DE19817111A1 - Verfahren zum Aufwickeln eines Fadens zu einer zylindrischen Kreuzspule - Google Patents
Verfahren zum Aufwickeln eines Fadens zu einer zylindrischen KreuzspuleInfo
- Publication number
- DE19817111A1 DE19817111A1 DE19817111A DE19817111A DE19817111A1 DE 19817111 A1 DE19817111 A1 DE 19817111A1 DE 19817111 A DE19817111 A DE 19817111A DE 19817111 A DE19817111 A DE 19817111A DE 19817111 A1 DE19817111 A1 DE 19817111A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- threads
- winding
- new
- overlap
- field width
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 238000004804 winding Methods 0.000 title claims abstract description 61
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 29
- 235000013351 cheese Nutrition 0.000 claims description 6
- 239000011295 pitch Substances 0.000 claims description 4
- 230000007704 transition Effects 0.000 claims 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 7
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 5
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 5
- 238000005755 formation reaction Methods 0.000 description 5
- 206010038743 Restlessness Diseases 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000012937 correction Methods 0.000 description 1
- 230000000593 degrading effect Effects 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 239000000835 fiber Substances 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 238000012856 packing Methods 0.000 description 1
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 1
- 238000012545 processing Methods 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
- 238000009987 spinning Methods 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H54/00—Winding, coiling, or depositing filamentary material
- B65H54/02—Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
- B65H54/38—Arrangements for preventing ribbon winding ; Arrangements for preventing irregular edge forming, e.g. edge raising or yarn falling from the edge
- B65H54/381—Preventing ribbon winding in a precision winding apparatus, i.e. with a constant ratio between the rotational speed of the bobbin spindle and the rotational speed of the traversing device driving shaft
- B65H54/383—Preventing ribbon winding in a precision winding apparatus, i.e. with a constant ratio between the rotational speed of the bobbin spindle and the rotational speed of the traversing device driving shaft in a stepped precision winding apparatus, i.e. with a constant wind ratio in each step
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H2701/00—Handled material; Storage means
- B65H2701/30—Handled filamentary material
- B65H2701/31—Textiles threads or artificial strands of filaments
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Winding Filamentary Materials (AREA)
- Filamentary Materials, Packages, And Safety Devices Therefor (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aufwickeln eines Fadens zu
einer zylindrischen Kreuzspule in einer Stufen-Präzisionswicklung gemäß
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Beim Aufwickeln bzw. Aufspulen von synthetischen Fäden zu Kreuzspulen
besteht das Problem der sogenannten "Spiegelbildung". Ein Spiegel entsteht
bei wachsendem Spulendurchmesser immer dann, wenn pro Doppelhub der
Changiereinrichtung eine oder mehrere vollständige Spulenumdrehungen
stattfinden, d. h. wenn das Verhältnis aus Drehzahl der Spule zu
Doppelhubfrequenz der Changiereinrichtung gleich 1, ein ganzzahliges
Vielfaches oder ein ganzzahliger Bruch ist. Als Doppelhub wird dabei
eine vollständige Hin- und Herbewegung des Changierfadenführers
bezeichnet. Das Verhältnis aus Drehzahl der Kreuzspule zu Doppelhubfre
quenz der Changiereinrichtung wird im allgemeinen mit Kreuzungsver
hältnis K bezeichnet. Die Spiegel, die auch als Bildwicklungen bezeichnet
werden, führen beim Abwickeln der Spule zu bestimmten Störungen.
Ferner führen Spiegel während des Aufwickelns zu Schwingungen der
Spulmaschine und damit zu einer unruhigen Anlage der Andruckwalze an
der Spule und schließlich auch zur Schädigung der Spule. Spiegel müssen
daher insbesondere bei glatten Fäden wie z. B. Chemiefasern vermieden
werden.
Das Aufspulen von Fäden zu Kreuzspulen kann in wilder Wicklung,
Präzisionswicklung oder in einer Stufen-Präzisionswicklung erfolgen. Bei
der wilden Wicklung erfolgt der Spulenaufbau bei konstanter
Spulenumfangsgeschwindigkeit und bei konstanter Changierfrequenz. Daraus
ergibt sich, daß das Kreuzungsverhältnis (K-Wert), welches das Verhältnis
der Drehzahl der Spulspindel zur Doppelhubzahl der Changierung darstellt,
im Verlauf der Spulreise stetig abnimmt. Das ist dadurch bedingt, daß
auch die Drehzahl der Spulspindel mit wachsendem Spulendurchmesser ab
nimmt. Dabei entstehen zwangsläufig Spiegel, wenn das Kreuzungs
verhältnis ganzzahlig wird oder Werte annimmt, die sich um einen großen
Bruch vom nächsten ganzzahligen Spulenverhältnis unterscheiden. Als
"großer Bruch" wird dabei ein Bruch bezeichnet, dessen Nenner eine
ganze Zahl ist, also z. B. 1/2, 1/3, 1/4.
Bei einer Präzisionswicklung erfolgt der Spulenaufbau mit einer
Changiergeschwindigkeit, die zu der Drehzahl der Spulspindel direkt
proportional ist. Dies bedeutet, daß bei einer Präzisionswicklung das
Kreuzungsverhältnis fest vorgegeben ist und im Verlaufe der Spulreise
konstant bleibt, während die Changierfrequenz proportional zur
Spindeldrehzahl mit dem Spulverhältnis als Proportionalitätsfaktor abnimmt.
Eine in Präzisionswicklung aufgebaute Spule kann gegenüber einer in
wilder Wicklung aufgebauten Spule Vorteile haben. Insbesondere läßt sich
bei einer Präzisionswicklung durch Vorgabe des Spulverhältnisses die Spie
gelbildung reduzieren.
