DE19847813A1 - Elektrische Maschine mit scheibenförmigen Rotoren - Google Patents
Elektrische Maschine mit scheibenförmigen RotorenInfo
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Abstract
Beschrieben ist eine elektrische Maschine (10) mit einem ringförmigen Stator (58), der sektorförmige Wicklungen (56) trägt. Beidseits des Stators (58) sind auf einer gemeinsamen Welle (22) zwei scheibenförmige Rotoren (38) angeordnet, an welchen Dauermagneten (46) angebracht sind. Die sektorförmigen Wicklungen (56) bilden separate sektorförmige Spulen, die in einem ringförmigen Stator (58) in gegenseitiger Berührung sind und einen geschlossenen Kranz von Spulen um die Welle (22) bilden. Die scherenförmigen Rotoren (38) sind auf der Welle (22) gegeneinander verstellbar befestigt. Die Maschine (10) hat eine hohe Leistungsdichte, einen hohen Wirkungsgrad und kann in ihrer Charakteristik durch entsprechende Spulenwahl oder Einstellung der scheibenförmigen Rotoren (38) eingestellt werden.
Description
Die Erfindung betrifft eine elektrische Maschine der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1
angegebenen Art.
Eine solche Maschine ist aus der EP 0 091 125 B1 bekannt und weiter unten noch näher
erläutert.
Elektrische Maschinen mit scheibenförmigem Rotor oder Scheibenläufer werden im Stand
der Technik als Generatoren und Motoren eingesetzt, überwiegend aber wohl als Motoren.
Solche Scheibenläufer- oder Flundermotoren weisen eine als flache Scheibe ausgebildeten,
eisenlosen Läufer auf, der eine Form wie eine Schallplatte hat, in die eine Kupferwicklung als
Flachspule eingebettet ist. Als Feld werden bei solchen eisenlosen elektrischen Maschinen
Permanentmagnete eingesetzt, zwischen denen sich der Scheibenläufer dreht. Wenn eine
solche Maschine mit anderer Charakteristik hergestellt oder auf eine andere Charakteristik
abgestimmt werden soll (z. B. für eine andere Spannung oder eine andere Drehzahl ausge
legt werden soll), muß ein neuer Läufer verwendet werden. Da dieser, abgesehen von der
Kupferwicklung, üblicherweise aus Kunststoff gespritzt wird, ist jedesmal eine neue Spritz
form erforderlich, um eine Maschine mit anderer Charakteristik zu schaffen, was ein aufwen
diges und teures Verfahren darstellt.
Bei der bekannten elektrischen Maschine, die eingangs bereits erwähnt ist, handelt es sich
um einen elektrischen Dauermagnetmotor mit ebenen Rotoren, die an ihrem Umfang Dau
ermagnete tragen, und mit einem Stator, der Wicklungen trägt, die über einen Kommutator
an eine Gleichstromquelle angeschlossen sind. Die Wicklungen sitzen jeweils in Öffnungen
in einer Statorscheibe. Wenn bei diesem bekannten Motor die Charakteristik geändert wer
den soll, müssen die Statorscheiben durch andere Statorscheiben ersetzt werden oder die
Wicklungen der Statorscheiben müssen ausgetauscht werden. Es ist teuer, viele Stator
scheiben für jeden Verwendungszweck auf Lager zu halten. Ferner sind bei dem bekannten
Motor die Stator- und Rotorscheiben jeweils mit ebenen Stirnflächen versehen und eng be
nachbart zueinander angeordnet, um die Luftspalte klein zu machen. Dadurch wird die Be
lüftung des Motors sehr erschwert, so daß der Motor nicht hoch belastet werden kann.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine elektrische Maschine der eingangs genannten Art zu
4 schaffen, bei der die Abstimmung auf wesentlich kostengünstigere Weise erfolgen kann und
die Lüftung wesentlich verbessert ist.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch eine elektrische Maschine mit den Merkmalen
nach Anspruch 1 gelöst.
Wenn die Charakteristik der elektrischen Maschine nach der Erfindung geändert werden soll,
kann die gegenseitige Relativlage der scheibenförmigen Rotoren auf der Welle anders ein
gestellt werden und/oder es können Spulen mit anderer Kupferwicklung oder anders be
schalteter Kupferwicklung eingesetzt werden.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung bilden die Gegenstände der Unteransprüche.
