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DE19849335A1 - Hydraulischer Zylinder - Google Patents

Hydraulischer Zylinder

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Publication number
DE19849335A1
DE19849335A1 DE1998149335 DE19849335A DE19849335A1 DE 19849335 A1 DE19849335 A1 DE 19849335A1 DE 1998149335 DE1998149335 DE 1998149335 DE 19849335 A DE19849335 A DE 19849335A DE 19849335 A1 DE19849335 A1 DE 19849335A1
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DE
Germany
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piston
hydraulic cylinder
stop
spring
cylinder according
Prior art date
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Ceased
Application number
DE1998149335
Other languages
English (en)
Inventor
Eugen Stall
Peter Schoenewald
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Linde GmbH
Original Assignee
Linde GmbH
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Publication date
Application filed by Linde GmbH filed Critical Linde GmbH
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Publication of DE19849335A1 publication Critical patent/DE19849335A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B15/00Fluid-actuated devices for displacing a member from one position to another; Gearing associated therewith
    • F15B15/20Other details, e.g. assembly with regulating devices
    • F15B15/22Other details, e.g. assembly with regulating devices for accelerating or decelerating the stroke
    • F15B15/226Other details, e.g. assembly with regulating devices for accelerating or decelerating the stroke having elastic elements, e.g. springs, rubber pads

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen hydraulischen Zylinder (1) mit einem in einem Zylinderrohr (2) zwischen zwei Endanschlägen (8, 10) längsverschiebbaren Kolben (3) und einer an beiden Endanschlägen (8, 10) wirksamen Endlagendämpfung. Die Aufgabe, einen hydraulischen Zylinder (1) der eingangs genannten Gattung zur Verfügung zu stellen, der eine wirksame Endlagendämpfung an beiden Endanschlägen (8, 10) mit geringem baulichen Aufwand ermöglicht, wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine Endlagendämpfungseinrichtung (14) vorgesehen ist, die am Kolben (3) angeordnet ist und mit beiden Endanschlägen (8, 10) in Wirkverbindung bringbar ist. In einer Ausgestaltung der Erfindung weist die Endlagendämpfungseinrichtung (14) mindestens ein Feder-Dämpfungselement (15) und mindestens ein am Kolben (3) längsverschiebbar angeordnetes Anschlagelement (18, 19) auf, das mit dem Feder-Dämpfungselement (15) in Wirkverbindung steht und mit den Endanschlägen (8, 10) in Verbindung bringbar ist.

Description

Die Erfindung betrifft einen hydraulischer Zylinder mit einem in einem Zylinderrohr zwischen zwei Endanschlägen längsverschiebbaren Kolben und einer an beiden Endanschlägen wirksamen Endlagendämpfung.
Derartige hydraulische Zylinder werden beispielsweise in Flurförderzeugen als Hubzylinder oder Neigezylinder eingesetzt. Die Begrenzung der Bewegung des Kolbens an den Endlagen erfolgt hierbei durch mechanische Endanschläge. In Abhängigkeit von der Bewegungsgeschwindigkeit des Kolben entstehen beim Aufschlagen des Kolbens auf die Endanschläge unerwünschte Geräusche und Schwingungen. Zur Vermeidung dieser Geräusche und Schwingungen ist es bekannt, an den Endanschlägen durch jeweils eine Endlagendämpfung das Aufsetzten des Kolbens auf den entsprechenden Endanschlag zu dämpfen.
