DE19746947A1 - Spulhülse - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Spulhülse gemäß dem Oberbegriff des An
spruchs 1.
Eine solche Spulhülse ist bekannt durch EP 0 524 545. Zum Fangen des
Fadens an der bekannten Spulhülse wird der Faden bei teilweiser Um
schlingung derart an die Spulhülse angelegt, daß die Laufrichtung des
Fadens der Laufrichtung der Oberfläche der Spulhülse entspricht. Dieses
sogenannte "Gleichlauffangen" hat den Vorteil, daß der der vollen Spul
hülse zulaufende Faden im Augenblick des Fadenanlegens an die leere
Spulhülse nicht verschlappt, wie in der EP 0 374 536 anhand einer
Aufspulmaschine beschrieben. Hierzu besitzt die Spulhülse einen in einer
Normalebene liegenden Fangschlitz, der aus einer Durchbrechung und
einem in Umfangsrichtung folgenden Klemmspalt besteht. An einer der
Seitenflanken der Durchbrechung ist eine Fangzunge ausgebildet, die den
auf einer Sekante des Innenumfangs laufenden Faden bei Weiterdrehung
der Spulhülse fangt, und somit verhindert, daß der Faden aus dem
Fangschlitz radial heraussteigen kann. Bei fortschreitender Bewegung wird
der Faden durch die Fangzunge umgelenkt, so daß der Faden in den auf
der Fadenzulaufseite vor der Durchbrechung liegenden Klemmspalt hin
eingezogen wird.
Da bei dem Gleichlauffangen keine Relativbewegung zwischen dem Faden
und der Spulhülse auftritt, kann der Faden nur durch die Umschlingung
an der Fangzunge in den Klemmspalt hineingezogen werden. Es hat sich
nun gezeigt, daß insbesondere bei BCF-Garnen, die üblicherweise im
Titerbereich von 500 bis 4.000 dtex liegen, der Faden nicht in den
Klemmspalt hineingezogen wird. Aufgrund der hohen Eigendynamik des
Fadens gelingt es dem Faden immer wieder, sich von der Umschlingung
zu befreien und aus dem Fangschlitz radial herauszusteigen.
Demgemäß ist es Aufgabe der Erfindung, eine Spulhülse der eingangs
genannten Art derart weiterzubilden, daß auch Fäden mit größeren Titern
sicher gefangen werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Klemmspalt
im Übergangsbereich zwischen der Fangzunge und einem Ausschnitt der
Durchbrechung ausgebildet ist und daß der Klemmspalt quer zum Fang
schlitz verläuft.
Die Erfindung war auch nicht durch die DE 39 23 305 nahegelegt. Bei
dieser bekannten Spulhülse ist der Fadenfangschlitz aus einem Einfallstück
und einem Klemmstück der Hülsenwandung gebildet, wobei eine Durch
brechung der Hülsenwand nicht vorgesehen ist. Die insbesondere im
Einfallstück ausgestalteten Fadenfallen sind kaum geeignet, um Fäden in
dem besagten Titerbereich sicher zu halten. Weiterhin können mit dem
oberflächlich eingebrachten Klemmspalt nur begrenzte Klemmkräfte auf den
Faden ausgeübt werden.
Die erfindungsgemäße Spulhülse besitzt dagegen den Vorteil, daß der
Faden bereits bei Umschlingung der Fangzunge in den Klemmspalt
eingezogen wird. Die Fadenfalle und der Klemmspalt sind unmittelbar
nebeneinander, so daß bei fortschreitender Drehung der Spulhülse sich der
Faden immer mehr in den Klemmspalt hineinzieht. In dem Klemmspalt
wird der Faden fixiert. Da der Faden die Fangzunge umschlungen hat
und dort fixiert ist, steigen die Zugkräfte im Faden aufgrund der Drehbe
wegung der vollen Spulhülse und der leeren Spulhülse sehr schnell an.
Schließlich reißt der Faden zwischen der vollen Spulhülse und der leeren
Spulhülse. Das freie Ende des Fadens kann dann auf die volle Spulhülse
mit aufgewickelt werden. Bei größeren Titern wird der Faden gegen eine
Messerkante geführt und durchschnitten.
