71,2 dB.
(Erforderlicher A/D-Dynamikbereich) = P (Zurückkehren) - P (Kraftfahrzeug in einer Entfernung von 100 m) - (S/N+G) = -8 dBm - (-91,7 dBm - 22 dB + 34,5 dB) = 71,2 dB.
Um ein Kraftfahrzeug mit einer hohen Relativgeschwindigkeit
erfassen zu können, welches sich in einer Entfernung von 100
m befindet, ist die erforderliche Anzahl an Bits des
A/D-Wandlers folgendermaßen definiert:
(A/D-Bitanzahl) = (erforderlicher A/D-Dynamikbereich) /(20/log 2) = 12.
(A/D-Bitanzahl) = (erforderlicher A/D-Dynamikbereich) /(20/log 2) = 12.
Daher ist ein A/D-Wandler erforderlich, der nicht weniger
als 12 Bit enthält. Ein derartiger A/D-Wandler ist teuer,
was zu einer Erhöhung der Kosten der in einem Fahrzeug
angebrachten Radareinrichtung führt.
Wenn im Gegensatz hierzu ein A/D-Wandler mit 8 Bit verwendet
wird, der nur einen Dynamikbereich von 48,2 dB aufweist, so
ergibt sich der minimale Empfangspegel "Pr (min)" an der
Eingangsstufe der Antenne 6 folgendermaßen (sh. Fig. 7):
Pr (min) = P (Zurückkehren) - (Dynamikbereich des 8-Bit-A/D-Wandlers) - G + S/N - (Verlust des Sende/Empfangsumschalters 5) = -8 dBm - 48,2 dB - 34,5 dB + 22 dB + 2 dB = -66,7 dBm.
Pr (min) = P (Zurückkehren) - (Dynamikbereich des 8-Bit-A/D-Wandlers) - G + S/N - (Verlust des Sende/Empfangsumschalters 5) = -8 dBm - 48,2 dB - 34,5 dB + 22 dB + 2 dB = -66,7 dBm.
Die maximale Meßentfernung "R" für das Kraftfahrzeug, die
sich aus der Formel (4) berechnet, wird daher zu 26,5 m.
Nunmehr erfolgt die Beschreibung eines Falles, in welchem
die Energieversorgung des Sendeverstärkers 3 durch den
Stromversorgungsschalter 4 während des Empfangs abgeschaltet
wird.
Wenn die Verstärkung des Sendeverstärkers 3 mit 7 dB
festgelegt wird, und eine Isolation von 20 dB des
Sendeverstärkers 3 bei dessen abgeschalteter Stromversorgung
sichergestellt werden kann, ist die Sendeleistung P
(Zurückkehren), die dem Empfangsverstärker 8 zugeführt wird,
wie in Fig. 8 gezeigt folgendermaßen definiert:
P (Zurückkehren) = (dem Sende/Empfangsumschalter 5 zugeführte Sendeleistung) - (Isolation des Sende/Empfangsumschalters 5) - (Verstärkung des Sendeverstärkers 3) - (Isolierung des Sendeverstärkers 3) = 12 dBm - 20 dB - 7 dB - 20 dB = -35 dB.
P (Zurückkehren) = (dem Sende/Empfangsumschalter 5 zugeführte Sendeleistung) - (Isolation des Sende/Empfangsumschalters 5) - (Verstärkung des Sendeverstärkers 3) - (Isolierung des Sendeverstärkers 3) = 12 dBm - 20 dB - 7 dB - 20 dB = -35 dB.
In diesem Fall ist der erforderliche Dynamikbereich des
A/D-Wandlers folgendermaßen definiert:
(Erforderlicher A/D-Dynamikbereich = (P (Zurückkehren) - P (Fahrzeug in einer Entfernung von 100 m) - S/N + G) = -35 dBm - (-91,7 dBm - 22 dB + 34,5 dB) = 44,2 dB.
(Erforderlicher A/D-Dynamikbereich = (P (Zurückkehren) - P (Fahrzeug in einer Entfernung von 100 m) - S/N + G) = -35 dBm - (-91,7 dBm - 22 dB + 34,5 dB) = 44,2 dB.
Um ein Kraftfahrzeug zu erfassen, welches sich in einer
Entfernung von 100 m befindet, ist die folgende Anzahl an
Bits bei dem A/D-Wandler erforderlich:
(A/D-Bitanzahl) = (erforderlicher A/D-Dynamikbereich) /(20/log2) = 8.
(A/D-Bitanzahl) = (erforderlicher A/D-Dynamikbereich) /(20/log2) = 8.
Daher können A/D-Wandler, die zumindest 8 Bit aufweisen, zur
Feststellung eines Kraftfahrzeugs verwendet werden, welches
sich in einer Entfernung von 100 m befindet.
Im Gegensatz ergibt sich, wenn ein A/D-Wandler mit 8 Bit
verwendet wird, da dessen Dynamikbereich nur 48,2 dB
beträgt, der minimale Empfangspegel "Pr(min)" an der
Eingangsstufe der Antenne 6 folgendermaßen (vgl. Fig. 9):
Pr(min) = P (Zurückkehren) - (Dynamikbereich des 8-Bit- A/D-Wandlers) - G + S/N + (Verlust des Sende/Empfangsumschalters 5) = -35 dBm - 48,2 dB - 34,5 dB + 22 dB + 2 dB = -93,7 dBm.
Pr(min) = P (Zurückkehren) - (Dynamikbereich des 8-Bit- A/D-Wandlers) - G + S/N + (Verlust des Sende/Empfangsumschalters 5) = -35 dBm - 48,2 dB - 34,5 dB + 22 dB + 2 dB = -93,7 dBm.
Die maximale Meßentfernung "R" für das Fahrzeug, die aus der
Formel (4) berechnet wird, wird daher zu 125,4 m. Diese
maximale Meßentfernung wird annähernd 4,7 mal so groß wie
die Entfernung (R = 26,5 m), die man erhält, wenn der
Stromversorgungsschalter 4 nicht verwendet wird.
Wie voranstehend erläutert wird bei der an einem Fahrzeug
angebrachten Radareinrichtung gemäß der ersten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung die
Stromversorgung des Sendeverstärkers 3 durch den
Stromversorgungsschalter 4 abgeschaltet (also die
Energiezufuhr zu dem Sendeverstärker 3 abgeschaltet). Daher
kann verhindert werden, daß die von dem Oszillator 1
abgegebenen elektromagnetischen Wellen von dem Sendesystem
zum Empfangssystem gelangen. Daher kann die maximale
Meßentfernung erhöht werden, selbst wenn ein A/D-Wandler mit
derselben Anzahl an Bits verwendet wird, so daß die Leistung
der auf dem Fahrzeug angebrachten Radareinrichtung
wesentlich verbessert werden kann. Wenn die maximale
Meßentfernung für ein Kraftfahrzeug der auf einem Fahrzeug
angebrachten Radareinrichtung auf 100 m eingestellt ist,
kann entsprechend die Anzahl an Bits des A/D-Wandlers
verringert werden, so daß sich kostengünstig eine an einem
Fahrzeug angebrachte Radareinrichtung herstellen läßt.
Weiterhin kann, um die Energieversorgung des
Sendeverstärkers 3 zu unterbrechen, die negative Spannung an
der Gateseite des FET, der in dem Sendeverstärker 3
verwendet wird, erhöht werden (beispielsweise zwischen
- 0,2 V und - 3 V). Alternativ hierzu kann die Spannung an
der Drainseite des FET verringert werden (beispielsweise
zwischen 3 V und 0 V). Weiterhin können diese beiden
Spannungssteuerungen auch gleichzeitig durchgeführt werden.
Nunmehr wird unter Bezugnahme auf Fig. 10 eine zweite
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben.
Fig. 10 zeigt schematisch als Blockschaltbild eine
Schaltungsausbildung eines Impuls-Dopplerradars als auf
einem Fahrzeug angebrachte Radareinrichtung gemäß dieser
zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Fig. 11 ist ein Diagramm, welches die Eigenschaften eines
Dynamikbereichs eines A/D-Wandlers zeigt, die erforderlich
sind, ein Ziel zu erfassen, wenn die Stromversorgung eines
Senders ausgeschaltet wird, gemäß der zweiten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Fig. 12 ist ein Diagramm, welches die Eigenschaften eines
Minimalempfangspegels in der an einem Fahrzeug angebrachten
Radareinrichtung gemäß der zweiten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung zeigt.
Wie in Fig. 10 dargestellt, ist die an einem Fahrzeug
angebrachte Radareinrichtung gemäß dieser zweiten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung mit einem
Oszillatorausgangsselektor 14 als
Oszillatorausgangsschaltgerät versehen, statt mit dem
voranstehend beschriebenen Leistungsteiler, der bei der
ersten Ausführungsform eingesetzt wird. Da im übrigen, also
mit Ausnahme des Oszillatorausgangsselektors 14, die
Ausbildung ebenso ist wie bei der ersten Ausführungsform
(vgl. Fig. 1), erfolgt insoweit keine erneute Beschreibung.
Der Oszillatorausgangsselektor 14 ist ein derartiger
Oszillatorausgangsumschalter, durch welchen die Schaltung so
angeschlossen wird, daß sie die Leistung elektromagnetischer
Wellen, die von dem Oszillator 1 erzeugt werden, dem
Sendeverstärker 3 während des Sendens zuführt, und die
Leistung der von dem Oszillator 1 erzeugten
elektromagnetischen Wellen dem Mischer 9 während des
Empfangs.
Weiterhin mischt der Mischer 9 die elektromagnetischen
Wellen, die vom Umschalter 14 dem LO 13 zugeführt werden,
mit elektromagnetischen Wellen, die von dem Ziel 7
reflektiert werden, um so ein Schwebungssignal in Reaktion
auf die Relativgeschwindigkeit V des Ziels 7 zu erzeugen.
