DE19903925A1 - Verfahren zur Herstellung eines Styrolderivates - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines StyrolderivatesInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Styrolderivates.
Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines Styrolde
rivates, umfassend das Umsetzen eines aus einer aromatischen Halogenverbindung herge
stellten Grignard-Reagenzes mit einem Vinylhalogenid in Gegenwart eines Katalysators.
Ein erfindungsgemäß es Styrolderivat ist als Rohmaterial für funktionelle hochmole
kulare Verbindungen, Medikamente, Agrochemikalien usw. sehr geeignet. Beispielsweise ist
para-tert.-Butoxystyrol (nachstehend als "PTBS" bezeichnet) als äußerst geeignetes Rohmate
rial für einen Resist zur Verwendung in Super-LSI's usw. bekannt. (JP-A-59-199705 (der
Begriff "JP-A" wie er hier verwendet wird, steht für eine "ungeprüfte veröffentlichte japani
sche Patentanmeldung"), JP-A-3-277608). Zudem eignet sich meta-tert.-Butoxystyrol
(nachstehend als "MTBS" bezeichnet) bekanntlich als Zwischenprodukt-Rohmaterial für
funktionelle hochmoleklare Verbindungen, Medikamente, Agrochemikalien usw. (JP-A-2-
160739).
Zwei Verfahren für die Herstellung eines Styrolderivates, wie PTBS und MTBS, sind
bisher bekannt.
US-A-4,603,101 und JP-A-59-199705 offenbaren ein Verfahren, das die Umsetzung
eines aus Halogenstyrol hergestellten Grignard-Reagenzes mit Perbenzoesäure-tert.-
Butylester vorsieht. Dieses Herstellungsverfahren hat jedoch eine geringe Reaktionsausbeute.
Dieses Herstellungsverfahren ist außerdem insofern nachteilig, als es die Verwendung eines
Perbenzoesäure-tert.-butylesters erfordert, der in großen Mengen schwierig zu bekommen ist
und explosiv ist. Aus diesem Grund läßt dieses Herstellungsverfahren bei der Herstellung ei
nes Styrolderivates, wie PTBS und MTBS, zu wünschen übrig.
JP-B-4-71896 (der Begriff "JP-A", wie er hier verwendet wird, steht für eine
"ungeprüfte veröffentlichte japanische Patentanmeldung") und JP-A-2-160739 offenbaren ein
Verfahren, das die Umsetzung eines aus einem tert.-Butoxyphenylhalogenid hergestellten
Grignard-Reagenzes mit einem Vinylhalogenid in Gegenwart eines Nickel-Phosphinkomplex-
Katalysators vorsieht. Dieses Herstellungsverfahren ist jedoch insofern nachteilig, als es die
Verwendung eines Nickel-Phosphinkomplex-Katalysators erfordert, der teuer und sehr giftig
ist, obwohl die Reaktionsausbeute etwas verbessert wird. Die vorstehend aufgeführten Pa
tentanmeldungen beschreiben, daß zweizähnige Phosphinkomplexe, wie Dichlor[1,2-
bis(diphenylphosphino)ethan]-Nickel und Dichlor[1-bis(diphenylphosphino)propan]-Nickel
für den Ablauf dieser Umsetzung mit einer hohen Ausbeute wirksam sind. Diese Katalysato
ren sind jedoch teuer und sehr toxisch. Folglich ist es schwierig, selbst wenn dieses Herstel
lungsverfahren eingesetzt wird, ein Styrolderivat, wie PTBS und MTBS, ökonomisch und
sicher herzustellen. Somit läßt auch dieses Herstellungsverfahren bei der Massenproduktion
eines Styrolderivates, wie PTBS und MTBS, zu wünschen übrig.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zur Herstellung eines
Styrolderivates bereitzustellen, das gegenüber dem Stand der Technik Verbesserungen bietet.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist insbesondere die Bereitstellung eines Verfahrens
zur Herstellung eines Styrolderivates, wie PTBS und MTBS, das die Probleme des Standes
der Technik löst und somit ausgezeichnete Ökonomie und Sicherheit bietet.
Die vorstehende erfindungsgemäße Aufgabe wird aus der nachstehenden eingehenden
Beschreibung und den Beispielen ersichtlicher.
Als Lösung der Aufgabe wurde gefunden, daß die Verwendung eines spezifischen
Katalysators in einem Verfahren zur Herstellung eines Styrolderivates, wie PTBS und MTBS,
das die Umsetzung eines aus tert.-Butoxyphenylhalogenid hergestellten Grignard-Reagenzes
mit einem Vinylhalogenid in Gegenwart eines Katalysators umfaßt, die Herstellung eines sol
chen Styrolderivates ökonomisch und sicher auf industrieller Basis ermöglicht. Es wurde
weiter bestätigt, daß dieses katalytische Verfahren auch für die Herstellung verschiedener
Styrolderivate wirksam ist.
Die vorliegende Erfindung wird in Bezug auf die Herstellung von PTBS weiter be
schrieben.
Das im erfindungsgemäßen Herstellungsverfahren zu verwendende Grignard-Reagenz
ist nicht spezifisch eingeschränkt, sofern es aus einer aromatischen Halogenverbindung herge
stellt worden ist. Das erfindungsgemäße Grignard-Reagenz kann somit leicht durch ein übli
ches Verfahren hergestellt werden. Das erfindungsgemäße Grignard-Reagenz läßt sich mit
anderen Worten z. B. leicht durch ein Verfahren herstellen, das die Umsetzung von metalli
schem Magnesium mit para-tert.-Butoxyphenylhalogenid in einem Lösungsmittel umfaßt.
Wenn bei diesem Herstellungsverfahren aktiviertes metallisches Magnesium verwendet wird,
können besonders gute Ergebnisse erzielt werden. Beispiele für wirksame Verfahren zur Ak
tivierung von metallischem Magnesium umfassen ein Verfahren, das das Erhitzen einer Ma
gnesiummetall-Suspension in einem Lösungsmittel unter Rühren vorsieht, und ein Verfahren,
das das Rühren einer solchen Suspension vorsieht, die mit einer geringen Menge Iod, Iodid,
wie Methyliodid, Bromid, wie Dibromethan oder dergleichen gemischt ist.
Gemäß dem erfindungsgemäßen Herstellungsverfahren ermöglicht die Umsetzung
eines Grignard-Reagenzes, das gemäß dem vorstehenden Verfahren mit einem Vinylhalogenid
in Gegenwart von einem oder mehreren Katalysatoren, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend
aus Mangankatalysator, Eisenkatalysator, Cobaltkatalysator und Rhodiumkatalysator, herge
stellt worden ist, PTBS sicher in hoher Ausbeute bei geringen Kosten herzustellen.
