DE19900426A1 - Vorrichtung zur Verwaltung und Bereitstellung von medizinischen Geräten - Google Patents
Vorrichtung zur Verwaltung und Bereitstellung von medizinischen GerätenInfo
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Abstract
Zur Verwaltung und Bereitstellung von medizinischen und medizinisch-technischen Geräten wird eine Vorrichtung vorgeschlagen, die mehrere Ausgabefächer aufweist, wobei die Ausgabefächer zur Aufnahme dieser Geräte dienen. Die Ausgabefächer sind mit Türen verschlossen, die elektrisch betätigbare Schlösser aufweisen, und wobei die vorgeschlagene Vorrichtung weiterhin eine Einrichtung zur elektronischen Datenverarbeitung und eine Einrichtung zur Eingabe von Identifikationsdaten aufweist. Dabei steht die Einrichtung zur elektronischen Datenverarbeitung mit der Einrichtung zur Eingabe von Identifikationsdaten und mit den elektrisch betätigbaren Schlössern der Ausgabefächer in Datenverbindung.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verwaltung und
Bereitstellung von Geräten, insbesondere von medizinischen
Geräten, wie Infusions- und Spritzenpumpen.
Bisher wurden derartige medizinische Geräte, wie
Infusions- und Spritzenpumpen sowie Beatmungs-, O2-Durchfluß
meßgeräte und andere medizinisch-technische-Geräte, zwischen
den einzelnen Stationen eines Krankenhauses getauscht oder bei
einer medizintechnischen Verwaltung angefordert und dann
eingesetzt. Dabei tritt jedoch häufig der Effekt auf, daß die
einzelnen Stationen eines Krankenhauses zur Vermeidung von
Engpässen "Reservegeräte" halten und dadurch von den einzelnen
Stationen mehr Geräte angefordert werden als tatsächlich
benötigt werden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine
Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, mit der die
vorhandenen Geräte besonders wirtschaftlich eingesetzt werden
können.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt mit einer Vorrichtung mit den
Merkmalen des Patentanspruchs 1. Vorteilhafte Weiterbildungen
der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Nach dem Grundgedanken der Erfindung wird eine Vorrichtung
geschaffen, die mehrere Ausgabefächer aufweist, wobei die
Ausgabefächer zur Aufnahme der Geräte dienen und die
Ausgabefächer mit Türen verschlossen sind, die elektrisch
betätigbare Schlösser aufweisen. Weiterhin weist die
erfindungsgemäße Vorrichtung eine Einrichtung zur
elektronischen Datenverarbeitung und eine weitere Einrichtung
zur Eingabe von Identifikationsdaten auf, wobei die Einrichtung
zur elektronischen Datenverarbeitung mit der Einrichtung zur
Eingabe von Identifikationsdaten und mit den elektrisch
betätigbaren Schlössern in Datenverbindung steht. Mit einer
derartigen Vorrichtung, die auch als Geräte-Pool bezeichnet
wird, ist es möglich, die medizinischen Geräte ständig bereit
zu halten und beteiligten Gruppen, beispielsweise den Stationen
eines Krankenhauses, bei Bedarf zur Verfügung zu stellen. Nach
Eingabe von Identifikationsdaten kann dann von der Einrichtung
zur elektronischen Datenverarbeitung festgestellt werden, ob
eine berechtigte Anfrage vorliegt und dann ein entsprechender
Befehl zur Öffnung einer Tür gegeben werden, so daß dann das
gewünschte Gerät einem Ausgabefach entnommen werden kann. Durch
die dauerhafte Bereitstellung von Geräten durch eine derartige.
Vorrichtung oder einen derartigen Geräte-Pool sinkt die Neigung
zur Bereithaltung von "Reservegeräten" oder zur Beschaffung von
Geräten von anderen Stationen. Dies hat den Vorteil, daß der
tatsächliche Bedarf transparent wird und entsprechende Geräte
in den tatsächlich benötigten Mengen beschafft werden können.
Außerdem läßt sich eine solche Vorrichtung mit einem besonders
geringen Personalaufwand betreiben.
In einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist
vorgesehen, daß in den Ausgabefächern Stromanschlüsse
vorgesehen sind. Dadurch ist es möglich, die dort lagernden
Geräte an die Stromanschlüsse anzuschließen, um deren Akkus
aufzuladen, so daß bei der Entnahme des Gerätes sichergestellt
ist, daß die entsprechenden Geräte auch tatsächlich
einsatzbereit sind. Dabei ist es besonders günstig eine
Zeitschaltuhr mit den Stromanschlüssen zu koppeln, so daß eine
bestimmte Ladezeit von beispielsweise 2 Stunden pro Tag
festgelegt wird. Auf diese Weise wird sichergestellt, daß die
Geräte ständig einsatzbereit sind und zugleich wird der
Stromverbrauch gering gehalten. Weiterhin ist jedem Ausgabefach
bevorzugt eine optische Anzeige, beispielsweise eine LED-
Anzeige zur Anzeige von einfachen Informationen oder ein
Display zur Anzeige von umfangreichen Informationen,
zugeordnet. Diese optische Anzeige steht ebenfalls in
Datenverbindung mit der Einrichtung zur elektronischen
Datenverarbeitung und kann je nach Einstellung der Einrichtung
zur elektronischen Datenverarbeitung verschiedene Informationen
wiedergeben. Die Anzeigen können beispielsweise so geschaltet
sein, daß eine entsprechende Information wiedergegeben wird,
wenn in dem entsprechenden Ausgabefach ein Gerät gelagert ist
oder wenn in dem Ausgabefach ein Gerät gelagert ist und
gleichzeitig dieses Gerät an den Stromanschluß angeschlossen
ist. Weiterhin kann die Einrichtung zur elektronischen
Datenverarbeitung auch derart mit den optischen Anzeigen in
Verbindung stehen, daß nach Anforderung eines Gerätes eine
optische Anzeige auf ein bestimmtes Fach hinweist. Bei
Verwendung von LED's ist dann nur noch eine LED auf "EIN"
geschaltet, nämlich die LED, die dem Ausgabefach zugeordnet
ist, in dem das zu entnehmende Gerät lagert. In einer anderen
besonders bevorzugten Weiterbildung der Erfindung sind
insbesondere im Bedienungsbereich eine Mehrzahl von LED-
Anzeigen vorgesehen, die dem Benutzer anzeigen, welche Geräte
überhaupt vorhanden sind und entnommen werden können. Wenn mit
der Vorrichtung beispielsweise fünf verschiedene Gerätearten
gelagert und verwaltet werden, so ist jeder Geräteart eine LED
zugeordnet, die dann leuchtet, wenn mindestens ein
entnahmebereites Gerät in der Vorrichtung vorhanden ist.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist
die Einrichtung zur Eingabe von Identifikationsdaten ein
Barcode-Lesegerät zum Lesen eines auf einer zugeführten Karte
befindlichen Barcodes auf. Auf diese Weise können die zum
Bedienen der Vorrichtung befugten Benutzer durch entsprechende
Verteilung der Karten ausgewählt werden. Besonders bevorzugt ist
zusätzlich ein Tastenfeld zur Eingabe einer mehrstelligen Zahl
vorgesehen, so daß der Benutzer zur Identifikation eine
mehrstellige Zahl eingeben muß. Insbesondere bei der
Kombination einer zuzuführenden Karte bei gleichzeitiger
Eingabe einer mehrstelligen Zahl ist sichergestellt, daß die
Entnahme von Geräten nur in der vorgesehenen Weise erfolgt. Bei
der einzugebenden Zahl handelt es sich bevorzugt um die
Stationsnummer, die auch im Rechner gespeichert ist, so daß von
der Einrichtung zur elektronischen Datenverarbeitung überprüft
werden kann, ob die zugeführte Karte tatsächlich für die
Station ausgegeben worden ist, für die eine Eingabe erfolgt.
Nur wenn diese Daten übereinstimmen bzw. in einer vorbestimmten
Weise miteinander korrelieren, so wird von der Einrichtung zur
elektronischen Datenverarbeitung ein Datenimpuls ausgegeben,
der bewirkt, daß die elektrisch betätigbaren Schlösser
freigegeben werden, so daß vom Benutzer die Tür eines
Ausgabefachs geöffnet und das entsprechende, vorher ausgewählte
Gerät entnommen werden kann. Die zu öffnende Tür wird bevorzugt
mit der optischen Anzeige angezeigt und das Schloß für etwa 45
Sekunden betätigt, so daß innerhalb dieser Zeitspanne die Tür
des Ausgabefachs geöffnet werden kann. In dem Ausgabefach ist
bevorzugt eine Einrichtung zum Zuziehen der Tür, insbesondere
eine Zugfeder angeordnet, so daß die Tür des Ausgabefachs nach
Ablauf der genannten Zeit von der Zugfeder wieder in das Schloß
gezogen wird. Nur in dem Zeitraum, in dem das elektrisch
betätigbare Schloß betätigt wird, kann daher die Tür geöffnet
werden.
In einer Weiterbildung der Erfindung ist die Einrichtung
zur elektronischen Datenverarbeitung so ausgelegt, daß jedem
Gerät spezifische Kennzahlen, nämlich eine Bezeichnung, ein
Typ, eine Fabriknummer und eine Inventarnummer zugeordnet sind.
Auf diese Weise wird die Verwaltung der bereitgestellten Geräte
vereinfacht. Weiterhin wird jeder Entnahme eines Gerätes die
entsprechenden Gerätedaten, eine Stationsnummer und ein
Rückgabedatum zugeordnet. Durch die datenmäßige Erfassung und
Speicherung dieser Daten kann einerseits der Verbleib und damit
auch die Rückgabe der entnommenen Geräte überwacht werden und
andererseits kann auf diese Weise sichergestellt werden, daß
die Geräte in Abhängigkeit von der Benutzungsdauer und -häufig
keit entsprechend gewartet und überarbeitet werden. Durch die
Erfassung der Entnahmevorgänge läßt sich auch der tatsächliche
Bedarf besser erfassen, so daß Neuanschaffungen bedarfsgerecht
Vorgenommen werden können und dem Budget der Bereiche
angerechnet werden kann (leasing der Stationen).
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines in der
Zeichnung dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiels weiter
erläutert. Im einzelnen zeigen die schematischen Darstellungen
in:
Fig. 1 eine Vorderansicht einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung und;
Fig. 2 eine schematische Darstellung des Verfahrens
ablaufes bei der Bedienung der erfindungs
gemäßen Vorrichtung.
In Fig. 1 ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung
dargestellt, die insgesamt mit 1 bezeichnet ist. Diese
Vorrichtung weist im dargestellten Ausführungsbeispiel 20
Ausgabefächer auf, die mit 10 bis 29 durchnumeriert sind. Die
Vorrichtung kann jedoch auch durchaus mit mehr oder weniger
Ausgabefächern 2 ausgestattet sein. Die Ausgabefächer 2 haben
derartige Abmessungen, daß die aufgenommenen Geräte, wie
Infusions- und Spritzenpumpen sowie Beatmungsgeräte oder O2-
Durchflußmeßgeräte oder andere medizinische Geräte ohne
weiteres in ihnen verstaut werden können. Die Ausgabefächer 2
sind mit Türen 3 verschlossen, die elektrisch betätigbare
Schlösser 4 aufweisen. Diese elektrisch betätigbaren Schlösser
4 stehen mit einer Einrichtung zur elektronischen
Datenverarbeitung 5, die von einem Computer gebildet wird, in
Datenverbindung. Der Computer kann also einen Befehl zur
Betätigung des Schlosses 4 und damit zur Öffnung der Tür 3 und
zur Freigabe des in dem Ausgabefach 2 gelagerten Geräts geben.
Am linken Rand ist eine Tür 3 eines Ausgabefachs 2 geöffnet. In
diesem Fach 2 ist ein Stromanschluß 9 dargestellt, über den die
in dem Ausgabefach 2 gelagerten Geräte aufgeladen werden
können, so daß bei der Entnahme des Gerätes ein eventuell im
Gerät, vorhandener Akku aufgeladen ist und das Gerät voll
einsatzbereit ist. Die Einrichtung zur elektronischen
Datenverarbeitung 5 befindet sich im Inneren der Vorrichtung 1
und ist für den Benutzer nicht ohne weiteres zugänglich. Von
außen zugänglich ist die Einrichtung zur Eingabe von
Identifikationsdaten, die hier von einem Barcode-Lesegerät 6
und einem Tastenfeld 7 gebildet werden. Nach Eingabe einer
Karte mit einem darauf befindlichen Barcode in das Barcode-
Lesegerät 6 und nach Eingabe einer mehrstelligen Zahl auf dem
Tastenfeld 7 wird von der Einrichtung zur elektronischen
Datenverarbeitung 5 überprüft, ob die eingegebenen Daten in
einer vorbestimmten Weise miteinander korrelieren, insbesondere
ob eine über das Tastenfeld 7 eingegebene Stationsnummer mit
der auf der Karte gespeicherten Stationsnummer übereinstimmt.
