DE19745815A1 - Heizkörper mit geprägtem Seitenteil - Google Patents
Heizkörper mit geprägtem SeitenteilInfo
- Publication number
- DE19745815A1 DE19745815A1 DE19745815A DE19745815A DE19745815A1 DE 19745815 A1 DE19745815 A1 DE 19745815A1 DE 19745815 A DE19745815 A DE 19745815A DE 19745815 A DE19745815 A DE 19745815A DE 19745815 A1 DE19745815 A1 DE 19745815A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- radiator
- embossing
- plate
- section
- radiator according
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Ceased
Links
- 238000004049 embossing Methods 0.000 claims description 83
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 claims description 18
- 238000003466 welding Methods 0.000 claims description 15
- 230000007704 transition Effects 0.000 claims description 14
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 10
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 8
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 6
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 2
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 claims 1
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 3
- 230000000295 complement effect Effects 0.000 description 3
- 230000003287 optical effect Effects 0.000 description 3
- 238000004080 punching Methods 0.000 description 2
- 230000000007 visual effect Effects 0.000 description 2
- 230000001680 brushing effect Effects 0.000 description 1
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 1
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 1
- 238000013016 damping Methods 0.000 description 1
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 1
- 210000003608 fece Anatomy 0.000 description 1
- 238000007373 indentation Methods 0.000 description 1
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 1
- 210000004243 sweat Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24D—DOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
- F24D19/00—Details
- F24D19/06—Casings, cover lids or ornamental panels, for radiators
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Thermal Sciences (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)
- Domestic Hot-Water Supply Systems And Details Of Heating Systems (AREA)
- Central Heating Systems (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Heizkörper nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 sowie ein
Verfahren zu dessen Herstellung nach Anspruch 20.
Ein derartiger Heizkörper ist aus DE 195 35 280 A1 bekannt. Dort werden zwei aneinander
geschweißte Halbschalen zweimal rechtwinklig umgebogen, wobei die Seitenflächen frei von
Einprägungen sind und die Rückenfläche mit einer Einprägung versehen ist, um so auf der
Heizkörperrückseite ein Steigrohr auszubilden. Nachteilig hierbei ist, daß sich beim Auflegen
einer Heizkörperabdeckung sich unschöne Spalten zwischen den Halbschalen und der Heiz
körperabdeckung bilden und die Abdeckung zum Beispiel an den Seitenflächen durch zusätz
liche Befestigungsmittel verschraubt werden muß.
Heizkörper werden aus optischen Gründen häufig mit Heizkörperabdeckungen und Heizkör
perseitenflächen versehen, die zum Beispiel mit dem Heizkörper verschraubt sind. Zum
einen sind die Verschraubungen aufwendig, zum anderen ergeben sich unschöne Spalten zwi
schen der Heizkörperabdeckung, dem Seitenteil und den das Heizmedium führenden durch
Halbschalen gebildeten Heizflächen.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Heizkörper bereitzustellen, der sowohl seitlich als auch
von vorne ein optisch durchgängiges Erscheinungsbild bietet und der auf einfache Weise mit
einer Heizkörperabdeckung versehen werden kann.
Die Aufgabe wird durch den Gegenstand der Ansprüche 1 und 31 gelöst. Vorteilhafte Wei
terbildungen gehen aus den Unteransprüchen hervor.
Der Erfindung liegt der neue Gedanke zugrunde, die Platten, die die Heizfläche bilden, nicht
nur zum Zwecke der Führung des Heizmediums und zur Ausbildung von Hohlräumen mit
einer Prägung zu versehen, sondern die Prägung auch zur Verschönerung des optischen Ein
drucks insbesondere in Zusammenwirkung mit einer Heizkörperabdeckung einzusetzen. Dabei
dient die Prägung gleichzeitig dem neuen Zweck die Verbindung zwischen den Platten und
der Heizkörperabdeckung zu vereinfachen.
Erfindungsgemäß weist eine der beiden Platten (oder Halbschalen) auch im Seitenbereich des
Heizkörpers, in dem vorzugsweise keine Führung eines Heizmediums vorgesehen ist, eben
falls eine Prägung auf. Durch diese Prägung ergeben sich eine Reihe von Gestaltungsmög
lichkeiten im Gegensatz zu herkömmlichen Heizkörpern mit integrierten flachen Seitenflächen
oder angeschraubten flachen Seitenflächen. Mit Hilfe einer Prägung kann der Verlauf einer
überlappenden Abdeckung aufgefangen werden und mit der Prägung der Heizkörperfrontseite
optisch in Einklang gebracht werden, in dem ein nahezu stetiger Oberflächenverlauf ermög
licht wird. Durch die somit optisch schöne Überlapplösung ergibt sich aber auch der techni
sche Vorteil, daß in dem Überlappbereich, unsichtbar für den äußeren Betrachter Befesti
gungsmittel zum Anbringen der Abdeckung eingebracht werden können. In diesem Zusam
menhang wird auf die Anmeldung 29 710 646.5 des gleichen Anmelders mit dem Titel
"Heizkörperabdeckungs-Fixiervorrichtung" verwiesen, in dem ein versteckt angebrachtes Be
festigungsmittel zum Fixieren einer Heizkörperabdeckung beschrieben ist.
