DE19755583A1 - Vorrichtung zum selbsttätigen Klassifizieren von Objekten - Google Patents
Vorrichtung zum selbsttätigen Klassifizieren von ObjektenInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
- B07C—POSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum selbst
tätigen Klassifizieren von Obst oder Gemüse.
Das Sammeln und Klassifizieren von Obst oder Gemüse, z. B. von
Spargel ist eine äußerst zeitaufwendige Angelegenheit, die mit
einem hohen Personalaufwand verbunden ist. Es besteht daher ein
Bedarf, Tätigkeiten in diesem Bereich, soweit es geht, zu auto
matisieren. Die DE 195 06 041 zeigt eine Vorrichtung, bei wel
cher gelesene Spargelstangen automatisch gewogen und einem
Sammler zugeordnet werden. Diese Vorrichtung arbeitet sehr zu
friedenstellend, erlaubt jedoch nur eine gewichts- und damit
volumenabhängige Klassifizierung des geernteten Obstes oder Ge
müses.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zu schaf
fen, die eine Klassifizierung nicht nur nach Größe sondern auch
nach anderen Qualitätsmerkmalen wie Form oder Farbe ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale gemäß An
spruch 1 und 2 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfin
dung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Ein Kernpunkt der Erfindung liegt darin, daß die Erkennung im
freien Fall der Obst- oder Gemüsestücke durchgeführt wird, wo
bei die Genauigkeit der Erfassung trotz der Fallgeschwindigkeit
dadurch realisiert wird, daß nur eine sehr kurzzeitige Erfas
sung, z. B. 1/100 bis 1/5000 Sekunde, vorgenommen wird, die
schließlich ein scharfes Abbild des Objekts aufgenommen durch
die Erfassungsvorrichtung ergibt. Hierdurch kann zum einen die
gesamte Oberfläche des Objekts erfaßt werden, ohne transparente
Liege- oder Transportflächen vorzusehen, die von einem der
Strahl der Erfassungsvorrichtung durchdrungen werden müssen und
bei der Klassifizierung von verdreckten oder nassen Obst- und
Gemüsestücken leicht verdrecken und die Abbildung verfälschen.
Zum anderen können auch nasse und verschmutzte Objekte klassi
fiziert werden, da sozusagen berührungsfrei detektiert wird.
Die Vorrichtung enthält eine Aufgabeeinrichtung, in welche das
geerntete Obst oder Gemüse eingegeben wird. Diese Aufgabeein
richtung kann z. B. ein Behälter oder ein Förderband sein. Das
Gemüse durchfällt anschließend einzeln einen Erfassungsbereich,
in welchem eine visuelle Erfassungsvorrichtung, z. B. eine Di
gitalkamera, vorgesehen ist. Wesentlich hierbei ist, daß entwe
der die Kamera während des Fallens des Objektes durch den Er
fassungsbereich ein kurzzeitig belichtetes Bild des Objektes
erfaßt. Dies kann realisiert werden, indem entweder eine Vor
richtung zur Erzeugung kurzzeitiger Lichtimpulse vorgesehen
ist, so daß die Kamera nur eine Momentaufnahme des fallenden
Objekts erhält, oder indem eine beliebige helle Beleuchtungs
vorrichtung vorgesehen ist, und die Kamera mit nur einer sehr
kurzen Belichtungszeit angesteuert wird, so daß ein scharfes
Bild von dem fallenden Objekt erhalten wird.
Die Erfassungseinrichtung ist nun mit einer Auswertevorrichtung
zur Klassifizierung der Objekte verbunden. In der Auswertevor
richtung sind die klassenspezifischen Merkmale wie Größe, Far
be, Form etc. gespeichert. Durch einen Vergleich der aktuellen
Aufnahme mit den gespeicherten Klassenmerkmalen wird eine Zu
ordnung des erfaßten Obst- oder Gemüsestückes zu den unter
schiedlichen Klassen realisiert.
Vorzugsweise ist nach der Fallstrecke, in welcher die Obst- oder
Gemüsestücke einzeln fallen, ein zweiter Förderer vorgese
hen, der die ausgewerteten Gemüse- oder Obststücke entlang ei
ner Klassiereinrichtung fördert, die, gesteuert durch die Aus
wertevorrichtung, die Gemüsestücke in unterschiedliche Behälter
überführt. Derartige Klassiereinrichtungen zur Aufnahme von be
reits klassifizierten Objekten von einem Förderband sind an
sich bekannt und sollen hier nicht näher beschrieben werden.