Nunmehr wird der Vorgang des Sendens elektromagnetischer
Wellen des Impuls-Dopplerradars mit der voranstehend
geschilderten Ausbildung gemäß der zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung beschrieben.
Zunächst werden elektromagnetische Wellen mit einer
Sendefrequenz von beispielsweise ftx = 76,5 GHz von dem
Oszillator 1 ausgegeben. Diese elektromagnetischen Wellen
gehen durch den Oszillatorausgangsumschalter 14 hindurch,
der an den Sendeverstärker 3 angeschlossen ist, und werden
dann von dem Sendeverstärker 3 verstärkt, versorgt mit
Energie durch den Stromversorgungsschalter 4. Da der
Sende/Empfangsumschalter 5 den Sendeverstärker 3 mit der
gemeinsamen Sende/Empfangsantenne 6 verbindet, gelangen die
von dem Verstärkung 3 verstärkten elektromagnetischen Wellen
durch den Sende/Empfangsumschalter 5 hindurch, und werden
daraufhin von der Antenne 6 an die Umgebung abgestrahlt.
Als nächstes wird der Vorgang des Empfangs
elektromagnetischer Wellen erläutert.
Der Sende/Empfangsumschalter 5 wird auf die Empfangsseite
umgeschaltet, so daß die Antenne 6 mit dem
Empfangsverstärker 8 verbunden wird, nachdem eine
Impulszeitbreite "Tg", beispielsweise Tg = 33,3 ns
(= 1/30 MHz, entsprechend einer Entfernung von 5 m) seit dem
Beginn des Sendens der elektromagnetischen Welle abgelaufen
ist. Gleichzeitig wird der Oszillatorausgangsumschalter 14
auf die Empfangsseite umgeschaltet, damit der Oszillator 1
mit dem Mischer 9 verbunden wird. Gleichzeitig wird die dem
Sendeverstärker 3 zugeführte Spannung durch den
Stromversorgungsschalter 4 abgeschaltet, so daß die
Verstärkung der gesendeten elektromagnetischen Wellen
abgeschaltet wird. Weiterhin werden die elektromagnetischen
Wellen, die von der Antenne 6 abgestrahlt wurden, von dem
Ziel 7 reflektiert, welches an einem Ort vorhanden ist, der
von der an dem Fahrzeug angebrachten Radareinrichtung um
eine Entfernung "R" beabstandet ist. Dann treten die
reflektierten elektromagnetischen Wellen in die Antenne 6
ein, und zwar in Bezug auf die gesendeten
elektromagnetischen Wellen (sh. Fig. 2) mit einer
Verzögerungszeit "Δt", die von der Entfernung R abhängt.
Wenn das Ziel eine Relativgeschwindigkeit aufweist, tritt
eine Dopplerverschiebung um "fb" der Frequenz der
empfangenen elektromagnetischen Wellen auf, in Bezug auf die
Frequenz "ftx" der ausgesandten elektromagnetischen Welle,
und treten die dopplerverschobenen elektromagnetischen
Wellen in die Antenne 6 ein. Dann werden die von der Antenne
6 herkommenden elektromagnetischen Wellen durch den
Empfangsverstärker 8 verstärkt, und werden die verstärkten
elektromagnetischen Wellen durch den Mischer 9 mit
elektromagnetischen Wellen gemischt, die von dem
Oszillatorausgangsumschalter 14 an den LO 13 geliefert
werden. Ein Schwebungssignal entsprechend der
Dopplerverschiebung fb wird von dem Mischer 9 ausgegeben
(sh. Fig. 2). Das von dem Mischer 9 ausgegebene
Schwebungssignal wird durch das Filter 10 gefiltert, dessen
Abschneidefrequenz auf 30 MHz eingestellt ist. Das
gefilterte Schwebungssignal wird durch den
Verstärkungsregelverstärker 11 verstärkt, und dann wird das
verstärkte Schwebungssignal dem A/D-Wandler 12 zugeführt.
Hierbei ist die maximale Meßentfernung des
Impuls-Dopplerradars in Bezug auf ein Kraftfahrzeug auf
100 m festgelegt. Die Antennenendempfangsleistung "Pr" für
das Kraftfahrzeug, das sich in einer Entfernung von 100 m
befindet, ergibt sich als Pr = -89,7 dBm, wenn folgende
Werte in die voranstehend erwähnte Formel (4) eingesetzt
werden: Pt = 10 dBm, G = 25,7 dB (entsprechend eine
Antennendurchmesser von 38 mm und einem Antennenwirkungsgrad
von 40%), σ = 10 dB (entsprechend einem Kraftfahrzeug), und
R = 100 m.
Wie aus Fig. 11 hervorgeht, ergibt sich die
Empfangsleistung "P" (Kraftfahrzeug in einer Entfernung von
100 m), die in den Empfangsverstärker 8 hineingelangt,
entsprechend der ersten Ausführungsform folgendermaßen:
P (Kraftfahrzeug in einer Entfernung von 100m ) = (Antennenendempfangsleistung für ein Kraftfahrzeug in einer Entfernung von 100 m) - (Verlust in Sende/Empfangsumschalter 5) = -89,7 dBm - 2 dB ) - 91,7 dBm.
P (Kraftfahrzeug in einer Entfernung von 100m ) = (Antennenendempfangsleistung für ein Kraftfahrzeug in einer Entfernung von 100 m) - (Verlust in Sende/Empfangsumschalter 5) = -89,7 dBm - 2 dB ) - 91,7 dBm.
Nunmehr wird die Leistung "P" (Zurückkehren) der
Sendeleistung durchgeführt, die zu dem Empfangsverstärker 8
während des Empfangs zurückkehrt. In Fig. 10 wird
angenommen, daß während des Sendens der elektromagnetischen
Wellen die Sendeleistung an dem Versorgungspunkt der Antenne
6 so gewählt wird, daß sie 10 dBm beträgt; die Verstärkung
des Sendeverstärkers 3 mit 7 dB gewählt ist; die Isolation
des Sendeverstärkers 3, wobei dessen Energieversorgung
abgeschaltet ist, mit 20 dB gewählt ist; die Verluste des
Sende/Empfangsumschalters 5 und des
Oszillatorsausgangsumschalter 14 mit 2 dB gewählt sind; und
die Isolation mit 20 dB gewählt ist. In diesem Fall ist die
Ausgangsleistung "Posc" des Oszillators 1 folgendermaßen
definiert:
Posc = (Sendeleistung am Zufuhrpunkt der Antenne 6) + (Verlust im Sende/Empfangsumschalter 5) - (Verstärkung des Sendeverstärkers 3) + (Verlust des Oszillatorausgangsumschalters) = 10 dBm + 2 dB - 7 dB + 2 dB = 7 dBm.
Posc = (Sendeleistung am Zufuhrpunkt der Antenne 6) + (Verlust im Sende/Empfangsumschalter 5) - (Verstärkung des Sendeverstärkers 3) + (Verlust des Oszillatorausgangsumschalters) = 10 dBm + 2 dB - 7 dB + 2 dB = 7 dBm.
Daher ergibt sich, wie in Fig. 11 gezeigt, die
Sendeleistung "P" (Zurückkehren), die in den
Empfangsverstärker 8 während des Empfangs hineingelangt, wie
folgt:
P (Zurückkehren) = (Ausgangsleistung des Oszillators 1)
- (Isolation des Oszillatorausgangsumschalters 14)
- (Isolation des Sendeverstärkers 3) - (Isolation des Sende/Empfangsumschalters 5) = 7 dBm - 20 dB - 20 dB - 20 dB = -53 dBm.
P (Zurückkehren) = (Ausgangsleistung des Oszillators 1)
- (Isolation des Oszillatorausgangsumschalters 14)
- (Isolation des Sendeverstärkers 3) - (Isolation des Sende/Empfangsumschalters 5) = 7 dBm - 20 dB - 20 dB - 20 dB = -53 dBm.
In diesem Fall ist der erforderliche Dynamikbereich des
A/D-Wandlers wie in Fig. 11 folgendermaßen definiert:
(Erforderlicher A/D-Dynamikbereich) = P (Zurückkehren)
- P (Kraftfahrzeug in einer Entfernung von 100 m)
- S/N+G)) - 53 dBm - (-91,7 dBm - 22 dB + 34,5 dB) = 26,2 dB.
(Erforderlicher A/D-Dynamikbereich) = P (Zurückkehren)
- P (Kraftfahrzeug in einer Entfernung von 100 m)
- S/N+G)) - 53 dBm - (-91,7 dBm - 22 dB + 34,5 dB) = 26,2 dB.
Um das Kraftfahrzeug zu erfassen, welches sich in einer
Entfernung von 100 in befindet, muß daher der A/D-Wandler die
folgende Anzahl an Bits aufweisen:
(A/D-Bitanzahl) = (erforderlicher A/D-Dynamikbereich)/ (20/log2) = 5.
(A/D-Bitanzahl) = (erforderlicher A/D-Dynamikbereich)/ (20/log2) = 5.
Daher können A/D-Wandler, die nicht weniger als 5 Bits
aufweisen, dazu verwendet werden, ein Kraftfahrzeug zu
erfassen, welches sich in einer Entfernung von 100 befindet.
Daher können die Kosten für die auf einem Fahrzeug
angebrachte Radareinrichtung wesentlich verringert werden.
Verglichen mit der Bitanzahl bei der an einem Fahrzeug
angebrachten Radareinrichtung gemäß der ersten
Ausführungsform kann daher die Bitanzahl des A/D-Wandlers
bei der an einem Fahrzeug angebrachten Radareinrichtung
gemäß der zweiten Ausführungsform verringert werden.
Wenn ein A/D-Wandler mit 8 Bit bei der an einem Fahrzeug
angebrachten Radareinrichtung gemäß der zweiten
Ausführungsform verwendet wird, ist infolge der Tatsache,
daß der Dynamikbereich 48,2 dB beträgt, ein Rauschpegel
"N(AD)" des A/D-Wandlers mit 8 Bit so definiert, wie dies in
Fig. 12 gezeigt ist:
N(AD) = P (Zurückkehren) - (8-Bit-A/D-Dynamikbereich) = -53 dBm - 48,2 dB = -101,2 dBm.