Neben dem eben erwähnten Vorteil ergibt sich weiterhin der Vorteil, daß die Prägung an der
Seitenfläche bzw. außerhalb der eigentlichen Heizfläche (erster Abschnitt) so gestaltet werden
kann, daß die Heizkörperabdeckung mit ihren Abkantungen bzw. Rändern auf dieser aufliegt,
um ihr so eine mechanische Stütze zu geben. Weiter wird der optische Eindruck verbessert,
da sich ein direkter Übergang zwischen der Heizkörperabdeckung und den Platten ergibt.
Um eine derartige Auflage und/oder einen stetigen optischen Übergang zu gewahrleisten,
wird die zweite Prägung an ihrem oberen Ende, also in der Nähe der Heizkörperabdeckung,
stufenförmig gestaltet, so daß die Kanten der Heizkörperabdeckung auf dieser Stufe aufliegen
können oder die Heizkörperabdeckung nur mit einem kleinen Spalt und vorzugsweise spaltfrei
in die Oberfläche der Prägung übergeht.
Um einen möglichst stetigen Übergang zu gewährleisten, wird die Stufe vorzugsweise mög
lichst horizontal gestaltet. Ein Winkel von 20° gegenüber der Horizontalen ergab aber bereits
optisch ansprechende Ergebnisse.
Da die Ränder der Heizkörperabdeckung vorzugsweise senkrecht nach unten abgekantet sind,
weist die Prägung vorzugsweise am oberen Rand einen gekröpften Verlauf auf, so daß zum
einen die Abkantungen der Heizkörperabdeckung im Überlappbereich parallel zum oberen
Rand der Platten verlaufen und zum anderen die Oberflächen der senkrechten Abkantungen
stetig in die Oberflächen der Prägung übergehen. Hierbei kann insbesondere auch ein paßge
nauer Sitz der Heizkörperabdeckung angestrebt werden. Bevorzugt werden jedoch zwischen
Heizkörper und Heizkörperabdeckung dämpfende Mittel eingebracht, um Verwerfungen ent
gegenzuwirken (siehe hierzu die oben erwähnte Anmeldung "Heizkörperabdeckungs-Fixier
vorrichtung").
Um einen gleichmäßigen Übergang der Heizkörperabdeckung zu der Prägefläche zu gewähr
leisten, wird vorzugsweise die erste und die zweite Prägung gleich tief ausgebildet, so daß
ein unschönes Vorstehen der Heizkörperabdeckung vermieden wird.
Vorzugsweise wird die Stufenkante des stufenförmigen Verlaufs der zweiten Prägung parallel
zur Oberkante der zweiten Platte gewählt, so daß sich zwischen der Abkantung der Heizkör
perabdeckung und der Prägung eine glatte Anschlaglinie bzw. ein gleichförmiger Spaltverlauf
ergibt. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, daß ein Spalt zwischen Heizkör
perabdeckung und der Prägung bei der vorliegenden Erfindung deutlich unauffälliger ist, als
ein durchgehender Spalt zwischen Heizkörperabdeckung und den Platten bei dem Stand der
Technik. Denn der Spalt ist aufgrund des Rücksprunges der Prägung (des stufenförmigen
Verlaufs) nicht tief und wirkt deshalb auch nicht als dunkler und somit auffälliger Spalt.
Der Umfang des Überlapps zwischen den Platten und der Heizkörperabdeckung kann zum
Beispiel für den Seitenbereich und den Frontbereich unterschiedlich gewählt werden. Vor
zugsweise ist jedoch der Überlapp gleich. Deshalb befindet sich auch vorzugsweise der stu
fenförmige Verlauf der ersten und zweiten Prägung am oberen Ende insbesondere der zwei
ten Platte auf der gleichen Höhe.
Um das optisch einheitliche Erscheinungsbild zu vervollständigen und um einen durchgehend
möglichst stetigen Übergang zwischen der Heizkörperabdeckung und der Prägung zu gewähr
leisten, verläuft die zweite Prägung von der Heizkörperfrontseite durchgehend um die Ecke
und über den Seitenbereich. Da die Heizkörperseitenfläche vorzugsweise durch Biegen der
zweiten Platte hergestellt wird, werden Maßnahmen getroffen, um eine Faltenbildung zu ver
meiden, wenn die zweite Prägung rechtwinklig gebogen werden soll. Bei einer derartigen
Maßnahme kann es sich zum Beispiel um das Einschneiden der zweiten Platte an der Ober
kante handeln, an der die Platte umgebogen werden soll. Ein derartiger Einschnitt befindet
sich unterhalb der Abdeckung und ist somit nicht sichtbar.
