DE19819993A1 - Transportfahrzeug für eine Elektro-Hängebahn - Google Patents
Transportfahrzeug für eine Elektro-HängebahnInfo
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Abstract
Ein Transportfahrzeug (1) für eine Elektro-Hängebahn zum Transportieren einer Last (12), insbesondere in personennahen Bereichen, mit zumindest einem elektrisch angetriebenen, entlang einer Schiene (4) bewegbaren Fahrwerk (2, 3), welches bzw. welche mit einer Scheren-Hubeinrichtung, bestehend aus zumindest drei, im wesentlichen senkrecht angeordneten Hubscheren (6, 7, 8, 9) verbunden ist, von welchen zumindest zwei (6, 7 bzw. 8, 9) parallel zueinander angeordnet sind, wobei die Hubscheren (6, 7, 8, 9) an ihren oberen Enden (25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32) mit einem der Schiene (4) zugewandten Oberrahmen (5) und mit ihren unteren Enden (33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40) mit einem der zu transportierenden Last (12) zugewandten Tragrahmen (5) verbunden sind und wobei eine zwischen Ober- und Tragrahmen (5, 10) wirkende Hebeeinrichtung (13) vorgesehen ist. Zur Verbesserung der Stabilität und insbesondere der Personensicherheit eines solchen Fahrzeuges ist erfindungsgemäß vorgesehen, ein oder mehrere Sensoren (73, 74, 75) zur Bestimmung sicherheitsrelevanter Zustände des Fahrzeuges (1) einzusetzen, die mit einer Einheit (72, 76) zur Erkennung und Verarbeitung von sicherheitsrelevanten Zuständen verbunden ist, welche dazu eingerichtet ist, bewegungsherbeiführende Teile des Fahrzeuges (1) anzuhalten bzw. abzuschalten.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Transportfahrzeug für eine Elektro-Hängebahn zum
Transportieren einer Last, insbesondere in personennahen Bereichen, mit zumindest einem
elektrisch angetriebenen, entlang einer Schiene bewegbaren Fahrwerk, welches bzw.
welche mit einer Scheren-Hubeinrichtung, bestehend aus zumindest drei, im wesentlichen
senkrecht angeordneten Hubscheren verbunden ist, von welchen zumindest zwei parallel
zueinander angeordnet sind, wobei die Hubscheren an ihren oberen Enden mit einem der
Schiene zugewandten Oberrahmen und mit ihren unteren Enden mit einem der zu
transportierenden Last zugewandten Tragrahmen verbunden sind und wobei eine zwischen
Ober- und Tragrahmen wirkende Hebeeinrichtung vorgesehen ist.
Hubtische mit zwei parallel angeordneten Scheren sind bekannt und werden in vielen
Bereichen der Hebetechnik eingesetzt.
In der DE 296 22 481 U1 ist ein Hubtisch beschrieben, welcher zwei normal zueinander
angeordnete Hubscherenpaare aufweist, wobei die gegenüberliegend angeordneten
Hubscheren jedes Paares parallel zueinander ausgerichtet und nicht über Achsen
miteinander verbunden sind. In dieser Druckschrift ist weiters geoffenbart, daß der Hubtisch
als ein Hängetisch ausgeführt sein kann. Die Konstruktion eines Hubtisches mit vier
Hubscheren hat den Vorteil, daß der Hubtisch im Vergleich zu zwei Scheren stabiler ist.
Dennoch ergeben sich für die Anwendung als Hängetisch Unzulänglichkeiten hinsichtlich der
Stabilität und Sicherheit, insbesondere in personennahen Bereichen, wo auf die Sicherheit
dieser Personen besonderes Augenmerk zu legen ist.
Es ist daher ein Ziel der vorliegenden Erfindung, durch Weiterentwicklung der oben
angeführten Transporteinrichtung die Stabilität und Sicherheit, insbesondere die
Personensicherheit wesentlich zu verbessern.
Diese Aufgabe wird ausgehend von der eingangs genannten Transporteinrichtung dadurch
gelöst, daß ein oder mehrere Sensoren zur Bestimmung sicherheitsrelevanter Zustände des
Fahrzeuges vorgesehen sind, die mit einer Einheit zur Erkennung und Verarbeitung von
sicherheitsrelevanten Zuständen verbunden ist bzw. sind, welche dazu eingerichtet ist,
bewegungsherbeiführende Teile des Fahrzeuges anzuhalten bzw. abzuschalten. Durch
diese Weiterentwicklung wird sichergestellt, daß bereits frühzeitig ein Fehlerzustand des
Transportfahrzeuges erkannt wird und durch die Steuerungseinrichtung behoben werden
kann, gegebenenfalls durch eine Notbremsung oder -abschaltung, um die in personennahen
Bereichen geforderte Personensicherheit in jedem Fall zu gewährleisten.