Eine besonders vorteilhafte Ausführung gemäß Anspruch 2 weist einen
Klemmspalt auf, der fluchtend zur Gleitkante der Fangzunge ausgerichtet
ist. Damit wird der Faden aus der Umschlingung an der Fangzunge direkt
in den Klemmspalt geleitet.
Die Weiterbildung der Spulhülse gemäß Anspruch 3 besitzt den Vorteil,
daß sowohl die Klemmkräfte als auch die durch die Umschlingung des
Fadens resultierenden Reibkräfte an gleicher Stelle am Faden angreifen.
Daher wird der Faden bei fortschreitender Drehung der Spulhülse direkt
kurz hinter dem Klemmspalt reißen.
Die Ausführung der Spulhülse gemäß Anspruch 5 besitzt den Vorteil, daß
der Faden bei Austritt aus dem Klemmspalt eine sehr starke Umlenkung
erfahrt. Dadurch wird erreicht, daß der Faden kurz hinter dem Klemm
spalt reißt, so daß ein nur kurzes freies Fadenende auf der leeren Hülse
entsteht.
Die Weiterbildung gemaß dem Anspruch 6 ist insbesondere dazu geeignet,
um das Eindringen des Fadens in den Klemmspalt zu erleichtern. Dieser
Vorteil wird auch durch die Ausführung der Spulhülse gemäß Anspruch 4
erreicht.
Die Ausführung der Spulhülse gemäß Anspruch 7 ist besonders vorteilhaft,
um hohe Klemmkräfte am Faden aufzubringen. Dies ist insbesondere beim
Gleichlauffangen wichtig, da der Klemmspalt neben den Klemmkräften
zum Abreißen des Fadens auch die Förderkräfte zum Fördern des Fadens
aufbringen muß. Des weiteren wird damit erreicht, daß unmittelbar nach
Eintreten des Fadens in den Klemmspalt am Faden eine Spannung
aufgebaut wird, so daß bereits kurz nach Fixierung des Fadens im
Klemmspalt ein Abriß des Fadens auf der Fadenablaufseite erfolgt.
Die Weiterbildung der Spulhülse gemäß Anspruch 8 stellt eine für die
Herstellung des Fadenfangschlitzes besonders günstige Variante dar.
Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unter
ansprüchen definiert.
Ein Ausführungsbeispiel wird im folgenden unter Hinweis auf die bei
gefügten Zeichnungen näher beschrieben:
Es stellen dar:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Spulhülse mit Fangschlitz und überlaufen
dem Faden kurz vor dem Fangen;
Fig. 2 einen schematischen Querschnitt der Spulhülse nach Fig. 1
entlang der Schnittebene I;
Fig. 3 einen schematischen Schnitt durch den Klemmspalt der Spulhülse
aus Fig. 1 entlang der Schnittlinie II;
Fig. 4 die Spulhülse aus Fig. 1 unmittelbar nach dem Reißen des
Fadens auf der Fadenablaufseite;
Fig. 5 eine weitere Spulhülse mit am Hülsenende ausgebildetem Fang
schlitz.
In Fig. 1 ist eine zylindrische Spulhülse gezeigt, die an einem Ende einen
Fangschlitz 19 ausgebildet hat. Der Fangschlitz 19 erstreckt sich in
Umfangsrichtung parallel zum Hülsenende über einen Winkel von ca. 45°
oder mehr. Der Fangschlitz 19 wird durch eine Durchbrechung 2
gebildet. Die Durchbrechung 2 ist in die Hülsenwandung 12 (siehe Fig.
2) eingeschnitten. Die Durchbrechung 2 wird in axialer Richtung durch
die Seitenflanken 7.1 und 7.2 und in Umfangsrichtung durch die Quer
flanken 18.1 und 18.2 begrenzt. An den in Drehrichtung 22 zeigenden
Ende des Fangschlitzes ist die Durchbrechung 2 durch einen Ausschnitt 3
in Richtung zur axialen Mitte der Spulhülse verbreitert. Dabei ist der
Ausschnitt 3 so gelegt, daß im mittleren Bereich des Fangschlitzes
zwischen dem Ausschnitt 3 und der Durchbrechung 2 sich eine Fangzunge
4 ausbildet. Die Fangzunge 4 weist eine durch den Ausschnitt 3 erzeugte
Gleitkante 6 auf, die mit der Seitenflanke 7. 1 der Durchbrechung 2 einen
in Drehrichtung zeigenden spitzen Winkel bildet. In dem Übergangsbereich
zwischen der Fangzunge 4 und dem Ausschnitt 3 ist ein Klemmspalt 5
angeordnet. Der Klemmspalt 5 ist hierbei genau in der Schnittlinie der
Gleitkante 6 und der Seitenflanke 7.3 in die Hülsenwandung eingebracht.