Beispiele für das beim erfindungsgemäßen Herstellungsverfahren verwendete Vinyl
halogenid umfassen Vinylfluorid, Vinylchlorid, Vinylbromid und Vinyliodid. Diese Vinylhalo
genide können einzeln oder im Gemisch verwendet werden. Gewöhnlich werden Vinylchlo
ridgas und/oder Vinylbromidgas ausgesucht, wobei die Ökonomie und die Verfügbarkeit be
rücksichtigt werden.
Der hier verwendete Katalysator umfaßt einen oder mehrere Katalysatoren, ausge
wählt aus der Gruppe, bestehend aus Mangankatalysator, Eisenkatalysator, Cobaltkatalysator
und Rhodiumkatalysator.
Der Begriff "Mangankatalysator", wie er hier verwendet wird, steht für einen Katalysator,
der das Element Mangan als wirksame Komponente umfaßt. Der hier verwendete Mangan-
Katalysator ist nicht spezifisch eingeschränkt. In der Praxis können jedoch Manganpulver, Man
ganverbindungen, wie Mangan(lI)chlorid, Mangan(II)bromid, Mangan(II)iodid, Man
gan(II)fluorid, Mangan(II)acetat, Mangan(III)acetat, Mangan(II)formiat, Mangan(II)oxalat, Man
gan(II)benzoat, Mangan(II)stearat, Mangan(II)borat, Mangan(II)acetylacetonat, Man
gan(III)acetylacetonat, Mangan(II)carbonat, Mangan(II)sulfat, Mangan(II)nitrat und Man
gan(II)phosphat, Hydrade davon oder verschiedene, von diesen Verbindungen abgeleitete komple
xe Katalysatoren usw., verwendet werden.
Der Begriff "Eisenkatalysator", wie er hier verwendet wird, steht für einen Katalysa
tor, der das Element Eisen als wirksame Komponente umfaßt. Der hier verwendete Eisenka
talysator ist nicht spezifisch eingeschränkt. In der Praxis können jedoch Eisen(II)halogenid,
Eisen(III)halogenid, ein Katalysator, hergestellt aus Eisen(II)halogenid, ein Katalysator, her
gestellt aus Eisen(III)halogenid, usw. verwendet werden.
Der Begriff "Katalysator, hergestellt aus Eisen(II)halogenid", wie er hier verwendet
wird, steht für einen Katalysator, der von einem Eisen(II)halogenid abgeleitet ist, oder einen
Katalysator, der als wirksame Komponente Eisen(II)halogenid umfaßt. Beispiele für einen
solchen Katalysator umfassen Hydrate und verschiedene komplexe Eisen(II)halogenid-Kata
lysatoren.
Der Begriff "Katalysator, hergestellt aus Eisen(III)halogenid", wie er hier verwendet
wird, kann ähnlich definiert werden. Beispiele für solche Katalysatoren umfassen Hydrate und
verschiedene komplexe Eisen(III)halogenid-Katalysatoren.
Spezifische Beispiele des beim erfindungsgemäßen Herstellungsverfahren verwendeten
Eisenkatalysators umfassen Eisenpulver, Eisenverbindungen, wie Eisen(II)chlorid, Ei
sen(III)chlorid, Eisen(II)bromid, Eisen(III)bromid, Eisen(II)iodid, Eisen(II)fluorid, Ei
sen(III)fluorid, Eisen(II)acetat, Eisen(II)oxalat, Eisen(III)oxalat, Eisen(III)citrat, Ei
sen(III)perchlorat, Eisen(III)acetylacetonat, Eisen(III)nitrat, Eisen(III)phosphat, Ei
sen(II)sulfat und Eisen(II)sulfät, Hydrate davon sowie verschiedene komplexe Katalysatoren,
die von diesen Verbindungen hergeleitet sind.
Der Begriff "Cobaltkatalysator", wie er hier verwendet wird, steht für einen Katalysator,
der das Element Cobalt als wirksame Komponente umfaßt. Der hier verwendete Cobaltkatalysator
ist somit nicht spezifisch eingeschränkt. In der Praxis können jedoch Cobaltpulver, Cobaltverbin
dungen, wie Cobalt(II)chlorid, Cobalt(II)bromid, Cobalt(II)iodid, Cobalt(II)fluorid,
Cobalt(ll)acetat, Cobalt(II)acetat, Cobalt(II)formiat, Cobalt(II)oxalat, Cobalt(II)benzoat,
Cobalt(II)stearat, Cobalt(II)borat, Cobalt(II)acetylacetonat, Cobalt(III)acetylacetonat, Cobalt(II)-
carbonat, Cobalt(II)sulfat, Cobalt(II)nitrat und Cobalt(II)phosphat, Hydrate davon, verschiedene
komplexe Katalysatoren, die von diesen Verbindungen hergeleitet sind, usw. verwendet werden.
Der Begriff "Rhodiumkatalysator", wie er hier verwendet wird, steht für einen Kataly
sator, der das Element Rhodium als wirksame Komponente umfaßt. Der hier verwendete
Rhodiumkatalysator ist, somit nicht spezifisch eingeschränkt. In der Praxis können jedoch
Rhodiumpulver, Rhodiumverbindungen, wie Rhodium-Kohlenstoff, Rhodium(II)chlorid,
Rhodium(II)bromid, Rhodium(II)acetat, Rhodium(III)acetat, Rhodium(II)acetylacetonat und
Rhodium(III)acetylacetonat, Hydrate davon, verschiedene komplexe Katalysatoren, die von
diesen Verbindungen hergeleitet sind, usw. verwendet werden.
Beim erfindungsgemäßen Herstellungsverfahren können die vorstehend genannten
Katalysatoren allein oder im Gemisch verwendet werden. Wenn einer oder mehr Katalysato
ren, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Manganhalogenid, Manganacetat, Eisenhalo
genid, Eisenacetat, Cobalthalogenid, Cobaltacetat, Rhodiumhalogenid und Rhodiumacetat
verwendet werden, lassen sich besonders gute Ergebnisse (hohe Ausbeute) erzielen. Die
Menge des beim erfindungsgemäßen Herstellungsverfahren eingesetzten Katalysators ist nicht
spezifisch eingeschränkt. Sie reicht jedoch gewöhnlich von etwa 10-4 bis 10-1 Mol pro Mol des
verwendeten Grignard-Reagenzes.
