DE19738172C1 - Einrichtung zum Temperieren von Gebäuden - Google Patents
Einrichtung zum Temperieren von GebäudenInfo
- Publication number
- DE19738172C1 DE19738172C1 DE19738172A DE19738172A DE19738172C1 DE 19738172 C1 DE19738172 C1 DE 19738172C1 DE 19738172 A DE19738172 A DE 19738172A DE 19738172 A DE19738172 A DE 19738172A DE 19738172 C1 DE19738172 C1 DE 19738172C1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- ceiling
- floor ceiling
- floor
- channel system
- fluid
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 239000012530 fluid Substances 0.000 claims abstract description 40
- 238000005496 tempering Methods 0.000 claims description 22
- 238000009826 distribution Methods 0.000 claims description 9
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 5
- 238000010521 absorption reaction Methods 0.000 claims description 3
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 2
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 claims description 2
- 238000004080 punching Methods 0.000 claims description 2
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 claims 1
- 238000000576 coating method Methods 0.000 claims 1
- 239000003570 air Substances 0.000 description 44
- 241000264877 Hippospongia communis Species 0.000 description 27
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 27
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 10
- 238000009413 insulation Methods 0.000 description 7
- 238000009423 ventilation Methods 0.000 description 6
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 5
- 238000000034 method Methods 0.000 description 5
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 5
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 4
- 230000005855 radiation Effects 0.000 description 4
- 238000004026 adhesive bonding Methods 0.000 description 3
- 238000004378 air conditioning Methods 0.000 description 3
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 3
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 3
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 230000001276 controlling effect Effects 0.000 description 2
- 239000002826 coolant Substances 0.000 description 2
- 229920001971 elastomer Polymers 0.000 description 2
- 239000000806 elastomer Substances 0.000 description 2
- 238000010422 painting Methods 0.000 description 2
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 2
- 241000270295 Serpentes Species 0.000 description 1
- 230000006978 adaptation Effects 0.000 description 1
- 239000012080 ambient air Substances 0.000 description 1
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 239000000969 carrier Substances 0.000 description 1
- 230000006735 deficit Effects 0.000 description 1
- 201000010099 disease Diseases 0.000 description 1
- 208000037265 diseases, disorders, signs and symptoms Diseases 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000009415 formwork Methods 0.000 description 1
- 230000035699 permeability Effects 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 230000005236 sound signal Effects 0.000 description 1
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 1
- 230000002195 synergetic effect Effects 0.000 description 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 1
- 230000005641 tunneling Effects 0.000 description 1
- 230000007306 turnover Effects 0.000 description 1
- 238000009827 uniform distribution Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24D—DOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
- F24D5/00—Hot-air central heating systems; Exhaust gas central heating systems
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24D—DOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
- F24D5/00—Hot-air central heating systems; Exhaust gas central heating systems
- F24D5/06—Hot-air central heating systems; Exhaust gas central heating systems operating without discharge of hot air into the space or area to be heated
- F24D5/10—Hot-air central heating systems; Exhaust gas central heating systems operating without discharge of hot air into the space or area to be heated with hot air led through heat-exchange ducts in the walls, floor or ceiling
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Thermal Sciences (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Building Environments (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Temperieren von Gebäuden nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1, umfassend ein in eine Geschoßdecke integriertes, von einem temperierten
Fluid zu durchströmendes Kanalsystem, wobei die Fluidtemperatur an eine Fläche
der Geschoßdecke abgeführt wird.
Bei einer aus der Praxis bekannten Fußbodenheizung sind meist Rohre,
die als Fluid Warmwasser führen, unter dem Estrich in der Decke verlegt, wobei
zur besseren Wärmeverteilung zusätzlich ein sogenanntes Wärmeverteilungs
blech in Form einer Folie über den Heizflächenbereich gelegt ist. Bei einer
Fußbodenheizung wird aufgrund der Installationsart lediglich der Raum über der
Decke geheizt. Der Wärmeübergang dieses Heizungssystems geschieht
ausschließlich durch Wärmestrahlung nach oben. Diese Heizungsform wird erst
nach der Fertigstellung der Decke installiert, und ist somit arbeits- und
kostenintensiv.
Bei einer ebenfalls aus der Praxis bekannten Deckenheizung werden die
fluidführenden Rohre meist nicht in die Decke einbetoniert, sondern liegen frei in
einem Zwischenraum unter einer abgehängten Heizdecke an mit Lamellen
besetzten Heizrohren, mit denen der Wärmeübergang von der Decke zu dem
darunterliegenden Raum durchgeführt wird. Trotz der möglichen hohen
Oberflächentemperaturen ist die Heizleistung wegen des geringen konvektiven
Wärmeüberganges relativ ungünstig. Auch ist dieses Heizsystem nur für die
Abstrahlung von Wärme nach unten vorgesehen.
