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DE19850545A1 - Sonnenschutzeinrichtung, insbesondere Jalousie oder Rolladen - Google Patents

Sonnenschutzeinrichtung, insbesondere Jalousie oder Rolladen

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Publication number
DE19850545A1
DE19850545A1 DE19850545A DE19850545A DE19850545A1 DE 19850545 A1 DE19850545 A1 DE 19850545A1 DE 19850545 A DE19850545 A DE 19850545A DE 19850545 A DE19850545 A DE 19850545A DE 19850545 A1 DE19850545 A1 DE 19850545A1
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DE
Germany
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sun protection
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hollow chamber
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Inventor
Christoph Meyer
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PROKUWA KUNSTSTOFF GmbH
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PROKUWA KUNSTSTOFF GmbH
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    • E06B9/02Shutters, movable grilles, or other safety closing devices, e.g. against burglary
    • E06B9/08Roll-type closures
    • E06B9/11Roller shutters
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E06B9/24Screens or other constructions affording protection against light, especially against sunshine; Similar screens for privacy or appearance; Slat blinds
    • E06B9/26Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds
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    • E06B9/386Details of lamellae
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E06B2009/1527Transparent slats or transparent sections in slats

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  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Blinds (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)
  • Photovoltaic Devices (AREA)

Abstract

Dargestellt und beschrieben ist eine Sonnenschutzeinrichtung, insbesondere Jalousie oder Rolladen, bestehend aus einer Vielzahl zumindest mittelbar aneinander angeordneter, zumindest teilweise lichtdurchlässiger Profile, wie Rolladen- oder Lamellenprofile, vorzugsweise aus Kunststoff. DOLLAR A Aufgabe der Erfindung ist es, eine neue Sonnenschutzeinrichtung zu schaffen, die wesentlich einfacher herzustellen und zu montieren ist und die auch nach einer langen Lebensdauer noch in der Lage ist, einen Teil der direkten Sonneneinstrahlung auf vorteilhafte Weise in den Innenraum kontrolliert eintreten zu lassen. DOLLAR A Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich dadurch, daß wenigstens ein Teil der Sonnenschutzeinrichtung aus einstückig extrudierten, hohlkammerartigen Profilen gebildet wird, die mindestens in Teilbereichen innenseitig zahlreiche unterschiedlich orientierte Grenzflächen aufweisen, an denen Lichtstrahlen in vorherbestimmter Weise abgelenkt werden.