Wenn in weiterer Ausgestaltung der elektrischen Maschine nach der Erfindung jede sektor
förmige Spule an ihren beiden in Umfangsrichtung gelegenen Außenflächen in axialer Rich
tung spiegelbildlich profiliert ist und die sektorförmigen Spulen in dem geschlossenen Kranz
abwechselnd so angeordnet sind, daß die beiden spiegelbildlich ausgebildeten Profile an
den beiden in Umfangsrichtung benachbarten Seitenflächen von zwei benachbarten Spulen
ineinandergreifen und alle Spulen des Kranzes in einer Ebene liegen, können die einzelnen
Spulen zu dem geschlossenen Kranz von Spulen form- und kraftschlüssig miteinander ver
bunden werden. Der Kranz besteht somit aus einer selbsttragenden Anordnung von sektor
förmigen Spulen, so daß keine Statorscheibe zum Tragen der Spulen erforderlich ist.
Wenn in weiterer Ausgestaltung der elektrischen Maschine nach der Erfindung jede sektor
förmige Spule an ihrer radial äußeren Umfangsfläche mit einer Außenprofilierung versehen
ist und der ringförmige Stator an seiner inneren Umfangsfläche mit einer zu der Außenprofi
lierung komplementären Innenprofilierung versehen ist, dann läßt sich auf einfache Weise
der Spulenkranz mit dem ringförmigen Stator form- und kraftschlüssig verbinden. Weiter
bietet sich der Vorteil, daß der Kranz in dem ringförmigen Stator nach Bedarf drehpositioniert
werden kann, beispielsweise um den Kranz in eine für den Netzanschluß der Wicklung ge
eignete Position bringen zu können.
Wenn in weiterer Ausgestaltung der elektrischen Maschine nach der Erfindung die Profilie
rungen der sektorförmigen Spulen jeweils aus Rippen und Nuten bestehen, dann lassen sich
die Spulen untereinander und die Spulen mit dem ringförmigen Stator nach Art einer Keilnut
verzahnung miteinander verbinden.
Wenn in weiterer Ausgestaltung der elektrischen Maschine nach der Erfindung die Nuten an
ihrem Nutgrund mit Leiterbahnen belegt sind, über die sich der Netzanschluß und der An
schluß der einzelnen Spulen herstellen läßt, sind innerhalb der Maschine keine elektrischen
Leitungen oder Kabel erforderlich, und die Verbindung zu einem Netzanschlußkasten kann
beispielsweise durch federnde Kontaktstifte erfolgen. Der Aufbau und die Montage der Ma
schine werden dadurch sehr vereinfacht.
Wenn in weiterer Ausgestaltung der elektrischen Maschine nach der Erfindung die sektor
förmigen Spulen mehrlagige Spulen sind, dann läßt sich die Charakteristik der Maschine
durch entsprechende Beschaltung der einzelnen Lagen auf einfache Weise verändern.
Wenn in weiterer Ausgestaltung der elektrischen Maschine nach der Erfindung die Spulen
jeweils aus mehreren konzentrisch ineinander geschachtelten Teilspulen gebildet sind, las
sen sich beispielsweise bei dem Einsatz der Maschine als Generator unterschiedliche Span
nungen an unterschiedlichen Teilspulen abgreifen.
Wenn in weiterer Ausgestaltung der elektrischen Maschine nach der Erfindung die sektor
förmigen Spulen in axialer Draufsicht trilobular sind, lassen sich unterschiedliche Spulen
leicht ineinander schachteln. Bei kreisförmigen Magneten läßt sich so die wirksamste Feldli
nienverknüpfung mit den Spulen erzielen.
Wenn in weiterer Ausgestaltung der elektrischen Maschine nach der Erfindung die Dauer
magnete auf der dem Stator zugewandten Seite jedes Rotors über die Rotorfläche vorste
hen, dann sind in dem Rotor ausreichende Lufträume zur verbesserten Wärmeabfuhr auf
Grund besserer Durchlüftung vorhanden, obgleich der Luftspalt zwischen Dauermagneten
und Wicklung beliebig klein sein kann.
Wenn in weiterer Ausgestaltung der elektrischen Maschine nach der Erfindung die Rotoren
auf der von dem Stator abgewandten Seite jeweils mit Lüftungsflügeln versehen sind, läßt
sich die Maschine auf einfache und wirksame Weise belüften, ohne daß auf die Welle ein
separater Lüfter aufgesetzt werden muß. Da bei der elektrischen Maschine nach der Erfin
dung beide scheibenförmigen Rotoren an ihren außen gelegenen Stirnflächen mit solchen
Lüfterflügeln versehen sind und die Lüfterflügel vorzugsweise jeweils im Querschnitt Tragflü
gelprofil aufweisen und jeweils einen entsprechenden Anstellwinkel haben, läßt sich bei der
Maschine nach der Erfindung die Luft radial außen in die Maschine einsaugen, durch die
Maschine hindurchleiten und innen im Bereich der Welle wieder nach außen befördern.