Aus der EP 062 23 321 A1 ist ein als Hubzylinder in einem Flurförderzeug verwendeter Hydraulikzylinder bekannt, der zur Vermeidung von Geräuschen und Schwingungen mit jeweils einer von hydraulischen Dämpfungselementen gebildeten Endlagendämpfungseinrichtung an beiden Endanschlägen versehen ist. Hierzu sind am Kolben verschiedene hydraulische Drosseleinrichtungen, beispielsweise Düsen und Spalte vorgesehen, wobei der Kolben bei der Bewegung in Richtung der Endanschläge ein definiertes Volumen von Hydraulikmedium einschließt, das über die hydraulischen Drosseleinrichtungen verdrängt wird. Eine derartiger hydraulischer Zylinder mit einer an beiden Endanschlägen wirksamen Endlagendämpfung weist jedoch einen erheblichen Bauaufwand auf, da die hydraulischen Drosseleinrichtungen zusätzliche Bauelemente am Hubzylinder erfordern. Die Dämpfung der Bewegung des Kolbens wird hierbei durch die hydraulischen Drosseleinrichtungen bestimmt, wodurch die dazu erforderlichen Drosseln und Spalte mit entsprechender Genauigkeit und somit engtolerierten Toleranzen gefertigt werden müssen. Zudem ist die Endlagendämpfung für den ausgefahren Zylinder nur bedingt wirksam, da im Zylinderkopf aus Bauraumgründen lediglich ein geringes Volumen an Hydraulik­ medium eingeschlossen werden kann, das über eine entsprechende Drossel­ einrichtung verdrängt wird.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen hydraulischen Zylinder der eingangs genannten Gattung zur Verfügung zu stellen, der eine wirksame End­ lagendämpfung an beiden Endanschlägen mit geringem baulichem Aufwand ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine Endlagen­ dämpfungseinrichtung vorgesehen ist, die am Kolben angeordnet ist und mit beiden Endanschlägen in Wirkverbindung bringbar ist. Erfindungsgemäß ist lediglich eine Endlagendämpfungseinrichtung vorhanden, die am Kolben angeordnet ist, wodurch sich ein geringer Bauaufwand ergibt. Die Endlagendämpfungseinrichtung bewegt sich hierbei mit dem Kolben in die Endlagen und gelangt mit den Endanschlägen in Wirk­ verbindung. Dadurch kann mit einer Endlagendämpfungseinrichtung an beiden Endanschlägen die Bewegung des Kolbens gedämpft werden und somit Geräusche und Schwingungen vermieden werden.
Mit besonderem Vorteil weist die Endlagendämpfungseinrichtung mindestens ein Feder-Dämpfungselement auf. Die Kraft-Weg-Kennlinie und die Dämpfung des Feder-Dämpfungselements sind hierbei derart ausgelegt, daß ein schwingungs- und geräuscharmes Aufsetzten des Kolbens auf den entsprechenden Endanschlag ermöglicht wird. Durch ein derartiges, am Kolben angeordnetes, eigenständiges Feder-Dämpfungselement, das an den Endlagen beim Aufsetzten des Kolbens auf den entsprechenden Endanschlag aktiviert wird, ergibt sich zudem ein geringer Bau- und Fertigungsaufwand, da ein eigenständiges Feder-Dämpfungselement auf einfache Weise am Kolben angeordnet werden kann und durch die Auslegung des Feder-Dämpfungselements die Dämpfung der Bewegung des Kolbens an den Endanschlägen bestimmbar ist, wobei am Zylinder, insbesondere am Zylinderrohr, keine baulichen Änderungen und engtolerierte Toleranzen erforderlich sind.
Zweckmäßigerweise weist die Endlagendämpfungseinrichtung mindestens ein am Kolben längsverschiebbar angeordnetes Anschlagelement auf, das mit dem Feder- Dämpfungselement in Wirkverbindung steht und mit den Endanschlägen in Verbindung bringbar ist. Das Anschlagelement gelangt somit bei der Bewegung des Kolbens in die Endlagen mit dem entsprechenden Endanschlag in Verbindung und aktiviert das Feder-Dämpfungselement. Durch mindestens ein Anschlagelement kann mit geringem Aufwand erreicht werden, daß das Feder-Dämpfungselement an den Endanschlägen aktiviert wird und somit die Endlagendämpfungseinrichtung an beiden Endanschlägen wirksam ist.
In einer Ausführungsform der Erfindung weist die Endlagendämpfungseinrichtung ein zwischen zwei Anschlagelementen angeordnetes Feder-Dämpfungselement auf, wobei jeweils ein Anschlagelement mit einem Endanschlag in Anlage bringbar ist. Mit zwei Anschlagselementen kann auf einfache Weise ein Feder-Dämpfungselement an beiden Endanschlägen aktiviert werden.