Dabei ist der Klemmspalt 5 in Verlängerung zur Gleitkante 6 der Faden
fangzunge ausgerichtet. Die Seitenflanken 8 und 9 des Klemmspaltes 5
sind derart in die Hülsenwandung eingebracht, daß sich die Spaltbreite
quer zum Klemmspalt mit zunehmender Schnittiefe verringert. Die Seiten
flanke 8 des Klemmspaltes 5 ist fluchtend zur Gleitkante 6 der Fangzunge
4 ausgebildet. Damit liegt der Klemmspalt quer zu der Normalebene, in
der der Fangschlitz 19 angeordnet ist.
Zum Fangen des Fadens 1 in dem Fangschlitz 19 bewegt sich der Faden
in Pfeilrichtung, die identisch ist zur Drehrichtung 22 der Spulhülse.
Dadurch treten zwischen der vom Faden berührten Oberfläche der Spul
hülse und dem Faden keine Relativbewegungen auf. Der Faden wird nun
schräg über die Spulhülsenoberfläche geführt. So wird beispielsweise bei
der aus EP 0 374 536, auf deren Inhalt Bezug genommen wird, bekann
ten Aufspulmaschine der Faden durch ein Leitblech 11 vor dem Fangen
zwischen der voll gewickelten Spule und der Leerhülse positioniert, damit
sich der Abbindewulst auf der vollen Spule bilden kann.
Auf der Fadenzulaufseite der leeren Spulhülse wird der Faden durch ein
Fangschloß 10 geführt. Das Fangschloß 10 und das Leitblech 11 sind
versetzt zueinander angeordnet, so daß der Faden 1 schräg über die leere
Spulhülse bzw. dem Fangschlitz 19 läuft.
Die Durchbrechung 2 sowie der Ausschnitt 3 des Fangschlitzes sind derart
bemessen, daß ein einlaufender Faden den Fangschlitz auf einer Sekante
zum Innenumfang 16 der Spulhülse durchläuft. Hierzu ist in Fig. 2
schematisch ein Querschnitt der Spulhülse aus Fig. 1 entlang der Schnitt
linie I gezeigt. Die Spulhülsenwandung 12 ist mittels mehrerer Klemm
körper 14 fixiert. Die Klemmkörper 14 sind radial verstellbar an einer
Hülsenaufnahme 13 angeordnet. Die Durchbrechung 2 sowie der Aus
schnitt 3 in der Hülsenwandung 12 sind durch die Querflanken 18.1 und
18.2 begrenzt. Durch die Querflanken 18.2 und 18.1 werden die an der
Spulenoberfläche liegende Einlaufkante 20 und Auslaufkante 21 gebildet.
Eine Gerade, die die Einlaufkante 20 mit der Auslaufkante 21 verbindet,
stellt eine Sekante 15 des Innenumfangs 16 mit der Spulhülse dar.
Dadurch wird ereicht, daß der einlaufende Faden 1 im mittleren Bereich
des Fangschlitzes unterhalb des Innenumfangs 16 der Spulhülse gelangt.