Die sogenannte gestufte Präzisionswicklung oder auch Stufen-
Präzisionswicklung (SPW) unterscheidet sich von der Präzisionswicklung
lediglich dadurch, daß das Kreuzungsverhältnis nur während vorgegebener
Phasen der Spulreise konstant bleibt. Von Phase zu Phase wird das
Kreuzungsverhältnis in Sprüngen durch sprunghafte Erhöhung der
Changiergeschwindigkeit verringert. Das bedeutet, daß bei der Stufen-
Präzisionswicklung innerhalb jeder Phase bzw. Stufe eine
Präzisionswicklung erfolgt, bei der die Changiergeschwindigkeit
proportional mit der Spindeldrehzahl abnimmt. Nach jeder Phase wird die
Changiergeschwindigkeit wieder sprunghaft erhöht, so daß sich ein
erniedrigendes Kreuzungsverhältnis ergibt. Dabei werden die
Kreuzungsverhältnisse, die während der einzelnen Phasen eingehalten
werden sollen, vorausberechnet und einprogrammiert.
Aus der EP 0 578 966 B1 ist ein Aufspulverfahren bekannt, bei welchem
ein Rechner von Stufe zu Stufe einer Stufenpräzisionswicklung das
Kreuzungsverhältnis ermittelt und es mit gefährlichen Spiegelwerten
vergleicht. Dabei wird mit den berechneten Kreuzungsverhältnissen
gearbeitet, wenn dieses nicht im kritischen Bereich eines Spiegelwertes
liegt. Wenn es jedoch im kritischen Bereich liegt, wird mit einem nur
geringfügig veränderten Kreuzungsverhältnis gearbeitet. Das heißt, es wird
im Falle von kritischen Spiegelwerten mit sogenannten (spiegelnahen)
Windungszahlen gearbeitet, welche ein Kreuzungsverhältnis darstellen, das
sich von einem Spiegelwert um eine definierte geringe Differenz un
terscheidet. Gleichfalls ist beschrieben, daß der Verlegeabstand auf den
Abstand von Fadenmitte bis Fadenmitte bezogen wird, wobei er
mindestens gleich der Breite und höchstens gleich der dreifachen Breite
des aufliegenden Fadens ist. Das heißt, es wird die Fadendicke beim
Aufspulvorgang mitberücksichtigt.
In der EP 0 194 542 B1 (Bag. 1452) ist ein Verfahren zum Aufwickeln
von Fäden, insbesondere Chemiefäden, in Spinn- und Streckmaschinen
beschrieben. Bei diesem Verfahren wird die Stufen-Präzisionswicklung
angewendet und eine Ungenauigkeit des Kreuzungsverhältnisses bewußt
herbeigeführt. Es wird eine Modulation des Kreuzungsverhältnisses in einer
bestimmten Modulationsbreite realisiert, bei welcher sich die
Changiergeschwindigkeit um einen kleinen definierten Betrag bzgl. des
berechneten und einprogrammierten Wertes der Changiergeschwindigkeit
ändert.
Des weiteren ist aus der EP 0 055 849 B1 ein Verfahren zum Aufspulen
von Garnen oder Bändchen in stufenweiser Präzisionswicklung bekannt, bei
welchem die Änderung des Kreuzungsverhältnisses von einer Stufe der
Präzisionswicklung zur nächsten so gering ausgeführt wird, daß die
dadurch bedingten Änderungen der Aufwickelgeschwindigkeit des Garnes
oder des Bändchens 3%, vorzugsweise 0,3%, der mittleren
Aufwickelgeschwindigkeit nicht überschreitet.
Allen im Stand der Technik bekannten Verfahren ist gemeinsam, daß vor
allem Spiegelbildungen höherer Ordnung oder auch Wabenbildungen nicht
vollständig vermieden werden können, d. h. vor allem auch seltene Spiegel
nicht berücksichtigt werden können, und deshalb selbst bei einer Stufen-
Präzisionswicklung, wie sie im Stand der Technik bekannt ist, eine
generelle Vermeidung von Spiegelbildungen nicht möglich ist.
Es ist deshalb die Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zum Aufwickeln
von Fäden zu schaffen, mit welchem eine zylindrische Kreuzspule mit
guten Ablaufeigenschaften, d. h. im wesentlichen ohne Spiegel selbst
höherer Ordnung und seltener Art und ohne Waben, zuverlässig erzeugt
werden kann.
Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den Merkmalen gemäß
Anspruch 1 gelöst.
Danach wird der Faden innerhalb einer Stufe mit einem vorbestimmten
Kreuzungsverhältnis innerhalb vorgegebener Felder mit konstanter Breite
auf dem Spulenumfang abgelegt. Die Felder mit einer konstanten Breite
werden hier als sogenannte Feldbreiten B definiert. Die Feldbreite B, die
den Abstand zwischen zwei benachbart abgelegten Fäden bzw. den
Abstand benachbarter Umkehrpunkte definiert, ist durch die
Changierfrequenz und die Umfangsgeschwindigkeit der Spule bestimmt.
Die Feldbreite wird nun so vorgegeben, daß eine Mehrzahl von
Feldbreiten symmetrisch hintereinander auf den momentan gewickelten
Spulenumfang angelegt werden können. Somit ergibt sich eine ganzzahlige
Teilungszahl T aus der Beziehung T=D.π/B. Die ganzzahlige
Teilungszahl T gibt somit die Anzahl der auf dem Spulenumfang
angelegten Feldbreiten B an. Bei fortschreitender Spulreise wird jede Feld
breite auf dem Spulenumfang mit einer vorgegebenen Anzahl von
abgelegten Fäden zu einer Lage ausgefüllt, wobei die Fäden mit einer
definierten Überlappung auf dem Spulenumfang aufliegen. Ein abgelegter
Faden ist hierbei das Fadenstück, das während eines Doppelhubes der
Changierfadenführer auf dem Spulenumfang abgelegt wird. Nachdem die
Lage gebildet ist und vor Beginn einer neuen Lage, wird zu dem neu
entstehenden Spulendurchmesser eine neue Feldbreite B2 festgelegt, wobei
nur eine ganzzahlige Anzahl von Feldbreiten zugelassen ist. Stellt sich bei
der Festlegung der Feldbreite B2 heraus, daß ein bestimmter Grenzwert
erreicht ist, wird das Kreuzungsverhältnis des neu entstehenden Spulen
durchmessers berechnet. Die Changierfrequenz wird sodann sprunghaft auf
das geänderte Kreuzungsverhältnis erhöht und in der benachbarten Stufe
gewickelt.
