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DE19818085A1 - Verfahren zur Herstellung einer Verbindung eines Schlauches, insbesondere eines Druckschlauches mit einer Armatur, sowie nach dem Verfahren hergestellte Schlauchverbindung - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Verbindung eines Schlauches, insbesondere eines Druckschlauches mit einer Armatur, sowie nach dem Verfahren hergestellte Schlauchverbindung

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DE19818085A1 DE1998118085 DE19818085A DE19818085A1 DE 19818085 A1 DE19818085 A1 DE 19818085A1 DE 1998118085 DE1998118085 DE 1998118085 DE 19818085 A DE19818085 A DE 19818085A DE 19818085 A1 DE19818085 A1 DE 19818085A1
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Verbindung eines Schlauches, insbesondere eines Druckschlauches (1), mit einer zwischen einer Außenschicht (2) und einer Innenschicht (4) aus Kunststoff oder Gummi angeordneten Einlage (6) eines druckresistenten Geflechts aus Kunststoff- oder Stahldrähten und einer Armatur (10), DOLLAR A umfassend eine in den Schlauch (1) einschiebbare Tülle (7) und eine über den Schlauch (1) aufschiebbare, durch Verpressen im Durchmesser reduzierbare Hülse (8). Zwecks Querschnittsoptimierung wird die Schlauchverbindung durch folgende Maßnahmen verbessert: DOLLAR A Die Innenschicht (4) des Schlauches (1) wird auf einem der Tülle (7) etwa entsprechenden Kontaktbereich unter Vergrößerung des Innendurchmessers entsprechend einer mit der Form der Tülle (7) etwa kongruenten Innenform in der Weise ausgeschält, daß der Innendurchmesser der Tülle (7) im wesentlichen dem Innendurchmesser des Schlauches (1) entspricht. Das so vorbereitete Schlauchende (9) wird außen mit der Hülse (8) und innen mit der Tülle (7) armiert. Die Hülse (8) wird mit einer vorgegebenen konzentrischen Anpreßkraft gegen die Tülle (7) verpreßt. Die Außenschicht (2) des Schlauches (1) wird unter Umständen in einem der Hülse (8) etwa entsprechenden Kontaktbereich unter Verringerung des Durchmessers bis auf eine Restschicht (3) abgeschält.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Ver­ bindung eines Schlauches, insbesondere eines Druckschlauches mit einer Armatur. Der Druckschlauch, insbesondere Hochdruckschlauch, ist mit einer zwischen einer Außenschicht und einer Innenschicht aus Kunststoff oder Gummi angeordneten Einlage eines druckresisten­ ten Geflechts auf Kunststoff- oder Stahldrähten aufgebaut und die zur Verbindung mit diesem vorgesehene Armatur umfaßt eine in den Schlauch einschiebbare Tülle und eine über den Schlauch aufschieb­ bare, durch Verpressen im Durchmesser reduzierbare Hülse. Die Erfindung betrifft auch eine nach dem Verfahren hergestellte Schlauchverbindung.
Verbindungen eines Druckschlauches mit einer Armatur, bevorzugt einer Preßarmatur, sind in großer Zahl mit unterschiedlichen Nenn­ weiten im Bereich hydraulischer Kraftaggregate, pneumatischer Kraftaggregate sowie Förderleitungssysteme bspw. bei Kränen, Fahr­ zeugen sowie Arbeitsmaschinen, ebenso wie in Flugzeugen im Zusammen­ wirken mit Hydraulikaggregaten, Kompressoren und Fördereinrichtungen vorhanden. Sie müssen im Interesse der von ihrer Funktion abhängigen Sicherheit bspw. in Lenk-, oder Bremssystemen mit absoluter Zuver­ lässigkeit arbeiten. Dabei ist zu berücksichtigen, daß in Hydraulik­ systemen gelegentliche Druckspitzen auftreten können, die bspw. ein Vielfaches des System-Nenndruckes betragen können. Sowohl durch Druckspitzen, als auch als Folge pulsierender Drücke darf es bei den Verbindungen zwischen Druckschlauch und Armatur nicht zum Ausreißen des Schlauches bzw. der Armatur kommen.
Außer der vorerwähnten Zuverlässigkeit der Verbindung soll diese eine Reihe weiterer Forderungen erfüllen. So sollen bspw. im Bereich einer vorgenannten Verbindung keine Querschnittsänderungen oder vorspringende Kanten im Strömungsverlauf zwischen Schlauch und Armatur vorhanden sein.