Bei fortschreitender Drehbewegung der Spulhülse gelangt somit der Faden 1
unterhalb der Fangzunge 4. Um einen sicheren Fang der Fangzunge zu
ermöglichen, taucht der Faden im mittleren Bereich des Fangschlitzes um
ca. 0,3 bis 0,5 mm unterhalb des Innenumfangs der Hülsenwandung. Bei
weiterer Drehung der Spulhülse ist es dem Faden nicht mehr möglich,
aus dem Fangschlitz radial herauszutreten. Der Faden wird durch die
Fangzunge 4 bei fortschreitender Drehbewegung der Spulhülse mitgeführt,
so daß der Faden die Fangzunge umschlingt und nach Ablauf von der
Gleitkante 6 aus dem Fangschlitz herausgeführt wird. Bei weiterer Dre
hung wird der Faden nun an der Gleitkante in Richtung des Klemmspaltes
5 gleiten. Durch Drehung der Spulhülse zieht sich der Faden von selbst
in den Klemmspalt 5 hinein. Nachdem der Faden in dem Klemmspalt 5
fixiert ist, steigt die Fadenspannung aufgrund der Drehbewegung der
Vollspule und der Drehbewegung der leeren Spulhülse sehr schnell an und
es erfolgt ein Abriß des Fadens. Diese Situation ist in Fig. 4 dargestellt.
Der Faden ist dabei in dem Klemmspalt 5 fixiert. Das Fadenende 23 liegt
entspannt auf der Spulenhülsenoberfläche. Hinsichtlich der Ausgestaltung
der Spulhülse wird auf die Beschreibung zu Fig. 1 Bezug genommen.
In Fig. 3 ist schematisch ein Schnitt durch den Klemmspalt 5 der
Spulhülse aus Fig. 1 entlang der Schnittlinie II gezeigt. Hierbei wird der
Klemmspalt 5 in der Hülsenwandung 12 durch die Seitenflanken 8 und 9
gebildet. Der Klemmspalt 5 durchdringt die gesamte Dicke der Hülsen
wandung 12. Die Seitenflanken 8 und 9 verlaufen in radialer Richtung im
wesentlichen parallel, so daß der Faden leicht in den sich verengenden
Klemmschlitz eintauchen kann. Die Seitenflanken 8 und 9 könnten jedoch
auch in radialer Richtung derart angeordnet sein, daß sie in Verlängerung
zur Achsmitte der Spulhülse einen spitzen Winkel bilden. Dadurch würde
bereits, kurz nachdem der Faden in den Klemmspalt 5 eingetaucht ist,
eine Fadenspanung auf dem ablaufenden Faden aufgebaut. Die zur Förde
rung des Fadens erforderlichen Kräfte werden sehr schnell aufgebracht.
In Fig. 5 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Spulhülse gezeigt, bei
der ein Fangschlitz 19 unmittelbar am Hülsenende angeordnet ist. Dadurch
ist der Fangschlitz zum Hülsenende geöffnet. Diese Ausführung ist
insbesondere aus fertigungstechnischen Gründen von Vorteil.
Die Spulhülse kann aus Pappe, gewickelten Papierlagen oder auch aus
Kunststoff gefertigt sein. Der erfindungsgemäße Fangschlitz ist insbesonde
re für Spulhülsen aus Pappe geeignet, da die Herstellung durch einfache
Schnitt- oder Stanzwerkzeuge erfolgen kann.
1
Faden
2
Durchbrechung
3
Ausschnitt
4
Fangzunge
5
Klemmspalt
6
Gleitkante
7
Seitenflanke
8
Seitenflanke
9
Seitenflanke
10
Fangschloß
11
Leitblech
12
Hülsenwandung
13
Hülsenaufnahme
14
Klemmkörper
15
Sekante
16
Innenumfang
17
Hülsenoberfläche
18
Querflanke
19
Fangschlitz
20
Einlaufkante
21
Auslaufkante
22
Drehring
23
Fadenende
Claims (9)
1. Spulhülse aus Pappe oder gewickelten Papierlagen oder Kunststoff zur
Aufnahme einer durch Aufwicklung eines Fadens gebildeten Spule,
bei welcher zum Fangen des Fadens (1) bei gleichgerichteter Bewegung
des Fadens (1) und der Spulhülse ein Fangschlitz (19) in einer
Normalebene ausgebildet ist,
wobei der Fangschlitz (19) aus einer in Umfangsrichtung begrenzten Durchbrechung (2) der Hülsenwandung (12) und einem in die Hülsen wandung (12) eingebrachten Klemmspalt (5) gebildet wird,
wobei ein in die Durchbrechung (2) einlaufender Faden (1) die Durchbrechung (2) auf einer Sekante (15) des Innenumfangs (16) der Spulhülse durchläuft,
wobei an der zur axialen Mitte der Spulhülse liegenden Seitenflanke (7.1) der Durchbrechung (2) eine Fangzunge (4) durch einen die Durchbrechung (2) vergrößernden Ausschnitt (3) gebildet ist und wobei die Fangzunge (4) eine durch den Ausschnitt (3) erzeugte Gleitkante (6) aufweist, die mit der Seitenwandung (7.1) der Durch brechung (2) einen in Bewegungsrichtung zeigenden spitzen Winkel bildet, dadurch gekennzeichnet, daß
der Klemmspalt (5) an der Schnittlinie liegt, die durch die Gleitkante (6) der Fangzunge (4) und einer durch den Ausschnitt (3) erzeugten Seitenflanke (7.3) gebildet wird und
daß der Klemmspalt (5) in Richtung der axialen Mitte der Spulhülse verläuft.
