DE19836663A1 - Verfahren zur Herstellung von Polyisoolefinen mittels neuer Initiatorsysteme vom Metallocen-Typ - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Polyisoolefinen mittels neuer Initiatorsysteme vom Metallocen-TypInfo
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Abstract
Polyisoolefine werden hergestellt, indem man Isoolefine, gegebenenfalls mit konjugierten oder nichtkonjugierten Dienen und/oder kationisch polymerisierbaren, ein- oder mehrfach ungesättigten Verbindungen bei Temperaturen von -100 DEG C bis +100 DEG C und Drücken von 0,1 bis 100 bar in Lösung, in Suspension oder in der Gasphase polymerisiert in Gegenwart von Initiatorsystemen, bestehend aus den Komponenten A), B) und/oder C): DOLLAR A A) [Cp*¶2¶MH¶2¶]¶2¶; (Cp*)¶2¶MH¶2¶ DOLLAR A B) BR·3·R·4·R·5· und/oder DOLLAR A C) [CPh¶3¶]*[BR·6·R·7·R·8·R·9·]·-·, DOLLAR A worin DOLLAR A Cp* ein gegebenenfalls substituierter Cyclopentadienylrest ist, DOLLAR A M für Titan, Zirkonium und Hafnium stehen kann und DOLLAR A R·3·, R·4·, R·5·, R·6·, R·7·, R·8· und R·9· für C¶1¶-C¶10¶-Alkyl- oder C¶3¶-C¶10¶-Cycloalkyl- oder C¶6¶-C¶8¶-Arylgruppen, die ein- oder mehrfach durch Halogen substituiert sein können, stehen.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Polyisoolefinen
durch Polymerisation in Lösung, in Suspension oder in der Gasphase, gegebenenfalls
in Gegenwart von konjugierten oder nichtkonjugierten Dienen und/oder kationisch
polymerisierbaren, ein- oder mehrfach ungesättigten Verbindungen in Gegenwart von
neuen Initiatorsystemen. Des weiteren betrifft die vorliegende Erfindung neue
Initiatorsysteme insbesondere für die Polymerisation von Isoolefinen.
Die kationische Polymerisation von Isoolefinen, ganz besonders von Isobuten, ist seit
langem bekannt und in zahlreichen Veröffentlichungen beschrieben (siehe z. B. J. P.
Kennedy, E. Marechal, Carbocationic Polymerization, 1982, A. Gandini und H.
Cheradame in "Advances in Polymer Science", Band 34/35 (1980)). Als Initiatoren für
die Polymerisation werden nach dem Stand der Technik Lewis-Säuren oder Protonen
säuren verwendet. Die Polymerisation wird bevorzugt in Gegenwart von halogenier
ten Kohlenwasserstoffen, wie Methylchlorid oder Methylenchlorid, durchgeführt.
Nachteilig bei den Verfahren nach dem Stand der Technik ist jedoch, daß die zur Her
stellung von Butylkautschuk verwendeten Comonomeren, wie Isopren, zu einer sehr
starken Absenkung des Molekulargewichts im Vergleich zu den Homopolymeren und
vor allem bei höheren Polymerisationstemperaturen zu unbrauchbaren Produkten füh
ren.
Dies gilt auch für die aus US 5 448 001 bekannten Initiatorsysteme vom Metallocen-
Typ und ebenfalls für die von T. D. Shaffer et al. in J. Polym. Sci.: Part A: Polym.
Chem., Vol. 35, 329-344 (1997) beschriebenen Initiatorsysteme mit
nichtkoordinierenden Anionen. In der WO 97/44370 wird die Copolymerisation von
Ethylen mit Isoolefinen unter Verwendung von Metallocenkatalysatoren beschrieben.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es nun, ein Initiatorsystem zur Verfügung zu
stellen, mit dem Isoolefine und Diene auch bei höheren Temperaturen zu hochmoleku
laren Produkten copolymerisiert werden können.