Description

Die Erfindung betrifft eine Sonnenschutzeinrichtung, insbesondere Jalousie oder Rolladen, bestehend aus einer Vielzahl zumindest mittelbar aneinander angeordneter, zu­ mindest teilweise lichtdurchlässiger Profile, wie Rolladen- oder Lamellenprofile, vorzugsweise aus Kunststoff.
Eine derartige Vorrichtung ist beispielsweise aus der DE-OS 39 08 719 A1 bekannt. Darin ist eine Sonnenschutzvor­ richtung beschrieben, die Lamellen aufweist, welche aus über Abstandshalter verbundene Scheiben mit dazwischen an­ geordneten Waben bestehen. Die Oberflächen der Waben können mehr oder minder stark reflektierend ausgebildet sein, so daß neben einer Abschirmung direkter Sonneneinstrahlung auch eine Lichtlenkung durch Reflektion in das Innere von Gebäuden möglich ist, wobei gleichzeitig der Eintritt dif­ fusen Lichtes gewährleistet sein soll. Diese Lamellen weisen zwischen den Scheiben eine sich quer zur Lamellener­ streckung angeordnete Wabenstruktur auf, wobei die Waben lose zwischen zwei Scheiben eingelegt oder mindestens mit einer Scheibe verklebt sein können. Die Herstellung eines derartigen Verbundkörpers ist jedoch auf nachteilige Weise sehr aufwendig. Die Oberfläche der Waben können matt, das heißt lichtabsorbierend oder reflektierend ausgebildet sein. Letztes ist erforderlich, wenn neben der Abschirmung auch eine Lichtlenkung bei dieser Sonnenschutzvorrichtung durchgeführt werden soll.
Darüber hinaus ist aus der US-PS 4,773,733 eine aus zahlreichen Lamellen bestehende Jalousie bekannt, bei der die Lamellen oder Paneele eine linerare Außen- oder Front­ fläche sowie eine mit Prismenflächen versehene Rückfläche aufweisen, an der direkte Sonneneinstrahlung innerhalb der Lamelle/Paneel reflektiert und wieder zurückgeworfen werden soll. Bei einer in dieser Druckschrift offenbarten Ausfüh­ rungsform ist darüber hinaus das Paneel rückseitig mit einem weiteren Diffusionspaneel versehen, mit dem diffuses, durch die Prismenfläche hindurchtretendes Licht verteilt werden soll. Auch diese Paneele/Lamellen sind sehr aufwen­ dig hergestellt und auch aufwendig zu montieren. Darüber hinaus wird es bei diesem Stand der Technik als nachteilig angesehen, daß bezüglich der direkten Sonneneinstrahlung letztendlich nur eine Reflektion und keine kontrollierte Lichtlenkung in einen Innenraum möglich ist.
Die Aufgabe der Erfindung besteht deshalb darin, eine neue Sonnenschutzeinrichtung zu schaffen, die wesentlich einfacher herzustellen und zu montieren ist und die auch nach einer langen Lebensdauer noch in der Lage ist, einen Teil der direkten Sonneneinstrahlung auf vorteilhafte Weise in den Innenraum kontrolliert eintreten zu lassen.
Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus den Merkma­ len des Anspruchs 1, insbesondere den kennzeichnenden Merk­ malen, wonach wenigstens ein Teil der Sonnenschutzeinrich­ tung aus einstückig extrudierten, hohlkammerartigen Profi­ len gebildet wird, die mindestens in Teilbereichen innen­ seitig zahlreiche unterschiedlich orientierte Grenzflächen aufweisen, an denen Lichtstrahlen in vorherbestimmter Weise abgelenkt werden.
Die erfindungsgemäße Sonnenschutzeinrichtung hat den wesentlichen Vorteil, daß die Rolladen- oder Lamellenpro­ file einschließlich der inneren, lichtstrahlenlenkenden Grenzflächen in einem gemeinsamen Herstellungsverfahren durch Extrusion hergestellt werden können. Nach seitlichem Verschluß der dabei entstehenden Profile entsteht so ein einstückiges hohlkammerartiges, gegen innere Verschmutzung geschütztes Profil, an deren inneren Grenzflächen direkte Sonnenstrahlen ein- oder mehrfach so gebrochen werden kön­ nen, daß z. B. ein Teil der Lichtstrahlen in kontrollierter Weise zum Beispiel eine Deckenausleuchtung des Innenraumes ermöglicht. Zur Vergrößerung der Zahl der lichtlenkenden Grenzflächen ist es darüber hinaus bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung möglich, daß die Profile zwi­ schen gegenüberliegenden Wandbereichen angeordnete Stege aufweisen, die mindestens einseitig unterschiedlich orien­ tierte Grenzflächen aufweisen.
