DE19805441A1 - Gerät und Verfahren für den Hochgeschwindigkeits-Datentransfer über Telefoniekanäle in einer Kabeldatenübertragungslandschaft - Google Patents
Gerät und Verfahren für den Hochgeschwindigkeits-Datentransfer über Telefoniekanäle in einer KabeldatenübertragungslandschaftInfo
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Description
Diese Erfindung betrifft im allgemeinen Daten-, Bild- und
Multimedia-Datenübertragungssysteme und im besonderen ein Ge
rät und Verfahren für den Hochgeschwindigkeits-Datentransfer
über Telefoniekanäle in einer Kabeldatenübertragungsland
schaft
Mit dem Aufkommen von Multimedia-Datenübertragungen sind Te
lekommunikation und Datenübertragung in steigendem Maße kom
plex geworden. Multimedia-Datenübertragungsanwendungen zum
Beispiel wie die Echtzeitübertragung von digital kodierten
Bildern, Sprache und anderen Datenformen können neue Formen
und Systeme für derartige Datenübertragungen und Telekommuni
kationen erfordern. Ein derartiges neues Datenübertragungssy
stem ist das CableComm-System, das kürzlich von Motorola,
Inc. entwickelt worden ist. Im Cablecomm-System wird ein op
tisches Hybridfaser- und Koaxialkabel ("HFC") verwendet, um
eine beträchtliche Bandbreite über vorhandene Kabelleitungen
zu Unterstationen oder Geräten wie individuellen Teilnehmer
zugriffseinheiten (als Multimediazugriffsgeräte bezeichnet)
bereitzustellen, die mit einem oder mehreren Telefonen, Bild
telefonen und/oder Personalcomputern, Arbeitsstationen und
anderen Datenendgeräten ("DTE") zum Beispiel in Haushalten
verbunden sind, die eine neue oder bereits vorhandene Kabel
fernseheignung besitzen. Diese Koaxialkabel sind weiter über
optische Faserkabel mit einer Zentralstelle verbunden, die
zentralisierte Haupt- (oder "Kopfstellen-") Steuereinheiten
oder Stationen hat, die eine Empfangs- und Sendefähigkeit be
sitzen. Eine derartige Hauptstellenausrüstung kann mit jeder
Vielzahl von Netzwerken oder anderen Informationsquellen vom
Internet, verschiedenen On-Line-Diensten, Telefonnetzwerken,
mit Bild/Spielfilm-Teilnehmerdiensten verbunden sein. Mit dem
CableComm-System können digitale Daten, Sprache, Bilder und
andere Multimediadaten sowohl in der Abwärtsstromrichtung,
von der Hauptstation oder der Steuereinheit (die mit einem
Netzwerk verbunden ist) zur Unterstation eines individuellen
Nutzers (Teilnehmerzugriffseinheit) als auch in der Auf
wärtsstromrichtung von der Unterstation zur Hauptstation (und
zu einem Netzwerk) übertragen werden.
In dieser Kabellandschaft bleibt ein Bedarf nach einem Gerät
und Verfahren für den Hochgeschwindigkeits-Datentransfer
nicht nur innerhalb der Kabellandschaft, sondern auch in ei
ner Gesamtlandschaft, die Medien nach dem Stand der Technik
einschließt wie analoge Telefonleitungen und digitale Tele
fonleitungen. Außerdem ist mit dem Aufkommen von Hochge
schwindigkeits- aber asymmetrischen analogen Modems ein Be
darf nach einem Gerät und Verfahren geblieben, um den Hochge
schwindigkeits-Datentransfer symmetrisch, und zwar sowohl in
der Aufwärtsstrom- als auch in der Abwärtsstromrichtung zu
gewährleisten.
Fig. 1 ist ein Blockschaltbild, das ein Datenübertragungssy
stem in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung
erläutert.
Fig. 2 ist ein Blockschaltbild, das eine Hauptstation in
Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung erläu
tert.
Fig. 3 ist ein Blockschaltbild, das ein Multimediazugriffsge
rät in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung
erläutert.
Fig. 4 ist ein detailliertes Blockschaltbild, das eine bevor
zugte Ausführung eines Multimediazugriffsgeräts in
Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung erläu
tert.
Fig. 5 ist ein Flußdiagramm, das ein Verfahren zum Hochge
schwindigkeits-Datentransfer über Telefoniekanäle in
einer Kabeldatenübertragungslandschaft in Übereinstim
mung mit der vorliegenden Erfindung erläutert.
Wie oben erwähnt, besteht ein Bedarf nach einem Gerät und
Verfahren für den Hochgeschwindigkeits-Datentransfer nicht
nur in einer Kabellandschaft, sondern auch in einer Gesamt
landschaft, die Medien nach dem Stand der Technik wie analoge
Telefonleitungen und digitale Telefonleitungen einschließt.
Außerdem ist mit dem Aufkommen von Hochgeschwindigkeits- aber
asymmetrischen analogen Modems ein Bedarf nach einem Gerät
und Verfahren geblieben, um den Hochgeschwindigkeits-Daten
transfer symmetrisch, und zwar sowohl in der Aufwärtsstrom-
als auch in der Abwärtsstromrichtung zu gewährleisten. Das
Gerät und Verfahren der vorliegenden Erfindung erfüllt diese
Bedürfnisse, indem es den symmetrischen Hochgeschwindigkeits-
Datentransfer gewährleistet, der auch zur Datenübertragung in
einer Vielzahl von Landschaften in der Lage ist, einschließ
lich Kabel-, digitaler Telefonie- und analoger Telefonieland
schaften.
Fig. 1 ist ein Blockschaltbild eines Datenübertragungssystems
(oder Systemarchitektur) 100 in Übereinstimmung mit der vor
liegenden Erfindung. Der CableComm-Anteil des Datenübertra
gungssystems 100 besteht in einer Hauptstation (oder Gerät)
105, die über einen Datenübertragungskanal 103 an ein oder
mehrere Multimediazugriffsgeräte ("MAAs", auch als Untersta
tionen bezeichnet) 110 gekoppelt ist, wobei die Hauptstation
105 über einen Netzwerkschalter 135 (auch als ein lokaler di
gitaler Schalter bezeichnet) einer Zentralstelle 102 an ein
Netzwerk 160 gekoppelt (oder koppelbar) ist. In der bevorzug
ten Ausführung ist das Multimediazugriffsgerät 110 (in Fig. 3
erläutert) als Multimediazugriffsgerät 200 (in Fig. 5 erläu
tert) ausgeführt und die Bezugnahme auf jede der verschiede
nen Ausführungen der Multimediazugriffsgeräte 110 oder 200
sollte verstanden werden, daß sie die anderen Ausführungen
und ihre gleichwertigen Ausführungen einschließt. Wie oben
angezeigt, ist in der bevorzugten CableComm-Ausführung der
Datenübertragungskanal 103 ein Hybridfaserkoaxialkabel (HFC).