In einer weiteren Ausführungsform weist die Endlagendämpfungeinrichtung ein zwischen zwei Feder-Dämpfungselementen angeordnetes Anschlagelement auf, das bei der Anlage an einen Endanschlag auf ein Feder-Dämpfungselement einwirkt und bei Anlage am weiteren Endanschlag auf das weitere Feder-Dämpfungselement einwirkt. Zur Endlagendämpfung an beiden Endanschlägen sind somit zwei Feder- Dämpfungselemente vorgesehen, die mittels einem Anschlagelement mit geringem Aufwand aktiviert werden können.
Besonders zweckmäßig ist es hierbei, wenn die Feder-Dämpfungselemente unter­ schiedliche Kraft-Weg-Kennlinien und/oder unterschiedliche Dämpfungen aufweisen. Dadurch kann auf einfache Weise erreicht werden, daß an den Endanschlägen unter­ schiedliche Dämpfungen wirksam sind.
Ein geringer Bauaufwand ergibt sich hierbei, wenn das Anschlagelement als Anschlagscheibe ausgebildet ist. Mit einer am Kolben längsverschiebbar angeordneten Anschlagscheibe kann mit geringem Aufwand beim Aufsetzen der Anschlagscheibe auf den Endanschlag das Feder-Dämpfungselement bei einer weiteren Bewegung des Kolbens aktiviert werden.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltungsform sind die Anschlagelemente als einen Ringkolben bildende Hohlkolben ausgebildet, wobei zwischen den Hohlkolben ein Ringraum gebildet ist, in dem das Feder-Dämpfungselement angeordnet ist. Die Endlagendämpfungseinrichtung ist somit als Ringkolben ausgebildet, in dessen Ringraum das Feder-Dämpfungselement angeordnet ist.
Zweckmäßigerweise steht der Ringraum über eine hydraulische, an den Hohlkolben angeordnete Drosseleinrichtung mit dem zwischen dem Kolben und dem Zylinderrohr gebildeten Zylinderraum in Verbindung. An den Endanschlägen wird durch die den Ringkolben bildenden Anschlagelemente der Ringraum verkleinert und das Feder- Dämpfungselement aktiviert. Das im Ringraum eingeschlossene Druckmittel strömt hierbei über die Drosseleinrichtung in den Zylinderraum, wodurch zusätzlich zu der Dämpfung durch das Feder-Dämpfungselement eine Dämpfung durch die Verdrängung des im Ringraum eingeschlossenen Druckmittels erzielbar ist.
In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltungsform der Erfindung ist das Feder- Dämpfungselement als Feder ausgebildet. Mit einer Feder kann auf einfache Weise durch eine entsprechende Wahl der Kraft-Weg-Kennlinie und der Dämpfung ein schwingungsarmes und geräuscharmes Aufsetzten des Kolbens an den End­ anschlägen erzielt werden.
Die Feder kann als hierbei als Schraubenfeder, beispielsweise als Druckfeder oder als Tellerfeder, insbesondere ein Tellerfederpaket, ausgebildet sein.
In einer weiteren Ausgestaltungsform ist das Feder-Dämpfungselement als Kunst­ stoffelement, insbesondere als Gummielement, ausgebildet. Mit einem Kunststoff­ element kann ebenfalls durch geeignete Wahl der Kraft-Weg-Kennlinie und der Dämpfung die Bewegung des Kolbens an den Endanschlägen gedämpft werden.
Mit besonderem Vorteil ist die Endlagendämpfungseinrichtung am Kolben zwischen zwei Anschlägen angeordnet. Dadurch kann auf einfache Weise die Endlagen­ dämpfungseinrichtung am Kolben in axialer Richtung befestigt werden.
Zweckmäßigerweise ist ein erster Anschlag für die Endlagendämpfungseinrichtung von einem stufenförmigen Absatz des Kolbens und ein zweiter Anschlag von einer am Kolben angeordneten Axialsicherung gebildet. Dadurch kann mit geringem baulichem Aufwand am Kolben die Endlagendämpfungseinrichtung montiert und axial befestigt werden.