Der Grundgedanke der Erfindung liegt darin, daß von den zu
klassifizierenden Gegenständen in einer Fallstrecke eine Mo
mentaufnahme gemacht wird, die anschließend in einer Auswerte
vorrichtung mit klassenspezifischen Merkmalen verglichen wird,
und daraufhin eine Zuordnung des klassifizierten Objekts in un
terschiedliche Klassen erfolgt.
Vorzugsweise werden zwei Bilder des zu klassifizierenden Ob
jekts aus verschiedenen Richtungen gezogen. Man kann die beiden
Bilder möglichst von entgegengesetzten Richtungen des Objekts
erzeugen, so daß man quasi ein Rundumbild der fallenden Gemü
sestange bzw. Obststückes erhält. Auf diese Weise wird die ge
samte Oberfläche des zu klassifizierenden Objekts in den Erfas
sungsbereich der Kamera gespiegelt. Selbstverständlich lassen
sich auch zwei Kameras an gegenüberliegenden Orten anordnen.
Falls eine Anordnung mit einer Kamera und einem oder mehreren
Spiegeln verwendet wird, ist die Lampe derart anzuordnen, daß
sowohl der Gegenstand von vorne, d. h. für die Kamera sichtbar,
als auch über die Spiegel reflektierend an der Rückseite ausge
leuchtet wird. Es können jedoch auch mehrere Lichtquellen an
unterschiedlichen Orten angeordnet werden, um eine gleichmäßige
Ausleuchtung des gesamten Objekts sicherzustellen.
Die erfaßten Objekte landen auf einer Auffangeinrichtung, z. B.
einem zweiten Förderband, welches die klassifizierten Objekte
zu einer Klassiereinrichtung mit mehreren Behältern fördert, um
auf diese Weise, gesteuert durch die Auswertevorrichtung die
klassifizierten Objekte den unterschiedlichen Chargen zuzutei
len.
Als Aufgabe- und Auffangeinrichtung lassen sich alle Arten von
Förderern verwenden. Falls im Bereich der Aufgabeeinrichtung
eine Vereinzelungsvorrichtung vorgesehen ist, läßt sich z. B.
die Tätigkeit der Beleuchtung und/oder der Kamera mit der Ver
einzelungsvorrichtung koordinieren, so daß ein Bild immer dann
genommen wird, wenn das Objekt eine definierte Lage zur Erfas
sungseinrichtung aufweist. Es lassen sich hierzu jedoch auch
Berührungssensoren oder berührungslose Sensoren verwenden, die
die Stellung der Objekte auf der Aufgabeeinrichtung bzw. im
freien Fall detektieren. So kann z. B. auch die Kamera selbst
als Sensor dafür dienen, daß das Gemüsestück in den Erfassungs
bereich der Kamera gelangt, wonach nach einem vorher bestimmten
Zeitpunkt, z. B. ein Hundertstel Sekunde, entweder die Aufnahme
geschossen wird, oder der Lichtblitz erzeugt wird, um die Mo
mentaufnahme von dem fallenden Objekt zu erhalten.
Wesentlich bei der Erfindung ist, daß bei einer Stelle im Er
fassungsbereich ein Rundumbild von dem zu klassifizierenden Ob
jekt erhalten wird, das sich für eine zuverlässige Klassifizie
rung eignet. Hierbei werden nicht nur Volumendaten erhalten,
die bislang durch die Wägung erhalten wurden, sondern zusätzli
che Merkmale wie Form und Farbe, eventuell sogar Beschädigungen
oder Transportflecken des Obstes, die zu einer Minderung der
Qualität des Obstes/Gemüses führen könnten. Die erfindungsgemä
ße Vorrichtung führt somit zu einer Verfeinerung der Klassifi
zierung, ohne daß hierfür ein Personaleinsatz notwendig wäre.
Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung läßt sich der gesamte
Vorgang von der Aufgabe des Gutes bis zur Klassierung in unter
schiedliche Chargen voll automatisieren.
Die Erfindung wird nachfolgend beispielhaft anhand der schema
tischen Zeichnung beschrieben. In dieser zeigen:
Fig. 1 eine Anlage zum selbsttätigen Klassifizieren und
Klassieren von Spargelstangen.
