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DE19847813A1 - Elektrische Maschine mit scheibenförmigen Rotoren - Google Patents

Elektrische Maschine mit scheibenförmigen Rotoren

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Publication number
DE19847813A1
DE19847813A1 DE1998147813 DE19847813A DE19847813A1 DE 19847813 A1 DE19847813 A1 DE 19847813A1 DE 1998147813 DE1998147813 DE 1998147813 DE 19847813 A DE19847813 A DE 19847813A DE 19847813 A1 DE19847813 A1 DE 19847813A1
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DE
Germany
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coils
shaped
sector
electrical machine
machine according
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Withdrawn
Application number
DE1998147813
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English (en)
Inventor
Joerg Grau
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FT FUTURE TECHNOLOGIES AKTIENGESELLSCHAFT, 86707 W
Original Assignee
GENIUS INGENIEURGESELLSCHAFT M
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K21/00Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets
    • H02K21/12Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with stationary armatures and rotating magnets
    • H02K21/24Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with stationary armatures and rotating magnets with magnets axially facing the armatures, e.g. hub-type cycle dynamos

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Windings For Motors And Generators (AREA)
  • Permanent Magnet Type Synchronous Machine (AREA)

Abstract

Beschrieben ist eine elektrische Maschine (10) mit einem ringförmigen Stator (58), der sektorförmige Wicklungen (56) trägt. Beidseits des Stators (58) sind auf einer gemeinsamen Welle (22) zwei scheibenförmige Rotoren (38) angeordnet, an welchen Dauermagneten (46) angebracht sind. Die sektorförmigen Wicklungen (56) bilden separate sektorförmige Spulen, die in einem ringförmigen Stator (58) in gegenseitiger Berührung sind und einen geschlossenen Kranz von Spulen um die Welle (22) bilden. Die scherenförmigen Rotoren (38) sind auf der Welle (22) gegeneinander verstellbar befestigt. Die Maschine (10) hat eine hohe Leistungsdichte, einen hohen Wirkungsgrad und kann in ihrer Charakteristik durch entsprechende Spulenwahl oder Einstellung der scheibenförmigen Rotoren (38) eingestellt werden.

Description

Die Erfindung betrifft eine elektrische Maschine der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art.
Eine solche Maschine ist aus der EP 0 091 125 B1 bekannt und weiter unten noch näher erläutert.
Elektrische Maschinen mit scheibenförmigem Rotor oder Scheibenläufer werden im Stand der Technik als Generatoren und Motoren eingesetzt, überwiegend aber wohl als Motoren. Solche Scheibenläufer- oder Flundermotoren weisen eine als flache Scheibe ausgebildeten, eisenlosen Läufer auf, der eine Form wie eine Schallplatte hat, in die eine Kupferwicklung als Flachspule eingebettet ist. Als Feld werden bei solchen eisenlosen elektrischen Maschinen Permanentmagnete eingesetzt, zwischen denen sich der Scheibenläufer dreht. Wenn eine solche Maschine mit anderer Charakteristik hergestellt oder auf eine andere Charakteristik abgestimmt werden soll (z. B. für eine andere Spannung oder eine andere Drehzahl ausge­ legt werden soll), muß ein neuer Läufer verwendet werden. Da dieser, abgesehen von der Kupferwicklung, üblicherweise aus Kunststoff gespritzt wird, ist jedesmal eine neue Spritz­ form erforderlich, um eine Maschine mit anderer Charakteristik zu schaffen, was ein aufwen­ diges und teures Verfahren darstellt.
Bei der bekannten elektrischen Maschine, die eingangs bereits erwähnt ist, handelt es sich um einen elektrischen Dauermagnetmotor mit ebenen Rotoren, die an ihrem Umfang Dau­ ermagnete tragen, und mit einem Stator, der Wicklungen trägt, die über einen Kommutator an eine Gleichstromquelle angeschlossen sind. Die Wicklungen sitzen jeweils in Öffnungen in einer Statorscheibe. Wenn bei diesem bekannten Motor die Charakteristik geändert wer­ den soll, müssen die Statorscheiben durch andere Statorscheiben ersetzt werden oder die Wicklungen der Statorscheiben müssen ausgetauscht werden. Es ist teuer, viele Stator­ scheiben für jeden Verwendungszweck auf Lager zu halten. Ferner sind bei dem bekannten Motor die Stator- und Rotorscheiben jeweils mit ebenen Stirnflächen versehen und eng be­ nachbart zueinander angeordnet, um die Luftspalte klein zu machen. Dadurch wird die Be­ lüftung des Motors sehr erschwert, so daß der Motor nicht hoch belastet werden kann.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine elektrische Maschine der eingangs genannten Art zu 4 schaffen, bei der die Abstimmung auf wesentlich kostengünstigere Weise erfolgen kann und die Lüftung wesentlich verbessert ist.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch eine elektrische Maschine mit den Merkmalen nach Anspruch 1 gelöst.
Wenn die Charakteristik der elektrischen Maschine nach der Erfindung geändert werden soll, kann die gegenseitige Relativlage der scheibenförmigen Rotoren auf der Welle anders ein­ gestellt werden und/oder es können Spulen mit anderer Kupferwicklung oder anders be­ schalteter Kupferwicklung eingesetzt werden.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung bilden die Gegenstände der Unteransprüche.
Wenn in weiterer Ausgestaltung der elektrischen Maschine nach der Erfindung jede sektor­ förmige Spule an ihren beiden in Umfangsrichtung gelegenen Außenflächen in axialer Rich­ tung spiegelbildlich profiliert ist und die sektorförmigen Spulen in dem geschlossenen Kranz abwechselnd so angeordnet sind, daß die beiden spiegelbildlich ausgebildeten Profile an den beiden in Umfangsrichtung benachbarten Seitenflächen von zwei benachbarten Spulen ineinandergreifen und alle Spulen des Kranzes in einer Ebene liegen, können die einzelnen Spulen zu dem geschlossenen Kranz von Spulen form- und kraftschlüssig miteinander ver­ bunden werden. Der Kranz besteht somit aus einer selbsttragenden Anordnung von sektor­ förmigen Spulen, so daß keine Statorscheibe zum Tragen der Spulen erforderlich ist.
Wenn in weiterer Ausgestaltung der elektrischen Maschine nach der Erfindung jede sektor­ förmige Spule an ihrer radial äußeren Umfangsfläche mit einer Außenprofilierung versehen ist und der ringförmige Stator an seiner inneren Umfangsfläche mit einer zu der Außenprofi­ lierung komplementären Innenprofilierung versehen ist, dann läßt sich auf einfache Weise der Spulenkranz mit dem ringförmigen Stator form- und kraftschlüssig verbinden. Weiter bietet sich der Vorteil, daß der Kranz in dem ringförmigen Stator nach Bedarf drehpositioniert werden kann, beispielsweise um den Kranz in eine für den Netzanschluß der Wicklung ge­ eignete Position bringen zu können.
Wenn in weiterer Ausgestaltung der elektrischen Maschine nach der Erfindung die Profilie­ rungen der sektorförmigen Spulen jeweils aus Rippen und Nuten bestehen, dann lassen sich die Spulen untereinander und die Spulen mit dem ringförmigen Stator nach Art einer Keilnut­ verzahnung miteinander verbinden.
Wenn in weiterer Ausgestaltung der elektrischen Maschine nach der Erfindung die Nuten an ihrem Nutgrund mit Leiterbahnen belegt sind, über die sich der Netzanschluß und der An­ schluß der einzelnen Spulen herstellen läßt, sind innerhalb der Maschine keine elektrischen Leitungen oder Kabel erforderlich, und die Verbindung zu einem Netzanschlußkasten kann beispielsweise durch federnde Kontaktstifte erfolgen. Der Aufbau und die Montage der Ma­ schine werden dadurch sehr vereinfacht.
Wenn in weiterer Ausgestaltung der elektrischen Maschine nach der Erfindung die sektor­ förmigen Spulen mehrlagige Spulen sind, dann läßt sich die Charakteristik der Maschine durch entsprechende Beschaltung der einzelnen Lagen auf einfache Weise verändern.
Wenn in weiterer Ausgestaltung der elektrischen Maschine nach der Erfindung die Spulen jeweils aus mehreren konzentrisch ineinander geschachtelten Teilspulen gebildet sind, las­ sen sich beispielsweise bei dem Einsatz der Maschine als Generator unterschiedliche Span­ nungen an unterschiedlichen Teilspulen abgreifen.
Wenn in weiterer Ausgestaltung der elektrischen Maschine nach der Erfindung die sektor­ förmigen Spulen in axialer Draufsicht trilobular sind, lassen sich unterschiedliche Spulen leicht ineinander schachteln. Bei kreisförmigen Magneten läßt sich so die wirksamste Feldli­ nienverknüpfung mit den Spulen erzielen.
Wenn in weiterer Ausgestaltung der elektrischen Maschine nach der Erfindung die Dauer­ magnete auf der dem Stator zugewandten Seite jedes Rotors über die Rotorfläche vorste­ hen, dann sind in dem Rotor ausreichende Lufträume zur verbesserten Wärmeabfuhr auf Grund besserer Durchlüftung vorhanden, obgleich der Luftspalt zwischen Dauermagneten und Wicklung beliebig klein sein kann.
Wenn in weiterer Ausgestaltung der elektrischen Maschine nach der Erfindung die Rotoren auf der von dem Stator abgewandten Seite jeweils mit Lüftungsflügeln versehen sind, läßt sich die Maschine auf einfache und wirksame Weise belüften, ohne daß auf die Welle ein separater Lüfter aufgesetzt werden muß. Da bei der elektrischen Maschine nach der Erfin­ dung beide scheibenförmigen Rotoren an ihren außen gelegenen Stirnflächen mit solchen Lüfterflügeln versehen sind und die Lüfterflügel vorzugsweise jeweils im Querschnitt Tragflü­ gelprofil aufweisen und jeweils einen entsprechenden Anstellwinkel haben, läßt sich bei der Maschine nach der Erfindung die Luft radial außen in die Maschine einsaugen, durch die Maschine hindurchleiten und innen im Bereich der Welle wieder nach außen befördern.
Wenn in weiterer Ausgestaltung der elektrischen Maschine nach der Erfindung die Dauer­ magnete in Durchgangsbohrungen der Rotoren eingesetzt sind und die Lüftungsflügel die Durchgangsbohrungen wenigstens teilweise überdecken, lassen sich die Dauermagnete bei der Montage auf einfache Weisen in den Durchgangsbohrungen genau positionieren, so daß sie mit der erforderlichen Länge über die Rotorfläche vorstehen.
Wenn in weiterer Ausgestaltung der elektrischen Maschine nach der Erfindung die Spulen jeweils mindestens außen mit einem Spulenkörper versehen sind, sind die Außenabmes­ sungen der Spulen gewährleistet, die für die Herstellung eines geschlossenen Kranzes von Spulen erforderlich sind.
Wenn in weiterer Ausgestaltung der elektrischen Maschine nach der Erfindung die Spulen jeweils eine in den Spulenkörper eingelegte und umspritzte Drahtwicklung aufweisen, wird die Herstellung der Spulen weiter vereinfacht. Außerdem haben die Spulen an ihren axialen Seiten eine genaue Form, so daß ein genauer Luftspalt zu den Dauermagneten eingehalten werden kann.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeich­ nungen näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine Längsschnittansicht einer Ausführungsform einer elektrischen Maschine nach der Erfindung,
Fig. 2 eine Ansicht der Maschine in Pfeilrichtung II in Fig. 1,
Fig. 3 eine Ansicht der Maschine nach Fig. 2 nach Entfernung eines Lagerschildes,
Fig. 4 eine Ansicht der Maschine nach Fig. 3 nach Entfernung eines mit Lüfterflügeln versehenen Rotors,
Fig. 5a zwei sektorförmige Spulenkörper der Maschine nach Fig. 1 in axialer Ansicht, wobei die Spulen jeweils weggelassen worden sind,
Fig. 5b die beiden Spulenkörper nach Fig. 5a in einer Ansicht in Umfangsrichtung bezo­ gen auf die Darstellung in Fig. 1,
Fig. 6 die beiden Spulenkörper nach Fig. 5b in einem Zusammenbauzustand mit inein­ andergreifender Profilierung,
Fig. 7a den Stator der Maschine nach Fig. 1 in axialer Draufsicht mit eingesetzten, zu einem Kranz zusammengefügten Spulenkörpern, wobei die Spulen selbst in der Darstellung weggelassen worden sind,
Fig. 7b einen Schnitt nach der Linie VII-VII in Fig. 7a,
Fig. 8 als Einzelheit einen Schnitt nach der Linie VIII-VIII in Fig. 7a,
Fig. 9a als Einzelheit den Stator der Maschine nach Fig. 1 in Draufsicht,
Fig. 9b den Stator nach Fig. 9a in einer Außenansicht von rechts, und
Fig. 9c einen Schnitt nach der Linie IXc-IXc in Fig. 9a.
