DE19747897A1 - Automatisch abblendendes Spiegelsystem für Kraftfahrzeuge - Google Patents
Automatisch abblendendes Spiegelsystem für KraftfahrzeugeInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf automatisch abblendende Spiegelsysteme für
Kraftfahrzeuge auf der Basis einer elektrochromen Spiegelzelle.
Elektrochrome Spiegel, auch abgekürzt EC-Spiegel genannt, nutzen die
umkehrbare Veränderung der Farbe und/oder der optischen Dichte in einem
elektrochromen Medium aus, die durch eine elektrochemische Redox-Reaktion
in diesem elektrochromen Material erhalten wird, bei dem der oxidierte
Zustand und der reduzierte Zustand unterschiedliche Farben und/oder optische
Dichten aufweisen.
Derartige elektrochrome Materialien ändern ihre optischen Eigenschaften
aufgrund der Wirkung eines elektrischen Feldes; sie können in ihren
Ausgangszustand durch Kurzschluß oder durch Anlegen eines gegenpoligen
Feldes gebracht werden.
Elektrochrome Spiegel finden vorzugsweise Anwendung in der
Automobilindustrie, insbesondere als automatisch abblendende Innen- sowie
Außenspiegel bei Kraftfahrzeugen.
Derartige automatisch abblendende Spiegel erhöhen auf augenschonende Weise
die Verkehrssicherheit bei Nachtfahrten und helfen Unfälle zu vermeiden.
Zu diesem Zweck weisen das abblendbare Spiegelsystem mindestens einen
fotoelektrischen Sensor zur Erfassung des Blendlichtes auf, der am Fahrzeug,
ausgerichtet in die Richtung, aus der das Blendlicht auftrifft, angebracht ist,
sowie Mittel zum Ausschalten der Einwirkung des Umgebungslichtes, z. B.
einen weiteren fotoelektrischen Sensor. Diese Sensoren erkennen die
Blendgefahr blitzschnell und entschärfen sie durch eine gleitende Verringerung
der Spiegelreflexion auf etwa 10% innerhalb weniger Sekunden. Ist die
Blendgefahr vorüber, erhöht sich die Spiegelreflexion sofort wieder auf den
Ausgangswert. Dieses selbsttätige Wechselspiel von Verdunklung und
Aufhellung des Spiegels wiederholt dich bei jedem Blendrisiko erneut und
ermüdungsfrei während der gesamten Lebensdauer des Fahrzeugs.
Das Herz des EC-Spiegels bildet die optisch wirksame Zelle, im folgenden
Spiegelzelle genannt. Sie besteht typischerweise aus zwei, der
Spiegelkonfiguration entsprechend geformten Scheiben, die vorzugsweise aus
Glas bestehen, d. h. einem Frontglas und einem Rückglas, die beabstandet und
entlang ihres Umfanges gegenüber der Umgebung abgedichtet miteinander
verbunden sind. Zwischen den beiden Scheiben befindet sich das elektrochrom
wirksame Medium, insbesondere eine Flüssigkeit mit Viologenen. Jede Scheibe
ist jeweils auf der dem EC-Medium zugewandten Seite mit einer die gesamte
Scheibenfläche überdeckenden transparenten bzw. reflektierenden elektrisch
leitfähigen Elektrodenschicht versehen, an die jeweils ein Anschlußdraht
angebracht ist. Auf dem Rückglas befindet sich dabei die eigentliche
Spiegelschicht.
Wird an die beiden Anschlußdrähte der beiden Flächenelektroden eine
Spannung angelegt, z. B. die von dem fotoelektrischen Sensor aufgrund des
Lichtes eines rückwärtigen PKW erzeugte Spannung, dann ändert sich die
Absorptionstiefe des vor der Spiegelscheibe angeordneten EC-Mediums und
damit das Reflexionsvermögen der Spiegelzelle.
Diese Zusammenhänge sind Stand der Technik und durch zahlreiche Schriften
bekanntgeworden, z. B. durch die US-A-4,917,477.
Die abblendbaren Spiegelsysteme besitzen ferner ein Steuerbauteil, welches die
Signale der fotoelektrischen Sensoren in eine Steuergleichspannung für die
Spiegelzelle umsetzt. Das System besitzt ferner eine Stromversorgungsstufe zur
Versorgung der fotoelektrischen Sensoren und des Steuerbauteiles, die gemäß
dem Stand der Technik mit dem Bordstromsystem des betroffenen
Kraftfahrzeuges verbunden ist.