Die Anlage 10 enthält eine Aufgabeeinrichtung 12 in Form eines
ersten Förderbandes. In Fortsetzung des ersten Förderbandes und
in einem vertikalen Abstand von diesem ist eine Auffangvorrich
tung 14 in Form eines zweiten Förderbandes angeordnet. Zwischen
dem ersten und dem zweiten Förderband 12, 14 liegt eine
Fallstrecke 16, in deren Bereich eine Erfassungseinrichtung,
bestehend aus einer Digitalkamera 18, einer Lampe oder Stro
boskoplampe 20 und einem Umlenkspiegel 22, angeordnet ist. Die
Digitalkamera 18 ist mit einer Auswertevorrichtung 24 verbun
den. Im Bereich des zweiten Förderbandes sind Betätigungsorgane
26 einer Klassiereinrichtung dargestellt, die mit der Auswerte
vorrichtung verbunden ist. Unter den Betätigungsorganen 26 sind
Behälter 28 für die verschiedenen Chargen angeordnet.
Die Wirkungsweise der Anlage 10 wird wie folgt beschrieben. Die
Spargelstangen 30 werden quer zur Förderrichtung auf das erste
Förderband 12 aufgelegt. In einer mit einer zentralen Steuerung
der Anlage verbundenen Vereinzelungsvorrichtung 32 werden die
Spargelstangen 30 derart vereinzelt, daß sie einen vorbestimm
ten Abstand d voneinander haben. Dies hat zur Folge, daß die
Spargelstangen in festgelegten Intervallen einzeln die
Fallstrecke 16 herabfallen. In Abhängigkeit von der Tätigkeit
der Vereinzelungsvorrichtung 32 wird nun eine Stroboskoplampe
20 angesteuert. Die Blitze werden derart gesteuert, daß jede
Spargelstange zu einem festgelegten Zeitpunkt, d. h. an einem
bestimmten Ort des Erfassungsbereichs von der Kamera 18 erfaßt
wird. Die Kamera erfaßt während der kurzen Belichtungszeit des
Stroboskopblitzes nicht nur sehr exakt die Vorderseite der fal
lenden Spargelstange, sondern, reflektiert über einen Umlenk
spiegel 22, auch eine Rückseite, so daß in etwa ein scharfes
Rundumbild der fallenden Spargelstange erhalten wird. Dieses
Rundumbild wird der Auswertevorrichtung 24 zugeleitet, welche
Form- und Farbmerkmale des Bildes mit klassenspezifischen Merk
malen vergleicht, um somit eine Klassenzuordnung des fallenden
Objekts zu treffen. Diese Klassifizierung wird einer (nicht
dargestellten) Klassiereinrichtung übermittelt, welche die
Spargelstangen anschließend nach dem Auftreffen auf das zweite
Förderband 14 über Betätigungsorgane 26 in die zugehörigen
Klassenbehälter hinein schiebt.
Anstelle der Erfassung über die Vereinzelungsvorrichtung kann
die Lage der Spargelstangen auch durch Sensoren erfaßt werden,
welche im Bereich des Endes des ersten Förderbandes 12 oder am
Anfang der Fallstrecke 16 angeordnet sind. Natürlich ist es
auch möglich, das Hineinfallen des Objekts in den Erfassungsbe
reich der Kamera 18 als Signal für die Triggerung der Kamera
zu verwerten. In diesem Fall wäre es notwendig, daß die Spar
gelstange zumindest während zweier nachfolgender Lichtblitze im
Erfassungsbereich der Kamera 18 liegt.
Es lassen sich selbstverständlich anstelle einer Stroboskoplam
pe auch zwei Stroboskoplampen verwenden, und anstelle eines Um
lenkspiegels können auch mehrere Umlenkspiegel verwendet wer
den, um ein möglichst vollkommen übergangsloses Bild von allen
Seiten der Spargelstange zu erhalten. Selbstverständlich lassen
sich statt einer Kamera und Umlenkspiegeln auch mehrere Kameras
verwenden.