Das vorhergehende Herstellungsverfahren des Standes der Technik (wie in JP-B-4-
71 896 offenbart) ist insofern nachteilig, als es die Verwendung eines Nickel Phosphin-
Komplex-Katalysators erfordert, der teuer und sehr giftig ist. Dieses Herstellungsverfahren
läßt somit etwas bei der Massenproduktion von PTBS zu wünschen übrig. Gemäß der vorlie
genden Erfindung wird nun erstmals entdeckt, daß einer oder mehrere Katalysatoren, ausge
wählt aus der Gruppe, bestehend aus Mangankatalysator, Eisenkatalysator, Cobaltkatalysator
und Rhodiumkatalysator, die billig und sicher sind, für die Umsetzung eines Grignard-
Reagenzes, das aus para-tert.-Butoxyphenylhalogenid hergestellt ist, mit einem Vinylhaloge
nid geeignet ist/sind. Unter diesen Katalysatoren ist/sind ein oder mehrere Katalysatoren, aus
gewählt aus der Gruppe, bestehend aus Manganhalogenid, Manganacetat, Eisenhalogenid,
Eisenacetat, Cobalthalogenid, Cobaltacetat, Rhodiumacetat, sehr billige und sichere Kataly
satoren. Das erfindungsgemäße Herstellungsverfahren, das einen solchen Katalysator einsetzt,
ist für die industrielle Herstellung von PTBS sehr geeignet.
Das erfindungsgemäße Herstellungsverfahren wird gewöhnlich in einem Lösungsmittel
in Gegenwart einer inerten Gasatmosphäre wie Stickstoff und Argon durchgeführt. Beispiele
für das beim erfindungsgemäßen Herstellungsverfahren eingesetzte Reaktionslösungsmittel
umfassen Ether-Lösungsmittel, sauerstoffhaltiges Lösungsmittel, stickstoffhaltiges Lösungs
mittel, aromatisches Kohlenwasserstoff-Lösungsmittel und aliphatisches Kohlenwasserstoffe-
Lösungsmittel. Diese Lösungsmittel können gewöhnlich allein oder im Gemisch verwendet
werden. Insbesondere wenn Tetrahydrofuran oder ein gemischtes Lösungsmittel verwendet
wird, das Tetrahydrofuran enthält, lassen sich gute Ergebnisse (hohe Ausbeute) erzielen. Das
erfindungsgemäße Produktionsverfahren erfolgt gewöhnlich bei einer Temperatur von 0°C bis
zur Rückflußtemperatur des verwendeten Lösungsmittels.
Nach Beendigung der Umsetzung wird die Reaktionslösung mit einer sauren wäßrigen
Lösung gemäß einem gewöhnlichen Verfahren behandelt, so daß sich die organische Phase
abtrennt. Die organische Phase wird anschließend gespült und dann einer Destillation unter
worfen, um das Lösungsmittel daraus zu entfernen. Ein Polymerisationsinhibitor, wie tert.-
Butylcatechol wird zur Reaktionslösung gegeben, die dann einer Destillation unterworfen
wird, um das gewünschte PTBS zu gewinnen.
Das erfindungsgemäße Herstellungsverfahren ist nicht auf die vorstehende Herstellung
von PTBS eingeschränkt, sondern kann auch bei der gleichen Umsetzung für die Herstellung
von Styrolderivaten aus aromatischen Halogenverbindungen angewendet werden. Wenn es
für die Herstellung eines tert.-Butoxystyrols, wie PTBS und MTBS, angewendet wird, kann
das erfindungsgemäße Herstellungsverfahren besonders gute Ergebnisse (hohe Ausbeute)
bereitstellen.
Der Begriff "aromatische Halogenverbindung", wie er hier verwendet wird, ist ein
allgemeiner Ausdruck für Verbindungen, die an mindestens einer Stellung im aromatischen
Ring durch ein Halogenatom substituiert sind.
Die erfindungsgemäß verwendete aromatische Halogenverbindung ist vorzugsweise
ein tert.-Butoxyphenylhalogenid, dargestellt durch die nachstehende Formel (I):
worin X ein Halogenatom darstellt.
Beispiele für aromatische Halogenverbindungen, die sich hier verwenden lassen, um
fassen Benzolfluoridderivate, chlorierte Benzolderivate, bromierte Benzolderivate und
iodierte Benzolderivate.
Das erfindungsgemäße Herstellungsverfahren kann, wie vorstehend erwähnt, die Lö
sung für die Probleme des Standes der Technik bieten, und somit ein Styrolderivat ökono
misch und sicher auf industrieller Basis erzeugen.
Die vorliegende Erfindung wird in den nachstehenden Beispielen weiter beschrieben,
jedoch sollte die vorliegende Erfindung nicht darauf eingeschränkt werden.
In einen 100-ml-Kolben, in dem die Luft durch Stickstoff ersetzt worden war, wurden
10 ml Tetrahydrofuran, 1,34 g (55 mMol) metallisches Magnesium, und ein Stück Iod gege
ben, und das resultierende Gemisch wurde bei Raumtemperatur gerührt. Nachdem bestätigt
wurde, daß die Farbe des Iods verschwunden war, wurde eine Lösung aus 11,46 g (50 mMol)
para-tert.-Butoxybrombenzol, gelöst in 20 ml Tetrahydrofuran, tropfenweise zur Reaktions
flüssigkeit über etwa 1 Std. zugegeben, wobei die Reaktionslösung bei einer Temperatur von
40 bis 50°C gehalten wurde. Die Reaktionsflüssigkeit wurde dann 1 Std. unter Rückfluß ge
rührt, um ein Grignard-Reagenz zu erhalten.
Die so erhaltene, eine Grignard-Reagenz enthaltende Überstandsflüssigkeit wurde
dann in einen 100-ml-Kolben überführt, in dem die Luft durch Stickstoff ersetzt worden war.
Anschließend wurden zur Reaktionsflüssigkeit 0,05 g (0,25 mMol) Man
gan(II)chloridtetrahydrat (MnCl2.4 H2O) gegeben. Dann wurden 3,44 g (55 mMol)
Vinylchloridgas über 10 min in die Reaktionsflüssigkeit geblasen, wobei die Reaktionstempe
ratur bei 20 bis 30°C gehalten wurde. Die Reaktionsflüssigkeit wurde dann 1 Std. bei dersel
ben Temperatur gerührt.
Nach Beendigung der Umsetzung wurde eine wäßrige Ammoniumchlorid-Lösung zur
Reaktionsflüssigkeit gegeben, um das so erzeugte Salz darin zu lösen. Die erhaltene organi
sche organische Phase wurde entnommen und dann durch Gaschromatographie analysiert, um
die PTBS-Ausbeute zu bestimmen. Die Reaktionsergebnisse sind in der nachstehenden Ta
belle 1 gezeigt.
Die Umsetzung wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 durchgeführt, ausge
nommen, daß der in Tabelle 1 gezeigte Katalysator (0,25 mMol) anstelle von Man
gan(Ii)chlorid-Tetrahydrat (0,25 mMol) verwendet wurde. Die Reaktionsergebnisse sind in
der vorstehenden Tabelle 1 gezeigt.
