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DE19900611C1 - Vorrichtung zur Abdeckung eines künstlichen Darmausgangs, insbesondere für Darmausgangsträger mit Prolaps-Problemen - Google Patents

Vorrichtung zur Abdeckung eines künstlichen Darmausgangs, insbesondere für Darmausgangsträger mit Prolaps-Problemen

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DE19900611C1
DE19900611C1 DE1999100611 DE19900611A DE19900611C1 DE 19900611 C1 DE19900611 C1 DE 19900611C1 DE 1999100611 DE1999100611 DE 1999100611 DE 19900611 A DE19900611 A DE 19900611A DE 19900611 C1 DE19900611 C1 DE 19900611C1
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Hartmut Biesenbach
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F5/00Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
    • A61F5/44Devices worn by the patient for reception of urine, faeces, catamenial or other discharge; Colostomy devices
    • A61F5/445Colostomy, ileostomy or urethrostomy devices
    • A61F5/448Means for attaching bag to seal ring

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  • Veterinary Medicine (AREA)
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Abstract

Beschrieben ist eine Vorrichtung zur Abdeckung eines künstlichen Darmausgangs, mit einer auf der Haut befestigten Klebefolie, an der ein unterer Rasterring angeordnet ist, dessen Öffnung mit der Darmöffnung fluchtet und an dem ein in einen Stomabeutel eingearbeiteter oberer Rasterring befestigbar ist, der mit einem in beidseitig angeordneten Laschen einhakbaren Körpergurt gesichert wird, wobei auf dem Stomabeutel gegenüberliegend der Darmöffnung zum Schutz des Darm-Prolaps eine Abdeckung angeordnet ist, die einen der Bewegung des Darminhalts in Schwerkraftrichtung in den Stomabeutel ermöglichenden Abfluß zur Verfügung stellt. DOLLAR A Die Aufgabe besteht darin, eine Vorrichtung zu schaffen, welche Darmverletzungen zuverlässig vermeidet und einen hohen Tragekomfort sowie eine geringe Größe aufweist. DOLLAR A Die Abdeckung ist deshalb als flache, mit einer die beiden Rasterringe allseitig abschnittsweise umgreifenden Lagefixiereinrichtung versehene Kappe ausgebildet. Darüber hinaus bildet eine Innenfläche der Kappe einen unterhalb einer durch den umlaufenden oberen Rasterring begrenzten Öffnung sich erstreckenden, im wesentlichen abgegrenzten Bewegungsraum für den Darm-Prolaps aus.

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Abdeckung eines künstlichen Darmausgangs, der von einer auf der Haut eines Benutzers befestigbaren Klebefolie umgeben ist, an der ein erster Rasterring angeordnet ist, dessen Öffnung im wesentlichen mit der Darmöffnung fluchtet und an dem ein in einen Stomabeutel eingearbeiteter zweiter Rasterring be­ festigbar ist, der mit einem in beidseitig angeordneten La­ schen einhakbaren Körpergurt gesichert wird, wobei bei Ge­ brauch auf der Außenseite des Stomabeutels gegenüberliegend der Darmöffnung des Benutzers zum Schutz des Darm-Prolaps eine Abdeckung angeordnet ist, die bei aufrechter Haltung des Benutzers einen der Bewegung des Darminhalt in Schwer­ kraftrichtung in den Stomabeutel ermöglichenden Abfluß zur Verfügung stellt.
Eine derartige Vorrichtung wird von dem Sanitätshaus Köppchen in Solingen hergestellt und vertrieben. Diese Vor­ richtung besteht aus einer gewölbten zu den Rändern hin ab­ fallenden Kunststoffplatte, welche zum Körper weisend mit randlich befestigten Abstandshaltern versehen ist. Eine derartig stark gewölbte, weit über die Abmessung der Rasterringe sich hinaus erstreckende Kunststoffplatte wird mit einem zusätzlichen Körpergurt oberhalb des Stomabeutels im Bereich der Rasterringöffnung gehalten.