Wenn in weiterer Ausgestaltung der elektrischen Maschine nach der Erfindung die Dauer
magnete in Durchgangsbohrungen der Rotoren eingesetzt sind und die Lüftungsflügel die
Durchgangsbohrungen wenigstens teilweise überdecken, lassen sich die Dauermagnete bei
der Montage auf einfache Weisen in den Durchgangsbohrungen genau positionieren, so daß
sie mit der erforderlichen Länge über die Rotorfläche vorstehen.
Wenn in weiterer Ausgestaltung der elektrischen Maschine nach der Erfindung die Spulen
jeweils mindestens außen mit einem Spulenkörper versehen sind, sind die Außenabmes
sungen der Spulen gewährleistet, die für die Herstellung eines geschlossenen Kranzes von
Spulen erforderlich sind.
Wenn in weiterer Ausgestaltung der elektrischen Maschine nach der Erfindung die Spulen
jeweils eine in den Spulenkörper eingelegte und umspritzte Drahtwicklung aufweisen, wird
die Herstellung der Spulen weiter vereinfacht. Außerdem haben die Spulen an ihren axialen
Seiten eine genaue Form, so daß ein genauer Luftspalt zu den Dauermagneten eingehalten
werden kann.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeich
nungen näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine Längsschnittansicht einer Ausführungsform einer elektrischen Maschine
nach der Erfindung,
Fig. 2 eine Ansicht der Maschine in Pfeilrichtung II in Fig. 1,
Fig. 3 eine Ansicht der Maschine nach Fig. 2 nach Entfernung eines Lagerschildes,
Fig. 4 eine Ansicht der Maschine nach Fig. 3 nach Entfernung eines mit Lüfterflügeln
versehenen Rotors,
Fig. 5a zwei sektorförmige Spulenkörper der Maschine nach Fig. 1 in axialer Ansicht,
wobei die Spulen jeweils weggelassen worden sind,
Fig. 5b die beiden Spulenkörper nach Fig. 5a in einer Ansicht in Umfangsrichtung bezo
gen auf die Darstellung in Fig. 1,
Fig. 6 die beiden Spulenkörper nach Fig. 5b in einem Zusammenbauzustand mit inein
andergreifender Profilierung,
Fig. 7a den Stator der Maschine nach Fig. 1 in axialer Draufsicht mit eingesetzten, zu
einem Kranz zusammengefügten Spulenkörpern, wobei die Spulen selbst in der
Darstellung weggelassen worden sind,
Fig. 7b einen Schnitt nach der Linie VII-VII in Fig. 7a,
Fig. 8 als Einzelheit einen Schnitt nach der Linie VIII-VIII in Fig. 7a,
Fig. 9a als Einzelheit den Stator der Maschine nach Fig. 1 in Draufsicht,
Fig. 9b den Stator nach Fig. 9a in einer Außenansicht von rechts, und
Fig. 9c einen Schnitt nach der Linie IXc-IXc in Fig. 9a.
Fig. 1 zeigt eine in ihrer Gesamtheit mit 10 bezeichnete elektrische Maschine in einer Längs
schnittansicht. Die elektrische Maschine 10 hat einen ringförmigen Stator 12, an den sich
beidseits Lagerschilde 14 und 16 anschließen und der als Einzelheit in den Fig. 9a-9c dar
gestellt ist. Die Lagerschilde 14,16 tragen jeweils ein Rollenlager 18 bzw. 20, in denen eine
Welle 22 drehbar gelagert ist. Die Welle 22 hat einen Bund 24 benachbart zu einem freien
Wellenende 26, an welchem der Antrieb (bei Betrieb der elektrischen Maschine 10 als Gene
rator) oder Abtrieb (bei Betrieb der elektrischen Maschine 10 als Motor) erfolgt. Entgegenge
setzt zu dem freien Ende 26 ist die Welle 22 mit einem Gewindeende 28 versehen. Über die
Welle 22 ist eine Zwischenhülse 30 geschoben, die analog zu dem Bund 24 mit einem Bund
32 versehen ist. Auf das Gewindeende 28 ist eine Spannmutter 34 geschraubt. Die Welle 22,
die Zwischenhülse 30 und die Rollenlager 18, 20 bestehen aus antimagnetischem Stahl.