Der Heizkörper kann so gestaltet sein, daß die Zwischenräume für das Heizmedium durch
jeweils sich ergänzende Prägungen bzw. Ausbuchtungen der Platte erzeugt werden. Wahlwei
se kann jedoch auch nur eine einzige Platte eine Prägung aufweisen und die andere Platte
kann flach bleiben. So läßt sich zum Beispiel ein zur Außenseite hin völlig glattflächiger
Heizkörper herstellen, der nur in seinem Inneren Rippen zur Durchführung des Heizmediums
aufweist. In diesem Fall würde eine außenliegende zweite Platte im ersten Abschnitt also kei
ne Prägung aufweisen und zum Beispiel nur im zweiten Abschnitt an der Heizkörperseite
zum Beispiel eine nach innen gerichtete Prägung aufweisen, auf der sich die Heizkörperab
deckung innen auflegen läßt. Vorzugsweise ist jedoch die außenliegende Platte (vorzugsweise
die zweite Platte) ebenfalls (im ersten Abschnitt) strukturiert bzw. geprägt, insbesondere mit
Rippen versehen, um den Zwischenraum zur Durchführung des Heizmediums zu vergrößern.
Um Material zu sparen, und den Biegevorgang zum Ausbilden der Seitenfläche zu erleich
tern, ist die erste Platte (vorzugsweise die innenliegende Platte) kürzer ausgebildet als die
zweite Platte und erstreckt sich im wesentlichen nur über die Heizrippenfläche und über die
Heizkörperfrontseite. Am Rande des Überlapps zwischen der ersten Platte und der zweiten
Platte wird die erste Platte an die zweite Platte mittels eines Schweißvorganges entlang einer
von oben nach unten verlaufenden Linie verschweißt. Bei diesem Schweißvorgang kann es
zu unschönen Abdrücken und zum Ausbilden einer Schuppennaht kommen, da das Schweiß
bad zum Beispiel beim Rollenschweißen erst nach dem Vorbeiführen der Rollen erstarrt. Eine
derartige Schweißnaht läßt sich durch Schleifen oder Bürsten verschönern. Das Ausbilden
von Zunderschichten läßt sich durch ein Verschweißen unter Schutzgasatmosphäre vermeiden
oder durch mechanisches Nacharbeiten wieder entfernen. Erfindungsgemäß ist im Übergangs
bereich zwischen dem ersten und zweiten Abschnitt ein Rücksprung von der Heizkörper
außenfläche vorgesehen, bei dem es sich vorzugsweise um einen nicht geprägten Bereich han
delt (Nullinie des Bleches). Auf diese Art und Weise erfolgt das Verschweißen in einer, von
außen gesehenen, Vertiefung, so daß eventuelle Spuren des Verschweißens weniger auffällig
sind, da sie im Vergleich zur übrigen Heizkörperfrontfläche und der Heizkörperseitenfläche
zurückversetzt ist. Aus dem selben Grund wird in diesem Übergangsbereich oder Rück
sprungbereich zwischen dem ersten und zweiten Abschnitt die Breite dieses Rücksprungsbe
reiches möglichst gering gewählt. Vorzugsweise jedoch so, daß ausreichend Platz zum Ein
führen der Schweißrollen in den Rücksprungbereich gegeben ist. Weiter wird darauf geachtet,
daß die Breite des Rücksprungsbereiches mit der übrigen Rippenprägung harmonisiert. Eine
Breite in einem Bereich von etwa 1 cm oder weniger hat sich als praktikabel erwiesen.
Die zweite Prägung weist auch vorzugsweise im zweiten Abschnitt an ihrer dem ersten Ab
schnitt abgewandten Seite einen Rücksprung auf. Dieser hat eine doppelte Funktion. Zum ei
nen dient er bei dem Heizkörper als Schattenfuge, um einen schönen Abschluß zur Wand zu
gewährleisten. Zum anderen ist dieser Sprung vorzugsweise ebenfalls ungeprägt und läßt sich
somit auf einfache Weise bei der Herstellung durchtrennen, was die Serienherstellung der
Platten aus einem endlosen Material erleichtert. Dies wird weiter unten in Zusammenhang
mit dem Verfahren näher erläutert.
Vorzugsweise weist die Schattenfuge bzw. der eben erwähnte Rücksprung eine Lasche auf,
die vorzugsweise ausgestanzt und in das Heizkörperinnere umgekantet ist. Diese Lasche kann
entweder nach oben stehend umgekantet werden und somit eine etwa zur Heizkörpervorder
seite parallel verlaufende Fläche bilden, oder nach unten umgekantet werden und somit eine
zum Boden in etwa parallele Fläche bilden. Diese Lasche hat wiederum einen doppelten
Zweck. Zum einen ermöglicht sie ein überlappendes Aufsetzen der Heizkörperabdeckung.
Zum anderen ermöglicht sie eine versteckte Befestigung der Heizkörperabdeckung an der
Platte zum Beispiel auch mit Schraubmittel.
Bei den oben beschriebenen Prägungen ergaben sich die Ausbuchtungen durch prägen und
die Ränder durch nicht-prägen. Dies kann selbstverständlich auch umgekehrt bewerkstelligt
werden.