Obwohl dieser Stand der Technik eigentlich das Heraus­ treten des Darm-Prolapses in den Stomabeutel verhindern soll, hat sich jedoch in der Praxis ergeben, daß dies nicht zuverlässig der Fall ist. Aus diesem Grunde kann es weiter­ hin zu Verletzungen des Darm-Prolapses infolge von Quet­ schungen kommen, wodurch sich Komplikationen und zusätzli­ che Krankenhausaufenthalte ergeben können. Darüber hinaus ist auch der Tragekomfort für den Stoma-Patienten sehr ge­ ring, da sich die starren, weit über die Rasterringe herausragenden Randbereiche der Kunststoffplatte bei fast jeder Bewegung des Oberkörpers in die Hautpartien rund um den künstlichen Darmausgang drücken.
Letztlich wird bei dem vorgenannten Stand der Technik es als nachteilig angesehen, daß die gewölbte Kunststoff­ platte auch im bekleideten Zustand aufgrund der starken Ausbuchtung für Außenstehende sichtbar bleibt.
Darüber hinaus ist aus der GB 1 277 432 eine Vorrich­ tung zur Abdeckung eines künstlichen Darmausgangs bekannt bei der außerhalb des Stomabeutels eine haubenförmige Teilabdeckung des Öffnungsbereiches erfolgt, wobei we­ nigstens ein Drittel des Öffnungsquerschnittes frei bleibt und einen in Schwerkraftrichtung weisenden Bereich zur Auf­ nahme des Stomabeutels und zum Abfluß des Darminhaltes zur Verfügung stellt. Auch diese Vorrichtung hat den Nachteil, daß es passieren kann, daß der Darmprolaps sich in Richtung Stomabeutel bewegt und durch äußere Einwirkungen verletzt wird. Auch können sich Reizungen des sehr empfindlichen Darmprolapses an der Abschlußkante der Abdeckung ergeben. Letztendlich trägt auch diese Abdeckung relativ stark auf und ist durch die Kleidung hindurch für Dritte erkennbar.
Des weiteren ist aus dem deutschen Gebrauchsmuster 17 14 036 ein Anuspräter mit auswechselbarem Kotauffang­ beutel bekannt, bei der auch an einer am Körper angeordneten, mit einer Öffnung versehenen Grundplatte ein Deckelteil befestigt wird, welches haubenförmig ausgebildet und mit einer in Schwerkraftrichtung gerichteten Öffnung versehen ist. Zum einen weist diese Vorrichtung ebenfalls die schon oben dargelegten Nachteile auf, zum anderen erscheint nicht klar zu sein, warum der haubenförmige Deckel mit einer kreisrunden Öffnung versehen ist.
Ausgehend von den zuerst genannten Stand der Technik besteht die Aufgabe der Erfindung deshalb darin, eine neue Vorrichtung zur Abdeckung eines künstlichen Darmausganges, insbesondere für Darmausgangsträger mit Prolapsproblemen, zu schaffen, welche einerseits Darmverletzungen zuverlässig vermeidet und andererseits einen hohen Tragekomfort sowie eine geringe Größe aufweist.
Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich im wesentlichen aus den Merkmalen des Anspruches 1, insbesondere den Merk­ malen des Kennzeichenteils, wonach die Abdeckung als flache, mit einer die beiden Rasterringe allseitig zumindest abschnittsweise umgreifenden Lagefixier­ einrichtung versehene Kappe ausgebildet ist und daß eine Innenfläche der Kappe ein in die Rasterringe eintauchendes Zentralteil angeordnet ist, welches mittig eine vom Darm wegweisende Vertiefung (Bewegungsraum) für den Darmprolaps und einen weitgehend umlaufenden Dichtrand aufweist und daß der Bewegungsraum bis auf einen in Schwerkraftrichtung weisenden, spaltförmigen Öffnungsbereich im wesentlichen abgeschlossen ist.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung stellt eine Abdeckung für einen künstlichen Darmausgang zur Verfügung, mit der Stoma-Patienten verletzungssicher den Prolaps zurückhalten können, wobei sich gleichzeitig der Tragekomfort aufgrund der geringen Größe der Abdeckung wesentlich vergrößert. Letztlich ist die erfindungsgemäße Vorrichtung aufgrund ih­ rer flachen Ausbildung im bekleideten Zustand von Dritten nicht mehr erkennbar.