Weiterhin müssen mit Rücksicht auf vielfach äußerst beengte Ein­ bauräume, wie sie bspw. bei Walzgerüsten vorliegen, die Armaturen und kompletten Schlauchleitungen möglichst leicht und platzsparend ausgeführt sein.
Aus der DE-OS 40 03 379 A1 ist eine Schlauchverbindung für Hoch­ druck-Installationen und ein Verfahren für deren Herstellung be­ kannt, bei welcher ein Nippel, versehen mit nach außen vorstehenden Wülsten oder Rippen zunächst in den inneren Durchmesser des Schlau­ ches expandiert wird. Gleichzeitig wird der Schlauch gegen Aus­ dehnung durch ein zylindrisches manschettenartiges Teil mit einer glatten inneren Oberfläche gehalten. Das manschettenartige Teil wird sodann einer nach innen gerichteten Formation ausgesetzt, bspw. mittels eines Kröpfungswerkzeuges, wobei im Falle von ringförmigen eingewalzten Ausbauchungen diese derart angeordnet werden, daß der tiefste Punkt einer ringförmigen Ausbauchung zwischen Scheitelpunk­ ten von benachbarten Wülsten oder Rippen liegt. Durch geeignete Koordination der Expansion des Nippels und der nachfolgenden Kon­ traktion des manschettenartigen Teils kann eine Hochdruckverbindung auch für einen Schlauchtyp realisiert werden, der mittels einer Metalleinlage verstärkt ist, wobei Verschiebungen und strukturelle Veränderungen in der Verstärkungshülle vermieden werden.
Nachteilig ist dabei eine Schwächung des Schlauches bei dessen Ausführung ohne metallische Verstärkungseinlage am Übergangbereich zwischen dem gequetschten Schlauch, insbesondere am Ende der äußeren Manschette und dem unverformt anschließenden Schlauchteil. Wegen der geringen Scherfestigkeit in Verbindung mit Materialermüdung ist dort die Bruchgefahr besonders aktuell.
Bei der Ausführung mit Stahlgewebeeinlage gemäß Fig. 4 kann es zum Ausreißen der Einlage aus den eingewalzten Gummischichten kommen, da deren Scherfestigkeit unbefriedigend ist.
Zur Abhilfe wurde mit der DE-OS 25 57 026 eine Verbindung eines Schlauches mit einem Anschlußstück vorgeschlagen, bei der ein mit Stahlgewebeeinlage versehener Schlauch verwendet wird, bei dem innerhalb der Verbindung diese Schichten im Bereich von Tülle und Hülse entfernt bzw. nahezu entfernt sind, so daß mit Hülle und Hülse vorgesehene Vorsprünge unmittelbar mit der Stahlgewebeschicht in Berührung kommen. Dadurch soll eine formschlüssige Verbindung der Tülle mit der Hülse verwirklicht werden.
Ähnlich wie beim vorgenannten Dokument DE-OS 40 03 379 A1 wird auch bei dieser Verbindung, nachdem Hülse und Tülle am Schlauch in Montagestellung gebracht sind, die Tülle um 1/5 bis 1/8 ihres Innendurchmessers unter Verwendung eines konischen Aufweitwerkzeuges aufgeweitet. Hierbei wird das Material der Tülle teilweise bis zu 20% ihres Durchmesser gedehnt, woraus eine annährend 16%ige Dehnung des Materials am Umfang resultiert. Dabei ist nicht auszuschließen, daß bei Dehnung des Materials im kalten Zustand nachteilige Gefü­ geänderungen, bspw. Risse im Materialgefüge entstehen, die bei anschließender Dauerbeanspruchung zu schwerwiegenden Schäden an der Armatur führen können. Als weiterer Nachteil zeigt sich, daß die innenliegende Hülse und damit die Sicherheit der Verbindung nicht kontrollierbar sind. Besonders nachteilig ist, daß 45° sowie 90° Bogenarmaturen so überhaupt nicht verarbeitet werden können.
Ausgehend vom vorgenannten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung einer Schlauch­ verbindung der im Obergriff von Anspruch 1 genannten Art weiter­ zuentwickeln und zu verbessern, um die Bruchsicherheit der quer­ schnittsoptimierenden Verbindung signifikant zu erhöhen, zugleich sowohl die Feld- als auch Werkstattarbeit bei der Montage zu er­ leichtern und deren Zuverlässigkeit zu optimieren sowie eine Über­ prüfbarkeit der korrekten Verbindung zu ermöglichen.
