[go: up one dir, main page]

DE19748367A1 - Modulares OP-Tischsystem - Google Patents

Modulares OP-Tischsystem

Info

Publication number
DE19748367A1
DE19748367A1 DE19748367A DE19748367A DE19748367A1 DE 19748367 A1 DE19748367 A1 DE 19748367A1 DE 19748367 A DE19748367 A DE 19748367A DE 19748367 A DE19748367 A DE 19748367A DE 19748367 A1 DE19748367 A1 DE 19748367A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
operating table
coupling
table system
plate
coupling device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19748367A
Other languages
English (en)
Inventor
Dirk Dipl Ing Stolze
Andre Dipl Ing Griesel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Trumpf Medizin Systeme GmbH and Co KG
Original Assignee
Blanco Med GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Blanco Med GmbH filed Critical Blanco Med GmbH
Priority to DE19748367A priority Critical patent/DE19748367A1/de
Priority to EP98120457A priority patent/EP0913139B1/de
Priority to DE59807630T priority patent/DE59807630D1/de
Priority to ES98120457T priority patent/ES2194266T3/es
Publication of DE19748367A1 publication Critical patent/DE19748367A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G13/00Operating tables; Auxiliary appliances therefor
    • A61G13/02Adjustable operating tables; Controls therefor

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Accommodation For Nursing Or Treatment Tables (AREA)
  • Combinations Of Kitchen Furniture (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein modulares OP-Tischsystem mit einer Operationstischsäule und einer darauf gelagerten modular aufge­ bauten OP-Tischplatte, welche ein zentrales mit der OP-Tisch­ säule verbundenes Plattenteil sowie an das zentrale Plattenteil ankoppelbare zusätzliche Plattenteile umfaßt. Das zentrale Plattenteil kann dabei fest mit der OP-Tischsäule verbunden oder auswechselbar an dieser angekoppelt sein.
Solche OP-Tischsysteme mit modular aufgebauter OP-Tischplatte sind bekannt und weisen aufgrund der Modularität eine große An­ wendungsbreite für die unterschiedlichsten Operationstechniken auf, für die der Operationstisch für die jeweils zum Einsatz kommende Operationstechnik speziell umgebaut werden kann.
Problematisch ist hierbei, daß aufgrund der Vielzahl von mögli­ chen Anbau- und Umbaumöglichkeiten nicht sichergestellt ist, daß die Operationstischplatte eine Konfiguration erhält, die die Standfestigkeit des gesamten Operationstisches nicht ge­ fährdet.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, den bekannten Opera­ tionstisch so weiterzubilden, daß trotz der Modularität und der damit verbundenen Vielzahl von Anbau- und Umbaumöglichkeiten unzulässige OP-Tischkonfigurationen vermieden werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das zen­ trale Plattenteil an zwei sich gegenüberliegenden Seitenkanten erste Koppelelemente aufweist, daß die zusätzlichen Platten­ teile erste, zweite und dritte Plattensegmente umfassen, wobei die ersten Plattensegmente erste Koppelvorrichtungen und an ei­ ner hierzu gegenüberliegenden Seitenkante zweite Koppelelemente aufweisen, wobei die zweiten Plattensegmente zweite Koppelvor­ richtungen, an einer hierzu gegenüberliegenden Seitenkante dritte Koppelelemente aufweisen und wobei die dritten Platten­ segmente dritte Koppelvorrichtungen aufweisen, und daß die Kop­ pelelemente und Koppelvorrichtungen so ausgebildet und aneinan­ der angepaßt sind, daß ausschließlich folgende lösbare Verbin­ dungen herstellbar sind:
Die erste Koppelvorrichtung ist mit erstem Koppelelement ver­ bindbar.
Die zweite Koppelvorrichtung ist mit erstem und zweitem Koppelelement verbindbar.
Die dritte Koppelvorrichtung ist mit erstem, zweitem und drit­ tem Koppelelement verbindbar.
Hierdurch wird sichergestellt, daß eine Verlängerung der OP-Tischplatte (insbesondere eine einseitige Verlängerung) über das zulässige Maß hinaus, unmöglich gemacht wird. Damit wird verhindert, daß das OP-Personal in der Hektik des OP-Betriebs die Herstelleranweisungen mißachtet und den OP-Tisch in einer unstabilen und kippgefährdeten Konfiguration aufbaut.
Gleichzeitig wird durch diese Art der "Codierung" bewirkt, daß die Verbindungen von Koppelelement und Koppelvorrichtung durch das Ankoppeln weiterer Plattensegmente nicht über für die jewei­ lige Verbindung zulässige Belastungsgrenze hinaus beansprucht werden. Konkret kann mit der Codierung der Verbindungen oder Koppel stellen erreicht werden, daß Segmente mit kleinerer La­ steinleitung (gegebenenfalls auch in Kombination mit weiteren Plattensegmenten) an Koppelstellen mit größerer Lastaufnah­ memöglichkeit angekoppelt werden können, nicht aber umgekehrt.
Hieraus resultiert zusätzlich ein Überlastungsschutz für die Koppel stellen und Gelenke sowie gegebenenfalls vorhandener An­ triebe.
