DE19839286A1 - Verfahren und Einrichtung zur Messung der Zugspannungsverteilung in einem Metallband - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur Messung der Zugspannungsverteilung in einem MetallbandInfo
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Abstract
Verfahren zur Messung der Zugspannungsverteilung in einem Metallband (1) zwischen zwei Walzgerüsten (3), zwischen einem Walzgerüst (3) und einem Haspel, in einem Streckgerüst oder vor oder hinter einer Umlenkrolle, wobei das Metallband (1) ausgelenkt und die Auslenkung des Metallbandes (1) mittels zweier oder mehrerer über die Breite des Metallbandes (1) angeordneter Sensoren (21, 22, 23, 24) gemessen wird, wobei die Zugspannungsverteilung (sigma) in dem Metallband (1) in Abhängigkeit von der Auslenkung (A) des Metallbandes (1) berechnet wird, und wobei die Meßwerte von Sensoren (21) im Randbereich des Metallbandes (1), deren Meßbereich unvollständig durch das Metallband (1) abgedeckt ist, korrigiert werden.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren bzw. eine Einrichtung
zur Messung der Zugspannungsverteilung in einem Metallband
zwischen zwei Walzgerüsten oder zwischen einem Walzgerüst und
einem Haspel. Die Erfindung ist außerdem im Zusammenhang mit
S-Rollen und Streckgerüsten einsetzbar.
Beim Walzen von Metallbändern, insbesondere beim Kaltwalzen,
muß die Zugspannungsverteilung im Metallband entlang der Me
tallbreite on-line bestimmt, d. h. in der Regel gemessen wer
den, denn die Zugspannungsverteilung ist die entscheidende
Größe für die Regelung der Planheit des Metallbandes.
Es ist z. B. bekannt, das Metallband über eine sogenannte Meß
rolle, d. h. eine segmentierte Umlenkrolle, zu führen, die in
Abständen von ca. 2-5 cm piezoelektrische Drucksensoren auf
weist. Die auf die Sensoren wirkende Kraft ist dabei ein Maß
für die Zugspannungsverteilung. Das Verfahren ist berührend -
und kann daher Eindrücke im Metall hinterlassen - und ist zu
dem verschleißbehaftet und somit wartungsintensiv. Besonders
nachteilig bei diesem Verfahren ist jedoch, daß für den Rand
bereich des Metallbandes nur unvollkommene Meßwerte vorlie
gen, wenn dieses z. B. einen piezoelektrischen Drucksensor nur
teilweise überdeckt. Aufgrund der starken Verfälschung eines
Meßwertes bei teilweise Überdeckung werden diese Meßwerte
verworfen, so daß für den Randbereich keine Zugspannungsmeß
werte vorliegen.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren bzw. eine Ein
richtung zur Vermeidung oben bezeichneter Nachteile anzuge
ben.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren bzw. ei
ne Einrichtung gemäß Anspruch 1 bzw. Anspruch 7 gelöst. Dabei
wird zur Messung der Zugspannungsverteilung in einem Metall
band das Metallband ausgelenkt und die Auslenkung des Metall
bandes mittels mehrerer über die Breite des Metallbandes an
geordneter Sensoren gemessen, wobei die Zugspannungsvertei
lung in dem Metallband in Abhängigkeit von der Auslenkung des
Metallbandes berechnet wird, und wobei die Meßwerte von Sen
soren im Randbereich des Metallbandes, deren Meßbereich un
vollständig durch das Metallband abgedeckt ist, korrigiert
werden.
In vorteilhafter Ausgestaltung wird mittels der Sensoren zu
mindest eine Kante des Metallbandes bestimmt.
In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung wird
das Metallband periodisch ausgelenkt und zumindest eine Kante
des Metallbandes aus einem zeitlichen Mittelwert der von den
Sensoren gelieferten Meßwerte bestimmt.
In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung wird
das Metallband periodisch ausgelenkt und die Zugspannungsver
teilung aus der Amplitude der von den Sensoren gelieferten
Meßwerte bestimmt.
In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung werden
die Meßwerte von Sensoren im Randbereich des Metallbandes,
deren Meßbereich unvollständig durch das Metallband abgedeckt
ist, in Abhängigkeit der Position der Kante des Metallbandes
korrigiert.