N(AD) = P (Zurückkehren) - (8-Bit-A/D-Dynamikbereich) = -53 dBm - 48,2 dB = -101,2 dBm.
In diesem Fall kann thermisches Rauschen durch "NFKTB"
ausgedrückt werden. Wird nunmehr angenommen, daß NF des
Empfängers = 15 dB ist; KT = 173,9 dBm; und B = 30 MHz, so
läßt sich das thermische Rauschen folgendermaßen berechnen:
NFKTB = NG + KT + B.
NFKTB = NG + KT + B.
Daher ergibt sich NFKTB = 15 dB - 173,9 dBm + 74,8 dB
= -84,1 dBm. Wegen NFKTB < N(AD) wird deutlich, daß der
Rauschgrundpegel dieses thermischen Rauschens in Bezug auf
den minimalen Empfangspegel dominant wird.
Wie aus der voranstehenden Beschreibung deutlich wird,
ergibt sich ein minimaler Empfangspegel "Pr(min)" an der
Eingangsstufe der Antenne 6 folgendermaßen:
Pr(min) = NFKTB - G + S/N + (Verlust des Sende/Empfangsumschalters 5) = +84,1 dB - 34,5 dB + 22 dB + 2 dB = - 94,6 dBm. Die maximale Meßentfernung "R" für ein Kraftfahrzeug gemäß Formel (4) berechnet sich daher zu 132,51 m. Diese maximale Meßentfernung ist 5 mal so lang wie die Entfernung, die erhalten wird, wenn die Energieversorgung des Sendeverstärkers 3 nicht abgeschaltet wird.
Pr(min) = NFKTB - G + S/N + (Verlust des Sende/Empfangsumschalters 5) = +84,1 dB - 34,5 dB + 22 dB + 2 dB = - 94,6 dBm. Die maximale Meßentfernung "R" für ein Kraftfahrzeug gemäß Formel (4) berechnet sich daher zu 132,51 m. Diese maximale Meßentfernung ist 5 mal so lang wie die Entfernung, die erhalten wird, wenn die Energieversorgung des Sendeverstärkers 3 nicht abgeschaltet wird.
Wie voranstehend erläutert wird, bei der auf einem Fahrzeug
angebrachten Radareinrichtung gemäß der zweiten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, die
Energieversorgung des Sendeverstärkers 3 durch den
Stromversorgungsschalter 4 abgeschaltet (wird also die
Energiezufuhr zum Sendeverstärker 3 abgeschaltet), und wird
darüber hinaus der Oszillatorausgangsumschalter 14
verwendet. Daher kann eine Rückkehr der elektromagnetischen
Wellen, die von dem Oszillator 1 abgegeben werden, von dem
Sendesystem zum Empfangssystem verhindert werden. Verglichen
mit jenem Fall, in welchem die Energieversorgung des
Sendeverstärkers 3 nicht abgeschaltet wird, kann daher die
maximale Meßentfernung vergrößert werden, während ein
A/D-Wandler mit derselben Anzahl an Bits verwendet wird, und
kann die Leistung der an einem Fahrzeug angebrachten
Radareinrichtung wesentlich verbessert werden.
Wenn die maximale Meßentfernung der an einem Fahrzeug
angebrachten Radareinrichtung in Bezug auf das Kraftfahrzeug
auf 100 m eingestellt wird, kann darüber hinaus infolge der
Tatsache, daß die Anzahl an Bits des A/D-Wandlers im
Vergleich mit jenem Fall verringert werden kann, in welchem
die Energieversorgung für den Sendeverstärker 3 nicht
abgeschaltet wird, eine kostengünstige, an einem Fahrzeug
angebrachte Radareinrichtung hergestellt werden. Darüber
hinaus ändert sich im allgemeinen die Eingangsimpedanz des
Sendeverstärkers 3 durch Ein- und Ausschalten der
Energieversorgung des Sendeverstärkers 3. Da der
Oszillatorausgangsumschalter 14 verwendet wird, können
jedoch negative Einflüsse auf die Ausgangsleistung und die
Schwingungsfrequenz des Oszillators minimiert werden.
Weiterhin wird darauf hingewiesen, daß selbst dann, wenn der
Sende/Empfangsumschalter 5 durch einen Zirkulator ersetzt
wird, ein ähnlicher Effekt erreicht werden kann.
Unter Bezugnahme auf Fig. 13 wird nunmehr eine dritte
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben.
Fig. 13 zeigt als Blockschaltbild eine Schaltungsanordnung
eines Impuls-Dopplerradars als eine an einem Fahrzeug
angebrachte Radareinrichtung gemäß der dritten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Fig. 14 ist ein Diagramm, welches Eigenschaften des
minimalen Empfangspegels in der an einem Fahrzeug
angebrachten Radareinrichtung gemäß der dritten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.
Die auf einem Fahrzeug angebrachte Radareinrichtung gemäß
der dritten Ausführungsform ist mit einem Oszillator 1 zur
Erzeugung elektromagnetischer Wellen mit einer Sendefrequenz
Sendefrequenz ftx = 38,25 GHz versehen. Ohne einen
Frequenzverdoppler (Multiplizierer mit dem Faktor zwei) zu
verwenden, ist die Sendefrequenz gleich der Hälfte der
Sendefrequenz (ftx = 76,5 GHz) des Oszillators 1, der bei
der in einem Fahrzeug angebrachten Radareinrichtung gemäß
den Ausführungsformen 1 und 2 verwendet wird.
Weiterhin ist, wie in Fig. 13 gezeigt, ein
Frequenzverdoppler 15 als Multiplizierer zwischen dem
Leistungsteiler 2 und dem Sendeverstärker 3 bei der ersten
Ausführungsform (sh. Fig. 1) vorgesehen.
Weiterhin bilden sowohl der Sendeverstärker 3, der als der
Sender arbeitet, als auch der Frequenzverdoppler 15, der als
der Multiplizierer arbeitet, einen Multiplikatorsender.
Die übrige Ausbildung dieser an einem Fahrzeug angebrachten
Radareinrichtung entspricht jener bei der ersten
Ausführungsform, so daß insoweit keine erneute Beschreibung
erfolgt.
Der Frequenzverdoppler 15 multipliziert die Frequenz der
elektromagnetischen Wellen, die von dem Leistungsteiler 2
für das Senden abgegeben werden, mit dem Faktor 2. Da der
Frequenzverdoppler 15 bei dieser an einem Fahrzeug
angebrachten Radareinrichtung vorgesehen ist, verteilt der
Leistungsteiler 2 die Leistung der elektromagnetischen
Wellen, die von dem Oszillator 1 erzeugt werden, sowohl auf
den Frequenzverdoppler 15 als auch einen Mischer 16 für
geradzahlige Oberschwingungen (Harmonische). Der
Sendeverstärker 3 verstärkt die elektromagnetischen Wellen,
die eine Frequenzverdopplung durch den Verdoppler 15
erfahren haben.
Weiterhin mischt der Mischer 16 für geradzahlige
Oberschwingungen geradzahlige Oberschwingungen
elektromagnetischer Wellen, die eine Frequenz aufweisen,
welche die Hälfte der Sendefrequenz der elektromagnetischen
Wellen beträgt, die von dem Leistungsteiler 2 an den LO 13
geliefert werden, mit Wellen, die von dem Ziel 7 reflektiert
werden, um hierdurch ein Schwebungssignal in Reaktion auf
die Relativgeschwindigkeit V des Ziels aus zugeben.
Als nächstes wird der Sendevorgang der elektromagnetischen
Wellen des Impuls-Dopplerradars mit der voranstehend
geschilderten Ausbildung gemäß der dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung beschrieben.
Zuerst werden elektromagnetische Wellen mit einer
Sendefrequenz von beispielsweise ftx = 38,25 GHz von dem
Oszillator 1 abgegeben. Diese Sendefrequenz beträgt daher
die Hälfte der Sendefrequenz von ftx = 76,5 GHz. Die
elektromagnetischen Wellen, die durch den Leistungsteiler 2
hindurchgelangen, erfahren eine Frequenzverdopplung durch
den Frequenzverdoppler 15, und werden dann durch den
Sendeverstärker 3 verstärkt, der mit Energie von dem
Stromversorgungsschalter 4 versorgt wird. Da der
Sende/Empfangsumschalter 5 den Sendeverstärker 3 mit der
gemeinsamen Sende/Empfangsantenne 6 verbindet, gehen die
durch den Verstärkung 3 verstärkten elektromagnetischen
Wellen durch den Sende/Empfangsumschalter 5 hindurch, und
werden danach von der Antenne 6 an die Umgebung abgestrahlt.
Als nächstes wird der Vorgang des Empfangs
elektromagnetischer Wellen erläutert.
Der Sende/Empfangsumschalter 5 wird auf die Empfangsseite
umgeschaltet, damit die Antenne 6 mit dem Empfangsverstärker
8 verbunden wird, nachdem seit dem Beginn des Aussendens der
elektromagnetischen Wellen eine Impulszeitbreite "Tg"
vergangen ist, beispielsweise Tg = 33,3 ns (= 1/30 MHz,
entsprechend einer Entfernung von 5 m). Gleichzeitig wird
der Stromversorgungsschalter 4 ausgeschaltet, um so die
Energiezufuhr zu dem Sendeverstärker 3 und dem
Frequenzverdoppler 15 zu unterbrechen, und wird daher keine
Verstärkung der elektromagnetischen Sendewellen
durchgeführt. Weiterhin werden die von der Antenne 6
abgestrahlten elektromagnetischen Wellen von dem Ziel 7
reflektiert, welches sich an einem Ort befindet, der von der
Impuls-Dopplerradareinrichtung um eine Entfernung "R"
beabstandet ist. In Bezug auf die gesendeten
elektromagnetischen Wellen (sh. Fig. 2) treten dann die
reflektierten elektromagnetischen Wellen in die Antenne 6
mit einer Verzögerungszeit "t" ein, in Abhängigkeit von der
Entfernung R.