Bevorzugt besteht das zentrale Plattenteil aus zwei miteinander gelenkig verbundenen Plattenabschnitten. Einer der Plattenab­ schnitte ist dabei mit der OP-Tischsäule verbunden. Der andere Plattenabschnitt kann in einer besonderen Ausführungsform als ein erstes bleibend an dem zentralen Plattenteil (entspricht hier dem ersten Plattenabschnitt) angelenkt sein.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das zentrale Plattenteil an zwei weiteren sich gegenüberliegenden Seitenkanten mit dritten Koppelelementen ausgerüstet, so daß das zentrale Plattenteil in zwei zueinander senkrecht stehenden Richtungen verlängert bzw. verbreitert werden kann. Da der Fuß der Operationstischsäule normalerweise eine bestimmte Vorzugs­ richtung aufweist, d. h. die Kippsicherheit des Operationsti­ sches in eine Richtung besonders gut ausgebildet ist, während in der anderen bereits kleinere Kippmomente zu einem Umkippen oder einer instabilen Lage des Operationstisches führen können, wird an den zwei weiteren sich gegenüberliegenden Seitenkanten lediglich das dritte Koppelelement vorgesehen, so daß hier le­ diglich die dritten Plattensegmente ankoppelbar sind. Eine wei­ tere Ausdehnung des OP-Tisches mit dem Risiko der instabilen Lagerung bzw. einer verringerten Standfestigkeit desselben ist damit ausgeschlossen.
Die zuvor angesprochenen ersten, zweiten und dritten Koppelele­ mente umfassen vorzugsweise eine oder mehrere von der jeweili­ gen Seitenkante des zentralen Plattenteils bzw. des jeweiligen Plattensegments beabstandete und zu diesen Seitenkanten paral­ lel angeordnete Halteschienen.
Dabei können sich die Halte schienen vorzugsweise an den gängi­ gen bislang für die Halterung an den OP-Tischplatten seitlich angeordneten Halteschienen orientieren, so daß bislang verwen­ detes Zubehör an herkömmlichen OP-Tischplatten ebenfalls an den Koppelelementen montiert werden kann.
Ebenso wie das zentrale Plattenteil quer zur Längsrichtung ver­ breitert werden kann, indem dritte Koppelelemente an den ent­ sprechenden Seitenkanten angeordnet sind, läßt sich dies im Be­ reich der weiteren Plattensegmente ebenfalls in dieser Weise realisieren. Die dritten Koppelelemente stehen dann entlang der gesamten Längsseiten des aufgebauten OP-Tisches als Halteele­ mente für eine Vielzahl von Gerätschaften zur Verfügung und können gleichzeitig dem Ankoppeln von dritten Plattensegmenten dienen.
Bevorzugte Koppelvorrichtungen gemäß der vorliegenden Erfindung umfassen einen feststehenden Vorsprung und ein erstes, ver­ schwenkbares Hakenteil. Bevorzugt wird das verschwenkbare erste Hakenteil in einer zu dem feststehenden Vorsprung parallelen Lage elastisch vorgespannt gehalten.
Insbesondere für die erste Koppelvorrichtung und gegebenenfalls auch für die zweite Koppelvorrichtung ist ein zweites ver­ schwenkbares Hakenteil vorgesehen, welches zum ersten ver­ schwenkbaren Hakenteil bezüglich des feststehenden Vorsprungs spiegelsymmetrisch angeordnet ist. Bevorzugt unterscheiden sich die erste und die zweite Koppelvorrichtung im wesentlichen nur dadurch, daß die zweite Koppelvorrichtung parallel, zur Längs­ richtung der Halteschiene gesehen, eine kleinere Breite auf­ weist als die erste Koppelvorrichtung. Im übrigen ist die zwei­ te Koppelvorrichtung bevorzugt im wesentlichen mechanisch gleichartig zur ersten Koppelvorrichtung aufgebaut.
Die dritte Koppelvorrichtung wird vorzugsweise einfacher aufge­ baut, da diese üblicherweise geringere Kräfte aufnehmen und übertragen muß als die erste und die zweite Koppelvorrichtung. Hier wird der feststehende Vorsprung vorzugsweise als ein fest­ stehendes Hakenteil ausgebildet und nur ein erstes verschwenk­ bares Hakenteil verwendet.
Andererseits weist die dritte Koppelvorrichtung vorzugsweise dieselbe Breite in Längsrichtung der Halteschiene gesehen auf wie die zweite Koppelvorrichtung. Dies vereinfacht das System der aneinander angepaßten Koppelvorrichtungen und Koppelele­ mente und reduziert die Zahl der unterschiedlichen Bauteile, die für die Konstruktion und Fertigung der Koppelvorrichtungen und Koppelelemente notwendig ist, auf ein Mindestmaß.
Insbesondere kann vorgesehen sein, daß die verschwenkbaren Ha­ kenteile, und das heißt sowohl die ersten als auch die zweiten verschwenkbaren Hakenteile, unabhängig von der Koppelvorrich­ tung, für die sie verwendet werden, denselben Querschnitt auf­ weisen und so aus demselben Stangenrohmaterial gefertigt werden können.
Vorzugsweise weisen die ersten Koppelelemente, die an dem zen­ tralen Plattenteil an zwei gegenüberliegenden Seitenkanten an­ geordnet sind, jeweils zwei parallele Halteschienen auf.
Gleiches empfiehlt sich für die zweiten Koppelelemente, die an jeweils einer Seitenkante der ersten Plattensegmente angeordnet sind. Die zweifachen Halteschienen für die ersten und zweiten Koppelelemente empfehlen sich insbesondere deshalb, weil diese Koppelelemente größere Kräfte aufnehmen müssen als die nachfol­ gend beschriebenen dritten Koppelelemente.
Für die dritten Koppelelemente, die zuvor bereits einmal näher angesprochen wurden, empfiehlt es sich, eine einzige Halte­ schiene zu verwenden, die gleichartig ist mit den bekannten Halteschienen der bereits im Einsatz befindlichen OP-Tische, so daß das für diese OP-Tische vorhandene Material, wie Infusions­ ständer, Armstützen, Beinstützen, etc., die an den Halteschie­ nen bislang schon angebracht werden konnten, auch an diesen Halte schienen direkt verwendbar ist.
Die Halteschienen werden generell (nicht nur bei den dritten Koppelelementen) vorzugsweise aus herkömmlichem Normschienenma­ terial gebildet, wie es zuvor bereits für die dritten Koppele­ lemente beschrieben wurde.