Die vorliegende Erfindung betrifft weiter ein Verfahren zur Herstellung der bisher beschrie
benen Heizkörper. Dazu wird vorzugsweise ein Endlosmaterial, zum Beispiel ein Bandma
terial abgewickelt. Bei dem Bandmaterial handelt es sich vorzugsweise um Feinblech. Dieses
wird in einem Prägewerkzeug eingeführt. Mittels des Prägewerkzeuges wird das Blech alter
nierend in einem ersten Abschnitt mit der ersten Prägung versehen und in einem zweiten Ab
schnitt mit der zweiten Prägung versehen. Dabei wird der zweite Abschnitt vorzugsweise in
der Mitte geteilt, um so jeweils eine Hälfte beidseitig des ersten Abschnittes auszubilden. An
der Stelle der Teilung ist der zweite Abschnitt vorzugsweise nicht geprägt. Dies erleichtert
die Teilung. Gleichzeitig dient der ungeprägte Abschnitt als Schattenfuge bzw. Rücksprung,
wie weiter oben ausgeführt wurde. Nach der Herstellung der ersten Platte wird die zweite
Platte durch Preßschweißen mit der ersten Platte verbunden. Dann wird die zweite Platte ent
lang einer Längskante gebogen, um die Heizkörperseitenflächen auszubilden. Um Verwerfun
gen beim Umlegen des zweiten Abschnittes zu verhindern, werden Maßnahmen getroffen.
Dazu wird zum Beispiel an der Stelle, an der die Längskante verläuft, ein Einschnitt am obe
ren Ende der zweiten Platte vorgenommen oder etwas Material herausgestanzt.
Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsbeispiele gemäß der Erfindung anhand der bei
gefügten Figuren näher erläutert. Dabei werden weitere Vorteile und Merkmale der Erfin
dung offenbart. Gleiche Bezugszeichen bezeichnen gleiche oder ähnliche Teile.
Fig. 1 zeigt eine Aufrißansicht eines Teils des erfindungsgemäßen Heizkörpers.
Fig. 2a, 2b bzw. 2c zeigen eine Vorderansicht, eine Seitenansicht bzw.
eine Draufsicht eines erfin
dungsgemäßen Heizkörpers vor dem Umbiegen der Seitenteile.
Fig. 3 zeigt einen erfindungsgemäßen Heizkörper mit umgebogenen Seitenteilen.
Fig. 4a und 4b zeigen Ausführungsformen des Verlaufs der Heizkörperprägung am seitlichen
Rand des Heizkörpers.
In Fig. 1 ist die zweite Platte 20 abgebildet, die sich über einen ersten und zweiten Ab
schnitt erstreckt. Die erste Platte 1 erstreckt sich nur über den ersten Abschnitt. In der ersten
Platte 1 ist eine Einprägung 12 ausgebildet. Diese bildet mit entsprechenden Einprägungen
in der zweiten Platte 20 einen Zwischenraum zur Durchführung eines Heizmediums. Die Prä
gung 12 ist aus der Zeichenebene heraus gewölbt. Zwischen 10 und 12 ist eine schräge Prä
gestufe 11 abgebildet, die die flächenförmige Vertiefung 12 mit dem ungeprägten Bereich 10
verbindet. Die Fläche 14 ist wiederum ungeprägt und wird über einen flächenförmigen Rück
sprungbereich 13 mit der flächigen Prägung 12 verbunden.
Die erste Platte 1 ist vorzugsweise über den ungeprägten Randbereich 10 durch Preßschweißen
über den gesamten ersten Abschnitt mit der zweiten Platte 2 verbunden. Die zweite Platte
2 weist eine Prägung 22 im zweiten Abschnitt auf, die um die Ecke herum verläuft. Eine
schräge stufenförmige Prägefläche 21 verbindet die flächenförmige Prägung 22 mit dem un
geprägten Bereich 20. Die Prägungsfläche 21 liegt auf der gleichen Höhe wie die Prägungs
fläche 11. Die Platte 2 weist weiter eine nicht gezeigte erste Prägung im ersten Abschnitt auf,
die zu der gezeigten Prägung der Platte 1 in etwa komplementär ist. Die zur schrägen Präge
stufe 11 komplementäre Prägestufe der zweiten Platte 2 liegt oben auf der gleichen Höhe wie
die stufenförmige Übergangsprägefläche 21 der zweiten Prägung 22.
Entsprechend der ungeprägten Fläche 10' am unteren Ende der ersten Platte und einer kom
plementären ungeprägten Fläche am unteren Ende der zweiten Platte im ersten Abschnitt
weist die zweite Platte im zweiten Abschnitt im Bereich an ihrem unteren Ende einen unge
prägten Rücksprung 24 auf, der auf derselben Höhe 23 von der zweiten ebenen Prägefläche
22 zurückspringt, wie dies bei der Prägefläche 12 am unteren Ende der ersten Platte 1 bei
11' der Fall ist.
Fig. 2a zeigt die zweite Platte 2 mit angeschweißter erster Platte 1 im nicht umgebogenen
Zustand und aus der Sicht des Heizkörperinneren. Die bereits im Zusammenhang mit der Fig.
1 und der dortigen Platte 1 beschriebene Struktur der Prägung sind nicht vollständig zu
sehen. Statt dessen ist die Struktur der Platte 1'' gezeigt, bei der es sich um die in Fig. 2c
abgebildete Halbschale handelt, die zusammen mit einer anderen Halbschale 2'' eine weitere
in Wandnähe angebrachte Heizmedium führende Heizfläche ausbildet. Die Strukturierung
ähnelt jedoch der in Fig. 1 in Zusammenhang mit der Platte 1 gezeigten, entsprechend wur
den die Bezugszeichen mit einem Doppelstrich versehen.
