DE19855647C1 - Zellenradschleuse - Google Patents
ZellenradschleuseInfo
- Publication number
- DE19855647C1 DE19855647C1 DE1998155647 DE19855647A DE19855647C1 DE 19855647 C1 DE19855647 C1 DE 19855647C1 DE 1998155647 DE1998155647 DE 1998155647 DE 19855647 A DE19855647 A DE 19855647A DE 19855647 C1 DE19855647 C1 DE 19855647C1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- chambers
- shaft
- bulk material
- chamber
- rotary valve
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G53/00—Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
- B65G53/34—Details
- B65G53/40—Feeding or discharging devices
- B65G53/46—Gates or sluices, e.g. rotary wheels
- B65G53/4608—Turnable elements, e.g. rotary wheels with pockets or passages for material
- B65G53/4625—Turnable elements, e.g. rotary wheels with pockets or passages for material with axis of turning perpendicular to flow
- B65G53/4633—Turnable elements, e.g. rotary wheels with pockets or passages for material with axis of turning perpendicular to flow the element having pockets, rotated from charging position to discharging position, i.e. discrete flow
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)
Abstract
Eine Zellenradschleuse zum Fördern und Dosieren von Schüttgut umfaßt ein Gehäuse (1) mit einem Zulaufschacht (2), einem Auslaufschacht (3) und einem in einer Gehäusebohrung (4) mittels einer Welle (6) drehbar gelagerten Zellenrad (5), dessen sich im wesentlichen radial erstreckenden Flügel (10) in Verbindung mit koaxial zum Zellenrad angeordneten, scheibenförmigen Kammertrennblechen (15) eine Vielzahl von Kammern (11) ausbilden, von denen zumindest eine an ein Kammertrennblech angrenzende Gruppe von Kammern (11') gegen Schüttguteintritt aus dem Zulaufschacht abdeckbar ist und über Öffnungen (16) in den Kammertrennblechen mit den schüttgutfördernden Kammern des Zellenrades kommuniziert. Diese Gruppe von Kammern (11') ist mit einem Druckgasanschluß (18) verbindbar. Die Öffnungen (16) sind bevorzugt im radial innenliegenden Bereich der Kammertrennbleche (15) angeordnet.
Description
Die Erfindung betrifft eine Zellenradschleuse zum Fördern oder Dosieren von Schüttgut, umfassend
ein Gehäuse mit einem Zulaufschacht, einem Auslaufschacht und einem in einer Gehäusebohrung
mittels einer Welle drehbar gelagerten Zellenrad, dessen sich im wesentlichen radial erstreckenden
Flügel in Verbindung mit koaxial zum Zellenrad angeordneten, scheibenförmigen
Kammertrennblechen eine Vielzahl von Kammern ausbilden, von denen zumindest eine an ein
Kammertrennblech angrenzende Gruppe von Kammern gegen Schüttguteintritt aus dem
Zulaufschacht abdeckbar ist und über Öffnungen in den Kammertrennblechen mit den
schüttgutführenden Kammern des Zellenrades kommuniziert.
Zellenradschleusen werden üblicherweise eingesetzt, um Schüttgut aus einem mit dem
Einlaufschacht verbundenen Behältnis zu entnehmen und entweder dosiert in ein mit dem
Auslaufschacht kommunizierendes Gefäß zu übergeben oder in eine mit dem Auslaufschacht
verbundene, unter Über- oder Unterdruck stehende pneumatische Förderleitung einzuspeisen.