Darüber hinaus ist es bei weiteren Ausführungsformen denkbar, daß die Stege eine unterschiedliche Stellung zu vorderseitigen und rückseitigen Wandbereichen des Hohlkam­ merprofils aufweisen, wodurch aufgrund unterschiedlicher, jeweils gewünschter Grenzflächenverläufe eine bestimmte Lichtlenkung hervorgerufen werden kann.
Selbstverständlich ist es bei weiteren Ausführungsformen auch denkbar, daß die Hohlkammerprofile insgesamt einen un­ terschiedlichen Verlauf aufweisen, wodurch die Lichtlenkung beeinflußbar ist. Bei einer besonders bevorzugten Ausfüh­ rungsform der Erfindung ist wenigstens ein Teil einer Außenfläche der hohlkammerartigen Profile mit einer Schicht aus eingefärbten Material versehen, welche während der Her­ stellung der Profile koextrudiert wird.
Bei dieser erfindungsgemäßen Ausführungsform ist nicht nur eine Lichtlenkung, sondern zugleich eine Teilabschir­ mung des Innenraumes gegen Lichteinfall zur Vermeidung von Blendwirkungen möglich. Bevorzugter Weise ist eine derar­ tige Schicht aus eingefärbten Material an der zum Innenraum eines Gebäude weisenden Außenfläche angeordnet und wird bei der Herstellung der hohlkammerartigen Profile koextrudiert.
Letztlich kann bei einer besonderen Ausführungsform der Erfindung diese Schicht hellblau eingefärbt sein, wo­ durch auch bei trüben Witterungsverhältnissen im Innenraum ein freundlicher Eindruck geschaffen wird.
Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung diverser Ausführungsbeispielen.
Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Gebäudedarstellung mit einem Fenster einschließlich einer Rolladenvorrichtung,
Fig. 2 eine vergrößerte Teildarstellung einiger Rolla­ denprofile gemäß Fig. 1,
Fig. 3 eine vergrößerte Darstellung eines Rolladenpro­ fils gemäß Fig. 2,
Fig. 4 eine vergrößerte Teildarstellung des Rolladen­ profils nach Fig. 3,
Fig. 5 bis 11 unterschiedlich ausgebildete Brechungs­ kanten im Hohlprofil,
Fig. 12 bis 17 unterschiedlich ausgebildete Lamellen­ formen und
Fig. 18 bis 20 unterschiedliche Stegstellungsvarianten bei Rolladen- oder Lamellenprofilen.
In den Zeichnungen ist eine Sonnenschutzeinrichtung, insbesondere eine Jalousie oder Rolladen insgesamt mit der Bezugsziffer 10 bezeichnet.
In der Fig. 1 ist schematisch ein Gebäudeteil 11 mit einem in einer Lichtöffnung 12 angeordneten Fenster 13 dar­ gestellt, welches mit einer aus lichtdurchlässigem Material gefertigten rolladenartigen Sonnenschutzeinrichtung 10 ver­ sehen ist. Man erkennt, daß von der Summe der einfallenden Sonnenstrahlen 14 ein Teil 15 sofort an einer Oberfläche reflektiert wird, während ein Teil 16 beim Hindurchtreten durch die Sonnenschutzeinrichtung 10 so abgelenkt wird, daß er eine Decke 17 des Gebäudeteils 11 ausleuchtet. Zusätz­ lich durchtritt ein diffuser Lichtanteil 18 das Fenster 13.
Ein durch einen Kreis 19 gekennzeichneter Bereich ist in der Fig. 2 vergrößert dargestellt. Man erkennt vier be­ wegliche miteinander verbundene, aus lichtdurchlässigem Ma­ terial (Polycarbonat/Acryl) bestehende Rolladenprofile 20, die jeweils zur Versteifung Stege 21 aufweisen.
Hier erkennt man auf eine Außenfläche 22 auftreffende Lichtstrahlen 23, die teilweise reflektiert werden (Reflektionsanteil 24) sowie teilweise durch die hohlkam­ merartigen Rolladenprofile 20 hindurchtreten (Lichtanteil 25).