Andere, Nicht-CableComm-Anteile des Systems 100 sind in der
Technik bekannt wie analoge Datenübertragungsgeräte ("ACDs")
115 (wie POTS-Telefone oder analoge Modems), die zur Daten
übertragung mit dem Netzwerk 160 über eine analoge Telefonie
leitung 117, die mit einer Leitungsanschlußleiterplatte (oder
einem anderen Analog-Typ Schalter) 137 in einer Zentralstelle
102 verbunden ist, gekoppelt sind (wobei POTS "herkömmlichen
drahtgebundenen Telefoniedienst" bezeichnet); und digitale
Datenübertragungsgeräte ("DCDs") 122 (wie ISDN-Telefone und
ISDN-Anschlußadapter), die zur Datenübertragung mit dem Netz
werk 160 über die digitale Telefonieleitung 119 mit dem
lokalen digitalen Schalter 135 in einer Zentralstelle 102
verbunden sind. Typischerweise ist die Datenübertragung in
derartigen Nicht-CableComm-Anteilen nach dem Stand der Tech
nik digital, außer den Digital/Analog- (D/A) und Ana
log/Digital- (A/D) Umwandlungen auf der Leitungsanschlußlei
terplatte 137 zum analogen Senden und Empfangen über die ana
loge Telefonieleitung 117 zu und von den verschiedenen analo
gen Datenübertragungsgeräten 115.
Der CableComm-Anteil des Datenübertragungssystems 100 gewähr
leistet Datenübertragungsleistungen wie Telefonie, Bildkonfe
renzschaltung, Datennetzwerkschaltung und Übertragung, Unter
nehmensnetzwerkschaltung und Meßwertübertragung, indem das
Netzwerk 160 verwendet wird und durch die Bereitstellung von
anderen Diensten wie Kabelfernsehen ("CATV") und anderen
Diensten, die CATV und andere Dienstinfrastrukturen 112 nut
zen. Die Hauptstation 105, die mit Bezugnahme auf Fig. 2 un
ten genauer beschrieben wird, ist vorzugsweise ein geteiltes
(oder gruppiertes) Gerät an einer zentralen Stelle und ge
währleistet Dienste für viele Teilnehmer oder andere Nutzer.
Die Multimediazugriffsgeräte 110 und 200, die unten genauer
mit Bezugnahme auf die Fig. 3 und 4 beschrieben werden,
befinden sich vorzugsweise innerhalb oder in der Nähe des Ge
bäudes eines Nutzers und können an Telefone, Personalcompu
ter, Bildanzeigen, Videokameras, Multimedia-Ausrüstungen usw.
gekoppelt sein. In der bevorzugten Ausführung ist der Daten
übertragungskanal 103 ein Hybridfaserkoaxialkabel ("HFC"),
das zu Hochkapazitätsdatenübertragungen (oder Datenübertra
gungen mit großer Bandbreite) in der Lage ist, die zwischen
den verschiedenen Unterstationen (MAAs) 110 und dem Netzwerk
160 erfolgen können. Das Netzwerk 160 kann zum Beispiel ein
Öffentliches Fernsprechwählnetzwerk ("PSTN") oder ein Digita
les Netzwerk für Integrierte Dienste ("ISDN") sein, oder jede
Kombination aus derartigen vorhandenen oder zukünftigen Da
tenfernübertragungsnetzwerken.
Wie unten genauer erläutert wird, erfolgt eine Datenübertra
gung zwischen der Hauptstation 105 und dem Multimediazu
griffsgerät 110, indem ein erstes Protokoll (oder Modula
tionsmodus) verwendet wird wie das CACS-Protokoll (unten er
läutert), das in der bevorzugten Ausführung verwendet wird,
oder ein anderes Zeitmehrfachzugriff- ("TDMA") Protokoll. In
der Hauptstation 105 wird jede Information oder jedes Signal,
die zu oder von einer Unterstation (MAA) 110 übertragen wird,
durch die Verwendung einer geeigneten Anpassungsfunktion in
ein zweites Protokollsignal umgewandelt, in ein Signal, das
eine Form hat, die zur Übertragung über einen speziellen
Netzwerktyp geeignet ist, wie ein analoges Signal für die
Übertragung über den PSTN-Anteil des Netzwerks 160, ein ISDN-
Protokollsignal für die Übertragung über einen ISDN-Netzwerk
anteil des Netzwerks 160 oder ein IP-Paketsignal zur Übertra
gung über einen paketgestützten Anteil des Netzwerks 160. Die
einzige Anforderung an den Typ des ersten Protokolls, das
zwischen der Hauptstation 105 und den Multimediazugriffsgerä
ten 110 verwendet wird, ist, daß das erste Protokoll eine
ausreichend große Kapazität haben sollte, um im Echtzeitbe
trieb mit anderen Protokollen zusammenzuwirken, die von ver
schiedenen Netzwerken wie dem Netzwerk 160 verwendet werden
können, wie ISDN-, T1- oder E1-Protokolle, die bei Bitraten
von 64 kbps (Kilobit pro Sekunde), 128 kbps, 1,54 Mbps, 2,048
Mbps oder größer arbeiten. Vorzugsweise sollte das erste Pro
tokoll die Bündelung oder gemeinsame Nutzung von anwendbaren
Kanälen gewährleisten (auch als Mehrfachzugriff bezeichnet),
um eine hocheffektive Datenübertragung sowohl für leitungs
vermittelte (oder reservierte Bandbreite) Übertragungen als
auch für paketgestützte (diskontinuierliche oder variable
Bandbreite) Übertragungen zu gewährleisten. Während das be
vorzugte erste Protokoll das CACS-Protokoll ist, werden Fach
leute folglich verstehen, daß unzählig viele andere
gleichwertige Protokolle und Modulationsmodi ebenfalls ver
wendet werden können.
Fig. 2 ist ein Blockschaltbild, das eine Hauptstation 105 in
Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung erläutert.
Eine Hauptstation 105, die auch als Kopfstellengerät bezeich
net wird, enthält eine Steuereinheit, die in der bevorzugten
Ausführung als eine Kabelsteuereinheit ("CCU") 155 bezeichnet
wird, eine Netzwerkschnittstelle 130 und kann ebenfalls einen
Kombinierer 104 enthalten, der an die CATV-Bilddiensteinfra
struktur 112 koppelbar ist. Die CCU 155 besteht aus einer Da
tenübertragungssteuereinheit 145 und einem Sendeempfänger 120
oder vorzugsweise einer Reihe von Sendeempfängern 120, die in
der bevorzugten Ausführung auch als Kabelport-Sendeempfänger-
("CPX") Leiterplatten bezeichnet werden. Die Datenübertra
gungssteuereinheit 145 hat vorzugsweise die Form einer Pro
zessoranordnung, die unten genauer erläutert wird. Die Daten
übertragungssteuereinheit 145 sendet und empfängt Netzwerk-
(oder andere Industrie-) Standardsignale wie zeitmultiple
xierte ("TDM") digitale Signale über die Netzwerkschnitt
stelle 130 an und von einem lokalen digitalen Schalter
("LDS") 135, der dann wieder mit dem Rest des Netzwerks 160
verbindet (in Fig. 1 erläutert). Die Datenübertragungssteuer
einheit 145 kann ebenfalls IP- (oder andere Industrie-) Stan
dard paketgestützte Signale senden und empfangen wie Inter
netpakete, Rahmenleitungspakete, X.25-Pakete, ATM-
(asynchroner Transfermodus) Pakete. In der bevorzugten Aus
führung werden in der Datenübertragungssteuereinheit 145 an
kommende (empfangene) Signale, die auch TDM-Zeitabschnitte
haben können, die untereinander ausgetauscht sind, in ein in
ternes Signalisierungsformat wie ein erstes Protokollformat
umgewandelt, und werden dann zu den Sendeempfängern 120 ge
leitet. Die Sendeempfänger 120 setzen die empfangenen Signale
auf Frequenzen um (z. B. Hochfrequenzen ("RF")), die für den
Datenübertragungskanal 103 und das erste Protokoll geeignet
sind, wie Hochfrequenzen, die mit Kabelfernseh- (CATV) Netz
werken kompatibel sind. Umgekehrt empfangen die
Sendeempfänger 120 auch erste Protokollsignale, die von den
Multimediazugriffsgeräten 110 über den Datenübertragungskanal
103 übertragen werden, demodulieren diese Signale und wandeln
diese ersten Protokollsignale mit Hilfe der Datenübertra
gungssteuereinheit 145 in eine Form um, die für die Übertra
gung über das Netzwerk 160 geeignet ist. Wie unten genauer
erläutert wird, gewährleistet die Hauptstation 105 durch
Zeitabschnitts- und Frequenzverwaltungsverfahren die Konzen
tration der Möglichkeiten des Netzwerks 160.