Wenn das Ziel eine Relativgeschwindigkeit aufweist, tritt
bei der Frequenz der elektromagnetischen Wellen eine
Dopplerverschiebung um "fb" in Bezug auf die Frequenz "ftx"
der gesendeten elektromagnetischen Wellen auf, und gelangen
die dopplerverschobenen elektromagnetischen Wellen in die
Antenne 6 hinein. Dann werden die von der Antenne 6
ankommenden elektromagnetischen Wellen durch den
Empfangsverstärker 8 verstärkt, und werden die verstärkten
elektromagnetischen Wellen mit elektromagnetischen Wellen
gemischt, die von dem Leistungsteiler 2 dem LO 13 zugeführt
werden, und zwar durch den Mischer 16 für geradzahlige
Oberschwingungen. Ein Schwebungssignal entsprechend der
Dopplerverschiebung fb wird von dem Mischer 9 ausgegeben
(vgl. Fig. 2). Das Schwebungssignal, welches von dem
Mischer 16 für geradzahlige Oberschwingungen ausgegeben
wird, wird durch das Filter 10 gefiltert, dessen
Abschneidefrequenz auf 30 MHz eingestellt ist. Das
gefilterte Schwebungssignal wird durch den
Verstärkungsregelverstärker 11 verstärkt, und dann wird das
verstärkte Schwebungssignal dem A/D-Wandler 12 zugeführt.
Nunmehr erfolgt eine Berechnung der Leistung "P"
(Zurückkehren) der Sendeleistung, die zu dem
Empfangsverstärker 8 während des Empfangs zurückkehrt. Es
wird nunmehr in Fig. 13 angenommen, daß während des Sendens
der elektromagnetischen Wellen die Sendeleistung an dem
Versorgungspunkt der Antenne 6 mit 10 dBm gewählt ist; die
Verstärkung des Sendeverstärkers 3 mit 14 dB gewählt ist;
der Verlust des Frequenzverdopplers 15 7 dB beträgt; die
Isolierung des Frequenzverdopplers 15, dessen
Energieversorgung abgeschaltet ist, 50 dB beträgt; die
Isolierung des Sendeverstärkers 3, wobei dessen
Energieversorgung abgeschaltet ist, 20 dB beträgt; die
Verluste des Sende/Empfangsumschalters 5 und des
Oszillatorausgangsumschalters 14 jeweils 2 dB betragen; und
die Isolation 20 dB beträgt. In diesem Fall ist die
Sendeleistung "P" (Zurückkehren), die dem Empfangsverstärker
8 während des Empfangs zugeführt wird, folgendermaßen
definiert:
P (Zurückkehren) = (den Sende/Empfangsumschalter 5 zugeführte Sendeleistung) - (Isolation des Sende/Empfangsumschalters 5) - (Verstärkung des Sendeverstärkers 3) - (Isolation des Sendeverstärkers 3) - (Verstärkung des Frequenzverdopplers 15) -(Isolation des Frequenzverdopplers 15) = 12 dBm - 20 dB - 14 dB - 20 dB - (-7 dB) -50 dB = -85 dBm.
P (Zurückkehren) = (den Sende/Empfangsumschalter 5 zugeführte Sendeleistung) - (Isolation des Sende/Empfangsumschalters 5) - (Verstärkung des Sendeverstärkers 3) - (Isolation des Sendeverstärkers 3) - (Verstärkung des Frequenzverdopplers 15) -(Isolation des Frequenzverdopplers 15) = 12 dBm - 20 dB - 14 dB - 20 dB - (-7 dB) -50 dB = -85 dBm.
In diesem Fall liegt der Grund dafür, daß die Isolation
(nämlich 50 dB) des Frequenzverdopplers 15 größer als die
Isolation (nämlich 20 dB) des Sendeverstärkers 3 wird,
darin, daß praktisch keine frequenzverdoppelte Welle erzeugt
wird, wenn die Stromversorgung abgeschaltet ist.
Wenn ein A/D-Wandler mit 8 Bit in der an einem Fahrzeug
angebrachten Radareinrichtung gemäß der dritten
Ausführungsform verwendet wird, so ist, da der
Dynamikbereich 48,2 dB beträgt, ein Rauschpegel "N(AD)" des
A/D-Wandlers mit 8 Bit folgendermaßen definiert:
N(AD) = P (Zurückkehren) -(8-Bit-A/D-Dynamikbereich) = -85 dBm - 48,2 dB ) - 133,2 dBm.
N(AD) = P (Zurückkehren) -(8-Bit-A/D-Dynamikbereich) = -85 dBm - 48,2 dB ) - 133,2 dBm.
In diesem Fall kann thermisches Rauschen durch "NFKTB"
ausgedrückt werden. Nimmt man nunmehr an, daß NF des
Empfängers = 15 dB beträgt; KT = 173,9 dBm ist,
und B = 30 MHz ist, so kann das thermische Rauschen
folgendermaßen berechnet werden:
NFKTB = 15 dB - 173,9 dBm - 74,7 dB = -84,1 dBm. Wegen NFKTB < N(AD) sieht man, daß der Rauschgrundpegel dieses thermischen Rauschens in Bezug auf den minimalen Empfangspegel dominant wird.
NFKTB = 15 dB - 173,9 dBm - 74,7 dB = -84,1 dBm. Wegen NFKTB < N(AD) sieht man, daß der Rauschgrundpegel dieses thermischen Rauschens in Bezug auf den minimalen Empfangspegel dominant wird.
Wenn der A/D-Wandler mit 8 Bit verwendet wird, ergibt sich
ein minimaler Empfangspegel "Pr(min)" an der Eingangsstufe
der Antenne 6 folgendermaßen:
Pr(min) = NFKTB - G + S/N + (Verlust des Sende/Empfangsumschalters 5) = -84,1 dB - 34,5 dB + 22 dB + 2 dB = -94,6 dBm.
Pr(min) = NFKTB - G + S/N + (Verlust des Sende/Empfangsumschalters 5) = -84,1 dB - 34,5 dB + 22 dB + 2 dB = -94,6 dBm.
Daher wird die maximale Meßentfernung "R" für ein
Kraftfahrzeug gemäß Formel (4) zu 132,5 m. Diese maximale
Meßentfernung wird 5 mal so lang wie die Entfernung, die
erhalten wird, wenn die Stromversorgung des Sendeverstärkers
3 bei der ersten Ausführungsform nicht abgeschaltet wird.
Diese maximale Meßentfernung entspricht jener bei der
zweiten Ausführungsform. Es wird darauf hingewiesen, daß
infolge der Tatsache, daß P (Zurückkehren) kleiner ist als
bei der ersten Ausführungsform und bei der zweiten
Ausführungsform, es möglich ist, ein Fahrzeug zu erfassen,
welches eine Relativgeschwindigkeit von Null aufweist, durch
Steuerung des Schwellenwertpegels.
Beispielsweise wird, wie in Fig. 14 gezeigt ist, der
Schwellenwertpegel nur bei f = 0 oder in der Nähe hoch
eingestellt, und kann bei anderen Werten von "f" aus dem
Rauschgrundpegel bestimmt werden, nachdem die Transformation
durch die schnelle Fourier-Transformation stattgefunden hat.
Bei der auf einem Fahrzeug angebrachten Radareinrichtung
gemäß der dritten Ausführungsform werden während des
Empfangs der elektromagnetischen Wellen sowohl die
Stromversorgung für den Sendeverstärker 3 als auch die
Stromversorgung für den Frequenzverdoppler 15 ausgeschaltet
(wird nämlich die Zufuhr der Energie sowohl zum
Sendeverstärker 3 als auch zum Frequenzverdoppler 15
abgeschaltet), so daß praktisch keine frequenzverdoppelten
Wellen der elektromagnetischen Wellen erzeugt werden, die
von dem Oszillator 1 ausgegeben werden. Daher können die
frequenzverdoppelten Wellen der elektromagnetischen Wellen,
die von dem Oszillator 1 ausgegeben werden, und die von dem
Sendesystem zum Empfangssystem zurückgeschickt werden, im
wesentlichen ausgeschaltet werden. Wenn daher die Anzahl an
Bits des A/D-Wandlers, der bei der dritten Ausführungsform
verwendet wird, ebenso groß ist wie bei der an einem
Fahrzeug angebrachten Radareinrichtung, bei welcher die
Stromversorgung des Sendeverstärkers 3 nicht ausgeschaltet
wird, kann die maximale Meßentfernung bei der dritten
Ausführungsform länger werden, und kann die Leistung der an
einem Fahrzeug angebrachten Radareinrichtung verbessert
werden.
Wie voranstehend erläutert kann ein entsprechender Effekt
nicht nur in dem voranstehend geschilderten Fall erreicht
werden, bei welchem beide Stromversorgungen des
Sendeverstärkers 3 und des Frequenzverdopplers 15 durch
Betätigung des Stromversorgungsschalters 4 während des
Empfangs der elektromagnetischen Wellen abgeschaltet werden,
sondern auch dann, wenn die Energiezufuhr entweder zum
Sendeverstärker 3 oder zum Frequenzverdoppler 15
abgeschaltet wird.
Weiterhin kann, um die Stromversorgung des Sendeverstärkers
3 und die Stromversorgung des Frequenzverdopplers 15 zu
unterbrechen, die negative Spannung an der Gateseite des
FET, der in dem Sendeverstärker 3 verwendet wird, erhöht
werden (beispielsweise zwischen -0,2 V und -3 V). Alternativ
hierzu kann die Spannung an der Drainseite dieses FET
verringert werden (beispielsweise zwischen 3 V und 0 V).
Darüber hinaus können beide derartigen Spannungssteuerungen
gleichzeitig durchgeführt werden.