Die Umsetzung wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 durchgeführt, ausge
nommen, daß ein Gemisch aus 0,03 g (0, 13 mMol) Mangan(II)chlorid-Tetrahydrat und 0,02 g
0,13 mMol) Cobalt(II)chlorid anstelle von Mangan(II)chlorid-Tetrahydrat (0,25 mMol) ver
wendet wurde. Die Reaktionsergebnisse sind in der vorstehenden Tabelle 1 gezeigt.
Die Umsetzung wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 durchgeführt, ausge
nommen, daß ein Gemisch aus 0,02 g (0, 13 mMol) Eisen(III)chlorid und 0,02 g (0,13 mMol)
Cobalt(II)chlorid anstelle von Mangan(II)chlorid-Tetrahydrat (0,25 mMol) verwendet wurde.
Die Reaktionsergebnisse sind in der vorstehenden Tabelle 1 gezeigt.
Die Reaktion wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 durchgeführt, ausgenom
men, daß der in Tabelle 1 gezeigte Katalysator (0,25 mMol) anstelle von Mangan(II)chlorid-
Tetrahydrat (0,25 mMol) verwendet wurde. Die Reaktionsergebnisse sind in Tabelle 1 ge
zeigt.
In einen 100-ml-Kolben, in dem die Luft durch Stickstoff ersetzt worden war, wurden
10 ml Tetrahydrofuran, 1,34 g (55 mMol) metallisches Magnesium und ein Stück Iod gege
ben. Das erhaltene Gemisch wurde dann bei Raumtemperatur gerührt. Nachdem bestätigt
wurde, daß die Farbe des Iods verschwunden war, wurde eine Lösung aus 11,46 g (50 mMol)
meta-tert.-Butoxybrombenzol, gelöst in 20 ml Tetrahydrofuran, über etwa 1 Std. tropfenwei
se zur Reaktionsflüssigkeit gegeben, wobei die Reaktionsflüssigkeit bei einer Temperatur von
40 bis 50°C gehalten wurde. Die Reaktionsflüssigkeit wurde dann 1 Std. unter Rückfluß ge
rührt, um ein Grignard-Reagenz zu erhalten.
Die Überstandsflüssigkeit, die ein so erhaltenes Grignard-Reagenz enthielt, wurde
dann in einen 100-ml-Kolben überführt, in dem die Luft durch Stickstoff ersetzt worden war.
Anschließend wurden zur Reaktionslösung 0,96 g (0,25 mMol) Mangan(II)acetat-Tetrahydrat
[Mn(CH3CO2)2.4 H2O] gegeben. Dann wurden über 10 min 3,44 g (55 mMol) Vinylchlorid
gas in die Reaktionsflüssigkeit geblasen, wobei die Reaktionstemperatur bei 20 bis 30°C auf
rechterhalten wurde. Die Reaktionsflüssigkeit wurde dann 1 Std. bei der gleichen Temperatur
gerührt.
Nach Beendigung der Umsetzung wurde eine wäßrige Ammoniumchloridlösung zur
Reaktionsflüssigkeit gegeben, um das so darin erzeugte Salz zu lösen. Die entstandene orga
nische Phase wurde entnommen und dann durch Gaschromatographie analysiert. Es wurde als
Ergebnis bestätigt, daß MTBS in einer Ausbeute von 81,8% hergestellt worden war.
In einen 100-ml-Kolben, in dem die Luft durch Stickstoff ersetzt worden war, wurden
10 ml Diethylether, 1,34 g (55 mMol) metallisches Magnesium und ein Stück Iod gegeben.
Das erhaltene Gemisch wurde dann bei Raumtemperatur gerührt. Nachdem bestätigt wurde,
daß die Farbe des Iods verschwunden war, wurde eine Lösung aus 11,46 g (50 mMol) meta
tert.-Butoxybrombenzol, gelöst in 20 ml Diethylether, über etwa 1 Std. tropfenweise zur Re
aktionsflüssigkeit gegeben, wobei die Reaktionsflüssigkeit bei einer Temperatur von 20 bis
30°C gehalten wurde. Die Reaktionsflüssigkeit wurde dann 1 Std. unter Rückfluß gerührt, um
ein Grignard-Reagenz zu erhalten.
Die Überstandsflüssigkeit, die ein so erhaltenes Grignard-Reagenz enthielt, wurde
dann in einen 100-ml-Kolben überführt, in dem die Luft durch Stickstoff ersetzt worden war.
Anschließend wurden zur Reaktionslösung 0,06 g (0,25 mMol) Mangan(II)acetat-Tetrahydrat
[Mn(CH3CO2)2.4 H2O] gegeben. Dann wurden über 10 min 3,44 g (55 mMol) Vinylchlorid
gas in die Reaktionsflüssigkeit geblasen, wobei die Reaktionstemperatur bei 20 bis 30°C auf
rechterhalten wurde. Die Reaktionsflüssigkeit wurde dann 1 Std. bei der gleichen Temperatur
gerührt.
Nach Beendigung der Umsetzung wurde eine wäßrige Ammoniumchloridlösung zur
Reaktionsflüssigkeit gegeben, um das so darin erzeugte Salz zu lösen. Die entstandene orga
nische Phase wurde entnommen und dann durch Gaschromatographie analysiert. Es wurde als
Ergebnis bestätigt, daß MTBS in einer Ausbeute von 71,3% hergestellt worden war.
In einen 100-ml-Kolben, in dem die Luft durch Stickstoff ersetzt worden war, wurden
10 ml Dibutylether, 1,34 g (55 mMol) metallisches Magnesium und ein Stück Iod gegeben.
Das erhaltene Gemisch wurde dann bei Raumtemperatur gerührt. Nachdem bestätigt wurde,
daß die Farbe des Iods verschwunden war, wurde eine Lösung aus 11,46 g (50 mMol) meta
tert.-Butoxybrombenzol, gelöst in 20 ml Dibutylether, über etwa 1 Std. tropfenweise zur Re
aktionsflüssigkeit gegeben, wobei die Reaktionsflüssigkeit bei einer Temperatur von 40 bis
50°C gehalten wurde. Die Reaktionsflüssigkeit wurde dann 1 Std. unter Rückfluß gerührt, um
ein Grignard-Reagenz zu erhalten.
Die Überstandsflüssigkeit, die ein so erhaltenes Grignard-Reagenz enthielt, wurde
dann in einen 100-ml-Kolben überführt, in dem die Luft durch Stickstoff ersetzt worden war.
Anschließend wurden zur Reaktionslösung 0,06 g (0,25 mMol) Mangan(II)acetat-Tetrahydrat
[Mn(CH3CO2)2.4 H2C)] gegeben. Dann wurden über 10 min 3,44 g (55 mMol) Vinylchlorid
gas in die Reaktionsflüssigkeit geblasen, wobei die Reaktionstemperatur bei 20 bis 30°C auf
rechterhalten wurde. Die Reaktionsflüssigkeit wurde dann 1 Std. bei der gleichen Temperatur
gerührt.