Eine Variante des erfindungsgemäßen OP-Tischsystems sieht vor, daß das zentrale Plattenteil einstückig mit einem oder mehreren ersten, zweiten und/oder dritten Plattensegmenten ausgebildet ist, jedoch in Längsrichtung beidseitig und in Querrichtung an mindestens einer Seitenkante dritte Koppelelemente aufweist. Gemäß dieser Variante kann so beispielsweise eine den Bedürf­ nissen der Ophthalmologie abgestimmte modulare OP-Tischplatte angeboten werden, bei der nur am Kopfende ein drittes Platten­ segment ankoppelbar ist. Das zentrale Plattenteil mit den ein­ stückig angeformten weiteren Plattensegmenten bildet ansonsten eine durchgängige vollständige Liegefläche für den Patienten. Aufgrund der an den entlang in Längsrichtung verlaufenden Sei­ tenkanten angeordneten dritten Koppelelementen können selbst­ verständlich bei Bedarf dritte Plattensegmente zur Verbreite­ rung der OP-Tischplatte an diesen angekoppelt werden, ebenso wie auch übliche Zubehörteile (siehe oben) an den dritten Kop­ pelelementen befestigbar sind.
In anderen Spezialfällen werden weitere Varianten der Platten­ segmente benötigt. Besonderer Bedarf besteht nach vierten Plat­ tensegmenten, welche an einer Seitenkante eine erste oder eine zweite Koppelvorrichtung und an der gegenüberliegenden Seiten­ kante kein Koppelelement aufweisen. Zu solchen Plattensegmenten rechnen z. B. sogenannte Beinplatten, welche bereits als solche eine relative große Längsausdehnung besitzen und beim Ankoppeln an den bereits bestehenden Aufbau des modularen OP-Tischs zu einer erheblichen Verlängerung der Liegefläche des OP-Tischs führen. Ein weiterer Anbau von zusätzlichen Plattensegmenten in Längsrichtung des Tischs würde hierbei leicht zu einer unzuläs­ sigen Verminderung der Standfestigkeit des OP-Tischs führen. Sehr wohl können diese vierten Plattensegmente jedoch an ihren zur Längsrichtung des Tischs parallelen Seitenkanten dritte Koppelelemente aufweisen.
Eine weitere Variante stellen fünfte Plattensegmente dar, die in Längsrichtung des Tischs eine größere Ausdehnung bewirken. Hier kann dann vorgesehen sein, daß diese fünften Plattenseg­ mente an einer Seitenkante eine erste Koppelvorrichtung und an der gegenüberliegenden Seitenkante ein drittes Koppelelement aufweisen.
Eine weitere Variante von Plattensegmenten umfaßt zwei gegen­ einander verschwenkbare Abschnitte, wie das insbesondere im Falle von Beinplatten vorteilhaft ist. Die Verschwenkachse für die Abschnitte kann horizontal und/oder vertikal angeordnet sein, so daß die Abschnitte in der Tischebene und/oder aus der Tischebene heraus verschwenkbar sind.
Das oben beschriebene OP-Tischplattensystem erlaubt erkennbar eine Vielzahl von Zusammenstellungen von Grundelementen, wie z. B. OP-Tischsäule und zentralem Plattenteil, mit in vielfälti­ ger Weise den jeweiligen Anwendungsfällen angepaßt ausgewählten Plattensegmenten. Der erfindungsgemäße Systemgedanke wird dabei nicht dadurch vermieden, daß ein OP-Tisch nicht mit allen ge­ nannten Grundelementen oder Plattensegmenten ausgeliefert wird, sondern vielmehr kann dieser bereits in der Zusammenstellung der OP-Tischplatte aus dem zentralen Plattenteil und einem ein­ zigen der zugehörigen Plattensegmente verwirklicht sein.
Diese und weitere Vorteile der Erfindung werden im folgenden anhand der Zeichnung noch näher erläutert. Es zeigen im einzel­ nen:
Fig. 1 ein Übersichtsschema eines erfindungsgemäßen Operationstisches und die Vielzahl von mögli­ chen Konfigurationen;
Fig. 2 Zubehörteile für die erfindungsgemäße Opera­ tionstischplatte in Fig. 1 im Detail;
Fig. 3 Schema mit den Kombinationsmöglichkeiten der verschiedenen Zubehörteile der erfindungsge­ mäßen Operationstischplatte;
Fig. 4A bis 4C Koppelstellen der erfindungsgemäßen Operati­ onstischplatte;
Fig. 5A bis 5C eine weitere Variante von Koppelstellen der erfindungsgemäßen Operationstischplatte.
Die in Fig. 1 in einem Kreis angegebenen Bezugszeichen 1 bis 7 betreffen verschiedene Zubehörsegmente für die erfindungsgemäße Operationstischplatte 10, welche auf einer Operationstischsäule 12 ruht.
In Fig. 1 ist die Operationstischplatte 10 mit einem mit der Operationstischsäule 12 verbundenen zentralen Plattenteil 14 und einem daran um eine horizontale Achse bleibend schwenkbar angekoppelten ersten Plattensegment 16 dargestellt, welches be­ vorzugt die Grundkonfiguration für weitere Variationen und An­ passungen der Operationstischplatte an die bevorstehende Opera­ tion bzw. Operationstechnik ist.
Alternativ könnte das erste Plattensegment 16 auch lösbar über eine erste Koppelvorrichtung 22 und ein erstes Koppelelement 18 auf Seiten des zentralen Plattenteils 14 mit diesem verbunden sein.
Mit den Symbolen 18, 19 und 20 sind erste, zweite bzw. dritte Koppelelemente dargestellt, die der Einfachheit halber im fol­ genden Doppelschiene (breit), Doppelschiene (schmal) bzw. Ein­ fachschiene genannt werden. In einer bevorzugten Ausführungs­ form ist das erste Koppelelement 18 als breite bzw. lange Dop­ pelschiene in Form von zwei parallel angeordneten Halteschienen ausgebildet.