In allen anderen Ausführungsmöglichkeiten ist die Beleuchtungs
einrichtung 20 nicht als Stroboskoplampe sondern als helle Dau
erbeleuchtung ausgebildet und die Digitalkamera nimmt nur ein
kurzzeitig belichtetes Bild der fallenden Spargelstange auf,
wodurch ebenfalls eine scharfe, d. h. genaue und nicht durch
den Fallvorgang verwischte Aufnahme der Spargelstange erhalten
wird. Auch hier lassen sich wiederum mit Umlenkspiegeln oder
mehreren Kameras Bilder von allen möglichen Seiten der Spargel
stange erhalten. Auch können mehrere Beleuchtungseinrichtungen
zur gleichmäßigen Ausleuchtung der gesamten Oberfläche der
Spargelstange vorgesehen werden. Die Erfassung der Lage der
fallenden Spargelstange läßt sich hier sogar noch besser reali
sieren, da die Kamera in Dauerbetrieb geschaltet sein kann, und
somit das Einfallen der Spargelstange in den Erfassungsbereich
sofort detektiert werden kann. Im Gegensatz dazu nimmt die Ka
mera 18 bei der ersten Ausführungsform nur Bilder auf, wenn ge
rade ein Lichtblitz vorhanden ist. D. h. die erste Statusinfor
mation über die Lage der Spargelstange wird mit der ersten Auf
nahme der Spargelstange erhalten. Die Triggerung für die auszu
wertende Aufnahme muß demnach derart erfolgen, daß der zweite
Blitz gezündet wird, wenn sich die Stange an einem definiertem
Punkt etwas weiter unten im Erfassungsbereich befindet. Dies
läßt sich, z. B. über die Steuerung oder Auswertevorrichtung 24
berechnen.
Es erübrigt sich zu sagen, daß die Anordnung von Beleuchtungs
einrichtungen, Spiegeln und Kameras derart zu wählen ist, daß
zwar eine gute Ausleuchtung der gesamten Oberfläche der Spar
gelstange erzielt wird, andererseits aber die Lichtblitze
selbst nicht in die Kamera gespiegelt werden. Selbstverständ
lich lassen sich mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung nicht
nur Obst- und Gemüsestücke sondern auch andere industriell her
gestellte Gegenstände form- und farbmäßig verschiedenen Klassen
zuordnen.
Aufgaben der Auswertevorrichtung können auch von einer zentra
len Steuerung der Anlage übernommen werden. In diesem Fall er
folgt auch die Koordinierung von Vereinzelungsvorrichtungen,
Lagesensoren, Beleuchtungseinrichtung, Kamera und Klassierein
richtung zentral gesteuert über die Steuerung und/oder die Aus
wertevorrichtung.
Claims (13)
1. Vorrichtung zum selbsttätigen Klassifizieren von Objekten
(30), nämlich Obst oder Gemüse, umfassend
eine Aufgabeeinrichtung (12), auf welche die Objekte (30) auf gegeben werden,
eine unterhalb der Aufgabeeinrichtung (12) angeordnete Auf fangeinrichtung (14),
eine in dem vertikalen Zwischenraum zwischen Aufgabe- (12) und Auffangeinrichtung (14) vorgesehene Fallstrecke (16), in deren Bereich eine Erfassungseinrichtung mit folgenden Bestandteilen angeordnet ist:
eine Aufgabeeinrichtung (12), auf welche die Objekte (30) auf gegeben werden,
eine unterhalb der Aufgabeeinrichtung (12) angeordnete Auf fangeinrichtung (14),
eine in dem vertikalen Zwischenraum zwischen Aufgabe- (12) und Auffangeinrichtung (14) vorgesehene Fallstrecke (16), in deren Bereich eine Erfassungseinrichtung mit folgenden Bestandteilen angeordnet ist:
- - wenigstens Beleuchtungseinrichtung (20) zur Erzeugung von kurzzeitigen Lichtimpulsen, z. B. einer Stroboskoplam pe,
- - wenigstens einer Aufnahmeeinrichtung (18) zur visuellen Erfassung von Merkmalen der Objekte (30), und
- - einer Auswertevorrichtung (24) zur Klassifizierung der Objekte entsprechend den erfaßten Merkmalen, und
2. Vorrichtung zum selbsttätigen Klassifizieren von Objekten
(30), nämlich Obst oder Gemüse, umfassend
eine Aufgabeeinrichtung (12), auf welche die Objekte (30) auf gegeben werden,
eine unterhalb der Aufgabeeinrichtung (12) angeordnete Auf fangeinrichtung (14),
eine in dem vertikalen Zwischenraum zwischen Aufgabe- (12) und Auffangeinrichtung (14) vorgesehene Fallstrecke, in deren Be reich eine Erfassungseinrichtung (18, 20, 22, 24) mit folgenden Bestandteilen angeordnet ist:
eine Aufgabeeinrichtung (12), auf welche die Objekte (30) auf gegeben werden,
eine unterhalb der Aufgabeeinrichtung (12) angeordnete Auf fangeinrichtung (14),