Darüber hinaus kann durch die erfindungsgemäße Ausbil­ dung des Innenraumes der Kappe der Darm-Prolaps in einem abgerundeten Bewegungsraum so abgefangen werden, daß kein Verletzungsrisiko besteht, wobei trotz eines schmalen Abflußspaltes der notwendige Transport des Darminhaltes in den Stomabeutel erfolgen kann.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird die Lagefixiereinrichtung aus einem zumindest abschnitts­ weise umlaufenden, die beiden Rasterringe außen umgreifen­ den, an der Kappe befestigten Randstreifen gebildet. Hier­ durch ist eine sichere verschiebungsfreie Befestigung der Kappe gesichert.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist zwischen der Lagefixiereinrichtung und dem Zentralteil ein vollständig umlaufender Ringraum vorhanden, in den bei Be­ festigung der Kappe die Rasterringe unter Mitnahme des Stomabeutel eintauchen. Durch das Ineinandergreifen von Rasterringanordnung und Kappe ergibt sich eine besondere flache Ausbildung der Vorrichtung.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung drückt die Lagefixiereinrichtung der Kappe den Stomabeutel gegen eine außen am erster Rasterring umlaufende Anlage­ fläche, während der Dichtrand des Zentralteils den Stoma­ beutel bei gleichzeitiger Begrenzung des Bewegungsraumes des Darm-Prolapses gegen eine innerhalb des erster Rasterringes umlaufende Anlagefläche preßt. Durch diese Anordnung wird einerseits der Stomabeutel im Bereich der Darmöffnung gleich zweifach gegen Verschiebungen gesichert, wobei der notwendige Abfluß des Darminhaltes in den Stomabeutel gesichert bleibt. Andererseits ergibt sich ein im wesentlichen abgeschlossener Bewegungsraum für den Darm- Prolaps.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist der Dichtrand in Schwerkraftrichtung weisend eine Einkerbung zur Ausbildung eines Öffnungsbereichs für den Darminhalt auf, wobei bei einer besonders bevorzugten Aus­ führungsform dieser Erfindung zwischen dem im Zentralteil angeordneten Bewegungsraum und der Einkerbung des Dicht­ randes eine schwellenartige Erhöhung angeordnet ist, die zusätzlichen Schutz gegen das Eindringen des Darm-Prolapses in den Öffnungsbereich bietet.
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist an der Kappe ein Befestigungsband zur separa­ ten Anordnung an den Körpergurt vorhanden. Durch diese Art der Befestigung wird einerseits ein zweiter vollständiger Körpergurt überflüssig und andererseits wirken die im Kör­ pergurt vorhandenen Zugkräfte nicht unmittelbar auf die Kappe ein. Dadurch ist eine in gewisser Weise "atmende" Be­ wegung der Kappe in Abhängigkeit von dem im Bereich des künstlichen Darmausganges herrschenden Druck möglich. Letztlich wird dadurch ein "Rückhaltesystem" für einen Darmprolaps geschaffen, welches nicht mehr starr ist, son­ dern in Grenzen beweglich, so daß den Darm beeinträchti­ gende Druckspitzen vermieden werden.
Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden Unteransprüchen sowie aus der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels. Es zeigen:
Fig. 1 eine Verschlußeinrichtung für einen künstlichen Darmausgang in perspektivischer Ansicht,
Fig. 2 eine Einrichtung gemäß Fig. 1 im zusammengebau­ ten Zustand aus Sicht der Körperoberfläche,
Fig. 3 eine Draufsicht auf eine Hautklebeplatte aus Sicht der Körperoberfläche,
Fig. 4 eine Hautklebeplatte gemäß Fig. 3 in Schnitt­ darstellung,
Fig. 5 eine Draufsicht auf einen ersten Rasterring,
Fig. 6 einen ersten Rasterring gemäß Fig. 5 in Schnittdarstellung,
Fig. 7 eine vergrößerte Teildarstellung eines Berei­ ches VII des ersten Rasterringes gemäß Fig. 6
Fig. 8 eine Draufsicht auf einen zweiten Rasterring,
Fig. 9 einen zweiten Rasterring gemäß Fig. 8 in Schnittdarstellung,
Fig. 10 eine kappenförmige Abdeckung eines künstlichen Darmausganges einschließlich eines Befestigungsbandes aus Sicht der Körperoberfläche,
Fig. 11 eine Abdeckung gemäß Fig. 10 in Schnittdar­ stellung,
Fig. 12 eine Lagefixiereinrichtung gemäß Fig. 11 in Seitenansicht,
Fig. 13 eine Draufsicht auf ein Zentralteil aus Sicht der Körperoberfläche,
Fig. 14 ein Zentralteil gemäß Fig. 13 in Schnittdar­ stellung,
Fig. 15 eine körperseitige Draufsicht auf eine Blech­ platte an der kappenförmigen Abdeckung,
Fig. 16 eine Blechplatte gemäß Fig. 15 in Seitenan­ sicht,
Fig. 17 eine Draufsicht auf einen Gurthalter,
Fig. 18 einen Gurthalter gemäß Fig. 17 in Schnittdar­ stellung und
Fig. 19 bis Fig. 21 eine Darstellung einer Verbin­ dungsanordnung zwischen einem Gurthalter gemäß Fig. 17 und einem Körpergurt.
In den Zeichnungen ist ein künstlicher Darmausgang einschließlich Stomabeutel insgesamt mit der Bezugsziffer 10 bezeichnet (s. Fig. 1 und 2).
Zur Erläuterung sei vorausgeschickt, daß bei sogenann­ ten Stoma-Patienten der Darm innenseitig an einer Stelle an eine Bauchdecke auf nicht dargestellte Weise angenäht wird und eine künstlichen Darmöffnung 11 (anus praeter) im Be­ reich der Bauchdecke - wie in Fig. 4 angedeutet - ge­ schaffen wird.
Auf eine Hautoberfläche 12 wird im Bereich der Darm­ öffnung 11 eine flexible Hautklebeplatte 13 mit einer ova­ len Öffnung 14 so aufgeklebt, daß die Öffnung 14 im wesent­ lichen mit der Darmöffnung 11 fluchtet (s. Fig. 3 und 4). Die Hautklebeplatte 13 weist umlaufend um die Öffnung 14 eine kreisförmige Verdickung 15 auf, an die ein erster Rasterring 16 befestigt ist (s. Fig. 5 bis 7). Der Raster­ ring 16 ist zur Hautklebeplatte 13 weisend mit einem umlau­ fenden, aus zwei rechtwinkelig zueinander angeordneten Schultern 17 bestehenden Ringelement 18 versehen, welches mit der Hautklebeplatte 13 im Bereich der umlaufenden Ver­ dickung 15 verbunden ist. Das Ringelement 18 ist über einen Dehnschlauch 19 mit einem tellerförmigen Oberteil 20 des Rasterringes 16 verbunden. Das Oberteil 20 weist einen Rasterringteil 21 auf, welches außenseitig von einer Anla­ gefläche 22 umgeben ist und innenseitig an eine Anlageflä­ che 23 grenzt. Die Funktionen der Anlageflächen 22 und 23 werden noch nachfolgend beschrieben.
Auf den ersten Rasterring 16 ist ein in einen Stoma­ beutel 24 als Begrenzung einer Öffnung 25 angeordneter zweiter Rasterring 26 aufrastbar (s. Fig. 1 sowie 8 und 9).