Hinter der Platte 1'' sind Teile der Platte 1 zusammen mit ihrer Prägestruktur 10, 11 und 12
zu sehen, die bereits in Fig. 1 beschrieben wurde. Hinter der Platte 1 ist wiederum der
zweite Abschnitt der Platte 2 zu sehen, die an die Platte 1 angeschweißt ist. Die Platte 2
weist dieselbe Prägestruktur 20, 21, 22, 23 und 24 auf, wie in Fig. 1 gezeigt ist. Sie ist je
doch nicht in ihrem Randbereich umgebogen.
Fig. 2b zeigt in Seitenansicht die Anordnung der verschiedenen Halbschalen 2, 1, 2'' und
1''.
Im Gegensatz zu der Fig. 1 fehlt in Fig. 2 die Darstellung des seitlichen Rücksprunges 26
am Rande der Platte 2 und eine Ausstanzung, um im nachhinein die Lasche 28 im Über
gangsbereich zwischen dem Randabschnitt 26 und dem ungeprägten oberen Abschnitt 20 der
Platte 2 abkanten zu können.
In Fig. 3 ist der Heizkörper mit umgebogenen Seitenflächen dargestellt. Insbesondere sind
die zwei Abschnitte der Platte 2, nämlich der erste Abschnitt 2a und der zweite Abschnitt 2b
dargestellt. Der erste Abschnitt 2a weist eine Prägung 30, 31, 32 auf, wobei der Bereich 30
ungeprägt ist und die Nullinie des geprägten Bleches darstellt. In den Kanälen 40 wird das
Heizmedium geführt. Mit 50 sind Konvektionslamellen bezeichnet. Bei 60 handelt es sich um
eine Befestigungsvorrichtung, die der Anbringung des Heizkörpers an der Wand 70 dient,
was hier nicht näher beschrieben wird. In diesem Zusammenhang wird auf die anhängige An
meldung des gleichen Anmelders Nr. 196 33 144.7 hingewiesen, deren Offenbarung hiermit
in die Anmeldung mit aufgenommen wird.
Im Übergangsbereich zwischen dem ersten Abschnitt 2a und dem zweiten Abschnitt 2b der
zweiten Platte, nämlich in einem von oben nach unten verlaufenden ungeprägten Bereich 34
wird die erste Platte 1 an einer Stelle 17 mit der zweiten Platte durch Rollennahtschweißen
verbunden. Der Bereich 34, in dem die Rollen gegenüberliegend zu dem Bereich 17 angelegt
werden, befindet sich bevorzugt in einem ungeprägten Abschnitt und liegt somit vertieft, so
daß durch das Schweißen erzielte ungewünschte Oberflächenveränderungen weniger auffällig
sind. Der Bereich hat bevorzugt eine Breite von 8 mm, was zum Anlegen von Rollen einer
für das Rollennahtschweißen passenden Breite ausreicht. Die durch die Prägung erzeugte
Ausbuchtung 22 läuft von der Heizkörperfrontseite durchgehend zu der Heizkörperseitenflä
che herum. Dasselbe trifft für die Übergangsfläche 21 und dem ungeprägten oberen Bereich
20 zu. Die Ausbuchtung 22 geht am seitlichen Ende des zweiten Abschnittes 2b wieder in
den ungeprägten Rücksprung 26 über. Der obere ungeprägte Bereich 20 verläuft in diesem
wandnahen Bereich getrennt und bildet eine Lasche 28' aus, die im Gegensatz zu der Fig.
1 nicht aufgrund einer vertikalen Ausstanzung durch Abkanten erzeugt wird, sondern durch
eine horizontale Ausstanzung, aufgrund derer die Lasche 28' stehend in den Heizkörperinnen
raum abgekantet werden kann.
Wie bereits oben erwähnt, liegt die Oberkante der Ausbuchtung 32 vorzugsweise auf dersel
ben Höhe, wie die Oberkante der Ausbuchtung 22, um ein durchgehendes und ansprechendes
optisches Erscheinungsbild zu gewährleisten.
Fig. 4a zeigt den zur Wand hin gewandten Endbereich der zweiten Platte 2 im Abschnitt
2b mit der randseitigen Rückprägung 26 sowie einer Ausstanzung 29 zwischen der Prägeflä
che 22 und der Rückprägung 26. Aufgrund der Ausstanzung 29 kann eine nur angedeutete
Lasche 28 in die Horizontale umgebogen werden, wie in Fig. 1 gezeigt ist.
Fig. 4b zeigt ein alternatives Eckprinzip, bei dem die Lasche 28' nicht horizontal, sondern
stehend in das Innere des Heizkörpers umgebogen wird. Um dies zu bewerkstelligen zu kön
nen, wird beim Prägevorgang eine Ausstanzung 29' erzeugt.
Gemäß der bisherigen Ausführungsform waren die durch die Prägungen erzielten Ausbuch
tungen im ersten und zweiten Abschnitt von dem Heizkörper heraus nach außen gerichtet.