Auf der Zwischenhülse 30 sind zwei scheibenförmige Rotoren 36 und 38 angeordnet. Diese
weisen zwei Ringschultern 40, 42 auf, die mittels der Spannmutter 34 an dem Bund 24 fest
spannbar sind und so mit der Welle 22 kraftschlüssig drehfest verbindbar sind. Die schei
benförmigen Rotoren 36 und 38 sind jeweils mit sechs Durchgangsbohrungen 44 versehen,
in denen sechs Dauermagnete 46 so befestigt sind, daß sie über einander zugewandte
Stirnflächen 48 bzw. 50 der Rotoren axial überstehen. In dem vorliegenden Ausführungsbei
spiel haben die einander zugewandten Stirnflächen 48 und 50 der scheibenförmigen Rotoren
36 und 38 Ringbunde 52, die ebenso weit über die Stirnflächen überstehen wie die Dauer
magnete 46. Die scheibenförmigen Rotoren 36, 38 tragen auf ihren beiden voneinander ab
gewandten Stirnseiten Lüftungsflügel 54, die am besten in Fig. 3 erkennbar sind. Da die
Lüftungsflügel 54 bei den scheibenförmigen Rotoren 36, 38 identisch ausgebildet sind, sind
sie in den Figuren durchgehend mit 54 bezeichnet. Die scheibenförmigen Rotoren 36, 38
bestehen aus NE-Metall oder Kunststoff.
In Fig. 3 ist zu erkennen, daß die Lüftungsflügel 54 im Querschnitt ein Tragflügelprofil auf
weisen und so angeordnet sind, daß sie mit der Saugseite des Tragflügelprofils der Welle 22
zugewandt sind. Weiter sind die Lüftungsflügel 54 so angeordnet, daß sie die Durchgangs
bohrungen 44 teilweise überdecken, so daß sie in axialer Richtung Anschläge bilden, die das
Einführen der Dauermagnete 46 begrenzen, so daß diese auf einfache Weise axial positio
nierbar sind.
Zwischen den beiden scheibenförmigen Rotoren 36 und 38 ist ein sektorförmige Wicklungen
56 tragender ringförmiger Stator 58 aus NE-Metall oder Kunststoff angeordnet. Die sektor
förmigen Wicklungen 56 sind in Fig. 1 oberhalb der Welle 22 in Außenansicht und unterhalb
der Welle 22 im Querschnitt dargestellt sowie in Fig. 8 in einer Schnittansicht nach der Linie
VIII-VIII in Fig. 7a gezeigt.
Die sektorförmigen Wicklungen 56 sind separate, sektorförmige Spulen, die jeweils einen
äußeren Spulenkörper 60 aufweisen. Zwei einzelne Spulenkörper 60 sind jeweils ohne Spule
oder Wicklung 56 in Fig. 5a dargestellt. Die sektorförmigen Spulen sind mit ihren Spulenkör
pern 60 in dem ringförmigen Stator 12 in gegenseitiger Berührung und bilden einen ge
schlossenen Kranz von Spulen um die Welle 22, wie es am besten in Fig. 4 zu erkennen ist.
Jede sektorförmige Spule 56 ist an ihren beiden in Umfangsrichtung gelegenen Außenflä
chen ihres Spulenkörpers 60 in axialer Richtung spiegelbildlich profiliert, wie es in Fig. 6 zu
erkennen ist. Die sektorförmigen Spulen 56 sind in dem geschlossenen Kranz abwechselnd
so angeordnet, daß zwei benachbarte, spiegelbildlich ausgebildete Profile 62, 64 an den
beiden in Umfangsrichtung benachbarten Seitenflächen von zwei benachbarten Spulen 56
ineinandergreifen und alle Spulen des Kranzes in einer Ebene liegen, wie es in den Fig. 4, 6
und 7a zu erkennen ist. Der Spulenkörper 60 jeder sektorförmigen Spule 56 ist an der radial
äußeren Umfangsfläche mit einer Außenprofilierung 66 versehen (Fig. 5a). Der ringförmige
Stator 12 ist an seiner inneren Umfangsfläche mit einer zu der Außenprofilierung 66 kom
plementären Innenprofilierung 68 versehen, wie sie in Fig. 7b im Querschnitt zu erkennen ist.