Der Rasterring 26 weist außenseitig zwei gegenüberlie­ gend angeformte Befestigungslaschen 27 mit je einer Öse 28 für einen an einem Körpergurt 29 angeordneten Gurthalter 30 auf. Des weiteren ist am Außenumfang des Rasterringes 26 noch eine Öffnungslasche L zum einfacheren Abnehmen des Ra­ sterringes 26 einschließlich Stomabeutels 24 angeformt. Der mit dem Stomabeutel 24 umlaufend fest verbundene Rasterring 26 weist einen äußeren Ring 31 und einen davon beabstandet verlaufenden inneren Ring 32 auf, zwischen denen ein Ring­ raum 33 gebildet wird. Beim Aufsetzen des zweiten Raster­ ringes 26 einschließlich Stomabeutel 24 auf den erster Ra­ sterring 16 dringt das Rasterringteil 21 in den Ringraum 33 ein. Dadurch, daß das Rasterringteil 21 am Außenumfang einen umlaufenden geringfügigen Vorsprung und der äußere Ring 31 zum Ringraum 33 weisend einen umlaufenden Rück­ sprung aufweist, ergibt sich beim Eintauchen des Raster­ ringteiles 21 in den Ringraum 33 eine feste Verrastung, die nur mit einem größeren Kraftaufwand unter Zurhilfenahme der Öffnungslasche L wieder zu lösen ist.
Nach der Befestigung des Stomabeutels 24 in der oben beschriebenen Weise, kann der Körpergurt als zusätzliche Sicherung mit Hilfe der Gurthalter 30 beidseitig in die Be­ festigungslaschen 27 bzw. die Ösen 28 eingehängt werden. Beim Gurthalter 30 (s. Fig. 17 und 18) handelt es sich um ein Kunststoffspritzgußteil mit einem hakenförmigen Fort­ satz H zum Eingriff in die Öse 28 sowie einer Längsausspa­ rung A für die Befestigung des Körpergurtes 29.
Bei denjenigen Stoma-Patienten, die zusätzlich das Problem des zeitweilig heraustretenden Darm-Prolapses ha­ ben, wird an einer nach außen weisenden Seite des Stomabeu­ tels 24 gegenüberliegend einer Rasterringöffnung 25 eine als Kappe 34 ausgebildete Abdeckung befestigt (s. Fig. 10 bis 16). Diese kappenförmige Abdeckung - nachfolgend Kappe 34 genannt - besteht aus einer runden Blechplatte 35, die einen etwas größeren Durchmesser als die beschriebene Rasterringanordnung 16/26 aufweist. Während eine Außenseite der Kappe 34 mit einer dünnen Schicht 36 (Kaschierung) aus TEPEFOM® (ein Polymerisat des Äthylens) verkleidet ist, weist eine bei Gebrauch zum Körper eines Benutzers ge­ richtete Innenfläche 37 der Kappe 34 eine randlich umlau­ fende Lagefixiereinrichtung 38 und ein Zentralteil 39 eben­ falls aus TEPEFOM® auf, welches an der Innenfläche 37 angeklebt sind. Zwischen der Lagefixiereinrichtung 38 und dem Zentralteil 39 verbleibt ein Ringraum 40, in dem bei Anbringung der Kappe 34 die Rasterringanordnung 16/26 ein­ taucht.
Die Blechplatte 35 weist in dem Bereich, in dem ein Befestigungsband 41 zwischen der Kaschierung 36 und der Blechplatte 35 angeordnet ist, eine zur Darmöffnung 11 ge­ richtete Einsenkung 42 auf, deren Tiefe in etwa der Dicke des Befestigungsbandes 41 entspricht.