Wie oben erwähnt benutzt die Signalisierung zwischen den
Hauptstationen 105 und den MAAs 110 (über den Datenübertra
gungskanal 103) in der bevorzugten Ausführung ein erstes Pro
tokoll, bezeichnet als "CACS" (für Cable Access Signaling-Ka
belzugriffsignalisierung) für die Übertragung und den Empfang
von Daten wie Sprache, Bildern, Computerdatensätzen und Pro
grammen, Multimedia-Anwendungen und anderen Informationen
(gemeinsam als Daten bezeichnet). CACS ist ein mehrschichti
ges Protokoll, das aus einer Vielzahl von 768 kbps P/4-DQPSK-
(Differential Quadratur Phasenverschiebungsverschlüsselung)
modulierten RF-Trägern besteht, die im Abwärtsstrompfad (von
der Hauptstation 105 zu einem Multimediazugriffsgerät 110)
TDM-Rahmung und im Aufwärtsstrompfad (zur Hauptstation 105
von einem Multimediazugriffsgerät 110) TDMA
(Zeitmehrfachzugriff) verwenden. In der bevorzugten Ausfüh
rung unterstützt jeder CACS-Träger (Trägerfrequenz oder Mit
telfrequenz) bis zu acht Zeitabschnitte der individuell
adressierbaren Nutzerdatenpakete, wobei jedes Paket 160 Bit
Nutzerdaten (die "Nutzlast") plus Synchronisations-, Adress-
und Fehlerkorrekturinformationen enthält. Die bevorzugte
CACS-Rahmenrate beträgt 400 Rahmen pro Sekunde, die einen
Netto-Nutzerdatendurchsatz von 64 kbps (Kilobit pro Sekunde)
für jeden zugewiesenen Zeitabschnitt gewährleistet. Zeitab
schnitte können auch verkettet oder anderweitig kombiniert
sein, um noch größere Datenraten zu gewährleisten, zum Bei
spiel bis zu 512 kbps pro Träger, wenn alle acht Zeitab
schnitte eines RF-Trägers einem einzelnen Nutzer zugewiesen
sind oder höhere Datenraten, wenn zusätzliche RF-Träger ver
wendet werden.
Folglich können N×64 kbps-Dienste durch das CACS-Protokoll
unterstützt werden, wobei N die Anzahl der zugewiesenen Zeit
abschnitte ist. Im Fall der Anschlußfähigkeit für normale Te
lefonie, gewöhnlicherweise als POTS bekannt, wird ein einzel
ner Zeitabschnitt benutzt, in dem digitale PCM-
(impulskodemodulierte) Tonsignalmuster in der Nutzlast des
CACS-Zeitabschnitts transportiert werden. Im Fall von Dien
sten mit höheren Raten wie Grundraten-ISDN (zwei 64 kbps B-
Kanäle plus ein 16 kbps D-Kanal) werden zwei oder mehr Zeit
abschnitte benutzt, um die Nutzer- (Träger-) Daten zu trans
portieren. Für Bildkonferenzschaltungs- und Telefoniedienst
können komprimierte digitale Ton- und Bildsignale von einem
bis mehreren Zeitabschnitten pro Träger (z. B. 8 Zeitab
schnitte pro Träger) belegen, abhängig vom Verfahren der Kom
primierung, das verwendet wird, und von der gewünschten Qua
lität des Dienstes.
Auch in der bevorzugten Ausführung belegen die modulierten
CACS-RF-Träger eine Bandbreite von 600 kHz und können überall
innerhalb des Abwärtsstrom- und Aufwärtsstromfrequenzbandes
des Dienstleistungsanbieters zugewiesen sein. In Nordamerika
nischen Haushalts-CATV-Systemen zum Beispiel ist das Ab
wärtsstromband von 50 bis 750 MHz angesiedelt, wobei ein Auf
wärtsstromband von 5 bis 40 MHz angesiedelt ist. Bezugnehmend
auf Fig. 2, empfangen die Sendeempfänger 120 für Übertragun
gen zu Multimediazugriffsgeräten 110 in den Nutzergebäuden
von der Datenübertragungssteuereinheit 145 einen TDM-Daten
strom und erzeugt CACS-Rahmen von acht Zeitabschnitten
gemeinsam mit den damit verbundenen Zusatzsignalisierungsin
formationen (einschließlich Fehlersteuerdaten), was in einem
768 kbps-Datenstrom resultiert. Der Datenstrom wird dann in
ein P/4-DQPSK-Signal umgewandelt, welches dann wieder in der
Frequenz vom Basisband zu einem RF-Träger innerhalb des CATV-
Abwärtsstrombandes (oder anderes Abwärtsstromband, das für
die Benutzung auf einem HFC- oder anderen Datenübertragungs
medium geeignet ist) aufwärtsgewandelt wird. Dieses P/4-DQPSK-Signal
kann dann wahlweise mit anderen Signalen (wie
Bildsignalen) von der CATV- oder einer anderen Diensteinfra
struktur 112 kombiniert werden (im Kombinierer 104 der Haupt
station 105) und über den Datenübertragungskanal 103 übertra
gen werden.
Auf der Empfängerseite, wie es unten genauer erläutert wird,
wandelt das Multimediazugriffsgerät 110 den CACS-Träger ab
wärts zum Basisband und demoduliert das P/4-DQPSK-Signal, was
in Empfangs-CACS-Rahmen resultiert. Die Zeitabschnittsinfor
mationen (d. h. die Daten in der Nutzlast) werden dann aus den
CACS-Rahmen herausgezogen und im Fall von Telefonie (ein
POTS-Ruf) an einen Ton-Kodierer/Dekodierer übertragen oder im
Fall eines Bildkonferenzrufs oder Sitzung an ein Ton/Bild-
Komprimierungs- und Dekomprimierungs-Teilsystem übertragen
oder im Fall von anderen Datenübertragungen zu einer Prozes
soranordnung oder einem Modem-Teilsystem übertragen. Umge
kehrt werden für Aufwärtsstromübertragungen Sprache, Bilder
bzw. andere Daten, die von einem Ton-Kodierer/Dekodierer oder
von einem Ton/Bild-Komprimierungs- und Dekomprimierungs-Teil
system oder einer Prozessoranordnung stammen, in CACS-Proto
kollformatierte TDMA-Pakete gepackt. Die TDMA-Datenpakete
werden dann in ein P/4-DQPSK-Signal umgewandelt, zu einem RF-
Träger aufwärtsgewandelt und in den Aufwärtsstrompfad auf dem
Datenübertragungskanal 103 eingespeist. Einer der Sende
empfänger 120 empfängt dann wieder das Aufwärtsstromsignal
von einem Multimediazugriffsgerät 110, wandelt das RF-Signal
abwärts zum Basisband und demoduliert das P/4-DQPSK-Signal,
was in einem Empfangs-TDMA-Datenpaket resultiert. Die Nut
zerdaten werden dann aus dem Paket herausgezogen und zur Da
tenübertragungssteuereinheit 145 übertragen, die die Nut
zerdaten in ein geeignetes Netzwerksignal (analog oder digi
tal), das im allgemeinen als ein zweites Protokollsignal be
zeichnet wird, neu formatiert und das zweite Protokollsignal
über die Netzwerkschnittstelle 130 (über den lokalen digita
len Schalter 135) zum Netzwerk 160 überträgt.