Wenn die maximale Meßentfernung der an einem Fahrzeug
angebrachten Radareinrichtung in Bezug auf ein Kraftfahrzeug
auf 100 m eingestellt wird, kann eine kostengünstige, an
einem Fahrzeug angebrachte Radareinrichtung hergestellt
werden, da die Bitanzahl des A/D-Wandlers verringert werden
kann, verglichen mit einem Fall, in welchem die
Stromversorgung des Sendeverstärkers 3 nicht abgeschaltet
wird. Weiterhin wird die Fundamentalwelle der
elektromagnetischen Wellen, die von dem Oszillator 1
abgegeben werden, und die von dem Sendesystem zum
Empfangssystem zurückkehrt, mit den geradzahligen
Oberschwingungen des Oszillators 1 in dem Mischer 16 für
geradzahlige Oberschwingungen gemischt. Das sich ergebende
Schwebungssignal weist daher eine Frequenz von annähernd
38 GHz auf, und dieses Schwebungssignal wird durch das
Filter 10 abgeschnitten, so daß kein Problem auftritt. Da
P (Zurückkehren) niedriger wird als P (Zurückkehren) bei der
ersten und zweiten Ausführungsform, kann darüber hinaus ein
Fahrzeug mit einer Relativgeschwindigkeit von Null dadurch
erfaßt werden, daß der Schwellenwertpegel gesteuert wird.
Nunmehr wird unter Bezugnahme auf Fig. 15 eine vierte
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben.
Fig. 15 ist ein Blockschaltbild, welches schematisch eine
Schaltungsausbildung eines Impuls-Dopplerradars als eine auf
einem Fahrzeug angebrachte Radareinrichtung gemäß der
vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.
Fig. 16 ist ein Diagramm, welches Eigenschaften eines
minimalen Empfangspegels in der an einem Fahrzeug
angebrachten Radareinrichtung gemäß der vierten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.
Die an einem Fahrzeug angebrachte Radareinrichtung gemäß der
vierten Ausführungsform ist mit einem Oszillator 1 versehen,
der elektromagnetische Wellen mit einer Sendefrequenz
ftx = 38,25 GHz erzeugt. Diese Sendefrequenz beträgt die
Hälfte der Sendefrequenz (ftx = 76,5 GHz) bei dem Oszillator
1, der bei der an einem Fahrzeug angebrachten
Radareinrichtung gemäß der ersten und zweiten
Ausführungsform verwendet wird.
Weiterhin ist, wie in Fig. 15 gezeigt, ein
Frequenzverdoppler 15, der als Multiplizierer dient,
zwischen dem Leistungsteiler 2 und dem Sendeverstärker 3
gemäß der ersten Ausführungsform (vgl. Fig. 1) angeordnet.
Weiterhin bilden der Sendeverstärker 3, der als Sender
arbeitet, und der Frequenzverdoppler 15, der als
Multiplizierer arbeitet, einen Multiplikatorsender.
Die übrige Ausbildung der an einem Fahrzeug angebrachten
Radareinrichtung ist so wie bei der zweiten Ausführungsform,
und daher erfolgt insoweit keine erneute Beschreibung.
Nunmehr erfolgt eine Beschreibung des Sendevorgangs für
elektromagnetische Wellen bei der an einem Fahrzeug
angebrachten Radareinrichtung gemäß der vierten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Zuerst werden elektromagnetische Wellen mit einer Frequenz
von beispielsweise der Hälfte der Sendefrequenz
ftx = 76,5 GHz von dem Oszillator 1 abgegeben. Die
elektromagnetischen Wellen gehen durch den
Oszillatorausgangsumschalter 14 hindurch, erfahren eine
Frequenzverdopplung durch den Frequenzverdoppler 15, und
werden dann durch den Sendeverstärker 3 verstärkt, der mit
Energie durch den Stromversorgungsschalter 4 versorgt wird.
Da der Sende/Empfangsumschalter 5 den Sendeverstärker 3 mit
der gemeinsamen Sende/Empfangsantenne 6 verbindet, gehen die
von dem Sendeverstärker 3 verstärkten elektromagnetischen
Wellen durch den Sende/Empfangsumschalter 5 durch, und
werden daraufhin von der Antenne 6 an die Umgebung
abgestrahlt.
Als nächstes wird der Vorgang des Empfangs
elektromagnetischer Wellen bei der vierten Ausführungsform
erläutert.
Der Sende/Empfangsumschalter 5 wird auf die Empfangsseite
umgeschaltet, damit die Antenne 6 mit dem Empfangsverstärker 8
verbunden wird, nachdem seit dem Beginn des Aussendens der
elektromagnetischen Wellen eine Impulszeitbreite "Tg"
verstrichen ist, beispielsweise Tg = 33,3 ns (= 1/30 MHz,
entsprechend einer Entfernung von 5 m). Weiterhin wird
gleichzeitig der Oszillatorausgangsumschalter 14 auf die
Empfangsseite umgeschaltet, damit der Oszillator 1 mit dem
Mischer 16 für geradzahlige Oberschwingungen (Harmonische)
verbunden wird.
Gleichzeitig wird der Stromversorgungsschalter 4
ausgeschaltet, damit die Energiezufuhr zum Sendeverstärker 3
unterbrochen wird, so daß keine Verstärkung der
ausgesendeten elektromagnetischen Wellen stattfindet.
Weiterhin werden die elektromagnetischen Wellen, die von der
Antenne 6 abgestrahlt werden, von dem Ziel 7 reflektiert,
welches an einem Ort vorhanden ist, der von der
Impuls-Dopplerradareinrichtung um eine Entfernung "R"
beabstandet ist. Dann gelangen in Bezug auf die ausgesandten
elektromagnetischen Wellen (sh. Fig. 2) die reflektierten
elektromagnetischen Wellen in die Antenne 6 mit einer
Verzögerungszeit "Δt" hinein, abhängig von der Entfernung R.
Wenn das Ziel einer Relativgeschwindigkeit aufweist, erfährt
die Frequenz der empfangenen elektromagnetischen Wellen eine
Dopplerverschiebung um "fb" in Bezug auf die Frequenz "ftx"
der ausgesendeten elektromagnetischen Wellen, und gelangen
die dopplerverschobenen elektromagnetischen Wellen in die
Antenne 6. Die von der Antenne 6 ankommenden
elektromagnetischen Wellen werden dann durch den
Empfangsverstärker 8 verstärkt, und die verstärkten
elektromagnetischen Wellen werden mit den geradzahligen
Oberschwingungen (geradzahligen Harmonischen) gemischt, die
von dem Oszillatorausgangsumschalter 14 dem LO 13 zugeführt
werden, durch den Mischer 16 für geradzahlige
Oberschwingungen. Ein Schwebungssignal entsprechend der
Dopplerverschiebung fb wird von dem Mischer 16 ausgegeben
(sh. Fig. 2). Da von dem Mischer 16 ausgegebene
Schwebungssignal wird durch das Filter 10 gefiltert dessen
Abschneidefrequenz auf 30 MHz eingestellt ist. Das
gefilterte Schwebungssignal wird von dem
Verstärkungsregelverstärker 11 verstärkt, und dann wird das
verstärkte Schwebungssignal dem A/D-Wandler 12 zugeführt.
Nunmehr erfolgt eine Berechnung der Leistung "P"
(Zurückkehren) der Sendeleistung, die während des Empfangs
zum Empfangsverstärker 8 zurückkommt. In Fig. 15 wird
nunmehr angenommen, daß während des Sendens der
elektromagnetischen Wellen die Sendeleistung an dem
Versorgungspunkt der Antenne 6 10 dBm beträgt; die
Verstärkung des Sendeverstärkers 3 14 dB beträgt; der
Verlust des Frequenzverdopplers 15 7 dB beträgt; die
Isolation des Frequenzverdopplers 15 50 dB beträgt; die
Isolation des Sendeverstärkers 3, dessen Stromversorgung
abgeschaltet ist, 20 Dynamikbereich beträgt; die Verluste
des Sende/Empfangsumschalters 5 und des
Oszillatorausgangsumschalters 14 jeweils 2 dB betragen; und
die Isolation 20 dB beträgt. In diesem Fall ist die
Sendeleistung "P" (Zurückkehren), die während des Empfangs
in den Empfangsverstärker 8 gelangt, folgendermaßen
definiert:
P (Zurückkehren) = (dem Sende/Empfangsumschalter 5 zugeführte Sendeleistung) - (Isolation des Sende/Empfangsumschalters 5) - (Verstärkung des Sendeverstärkers 3) - (Isolation des Sendeverstärkers 3) -- (Verstärkung des Frequenzverdopplers 15) - (Isolation des Frequenzverdopplers 15) - (Isolation des Oszillatorausgangsumschalters 14) = 12 dBm - 20 dB - 14 dB - 20 dB - (-7dB) - 50 (dB) - 20 dBm = -105 dBm.
P (Zurückkehren) = (dem Sende/Empfangsumschalter 5 zugeführte Sendeleistung) - (Isolation des Sende/Empfangsumschalters 5) - (Verstärkung des Sendeverstärkers 3) - (Isolation des Sendeverstärkers 3) -- (Verstärkung des Frequenzverdopplers 15) - (Isolation des Frequenzverdopplers 15) - (Isolation des Oszillatorausgangsumschalters 14) = 12 dBm - 20 dB - 14 dB - 20 dB - (-7dB) - 50 (dB) - 20 dBm = -105 dBm.
In diesem Fall liegt der Grund dafür, daß die Isolation
(nämlich 50 dB) des Frequenzverdopplers 15 größer wird als
die Isolation (nämlich 20 dB) des Sendeverstärkers 3, darin,
daß praktisch keine frequenzverdoppelte Welle erzeugt wird,
wenn die Stromversorgung ausgeschaltet ist.
