DE19818646A1 - Infusionsvorrichtung sowie Verfahren zur Förderung einer Flüssigkeit und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Infusionsvorrichtung sowie Verfahren zur Förderung einer Flüssigkeit und Vorrichtung zur Durchführung des VerfahrensInfo
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Abstract
Infusionsvorrichtung, umfassend mindestens ein peristaltisches Pumpmittel (23, 24, 39, 40) mit einer Anzahl von Andrückelementen (32, 34), die auf mindestens eine schlauchähnliche Leitung (5, 48) einwirken können, die eine Infusionslösung oder dergleichen weiterleiten kann, wobei die Andrückelemente (32, 34) von einer mit ihnen verbundenen Steuereinheit (1) nacheinander an die Leitung (5, 48) andrückbar sind, wodurch die Infusionslösung oder dergleichen durch diese gefördert werden kann, wobei die Andrückelemente (32, 34) pneumatisch oder mit Hilfe von Elektromagneten an die Leitung (5, 48) angedrückt werden können.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Infusionsvorrichtung
sowie ein Verfahren zum Fördern einer Flüssigkeit und eine
Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens, insbesondere
eine Infusionsvorrichtung umfassend mindestens ein
peristaltisches Pumpmittel mit einer Anzahl von
Andrückelementen, die auf mindestens eine schlauchähnliche
Leitung einwirken können, die eine Infusionslösung oder
dergleichen weiterleiten kann, wobei die Andrückelemente von
einer mit ihnen verbundenen Steuereinheit nacheinander an die
Leitung andrückbar sind, wodurch die Infusionslösung oder
dergleichen durch diese gefördert werden kann.
Eine Infusionsvorrichtung und ein Verfahren zur Förderung von
Flüssigkeiten sowie eine Vorrichtung zur Durchführung dieses
Verfahrens sind aus dem deutschen Gebrauchsmuster DE 296 04 737 U1
bekannt. In der darin beschriebenen
Infusionsvorrichtung werden die Andrückelemente nacheinander
an die schlauchähnliche Leitung gepreßt, so daß durch diese
peristaltische Bewegung Flüssigkeit durch die Leitung
gefördert wird. Dazu umfaßt die darin beschriebene
Infusionsvorrichtung einen Elektromotor mit einer
Nockenwelle, mittels der die Andrückelemente nacheinander
gegen die Leitung drückbar sind. Die Vorrichtung ist aus
diesem Grunde sehr schwer und relativ kompliziert und
aufwendig aufgebaut.
Aus der DE 44 30 422 A1 ist weiterhin bekannt, mehrere
Infusionslösungen nacheinander einem Patienten zu
verabreichen, wobei zwischen der Gabe der einzelnen
Infusionslösungen Pufferlösungen infundiert werden können.
Dazu verfügt die darin beschriebene Infusionsvorrichtung über
eine Dosiervorrichtung, in der mehrere Leitungen aus
unterschiedlichen Vorratsbehältern für Infusionslösungen
zusammengeführt und gezielt nacheinander mit einer mit dem
Patienten verbundenen Ausgangsinfusionsleitung verbunden
werden können.
Wenn mehrere Infusionslösungen durch mehrere voneinander
unabhängige Leitungen mit Pumpen gemäß dem deutschen
Gebrauchsmuster DE 296 04 737 U1 gepumpt werden sollen,
erhält man eine sehr aufwendige Infusionsvorrichtung, bei der
zusätzlich die Steuerungen der einzelnen Pumpen nicht
miteinander kombiniert sind, so daß die Möglichkeit,
inkompatible Lösungen durch einen Puffer zu trennen oder
dergleichen, nicht gegeben ist. Die in der DE 296 04 737 U1
beschriebene Kombination von Infusionspumpen mit
Schwerkraftinfusionen in ein und denselben Katheter birgt das
Risiko, daß bei einem Katheterverschluß die Lösung von der
Infusionspumpe unbemerkt in die Schwerkraftinfusionslösung
zurückströmen kann. Zwar können Rückschlagventile dies
verhindern, bedeuten jedoch eine Verringerung des normalen
Zuflusses, zusätzliche Kosten und Kontaminationsgefahr, sowie
erhöhten Zeitaufwand.
