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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Vorhanggießvorrichtung und ein Vorhanggießverfahren.
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Sie
betrifft eine Florstreicheinrichtung (Vorhanggießvorrichtung), die zum Beschichten
oder Streichen von Photodruckpapier, von magnetischem Aufzeichnungspapier,
von wärmeempfindlichem
Aufzeichnungspapier, druckempfindlichem Aufzeichnungspapier, von
Tintenstrahlbildempfangspapier, Wärmeübertragungsbildempfangspapier,
pigmentbeschichtetem Papier usw. verwendet wird, und betrifft insbesondere
ein Verfahren und eine Vorrichtung für das Vorhanggießverfahren,
bei welchen ein Abschnitt oder Abschnitte mit überschüssiger Beschichtung daran gehindert
wird bzw. werden, ausgebildet zu werden, wenn mit der Beschichtung
oder dem Streichen begonnen bzw. aufgehört wird, wobei Luftströme einer
laufenden Papierbahn auf all ihren Seiten während eines Streich- oder Beschichtungsvorgangs
ausgeschaltet werden, und ein Flattern der laufenden Papierbahn
verhindert wird. Nachfolgend werden die Begriffe „streichen" und „beschichten" synonym verwendet.
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Eine
Florstreicheinrichtung ist eine Beschichtungs- oder Ausrüstungseinrichtung
des sogenannten Vordosierungstyps, bei welcher die Dosierung vor
dem Beginn eines Streichvorgangs durchgeführt wird, so dass sich im Verlauf
der Zeit die Zusammensetzung einer Streich- oder Beschichtungsflüssigkeit
niemals ändert,
anders als im Falle einer Nachdosierungsstreicheinrichtung, bei
welcher die Streichflüssigkeit
im Überschuss
auf eine Papierbahn aufgebracht wird, und dann so dosiert oder abgemessen
wird, dass sie einer bestimmten Menge entspricht, und daher ist
es möglich,
gestrichene oder beschichtete Erzeugnisse mit einer über viele
Stunden stabilen Qualität
zu erhalten. Darüber
hinaus kann die Florstreicheinrichtung eine Beschichtung mit mehreren
Schichten ausbilden, und weist eine höhere Obergrenze für die Streich-
oder Beschichtungsgeschwindigkeit entsprechend den Streich- oder
Beschichtungsbedingungen auf, und daher ist es möglich, auf wirksame Weise gestrichene
oder beschichtete Erzeugnisse zu erhalten.
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Wie
voranstehend geschildert hat die Florstreicheinrichtung zahlreiche
Vorteile, und daher wird sie auf verschiedenen Gebieten des Streichens
(Ausrüstens)
oder der Beschichtung verwendet, und dies umfasst Photodruckpapier,
magnetisches Aufzeichnungspapier, wärmeempfindliches Aufzeichnungspapier,
druckempfindliches Aufzeichnungspapier, Tintenstrahlbildempfangspapier,
Wärmeübertragungsbildempfangspapier
und pigmentbeschichtetes Papier.
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Im
allgemeinen wird, wenn mit dem Streichen oder Beschichten mit der
Florstreicheinrichtung begonnen wird, eine Streich- oder Beschichtungsflüssigkeit
vollständig
von einem Abfänger
eingefangen oder aufgenommen, der zwischen einem vorher erzeugten
Vorhangfilm und einer Papierbahn vorgesehen ist, und dann wird der
Abfänger
entfernt, damit der Vorhangfilm in Berührung mit der Papierbahn gelangt.
Wenn die Beschichtung gestoppt wird, wird der Abfänger dorthin
zurückgebracht,
wo er sich vor dem Beginn der Beschichtung befand, um so die Papierbahn
erneut gegen den Vorhangfilm abzuschirmen. Die voranstehenden Vorgänge des
Beginns und des Anhaltens der Beschichtung (des Streichens) weisen allerdings
eine Schwierigkeit auf, nämlich
dass die Streich- oder Beschichtungsflüssigkeit im Überschuss
einem Abschnitt oder Abschnitten der Papierbahn zugeführt wird
(was nachstehend als Abschnitt oder Abschnitte mit überschüssiger Beschichtung bezeichnet
wird). Ein derartiger Abschnitt mit überschüssiger Beschichtung kann nicht
dadurch vollständig
getrocknet werden, dass er durch eine Trocknungszone hindurchgeht,
und führt
daher dazu, dass eine Rolle oder Walze mit der Beschichtungsflüssigkeit
verschmutzt wird, was dazu führt,
dass der Streich- oder Beschichtungsvorgang mühsam ist, und die Beschichtungsqualität ernstzunehmende
Defekte aufweist. Der Abschnitt mit überschüssiger Beschichtung wird nachstehend
im einzelnen erläutert.
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Der
Vorgang der Erzeugung des Abschnitts mit überschüssiger Beschichtung unmittelbar
nach dem Beginn der Beschichtung unterscheidet sich von jenem unmittelbar
nach dem Anhalten der Beschichtung. Die Beschichtung oder das Streichen
wird nämlich
dadurch begonnen, dass der Abfänger
zurückbewegt
wird, der zwischen der Papierbahn und einer Spaltdüse angeordnet
ist. Wenn der Abfänger
auf diese Art und Weise bewegt wird, wird der Vorhangfilm durch
einen Endabschnitt des Abfängers
abgeschnitten, so dass ein Vorderendabschnitt des Vorhangfilms,
der so abgeschnitten wurde, dazu gebracht wird, eine größere Dicke
aufzuweisen als der übrige
Teil des Vorhangfilms, infolge der Oberflächenspannung des Streich- oder Beschichtungsflüssigkeit.
Wenn der so ausgebildete, dicke Vorderendabschnitt in Berührung mit
der Oberfläche
der Papierbahn gebracht wird, wird ein Abschnitt mit überschüssiger Beschichtung,
der eine überschüssige Menge
an Beschichtungsflüssigkeit
aufweist, am Beginn der Beschichtung ausgebildet.
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Der
Abschnitt mit überschüssiger Beschichtung,
der auf der Papierbahn erzeugt wurde, kann durch normale Trocknung
nicht vollständig
getrocknet werden, und verursacht daher, wenn er in Berührung mit
einer Walze gebracht wird, die zum Fördern der Papierbahn verwendet
wird, dass die überschüssige Beschichtungsflüssigkeit
auf die Walze übertragen
wird. Darüber
hinaus wird die Beschichtungsflüssigkeit,
die auf die Walze übertragen
wurde, zum Teil zurück
zu einer beschichteten Schicht auf der Papierbahnoberfläche zurücktransportiert,
oder führt
im Gegensatz hierzu dazu, dass die ordnungsgemäß beschichtete Schicht gestört und abgetrennt
wird, was dazu führt,
dass die Beschichtung Fehler aufweist. Aus diesem Grund beeinflusst
die Ausbildung des Abschnitts mit überschüssiger Beschichtung die Qualität der beschichteten
Erzeugnisse. Darüber
hinaus muss, um die Beschichtungsflüssigkeit zu entfernen, welche
die Walze verschmutzt, die Einrichtung angehalten werden, und daher
wird es unvermeidlich, dass der Herstellungswirkungsgrad beeinträchtigt wird.
