DE19845601A1 - Spinnstreckspul-Maschine - Google Patents
Spinnstreckspul-MaschineInfo
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- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
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- D01D7/00—Collecting the newly-spun products
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- D01D—MECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
- D01D5/00—Formation of filaments, threads, or the like
- D01D5/12—Stretch-spinning methods
- D01D5/16—Stretch-spinning methods using rollers, or like mechanical devices, e.g. snubbing pins
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einlaufteilanordnung einer Spinnstreckspul-Maschine ge
mäss Oberbegriff des unabhängigen Anspruches.
Eine vorgenannte Spinnstreckspul-Maschine ist aus einem deutschen Gebrauchsmu
ster DE 296 12 648 U1 bekannt. Darin werden zwei Filamentbündel gemeinsam von
einer Rolle übernommen und an ein Streckwerk übergeben, in welchem mehrere Rol
lenpaare als Streckrollen vorgesehen sind.
Im weiteren ist es an sich bekannt, dass die beiden Filamentbündel bevor diese von
der Rolle übernommen werden können, vor der Rolle durch Umlenkungen zusammen
geführt werden. Solche Umlenkungen weisen Nachteile auf, da es sich in der Regel um
stationäre Umlenkelemente handelt, an welchen das Filamentbündel mit Reibung um
gelenkt wird, was für die der Umlenkfläche nächstliegenden Fibrillen eine Erwärmung
bedeutet, im Gegensatz zu den äusseren, nicht anliegenden Fibrillen, so dass dadurch
Ungleichmässigkeiten im Fibrillenbündel entstehen können, welche für das Endprodukt
nachteilig sind.
Solche Nachteile wirken sich insbesondere dann aus, wenn das Endgarn, beispiels
weise als technisches Garn verwendet wird.
Es war deshalb Aufgabe der Erfindung, für beide Fibrillenbündel gute Abzugsverhält
nisse zu schaffen.
Die Aufgabe wurde gemäss Kennzeichen des unabhängigen Anspruches gelöst.
Weitere abhängige Ansprüche definieren vorteilhafte Ausführungsformen.
Die Erfindung wird beispielsweise mittels der Fig. 1 bis 8 und 1A bis 5A erklärt. Es
zeigt:
Fig. A ein mit Nachteilen behafteter Stand der Technik;
Fig. B eine Detailvariante der Fig. A;
Fig. 1-8 eine Ansicht einer erfindungsgemässen Einlaufteilanordnung, schema
tisch dargestellt.
Fig. 1A-5A je eine Seitenansicht der Einlaufteilanordnung von Fig. 1 bis 5
Die Fig. A zeigt eine Abzugsrolle 10, welche ein Fibrillenbündel 5 und ein Fibrillenbün
del 6 übernimmt und an ein Streckwerk (nicht gezeigt) weitergibt. Die Fibrillenbündel 5
und 6 werden mittels stationärer Umlenkungen 8 und 9 aus der Parallelführung zu
sammengeführt, um gemeinsam der Abzugsrolle 10 übergeben zu werden.
Die Fig. B zeigt eine Doppelrolle, bestehend aus den Rollen 11 und 12, anstelle einer
Einfachrolle.
Die Fig. 1 bis 8 zeigen grundsätzlich acht verschiedene Varianten, um zwei Fibril
lenbündel parallel je mit einer oder mehreren Rollen zu übernehmen, und zwar je nach
Abstand der Fibrillenbündel C oder Lage der Rollen gegenüber den Streckwerksrollen
4 oder je nach gewünschtem totalen Umschlingungswinkel zwischen Eingang der Fibril
lenbündel an der ersten Rolle und Ausgang an der gleichen oder letzten Rolle vor der
Rolle 4 des Streckwerks.
Dabei bieten die Varianten der Fig. 2, 5 und 6 je den Vorteil, dass die, die Fibrillen
bündel 5 und 6 empfangenden Rollen 1 und 2 horizontal auf gleicher Höhe angeordnet
sind, was den Vorteil bringt, dass die Distanz von der Spinndüsenanordnung (nicht ge
zeigt) bis zu den die Filamentbündel übernehmenden Rollen gleich lang ist.