Fig. 1 zeigt eine in ihrer Gesamtheit mit 10 bezeichnete elektrische Maschine in einer Längs­ schnittansicht. Die elektrische Maschine 10 hat einen ringförmigen Stator 12, an den sich beidseits Lagerschilde 14 und 16 anschließen und der als Einzelheit in den Fig. 9a-9c dar­ gestellt ist. Die Lagerschilde 14,16 tragen jeweils ein Rollenlager 18 bzw. 20, in denen eine Welle 22 drehbar gelagert ist. Die Welle 22 hat einen Bund 24 benachbart zu einem freien Wellenende 26, an welchem der Antrieb (bei Betrieb der elektrischen Maschine 10 als Gene­ rator) oder Abtrieb (bei Betrieb der elektrischen Maschine 10 als Motor) erfolgt. Entgegenge­ setzt zu dem freien Ende 26 ist die Welle 22 mit einem Gewindeende 28 versehen. Über die Welle 22 ist eine Zwischenhülse 30 geschoben, die analog zu dem Bund 24 mit einem Bund 32 versehen ist. Auf das Gewindeende 28 ist eine Spannmutter 34 geschraubt. Die Welle 22, die Zwischenhülse 30 und die Rollenlager 18, 20 bestehen aus antimagnetischem Stahl.
Auf der Zwischenhülse 30 sind zwei scheibenförmige Rotoren 36 und 38 angeordnet. Diese weisen zwei Ringschultern 40, 42 auf, die mittels der Spannmutter 34 an dem Bund 24 fest­ spannbar sind und so mit der Welle 22 kraftschlüssig drehfest verbindbar sind. Die schei­ benförmigen Rotoren 36 und 38 sind jeweils mit sechs Durchgangsbohrungen 44 versehen, in denen sechs Dauermagnete 46 so befestigt sind, daß sie über einander zugewandte Stirnflächen 48 bzw. 50 der Rotoren axial überstehen. In dem vorliegenden Ausführungsbei­ spiel haben die einander zugewandten Stirnflächen 48 und 50 der scheibenförmigen Rotoren 36 und 38 Ringbunde 52, die ebenso weit über die Stirnflächen überstehen wie die Dauer­ magnete 46. Die scheibenförmigen Rotoren 36, 38 tragen auf ihren beiden voneinander ab­ gewandten Stirnseiten Lüftungsflügel 54, die am besten in Fig. 3 erkennbar sind. Da die Lüftungsflügel 54 bei den scheibenförmigen Rotoren 36, 38 identisch ausgebildet sind, sind sie in den Figuren durchgehend mit 54 bezeichnet. Die scheibenförmigen Rotoren 36, 38 bestehen aus NE-Metall oder Kunststoff.
In Fig. 3 ist zu erkennen, daß die Lüftungsflügel 54 im Querschnitt ein Tragflügelprofil auf­ weisen und so angeordnet sind, daß sie mit der Saugseite des Tragflügelprofils der Welle 22 zugewandt sind. Weiter sind die Lüftungsflügel 54 so angeordnet, daß sie die Durchgangs­ bohrungen 44 teilweise überdecken, so daß sie in axialer Richtung Anschläge bilden, die das Einführen der Dauermagnete 46 begrenzen, so daß diese auf einfache Weise axial positio­ nierbar sind.
Zwischen den beiden scheibenförmigen Rotoren 36 und 38 ist ein sektorförmige Wicklungen 56 tragender ringförmiger Stator 58 aus NE-Metall oder Kunststoff angeordnet. Die sektor­ förmigen Wicklungen 56 sind in Fig. 1 oberhalb der Welle 22 in Außenansicht und unterhalb der Welle 22 im Querschnitt dargestellt sowie in Fig. 8 in einer Schnittansicht nach der Linie VIII-VIII in Fig. 7a gezeigt.
Die sektorförmigen Wicklungen 56 sind separate, sektorförmige Spulen, die jeweils einen äußeren Spulenkörper 60 aufweisen. Zwei einzelne Spulenkörper 60 sind jeweils ohne Spule oder Wicklung 56 in Fig. 5a dargestellt. Die sektorförmigen Spulen sind mit ihren Spulenkör­ pern 60 in dem ringförmigen Stator 12 in gegenseitiger Berührung und bilden einen ge­ schlossenen Kranz von Spulen um die Welle 22, wie es am besten in Fig. 4 zu erkennen ist.