Der besondere Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens liegt darin, daß
keine Spiegel gewickelt werden können, da die Fadenlagen und die
Überlappungen der Fäden stets vorgegeben werden. Eine Vorgabe der
Spiegelwerte ist daher bei diesem Verfahren nicht erforderlich. Zudem
wird durch die Vorgabe der Überlappung der Fäden auf dem
Spulenumfang ein gleichmäßiger und stabiler Spulenaufbau erreicht.
Die Vorgaben einer Feldbreite B1 sowie die Vorgabe der innerhalb der
Feldbreite abgelegten Fäden A sind abhängig von den Parametern des
gewickelten Fadens wie Titer, Filemantzahl und Querschnitt sowie von
dem gewünschten Spulenaufbau und werden vor Beginn der Spulreise
festgelegt.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel erfolgt die sprunghafte
Änderung der Changierfrequenz, wenn bei Festlegung der Feldbreite B2
ein nächsthöheres Vielfaches zu dem neugewickelten Spulendurchmesser
entsteht. Dies ist besonders bei größeren Spulendurchmessern von Vorteil,
da der Durchmesserzuwachs entsprechend groß ausfällt und sofort ein
nächsthöheres Vielfaches der Feldbreite bestimmt werden kann. Die
Anzahl der abgelegten Fäden innerhalb der Feldbreite sowie die
Überlappung der Fäden kann dabei konstant gehalten werden, so daß die
Feldbreite ebenfalls konstant bleibt (B1=B2).
Um auch bei kleinen Spulendurchmessern möglichst eine konstante
Überlappung der Fäden auf der Spulenoberfläche zu erhalten, ist die
Verfahrensvariante von Vorteil, bei der der Grenzwert durch eine
maximale Anzahl von abgelegten Fäden Amax bestimmt ist, die innerhalb
einer Feldbreite abgelegt werden. Hierbei wird A so vergrößert, daß der
wachsende Durchmesser kompensiert wird und somit ein konstantes
Vielfaches der Feldbreite beibehalten werden kann. Das geschieht so
lange, bis Amax erreicht wird. Nun wird eine neue Teilungszahl T
ermittelt, wobei die Feldbreite und die Anzahl der abgelegten Fäden
vorgegeben werden. Dann erfolgt die Berechnung eines neuen
Kreuzungsverhältnisses, so daß die Changierfrequenz sprunghaft erhöht
werden kann, um die nächste Stufe zu wickeln.
Über Vorgabe einer Mindestanzahl von abzulegenden Fäden Amin kann
zudem die Sprungweite zwischen zwei benachbarten Stufen bestimmt
werden. Somit kann eine Spule mit annähernd konstantem Kreu
zungswinkel mit entsprechend großer Anzahl von Stufen oder eine Spule
mit stark verändernden Kreuzungswinkeln und geringer Anzahl von Stufen
gewickelt werden.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsvariante des Verfahrens erlaubt eine
Spule mit einer konstanten Feldbreite sowie einer konstanten Anzahl von
abgelegten Fäden innerhalb der Feldbreite zu wickeln. Hierbei kann die
Überlappung der Fäden bis zu einem Maximalwert Qmax verändert
werden. Dieses Verfahren ist insbesondere von Vorteil, um eine hohe
Packungsdichte im Spulenaufbau zu erreichen.
Zur Vermeidung von Wildwicklungen ist die Überlappung Q stets kleiner
der Breite des abgelegten Fadens F. Vorzugsweise liegt die Überlappung
Q der Fäden im Wertebereich 0 < Q < 0,5.F.
Bei einer weiteren Verfahrensvariante wird eine minimale Überlappung
vorgegeben, um sicherzustellen, daß eine gleichmäßige Massenverteilung
auf der Spulenoberfläche vorherrscht und keine Lücken zwischen den
Fäden auf dem Spulenumfang entstehen.
Bei einem weiteren besonders vorteilhaften Ausführungsbeispiel der
Erfindung ist die Änderung der Changierfrequenz nur innerhalb einer
vorgegebenen Obergrenze und einer vorgegebenen Untergrenze veränderbar.
Dadurch wird gewährleistet, daß die Fadenspannung des Fadens auf der
Spule innerhalb gewisser Grenzen bleibt, um einen ordnungsgemäßen
Spulenaufbau zu bewirken.
Das erfindungsgemäße Verfahren realisiert eine Stufen-Präzisionswicklung
mit hoher Flexibilität hinsichtlich des Spulenaufbaus. Die Changierfrequenz
kann hierbei unabhängig vom Spulendurchmesser gesteuert werden. Ist
beispielsweise die Anzahl der abgelegten Fäden als Grenzwert vorgegeben,
so läßt sich aus dem Durchmesserzuwachs pro Zeiteinheit die Anzahl der
Fäden bzw. die Anzahl der Doppelhübe vorausberechnen, so daß die
Changierfrequenz zeitabhängig verändert werden kann.
Weitere Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung werden nun
anhand der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels unter Bezug auf die
Figuren detailliert erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 die Abwicklung einer Spule mit einer Teilung in Feldbreiten;
Fig. 2 die Ansicht einer Spule mit angelegten Feldbreiten;
Fig. 3 eine Feldbreite mit darin abgelegten Fäden;
Fig. 4 ein Diagramm mit dem Verlauf des Spulenverhältnisses über dem
Spulendurchmesser;
Fig. 5 ein Diagramm mit dem Verlauf der Changierfrequenz über dem
Spulendurchmesser.