Nach Beendigung der Umsetzung wurde eine wäßrige Ammoniumchloridlösung zur
Reaktionsflüssigkeit gegeben, um das so darin erzeugte Salz zu lösen. Die entstandene orga
nische Phase wurde entnommen und dann durch Gaschromatographie analysiert. Es wurde als
Ergebnis bestätigt, daß MTBS in einer Ausbeute von 68,9% hergestellt worden war.
In einen 100-ml-Kolben, in dem die Luft durch Stickstoff ersetzt worden war, wurden
10 ml Tetrahydrofuran, 1,34 g (55 mMol) metallisches Magnesium und ein Stück Iod gege
ben. Das erhaltene Gemisch wurde dann bei Raumtemperatur gerührt. Nachdem bestätigt
wurde, daß die Farbe des Iods verschwunden war, wurde eine Lösung aus 11,46 g (50 mMol)
meta-tert.-Butoxybrombenzol, gelöst in 20 ml Tetrahydrofuran, über etwa 1 Std. tropfenwei
se zur Reaktionsflüssigkeit gegeben, wobei die Reaktionsflüssigkeit bei einer Temperatur von
40 bis 50°C gehalten wurde. Die Reaktionsflüssigkeit wurde dann I Std. unter Rückfluß ge
rührt, um ein Grignard-Reagenz zu erhalten.
Die Überstandsflüssigkeit, die ein so erhaltenes Grignard-Reagenz enthielt, wurde
dann in einen 100-ml-Kolben überführt, in dem die Luft durch Stickstoff ersetzt worden war.
Anschließend wurden zur Reaktionslösung 0,03 g (0,25 mMol) Cobalt(II)chlorid (CoCl2)
gegeben. Dann wurden über 10 min 3,44 g (55 mMol) Vinylchloridgas in die Reaktionsflüs
sigkeit geblasen, wobei die Reaktionstemperatur bei 20 bis 30°C aufrechterhalten wurde. Die
Reaktionsflüssigkeit wurde dann 1 Std. bei der gleichen Temperatur gerührt.
Nach Beendigung der Umsetzung wurde eine wäßrige Ammoniumchloridlösung zur
Reaktionsflüssigkeit gegeben, um das so darin erzeugte Salz zu lösen. Die entstandene orga
nische Phase wurde entnommen und dann durch Gaschromatographie analysiert. Es wurde als
Ergebnis bestätigt, daß MTBS in einer Ausbeute von 80,4% hergestellt worden war.
In einen 100-ml-Kolben, in dem die Luft durch Stickstoff ersetzt worden war, wurden
10 ml Tetrahydrofuran, 2,68 g (110 mMol) metallisches Magnesium und 0,65 g (6 mMol)
Ethylbromid gegeben. Das erhaltene Gemisch wurde dann 20 min unter Rückfluß gerührt.
Eine Lösung aus 18,47 g (100 mMol) meta-tert.-Butoxybrombenzol, gelöst in 20 ml Tetrahy
drofuran, wurde über etwa 2 Std. tropfenweise unter Rückfluß zur Reaktionsflüssigkeit gege
ben. Die Reaktionsflüssigkeit wurde dann 3 Std. unter Rückfluß gerührt, um ein Grignard-
Reagenz zu erhalten.
Die Überstandsflüssigkeit, die ein so erhaltenes Grignard-Reagenz enthielt, wurde
dann in einen 100-ml-Kolben überführt, in dem die Luft durch Stickstoff ersetzt worden war.
Anschließend wurden zur Reaktionslösung 0,13 g (1 mMol) Eisen(II)chlorid (FeCl2) und 20
ml Tetrahydrofuran gegeben. Dann wurden über 3 Std. 6,88 g (110 mMol) Vinylchloridgas in
die Reaktionsflüssigkeit geblasen, wobei die Reaktionstemperatur bei 40 bis 50°C aufrechter
halten wurde. Die Reaktionsflüssigkeit wurde dann 30 min bei der gleichen Temperatur ge
rührt.
Nach Beendigung der Umsetzung wurde eine wäßrige Ammoniumchloridlösung zur
Reaktionsflüssigkeit gegeben, um das so darin erzeugte Salz zu lösen. Die entstandene orga
nische Phase wurde entnommen und dann durch Gaschromatographie analysiert. Es wurde als
Ergebnis bestätigt, daß MTBS in einer Ausbeute von 83,3% hergestellt worden war.
In einen 100-ml-Kolben, in dem die Luft durch Stickstoff ersetzt worden war, wurden
10 ml Tetrahydrofuran, 2,68 g (110 mMol) metallisches Magnesium und 0,65 g (6 mMol)
Ethylbromid gegeben. Das erhaltene Gemisch wurde dann 20 min unter Rückfluß gerührt.
Eine Lösung aus 18,47 g (100 mMol) meta-tert.-Butoxybrombenzol, gelöst in 20 ml Tetrahy
drofuran, wurde über etwa 2 Std. tropfenweise unter Rückfluß zur Reaktionsflüssigkeit gege
ben. Die Reaktionsflüssigkeit wurde dann 3 Std. unter Rückfluß gerührt, um ein Grignard-
Reagenz zu erhalten.
Die Überstandsflüssigkeit, die ein so erhaltenes Grignard-Reagenz enthielt, wurde
dann in einen 100-ml-Kolben überführt, in dem die Luft durch Stickstoff ersetzt worden war.
Anschließend wurden zur Reaktionslösung 0, 13 g (1 mMol) Eisen(II)chlorid (FeCl2) und 20
ml Toluol gegeben. Dann wurden über 3 Std. 6,88 g (110 mMol) Vinylchloridgas in die Re
aktionsflüssigkeit geblasen, wobei die Reaktionstemperatur bei 40 bis 50°C aufrechterhalten
wurde. Die Reaktionsflüssigkeit wurde dann 30 min bei der gleichen Temperatur gerührt.
Nach Beendigung der Umsetzung wurde eine wäßrige Ammoniumchloridlösung zur
Reaktionsflüssigkeit gegeben, um das so darin erzeugte Salz zu lösen. Die entstandene orga
nische Phase wurde entnommen und dann durch Gaschromatographie analysiert. Es wurde als
Ergebnis bestätigt, daß MTBS in einer Ausbeute von 81,9% hergestellt worden war.
In einen 100-ml-Kolben, in dem die Luft durch Stickstoff ersetzt worden war, wurden
10 ml Tetrahydrofuran, 1,34 g (55 mMol) metallisches Magnesium und ein Stück Iod gege
ben. Das erhaltene Gemisch wurde dann bei Raumtemperatur gerührt. Nachdem bestätigt
wurde, daß die Farbe des Iods verschwunden war, wurde eine Lösung aus 8,55 g (50 mMol)
para-Bromtoluol, gelöst in 20 ml Tetrahydrofuran, über etwa 1 Std. tropfenweise zur Reakti
onsflüssigkeit gegeben, wobei die Reaktionsflüssigkeit bei einer Temperatur von 40 bis 50°C
gehalten wurde. Die Reaktionsflüssigkeit wurde dann 1 Std. unter Rückfluß gerührt, um ein
Grignard-Reagenz zu erhalten.
Die Überstandsflüssigkeit, die ein so erhaltenes Grignard-Reagenz enthielt, wurde
dann in einen 100-ml-Kolben überführt, in dem die Luft durch Stickstoff ersetzt worden war.
Anschließend wurden zur Reaktionslösung 0,05 g (0,25 mMol) Mangan(II)chlorid-
Tetrahydrat (MnCl24.H2O) gegeben. Dann wurden über 10 min 3,44 g (55 mMol)
Vinylchloridgas in die Reaktionsflüssigkeit geblasen, wobei die Reaktionstemperatur bei 20
bis 30°C aufrechterhalten wurde. Die Reaktionsflüssigkeit wurde dann 1 Std. bei der gleichen
Temperatur gerührt.
Nach Beendigung der Umsetzung wurde eine wäßrige Ammoniumchloridlösung zur Re
aktionsflüssigkeit gegeben, um das so darin erzeugte Salz zu lösen. Die entstandene organische
Phase wurde entnommen und dann durch Gaschromatographie analysiert. Es wurde als Ergebnis
bestätigt, daß para-Methylstyrol in einer Ausbeute von 64,1% hergestellt worden war.
In einen 100-ml-Kolben, in dem die Luft durch Stickstoff ersetzt worden war, wurden
10 ml Tetrahydrofuran, 1,34 g (55 mMol) metallisches Magnesium und ein Stück Iod gege
ben. Das erhaltene Gemisch wurde dann bei Raumtemperatur gerührt. Nachdem bestätigt
wurde, daß die Farbe des Iods verschwunden war, wurde eine Lösung aus 8,55 g (50 mMol)
para-Bromtoluol, gelöst in 20 ml Tetrahydrofuran, über etwa 1 Std. tropfenweise zur Reakti
onsflüssigkeit gegeben, wobei die Reaktionsflüssigkeit bei einer Temperatur von 40 bis 50°C
gehalten wurde. Die Reaktionsflüssigkeit wurde dann 1 Std. unter Rückfluß gerührt, um ein
Grignard-Reagenz zu erhalten.
Die Überstandsflüssigkeit, die ein so erhaltenes Grignard-Reagenz enthielt, wurde
dann in einen 100-ml-Kolben überführt, in dem die Luft durch Stickstoff ersetzt worden war.
Anschließend wurden zur Reaktionslösung 0,03 g (0,25 mMol) Cobalt(II)chlorid (CoCl2)
gegeben. Dann wurden über 10 min 3,44 g (55 mMol) Vinylchloridgas in die Reaktionsflüs
sigkeit geblasen, wobei die Reaktionstemperatur bei 20 bis 30°C aufrechterhalten wurde. Die
Reaktionsflüssigkeit wurde dann 1 Std. bei der gleichen Temperatur gerührt.
Nach Beendigung der Umsetzung wurde eine wäßrige Ammoniumchloridlösung zur
Reaktionsflüssigkeit gegeben, um das so darin erzeugte Salz zu lösen. Die entstandene orga
nische Phase wurde entnommen und dann durch Gaschromatographie analysiert. Es wurde als
Ergebnis bestätigt, daß para-Methylstyrol in einer Ausbeute von 64,3% hergestellt worden
war.
In einen 100-ml-Kolben, in dem die Luft durch Stickstoff ersetzt worden war, wurden
10 ml Tetrahydrofuran, 2,68 g (110 mMol) metallisches Magnesium und 0,65 g (8 mMol)
Ethylbromid gegeben. Das erhaltene Gemisch wurde dann 20 min unter Rückfluß gerührt.
Eine Lösung aus 12,66 g (100 mMol) para-Chlortoluol, gelöst in 20 ml Tetrahydrofuran,
wurde über etwa 2 Std. unter Rückfluß zur Reaktionsflüssigkeit gegeben.
Die Reaktionslösung wurde dann 3 Std. unter Rückfluß gerührt, um ein Grignard-
Reagenz zu erhalten.
Die Überstandsflüssigkeit, die ein so erhaltenes Grignard-Reagenz enthielt, wurde
dann in einen 100-ml-Kolben überführt, in dem die Luft durch Stickstoff ersetzt worden war.
Anschließend wurden zur Reaktionslösung 0,13 g (1 mMol) Eisen(II)chlorid (FeCl2) und 20
ml Tetrahydrofuran gegeben. Dann wurden über etwa 3 Std. 6,88 g (110 mMol) Vinylchlo
ridgas in die Reaktionsflüssigkeit geblasen, wobei die Reaktionstemperatur bei 40 bis 50°C
aufrechterhalten wurde. Die Reaktionsflüssigkeit wurde dann 30 min bei der gleichen Tempe
ratur gerührt.
Nach Beendigung der Umsetzung wurde eine wäßrige Ammoniumchloridlösung zur
Reaktionsflüssigkeit gegeben, um das so darin erzeugte Salz zu lösen. Die entstandene orga
nische Phase wurde entnommen und dann durch Gaschromatographie analysiert. Es wurde als
Ergebnis bestätigt, daß para-Methylstyrol in einer Ausbeute von 64,3% hergestellt worden
war.
In einen 100-mlKolben, in dem die Luft durch Stickstoff ersetzt worden war, wurden
10 ml Tetrahydrofuran, 1,34 g (55 mMol) metallisches Magnesium und ein Stück Iod gege
ben. Das erhaltene Gemisch wurde dann bei Raumtemperatur gerührt. Nachdem bestätigt
wurde, daß die Farbe des Iods verschwunden war, wurde eine Lösung aus 9,57 g (50 mMol)
para-Byomchlorbenzol, gelöst in 20 ml Tetrahydrofuran, über etwa 1 Std. tropfenweise zur
Reaktionsflüssigkeit gegeben, wobei die Reaktionslösung bei einer Temperatur von 40 bis
50°C gehalten wurde. Die Reaktionsflüssigkeit wurde dann 1 Std. unter Rückfluß gerührt, um
ein Grignard-Reagenz zu erhalten.
Die Überstandsflüssigkeit, die ein so erhaltenes Grignard-Reagenz enthielt, wurde
dann in einen 100-ml-Kolben überführt, in dem die Luft durch Stickstoff ersetzt worden war.