Jede sektorförmige Spule 56 ist an ihren beiden in Umfangsrichtung gelegenen Außenflä­ chen ihres Spulenkörpers 60 in axialer Richtung spiegelbildlich profiliert, wie es in Fig. 6 zu erkennen ist. Die sektorförmigen Spulen 56 sind in dem geschlossenen Kranz abwechselnd so angeordnet, daß zwei benachbarte, spiegelbildlich ausgebildete Profile 62, 64 an den beiden in Umfangsrichtung benachbarten Seitenflächen von zwei benachbarten Spulen 56 ineinandergreifen und alle Spulen des Kranzes in einer Ebene liegen, wie es in den Fig. 4, 6 und 7a zu erkennen ist. Der Spulenkörper 60 jeder sektorförmigen Spule 56 ist an der radial äußeren Umfangsfläche mit einer Außenprofilierung 66 versehen (Fig. 5a). Der ringförmige Stator 12 ist an seiner inneren Umfangsfläche mit einer zu der Außenprofilierung 66 kom­ plementären Innenprofilierung 68 versehen, wie sie in Fig. 7b im Querschnitt zu erkennen ist.
Die Profilierungen der Spulenkörper 60 der sektorförmigen Spulen 56 und die Profilierungen 66 und 68 bestehen jeweils aus Rippen 70 und Nuten 72, wie es in Fig. 7b zu erkennen ist.
Die Nuten 72 der Spulenkörper 60 sind an ihrem Nutgrund mit Leiterbahnen 74 belegt, über die sich der Netzanschluß und die gegenseitige elektrische Verbindung der Spulen 56 her­ stellen läßt.
Die Spulen 56 sind jeweils aus mehreren konzentrisch ineinander geschachtelten Teilspulen 56a, 56b und 56c gebildet, wie es in den Fig. 7a und 8 gezeigt ist. Außerdem sind die sek­ torförmigen Spulen 56 vorzugsweise in axialer Richtung mehrlagige Spulen. In Fig. 8 sind die Teilspulen 56a-56c jeweils siebenlagig gezeigt. Die sektorförmigen Spulen 56 sind darüber hinaus in axialer Draufsicht trilobular, wie es in Fig. 7a zu erkennen ist.
Die Spulen 56 weisen jeweils eine in den Spulenkörper 60 eingelegte und darin umspritzte Drahtwicklung auf, wie es z. B. in Fig. 8 zu erkennen ist.
Auf Grund der beschriebenen Anordnung der Lüftungsflügel 54 ergibt sich im Betrieb der elektrischen Maschine 10 ein Luftstrom, der radial außen in die Maschine eintritt und radial innen im Bereich der Welle 22 aus der Maschine austritt. Diese Luftströmung ist in den Fig. 1 und 3 durch Pfeile 76 angedeutet. Es ist zu erkennen, daß die Luftströmung 76 über in den Lagerschilden vorgesehene Lüftungsbohrungen 78 eintritt, die Dauermagnete 46 umspült, radial einwärts in Richtung der Welle 22 geht und im Bereich der Welle über in Figur nicht sichtbare Lüftungsbohrungen 80 austritt (in Fig. 3 ist der Pfeil 76 für die austretende Luft­ strömung als ein aus der Zeichenebene nach oben austretender Pfeil dargestellt).
Die elektrische Maschine 10 ist vorstehend zwar als Innenläufer beschrieben worden, sie könnte jedoch ohne weiteres auch als Außenläufer ausgebildet sein und betrieben werden.
Bei mehrlagigen Spulen 56 sind die einzelnen Teilspulen, die axial übereinander angeordnet sind jeweils so dick, wie es der Breite der Rippen 70 oder der Nuten 72 entspricht. Jede Teil­ spule wird auf in den Zeichnungen nicht dargestellt Weise mit der in der zugeordneten Nut 72 angeordneten Leiterbahn 74 elektrisch leitend verbunden. Wenn die sektorförmigen Spu­ len 56 zusammengesetzt werden, werden so alle Teilspulen miteinander verbunden. Auf diese Weise lassen sich die unterschiedlichsten Beschaltungskombinationen mit einfachsten Mitteln erzielen. Die Spulen 56 lassen sich wahlweise hintereinander oder parallel schalten.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel hat jede sektorförmige Spule 56 vier Leiterbah­ nen 74. Es lassen sich so vier verschiedene Spulenvarianten erzielen, ohne dass neu gewic­ kelt werden muss. Bei den Wicklungen 56 kann es sich vorzugsweise um Kupferdrahtwick­ lungen handeln.