In Fig. 1 und Fig. 2 ist gezeigt, wie der Spulendurchmesser D
gleichmäßig in eine Anzahl von Feldbreiten B aufgeteilt ist. Die
Feldbreite B ergibt sich dabei durch den Abstand zweier benachbart
abgelegter Fäden mit einem vorgegebenen Kreuzungsverhältnis. Hierbei
sind die Hubumkehrpunkte des Changierfadenführers mit den Ziffern 1 bis
5 gekennzeichnet. Wie bei der Abwicklung des Spulendurchmessers (Fig. 1)
gezeigt, wird somit der Umfang der Spule in einer Anzahl T
Feldbreiten B zerteilt. Hieraus ergibt sich der Zusammenhang D.π = T.B
bzw. für die Teilungszahl T = π.D/B. Die Fäden werden hierbei in der
Reihenfolge der Hubumkehrpunkte 1, 2, 3, 4, 5 auf dem Spulenumfang
nacheinander abgelegt. Bei fortschreitender Spulreise werden nun die
einzelnen Feldbreiten symmetrisch mit einer bestimmten Anzahl von Fäden
zu einer Lage aufgefüllt. Ein abgelegter Faden entspricht dabei dem
Fadenstück, das während eines Doppelhubes des Changierfadenführers auf
der Spule abgelegt wird.
Dieser Vorgang ist beispielhaft für die Feldbreite zwischen den
Umkehrpunkten 1 und 2 in Fig. 1 gezeigt. Das Auffüllen der Feldbreite
erfolgt jedoch symmetrisch. Nachdem alle Feldbreiten aufgefüllt sind, ist
eine komplette Lage mit konstantem Kreuzungsverhältnis gewickelt. Der
Durchmesser ist hierbei von D1 auf D2 (vgl. Fig. 3) angewachsen.
Um die Spulreise fortzuführen, wird nun der neu zu wickelnde
Spulendurchmesser wiederum in eine Mehrzahl von Feldbreiten aufgeteilt.
Sollte sich hierbei herausstellen, daß ein vorgegebener Grenzwert
überschritten wird, wird ein neues Kreuzungsverhältnis errechnet. Die
Changierfrequenz wird entsprechend sprunghaft zur Einstellung des neuen
Kreuzungsverhältnisses erhöht, und die Spulreise kann fortgesetzt werden.
Die Festlegung der neuen Feldbreite B2 kann nun wie folgt erfolgen:
In Fig. 2 ist hierzu eine Ansicht einer Spule gezeigt, die von einem Durchmesser D1 bereits auf einen Durchmesser Dx angewachsen ist. Der Durchmesser D1 ist in insgesamt fünf Feldbreiten Bx aufgeteilt, wobei hierbei die Feldbreite während der Spulreise konstant gehalten wurde. Somit ist B1 = Bx. Als Grenzwert bei der Auffüllung des Spulenumfangs in Feldbreiten ist hierbei die Änderung der Teilungszahl T anzusehen. Sobald die nächsthöhere ganzzahlige Teilungszahl ermittelt wird, was bei großen Spulendurchmessern fast bei jeder Lage erreicht wird, erfolgt ein Sprung in eine benachbarte Stufe mit neuem berechneten Kreuzungsverhältnis.
In Fig. 2 ist hierzu eine Ansicht einer Spule gezeigt, die von einem Durchmesser D1 bereits auf einen Durchmesser Dx angewachsen ist. Der Durchmesser D1 ist in insgesamt fünf Feldbreiten Bx aufgeteilt, wobei hierbei die Feldbreite während der Spulreise konstant gehalten wurde. Somit ist B1 = Bx. Als Grenzwert bei der Auffüllung des Spulenumfangs in Feldbreiten ist hierbei die Änderung der Teilungszahl T anzusehen. Sobald die nächsthöhere ganzzahlige Teilungszahl ermittelt wird, was bei großen Spulendurchmessern fast bei jeder Lage erreicht wird, erfolgt ein Sprung in eine benachbarte Stufe mit neuem berechneten Kreuzungsverhältnis.
Wie zuvor beschrieben wird bei dem Verfahren bei fortschreitender
Spulenreise die Feldbreite B mit einer bestimmten Anzahl von Fäden
gefüllt. In Fig. 3 ist hierzu ein weiteres Beispiel gezeigt, wobei die
Feldbreite B1 mit einer Anzahl von insgesamt neun Fäden (A=9)
aufgefüllt ist. Die Ablagebreite der Fäden ist gleich F. Um einen stabilen
Spulenaufbau zu erhalten, werden die Fäden innerhalb der Feldbreite B
mit einer bestimmten Überlappung zueinander abgelegt. Die Überlappung
Q kann hierbei zwischen den Extremen von völliger Überdeckung bis zu
keiner Überdeckung abgelegt werden. Die Überlappung Q kann hierbei
durch einen Quetschfaktor q bestimmt werden. Hierbei soll gelten, daß bei
einer vollständigen Überlappung der Fäden der Quetschfaktor q gleich null
ist und bei einer Ablage der Fäden ohne Überlappung der Quetschfaktor q
gleich 1 ist. Aus dieser Beziehung läßt sich die Bandbreite B aus der
Anzahl der abgelegten Fäden A, der Ablagebreite F und dem
Quetschfaktor q wie folgt berechnen:
B = A.q.F+F.
Hieraus ist zu entnehmen, daß bei einem konstanten Quetschfaktor die
Bandbreite mit der Anzahl der abgelegten Fäden proportional anwächst.
Eine minimal vorgegebene Anzahl von Fäden entspricht somit einer
Mindest-Bandbreite Bmin. Ebenso führt eine vorgegebene maximale Anzahl
von abgelegten Fäden zu einer nächstgrößten Feldbreite von Bmax.
In Fig. 3 ist gezeigt, daß die erste Lage auf dem Spulenumfang fertig
gewickelt ist, wobei in jeder Feldbreite neun Fäden mit einer Überlappung
abgelegt sind. Der neu zu wickelnde Spulendurchmesser führt nun bei
gleichbleibender Teilungszahl zu einer größeren Feldbreite B2. Die
Feldbreite B2 wird wiederum mit Fäden zu einer Lage aufgefüllt, wobei
die Anzahl der Fäden oder die Überlappung der Fäden verändert werden
muß, um die größere Feldbreite B2 zu einer Lage zu füllen.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren ist es wesentlich, daß das
Verhältnis von dem Spulenumfang zu der Feldbreite immer ein
ganzzahliges Vielfaches ergibt. Nur so ist gewährleistet, daß der
Spulenumfang gleichmäßig mit Fäden belegt werden kann. Es gilt somit
für die Teilungszahl T folgendes:
T = (D.π)/B = D.π/(A.q.F + F).