Damit das vorgenannte Spiegelsystem im ausgeschalteten Zustand des
Kraftfahrzeuges nicht unnötigerweise mit Energie beaufschlagt wird, ist in der
Regel das Bordstromsystem über das Zündschloß mit der
Stromversorgungsstufe des abblendbaren Spiegelsystems verbunden.
Es gibt jedoch verschiedene Beweggründe, die Energieversorgung für
abblendbare Rückspiegel vom Bordstromsystem unabhängig zu machen.
Automatisch abblendende Rückspiegel werden heute bis auf wenige
Ausnahmen optional bei Fahrzeugen der gehobenen Leistungsklasse - z. B. ab
2,5 l Hubraum aufwärts - angeboten und eingebaut. Dazu sind vorsorglich
aufwendige Verbindungsleitungen vorgesehen, die dem eventuellen, jedoch
nicht immer genutzten Anschluß des automatisch abblendenden Innenspiegels
an das Bordnetz und der Verbindung des steuernden Innenspiegels mit dem
eventuellen Anschluß automatisch abblendender Außenspiegel dienen.
Bei einer eigenständigen Energieversorgung können die möglicherweise
ungenutzten Zuleitungen bei diesen Fahrzeugen der gehobenen Leistungsklasse
entfallen.
Eine eigene Energieversorgung erleichtert aus Kostengründen auch die
nachträgliche Ausrüstung von Mittelklasse- oder Kleinwagen mit automatisch
abblendenden Spiegelsystemen, weil bei diesen Fahrzeugen serienmäßig
keinerlei Leistungsvorbereitungen für eine eventuelle Nachrüstung getroffen
werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, abblendbare Spiegelsysteme so
auszubilden, daß ihre Stromversorgung nicht von dem Bordstromsystem des
Kraftfahrzeuges abhängig ist.
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt bei einem abblendbaren Spiegelsystem für
Kraftfahrzeuge mit:
- - einer elektrochromen Spiegelzelle, deren Reflexionsgrad durch Anlegen einer Gleichspannung veränderbar ist,
- - mindestens einem fotoelektrischen Sensor zur Erfassung mindestens des Blendlichtes, ausgerichtet am Fahrzeug in die Richtung, aus der das Blendlicht auftritt,
- - Mitteln zum Ausschalten der Einwirkung des Umgebungslichtes,
- - einem Steuerbauteil, das die Signale des fotoelektrischen Sensors in eine Steuergleichspannung für die Spiegelzelle umsetzt, und
- - einer Stromversorgungsstufe zur Versorgung des fotoelektrischen Sensors und des Steuerbauteils, die einmal mit dem Bordstromsystem des Kraftfahrzeuges verbindbar ist und die zum anderen einen Akkumulator, der mit einer Solarzelleneinheit zum Nachladen verbunden ist, zum Betrieb des Spiegelsystems unabhängig von der Stromversorgung des Kraftfahrzeuges aufweist.
Durch die erfindungsgemäße Maßnahme ist bei dem zugehörigen abblendbaren
Spiegelsystem durch das Vorsehen des Akkumulators, der von der
Solarzelleneinheit ständig aufgeladen wird, wodurch die Anordnung sehr
wartungsfrei ist, auf einfache Weise eine eigene Energieversorgung des
abblendbaren Spiegelsystems geschaffen.
Die Mittel zum Ausschalten der Einwirkungen des Umgebungslichtes können
prinzipiell aus einer mechanischen, das Licht abschirmenden Blende bestehen.
Vorzugsweise ist jedoch gemäß einer ersten Ausgestaltung der Erfindung ein
zusätzlicher fotoelektrischer Sensor zur Erfassung des Umgebungslichtes
vorgesehen, dessen Ausgangsspannung auf das Steuerbauteil geschaltet ist,
wobei dieser zusätzliche fotoelektrische Sensor ebenfalls an die
Stromversorgungsstufe angeschaltet ist.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist das Steuerbauteil mit
der Stromversorgungsstufe in einem Gehäuse, das einen Zugang zum
Akkumulator aufweist, untergebracht. Dadurch wird einmal eine geschlossene
Einheit erzielt mit einem Zugang zum Akkumulator im Falle seiner
Auswechselung oder Nachladung, falls einmal das Sonnenlicht zu lange
ausbleiben sollte.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist die Spiegelzelle in
einem üblichen Spiegelhalter aufgenommen, der, ebenso wie die
fotoelektrischen Sensoren, eine Vorrichtung zur Befestigung am Kraftfahrzeug
aufweist.