Wenn eine Schwelle, die zur Erfassung eines Spektrums eines
Fahrzeugs verwendet wird, gleich dem 5-fachen (= 14 dB) des
Spannungswertpegels des thermischen Rauschens nach der
Durchführung der schnellen Fourier-Transformation (FFT) ist,
so ergibt sich folgender Schwellenwertpegel:
P (Schwelle) = (thermisches Rauschen) + (FFT- Integrationseffekt) + (5 mal Spannung) = NFKTB - G + 14 dB = -82,2 dBm - 34,5 dB + 14 dB = 102,7 dBm.
P (Schwelle) = (thermisches Rauschen) + (FFT- Integrationseffekt) + (5 mal Spannung) = NFKTB - G + 14 dB = -82,2 dBm - 34,5 dB + 14 dB = 102,7 dBm.
Wegen P (Schwelle) < P (Zurückkehren) kann daher das
zurückkehrende Signal nicht festgestellt werden. Selbst wenn
die Relativgeschwindigkeit eines Fahrzeugs gleich Null ist,
ist es daher möglich, das Fahrzeug innerhalb der maximalen
Meßentfernung festzustellen.
Wie voranstehend geschildert kann bei der an einem Fahrzeug
angebrachten Radareinrichtung gemäß der vierten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung infolge der
Tatsache, daß der Oszillatorausgangsumschalter 14 verwendet
wird, die Leistung der elektromagnetischen Wellen, die von
dem Oszillator 1 abgegeben und zum Frequenzverdoppler 15
zurückgeführt werden, unterdrückt werden. Weiterhin wird bei
der an einem Fahrzeug angebrachten Radareinrichtung gemäß
der vierten Ausführungsform während des Empfangs der
elektromagnetischen Wellen sowohl die Stromversorgung des
Sendeverstärkers 3 als auch die Stromversorgung des
Frequenzverdopplers 15 abgeschaltet (es wird nämlich die
Zufuhr der Energie sowohl zum Sendeverstärker 3 als auch zum
Frequenzverdoppler 15 abgeschaltet), so daß praktisch keine
frequenzverdoppelten Wellen der elektromagnetischen Wellen,
die von dem Oszillator 1 abgegeben werden, erzeugt werden.
Die frequenzverdoppelten Wellen der elektromagnetischen
Wellen, die von dem Oszillator 1 abgegeben werden, und von
dem Sendesystem zum Empfangssystem zurückkehren, können
daher im wesentlichen ausgeschaltet werden.
Wenn daher die Anzahl an Bits des A/D-Wandlers, der bei der
vierten Ausführungsform verwendet wird, ebenso groß ist wie
bei der an einem Fahrzeug angebrachten Radareinrichtung, bei
welcher die Stromversorgung des Sendeverstärkers 3 nicht
ausgeschaltet wird, dann kann die maximale Meßentfernung bei
der vierten Ausführungsform größer ausgebildet werden, und
kann die Leistung der an einem Fahrzeug angebrachten
Radareinrichtung verbessert werden.
Wie voranstehend erläutert kann ein entsprechender Effekt
nicht nur in dem voranstehend geschilderten Fall erzielt
werden, bei welchem die Stromversorgung sowohl des
Sendeverstärkers 3 als auch des Frequenzverdopplers 15 durch
Betätigung des Stromversorgungsschalters 4 abgeschaltet
wird, während des Empfangs der elektromagnetischen Wellen,
sondern auch dann, wenn entweder die Energiezufuhr zum
Sendeverstärker 3 oder die Energiezufuhr zum
Frequenzverdoppler 15 ausgeschaltet wird.
Weiterhin kann eine kostengünstige, an einem Fahrzeug
angebrachte Radareinrichtung hergestellt werden, wenn die
maximale Meßentfernung der an einem Fahrzeug angebrachten
Radareinrichtung in Bezug auf ein Kraftfahrzeug auf 100 m
eingestellt wird, da die Anzahl an Bits des A/D-Wandlers
verringert werden kann, verglichen mit einem Fall, in
welchem die Stromversorgung des Sendeverstärkers 3 nicht
ausgeschaltet wird. Weiterhin wird die Fundamentalwelle der
elektromagnetischen Wellen, die von dem Oszillator 1
ausgegeben werden, und die von dem Sendesystem zum
Empfangssystem zurückkehren, mit den geradzahligen
Oberschwingungen des Oszillators 1 in dem Mischer 16 für
geradzahlige Oberschwingungen gemischt. Daher weist das sich
ergebende Schwebungssignal eine Frequenz von annähernd
38 GHz auf, und wird das Schwebungssignal durch das Filter
10 abgeschnitten, so daß keine Schwierigkeiten auftreten.
Darüber hinaus wird im allgemeinen die Eingangsimpedanz des
Sendeverstärkers 3 dadurch geändert, daß die Stromversorgung
des Sendeverstärkers 3 ein/ausgeschaltet wird. Da der
Oszillatorausgangsumschalter 14 verwendet wird, können
jedoch negative Einflüsse auf die Ausgangsleistung und die
Oszillatorfrequenz des Oszillators minimiert werden. Es wird
darauf hingewiesen, daß selbst dann, wenn der
Sende/Empfangsumschalter 5 durch einen Zirkulator ersetzt
wird, ein entsprechender Effekt erzielt werden kann.
Weiterhin kann die an einem Fahrzeug angebrachte
Radareinrichtung ein Fahrzeug mit einer
Relativgeschwindigkeit von Null feststellen, welches weit
von der Radareinrichtung entfernt angeordnet ist.
Wie im einzelnen bereits voranstehend erläutert wurde, hat
die an einem Fahrzeug angebrachte Radareinrichtung gemäß der
vorliegenden Erfindung folgende Vorteile.
Zunächst einmal weist eine an einem Fahrzeug angebrachte
Radareinrichtung gemäß einer ersten Zielrichtung der
Erfindung einen Oszillator zur Erzeugung elektromagnetischer
Wellen auf, einen Sender zum Senden der von dem Oszillator
erzeugten elektromagnetischen Wellen an ein Ziel, einen
Empfänger zum Empfang der von dem Ziel reflektierten
elektromagnetischen Wellen, einen Schalter zum Verbinden des
Senders mit einer Antenne während des Sendens der
elektromagnetischen Wellen, und zum Verbinden der Antenne
mit dem Empfänger während des Empfangs der
elektromagnetischen Wellen, einen Signalprozessor zur
Berechnung einer Entfernung zwischen dem Fahrzeug und dem
Ziel, und auch eine Relativgeschwindigkeit zwischen dem
Fahrzeug und dem Ziel, auf der Grundlage der
elektromagnetischen Wellen, die zu dem Ziel gesendet werden,
und der elektromagnetischen Wellen, die von dem Ziel
reflektiert werden, sowie einen Stromversorgungsunterbrecher
zur Unterbrechung der Energiezufuhr zu dem Sender, wobei
während des Empfangs der elektromagnetischen Wellen die
Energiezufuhr zu dem Sender durch den
Stromversorgungsunterbrecher abgeschaltet wird, so daß eine
Übertragung der elektromagnetischen Wellen von dem Sender
zum Empfänger verhindert werden kann. Durch diese Anordnung
kann die maximale Meßentfernung erhöht werden, und kann man
eine an einem Fahrzeug angebrachte Radareinrichtung
erhalten, die verbesserte Leistungen aufweist. Da die Anzahl
an Bits eines verwendeten A/D-Wandlers verringert werden
kann, läßt sich darüber hinaus eine kostengünstige, an einem
Fahrzeug angebrachte Radareinrichtung erhalten.
Weiterhin weist bei einer Ausführungsform gemäß der ersten
Zielrichtung der Erfindung die an einem Fahrzeug angebrachte
Radareinrichtung weiterhin einen Teiler zum Aufteilen der
von dem Oszillator abgegebenen elektromagnetischen Wellen
auf, und zum Übertragen eines Teils der aufgeteilten
elektromagnetischen Wellen an den Sender, sowie einen
Mischer zum Mischen des anderen Anteils der aufgeteilten
elektromagnetischen Wellen mit den von dem Ziel
reflektierten elektromagnetischen Wellen, um hierdurch die
gemischten elektromagnetischen Wellen an den Signalprozessor
zu übertragen. Daher kann die maximale Meßentfernung
vergrößert werden, und läßt sich eine an einem Fahrzeug
angebrachte Radareinrichtung erhalten, welche verbesserte
Leistungen aufweist. Darüber hinaus kann die Anzahl an Bits
des A/D-Wandlers weiter verringert werden, so daß man eine
kostengünstige, an einem Fahrzeug angebrachte
Radareinrichtung erhalten kann.
Weiterhin weist bei einer weiteren Ausführungsform gemäß der
ersten Zielrichtung der Erfindung die an einem Fahrzeug
angebrachte Radareinrichtung ein
Oszillatorausgangsschaltgerät zur Übertragung der von dem
Oszillator abgegebenen elektromagnetischen Wellen an den
Sender während des Sendens der elektromagnetischen Wellen
auf, und zur Übertragung der von dem Oszillator abgegebenen
elektromagnetischen Wellen an den Signalprozessor während
des Empfangs der elektromagnetischen Wellen, sowie einen
Mischer zum Mischen der elektromagnetischen Wellen, die von
dem Oszillator über das Oszillatorausgangsschaltgerät
übertragen werden, mit den von dem Ziel reflektierten
elektromagnetischen Wellen. Daher kann die maximale
Meßentfernung vergrößert werden, und kann man eine an einem
Fahrzeug angebrachte Radareinrichtung mit verbesserten
Leistungen erhalten. Weiterhin kann die Anzahl an Bits des
A/D-Wandlers weiter verringert werden, so daß man eine
kostengünstige, an einem Fahrzeug angebrachte
Radareinrichtung erhalten kann. Weiterhin können negative
Einflüsse auf die Oszillatorausgangsleistung und die
Oszillatorfrequenz des Oszillators minimiert werden, die
anderenfalls durch Ein/Ausschalten der Stromversorgung des
Senders auftreten würden.