Eine aus der Praxis bekannte Sonderform der Deckenheizung ist die nur in
großen Hallen oder hohen Räumen einsetzbare Strahlenplattenheizung, bei der
unterhalb der Decke eine Strahlungsheizungsfläche angeordnet ist. Wie bei der
Deckenheizung sind auch hier sehr hohe Oberflächentemperaturen auf der
Strahlungsplatte notwendig. Ferner ist diese Heizungsart nur mit erheblichem
Aufwand zu installieren. Für den Wohnbereich ist ein solches Heizsystem
ungeeignet.
Eine andere aus der Praxis bekannte Einrichtung zum Temperieren von
Gebäuden ist die Luftheizung, die im Gegensatz zu den oben angesprochenen
Systemen nicht nur eine Heizung, sondern auch eine Klimatisierung eines
Gebäudes ermöglicht. Bei dieser Einrichtung wird in einem Rohrleitungssystem,
das in einem Hohlraum zwischen Decke und abgehängter Zwischendecke
angeordnet ist, die temperierte Luft zu entsprechenden Auslaßöffnungen geführt.
Diese lassen die Luft entweder von der Zwischendecke in einen Raum herunter
strömen oder durch Öffnungen im Fußboden nach oben aufsteigen. Das
Rohrleitungssystem ist in dem Hohlraum gegen Abstrahlung isoliert. Die
Temperierung eines Gebäudes erfolgt ausschließlich durch Ventilation und
Konvektion. Bei rein auf Ventilation und Konvektion basierenden Temperierungen
ist ein hoher Luftumschlag notwendig, der aus physiologischen Gründen nicht
immer erwünscht ist und infolge Zugluft Ursache von Krankheiten oder deren
Übertragung sein kann. Der Betrieb einer Einrichtung zum Temperieren
ausschließlich auf Grundlage der zugeführten Luft ist energetisch ungünstig und
schwierig zu steuern, wenn auf Außentemperaturschwankungen reagiert werden
soll.
Aus der Flugzeug- oder Automobilindustrie sind Einrichtungen bekannt, die
Wärme mit Hilfe eines Kühlmediums abführen. Diese sind als plattenförmige
Bauelemente in Sandwichform mit innen angeordneten Wabenkörpern
ausgebildet. Innerhalb des Wabenkörpers fließt ein Kühlmedium, das Wärme, die
beispielsweise an den Triebwerken entsteht, abführt.
DE 36 11 659 A1 zeigt eine Einrichtung zum Temperieren von Gebäuden,
bei der warme Luft über im Fußboden vorgesehene Kanäle geleitet wird und
ggf. durch Öffnungen in einen zu beheizenden Raum austritt. Bei dieser
bekannten Einrichtung sind die Kanäle im Fußboden integriert. Die Heizung der
Räume erfolgt einzig über den in den Raum eingetragenen Fluidstrom und
auch nur insoweit, als daß der oberhalb des Kanalsystems befindliche Raum, in
dem der Fluidstrom einströmt, temperiert wird. Ein gleichzeitiges Temperieren
auf der anderen Seite derselben Geschoßdecke ist nicht vorgesehen.
US 2 988 980 zeigt eine plattenförmige Klimatisierungseinrichtung, die
an Wänden und Decken von Räumen auf der Innenseite anbringbar ist. Die
Platte umfaßt an der zur Innenseite des Raumes gerichteten Fläche
Perforationen für den Luftdurchtritt. Mit der einströmenden Luft wird der Raum
klimatisiert. Die Kanäle, über die die Luft zu den Perforationen geführt wird,
sind nicht in die Geschoßdecke integriert, sondern lassen sich vielmehr
vorzugsweise in einem vorgegebenen Abstand von der massiven
Geschoßdecke an dieser befestigen. Es handelt sich um eine klassische
Klimaanlage, die eine Luftberieselung von oben vorsieht und bei der die
Temperierung über die eingetragene Luft erfolgt. Ein Temperierungserfolg auf
der anderen Seite der Geschoßdecke tritt hierbei nicht ein.
US 2 559 871 zeigt eine Einrichtung zum Temperieren eines
Gebäudes, bei der ein in den hohlen Gebäudewänden und Decken verlegtes
Rohrsystem perforiert ist, so daß Luft über Öffnungen in den Wänden in
einzelne Räume strömen kann. Die Wände und Decken des Gebäudes sind
nach außen isoliert. Einzelne Bereiche der hohlen Wände können mittels
Absperrgliedern vom Gesamtsystem abgetrennt werden. Eine zentrale
Wärmetauscheinheit in dem Gesamtsystem erlaubt es, in der Art einer
Wärmepumpe von außen zugeführter Umgebungsluft Wärme zu entziehen
bzw. wieder zuzusetzen. Die Temperierung der Räume erfolgt ausschließlich
über die Temperatur der in die Räume eingetragenen Luft. Aufgrund der
Isolierung der Gebäudewände ergibt sich ein ungleichmäßiger
Temperaturverlauf an der Oberfläche der Geschoßdecke. In dem Bereich der
Austrittsöffnungen stellt sich im wesentlichen die Temperatur der Luft ein,
während in den anderen Bereichen die gute Isolierung zwischen dem
Rohrsystem und den Oberflächen nur eine träge Anpassung an die
Lufttemperatur im Rohrsystem erfolgt. Insbesondere wird die Fluidtemperatur
nicht an eine oder mehrere Flächen der Geschoßdecke abgeführt, sondern
ganz im Gegenteil ein derartiges Abführen unterbunden. Letztendlich stellt sich
also in den Räumen faktisch eine reine Luftheizung ein, mit den bekannten
Nachteilen.