Das der vorliegenden Erfindung zugrundeliegende Problem ist
die Weiterentwicklung einer Infusionsvorrichtung der eingangs
genannten Art dahingehend, daß die Infusionsvorrichtung bei
einfachem und kostengünstigem Aufbau gleichzeitig mit
größtmöglicher Sicherheit mehrere Infusionslösungen parallel
infundieren kann.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die
Andrückelemente pneumatisch oder mit Hilfe von Magneten an
die Leitungen angedrückt werden können. Durch beispielsweise
pneumatischen Andruck erhält die Infusionsvorrichtung einen
wesentlich einfacheren und kostengünstigeren Aufbau. Daher
kann völlig auf Schwerkraftinfusion verzichtet werden, weil
auch aus Kostengründen sämtliche Leitungen mit entsprechenden
peristaltisch nacheinander betriebenen Andrückelementen
versehen werden können.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung weist die Infusionsvorrichtung mindestens zwei
peristaltische Pumpmittel, vorzugsweise zwei peristaltische
Pumpmittel pro Leitung auf, die so angeordnet sind, daß die
Andrückelemente in Längsrichtung der jeweiligen Leitung in
zwei voneinander beabstandete Gruppen aufgeteilt sind. Durch
die Aufteilung in zwei oder auch mehrere Gruppen kann sich
der Infusionsschlauch im jeweils druckfreien Segment aufgrund
der automatischen Rückstellkräfte des Schlauchmaterials
wieder mit Flüssigkeit füllen. Es kommt zu einem gerichteten
Transport der Flüssigkeit in Richtung des Patienten, ein
Zurückströmen der Flüssigkeit ist nicht möglich. Vorzugsweise
besteht das Infusionspumpensystem aus einer zentralen
Steuereinheit und mehreren externen Pump-Meßeinheiten, in
denen in einem von der Steuereinheit separierten Gehäuse die
peristaltischen Pumpmittel und vorzugsweise zusätzlich ein an
der Leitung anliegender Ultraschallsensor sowie ein
Tropfenzähler vorgesehen sind. Über eine Steuerleitung, die
mindestens zwei Druckleitungen und elektrische Anschlüsse für
die Sensoren umfaßt, ist eine derartige Pump-Meßeinheit mit
der zentralen Steuereinheit verbunden. Die zentrale
Steuereinheit dient als Taktgeber für das Fördern der
Flüssigkeit durch die Leitungen und gleichzeitig bei mehreren
periphären Pump-Meßeinheiten als Koordinator für das
Druckpumpensystem, wodurch es möglich ist, auch inkompatible
Lösungen durch eine Pufferlösung getrennt beispielsweise
nacheinander zu infundieren. Dazu umfaßt die Zentraleinheit
vorzugsweise einen Mikroprozessor oder einen Mikrocomputer.
Durch diesen kann vorteilhafterweise auch die Überwachung der
Infusionsvorgänge durchgeführt werden.
Gemäß einer alternativen Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung können jede der Pump-Meßeinheiten mit einer
separaten Steuereinheit in einem gemeinsamen Gehäuse
untergebracht werden. In diesem Fall wird in diesem Gehäuse
auch eine Druckluftregeleinheit für die Versorgung der
peristaltischen Pumpmittel mit Preßluft untergebracht. Diese
Druckluftregeleinheit kann beispielsweise einen
miniaturisierten Kompressor und/oder einen Anschluß für eine
externe Druckluftversorgung umfassen. Auf diese Weise wird
eine kompakte Infusionspumpe erstellt, die ein geringes
Gewicht und geringe Ausmaße aufweist und beispielsweise
direkt unterhalb eines Vorratsbehälters für Infusionslösungen
an einem herkömmlichen Infusionsflaschenhalter befestigt
werden kann. Das gleiche gilt erst recht für die noch
leichteren und kleineren externen Pump-Meßeinheiten, die von
einer zentralen Steuereinheit mit Druck beaufschlagt werden
können.
Die zentrale Steuereinheit kann in Abhängigkeit der von dem
Tropfenzähler und dem Ultraschallsensor ermittelten Daten
feststellen, ob Luft durch die Leitung oder -leitungen
transportiert wird und daraufhin einen entsprechenden Alarm
auslösen. Zusätzlich kann beispielsweise eine
Computerschnittstelle vorgesehen sein, um die gesamte
Infusionsvorrichtung in ein elektronisches
Dokumentationssystem einzugliedern.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung ist jedes der peristaltischen Pumpmittel über
mindestens eine separate Druckleitung mit Druck
beaufschlagbar. Hierzu ist in der Druckluftregeleinheit
beispielsweise ein Ventilzylinder vorgesehen, der
vorzugsweise durch einen Elektromagneten hin und her bewegt
werden kann und durch diese Hin- und Herbewegung abwechselnd
eine der beiden Druckleitungen mit Druck beaufschlagen kann.
Falls mehr als zwei separate Druckleitungen vorgesehen sind,
kann gemäß einer alternativen Ausführungsform der
Druckluftregeleinheit diese eine Ventilscheibe umfassen, die
durch schrittweises Drehen, das vorzugsweise durch einen
Schrittmotor bewirkt wird, abwechselnd eine der
Druckleitungen mit Druck- bzw. Preßluft beaufschlagen kann.