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Andererseits
wird, wenn die Beschichtung gestoppt wird, der Abfänger zu
einem Ort zwischen dem Vorhangfilm und der Papierbahn bewegt, und daher
wird der Vorhangfilm durch den Endabschnitt des Abfängers erneut
abgeschnitten. In diesem Fall schrumpft, nachdem er durch den Endabschnitt
des Abfängers
abgeschnitten wurde, der Vorhangfilm infolge seiner Oberflächenspannung,
und wird so zu einem oder mehreren Flüssigkeitstropfen in Form eines
Stabes mit größerem Durchmesser
als die Dicke des Vorhangfilms, und der oder die Flüssigkeitstropfen
fällt bzw.
fallen auf die Papierbahn und bilden dort einen Abschnitt oder Abschnitte
mit überschüssiger Beschichtung
aus. Wenn der Vorhangfilm abgeschnitten wird, bleibt darüber hinaus
die Beschichtungsflüssigkeit
an dem Abfänger
haften, und wird zu einem oder mehreren Tröpfchen, die wiederum auf die
Papierbahn fallen, und so den Abschnitt mit überschüssiger Beschichtung ausbilden.
Dies führt
dazu, dass die Walze durch die Beschichtungsflüssigkeit des Abschnitts mit überschüssiger Beschichtung
verschmutzt wird, wie im Falle des Beginns der Beschichtung. Auch
in diesem Fall wird es unvermeidlich, die Walze zu reinigen, was
dazu führt,
dass der Herstellungswirkungsgrad beeinträchtigt wird.
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Als
Vorgehensweise zur Einschränkung
der Ausbildung derartiger Abschnitte mit überschüssiger Beschichtung ist ein
Verfahren bekannt, bei welchem der beim Starten und Stoppen der
Beschichtung verwendete Abfänger
so nahe wie möglich
an der Papierbahn angeordnet ist, um so das Ausmaß überschüssiger Beschichtungsflüssigkeit
zu minimieren, das auf die Papierbahn einwirkt. Dieses Verfahren
ist wirksam, jedoch muss der Abfänger
dann auch als Flüssigkeitsbehälter dienen,
der eine bestimmte Menge an Beschichtungsflüssigkeit empfängt, und daher
ist es erforderlich, einen Anschlag mit bestimmter Höhe am Endabschnitt
des Abfängers
vorzusehen. Dies führt
dazu, dass selbst dann, wenn der Abfänger nahe an die Papierbahn
gebracht wird, ein Punkt, an welchem der Vorhangfilm durch den Endabschnitt
des Abfängers
zum Starten und Stoppen der Beschichtung abgeschnitten wird (nachstehend als
Vorhangfilmabschneidepunkt bezeichnet), dazu veranlasst wird, in
gewissem Ausmaß hoch
oberhalb der Papierbahn zu liegen. Weiterhin beschreibt das US-Patent
Nr. 3 508 947 (sh. 6)
ein Verfahren, bei welchem die Beschichtung unter Verwendung eines
Plattenablenkers 24, der einen Vorhangfilm 2 schräg schneidet,
gestartet und gestoppt wird. Bei diesem Verfahren muss der Plattenablenker 24 nicht auch
noch als Flüssigkeitsbehälter dienen,
muss jedoch schräg
angeordnet sein, um den Vorhangfilm 2 dazu zu bringen,
in ein Auffangtablett 25 hineinzufallen, in dem er den
Plattenablenker 24 herunterfließt, und muss ein Abschneidepunkt
des Vorhangfilms 2 in einer bestimmten Höhe gegenüber einer
Papierbahn 11 gehalten werden. Bei dem voranstehend geschilderten
Verfahren muss nämlich
die Entfernung zwischen dem Punkt, wo der Fall beginnt, und der
Papierbahn 11 etwa einige Zentimeter minimal betragen,
und daher können
diese Verfahren nicht die Ausbildung des Abschnitts mit überschüssiger Beschichtung
unterdrücken.
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Die
veröffentlichte
japanische Übersetzung der
PCT-Anmeldung mit der Veröffentlichungsnummer
2-503884 (WO89/07283 A1) beschreibt eine Einrichtung, bei welcher
eine Auffangwanne (sh. 7)
bei dem Vorgang des Starts der Beschichtung verwendet wird. Bei
dieser Einrichtung kann die Entfernung zwischen dem Vorhangfilmabschneidepunkt und
der Papierbahn 11 mehrere Millimeter betragen, jedoch zeigt
die in dem Abfänger
aufgenommene Beschichtungsflüssigkeit
eine hohe Neigung dazu, aus dem Abfänger überzulaufen, nur infolge eines
leichten Stoßes,
der durch die Bewegung der Auffangwanne 26 hervorgerufen
wird. In der Praxis ist es daher schwierig, die Funktion des Flüssigkeitsbehälters mit
einer Entfernung von einigen Millimetern zwischen dem Vorhangfilmabschneidepunkt
und der Papierbahn 11 ordnungsgemäß zu erzielen, was zu der Ausbildung
eines Abschnitts mit überschüssiger Beschichtung
in derartigem Ausmaß führt, dass
dies nicht vernachlässigbar
ist.
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Wenn
bei dem Verfahren, das in der veröffentlichten japanischen Übersetzung
der PCT-Anmeldung mit der Veröffentlichungsnummer
2-503884 (WO89/07283 A1) beschrieben ist, beim Stoppen der Beschichtung
die Beschichtungsflüssigkeit,
die in dem Abfänger
aufgenommen wurde, vorher entfernt wird, um so zu verhindern, dass
die Beschichtungsflüssigkeit
aus dem Abfänger überläuft, so
kann es möglich
sein, die Beschichtung zu stoppen, oder einen Abschnitt mit überschüssiger Beschichtung
zu erzeugen. Andererseits wird, wenn mit der Beschichtung begonnen
wird, der Abfänger,
in welchem die Beschichtungsflüssigkeit
aufgenommen ist, von zwischen dem Vorhangfilm und der Papierbahn
wegbewegt, und daher neigt diese Beschichtungsflüssigkeit zum Auslaufen während der
Bewegung des Abfängers,
was zur Ausbildung des Abschnitts mit überschüssiger Beschichtung führt.
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Weiterhin
beschreibt die japanische Veröffentlichung
eines ungeprüften
Patents Nr. 3-94863 A1 ein Verfahren, bei welchem die Ausbildung
eines stabilen Vorhangfilms vor dem Start der Beschichtung bestätigt wird,
und dann die Beschichtung begonnen wird, ohne den so ausgebildeten
stabilen Vorhangfilm zu stören.
Bei diesem Verfahren wird eine Flüssigkeitsauffangtafel 27 in
Form einer flachen Schüssel
oder einer Platte mit angehobenem Abschnitt zwischen eine Papierbahn 11 und
untere Enden von Randführungen
zum Haltern beider Ränder eines
Vorhangfilms 2 eingeführt,
um so beim Aufsammeln des Vorhangfilms 2 zu helfen, wobei
die Flüssigkeitsauffangtafel 27 vorwärts und
rückwärts bewegt
wird, wenn die Beschichtung des Vorhangfilms 2 gestartet
bzw. gestoppt wird (sh. 8).