Für die ganzzahlige Teilungszahl gilt dann:
TZ = (int)T.
Die Kreuzspule wird nun innerhalb einer Stufe mit einem konstanten
Kreuzungswinkel gewickelt, bis alle Feldbreiten auf dem Umfang der
Spule mit der vorgegebenen Anzahl von Fäden gefüllt sind. Das
Spulverhältnis der Stufe KS ergibt sich somit aus folgender Beziehung:
KS = G + A/(A.TZ+1).
Hierbei ist G die aktuelle Kreuzungsgrundzahl, d. h. die Vorkommastelle
des momentanen Kreuzungsverhältnisses.
Ein abgelegter Faden ist hierbei das Fadenstück, das während eines
Doppelhubes der Changierung auf dem Spulenumfang abgelegt wird. Da
das Spulverhältnis, nämlich das Verhältnis zwischen der Spulendrehzahl zu
der Changierfrequenz bzw. Doppelhubfrequenz, innerhalb der Stufe
konstant ist, ist die Anzahl der Doppelhübe bis die Lage bzw. die
Feldbreiten auf dem Spulenumfang ausgefüllt ist bekannt. Es wird somit
nach (G.(TZ.A+1) + TZ) Doppelhüben mit einer neu zu wickelnden Lage
begonnen, um einen neuen Durchmesser zu wickeln. Bei Erreichen einer
neuen Lage kann nun wie folgt fortgefahren werden:
Das bisherige Kreuzungsverhältnis KS wird beibehalten. Die Feldbreite B und die Anzahl der abgelegten Fäden A bleiben in diesem Fall konstant. Für den Fall, daß der Durchmesserzuwachs eine Veränderung der Teilungszahl TZ nicht ermöglicht, wird automatisch der Quetschfaktor q vermindert. Damit wird die Überlappung der Fäden, die innerhalb der Feldbreite abgelegt werden, reduziert. Erst bei der Grenze Qmax < 1, d. h. keine Überlappung, wird mit einem festgelegten Qmin eine neue Teilung TZ und somit ein neuer KS-Wert berechnet. Der neue KS-Wert gibt das Kreuzungsverhältnis der nächsten Stufe an. Es erfolgt somit eine sprunghafte Erhöhung der Changierfrequenz, um bei konstanter Umfangs geschwindigkeit der Spule die Wicklung in einer Nachbarstufe mit verändertem Kräuselungsverhältnis zu wickeln.
Das bisherige Kreuzungsverhältnis KS wird beibehalten. Die Feldbreite B und die Anzahl der abgelegten Fäden A bleiben in diesem Fall konstant. Für den Fall, daß der Durchmesserzuwachs eine Veränderung der Teilungszahl TZ nicht ermöglicht, wird automatisch der Quetschfaktor q vermindert. Damit wird die Überlappung der Fäden, die innerhalb der Feldbreite abgelegt werden, reduziert. Erst bei der Grenze Qmax < 1, d. h. keine Überlappung, wird mit einem festgelegten Qmin eine neue Teilung TZ und somit ein neuer KS-Wert berechnet. Der neue KS-Wert gibt das Kreuzungsverhältnis der nächsten Stufe an. Es erfolgt somit eine sprunghafte Erhöhung der Changierfrequenz, um bei konstanter Umfangs geschwindigkeit der Spule die Wicklung in einer Nachbarstufe mit verändertem Kräuselungsverhältnis zu wickeln.
Der Beginn einer neuen Lage kann jedoch auch derart erfolgen, daß der
Quetschfaktor q, d. h. die Überlappung der Fäden innerhalb der Feldbreite
B, konstant bleibt. In diesem Fall wird die Anzahl der Fäden A, die
innerhalb der Feldbreite abgelegt werden, so vergrößert, daß der
gewachsene Durchmesser kompensiert wird und somit eine konstante
Teilung TZ beibehalten werden kann. Dies geschieht so lange, bis eine
maximale Anzahl von Fäden Amax erreicht ist. Dann wird mit einer
Mindestanzahl von abgelegten Fäden Tmin und somit aus einer
Mindestfeldbreite Bmin eine neue Teilung TZ aus dem zu wickelnden
Spulendurchmesser berechnet. Sodann wird das neue Kreuzungsverhältnis
berechnet und die Changierfrequenz entsprechend sprunghaft erhöht. Die
nächste Stufe kann dann gewickelt werden.
Bei größeren Spulendurchmessern ist es jedoch auch möglich, die Anzahl
der abgelegten Fäden A und die Überlappung Q konstant zu halten.
Hierbei ist Voraussetzung, daß der Spulendurchmesser mit einer großen
Anzahl von Feldbreiten aufgeteilt ist. Der Durchmesserzuwachs nach
Fertigstellung einer Lage auf dem Spulenumfang ergibt sodann wieder eine
neue ganzzahlige Teilungszahl TZ. Hieraus wird sodann das in der
benachbarten Stufe zu wickelnde Kreuzungsverhältnis berechnet und die
Changierfrequenz entsprechend erhöht.
Um die Ablaufeigenschaften der zu wickelnden Spule zu optimieren, ist es
jedoch auch von Vorteil, wenn während der gesamten Spulreise die
Kriterien zur Festlegung der Stufen gewechselt werden. Somit hat sich
herausgestellt, daß eine Spule mit veränderlichen Überlappungen im
Anfangsbereich und einer konstanten Überlappung im Bereich größerer
Durchmesser bessere Ablaufeigenschaften aufweist.