Die Profilierungen der Spulenkörper 60 der sektorförmigen Spulen 56 und die Profilierungen
66 und 68 bestehen jeweils aus Rippen 70 und Nuten 72, wie es in Fig. 7b zu erkennen ist.
Die Nuten 72 der Spulenkörper 60 sind an ihrem Nutgrund mit Leiterbahnen 74 belegt, über
die sich der Netzanschluß und die gegenseitige elektrische Verbindung der Spulen 56 her
stellen läßt.
Die Spulen 56 sind jeweils aus mehreren konzentrisch ineinander geschachtelten Teilspulen
56a, 56b und 56c gebildet, wie es in den Fig. 7a und 8 gezeigt ist. Außerdem sind die sek
torförmigen Spulen 56 vorzugsweise in axialer Richtung mehrlagige Spulen. In Fig. 8 sind die
Teilspulen 56a-56c jeweils siebenlagig gezeigt. Die sektorförmigen Spulen 56 sind darüber
hinaus in axialer Draufsicht trilobular, wie es in Fig. 7a zu erkennen ist.
Die Spulen 56 weisen jeweils eine in den Spulenkörper 60 eingelegte und darin umspritzte
Drahtwicklung auf, wie es z. B. in Fig. 8 zu erkennen ist.
Auf Grund der beschriebenen Anordnung der Lüftungsflügel 54 ergibt sich im Betrieb der
elektrischen Maschine 10 ein Luftstrom, der radial außen in die Maschine eintritt und radial
innen im Bereich der Welle 22 aus der Maschine austritt. Diese Luftströmung ist in den Fig. 1
und 3 durch Pfeile 76 angedeutet. Es ist zu erkennen, daß die Luftströmung 76 über in den
Lagerschilden vorgesehene Lüftungsbohrungen 78 eintritt, die Dauermagnete 46 umspült,
radial einwärts in Richtung der Welle 22 geht und im Bereich der Welle über in Figur nicht
sichtbare Lüftungsbohrungen 80 austritt (in Fig. 3 ist der Pfeil 76 für die austretende Luft
strömung als ein aus der Zeichenebene nach oben austretender Pfeil dargestellt).
Die elektrische Maschine 10 ist vorstehend zwar als Innenläufer beschrieben worden, sie
könnte jedoch ohne weiteres auch als Außenläufer ausgebildet sein und betrieben werden.
Bei mehrlagigen Spulen 56 sind die einzelnen Teilspulen, die axial übereinander angeordnet
sind jeweils so dick, wie es der Breite der Rippen 70 oder der Nuten 72 entspricht. Jede Teil
spule wird auf in den Zeichnungen nicht dargestellt Weise mit der in der zugeordneten Nut
72 angeordneten Leiterbahn 74 elektrisch leitend verbunden. Wenn die sektorförmigen Spu
len 56 zusammengesetzt werden, werden so alle Teilspulen miteinander verbunden. Auf
diese Weise lassen sich die unterschiedlichsten Beschaltungskombinationen mit einfachsten
Mitteln erzielen. Die Spulen 56 lassen sich wahlweise hintereinander oder parallel schalten.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel hat jede sektorförmige Spule 56 vier Leiterbah
nen 74. Es lassen sich so vier verschiedene Spulenvarianten erzielen, ohne dass neu gewic
kelt werden muss. Bei den Wicklungen 56 kann es sich vorzugsweise um Kupferdrahtwick
lungen handeln.
Wenn die Charakteristik der elektrischen Maschine 10 geändert werden soll, kann die ge
genseitige Relativlage der scheibenförmigen Rotoren 36 und 38 auf der Welle 22 anders
eingestellt werden und/oder es können Spulen 56 mit anderer Wicklung oder anders be
schalteter Wicklung eingesetzt werden.
Die elektrischen Netzanschlüsse der Maschine 10 sind in einem in Fig. 3 lediglich gestrichelt
angedeuteten Klemmenkasten 82 enthalten. Dessen Gehäusesockel 84 ist auch Fig. 9a zu
erkennen.
Claims (14)
1. Elektrische Maschine mit
- - wenigstens einem sektorförmige Wicklungen (56) tragenden ringförmigen Stator (58),
- - wenigstens zwei beidseits des Stators (58) auf einer gemeinsamen Welle (22) angeordne ten, scheibenförmigen Rotoren (36, 38) und
- - an den Rotoren (36, 38) angebrachten Dauermagneten (46), dadurch gekennzeichnet,
- - dass die sektorförmigen Wicklungen separate, sektorförmige Spulen (56) sind, die in dem ringförmigen Stator (58) in gegenseitiger Berührung angeordnet sind und einen geschlosse nen Kranz von Spulen um die Welle (22) bilden, und
- - dass die scheibenförmigen Rotoren (36, 38) auf der Welle (22) gegeneinander verstellbar befestigt sind.