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Im
Falle der Verwendung einer Flüssigkeitsauffangtafel,
die in der japanischen Veröffentlichung eines
ungeprüften
Patents Nr. 1-304076 A beschrieben ist, wird darüber hinaus eine untere Oberfläche von
deren Ende an der Spitze mit der Beschichtungsflüssigkeit des Vorhangfilms benetzt,
wobei die Beschichtungsflüssigkeit
schließlich
auf die Papierbahn fließt,
wenn der Vorhangfilm an die Papierbahn angelegt wird, wodurch der
Abschnitt mit überschüssiger Beschichtung
ausgebildet wird. Um diesem Effekt zu begegnen beschreibt die japanische
Veröffentlichung eines
ungeprüften
Patents Nr. 4-61951 A eine Verbesserung, bei welcher eine Anschlagplatte 29,
die einen Querschnitt in Form des Buchstabens "L" aufweist,
am Ende der Spitze einer Flüssigkeitsauffangtafel 28 angeordnet
ist, um so einen Vorhangfilm 2 zum Fließen entlang der Anschlagplatte 29 zu
veranlassen, wodurch verhindert wird, dass die untere Oberfläche der
Flüssigkeitsauffangtafel 28 benetzt wird,
wodurch es ermöglicht
wird, eine Beschichtung auszubilden, ohne die Ausbildung eines Abschnitts mit überschüssiger Beschichtung
auf einer Papierbahn 11 zu Beginn der Beschichtung hervorzurufen (sh. 9).
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Bei
der voranstehend geschilderten Flüssigkeitsauffangtafel, die
am Ende ihrer Spitze mit der Anschlagplatte versehen ist, kann die
Entfernung zwischen der Flüssigkeitsauffangtafel
und der Papierbahn kleiner ausgebildet werden als im Falle der Verwendung
herkömmlicher
Einrichtungen, jedoch wird dieser Abstand nicht zu 0 (Null) mm.
Aus diesem Grund ist es unvermeidlich, dass der Vorhangfilm, der
von dem Vorhangfilmabschneidepunkt herunterfällt, die Ausbildung des Abschnitts
mit überschüssiger Beschichtung
hervorruft. Darüber
hinaus schränkt
die Montageposition der Flüssigkeitsauffangtafel
den Ort ein, an welchem ein Luftschirm zum Ausschalten von Luftströmen angebracht
werden kann, die zusammen mit der kontinuierlich durchlaufenden
Papierbahn erzeugt werden, was zu der Schwierigkeit führt, dass
die Luftströme
den Vorhangfilm so beeinflussen, dass dieser instabil wird.
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Anders
ausgedrückt
ist es bei dem Florstreichverfahren (der Vorhangbeschichtung), bei
welchem ein herunterfallender Vorhangfilm in Berührung mit einer Papierbahn
gebracht wird, um eine beschichtete Schicht auf dieser auszubilden, äußerst schwierig,
die Beschichtung zu beginnen, ohne irgendeinen Abschnitt mit überschüssiger Beschichtung
zu erzeugen, während
der Vorhangfilm dadurch in einem stabilen Zustand gehalten wird,
dass die Luftströme
ausgeschaltet werden, die zusammen mit der kontinuierlich durchlaufenden
Papierbahn auftreten, und war bislang keine Art und Weise vorhanden, dies
zufriedenstellend zu erreichen.
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Die
DE 25 40 570 A1 wie
auch
DE 195 00 492
A1 beschreiben Vorrichtungen zum Aufbringen eines Flüssigkeitsfilmes
auf eine kontinuierliche transportierte Warenbahn. Bei den darin
beschriebenen Vorhanggießvorrichtungen
werden Auffangwannen gezeigt, die von der zu bearbeitenden Papierbahn
beabstandet sind. Die Auffangwannen sind jeweils verschiebbar gestaltet,
um den Gießvorhang
zu unterbrechen oder frei zu geben.
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Die
DE 32 41 831 C2 offenbart
ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Erzeugung der Breite oder der
Streifenbreite von Beschichtungen auf Bahnen. Die daraus bekannte
Vorrichtung weist eine Abdeckung auf, die in einem Abstand zur Bahn
angeordnet ist und zur Unterbrechung des Vorhangfilms verschiebbar
ist, so dass der Vorhangfilm von der Abdeckung in eine Auffangwanne
geleitet wird. Die Abdeckung tritt erst in Funktion, wenn der Vorhangfilm
unterbrochen werden soll, nicht aber während des Beschichtungsvorganges.
Während
des Beschichtungsvorganges wird somit die Abdeckung von der Bahn
beabstandet gehalten.
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Die
DE 196 22 080 A1 der
Anmelderin beschreibt eine Streichplatte, deren Spitze beim Beginn und
Ende des Streichvorganges des Streichfilms in Berührung zur
Bahn gebracht werden kann und darauf gleiten kann. Während des
Betriebs der Vorrichtung, d.h. währen
des Streichverfahrens selbst, ist jedoch die Streichplatte stets
von der Papierbahn beabstandet.
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Den
oben dargestellten Vorrichtungen ist gemeinsam, dass bei einem Vibrieren
der Papierbahn der Vorhangfilm ungleichmäßig auf die Papierbahn auftrifft
und somit eine ungleichmäßige Beschichtung erfolgt.
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Die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Unterdrückung des
Auftretens von Qualitätsfehlern
einer Vorhanggießvorrichtung
durch Ausschalten von Luftströmungen,
die während
des Streich- oder Beschichtungsvorgangs auftreten, und durch Verhinderung
des Flatterns der laufenden Papierbahn.
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Diese
Aufgabe wird durch eine Vorhanggießvorrichtung mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 gelöst.
Bevorzugte Ausführungsformen
folgen aus den abhängigen
Ansprüchen.
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Gemäß der Erfindung
wird eine Florstreicheinrichtung (Vorhanggießvorrichtung) zur Durchführung des
Streichens bzw. einer Beschichtung auf einer kontinuierlich durchlaufenden
Papierbahn durch Auftreffenlassen eines auf die Papierbahn aus einer Spaltdüse herunterfallenden
Vorhangfilms, der aus Streich- oder Beschichtungsflüssigkeit
ausgebildet wird, mit einer Auffangwanne zur Verfügung gestellt, die
zwischen der Spaltdüse
und der Papierbahn angeordnet ist, um den Vorhangfilm vor dem Start
der Beschichtung zurückzugewinnen.