Der hydraulische Zylinder kann als Vollzylinder ausgebildet sein. Durch die am Kolben angeordnete, an beiden Endanschlägen wirksame Endlagendämpfungseinrichtung kann ebenfalls bei einem als Hohlzylinder ausgebildeten, hydraulischen Zylinder, wobei der Kolben und gegebenenfalls eine mit dem Kolben in Verbindung stehende Kolbenstange hohlzylindrisch ausgebildet ist, eine Endlagendämpfung an beiden Endanschlägen mit geringem baulichem Aufwand erzielt werden.
Besondere Vorteile ergeben sich bei der Verwendung des hydraulischen Zylinders als Hubzylinder eines Flurförderzeugs. Durch die an beiden Endanschlägen wirksame Endlagendämpfungseinrichtung kann hierbei sowohl für den eingefahrenen als auch für den ausgefahrenen Hubzylinder ein geräuscharmes und schwingungsarmes Aufsetzten des Kolbens auf die Anschläge erreicht werden, wodurch sich geringe Belastungen für die Bedienperson und das Hubgerüst sowie die darauf befindliche Last ergeben. Mit einem als Hohlzylinder ausgebildeten Hubzylinder kann auf einfache Weise ein sogenannter Freihubzylinder mit Druckmittel versorgt werden.
Bei der Verwendung des hydraulischen Zylinders als Neigezylinder eines Flur­ förderzeugs kann ebenfalls der Komfort für die Bedienperson erhöht und die Belastungen des Hubgerüsts sowie der Last verringert werden.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden anhand der in den schematischen Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele nähert erläutert. Dabei zeigt
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen hydraulischen Zylinder,
Fig. 2 eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemäßen hydraulischen Zylinders,
Fig. 3 eine dritte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen hydraulischen Zylinders und
Fig. 4 eine vierte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen hydraulischen Zylinders.
Die Fig. 1 zeigt einen erfindungsgemäßen hydraulischen Zylinder 1 mit einem in einem Zylinderrohr 2 längsverschiebbaren Kolben 3. Der Zylinder 1 ist hierbei als Hohlzylinder ausgebildet, wobei der Kolben 3 hohlzylindrisch ausgebildet ist und eine Kolbenstange bildet. In dem aus dem Zylinderrohr 2 herausragenden Bereich ist der Kolben 3 mit einem Anschluß 4 für eine Druckmittelleitung versehen, die zur Versorgung eines weiteren hydraulischen Verbrauchers, beispielsweise einem hydraulischen Zylinder, vorgesehen ist. Selbstverständlich sind auch Ausführungen des hydraulischen Zylinders 1 als Vollzylinder und Ausführungen möglich, bei denen der Kolben 3 mit einer separaten Kolbenstange verbunden ist.
Am Zylinderrohr 2 ist ein Zylinderboden 5 befestigt, der mit einem Anschluß 6 für eine Druckmittelleitung versehen ist. Im Bereich des Zylinderbodens 5 ist im Zylinderrohr 2 ein ringförmiges Bauelement 7 vorgesehen, das mit einer dem Zylinderboden 5 gegenüberliegenden Stirnfläche einen Endanschlag 8 für den eingefahrenen Zylinder bildet.
An dem dem Zylinderboden 5 gegenüberliegenden Bereich ist am Zylinderrohr 2 ein Zylinderkopf 9 befestigt, der mit einem stufenförmigen Absatz versehen ist, der einen Endanschlag 10 für den ausgefahrenen Zylinder bildet. Im Zylinderkopf 10 ist weiterhin eine Führungseinrichtung 11 und eine Dichtungseinrichtung 12 zur Führung und Abdichtung des Kolbens 3 angeordnet.
