DE19852634A1 - Blattbildungssystem - Google Patents
BlattbildungssystemInfo
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- D21F1/02—Head boxes of Fourdrinier machines
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- D21G9/0009—Paper-making control systems
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Blattbildungssystem einer Papier- oder Kartonmaschine mit einem Stoffauflauf mit einer Stoffauflaufdüse (1), die aus zwei seitlich angeordneten Düsenseitenschilden und einer ersten und einer zweiten maschinenbreit verlaufenden Düsenwand (2.1, 2.2) gebildet wird, weiterhin mit zwei im Bereich der Stoffauflaufdüse (1) konvergierenden Sieben (3.1, 3.2) und mit mindestens zwei Umlenkvorrichtungen (4.1, 4.2), welche die Siebe im Bereich der Stoffauflaufdüse über eine Umlenkoberfläche (5.1, 5.2) führen. DOLLAR A Die Erfindung ist einerseits dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Abstützvorrichtung mit mindestens einem Stützelement (6) für mindestens einen Teil einer Düsenwand gegen mindestens eine Umlenkoberfläche (5.1, 5.2) vorgesehen ist, andererseits, daß im Bereich mindestens einer Düsenwand (2.1; 2.2) mindestens ein Stütztisch (9) mit mindestens einer druckerzeugenden Vorrichtung zwischen Stütztisch (9) und Düsenwand (2.2) vorgesehen ist.
Description
Die Erfindung betrifft ein Blattbildungssystem einer Papier- oder
Kartonmaschine mit einem Stoffauflauf mit einer
Stoffauflaufdüse, die aus zwei seitlich angeordneten
Düsenseitenschilden und einer ersten und einer zweiten,
maschinenbreit verlaufenden Düsenwand gebildet wird,
weiterhin mit zwei im Bereich der Stoffauflaufdüse
konvergierenden Sieben und mit mindestens zwei
Umlenkvorrichtungen, welche die Siebe im Bereich der
Stoffauflaufdüse über eine Umlenkoberfläche führen.
Ein solches Blattbildungssystem ist beispielsweise aus der
den Oberbegriff bildenden US-Patentschrift US 4,358,342
bekannt. Diese Patentschrift zeigt den Beginn eines
Blattbildungssystems einer Papiermaschine mit einem
Doppelsiebformer im Bereich der Stoffauflaufdüse und des
Einlaufzwickels zweier Siebe. Die Stoffauflaufdüse verfügt im
Auslaufbereich über sektional justierbare Stoffauflauflippen,
wodurch das Flächengewichtsquerprofil der gebildeten
Papierbahn beeinflußt beziehungsweise vergleichmäßigt werden
soll. Die obere und untere Wand der Stoffauflaufdüse selbst
wird hier durch eine konstruktiv massive Bauweise in ihrer
Geometrie konstant gehalten. Für die Einstellung der
verformbaren Ober- beziehungsweise Unterlippe des
Stoffauflaufes stützt sich die jeweilige Lippe am massiven
Grundkörper der Düsenoberwand beziehungsweise Düsenunterwand
ab.
Diese Bauweise bedingt eine relativ aufwendige und stabile
Konstruktion des Stoffauflaufes bis hin zum vordersten
Bereich der Stoffauflaufdüse. Sind die beiden ersten Walzen
der Siebpartie, die den Einlaufzwickel bilden, mit einem
relativ großen Durchmesser ausgestattet, so entstehen sehr
beengte Platzverhältnisse. Hierdurch kann die
Stoffauflaufdüse nicht weit genug in den Zwickel einfahren,
und es entsteht ein zu langer Freistrahl, womit in bekannter
Weise Qualitätseinbußen im Herstellungsprozeß verbunden sind.