Eine Rutschplatte ist an einem Vorderende der Auffangwanne angebracht,
gesehen in Laufrichtung der Papierbahn, wobei die Rutschplatte eine
Vorderkante aufweist, die in Berührung
mit der Papierbahn bringbar ist. Die Auffangwanne ist zusammen mit
der Rutschplatte in Richtung nach vorn und hinten beweglich, gesehen
in Laufrichtung der Papierbahn, wobei die Vorderkante der Rutschplatte
die Papierbahn berührt,
und die Auffangwanne und die Rutschplatte sind über einer Vorhangfilmfallposition
oder einen Ort bewegbar, an welcher der Vorhangfilm von der Spaltdüse aus herunterfällt. Während des
Streich- oder Beschichtungsvorgangs werden die Auffangwanne und
die Rutschplatte so gesteuert, dass sie an einem Ort in Bereitschaft
stehen, an welchem die Vorderkante der Rutschplatte in Richtung
nach hinten gegenüber
der Vorhangfilmfallposition verschoben ist, wobei die Vorderkante
der Rutschplatte die Papierbahn berührt.
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Das
die Aufgabe der Erfindung lösende
Florstreichverfahren (Vorhanggießverfahren) zur Durchführung eines
Streichvorgangs oder einer Beschichtung auf einer kontinuierlich
laufenden Papierbahn unter Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung
umfasst die Merkmale von Anspruch 6.
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Gemäß einer
alternativen Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Vorrichtung
ist eine Papierbahnstützplatte
zum Unterstützen
der Rückseite
bzw. Unterseite der Papierbahn vor der Vorhangfilmfallposition vorgesehen.
Während
des Streich- oder Beschichtungsvorgangs stehen die Auffangwanne und die
Rutschplatte an einem Ort in Bereitschaft, an welchem die Vorderkante
der Rutschplatte gegenüber der
Vorhangfilmfallposition nach hinten verschoben ist, wobei die Vorderkante
der Rutschplatte die Papierbahn berührt.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Vorrichtung
wird eine Florstreicheinrichtung zum Beschichten einer kontinuierlich
durchlaufenden Papierbahn durch Auftreffenlassen eines von einer
Spaltdüse
herunterfallenden aus Beschichtungsflüssigkeit bestehenden Vorhangfilms beschrieben,
welche eine Auffangwanne aufweist, die zwischen der Spaltdüse und der
Papierbahn angeordnet ist, um den Vorhangfilm vor dem Start der Beschichtung
zurückzugewinnen.
Eine Rutschplatte ist an einem Vorderende der Auffangwanne angebracht,
gesehen in Laufrichtung der Papierbahn, wobei die Rutschplatte eine
Vorderkante aufweist, welche die Papierbahn berühren darf. Die Auffangwanne ist
zusammen mit der Rutschplatte in Richtung nach vorn und hinten bewegbar,
wobei die Vorderkante der Rutschplatte in Berührung mit der Papierbahn steht, und
die Auffangwanne und die Rutschplatte sind über einen Vorhangfilmfallpunkt
oder eine Position bewegbar, zu welcher der Vorhangfilm von der
Spaltdüse herunterfällt. Flügelförmige Trocknungskanten
bzw. Luftleitkanten sind vorgesehen, wobei die Luftleitkanten eine
Stange und einen Flügel
aufweisen, wobei die Flügel über die
Stange mit einem Hebegerät
verbunden sind, das die Luftleitkanten von einer unteren Position,
in der die Flügel
die beiden Längsränder der Papierbahn
herunter halten, in eine obere Position hebt, in der die Flügel die
Papierbahn nicht berühren und
wobei die Hebegeräte
an der rechten bzw. linken Seite der Spaltdüse angeordnet sind. Während des Streich-
oder Beschichtungsvorgangs werden die Auffangwanne und die Rutschplatte
so positioniert, dass sie an einem Ort in Bereitschaft stehen, an
welchem die Vorderkante der Rutschplatte gegenüber der Vorhangfilmfallposition
nach hinten verschoben ist, wobei die Vorderkante der Rutschplatte
die Papierbahn berührt,
und die Luftleitkanten in die Betriebsposition bewegt werden.
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Die
Luftleitkanten dienen dazu, den Luftfluss entlang der Papierbahn
auszuschalten.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Vorrichtung
umfasst die Florstreicheinrichtung eine Papierbahnunterstützungsplatte
zum Unterstützen
der Rückseite
der Papierbahn an einem Ort, der gegenüber der Vorhangfilmfallposition
nach hinten verschoben ist.
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Vorzugsweise
liegt die Vorderkante der Rutschplatte 10 bis 200 mm vor der Vorhangfilmfallposition
während
des Streich- oder
Beschichtungsvorgangs, und wird die Rutschplatte in Berührung mit der
Papierbahn an ihrem Vorderende gebracht, während sie nach oben in einem
Winkel von nicht weniger als zwei Grad zur Horizontalen geneigt
ist.
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Die
Erfindung wird nachstehend anhand zeichnerisch dargestellter Ausführungsbeispiele
näher erläutert, aus
welchen sich weitere Vorteile und Merkmale ergeben. Es zeigt:
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1 eine
schematische Ansicht einer Streicheinrichtung (Vorhanggießvorrichtung)
gemäß der vorliegenden
Erfindung in einem Zustand, bevor die Beschichtung gestartet wird;
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2 eine
schematische Ansicht der Streicheinrichtung (Vorhanggießvorrichtung)
in einem Zustand, in welchem ein Streich- oder Beschichtungsvorgang
durchgeführt
wird;
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3A bis 3D vergrößerte, schematische
Ansichten eines in 1 dargestellten Abschnitts A;
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4A bis 4C schematische
Ansichten der Art und Weise des Startens des Streichens oder der
Beschichtung gemäß der Erfindung;
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5 eine
schematische Ansicht von Trocknungskanten gemäß der Erfindung;
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6 eine
schematische Ansicht einer herkömmlichen
Streicheinrichtung;
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7 eine
schematische Ansicht einer Auffangwanne, die bei einer anderen herkömmlichen Streicheinrichtung
verwendet wird;
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8 eine
schematische Ansicht einer Flüssigkeitsauffangtafel,
die in den herkömmlichen Streicheinrichtungen
verwendet wird; und
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9 eine
schematische Ansicht einer weiteren Flüssigkeitsauffangtafel, die
bei den herkömmlichen
Streicheinrichtungen verwendet wird.
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Unter
Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen
wird nachstehend eine Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung im einzelnen erläutert. Selbstverständlich ist
die vorliegende Erfindung nicht auf die nachstehende Ausführungsform
beschränkt,
sondern lässt
sich in anderen verschiedenen Arten und Weisen verwirklichen.
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1 ist
eine schematische Ansicht einer Streicheinrichtung (Vorhanggießvorrichtung)
gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung in einem Zustand vor dem Start eines
Vorhangbeschichtungsvorgangs oder Florstreichvorgangs, 2 ist
eine schematische Ansicht der Streicheinrichtung gemäß der Erfindung
in einem Zustand vor der Durchführung
eines Vorhangbeschichtungsvorgangs oder Florstreichvorgangs, 3A bis 3D sind
vergrößerte Ansichten
eines Zustands, in welchem eine Rutschplatte an einer Auffangwanne
in einem Abschnitt A in 1 angebracht ist, 4A bis 4C sind
erläuternde
Ansichten zur Verdeutlichung der Art und Weise des Starts des Streichens oder
der Beschichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung, und 5 ist eine schematische Ansicht
von Luftleitkanten, die bei der Streicheinrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet werden.