Annähernd denselben Vorteil bringt auch die Variante der Fig. 8.
Die Varianten der Fig. 6, 7 und 8 weisen den Vorteil auf, dass der totale Umschlin
gungswinkel pro Fibrillenbündel, für beide Fibrillenbündel im wesentlichen gleich ist.
Die Varianten der Fig. 3, 4 und 8, in welchen Doppelrollen vorgesehen sind, haben
den Vorteil, dass aufgrund der Mehrfachumschlingung um die Doppelrollen (siehe Fig.
3A und 4A) die prozentuale Differenz des totalen Umschlingungswinkels je Fibrillen
bündel kleiner ist als bei Verwendung von Einfachrollen, wie dies in den Fig. 1, 2
und 5 gezeigt ist.
Die Fig. 1 zeigt eine Rolle 1 für ein Fibrillenbündel 5 und eine Rolle 2 für ein Fibrillen
bündel 6, welche je von einer Spinndüsenanordnung (nicht dargestellt) abgezogen
werden.
In an sich bekannter Weise werden die Fibrillen einer Spinndüsenanordnung zu einem
Fibrillenbündel zusammengefasst.
Die Fibrillenbürldel 5 und 6 werden nach den Rollen 1 und 2 von einer Rolle 3 über
nommen und an eine Streckwerksrolle 4 übergeben. Solche Streckwerksrollen sind
beispielsweise aus der vorgenannten DE 296 12 648 U1 als Doppelrollen, auch Duorol
len genannt, bekannt. Ebenfalls ist ein Streckwerk aus mehreren solchen Streckwerks
rollen aus diesem Gebrauchsmuster bekannt, so dass in dieser Anmeldung weder die
Streckwerksrollen noch das Streckwerk weiter beschrieben wird.
Im weiteren ist der Umschlingungswinkel jedes Fibrillenbündels 5 bzw. 6 an den Rollen
mit alpha, beta, gamma und delta gekennzeichnet. Beispielsweise setzt sich der totale
Umschlingungswinkel für das Fibrillenbündel 5 aus dem Winkel α der Rolle 1 und dem
Winkel δ der Rolle 3 und für das Fibrillenbündel 6 aus dem Winkel β der Rolle 2 und
dem Winkel γ der Rolle 3 zusammen.
Dabei soll die Differenz zwischen der Summe der Winkel α und δ und der Summe der
Winkel β und γ maximal 50% der kleineren Summe sein.
Ebenfalls soll die Summe der Umschlingungswinkel um die Rollen 1 und 2 pro Fibril
lenbündel im wesentlichen 120 Winkelgrade oder mehr betragen.
Dies gilt unter Berücksichtigung der entsprechenden Anzahl Rollen pro Fibrillenbündel
vor der Übergabe an die Rolle 4 für alle Varianten der Fig. 1 bis 8.
Die Fig. 2 zeigt eine Anordnung mit der gleichen Anzahl Rollen wie Fig. 1, jedoch inso
fern anders angeordnet, als die, die Fibrillenbündel 5 bzw. 6 aus der Parallellage auf
nehmenden Rollen 1 und 2 horizontal nebeneinander vorgesehen sind, was den früher
erwähnten Vorteil ergibt, dass die Distanz von diesen Rollen zu den entsprechenden
Spinndüsenanordnungen dieselbe ist. Das weitere entspricht den Erklärungen für die
Fig. 1.
Die Fig. 3 zeigt dieselbe Lage der Rollen 1 und 2 wie in Fig. 1, die Rolle 3 ist jedoch
hier mit einer Verlegerolle 13 zu einer Doppelrolle kombiniert, so dass der totale Um
schlingungswinkel der Fibrillenbündel 5 und 6 aufgrund der Mehrfachumschlingung
(siehe später beschriebene Fig. 3A) weit über 130° erreicht und die genannte Differenz
der Umschlingungswinkel weit unter genannte 50% fällt.
Die Fibrillenbündel 5 und 6 werden gemeinsam ab der Rolle 3 und 13 an die Streck
werksrolle 4 abgegeben.
Die Fig. 4 zeigt insofern eine weitere Variante, als hier das Fibrillenbündel 5 direkt von
der Doppelrolle 3 und 13 übernommen wird, während das Fibrillenbündel 6 vorgängig
auf der Rolle 2 umgelenkt wird, um den Abstand C zwischen den Fibrillenbündel 5 und
6 zu erhalten. Dabei entsteht in dieser Variante der Vorteil, dass der Abstand C annä
hernd so klein gewählt werden kann, wie der Durchmesser der Rolle 2 gewählt wird.
Die restlichen Merkmale und Eigenschaften und Vorteile dieser Variante entsprechen
denjenigen der Fig. 3.
Die Fig. 5 zeigt insofern eine Variante gegenüber der Anordnung von Fig. 2, als hier
das Fibrillenbündel 5 vorgängig der Übernahme durch die Rolle 3 um eine Rolle 14
umgelenkt wird. Im weiteren wird das Fibrillenbündel 5 in der gleichen Umfangsrichtung
von der Rolle 1 übernommen, wie das Fibrillenbündel 6 von der Rolle 2.
Diese Variante bietet einerseits den Vorteil, dass die Summe der Umlenkwinkel α, λ
und δ des Fibrillenbündels 5 im wesentlichen gleich ist wie die Umlenkwinkelsumme
der Winkel β und γ des Fibrillenbündels 6. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass der
Abstand C analog zum Vorteil der Fig. 4 annähernd so klein gewählt werden kann, wie
der Durchmesser der Rolle 2 gewählt wird.
Die weiteren Merkmale und Eigenschaften entsprechen den vorerwähnten Varianten:
Die Fig. 6 zeigt eine ähnliche Variante wie Fig. 5, hingegen hier wird das Fibrillenbün del 5 nicht von der Rolle 3 umgelenkt, sondern das Fibrillenbündel 5 wird, zwar analog zur Fig. 5 von der Rolle 14 zwar umgelenkt, jedoch direkt der Streckwerksrolle 4 zuge führt. Dasselbe gilt für das Fibrillenbündel 6, welches nach der Rolle 3 ebenfalls direkt der Streckwerksrolle 4 zugeführt wird.
Die Fig. 6 zeigt eine ähnliche Variante wie Fig. 5, hingegen hier wird das Fibrillenbün del 5 nicht von der Rolle 3 umgelenkt, sondern das Fibrillenbündel 5 wird, zwar analog zur Fig. 5 von der Rolle 14 zwar umgelenkt, jedoch direkt der Streckwerksrolle 4 zuge führt. Dasselbe gilt für das Fibrillenbündel 6, welches nach der Rolle 3 ebenfalls direkt der Streckwerksrolle 4 zugeführt wird.
Die Fig. 7 zeigt die einfachste aller Varianten, indem die Fibrillenbündel 5 bzw. 6 je nur
von einer Rolle umgelenkt werden, bevor sie der Streckwerksrolle 4 übergeben wer
den.
Der Vorteil dieser Variante liegt in drei Punkten, nämlich einerseits in der Möglichkeit,
einen sehr kleinen Abstand C zwischen den beiden Fibrillenbündel zu wählen, ande
rerseits einen im wesentlichen gleichen Umschlingungswinkel der Fibrillenbündel 5 und
6 zu erhalten, da die Fibrillenbündel jeweils direkt von den Rollen 1 und 2 an die
Streckwerksrolle 4 abgegeben werden und drittens bietet diese Variante die einfachste
und billigste aller Varianten, unter Einhaltung der eingangs erwähnten Bedingungen
betreffend der maximalen Differenz zwischen dem totalen Umschlingungswinkel und
dem Umschlingungswinkel von im wesentlichen 120 Winkelgrade oder mehr.