Weiterhin können die Andrückelemente als Druckstempel
ausgeführt sein, die jeweils axial verschieblich in einem
Druckzylindergehäuse eines Druckzylinders aufgenommen sind.
Vorteilhafterweise ist hier jeweils der in Stromrichtung
erste Druckzylinder jedes der peristaltischen Pumpmittel
direkt mit der dem entsprechenden peristaltischen Pumpmittel
zugeordneten Druckluftleitung verbunden, wobei bis auf den in
Stromrichtung letzten Druckzylinder eines, einige oder jedes
der Druckzylindergehäuse sowie die dazugehörigen Druckstempel
jeweils einen radialen beispielsweise als Bohrung
ausgeführten Durchlaß aufweisen, die bei gegen die Leitung
drückendem Druckstempel zur Deckung gelangen und dadurch die
Druckbeaufschlagung des in Stromrichtung nächsten
Druckzylinders ermöglichen. Durch diese kaskadenartige
Führung des Luftstroms werden die einzelnen Druckstempel
innerhalb der Gruppe nacheinander gegen die Leitung gepreßt
und quetschen diesen auf diese Weise aus, wobei die Förderung
der Flüssigkeit in Richtung auf den Patienten erfolgt.
Alternativ dazu können mindestens zwei, vorzugsweise jeder
der Druckzylinder über eine separate Druckleitung mit Druck
beaufschlagt werden. Diese können dann beispielsweise mittels
der vorgenannten Ventilscheibe nacheinander mit Druck
beaufschlagt werden, wodurch ebenfalls ein peristaltisches
Andrücken der Druckstempel an die Leitung und damit eine
Förderung der Flüssigkeit in Richtung auf den Patienten
erfolgt.
Die Druckluftregeleinheit kann weiterhin einen Druckminderer
umfassen, um durch die einstellbare Reduzierung des Drucks
eine optimale Sicherheit in Bezug auf den Pumpdruck zu
erzielen.
Vorteilhafterweise entspricht der Außendurchmesser der
Leitung etwa dem Querschnitt der Andrückflächen der
Andrückelemente, wodurch die Förderung einer Flüssigkeit
durch die Leitung optimiert und eine hohe Volumengenauigkeit
erzielt wird.
Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung
werden deutlich anhand der nachfolgenden Beschreibung
bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die
beiliegenden Abbildungen. Darin zeigen
Fig. 1 eine schematische Ansicht eines Ausführungsbeispiels
einer erfindungsgemäßen Infusionsvorrichtung;
Fig. 2 eine schematische Ansicht einer erfindungsgemäßen
Druckluftregeleinheit;
Fig. 3 eine schematische Ansicht einer erfindungsgemäßen
Pump-Meßeinheit;
Fig. 4 eine schematische Ansicht einer zweiten
Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Infusionsvorrichtung;
Fig. 5 eine schematische Ansicht einer alternativen
Ausführungsform einer Pump-Meßeinheit;
Fig. 6 eine schematische Draufsicht auf eine Ventilscheibe,
die mit der in Fig. 5 abgebildeten Ausführungsform
der Pump-Meßeinheit zusammenwirken kann;
Fig. 7 eine schematische Schnittansicht einer
Druckluftregeleinheit mit einer Ventilscheibe gemäß
Fig. 6.
Das in Fig. 1 abgebildete Ausführungsbeispiel einer
erfindungsgemäßen Infusionsvorrichtung umfaßt eine zentrale
Steuereinheit 1, die über flexible Verbindungsleitungen 2 mit
einer Anzahl von externen Pump-Meßeinheiten 3 verbunden ist.
An die Pump-Meßeinheiten 3 können Vorratsbehälter 4 für
Infusionslösungen angeschlossen werden, aus denen mit Hilfe
der Pump-Meßeinheiten 3 Infusionslösungen mit einer
vorgebbaren Förderrate in ebenfalls an die Pump-Meßeinheiten
3 anschließbare Infusionsleitungen 5 überführbar sind.
Aus Fig. 1 ist ebenfalls ersichtlich, daß die zentrale
Steuereinheit 1 Bedienelemente 6 aufweist, mit denen die
Förderraten der einzelnen Infusionslösungen eingestellt
werden können. Weiterhin umfaßt die zentrale Steuereinheit 1
eine Anzeigefläche 7, auf denen die einzelnen Förderraten
sowie Fehlermeldungen angezeigt werden können.