Weiterhin wird auf die Deutsche Patentschrift DE 41 05 215 C2
hingewiesen. In dieser Patentschrift wird ebenfalls ein
Blattbildungssystem im Bereich des Einlaufzwickels einer
Doppelsiebpartie offenbart. Die Besonderheit dieses
Blattbildungssystems besteht darin, daß die beiden Walzen,
welche den Einlaufzwickel der Doppelsiebpartie bilden,
hydrostatisch gelagert sind. Durch die maschinenbreite
hydrostatische Lagerung besteht die Möglichkeit, die
Durchbiegung der Walzen zu kompensieren und dadurch trotz
kleinen Walzendurchmessers die Einlaufgeometrie des Zwickels
über die gesamte Papiermaschinenbreite sehr gleichmäßig zu
halten.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Blattbildungssystem einer
Papier- oder Kartonmaschine anzugeben, welches es ermöglicht,
die Bauweise der Stoffauflaufdüse weniger massiv auszuführen
als es im Stand der Technik üblich ist und gleichzeitig die
Aufbiegung der Stoffauflaufdüse möglichst gering zu halten.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruches 1
gelöst.
Entsprechend schlagen die Erfinder vor, das bekannte
Blattbildungssystem einer Papier- oder Kartonmaschine mit
einem Stoffauflauf mit einer Stoffauflaufdüse, die aus zwei
seitlich angeordneten Düsenseitenschilden und einer ersten
und einer zweiten, maschinenbreit verlaufenden Düsenwand
gebildet wird, weiterhin mit zwei im Bereich der
Stoffauflaufdüse konvergierenden Sieben und mit mindestens
zwei Umlenkvorrichtungen, welche die Siebe im Bereich der
Stoffauflaufdüse über eine Umlenkoberfläche führen,
dahingehend weiterzuentwickeln, daß zusätzlich mindestens
eine Abstützvorrichtung mit mindestens einem Stützelement für
mindestens einen Teil einer Düsenwand gegen mindestens eine
Umlenkoberfläche vorgesehen wird.
Gemäß einer beispielhaften Ausführung kann mindestens eine
der Umlenkoberflächen eine Walzenoberfläche und/oder die
Oberfläche eines Gleitschuhes sein.
Eine weitere vorteilhafte Ausführung des erfindungsgemäßen
Blattbildungssystems ist derart ausgestaltet, daß mindestens
eine der Umlenkvorrichtungen eine Formierwalze oder eine
Brustwalze aufweist.
Die Stützelemente der Abstützvorrichtung können als Walze
oder als Schuh, der über die Walzenoberfläche gleitet
beziehungsweise rollt, ausgeführt sein. Außerdem kann
erfindungsgemäß auch mindestens eines der Stützelemente über
mindestens eine hydrostatische Lagerung beziehungsweise
Abstützung verfügen.
Eine weitere, vorteilhafte Ausbildung des
Blattbildungssystems sieht vor, daß die Abstützvorrichtung
zur Düsenwand hin über mindestens eine Druckkammer verfügt.
Wird in weiterer Ausgestaltung des Blattbildungssystems die
Abstützvorrichtung zumindest teilweise in Querrichtung
sektioniert ausgebildet, so ergibt sich die vorteilhafte
Möglichkeit, die hierdurch entstandenen Sektionen einzeln
einzustellen.
Eine weiterhin vorteilhafte Ausgestaltung dieser
sektionierten Abstützvorrichtung sieht vor, diese mit Mitteln
zur sektionsweisen Regelung beziehungsweise Steuerung der
Intensität der Abstützung auszustatten. Beispielsweise können
Regelventile einzelne Druckkammern der Segmente der
Abstützvorrichtung individuell ansteuern und auf diese Weise
eine Querprofilregelung erzeugen.
Andererseits kann die Abstützvorrichtung erfindungsgemäß auch
über eine Vielzahl von Stützelementen (zum Beispiel in Form
von einzelnen Spindeln oder Hydraulikstempeln) verfügen,
deren Stützwirkung gegebenenfalls individuell eingestellt
werden kann.
Eine weitere vorteilhafte Ausbildung des Blattbildungssystems
kann darin bestehen, daß mindestens eine der
Umlenkvorrichtungen bezüglich ihrer Durchbiegung einstellbar
ausgeführt ist, also über eine - an sich bei Walzen
bekannte - Durchbiegungsausgleichsvorrichtung verfügt.
Entsprechend einem weiteren Erfindungsgedanken schlagen die
Erfinder auch vor, das Blattbildungssystem gemäß dem
Oberbegriff des Anspruches 1 oder gemäß einer der sonstigen
erfindungsgemäßen Ausführungen dahingehend zu verbessern, daß
es im Bereich mindestens einer Düsenwand mit mindestens einem
Stütztisch mit mindestens einer druckerzeugenden Vorrichtung
zwischen Stütztisch und Düsenwand ausgestattet wird.