Wenn die Charakteristik der elektrischen Maschine 10 geändert werden soll, kann die ge­ genseitige Relativlage der scheibenförmigen Rotoren 36 und 38 auf der Welle 22 anders eingestellt werden und/oder es können Spulen 56 mit anderer Wicklung oder anders be­ schalteter Wicklung eingesetzt werden.
Die elektrischen Netzanschlüsse der Maschine 10 sind in einem in Fig. 3 lediglich gestrichelt angedeuteten Klemmenkasten 82 enthalten. Dessen Gehäusesockel 84 ist auch Fig. 9a zu erkennen.

Claims (14)

1. Elektrische Maschine mit
  • - wenigstens einem sektorförmige Wicklungen (56) tragenden ringförmigen Stator (58),
  • - wenigstens zwei beidseits des Stators (58) auf einer gemeinsamen Welle (22) angeordne­ ten, scheibenförmigen Rotoren (36, 38) und
  • - an den Rotoren (36, 38) angebrachten Dauermagneten (46), dadurch gekennzeichnet,
  • - dass die sektorförmigen Wicklungen separate, sektorförmige Spulen (56) sind, die in dem ringförmigen Stator (58) in gegenseitiger Berührung angeordnet sind und einen geschlosse­ nen Kranz von Spulen um die Welle (22) bilden, und
  • - dass die scheibenförmigen Rotoren (36, 38) auf der Welle (22) gegeneinander verstellbar befestigt sind.
2. Elektrische Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede sektorförmige Spule (56) an ihren beiden in Umfangsrichtung gelegenen Außenflächen mit in axialer Rich­ tung spiegelbildlichen Profilen (62, 64) versehen ist und dass die sektorförmigen Spulen (56) in dem geschlossenen Kranz abwechselnd so angeordnet sind, daß die beiden spiegelbild­ lich ausgebildeten Profile (62, 64) an den beiden in Umfangsrichtung benachbarten Seiten­ flächen von zwei benachbarten Spulen (56) ineinandergreifen und alle Spulen des Kranzes in einer Ebene liegen.
3. Elektrische Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede sektorförmige Spule (56) an ihrer radial äußeren Umfangsfläche mit einem Außenprofil (66) versehen ist und dass der ringförmige Stator (58) an seiner inneren Umfangsfläche mit einer zu dem Au­ ßenprofil (66) komplementären Innenprofil (68) versehen ist.
4. Elektrische Maschine nach Anspruch nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Profile (62, 64, 66) der sektorförmigen Spulen (56) jeweils aus Rippen (70) und Nuten (72) bestehen.
5. Elektrische Maschine Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten (72) an ihrem Nutgrund mit Leiterbahnen (74) belegt sind, über die sich der Netzanschluss und die gegen­ seitige Verbindung der Spulen (56) herstellen läßt.
6. Elektrische Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die sektorförmigen Spulen (56) mehrlagige Spulen sind.
7. Elektrische Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Spulen (56) jeweils aus mehreren konzentrisch ineinander geschachtelten Teilspulen (56a-56c) gebildet sind.
8. Elektrische Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die sektorförmigen Spulen (56) in axialer Draufsicht trilobular sind.
9. Elektrische Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Dauermagnete (46) auf der dem Stator (58) zugewandten Seite jedes Rotors (36, 38) über die Rotorstirnfläche vorstehen.
10. Elektrischen Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Rotoren (36, 38) auf der von dem Stator (58) abgewandten Seite jeweils mit Lüf­ tungsflügeln (54) versehen sind.
11. Elektrische Maschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Lüftungsflü­ gel (54) im Querschnitt jeweils Tragflügelprofil aufweisen und mit ihrer Saugseite der Welle (22) zugewandt sind.
12. Elektrische Maschine nach Anspruch 9 und 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Dauermagnete (46) in Durchgangsbohrungen (44) der Rotoren (36, 38) eingesetzt sind und dass die Lüftungsflügel (54) die Durchgangsbohrungen (44) wenigstens teilweise über­ decken.
13. Elektrische Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Spulen (56) jeweils mindestens außen mit einem Spulenkörper (60) versehen sind.
14. Elektrische Maschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Spulen (56) jeweils wenigstens eine in den Spulenkörper (60) eingelegte und umspritzte Drahtwicklung aufweisen.
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