wobei der Fangschlitz (19) aus einer in Umfangsrichtung begrenzten Durchbrechung (2) der Hülsenwandung (12) und einem in die Hülsen wandung (12) eingebrachten Klemmspalt (5) gebildet wird,
wobei ein in die Durchbrechung (2) einlaufender Faden (1) die Durchbrechung (2) auf einer Sekante (15) des Innenumfangs (16) der Spulhülse durchläuft,
wobei an der zur axialen Mitte der Spulhülse liegenden Seitenflanke (7.1) der Durchbrechung (2) eine Fangzunge (4) durch einen die Durchbrechung (2) vergrößernden Ausschnitt (3) gebildet ist und wobei die Fangzunge (4) eine durch den Ausschnitt (3) erzeugte Gleitkante (6) aufweist, die mit der Seitenwandung (7.1) der Durch brechung (2) einen in Bewegungsrichtung zeigenden spitzen Winkel bildet, dadurch gekennzeichnet, daß
der Klemmspalt (5) an der Schnittlinie liegt, die durch die Gleitkante (6) der Fangzunge (4) und einer durch den Ausschnitt (3) erzeugten Seitenflanke (7.3) gebildet wird und
daß der Klemmspalt (5) in Richtung der axialen Mitte der Spulhülse verläuft.
2. Spulhülse nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Klemmspalt (5) fluchtend zu der Gleitkante (6) der Fangzunge (4)
ausgerichtet ist.
3. Spulhülse nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Klemmspalt (5) in radialer Richtung die Hülsenwandung (12)
vollständig durchdringt.
4. Spulhülse nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
die auf der Fadenzulaufseite liegende Seitenflanke (8) des Klemm
spaltes (5) in Verlängerung zur Gleitkante (6) der Fangzunge (4)
ausgebildet ist.
5. Spulhülse nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Klemmspalt (5) in einer Ebene liegt, die im wesentlichen senk
recht zu der im Schnittpunkt des Klemmspaltes (5) mit der Spulhül
senoberfläche (17) liegenden Tangentialebene steht.
6. Spulhülse nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Klemmspalt (5) in einer Ebene liegt, die mit der in dem Schnitt
punkt des Klemmspaltes (5) mit der Spulhülsenoberfläche (17) liegen
den Tangentialebene auf der Fadenzulaufseite einen spitzen Winkel
bildet.
7. Spulhülse nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Seitenflanken (8, 9) des Klemmspaltes (5) in radialer Richtung
zueinander derart ausgebildet sind, daß sie in ihrer Verlängerung
einen zur Achsmitte gerichteten spitzen Winkel bilden.
8. Spulhülse nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Durchbrechung (2) an einem Ende der Spulhülse derart angeord
net ist, daß auf der von der axialen Mitte der Spulhülse abgewandten
Seite der Fangschlitz (19) offen ist.
9. Spulhülse nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Durchbrechung (2) und der Ausschnitt (3) so ausgelegt sind, daß
der durchlaufende Faden (1) auf einer Sekante (15) zum Innenumfang
(16) läuft, die mindestens 0,3 mm, insbesondere 0,5 mm unterhalb
der Hülsenwandung (12) verläuft.
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| DE19746947A DE19746947A1 (de) | 1996-11-13 | 1997-10-23 | Spulhülse |
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| DE19646870 | 1996-11-13 | ||
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Publications (1)
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