Fig. 4 zeigt ein typisches Changierdiagramm für eine Stufen-
Präzisionswicklung mit dem Spulendurchmesser D als Abszisse und der
Changiergeschwindigkeit C als Ordinate. Gezeigt ist, daß auf einer Hülse
von 100 mm Durchmesser eine Spule aus einem Faden gewickelt wird
mit einem Enddurchmesser von 450 mm. Da die Zuliefergeschwindigkeit
des Fadens zu der Spule konstant ist und aus diesem Grund die
Oberflächengeschwindigkeit der Spule trotz steigenden Durchmessers
konstant bleiben muß, nimmt die Drehzahl der Spulspindel im Verlaufe
der Spulreise hyperbolisch ab. Es ist nun weiterhin erforderlich, daß die
Fadenspannung des Fadens auf der Spule innerhalb gewisser Grenzen
bleibt, um einen ordnungsgemäßen Spulenaufbau zu bewirken. Aus diesem
Grunde muß die Changiergeschwindigkeit innerhalb vorgegebener Grenzen
bleiben. Hierzu ist in dem Diagramm in Fig. 4 eine Obergrenze OGC
und eine Untergrenze UGC eingetragen. In jeder Phase der Spulreise bzw.
des Durchmesseraufbaus ist ein bestimmtes Kreuzungsverhältnis KS
konstant vorgegeben. Ein konstantes Kreuzungsverhältnis K während einer
Aufwickelphase bedeutet, daß die Changiergeschwindigkeit proportional zur
Spindelgeschwindigkeit abnimmt. Diese Abnahme der
Changiergeschwindigkeit erfolgt nun so lange, bis eine neue Teilungszahl
berechnet wird. Die Schritte zur Ermittlung eines neuen
Kreuzungsverhältnisses werden mit einem programmierbaren Rechner
ermittelt. Diesem Rechner sind die Grenzen der Changiergeschwindigkeit
UGC und OGC eingegeben. Da die Anzahl der Doppelhübe
vorausbestimmbar ist, die zum Auffüllen einer Lage erforderlich ist, kann
der Rechner vorausbestimmen, inwieweit bei der Abnahme der
Changierfrequenz der untere Grenzwert erreicht wird. In dem Fall, daß
der untere Grenzwert überschritten würde, wird eine Korrektur durch
Veränderung der Überlappung oder Anzahl der abgelegten Fäden
vorgenommen. Am Ende einer Stufe wird die Changiergeschwindigkeit
sprunghaft erhöht. Bei dieser sprunghaften Erhöhung wird ein neues
Kreuzungsverhältnis KS berechnet, das kleiner ist als das zuvor gewickelte
Kreuzungsverhältnis.
In Fig. 5 ist hierzu ein Diagramm mit dem Spulendurchmesser D als
Abszisse und dem Kreuzungsverhältnis K als Ordinate gezeigt. Hierbei
ergibt sich entsprechend ein oberer Grenzwert des Kreuzungsverhältnisses
OGK, der sich aufgrund der begrenzten Changierfrequenz ergibt. Die
untere Grenze des Kreuzungsverhältnisses wird durch den noch zulässigen
zu wickelnden Kreuzungswinkel begrenzt. Somit ergibt sich, daß der obere
Grenzwert der Changierfrequenz eine konstante Größe ist. In dem
Diagramm aus Fig. 5 sind die jeweiligen Stufen, in denen der
Spulendurchmesser gewickelt wird, mit KS bezeichnet. Durch die
vielfachen Möglichkeiten zur Steuerung der Fadenablage kann jede
beliebige Stufung während der Spulreise eingestellt werden. Hierbei besteht
die Möglichkeit, eine Treppenkurve zu fahren, die annähernd einen
hyperbolischen Verlauf ermöglicht und somit ein annähernd konstanter
Kreuzungswinkel während der Aufwicklung beibehalten werden kann.
Hierzu ist eine hohe Anzahl von Stufen erforderlich, die durch eine
entsprechende Vorgabe einer kleinen Feldbreite sowie einer kleinen Anzahl
von abgelegten Fäden innerhalb der Feldbreite erreicht werden kann. Es
ist jedoch auch möglich, eine Treppenkurve mit möglichst wenigen Stufen
während der Spulreise zu erzeugen. In diesem Fall wird die gesamte
Bandbreite es zulässigen Kreuzungswinkels ausgenutzt.
Claims (9)
1. Verfahren zum Aufwickeln eines Fadens zu einer zylinderischen
Kreuzspule in einer Stufenpräzisionswicklung, bei welchem die
Changierfrequenz in mehreren Stufen mit jeweils einem vorbestimmten
Kreuzungsverhältnis (Verhältnis der Drehzahl der Kreuzspule zu der
Changierfrequenz) laufend proportional zur Drehzahl der Kreuzspule
vermindert wird und bei welchem die Changierfrequenz beim
Übergang von einer Stufe zu benachbarten Stufe auf eine höhere
Changierfrequenz mit dem vorbestimmten Kreuzungsverhältnis der
benachbarten Stufe erhöht wird,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Spulendurchmesser (D) in einer der Stufen in folgenden Schritten gewickelt wird:
dadurch gekennzeichnet, daß
der Spulendurchmesser (D) in einer der Stufen in folgenden Schritten gewickelt wird:
- a) Mehrere jeweils den Abstand zwischen zwei benachbart abgelegten Fäden definierende Felder mit konstanter Breite (Feldbreiten) (B1) werden symmetrisch hintereinander auf den momentan gewickelte Spulenumfang (π.D) angelegt, so daß sich eine ganzzahlige Teilungszahl T = D.π/B1 ergibt.
- b) Jede Feldbreite (B1) wird mit einer vorgegebenen Anzahl von abgelegten Fäden (A) mit vorgegebener Überlappung (Q) zu einer Lage ausgefüllt.
- c) Vor Beginn einer neuen Lage wird der neu entstehenden Spulen durchmesser durch Wiederholung des Schrittes a) am Umfang in mehreren neu festgelegte Feldbreiten (B2) aufgeteilt.