Die Prägungen können jedoch auch nach innen gerichtet sein und sich in ihrer Richtung je
nach Abschnitt unterscheiden oder über einen ganzen Abschnitt keine Prägung aufweisen. So
kann zum Beispiel der erste Abschnitt der zweiten Platte keinerlei Einprägungen aufweisen,
um so eine glatte Heizkörperfront zu bilden. Daran anschließend kann sich ein zumindest ab
schnittsweise nach innen geprägter zweiter Abschnitt anschließen, der dann den restlichen
Teil der Heizkörperfront und die Heizkörperseite bildet. In diesem Fall kann dann durch die
nach innen gerichtete Prägung eine innenliegende Auflagefläche für eine Heizkörperabdec
kung gebildet werden, die dann einfach auf die nach innen weisende Einprägung aufgelegt
wird. Die nach innen gerichtete Einprägung im Seitenteil bzw. den zweiten Abschnitt der
zweiten Platte kann auch in Grifform ausgebildet sein, um so eine Griffmulde für den Heiz
körpertransport oder für das Wegklappen des Heizkörpers von der Wand auszubilden. Die
nach innen vorstehende Griffmulde dient dann gleichzeitig zur Auflage der Heizkörperabdec
kung. Die Heizkörperabdeckung kann dabei nicht nur an den Seitenteilen aufliegen, sondern
auch auf den nach innen gerichteten Prägungen der ersten Platte, die bevorzugt an der Heiz
körperfront ausgebildet sind, um Zwischenräume für das Heizmedium auszubilden. Auf diese
Art und Weise läßt sich ein nach außen hin (Frontseite und Seitenfläche) bis auf die Griff
mulden völlig glattes Erscheinungsbild gewährleisten und ein Abdeckgitter einfach auf die
nach innen gerichteten Prägungen auflegen und von diesen für Reinigungszwecken auf ein
fache Weise wieder entfernen.
Claims (35)
1. Heizkörper
mit einer ersten (1) und einer zweiten (2) Platte, die innerhalb eines ersten Abschnittes
(2a) aneinander anliegend, mittels einer ersten Prägung (10, 11, 12; 30, 31, 32) wenigstens
einer der Platten, Zwischenräume (40) zur Durchführung eines Heizmediums zumindest an
der Heizkörperfront ausbilden,
wobei sich die zweite Platte (2) außerhalb des ersten Abschnittes (2a) in einen zweiten Abschnitt (2b) zur Ausbildung zumindest einer Heizkörperseite erstreckt, dadurch gekenn zeichnet, daß die zweite Platte (2) in dem zweiten Abschnitt (2b) zumindest an der Heizkör perseite mit einer zweiten Prägung (20, 21, 22, 23, 24) versehen ist.
wobei sich die zweite Platte (2) außerhalb des ersten Abschnittes (2a) in einen zweiten Abschnitt (2b) zur Ausbildung zumindest einer Heizkörperseite erstreckt, dadurch gekenn zeichnet, daß die zweite Platte (2) in dem zweiten Abschnitt (2b) zumindest an der Heizkör perseite mit einer zweiten Prägung (20, 21, 22, 23, 24) versehen ist.
2. Heizkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Prägung (20,
21, 22, 23, 24) und vorzugsweise auch die erste Prägung (30, 31, 32) an ihrem oberen Ende
im von oben nach unten verlaufenden bzw. vertikalen Querschnitt einen stufenförmigen Ver
lauf ausbildet.
3. Heizkörper nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stufenfläche (21) in
etwa horizontal verläuft oder vorzugsweise eine Neigung gegenüber der Horizontalen von
kleiner 30 Grad, besonders vorzugsweise von etwa 20 Grad aufweist.
4. Heizkörper nach Anspruch 2 oder Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der stu
fenförmige Verlauf (20, 21, 22) eine gekröpfte Form aufweist.
5. Heizkörper nach Anspruch 2 bis Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich der
stufenförmige Verlauf am oberen Ende der zweiten Prägung zumindest in etwa auf der glei
chen Höhe befindet, wie der stufenförmige Verlauf der zweiten Prägung, wobei die Stufentie
fe des stufenförmigen Verlaufs vorzugsweise gleich tief ist.
6. Heizkörper nach Anspruch 2 bis Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Stu
fenkante des stufenförmigen Verlaufs der zweiten Prägung in etwa parallel zur Oberkante der
zweiten Platte verläuft.
7. Heizkörper nach Anspruch 2 bis Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Stu
fenkante des stufenförmigen Verlaufs der ersten Prägung in etwa parallel zur Oberkante der
ersten und/oder zweiten Platte verläuft.
8. Heizkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Prägung der zweiten Platte sowohl auf der Heizkörperseite als auch auf der
Heizkörperfront ausgebildet ist.
9. Heizkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Prägung um die Ecke zwischen Heizkörperfront und Heizkörperseite ausgebil
det ist.
10. Heizkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Prägung flächig, insbesondere rechteckförmig ist und durch eine durchgehende
durch ungeprägte Ränder umschlossene Ausbuchtung (22) ausgebildet ist.