In der bevorzugten Ausführung besteht das CACS-Protokoll aus
drei Typen von Signalisierungskanälen, die bestimmte Zeitab
schnitte auf CACS-Trägern benutzen. Ein erster Typ von Signa
lisierungskanal, der als Sendekanal bezeichnet wird, wird be
nutzt, um allgemeine Systeminformationen nur in der Ab
wärtsstromrichtung zu den verschiedenen Multimediazugriffsge
räten 110 zu übertragen und um Informationen wie die Auslö
sung von Alarmsignalen an ein Multimediazugriffsgerät 110 zu
übertragen, wenn ein Ruf oder andere Informationen vom Netz
werk 160 empfangen werden sollen. Eine Vielzahl von Signali
sierungkanälen eines zweiten Typs, die als Zugriffskanäle be
zeichnet werden, werden von den verschiedenen Multimediazu
griffsgeräten 110 benutzt, um Zugriff zu den Hauptstationen
105 und zum Netzwerk zu erlangen. Eine Vielzahl von Signali
sierungskanälen des dritten Typs, die als Verkehrskanäle be
zeichnet werden, sind vollduplexfähig und werden benutzt, um
Nutzerdaten zum und vom Netzwerk 160 zu transportieren.
In der bevorzugten Ausführung können Verkehrskanäle aus einem
oder mehreren Zeitabschnitten bestehen und werden je nach Be
darf (gebündelt oder Bandbreite nach Bedarf) aus einem Vorrat
von verfügbaren Zeitabschnitten Nutzern zugewiesen. Ein Ver
kehrskanal wird für die Dauer eines Rufs (POTS, ISDN, Bild,
Multimedia oder andere Daten) zugewiesen und wird bei Beendi
gung des Rufs nachfolgend in den Vorrat von verfügbaren
Zeitabschnitten zurückgegeben. Wenn ein Multimediazugriffsge
rät 110 erstmalig eingeschaltet wird, meldet es sich bei der
CCU 155 durch ein erstes Abtasten des Abwärtsstromspektrums
nach einem Sendekanal an, indem es sich auf diesen Kanal syn
chronisiert und dadurch Informationen erhält, die die Lage
eines Zugriffskanals betreffen. Auf dem Zugriffskanal fordert
das Multimediazugriffsgerät 110 eine Zuweisung eines Ver
kehrskanals und überträgt dann eine Registrierungsnachricht
über den aus der Vielzahl der Verkehrskanäle zugewiesenen
Verkehrskanal. Nachdem die Registrierung beendet wurde, kann
das Multimediazugriffsgerät 110 über das Netzwerk 160 kommu
nizieren.
Wenn eine Rufauslösung oder eine andere Datenübertragung ge
fordert wird, macht das Multimediazugriffsgerät 110 über den
Zugriffskanal an die CCU 155 ein Gesuch nach der benötigten
Anzahl von Zeitabschnitten. Die CCU 155 gewährt dann das Ge
such und weist einen Verkehrskanal zu (Trägerfrequenz und
entsprechende Zeitabschnitt(e)). Wenn eine Ruf- oder Datenpa
ketzustellung gefordert wird, benachrichtigt die CCU 155 über
den Sendekanal das identifizierte, adressierte Multimediazu
griffsgerät 110 über einen ankommenden Ruf oder das Datenpa
ket. Über den Zugriffskanal fordert das Multimediazugriffsge
rät 110 dann einen Verkehrskanal an. Die CCU 155 gewährt das
Gesuch und ein Verkehrskanal wird zugewiesen.
In der bevorzugten Ausführung stellt das CACS-Protokoll auch
die Fähigkeit zur Übergabe von Rufen auf andere verfügbare
Trägerfrequenzen und Zeitabschnitte bereit, speziell in dem
Fall von starken Rauschbedingungen. Die Qualität von allen
Nutzerverkehrskanälen wird vorzugsweise ständig überwacht und
wenn die Qualität beginnt, sich wegen Rauschens zu ver
schlechtern, wird der Ruf zu einem anderen RF-Träger überge
ben, der weniger Rauschen aufweist.
Fig. 3 ist ein Blockschaltbild, das ein Multimediazugriffsge
rät 110 in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung er
läutert. Das Multimediazugriffsgerät 110 enthält einen ande
ren Typ der Netzwerkschnittstelle wie eine Kabelnetzwerk
schnittstelle 210, eine oder mehrere Nutzerschnittstellen
215, eine Prozessoranordnung 190 und vorzugsweise einen Spei
cher 195. Die Kabelnetzwerkschnittstelle 210 ist für den
Empfang eines ersten Protokollsignals wie ein P/4-DQPSK TDM-
Signal an den Datenübertragungskanal 103 koppelbar, um ein
Empfangsprotokollsignal zu bilden; und für das Senden eines
ersten Protokollsignals wie digitale Daten in einem TDMA-For
mat, um ein Sendeprotokollsignal zu bilden wie ein P/4-DQPSK-
TDMA-Signal. Diese verschiedenen Protokollsignale können auch
andere Protokolle und Modulationsarten (gemeinsam als Proto
kolle bezeichnet) als diejenigen verwenden, die innerhalb des
CACS-Protokolls benutzt werden, wie zum Beispiel ganz allge
mein PSK (Phasenverschiebungskodierung) oder QPSK-
(Quadraturphasenverschiebungskodierung) Modulationsverfahren,
OFDM (Orthogonalfrequenzmehrfachnutzung), QAM
(Quadraturamplitudenmodulation), H.320, H.323 oder H.324. In
Abhängigkeit von der gewünschten Ausführung können zusätzlich
oder an Stelle der Kabelnetzwerkschnittstelle 210 auch andere
Formen und Typen von Netzwerkschnittstellen benutzt werden.