Darüber hinaus ist die Blechplatte 35 in Schwer­ kraftrichtung S weisend zur Ausbildung eines Öffnungsberei­ ches 43 in einem Bereich von ca. 20° bis 30° um einige Mil­ limeter nach außen vorspringend ausgebildet. Beidseitig dieses Öffnungsbereiches 43 ist randlich die vorbeschrie­ bene Lagefixiereinrichtung 38 aus TEPEFOM® an der Innen­ fläche 37 angeklebt. Neben der Unterbrechung im Öffnungsbe­ reich 43 weist diese Lagefixiereinrichtung (38) zwei Einsenkungsbereiche 44 und 45 einerseits für die Befestigungslaschen 27 des zweiten Rasterringes 26 sowie für einen nicht dargestellten, im Stomabeutel 24 angeordneten Kohlebeutel auf.
In den Fig. 13 und 14 ist die besondere Ausbildung des Zentralteils 39 im einzelnen dargestellt. Zur Darmöffnung 11 weisend, weist das Zentralteil 39 eine mittige Vertie­ fung 46 auf, die nachfolgend Bewegungsraum 46 für den Darm- Prolaps genannt wird. Die Vertiefung (Bewegungsraum 46) en­ det umlaufend in einem gewissen Abstand zu einer Außenkante 47 des Zentralteils 39, so daß zwischen vorgenannter Außen­ kante 47 und dem Bewegungsraum 46 sich eine ringförmige Dichtfläche 48 ausbildet, die lediglich im Öffnungsbereich 43 eine breite Einkerbung 49 aufweist, die in Schwer­ kraftrichtung S abfällt. Zwischen der Einkerbung 49 und dem Bewegungsraum 46 ist zusätzlich noch eine geringe schwellenartige Erhöhung 50 angeordnet.
Die Kappe 34 wird nun mit Hilfe des beidendig als Klettband ausgebildeten Befestigungsband 41 am Körpergurt 29 befestigt. Hierzu weist der Körpergurt 29 (s. Fig. 19 bis 21), parallel zum Gurthalter 30 beidendig jeweils eine Flauschlasche 51 auf, an der die Kappe 35 befestigt werden kann.
In den Fig. 19 bis 21 erkennt man, daß der Körper­ gurt 29 einseitig mit einer Längenverstellvorrichtung 52 versehen ist, vor der jedoch lediglich ein Bügel 53 darge­ stellt ist. Ein Schenkel des Bügel 53 wird vom Körpergurt 29 umschlungen, während am anderen Schenkel ein textiles Verbindungselement 54 befestigt ist, welches mit seinem an­ deren Endbereich durch die Längsausparung A des Gurthalter 30 hindurchgeführt wird. An diesem textilen Zwischenstück 54 ist nun die vorbeschriebene Flauschlasche 51 angeordnet.
Nach der Befestigung der Kappe 34 am Körpergurt 29 er­ gibt sich nun folgende Situation im Inneren des Stomabeu­ tels 24. Dadurch, daß das Zentralteil 39 mit dem abgerunde­ ten Bewegungsraum 46 in die Rasterringanordnung 16/26 ein­ taucht, wird ein aus der Darmöffnung 11 heraustretender Darm-Prolaps innerhalb der Rasteranordnung 16/26 so gehal­ ten, daß keine Verletzung des Darmes erfolgen kann. Durch den im Bereich der Kappe 34 ausgebildeten Öffnungsbereich 43 ist, kann trotzdem der Darminhalt in Schwerkraftrichtung S problemlos in den Stomabeutel 24 eintreten, ohne daß die Gefahr besteht, daß der Prolaps sich ebenfalls in den Stomabeutel 24 bewegt.