- d) Wird beim Festlegen der Feldbreite (B2) ein bestimmter Grenzwert erreicht, wird ein neues Kreuzungsverhältnis des neu entstehendem Spulendurchmesser berechnet und nach Erhöhung der Changierfrequenz in der benachbarten Stufe gewickelt.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Grenzwert durch die nächsthöhere ganzzahlige Teilungszahl (T)
des neu entstehenden Spulendurchmessers bestimmt ist.
3. Verfahren nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Feldbreite konstant bleibt (B1 = B2) bei veränderter oder
unveränderter Anzahl von abgelegten Fäden (A) und Überlappung (Q).
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Grenzwert durch eine maximale Anzahl von abgelegten Fäden
(Amax) bestimmt ist, die innerhalb einer Feldbreite (Bmax) mit
konstanter Überlappung (Q) abgelegt werden kann.
5. Verfahren nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
eine minimale Anzahl von Fäden (Amin) vorgegeben wird, um eine
neue Teilungszahl (T) aus dem neu entstehendem Spulendurchmesser
und einer Feldbreite (Bmin) zu bestimmen.
6. Verfahren nach einem der Anspruch 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Grenzwert durch eine maximale Überlappung (Qmax) bestimmt ist,
die sich bei einer konstanten Anzahl von Fäden (A) innerhalb einer
konstanten Feldbreite (B1 = B2) ergibt.
7. Verfahren nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
eine minimale Überlappung (Qmin) vorgegeben wird, um eine neue
Teilungszahl (T) aus dem neu entstehendem Spulendurchmesser und
der Feldbreite (B1) zu bestimmen.
8. Verfahren nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Überlappung (Q) kleiner ist als eine Ablagebreite (F) des Fadens,
vorzugsweise im Wertebereich zwischen 0 und 0,5.F liegt.
9. Verfahren nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Changierfrequenz innerhalb einer vorgegebenen Obergrenze und
einer vorgegebenen Untergrenze geändert wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19817111A DE19817111A1 (de) | 1997-04-24 | 1998-04-17 | Verfahren zum Aufwickeln eines Fadens zu einer zylindrischen Kreuzspule |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19717247 | 1997-04-24 | ||
| DE19817111A DE19817111A1 (de) | 1997-04-24 | 1998-04-17 | Verfahren zum Aufwickeln eines Fadens zu einer zylindrischen Kreuzspule |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19817111A1 true DE19817111A1 (de) | 1998-11-05 |
Family
ID=7827566
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19817111A Withdrawn DE19817111A1 (de) | 1997-04-24 | 1998-04-17 | Verfahren zum Aufwickeln eines Fadens zu einer zylindrischen Kreuzspule |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US6027060A (de) |
| KR (1) | KR19980081696A (de) |
| CN (1) | CN1082019C (de) |
| DE (1) | DE19817111A1 (de) |
| TW (1) | TW359661B (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1506933A1 (de) * | 2003-08-13 | 2005-02-16 | Murata Kikai Kabushiki Kaisha | Verfahren und Vorrichtung zur Vermeidung von Bildwicklungen |
| DE10033015B4 (de) * | 2000-04-20 | 2011-01-13 | Oerlikon Textile Gmbh & Co. Kg | Verfahren zum Herstellen einer Kreuzspule und Kreuzspule |
| CN102431837A (zh) * | 2011-08-29 | 2012-05-02 | 北京良辰科技发展有限公司 | 丝饼的多级精密卷绕方法 |
| DE10015933B4 (de) * | 2000-03-30 | 2015-09-03 | Saurer Germany Gmbh & Co. Kg | Verfahren zum Herstellen einer Stufenpräzisionswicklung |
| CN113526232A (zh) * | 2020-04-22 | 2021-10-22 | 汉扎股份有限公司 | 用于在卷绕筒管时对纱线高精度地垫放纱线的方法 |
Families Citing this family (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| ITMI20010682A1 (it) * | 2000-04-20 | 2002-09-30 | Schlafhorst & Co W | Procedimento per produrre una bobina incrociata e bobina incrociata ottenuta con esso |
| AT502782B1 (de) † | 2003-05-19 | 2008-07-15 | Starlinger & Co Gmbh | Bandaufwickelverfahren |
| CN101511715B (zh) * | 2006-09-06 | 2012-06-06 | 三菱丽阳株式会社 | 碳纤维卷装以及其制造方法 |
| SI22124A (sl) * | 2006-12-07 | 2007-04-30 | Danilo Jaksic | Metoda precizijskega navijanja tekstilne preje na navitke z veckratnim spreminjanjem navijalnega razmerja znotraj enega ciklusa navijanja |
| US7802749B2 (en) | 2007-01-19 | 2010-09-28 | Automated Creel Systems, Inc. | Creel magazine supply system and method |
| US9751717B2 (en) * | 2010-04-07 | 2017-09-05 | Dsm Ip Assets B.V. | Package with high young's modulus yarn and method for winding the yarn package |
| DE102012023559A1 (de) * | 2012-12-01 | 2014-06-05 | Saurer Germany Gmbh & Co. Kg | Verfahren zur Herstellung einer als Kreuzspule ausgebildeten Färbespule |
Family Cites Families (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4296899A (en) * | 1977-06-30 | 1981-10-27 | The Boeing Company | Apparatus and method for manufacturing laminar flow control aircraft structure |
| DE3049573A1 (de) * | 1980-12-31 | 1982-07-29 | Fritjof Dipl.-Ing. Dr.-Ing. 6233 Kelkheim Maag | Vorrichtung zur herstellung von garnspulen |