Aus der Patentschrift DE 42 28 014 C1 ist eine gattungsgemäße Zellenradschleuse für granulierte
Schüttgüter bekannt. Das mit sich radial erstreckenden Flügel versehene Zellenrad ist mittig durch
zwei koaxial zu seiner Längsachse angeordnete Kammertrennbleche in drei Gruppen von Kammer
unterteilt, von denen die axial außenliegenden über den Zulaufschacht mit Schüttgut befüllt werden,
während die mittlere Gruppe über einen im Einlaufschacht befindlichen, quer zur Achse des
Zellenrades ausgerichteten Steg gegen unmittelbarem Zutritt von Schüttgut aus dem Zulaufschacht
abgedeckt ist. Die mittlere Gruppe von Kammern kommuniziert über radial außenliegende
Öffnungen in den Kammertrennblechen mit den beiden übrigen Gruppen von Kammern. Bei
Drehung des Zellenrades werden über die Mantelfläche des Zellenrades herausragende Granulate
von einer Abstreifkante im Zulaufschacht erfaßt und über die Öffnungen den mittleren Kammern
zugeführt, um ein Zerschneiden der Granulate zwischen den Flügeln des Zellenrades und den
zulaufseitigen Kanten der Gehäusebohrung zu verhindern. Bei einer weiteren Drehung des
Zellenrades werden die Granulate aus allen Kammern unter dem Einfluß der Schwerkraft in den
Auslaufschacht ausgetragen.
Der Erfindung liegt jedoch ein von dieser Aufgabenstellung vollkommen abweichender
Gedanke zugrunde.
Beim Betreiben von Zellenradschleusen ist es wünschenswert, daß sich die Kammern des
Zellenrades bei Überdeckung mit dem Auslaufschacht vollständig in diesen entleeren, um eine gute
Dosiergenauigkeit beziehungsweise eine hohe Förderleistung zu erzielen. Bei kohäsiven,
pulverförmigen Gütern kann der Austrag des Schüttguts aus den Zellen Schwierigkeiten bereiten,
da derartige Produkte insbesondere bei Überdruck im Auslaufschacht dazu neigen, sich in den zur
Welle hin konisch verengenden Zellen des Zellenrades zu verdichten.
In der Auslegeschrift DE 17 56 238 wird eine Zellenradschleuse für adhäsive Schüttgüter offenbart,
deren Welle als Hohlkörper ausgebildet und über in diesem angeordnete Ausnehmungen mit den
jeweils mit dem Auslaufschacht überdeckten Kammern des Zellenrades verbunden ist. Über eine
seitliche Öffnung im antriebsseitigen Wellenende kann der Hohlkörper mit Druckluft beaufschlagt
werden, die über die Ausnehmungen das in den Kammern befindliche Schüttgut zum
Auslaufschacht hin ausbläst.
Diese Vorrichtung ist mit einem erheblichen Bauaufwand verbunden, da die hohle Welle zur
Erzielung einer ausreichenden Biegesteifigkeit einen großen Durchmesser aufweisen muß. Ferner
muß der Druckluftanschluß am antriebsseitigen Wellenenden drehbar abgedichtet werden.
In der Patentschrift DE 7 07 791 wird vorgeschlagen, die Kammern durch im Auslaufschacht
angeordnete, zur Welle des Zellenrades gerichtete Preßluftdüsen auszublasen.
Durch dieses Vorgehen läßt sich der mittlere Bereich der Kammern jedoch nur bedingt von
anhaftendem Schüttgut befreien, weshalb das Zellenrad nach diesem Stand der Technik eine
aufwendige, das Kammervolumen im mittleren Bereich verkleinernde Abkammerung aufweist. Die
Leistung einer derartigen Schleuse ist daher begrenzt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine leistungsfähige und konstruktiv einfach ausgeführte
Schleuse für kohäsive Schüttgüter bereitzustellen.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die gegen Schüttguteintritt aus dem Zulaufschacht
abdeckbare Gruppe von Kammern mit einem Druckgasanschluß verbindbar ist. Über die
Öffnungen in den Kammertrennblechen kann diese Druckluft gezielt in die produktführenden
Kammern eingespeist werden, wodurch das Schüttgut in den Auslaufschacht ausgetragen wird.
Die abhängigen Ansprüche 2 bis 9 betreffen bevorzugte Ausführungsformen der Schleuse, die
anhand der Figuren ausführlich erläutert werden.