Bei einem in bezug auf Personensicherheit weiter optimierten Ausführungsbeispiel des
erfindungsgemäßen Transportfahrzeuges ist eine Einrichtung zur Bestimmung der Hubhöhe
und/oder der Hubgeschwindigkeit mit der Einrichtung zur Erkennung und Verarbeitung von
sicherheitsrelevanten, insbesondere von personensicherheitsrelevanten Zuständen des
Fahrzeuges verbunden, und diese dazu eingerichtet, eine überhöhte Hubgeschwindigkeit
festzustellen.
Um eine größtmögliche Anzahl von sicherheitsrelevanten Zuständen festzustellen zu
können, kann die Einrichtung zur Erkennung und Verarbeitung von sicherheitsrelevanten
Zuständen weiters dazu eingerichtet sein, die folgenden sicherheitskritischen Vorgänge zu
erfassen:
- - einen Absturz der Tragplatte durch Versagen eines Getriebes oder einer Bremse der Hubeinrichtung oder eines Endstufenfehlers der Leistungselektronik für die Hubeinrichtung,
- - ein Absenken der Tragplatte unter ein Niveau, bei welchem für Personen Rumpfquetschgefahr und/oder Fußquetschgefahr herrscht,
- - eine fehlerhafte Messung der Hubhöhe bzw. der Hubgeschwindigkeit und
- - einen Ausfall oder ein Fehlverhalten einer Komponente der Steuerungseinrichtung und/oder der Kommunikationseinrichtung.
Eine vorteilhafte konstruktive Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Transportfahrzeuges
im Hinblick auf Stabilität und Personensicherheit ergibt sich dadurch, daß die
Hebeeinrichtung im Bereich des Schwerpunktes des Transportfahrzeuges oder in
Fahrtrichtung bzw. quer dazu symmetrisch zu diesem Schwerpunkt wirkt. Weiter hat es sich
als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn übereinander angeordnete erste obere und untere
Enden einer jeden Hubschere über eine bezüglich des Ober- bzw. Tragrahmens starre
Horizontalachse mit diesen verbunden und die übereinander angeordneten zweiten oberen
und unteren Enden dieser Hubschere in je einer Horizontalführung des Ober- bzw.
Tragrahmens gleitend gelagert sind, und wenn die starren Horizontalachsen der zueinander
parallel angeordneten Hubscheren diagonal gegenüberliegend angeordnet sind. Durch diese
Lösung der Anordnung der Hebeeinrichtung und der diagonal gegenüberliegenden
Anordnung der starren Achsen wird ermöglicht, daß bei jedem Hebe- und Absenkvorgang
der Schwerpunkt des Systems Transportfahrzeug-Last nur vertikal geführt ist und somit
bezüglich des bzw. der Fahrwerke keine Momente auftreten, so daß ein unerwünschtes
Ausschwenken oder Auspendeln der Last nach Vorne und/oder zur Seite vermieden werden
kann. Dies ist besonders auch in solchen Bereichen bedeutsam, in welchen Personen
beschäftigt sind.
Eine besonders stabile Ausführungsform der erfindungsgemäßen Transporteinrichtung ergibt
sich dadurch, daß sowohl zwei in Fahrtrichtung ausgerichtete parallele als auch zwei quer
zur Fahrtrichtung ausgerichtete parallele Scheren vorgesehen sind, deren einander
zugeordnete, bezüglich des Ober- bzw. Tragrahmens starren Horizontalachsen diagonal
gegenüberliegend angeordnet sind, da hiermit beim Heben und Senken ein Ausschwenken
oder Auspendeln der Last in jeder Richtung vermieden werden kann und die
Personensicherheit weiter verbessert wird.