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1 zeigt
schematisch eine Streicheinrichtung oder Beschichtungseinrichtung
gemäß einer Ausführungsform
der Erfindung in einem Zustand, in welchem ein Vorhangfilm 2 keine
Beschichtung einer Papierbahn 11 durchführt. Die Papierbahn 11 wird durch
Rollen oder Walzen 7, 8 gehalten, und läuft kontinuierlich
entlang einem geneigten Weg. Eine Spaltdüse 1 befindet sich
oberhalb der Papierbahn 11, und eine Auffangwanne 3 ist
zwischen der Papierbahn 11 und der Spaltdüse 1 angeordnet,
um die Beschichtungsflüssigkeit
einzufangen, die aus der Spaltdüse 1 zur
Ausbildung des Vorhangfilms 2 herausfällt. Unterhalb der Papierbahn 11 ist
ein Behälter 6 zur
Rückgewinnung
von Beschichtungsflüssigkeit vorgesehen.
Die Beschichtungsflüssigkeit,
die in der Auffangwanne 3 aufgefangen wird, fließt über einen Flüssigkeitsauslaß 5 herunter,
und wird in dem Behälter 6 aufgenommen.
Die so zurückgewonnene
Beschichtungsflüssigkeit
wird in einem Vorratsbehälter (nicht
dargestellt) gesammelt. Alternativ kann die in der Auffangwanne 3 zurückgewonnene
Beschichtungsflüssigkeit
in einem anderen Vorratsbehälter gesammelt
werden, statt zu dem erstgenannten Vorratsbehälter zurückgebracht zu werden. Die Auswahl,
in welchem Behälter
die Beschichtungsflüssigkeit
gesammelt werden soll, wird entsprechend den Eigenschaften der Beschichtungsflüssigkeit
getroffen. Die Beschichtungsflüssigkeit
wird der Spaltdüse 1 durch
eine Versorgungspumpe 9 zugeführt. Weiterhin ist es vorteilhaft,
wenn die Walze 8 nach oben und unten bewegt werden kann,
um eine Einstellung der Neigung des Weges zu ermöglichen, entlang welchem sich
die Papierbahn 11 bewegt.
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Bei
der vorliegenden Erfindung kann eine Luftabschirmplatte 10,
wie sie beispielsweise in 1 gezeigt
ist, in der Nähe
eines Vorhangfilmfallpunktes vorgesehen sein, an welchem der Vorhangfilm 2 herunterfällt, um
in Berührung
mit der Papierbahn 11 zu gelangen (nachstehend als Beschichtungsabschnitt 18 bezeichnet,
vgl. 4), und zwar zu dem Zweck, Luftströme auszuschalten,
die zusammen mit der Papierbahn 11 auftreten, damit der Vorhangfilm 2 die
Papierbahn 11 erreicht, ohne durch umlaufende Luft oder
dergleichen um den Vorhangfilm 2 gestört zu werden. Weiterhin kann
die Position der Walze 8, die in 1 dargestellt
ist, so geändert werden,
dass sie so nahe an dem Beschichtungsabschnitt 18 wie möglich liegt,
wobei in diesem Fall die Laufrichtung der Papierbahn 11 durch
die Walze 8 so geändert
wird, dass die mit der Papierbahn 11 transportierte Luft
den geringsten Einfluss auf den Beschichtungsabschnitt hat.
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2 zeigt
die Streich- oder Beschichtungseinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
in einem Zustand, in welchem sie sich im Streich- oder Beschichtungsbetrieb
befindet. Es ist vorzuziehen, dass das Vorderende der Rutschplatte 4 in
Berührung
mit der Papierbahn 11 an einem Punkt zwischen 10 und 200
mm vor dem Beschichtungsabschnitt 18 für den Vorhangfilm gebracht
wird, um Luftströme auszuschalten,
die zusammen mit der kontinuierlich laufenden Papierbahn 11 auftreten.
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Bei
der Auffangwanne 3, die in der Streicheinrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet wird, ist die Rutschplatte 2 an deren
Vorderende in Bezug auf die Laufrichtung der Papierbahn 11 angebracht.
Typische Ausbildungen der Auffangwanne 3 sind in 3 dargestellt. Die Auffangwanne 3 weist
eine Flüssigkeitsaufnahmebasis 12 auf,
zwei Seitenwände 14,
eine Rückwand 15 (4A),
und einen Anschlag 13, der auf dem Vorderabschnitt der Flüssigkeitsaufnahmebasis 12 vorgesehen
ist. Die Rutschplatte 4 ist an einer Welle 16 befestigt,
welche die Form einer quadratischen Stange aufweist, die an ihren
entgegengesetzten Enden verdickte Abschnitte aufweist. Die Welle 16 steht
im Eingriff mit den beiden Seitenwänden 14 in der Nähe des Anschlags 13.
Die Rutschplatte 4 verschwenkt um die Zentrumsachse der
Welle 16, so dass sie ständig in Berührung mit der kontinuierlich
durchlaufenden Papierbahn 11 gehalten werden kann. Zu diesem
Zweck ist es sinnvoll, dass der Rand oder die Kante der Rutschplatte 4 so bearbeitet
ist, dass er bzw. sie an jenem Abschnitt abgeschrägt ist,
der in Berührung
mit der Papierbahn 11 gelangen soll. Damit die Streich-
oder Beschichtungsflüssigkeit
des Vorhangfilms 2, die auf die Rutschplatte 4 gefallen
ist, zum Fließen
in die Auffangwanne 3 veranlasst wird, wird die Höhe des Anschlags 13 so
eingestellt, dass verhindert wird, dass ein Winkel θ zwischen
der Rutschplatte 4 und der Horizontalrichtung kleiner als
zwei Grad wird. Weiterhin verhindert der Anschlag 13, dass
die Beschichtungsflüssigkeit
des Vorhangfilms 2, die von der Flüssigkeitsaufnahmebasis 12 aufgenommen
wurde, aus der Auffangwanne 3 herausfließt.
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Bei
der in 3B dargestellten Auffangwanne 3 steht
die Welle 16 im Eingriff mit den beiden Seitenwänden 14 an
einem Ort, der geringfügig
von der Nähe
des Vorderendes der Flüssigkeitsaufnahmebasis 12 entfernt
ist, wobei in diesem Fall der Anschlag 13 auf der Flüssigkeitsaufnahmebasis 12 vorgesehen
sein kann, entweder am Vorderabschnitt der Flüssigkeitsaufnahmebasis 12 oder
in der Nähe
der Welle 16. Die Höhe
des Anschlags 13 wird so eingestellt, dass der Neigungswinkel θ der Rutschplatte 4 nicht
kleiner als zwei Grad wird, wie im Falle von 3A.
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In 3C ist
eine Berührungsstange 17 am Vorderende
der Flüssigkeitsaufnahmebasis 12 der Auffangwanne 3 angebracht,
die denselben Aufbau wie in 3B hat.