Dieselbe Konstruktionsweise läßt sich auf das zweite Koppelele­ ment 19 anwenden, wobei hier die Länge der Doppelschienen le­ diglich kürzer ist gegenüber den Doppelschienen des ersten Kop­ pelelements 18.
Die Einfachschiene 20 oder das dritte Koppelelement verwendet eine gleichartige Halteschiene, jedoch nur als einzelne Halte­ schiene.
Korrespondierend hierzu sind die Koppelvorrichtungen 22, 23 und 24, die mit ihren Symbolen als Doppelkloben (breit), Doppelklo­ ben (schmal) bzw. Einfachkloben bezeichnet sind. Die Symbole in der rechten unteren Ecke der Fig. 1 sind über Pfeile miteinan­ der in Beziehung gesetzt, so daß deutlich wird, welche Koppel­ vorrichtung mit welchem Koppelelement verbindbar ist.
So ist der Doppelkloben (breit) 22 lediglich mit der Doppel­ schiene (breit) 18 verbindbar.
Dagegen ist der Doppelkloben (schmal) 23 sowohl mit der Doppel­ schiene (breit) 18 als auch mit der Doppelschiene (schmal) 19 verbindbar. Schließlich besteht für den Einfachkloben 24 eine Verbindungsmöglichkeit sowohl mit der Doppelschiene (breit) 18, der Doppelschiene (schmal) 19 als auch mit der Einfachschiene 20.
Die daraus resultierenden Variationsmöglichkeiten am Kopfende 26 bzw. am Beinende 28 des zentralen Plattenteils 14 zeigt in einer schematischen Übersicht Fig. 1.
Fig. 2 zeigt die in Fig. 1 in ihrer Verwendungsweise bereits gezeigten Zubehörplattensegmente für die erfindungsgemäße Ope­ rationstischplatte 10 im einzelnen.
Mit dem Bezugszeichen 1 ist eine Beinplatte in zweiteiliger Form und kurzer Länge bezeichnet. Mit dem Bezugszeichen 2 ist eine zweiteilige Beinplatte in langer Form gekennzeichnet, wo­ bei schließlich eine zweiteilige Beinplatte, die abwinkelbar ist, mit dem Bezugszeichen 3 versehen ist. Hinzuweisen ist dar­ auf, daß die Beinplatte 1 lediglich mit einem Einfachkloben 24 als dritte Koppelvorrichtung versehen ist, da dieses Platten­ segment als drittes Plattensegment gewertet wird und selbst kein allzu großes Gewicht aufweist.
Dagegen sind die Beinplatten 2 und 3, welche eine größere Aus­ dehnung aufweisen, jeweils mit einem Doppelkloben (breit) 22 bzw. (schmal) 23 als erste bzw. zweite Koppelvorrichtung verse­ hen. Da die Beinplatten 2 und 3 bereits relativ ausladend sind, sind diese mit keinem weiteren Koppelelement an dem der Koppel­ vorrichtung gegenüberliegenden Ende versehen, um ein zu weites Ausladen der Tischplatte zu vermeiden. Sie entsprechen in der Systematik den vierten Plattensegmenten.
Mit dem Bezugszeichen 4 ist eine sogenannte Kopfplatte verse­ hen, welche als drittes Plattensegment einzustufen ist und dem­ entsprechend mit einem Einfachkloben 24 als dritte Koppelvor­ richtung versehen ist.
Mit dem Bezugszeichen 5 ist ein sogenanntes oberes Rückenteil versehen, welches auf einer Seite mit einer Koppelvorrichtung 23, d. h. einem Doppelkloben (schmal), versehen ist und auf sei­ ner dieser Koppelvorrichtung gegenüberliegenden Seite mit einer Einfachschiene 20, d. h. einem dritten Koppelelement. Dieses Rückenteil 5 ist als zweites Plattensegment einzustufen.
In gleicher Weise konstruiert ist der Schulteradapter, der das Bezugszeichen 6 trägt.
Die Sitzplattenverlängerung mit dem Bezugszeichen 7 wiederum ist mit einer ersten Koppelvorrichtung versehen oder einem so­ genannten Doppelkloben (breit) 22 und weist auf der dem Doppel­ kloben (breit) 22 gegenüberliegenden Seite eine Doppelschiene (schmal) 19 auf, d. h. ein zweites Koppelelement. Die Sitzplat­ tenverlängerung 7 ist damit ein Beispiel für ein erstes Plat­ tensegment.
Fig. 3 gibt noch einmal eine Übersicht über die Kombinations­ möglichkeiten der Tischplattensegmente untereinander, wobei die Symbole der ersten, zweiten und dritten Koppelvorrichtung 22, 23, 24 sowie der ersten, zweiten und dritten Koppelelemente 18, 19 und 20 verwendet sind.
Die Fig. 4A bis 4C beinhalten eine Darstellung im einzelnen einer bevorzugten ersten bzw. zweiten Koppelvorrichtung und de­ ren Betätigung bei dem Ankoppeln oder Verbinden mit einem er­ sten Koppelelement. Die Erläuterungen der Fig. 4A bis 4C gelten sowohl für die erste als auch für die zweite Koppelvor­ richtung, da sich diese jeweils-nur durch die Breite bzw. die Ausdehnung in Parallelrichtung zu den Koppelelementen bzw. de­ ren Halteschienen unterscheiden.
Fig. 4A zeigt die Koppelelemente 18 und 19, d. h. die Doppel­ schienen 18 und 19, in einer Seitenansicht, bei denen Schie­ nenelemente 30, 31 über Abstandshalter 32, 33 an dem zentralen Plattenteil 14 bzw. an einem ersten Plattensegment 16 oder 7 (beide nicht dargestellt) gehalten sind.
Die dazu passenden ersten bzw. zweiten Koppelvorrichtungen 22 23 sind an einem ersten Plattensegment bzw. an einem zweiten Plattensegment gehalten (beide nicht dargestellt) und weisen eine Basis 34 auf, an welcher ein feststehender Vorsprung 36 sowie zwei spiegelbildlich zu dem Vorsprung 36 angeordnete ver­ schwenkbare Hakenteile 38, 40 angeordnet sind. Hierbei reprä­ sentiert das Hakenteil 38 das erste Hakenteil, welches über ei­ ne Feder 42 elastisch vorgespannt, im wesentlichen parallel zu dem Vorsprung 36 gehalten wird. Die Feder 42 stützt sich dabei zum einen an der Basis 34 ab und zum anderen an einem Bolzen 44, Welcher mit einem Ende verschwenkbar am ersten Hakenteil 38 angelenkt ist. Der Bolzen 44 mit der Feder 42 ist in das Basis­ teil 34 integriert und steht aus diesem nach unten mit einem Gewindeabschnitt 46 heraus, auf welchen ein Drehknopf 48 aufge­ schraubt ist.
Der Bolzen 44 erlaubt im losen Zustand des Drehknopfes 48, daß das erste Hakenteil 38 beim Herstellen der Verbindung zwischen Koppelelement 18; 19 und der Koppelvorrichtung 22; 23 nach oben ausweicht, wie dies in Fig. 4B in einer durchbrochenen Dar­ stellung angedeutet ist. Aufgrund der elastischen Vorspannung durch die Feder 42 rastet das Hakenteil 38 sodann über das Schienenelement 30 ein und hält zunächst das erste bzw. zweite Plattensegment an dem Koppelelement 18 bzw. 19, so daß dann der Drehknopf 48 auf den Gewindeabschnitt 46 weiter aufgeschraubt werden kann, wobei er den zunächst nach unten verschwenkten zweiten Hakenteil 40 nach oben in eine im wesentlichen paralle­ le Lage zu dem feststehenden Vorsprung 36 und dem ersten Ha­ kenteil 38 bringt, wobei das zweite Hakenteil 40 mit seiner Schräge 50 eine Kante des zweiten Schienenelements 31 umgreift und zu einer zentrierten Befestigung der Koppelvorrichtung 22; 23 führt. Damit läßt sich das zunächst noch vorhandene Spiel der Verbindung von Koppelelement und Koppelvorrichtung beseiti­ gen.
Gleichzeitig mit dem Anziehen des Drehknopfs 48 bis zu dessen Anliegen an dem Basisteil 34 wird das erste und das zweite Ha­ kenteil 38; 40 in seiner jeweiligen, im wesentlichen parallelen Anordnung zu dem feststehenden Vorsprung 36 gesichert, so daß das an der Koppelvorrichtung hängende Plattensegment sicher an dem Koppelelement 18; 19 fixiert bleibt und nicht unbeabsich­ tigt gelöst werden kann. Erst ein Lösen des Drehknopfes 48 er­ laubt wieder ein Verschwenken des zweiten Hakenteils 40 nach unten und ein leichtes Drücken des losegeschraubten Drehknopfes 48 nach oben erlaubt auch dem Hakenteil 38, nach oben zu ver­ schwenken, so daß die Koppelvorrichtung 22; 23 als Ganze wieder von dem Koppelelement 18; 19 abgenommen werden kann (vgl. Fig. 4C).
Um zu einer exakten Positionierung des anzukoppelnden Platten­ segments zu gelangen, trägt der feststehenden Vorsprung 36 vor­ zugsweise eine Zentriernase 52, die sicherstellt, daß die Plat­ tenelemente exakt an der vorgesehenen Position an den Koppele­ lementen 18; 19 angesetzt und mit diesen verbunden werden.
Bei den Koppelelementen 19 ist eine seitliche Begrenzung für das Ansetzen der Koppelvorrichtungen vorgesehen, so daß die breiteren Koppelvorrichtungen 22 gar nicht an das Koppelelement angesetzt werden können und nur das Koppelelement 23 bzw. das Koppelelement 24 verbindbar ist.
Die Fig. 5A bis 5C zeigen schließlich denselben Vorgang wie die Fig. 4A bis 4C, hier jedoch für den Einfachkloben 24 an einer Einfachschiene 20. Der Einfachkloben 24 oder auch die dritte Koppelvorrichtung 24 beinhaltet ein Basisteil 60, wel­ ches einen feststehenden Vorsprung 62 trägt, der die Form eines Hakenteils aufweist. Spiegelbildlich zu dem als Hakenteil aus­ gebildeten Vorsprung 62 ist an dem Basisteil 60 ein erstes Ha­ kenteil 64 verschwenkbar angelenkt, welches im wesentlichen spiegelsymmetrisch zu dem hakenteilförmigen Vorsprung 62 ausge­ bildet und angeordnet ist. Das Hakenteil 64 wird federbelastet nach oben gegen das Basisteil 60 gedrückt, kann jedoch durch Betätigung des Hebels 65 aus einer im wesentlichen parallelen Anordnung zum Vorsprung 62 herausbewegt und somit die Kopp­ lungsvorrichtung 24 geöffnet werden. Hierbei kann dann entweder das Koppelelement 20 mit seinem Schienenelement 68 freigegeben werden oder aber die Koppelvorrichtung kann über das Schie­ nenelement 68 geschoben werden, wonach dann das erste Hakenteil von unten um den Rand des Schienenelements 68 greift und zu ei­ ner Verrastung der Koppelvorrichtung 24 an dem dritten Koppele­ lement 20 führt. Die verrastete Stellung des Hakenteils 64 kann noch mit Hilfe des Drehgriffs 66 fixiert werden, um das Spiel in der Verbindung von Koppelelement und Koppelvorrichtung zu beseitigen und um gleichzeitig eine Sicherung gegen ein unbeab­ sichtigtes Lösen des ersten Hakenteils 64 zu schaffen. Aufgrund seiner geringen räumlichen Ausdehnung läßt sich das Koppelele­ ment 24 nicht nur an das dritte Koppelelement 20 andocken, son­ dern auch an die ersten und zweiten Koppelelemente 18 bzw. 19. Die Profile der Schienenelemente 68 sind deshalb gleich gestal­ tet wie die Profile der Schienenelemente 30 und 31. Ferner ist das Schienenelement 68 des Koppelelements 20 gleich beabstandet von dem zugehörigen Plattensegment, so daß für die Koppelele­ mente 18; 19; 20 dieselben Bauteile verwendet werden können.
Gleichzeitig kann das dritte Koppelelement 20 auch als Halte­ rung für eine Vielzahl von einem OP-Tisch zu verwendenden Ge­ rätschaften mit Standard-Klemmen als Halterung dienen, und an­ dererseits können Plattensegmente mit einer Koppelvorrichtung 24 an den an der Seite der - vorzugsweise gesamten - Tischplat­ te 10 angeordneten Halteschienen, die als dritte Koppelelemente 20 ausgebildet werden, angedockt werden, so daß sich bei Bedarf eine Verbreiterung oder sonstige Funktionalisierung der Tisch­ platte an beliebigen Stellen entlang der Länge der gesamten Tischplatte 10 realisieren läßt.

Claims (23)

1. Modulares OP-Tischsystem mit einer OP-Tischsäule und einer darauf gelagerten modular aufgebauten OP-Tischplatte, wel­ che ein zentrales mit der OP-Tischsäule verbundenes Plat­ tenteil sowie an das zentrale Plattenteil ankoppelbare zu­ sätzliche Plattenteile umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß das zentrale Plattenteil (14) an zwei sich gegenüberlie­ genden Seitenkanten erste Koppelelemente (18) aufweist, daß die zusätzlichen Plat­ tenteile erste, zweite und dritte Plattensegmente (7; 5, 6; 1, 4) umfassen, wobei die ersten Plattensegmente (7) erste Koppelvorrichtungen (22) und an einer hierzu gegen­ überliegenden Seitenkante zweite Koppelelemente (19) auf­ weisen, wobei die zweiten Plattensegmente (5, 6) zweite Koppelvorrichtungen (23) und eine hierzu gegenüberliegende Seitenkante dritte Koppelelemente (20) aufweisen, wobei die dritten Plattensegmente (1, 4) dritte Koppelvorrich­ tungen (24) aufweisen und wobei die Koppelelemente (18, 19, 20) und Koppelvorrichtungen (22, 23, 24) so ausgebil­ det sind, daß ausschließlich folgende lösbare Verbindungen herstellbar sind:
Erste Koppelvorrichtung (22) mit erstem Koppelelement (18),
zweite Koppelvorrichtung (23) mit erstem (18) und zweitem Koppelelement (19),
dritte Koppelvorrichtung (24) mit erstem, zweitem und drittem Koppelelement (18, 19, 20).
2. OP-Tischsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zentrale Plattenteil aus zwei miteinander ver­ schwenkbar verbundenen Plattenabschnitten besteht, wobei einer der Plattenabschnitte mit der OP-Tischsäule (12) verbunden ist.
3. OP-Tischsystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das zentrale Plattenteil (14) an zwei weite­ ren sich gegenüberliegenden Seitenkanten dritte Koppelele­ mente (20) umfaßt.
4. OP-Tischsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten, zweiten und/oder dritten Plattensegmente (5, 6; 4) an zwei gegenüberliegenden Sei­ tenkanten dritte Koppelelemente (20) aufweisen.
5. OP-Tischsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Koppelelemente (18, 19, 20) eine oder mehrere von der jeweiligen Seitenkante des zentralen Plattenteils (14) oder des jeweiligen Plattensegments be­ abstandete und hierzu parallel angeordnete Halteschienen (30, 31, 68) umfassen.
6. OP-Tischsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Koppelvorrichtungen (22, 23, 24) einen feststehenden Vorsprung (36; 62) und ein erstes ver­ schwenkbares Hakenteil (38; 64) umfassen.
7. OP-Tischsystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das erste verschwenkbare Hakenteil (38; 64) in einer zu dem feststehenden Vorsprung (36; 62) parallelen Lage elastisch vorgespannt gehalten ist.
8. OP-Tischsystem nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die erste Koppelvorrichtung (22) ein zweites verschwenkbares Hakenteil (48) umfaßt, welches zum ersten verschwenkbaren Hakenteil (38) bezüglich des feststehenden Vorsprungs (36) im wesentlichen spiegelsymmetrisch ange­ ordnet ist.
9. OP-Tischsystem nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Koppelvorrichtung (23), parallel zur Längsrichtung der Halteschiene (30, 31) gese­ hen, eine kleinere Breite aufweist als die Breite der er­ sten Koppelvorrichtung (22).
10. OP-Tischsystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Koppelvorrichtung (23) mechanisch gleichar­ tig zur ersten Koppelvorrichtung (22) ausgebildet ist.
11. OP-Tischsystem nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Koppelvorrichtung (24) ei­ nen als Hakenteil ausgebildeten feststehenden Vorsprung (62) und nur ein erstes verschwenkbares Hakenteil (64) aufweist.
12. OP-Tischsystem nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Koppelvorrichtung (24) dieselbe Breite in Längsrichtung der Halteschiene (68) gesehen aufweist wie die zweite Koppelvorrichtung (23).
13. OP-Tischsystem nach einem der Ansprüche 5 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Koppelelemente (18) zwei parallele Halteschienen (30) umfassen.
14. OP-Tischsystem nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Koppelelemente (18) zwei parallele Halte­ schienen (31) aufweisen.
15. OP-Tischsystem nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die dritten Koppelelemente (20) eine einzige Halteschiene (68) aufweisen.
16. OP-Tischsystem nach einem der Ansprüche 5 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteschiene bzw. Halteschienen aus herkömmlichen Normschienen zur Halterung von OP-Zube­ hör gebildet sind.
17. OP-Tischsystem nach einem der Ansprüche 1 oder 3 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß an dem zentralen Plattenteil (14) mindestens ein erstes Plattensegment (16) bleibend angelenkt ist, welches an seinem freien Ende ein zweites oder drittes Koppelelement (19; 20) aufweist.
18. OP-Tischsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zentrale Plattenteil einstückig mit einem oder mehreren ersten, zweiten und/oder dritten Plattensegmenten ausgebildet ist, jedoch in Längsrichtung beidseitig und in Querrichtung an mindestens einer Seitenkante dritte Kop­ pelelemente (20) aufweist.
19. OP-Tischsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß das System vierte Plattensegmente um­ faßt, welche an einer Seitenkante eine erste oder eine zweite Koppelvorrichtung (22, 23) und an der gegenüberlie­ genden Seitenkante kein Koppelelement aufweisen.
20. OP-Tischsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 17 oder 19, dadurch gekennzeichnet, daß das System ein fünftes Plat­ tensegment umfaßt, welches an einer Seitenkante eine erste Koppelvorrichtung (22) und an der gegenüberliegenden Sei­ tenkante ein drittes Koppelelement (20) aufweist.
21. OP-Tischsystem nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Plattensegmente in zwei gegeneinander verschwenkbare Abschnitte unterteilt ist.
22. OP-Tischsystem nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschwenkachse in der OP-Tischebene oder parallel hierzu angeordnet ist und quer zur Längsrichtung des OP-Tischs verläuft.
23. OP-Tischsystem nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschwenkachse senkrecht zur OP-Tischebene ange­ ordnet ist und daß die beiden Abschnitte in der OP-Tisch­ ebene verschwenkbar sind.
DE19748367A 1997-11-03 1997-11-03 Modulares OP-Tischsystem Withdrawn DE19748367A1 (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19748367A DE19748367A1 (de) 1997-11-03 1997-11-03 Modulares OP-Tischsystem
EP98120457A EP0913139B1 (de) 1997-11-03 1998-10-29 Modulares OP-Tischsystem
DE59807630T DE59807630D1 (de) 1997-11-03 1998-10-29 Modulares OP-Tischsystem
ES98120457T ES2194266T3 (es) 1997-11-03 1998-10-29 Sistema modular de mesa para operaciones.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19748367A DE19748367A1 (de) 1997-11-03 1997-11-03 Modulares OP-Tischsystem

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19748367A1 true DE19748367A1 (de) 1999-05-06

Family

ID=7847353

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19748367A Withdrawn DE19748367A1 (de) 1997-11-03 1997-11-03 Modulares OP-Tischsystem
DE59807630T Expired - Lifetime DE59807630D1 (de) 1997-11-03 1998-10-29 Modulares OP-Tischsystem

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE59807630T Expired - Lifetime DE59807630D1 (de) 1997-11-03 1998-10-29 Modulares OP-Tischsystem

Country Status (3)

Country Link
EP (1) EP0913139B1 (de)
DE (2) DE19748367A1 (de)
ES (1) ES2194266T3 (de)

Cited By (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005028732A1 (de) * 2005-06-20 2006-12-21 Korb & Korb Innenarchitektur Und Design Koppelvorrichtung zum Koppeln von Tischen
DE202008006049U1 (de) 2008-05-02 2008-08-14 Reuther Medizintechnik Gmbh & Co. Kg Modulares System zur Befestigung von Lagerungshilfen an Patientenlagerungsaufnahmen, insbesondere für die Strahlentherapie
DE202008016701U1 (de) * 2008-12-18 2010-04-29 Reuther Medizintechnik Gmbh & Co. Kg Modulares Tischsystem, insbesondere für die Strahlentherapie
US7810185B2 (en) 2005-11-14 2010-10-12 Maquet GmbH & Co. KGaA Device for adjusting an operating table
US7818839B2 (en) 2005-11-14 2010-10-26 Maquet GmbH & Co. KGaA Patient bed for an operating table
US7865985B2 (en) 2005-11-10 2011-01-11 Maquet Gmbh & Co. Kg. Hydraulic column clamping
US7896569B2 (en) 2005-11-14 2011-03-01 Maquet Gmbh & Co. Kg Joint arrangement for the connection of two segments of a patient bed
US8161586B2 (en) 2005-11-14 2012-04-24 Maquet Gmbh & Co. Kg Operating table
US8249457B2 (en) 2005-11-14 2012-08-21 Maquet Gmbh & Co. Kg Method and device for bidirectional IR data transfer between a medical treatment table and an operator control device

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005053755A1 (de) 2005-11-10 2007-05-16 Maquet Gmbh & Co Kg Polsterelement für eine Patientenliegefläche eines Operationstisches
DE102005053754A1 (de) 2005-11-10 2007-05-16 Maquet Gmbh & Co Kg Einrichtung zum Verstellen der Liegefläche eines Operationstisches
DE102005054224A1 (de) 2005-11-14 2007-05-16 Maquet Gmbh & Co Kg Patientenlagersystem
DE102005054221A1 (de) 2005-11-14 2007-05-16 Maquet Gmbh & Co Kg Patientenlagersystem

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1186719A (fr) * 1956-11-26 1959-08-31 Allen & Hanburys Ltd Table d'opérations chirurgicales
CH615587A5 (de) * 1977-05-27 1980-02-15 Schaerer Ag M
DE9318603U1 (de) * 1993-12-04 1994-02-10 Philips Patentverwaltung Gmbh, 20097 Hamburg Klemmvorrichtung
US5661859A (en) * 1995-10-20 1997-09-02 Midmark Corporation Shoulder arthoscopy attachment

Cited By (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005028732A1 (de) * 2005-06-20 2006-12-21 Korb & Korb Innenarchitektur Und Design Koppelvorrichtung zum Koppeln von Tischen
DE102005028732B4 (de) * 2005-06-20 2007-06-21 Korb & Korb Innenarchitektur Und Design Koppelvorrichtung zum Koppeln von Tischen
US7865985B2 (en) 2005-11-10 2011-01-11 Maquet Gmbh & Co. Kg. Hydraulic column clamping
US7810185B2 (en) 2005-11-14 2010-10-12 Maquet GmbH & Co. KGaA Device for adjusting an operating table
US7818839B2 (en) 2005-11-14 2010-10-26 Maquet GmbH & Co. KGaA Patient bed for an operating table
US7896569B2 (en) 2005-11-14 2011-03-01 Maquet Gmbh & Co. Kg Joint arrangement for the connection of two segments of a patient bed
US8161586B2 (en) 2005-11-14 2012-04-24 Maquet Gmbh & Co. Kg Operating table
US8249457B2 (en) 2005-11-14 2012-08-21 Maquet Gmbh & Co. Kg Method and device for bidirectional IR data transfer between a medical treatment table and an operator control device
DE202008006049U1 (de) 2008-05-02 2008-08-14 Reuther Medizintechnik Gmbh & Co. Kg Modulares System zur Befestigung von Lagerungshilfen an Patientenlagerungsaufnahmen, insbesondere für die Strahlentherapie
DE202008016701U1 (de) * 2008-12-18 2010-04-29 Reuther Medizintechnik Gmbh & Co. Kg Modulares Tischsystem, insbesondere für die Strahlentherapie

Also Published As

Publication number Publication date
EP0913139B1 (de) 2003-03-26
DE59807630D1 (de) 2003-04-30
EP0913139A1 (de) 1999-05-06
ES2194266T3 (es) 2003-11-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102009040200B4 (de) Transportvorrichtung für ein längliches Objekt
DE69209088T2 (de) Ineinandergreifender modulensystem
EP3003198B1 (de) Adaptiervorrichtung für einen op-tisch
DE3916975C2 (de)
DE2800908C2 (de) Sitzverstellvorrichtung für einen Fahrzeugsitz
EP2365783A2 (de) Klemmhalterung
DE19748367A1 (de) Modulares OP-Tischsystem
EP1335692A1 (de) Anordnung zur halterung von zubehörteilen an einer patientenlagerfläche
DE2844647A1 (de) Laengsverstellvorrichtung fuer einen fahrzeugsitz
EP0071728A1 (de) Ballastgewichtanordnung an landwirtschaftlichen Zugmaschinen
EP0754829B1 (de) Vorrichtung zum Anschliessen eines Schwenkteils, beispielsweise einer Fahrzeughaube an einen Körper, beispielsweise an einen Fahrzeugrahmen
DE202004000404U1 (de) Transportwagen für Gegenstände, insbesondere Reinigungsutensilien
DE29610726U1 (de) Mobiles Patientenlagersystem
EP0573745A1 (de) Verbindungsanordnung an Verbauelementen
EP1619101B1 (de) Betriebs- und Abschleppkupplung, mit gelenkiger Kupplungsstange
DE9105323U1 (de) Rastbeschlag für verstellbare Lehnen- oder Stützteile
EP1398254B1 (de) Zweierkombination mit Lenk- und Antriebseinheiten
EP0401404B1 (de) Höhenverstellbare Anhängerkupplung
DE69800441T2 (de) Verbindungsstück für zwei darin bewegbare Trägerprofile
EP1852282A1 (de) Kupplung für Transportanhänger
EP0603559B1 (de) Abnehmbare Anhängerkupplung
EP0406706B1 (de) Sperrvorrichtung für Stühle, insbesondere Bürostühle
EP3820652B1 (de) Scharnier für lastentransportwagen
AT395690B (de) Aufspannelement fuer werkstuecke od.dgl.
DE9014245U1 (de) Ruhesessel

Legal Events

Date Code Title Description
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: TRUMPF MEDIZIN SYSTEME GMBH, 07318 SAALFELD, DE

8141 Disposal/no request for examination