Eine weitere Verbesserung der Stabilität der erfindungsgemäßen Transporteinrichtung ergibt
sich dadurch, daß an dem Ober- und/oder Tragrahmen zumindest eine seitliche Abstützung
angeordnet ist, welche entlang einer zumindest abschnittsweise parallel zur Fahrtrichtung
vorgesehenen ortsfesten Führungseinrichtung seitlich abstützbar ist, um je nach Erfordernis
ein geeignetes Maß an Präzision und Sicherheit zu erzielen. Weiters kann bei einem
hinsichtlich der Personensicherheit besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel vorgesehen
sein, daß an dem Tragrahmen zumindest eine Abstützung gegen ein Absenken dieses
Tragrahmens angeordnet ist, welche entlang einer zumindest in einem Teilabschnitt der
Fahrstrecke vorgesehenen ortsfesten Führungseinrichtung nach unten abstützbar ist, um in
besonders kritischen Bereichen das Niveau für eine Rumpfquetschgefahr keinesfalls zu
unterschreiten. Diese seitliche Abstützung und/oder Abstützung nach unten weist
vorzugsweise zumindest eine Laufrolle auf, welche entlang einer Lauffläche der
Führungseinrichtung abrollbar ist. Diese Lösung ist aus praktischer Sicht einfach und daher
mit geringen Kosten zu realisieren und weist überdies eine hohe Lebensdauer auf.
Durch die besondere stabile Ausgestaltung des Transportfahrzeuges und gegebenenfalls der
vorgesehenen Abstützungen ist es möglich, dieses Transportfahrzeug entlang einer einzigen
Schiene zu führen, die an einer Decke befestigt ist, wobei in Fahrtrichtung hintereinander
zumindest zwei Fahrwerke angeordnet sind. Diese Ausführungsform mit nur einer Schiene
kann im Vergleich zu üblichen zweischienigen Fördereinrichtungen mit wesentlich
geringerem Aufwand und demnach geringeren Kosten hergestellt werden. Dabei hat es sich
als vorteilhaft herausgestellt, wenn jedes Fahrwerk zwei in einem Abstand hintereinander
angeordnete Laufwerke mit zumindest je einem Laufrad aufweist und die Laufwerke um je
eine vertikale Achse schwenkbar an einem gemeinsamen, in Fahrtrichtung ausgerichteten
Längsträger gelagert sind, der um eine vertikale Achse schwenkbar an dem Oberrahmen
gelagert ist, wobei die Schwenkachse zwischen den Laufwerken angeordnet ist. Eine weitere
Verbesserung der Ausführungsform mit nur einer Schiene ergibt sich dadurch, daß der
Längsträger weiters um zumindest zwei normal zueinander ausgerichtete Horizontalachsen
schwenkbar an dem Längsträger gelagert ist, z. B. über eine Kugelpfannenlagerung, da diese
Lagerung Unebenheiten der Schienenführung bzw. gegebenenfalls der Abstützung des
Transportfahrzeuges einfach und ohne mechanische Beanspruchung dieser Schiene
ausgleicht.
Eine weitere Verbesserung der Sicherheit und Funktion der erfindungsgemäßen
Transporteinrichtung, insbesondere für den Transport von Kraftfahrzeugkarosserien in einer
Montagelinie ergibt sich dadurch, daß an dem Tragrahmen ein Gehänge für eine zu
transportierende Last angeordnet ist, welches im Bereich des vorderen und des hinteren
Endes je zwei nebeneinander angeordnete Tragarme aufweist, die um je eine in
Fahrtrichtung ausgerichtete Horizontalachse schwenkbar an einem mit dem Tragrahmen
verbundenen Gehängerahmen oder direkt an dem Tragrahmen gelagert sind, wobei jeweils
die nebeneinander angeordneten Tragarme über einen Kniehebel miteinander verbunden
sind, welcher mit einem Ende eines zweiarmigen Betätigungshebels für diesen Kniehebel
verbunden ist, welcher an dem Gehängerahmen oder an dem Tragrahmen gelagert ist.
Vorzugsweise kann der Betätigungshebel an seinem freien, nicht mit dem Kniehebel
verbunden Ende eine Abstützung für eine ortsfeste Kulissenführung aufweisen. Diese
Abstützung ist vorteilhafterweise als eine Rolle ausgebildet, welche entlang einer Fläche der
Kulissenführung abrollbar ist.
Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der
nachfolgenden Beschreibung eines nicht einschränkenden Ausführungsbeispiels der
erfindungsgemäßen Transporteinrichtung, wobei auf die beiliegenden Figuren Bezug
genommen wird, die folgendes zeigen:
Fig. 1a, 1b, 1c, 1d je eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen
Transporteinrichtung in einer Ansicht von der Seite (Fig. 1a, 1b) und einer Ansicht von
vorne bzw. hinten (Fig. 1c, 1d) in einem angehobenen (Fig. 1b) und einem
abgesenkten (Fig. 1a) Zustand,
Fig. 2 eine schematische Detailansicht des Transportfahrzeuges im Bereich der
Transportschiene,
Fig. 3 eine schematische Detailansicht des Transportfahrzeuges im Bereich des
Transportgehänges,
Fig. 3a ein Ausführungsbeispiel für eine Kulissenführung zur Betätigung des
Transportgehänges und
Fig. 4 ein Blockschaltbild für die sicherheitstechnische Einrichtung eines
erfindungsgemäßen Transportfahrzeuges.
Im folgenden wird auf die Fig. 1a, 1b, 1c und 1d Bezug genommen, in welchen eine
Transporteinrichtung der erfindungsgemäßen Art in unterschiedlichen Ansichten und
Betriebszuständen dargestellt ist.
Die in den Fig. 1a und 1b in einer Seitenansicht dargestellte Transporteinrichtung 1 weist
2 hintereinander angeordnete Fahrwerke 2, 3 auf, die entlang einer einzelnen Schiene 4
verfahrbar sind. Über die Schiene 4 wird werden üblicherweise über Schleifleisten die
Energieversorgung des Transportfahrzeuges 1 und die Signalübertragung von einer
Steuerungszentrale an die in Fig. 4 beschriebene Fahrzeugsteuerung und umgekehrt
bewerkstelligt. An diesen Fahrwerken 2, 3 ist ein Oberrahmen 5 befestigt, welcher über
Hubscheren 6, 7, 8, 9 mit einem darunter befindlichen Tragrahmen 10 verbunden ist, der ein
Gehänge 11 zur Aufnahme einer Last 12, im vorliegenden Fall die Karosserie eines
Kraftfahrzeuges, aufweist.
Zwischen dem Oberrahmen 5 und dem Tragrahmen 10 wirkt eine mittig angeordnete
Hebeeinrichtung 13, bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel eine Seil- Hebeeinrichtung,
die mittels eines Elektromotors betrieben wird. Ebenso ist zwischen dem Ober- und
Tragrahmen 5 bzw. 10 eine Einrichtung 14 zur Bestimmung der Hubhöhe und/oder der
Hubgeschwindigkeit des Tragrahmens 10 vorgesehen, die im vorliegenden Fall als ein
Seilzuggeber 16 ausgebildet, der an dem Oberrahmen 5 befestigt ist und die Hubhöhe über
die Länge eines zwischen dem Oberrahmen 5 und Tragrahmen 10 gespanntes Seil
bestimmt. Durch Einbeziehen der Zeit kann natürlich auch die Hubgeschwindigkeit bestimmt
werden.
Die Fahrwerke 2, 3 weisen je zwei hintereinander angeordnete Laufwerke 17, 18 bzw. 19, 20
auf, mit zumindest je einem Laufrad und mit gegebenenfalls einem oder mehreren
Führungsrollen. Die Laufwerke 19, 20 des Fahrwerkes 3 sind mit je einem elektrischen
Antrieb 21, 22 ausgestattet, welche in bekannter Weise über gesteuerte Frequenzumformer
gespeist werden.
Die Laufwerke 17, 18 bzw. 19, 20 jedes Fahrwerks 2, 3 sind über je eine vertikale Achse
schwenkbar an einem gemeinsamen Längsträger 23, 24 gelagert, welcher wiederum um
eine vertikale Achse schwenkbar an dem Oberrahmen 5 gelagert ist.
Die in den Figuren dargestellten Hubscheren 6, 7 bzw. 8, 9 sind als Doppelscheren
ausgebildet, deren Scheren übereinander angeordnet sind. Die oberen Enden 25, 26, 27, 28
bzw. 29, 30, 31, 32 der Hubscheren 6, 7 bzw. 8, 9 sind an dem Oberrahmen 5 gelagert,
wogegen die unteren Enden 33, 34, 35, 36 bzw. 37, 38, 39, 40 an dem unteren Tragrahmen
10 gelagert sind. Die diagonal gegenüberliegenden ersten oberen Enden 25, 28 bzw. 29, 32
sind mittels starren Horizontalachsen schwenkbar an dem Oberrahmen 5 gelagert, wogegen
die ebenso gegenüberliegenden zweiten oberen Enden 26, 27 bzw. 30, 31 entlang einer
Horizontalführung verschieblich gelagert sind. Durch diese diagonale Anordnung der
Scheren ist gewährleistet, daß der Schwerpunkt des Systems Transportfahrzeug-Last sich
bei Heben und Senken dieser Last entlang einer vertikalen Gerade bewegt, und demnach
keine Momente auftreten welche die Fahrwerke bzw. die Schienen belasten oder ein
Auspendeln der Last verursachen können, obwohl sich die Schwerpunkte der einzelnen
Scheren für sich horizontal verschieben. Weiters ist durch die mittige Anordnung der
Hebeeinrichtung 13, die am Schwerpunkt oder symmetrisch zu diesem wirkt, eine
gleichmäßige Belastung der Fahrwerke 2, 3 sichergestellt.
In den Fig. 1c und 1d ist zu erkennen, daß die Transporteinrichtung 1 an dem
Oberrahmen 5 eine seitliche Abstützung 41 zu einer ortsfesten Führungseinrichtung 42
aufweist. Die Abstützung 41 weist zwei unmittelbar übereinander angeordnete, um
horizontale Querachsen an dem Oberrahmen 5 gelagerte Laufrollen 43, 44 auf, die an einer
horizontalen, in Fahrtrichtung ausgerichteten Führungsschiene 45 abrollen.
Ebenso ist in diesen Figuren eine seitliche Abstützung 46 des Tragrahmens 10 dargestellt,
die zwei um eine vertikale Achse an dem Tragrahmen 10 gelagerte Laufrollen 47 aufweist,
welche entlang einer vertikalen Führungsfläche 48 einer ortsfesten Führungseinrichtung 49
abrollen können. Weiters ist an dem Tragrahmen 10 zu beiden Seiten eine Abstützung 50
nach unten vorgesehen, die bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel durch horizontal
gelagerte Rollen 51, 52 gebildet sind, welche an zugeordneten horizontalen Führungsflächen
53, 54 der Führungseinrichtung 49 abrollen können.
Die weiter oben beschriebene seitliche Abstützung 41, 42, 43, 44, 45 dient dazu, das
Transportfahrzeug zur Erzielung einer ausreichenden Stabilität seitlich zu führen,
insbesondere bei allgemeinen Montagearbeiten.
Die oben beschriebene seitliche Abstützung 46, 47, 48, 49 dient dazu, eine gegebenenfalls
abschnittsweise besonders präzise seitliche Führung der Last zu ermöglichen, insbesondere
bei halbautomatischen oder automatischen Montagearbeiten, z. B. bei Fügevorgängen. Die
ortsfeste Führungseinrichtung 49 ist demnach nur in solchen Abschnitten vorgesehen.
Die ebenso oben beschriebene Abstützung 50, 51, 52, 53, 54 nach unten ist dann
vorgesehen, wenn die Last in einer besonders niedrigen Fahrhöhe geführt werden muß, bei
welcher die Einrichtung zur Erkennung eines sicherheitskritischen Fehlers aufgrund der
systembedingten Reaktionszeiten nicht mehr in der Lage ist, die Last im Fehlerfall in einer
für Personen noch zulässigen Höhe anzuhalten bzw. zu halten. Die entsprechende
Führungseinrichtung 49 ist demnach ebenso nur in solchen sicherheitskritischen Abschnitten
mit dem Erfordernis einer entsprechenden Personensicherheit vorgesehen.
In jenen Abschnitten der Fahrtstrecke, in welchen alle vorgenannten Abstützungen
vorgesehen sind, werden die Führungseinrichtungen integriert ausgeführt, wie in Fig. 1c
dargestellt ist.
In Fig. 2 ist eine Detailansicht der Fig. 1d im Bereich der Führungsschiene 4 dargestellt,
welche über U-förmige Bügel 55 an der Hallendecke oder einem Gerüst befestigt ist.
Zusätzlich zu den bereits beschriebenen Komponenten ist in dieser Figur zu erkennen, daß
die Längsträger 23, 24 über je eine Kugelpfannenlagerung 56 mit dem Oberrahmen 5
verbunden ist, so daß dieser Oberrahmen 5 zum Ausgleich von Unebenheiten der
Schienenführung und gegebenenfalls der seitlichen Abstützungen sowohl um eine
horizontale Längs- als auch Querachse kippbar ist. Durch diese "Weichheit" der Aufhängung
werden Momente auf die Schiene oder die Fahrwerke vermieden und dennoch eine
ausreichende Stabilität gewährleistet.
In Fig. 3 ist eine Detailansicht der Fig. 1d im Bereich des Gehänges 11 für die Last 12
dargestellt, welches an dem Tragrahmen 10, z. B. mittels Schrauben, befestigt ist. Im
Bereich des vorderen und hinteren Endes dieses Gehänges 11 sind je zwei nebeneinander
angeordnete Tragarme 57, 58 bzw. 59, 60 vorgesehen, die mit ihren oberen Enden um je
eine in Fahrtrichtung ausgerichtete Horizontalachse schwenkbar gelagert sind und an ihren
unteren Enden Aufnahmemittel für die Last, z. B. Auflageflächen, aufweisen. Die Horizontal-
Schwenkachsen von zwei hintereinander angeordneten Tragarmen 57, 59 bzw. 58, 60 sind
fluchtend, wogegen die Achsen von zwei nebeneinander angeordneten Tragarme 57, 58
bzw. 59, 60 in einem Abstand voneinander angeordnet und parallel ausgerichtet sind.
