DE19840902A1 - Vorrichtung zum feuchtigkeitsdichten Verschließen einer Öffnung - Google Patents
Vorrichtung zum feuchtigkeitsdichten Verschließen einer ÖffnungInfo
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Abstract
Es wird eine Vorrichtung zum feuchtigkeitsdichten Verschließen einer Öffnung angegeben, die in einer Wand eines Gebäudes angebracht ist. In der Öffnung ist eine rundum dicht an derselben anliegende, aus einem Oberbalken (2), zwei Seitenbalken (4, 5) und einem Unterbalken (3) bestehende, rahmenförmige Zarge (Z) aus Holz befestigt, an der ein die Öffnung vollständig verschließender Fensterflügel (F) aus Holz schwenkbar angebracht ist. Die Zarge (Z) ist innen und der Fensterflügel (F) außen in Form einer Doppelfalz jeweils mit rechtwinklig abgesetzten, miteinander korrespondierenden Stufen (S1, S2) ausgerüstet, deren umlaufende Abmessungen, bezogen auf das Gebäude, von außen nach innen abnehmen. In der nach unten weisenden Fläche der größten, ersten Stufe (S1) des Oberbalkens (2) der Zarge (Z) ist mit Abstand zu ihrer Außenkante mindestens eine über deren ganze Breite verlaufende Vertiefung (8) angebracht. Zur dauernden Belüftung sind an dem an der direkt anschließenden zweiten Stufe (S2) liegenden Ende der ersten Stufe (S1) der Zarge (Z) im Oberbalken (2) und in den beiden Seitenbalken (4, 5) über deren gesamte Breite bzw. Höhe verlaufende, ineinander übergehende Nuten (9, 17, 18) vorhanden. Die nach oben weisende Fläche (10) des Unterbalkens (3) der Zarge (Z) verläuft in Montageposition schräg nach außen und unten. Die nach oben weisende Fläche des Fensterflügels (F) hat in seiner größten ersten Stufe eine über ihre ganze Breite vorhandene, gegen das Vordringen von ...
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum feuchtigkeitsdichten Verschließen einer
Öffnung, die in einer Wand eines Gebäudes angebracht ist, bei welcher in der Öffnung eine
rundum dicht an derselben an liegende, aus einem Oberbalken, zwei Seitenbalken und einem
Unterbalken bestehende, rahmenförmige Zarge aus Holz befestigt ist, an der ein die Öffnung
vollständig verschließendes Verschlußteil aus Holz schwenkbar angebracht ist, dessen
Außenkontur der Innenkontur der Zarge entspricht, und bei welcher zwischen Zarge und
Verschlußteil eine umlaufende Dichtung vorhanden ist.
Derartige Vorrichtungen sind beispielsweise Fenster und Türen von Häusern. Es können
beispielsweise aber auch Lukenverschlüsse sein. Stellvertretend für alle möglichen
Anwendungsfälle wird im folgenden ein aus Holz bestehendes Fenster beschrieben. Ein
solches Fenster weist eine im Mauerwerk eines Hauses zu verankernde Zarge und als
"Verschlußteil" mindestens einen schwenkbar mit derselben verbundenen Fensterflügel auf. Die
Zarge wird unverrückbar im Mauerwerk befestigt. Sie kann daher leicht feuchtigkeitsdicht in der
Öffnung montiert werden. Problematisch hingegen ist der umlaufende Spalt zwischen Zarge
und Fensterflügel. In diesem Spalt wird bei bekannten Fenstern mindestens eine umlaufende,
gummielastische Dichtung angebracht, die bei geschlossenem Fenster zusammengedrückt ist.
Sie liegt dann einerseits an der Zarge und andererseits am Fensterflügel an. Entsprechende
Fenster können bei maßgenauer Anfertigung feuchtigkeitsdicht sein. Bei starkem Regen und
gleichzeitiger Windbelastung ist aber oft ein Eindringen von Feuchtigkeit in das Innere des
Hauses nicht zu vermeiden. Hinzu kommt, daß die Feuchtigkeit beispielsweise in Vertiefungen
und Aussparungen der Fenster längere Zeit stehen bleiben kann, so daß das Holz fault und
vermodert. Das alles gilt in verstärktem Maße für nach außen zu öffnende Fenster.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein nach außen zu öffnendes Fenster der eingangs
geschilderten Art so zu gestalten, daß es auch bei windbelastetem Regen feuchtigkeitsdicht ist
und keine Stellen für stehen bleibende Feuchtigkeit hat.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst,
- - daß die Zarge innen und der Fensterflügel außen in Form einer Doppelfalz jeweils mit rechtwinklig abgesetzten, miteinander korrespondierenden Stufen ausgerüstet sind, deren umlaufende Abmessungen, bezogen auf das Gebäude, von außen nach innen abnehmen,
- - daß in der nach unten weisenden Fläche der größten, ersten Stufe des Oberbalkens der Zarge mit Abstand zu ihrer Außenkante mindestens eine über deren ganze Breite verlaufende Vertiefung angebracht ist,
- - daß an dem an der direkt anschließenden, zweiten Stufe liegenden Ende der ersten Stufe der Zarge im Oberbalken und in den beiden Seitenbalken über deren gesamte Breite bzw. Höhe verlaufende, ineinander übergehende Nuten vorhanden sind,
- - daß die nach oben weisende Fläche des Unterbalkens der Zarge in Montageposition schräg nach außen und unten verläuft,
- - daß die nach oben weisende Fläche des Fensterflügels an seiner größten, ersten Stufe eine über seine ganze Breite vorhandene, gegen das Vordringen von Wasser dienende Sperre mit zugehöriger Einrichtung zum Wasserablauf hat und
- - daß in der unteren Fläche der ersten Stufe des Fensterflügels mit Abstand zu seiner Außenkante mindestens eine über deren ganze Breite verlaufende Vertiefung angebracht ist.
Dieses Fenster ist auch dann feuchtigkeitsdicht verschlossen, wenn unter Windbelastung
stehender Regen auf dasselbe auftrifft. Entlang der Oberkante in den Spalt zwischen Zarge und
Fensterflügel eindringender Regen wird von der Sperre des Fensterflügels gestoppt. Es fließt
automatisch durch die Einrichtung zum Wasserablauf ab, die als vor einer vorspringenden
Kante liegende Schräge oder als Rinne ausgebildet sein kann. Das gilt auch für von oben
kommendes, an der Zarge herablaufendes Wasser, das durch die Vertiefung im Oberbalken
der Zarge am Weiterfließen gehindert wird. Es tropft ab und wird über den Fensterflügel
abgeführt. Eventuell doch über die Sperre desselben hinaus vordringendes Wasser gelangt in
den Bereich der Nut des Oberbalkens. Es wird dort entwirbelt und über die Nuten der
Seitenbalken direkt nach unten abgeführt. Dabei wird ein durch die zusammenhängende
Anordnung der Nuten im Oberbalken und in den beiden Seitenbalken gegebener
Zirkulationseffekt mit Vorteil ausgenutzt, durch welchen ein Wasserstau im Bereich des
Oberbalkens nicht entstehen kann. Durch den Zirkulationseffekt strömt ständig, und zwar auch
bei trockene in Wetter, Luft durch die Nuten, so daß der entsprechende Bereich des Fensters
immer trocken gehalten wird. Das durch die Nuten nach unten abgeführte Wasser fließt über
die Schräge des Unterbalkens der Zarge ab. Das gilt auch für Wasser, das am Fensterflügel
nach unten läuft. Es wird durch dessen an der unteren Fläche befindliche Vertiefung
angehalten und tropft auf die Schräge des unteren Balkens der Zarge, von wo es abfließt.
Durch die Doppelfalz von Fensterflügel und Zarge ist außerdem sichergestellt, daß der
Fensterflügel mit einer seiner Stufen fest und dicht an der korrespondierenden Stufe der Zarge
anliegt, wobei die im Bereich der jeweils anderen Stufe angeordnete umlaufende Dichtung bei
fest verschlossenem Fenster ausreichend zusammengedrückt wird. Das Fenster ist damit
insgesamt nicht nur feuchtigkeitsdicht, sondern durch das Zusammenwirken von Doppelfalz,
Vertiefungen, Sperre, schrägen Flächen und belüftete Nuten gegen Faulen und Vermodern
geschützt.
Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in den Zeichnungen dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1 in schematischer Darstellung eine Vorrichtung nach der Erfindung in Schließposition.
Fig. 2 und 3 zwei unterschiedliche Schnitte durch Fig. 1 in vergrößerter Darstellung.
Fig. 4 eine Variante der Anordnung nach Fig. 2.
Fig. 5 eine von den Fig. 2 bis 4 abweichende Ausführungsform der Vorrichtung.
Fig. 6 einen Schnitt durch Fig. 5 längs der Linie VI-VI.
Fig. 7 eine Sonderausführung der Anordnung nach Fig. 2.
In der folgenden Beschreibung wird die Erfindung weiter am Beispiel des aus Holz bestehenden
Fensters erläutert, ohne daß damit eine Beschränkung der allgemeinen Gültigkeit verbunden
ist.
Das in eine Öffnung einer Hauswand 1 eingebaute Fenster besteht gemäß Fig. 1 aus einer
Zarge Z und einem Fensterflügel F. Die Zarge Z ist fest in der Öffnung montiert. Sie weist einen
Oberbalken 2, einen Unterbalken 3 und zwei Seitenteile 4 und 5 auf, die im dargestellten
Ausführungsbeispiel zu einem rechteckigen Rahmen zusammengefügt sind. Der Fensterflügel
F hat einen zur Zarge F passenden Rahmen 6, in dem eine Glasscheibe 7 angebracht ist.
Fig. 2 ist ein Schnitt durch Fig. 1 längs der Linie II-II. Der Schnitt ist durch den Oberbalken 2
und den Unterbalken 3 der Zarge Z sowie die korrespondierenden Teile des Rahmens 6 des
Fensterflügels F gelegt. Die Zarge Z weist ebenso wie der Rahmen 6 des Fensterflügels F eine
Doppelfalz auf, deren Stufen aufeinander abgestimmt sind. Ihre umlaufenden Abmessungen
nehmen von außen nach innen ab - bezogen auf die Hauswand 1.
In der nach unten weisenden Fläche der größten, ersten Stufe S1 des Oberbalkens 2 der Zarge
Z ist eine Vertiefung 8 angebracht, und zwar mit Abstand zu ihrer Außenkante, die über die
ganze Breite des Oberbalkens 2 verläuft. An dem an der direkt anschließenden, zweiten Stufe
S2 des Oberbalkens 2 der Zarge Z liegenden Ende der ersten Stufe S1 befindet sich außerdem
eine Nut 9, die ebenfalls über die gesamte Breite des Oberbalkens 2 verläuft. Die nach oben
weisende Fläche 10 des Unterbalkens 3 der Zarge Z ist als Schräge ausgebildet. Sie ist schräg
nach außen und unten gerichtet.
Der Rahmen 6 des Fensterflügels F weist in der ersten Stufe S1 am zum Oberbalken 2 der
Zarge Z korrespondierenden Teil eine über seine ganze Breite verlaufenden vorspringenden
Kante 11 auf. Die davor liegende Fläche 12 verläuft als "Wasserablauf" schräg nach außen und
unten. Kante 11 und schräge Fläche 12 bilden die Sperre des Fensterflügels F. In der unteren
Fläche 13 des Rahmens 6 des Fensterflügels F ist eine über dessen ganze Breite verlaufende
Vertiefung 14 angebracht, ebenfalls mit Abstand zur Außenkante. Im Übergangsbereich von
der ersten Stufe S1 zur zweiten Stufe S2 befindet sich eine umlaufende Dichtung 15 im
Rahmen 6 des Fensterflügels F. Sie wird bei geschlossenem Fenster gegen die zweite Stufe
S2 der Zarge Z gedrückt. In dieser Position liegt die kleinere Stufe S2 des Fensterflügels F an
der Stelle 16 umlaufend dicht an einer dritten Stufe S3 der Zarge Z an. In Abhängigkeit von der
Maßgenauigkeit von Zarge Z und Fensterflügel F wird die Dichtung 15 dabei ausreichend
zusammengedrückt.
Fig. 3 ist ein Schnitt durch Fig. 1 längs der Linie III-III. Es sind also die beiden Seitenbalken 4
und 5 der Zarge Z und die korrespondierenden Teile des Fensterflügels F im Schnitt zu sehen.
Im Übergangsbereich von der ersten Stufe S1 zur zweiten Stufe S2 der Zarge Z ist jeweils eine
Nut 17 bzw. 18 angebracht. Die Nuten 17 und 18 fluchten mit der Nut 9 im Oberbalken 2 der
Zarge Z. Der Fensterflügel F liegt wieder an der Stelle 16 dicht an der dritten Stufe S3 der
Zarge Z an.
Das Fenster nach der Erfindung hat in geschlossenem Zustand gemäß Fig. 2 und 3 bei Regen
folgende Funktion:
An der Zarge Z herablaufendes Wasser wird durch die Vertiefung 8 daran gehindert, weiter in den inneren Bereich vorzudringen. Es wird vielmehr entwirbelt und tropft auf die schräge Fläche 12 des Fensterflügels F, von welcher es nach außen abläuft. Der gleiche Vorgang ergibt sich für am Fensterflügel F herablaufendes Wasser, das von der Vertiefung 14 am weiteren Vordringen gehindert wird und auf die schräge Fläche 10 der Zarge Z tropft. Von dort läuft es nach außen ab.
An der Zarge Z herablaufendes Wasser wird durch die Vertiefung 8 daran gehindert, weiter in den inneren Bereich vorzudringen. Es wird vielmehr entwirbelt und tropft auf die schräge Fläche 12 des Fensterflügels F, von welcher es nach außen abläuft. Der gleiche Vorgang ergibt sich für am Fensterflügel F herablaufendes Wasser, das von der Vertiefung 14 am weiteren Vordringen gehindert wird und auf die schräge Fläche 10 der Zarge Z tropft. Von dort läuft es nach außen ab.
Durch Wind in den Spalt zwischen dem Oberbalken 2 der Zarge Z und dem Fensterflügel F
hineingedrücktes Wasser wird einerseits wieder von der Vertiefung 8 und andererseits von der
vorspringenden Kante 11 des Fensterflügels F an weiteren Vordringen gehindert. Es läuft über
die schräge Fläche 12 nach außen ab. Möglicherweise doch über die vorspringende Kante 11
vordringendes Wasser wird durch die ständig belüfteten Nuten 9, 17 und 18 aufgenommen und
durch deren Zirkulationseffekt über die Nuten 17 und 18 nach unten geführt, wo es über die
schräge Fläche 10 der Zarge Z nach außen abläuft. Die Dichtung 15 sorgt zusätzlich für die
Abdichtung des Fensters nach innen.
Grundsätzlich der gleiche Aufbau des Fensters gilt für die Ausführungsform nach Fig. 4, in
welcher der Fensterflügel F aus zwei Flügeln 19 und 20 aufgebaut ist, die den Stufen S1 und
S2 des Rahmens 6 entsprechen. Die Dichtung 15 ist hier in der zweiten Stufe S2 angebracht.
Sie wird bei geschlossenem Fenster gegen die dritte Stufe S3 der Zarge Z gedrückt. Die erste
Stufe S1 des Fensterflügels F liegt in dieser Position dicht an der zweiten Stufe S2 der Zarge Z
an.
Die Erfindung ist auch bei Fenstern mit Rundbogen gemäß den Fig. 5 und 6 anwendbar. Der
Aufbau von Zarge Z und Fensterflügel F entspricht dabei nahezu vollständig demjenigen nach
den Fig. 2 und 3. Als Sperre für vordringendes Wasser ist hier im oberen, gebogenen Bereich
des Fensterflügels F eine rinnenförmige Vertiefung 21 angebracht, die gleichzeitig als
Wasserablauf dient.
Die Erfindung gilt ohne Einschränkung auch für Anordnungen, bei denen gemäß Fig. 7 zwei
Fenster direkt übereinander oder nebeneinander angeordnet sind. Der mittlere Balken 22 ist
dann gleichzeitig Oberbalken 2 und Unterbalken 3 der Zarge Z. Seine Stufen S1 und S2 sind
an Unterseite und Oberseite so ausgebildet, wie für das Fenster nach Fig. 2 beschrieben.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum feuchtigkeitsdichten Verschließen einer Öffnung, die in einer Wand eines
Gebäudes angebracht ist, bei welcher in der Öffnung eine rundum dicht an derselben
anliegende, aus einem Oberbalken, zwei Seitenbalken und einem Unterbalken bestehende,
rahmenförmige Zarge aus Holz befestigt ist, an der ein die Öffnung vollständig
verschließendes Verschlußteil aus Holz schwenkbar angebracht ist, dessen Außenkontur
der Innenkontur der Zarge entspricht, und bei weicher zwischen Zarge und Verschlußteil
eine umlaufende Dichtung vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet,
- - daß die Zarge (Z) innen und das Verschlußteil (F) außen in Form einer Doppelfalz jeweils mit rechtwinklig abgesetzten, miteinander korrespondierenden Stufen (51, 52) ausgerüstet sind, deren umlaufende Abmessungen, bezogen auf das Gebäude, von außen nach innen abnehmen,
- - daß in der nach unten weisenden Fläche der größten, ersten Stufe (51) des Oberbalkens (2) der Zarge (Z) mit Abstand zu ihrer Außenkante mindestens eine über deren ganze Breite verlaufende Vertiefung (8) angebracht ist,
- - daß an dem an der direkt anschließenden, zweiten Stufe (S2) liegenden Ende der ersten Stufe (S1) der Zarge (Z) im Oberbalken (2) und in den beiden Seitenbalken (4, 5) über deren gesamte Breite bzw. Höhe verlaufende, ineinander übergehende Nuten (9, 17, 18) vorhanden sind,
- - daß die nach oben weisende Fläche (10) des Unterbalkens (3) der Zarge (Z) in Montageposition schräg nach außen und unten verläuft,
- - daß die nach oben weisende Fläche des Verschlußteils (F) an seiner größten, ersten Stufe eine über ihre ganze Breite vorhandene, gegen das Vordringen von Wasser dienende Sperre mit zugehöriger Einrichtung zum Wasserablauf hat und
- - daß in der unteren Fläche (13) der ersten Stufe (S1) des Verschlußteils (F) mit Abstand zu seiner Außenkante mindestens eine über dessen ganze Breite verlaufende Vertiefung (14) angebracht ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperre des
Verschlußteils (F) als vorspringende Kante (11) ausgebildet ist, wobei der nach außen vor
der Kante (11) liegende Bereich in Montageposition schräg nach außen und unten verläuft.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperre des
Verschlußteils (7) eine rinnenförmige Vertiefung (21) ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998140902 DE19840902C2 (de) | 1998-09-08 | 1998-09-08 | Vorrichtung zum feuchtigkeitsdichten Verschließen einer Öffnung |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1998140902 DE19840902C2 (de) | 1998-09-08 | 1998-09-08 | Vorrichtung zum feuchtigkeitsdichten Verschließen einer Öffnung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE19840902A1 true DE19840902A1 (de) | 2000-03-09 |
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Family
ID=7880166
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Country Status (1)
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