Die Figuren stellen beispielhaft und schematisch erfindungsgemäß ausgestaltete
Zellenradschleusen im Längs- und Querschnitt sowie Aufsichten und Schnitte der zugehörigen
Zellenräder dar.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Zellenradschleuse nach Anspruch 5
Fig. 2 ein halbseitig geschnittenes Zellenrad aus der Schleuse nach Fig. 1
Fig. 3 eine weitere erfindungsgemäß ausgestaltete Schleuse nach Anspruch 4
Fig. 4 ein halbseitig geschnittenes Zellenrad aus der Schleuse nach Fig. 3
Fig. 5 eine Zellenradschleuse mit Kombination der erfindungsgemäßen Merkmale
aus Fig. 1 und 2
Fig. 6 ein halbseitig geschnittenes Zellenrad aus der Schleuse nach Fig. 5
Fig. 7 eine Zellenradschleuse nach einer weiteren Ausgestaltung gemäß Anspruch 8
Fig. 8 ein halbseitig geschnittenes Zellenrad aus der Schleuse nach Fig. 7
Fig. 9 eine weitere erfindungsgemäße Zellenradschleuse nach Anspruch 9.
Die in Fig. 1 abgebildete Zellenradschleuse besteht aus einem Gehäuse 1 mit einem
Zulaufschacht 2 für die Zufuhr von Schüttgut und einem Auslaufschacht 3 für den Austrag des
Schüttgutes, beispielsweise in eine nicht dargestellte pneumatische Druckförderleitung. Das
Gehäuse 1 ist mit einer zylindrischen Gehäusebohrung 4 versehen, in der ein Zellenrad 5 in
Richtung des Pfeiles A drehbar gelagert ist. Es stützt sich über eine Welle 6 und Lager 7 beidseitig
in Seitendeckeln 8 ab, welche die Gehäusebohrung 4 seitlich verschließen. Dichtungselemente 9
dichten die Gehäusebohrung 4 zu den Lagern 7 hin ab.
Von der Welle 6 erstrecken sich radial, nur über einen geringen Spalt von der Gehäusebohrung 4
beabstandete Flügel 10, die eine Vielzahl von Kammern 11 ausbilden.
Das Zellenrad ist seitlich mit Bordscheiben 12 versehen, deren Umfang zu den Seitendeckeln 8 hin
über weitere Dichtungselemente 13 gedichtet wird. Der Ringraum 14 zwischen Bordscheibe 12 und
Seitendeckel 8 kann mit einem Sperrgas beaufschlagt werden.
Das Zellenrad 5 weist in einem Abstand zu den Bordscheiben 12 Kammertrennbleche 15 auf, die
koaxial zur Längsachse des Zellenrades angeordnet sind. Sie unterteilen die durch die Flügel 10
gebildeten Kammern 11 in zwei schmale, seitliche und eine breite, mittlere Gruppe von Kammern
11. Jede seitliche Kammer 11' ist über eine nahe der Welle 6 befindliche Öffnung 16 mit einer
mittleren Kammer 11" verbunden.
Der Zulaufschacht 2 des Gehäuses 1 ist im Bereich der Gehäusebohrung 4 mit seitlichen
Vorsprüngen 17 versehen, welche die seitlichen Kammern 11' gegen aus dem Zulaufschacht 2
zulaufendes Schüttgut abdecken und weitgehend schüttgutfrei halten, während die mittleren
Kammern 11" mit Schüttgut befüllbar sind, das bei Drehung des Zellenrades 5 in den
Auslaufschacht 3 entleert wird.