Zum seitlichen Ausschwenken dieser Tragarme 57, 58, 59, 60 ist zumindest zwischen zwei
nebeneinander angeordneten Tragarme 57, 58 ein Kniehebel 61 angeordnet, der in einem
Abstand von den Schwenkachsen an diesen Tragarmen 57, 58 angreift. Zur Betätigung des
Kniehebels 61 ist ein weiterer, an dem Gehänge gelagerter zweiarmiger Hebel 62
vorgesehen, welcher mit einem Ende an dem Scheitelpunkt des Kniehebels 61 angreift und
an seinem abgewandten freien Ende eine Abstützung 63 für eine ortsfeste Führungskulisse
64 aufweist, welche in Fig. 3a im Detail dargestellt ist. Die Abstützung 63 des zweiarmigen
Hebels 62 wird durch zwei Rollen 65, 66 gebildet, welche an der Ober- bzw. Unterseite der
Führungskulisse 64 abrollen können. Durch diese Führungskulisse 64 wird der Kniehebel 61,
wie in Fig. 3 durch strichlierte Linien und gestrichene Bezugszeichen angedeutet, bei einem
Vorbeifahren des Transportfahrzeuges 1 nach unten gedrückt und die Tragarme 57, 58
seitlich ausgeschwenkt, um die Last 12 abstellen zu können, z. B.: auf ein anderes
Transportsystem, wie ein Förderband oder ein bodennahes fahrerloses Transportfahrzeug.
Fig. 4 ist eine schematische Darstellung der Steuerung eines einzelnen
Transportfahrzeuges 1, welches über einen Stromabnehmer 66 (schleifend oder
berührungslos) mit Energie und Operationsbefehlen versorgt wird. Die von einer (nicht
dargestellten) Steuerungszentrale übermittelten Operationsbefehle werden in einer
Kommunikationseinheit 67, welche Status-/Störmeldungen an die Steuerungszentrale
zurückliefern kann, für eine Steuereinheit 72 entsprechend aufbereitet, welche Steuerbefehle
an die Leistungselektronik 68 liefert. Die Steuereinheit 72 enthält einen handelsüblichen
Mikroprozessor mit einem entsprechenden Programm- und Parameterspeicher und
gegebenenfalls einer Anzeige. In dieser Leistungselektronik 68 ist sowohl für die
Hebeeinrichtung 13, als auch für die Fahrantriebe 21, 22 je eine an sich bekannte
elektronische Schaltung 69, 70, bestehend aus einem Netzfilter, Zwischenkreis und einer
Endstufe, vorgesehen, wobei jeder dieser Schaltungen durch eine
Leistungsversorgungseinheit 71 gespeist werden, welche mit dem Stromabnehmer 66
verbunden ist, und den Hubantrieb bzw. die Fahrantriebe mit der entsprechenden Leistung
versorgen. Die Leistungsversorgungseinheit ist für Wartungszwecke mit einem manuell
betätigbaren Ein/Aus Hauptschalter versehen.
Die Steuereinheit 72 ist weiters mit einer externen Sensorik 73 für die Hubantriebssteuerung
verbunden, mittels welcher durch entsprechende Sensoren, z. B. eine Hubhöhe- oder
Hubgeschwindigkeitsmessung, entsprechende Endschalter oder dgl., Istwerte betreffend den
Zustand des Hubantriebes 13 erfaßt und an die Steuerungseinheit 72 geliefert werden.
Zusätzlich ist die Steuereinheit 72 mit einer externen Sensorik 74 für die
Fahrantriebssteuerung verbunden, mittels welcher durch entsprechende Sensoren, z. B.
Positionsgeber, Abstandssensoren oder dgl., Istwerte betreffend den Zustand der
Fahrantriebe 21, 22 erfaßt an die Steuerungseinheit 72 geliefert werden.