Ein durch einen Kreis 26 gekennzeichnetes Rolladenpro­ fil 20 ist stark vergrößert in der Fig. 3 dargestellt, wo­ bei man deutlich erkennt, daß das Profil 20 an seinem obe­ ren Ende ein Hakenteil H und an seinem unteren Ende eine Aufhängung A aufweist, durch die eine gelenkige Verbindung zahlreicher Profile 20 miteinander möglich wird.
In der Fig. 3 ist dargestellt, daß Lichtstrahlen 23 an der Außenoberfläche 22 teilweise reflektiert werden (Reflektionsanteil 24) und teilweise durch das hohlkammer­ artige Rolladenprofil 20 hindurchtreten (Lichtanteil 25). Interessant an dieser Darstellung ist die besondere Ausge­ staltung von Innenoberflächen 27 des Rolladenprofils 20. Man erkennt eine Vielzahl von sägezahnartigen, unterschied­ lich orientierten Teilflächen 27 T. Ein in das Rolladenpro­ fil 20 eintretender Lichtstrahl wird dabei an jeder einzel­ nen Grenzfläche (Übergang fest-gasförmig oder gasförmig­ fest) abgelenkt, wobei dies im einzelnen beispielhaft in einer wiederum vergrößerten Detailzeichnung (siehe Kreis 28) gemäß Fig. 4 dargestellt ist. Auf der Außenoberfläche 22 auftreffende Lichtstrahlen 23 werden zunächst teilweise reflektiert (Reflektionsanteil 24), wobei die in eine Wan­ dung 29 des Rolladenprofils 20 eintretenden Lichtstrahlen 30 beim Übergang von der Umgebungsluft in das Kunststoff­ profil (Grenzfläche 31) eine Ablenkung erfahren. Die Licht­ strahlen 30 treffen dann im Bereich einer Teilfläche 27 T der Innenoberfläche 27 auf eine Grenzfläche 32 und treten unter erneuter Ablenkung teilweise (s. Reflektionsanteil 35) in einen Innenhohlraum 33 des Rolladenprofils 20 ein. Die den Innenhohlraum 33 durchquerenden Lichtstrahlen 30' werden an einer gegenüberliegenden Teilfläche 27 T (Grenzfläche 34) teilweise reflektiert (Reflektionsanteil 35') und treten dann in abgeschwächter und abgelenkter Form in eine zum Gebäudeinnenraum weisende Wandung 36 des Rolla­ denprofils 20 ein. Die sich dabei ergebende Lichtstrahlen 30" treffen letztlich auf die letzte Grenzfläche 37, durch die letztlich unter erneuter Ablenkung der Lichtanteil 16 teilweise hindurchtritt, während ein Reflektionsanteil 38 in den Innenhohlraum 33 des Rolladenprofils 20 zurückgewor­ fen wird. Dieser Reflektionsanteil 38 wird nunmehr mehrfach an unterschiedlichen Grenzflächen des Rolladenprofils 20 abgelenkt sowie wieder teilweise reflektiert, wobei dies im einzelnen nicht mehr beschrieben wird.
In der Fig. 4 ist nur ein Beispiel der möglichen Ge­ staltung der Innenoberfläche 27 eines Rolladenprofils 20 dargestellt. Einerseits kann - wie in den Fig. 5 bis 11 zu erkennen - die Innenoberfläche 27 in vielfältiger Weise ausgeformt sein. Zusätzlich ist es auch möglich, daß die Stege 21 nicht nur eine spezielle Ausgestaltung ihrer Ober­ flächen, sondern auch einen unterschiedlichen Verlauf auf­ weisen (s. Fig. 18 bis 20). Diese vielfältigen unter­ schiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten der Lichtbrechungen verursachenden Grenzflächen der Rolladenprofile 20 sind insofern bedeutsam, weil man damit auf vielfältige Weise den Lichtanteil, der in ein Rolladenprofil 20 eintritt oder letztendlich auch durch das Rolladenprofil 20 hindurch­ tritt, auf gewünschte Weise in eine oder mehrere Richtungen ablenken kann. Damit kann man zum einen Blendwirkungen bei einer beispielsweise an einem Schreibtisch sitzenden Person vermeiden und zum anderen natürliche Lichtanteile zu einer kontrollierten und gezielten Ausleuchtung der Innenräume verwenden.
Letztlich sind in den Fig. 12 bis 17 noch besonders gestaltete dreidimensionale Lamellenprofile 39 bis 44 im Schnitt dargestellt, bei denen durch die unterschiedliche äußere Form zusätzliche Beeinflussungen der Lichtlenkung möglich sind. Es bleibt darauf hinzuweisen, daß hier in diesen Ausführungsbeispielen mögliche Gestaltungen der In­ nenoberflächen zwar zeichnerisch nicht berücksichtigt worden sind, jedoch zu der Erfindung gehören.