Ist eine solche Übereinstimmung gegeben, wird über eine
optische Anzeige oder eventuell auch über den entsprechenden
Bildschirm des Computers, der die Einrichtung zur
elektronischen Datenverarbeitung 5 bildet, dem Benutzer
angezeigt, welche Geräte zur Verfügung stehen. Nach
entsprechender Auswahl über das Tastenfeld 7 wird von der
Einrichtung zur elektronischen Datenverarbeitung 5 das
elektrisch betätigbare Schloß 4 eines bestimmten Ausgabefachs 2
betätigt. Die Nummer des zu öffnenden Ausgabefachs 2 wird dabei
zum einen über die Anzeigefläche 10 und zum anderen über die
entsprechende optische Anzeige 8 des jeweils zu öffnenden
Ausgabefachs 2 angezeigt.
Die Türen 3 der Fächer 2 sind bevorzugt mit einer Zugfeder
oder einer anderen Einrichtung vorgespannt, so daß die Türen
von alleine ins Schloß fallen. Zur Entnahme werden die
elektrisch betätigbaren Schlösser 4 betätigt, so daß dann die
Tür geöffnet ist. Wenn die Tür 3 dann jedoch nicht mehr manuell
offengehalten wird, wird sie von der Zugfeder zurück an den
Anschlag gezogen und rastet wieder ein, sobald das elektrisch
betätigbare Schloß nicht mehr von der Einrichtung zur
elektronischen Datenverarbeitung freigegeben wird.
In Fig. 2 ist schematisch das Verfahren zum Betrieb der
erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt. Bei 11 findet der
Start statt, bei dem die Vorrichtung und insbesondere die
Einrichtung zur elektronischen Datenverarbeitung vorbereitet
und initialisiert wird. Im ersten Verfahrensschritt 12 findet
zunächst eine Barcode-Abfrage statt, bei der der auf einer
Karte zugeführte Barcode mit Hilfe des Barcode-Lesegerätes 6
eingelesen und geprüft wird. Ergibt sich eine unzulässige
Barcode-Eingabe so wird der Vorgang abgebrochen, so wie es in
Fig. 2 mit den Pfeilen 13 und 14 angedeutet ist. Im zweiten
Verfahrensschritt 15 wird die Stationsnummer abgefragt, die
über das Zahlenfeld 7 eingegeben werden kann. Die eingegebene
Stationsnummer wird mit den in dem Barcode enthaltenen
Informationen verglichen. Falls eine falsche Nummer eingegeben
wird, führt dies, wie mit dem Pfeil 16 darstellt ist, zu einem
Abbruch und zum Neubeginn des Verfahrens. Wenn die richtigen
Nummern eingegeben sind, kann ein Serviceprogramm 17 aktiviert
werden, mit dem weitere Informationen angefordert werden
können. Nach Eingabe der richtigen Stationsnummer im Schritt 15
wird dann im Schritt 18 die gewünschte Geräteart eingegeben,
mit der der Bediener spezifiziert, welche Art von Gerät von ihm
entnommen werden soll. Im vierten. Schritt. 19 wird dies noch
einmal bestätigt. Hierbei ist jederzeit ein Abbruch möglich,
der mit dem Pfeil 22 angedeutet ist. Nach Bestätigung des
gewünschten Geräts im Schritt 19 wird dies in der Anzeige
dargestellt. Im anschließenden fünften Schritt 20 erfolgt die
Ausgabe des Gerätes. Dabei wird von der. Einrichtung zur
elektronischen Datenverarbeitung 5 der gewünschten Geräteart
ein bestimmtes, in einem Ausgabefach liegendes Gerät
zugeordnet, bevorzugt das Gerät, das dort bereits am längsten
liegt, und die optische Anzeige 8 des betreffenden Fachs wird
zusammen mit dem elektrisch betätigbaren Schloß aktiviert.
Weiterhin werden in der Anzeigefläche 10 die Gerätedaten, die
Fachnummer und das Rückgabedatum angezeigt. Das elektrisch
betätigbare Schloß wird für etwa eine Minute betätigt, so daß
in dieser Zeit die Tür geöffnet werden kann. Im nächsten
Schritt 21 wird in der Anzeigefläche 10 dazu aufgefordert, die
Tür zu schließen, so daß der Vorgang dann abgeschlossen ist.
Jeder Schritt wird dabei in einer Datenbank protokolliert, so
daß dann auch eine statistische Erfassung und Auswertung der
Entnahmevorgänge durchgeführt werden kann. Nach der Benutzung
der Geräte werden diese an die medizintechnische Verwaltung
zurückgegeben, von dieser gewartet und erneut in der
erfindungsgemäßen Vorrichtung bereitgestellt, auf die jederzeit
zugegriffen werden kann. Alternativ kann die Rückgabe der
Geräte auch direkt an die erfindungsgemäße Vorrichtung
erfolgen, sofern freie Ausgabefächer vorhanden sind. Eine
entsprechende Information erhält der Benutzer über die
Anzeigefläche. Insbesondere wird auf dem Monitor oder dem
Bildschirm der Einrichtung zu elektronischen Datenverarbeitung
5 angezeigt, daß die Rückgabe über den Gerätepool möglich oder
nicht möglich ist. Bei der Geräterückgabe wird die
Inventarnummer des Gerätes abgefragt und dem Benutzer eine
Code-Nummer mitgeteilt. Nach Abschluß der Eingabe wird die Tür
eines leeren Fachs geöffnet und die Rückgabe kann stattfinden.
Claims (9)
1. Vorrichtung zur Verwaltung und Bereitstellung von
Geräten, insbesondere von medizinischen Geräten, wie Infusions-
und Spritzenpumpen,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorrichtung (1) mehrere Ausgabefächer (2) aufweist,
daß die Ausgabefächer (2) zur Aufnahme der Geräte dienen,
daß die Ausgabefächer (2) mit Türen (3) verschlossen sind, die
elektrisch betätigbare Schlösser (4) aufweisen,
daß die Vorrichtung eine Einrichtung zur elektronischen
Datenverarbeitung (5) aufweist,
daß die Vorrichtung eine Einrichtung zur Eingabe von
Identifikationsdaten aufweist,
daß die Einrichtung zur elektronischen Datenverarbeitung (5) mit
der Einrichtung zur Eingabe von Identifikationsdaten und mit den
elektrisch betätigbaren Schlössern (4) der Ausgabefächer (2) in
Datenverbindung steht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß in den Ausgabefächern (2) Stromanschlüsse (9) vorgesehen
sind.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Geräteart und jedem Ausgabefach (2) eine optische
Anzeige (8) zugeordnet ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung zur Eingabe von Identifikationsdaten ein
Barcode-Lesegerät (6) zum Lesen eines auf einer zugeführten Karte
befindlichen Barcodes aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung zur Eingabe von Identifikationsdaten ein
Tastenfeld (7) zur Eingabe einer mehrstelligen Zahl aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung zur elektronischen Datenverarbeitung (5) so
ausgelegt ist, daß die elektrisch betätigbaren Schlösser (4) nur
freigegeben werden, wenn eine auf der zugeführten Karte
enthaltene Nummer und eine über das Tastenfeld (7) eingegebene
Zahl in vorbestimmter Weise miteinander korrelieren.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung zur elektronischen Datenverarbeitung (5) so
ausgelegt ist, daß jedem Gerät eine Bezeichnung, ein Typ, eine
Fabriknummer und eine Inventarnummer zugeordnet sind.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung zur elektronischen Datenverarbeitung (5) so
ausgelegt ist, daß jeder Entnahme eines Gerätes die Gerätedaten,
eine Stationsnummer und ein Rückgabedatum zugeordnet sind.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichent,
daß die Türen (3) der Ausgabefächer (2) mit einer Feder
vorgespannt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999100426 DE19900426A1 (de) | 1999-01-08 | 1999-01-08 | Vorrichtung zur Verwaltung und Bereitstellung von medizinischen Geräten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999100426 DE19900426A1 (de) | 1999-01-08 | 1999-01-08 | Vorrichtung zur Verwaltung und Bereitstellung von medizinischen Geräten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19900426A1 true DE19900426A1 (de) | 2000-07-13 |
Family
ID=7893763
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999100426 Withdrawn DE19900426A1 (de) | 1999-01-08 | 1999-01-08 | Vorrichtung zur Verwaltung und Bereitstellung von medizinischen Geräten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19900426A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29922736U1 (de) | 1999-12-24 | 2001-05-03 | B. Braun Melsungen Ag, 34212 Melsungen | Infusionsvorrichtung mit mehreren Infusionspumpen |
| DE102008047084A1 (de) * | 2008-09-12 | 2010-03-25 | Servicecontrol Transparentmanagement Ag | Vorrichtung zur reversiblen Zuordnung von Gegenständen zu Personen |
-
1999
- 1999-01-08 DE DE1999100426 patent/DE19900426A1/de not_active Withdrawn
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29922736U1 (de) | 1999-12-24 | 2001-05-03 | B. Braun Melsungen Ag, 34212 Melsungen | Infusionsvorrichtung mit mehreren Infusionspumpen |
| DE102008047084A1 (de) * | 2008-09-12 | 2010-03-25 | Servicecontrol Transparentmanagement Ag | Vorrichtung zur reversiblen Zuordnung von Gegenständen zu Personen |
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