Eine an einem Fahrzeug angebrachte Radareinrichtung gemäß
einer zweiten Zielrichtung der vorliegenden Erfindung weist
einen Oszillator zur Erzeugung elektromagnetischer Wellen
auf, einen Multiplikatorsender zum Multiplizieren der
elektromagnetischen Wellen, die von dem Oszillator erzeugt
werden, um hierdurch die multiplizierten elektromagnetischen
Wellen an ein Ziel zu senden, einen Empfänger zum Empfang
der von dem Ziel reflektierten elektromagnetischen Wellen,
einen Schalter zum Verbinden des Multiplikatorsenders mit
einer Antenne während des Sendens der elektromagnetischen
Wellen, und zum Verbinden der Antenne mit dem Empfänger
während des Empfangs der elektromagnetischen Wellen, einen
Signalprozessor zur Berechnung einer Entfernung zwischen dem
Fahrzeug und dem Ziel sowie einer Relativgeschwindigkeit
zwischen dem Fahrzeug und dem Ziel auf der Grundlage der an
das Ziel gesendeten elektromagnetischen Wellen und der von
dem Ziel reflektierten elektromagnetischen Wellen, und einen
Stromversorgungsunterbrecher zur Unterbrechung der
Energiezufuhr zu dem Multiplikatorsender. Während des
Empfangs der elektromagnetischen Wellen wird die
Energiezufuhr zu dem Multiplikatorsender durch den
Stromversorgungsunterbrecher abgeschaltet, so daß eine
Übertragung der elektromagnetischen Wellen von dem
Multiplikatorsender zu dem Empfänger verhindert werden kann.
Durch diese Anordnung kann die maximale Meßentfernung erhöht
werden, und kann man eine an einem Fahrzeug angebrachte
Radareinrichtung mit verbesserten Leistungen erhalten.
Weiterhin kann die Anzahl an Bits eines A/D-Wandlers
verringert werden, der verwendet wird, so daß man eine
kostengünstige, an einem Fahrzeug angebrachte
Radareinrichtung erhalten kann.
Weiterhin weist bei einer Ausführungsform gemäß der zweiten
Zielrichtung der Erfindung die an einem Fahrzeug angebrachte
Radareinrichtung einen Teiler zum Teilen der von dem
Oszillator abgegebenen elektromagnetischen Wellen auf, und
zur Übertragung eines Teils der abgeteilten
elektromagnetischen Wellen an den Multiplikatorsender, sowie
einen Mischer für geradzahlige Oberschwingungen
(geradzahlige Harmonische) zum Mischen zweiter geradzahliger
Oberschwingungen des anderen Anteils der elektromagnetischen
Wellen mit den von dem Ziel reflektierten
elektromagnetischen Wellen, um hierdurch die gemischten
elektromagnetischen Wellen dem Signalprozessor zuzuführen.
Daher kann die maximale Meßentfernung noch weiter erhöht
werden, und kann man eine an einem Fahrzeug angebrachte
Radareinrichtung erhalten, die weiter verbesserte Leistungen
aufweist. Darüber hinaus kann die Anzahl an Bits des
A/D-Wandlers noch weiter verringert werden, so daß man eine
kostengünstige, an einem Fahrzeug angebrachte
Radareinrichtung erhalten kann. Weiterhin kann, wenn ein in
dem Signalprozessor eingesetzter Schwellenwertpegel
ordnungsgemäß gesteuert wird, ein Fahrzeug erfaßt werden,
welches eine Relativgeschwindigkeit von Null aufweist.
Weiterhin weist bei einer anderen Ausführungsform gemäß der
zweiten Zielrichtung der Erfindung die an einem Fahrzeug
angebrachte Radareinrichtung weiterhin ein
Oszillatorausgangsschaltgerät auf, welches dazu dient, die
von dem Oszillator abgegebenen elektromagnetischen Wellen an
den Multiplikatorsender während der Sendung der
elektromagnetischen Wellen zu übertragen, und die von dem
Oszillator abgegebenen elektromagnetischen Wellen an den
Signalprozessor während des Empfangs der elektromagnetischen
Wellen zu übertragen, und einen Mischer für geradzahlige
Oberschwingungen zum Mischen zweiter geradzahliger
Oberschwingungen der elektromagnetischen Wellen, die von dem
Oszillator über das Oszillatorausgangsschaltgerät übertragen
werden, mit den von dem Ziel reflektierten
elektromagnetischen Wellen. Daher kann die maximale
Meßentfernung erhöht werden, und kann man eine an einem
Fahrzeug angebrachte Radareinrichtung mit weiter
verbesserten Leistungen erhalten. Weiterhin kann die Anzahl
an Bits des A/D-Wandlers noch weiter verringert werden, so
daß eine noch kostengünstigere, an einem Fahrzeug
angebrachte Radareinrichtung erhalten werden kann. Weiterhin
können negative Einflüsse auf die Oszillatorausgangsleistung
und die Oszillatorfrequenz des Oszillators minimiert werden,
die anderenfalls durch das Ein/Ausschalten der
Stromversorgung des Senders hervorgerufen würden. Darüber
hinaus kann man ein Fahrzeug erfassen, welches eine
Relativgeschwindigkeit von Null aufweist.
Bei einer weiteren Ausführungsform gemäß der zweiten
Zielrichtung der Erfindung weist der Multiplikatorsender
einen Sender und einen Multiplizierer auf, und unterbricht
der Stromversorgungsunterbrecher die Energiezufuhr zum
Sender während des Empfangs der elektromagnetischen Wellen.
Dies führt dazu, daß die an einem Fahrzeug angebrachte
Radareinrichtung, die mit einer derart einfachen Anordnung
versehen ist, derartige Schwierigkeiten vermeiden kann, wie
sie in der Übertragung elektromagnetischer Wellen von dem
Multiplikatorsender zu dem Empfänger während des Empfangs
der elektromagnetischen Wellen bestehen.
Bei einer weiteren Ausführungsform gemäß der zweiten
Zielrichtung der Erfindung weist der Multiplikatorsender
einen Sender und einen Multiplizierer auf, und unterbricht
der Stromversorgungsunterbrecher die Energiezufuhr zu dem
Multiplizierer während des Empfangs der elektromagnetischen
Wellen. Daher kann die an einem Fahrzeug angebrachte
Radareinrichtung mit 00940 00070 552 001000280000000200012000285910082900040 0002019906233 00004 00821 einer einfachen Anordnung Probleme wie
die Übertragung der elektromagnetischen Wellen von dem
Multiplikatorsender an den Empfänger während des Empfangs
der elektromagnetischen Wellen verhindern.
Weiterhin kann bei einer weiteren Ausführungsform gemäß der
zweiten Zielrichtung der Erfindung der Multiplikatorsender
einen Sender und einen Multiplizierer aufweisen, und
unterbricht ein Stromversorgungsunterbrecher die
Energiezufuhr zu dem Sender und dem Multiplizierer während
des Empfangs der elektromagnetischen Wellen. Die an einem
Fahrzeug angebrachte Radareinrichtung mit einer einfachen
Anordnung kann daher Probleme vermeiden, nämlich die
Übertragung elektromagnetischer Wellen von dem
Multiplikatorsender an den Empfänger während des Empfangs
während der elektromagnetischen Wellen.
Claims (9)
1. An einem Fahrzeug angebrachte Radareinrichtung, welche
aufweist:
einen Oszillator (1) zur Erzeugung elektromagnetischer Wellen;
einen Sender (3) zur Übertragung der von dem Oszillator (1) erzeugten elektromagnetischen Wellen an ein Ziel (7);
einen Empfänger (8) zum Empfang von dem Ziel (7) reflektierter elektromagnetischer Wellen;
einen Schalter (5) zum Verbinden des Senders (3) mit einer Antenne (6) während des Sendens der elektromagnetischen Wellen, und zum Verbinden der Antenne (6) mit dem Empfänger (8) während des Empfangs der elektromagnetischen Wellen;
einen Signalprozessor (13) zur Berechnung einer Entfernung zwischen dem Fahrzeug und dem Ziel (7), und ebenso eine Relativgeschwindigkeit zwischen dem Fahrzeug und dem Ziel (7), auf der Grundlage der an das Ziel (7) gesendeten elektromagnetischen Wellen und der von dem Ziel (7) reflektierten elektromagnetischen Wellen; und
einen Stromversorgungsunterbrecher (4) zur Unterbrechung der Zufuhr einer Spannung zu dem Sender (3);
wobei während des Empfangs der elektromagnetischen Wellen der Stromversorgungsunterbrecher (4) die Zufuhr der Spannung zu dem Sender (3) unterbricht, um hierdurch die Übertragung der elektromagnetischen Wellen von dem Sender 83) zu dem Empfänger (8) zu verhindern.
einen Oszillator (1) zur Erzeugung elektromagnetischer Wellen;
einen Sender (3) zur Übertragung der von dem Oszillator (1) erzeugten elektromagnetischen Wellen an ein Ziel (7);
einen Empfänger (8) zum Empfang von dem Ziel (7) reflektierter elektromagnetischer Wellen;
einen Schalter (5) zum Verbinden des Senders (3) mit einer Antenne (6) während des Sendens der elektromagnetischen Wellen, und zum Verbinden der Antenne (6) mit dem Empfänger (8) während des Empfangs der elektromagnetischen Wellen;
einen Signalprozessor (13) zur Berechnung einer Entfernung zwischen dem Fahrzeug und dem Ziel (7), und ebenso eine Relativgeschwindigkeit zwischen dem Fahrzeug und dem Ziel (7), auf der Grundlage der an das Ziel (7) gesendeten elektromagnetischen Wellen und der von dem Ziel (7) reflektierten elektromagnetischen Wellen; und
einen Stromversorgungsunterbrecher (4) zur Unterbrechung der Zufuhr einer Spannung zu dem Sender (3);
wobei während des Empfangs der elektromagnetischen Wellen der Stromversorgungsunterbrecher (4) die Zufuhr der Spannung zu dem Sender (3) unterbricht, um hierdurch die Übertragung der elektromagnetischen Wellen von dem Sender 83) zu dem Empfänger (8) zu verhindern.