Der Kolben 3 weist einen stufenförmigen Absatz 13 auf, wobei im Bereich des Kolbens 3 mit dem geringeren Durchmesser eine Endlagendämfungseinrichtung 14 angeordnet ist, die ein Feder-Dämpfungselement 15 aufweist, das in axialer Richtung zwischen zwei als Anschlagscheiben 16, 17 ausgebildeten Anschlagelementen 18, 19 angeordnet ist. Das Anschlagelement 18 ist hierbei an dem stufenförmigen Absatz 13 des Kolbens 3 angeordnet und axial abgestützt. Das Anschlagelement 19 ist gegenüber dem Kolben 3 mittels einer Axialsicherung 20 in axialer Richtung gesichert, wobei die Axialsicherung 20 beispielsweise von einer an dem Kolben 3 angeordneten Verschraubung gebildet ist. Die Anschlagelemente 18, 19 sind hierbei koaxial zur Längsachse 22 des Zylinders 1 angeordnet und auf dem Kolben 3 längsverschiebbar gelagert. Im Bereich der Innenfläche des Zylinderrohrs 2 sind die Anschlagelemente 18, 19 beispielsweise mit einer Nut 23, 24 versehen.
Das Feder-Dämpfungselement 15 ist hierbei als Kunststoff- oder Gummielement 21 ausgebildet, das ringförmig ausgestaltet ist und koaxial zur Längsachse 22 des Zylinders 1 angeordnet ist. Das Kunststoff- oder Gummielement 21 ist mit der äußeren Umfangsfläche von der Innenfläche des Zylinderrohrs 2 sowie mit der inneren Umfangsfläche vom Außendurchmesser des Kolbens 3 radial beanstandet, so daß sich das Kunststoff- oder Gummielement 21 bei einer axialen Beaufschlagung durch ein Anschlagelement 18 bzw. 19 entsprechend in radialer Richtung verformen kann.
Bei einer Bewegung des Kolbens 3 nach in der Figur unten in Richtung des End­ anschlags 8 für den eingefahrenen Zylinder 1, gelangt das Anschlagelement 19 in Anlage an den Endanschlag 8 und steht somit gegenüber dem Kolben 3 fest. Das Anschlagelement 18 befindet sich in Anlage an dem Absatz 13, wodurch bei einer weiteren Bewegung des Kolbens 3 nach in der Figur unten in die dargestellte Position das Anschlagelement 18 relativ zum Anschlagelement 19 in axialer Richtung bewegt wird. Das als Kunststoff- oder Gummielement 21 ausgebildete Feder-Dämpfungs­ element 15 wird somit verformt. Dadurch kann für den eingefahrenen Zylinder im Bereich des Endanschlags 8 eine Endlagendämpfung erzielt werden.
Bei einer Bewegung des Kolbens 3 nach in der Figur oben in Richtung des End­ anschlags 10 für den ausgefahrenen Zylinder 1 gelangt das Anschlagelement 18 in Anlage an den Endanschlag 10 und steht somit gegenüber dem Kolben 3 fest. Das Anschlagelement 19 liegt an der Axialsicherung 20 an, wodurch bei einer weiteren Bewegung des Kolbens 3 nach in der Figur oben das Anschlagelement 19 relativ zum Anschlagelement 18 bewegt wird. Das Feder-Dämpfungselement 15 wird hierbei ver­ formt, wodurch eine Endlagendämpfung der Bewegung des Kolbens 3 am End­ anschlag 10 für den ausgefahrenen Zylinder 1 erreicht wird.
Somit kann durch eine aus einem Feder-Dämpfungselement 15 und zwei Anschlag­ elementen 18, 19 bestehenden Endlagendämpfungseinrichtung 14, die am Kolben 3 befestigt ist, an beiden Endanschlägen 8, 10 eine Endlagendämpfung erzielt werden.
Die Fig. 2 zeigt einen hydraulischen Zylinder 1 mit einer Endlagendämpfungs­ einrichtung 14, wobei das zwischen den als Anschlagscheiben 16, 17 ausgebildeten Anschlagelementen 18, 19 angeordnete Feder-Dämpfungselement 15 als Feder 21a ausgebildet ist. Die Feder 21a kann beispielsweise als Tellerfederpaket mit mehreren aneinanderliegenden Tellerfedern ausgebildet sein, die koaxial zur Längsachse 22 des Zylinders 1 angeordnet sind.