Damit die Stromversorgungsstufe auf einfache Weise vom Bordstromnetz des
Kraftfahrzeuges trennbar ist, weist die Stromversorgungsstufe zweckmäßig
einen Steckkontakt mit einer nachgeschalteten Elektronik zum Anschluß des
Spiegelsystems an das Bordnetz des Kraftfahrzeuges auf. Durch diese
Steckverbindung kann auf einfache Weise der Kontakt hergestellt bzw.
unterbrochen werden.
Zur einfachen Überwachung der Funktionsfähigkeit der eigenen
Energieversorgung des abblendbaren Spiegelsystems ist eine vom Akkumulator
der Stromversorgungsstufe verbundene Vorrichtung zum Anzeigen der
verfügbaren Kapazität des Akkumulators vorgesehen.
Durch die EP 0 967 335 B1 (= US-A-4,443,057) ist ein automatisch
abblendender Innenspiegel eines PKW's bekanntgeworden, der einen üblichen,
die Spiegeleinheit, z. B. ein Prisma, mechanisch zwischen zwei Zuständen,
nämlich einem vollreflektierenden und einem teilweise reflektierenden Zustand
mittels eines Gleichstrommotors umschaltbaren Spiegel besitzt, wobei die
Umschaltung durch zugeordnete fotoelektrische Sensoren über eine Steuerstufe
erfolgt.
Die Steuerstufe ist dabei entweder an das Bordnetz angeschaltet oder wird von
einer unabhängigen Batterie mit elektrischer Energie versorgt.
In diesem bekannten Fall liegt jedoch einmal kein EC-Spiegelsystem vor, und
zum anderen besteht der Nachteil, daß die Batterie häufig gewechselt werden
muß, da insbesondere der Gleichstrommotor eine relativ hohe elektrische
Leistung verbraucht. Dadurch ist das bekannte System mit Nachteil sehr
wartungsintensiv.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sowie Vorteile ergeben sich anhand der
Beschreibung eines in der einzigen Figur der Patentzeichnung dargestellten
Ausführungsbeispieles.
Das in der Zeichnung dargestellte abblendbare Spiegelsystem für
Kraftfahrzeuge weist zunächst eine elektrochrome Spiegelzelle 1 auf, deren
Reflexionsgrad durch Anlegung einer Gleichspannung veränderbar ist. Diese
optisch wirksame Spiegelzelle besteht aus zwei, der Spiegelkonfiguration - hier
der eines PKW-Außenspiegels - entsprechend geformten transparenten flachen
Scheiben, die im Ausführungsbeispiel aus Glas, vorzugsweise Floatglas
besteht, nämlich dem Frontglas 2, welches der Lichteinfallrichtung zugeordnet
ist, und dem Rückglas 3.
Grundsätzlich ist es möglich, die Scheiben auch aus einem transparenten
Kunststoffmaterial herzustellen.
Das Frontglas 2 ist auf der dem Lichteinfall abgewandten Seite mit einer
elektrisch leitfähigen Flächenelektrode 4 versehen, die sich über die gesamte
Fläche des Frontglases 2 erstreckt. In gleicher Weise ist das Rückglas 3 auf
der dem Licht zugewandten Seite mit einer elektrisch leitfähigen
Flächenelektrode 5 versehen, die sich ebenfalls über die gesamte Fläche des
Rückglases 3 erstreckt. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel wird die
elektrisch leitende Flächenelektrode 4 durch eine ITO-Schicht (Indium-Tin-
Oxid) gebildet, die transparent ist, wogegen die Flächenelektrode 5 durch eine
Chrom-/Rhodium-Schicht gebildet wird, die eine spiegelnde Fläche vorgibt.
Es ist auch eine Ausführungsform möglich, bei der die Flächenelektrode 5
ebenfalls durch eine ITO-Schicht gebildet wird, wobei dann auf der Rückseite
des Rückglases 3 eine zusätzliche Spiegelschicht aufgebracht ist.
Zwischen den beiden Scheiben 2 und 3 mit ihren zugehörigen
Flächenelektroden 4 und 5 befindet sich das elektrochrome Medium 6,
vorzugsweise in Form einer elektrochromen Lösung der eingangs bezeichneten
Art. Zu diesem Zweck sind die beiden Scheiben 2 und 3 mit den Seiten, auf
denen sich die Flächenelektroden 4 und 5 befinden, am Rand umlaufend
miteinander verklebt, um so eine abgeschlossene Zelle zu bilden, in die
Flüssigkeit eingefüllt werden kann. Der entsprechende Verbundkleber, der aus
einem elektrisch isolierenden Klebstoff bestehen muß, damit kein innerer
Kurzschluß der beiden Flächenelektroden entsteht, bildet eine Kleber-Raupe 7
aus. Damit diese Kleber-Raupe gleichzeitig auch als Abstandshalter zwischen
den beiden Flächenelektroden 4 und 5 dient, enthält der Verbundkleber
vorzugsweise kleine Glaskugeln, die den Abstand der beiden Zellenwandungen
vorgeben, der typischerweise im Bereich von 0,1 bis 0,2 mm liegt.
Da im vorliegenden Ausführungsbeispiel die Glasscheiben 2 und 3 etwas
versetzt zueinander angeordnet sind, liegt ein Randstreifen der
Flächenelektroden jeweils frei, an dem jeweils ein elektrischer Kontakt 8
anbringbar ist.
Der Aufbau der Spiegelzelle, insbesondere die Kontaktierung der
Flächenelektroden, kann jedoch alternativ dazu auch entsprechend der
Ausführung in der eigenen älteren Patentanmeldung 197 37 978.8-51 getroffen
werden.
Ist die Spiegelzelle 1 mit der EC-Lösung 6 gefüllt, so läßt sich deren
Lichtdurchlässigkeit durch Anlegen eines elektrischen Potentials zwischen den
Flächenelektroden 4 und 5 verändern. Dazu werden die beiden
Flächenelektroden, voneinander elektrisch isoliert, mit ihren Anschlußleitungen
8a und 8b an eine Gleichspannungsquelle angeschlossen, die von einem
Steuerbauteil 9 vorgegeben wird.
Neben der Spiegelzelle 1 und dem Steuerbauteil 9 weist das in der Zeichnung
dargestellte abblendbare Spiegelsystem für Kraftfahrzeuge einen
fotoelektrischen Sensor 10 zur Erfassung des Umgebungslichtes, z. B. der
Straßenbeleuchtung, sowie einen fotoelektrischen Sensor 11 zur Erfassung des
Blendlichtes auf. Der Sensor 10 ist an dem Kraftfahrzeug angebracht und auf
das Umgebungslicht 12 ausgerichtet, wogegen der Sensor 11, der ebenfalls am
Kraftfahrzeug befestigt ist, in die Richtung ausgerichtet ist, aus der das
Blendlicht 13 auftrifft, z. B. das Licht eines rückwärtigen zweiten
Kraftfahrzeuges.
Das Steuerbauteil 9 setzt die Signale der fotoelektrischen Sensoren 10 und 11
in eine Steuergleichspannung für die Spiegelzelle 1 um. Die entsprechenden
elektronischen Schaltungen sind Stand der Technik, und werden z. B. in der
eingangs zitierten US-A 4,917,477 beschrieben.
Das automatisch abblendende Spiegelsystem nach der Patentzeichnung weist
ferner eine Stromversorgungsstufe 14 auf, die auch integraler Bestandteil des
Steuerbauteils 9 sein kann. Diese Stromversorgungsstufe 14 versorgt die
fotoelektrischen Sensoren 10 und 11 und die elektronischen Schaltungen des
Steuerbauteils 9 mit der notwendigen elektrischen Energie. Diese
Stromversorgungsstufe 14 kann einmal über den oberen Anschluß 15 mit dem
Bordstromsystem des Kraftfahrzeuges verbunden werden. Dazu kann die
Stromversorgungsstufe einen Steckkontakt mit einer nachgeschalteten
Elektronik besitzen, um so auf einfache Weise den Anschluß je nach Wahl
herzustellen oder zu trennen.
Die Stromversorgungsstufe 14 weist ferner einen Akkumulator 16 auf, der mit
einer Solarzelleneinheit 17 zum Nachladen verbunden ist, damit das
abblendbare Spiegelsystem unabhängig von der Stromversorgung des
Fahrzeuges betrieben werden kann. Auf diese Weise besitzt das abblendbare
Spiegelsystem gemäß der Erfindung mit einfachen Mitteln eine sehr
wartungsarme eigene Energieversorgung.