11. Heizkörper nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein ungeprägter Rand
im Übergangsbereich zwischen dem zweiten und ersten Abschnitt vorgesehen ist.
12. Heizkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest die zweite Platte und bevorzugt auch die erste Platte die erste Prägung (10,
11, 12; 30, 31, 32) aufweist.
13. Heizkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Platte innen an der zweiten Platte anliegt.
14. Heizkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß sich die erste Platte nicht über den ersten Abschnitt hinaus erstreckt.
15. Heizkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Prägung in der Nähe des ersten Abschnittes eine von oben nach unten verlau
fende, nach außen vorstehende Ausbuchtung (32) aufweist, die einer von oben nach unten
verlaufenden, nach außen vorstehenden Ausbuchtung (22) der zweiten Prägung benachbart
ist, so daß zwischen den beiden Ausbuchtungen (22, 32) ein nach innen versetzter Rück
sprung (34) im Übergangsbereich zwischen ersten und zweiten Abschnitt ausgebildet ist.
16. Heizkörper nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (34) der
beiden Ausbuchtungen kleiner als 2 cm ist und vorzugsweise zwischen 4 mm und 12 mm be
trägt.
17. Heizkörper nach Anspruch 15 oder Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die
erste und zweite Platte zwischen den beiden Ausbuchtungen durch Rollennahtschweißen ver
bunden werden.
18. Heizkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste und zweite Prägung gleich tief sind.
19. Heizkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Prägung gleichmäßig beabstandete Rippen aufweist.
20. Heizkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Platte beidseitig des ersten Abschnittes jeweils eine zweite Prägung aufweist,
die vorzugsweise spiegelbildlich gestaltet sind.
21. Heizkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Platte (2) in ihrem zweiten Abschnitt (2b) an ihrer vom ersten Abschnitt (2a)
abgewandten Seite einen zur Heizkörperinnenseite versetzten Rand (26) aufweist.
22. Heizkörper nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand (26) als
Schattenfuge dient.
23. Heizkörper nach Anspruch 21 und Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß der
Rand (26) nicht geprägt ist.
24. Heizkörper nach Anspruch 21 bis Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß der
Rand (26) an seinem oberen Ende eine nach innen umgekantete Lasche (28, 28') aufweist.
25. Heizkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste und zweite Prägung durch Ausbuchtungen (22; 32, 12) gebildet sind, die vom
Heizkörper wegweisen.
26. Heizkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Heizkörper eine Heizkörperabdeckung aufweist, die den oberen Rand der Platten
überlappt.
27. Heizkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Heizkörper eine Heizkörperabdeckung aufweist und die erste und/oder zweite Prä
gung so ausgebildet ist, daß die Oberfläche der Prägungen an die Oberfläche der Heizkörper
abdeckung anschließt, wobei der vorzugsweise spaltfreie Anschluß insbesondere bei dem stu
fenförmigen Verlauf nach Anspruch 2 bis Anspruch 7 erfolgt.
28. Heizkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Heizkörper eine Heizkörperabdeckung aufweist und zumindest eine der Prägungen
zum Auflegen der Heizkörperabdeckung bzw. zum Aufstehen der Heizkörperabdeckung mit
ihren Abkantungen auf der Prägung ausgebildet ist, wobei das Aufliegen oder Aufstehen ins
besondere auf der Stufe des stufenförmigen Verlauf nach Anspruch 2 bis Anspruch 7 erfolgt.
29. Heizkörper nach Anspruch 26 bis Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß die
Heizkörperabdeckung flächig in die vorstehende Fläche der ersten und/oder zweiten Prägung
übergeht.
30. Heizkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Platten aus Feinblech sind.
31. Verfahren zur Herstellung von Heizkörpern nach Anspruch 1 bis 30, dadurch ge
kennzeichnet, daß
- a) zur Herstellung der zweiten Platte die erste Prägung und zweite Prägung alternierend an einem zu prägenden Material, insbesondere Bandmaterial, durchgeführt wird und eine mittige Teilung der zweiten Prägung erfolgt, so daß jeweils eine Hälfte der zwei ten Prägung beidseitig der ersten Prägung angeordnet ist;
- b) die erste Platte mit der zweiten Platte durch Preßschweißen verbunden wird;
- c) die zweite Prägung an einer vorgegebenen Längskante gebogen wird, um eine Heiz körper-Seitenfläche auszubilden;
32. Verfahren nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß die mittige Teilung bei
einem ungeprägten Abschnitt erfolgt.
33. Verfahren nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, daß der ungeprägte Abschnitt
als Schattenfuge ausgebildet ist aus der beim Prägen eine später nach innen umzubiegende
Lasche ausgestanzt wird.
34. Verfahren nach Anspruch 31 bis 33, dadurch gekennzeichnet, daß die Prägung des
ersten Abschnittes zur Herstellung einer rippenförmigen Prägung mit getakteten Prägestem
peln erfolgt.