Weiter in Bezug auf Fig. 3, ein oder mehrere Nutzerschnitt
stellen 215 werden für verschiedene Zwecke benutzt wie zur
Gewährleistung der Anschlußfähigkeit oder der Zusammenschal
tung mit einem Telefon 170, einem Personalcomputer ("PC")
175, einer Bildanzeige 180 oder einem LAN (lokales Gebiets
netzwerk) 185 (wie Ethernet, ATM oder LANs über elektrische
Versorgungsleitungen für Anfangsautomatisierung und Meß
wertübertragung). In der bevorzugten Ausführung wird eine der
Nutzerschnittstellen 215 auch für den Empfang eines Steuer
signals von einer Vielzahl von Steuersignalen benutzt wie ein
Gesuch, um einen Telefonieruf auszulösen, ein Gesuch, einen
Ton- und Bildkonferenzruf auszulösen und andere Steuersignale
wie Benachrichtigungssignale der ankommenden Telefonie- oder
Ton- und Bildkonferenzrufe. Die Prozessoranordnung 190 ist an
die Kabelnetzwerkschnittstelle 210, an den Speicher 195 und
an eine oder mehrere Nutzerschnittstellen 215 geschaltet. Wie
unten genauer erklärt wird, kann die Prozessoranordnung 190
(und die Datenübertragungsschnittstelle 145) einen einzelnen
integrierten Schaltkreis ("IC") umfassen oder kann eine Viel
zahl von integrierten Schaltkreisen oder anderen Komponenten
enthalten, die verbunden oder zusammen gruppiert sind wie
Mikroprozessoren, digitale Signalprozessoren, ASICs, zugehö
rige Speicher (wie RAM und ROM) und andere ICs und Komponen
ten. Folglich sollte der Ausdruck Prozessoranordnung (und Da
tenübertragungssteuereinheit) wie er hier verwendet wird, so
verstanden werden, daß er gleichermaßen einen einzelnen Pro
zessor oder eine Anordnung von Prozessoren, Mikroprozessoren,
Steuereinheiten oder irgendwelche anderen Gruppierungen von
integrierten Schaltkreisen, die die Funktionen ausführen, die
unten genauer erläutert werden, mit zugehörigem Speicher wie
Mikroprozessorspeicher oder zusätzlichen RAM, ROM, EPROM oder
E2PROM bedeutet und einschließt. Wie unten genauer erläutert
wird, kann die Verfahrensweise der Erfindung programmiert
werden und als eine Reihe von Programmbefehlen für die nach
folgende Ausführung in der Prozessoranordnung 190 mit ihrem
zugehörigen Speicher (oder im Speicher 195) und/oder in einer
der Nutzerschnittstellen 215 wie dem Mikroprozessor-Teilsy
stem 235 in Verbindung mit der Nutzermodemschnittstelle 250,
die in Fig. 4 erläutert wird, oder anderen gleichwertigen
Komponenten gespeichert werden. Die Programmbefehle können
dann ausgeführt werden, wenn die Prozessoranordnung 190
schaltbar gekoppelt ist, zum Beispiel wenn das Multimediazu
griffsgerät eingeschaltet wird und zur Datenübertragung und
zum Datenempfang mit dem Datenübertragungskanal 103 verbunden
ist.
Fig. 4 ist ein detailliertes Blockschaltbild, das die bevor
zugte Ausführung eines Multimediazugriffsgeräts 200 in Über
einstimmung mit der vorliegenden Erfindung erläutert. Viele
der verschiedenen Komponenten, die das Multimedia-(oder
Video-) Zugriffsgerät 110 umfaßt, sind in den bezogenen An
wendungen detailliert offenbart und erläutert worden und wer
den im Interesse der Kürze hier nicht ausführlich behandelt.
Wie in Fig. 4 erläutert, ist das Multimediazugriffsgerät 200
für die Datenübertragung mit einer Hauptstation 105 über die
Kabelnetzwerkschnittstelle 210 (und den Richtungskoppler 225)
mit dem Datenübertragungskanal 103 gekoppelt oder verbunden.
Die Kabelnetzwerkschnittstelle 210 besteht aus einem Kabel
netzwerk- (CATV) Hochfrequenz- (RF) Sendeempfänger 220 mit
dem Datenübertragungs-ASIC 230. Die Kabelnetzwerkschnitt
stelle 210 ist mit einer Prozessoranordnung verbunden, die in
der bevorzugten Ausführung ein Mikroprozessor-Teilsystem 235
wie einen Motorola MC68LC302 umfaßt. Die verschiedenen Nut
zerschnittstellen 215 (erläutert in Fig. 3) sind als Nutzer
tonschnittstelle 240, Nutzermodemschnittstelle 250 und eine
Nutzerbildschnittstelle 257 (umfaßt das Ton/Bild-Komprimie
rungs- und Dekomprimierungs-Teilsystem 245, RF-Modulator 255
und RF-Demodulator 260) realisiert. Während in der bevorzug
ten Ausführung, die in Fig. 4 erläutert wird, alle drei die
ser Nutzerschnittstellen 215 realisiert sind, wird für die
Zwecke der Erfindung hier nur die Modemschnittstelle 250 be
nötigt, und die Nutzertonschnittstelle 240 und die Nutzer
bildschnittstelle 257 sind nur optional. Da der Ausdruck
"Modem" verwendet wird, um die Nutzermodemschnittstelle 250
als eine Verkörperung einer Nutzerschnittstelle 215 zu be
zeichnen, die für den Datentransfer aufgebaut ist, sollte
verstanden werden, daß der Ausdruck "Modem" in einem breite
sten Sinne eines allgemeinen Datenübertragungsgeräts verwen
det wird und nicht auf bestimmte Modulations-/Demodulationsfunktionen,
analoge Modemfunktionen oder digitale Modemfunktionen begrenzt ist.
Weiter in Bezug auf Fig. 4, das Mikroprozessor-Teilsystem 235
ist mit einem Ton/Bild-Komprimierungs- und Dekomprimierungs-
Teilsystem 245 verbunden, das dann wieder mit einem RF-Modu
lator 255 und einem RF-Demodulator 260 verbunden ist, die je
weils verwendet werden, um Bild- oder andere Multimedia-
Signale auf dem Datenübertragungskanal (oder Leitung) 271
(über den Richtungskoppler 270) zu senden und zu empfangen
wie für eine Bildkonferenzschaltung. Wie hier verwendet, bil
den das Ton/Bild-Komprimierungs- und Dekomprimierungs-Teilsy
stem 245, der RF-Modulator 255 und der RF-Demodulator 260
eine Nutzerbildschnittstelle 257 (als eine von den Nutzer
schnittstellen 215). Der Datenübertragungskanal 271 befindet
sich typischerweise innerhalb oder in der Nähe der Nutzer-
(oder Teilnehmer-) Gebäude und kann ein internes 75 Ohm-Koa
xialkabel sein, das typischerweise beim Kabelfernsehen ver
wendet wird. Bild- und andere Multimedia-Signale werden über
die verschiedenen Netzwerke typischerweise als komprimierte
Signale übertragen und die entsprechende Komprimierung und
Dekomprimierung erfolgt im Ton/Bild-Komprimierungs- und De
komprimierungs-Teilsystem 245, das Protokolle wie zum Bei
spiel H.320 für ISDN oder H.324 für PSTN-Bildrufe benutzt.
Die empfangenen Bild- oder anderen Multimedia-Signale
(gesendet von einem Teilnehmer am fernen Ende oder Fernteil
nehmer) werden im Ton/Bild-Komprimierungs- und Dekomprimie
rungs-Teilsystem 245 dekomprimiert, auf einen verfügbaren RF-
Träger oder Kanal moduliert (im RF-Modulator 255), auf dem
Datenübertragungskanal 271 übertragen und auf allen Bildan
zeigen 290 wie angeschlossenen Fernsehgeräten angezeigt.