2. Elektrische Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede sektorförmige
Spule (56) an ihren beiden in Umfangsrichtung gelegenen Außenflächen mit in axialer Rich
tung spiegelbildlichen Profilen (62, 64) versehen ist und dass die sektorförmigen Spulen (56)
in dem geschlossenen Kranz abwechselnd so angeordnet sind, daß die beiden spiegelbild
lich ausgebildeten Profile (62, 64) an den beiden in Umfangsrichtung benachbarten Seiten
flächen von zwei benachbarten Spulen (56) ineinandergreifen und alle Spulen des Kranzes
in einer Ebene liegen.
3. Elektrische Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede sektorförmige
Spule (56) an ihrer radial äußeren Umfangsfläche mit einem Außenprofil (66) versehen ist
und dass der ringförmige Stator (58) an seiner inneren Umfangsfläche mit einer zu dem Au
ßenprofil (66) komplementären Innenprofil (68) versehen ist.
4. Elektrische Maschine nach Anspruch nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
dass die Profile (62, 64, 66) der sektorförmigen Spulen (56) jeweils aus Rippen (70) und
Nuten (72) bestehen.
5. Elektrische Maschine Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten (72) an ihrem
Nutgrund mit Leiterbahnen (74) belegt sind, über die sich der Netzanschluss und die gegen
seitige Verbindung der Spulen (56) herstellen läßt.
6. Elektrische Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass
die sektorförmigen Spulen (56) mehrlagige Spulen sind.
7. Elektrische Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass
die Spulen (56) jeweils aus mehreren konzentrisch ineinander geschachtelten Teilspulen
(56a-56c) gebildet sind.
8. Elektrische Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass
die sektorförmigen Spulen (56) in axialer Draufsicht trilobular sind.
9. Elektrische Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass
die Dauermagnete (46) auf der dem Stator (58) zugewandten Seite jedes Rotors (36, 38)
über die Rotorstirnfläche vorstehen.
10. Elektrischen Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
dass die Rotoren (36, 38) auf der von dem Stator (58) abgewandten Seite jeweils mit Lüf
tungsflügeln (54) versehen sind.
11. Elektrische Maschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Lüftungsflü
gel (54) im Querschnitt jeweils Tragflügelprofil aufweisen und mit ihrer Saugseite der Welle
(22) zugewandt sind.
12. Elektrische Maschine nach Anspruch 9 und 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass
die Dauermagnete (46) in Durchgangsbohrungen (44) der Rotoren (36, 38) eingesetzt sind
und dass die Lüftungsflügel (54) die Durchgangsbohrungen (44) wenigstens teilweise über
decken.
13. Elektrische Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
dass die Spulen (56) jeweils mindestens außen mit einem Spulenkörper (60) versehen sind.
14. Elektrische Maschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Spulen (56)
jeweils wenigstens eine in den Spulenkörper (60) eingelegte und umspritzte Drahtwicklung
aufweisen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998147813 DE19847813A1 (de) | 1998-10-16 | 1998-10-16 | Elektrische Maschine mit scheibenförmigen Rotoren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998147813 DE19847813A1 (de) | 1998-10-16 | 1998-10-16 | Elektrische Maschine mit scheibenförmigen Rotoren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19847813A1 true DE19847813A1 (de) | 2000-04-20 |
Family
ID=7884730
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998147813 Withdrawn DE19847813A1 (de) | 1998-10-16 | 1998-10-16 | Elektrische Maschine mit scheibenförmigen Rotoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19847813A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2002097264A1 (en) * | 2001-05-29 | 2002-12-05 | David Peter Miles | Improvements in and relating to fluid turbines and devices |
| WO2008032080A3 (en) * | 2006-09-13 | 2009-03-19 | Wireless Motor Developments Lt | Improvements in electromagnetic machines |
| DE102013206593A1 (de) * | 2013-04-12 | 2014-10-30 | Siemens Aktiengesellschaft | xialflussmaschine in Leichtbauweise |
-
1998
- 1998-10-16 DE DE1998147813 patent/DE19847813A1/de not_active Withdrawn
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| US8232689B2 (en) | 2006-09-13 | 2012-07-31 | Guilden Limited | Electromagnetic machines |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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