| US4504021A (en) * | 1982-03-20 | 1985-03-12 | Barmag Barmer Maschinenfabrik Ag | Ribbon free wound yarn package and method and apparatus for producing the same |
| US4504024A (en) * | 1982-05-11 | 1985-03-12 | Barmag Barmer Maschinenfabrik Ag | Method and apparatus for producing ribbon free wound yarn package |
| CN1005029B (zh) * | 1985-03-05 | 1989-08-23 | 巴马格·巴默机器制造股份公司 | 卷绕方法 |
| EP0195325B1 (de) * | 1985-03-11 | 1988-09-07 | B a r m a g AG | Aufwickelverfahren |
| JPS62290682A (ja) * | 1986-06-03 | 1987-12-17 | Teijin Seiki Co Ltd | トラバ−ス装置 |
| IT1227912B (it) * | 1988-12-23 | 1991-05-14 | Savio Spa | Procedimento ed apparecchio per pilotare la distribuzione del filo sull'impacco in formazione in un gruppo di raccolta per fili sintetici |
| US5348238A (en) * | 1991-07-30 | 1994-09-20 | Murata Kikai Kabushiki Kaisha | Doubler winder |
| DE4223271C1 (de) * | 1992-07-17 | 1993-06-24 | Neumag - Neumuenstersche Maschinen- Und Anlagenbau Gmbh, 2350 Neumuenster, De |
-
1998
- 1998-04-17 TW TW087105913A patent/TW359661B/zh active
- 1998-04-17 DE DE19817111A patent/DE19817111A1/de not_active Withdrawn
- 1998-04-23 CN CN98107410A patent/CN1082019C/zh not_active Expired - Fee Related
- 1998-04-23 US US09/065,779 patent/US6027060A/en not_active Expired - Fee Related
- 1998-04-24 KR KR1019980014669A patent/KR19980081696A/ko not_active Withdrawn
Cited By (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10015933B4 (de) * | 2000-03-30 | 2015-09-03 | Saurer Germany Gmbh & Co. Kg | Verfahren zum Herstellen einer Stufenpräzisionswicklung |
| DE10033015B4 (de) * | 2000-04-20 | 2011-01-13 | Oerlikon Textile Gmbh & Co. Kg | Verfahren zum Herstellen einer Kreuzspule und Kreuzspule |
| EP1506933A1 (de) * | 2003-08-13 | 2005-02-16 | Murata Kikai Kabushiki Kaisha | Verfahren und Vorrichtung zur Vermeidung von Bildwicklungen |
| CN102431837A (zh) * | 2011-08-29 | 2012-05-02 | 北京良辰科技发展有限公司 | 丝饼的多级精密卷绕方法 |
| CN102431837B (zh) * | 2011-08-29 | 2013-06-19 | 北京银河昊星电气技术有限公司 | 丝饼的多级精密卷绕方法 |
| CN113526232A (zh) * | 2020-04-22 | 2021-10-22 | 汉扎股份有限公司 | 用于在卷绕筒管时对纱线高精度地垫放纱线的方法 |
| EP3901076A1 (de) | 2020-04-22 | 2021-10-27 | HANZA GmbH | Verfahren zur hochpräzisen fadenablage eines fadens beim wickeln einer spule |
| DE102020110999A1 (de) | 2020-04-22 | 2021-10-28 | Hanza Gmbh | Verfahren zur hochpräzisen Fadenablage eines Fadens beim Wickeln einer Spule |
| DE102020110999B4 (de) | 2020-04-22 | 2021-11-11 | Hanza Gmbh | Verfahren zur hochpräzisen Fadenablage eines Fadens beim Wickeln einer Spule |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| TW359661B (en) | 1999-06-01 |
| CN1198396A (zh) | 1998-11-11 |
| KR19980081696A (ko) | 1998-11-25 |
| US6027060A (en) | 2000-02-22 |
| CN1082019C (zh) | 2002-04-03 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE68907875T2 (de) | Verfahren zum Kontrollieren der Fadenführung auf einem Wickel in einer Aufspulvorrichtung für synthetische Fäden. | |
| EP0195325B1 (de) | Aufwickelverfahren | |
| EP0256411B1 (de) | Verfahren zum Aufwickeln von Fäden | |
| EP0237892A1 (de) | Verfahren und Einrichtung zum Umspulen eines Fadens | |
| DD297944A5 (de) | Vorrichtung zur herstellung eines spulenlosen gebindes | |
| DE19817111A1 (de) | Verfahren zum Aufwickeln eines Fadens zu einer zylindrischen Kreuzspule | |
| EP0578966B1 (de) | Verfahren zum Aufspulen eines Fadens in gestufter Präzisionswicklung | |
| EP0256383B1 (de) | Verfahren zum Aufwickeln von Fäden | |
| DE3401530A1 (de) | Praezisionsspule, sowie verfahren und vorrichtung zu deren herstellung | |
| EP1625091A1 (de) | Bandaufwickelverfahren | |
| DE10015933B4 (de) | Verfahren zum Herstellen einer Stufenpräzisionswicklung | |
| DE102015009191A1 (de) | Verfahren zur Herstellung einer Kreuzspule | |
| DE10342266B4 (de) | Verfahren zum Herstellen einer Kreuzspule | |
| EP0093258B1 (de) | Verfahren zur Spiegelstörung beim Aufwickeln eines Fadens in wilder Wicklung | |
| EP0710616A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Aufspulen von Fäden | |
| EP1514824B1 (de) | Kreuzspule und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| EP1379462A1 (de) | Verfahren zum betrieb einer fadenaufwindenden maschine und spulvorrichtung dazu | |
| DE3918846C2 (de) | ||
| WO2007057109A1 (de) | Verfahren zur vermeidung von bildwicklungen | |
| DE4112768A1 (de) | Verfahren zum wickeln von kreuzspulen | |
| EP0486896B1 (de) | Verfahren zum Aufspulen eines Fadens in gestufter Präzisionswicklung | |
| DE3210244A1 (de) | Verfahren zur spiegelstoerung beim aufwickeln eines fadens in wilder wicklung | |
| EP0349939A2 (de) | Verfahren zum Spulenwechsel | |
| WO2001028907A2 (de) | Verfahren und vorrichtung zum aufwickeln eines fadens auf eine spule | |
| EP0483617B1 (de) | Verfahren zur Herstellung einer Garnspule |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: SAURER GMBH & CO. KG, 41069 MOENCHENGLADBACH, DE |
|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |