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DE19755435A1 - Elektronisches Befragungssystem - Google Patents

Elektronisches Befragungssystem

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Publication number
DE19755435A1
DE19755435A1 DE1997155435 DE19755435A DE19755435A1 DE 19755435 A1 DE19755435 A1 DE 19755435A1 DE 1997155435 DE1997155435 DE 1997155435 DE 19755435 A DE19755435 A DE 19755435A DE 19755435 A1 DE19755435 A1 DE 19755435A1
Authority
DE
Germany
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screen
electronic
survey
question
objects
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE1997155435
Other languages
English (en)
Inventor
Roy Von Der Locht
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SOFTWARE 4 YOU GmbH
Original Assignee
SOFTWARE 4 YOU GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by SOFTWARE 4 YOU GmbH filed Critical SOFTWARE 4 YOU GmbH
Priority to DE19758503A priority Critical patent/DE19758503A1/de
Priority to DE1997155435 priority patent/DE19755435A1/de
Priority to DE29723598U priority patent/DE29723598U1/de
Priority to PCT/EP1998/007271 priority patent/WO1999031609A1/de
Publication of DE19755435A1 publication Critical patent/DE19755435A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B5/00Electrically-operated educational appliances
    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B7/00Electrically-operated teaching apparatus or devices working with questions and answers
    • G09B7/02Electrically-operated teaching apparatus or devices working with questions and answers of the type wherein the student is expected to construct an answer to the question which is presented or wherein the machine gives an answer to the question presented by a student

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Educational Administration (AREA)
  • Educational Technology (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Management, Administration, Business Operations System, And Electronic Commerce (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein elektronisches Befragungssystem zum Durchführen von Befragungen. Weiterhin betrifft die Erfindung Verfahren zur Konfiguration, Anwendung und Auswertung eines elektronischen Befragungssystems.
Aus dem Stand der Technik sind die unterschiedlich­ sten Vorrichtungen und Verfahren zur statistischen Befragung von Rezipienten und Methoden zu deren Auswertung bekannt.
So beschreibt die DE 27 14 606 A1 ein tragbares Gerät zur Befragung von Testpersonen, wobei je nach Aufga­ benstellung ein Elektronikeinschub in das Gerät eingesetzt wird. Die Testergebnisse werden dabei auf einem Datenträger gespeichert, der teilweise statistische Berechnungen anstellt.
Die WO 89/10598 beschreibt ein Verfahren zur Bewertung des Verbrauchsverhaltens für Marketing und Entwicklung von Verbraucherprodukten. Dabei werden qualitative und quantitative Auswertungen verschiede­ ner Parameter kombiniert und durch Transformation in einer multidimensionalen Matrix dargestellt. Das Verfahren läuft dabei in mehreren Schritten ab, wobei zuerst eine konventionelle Befragung durchgeführt wird. Die anschließend durchgeführte Auswertung führt zu einer Matrix, die wiederum in einem Koordinaten­ system dargestellt werden kann.
Die EP 0338936 A1 beschreibt eine tragbare elektroni­ sche Vorrichtung mit einem Mikroprozessor, einem Bildschirm und einer Tastatur als Endgerät eines Fernsehnetzes. Der Mikroprozessor ist dabei derart programmiert, daß er den Benutzer in die Lage versetzt, an Fernsehsendungen nach einem vorgegebenen Zeitschema teilzunehmen. Dabei werden über die Tastatur Antworten zu den am Bildschirm gestellten Fragen eingegeben.
Des weiteren beschreiben 1. Borg und Th. Staufenbiel in "Theorien und Methoden der Skalierung, Verlag Hans Huber, 1989" allgemein psychophysische Fragestellun­ gen und Methoden zu deren Auswertung. Dabei werden als mögliche Auswertemethoden von konventionell erfaßten Umfrageergebnissen die Darstellung mittels Ratingskalen beschrieben.
Gegenüber dem genannten Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, die oben genannten Befragungs- und Auswerteverfahren zu vereinfachen und zu verbessern, so daß eine schnelle graphische Erhebung und Darstellung von Umfragedaten erfolgen kann. Außerdem sollen unterschiedliche Gruppen von Befragten erreichbar sein.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der Ansprüche gelöst. Dabei sieht die Erfindung ein elektronisches Befragungssystem vor, welches eine programmgesteuerte Rechenanlage mit Bildschirm und ein Positionierwerk­ zeug aufweist, wobei auf dem Bildschirm ein Bezugs­ system und mindestens ein weiteres graphisches Objekt dargestellt sind, das mittels eines Positionierwerk­ zeugs im Bezugssystem positionierbar ist, um eine im Befragungssystem abgespeicherte Fragestellung graphisch zu beantworten.
Ein elektronisches Befragungssystem weist eine programmgesteuerte Rechenanlage mit Bildschirm, einen Speicher und eine Bedieneinheit (Positionierwerkzeug) auf. Es kann sich dabei um eine reine Hardware- oder eine Hardware-/Softwarelösung handeln. Die Programm­ steuerung des Befragungssystems kann unterschiedlich konfiguriert sein. So lassen sich beispielsweise statische oder variable Abfragen definieren. Bei letzteren kann durch eine "intelligente" Programm­ steuerung die Fragestellung von der zuletzt gegebenen Antwort des Befragten abhängig gemacht werden.
Durch die direkte Eingabe in einen Graphikbildschirm wird es dem Befragten ermöglicht, eine differen­ zierte, graduierte Antwort auf eine Fragestellung abzugeben, die sich nicht durch "Ja" oder "Nein" beantworten läßt. Durch ein mehrdimensionales Koordinatensystem lassen sich beispielsweise mehrere, die Meinung des Befragten beeinflussende Gesichts­ punkte bei der Fragestellung berücksichtigen. So können unterschiedliche Koordinatensysteme, wie beispielsweise zwei- und dreidimensionale kartesische Koordinatensysteme, Polarkoordinatensysteme und andere auf dem Bildschirm dargestellt werden. Die Darstellung des Befragungsergebnisses kann mittels des elektronischen Befragungssystems sofort nach der Befragung ebenfalls graphisch erfolgen. Vorzugsweise erfolgt die Eingabe und Darstellung der Ergebnisse auf unskalierten Achsen oder Achsensystemen. Bei mehreren graphischen Objekten erfolgt die Zuordnung dann über das Distanzmaß. Da die Ergebnisse eines Befragten abspeicherbar sind, können mehrere Eingaben unterschiedlicher Befragter nacheinander bzw. bei Multitasking- oder Netzwerksystemen auch gleichzeitig erfolgen.
Eine vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen elektronischen Fragebogens sieht vor, daß das Bezugs­ system ein Bezugspunkt, eine Gerade, ein unsklalier­ tes L- oder Kreuzkoordinatensystem oder ein dreidi­ mensionales Koordinatensystem ist. Darin lassen sich ein-, zwei- oder mehrdimensionale Fragestellungen, d. h. beispielsweise eine Kombinationsfrage bezüglich Preis und Zuverlässigkeit, darstellen. Die Positio­ nierung der Objekte erfolgt dabei intuitiv, d. h. rein gefühlsmäßig, und die Auswertung erfolgt aufgrund von Erkenntnissen der Umfragepsychologie.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß die auf dem Bildschirm dargestellten Objekte verschiebliche Graphiksymbole sind. Dies können beispielsweise sog. "Icons" sein, die entsprechend einzustufende Waren oder sonstige einzustufende Leistungen darstellen.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß mehrere graphische Objekte bereits vor der Befragung am Bildschirm angeordnet sind und dadurch das Bezugssystem bilden. Dabei handelt es sich entweder um einen Bezugspunkt (bei einem Objekt) oder um ein mehrdimensionales Koordinatensystem.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform sieht vor, daß ein Netzwerkterminal oder ein Handheld-Computer oder ein Laptop-Computer oder ein Multimedia-Fernse­ her oder eine Workstation oder ein Desktop-Computer als programmgesteuerte Rechenanlage mit Bildschirm zur Durchführung der Umfrage vorgesehen sind. Hierdurch lassen sich die unterschiedlichsten Bevölkerungsschichten bei Befragungen erreichen. So kann eine Befragung beispielsweise über ein Netzwerk, wie das Internet erfolgen, es können aber auch direkte Umfragen vor Ort, d. h. beispielsweise auf Messen oder in Fußgängerzonen mittels Handheld- Computern durchgeführt werden. Weiterhin ist es auch möglich, an Besitzer eines Desktop-Computers Datenträger mit einem entsprechenden elektronischen Fragebogen zu verschicken, der dann nach elektroni­ schem Eintrag wieder an den Befragenden zurückgesandt werden kann. Außerdem können mittels interaktiven Fernsehen Befragungen jedes Fernsehteilnehmers durch­ geführt werden, der über einen interaktiven Fernseh­ zugang verfügt. Schließlich eignet sich der elektro­ nische Fragebogen noch zum Rating in einem Team (Arbeitsgruppe).
Noch eine vorteilhafte Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung sieht vor, daß eine Maus oder ein Stift oder ein Joystick oder ein Touchpad oder ein Touch­ screen oder eine sonstige Zeigevorrichtung als Positionierwerkzeug zum Positionieren der Objekte vorgesehen ist.
Dadurch wird beispielsweise die Aufstellung von Befragungssystemen mit Touchscreen auf Messeständen möglich, wo der Besucher lediglich auf dem Bildschirm direkt Fragen aus einem Menü auswählen und die Position der zu plazierenden Objekte im Koordinaten­ system angeben kann. Bei Umfragen in Fußgängerzonen kann beispielsweise mittels eines Pencomputers die Eingabe direkt auf dem Display mit einem Stift erfolgen. Aber auch einfachste Positionierung mittels Cursortasten einer Standardtastatur sind als Eingabe­ mittel möglich.
Schließlich sieht noch eine vorteilhafte Weiterbil­ dung der vorliegenden Erfindung vor, daß die einzelnen Umfrageergebnisse direkt oder über Netzwerk oder über andere elektronische Speichermedien in den Massenspeicher eines Auswertungsrechners zur Auswer­ tung einlesbar sind. Hierdurch kann eine einfache und schnelle Zusammenführung der Umfrageergebnisse erfolgen. Bei nichtsklalierten Achsen wird die Position der einzelnen Objekte über ein für den Befragten unsichtbares Koordinatensystem errechnet und entsprechend gespeichert. Bei der Auswertung wird diese Information abgefragt und zunächst zur Berechnung des Distanzmaßes jeder einzelnen Befragung verwendet. Erst dann werden die Ergebnisse der einzelnen Befragungen zusammengeführt, d. h. die Distanzmaße überlagert.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein elektroni­ sches Befragungssystem vorgesehen, das in einem ersten Betriebsmodus durch die Auswahl einer Frage­ stellung und eines geeigneten Bezugssystems sowie geeigneter Objekte konfigurierbar ist und in einem zweiten Betriebsmodus zur Erkennung und Speicherung einer interaktiven graphischen Bildschirmeingabe von einem Befragten zwecks Beantwortung der Fragestellung vorbereitet ist. Schließlich ist in einem dritten Betriebsmodus die automatische Auswertung der Umfrageergebnisse vorgesehen. Dadurch weist das elektronische Befragungssystem eine äußerst vorteil­ hafte Mehrfachfunktion auf, die einen einfachen und kostengünstigen Betrieb auch durch technisch wenig vorgebildete Anwender ermöglicht, da die Vorgänge in den einzelnen Modi weitgehend automatisch ablaufen.
Ein vorteilhaftes Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung sieht vor, daß zur Konfiguration eines elektronischen Befragungssystems folgende Verfahrens­ schritte durchgeführt werden:
  • 1. Anlegen eines neuen oder Auswählen eines bestehenden elektronischen Fragebogens;
  • 2. Verknüpfen mit Fragetyp und Fragetext;
  • 3. Verknüpfen mit am Bildschirm darzustellendem Bezugssystem;
  • 4. Beschriftung des Bezugssystems;
  • 5. Verknüpfen mit graphischen Bildschirmobjekten, die zur Beantwortung der Fragestellung am Bildschirm plaziert werden sollen;
  • 6. Abspeichern der Konfigurationsdaten des Fragebo­ gens auf einem elektronischen Speichermedium.
Die Konfiguration des elektronischen Fragebogens erfolgt vorteilhafterweise am Bildschirm einer Rechenanlage oder des Befragungssystems selbst weitgehend automatisch. Dabei ist vorgesehen, daß entsprechende "Tools" zur einfachen Bereitstellung derartiger Fragen am Bildschirm von der Steuerungs­ software/-hardware zur Verfügung gestellt werden. Dies bedeutet, daß beispielsweise aus einer Anzahl von vorgegebenen Koordinatensystemen ein entsprechend geeignetes ausgewählt werden kann. Weiterhin können bereits vorhandene entsprechend gestaltete graphische Objekte ausgewählt werden und die Achsen des Koordi­ natensystems mit den entsprechenden Wertigkeitsaus­ drücken belegt werden. Hierdurch kann in kürzester Zeit ohne größere technische Vorkenntnisse ein individueller Fragebogen erzeugt werden, der von dem Ersteller auch entsprechend geändert oder bearbeitet werden kann.
Ein vorteilhaftes Verfahren zur Durchführung einer elektronischen Befragung mit einem elektronischen Befragungssystems weist folgende Schritte auf:
  • 1. Bildschirmanzeige der aus einem Auswahlmenü ausgewählten zu beantwortenden Fragen;
  • 2. Anordnung der mit einem Positionierwerkzeug ausgewählten und plazierten graphischen Objekte in einem am Bildschirm dargestellten Bezugs­ system;
  • 3. Speichern des Befragungsergebnisses auf einem elektronischen Speichermedium.
Hierdurch kann bei Vorhandensein mehrerer interaktiv zu beantwortender Fragen die zunächst gewünschte Frage aus einem Menü ausgewählt werden. Hierauf wird am Bildschirm das zu der Frage gehörende Koordinaten­ system mit den entsprechend plazierbaren Objekten angezeigt. Von dem Befragten kann nun durch Plazie­ rung eines oder mehrerer Objekte im Koordinatensystem die Fragestellung beantwortet werden. Die Befragungs­ ergebnisse können dann jeweils einzeln gespeichert, ausgewertet oder an einen Zentralrechner weitergelei­ tet werden.
Noch ein vorteilhaftes Verfahren sieht zur automati­ schen Auswertung einer Befragung mittels eines elektronischen Befragungssystems folgende Verfahrens­ schritte vor:
  • 1. Ermitteln der Bildschirm-Koordinaten der jeweils durch einen Befragten in einem ausgewählten Bezugssystem positionierten graphischen Objekte;
  • 2. Berechnung des Distanzmaßes der Objekte relativ zu einem Bezugspunkt im Bezugssystem;
  • 3. Überlagerung mehrerer im Distanzmaß vorliegender Befragungsergebnisse und
  • 4. Graphische Darstellung des Gesamtergebnisses.
Hierdurch ist eine direkte automatische Auswertung elektronischer Befragungssysteme möglich, die weder eine fehlerbehaftete Übertragung von Papierfragebögen in eine EDV noch vertiefte technische Vorkenntnisse des Anwenders erfordert.
Die zuletzt genannten Verfahren können unabhängig von einander und auf getrennten Rechenanlagen eingesetzt werden.
Die vorliegende Erfindung soll im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen näher beschrieben werden. Darin zeigen:
Fig. 1 ein Flußdiagramm, welches schematisch die Konfiguration eines elektronischen Befragungssystems darstellt;
Fig. 2 ein Flußdiagramm, welches schematisch die Eingabe fragenspezifischer Angaben bei der Konfiguration des Befragungssystems am Beispiel des Achsensystems darstellt;
Fig. 3 die Bearbeitung von Fragen in einem Achsen­ system;
Fig. 4 eine beispielhafte Bildschirmausgabe.
In Fig. 1 besteht zunächst die Auswahl, ob eine neue Frage angelegt oder eine bestehende Frage weiterbear­ beitet werden soll. Hiernach erfolgt die Bezeichnung bzw. Auswahl der entsprechenden Frage. Danach erfolgt die Formulierung des Fragetyps bzw. die Formulierung des Fragetextes. Fragetypspezifische Eingaben beziehen sich beispielsweise auf die entsprechende Auswahl und Aufbereitung eines Achsensystems. Nach Abschluß dieses Vorgangs kann entschieden werden, ob der Vorgang wiederholt werden soll oder ob der entsprechende Fragebogen abgespeichert werden soll.