Das Fahrzeug 1 ist weiters mit einer externen Sensorik 75 zur Erfassung
sicherheitsrelevanter Zustände ausgestattet, z. B. Endschalter, Fliehkraftschalter,
Abstandssensoren oder dgl., mittels welcher besonders sicherheitsrelevante Signale direkt
an eine sicherheitstechnische Schaltungseinheit 76 weitergeleitet werden, welche dazu
eingerichtet ist, bewegungsherbeiführende Teile des Fahrzeuges 1 abzuschalten. Die
sicherheitstechnische Schaltungseinheit 76 kann aber auch indirekt durch die Steuereinheit
72 aktiviert werden, sofern durch die daran angeschlossene allgemeine Sensorik 73, 74 ein
Fehlzustand ermittelt wurde.
Claims (19)
1. Transportfahrzeug für eine Elektro-Hängebahn zum Transportieren einer Last (12),
insbesondere in personennahen Bereichen, mit zumindest einem elektrisch
angetriebenen, entlang einer Schiene (4) bewegbaren Fahrwerk (2, 3), welches bzw.
welche mit einer Scheren-Hubeinrichtung, bestehend aus zumindest drei, im
wesentlichen senkrecht angeordneten Hubscheren (6, 7, 8, 9) verbunden ist, von
welchen zumindest zwei (6, 7 bzw. 8, 9) parallel zueinander angeordnet sind, wobei die
Hubscheren (6, 7, 8, 9) an ihren oberen Enden (25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32) mit einem
der Schiene (4) zugewandten Oberrahmen (5) und mit ihren unteren Enden (33, 34, 35,
36, 37, 38, 39, 40) mit einem der zu transportierenden Last (12) zugewandten
Tragrahmen (5) verbunden sind und erste, übereinander angeordnete obere und untere
Enden (25, 28, 29, 32 bzw. 33, 36, 37, 40) einer Hubschere (6, 7, 8, 9) an je einer
bezüglich des Ober- bzw. Tragrahmens (5 bzw. 10) ortsfesten Horizontalachse
schwenkbar gelagert und die zweiten oberen und unteren Enden (26, 27, 30, 31 bzw. 34,
35, 38, 39) dieser Hubschere (6, 7, 8, 9) in je einer Horizontalführung des Ober- bzw.
Tragrahmens (5 bzw. 10) gleitend gelagert sind, und wobei eine zwischen Ober- und
Tragrahmen (5, 10) wirkende Hebeeinrichtung (13) vorgesehen ist, dadurch
gekennzeichnet, daß ein oder mehrere Sensoren (14, 73, 74, 75) zur Bestimmung
sicherheitsrelevanter Zustände des Fahrzeuges (1) vorgesehen sind, die mit einer
Einheit (72, 76) zur Erkennung und Verarbeitung von sicherheitsrelevanten Zuständen
verbunden ist, welche dazu eingerichtet ist, bewegungsherbeiführende Teile des
Fahrzeuges (1) anzuhalten bzw. abzuschalten.
2. Transportfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung
(14) zur Bestimmung der Hubhöhe und/oder der Hubgeschwindigkeit mit einer
Einrichtung (72, 76) zur Erkennung und Verarbeitung von sicherheitsrelevanten
Zuständen verbunden ist und diese dazu eingerichtet ist, eine überhöhte
Hubgeschwindigkeit festzustellen.
3. Transportfahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Einrichtung (72, 76) zur Erkennung und Verarbeitung von sicherheitsrelevanten
Zuständen dazu eingerichtet ist, durch entsprechende Sensoren einen Absturz der
Tragplatte durch Versagen eines Getriebes oder einer Bremse der Hubeinrichtung oder
eines Endstufenfehlers der Leistungselektronik für die Hubeinrichtung festzustellen.
4. Transportfahrzeug nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Einrichtung (72, 76) zur Erkennung und Verarbeitung von sicherheitsrelevanten
Zuständen dazu eingerichtet ist, ein Absenken der Tragplatte unter ein Niveau
festzustellen, bei welchem für Personen Rumpfquetschgefahr und/oder
Fußquetschgefahr herrscht.
5. Transportfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Einrichtung (72, 76) zur Erkennung und Verarbeitung von sicherheitsrelevanten
Zuständen dazu eingerichtet ist, eine fehlerhafte Messung der Hubhöhe bzw. der
Hubgeschwindigkeit festzustellen.
6. Transportfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Einrichtung (72, 76) zur Erkennung und Verarbeitung von sicherheitsrelevanten
Zuständen dazu eingerichtet ist, einen Ausfall oder ein Fehlverhalten einer Komponente
der Steuerungseinrichtung (72) und/oder der Kommunikationseinrichtung (67)
festzustellen.
7. Transportfahrzeug nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Hebeeinrichtung (13) im Bereich des Schwerpunktes des Transportfahrzeuges (1)
oder in Fahrtrichtung und/oder quer dazu symmetrisch zu diesem Schwerpunkt wirkt.