Eine vorteilhafte Ausbildung dieses Blattbildungssystems kann
darin bestehen, daß die druckerzeugende Vorrichtung
mindestens eine Druckkammer aufweist, wobei die mindestens
eine Druckkammer zwischen Stütztisch und Düsenwand in
Querrichtung segmentiert ausgeführt werden kann. Durch diese
Segmentierung können die Druckkammersegmente mit
unterschiedlichem Druck beaufschlagt werden und somit ein
gewünschtes Druckquerprofil erzeugen.
Schließlich ist es auch vorteilhaft, wenn die druckerzeugende
Vorrichtung zwischen Stütztisch und Düsenwand stromaufwärts
der Abstützvorrichtung zwischen Düsenwand und
Umlenkoberfläche angeordnet ist. Mit dieser Anordnung wird
der Stütztisch relativ weit vom Einlaufzwickel entfernt
angeordnet, wodurch er ungehindert von den Walzen des
Einlaufzwickels ausreichend Platz für eine stabile
Unterkonstruktion hat.
Es versteht sich, daß die vorstehend genannten und
nachstehend noch zu erläuternden Merkmale der Erfindung nicht
nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in
anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind,
ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus
den Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung
bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die
Zeichnungen.
Die Erfindung soll nachfolgend anhand der Zeichnungen näher
erläutert werden. Es stellen dar:
Fig. 1 Blattbildungssystem mit hydraulisch gelagertem
Stützelement gegen Umlenkoberfläche;
Fig. 2 Blattbildungssystem mit Rolle als Stützelement
gegen Umlenkoberfläche;
Fig. 3 Blattbildungssystem mit Stütztisch für Düsenwand;
Fig. 4 Blattbildungssystem mit hydraulisch gelagertem
Stützelement gegen Umlenkoberfläche und
zusätzlichem Stütztisch;
Fig. 5 Blattbildungssystem mit Rolle als Stützelement
gegen Umlenkoberfläche, zusätzlichem Stütztisch und
hydrostatisch gelagerter Umlenkwalze auf der
Gegenseite.
Die Fig. 1 zeigt ein erfindungsgemäßes Blattbildungssystem
im Bereich des Einlaufzwickels einer Doppelsieb-
Papiermaschine im Längsschnitt. Der Stoffauflauf weist eine
Stoffauflaufdüse 1 auf, die aus zwei hier nicht sichtbaren,
seitlich angeordneten Düsenseitenschilden und einer ersten
und einer zweiten maschinenbreit verlaufenden Düsenwand 2.1
und 2.2 besteht. Die so gebildete Stoffauflaufdüse 1 reicht
mit ihrem Düsenauslaufspalt in den Zwickel der Siebpartie
hinein. Der Zwickel wird auf der Oberseite durch die
Umlenkvorrichtung 4.1 - die hier als Umlenkwalze ausgebildet
ist und die das Sieb 3.1 trägt - und durch die untenliegende
Umlenkvorrichtung 4.2 - die hier als Formierwalze ausgebildet
ist und die das Sieb 3.2 trägt - gebildet.
Die in diesem Beispiel untenliegende, zweite Düsenwand 2.2
wird durch eine Abstützvorrichtung gegen die rotierende
Umlenkoberfläche 5.2 der Umlenkvorrichtung 4.2 abgestützt.
Die Abstützvorrichtung besteht aus einem Stützelement 6,
welches auf der Düsenwandseite hydrostatisch über eine
Druckkammer 7 gelagert ist. Auf der Siebseite ist in dem
Stützelement 6 ein Druckpolster 8 vorgesehen, mit der sich
das Stützelement 6 über hydraulisches Polster gegenüber der
Umlenkoberfläche 5.2 abstützen kann, wobei zwischen
Stützelement 6 und der Umlenkoberfläche das Sieb 3.2
verläuft. Die zum Aufbau des hydraulischen Polsters
notwendige Flüssigkeit kann beispielsweise durch eine direkte
Einleitung von Flüssigkeit in das Druckpolster 8 durch Kanäle
über das Stützelement 6 zugeführt werden, oder es kann in
Drehrichtung vor dem Stützelement genügend Flüssigkeit auf
das Sieb aufgegeben werden, so daß sich hier eine
entsprechende Menge Flüssigkeit sammelt und den
erforderlichen Gegendruck aufbaut.