Die zentrale Steuereinheit 1 umfaßt erfindungsgemäß eine
Druckluftregeleinheit 8, deren Funktionsweise detailliert in
Fig. 2 verdeutlicht ist. Die Druckluftregeleinheit 8 kann
entweder über einen in ihr aufgenommenen Kompressor 9 oder
über eine externe Druckluftzufuhr 10 mit Druckluft versorgt
werden. Die auf eine der beiden vorgenannten Weisen zur
Verfügung gestellte Druckluft wird innerhalb der
Druckluftregeleinheit 8 in ein Druckreservoir 11 überführt,
das ausgangsseitig mit einem Druckminderer 12 verbunden ist.
Die von dem Druckminderer 12 ausgegebene Druckluft kann über
einen Ventilzylinder 13 alternativ in zwei Druckluftleitungen
14 eingespeist werden, die beispielsweise über
Druckluftschläuche mit den einzelnen Pump- und Meßeinheiten 3
verbunden werden können. Für die Verteilung der Druckluft auf
die beiden Druckluftleitungen 14 kann der Ventilzylinder 13
beispielsweise mittels eines Elektromagneten 15 in einer
Richtung senkrecht zu den ausgangsseitigen Druckluftleitungen
14 hin und her bewegt werden. Zum Zwecke der Einspeisung der
Druckluft in die ausgangsseitigen Druckluftleitungen 14 weist
der Ventilzylinder 13 einen durchgehenden Druckluftkanal 16
auf, der eine von zwei eingangsseitigen, von dem
Druckminderer 12 mit Druckluft versorgten Druckluftleitungen
17 je nach Verfahrstellung des Elektromagnets 15 mit einer
der beiden ausgangsseitigen Druckluftleitungen 14 verbindet
und auf diese Weise mit Druck beaufschlagt.
Aus Fig. 3 ist der Aufbau einer externen Pump- und Meßeinheit
3 ersichtlich. Die abgebildete Pump-Meßeinheit 3 umfaßt ein
Gehäuse 18 mit einer Anschlußbuchse 19 für die flexible
Verbindungsleitung 2 von der zentralen Steuereinheit 1. Die
flexible Verbindungsleitung 2 kann die vorgenannten
Druckluftschläuche, die mit den ausgangsseitigen
Druckluftleitungen 14 der Druckluftregeleinheit 8 verbunden
sind, sowie elektrische Verbindungsleitungen umfassen, die
mit im Nachfolgenden näher zu beschreibenden Sensoren
verbunden werden können. Weiterhin befinden sich an dem
Gehäuse 18 eine Klappe zum Einlegen der Infusionsleitung 5,
die von dem Vorratsbehälter 4 zum Patienten führt. Weiterhin
befindet sich an dem Infusionsschlauch 5 ein Anschlußstück
20, mit dem eine Verbindung zwischen dem Vorratsbehälter 4
und der Tropfkammer 21 der Pump-Meßeinheit 3 hergestellt
werden kann.
Die aus dem Vorratsbehälter 4 austretende Infusionslösung
wird in eine zumindest teilweise im Innern des Gehäuses 18
befindliche Tropfkammer 21 überführt, die mit einer
Photozelle 22 zur Tropfenzählung versehen ist. An das in Fig.
3 untere Ende der Tropfkammer 21 schließt sich die letztlich
aus dem Gehäuse in Fig. 3 unten herausgeführte
Infusionsleitung 5 an, durch die mit Hilfe der im
Nachfolgenden zu beschreibenden peristaltischen Pumpmittel
23, 24 die Infusionslösung in Richtung auf den Patienten hin
gefördert wird. Jedes der beiden peristaltischen Pumpmittel
23, 24 ist jeweils an eine Druckleitung 25, 26 angeschlossen,
die wiederum über die vorgenannten Druckluftschläuche mit den
beiden ausgangsseitigen Druckluftleitungen 14 der
Druckluftregeleinheit 8 verbunden sind. Durch Hin- und
Herbewegen des Ventilzylinders 13 werden somit abwechselnd
die beiden peristaltischen Pumpmittel 23, 24 mit Druckluft
beaufschlagt.
Jedes der peristaltischen Pumpmittel 23, 24 umfaßt wiederum
eine Anzahl von im abgebildeten Ausführungsbeispiel fünf
Druckzylindern 27, die jeweils untereinander längs der
Infusionsleitung 5 angeordnet sind. Das Funktionsprinzip
eines jeden der peristaltischen Pumpmittel 23, 24 soll im
folgenden anhand des Pumpmittels 23 näher erläutert werden.