Zur Lösung der Aufgabe wird ein Verfahren mit den im Kennzeichnungs­ teil von Anspruch 1 angegebenen Arbeitsschritten vorgeschlagen. Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand von Unter­ ansprüchen.
Dadurch, daß die Innenschicht des Schlauches auf einem der Tülle etwa entsprechenden Kontaktbereich unter Vergrößerung des Innen­ durchmesser entsprechend einer mit der Form der Tülle etwa kon­ gruenten Innenform ausgeschält wird, ergeben sich beim nachfolgenden Verpressen der Hülse mit einer vorgegebenen konzentrischen Anpress­ kraft gegen die Tülle äußerst hohe Festigkeitswerte, die ein Zerrei­ ßen oder einen Bruch der erfindungsgemäßen Verbindung selbst unter äußerst erschwerten Verbindungen verhindern.
Weil infolge der Ausschälung von überschüssigem Gummi oder Kunst­ stoff bis auf eine vergleichsweise dünne Restschicht - abgesehen vom Dichtbereich ohne Restschicht - sowohl ein Formschluß zwischen den Elementen der Armatur als auch eine Mediendichtigkeit durch die Restschicht gewährleistet ist, können Alterungserscheinungen, Ermüdung oder geringe Scherfestigkeit der Weichauflagen auf dem druckresistenten Geflecht die Zuverlässigkeit der fertigen Ver­ bindung nicht beeinträchtigen.
Die Außenschicht des Schlauches wird im Bedarfsfall in einem der Hülse etwa entsprechenden Kontaktbereich unter Verringerung des Durchmessers bis auf eine vergleichsweise dünne Restschicht abge­ schält.
Weil die Verpressung der Hülse meßbar ist, kann die Verbindung problemlos nach dem Verpressen kontrolliert werden. Ein aus Ver­ suchen und Erfahrung vorher festgelegtes Maß der Verformung der Hülse und der Tülle kann dabei für alle weiteren Montagearbeiten zugrundegelegt werden.
Weitere vorteilhafte bzw. zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind entsprechend den Unteransprüchen vorgesehen.
Die Erfindung wird anhand eines in den Zeichnungen schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch die Hochdruck-Schlauchverbindung, wobei in der Darstellung oberhalb der Mittelachse x-x die Verbindung lediglich vormontiert, jedoch noch nicht hergestellt ist, während unterhalb der Mittelachse eine fertige Verbindung gezeigt ist;
Fig. 2a bis 2c zeigen teilweise in Ansicht (Fig. 2a) und teilweise im Schnitt (Fig. 2b, Fig. 2c) Einzelteile der Verbindung.
Fig. 1 zeigt unterschiedliche Phasen bei der Herstellung einer Verbindung eines Druckschlauches 1 mit einer zwischen einer Außen­ schicht 2 und einer Innenschicht 4 aus Kunststoff oder Gummi an­ geordneten Einlage 6 eines druckresistenten Geflechts aus Kunst­ stoff- oder Stahldrähten, und einer Armatur 10 umfassend eine in den Schlauch 1 einschiebbare Tülle 7 und eine über den Schlauch 1 aufschiebbare, durch Verpressen im Durchmesser reduzierbare, z. B. eine Medienabdichtung ausbildbare Hülse 8.
Die Darstellung der Verbindungsteile 1, 8 und 7 oberhalb der Mittel­ achse x-x zeigt diese lediglich in vormontiertem Zustand, d. h. vor dem Verpressen der Hülse 8.
Die Innenschicht 4 des Schlauches 1 ist auf einem der Tülle 7 entsprechenden Kontaktbereich unter Ausbildung einer konisch/zylin­ derförmigen Vergrößerung des Innendurchmessers entsprechend einer mit der Form der Tülle 7 kongruenten Innenform ausgearbeitet, bevorzugt auf Maß und Form geschliffen, so daß der Innendurchmesser der Tülle 7 im wesentlichen dem Innendurchmesser des Schlauches 1 entspricht.
Die Außenschicht 2 des Schlauches 1 ist in einem der Hülse 8 ent­ sprechenden Kontaktbereich unter Verringerung des Außendurchmesser bis auf eine vergleichsweise dünne Restschicht 3 abgeschält. Je nach Einzelfall braucht die Außenschicht nicht notwendigerweise abge­ schält werden.
Die Bearbeitung des Schlauches zur Vorbereitung der Verbindung erfolgt demnach in einem Ausmaß, daß sowohl die Hülse 8 als auch die Tülle 7 ohne Zwang, ggfs. mit geringem Zwang oder durch "passi­ ves Aufweiten" über das entsprechend vorbereitete Schlauchende geschoben werden können und daß der Innendurchmesser der Hülse möglichst genau dem Innendurchmesser des Schlauches entspricht oder größer als dieser ist. Sofern der Schlauch ein kabelführender Schlauch ist, kann hierdurch die Zahl der in den Schlauch eingezoge­ nen Kabel erhöht werden. Sofern der Schlauch ein medienführender Druckschlauch ist, können hierdurch Strömungsverluste infolge von Turbulenzen vermieden oder vermindert werden. Ebenso werden Abrieb und Verschleißverluste an der Tülle 7 bei abrasiven Fördermedien herabgesetzt.
Durch die Schlauchausschälungen außen und innen wird ein verbes­ serter Formschluß zwischen Hülse 8 und Tülle 7 mit der Gewebeeinlage 6 erreicht und eine Schwächung der Verbindung bspw. in Folge zuneh­ mender Alterung des Gummi- oder Kunststoffmaterials vermieden. Die stehenbleibenden Restschichten 3b und 5b dienen dann lediglich der Herstellung einer Abdichtung gegen das die Verbindung durchfließende Medium bzw. gegen Korrosion von außen.
Nach der Vorbereitung des Schlauchendes 9 durch Abschälen der Außenschicht 3 und Ausschälen der Innenschicht 4 bis auf die Rest­ schichten 3b, 5b wird das so vorbereitete Schlauchende 9 außen mit der Hülse 8 und innen mit der Tülle 7 armiert und die Hülse 8 mit einer vorgegebenen konzentrischen Anpreßkraft gegen die Tülle 7 verpreßt.
Zur Kontrolle einer korrekten Ausführung und insbesondere der Ver­ pressung der Verbindung wird der Außendurchmesser der Hülse 8 bevor­ zugt an mehreren Stellen unter Verwendung einer Rachenlehre abgeta­ stet. Diese Maßnahme ist umkompliziert und dient der Erfüllung höchster Ansprüche an die Sicherheit der Verbindung. Eine andere und ggfs. bessere Prüfmethode ist die Messung der Durchmesserver­ änderung der Tülle 7 mittels Prüfdorn; 0,2 bis 0,5 mm Verengung ist ein guter Anhaltspunkt für eine sichere Verbindung.
Wie insbesondere die Einzeldarstellung der für die Verbindung erforderlichen Elemente zeigt, weist die in Fig. 2a dargestellte Tülle 7 in ihrem vorderen Außendurchmesserbereich 15 eine konische Verjüngung 16 auf. Weiterhin ist deren rückwärtiger, zylinderförmiger Bereich mit ringförmigen Rillen 17 versehen. Diese erhöhen nach Art einer Wellenform die Festigkeit zwischen der inneren Restschicht 3 der Gummiauflage und der Tülle 7 bzw. zwischen der Tülle und der Gewebeeinlage bei vollständiger Entfernung der Innenschicht 5a.
Die in der Fig. 2b gezeigte Hülse 8 weist innerhalb der Bohrung 11 an dem dem Schlauch 1 zugewandten Endbereich 13 eine konische Erweiterung 14 mit einem Winkel α2 auf, der nach dem Verpressen der Verbindung auf einen Winkel α1 reduziert ist. Diese dient der Er­ leichterung der Montage bzw. der unterschiedlichen Druckverteilung im Dichtbereich 5b nach der Endpressung zum Schonen desselben und der in diesem Bereich dünnwandigen Hülse 7. Ferner weist die Hülse 8 in ihrer Bohrung 11 umlaufende Vorsprünge 12 auf. Die inneren Vorsprünge 12 der Hülse 8 weisen die Kontur von stumpfen Pyramiden auf, die fußseitig mit zylinderförmigen Rillen 24 beabstandet sind.
Die Tülle 7 weist in ihrem rückwärtigen Bereich weiterhin eine kreisförmige Nut 18 auf, die mit einem kompatiblen Innenvorsprung 19 mit dem dem Schlauch abgewandten Ende 20 der Hülse 8 beim Preß­ vorgang zusammenwirkt. Mit diesen Elementen, der Tülle 7 und der Hülse 8 in Verbindung mit dem entsprechend der Fig. 2c vorgearbei­ teten Schlauchende 9 ist die erfindungsgemäße Schlauchverbindung nach dem vorgenannten Verfahren herstellbar.
Dabei ist es von Bedeutung, daß die innere Ausschälung 21 entspre­ chend der Form der Tülle 7 einen ersten zylinderförmigen Bereich 22 und einen unmittelbar anschließenden konisch verjüngten Bereich 23 aufweist, die durch einen exakten Schliff mit einem entsprechen­ den Formwerkzeug in an sich bekannter Weise herstellbar sind.
Die auf dem Einlagengeflecht 6 verbleibende Restschicht 3b der Außenschicht 2 des Schlauches 1 soll gemäß der Darstellung in Fig. 2c eine ausreichende Dicke aufweisen, um die Dichtigkeit zu gewähr­ leisten.
Gleiches gilt für die Innenschicht. Die auf dem Einlagengeflecht 6 verbleibende Restschicht 5b im Inneren des Schlauches 1 soll eine ausreichende Dichtigkeit gewährleisten. Die Außenschicht 2 und die Innenschicht 4 des Schlauches aus Gummi oder Kunststoff kann eine Härte zwischen 60° Shore und 95° Shore haben.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung einer Verbindung eines Schlauches, insbesondere eines Druckschlauches 1 mit einer Armatur 10 und die damit hergestellte Schlauchverbindung ist unkom­ pliziert, verursacht keine Verengung der Innendurchmesser im Bereich der Verbindung, genügt höchsten Sicherheitsanforderungen und ist insbesondere nach ihrer Herstellung problemlos einer Überprüfung auf Qualität und Funktionalität zugängig. Ferner lassen sich nunmehr Bogenarmaturen ohne oder mit minimaler Querschnittsverengung als Verbindungselemente einsetzen.
Die erfindungsgemäße Schlauchverbindung wird nachfolgend anhand eines Vergleichsbeispiels erläutert:
  • 1. Beispiel für einen typischen bisherigen Leitungsquerschnitt:
    HD-Verbindung Rohr-Schlauch-Rohr mit 250 bar Betriebsdruck nach DIN 20 066, d. h. die Verbindung darf frühestens bei 1000 bar bersten:
    • - Rohr 18×2 (LW 14,0 mm)
    • - Schlaucharmatur NW16-2SN nach Verpressen LW12,0-12,5 mm
    • - Schlauch LW 15,9 mm (NW16-2SN gem. DIN : 250 bar BD)
    • - Schlaucharmatur NW16-2SN nach Verpressen LW12,0-12,5 mm
    • - Rohr 18×2 (LW 14,0 mm)
    Leitungsquerschnitt als LW ist somit: 14/12,3/15,9/12,3/14 mm
  • 2. Beispiel für einen Leitungsquerschnitt gemäß der Erfindung:
    HD-Verbindung Rohr-Schlauch-Rohr mit 250 bar Betriebsdruck, d. h. die Verbindung darf frühestens bei 1000 bar bersten:
    • - Rohr 18×2 (LW 14,0 mm)
    • - Schlaucharmatur NW13-2SN nach Verpressen LW12,6-12,8 mm
    • - Schlauch LW 12,7 mm (NW13-2SN gem. DIN: 275 bar BD)
    • - Schlaucharmatur NW13-2SN nach Verpressen LW12,6-12,8 mm Rohr 18×2 (LW 14,0 mm)
    Leitungsquerschnitt als LW ist somit: 14/12,7/12,7/ 12,7/14 mm.
Man kann also mit der erfindungsgemäßen Schlauchverbindung bei ähnlichem minimalen Innendurchmesser den Schlauch eine Nenn­ weite kleiner wählen, was zu erheblichen Kosteneinsparungen führt.