Die Berührungsstange 17 kann
in Berührung
mit der Papierbahn 11 gebracht werden, entweder durch Verlängern des
Vorderendes der Flüssigkeitsaufnahmebasis 12,
oder durch Anheben der Walze 8, so dass die Steigung des
Weges geändert
wird, entlang welchem die Papierbahn 11 läuft oder
sich bewegt. Durch die Anordnung, die durch Anbringung der Rutschplatte 4 auf
der Auffangwanne 3 von 3C erhalten
wird, werden sowohl die Berührungsstange 17 als
auch der Rand der Rutschplatte 4 dazu veranlasst, in Berührung mit
der Papierbahn 11 zu gelangen, so dass die Luftströme, die
zusammen mit der ständig
laufenden Papierbahn 11 auftreten, ausgeschaltet werden
können,
was es ermöglicht,
einen stabilen Vorhangfilm 2 auszubilden.
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Die
in 3D gezeigte Auffangwanne 3 weist die
Flüssigkeitsaufnahmebasis 12 auf,
die beiden Seitenwände 14,
und die Rückwand 15 (4A),
ohne Verwendung des Anschlags 13, wobei das Vorderende
der Flüssigkeitsaufnahmebasis 12 so
verlängert
ist, dass es als der Anschlag 13 dient. Es ist möglich zu
verhindern, dass der Winkel θ zwischen
der Rutschplatte 4 und der Horizontalrichtung kleiner als
zwei Grad wird, nämlich
durch Einstellung der Position, an welcher die Welle 16,
die an der Rutschplatte 4 befestigt ist, im Eingriff mit
den beiden Seitenwänden 14 steht,
oder durch Verlängerung
des Vorderendes der Flüssigkeitsaufnahmebasis 12.
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Vorzugsweise
weist die Rutschplatte 4 eine Länge von 100 bis 300 mm auf.
Die Rutschplatte 4 weist eine Breite auf, die größer ist
als der Raum zwischen beiden Randführungen 22 (vgl. 5),
so dass sie den fallenden Vorhangfilm 2 über dessen Gesamtbreite
einfangen oder aufnehmen kann. Der Vorhangfilm, der für einen
Moment durch den Wellenabschnitt der Rutschplatte 4 abgeschnitten
wurde, wird dazu veranlasst, leicht zu verschwenken, infolge eines
Abschneidestoßes,
so dass der Vorhangfilm 2 in einen instabilen Zustand versetzt
wird. Bei einer Rutschplatte 4 mit einer Länge von
nicht mehr als 100 mm beschichtet der Vorhangfilm 2 die
Papierbahn 11, bevor sich der Einfluss der Fallenergie
der Beschichtungsflüssigkeit,
die in Form des Vorhangfilms herunterfällt, sich nicht ausreichend
ausgeglichen hat. Daher kann ein ausreichender Stabilisierungseffekt
nicht erzielt werden, und wird der Vorhangfilm 2 dazu veranlasst,
mit der Papierbahn 11 in Berührung zu gelangen, bevor er
den stabilen Zustand erreicht hat, so dass in einigen Fällen eine
ungleichförmige
Beschichtung hervorgerufen werden kann. Bei einer Rutschplatte 4 mit
einer Länge
von nicht weniger als 300 mm ist die Entfernung groß, durch
welche die Rutschplatte 4 bewegt wird, und daher ist viel
Raum erforderlich. Darüber
hinaus ist ein verschwenderischer Durchlauf des unbeschichteten oder
ungestrichenen Abschnitts der Papierbahn 11 unvermeidlich,
bis die Papierbahn 11 beschichtet oder gestrichen wird.
Angesichts des Arbeitswirkungsgrades ist dies unerwünscht.
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Die
Rutschplatte 4, die an der Auffangwanne 3 angebracht
ist, die bei der vorliegenden Erfindung verwendet wird, muss gegenüber der
Horizontalrichtung angehoben angeordnet sein. Die Rutschplatte 4 ist
zu dem Zweck geneigt angeordnet, um die Funktion zu erzielen, dass
auf der Flüssigkeitsaufnahmebasis 12 die
Beschichtungsflüssigkeit
zurückgewonnen
wird, die in Form des Vorhangfilms 2 herunterfällt. Ohne
diese Neigung kann die Beschichtungsflüssigkeit, die auf die Rutschplatte 4 in
Form des Vorhangfilms 2 heruntergefallen ist, auf die Papierbahn 11 infolge
von Schwingungen, die während
der Bewegung der Auffangwanne 3 hervorgerufen werden, während des
Streich- oder Beschichtungsvorgangs überlaufen
oder herunterfallen mit der sich ergebenden, nachteiligen Ausbildung
eines Abschnitts mit übermäßiger Beschichtung.
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Weiterhin
ist es vorzuziehen, dass die Rutschplatte 4 in einem Winkel
(θ) geneigt
angeordnet ist, der nicht weniger als zwei Grad in Bezug zur Horizontalrichtung
beträgt.
Dies liegt daran, dass dann, wenn der Winkel (θ) nicht kleiner als zwei Grad ist,
die Beschichtungsflüssigkeit,
die in Form des Vorhangfilms 2 auf die Rutschplatte 4 herunterfällt, auf der
Flüssigkeitsaufnahmebasis 12 wie
voranstehend geschildert zurückgewonnen
werden kann. Wenn aber der Winkel (θ) kleiner als zwei Grad ist,
können Stöße oder
dergleichen, die während
der Bewegung der Auffangwanne 3 hervorgerufen werden, zu
einer Störung
bei der vollständigen
Rückgewinnung
der Beschichtungsflüssigkeit
auf der Flüssigkeitsaufnahmebasis 12 führen.
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Das
Streichen oder die Beschichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
wird über
die Vorgänge begonnen,
die in den 4A bis 4C gezeigt sind.
Nachdem die Laufgeschwindigkeit der Papierbahn 11 eine
vorbestimmte Geschwindigkeit erreicht hat, wird die Auffangwanne 3 bewegt,
und kann der Vorhangfilm 2 in Berührung mit der kontinuierlich durchlaufenden
Papierbahn 11 gelangen, wodurch das Streichen oder die
Beschichtung durchgeführt wird.
Es wird darauf hingewiesen, dass dann, wenn das Streichen oder die
Beschichtung gestoppt wird, infolge des Abschneidens der Papierbahn 11 oder dergleichen, die
Beschichtungsflüssigkeit
in dem Behälter 6 zur
Rückgewinnung
von Beschichtungsflüssigkeitgesammelt
wird. Die in dem Behälter 6 gesammelte
Beschichtungsflüssigkeit
kann in einem anderen Vorratsbehälter
gesammelt werden, statt zum Vorratsbehälter zurückgebracht zu werden.