Es wurde nun gefunden, daß hochmolekulare Butylkautschuke bei erhöhten Tempera
turen und in gut beherrschbarer Weise hergestellt werden können, wenn man die
Polymerisation in Gegenwart eines Initiatorsystems durchführt, das auf einer mono-
und/oder dimeren Titan-, Zirkonium- oder Hafniumcyclopentadienylhydridverbindung
und einer Borverbindung basiert.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist demnach ein Verfahren zur Herstellung
von Butylkautschuk, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man Isoolefine der Formel
CH2 = CR1R2 mit R1 für Methyl und R2 für C1-C10-Alkyl oder C3-C10-Cycloalkyl,
gegebenenfalls mit konjugierten oder nichtkonjugierten Dienen mit 4 bis 20 Kohlen
stoffatomen und/oder kationisch polymerisierbaren, ein- oder mehrfach ungesättigten
Verbindungen mit 4 bis 20 Kohlenstoffatomen, bei Temperaturen von -100°C bis
+100°C und Drücken von 0,1 bis 100 bar in Lösung, in Suspension oder in der Gas
phase polymerisiert in Gegenwart von Initiatorsystemen bestehend aus den
Komponenten A), B) und/oder C)
- A) [Cp*2MH2]2; (Cp*)2MH2
- B) BR3R4R5 und/oder
- C) [CPh3].[BR6R7R8R9]-,
worin
Cp* ein gegebenenfalls substituierter Cyclopentadienylrest ist,
M für Titan, Zirkonium und Hafnium steht und
R3
Cp* ein gegebenenfalls substituierter Cyclopentadienylrest ist,
M für Titan, Zirkonium und Hafnium steht und
R3
, R4
, R5
, R6
, R7
, R8
und R9
für C1
-C10
-Alkyl oder C3
-C10
-Cycloalkyl- oder C6
-
C8
-Arylgruppen, die ein- oder mehrfach durch Halogen, wie Chlor, Brom,
Iod, substituiert sein können, stehen.
Als Isoolefine werden bevorzugt solche eingesetzt mit R1 = Methyl und R2 = C1-C6-
Alkyl, wie Methyl, Ethyl und Propyl. Besonders bevorzugt sind Isobuten und 2-
Methylbuten-1, insbesondere Isobuten. Als konjugierte oder nichtkonjugierte Diene
sind bevorzugt solche mit 4 bis 10, insbesondere 4 bis 6 C-Atomen, wie Isopren, 2,3-
Dimethylbutadien, Methylcyclopentadien und Limonen, bevorzugt Isopren, Piperylen
und 2,3-Dimethylbutadien, insbesondere Isopren.
Als weitere copolymerisierbare ein- oder mehrfach ungesättigte organische Verbin
dungen mit bevorzugt 4 bis 10 Kohlenstoffatomen sind für das erfindungsgemäße
Verfahren geeignet: Styol, p-Methylstyrol und Divinylbenzol, besonders bevorzugt
Divinylbenzol.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren werden die konjugierten oder nichtkonjugier
ten Diene und/oder die ein- oder mehrfach ungesättigten, organischen Verbindungen
in Mengen von 0,01 bis 20 mol-%, bevorzugt in Mengen von 1 bis 10 mol-%,
bezogen auf die Gesamtmenge an Monomeren, copolymerisiert, wobei die Diene und
die ein- oder mehrfach ungesättigten organischen Verbindungen in jedem Mischungs
verhältnis untereinander copolymerisiert werden können.
Die erfindungsgemäße Polymerisation wird in bekannter Weise in Lösung, Suspension
oder in der Gasphase kontinuierlich oder diskontinuierlich, ein- oder mehrstufig, bei
einer Temperatur von -100°C bis +100°C, bevorzugt -100°C bis +50°C, und einem
Druck von 0,1 bis 100 bar, bevorzugt 1 bis 50 bar, durchgeführt.
Dabei wird die Initiatorkomponente A) in einer Konzentration von 10-3 bis 10-7, vor
zugsweise 10-4 bis 10-6 mol/l Reaktorvolumen, eingesetzt.
Die Initiatorkomponente B) und/oder C) wird in einem molaren Verhältnis zur Kom
ponente A) von 1 : 100 bis 104 : 1, bevorzugt von 1 : 10 bis 100 : 1, ganz besonders
bevorzugt von 1 : 1 bis 10 : 1 eingesetzt (Komponente B und/oder C): (Komponente
A).
Als gegebenenfalls substituierte Cyclopentadienylreste Cp* der Komponente A)
kommen insbesondere in Frage solche der nachstehenden Formel:
worin
R10 bis R14 gleich oder verschieden sind und stehen für Wasserstoff, C1-C10-Alkyl, C3-C7-Cycloalkyl, das gegebenenfalls mit C1-C10-Alkyl substituiert sein kann, C6- C15-Aryl oder -Arylalkyl oder Si(R15)3, mit R15 für C1-C10-Alkyl, ganz besonders bevorzugt mit R15 für Methyl. Als Reste R10 bis R14 der Cyclopentadienylreste kommt insbesondere der Methylrest in Frage.
R10 bis R14 gleich oder verschieden sind und stehen für Wasserstoff, C1-C10-Alkyl, C3-C7-Cycloalkyl, das gegebenenfalls mit C1-C10-Alkyl substituiert sein kann, C6- C15-Aryl oder -Arylalkyl oder Si(R15)3, mit R15 für C1-C10-Alkyl, ganz besonders bevorzugt mit R15 für Methyl. Als Reste R10 bis R14 der Cyclopentadienylreste kommt insbesondere der Methylrest in Frage.
Insbesondere werden als Komponente A) des Initiatorsystems eingesetzt:
[(Cp*)2ZrH2]2 und/oder (Cp*)2ZrH2.
Als Komponente B) und/oder C) kommen insbesondere solche Borverbindungen oder
deren Tritylsalze in Frage, in denen R3, R4, R5, R6, R7, R8 und R9 für C6F5 stehen.
Ebenfalls in Frage kommen Arylreste mit CF3-Substitution, wie
Die Zugabe der Initiatorkomponenten zum Monomergemisch kann gleichzeitig oder
nacheinander, kontinuierlich oder diskontinuierlich erfolgen. Die Initiatorkomponen
ten können auch präformiert werden. Unter Präformierung versteht man die Alterung
der Initiatorkomponenten in Abwesenheit des einzusetzenden Monomeren.
Die erfindungsgemäße Polymerisation wird bevorzugt in Lösung- oder Suspension
durchgeführt. Als Lösungs- oder Suspensionsmittel kommen solche organische
Lösungs- oder Suspensionsmittel in Frage, die sich unter den Reaktionsbedingungen
inert verhalten, wie Hexan, Cyclohexan oder Pentan, bevorzugt Hexan. Möglich ist
auch der Einsatz von chlorierten Kohlenwasserstoffen wie Methylchlorid.
Die günstigste Menge an Lösungs- und/oder Suspensionsmitteln kann leicht durch
entsprechende Vorversuche ermittelt werden. Sie beträgt im allgemeinen 60 bis
95 Vol-%, bezogen auf die Summe aus Lösungs- oder Suspensionsmittel und Mono
mer.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann beispielsweise wie folgt durchgeführt werden:
Der auf Reaktionstemperatur gekühlte Reaktor wird z. B. mit gereinigtem Lösungs mittel und den Monomeren beschickt. Nach Temperieren des Reaktors auf die gewünschte Reaktionstemperatur wird ein kleiner Teil der Initiatorkomponente B zudosiert und mit der Monomermischung gerührt. Anschließend werden die Initiator komponente A) und der Rest der Initiatorkomponente B) zudosiert und der Reak torinhalt kräftig gerührt. Alle Manipulationen werden unter Schutzgas durchgeführt. Nach Beendigung der exothermen Reaktion wird z. B. mit 2,6-Di-tert.-butyl-4- methylphenol, gelöst in Ethanol, abgestoppt. Der Reaktor wird entspannt, die anfal lende Lösung oder Suspension des Polymeren auf die übliche Art und Weise durch Strippen aufgearbeitet oder, falls gewünscht, die Polymerlösung in einer nachfolgen den Reaktion einer Halogenierung zugeführt. Auf diese Art und Weise kann das erhal tene Polymer direkt fünktionalisiert, d. h. halogeniert werden.
Der auf Reaktionstemperatur gekühlte Reaktor wird z. B. mit gereinigtem Lösungs mittel und den Monomeren beschickt. Nach Temperieren des Reaktors auf die gewünschte Reaktionstemperatur wird ein kleiner Teil der Initiatorkomponente B zudosiert und mit der Monomermischung gerührt. Anschließend werden die Initiator komponente A) und der Rest der Initiatorkomponente B) zudosiert und der Reak torinhalt kräftig gerührt. Alle Manipulationen werden unter Schutzgas durchgeführt. Nach Beendigung der exothermen Reaktion wird z. B. mit 2,6-Di-tert.-butyl-4- methylphenol, gelöst in Ethanol, abgestoppt. Der Reaktor wird entspannt, die anfal lende Lösung oder Suspension des Polymeren auf die übliche Art und Weise durch Strippen aufgearbeitet oder, falls gewünscht, die Polymerlösung in einer nachfolgen den Reaktion einer Halogenierung zugeführt. Auf diese Art und Weise kann das erhal tene Polymer direkt fünktionalisiert, d. h. halogeniert werden.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist auch ein neues Initiatorsystem, das insbe
sondere geeignet ist zur Polymerisation von Isoolefinen.
Das Initiatorsystem besteht aus:
- A) [Cp*2MH2]2; (CP*)2MH2
- B) BR3R4R5 und/oder
- C) [CPh3]+[BR6R7R8R9]-,
worin
Cp* ein gegebenenfalls substituierter Cyclopentadienylrest ist,
M für Titan, Zirkonium und Hafnium steht und
R3
Cp* ein gegebenenfalls substituierter Cyclopentadienylrest ist,
M für Titan, Zirkonium und Hafnium steht und
R3
, R4
, R5
, R6
, R7
, R8
und R9
für C1
-C10
-Alkyl- oder C3
-C10
-Cycloalkyl- oder C6
-
C8
-Arylgruppen, die ein- oder mehrfach durch Halogen substituiert sein
können, stehen.
Die Komponente A) des neuen Initiatorsystems ist beispielsweise bekannt aus A. M.
Larsonneur, R. Choukroun, J. Jaud, Organometallics 1993, 12, 3216.
Die Komponenten B) und C) des neuen Initiatorsystems sind bekannt z. B. aus
US 5 448 001.
Die Polymerisation wird in einem Glasreaktor durchgeführt. Dazu wurde zuerst das
Isobuten einkondensiert und gegebenenfalls das Comonomer dazugegeben. In einem
separaten Gefäß wurde ein Aliquot der Initiatorkomponente B) oder C) in Methylen
chlorid vorgelegt und mit der Initiatorkomponente A) versetzt. Die Initiatormischung
wurde bis zur Zugabe zur Monomermischung bei -78°C gehalten. Die Polymerisation
wurde durch Zugabe der Initiatormischung gestartet und nach 30 min mit Methanol
abgestoppt, das Polymer ausgefällt und bei 80°C 24 Stunden getrocknet.
Die Darstellung der Komponente A) erfolgte entsprechend der Vorschrift von
Larsonneur et al. (siehe oben).
Wie aus den Beispielen 5 und 8 zu erkennen ist, tritt bei Verwendung von Initiatoren,
die Gegenstand dieser Erfindung sind, der Molekulargewichts-erniedrigende Effekt
des Comonomeren bei höheren Temperaturen nicht auf.
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung von Polyisoolefinen, dadurch gekennzeichnet, daß
man Isoolefine der Formel CH2 = CR1R2 mit R1 für Methyl und R2 für C1-C10-
Alkyl oder C3-C10-Cycloalkyl, gegebenenfalls mit konjugierten oder nicht
konjugierten Dienen mit 4 bis 20 Kohlenstoffatomen und/oder kationisch
polymerisierbaren, ein- oder mehrfach ungesättigten Verbindungen mit 4 bis
20 Kohlenstoffatomen, bei Temperaturen von -100°C bis +100°C und
Drücken von 0,1 bis 100 bar in Lösung, in Suspension oder in der Gasphase
polymerisiert in Gegenwart von Initiatorsystemen bestehend aus den
Komponenten A), B) und/oder C):
Cp* ein gegebenenfalls substituierter Cyclopentadienylrest ist,
M für Titan, Zirkonium und Hafnium stehen kann und
R3, R4, R5, R6, R7, R8 und R9 für C1-C10-Alkyl- oder C3-C10-Cycloalkyl- oder C6-C8-Arylgruppen, die ein- oder mehrfach durch Halogen substituiert sein können, stehen.