Bild- oder andere Multimedia-Signale, die übertragen werden
sollen (vom nahen Ende (vom lokalen Teilnehmer) und zum fer
nen Ende oder Fernteilnehmer gesendet werden sollen) werden
vom Multimedia-Eingabe- und Steuergerät 295 erzeugt und auf
einen RF-Träger moduliert, werden demoduliert (im RF-Demodu
lator 260) und werden im Ton/Bild-Komprimierungs- und Dekom
primierungs-Teilsystem 245 komprimiert. Das Mikroprozessor-
Teilsystem 235 und die Kabelnetzwerkschnittstelle 210 verar
beiten und formatieren dann das Bild- oder andere Multimedia-
Signal für die Übertragung über das erste Protokoll wie CACS
zu einer Hauptstation 105 und nachfolgend zum Netzwerk 160.
Das Mikroprozessor-Teilsystem ist ebenfalls mit einer Nutzer
schnittstelle wie der Nutzertonschnittstelle 240 verbunden,
die die Toneingabe und -ausgabe (über das Telefon 280, das
über eine RJ11-Buchse gekoppelt ist) gewährleistet und auch
den Empfang oder die Eingabe einer Vielzahl von Steuersigna
len gewährleistet, die Steuersignale enthalten können, die
von einem Telefon 280 eingegeben werden wie Hörer abgehoben,
Hörer aufgelegt, Blinken, verschiedene DTMF-Töne und andere
programmierte oder programmierbare Steuersignale. Wie in den
bezogenen Anwendungen offenbart, gewährleistet die Nutzerton
schnittstelle 240 auch eine Codec- (Kodierer-Dekodierer-)
Funktionalität und eine SLIC- (Teilnehmer-Schleifenschnitt
stellenschaltung) Funktionalität.
Weiter in Bezug auf Fig. 4, das Mikroprozessor-Teilsystem 235
ist ebenfalls mit einer Nutzermodemschnittstelle 250 als eine
weitere Form der Nutzerschnittstelle 215 verbunden. Die Nut
zermodemschnittstelle 250 umfaßt einen digitalen Signalpro
zessor (DSP) (wie einen Motorola DSP56303/100) und wird durch
das Mikroprozessor-Teilsystem 235 gesteuert. In Abhängigkeit
von der gewünschten Ausführung, ob die Nutzerbildschnitt
stelle 257 und/oder die Nutzertonschnittstelle 240 enthalten
sind, kann der DSP der Nutzermodemschnittstelle 250 alterna
tiv zwischen und unter diesen anderen Nutzerschnittstellen
215 aufgeteilt sein. Wie ebenfalls in Fig. 4 erläutert, ist
die Nutzermodemschnittstelle 250 zur Datenübertragung und zum
Datenempfang mit einem Personalcomputer (PC) 285
(typischerweise über eine RS-232 Schnittstelle oder einen
universellen seriellen Bus, nicht dargestellt) gekoppelt, in
dem in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung einer
von zwei Modi benutzt wird, entweder ein voll digitaler Modus
oder ein analoger Modus. Wenn zusätzlich die Nutzerbild
schnittstelle 257 realisiert ist, kann das Gerät und Verfah
ren der vorliegenden Erfindung auch für Ton/Bild-Übertragung
und Empfang verwendet werden, was die Verwendung von ver
schiedenen Formen der Ton/Bild-Komprimierung und Dekomprimie
rung wie H.320 und H.324 einschließt.
Der voll digitale Modus der Nutzermodemschnittstelle 250 wird
unter den Bedingungen benutzt, bei denen die Nutzermodem
schnittstelle 250 mit einem anderen Datenübertragungsgerät
über eine vollständig digitale Verbindung kommunizieren will
wie bei der Datenübertragung zwischen zwei MAAs 110 oder 200
über den CableComm-Anteil des Systems 100 oder bei der Daten
übertragung zwischen einem MAA 110 oder 200 und einem digita
len Datenübertragungsgerät 122 (über die digitale Leitung
119, die in Fig. 1 erläutert wurde). Bei einem derartigen
voll digitalen Modus kann die Datenrate zum Beispiel für ei
nen CACS-Kanal von 56 kbps (wenn das Netzwerk 160 eine Raub
bitsignalisierung verwendet) und 64 kbps (ohne Bitraub) bis
zu Datenraten von Vielfachen von 64 kbps wie 128 kbps variie
ren, abhängig von der Anzahl der N×64 CACS-Kanäle, die be
nutzt werden. Im voll digitalen Modus führt die Nutzermodem
schnittstelle 250 eine Schaltfunktion aus, indem sie digitale
Signale zwischen einem angeschlossenen PC 285 und dem Mikro
prozessor-Teilsystem (und der Kabelnetzwerkschnittstelle 210)
direkt überträgt. Die digitalen Daten werden dann für die
Übertragung kodiert, indem das erste Protokoll wie CACS ver
wendet wird oder umgekehrt werden durch das erste Protokoll
(CACS) kodierte Daten demoduliert und dekodiert, um empfan
gene digitale Daten zu erhalten, beides durch das Mikropro
zessor-Teilsystem und die Kabelnetzwerkschnittstelle 210. Es
sollte auch angemerkt werden, daß die Datenraten für einen
derartigen voll digitalen Modus symmetrisch sein können, d. h.
die gleichen Datenraten in den Aufwärtsstrom- und Ab
wärtsstromrichtungen für alle angeschlossenen Geräte.
Der analoge Modus der Nutzermodemschnittstelle 250 wird unter
den Bedingungen benutzt, bei denen die Nutzermodemschnitt
stelle 250 mit einem anderen Datenübertragungsgerät über eine
Verbindung kommunizieren will, die zumindest teilweise analog
ist wie bei einer Datenübertragung zwischen einem MAA 110
oder 200 und einem analogen Datenübertragungsgerät 115 über
eine analoge Leitung 117 wie in Fig. 1 erläutert. Bei einem
derartigen analogen Modus kann die Datenrate ebenfalls zum
Beispiel von 28,8 kbps, 33,5 kbps bis 40 kbps für V.34 und
V.34 bis Modems, die als analoge Datenübertragungsgeräte be
nutzt werden, variieren, bis zu einer Höhe von 56 kbps, wenn
andere analoge Hochgeschwindigkeitsmodems als analoge Daten
übertragungsgeräte 115 benutzt werden. Die analogen Datenra
ten können auch in Abhängigkeit von der Leitungsqualität va
riieren und in Abhängigkeit davon, ob die Verbindungen inner
halb des Netzwerks 160 vollständig digital sind (bis zur Lei
tungsanschlußleiterplatte 137). Beim analogen Modus führen
die Nutzermodemschnittstelle 250 und das Mikroprozessor-Teil
system 235 alle digitalen Funktionen aus, die mit den Modems
verbunden sind, und zwar alle Funktionen außer der eigentli
chen Digital/Analog-Umwandlung für die analoge Übertragung
wie die trelliskodierte Modulation, die Echo-Annullierung,
Signalaufbau, Leitungstest, usw. Diese kodierten Informatio
nen (wie V.34-kodierte Daten) werden dann transportiert, in
dem ein erstes Protokoll wie CACS verwendet wird, wobei die
D/A- und A/D-Umwandlungen für die analoge Übertragung bzw.
den analogen Empfang auf der Leitungsanschlußleiterplatte 137
durchgeführt werden. Es sollte auch angemerkt werden, daß die
Datenraten für einen derartigen analogen Modus für den Auf
wärtsstrom- und den Abwärtsstrompfad symmetrisch oder asymme
trisch sein können. Während zum Beispiel das MAA 110 oder 200
sowohl im Aufwärtsstrom- als auch Abwärtsstrompfad zu und von
einer Hauptstation 105 insgesamt zu 56 bis 64 kbps in der
Lage ist, kann die Fähigkeit zu derartig hohen Datenraten in
den analogen Teilen des Systems 100 symmetrisch nicht verfüg
bar sein, wobei der Abwärtsstrompfad von einem Netzwerk 160
zu einem analogen Gerät 115 zu höheren Datenraten in der Lage
ist als der Aufwärtsstrompfad von dem analogen Gerät 115 zum
Netzwerk 160. Folglich kann die Datenübertragung mit asymme
trischen Raten erfolgen, wobei die schnellere Datenübertra
gung mit 56 kbps in der Abwärtsstromrichtung erfolgt, vergli
chen mit 28,8, 33,6 oder bis zu 40 kbps in der Aufwärtsstrom
richtung.
Fig. 5 ist ein Flußdiagramm, das ein Verfahren zum Hochge
schwindigkeits-Datentransfer über Telefoniekanäle in einer
Kabeldatenübertragungslandschaft in Übereinstimmung mit der
vorliegenden Erfindung erläutert. Mit dem Startschritt 300
beginnend, bestimmt das Verfahren, ob es ein Gesuch nach Mo
dembetrieb gibt, Schritt 305, ob die Nutzermodemschnittstelle
250 ein Gesuch empfangen hat, vom PC 285 zu senden oder ein
Gesuch von einer entfernten Anschlußeinheit oder Gerät
empfangen hat, zu senden oder zu empfangen, wie von einem ACD
115, einem DCD 122 oder einem anderen MAA 110 oder 200. (Der
Ausdruck "Modem" wird wieder als Abkürzung der weitläufigen
Bezeichnung der allgemeinen Datenübertragungsfunktionalität
verwendet und sollte nicht auf bestimmte Modula
tions/Demodulationsfunktionen beschränkt sein.) Wenn als
nächstes im Schritt 305 ein Gesuch nach Modembetrieb empfan
gen wurde, baut das Verfahren eine Datenübertragungs- (Modem-) Verbindung
auf, Schritt 310, wie durch die Übertragung ei
nes geeigneten Befehls unter dem ersten Protokoll, zum Bei
spiel ein Befehl, den Hörer abzunehmen. Das Verfahren be
stimmt dann, ob die entfernte Anschlußeinheit mit einer voll
digitalen Meldung reagiert hat, wenn es sich um einen ISDN-
Adapter oder ein anderes MAA handelt, Schritt 315. Wenn die
entfernte Anschlußeinheit im Schritt 315 mit einer voll digi
talen Meldung reagiert hat, dann wird eine digitale
Signalaufbaufolge durchgeführt, Schritt 320, wie jeder
Signalaufbau, der in ISDN-, T1-, E1- oder CACS-Protokollen
gefordert werden kann. Dann wird eine Bitrate bestimmt,
Schritt 325, ob 64 kbps verwendet werden können (keine Raub
bitsignalisierung) oder 56 kbps (Raubbitsignalisierung). Das
Verfahren sendet und/oder empfängt dann Daten in diesem digi
talen Modus mit der festgelegten Datenrate, Schritt 330. Wie
oben angezeigt, führt die Nutzermodemschnittstelle 250 in
diesem digitalen Modus eine Schaltfunktion aus, damit die di
gitalen Daten im Mikroprozessor-Teilsystem 235 und in der Ka
belnetzwerkschnittstelle 210 direkt CACS-kodiert oder deko
diert werden. Wenn die entfernte Anschlußeinheit im Schritt
315 nicht mit einer voll digitalen Meldung reagiert hat, dann
wird eine analoge Signalaufbaufolge durchgeführt, Schritt
335, wie jeder Signalaufbau, der im V.34, V.34 bis oder ande
ren Protokollen gefordert werden kann. Dann wird eine Bitrate
festgelegt, Schritt 340, ob 56 kbps symmetrisch oder nur in
der Abwärtsstromrichtung benutzt werden oder ob andere Daten
raten symmetrisch oder asymmetrisch benutzt werden sollen.
Das Verfahren sendet und/oder empfängt dann Daten in diesem
analogen Modus mit der festgelegten Datenrate oder Datenra
ten. Wie ebenfalls oben angezeigt, führt in diesem analogen
Modus die Nutzermodemschnittstelle 250 alle digitalen Anteile
der analogen Modemfunktionen aus, damit digitale Daten zu
sätzlich zur CACS- oder anderen ersten Protokoll-Kodierung
oder Dekodierung im Mikroprozessor-Teilsystem 235 und in der
Kabelnetzwerkschnittstelle 210 unter dem geeigneten analogen
Protokoll innerhalb der Nutzermodemschnittstelle 250 modu
liert/demoduliert und kodiert/dekodiert werden, wobei nur die
restlichen analogen Modemfunktionen, und zwar die D/A- und
A/D-Umwandlungen, auf der Leitungsanschlußleiterplatte 137
durchgeführt werden. Das Verfahren kann beendet werden, den
Schritten 330 und 345 folgt der Rücksprungschritt 350.
Zusammenfassend offenbaren die Fig. 3-5 ein Gerät 110 oder
200 zur Datenübertragung und zum Datenempfang, das umfaßt:
erstens eine Kabelnetzwerkschnittstelle 210, die an einen Da
tenübertragungskanal 103 schaltbar ist, zur Datenübertragung
und zum Datenempfang, indem ein erstes Protokoll verwendet
wird; zweitens eine Prozessoranordnung 190 (wie ein Mikropro
zessor-Teilsystem 235), die an die Kabelnetzwerkschnittstelle
210 geschaltet ist; und drittens eine Nutzermodemschnitt
stelle 250, die an die Prozessoranordnung 190 geschaltet ist,
wobei die Nutzermodemschnittstelle 250 und die Prozessoran
ordnung 190, wenn sie schaltbar gekoppelt sind, durch eine
Reihe von Programmbefehlen verantwortlich sind, eine Daten
übertragungsverbindung aufzubauen und zu bestimmen, ob die
Datenübertragungsverbindung voll digital ist; wenn die Daten
übertragungsverbindung voll digital ist, ist die Nutzermodem
schnittstelle 250 weiter verantwortlich, die Daten zur Pro
zessoranordnung 190 und zur Kabelnetzwerkschnittstelle 210 zu
übertragen, um die Daten zur Datenübertragung und zum Da
tenempfang in einem digitalen Modus zu verarbeiten; und wenn
die Datenübertragungsverbindung nicht voll digital ist, sind
die Nutzermodemschnittstelle 250 und die Prozessoranordnung
190 weiter verantwortlich, die Daten zur Datenübertragung und
zum Datenempfang in einem analogen Modus zu verarbeiten. Wenn
die Datenübertragungsverbindung voll digital ist, ist die
Prozessoranordnung 190 weiter verantwortlich, digitale Daten
direkt zu kodieren, indem ein erstes Protokoll für die Daten
übertragung durch die Kabelnetzwerkschnittstelle 210 benutzt
wird, und digitale Daten direkt zu dekodieren, indem ein er
stes Protokoll für die Daten, die von der Kabelnetzwerk
schnittstelle 210 empfangen werden, benutzt wird. Wenn die
Datenübertragungsverbindung nicht voll digital ist, sind die
Nutzermodemschnittstelle 250 und die Prozessoranordnung 190
zusätzlich weiter verantwortlich, den analogen Signalaufbau
durchzuführen, eine erste Bitrate für die Datenübertragung zu
bestimmen und eine zweite Bitrate für den Datenempfang zu be
stimmen, wobei die erste Bitrate und die zweite Bitrate
symmetrisch oder asymmetrisch sein können. Wenn die Daten
übertragungsverbindung nicht voll digital ist, sind die Nut
zermodemschnittstelle 250 und die Prozessoranordnung 190 wei
ter verantwortlich, digitale Daten zu kodieren, indem ein
analoges Protokoll benutzt wird, um analog kodierte Daten zu
bilden; die analog kodierten Daten zu kodieren, indem ein er
stes Protokoll für die Datenübertragung benutzt wird; analog
kodierte Daten zu dekodieren, indem ein erstes Protokoll für
den Datenempfang benutzt wird; und analog kodierte Daten zu
dekodieren, indem ein analoges Protokoll benutzt wird, um di
gitale Daten zu bilden.