Die an dieses angeschlossene Druckleitung 25 verzweigt sich
an dem in Fig. 3 obersten Druckzylinder 27 in einen ersten
Zweig 28 und einen zweiten Zweig 29. Der erste Zweig 28 wird
direkt dem Druckzylindergehäuse 30 des obersten
Druckzylinders 27 zugeführt. Der zweite Zweig 29 der
Druckleitung 25 wird an die in Fig. 3 obere Längsseite des
Druckzylindergehäuses 30 geführt und kann über eine radiale
Bohrung 31 des Druckzylindergehäuses 30 an den jeweils
nächsten in der Reihe der untereinander angeordneten
Druckzylinder 27 angelegt werden. Im Innern der Druckzylinder
27 befindet sich ein Andrückelement in Form eines
Druckstempels 32, das jeweils in Abhängigkeit von dem in dem
Druckzylindergehäuse 30 anliegenden Druck an die
Infusionsleitung 5 angedrückt werden kann. Jeder der
Druckstempel 32 mit Ausnahme des jeweils ausgangsseitigen
Druckstempels 34 weist ebenfalls eine radiale Bohrung 34 auf,
die mit der radialen Bohrung des jeweils zugeordneten
Druckzylindergehäuses 30 genau dann zur Deckung gebracht
wird, wenn der Druckstempel 32 durch Druckbeaufschlagung
gegen die Infusionsleitung 5 gepreßt wird. Dies ist bei
sämtlichen Druckstempeln 32, 34 des in Fig. 3 unteren
peristaltischen Pumpmittels 24 dargestellt.
Durch eine derartige Ausgestaltung der einzelnen
Druckzylinder 27 wird gewährleistet, daß durch Beaufschlagung
der beispielsweise ersten Druckleitung 25 mit Druckluft
nacheinander die Druckstempel 32, 34 an die Infusionsleitung
5 gepreßt werden. Zuerst wird das in Fig. 3 oberste
Druckzylindergehäuse 30 durch den ersten Zweig 28 der
Druckleitung 25 mit Druck beaufschlagt, so daß der in Fig. 3
oberste Druckstempel 32 gegen die Infusionsleitung gepreßt
wird. Erst dann, wenn der oberste Druckstempel 32 gegen die
Infusionsleitung gepreßt ist, gelangen die beiden radialen
Bohrungen 31, 33 des obersten Druckzylinders 27 zur Deckung,
so daß erst dann der in Fig. 3 zweitoberste Druckzylinder mit
Druck beaufschlagt wird. Erst wenn der Druckstempel 32 dieses
Druckzylinders 27 an die Infusionsleitung 5 gepreßt wird,
wird der in der Reihe folgende Druckzylinder 27 mit Druck
beaufschlagt usw.
Auf diese Weise wird der Infusionsschlauch 5 peristaltisch
zusammengepreßt, so daß eine Förderung der Infusionslösung in
Richtung auf den Patienten erfolgt. Nach der
Druckbeaufschlagung des ersten peristaltischen Pumpmittels 23
wird das zweite peristaltische Pumpmittel 24 mit Druck
beaufschlagt, so daß die bis an den Rand des zweiten
peristaltischen Pumpmittels 24 geförderte Infusionslösung von
dieser weiter in Richtung auf den Patienten transportiert
wird. Weiterhin wird durch die aus Fig. 2 ersichtlichen
Entlastungskanäle 35, die in dem Ventilzylinder 13 vorgesehen
sind, die erste Druckluftleitung 25 mit der Umgebungsluft
verbunden und somit druckentlastet. Auf diese Weise wird den
Druckstempeln 32, 34 des ersten peristaltischen Pumpmittels
23 Gelegenheit gegeben, in ihre Ausgangsstellung
zurückzukehren, wodurch gleichzeitig die Infusionsleitung 5
im Bereich des ersten peristaltischen Pumpmittels 23 wieder
geöffnet wird, so daß sie sich wieder mit Infusionslösung
füllen kann. Die Rückführung der Druckstempel 32, 34 in ihre
Ausgangsstellung kann entweder durch die elastische Spannung
der Infusionsleitung 5 oder aber durch zusätzliche
Federelemente erfolgen, die entsprechend in den
Druckzylindern 27 angebracht werden können.
Nachdem sämtliche Druckstempel 32, 34 des zweiten
peristaltischen Pumpmittels 24 an die Infusionsleitung 5
gepreßt worden sind, wird wiederum das erste peristaltische
Pumpmittel 23 mit Druckluft beaufschlagt und gleichzeitig das
zweite peristaltische Pumpmittel 24 entlastet. Durch
Einstellung der Taktfrequenz der Hin- und Herbewegung des
Ventilzylinders 13 kann auf diese Weise die Förderrate der
erfindungsgemäßen Pump-Meßeinheit 3 vorgegeben werden.