35. Verfahren nach Anspruch 31 bis 34, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und
zweite Platte miteinander in einem ungeprägten Bereich zwischen erster und zweiten Prägung
miteinander, insbesondere durch Rollennahtschweißen, verschweißt werden.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19745815A DE19745815A1 (de) | 1997-10-16 | 1997-10-16 | Heizkörper mit geprägtem Seitenteil |
| PL98328554A PL328554A1 (en) | 1997-10-16 | 1998-09-14 | Radiator with embossed wide portion and method of making same |
| EP98118083A EP0909925A2 (de) | 1997-10-16 | 1998-09-24 | Heizkörper mit geprägtem Seitenteil |
| CZ983327A CZ332798A3 (cs) | 1997-10-16 | 1998-10-15 | Topné těleso a způsob jeho výroby |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19745815A DE19745815A1 (de) | 1997-10-16 | 1997-10-16 | Heizkörper mit geprägtem Seitenteil |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19745815A1 true DE19745815A1 (de) | 1999-04-22 |
Family
ID=7845777
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19745815A Ceased DE19745815A1 (de) | 1997-10-16 | 1997-10-16 | Heizkörper mit geprägtem Seitenteil |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP0909925A2 (de) |
| CZ (1) | CZ332798A3 (de) |
| DE (1) | DE19745815A1 (de) |
| PL (1) | PL328554A1 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2006032084A1 (en) * | 2004-09-22 | 2006-03-30 | Rheem Australia Pty Limited | Water heater jacket |
| ITUA20164171A1 (it) * | 2016-06-07 | 2017-12-07 | Fondital Spa | Dispositivo di riscaldamento |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19535280C2 (de) | 1995-09-22 | 1999-08-26 | Koenig | Heizkörperanordnung |
| DE19633144A1 (de) | 1996-08-16 | 1998-02-19 | Kermi Gmbh | Verschwenkbarer Heizkörper und Anschlußarmatur hierfür |
| DE29710646U1 (de) | 1997-06-18 | 1997-08-14 | Kermi Gmbh, 94447 Plattling | Heizkörperabdeckungs-Fixiervorrichtung |
-
1997
- 1997-10-16 DE DE19745815A patent/DE19745815A1/de not_active Ceased
-
1998
- 1998-09-14 PL PL98328554A patent/PL328554A1/xx unknown
- 1998-09-24 EP EP98118083A patent/EP0909925A2/de not_active Withdrawn
- 1998-10-15 CZ CZ983327A patent/CZ332798A3/cs unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CZ332798A3 (cs) | 1999-09-15 |
| PL328554A1 (en) | 1999-04-26 |
| EP0909925A2 (de) | 1999-04-21 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE10303131A1 (de) | Haushaltgerät und Gehäuse für das Haushaltgerät | |
| EP1660749B1 (de) | Profil mit verschweissten Seitenwände | |
| EP1995530A1 (de) | Kaltgewalztes Flanschprofil aus Blech zum Verbinden von Luftkanalelementen | |
| EP0939980A1 (de) | Rahmengestell mit einem boden- und einem deckrahmen aus einem profilstrang | |
| DE9213472U1 (de) | Kühl- und Frischhaltezelle | |
| DE19745815A1 (de) | Heizkörper mit geprägtem Seitenteil | |
| DE2239203A1 (de) | Bau- bzw. konstruktionsplatte sowie verfahren und einrichtung fuer deren herstellung (starre leichtbauplatte in aufgeloester bauweise) | |
| DE1755384C2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Lenkrohrmuffen für Fahrräder o.dgl. | |
| EP0886072B1 (de) | Hohlkörper, der aus mindestens einem Bauteil aus Flachmaterial besteht, und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE19721153C2 (de) | Hinterschweißtasche und Verfahren zur Herstellung eines Haltekörpers hierfür | |
| DE4312002C2 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Torblattes | |
| DE1400868A1 (de) | Schraubenlose Klemmverbindung von Profilbaendern oder Hohlprofilen auf Profilhalterungen | |
| DE4025060A1 (de) | Verfahren zum herstellen eines brenners und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens sowie nach dem verfahren hergesteller brenner | |
| DE3422684C2 (de) | Hohlplattenheizkörper | |
| DE29508836U1 (de) | Heizkörper, insbesondere Strahlheizkörper | |
| EP0738806A1 (de) | Anschlussfutter für einen Fensterrahmen | |
| WO2003067012A1 (de) | Verfahren zum herstellen eines metallblechtürblatts sowie damit herstellbares türblatt | |
| DE102004056887B4 (de) | Plattenelement für Möbel oder Türen | |
| EP2384844A1 (de) | Dachentwässerungsteil aus mindestens einem Stahlblechzuschnitt und Herstellverfahren hierfür | |
| EP3574802B1 (de) | Wand für ein möbel oder möbelteil | |
| DD296866A5 (de) | Verfahren zum herstellen eines kontaktelementes fuer einen folienverbinder und kontaktelement fuer einen solchen folienverbinder | |
| AT397566B (de) | Mischkammeranordnung für brenner und verfahren zur herstellung derselben | |
| DE905698C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Blechkastens aus kaltschweissbarem Blech | |
| DE19535280A1 (de) | Heizkörperanordnung und Verfahren zu dessen Herstellung | |
| DE9210323U1 (de) | Kühl- und Frischhaltezelle |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8131 | Rejection |