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Der
Vorgang des Starts der Beschichtung gemäß 4 wird
nachstehend im einzelnen erläutert. 4A zeigt
einen Zustand, in der ersten Stufe, in welcher der Streich- oder
Beschichtungsvorgang gestoppt ist. In dem Zustand, in welchem der
Streichvorgang gestoppt ist, fällt
der Vorhangfilm 2 auf die Flüssigkeitsaufnahmebasis 12 der
Auffangwanne 3 herunter. In der zweiten Stufe wird die
Auffangwanne 3 zurückbewegt,
und während
dessen wird der Vorhangfilm 2 momentan durch den Wellenabschnitt
der Rutschplatte 4 abgeschnitten. In der dritten Stufe wird
die Rutschplatte 4 unter den Vorhangfilm 2 bewegt,
während
eine Feststoff-Flüssigkeits-Grenze ausgebildet
wird, wie dies in 4B gezeigt ist. In der vierten
Stufe wird, wie in 4C gezeigt, der Vorhangfilm 1 in
Berührung
mit der Oberfläche
der Papierbahn 11 gebracht, wodurch der Vorgang des Beginns
des Streichens oder der Beschichtung beendet ist. Bei der Florstreicheinrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung kann verhindert werden, dass die Flüssigkeit auf der Flüssigkeitsaufnahmebasis 12 aus
der Auffangwanne 3 überfließt, nämlich mit
Hilfe des Anschlags 13. Weiterhin wird die Beschichtungsflüssigkeit
auf der Rutschplatte auf der Flüssigkeitsaufnahmebasis 12 gesammelt,
da die Rutschplatte 4 geneigt ist, und wird verhindert,
dass sie aus der Auffangwanne 3 überfließt. Hierdurch wird die Ausbildung
eines Abschnitts mit übermäßiger Beschichtung
verhindert.
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Die
voranstehend geschilderten Funktionen bilden die Grundlage der vorliegenden
Erfindung. Bei der vorliegenden Erfindung ist es nötig, dass
dann, wenn das Streichen oder die Beschichtung gestoppt wird, die
Auffangwanne 3 sich an einem Ort befindet, an welchem der
Vorhangfilm 2 direkt in die Flüssigkeitsaufnahmebasis 12 herunterfallen
kann, wie in 4A gezeigt ist. Dies liegt daran,
dass zur Unterdrückung
der Ausbildung eines Abschnitts mit überschüssiger Beschichtung durch momentanes
Abschneiden des Vorhangfilms 2 durch den Wellenabschnitt
der Rutschplatte 4 und nachfolgende Ausbildung eines gleichmäßigen und
stabilen Vorhangfilmfallabschnitts durch die Rutschplatte 4 der
Vorhangfilm 2 als erste Stufe des Vorgangs des Starts der
Beschichtung auf die Flüssigkeitsaufnahmebasis 12 herunterfallen
muss.
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Wenn
bei der vorliegenden Erfindung die Auffangwanne 3 in der
Richtung des Laufs der Papierbahn 11 bewegt wird, um den
Vorgang des Startens der Beschichtung anzuhalten, wird der Vorhangfilm
durch den Rand der Rutschplatte 4 abgeschnitten, der in
Berührung
mit der Papierbahn 11 gehalten wird. Der Vorhangfilm 2 fällt auf
die Rutschplatte 4 und dann auf die Flüssigkeitsaufnahmebasis 12 der Auffangwanne 3,
und daher kann die Ausbildung eines Abschnitts mit überschüssiger Beschichtung
verhindert werden.
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Wie
in 1 gezeigt ist eine Papierbahnstützplatte 19 auf
der Rückseite
der Papierbahn 11 an einem Ort vorgesehen, der gegenüber dem
Vorhangfilmfallpunkt nach hinten verschoben ist. Die Papierbahnstützplatte 19 wird
dazu veranlasst, in Berührung
mit der rückwärtigen Oberfläche der
Papierbahn 11 zu stehen, so dass sie ein Flattern der Papierbahn 11 zwischen
den Walzen 7 und 8 verhindert. Dies ermöglicht es der
Papierbahn 11, kontinuierlich stabil durchzulaufen, so
dass der Vorhangfilm 2 stabil auf die Oberfläche der
Papierbahn 11 auftrifft. Daher kann eine gleichförmige Beschichtungsschicht
erhalten werden. Infolge der Bereitstellung der Papierbahnstützplatte 19 ist
es darüber
hinaus möglich, Luftströme an der
Rückseite
der Papierbahn 11 auszuschalten, die durch die kontinuierlich
durchlaufende Papierbahn 11 hervorgerufen werden, was es
ermöglicht,
Luftturbulenz an beiden Seiten der Papierbahn 11 an dem
Vorhangfilmfallpunkt zu verhindern. Die Papierbahnstützplatte 19 weist
ein plattenförmiges
Teil und ein rohrförmiges
oder zylindrisches Teil auf, oder ein Teil, das einen Krümmungsradius
aufweist, welches in Berührung
mit der Papierbahn 11 gebracht wird. Vorzugsweise ist die
Papierbahnstützplatte 19 so
ausgebildet, dass sie die rückwärtige Oberfläche der
Papierbahn 11 nicht beschädigen kann.
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5 zeigt
Luftleitkanten 20 gemäß der vorliegenden
Erfindung, die jeweils an beiden Seiten der sich kontinuierlich
bewegenden Papierbahn 11 vorgesehen sind. Jede der Kanten 20 weist
ein Hebegerät 21 auf.
Die Hebegeräte 21 für beide
Kantent 20 sind an der rechten bzw. linken Seite der Spaltdüse 1 angebracht.
Die Hebegeräte 21 sind
so betreibbar, dass sie die Luftleitkanten 20 zwischen
einer unteren Position, in 5 durch
durchgezogene Linien bezeichnet, und einer oberen Position bewegen,
die dort durch gestrichelte Linien dargestellt ist.
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Wenn
sich die Luftleitkanten 20 in der unteren Position befinden,
halten sie die beiden Ränder der
Papierbahn 11 herunter, um so eine überschüssige Beschichtung des Vorhangfilms 2 an
den beiden Rändern
der Papierbahn 11 auszuschalten. Jede der Luftleitkanten 20 weist
eine Stange 20a und einen Flügel 20b in Form einer
Platte auf. Die Flügel 20b der
Luftleitkanten 20 sind zu dem Zweck vorgesehen, Luftströme an den
beiden Rändern
der Papierbahn 11 auszuschalten.
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Die
Spaltdüse 1,
der bei dem Verfahren und der Einrichtung zum Florstreichen (zur
Vorhangbeschichtung) gemäß der Erfindung
verwendet wird, ist nicht auf irgendeinen speziellen Typ beschränkt, und die
Erfindung stellt den vorteilhaften Effekt der Unterdrückung der
Ausbildung eines Abschnitts mit überschüssiger Beschichtung
für sämtliche
Vorhangköpfe zur
Verfügung,
einschließlich
eines in 1 dargestellten Schlitztyps
und eines in 7 dargestellten Gleittyps.