8. Transportfahrzeug nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
übereinander angeordnete erste obere und untere Enden (25, 28, 29, 32 bzw. 33, 36, 37,
40) einer jeden Hubschere (6, 7, 8, 9) über eine bezüglich des Ober- bzw. Tragrahmens
(5, 10) ortsfeste Horizontalachse schwenkbar gelagert und die zweiten oberen und
unteren Enden (26, 27, 30, 31 bzw. 34, 35, 38, 39) dieser Hubschere (6, 7, 8, 9) in je
einer Horizontalführung des Ober- bzw. Tragrahmens (5, 10) gleitend gelagert sind, und
die ortsfesten Horizontalachsen der zueinander parallel angeordneten Hubscheren (6, 7;
8, 9) diagonal gegenüberliegend angeordnet sind.
9. Transportfahrzeug nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
sowohl zwei in Fahrtrichtung ausgerichtete parallele als auch zwei quer zur Fahrtrichtung
ausgerichtete parallele Scheren (6, 7, 8, 9) vorgesehen sind, deren einander
zugeordnete, bezüglich des Ober- bzw. Tragrahmens starren Horizontalachsen diagonal
gegenüberliegend angeordnet sind.
10. Transportfahrzeug nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
an dem Ober- und/oder Tragrahmen zumindest eine seitliche Abstützung angeordnet ist,
welche entlang einer zumindest abschnittsweise parallel zur Fahrtrichtung vorgesehenen
ortsfesten Führungseinrichtung seitlich abstützbar ist.
11. Transportfahrzeug nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
an dem Tragrahmen zumindest eine Abstützung gegen ein Absenken dieses
Tragrahmens angeordnet ist, welche entlang einer zumindest in einem Teilabschnitt der
Fahrstrecke vorgesehenen ortsfesten Führungseinrichtung nach unten abstützbar ist.
12. Transportfahrzeug nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die
seitliche Abstützung und/oder die Abstützung nach unten zumindest eine Laufrolle
aufweisen, welche entlang einer Lauffläche der Führungseinrichtung abrollbar ist.
13. Transportfahrzeug nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
es entlang einer einzigen Schiene geführt ist, die an einer Decke befestigt ist, und
zumindest zwei in Fahrtrichtung hintereinander angeordnete Fahrwerke aufweist.
14. Transportfahrzeug nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Fahrwerk
zwei in einem Abstand hintereinander angeordnete Laufwerke mit zumindest je einem
Laufrad aufweist und daß die Laufwerke um je eine vertikale Achse schwenkbar an
einem gemeinsamen, in Fahrtrichtung ausgerichteten Längsträger gelagert sind, der mit
dem Oberrahmen verbunden ist.
15. Transportfahrzeug nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Längsträger
um eine vertikale Achse schwenkbar an der Oberrahmen gelagert ist, wobei die
Schwenkachse wischen den Laufwerken angeordnet ist.
16. Transportfahrzeug nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Längsträger
weiters um zumindest zwei normal zueinander ausgerichtete Horizontalachsen
schwenkbar an dem Längsträger gelagert ist, z. B. über eine Kugelpfannenlagerung.
17. Transportfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß
an dem Tragrahmen ein Gehänge für eine zu transportierende Last angeordnet ist,
welches im Bereich des vorderen und des hinteren Endes je zwei nebeneinander
angeordnete Tragarme aufweist, die mit ihren oberen Enden um je eine in Fahrtrichtung
ausgerichtete Horizontalachse schwenkbar an einem mit dem Tragrahmen verbundenen
Gehängerahmen oder direkt an dem Tragrahmen gelagert sind und an deren unteren
Enden Auflageflächen für die Last vorgesehen sind, wobei - in Fahrtrichtung gesehen - je
weils die nebeneinander angeordneten Tragarme über einen Kniehebel miteinander
verbunden sind, welcher mit einem Ende eines zweiarmigen Betätigungshebels für
diesen Kniehebel verbunden ist, welcher an dem Gehängerahmen oder an dem
Tragrahmen gelagert ist.
18. Transportfahrzeug nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der
Betätigungshebel an seiner dem mit dem Kniehebel verbunden Ende abgewandten Ende
eine Abstützung für eine ortsfeste Kulissenführung aufweist.
19. Transportfahrzeug nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützung
als eine Rolle ausgebildet ist, welche entlang einer Fläche der Kulissenführung abrollbar
ist.
Priority Applications (2)
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ID=7866700
Family Applications (1)
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