Die Fig. 3 zeigt eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen hydraulische Zylinders 1 mit einer am Kolben 3 angeordneten Endlagendämpfungs­ einrichtung 14, die zwei Feder-Dämpfungselementen 15a, 15b und eine zwischen den Feder-Dämpfungselementen 15a, 15b angeordneten als Anschlagscheibe 16a aus­ gebildetes Anschlagelement 18a aufweist. Hierbei ist das Feder Dämpfungselement 15a an dem Absatz 13 des Kolbens 3 angeordnet und in axialer Richtung abgestützt. Das Feder-Dämpfungselement 15b ist mittels der Axialsicherung 20 in axialer Richtung befestigt. Die Feder-Dämpfungselemente 15a, 15b sind hierbei als Federn 21b, 21c, beispielsweise Tellerfederpakete ausgebildet. Das Anschlagelement 18a sowie die Feder-Dämpfungselemente 15a, 15b sind koaxial zur Längsachse 22 des Zylinders 1 angeordnet.
Bei einer Bewegung des Kolbens 3 in Richtung des Endanschlags 8 gelangt die Anschlagscheibe 16a in Anlage an den Endanschlag 8, wodurch bei einer weiteren Bewegung des Kolbens 3 nach in der Figur unten das Feder-Dämpfungselement 15a verformt wird. Bei einer Bewegung des Kolbens 3 nach in der Fig. 4 oben liegt die Anschlagscheibe 16a am Endanschlag 10 an, wodurch bei einer weiteren Bewegung des Kolben 3 das Feder-Dämpfungselement 15b aktiviert wird. Die Feder-Dämpfung­ selemente 15a, 15b können hierbei unterschiedliche Dämpfungen und/oder unter­ schiedliche Kraft-Weg-Kennlinien aufweisen, wodurch für den eingefahrenen und den ausgefahrenen Kolben 3 eine unterschiedliche Dämpfung an den Endlagen 8, 10 erzielt werden kann.
Die Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen hydraulischen Zylinders 1, wobei die Endlagendämpfungseinrichtung 14 zwei als Hohlkolben 16b, 17b ausgebildete Anschlagelemente 18, 19 aufweist, die ineinander verschiebbar sind und einen Ringkolben bilden. Zwischen den Hohlkolben 16b, 17b ist hierbei ein Ringraum 25 gebildet, in dem das Feder-Dämpfungselement 15 angeordnet ist. Die Hohlkolben 16b, 17b sowie die Feder 21d sind hierbei koaxial zur Längsachse 22 des Zylinders 1 angeordnet. Das Feder-Dämpfungselement 15 ist hierbei als Feder 21d, beispielsweise eine als Druckfeder ausgebildete Schrauben­ feder, ausgebildet. Das Anschlagelement 18 ist hierbei durch den Absatz 13 axial gesichert und gelangt bei einer Bewegung des Kolbens 3 nach in der Figur oben mit dem Endanschlag 10 in Verbindung. Das Anschlagelement 19 ist durch die Axial­ sicherung 20 am Kolben 3 axial gesichert und gelangt bei einer Bewegung des Kolbens 3 nach in der Figur unten mit dem Endanschlag 8 in Verbindung. Sowohl bei Anlage des Anschlagelements 18 am Endanschlag 10 als auch bei der Anlage des Anschlagelements 19 am Endanschlag 8 wird durch die weitere Bewegung des Kolbens 3 die Feder 21d zusammengedrückt und somit das Feder-Dämpfungs­ element 15 aktiviert. Das in dem Ringraum 25 vorhandene Druckmittel kann beispielsweise durch eine zwischen den an den axialen Flächen der Anschlag­ elemente 18, 19 angeordnete Drosseleinrichtung aus dem Ringraum 25 strömen, wodurch eine zusätzliche Dämpfung der Bewegung des Kolbens 3 an beiden Endanschlägen 8, 10 erzielbar ist.

Claims (18)

1. Hydraulischer Zylinder mit einem in einem Zylinderrohr zwischen zwei Endanschlägen längsverschiebbaren Kolben und einer an beiden Endanschlägen wirksamen Endlagendämpfung, dadurch gekennzeichnet, daß eine Endlagen­ dämpfungseinrichtung (14) vorgesehen ist, die am Kolben (3) angeordnet ist und mit beiden Endanschlägen (8, 10) in Wirkverbindung bringbar ist.