- A) [Cp*2MH2]2; (CP*)2MH2
- B) BR3R4R5 und/oder
- C) [CPh3].[BR6R7R8R9]-,
Cp* ein gegebenenfalls substituierter Cyclopentadienylrest ist,
M für Titan, Zirkonium und Hafnium stehen kann und
R3, R4, R5, R6, R7, R8 und R9 für C1-C10-Alkyl- oder C3-C10-Cycloalkyl- oder C6-C8-Arylgruppen, die ein- oder mehrfach durch Halogen substituiert sein können, stehen.
2. Neue Initiatorsysteme zur Polymerisation von Isoolefinen bestehend aus
Komponenten A), B) und/oder C):
Cp* ein gegebenenfalls substituierter Cyclopentadienylrest ist,
M für Titan, Zirkonium und Hafnium stehen kann und
R3, R4, R5, R6, B7, R8 und R9 für C1-C10-Alkyl- oder C3-C10-Cycloalkyl- oder C6-C8-Arylgruppen, die ein- oder mehrfach durch Halogen substituiert sein können, stehen.
- A) [Cp*2MH2]2; (Cp*)2MH2
- B) BR3R4R5 und/oder
- C) [CPh3].[BR6R7R8R9]-,
Cp* ein gegebenenfalls substituierter Cyclopentadienylrest ist,
M für Titan, Zirkonium und Hafnium stehen kann und
R3, R4, R5, R6, B7, R8 und R9 für C1-C10-Alkyl- oder C3-C10-Cycloalkyl- oder C6-C8-Arylgruppen, die ein- oder mehrfach durch Halogen substituiert sein können, stehen.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998136663 DE19836663A1 (de) | 1998-08-13 | 1998-08-13 | Verfahren zur Herstellung von Polyisoolefinen mittels neuer Initiatorsysteme vom Metallocen-Typ |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1998136663 DE19836663A1 (de) | 1998-08-13 | 1998-08-13 | Verfahren zur Herstellung von Polyisoolefinen mittels neuer Initiatorsysteme vom Metallocen-Typ |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19836663A1 true DE19836663A1 (de) | 2000-02-17 |
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|---|---|---|---|
| DE1998136663 Withdrawn DE19836663A1 (de) | 1998-08-13 | 1998-08-13 | Verfahren zur Herstellung von Polyisoolefinen mittels neuer Initiatorsysteme vom Metallocen-Typ |
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|---|---|
| DE (1) | DE19836663A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7041760B2 (en) | 2003-09-16 | 2006-05-09 | Bayer Inc. | Process for production of butyl rubber |
| US7196149B2 (en) | 2003-04-17 | 2007-03-27 | The University Of Akron | Polymerization of i-butane in hydrocarbon media using bis(borane) co-initiators |
| US7202317B2 (en) | 2003-04-17 | 2007-04-10 | The University Of Akron | Polymerization of i-butene in hydrocarbon media using bis(borane) co-initiators |
| US7851577B2 (en) | 2006-03-14 | 2010-12-14 | Lanxess Inc. | Polymerization process using zinc halide initiators |
-
1998
- 1998-08-13 DE DE1998136663 patent/DE19836663A1/de not_active Withdrawn
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| US7202317B2 (en) | 2003-04-17 | 2007-04-10 | The University Of Akron | Polymerization of i-butene in hydrocarbon media using bis(borane) co-initiators |
| US7041760B2 (en) | 2003-09-16 | 2006-05-09 | Bayer Inc. | Process for production of butyl rubber |
| US7851577B2 (en) | 2006-03-14 | 2010-12-14 | Lanxess Inc. | Polymerization process using zinc halide initiators |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8130 | Withdrawal |