Anschließend wurden zur Reaktionslösung 0,06 g (0,25 mMol) Mangan(II)acetat-Tetrahydrat
[Mn(CH3CO2)2.4 H2O] gegeben. Dann wurden über 10 min 3,44 g (55 mMol) Vinylchlorid
gas in die Reaktionsflüssigkeit geblasen, wobei die Reaktionstemperatur bei 20 bis 30°C auf
rechterhalten wurde. Die Reaktionsflüssigkeit wurde dann 1 Std. bei der gleichen Temperatur
gerührt.
Nach Beendigung der Umsetzung wurde eine wäßrige Ammoniumchloridlösung zur
Reaktionsflüssigkeit gegeben, um das so darin erzeugte Salz zu lösen. Die entstandene orga
nische Phase wurde entnommen und dann durch Gaschromatographie analysiert. Es wurde als
Ergebnis bestätigt daß para-Chlorstyrol in einer Ausbeute von 60,7% hergestellt worden
war.
In einen 100-m-Kolben, in dem die Luft durch Stickstoff ersetzt worden war, wurden
10 ml Tetrahydrofuran, 1,34 g (55 mMol) metallisches Magnesium und ein Stück Iod gege
ben. Das erhaltene Gemisch wurde dann bei Raumtemperatur gerührt. Nachdem bestätigt
wurde, daß die Farbe des Iods verschwunden war, wurde eine Lösung aus 9,57 g (50 mMol)
para-Bromchlorbenzol, gelöst in 20 ml Tetrahydrofuran, über etwa 1 Std. tropfenweise zur
Reaktionsflüssigkeit gegeben, wobei die Reaktionsflüssigkeit bei einer Temperatur von 40 bis
50°C gehalten wurde. Die Reaktionsflüssigkeit wurde dann 1 Std. unter Rückfluß gerührt, um
ein Grignard-Reagenz zu erhalten.
Die Überstandsflüssigkeit, die ein so erhaltenes Grignard-Reagenz enthielt, wurde
dann in einen 100-ml-Kolben überführt, in dem die Luft durch Stickstoff ersetzt worden war.
Anschließend wurden zur Reaktionslösung 0,03 g (0,25 mMol) Cobalt(II)chlorid (CoCl2)
gegeben. Dann wurden über 10 min 3,44 g (55 mMol) Vinylchloridgas in die Reaktionsflüs
sigkeit geblasen, wobei die Reaktionstemperatur bei 20 bis 30°C aufrechterhalten wurde. Die
Reaktionsflüssigkeit wurde dann 1 Std. bei der gleichen Temperatur gerührt.
Nach Beendigung der Umsetzung wurde eine wäßrige Ammoniumchloridlösung zur
Reaktionsflüssigkeit gegeben, um das so darin erzeugte Salz zu lösen. Die entstandene orga
nische Phase wurde entnommen und dann durch Gaschromatographie analysiert. Es wurde als
Ergebnis bestätigt, daß para-Chlorstyrol in einer Ausbeute von 67,1% hergestellt worden
war.
In einen 100-ml-Kolben, in dem die Luft durch Stickstoff ersetzt worden war, wurden
10 ml Dibutylether, 1,34 g (55 mMol) metallisches Magnesium und ein Stück Iod gegeben.
Das erhaltene Gemisch wurde dann bei Raumtemperatur gerührt. Nachdem bestätigt wurde,
daß die Farbe des Iods verschwunden war, wurde eine Lösung aus 9,57 g (50 mMol) para-
Bromchlorbenzol, gelöst in 20 ml Dibutylether, über etwa 1 Std. tropfenweise zur Reaktions
flüssigkeit gegeben, wobei die Reaktionslösung bei einer Temperatur von 40 bis 50°C gehal
ten wurde. Die Reaktionsflüssigkeit wurde dann 1 Std. unter Rückfluß gerührt, um ein
Grignard-Reagenz zu erhalten.
Die Überstandsflüssigkeit, die ein so erhaltenes Grignard-Reagenz enthielt, wurde
dann in einen 100-ml-Kolben überführt, in dem die Luft durch Stickstoff ersetzt worden war.
Anschließend wurden zur Reaktionslösung 0,03 g (0,25 mMol) Cobalt(II)chlorid (CoCl2)
gegeben. Dann wurden über 10 min 3,44 g (55 mMol) Vinylchloridgas in die Reaktionsflüs
sigkeit geblasen, wobei die Reaktionstemperatur bei 20 bis 30°C aufrechterhalten wurde. Die
Reaktionsflüssigkeit wurde dann 1 Std. bei der gleichen Temperatur gerührt.
Nach Beendigung der Umsetzung wurde eine wäßrige Ammoniumchloridlösung zur
Reaktionsflüssigkeit gegeben, um das so darin erzeugte Salz zu lösen. Die entstandene orga
nische Phase wurde entnommen und dann durch Gaschromatographie analysiert. Es wurde als
Ergebnis bestätigt, daß para-Chlorstyrol in einer Ausbeute von 55,4% hergestellt worden
war.
In einen 100-ml-Kolben, in dem die Luft durch Stickstoff ersetzt worden war, wurden
10 ml Tetrahydrofuran, 1,34 g (55 mMol) metallisches Magnesium und ein Stück Iod gege
ben. Das erhaltene Gemisch wurde dann bei Raumtemperatur gerührt. Nachdem bestätigt
wurde, daß die Farbe des Iods verschwunden war, wurde eine Lösung aus 9,57 g (50 mMol)
para-Bromchlorbenzol, gelöst in 20 ml Tetrahydrofuran, über etwa 1 Std. tropfenweise zur
Reaktionsflüssigkeit gegeben, wobei die Reaktionslösung bei einer Temperatur von 40 bis
50°C gehalten wurde. Die Reaktionsflüssigkeit wurde dann 1 Std. unter Rückfluß gerührt, um
ein Grignard-Reagenz zu erhalten.
Die Überstandsflüssigkeit, die ein so erhaltenes Grignard-Reagenz enthielt, wurde
dann in einen 100-ml-Kolben überführt, in dem die Luft durch Stickstoff ersetzt worden war.
Anschließend wurden zur Reaktionslösung 0,07 g (0,25 mMol) Rhodium(III)chlorid-
Trihydrat (RhCl3.3 H2O) gegeben. Dann wurden über 10 min 3,44 g (55 mMol) Vinylchlo
ridgas in die Reaktionsflüssigkeit geblasen, wobei die Reaktionstemperatur bei 20 bis 30°C
aufrechterhalten wurde. Die Reaktionsflüssigkeit wurde dann 1 Std. bei der gleichen Tempe
ratur gerührt.
Nach Beendigung der Umsetzung wurde eine wäßrige Ammoniumchloridlösung zur
Reaktionsflüssigkeit gegeben, um das so darin erzeugte Salz zu lösen. Die entstandene orga
nische Phase wurde entnommen und dann durch Gaschromatographie analysiert. Es wurde als
Ergebnis bestätigt, daß para-Chlorstyrol in einer Ausbeute von 64,8% hergestellt worden
war.