Fig. 2 zeigt ein Beispiel für eine fragespezifische Angabe bei der Erstellung des Fragebogens. Dabei handelt es sich im vorliegenden Fall um die Wahl des gewünschten Achsensystems. Dies kann z. B. ein L- oder Kreuzkoordinatensystem sein. Danach erfolgt die Achsenbeschriftung und die Eingabe der Anzahl der zu plazierenden Objekte. Die Objekte können dann bearbeitet werden und entweder durch ein Bild oder lediglich durch ein Standardsymbol dargestellt werden. Zusätzlich können Texterläuterungen an dem Objekt angebracht werden. Nach Abschluß dieses Vorgangs und Abspeichern des Achsensystems wird wie in Fig. 1 nach dem Punkt "fragenspezifische Eingaben" fortgefahren.
Fig. 3 zeigt schematisch den Ablauf beim Bearbeiten von Fragen in einem Achsensystem. Dabei werden nach Auswahl der Frage, die beantwortet werden soll, die Objekte entweder mit einem Positionierwerkzeug ausgewählt und in das Achsensystem plaziert oder alternativ ein beliebiges Objekt durch Auswahl aus einer Auswahlliste oder anderer Aktionen ausgewählt. Die Positionierung kann dann auf dem alternativen Zweig beispielsweise mit den Pfeiltasten auf der Tastatur oder einer Fernsehfernsteuerung erfolgen. Nach Abschluß der Positionierung der Objekte wird das Befragungsergebnis gespeichert. Nun kann der Befragte auswählen, ob er noch eine Frage bearbeiten möchte oder nicht. Nach Beantwortung sämtlicher Fragen wird der gesamte Fragebogen abgespeichert.
Fig. 4 zeigt ein Beispiel für die Plazierung mehrerer Objekte in einem nichtskalierten Achsensystem, bei dem eine subjektive Bewertung durch das Distanzmaß abgegeben wird. Hier hat ein Befragter drei Produkte - PC, Diskettenlaufwerk und Festplatte - eines bestimmten Herstellers bezüglich deren Zuverlässig­ keit und deren Preis zu beurteilen. Dabei ist die horizontale Achse des Koordinatensystems an ihrem linken Rand mit "unzuverlässig" und an ihrem rechten Rand mit "zuverlässig" beschriftet. Die vertikale Achse ist an ihrem oberen Ende mit "teuer" und an ihrem unteren Ende mit "billig" beschriftet. Die Position des ersten Elements erfolgt dabei frei wählbar. Die Positionierung der anderen beiden Objekte erfolgt aber im Distanzmaß, vergleichend. Das bedeutet, der Befragte hat die Objekte in Beziehung zu dem ersten plaziert. Ausgehend von der Plazierung des PC-Symbols im ersten Quadranten, bei der der Befragte zum Ausdruck bringen wollte, daß der PC nicht teuer und nicht billig ist (also durchschnitt­ lich), aber eher zu den zuverlässigen gehört, erfolgt die Beurteilung des Diskettenlaufwerks dann einfach vergleichend. Der Befragte urteilt, daß das Disket­ tenlaufwerk des PCs im Verhältnis zwar teurer, aber dafür auch zuverlässiger ist. Allerdings ist das Mehr an Zuverlässigkeit mit einem überproportional Mehr an Preis zu bezahlen. Die Festplatte ist nochmal ein ganzes Stück zuverlässiger, im Preis aber nur gering­ fügig teurer. Die Objekte können über Eingabemedien in dem Achsensystem plaziert werden. Dies kann über einen Pen eines PDAs, der Maus eines PCs, der Tastatur eines PCs oder PDAs, der Fernbedienung eines Gerätes wie einem Fernseher oder ähnlichem Gerät geschehen. Dabei kann entweder das Objekt von einer Ausgangsposition in die Endposition gezogen werden (Drag and Drop) oder erst ausgewählt und dann mit einem Klick der Maus oder des Pens positioniert werden.