Derweil werden die jeweils zum Auslaufschacht 3 hin drehenden Kammern 11' an zwei radial im
Gehäuse 1 vorgesehenen Druckgasanschlüssen 18 vorbeigeführt und mit einem Druck
beaufschlagt, der über dem Druck im Auslaufschacht 3 liegt. Sobald eine der mittleren Kammern
11" mit dem Auslaufschacht 3 verbunden wird, tritt aus den zugeordneten seitlichen Kammer 11'
Druckgas über die Öffnung 16 in die mittlere Kammer 11" ein und bläst das dort befindliche
Schüttgut in den Auslaufschacht 3 aus. Seitlich im Auslaufschacht 3 auf dem Umfang der
Gehäusebohrung 4 angeordnete Vorsprünge 19 verhindern, daß das Druckgas vorab wirkungslos
in den Auslaufschacht 3 entweichen kann. Im Gegensatz zu den Vorsprüngen 17 im Einlaufschacht
2 reichen die Vorsprünge 19 nur über einen Teil des Umfangs der Gehäusebohrung 4 im
Auslaufschachtes 3 herum, damit trotz Abdeckung in die seitlichen Kammern 11' eingetragene
Schüttgut- und Staubpartikel in den Auslaufschacht 3 ausgetragen werden können.
Das von den Kammern 11 aufgenommene Fördergas wird nachfolgend über eine
Entlüftungsöffnung 20 auf den Druck im Zulaufschacht 2 entspannt.
Fig. 2 zeigt ein geeignetes Zellenrad 5. Da die Vorsprünge 19 im Gehäuse 1 ein vorzeitiges
Entweichen des in den seitlichen Zellen 11' befindlichen Druckgases verhindern, können die Flügel
10' der seitlichen Kammern 11' und die Flügel 10" der mittleren Kammern 11" jeweils miteinander
fluchten.
Es ist zwar günstig, aber keinesfalls zwingend erforderlich, mit Druckgas beaufschlagbare
Kammern 11' beiderseits der mittleren Kammern 11" anzuordnen. Die Erfindung umfaßt
selbstverständlich auch die einseitige Ausführung.
Die Zellenradschleuse nach Fig. 3 unterscheidet sich von der zuvor beschrieben Schleuse in der
Weise, daß die Kammertrennbleche 15 zur Mitte hin versetzt sind und eine schmale Gruppe von
Kammern 11' abtrennen, die durch einen dachförmigen, gegenüber der Längsachse des
Zellenrades um 90° gedrehten Steg 21 im Zulaufschacht 2 gegen das Eindringen von Schüttgut
abgedeckt werden. Die Befüllung erfolgt in die breiten seitlichen Kammern 11", die beim Erreichen
des Auslaufschachts 3 über die Öffnungen 16 ausgeblasen werden. Ein in der Mittelebene des
Auslaufschachts 3 angeordneter Vorsprung 19 verhindert wiederum das vorzeitige Entweichen des
Druckgases.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich, kann ein geeignetes Zellenrad 5 ebenfalls Flügel 10', 10" aufweisen,
die beiderseits der Kammertrennbleche 15 miteinander fluchten.
In der Zellenradschleuse nach Fig. 5 und 6 sind die erfindungsgemäßen Merkmale der zuvor
dargestellten Schleusen in der Weise kombiniert, daß durch insgesamt vier Kammertrennbleche
fünf Gruppen von Kammern 11 gebildet werden, von denen die mittleren und die außenliegenden
Kammern 11' mit dem Druckgasanschluß 18 verbindbar sind.
Abweichend von den zuvor gezeigten Ausführungen sind bei dem Zellenrad 5 nach Fig. 6 die
Flügel 10 durchgehend gefertigt, während sich die scheibenförmigen Kammertrennbleche 15 aus
einer Vielzahl zwischen diesen eingefügten Kreissektoren zusammensetzen.