2. Hydraulischer Zylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Endlagendämpfungseinrichtung (14) mindestens ein Feder-Dämpfungselement (15; 15a, 15b) aufweist.
3. Hydraulischer Zylinder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Endlagendämpfungseinrichtung (14) mindestens ein am Kolben (3) längsverschiebbar angeordnetes Anschlagelement (18, 19; 18a) aufweist, das mit dem Feder-Dämpfungselement (15; 15a, 15b) in Wirkverbindung steht und mit den Endanschlägen (8, 10) in Verbindung bringbar ist.
4. Hydraulischer Zylinder nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Endlagendämpfungseinrichtung (14) ein zwischen zwei Anschlagelementen (18, 19) angeordnetes Feder-Dämpfungselement (15) aufweist, wobei jeweils ein Anschlagelement (18; 19) mit einem Endanschlag (10; 8) in Anlage bringbar ist.
5. Hydraulischer Zylinder nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Endlagendämpfungseinrichtung (14) ein zwischen zwei Feder-Dämpfungs­ elementen (15a, 15b) angeordnetes Anschlagelement (18a) aufweist, das bei der Anlage an einen Endanschlag (8) auf ein Feder-Dämpfungselement (15a) einwirkt und bei Anlage am weiteren Endanschlag (10) auf das weitere Feder- Dämpfungselement (15b) einwirkt.
6. Hydraulischer Zylinder nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder-Dämpfungselemente (15a; 15b) verschiedene Kraft-Weg-Kennlinien und/oder verschiedene Dämpfungen aufweisen.
7. Hydraulischer Zylinder nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlagelement (18, 19; 18a) als Anschlagscheibe (16; 17; 16a) ausgebildet ist.
8. Hydraulischer Zylinder nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagelemente (18, 19) als einen Ringkolben bildende Hohlkolben (16b, 17b) ausgebildet sind, wobei zwischen den Hohlkolben (16b, 17b) ein Ringraum (25) gebildet ist, in dem ein Feder-Dämpfungselement (15) angeordnet ist.
9. Hydraulischer Zylinder nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringraum (25) über eine hydraulische, an den Hohlkolben (16b, 17b) angeordnete Drosseleinrichtung mit dem zwischen dem Kolben (3) und dem Zylinderrohr (2) gebildeten Zylinderraum in Verbindung steht.
10. Hydraulischer Zylinder nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Feder-Dämpfungselement (15; 15a, 15b) als Feder (21a; 21b, 21c; 21d) ausgebildet ist.
11. Hydraulischer Zylinder nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (21d) als Schraubenfeder ausgebildet ist.
12. Hydraulischer Zylinder nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (21a; 21b, 21c) als Tellerfeder, insbesondere Tellerfederpaket ausgebildet ist.
13. Hydraulischer Zylinder nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Feder-Dämpfungselement (15; 15a, 15b) als Kunststoffelement (21), insbesondere Gummielement, ausgebildet ist.
14. Hydraulischer Zylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Endlagendämpfungseinrichtung (14) am Kolben (3) zwischen zwei Anschlägen angeordnet ist.
15. Hydraulischer Zylinder nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß ein erster Anschlag für die Endlagendämpfungseinrichtung (14) von einem stufenförmigen Absatz (13) des Kolbens (3) und ein zweiter Anschlag von einer am Kolben (3) angeordneten Axialsicherung (20) gebildet ist.
16. Hydraulischer Zylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder (1) als Hohlzylinder ausgebildet ist.
17. Verwendung des hydraulischen Zylinders nach einem der vorangegangenen Ansprüche als Hubzylinder eines Flurförderzeugs.
18. Verwendung des hydraulischen Zylinders nach einem der Ansprüche 1 bis 16 als Neigezylinder eines Flurförderzeugs.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP1677010A1 (de) * 2005-01-03 2006-07-05 Volvo Construction Equipment Holding Sweden AB Einrichtung zur Endabbremsung eines Arbeitszylinders
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