Claims (11)

1. Elektronisches Befragungssystem, welches eine programmgesteuerte Rechenanlage mit Bildschirm und ein Positionierwerkzeug aufweist, wobei auf dem Bildschirm ein Bezugssystem und mindestens ein weiteres graphisches Objekt dargestellt sind, das mittels des Positionierwerkzeugs im Bezugssystem positionierbar ist, um eine im Befragungssystem abgespeicherte Fragestellung graphisch zu beantworten.
2. Elektronisches Befragungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bezugssystem ein Bezugspunkt, eine Gerade, ein unsklaliertes L- oder Kreuzkoordina­ tensystem oder ein dreidimensionales Koordinaten­ system ist.
3. Elektronisches Befragungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf dem Bildschirm dargestellten Objekte verschiebliche Graphiksymbole sind.
4. Elektronisches Befragungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere graphische Objekte bereits vor der Befragung am Bildschirm angeordnet sind und dadurch das Bezugssystem bilden.
5. Elektronisches Befragungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Netzwerkterminal oder ein Handheld- Computer oder ein Laptop-Computer oder ein Multimedia-Fernseher oder eine Workstation oder ein Desktop-Computer als Programmgesteuerte Rechenanlage mit Bildschirm zur Durchführung der Umfrage vorgesehen ist.
6. Elektronisches Befragungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Maus oder ein Stift oder ein Joystick oder ein Touchpad oder ein Touchscreen oder eine sonstige Zeigevorrichtung als Positionierwerkzeug zum Positionieren der Objekte vorgesehen ist.
7. Elektronisches Befragungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Umfrageergebnisse direkt oder über Netzwerk oder über andere elektronische Speichermedien in den Massenspeicher eines Auswertungsrechners zur Auswertung einlesbar sind.
8. Elektronisches Befragungssystem, wobei dieses in einem ersten Betriebsmodus durch die Auswahl einer Fragestellung und eines geeigneten Bezugs­ systems sowie geeigneter Objekte konfigurierbar ist; in einem zweiten Betriebsmodus zur Erkennung und Speicherung einer interaktiven graphischen Bildschirmeingabe durch einen Befragten zwecks Beantwortung der Fragestellung vorbereitet ist; und in einem dritten Betriebsmodus zur automati­ schen Auswertung der Umfrageergebnisse vorgesehen ist.
9. Verfahren zur Konfiguration eines elektronischen Befragungssystems, welches folgende Schritte aufweist:
  • 1. Anlegen eines neuen oder Auswählen eines bestehenden Fragebogens;
  • 2. Verknüpfen mit Fragetyp und Fragetext;
  • 3. Verknüpfen mit am Bildschirm darzustellendem Bezugssystem;
  • 4. Beschriftung des Bezugssystems;
  • 5. Verknüpfen mit graphischen Bildschirmobjek­ ten, die zur Beantwortung der Fragestellung am Bildschirm plaziert werden sollen;
  • 6. Abspeichern der Konfigurationsdaten des Fragebogens auf einem elektronischen Speichermedium.
10. Verfahren zur Durchführung einer elektronischen Befragung mit einem elektronischen Befragungs­ system nach Anspruch 1, welches folgende Schritte aufweist:
  • 1. Bildschirmanzeige der aus einem Auswahlmenü ausgewählten zu beantwortenden Fragen;
  • 2. Anordnung der mit dem Positionierwerkzeug ausgewählten und plazierten graphischen Objekte in einem am Bildschirm dargestellten Bezugssystem;
  • 3. Speichern des Befragungsergebnisses auf einem elektronischen Speichermedium.
11. Verfahren zur automatischen Auswertung einer Befragung mittels eines elektronischen Befra­ gungssystems nach Anspruch 1, welches folgende Schritte aufweist:
  • 1. Ermittl
  • ung der Bildschirmkoordinaten der jeweils durch einen Befragten in einem ausge­ wählten Bezugssystem positionierten graphi­ schen Objekte;
  • 2. Berechnung des Distanzmaßes der Objekte relativ zu einem Bezugspunkt im Bezugssystem;
  • 3. Überlagerung mehrerer im Distanzmaß vorlie­ gender Befragungsergebnisse und
  • 4. Graphische Darstellung des Gesamtergebnisses.
DE1997155435 1997-12-13 1997-12-13 Elektronisches Befragungssystem Withdrawn DE19755435A1 (de)

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