Die Energieversorgungsstufe 14 ist dabei mit den üblichen elektronischen
Mitteln ausgestattet, um wahlweise das auf dem oberen Anschluß 15
anstehende Bordnetz des Kraftfahrzeuges oder die Spannung des Akkumulators
16 als Versorgungsspannung durchzuschalten. Derartige Weichen sind z. B.
durch Tischrechner, die sowohl eine Batterie als auch eine Solarzelle
aufweisen, im Prinzip bekannt.
Vorzugsweise sind das Steuerbauteil 9 mit der Stromversorgungsstufe 14 in
einem Gehäuse, welches einen Zugang zum Akkumulator 16 aufweist,
untergebracht. Dadurch ist eine kompakte Unterbringung der Funktions- und
Betriebsteile des Spiegelsystems gewährleistet.
Die Spiegelzelle ist in bekannter Weise in einem Spiegelhalter aufgenommen,
wie er beispielsweise in der US-A-5,151,824 dargestellt ist. Dieser
Spiegelhalter weist ebenso wie die fotoelektrischen Sensoren Vorrichtungen zur
Befestigung der zugehörigen Teile am Kraftfahrzeug auf.
Vorzugsweise weist das automatisch abblendende Spiegelsystem eine (nicht
dargestellte) Vorrichtung zum Anzeigen der Kapazität des Akkumulators an,
die mit der Stromversorgungsstufe gekoppelt ist. Dadurch ist auf einfache
Weise zu erkennen, welcher Spielraum noch für die eigene Energieversorgung
gegeben ist.
Claims (6)
1. Automatisch abblendendes Spiegelsystem für Kraftfahrzeuge, mit:
- - einer elektrochromen Spiegelzelle (1), deren Reflexionsgrad durch Anlegen einer Gleichspannung veränderbar ist,
- - mindestens einem fotoelektrischen Sensor (11) zur Erfassung mindestens des Blendlichtes (13), ausgerichtet am Fahrzeug in die Richtung, aus der das Blendlicht auftrifft,
- - Mitteln (10) zum Ausschalten der Einwirkung des Umgebungslichtes,
- - einem Steuerbauteil (9), das die Signale des fotoelektrischen Sensors (11) in eine Steuergleichspannung für die Spiegelzelle (1) umsetzt, und
- - einer Stromversorgungsstufe (14) zur Versorgung des fotoelektrischen Sensors (11) und des Steuerbauteiles (9), die einmal mit dem Bordstromsystem des Kraftfahrzeuges verbindbar ist und die zum anderen einen Akkumulator (16), der mit einer Solarzelleneinheit (17) zum Nachladen verbunden ist, zum Betrieb des Spiegelsystems unabhängig von der Stromversorgung des Fahrzeuges aufweist.
2. Spiegelsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein
zusätzlicher fotoelektrischer Sensor (10) zur Erfassung des
Umgebungslichtes (12) vorgesehen ist, dessen Ausgangssignal auf das
Steuerbauteil (9) aufgeschaltet ist, und der ebenfalls an die
Stromversorgungsstufe (14) angeschaltet ist.
3. Spiegelsystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das Steuerbauteil (9) mit der Stromversorgungsstufe (14) in einem
Gehäuse, welches einen Zugang zum Akkumulator (16) aufweist,
untergebracht ist.
4. Spiegelsystem nach einem der Ansprüche I bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Spiegelzelle (1) in einem Spiegelhalter
aufgenommen ist, der, ebenso wie die fotoelektrischen Sensoren (10,
11), eine Vorrichtung zur Befestigung am Kraftfahrzeug aufweist.
5. Spiegelsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stromversorgungsstufe (14) einen Steckkontakt
mit einer nachgeschalteten Elektronik zum Anschluß des Spiegelsystems
an die Stromversorgung des Kraftfahrzeuges aufweist.
6. Spiegelsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stromversorgungsstufe (14) mit einer
Vorrichtung zum Anzeigen der Kapazität des Akkumulators (16)
verbunden ist.
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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Family Applications (1)
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| DE1997147897 Ceased DE19747897A1 (de) | 1997-10-30 | 1997-10-30 | Automatisch abblendendes Spiegelsystem für Kraftfahrzeuge |
Country Status (3)
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