Anstelle des zweiten peristaltischen Pumpmittels 24 kann auch
unterhalb des ersten peristaltischen Pumpmittels 23 ein von
der zweiten Druckleitung 26 mit Druck beaufschlagbarer
Druckzylinder Verwendung finden. Eine derartige
Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Pump-Meßeinheit 3 ist
einfacher und kostengünstiger gestaltet, kann aber trotzdem
zum Fördern von Infusionsflüssigkeit genutzt werden.
Ausgangsseitig kann innerhalb der Pump-Meßeinheit 3 an der
Infusionsleitung 5 zusätzlich ein Ultraschallsensor 36
angebracht sein, der das Auftreten von Luft in der
Infusionsleitung detektieren kann. Die Information über die
Detektion von Luft kann genau wie die Information der als
Tropfenzähler eingesetzten Photozelle 22 über elektrische
Verbindungsleitungen 37 an die zentrale Steuereinheit 1
weitergegeben werden. Diese kann beispielsweise beim
Auftreten von Luft in der Infusionsleitung 5 den
Fördervorgang der entsprechenden Pump-Meßeinheit 3 stoppen
und/oder einen Alarm auslösen. Die Signale der als
Tropfenzähler funktionierenden Photozelle 22 können zur
Berechnung der geförderten Menge der jeweiligen
Infusionslösung genutzt werden. Zu diesem Zweck kann die
zentrale Steuereinheit 1 entsprechende
Datenverarbeitungsmittel wie Mikroprozessoren oder einen
Mikrocomputer umfassen.
In Fig. 4 ist eine kompakte Ausführungsform einer
erfindungsgemäßen Infusionsvorrichtung abgebildet. Bei dieser
kompakten Infusionsvorrichtung sind in einem Gehäuse 38
sowohl die nur gestrichelt angedeuteten ersten und zweiten
peristaltischen Pumpmittel 39, 40 als auch eine komplette
Druckluftregeleinheit untergebracht. Die
Druckluftregeleinheit umfaßt einen Minikompressor 41, ein
Druckreservoir 42, einen Druckminderer 43 sowie einen
Ventilzylinder 44. Zusätzlich befindet sich in dem Gehäuse
ein Stromakku 45 für die Stromversorgung der
Druckluftregeleinheit und der ebenfalls in diesem
Ausführungsbeispiel enthaltenen Sensoren, wie beispielsweise
eines Ultraschallsensors 46. Das Gehäuse 38 dieser kompakten
Infusionsvorrichtung ist ebenfalls mit einem Anschlußstück 47
für einen Vorratsbehälter 4 für Infusionslösungen sowie mit
einem Ausgang einer Infusionsleitung 48 versehen.
In den Fig. 5 bis Fig. 7 ist eine alternative Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Pump-Meßeinheit sowie einer mit
dieser zusammenwirkenden Druckluftregeleinheit abgebildet.
Bei dieser Ausführungsform sind Pump-Meßeinheit 3 und
Druckluftregeleinheit 8 durch mehrere Druckluftleitungen 49
miteinander verbunden. Wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, sind
nur die beiden in Fig. 5 obersten Druckzylinder 50 derart
miteinander verbunden, daß der zweitoberste Druckzylinder 50
erst dann mit Druck beaufschlagt wird, wenn der oberste
Druckstempel gegen die Infusionsleitung 5 gepreßt wird. Die
in Fig. 5 übrigen vier Druckzylinder 51 werden jeweils
separat von einer eigenen Druckleitung 49 mit Druck
beaufschlagt. Es besteht aber auch die Möglichkeit, sämtliche
Druckzylinder 50, 51 separat über eine eigene Druckleitung 49
mit Druck zu beaufschlagen.
Bei einer derartigen Ausführungsform kann ein peristaltisches
Zusammendrücken der Infusionsleitung dadurch erreicht werden,
daß beispielsweise eine rotierende Ventilscheibe 52 in der
Druckluftregeleinheit 8 vorgesehen ist, deren Aufbau aus den
Fig. 6 und Fig. 7 ersichtlich ist. Die darin abgebildete
Ventilscheibe 52 weist Entlastungskanäle 53, die den
Entlastungskanälen 35 entsprechen, sowie einen durchgehenden
Druckluftkanal 54 auf, der dem durchgehenden Druckluftkanal
16 entspricht. Die in Fig. 6 und Fig. 7 abgebildete
Ausführungsform einer Druckluftregeleinheit 8 umfaßt
weiterhin einen Schrittmotor 55, der nacheinander jede der
Druckluftleitungen 49 mit dem durchgehenden Druckluftkanal 54
bzw. mit den Entlastungskanälen 53 verbindet. Auf diese Weise
wird immer einer der Druckzylinder 50, 51 mit Druck
beaufschlagt, wohingegen die anderen Druckzylinder 50, 51
entspannt werden. Bei dem in Fig. 5 abgebildeten
Ausführungsbeispiel werden die beiden oberen Druckzylinder 50
jeweils etwa halb so lang mit Druck beaufschlagt wie jeweils
die darunter angeordneten Druckzylinder 51. Wenn sämtliche
der verwendeten Drückzylinder 50, 51 mit einer separaten
Druckleitung 49 verbunden sind, wird jeder der Druckzylinder
50, 51 mittels einer Ventilscheibe 52, wie sie in Fig. 6
abgebildet ist, etwa gleich lang mit Druck beaufschlagt. Im
Gegensatz zu dem in Fig. 3 abgebildeten Ausführungsbeispiel
einer Pump-Meßeinheit 3 kann mit der in Fig. 5 abgebildeten
Pump-Meßeinheit 3 eine kontinuierliche Peristaltik erzielt
werden, die keine nachfolgende Pause zur Füllung des
Schlauches im Bereich des gerade nicht mit Druck
beaufschlagten peristaltischen Pumpmittels 23, 24 benötigt.
Im Rahmen der Erfindung ist es ebenfalls denkbar, anstelle
der pneumatischen Antriebe der peristaltischen Pumpmittel
Magnetantriebe zu verwenden, die dann entsprechend
nacheinander in Reihenfolge ihrer Anordnung längs einer der
Infusionsleitungen 5, 48 angesteuert werden müßten.
Der Ultraschallsensor kann durch einen anderen Sensor ersetzt
werden, der ebenfalls in der Lage ist, Flüssigkeit von Luft
zu unterscheiden.
Die radiale Bohrung durch die Druckstempel kann auch ein
andersartiger radialer Durchlaß sein oder eine andersartige
Variante, die es gestattet, den oben beschriebenen
kaskadenartigen Ablauf der Druckbeaufschlagung zu vollziehen.
Claims (24)
1. Infusionsvorrichtung umfassend mindestens ein
peristaltisches Pumpmittel (23, 24, 39, 40) mit einer
Anzahl von Andrückelementen (32, 34), die auf mindestens
eine schlauchähnliche Leitung (5, 48) einwirken können,
die eine Infusionslösung oder dergleichen weiterleiten
kann, wobei die Andrückelemente (32, 34) von einer mit
ihnen verbundenen Steuereinheit (1) nacheinander an die
Leitung (5, 48) andrückbar sind, wodurch die
Infusionslösung oder dergleichen durch diese gefördert
werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die
Andrückelemente (32, 34) pneumatisch oder mit Hilfe von
Elektromagneten an die Leitung (5, 48) angedrückt werden
können.
2. Infusionsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Infusionsvorrichtung mindestens
zwei peristaltische Pumpmittel (23, 24, 39, 40) aufweist,
die so angeordnet sind, daß die Andrückelemente (32, 34)
in zwei in Längsrichtung der mindestens einen Leitung (5,
48) voneinander beabstandete Gruppen aufgeteilt sind.
3. Infusionsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß jedes der peristaltischen Pumpmittel
(23, 24, 39, 40) über mindestens eine separate
Druckleitung (25, 26, 49) mit Druck, vorzugsweise mit
Preßluft beaufschlagbar ist.
4. Infusionsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Steuereinheit (1) eine
Druckluftregeleinheit (8) umfaßt.
5. Infusionsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Druckluftregeleinheit (8) einen
Ventilzylinder (13, 44) umfaßt, der durch Hin- und
Herbewegung in Richtung seiner Zylinderachse, die
vorzugsweise durch einen Elektromagneten (15) bewirkt
wird, abwechselnd eine der mindestens zwei Druckleitungen
(25, 26) mit Druck- bzw. Preßluft beaufschlagen kann.
6. Infusionsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Druckluftregeleinheit (8) eine
Ventilscheibe (52) umfaßt, die durch schrittweises
Drehen, das vorzugsweise durch einen Schrittmotor (55)
bewirkt wird, abwechselnd eine der mindestens zwei
Druckleitungen (49) mit Druck- bzw. Preßluft
beaufschlagen kann.
7. Infusionsvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Druckluftregeleinheit (8)
weiterhin einen Kompressor (9, 41) und/oder einen
Anschluß für eine externe Druckluftzufuhr (10) umfaßt.
8. Infusionsvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Druckluftregeleinheit (8)
weiterhin einen Druckminderer (12, 43) umfaßt.
9. Infusionsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Andrückelemente als
Druckstempel (32, 34) ausgeführt sind, die jeweils axial
verschieblich in einem Druckzylindergehäuse (30) eines
Druckzylinders (27, 50, 51) aufgenommen sind.
10. Infusionsvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß jeweils der in Stromrichtung erste
Druckzylinder (27, 50) jedes der peristaltischen
Pumpmittel (23, 24, 39, 40) direkt mit der dem
entsprechenden peristaltischen Pumpmittel (23, 24, 39,
40) zugeordneten Druckleitung (25, 26) verbunden ist.
11. Infusionsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß bis auf den in Stromrichtung letzten
Druckzylinder (27, 51) des jeweiligen peristaltischen
Pumpmittels (23, 24, 39,40) eines, einige oder jedes der
Druckzylindergehäuse (30) sowie die zugehörigen
Druckstempel (32, 34) jeweils einen radialen
beispielsweise als Bohrung (31, 33) ausgeführten Durchlaß
aufweisen, die bei gegen die Leitung (5, 48) drückendem
Druckstempel (32, 34) zur Deckung gelangen und dadurch
die Druckbeaufschlagung des in Stromrichtung nächsten
Druckzylinders (27, 50) ermöglichen.
12. Infusionsvorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei, vorzugsweise
jeder der Druckzylinder (50, 51) über eine separate
Druckleitung (49) mit Druck beaufschlagt werden kann.
13. Infusionsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die Infusionsvorrichtung
weiterhin ein im wesentlichen an der Leitung (5, 48)
anliegenden Ultraschallsensor (36, 46) umfaßt.
14. Infusionsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß die Infusionsvorrichtung
weiterhin einen stromaufwärts der peristaltischen
Pumpmittel (23, 24, 39, 40) angeordneten Tropfenzähler,
vorzugsweise in Form einer Photozelle (22), umfaßt.
15. Infusionsvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch
gekennzeichnet, daß peristaltische Pumpmittel (23, 24,
39, 40), Ultraschallsensor (36, 46) und Tropfenzähler in
einem von der Steuereinheit (1) separierten Gehäuse (18)
untergebracht sind.
16. Infusionsvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch
gekennzeichnet, daß peristaltische Pumpmittel (23, 24,
39, 40) und Steuereinheit (1) in einem gemeinsamen
Gehäuse (38) untergebracht sind.
17. Infusionsvorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit (1)
Warnmittel umfaßt, die bei Detektion von Luft in der
Leitung (5, 48) durch Ultraschallsensor (36, 46) und/oder
Tropfenzähler angesteuert werden können.
18. Infusionsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17,
dadurch gekennzeichnet, daß die Infusionsvorrichtung
mehrere Leitungen (5, 48) umfaßt, durch die mit Hilfe
mehrerer peristaltischer Pumpmittel (23, 24, 39, 40)
unterschiedliche Infusionsflüssigkeiten gefördert werden
können.
19. Infusionsvorrichtung nach Anspruch 18, dadurch
gekennzeichnet, daß die Steuereinheit (1)
Datenverarbeitungsmittel wie Mikroprozessoren oder einen
Mikrocomputer umfaßt, mit deren Hilfe die Förderraten der
einzelnen Leitung (5, 48) meßbar und regelbar sind.
20. Infusionsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19,
dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser der
Leitung (5, 48) etwa dem Querschnitt der Andrückflächen
der Andrückelemente (32, 34) entspricht.
21. Verfahren zur Förderung einer Flüssigkeit durch eine
schlauchähnliche Leitung (5, 48), bei dem peristaltische
Pumpmittel (23, 24, 39, 40) Andrückelemente (32, 34)
nacheinander an die Leitung (5, 48) andrücken, dadurch
gekennzeichnet, daß die Andrückelemente (32, 34)
pneumatisch oder mit Hilfe von Elektromagneten an die
Leitung (5, 48) gedrückt werden.
22. Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß
die Andrückelemente (32, 34) in mindestens zwei längs der
Leitung (5, 48) beabstandete Gruppen aufgeteilt sind, die
abwechselnd mit Druck beaufschlagt werden.
23. Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß
die Förderrate der Flüssigkeit durch die Leitung (5, 48)
durch die Taktfrequenz, mit der die Druckbeaufschlagung
der Gruppen von Andrückelementen (32, 34) abgewechselt
wird, vorgegeben werden kann.
24. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem
der Ansprüche 22 bis 24.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998118646 DE19818646A1 (de) | 1998-04-25 | 1998-04-25 | Infusionsvorrichtung sowie Verfahren zur Förderung einer Flüssigkeit und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998118646 DE19818646A1 (de) | 1998-04-25 | 1998-04-25 | Infusionsvorrichtung sowie Verfahren zur Förderung einer Flüssigkeit und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19818646A1 true DE19818646A1 (de) | 1999-10-28 |
Family
ID=7865851
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998118646 Withdrawn DE19818646A1 (de) | 1998-04-25 | 1998-04-25 | Infusionsvorrichtung sowie Verfahren zur Förderung einer Flüssigkeit und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19818646A1 (de) |
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