Anstelle der einzigen maschinenbreiten Druckkammer 7 besteht
auch die Möglichkeit, eine Vielzahl von einzeln ansteuerbaren
Druckkammern über die Maschinenbreite zu verteilen, so daß
durch Beaufschlagung mit unterschiedlichen Einzeldrücken eine
Profilierung der Spaltgeometrie der Stoffauflaufdüse möglich
wird. Auf jeden Fall ist es durch eine derartige
Abstützvorrichtung nun möglich, die konstruktive
Ausgestaltung der Stoffauflaufdüse weniger massiv zu
gestalten.
Die Fig. 2 zeigt ein ähnliches Blattbildungssystem wie Fig.
1. Zum Unterschied zur Fig. 1 ist hier das Stützelement 6
nicht als statischer Schuh, sondern als Walze ausgebildet.
Die Lagerung der Walze kann hierbei sowohl hydrostatisch als
auch hydrodynamisch - über entsprechend ausgestaltete
Druckpolster - erfolgen. Wird diese hydraulische Abstützung
gegenüber der Düsenwand 2.2 über die Maschinenbreite
sektioniert, so besteht auch hierbei eine Möglichkeit zur
Beeinflussung der Geometrie des Stoffauflaufes im Bereich des
Auslaufspaltes.
Die Fig. 3 zeigt eine andere Möglichkeit der Unterstützung
der Düsenwand eines Stoffauflaufes. Im Längsschnitt
ist - entsprechend den Fig. 1 und 2 - eine Stoffauflaufdüse 1 im
Zwickel eines Doppelsiebformers zu erkennen. Die untere
beziehungsweise zweite Düsenwand 2.2 weist im hinteren
Bereich einen Einschnitt auf, der im Zusammenwirken mit einem
darunterliegenden Stütztisch 9 eine Druckkammer 10 bildet.
Der Stütztisch 9 ist massiv ausgeführt und nimmt die
Druckkräfte, die innerhalb der Druckkammer 10 entstehen, über
die Maschinenbreite auf, wobei in diesem Bereich eine gewisse
Durchbiegung entstehen kann, während die darüberliegende,
relativ dünnwandige Düsenwand 2.2 aufgrund der gleichmäßigen
Druckverhältnisse - trotz des Gegendruckes aus dem Düsenraum - keine
Aufbiegung erfährt.
Zusätzlich besteht auch die Möglichkeit, die Druckkammer 10
über die Maschinenbreite und gegebenenfalls auch in
Maschinenrichtung zu segmentieren und die dadurch
entstehenden, einzelnen Druckkammern individuell mit den
gewünschten Drücken anzusteuern, um eine gewünschte
Profilierung des Düseninnenraumes zu erreichen.
Die Fig. 4 zeigt eine Kombination der erfindungsgemäßen
Ausführung des Blattbildungssystems aus Fig. 1 mit einem
hydrostatischen Stützschuh 6 im vorderen Bereich der zweiten
Düsenwand 2.2 der Stoffauflaufdüse 1 und einer weiteren
Abstützung des hinteren Bereiches der zweiten Düsenwand 2.2
mit Hilfe eines Stütztisches 9, der im Zusammenwirken mit der
zweiten Düsenwand 2.2 eine Druckkammer 10 bildet.
Die Fig. 5 zeigt eine ähnliche Ausführung wie Fig. 4,
jedoch ist hierbei der Stützschuh im vorderen Bereich der
Stoffauflaufdüse 1 durch eine Stützrolle ersetzt. Zusätzlich
ist die erste Umlenkvorrichtung 4.1 in Form einer
profilierbaren Umlenkwalze gezeigt, welche über eine
hydraulische Abstützung 11 verfügt, und damit über die
Maschinenbreite profilierbar ausgebildet ist.