In einen 100-ml-Kolben, in dem die Luft durch Stickstoff ersetzt worden war, wurden
10 ml Tetrahydrofuran, 2,68 g (110 mMol) metallisches Magnesium und 0,65 g (8 mMol)
Ethylbromid gegeben. Das erhaltene Gemisch wurde dann 20 min unter Rückfluß gerührt.
Eine Lösung aus 12,66 g (100 mMol) para-Dichlorbenzol, gelöst in 20 ml Tetrahydrofuran,
wurde über etwa 2 Std. tropfenweise unter Rückfluß zur Reaktionsflüssigkeit gegeben. Die
Reaktionsflüssigkeit wurde dann 3 Std. unter Rückfluß gerührt, um ein Grignard-Reagenz zu
erhalten.
Die Überstandsflüssigkeit, die ein so erhaltenes Grignard-Reagenz enthielt, wurde
dann in einen 100-ml-Kolben überführt, in dem die Luft durch Stickstoff ersetzt worden war.
Anschließend wurden zur Reaktionslösung 0,08 g (0,5 mMol) Eisen(III)chlorid (FeCl3) und
30 ml Toluol gegeben. Dann wurden über etwa 3 Std. 10,46 g (167 mMol) Vinylchloridgas in
die Reaktionsflüssigkeit geblasen, wobei die Reaktionstemperatur bei 40 bis 50°C aufrechter
halten wurde. Die Reaktionsflüssigkeit wurde dann 30 min bei der gleichen Temperatur ge
rührt.
Nach Beendigung der Umsetzung wurde eine wäßrige Ammoniumchloridlösung zur
Reaktionsflüssigkeit gegeben, um das so darin erzeugte Salz zu lösen. Die entstandene orga
nische Phase wurde entnommen und dann durch Gaschromatographie analysiert. Es wurde als
Ergebnis bestätigt daß para-Chlorstyrol in einer Ausbeute von 62,9% hergestellt worden war.
In einen 50-l-Kolben, in dem die Luft durch Stickstoff ersetzt worden war, wurden 6
Tetrahydrofuran, 0,73 kg (30 Mol) metallisches Magnesium und 0,22 kg (2 Mol) Ethylbromid
gegeben. Das erhaltene Gemisch wurde dann 1 Std. unter Rückfluß gerührt. Anschließend
wurde eine Lösung aus 4,62 kg (25 Mol) para-tert.-Butoxychlorbenzol, gelöst in 5 l Tetrahy
drofuran, über etwa 2 Std. tropfenweise unter Rückfluß zur Reaktionsflüssigkeit gegeben.
Die Reaktionslösung wurde dann 4 Std. unter Rückfluß gerührt, um ein Grignard-Reagenz zu
erhalten.
Die Überstandsflüssigkeit, die ein so erhaltenes Grignard-Reagenz enthielt, wurde
dann auf eine Temperatur von 40°C abgekühlt. Anschließend wurden zur Reaktionslösung
0,02 kg (0,12 Mol) Eisen(III)chlorid (FeCl3) und 12 l Tetrahydrofuran gegeben. Dann wurden
über etwa 7 Std. 1,88 kg (30 Mol) Vinylchloridgas in die Reaktionsflüssigkeit geblasen, wo
bei die Reaktionstemperatur bei 40 bis 50°C aufrechterhalten wurde. Die Reaktionsflüssigkeit
wurde dann 1 Std. bei der gleichen Temperatur gerührt.
Nach Beendigung der Umsetzung wurde eine wäßrige Ammoniumchloridlösung zur
Reaktionsflüssigkeit gegeben, um das so darin erzeugte Salz zu lösen. Die resultierende orga
nische Phase wurde dann abgetrennt. Die so erhaltene organische Phase wurde mit gesättigter
Kochsalzlösung gewaschen und dann einer Destillation unterworfen, um das Lösungsmittel
daraus zu entfernen. Zu dem Rückstand wurde ein Polymerisationsinhibitor gegeben. Der
Rückstand wurde dann unter vermindertem Druck destilliert, um eine PTBS-Fraktion mit
einem Siedepunkt von 92°C/5 mm Hg in einer Ausbeute von 3,58 kg (81,2%) zu erhalten.
Die Erfindung ist zwar eingehend und anhand ihrer spezifischen Ausführungsformen
beschrieben worden, dem Fachmann ist es jedoch offensichtlich, daß verschiedene Änderun
gen und Modifikationen vorgenommen werden können, ohne daß man ihren Geist und ihren
Umfang verläßt.
Claims (9)
1. Verfahren zur Herstellung eines Styrolderivates, umfassend das Umsetzen eines aus
einer aromatischen Halogenverbindung hergestellten Grignard-Reagenzes mit einem Vinyl
halogenid in Gegenwart eines Katalysators, wobei der Katalysator mindestens ein Mitglied ist,
das aus der Gruppe ausgewählt ist, bestehend aus einem Mangankatalysator, einem Eisenka
talysator, einem Cobaltkatalysator und einem Rhodiumkatalysator.
2. Verfahren zur Herstellung eines Styrolderivates nach Anspruch 1, wobei der Kataly
sator ein Mangankatalysator ist.
3. Verfahren zur Herstellung eines Styrolderivates nach Anspruch 1, wobei der Kataly
sator ein Eisenkatalysator ist.
4. Verfahren zur Herstellung eines Styrolderivates nach Anspruch 3, wobei der Eisenka
talysator Eisen(II)halogenid und/oder Eisen(III)halogenid umfaßt.
5. Verfahren zur Herstellung eines Styrolderivates nach Anspruch 3, wobei der Eisenka
talysator einen Katalysator, der aus Eisen(II)halogenid hergestellt ist, und/oder einen Kataly
sator umfaßt, der aus Eisen(III)halogenid hergestellt ist.
6. Verfahren zur Herstellung eines Styrolderivates nach Anspruch 1, wobei der Kataly
sator ein Cobaltkatalysator und/oder ein Rhodiumkatalysator ist.
7. Verfahren zur Herstellung eines Styrolderivates nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
wobei die aromatische Halogenverbindung ein tert.-Butoxyphenylhalogenid ist, das durch die
nachstehende Formel (I) wiedergegeben wird:
wobei X ein Halogenatom wiedergibt.
wobei X ein Halogenatom wiedergibt.
8. Verfahren zur Herstellung eines Styrolderivates nach Anspruch 7, wobei das tert.-
Butoxyphenylhalogenid ein para-tert.-Butoxyphenylhalogenid ist.
9. Verfahren zur Herstellung eines Styrolderivates nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
wobei die Umsetzung in Tetrahydrofuran oder einem gemischten Lösungsmittel erfolgt, das
Tetrahydrofuran enthält.
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