Claims (16)

1. Sonnenschutzeinrichtung, insbesondere Jalousie oder Rolladen, bestehend aus einer Vielzahl zumindest mittelbar aneinander angeordneter, zumindest teilweise lichtdurchläs­ siger Profile, wie Rolladen- oder Lamellenprofile, vorzugs­ weise aus Kunststoff, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil der Sonnenschutzeinrichtung (10) aus einstückig extrudierten, hohlkammerartigen Profilen (20) gebildet wird, die mindestens in Teilbereichen (27 T) innenseitig zahlreiche unterschiedlich orientierte Grenzflächen (31, 32, 34, 37) aufweisen, an denen Lichtstrahlen (23, 30', 30") in vorherbestimmter Weise abgelenkt werden.
2. Sonnenschutzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Profile (20) zwischen gegenüberlie­ genden Wandbereichen (29, 36) angeordnete Stege (21) auf­ weisen, die mindestens einseitig unterschiedlich orien­ tierte Grenzflächen aufweisen.
3. Sonnenschutzeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da­ durch gekennzeichnet, daß die Stege (21) nahezu recht­ winklig zu den Wandbereichen (29, 36) des Hohlkammerprofils (20) angeordnet sind.
4. Sonnenschutzeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da­ durch gekennzeichnet, daß die Stege (21) schräg zwischen gegenüberliegenden Wandbereichen angeordnet sind.
5. Sonnenschutzeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da­ durch gekennzeichnet, daß die Stege (21) einen geradlinig Verlauf aufweisen.
6. Sonnenschutzeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da­ durch gekennzeichnet, daß die Stege (21) gekrümmt verlau­ fen.
7. Sonnenschutzeinrichtung nach einem der vorangehen­ den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß hohlkammerartige Lamellenprofile (39) insgesamt geradlinig verlaufen.
8. Sonnenschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß hohlkammerartige Lamel­ lenprofile (40, 41) insgesamt einen gekrümmten Verlauf auf­ weisen.
9. Sonnenschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß hohlkammerartige Lamel­ lenprofile (42) einen zentralen geradlinigen Abschnitt und zwei unterschiedlich dazu orientierte, abgewinkelt verlau­ fenden Endbereiche aufweisen.
10. Sonnenschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwei gegenüberliegende Wandbereiche hohlkammerartiger Lamellenprofile (43) einen konvexen Verlauf zueinander aufweisen.
11. Sonnenschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwei gegenüberliegende Wandbereiche hohlkammerartiger Lamellenprofile (44) konkav zueinander verlaufen.
12. Sonnenschutzeinrichtung nach einem der vorangehen­ den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die einstückig extrudierten Profile (20) an beiden Endbereichen luftdicht verschlossen sind.
13. Sonnenschutzeinrichtung nach einem der vorangehen­ den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil einer Außenfläche der hohlkammerartigen Profile (20, 39 bis 44) mit einer Schicht aus eingefärbten Material ver­ sehen ist, welche während der Herstellung der Profile koex­ trudiert wird.
14. Sonnenschutzeinrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Innenraum eines Gebäudes wei­ sende Außenfläche eine Schicht aus eingefärbtem Material aufweist.
15. Sonnenschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß diese Schicht aus milchigem Material besteht.
16. Sonnenschutzeinrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß diese Schicht himmelblau einge­ färbt ist.
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