Bezugszeichenliste
1
Schlauch, Druckschlauch
2
Außenschicht Gummi
3
a Restschicht
3
b Restschicht
4
Innenschicht
5
a Restschicht
5
b Restschicht
6
Gewebeeinlage
7
Tülle
8
Hülse
9
Schlauchende
10
Armatur
11
Bohrung Hülse, konisch
12
Vorsprünge
13
Endbereich
14
Konische Erweiterung
15
vorderer Durchmesser-Bereich
16
konisch Verjüngung
17
Rillen
18
kreisförmige Nut
19
Vorsprung innen
20
schlauchabgewandtes Ende
21
innere Ausschälung
22
zylinderförmiger Bereich
23
konisch verjüngter Bereich
24
Rillen

Claims (13)

1. Verfahren zur Herstellung einer Verbindung eines Schlauches, insbesondere eines Druckschlauches (1) mit einer zwischen einer Außenschicht (2) und einer Innenschicht (4) aus Kunststoff oder Gummi angeordneten Einlage (6) eines druckresistenten Geflechts aus Kunststoff- oder Stahldrähten und einer Armatur (10) um­ fassend eine in den Schlauch (1) einschiebbare Tülle (7) und eine über den Schlauch (1) aufschiebbare, durch Verpressen im Durchmesser reduzierbare, Hülse (8), dadurch gekennzeichnet,
  • - daß die Innenschicht (4) des Schlauches (1) auf einem der Tülle (7) etwa entsprechenden Kontaktbereich unter Ver­ größerung des Innendurchmessers entsprechend einer mit der Form der Tülle (7) etwa kongruenten Innenform in der Weise ausgeschält wird,
  • - daß der Innendurchmesser der Tülle (7) im wesentlichen dem Innendurchmesser des Schlauches (1) entspricht und
  • - daß das so vorbereitete Schlauchende (9) außen mit der Hülse (8) und innen mit der Tülle (7) armiert wird, und
  • - daß die Hülse (8) mit einer vorgegebenen konzentrischen Anpresskraft gegen die Tülle (7) verpresst wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenschicht (2) des Schlauches (1) in einem der Hülse (8) etwa entsprechenden Kontaktbereich unter Verringerung des Durchmessers bis auf eine Restschicht (3) abgeschält wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch, die Verwendung einer Hülse (8), deren Bohrung (11) an dem dem Schlauch (1) zugewandten Endbereich (13) eine konische Erwei­ terung (14) aufweist.
4. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch, die Verwendung einer Tülle (7), deren vorderer Außendurch­ messerbereich (15) eine konische Verjüngung (16) aufweist.
5. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Hülse (8), deren Bohrung (11) umlaufende Vorsprünge (12) aufweist.
6. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch, die Verwendung einer Tülle (7), deren rückwärtiger, zylin­ derförmiger Bereich mit ringförmigen Rillen (17) versehen ist.
7. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Tülle (7), deren rückwärtiger Bereich eine kreisförmige Nut (18) aufweist, die mit einem kompatiblen Innenvorsprung (19) am schlauchabgewandten Ende (20) der Hülse (8) insbesondere beim Pressvorgang zusammenwirkbar ausgebildet ist.
8. Schlauchverbindung, insbesondere Hochdruck-Schlauchverbindung mit einer zwischen einer Außenschicht (2) und einer Innen­ schicht (4) aus Kunststoff oder Gummi angeordneten Einlage (6) eines druckresistenten Geflechts aus Kunststoff- oder Stahl­ drähten und einer Armatur (10) umfassend eine in den Schlauch (1) einschiebbare Tülle (7) und eine über den Schlauch (1) aufschiebbare, durch Verpressen im Durchmesser reduzierbare Hülse (8), dadurch gekennzeichnet, daß sie nach einem Verfahren entsprechend den Ansprüchen 1 bis 7 herstellbar ist.
9. Schlauchverbindung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die auf dem Einlagengeflecht (6) verbleibende Restschicht (3) der Außenschicht (2) des Schlauches (1) eine ausreichende Außendichtigkeit aufweist.
10. Schlauchverbindung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die auf dem Einlagengeflecht (6) verbleibende konische Restschicht (5) im Inneren des Schlauches (1) eine ausreichende Mediendichtigkeit aufweist.
11. Schlauchverbindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenschicht (2) und auch die Innenschicht (4) aus Gummi oder Kunststoff mit einer Härte zwischen 60° Shore und 95° Shore bestehen.
12. Schlauchverbindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Ausschälung (21) des Schlauchendes (9) einen vorderen zylinderförmigen Haltebereich (22) und einen unmittel­ bar anschließenden konisch verjüngten Dichtungsbereich (23) aufweist, die mit der äußeren Form der einpassbaren Tülle (7) etwa kompatibel sind.
13. Schlauchverbindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Vorsprünge (12) der Hülse (8) die Kontur von stumpfen Pyramiden aufweisen, die fußseitig mit zylinderförmi­ gen Rillen (24) beabstandet sind.
DE1998118085 1998-04-23 1998-04-23 Verfahren zur Herstellung einer Verbindung eines Schlauches, insbesondere eines Druckschlauches mit einer Armatur, sowie nach dem Verfahren hergestellte Schlauchverbindung Expired - Fee Related DE19818085C2 (de)

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