1
Stoffauflaufdüse
2.1
Düsenwand
2.2
Düsenwand
3.1
Sieb
3.2
Sieb
4.1
Umlenkvorrichtung
4.2
Umlenkvorrichtung
5.1
Umlenkoberfläche
5.2
Umlenkoberfläche
6
Stützelement
7
Druckkammer
8
Druckpolster
9
Stütztisch
10
Druckkammer
11
Hydraulische Abstützung
Claims (16)
1. Blattbildungssystem einer Papier- oder Kartonmaschine
mit einem Stoffauflauf mit einer Stoffauflaufdüse (1),
die aus zwei seitlich angeordneten Düsenseitenschilden
und einer ersten und einer zweiten maschinenbreit
verlaufenden Düsenwand (2.1, 2.2) gebildet wird,
weiterhin mit zwei im Bereich der Stoffauflaufdüse (1)
konvergierenden Sieben (3.1, 3.2), und mit mindestens
zwei Umlenkvorrichtungen (4.1, 4.2), welche die Siebe im
Bereich der Stoffauflaufdüse über eine Umlenkoberfläche
(5.1, 5.2) führen, dadurch gekennzeichnet, daß
mindestens eine Abstützvorrichtung mit mindestens einem
Stützelement (6) für mindestens einen Teil einer
Düsenwand gegen mindestens eine Umlenkoberfläche (5.1,
5.2) vorgesehen ist.
2. Blattbildungssystem gemäß Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß mindestens eine der
Umlenkoberflächen (5.1, 5.2) eine Walzenoberfläche ist.
3. Blattbildungssystem gemäß einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine
der Umlenkoberflächen (5.1, 5.2) die Oberfläche eines
Gleitschuhes ist.
4. Blattbildungssystem gemäß einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine
der Umlenkvorrichtungen (4.1, 4.2) eine Formierwalze
oder eine Brustwalze aufweist.
5. Blattbildungssystem gemäß einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines
der Stützelemente (6) eine Walze ist.
6. Blattbildungssystem gemäß einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines
der Stützelemente (6) ein Schuh ist.
7. Blattbildungssystem gemäß einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines
der Stützelemente (6) über mindestens eine
hydrostatische Lagerung beziehungsweise Abstützung
verfügt.
8. Blattbildungssystem gemäß einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Abstützvorrichtung (6, 7, 8) zur Düsenwand (2.2) hin über
mindestens eine Druckkammer (7) verfügt.
9. Blattbildungssystem gemäß einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Abstützvorrichtung (6, 7, 8) zumindest teilweise in
Querrichtung sektioniert ist.
10. Blattbildungssystem gemäß Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Abstützvorrichtung (6, 7, 8) über
Mittel zur sektionsweisen Regelung/Steuerung der
Intensität der Abstützung verfügt.
11. Blattbildungssystem gemäß einem der Ansprüche 9-10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützvorrichtung
(6, 7, 8) über eine Vielzahl von Stützelementen verfügt,
deren Stützwirkung gegebenenfalls individuell
eingestellt werden kann.
12. Blattbildungssystem gemäß einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine
der Umlenkvorrichtungen (4.1; 4.2) bezüglich ihrer
Durchbiegung einstellbar ausgeführt ist.
13. Blattbildungssystem gemäß Oberbegriff des Anspruches 1
oder gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß im Bereich mindestens einer
Düsenwand (2.1; 2.2) mindestens ein Stütztisch (9) mit
mindestens einer druckerzeugenden Vorrichtung zwischen
Stütztisch (9) und Düsenwand (2.2) vorgesehen ist.
14. Blattbildungssystem gemäß Anspruch 13, dadurch
gekennzeichnet, daß die druckerzeugende Vorrichtung
mindestens eine Druckkammer (10) aufweist.
15. Blattbildungssystem gemäß Anspruch 14, dadurch
gekennzeichnet, daß die mindestens eine Druckkammer (10)
zwischen Stütztisch (9) und Düsenwand (2.2) in
Querrichtung segmentiert ist und die Druckkammersegmente
mit unterschiedlichem Druck beaufschlagt werden können.
16. Blattbildungssystem gemäß einem der Ansprüche 9-10,
dadurch gekennzeichnet, daß die druckerzeugende
Vorrichtung - gemäß kennzeichnendem Merkmal des
Anspruches 13 - stromaufwärts der Abstützvorrichtung - gemäß
kennzeichnendem Merkmal des Anspruches 1 - an
geordnet ist.
Priority Applications (3)
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ID=7887852
Family Applications (1)
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Country Status (3)
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