eine in dem vertikalen Zwischenraum zwischen Aufgabe- (12) und Auffangeinrichtung (14) vorgesehene Fallstrecke, in deren Be reich eine Erfassungseinrichtung (18, 20, 22, 24) mit folgenden Bestandteilen angeordnet ist:
- - wenigstens einer Beleuchtungseinrichtung (20),
- - wenigstens einer Aufnahmeeinrichtung (18) zur visuellen Erfassung von Merkmalen der fallenden Objekte (30) mit ei ner kurzen Belichtungszeit, und
- - einer Auswertevorrichtung (24) zur Klassifizierung der Objekte (30) entsprechend den erfaßten Merkmalen, und
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Erfassungseinrichtung (18, 20, 22, 24) derart ausgebildet
ist, daß während des Fallens eines Objekts (30) gleichzeitig
Bilder aus wenigstens zwei verschiedenen Richtungen erfaßbar
sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Erfassungseinrichtung (18, 20, 22, 24) eine CCD-Kamera
(18) und wenigstens einen Spiegel (22) aufweist, wobei die Ka
mera ein direktes Abbild des Objekts als auch das Spiegelbild
einer durch die Kamera nicht direkt erfaßten anderen Seite des
fallenden Objekts (30) erfaßt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Erfassungseinrichtung zwei oder mehrere CCD-Kameras
aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich der Aufgabeeinrichtung (12) eine Vereinzelungs
einrichtung (32) für die Objekte (30) vorgesehen sind.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Vorrichtung zur Triggerung des Kamerabetriebs mit der
Beleuchtungseinrichtung (20) und/oder dem Zeitpunkt des Fallens
der Objekte (30) durch den Erfassungsbereich vorgesehen ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Klassiereinrichtung über Betätigungsorgane (26) ver
fügt, die die Objekte (30) in unterschiedliche Behälter (28)
überführt.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Auswertevorrichtung (24) und/oder eine Steuerung der
Vorrichtung einen Rechner enthält, der den ausgewerteten Objek
ten (30) entsprechend den erfaßten Merkmalen einen Wert zuord
net, der in einem Abrechnungsspeicher abgelegt oder ausgedruckt
wird.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Abrechnungsspeicher der Auswertevorrichtung die Merkmale
der einzelnen erfaßten Objekte (30) speicherbar sind.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufgabeeinrichtung (12) als erster Förderer ausgebildet
ist.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Auffangeinrichtung (14) als zweiter Förderer ausgebil
det ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß der/die Förderer (12, 14) als Förderband ausgebildet
ist/sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997155583 DE19755583A1 (de) | 1997-12-12 | 1997-12-12 | Vorrichtung zum selbsttätigen Klassifizieren von Objekten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997155583 DE19755583A1 (de) | 1997-12-12 | 1997-12-12 | Vorrichtung zum selbsttätigen Klassifizieren von Objekten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19755583A1 true DE19755583A1 (de) | 1999-06-24 |
Family
ID=7851892
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997155583 Withdrawn DE19755583A1 (de) | 1997-12-12 | 1997-12-12 | Vorrichtung zum selbsttätigen Klassifizieren von Objekten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19755583A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20301097U1 (de) | 2003-01-23 | 2003-06-18 | Strauß, Jörn, 21614 Buxtehude | Vorrichtung zur Qualitätskontrolle von Spargel |
| CN107243461A (zh) * | 2017-05-12 | 2017-10-13 | 宁波大红鹰学院 | 一种自动分级装置 |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4130037A1 (de) * | 1990-09-13 | 1992-03-19 | Hajime Industries | Vorrichtung zur pruefung von koernigem schuettgut |
| DE4140513C1 (de) * | 1991-12-09 | 1993-07-01 | Horst 4790 Paderborn De Hager | |
| DE4317513A1 (de) * | 1993-05-26 | 1994-12-01 | Select Ingenieurgesellschaft F | Verfahren und Vorrichtung zur selektiven Trennung von Körpern und Anwendung des Verfahrens |
-
1997
- 1997-12-12 DE DE1997155583 patent/DE19755583A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (3)
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| CN107243461A (zh) * | 2017-05-12 | 2017-10-13 | 宁波大红鹰学院 | 一种自动分级装置 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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