Um auf die Vorsprünge 19 im Auslaufschacht 3 zu verzichten, kann das Zellenrad 5 gemäß Fig. 7
und 8 ausgebildet werden. Die Flügel 10' der mit dem Druckgasanschluß 17 verbindbaren
Kammern 11' sind gegenüber den Flügeln 10" der Schüttgut fördernden Kammern 11" in der
Weise versetzt, daß die Kammern 11' radial noch vom Umfang der Gehäusebohrung 4 gedichtet
werden, während die mit ihnen über die Öffnungen 16 kommunizierende Kammer 11" bereits mit
dem Auslaufschacht 3 verbunden ist. Die Flügel 10' und 10" liegen in diesem Fall nicht mehr in
einer Flucht. Eine derartiges Zellenrad 5 kann gegebenenfalls in ein nur geringfügig abzuänderndes
konventionelles Gehäuse 1 eingesetzt werden.
Selbstverständlich ist es auch dabei möglich, analog zu Fig. 5 und 6 weitere Kammertrennbleche
15 vorzusehen.
In der Ausführung nach Fig. 9 wird das Druckgas über den Druckgasanschluß 18 in einen Kanal
22 eingespeist, der sich in einem im Auslaufschacht 3 quer zur Längsachse des Zellenrades 5
angeordneten Steg 23 befindet und mit den im wesentlichen produktfreien Kammern 11' verbindbar
ist. Über die Öffnungen 16 bläst das Druckgas die produktführenden Kammern 11" aus.
Die Erfindung ist nicht auf die im Detail beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt.
Insbesondere umfaßt sie auch Zellenräder von nichtzylindrischer, beispielsweise konischer Gestalt.
Auch müssen die Flügel nicht in Richtung der Erzeugenden des Zellenrades verlaufen, sondern
können auch schräg oder pfeilförmig ausgebildet sein. Ferner kann die Lage des
Druckgasanschlusses sehr unterschiedlich ausgeführt werden.
1
Gehäuse
2
Zulaufschacht
3
Auslaufschacht
4
Gehäusebohrung
5
Zellenrad
6
Welle
7
Lager
8
Seitendeckel
9
Dichtungselement (für Welle)
10
Flügel
11
Kammer
12
Bordscheibe
13
Dichtungselement (für Bordscheibe)
14
Ringraum
15
Kammertrennblech
16
Öffnung
17
Vorsprung (im Zulaufschacht)
18
Druckgasanschluß
19
Vorsprung (im Auslaufschacht)
20
Entlüftungsöffnung
21
Steg (im Zulaufschacht)
22
Kanal
23
Steg (im Auslaufschacht)
Claims (9)
1. Zellenradschleuse zum Fördern oder Dosieren von Schüttgut, umfassend ein Gehäuse (1) mit
einem Zulaufschacht (2), einem Auslaufschacht (3) und einem in einer Gehäusebohrung (4) mittels
einer Welle (6) drehbar gelagerten Zellenrad (5), dessen sich im wesentlichen radial erstreckenden
Flügel (10) in Verbindung mit koaxial zum Zellenrad angeordneten, scheibenförmigen
Kammertrennblechen (15) eine Vielzahl von Kammern (11) ausbilden, von denen zumindest eine
an ein Kammertrennblech angrenzende Gruppe von Kammern (11') gegen Schüttguteintritt aus
dem Zulaufschacht abdeckbar ist und über Öffnungen (16) in den Kammertrennblechen mit den
schüttgutführenden Kammern des Zellenrades kommuniziert, dadurch gekennzeichnet, daß diese
Gruppe von Kammern (11') mit einem Druckgasanschluß (18) verbindbar ist.
2. Zellenradschleuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen (16) im radial
innenliegenden Bereich der Kammertrennbleche (15) angeordnet sind.
3. Zellenradschleuse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen (16) aus einer
radialen Beabstandung zwischen der Welle (6) und dem jeweiligen Kammertrennblech (15)
besteht.
4. Zellenradschleuse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine
insbesondere mittig im Zellenrad angeordnete, mit dem Druckgasanschluß (18) verbindbare
Gruppe von Kammern (11') beidseitig an ein Kammertrennblech (15) angrenzt und durch einen im
Zulaufschacht (2) befindlichen, im wesentlichen quer zu Längsachse des Zellenrades (6)
ausgerichteten Steg (21) gegen Schüttguteintritt abdeckbar ist.
5. Zellenradschleuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
zwei seitlich am Zellenrad (5) angeordnete, mit dem Druckgasanschluß (18) verbindbare Gruppen
von Kammern (11') jeweils an ein Kammertrennblech (15) und eine Bordscheibe (12) angrenzen
und durch seitlich im Zulaufschacht (2) befindliche Vorsprünge (17) gegen Schüttguteintritt
abdeckbar sind.
6. Zellenradschleuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
im Auslaufschacht (3) Vorsprünge (19) angeordnet sind, welche die mit dem Druckgasanschluß
(18) verbindbaren Kammern (11') partiell abdecken.
7. Zellenradschleuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Flügel (10', 10") der Kammern (11', 11") miteinander fluchten.
8. Zellenradschleuse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügel
(10') der mit dem Druckgasanschluß (18) verbindbaren Kammern (11') und die Flügel (10") der mit
Schüttgut befüllbaren Kammern (11") in der Weise gegeneinander versetzt sind, daß die mit dem
Druckgasanschluß verbindbare Kammer (11') noch über den Umfang der Gehäusebohrung (4)
zum Auslaufschacht (4) hin abdichtbar ist, während die zugeordnete, mit Schüttgut befüllbare
Kammer (11") bereits in den Auslaufschacht (3) entleerbar ist.
9. Zellenradschleuse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beidseitig an ein
Kammertrennblech (15) angrenzende Gruppe von Kammern (11') über einen mit einem Kanal (22)
versehenen, im wesentlichen quer zur Längsachse des Zellenrades angeordneten Steg (23) im
Auslaufschacht (3) mit dem Druckgasanschluß (18) verbindbar ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998155647 DE19855647C1 (de) | 1998-12-02 | 1998-12-02 | Zellenradschleuse |
| EP99120432A EP1006064A1 (de) | 1998-12-02 | 1999-10-14 | Zellenradschleuse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998155647 DE19855647C1 (de) | 1998-12-02 | 1998-12-02 | Zellenradschleuse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19855647C1 true DE19855647C1 (de) | 2000-07-20 |
Family
ID=7889763
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998155647 Expired - Fee Related DE19855647C1 (de) | 1998-12-02 | 1998-12-02 | Zellenradschleuse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19855647C1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102008049542A1 (de) * | 2008-09-30 | 2010-04-15 | Siemens Aktiengesellschaft | Staubdosiersystem für hohe Drücke durch eine Kombination von Staubpumpe und Schleuse |
| WO2009095290A3 (de) * | 2008-01-31 | 2011-03-10 | Siemens Aktiengesellschaft | System zur staubdosierung |
| EP2388217A1 (de) * | 2010-05-21 | 2011-11-23 | KWB - Kraft und Wärme aus Biomasse Gesellschaft m.b.H. | Zellenradschleuse |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE707791C (de) * | 1940-01-28 | 1941-07-03 | H C Paul Goossens Dr Ing | Einrichtung zum Entleeren eines Zellenrades zu einer Druckluftfoerderanlage |
| DE1756058A1 (de) * | 1968-03-28 | 1970-02-19 | Werner & Pfleiderer | Zellenradschleuse |
| DE1756238B2 (de) * | 1968-04-25 | 1972-09-21 | L. & C. Steinmüller GmbH, 5270 Gummersbach | Vorrichtung zum gleichmaessigen und kontinuierlichen zuteilen von schuettguetern |
| DE4228014C1 (de) * | 1992-08-24 | 1993-08-19 | Waeschle Maschinenfabrik Gmbh, 7980 Ravensburg, De |
-
1998
- 1998-12-02 DE DE1998155647 patent/DE19855647C1/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE707791C (de) * | 1940-01-28 | 1941-07-03 | H C Paul Goossens Dr Ing | Einrichtung zum Entleeren eines Zellenrades zu einer Druckluftfoerderanlage |
| DE1756058A1 (de) * | 1968-03-28 | 1970-02-19 | Werner & Pfleiderer | Zellenradschleuse |
| DE1756238B2 (de) * | 1968-04-25 | 1972-09-21 | L. & C. Steinmüller GmbH, 5270 Gummersbach | Vorrichtung zum gleichmaessigen und kontinuierlichen zuteilen von schuettguetern |
| DE4228014C1 (de) * | 1992-08-24 | 1993-08-19 | Waeschle Maschinenfabrik Gmbh, 7980 Ravensburg, De |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2009095290A3 (de) * | 2008-01-31 | 2011-03-10 | Siemens Aktiengesellschaft | System zur staubdosierung |
| DE102008049542A1 (de) * | 2008-09-30 | 2010-04-15 | Siemens Aktiengesellschaft | Staubdosiersystem für hohe Drücke durch eine Kombination von Staubpumpe und Schleuse |
| DE102008049542B4 (de) * | 2008-09-30 | 2011-12-01 | Siemens Aktiengesellschaft | Staubdosiersystem für hohe Drücke durch eine Kombination von Staubpumpe und Schleuse |
| DE102008049542C5 (de) * | 2008-09-30 | 2016-10-20 | Siemens Aktiengesellschaft | Staubdosiersystem für hohe Drücke durch eine Kombination von Staubpumpe und Schleuse |
| EP2388217A1 (de) * | 2010-05-21 | 2011-11-23 | KWB - Kraft und Wärme aus Biomasse Gesellschaft m.b.H. | Zellenradschleuse |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0040708B1 (de) | Materialzuspeiser für Anlagen zum pneumatischen Fördern von Schüttgütern | |
| EP0212256B1 (de) | Vorrichtung zum dosierten Auftragen von Schüttgut | |
| DE3545691C1 (de) | Vorrichtung zum Klassieren von staubfoermigen Schuettguetern | |
| DE2330641A1 (de) | Vorrichtung zum durchfuehren einer reaktion zwischen einem behandlungsgut und einem gas | |
| EP2468084B1 (de) | Dosiereinrichtung zum Dosieren von Saatgut | |
| EP0505707B1 (de) | Zellenradschleuse | |
| DE3490555C2 (de) | ||
| EP3541523B1 (de) | Mühle | |
| DE19855647C1 (de) | Zellenradschleuse | |
| EP0123031B1 (de) | Silo für mehlförmiges Schüttgut | |
| DE60021567T2 (de) | Schleuse zum entladen von schüttgut | |
| EP1072541A1 (de) | Zellenradschleuse | |
| EP0122621B1 (de) | Pneumatische Schüttgut-Entladevorrichtung mit Zellenradschleuse, insbesondere für Kippfahrzeuge | |
| EP1362224B1 (de) | Dosiervorrichtung | |
| DE2441815A1 (de) | Austragvorrichtung an einer trommelmahlmuehle, insbesondere fuer erze od.dgl. | |
| DE10116550A1 (de) | Einrichtung zum Zuführen von Material | |
| EP1006064A1 (de) | Zellenradschleuse | |
| DE69522572T2 (de) | Übergabevorrichtung für schüttgut zwischen förderer | |
| EP0672455B1 (de) | Vorrichtung zum Nassklassieren | |
| EP0069849A1 (de) | Zellenradförderschleuse zum Ein- oder Ausschleusen von Schüttgut in oder aus Fördersystemen | |
| DE19805489C1 (de) | Vorrichtung mit hoher Regelbandbreite zum präzisen Verteilen von Streugut | |
| AT201505B (de) | Einrichtung zum Fördern von pulverförmigem Gut | |
| DE3619116C2 (de) | ||
| EP3628611A1 (de) | Zellenradschleuse für granulatförmiges schüttgut | |
| EP2203254B1 (de) | Schwingmühle und reinigungsverfahren für schwingmühle |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: COPERION GMBH, 70469 STUTTGART, DE |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |