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DE19900426A1 - Vorrichtung zur Verwaltung und Bereitstellung von medizinischen Geräten - Google Patents

Vorrichtung zur Verwaltung und Bereitstellung von medizinischen Geräten

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Publication number
DE19900426A1
DE19900426A1 DE1999100426 DE19900426A DE19900426A1 DE 19900426 A1 DE19900426 A1 DE 19900426A1 DE 1999100426 DE1999100426 DE 1999100426 DE 19900426 A DE19900426 A DE 19900426A DE 19900426 A1 DE19900426 A1 DE 19900426A1
Authority
DE
Germany
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compartments
data processing
electronic data
devices
output
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE1999100426
Other languages
English (en)
Inventor
Norbert Boeckmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
STAEDTISCHE KLINIKEN OLDENBURG
Original Assignee
STAEDTISCHE KLINIKEN OLDENBURG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by STAEDTISCHE KLINIKEN OLDENBURG filed Critical STAEDTISCHE KLINIKEN OLDENBURG
Priority to DE1999100426 priority Critical patent/DE19900426A1/de
Publication of DE19900426A1 publication Critical patent/DE19900426A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F11/00Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
    • G07F11/62Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles in which the articles are stored in compartments in fixed receptacles
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M5/00Devices for bringing media into the body in a subcutaneous, intra-vascular or intramuscular way; Accessories therefor, e.g. filling or cleaning devices, arm-rests
    • A61M5/14Infusion devices, e.g. infusing by gravity; Blood infusion; Accessories therefor
    • A61M5/168Means for controlling media flow to the body or for metering media to the body, e.g. drip meters, counters ; Monitoring media flow to the body
    • A61M5/172Means for controlling media flow to the body or for metering media to the body, e.g. drip meters, counters ; Monitoring media flow to the body electrical or electronic
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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Abstract

Zur Verwaltung und Bereitstellung von medizinischen und medizinisch-technischen Geräten wird eine Vorrichtung vorgeschlagen, die mehrere Ausgabefächer aufweist, wobei die Ausgabefächer zur Aufnahme dieser Geräte dienen. Die Ausgabefächer sind mit Türen verschlossen, die elektrisch betätigbare Schlösser aufweisen, und wobei die vorgeschlagene Vorrichtung weiterhin eine Einrichtung zur elektronischen Datenverarbeitung und eine Einrichtung zur Eingabe von Identifikationsdaten aufweist. Dabei steht die Einrichtung zur elektronischen Datenverarbeitung mit der Einrichtung zur Eingabe von Identifikationsdaten und mit den elektrisch betätigbaren Schlössern der Ausgabefächer in Datenverbindung.

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verwaltung und Bereitstellung von Geräten, insbesondere von medizinischen Geräten, wie Infusions- und Spritzenpumpen.
Bisher wurden derartige medizinische Geräte, wie Infusions- und Spritzenpumpen sowie Beatmungs-, O2-Durchfluß­ meßgeräte und andere medizinisch-technische-Geräte, zwischen den einzelnen Stationen eines Krankenhauses getauscht oder bei einer medizintechnischen Verwaltung angefordert und dann eingesetzt. Dabei tritt jedoch häufig der Effekt auf, daß die einzelnen Stationen eines Krankenhauses zur Vermeidung von Engpässen "Reservegeräte" halten und dadurch von den einzelnen Stationen mehr Geräte angefordert werden als tatsächlich benötigt werden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, mit der die vorhandenen Geräte besonders wirtschaftlich eingesetzt werden können.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt mit einer Vorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Nach dem Grundgedanken der Erfindung wird eine Vorrichtung geschaffen, die mehrere Ausgabefächer aufweist, wobei die Ausgabefächer zur Aufnahme der Geräte dienen und die Ausgabefächer mit Türen verschlossen sind, die elektrisch betätigbare Schlösser aufweisen. Weiterhin weist die erfindungsgemäße Vorrichtung eine Einrichtung zur elektronischen Datenverarbeitung und eine weitere Einrichtung zur Eingabe von Identifikationsdaten auf, wobei die Einrichtung zur elektronischen Datenverarbeitung mit der Einrichtung zur Eingabe von Identifikationsdaten und mit den elektrisch betätigbaren Schlössern in Datenverbindung steht. Mit einer derartigen Vorrichtung, die auch als Geräte-Pool bezeichnet wird, ist es möglich, die medizinischen Geräte ständig bereit zu halten und beteiligten Gruppen, beispielsweise den Stationen eines Krankenhauses, bei Bedarf zur Verfügung zu stellen. Nach Eingabe von Identifikationsdaten kann dann von der Einrichtung zur elektronischen Datenverarbeitung festgestellt werden, ob eine berechtigte Anfrage vorliegt und dann ein entsprechender Befehl zur Öffnung einer Tür gegeben werden, so daß dann das gewünschte Gerät einem Ausgabefach entnommen werden kann. Durch die dauerhafte Bereitstellung von Geräten durch eine derartige. Vorrichtung oder einen derartigen Geräte-Pool sinkt die Neigung zur Bereithaltung von "Reservegeräten" oder zur Beschaffung von Geräten von anderen Stationen. Dies hat den Vorteil, daß der tatsächliche Bedarf transparent wird und entsprechende Geräte in den tatsächlich benötigten Mengen beschafft werden können. Außerdem läßt sich eine solche Vorrichtung mit einem besonders geringen Personalaufwand betreiben.
In einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß in den Ausgabefächern Stromanschlüsse vorgesehen sind. Dadurch ist es möglich, die dort lagernden Geräte an die Stromanschlüsse anzuschließen, um deren Akkus aufzuladen, so daß bei der Entnahme des Gerätes sichergestellt ist, daß die entsprechenden Geräte auch tatsächlich einsatzbereit sind. Dabei ist es besonders günstig eine Zeitschaltuhr mit den Stromanschlüssen zu koppeln, so daß eine bestimmte Ladezeit von beispielsweise 2 Stunden pro Tag festgelegt wird. Auf diese Weise wird sichergestellt, daß die Geräte ständig einsatzbereit sind und zugleich wird der Stromverbrauch gering gehalten. Weiterhin ist jedem Ausgabefach bevorzugt eine optische Anzeige, beispielsweise eine LED- Anzeige zur Anzeige von einfachen Informationen oder ein Display zur Anzeige von umfangreichen Informationen, zugeordnet. Diese optische Anzeige steht ebenfalls in Datenverbindung mit der Einrichtung zur elektronischen Datenverarbeitung und kann je nach Einstellung der Einrichtung zur elektronischen Datenverarbeitung verschiedene Informationen wiedergeben. Die Anzeigen können beispielsweise so geschaltet sein, daß eine entsprechende Information wiedergegeben wird, wenn in dem entsprechenden Ausgabefach ein Gerät gelagert ist oder wenn in dem Ausgabefach ein Gerät gelagert ist und gleichzeitig dieses Gerät an den Stromanschluß angeschlossen ist. Weiterhin kann die Einrichtung zur elektronischen Datenverarbeitung auch derart mit den optischen Anzeigen in Verbindung stehen, daß nach Anforderung eines Gerätes eine optische Anzeige auf ein bestimmtes Fach hinweist. Bei Verwendung von LED's ist dann nur noch eine LED auf "EIN" geschaltet, nämlich die LED, die dem Ausgabefach zugeordnet ist, in dem das zu entnehmende Gerät lagert. In einer anderen besonders bevorzugten Weiterbildung der Erfindung sind insbesondere im Bedienungsbereich eine Mehrzahl von LED- Anzeigen vorgesehen, die dem Benutzer anzeigen, welche Geräte überhaupt vorhanden sind und entnommen werden können. Wenn mit der Vorrichtung beispielsweise fünf verschiedene Gerätearten gelagert und verwaltet werden, so ist jeder Geräteart eine LED zugeordnet, die dann leuchtet, wenn mindestens ein entnahmebereites Gerät in der Vorrichtung vorhanden ist.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist die Einrichtung zur Eingabe von Identifikationsdaten ein Barcode-Lesegerät zum Lesen eines auf einer zugeführten Karte befindlichen Barcodes auf. Auf diese Weise können die zum Bedienen der Vorrichtung befugten Benutzer durch entsprechende Verteilung der Karten ausgewählt werden. Besonders bevorzugt ist zusätzlich ein Tastenfeld zur Eingabe einer mehrstelligen Zahl vorgesehen, so daß der Benutzer zur Identifikation eine mehrstellige Zahl eingeben muß. Insbesondere bei der Kombination einer zuzuführenden Karte bei gleichzeitiger Eingabe einer mehrstelligen Zahl ist sichergestellt, daß die Entnahme von Geräten nur in der vorgesehenen Weise erfolgt. Bei der einzugebenden Zahl handelt es sich bevorzugt um die Stationsnummer, die auch im Rechner gespeichert ist, so daß von der Einrichtung zur elektronischen Datenverarbeitung überprüft werden kann, ob die zugeführte Karte tatsächlich für die Station ausgegeben worden ist, für die eine Eingabe erfolgt. Nur wenn diese Daten übereinstimmen bzw. in einer vorbestimmten Weise miteinander korrelieren, so wird von der Einrichtung zur elektronischen Datenverarbeitung ein Datenimpuls ausgegeben, der bewirkt, daß die elektrisch betätigbaren Schlösser freigegeben werden, so daß vom Benutzer die Tür eines Ausgabefachs geöffnet und das entsprechende, vorher ausgewählte Gerät entnommen werden kann. Die zu öffnende Tür wird bevorzugt mit der optischen Anzeige angezeigt und das Schloß für etwa 45 Sekunden betätigt, so daß innerhalb dieser Zeitspanne die Tür des Ausgabefachs geöffnet werden kann. In dem Ausgabefach ist bevorzugt eine Einrichtung zum Zuziehen der Tür, insbesondere eine Zugfeder angeordnet, so daß die Tür des Ausgabefachs nach Ablauf der genannten Zeit von der Zugfeder wieder in das Schloß gezogen wird. Nur in dem Zeitraum, in dem das elektrisch betätigbare Schloß betätigt wird, kann daher die Tür geöffnet werden.
In einer Weiterbildung der Erfindung ist die Einrichtung zur elektronischen Datenverarbeitung so ausgelegt, daß jedem Gerät spezifische Kennzahlen, nämlich eine Bezeichnung, ein Typ, eine Fabriknummer und eine Inventarnummer zugeordnet sind. Auf diese Weise wird die Verwaltung der bereitgestellten Geräte vereinfacht. Weiterhin wird jeder Entnahme eines Gerätes die entsprechenden Gerätedaten, eine Stationsnummer und ein Rückgabedatum zugeordnet. Durch die datenmäßige Erfassung und Speicherung dieser Daten kann einerseits der Verbleib und damit auch die Rückgabe der entnommenen Geräte überwacht werden und andererseits kann auf diese Weise sichergestellt werden, daß die Geräte in Abhängigkeit von der Benutzungsdauer und -häufig­ keit entsprechend gewartet und überarbeitet werden. Durch die Erfassung der Entnahmevorgänge läßt sich auch der tatsächliche Bedarf besser erfassen, so daß Neuanschaffungen bedarfsgerecht Vorgenommen werden können und dem Budget der Bereiche angerechnet werden kann (leasing der Stationen).
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiels weiter erläutert. Im einzelnen zeigen die schematischen Darstellungen in:
Fig. 1 eine Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung und;
Fig. 2 eine schematische Darstellung des Verfahrens­ ablaufes bei der Bedienung der erfindungs­ gemäßen Vorrichtung.
In Fig. 1 ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung dargestellt, die insgesamt mit 1 bezeichnet ist. Diese Vorrichtung weist im dargestellten Ausführungsbeispiel 20 Ausgabefächer auf, die mit 10 bis 29 durchnumeriert sind. Die Vorrichtung kann jedoch auch durchaus mit mehr oder weniger Ausgabefächern 2 ausgestattet sein. Die Ausgabefächer 2 haben derartige Abmessungen, daß die aufgenommenen Geräte, wie Infusions- und Spritzenpumpen sowie Beatmungsgeräte oder O2- Durchflußmeßgeräte oder andere medizinische Geräte ohne weiteres in ihnen verstaut werden können. Die Ausgabefächer 2 sind mit Türen 3 verschlossen, die elektrisch betätigbare Schlösser 4 aufweisen. Diese elektrisch betätigbaren Schlösser 4 stehen mit einer Einrichtung zur elektronischen Datenverarbeitung 5, die von einem Computer gebildet wird, in Datenverbindung. Der Computer kann also einen Befehl zur Betätigung des Schlosses 4 und damit zur Öffnung der Tür 3 und zur Freigabe des in dem Ausgabefach 2 gelagerten Geräts geben. Am linken Rand ist eine Tür 3 eines Ausgabefachs 2 geöffnet. In diesem Fach 2 ist ein Stromanschluß 9 dargestellt, über den die in dem Ausgabefach 2 gelagerten Geräte aufgeladen werden können, so daß bei der Entnahme des Gerätes ein eventuell im Gerät, vorhandener Akku aufgeladen ist und das Gerät voll einsatzbereit ist. Die Einrichtung zur elektronischen Datenverarbeitung 5 befindet sich im Inneren der Vorrichtung 1 und ist für den Benutzer nicht ohne weiteres zugänglich. Von außen zugänglich ist die Einrichtung zur Eingabe von Identifikationsdaten, die hier von einem Barcode-Lesegerät 6 und einem Tastenfeld 7 gebildet werden. Nach Eingabe einer Karte mit einem darauf befindlichen Barcode in das Barcode- Lesegerät 6 und nach Eingabe einer mehrstelligen Zahl auf dem Tastenfeld 7 wird von der Einrichtung zur elektronischen Datenverarbeitung 5 überprüft, ob die eingegebenen Daten in einer vorbestimmten Weise miteinander korrelieren, insbesondere ob eine über das Tastenfeld 7 eingegebene Stationsnummer mit der auf der Karte gespeicherten Stationsnummer übereinstimmt. Ist eine solche Übereinstimmung gegeben, wird über eine optische Anzeige oder eventuell auch über den entsprechenden Bildschirm des Computers, der die Einrichtung zur elektronischen Datenverarbeitung 5 bildet, dem Benutzer angezeigt, welche Geräte zur Verfügung stehen. Nach entsprechender Auswahl über das Tastenfeld 7 wird von der Einrichtung zur elektronischen Datenverarbeitung 5 das elektrisch betätigbare Schloß 4 eines bestimmten Ausgabefachs 2 betätigt. Die Nummer des zu öffnenden Ausgabefachs 2 wird dabei zum einen über die Anzeigefläche 10 und zum anderen über die entsprechende optische Anzeige 8 des jeweils zu öffnenden Ausgabefachs 2 angezeigt.
Die Türen 3 der Fächer 2 sind bevorzugt mit einer Zugfeder oder einer anderen Einrichtung vorgespannt, so daß die Türen von alleine ins Schloß fallen. Zur Entnahme werden die elektrisch betätigbaren Schlösser 4 betätigt, so daß dann die Tür geöffnet ist. Wenn die Tür 3 dann jedoch nicht mehr manuell offengehalten wird, wird sie von der Zugfeder zurück an den Anschlag gezogen und rastet wieder ein, sobald das elektrisch betätigbare Schloß nicht mehr von der Einrichtung zur elektronischen Datenverarbeitung freigegeben wird.
In Fig. 2 ist schematisch das Verfahren zum Betrieb der erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt. Bei 11 findet der Start statt, bei dem die Vorrichtung und insbesondere die Einrichtung zur elektronischen Datenverarbeitung vorbereitet und initialisiert wird. Im ersten Verfahrensschritt 12 findet zunächst eine Barcode-Abfrage statt, bei der der auf einer Karte zugeführte Barcode mit Hilfe des Barcode-Lesegerätes 6 eingelesen und geprüft wird. Ergibt sich eine unzulässige Barcode-Eingabe so wird der Vorgang abgebrochen, so wie es in Fig. 2 mit den Pfeilen 13 und 14 angedeutet ist. Im zweiten Verfahrensschritt 15 wird die Stationsnummer abgefragt, die über das Zahlenfeld 7 eingegeben werden kann. Die eingegebene Stationsnummer wird mit den in dem Barcode enthaltenen Informationen verglichen. Falls eine falsche Nummer eingegeben wird, führt dies, wie mit dem Pfeil 16 darstellt ist, zu einem Abbruch und zum Neubeginn des Verfahrens. Wenn die richtigen Nummern eingegeben sind, kann ein Serviceprogramm 17 aktiviert werden, mit dem weitere Informationen angefordert werden können. Nach Eingabe der richtigen Stationsnummer im Schritt 15 wird dann im Schritt 18 die gewünschte Geräteart eingegeben, mit der der Bediener spezifiziert, welche Art von Gerät von ihm entnommen werden soll. Im vierten. Schritt. 19 wird dies noch einmal bestätigt. Hierbei ist jederzeit ein Abbruch möglich, der mit dem Pfeil 22 angedeutet ist. Nach Bestätigung des gewünschten Geräts im Schritt 19 wird dies in der Anzeige dargestellt. Im anschließenden fünften Schritt 20 erfolgt die Ausgabe des Gerätes. Dabei wird von der. Einrichtung zur elektronischen Datenverarbeitung 5 der gewünschten Geräteart ein bestimmtes, in einem Ausgabefach liegendes Gerät zugeordnet, bevorzugt das Gerät, das dort bereits am längsten liegt, und die optische Anzeige 8 des betreffenden Fachs wird zusammen mit dem elektrisch betätigbaren Schloß aktiviert. Weiterhin werden in der Anzeigefläche 10 die Gerätedaten, die Fachnummer und das Rückgabedatum angezeigt. Das elektrisch betätigbare Schloß wird für etwa eine Minute betätigt, so daß in dieser Zeit die Tür geöffnet werden kann. Im nächsten Schritt 21 wird in der Anzeigefläche 10 dazu aufgefordert, die Tür zu schließen, so daß der Vorgang dann abgeschlossen ist. Jeder Schritt wird dabei in einer Datenbank protokolliert, so daß dann auch eine statistische Erfassung und Auswertung der Entnahmevorgänge durchgeführt werden kann. Nach der Benutzung der Geräte werden diese an die medizintechnische Verwaltung zurückgegeben, von dieser gewartet und erneut in der erfindungsgemäßen Vorrichtung bereitgestellt, auf die jederzeit zugegriffen werden kann. Alternativ kann die Rückgabe der Geräte auch direkt an die erfindungsgemäße Vorrichtung erfolgen, sofern freie Ausgabefächer vorhanden sind. Eine entsprechende Information erhält der Benutzer über die Anzeigefläche. Insbesondere wird auf dem Monitor oder dem Bildschirm der Einrichtung zu elektronischen Datenverarbeitung 5 angezeigt, daß die Rückgabe über den Gerätepool möglich oder nicht möglich ist. Bei der Geräterückgabe wird die Inventarnummer des Gerätes abgefragt und dem Benutzer eine Code-Nummer mitgeteilt. Nach Abschluß der Eingabe wird die Tür eines leeren Fachs geöffnet und die Rückgabe kann stattfinden.

Claims (9)

1. Vorrichtung zur Verwaltung und Bereitstellung von Geräten, insbesondere von medizinischen Geräten, wie Infusions- und Spritzenpumpen, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (1) mehrere Ausgabefächer (2) aufweist, daß die Ausgabefächer (2) zur Aufnahme der Geräte dienen, daß die Ausgabefächer (2) mit Türen (3) verschlossen sind, die elektrisch betätigbare Schlösser (4) aufweisen, daß die Vorrichtung eine Einrichtung zur elektronischen Datenverarbeitung (5) aufweist, daß die Vorrichtung eine Einrichtung zur Eingabe von Identifikationsdaten aufweist, daß die Einrichtung zur elektronischen Datenverarbeitung (5) mit der Einrichtung zur Eingabe von Identifikationsdaten und mit den elektrisch betätigbaren Schlössern (4) der Ausgabefächer (2) in Datenverbindung steht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Ausgabefächern (2) Stromanschlüsse (9) vorgesehen sind.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Geräteart und jedem Ausgabefach (2) eine optische Anzeige (8) zugeordnet ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Eingabe von Identifikationsdaten ein Barcode-Lesegerät (6) zum Lesen eines auf einer zugeführten Karte befindlichen Barcodes aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Eingabe von Identifikationsdaten ein Tastenfeld (7) zur Eingabe einer mehrstelligen Zahl aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur elektronischen Datenverarbeitung (5) so ausgelegt ist, daß die elektrisch betätigbaren Schlösser (4) nur freigegeben werden, wenn eine auf der zugeführten Karte enthaltene Nummer und eine über das Tastenfeld (7) eingegebene Zahl in vorbestimmter Weise miteinander korrelieren.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur elektronischen Datenverarbeitung (5) so ausgelegt ist, daß jedem Gerät eine Bezeichnung, ein Typ, eine Fabriknummer und eine Inventarnummer zugeordnet sind.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur elektronischen Datenverarbeitung (5) so ausgelegt ist, daß jeder Entnahme eines Gerätes die Gerätedaten, eine Stationsnummer und ein Rückgabedatum zugeordnet sind.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichent, daß die Türen (3) der Ausgabefächer (2) mit einer Feder vorgespannt sind.
DE1999100426 1999-01-08 1999-01-08 Vorrichtung zur Verwaltung und Bereitstellung von medizinischen Geräten Withdrawn DE19900426A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29922736U1 (de) 1999-12-24 2001-05-03 B. Braun Melsungen Ag, 34212 Melsungen Infusionsvorrichtung mit mehreren Infusionspumpen
DE102008047084A1 (de) * 2008-09-12 2010-03-25 Servicecontrol Transparentmanagement Ag Vorrichtung zur reversiblen Zuordnung von Gegenständen zu Personen

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