Aus der obenstehenden Erläuterung können zahlreiche Vorteile
des Geräts und des Verfahrens der vorliegenden Erfindung er
kennbar sein. Erstens, das Gerät und Verfahren der vorliegen
den Erfindung gewährleisten einen Hochgeschwindigkeits-Daten
transfer nicht nur in einer Kabellandschaft, sondern auch in
einer Gesamtlandschaft, die Medien nach dem Stand der Technik
wie analoge Telefonleitungen und digitale Telefonleitungen
einschließt. Mit dem Aufkommen von Hochgeschwindigkeits-,
aber asymmetrischen analogen Modems, gewährleisten das Gerät
und Verfahren der vorliegenden Erfindung außerdem einen sym
metrischen Hochgeschwindigkeits-Datentransfer, und zwar so
wohl in der Aufwärtsstrom- als auch in der Abwärtsstromrich
tung. Das Gerät und Verfahren der vorliegenden Erfindung ge
währleisten einen symmetrischen Hochgeschwindigkeits-Daten
transfer in einer Vielzahl von Landschaften mit einer Viel
zahl von unterschiedlichen Ausrüstungen, einschließlich Da
tenübertragungen über digitale Telefonie wie ISDN und analoge
Telefonie über gewöhnliche POTS-Telefonleitungen.
Aus dem Vorstehenden wird erkannt werden, daß zahlreiche Va
riationen und Modifikationen gemacht werden können, ohne sich
von Sinn und Bereich des neuartigen Konzepts der Erfindung zu
entfernen. Es sollte verstanden werden, daß bezüglich der
speziellen Verfahren und Geräte, die hierin erläutert werden,
keine Begrenzung beabsichtigt ist oder gefolgert werden
sollte. Es ist natürlich beabsichtigt, durch die angefügten
Ansprüche alle derartigen Modifikationen, wenn sie in den Be
reich der Ansprüche fallen, abzudecken.
Claims (11)
1. Verfahren zur Datenübertragung und zum Datenempfang, wobei
das Verfahren umfaßt:
- (a) Aufbau einer Datenübertragungsverbindung (310);
- (b) Bestimmung, ob die Datenübertragungsverbindung voll digital ist (315);
- (c) Verarbeitung der Daten für die Datenübertragung und den Datenempfang (330) in einem digitalen Modus, wenn die Datenübertragungsverbindung voll digital ist; und
- (d) Verarbeitung der Daten für die Datenübertragung und den Datenempfang (345) in einem analogen Modus, wenn die Datenübertragungsverbindung nicht voll digital ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Schritt (c) weiter
umfaßt:
- (c1) Durchführung des digitalen Signalaufbaus (320); und
- (c2) Bestimmung einer Bitrate für die Datenübertragung und den Datenempfang (325).
3. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Schritt (c) weiter
umfaßt:
- (c3) direkte Kodierung digitaler Daten, indem ein erstes Protokoll für die Datenübertragung benutzt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Schritt (c) weiter
umfaßt:
- (c4) direkte Dekodierung digitaler Daten, indem ein er stes Protokoll für den Datenempfang benutzt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Schritt (d) weiter
umfaßt:
- (d1) Durchführung des analogen Signalaufbaus (335);
- (d2) Bestimmung einer ersten Bitrate für die Datenüber tragung (340); und
- (d3) Bestimmung einer zweiten Bitrate für den Daten empfang.
6. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Schritt (d) weiter
umfaßt
- (d4) Kodierung digitaler Daten, indem ein analoges Pro tokoll benutzt wird, um analog kodierte Daten zu bilden; und
- (d5) Kodierung der analog kodierten Daten, indem ein er stes Protokoll für die Datenübertragung benutzt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Schritt (d) weiter
umfaßt:
- (d6) Dekodierung analog kodierter Daten, indem ein er stes Protokoll für den Datenempfang benutzt wird; und
- (d7) Dekodierung analog kodierter Daten, indem ein ana loges Protokoll benutzt wird, um digitale Daten zu bilden.
8. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die voll digitale Daten
übertragungsverbindung über Hybridfaserkoaxialkabel er
folgt.
9. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die voll digitale Daten
übertragungsverbindung über Hybridfaserkoaxialkabel und
eine digitale Telefonieleitung erfolgt.
10. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Datenübertragungs
verbindung über Hybridfaserkoaxialkabel und eine analoge
Telefonieleitung erfolgt, wenn die Datenübertragungsver
bindung nicht voll digital ist.
11. Gerät zur Datenübertragung und zum Datenempfang, wobei
das Gerät eine Netzwerkschnittstelle (210), die zur Daten
übertragung und zum Datenempfang durch die Verwendung ei
nes ersten Protokolls an einen Datenübertragungskanal
(103) koppelbar ist, und einen an die Netzwerkschnitt
stelle (210) gekoppelten Mikroprozessor (235) hat, gekenn
zeichnet durch:
- - einen digitalen Signalprozessor (250), der an den Mi kroprozessor gekoppelt ist, wobei der digitale Signalprozessor und der Mikroprozessor, wenn sie schaltbar gekoppelt sind, durch eine Reihe von Pro grammbefehlen verantwortlich sind, eine Datenübertra gungsverbindung herzustellen und zu bestimmen, ob die Datenübertragungsverbindung voll digital ist; wobei der digitale Signalprozessor weiter verantwortlich ist, Daten zum Mikroprozessor und zur Netzwerk schnittstelle zu übertragen, um Daten für die Daten übertragung und den Datenempfang in einem digitalen Modus zu verarbeiten, wenn die Datenübertragungsver bindung voll digital ist; und wobei der digitale Signalprozessor und der Mikroprozessor weiter verant wortlich sind, Daten für die Datenübertragung und den Datenempfang in einem analogen Modus zu verarbeiten, wenn die Datenübertragungsverbindung nicht voll digi tal ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US79918197A | 1997-02-12 | 1997-02-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19805441A1 true DE19805441A1 (de) | 1998-08-20 |
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ID=25175235
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19805441A Withdrawn DE19805441A1 (de) | 1997-02-12 | 1998-02-11 | Gerät und Verfahren für den Hochgeschwindigkeits-Datentransfer über Telefoniekanäle in einer Kabeldatenübertragungslandschaft |
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| CN (1) | CN1193230A (de) |
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| DE (1) | DE19805441A1 (de) |
| GB (1) | GB2322518A (de) |
| ID (1) | ID21376A (de) |
| IL (1) | IL122977A0 (de) |
Cited By (2)
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