In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung er
folgt die Korrektur der Meßwerte von Sensoren im Randbereich
des Metallbandes, deren Meßbereich unvollständig durch das
Metallband abgedeckt ist, mittels abgespeicherter Kalibirie
rungskurven.
Weitere Vorteile und Einzelheiten ergeben sich aus der nach
folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen und aus den
Unteransprüchen. Im einzelnen zeigen:
Fig. 1 eine Einrichtung zur Messung der Zugspannungsver
teilung in einem Metallband,
Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel für eine Meßvorrichtung,
Fig. 3 ein Beispiel für einen Zusammenhang zwischen Aus
gangsspannung eines Sensors und dessen Überdec
kungsgrad,
Fig. 4 eine Kennlinie für verschiedene Abstände
Fig. 5 eine alternative Anordnung von Sensoren,
Fig. 6 eine weitere alternative Anordnung von Sensoren,
Fig. 7 einen Vergleich zwischen ermittelter und tatsächli
cher Zugspannung, und
Fig. 8 eine vorteilhafte Zuordnung von Sensoren zu Meßein
richtungen.
Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel für eine erfindungsgemäße
Einrichtung zur Messung der Zugspannungsverteilung in einem
Metallband 1. Das Metallband 1 läuft aus einem Walzgerüst 3
aus und wird über eine Umlenkrolle 4 in Richtung des Pfeils 5
geführt. Das Metallband 1 wird durch eine Kraft F periodisch
ausgelenkt. Diese Auslenkung ist durch die gestrichelte Linie
2 angedeutet. Die Kraft F wird z. B. vorteilhafterweise mit
tels einer Saugvorrichtung auf das Metallband 1 ausgeübt. Zur
Messung der Auslenkung A des Metallbandes 1 ist eine Meßvor
richtung 8 vorgesehen. Die Messung erfolgt vorteilhafterweise
in der Nähe der Umlenkrolle 4.
Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel für eine Meßvorrichtung 8
aus Fig. 1 im Querschnitt. Diese Meßvorrichtung weist Sensoren
21, 22, 23, 24 auf. Die Sensoren 21, 22, 23, 24 haben be
stimmte Meßbereiche 25, 26, 27, 28 zur Messung der Auslenkung
des Metallbandes 1. Der Meßbereich 25 des Sensors 21 wird je
doch nicht vollständig vom Metallband 1 abgedeckt. Er liefert
deshalb verfälschte Meßwerte.
Das Ausmaß einer solchen Meßwertverfälschung ist beispielhaft
in Fig. 3 dargestellt, wobei die Ausgangsspannung U eines Sen
sors bei einem festen Abstand h über dessen Position P in be
zug auf das Metallband dargestellt ist. In Fig. 3 sind drei
Bereiche 30, 31, 32 dargestellt. Im Bereich 30 ist der Sen
sor, der etwa einen Gesamtmeßbereich von 20 mm abdeckt, nicht
durch das Metallband abgedeckt. Im Bereich 31 ist der Sensor
teilweise von dem Metallband abgedeckt. Im Bereich 32 ist der
Sensor vollständig vom Metallband abgedeckt.
Der Abstand h zwischen den Sensoren 21, 22, 23, 24 und dem
Metallband 1 wird zur Berechnung der Überdeckung des Metall
bandes 1 z. B. einer Recheneinrichtung eingegeben, mittels der
die Bestimmung der Überdeckung des Metallbandes 1 durch den
Meßbereich 25 des Sensors 21 berechnet wird. Vorteilhaft ist
es jedoch, diesen Abstand on-line zu bestimmen. Dazu wird der
zeitliche Mittelwert der Ausgangssignale der Sensoren 22, 23,
24, die vollständig vom Metallband 1 überdeckt sind, gebil
det. Aus diesem Gleichanteil wird der Abstand der Sensoren
21, 22, 23, 24 von dem Metallband 1 bestimmt.
Die Kennlinie in Fig. 3 ist nur für einen definierten Abstand
h gültig. Um für beliebige Abstände eine Kennlinie zu erhal
ten und gleichzeitig den Aufwand bei der Kalibrierung gering
zu halten, wird folgendes Verfahren angewandt (siehe Fig. 4).
Für zwei Abstände h1 und h2 werden jeweils ca. 10 Meßpunkte
in Fig. 4 dargestellt durch Kreuze (von denen eines exempla
risch mit Bezugszeichen 33 bezeichnet ist), bei verschiedenen
Bandkantenpositionen P abgespeichert. Für einen beliebigen
Wert h, für den h1<h<h2 gilt, können die entsprechenden 10
Meßpunkte durch lineare Interpolation berechnet werden. Die
Stützstellen, die durch lineare Interpolation ermittelt wer
den, sind in Fig. 4 durch Kreise dargestellt, von denen einer
exemplarisch mit Bezugszeichen 37 bezeichnet ist.
Anschließend wird durch die 10 Kalibrierwerte eine passende
Funktion 36 gefittet (least-square-fit). Als Fit-Funktion
kommt vorteilhafterweise die Fermi-Verteilung in Frage.
Dabei ist U die Ausgangsspannung des Sensors, p ist die hori
zontale Bandkantenposition und a0, a1, a2, a3 sind Fitparame
ter, die durch den Fitalgorithmus bestimmt werden.
Bezugszeichen 34 und 35 bezeichnen die entsprechenden Kurven
für h2 und h1.
Zum Bestimmen der Bandkante wird die Sensorspannung U gemes
sen und daraus die Bandkantenposition berechnet. Dazu wird
die Umkehrfunktion obiger Formel gebildet:
Soll die Bandkante über einen weiten Bereich bestimmt werden,
so werden mehrere Sensoren dicht nebeneinander gesetzt wie in
Fig. 2 gezeigt. Zur Auswertung der Bandkante wird der Sensor
herangezogen, der nur teilweise bedeckt ist. Das ist der Sen
sor, für den der Ausdruck
minimal ist.
Umax ist die Ausgangsspannung eines unbedeckten Sensors und
Umin ist die Ausgangsspannung eines vollständig bedeckten Sen
sors. Oben bezeichnete Berechnungen werden vorteilhafterweise
mittels einer nicht dargestellten Recheneinrichtung durchge
führt.
Auf diese Weise ist es möglich, einen sehr genauen Wert für
die Position der Bandkante des Metallbandes 1 zu erhalten.
Dieser kann vorteilhafterweise für die weitere Steuerung der
Walzstraße verwendet werden. Vorteilhafterweise werden zu
sätzlich die Meßwerte des Sensors 21, dessen Meßbereich 25
nicht vollständig durch das Metallband abgedeckt ist, korri
giert, so daß die Meßwerte aller Sensoren 21, 22, 23, 24 zur
Bestimmung der Zugspannung im Metallband 1 verwendet werden
können. Zur Bestimmung der Zugspannung wird vorteilhafterwei
se die Amplitude der periodischen Auslenkung des Metallbandes
1 ausgewertet. Die Ermittlung der Zugspannung aus den Meßwer
ten für die Auslenkung des Metallbandes 1 wird im folgenden
beispielhaft für weitere vorteilhafte Einrichtungen zur Mes
sung der Zugspannungsverteilung im Metallband 1 ausgeführt.
Solche Ausführungsbeispiele zeigen Fig. 5 und Fig. 6.
Fig. 5 zeigt das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 ergänzt um
eine weitere Meßvorrichtung 7.
Die Meßvorrichtungen 7 und 8 liefern, bedingt durch verschie
dene Störeinflüsse bei der Auslenkung des Metallbandes 1,
stark verrauschte Meßsignale. Deshalb werden die Meßsignale
gefiltert, Die Signalfilterung erfolgt vorteilhafterweise
mittels eines digitalen Fit-Algorithmus oder einer FFT-
Analyse. Das Metallband 1 wird sinusförmig ausgelenkt. Der
zeitliche Verlauf des Meßsignals pro Periode ist deshalb im
Idealfall ein Sinus. Diesem Sinussignal sind jedoch Störsi
gnale, insbesondere die Resonanzschwingungen des Metallbandes
1 überlagert. An das Meßsignal wird deshalb nach jeder vollen
Periode eine Sinuskurve angefittet (Minimierung der Fehler
quadrate). Da Phase und Frequenz bekannt sind, sind der Si
gnaloffset (Grundabstand der Sensoren) und die Amplitude die
einzigen Fitparameter.
Durch die Verwendung zweier Meßvorrichtungen 7 und 8 gemäß
dem Ausführungsbeispiel aus Fig. 1 bzw. Fig. 6 und eine Auswer
tung des Ausdrucks
wird eine weitere deutliche Verbesserung der Filterung er
reicht. A' ist dabei ein Maß für die Krümmung des Metallban
des 1 am Ort der Krafteinleitung. Für langweilige Resonanz
schwingungen ist die Krümmung gering. Sie werden deshalb ef
fektiv herausgefiltert. Die erzwungene Auslenkung dagegen er
zeugt einen "Knick" des Metallbandes 1 am Ort der Kraftein
leitung. Im Ausdruck A' ist also der Informationsgehalt in
bezug auf die durch die Kraft F erzwungene Auslenkung des Me
tallbandes deutlich größer als in den Meßsignalen A1 und A2,
die von den Meßvorrichtungen 8 und 7 geliefert werden.
Fig. 6 zeigt die Anordnung von drei Meßvorrichtungen, die ins
besondere als Sensorzeilen ausgebildet sind. Dabei ist eine
dritte Meßvorrichtung 50 zur Messung des Abstands A3 vorgese
hen.
Der Wert für A' wird bei der Verwendung dreier Meßvorrichtun
gen vorteilhafterweise gemäß
korrigiert. Auf diese Weise können Fehler durch unrunde Um
lenkrollen oder Durchbiegungen einer Umlenkrolle kompensiert
werden.
Aus den Werten A' wird durch eine FFT oder einen Fitalgorith
mus ein Amplitudenwert A'F gebildet, der prinzipiell dem
Amplitudenwert AF entspricht, jedoch nicht aus direkten Meß
werten, sondern aus den Werten A' gebildet wird.
Die Umrechnung der Amplitudenverteilung A'F(x) in eine Zug
spannungsverteilung σ(x) erfolgt gemäß
σ(x) = C(x) F(x) [1/A'F(x) - 1/A0]. (3)
Dabei bezeichnet x die Ortskoordinate entlang der Breite des
Metallbandes 1.
A'F(x) ist die gemessene Amplituderiverteilung der Auslenkung,
die gemäß Gleichung 1 bzw. Gleichung 2 und durch den digita
len Fitalgorithmus berechnet wird. F(x) ist die Kräftevertei
lung mit der das Metallband 1 ausgelenkt wird und ist einma
lig experimentell zu bestimmen. C(x) ist ein Proportionali
tätsfaktor, in den die elastischen Konstanten des Materials
des Metallbandes 1 eingehen. Aufgrund der Querkontraktion ist
bei homogener Zugspannungsverteilung die Amplitude am Rand
des Bleches größer als in der Mitte. Deshalb ist C(x) eine
Funktion von x. C(x) kann aus Finite-Elemente-Rechnungen be
stimmt werden.
1/A0 ist ein Term, der die Biegesteifigkeit des Bleches be
rücksichtigt. A0 ist die Amplitude, die gemessen wird, wenn
die Zugspannung null ist. Wegen det Biegesteifigkeit des Me
tallbandes 1 ist A0 endlich. Für dünne Metallbänder, d. h. für
Metallbänder, die dünner als ca. 1 mm sind, kann 1/A0 gleich
null gesetzt werden.
Fig. 7 zeigt eine im Rahmen einer Finite-Elemente-Simulation
mittels des erfindungsgemäßen Verfahrens bestimmte Kurve 40
einer Zugspannung σ in N/mm2 in einem Metallband über die Po
sition x in mm auf dem Metallband in Querrichtung im Ver
gleich zu einer Kurve 41 einer dem Metallband aufgeprägten
Zugspannung a in N/mm2. Die Kurve verdeutlicht, daß es mittels
des erfindungsgemäßen Verfahrens möglich ist, die Zugspannung
σ in einem Metallband besonders präzise zu ermitteln.
Bei der Verwendung zweier Meßeinrichtungen 7 und 8, wie z. B.
in Fig. 5 dargestellt, werden die Sensoren 21, 22, 23, 24 der
Fig. 2 entsprechend der Darstellung in Fig. 8 den Meßeinrich
tungen 7 und 8 zugeordnet. Dabei zeigt Fig. 8 eine Sicht von
unten auf das Metallband 1. Dadurch kann die Anzahl der für
die Bandkantenerfassung notwendigen Sensoren reduziert wer
den.
Claims (11)
1. Verfahren zur Messung der Zugspannungsverteilung in einem
Metallband (1) zwischen zwei Walzgerüsten (3), zwischen einem
Walzgerüst (3) und einem Haspel, in einem Streckgerüst oder
vor oder hinter einer Umlenkrolle, wobei das Metallband (1)
ausgelenkt und die Auslenkung des Metallbandes (1) mittels
zweier oder mehrerer über die Breite des Metallbandes (1) an
geordneter Sensoren (21, 22, 23, 24) gemessen wird, wobei die
Zugspannungsverteilung (a) in dem Metallband (1) in Abhängig
keit von der Auslenkung (A) des Metallbandes (1) berechnet
wird, und wobei die Meßwerte eines Sensors (21) im Randbe
reich des Metallbandes (1), dessen Meßbereich unvollständig
durch das Metallband (1) abgedeckt ist, korrigiert werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß mittels der Sensoren (21, 22, 23, 24) zumindest eine Kan
te des Metallbandes (1) bestimmt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Metallband (1) periodisch ausgelenkt wird und daß zu
mindest eine Kante des Metallbandes (1) aus einem zeitlichen
Mittelwert der von den Sensoren (21, 22, 23, 24) gelieferten
Meßwerte bestimmt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Metallband (1) periodisch ausgelenkt wird und daß die
Zugspannungsverteilung (σ) aus der Amplitude der von den Sen
soren (21, 22, 23, 24) gelieferten Meßwerte bestimmt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 2, 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Meßwerte eines Sensors (21) im Randbereich des Me
tallbandes (1), dessen Meßbereich unvollständig durch das Me
tallband (1) abgedeckt ist, in Abhängigkeit der Posi
tion der Kante des Metallbandes (1) korrigiert werden.
6. Verfahren nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Korrektur der Meßwerte eines Sensors (21) im Randbe
reich des Metallbandes (1), dessen Meßbereich unvollständig
durch das Metallband (1) abgedeckt ist, mittels abgespeicher
ter Kalibirierungskurven erfolgt.
7. Einrichtung zur Durchführung eines Verfahrens nach einen
der vorhergehenden Ansprüche zur Messung der Zugspannungsver
teilung (σ) in einem Metallband (1) zwischen zwei Walzgerü
sten (3), zwischen einem Walzgerüst (3) und einem Haspel, in
einem Streckgerüst oder vor oder hinter einer Umlenkrolle,
wobei die Einrichtung eine Auslenkvorrichtung zur Auslenkung
des Metallbandes (1), eine Meßvorrichtung zur Messung der
Auslenkung des Metallbandes (1) und eine Recheneinrichtung
zur Berechnung der Zugspannungsverteilung (6) in Abhängigkeit
von der Auslenkung des Metallbandes (1) aufweist, wobei die
Meßvorrichtung zwei oder mehrere über die Breite des Metall
bandes (1) angeordnete Sensoren (21, 22, 23, 24) aufweist,
und wobei die Recheneinrichtung die Meßwerte eines Sensors
(21) im Randbereich des Metallbandes (1), dessen Meßbereich
unvollständig durch das Metallband (1) abgedeckt ist, korri
gierend ausgebildet ist.
8. Einrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß sie eine Umlenkrolle (4) zum Umlenken des Metallbandes
(1) aufweist.
9. Einrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sensoren (21, 22, 23, 24) als Wirbelstromsensoren,
kapazitive Abstandssensoren, optische Abstandssensoren oder
Ultraschallabstandssensoren ausgebildet sind.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß sie zumindest zwei, insbesondere als Sensorzeilen ausge
bildete, Meßvorrichtungen (7, 8) aufweist.
11. Einrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß sie zumindest drei, insbesondere als Sensorzeilen ausge
bildete, Meßvorrichtungen (7, 8, 50) aufweist.
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