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Weiterhin
ist die Erfindung bei verschiedenen Beschichtungsabschnitten einsetzbar
(also den Abschnitten, an welchen der Vorhangfilm 2 in
Berührung
mit der Papierbahn 11 gebracht wird), und stellt den Effekt
der Unterdrückung
der Ausbildung eines Abschnitts mit überschüssiger Beschichtung selbst dann
zur Verfügung,
wenn die Papierbahn durch eine Stützwalze 23 gehalten
wird, wie dies in 7 gezeigt ist, abgesehen von
jenem Fall, in welchem die Papierbahn zwischen den Walzen 7 und 8 wie
in 1 gezeigt gehaltert wird. Selbst in solchen Fällen, in
denen die Breite des Vorhangfilms 2 die Breite der Papierbahn 11 überschreitet,
und ein Beschichtungsabschnitt über
die Gesamtbreite der Papierbahn 11 verläuft, und in solchen Fällen, in
welchen die Breite des Vorhangfilms geringer ist als die Breite der
Papierbahn, so dass ein Florstreichen oder eine Vorhangbeschichtung
nicht auf den entgegengesetzten Rändern in Richtung der Breite
der Papierbahn durchgeführt
wird, sorgt die Erfindung für
den Effekt der Unterdrückung
der Ausbildung eines Abschnitts mit überschüssiger Beschichtung.
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Wenn
bei dem Vorgang des Starts der Beschichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
die Geschwindigkeit, mit welcher die Auffangwanne 3 bewegt
wird, während
die Rutschplatte 4 unter dem Vorhangfilm 2 hindurchgeht,
im Bereich von annähernd
12 bis 400 m pro Minute liegt, ist es einfach, gute Ergebnisse beim
Start der Beschichtung zu erhalten.
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Als
nächstes
erfolgt eine Beschreibung der Beschichtungsflüssigkeit und der Papierbahn,
die bei der vorliegenden Erfindung verwendet werden. Darüber hinaus
werden die Beschichtungsgeschwindigkeit und das Ausmaß der Beschichtungsflüssigkeit beschrieben,
die während
des Streich- oder Beschichtungsvorgangs zugeführt wird.
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Bei
der vorliegenden Erfindung sind Beispiele für die Beschichtungsflüssigkeit
eine photographische Emulsion, die durch Dispergieren von Silberhalogenid
in einer gelee-artigen wässerigen
Lösung
erhalten wird, eine magnetische Beschichtungsflüssigkeit, die durch Dispergieren
magnetischer Teilchen in Wasser oder einem organischen Lösungsmittel
erhalten wird, eine wärmeempfindliche
Farbentwicklungsbeschichtungsflüssigkeit,
die durch Dispergieren eines Farbkopplers und eines Farbentwicklers
erhalten wird, eine druckempfindliche Farbentwicklungssubstanz,
die durch Dispergieren von Mikrokapseln erhalten wird, die einen
Farbkoppler oder Farbentwickler enthalten, eine Beschichtungsflüssigkeit für pigmentbeschichtetes
Papier, die durch Dispergieren eines organischen oder anorganischen
Pigments und dergleichen erhalten wird, und jede dieser Beschichtungsflüssigkeiten
kann ohne irgendeine Einschränkung
verwendet werden, unabhängig
von der Feststoffkonzentration oder dergleichen, soweit sie beim
Florstreichen oder Vorhangbeschichtung einsetzbar ist, jedoch hat
vorzugsweise die Beschichtungsflüssigkeit
eine Viskosität
des Typs B im Bereich von 10 bis 1000 cps.
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Beispiele
für die
Papierbahn, die bei der vorliegenden Erfindung eingesetzt werden
kann, umfassen maschinenbeschichtetes Papier, Kunstpapier, Hochglanz-Kunstdruckpapier,
synthetisches Papier, harzbeschichtetes Papier, Kunststofffilm,
Metallblech, Gummiband, aus Natur- oder Kunstfasern gewebtes Gewebe und
dergleichen, und ebenso holzfreies Papier, Papier mittlerer Qualität und Holzschliffpapier,
die im allgemeinen verwendet werden.
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Die
vorteilhaften Auswirkungen der vorliegenden Erfindung werden durch
die Beschichtungsgeschwindigkeit nicht besonders beeinflusst, unter der
Voraussetzung, dass die Beschichtungsgeschwindigkeit in jenem Bereich
liegt, in welchem das übliche
Florstreichen oder die Vorhangbeschichtung durchgeführt werden
kann. Vorzugsweise liegen allerdings die Beschichtungsgeschwindigkeiten
im Bereich von etwa 15 m pro Minute bis 1500 m pro Minute. Weiterhin
ist die Flüssigkeitsmenge,
die auf die Papierbahn pro Zeiteinheit und pro Längeneinheit aufgebracht wird,
also die Flussrate, ebenfalls nicht besonders eingeschränkt, soweit
sie im Bereich üblicher
Florstreichbedingungen liegt. Vorzugsweise liegt allerdings die
Flussrate im Bereich von 4 bis 20 l/min/m.
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Gemäß der Ausführungsform
der Erfindung ist die Rutschplatte am Vorderende der Auffangwanne
angebracht, in welcher der Vorhangfilm aufgefangen werden soll,
und wird die Auffangwanne so bewegt, dass die Vorderkante der Rutschplatte
in Berührung
mit der Papierbahn steht. Die Papierbahnhalterungsplatte ist auf
der Rückseite
der Papierbahn an einem Ort vorgesehen, der in Richtung nach hinten
gegenüber
dem Vorhangfilmfallpunkt verschoben ist, und zwar so, dass sie in
Berührung
mit der Papierbahn gebracht wird. Die flügelförmigen Trocknungskanten werden
in Berührung
mit beiden Rändern
der Papierbahn währen
des Florstreichvorgangs oder Beschichtungsvorgangs gehalten. Daher kann
die Ausbildung eines Abschnitts mit überschüssiger Beschichtung vermieden
oder stark eingeschränkt
werden, der beim Starten und Stoppen der Beschichtung hervorgerufen
wird, können
Luftströme ausgeschaltet
werden, die durch die sich bewegende Papierbahn an allen deren Seiten
während
des Beschichtungsvorgangs erzeugt werden, und kann ein Flattern
der sich bewegenden Papierbahn verhindert werden. Dies führt dazu,
dass die Erfindung die Auswirkungen hat, dass der Vorhangfilm stabil
eine Beschichtung durchführen
kann, und dass das Auftreten von Qualitätsfehlern unterdrückt werden
kann, ohne Verschmutzung oder Kontaminierung der Florstreicheinrichtung
oder Beschichtungseinrichtung.
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- 1
- Spaltdüse
- 2
- Vorhangfilm
- 3
- Auffangwanne
- 4
- Rutschplatte
- 5
- Flüssigkeitsauslaß
- 6
- Behälter
- 7
- Walze
- 8
- Walze
- 9
- Versorgungspumpe
- 10
- Luftabschirmplatte
- 11
- Papierbahn
- 12
- Flüssigkeitsaufnahmebasis
- 13
- Anschlag
- 14
- Seitenwand
- 15
- Rückwand
- 16
- Welle
- 17
- Berührungsstange
- 18
- Beschichtungsabschnitt
- 19
- Papierbahnstützplatte
- 20
- Luftleitkante
- 21
- Hebegerät
- 22
- Randführung
- 23
- Stützwalze