Eine ähnliche Variante zur Variante der Fig. 7 zeigt die Variante der Fig. 8, wobei es
sich jedoch bei den die Fibrillenbündel 5 und 6 übernehmenden Rollen um Doppelrol
len handelt, nämlich um die Rollen 13 und 14 zur Übernahme des Fibrillenbündels 5
und die Rollen 3 und 13 zur Übernahme des Fibrillenbündels 6. Die Fibrillenbündel 5
und 6 werden je direkt an die Streckwerksrolle 4 abgegeben. Der Vorteil dieser Varian
te besteht im wesentlichen im entsprechend grossen Umschlingungswinkel für beide
Fibrillenbündel und der im wesentlichen gleichen Distanz zwischen den Rollen 3 bzw.
14 und der Spinndüsenanordnung.
Die Fig. 1A, 2A, 3A, 4A und 5A zeigen je eine Seitenansicht der Fig. 1 bis 5 in
Blickrichtung gemäss I.
Diese Seitenansichten sind, wie bereits erwähnt, schematisch dargestellt, insofern, als
es an sich bekannt ist, dass bei Anwendung von Doppelrollen diese Rollen eine ge
geneinander verschränkte Anordnung aufweisen, um die schraubenförmige Anordnung
der Fibrillenbündel auf den Rollen zu ermöglichen, wie dies in den Fig. 1A bis 5A
für die Streckrolle 4 und in den Fig. 3A und 4A für die Doppelrollenanordnung der
Rollen 3 und 13. Dasselbe gilt für die in Seitenansicht nicht gezeigten Varianten der
Fig. 6, 7 und 8.
Hingegen handelt es sich bei den Rollen 1, 2, 3 und 14 der Fig. 1, 2, 5, 6 und 7 um
Rollen, welche lediglich als Umlenkung funktionieren, d. h. keine spiralförmige Anord
nung der Fibrillenbündel aufweisen.
Im weiteren sind die Rollen 1, 2, 3, 13 und 14 je an einem Maschinenrahmen 7 dreh- und
antreibbar befestigt. Dasselbe gilt im Stand der Technik für die Abzugsrollen 10 und
das Abzugsrollenpaar 11 und 12.
Die Erfindung ist nicht auf die gezeigten Figuren eingeschränkt, weitere Varianten sind
im Rahmen des Erfindungsgedankens möglich.
Claims (6)
1. Einlaufteilanordnung einer Spinnstreckspul-Maschine zum Verstrecken von gleich
zeitig zwei Filamentbündel, umfassend mindestens eine Rolle zur Übernahme der
Filamentbündel und anschliessende Streckrollen,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Fibillenbündel parallel nebeneinander durch je eine Rolle mittels Umlen
kung abgezogen und gegebenenfalls über weitere Rollen umgelenkt werden, um an
schliessend einer Streckrolle zugeführt zu werden, wobei die Differenz des einen
totalen Umschlingungswinkels, an der oder den Rollen jedes Fibrillenbündels, nicht
grösser als 50% des totalen kleineren Umschlingungswinkels sein darf.
2. Einlaufteilanordnung gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sum
me der Umlenkungen jedes Fibrillenbündels auf den Rollen (1, 2, 3, 13) im wesentli
chen 120 Winkelgrade oder mehr betragen.
3. Einlaufteilanordnung gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sum
me der Umlenkungen jedes Fibrillenbündels auf den Rollen (1, 2, 3, 13, 14) im wesent
lichen gleich ist.
4. Einlaufteilanordnung gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die
Fibrillenbündel in der Parallellage aufnehmenden Rollen (1, 2, 3, 4) im wesentlichen in
horizontaler Richtung nebeneinander angeordnet sind.
5. Einlaufteilanordnung gemäss Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass auch wei
tere Rollen (3, 14) horizontaler Richtung im wesentlichen nebeneinander angeordnet
sind.
6. Einlaufteilanordnung gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen
je nach Variante, vorgegeben Doppelrollen sind.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH02351/97A CH692704A5 (de) | 1997-10-08 | 1997-10-08 | Spinnstreckspul-Maschine. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE19845601A1 true DE19845601A1 (de) | 1999-05-06 |
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