2. An einem Fahrzeug angebrachte Radareinrichtung nach
Anspruch 1,
gekennzeichnet durch:
einen Teiler (2) zum Aufteilen der von dem Oszillator (1) abgegebenen elektromagnetischen Wellen, und zur Übertragung eines Teils der aufgeteilten elektromagnetischen Wellen an den Sender (3); und
einen Mischer (9) zum Mischen des anderen Anteils der durch den Teiler (2) aufgeteilten elektromagnetischen Wellen mit dem von dem Ziel (7) reflektierten elektromagnetischen Wellen, um hierdurch die gemischten elektromagnetischen Wellen an den Signalprozessor (13) zu übertragen.
einen Teiler (2) zum Aufteilen der von dem Oszillator (1) abgegebenen elektromagnetischen Wellen, und zur Übertragung eines Teils der aufgeteilten elektromagnetischen Wellen an den Sender (3); und
einen Mischer (9) zum Mischen des anderen Anteils der durch den Teiler (2) aufgeteilten elektromagnetischen Wellen mit dem von dem Ziel (7) reflektierten elektromagnetischen Wellen, um hierdurch die gemischten elektromagnetischen Wellen an den Signalprozessor (13) zu übertragen.
3. An einem Fahrzeug angebrachte Radareinrichtung nach
Anspruch 1,
gekennzeichnet durch:
ein Oszillatorausgangsschaltgerät (14) zur Übertragung der von dem Oszillator (1) abgegebenen elektromagnetischen Wellen an den Sender (3) während des Sendens der elektromagnetischen Wellen, und zur Übertragung der von dem Oszillator (1) abgegebenen elektromagnetischen Wellen an den Signalprozessor (13) während des Empfangs der elektromagnetischen Wellen; und
einen Mischer (9) zum Mischen der elektromagnetischen Wellen, die von dem Oszillator (1) über das Oszillatorausgangsschaltgerät (14) übertragen werden, mit den von dem Ziel reflektierten elektromagnetischen Wellen.
ein Oszillatorausgangsschaltgerät (14) zur Übertragung der von dem Oszillator (1) abgegebenen elektromagnetischen Wellen an den Sender (3) während des Sendens der elektromagnetischen Wellen, und zur Übertragung der von dem Oszillator (1) abgegebenen elektromagnetischen Wellen an den Signalprozessor (13) während des Empfangs der elektromagnetischen Wellen; und
einen Mischer (9) zum Mischen der elektromagnetischen Wellen, die von dem Oszillator (1) über das Oszillatorausgangsschaltgerät (14) übertragen werden, mit den von dem Ziel reflektierten elektromagnetischen Wellen.
4. An einem Fahrzeug angebrachte Radareinrichtung, welche
aufweist:
einen Oszillator (1) zur Erzeugung elektromagnetischen Wellen;
einen Multiplikatorsender (3, 15) zum Multiplizieren der von dem Oszillator (1) abgegebenen elektromagnetischen Wellen und zum Senden der multiplizierten elektromagnetischen Wellen an ein Ziel (7);
einen Empfänger (8) zum Empfang von dem Ziel (7) reflektierter elektromagnetischer Wellen;
einen Schalter (5) zum Verbinden des Multiplikatorsenders (3, 15) mit einer Antenne (6) während des Sendens der elektromagnetischen Wellen, und zum Verbinden der Antenne (6) mit dem Empfänger (8) während des Empfangs der elektromagnetischen Wellen;
einen Signalprozessor (13) zur Berechnung einer Entfernung zwischen dem Fahrzeug und dem Ziel (7) sowie eine Relativgeschwindigkeit zwischen dem Fahrzeug und dem Ziel (7) auf der Grundlage der elektromagnetischen Wellen, die zu dem Ziel (7) gesendet und von diesem reflektiert werden; und
einen Stromversorgungsunterbrecher (4) zum Unterbrechen der Zufuhr einer Spannung zu dem Multiplikatorsender (3, 15);
wobei während des Empfangs der elektromagnetischen Wellen die Energiezufuhr zu dem Multiplikatorsender (3, 15) durch den Stromversorgungsunterbrecher (4) abgeschaltet wird, so daß eine Übertragung der elektromagnetischen Wellen von dem Multiplikatorsender (3, 15) an den Empfänger (8) verhindert werden kann.
einen Oszillator (1) zur Erzeugung elektromagnetischen Wellen;
einen Multiplikatorsender (3, 15) zum Multiplizieren der von dem Oszillator (1) abgegebenen elektromagnetischen Wellen und zum Senden der multiplizierten elektromagnetischen Wellen an ein Ziel (7);
einen Empfänger (8) zum Empfang von dem Ziel (7) reflektierter elektromagnetischer Wellen;
einen Schalter (5) zum Verbinden des Multiplikatorsenders (3, 15) mit einer Antenne (6) während des Sendens der elektromagnetischen Wellen, und zum Verbinden der Antenne (6) mit dem Empfänger (8) während des Empfangs der elektromagnetischen Wellen;
einen Signalprozessor (13) zur Berechnung einer Entfernung zwischen dem Fahrzeug und dem Ziel (7) sowie eine Relativgeschwindigkeit zwischen dem Fahrzeug und dem Ziel (7) auf der Grundlage der elektromagnetischen Wellen, die zu dem Ziel (7) gesendet und von diesem reflektiert werden; und
einen Stromversorgungsunterbrecher (4) zum Unterbrechen der Zufuhr einer Spannung zu dem Multiplikatorsender (3, 15);
wobei während des Empfangs der elektromagnetischen Wellen die Energiezufuhr zu dem Multiplikatorsender (3, 15) durch den Stromversorgungsunterbrecher (4) abgeschaltet wird, so daß eine Übertragung der elektromagnetischen Wellen von dem Multiplikatorsender (3, 15) an den Empfänger (8) verhindert werden kann.
5. An einem Fahrzeug angebrachte Radareinrichtung nach
Anspruch 4,
gekennzeichnet durch:
einen Teiler (2) zum Aufteilen der von dem Oszillator (1) ausgegebenen elektromagnetischen Wellen, und zur Übertragung eines Teils der aufgeteilten elektromagnetischen Wellen an den Multiplikatorsender (3, 15); und
einen Mischer (16) für geradzahlige Oberschwingungen zum Mischen zweiter harmonischer Oberschwingungen des anderen Anteils der aufgeteilten elektromagnetischen Wellen mit den von dem Ziel (7) reflektierten elektromagnetischen Wellen, um hierdurch die gemischten elektromagnetischen Wellen an den Signalprozessor (13) zu übertragen.
einen Teiler (2) zum Aufteilen der von dem Oszillator (1) ausgegebenen elektromagnetischen Wellen, und zur Übertragung eines Teils der aufgeteilten elektromagnetischen Wellen an den Multiplikatorsender (3, 15); und
einen Mischer (16) für geradzahlige Oberschwingungen zum Mischen zweiter harmonischer Oberschwingungen des anderen Anteils der aufgeteilten elektromagnetischen Wellen mit den von dem Ziel (7) reflektierten elektromagnetischen Wellen, um hierdurch die gemischten elektromagnetischen Wellen an den Signalprozessor (13) zu übertragen.
6. An einem Fahrzeug angebrachte Radareinrichtung nach
Anspruch 4,
gekennzeichnet durch:
ein Oszillatorausgangsschaltgerät (14) zur Übertragung der von dem Oszillator (1) abgegebenen elektromagnetischen Wellen an den Multiplikatorsender (3, 15) während des Sendens der elektromagnetischen Wellen, und zur Übertragung der von dem Oszillator (1) abgegebenen elektromagnetischen Wellen an den Signalprozessor (13) während des Empfangs der elektromagnetischen Wellen; und
einen Mischer (16) für geradzahlige Oberschwingungen zum Mischen der zweiten geradzahligen Oberschwingungen der elektromagnetischen Wellen, die von dem Oszillator (1) über das Oszillatorausgangsschaltgerät (14) übertragen werden, mit den von dem Ziel (7) reflektierten elektromagnetischen Wellen.
ein Oszillatorausgangsschaltgerät (14) zur Übertragung der von dem Oszillator (1) abgegebenen elektromagnetischen Wellen an den Multiplikatorsender (3, 15) während des Sendens der elektromagnetischen Wellen, und zur Übertragung der von dem Oszillator (1) abgegebenen elektromagnetischen Wellen an den Signalprozessor (13) während des Empfangs der elektromagnetischen Wellen; und
einen Mischer (16) für geradzahlige Oberschwingungen zum Mischen der zweiten geradzahligen Oberschwingungen der elektromagnetischen Wellen, die von dem Oszillator (1) über das Oszillatorausgangsschaltgerät (14) übertragen werden, mit den von dem Ziel (7) reflektierten elektromagnetischen Wellen.
7. An einem Fahrzeug angebrachte Radareinrichtung nach
Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Multiplikatorsender (3, 15) einen Sender (3) und einen
Multiplizierer (15) aufweist, und daß der
Stromversorgungsunterbrecher (4) die Energiezufuhr zu
dem Sender (3) während des Empfangs der
elektromagnetischen Wellen unterbricht.
8. An einem Fahrzeug angebrachte Radareinrichtung nach
Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Multiplikatorsender (3, 15) einen Sender (3) und einen
Multiplizierer (15) aufweist, und daß der
Stromversorgungsunterbrecher (4) die Energiezufuhr zu
dem Multiplizierer (15) während des Empfangs der
elektromagnetischen Wellen unterbricht.
9. An einem Fahrzeug angebrachte Radareinrichtung nach
Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Multiplikatorsender (3, 15) einen Sender (3) und einen
Multiplizierer (15) aufweist, und daß der
Stromversorgungsunterbrecher (4) die Energiezufuhr zu
dem Sender (3) und dem Multiplizierer (15) während des
Empfangs der elektromagnetischen Wellen unterbricht.
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