Claims (13)

1. Vorrichtung (10) zur Abdeckung eines künstlichen Darmausgangs, der von einer auf der Haut eines Benutzers befestigbaren Klebefolie umgeben ist, an der ein erster Rasterring (16) angeordnet ist, dessen Öffnung (14) im wesentlichen mit der Darmöffnung (11) fluchtet und an dem ein in einen Stomabeutel (24) eingearbeiteter zweiter Rasterring (26) befestigbar ist, der mit einem in beidseitig angeordneten Laschen (27) einhakbaren Körpergurt (29) gesichert wird, wobei bei Gebrauch auf der Außenseite des Stomabeutels (24) gegenüberliegend der Darmöffnung (11) des Benutzers zum Schutz des Darm-Prolaps eine Abdeckung angeordnet ist, die bei aufrechter Haltung des Benutzers einen der Bewegung des Darminhalt in Schwerkraftrichtung in den Stomabeutel (24) ermöglichenden Abfluß zur Verfügung stellt, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung als flache, mit einer die beiden Rasterringe (16, 26) allseitig zumindest abschnittsweise umgreifenden Lagefixier­ einrichtung (38) versehene Rappe (34) ausgebildet ist und daß an einer Innenfläche (37) der Kappe (34) ein in den von den Rasterringen (16, 26) umfaßten Bereich eintauchendes Zentralteil (39), angeordnet ist, welches mittig bei Gebrauch eine vom Darm des Benutzers wegweisende Vertiefung als Bewegungsraum 46 für den Darmprolaps und eine weitgehend umlaufende den Bewegungsraum (46) abdichtende Dichtfläche (48) aufweist und daß der Bewegungsraum (46) bis auf einen in Schwerkraftrichtung weisenden, spaltförmigen Öffnungsbereich (43) im wesentlichen abge­ schlossen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Lagefixiereinrichtung (38) aus einem zumindest abschnittsweise umlaufenden, die beiden Raster­ ringe (16, 26) außen umgreifenden, an der Kappe (34) befe­ stigten Randstreifen gebildet wird.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, da­ durch gekennzeichnet, daß zwischen der Lagefixiereinrich­ tung (38) und dem Zentralteil (39) ein vollständig umlau­ fender Ringraum (40) vorhanden ist, in den bei Befestigung der Kappe (34) die Rasterringe (26, 26) unter Mitnahme des Stomabeutel (24) eintauchen.
4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagefixiereinrichtung (38) der Kappe (34) den Stomabeutel (24) gegen eine außen am erster Rasterring (16) umlaufende Anlagefläche (22) drückt, während die Dichtfläche (48) des Zentralteils (39) den Stomabeutel (24) bei gleichzeitiger Begrenzung des Bewegungsraumes (46) eines Darmprolaps gegen eine innerhalb des erster Rasterringes (16) umlaufende Anlagefläche (23) preßt.
5. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtrand (48) in Schwer­ kraftrichtung (S) weisend eine Einkerbung (49) zur Ausbil­ dung eines Öffnungsbereiches (43) für den Darminhalt auf­ weist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich­ net, daß zwischen dem im Zentralteil (31) angeordneten Be­ wegungsraum (46) und der Einkerbung (49) des Dichtrandes (48) eine schwellenartige Erhöhung (50) vorhanden ist, die zusätzlichen Schutz gegen das Eindringen des Darm-Prolaps in den Öffnungsbereich (43) bietet.
7. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Kappe (34) ein Befesti­ gungsband (41) zur separaten Anordnung an den Körpergurt (29) vorhanden ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagefixiereinrichtung (38) der Kappe (29) im Bereich der Befestigungslaschen (27) für den Körpergurt (29) sowie eines innerhalb des Stomabeutels (24) angeordneten Kohlebeutel unterbrochen oder eingesenkt ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (34) aus einer runden Blechplatte (35) gebildet wird, an der die Lage­ fixiereinrichtung (38) sowie das Zentralteil (39) klebbe­ festigt sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich­ net, daß die Lagefixiereinrichtung (38) und das Zen­ tralteil (39) aus einem Polymerisat des Äthylens, gebildet wird.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeich­ net, daß die Kappe (34) außenseitig mit einem Polymerisat des Äthylens kaschiert ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeich­ net, daß zwischen der Kaschierung (36) und einer entspre­ chend ausgebildeten Einsenkung (42) der Blechplatte (35) das Befestigungsband (41) zur Anordnung der Kappe (34) an den Körpergurt (29) vorhanden ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungsband (41) beidendig als am Körpergurt (29) lösbar befestigbares Klettband ausgebildet ist.
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