DE-Z-sbz 2/1996, Seiten 60 bis 63, zeigt eine Einrichtung zum
Temperieren eines Gebäudes über eine Deckenstrahlheizung. Die
Deckenstrahlheizung umfaßt Rohre, die fest in der Decke des Raums
einbetoniert sind und die Wasser im Kreislauf führen, wobei eine
gleichbleibende Deckentemperatur angestrebt ist. Dies wird durch mit den
Rohren verbundene zusätzliche Kühl- bzw. Heizeinrichtungen realisiert. Ferner
ist zu der mit warmem Wasser temperierten Deckenstrahlheizung ein hierzu
getrenntes Quell-Lüftungssystem vorgesehen, dessen Luftaustrittsöffnungen in
Fußbodenhöhe durch ebenfalls in der Betondecke vorgesehene Luftkanäle
versorgt wird. Diese Deckenstrahlheizung stellt im Bereich der Decke eine völlig
andere Temperatur ein als im Bereich der gegenüberliegenden Seite der
Geschoßdecke. Dies wird bereits dadurch bewirkt, daß ein zweites, von dem
Wasserrohrsystem vollständig getrenntes Lüftungssystem mit Rohrleitungen
und dergleichen räumlich zwischen der Oberseite der Geschoßdecke und den
Wasserrohren verläuft und zugleich eine thermische Isolierung der Rohre von
der Geschoßdeckenoberseite bewirkt. Durch die Lüftung wird Luft in den Raum
im Bereich des Fußbodens eingelassen und die oberhalb der Geschoßdecken
gelegenen Räume in der Art einer Luftheizung temperiert.
DE 33 31 619 C2 zeigt einen kleinflächigen Verdampfer mit einem
Wärmetauscher, bei dem ein Rohrleitungssystem zwischen zwei Wabenplatten
eingepreßt ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Einrichtung nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1 zu schaffen, die einen kostengünstigeren Betrieb zuläßt und eine
optimale Temperierung eines Gebäudes ermöglicht.
Diese Aufgabe wird in Verbindung mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruchs
1 dadurch gelöst, daß die Fluidtemperatur auch an die andere Fläche der
Geschoßdecke abgeführt wird und daß an beiden Flächen der Geschoßdecke
sich im wesentlichen dieselbe Oberflächentemperatur einstellt.
Die erfindungsgemäße Einrichtung zum Temperieren ermöglicht vorteilhaft
das Temperieren von mehrgeschossigen Gebäuden derart, daß eine vorgebbare
Raumtemperatur zugleich an die Räume oberhalb der Geschoßdecke und
unterhalb der Geschoßdecke abgegeben wird. Hierdurch wird die für die
Temperierung eingesetzte Energie mit einem günstigen Wirkungsgrad umgesetzt.
Die Kosten für die Herstellung einer erfindungsgemäßen Einrichtung zum
Temperieren sind gering, da sie einstückig mit der Geschoßdecke herstellbar ist
und deren Montage somit entfällt. Die Geschoßdecke kann trotz des Vorsehens
der erfindungsgemäßen Einrichtung dünn ausfallen, wodurch die Bauhöhe der
Gebäude unter Einsparung erheblicher Kosten herabgesetzt werden kann. Auch
die Herstellkosten der mit einer erfindungsgemäßen Einrichtung versehenen
Geschoßdecke sind günstig im Vergleich zu Nachrüstlösungen. Die beheizten
Räume werden von oben und von unten temperiert, wodurch die Bildung von
Luftschichtungen unterschiedlicher Temperatur wirkungsvoll vermieden wird.
Insgesamt werden die Installationskosten und Energiekosten durch die
erfindungsgemäße Einrichtung zum Temperieren niedrig gehalten.
Der Raum über der Geschoßdecke wird durch eine Temperierung nach Art
einer Fußbodenheizung auf einer vorgebbare gleichbleibenden Temperatur
gehalten. Diese Art der Temperierung wird physiologisch als angenehm
empfunden. Gleichzeitig wirkt die Einrichtung für den Raum unter der
Geschoßdecke in der Art einer Deckenheizung, jedoch ohne die sonst damit
einhergehenden Raumhöhenverluste.
Die Decke oder der Fußboden des Gebäudes weisen gegenüber
herkömmlichen glatten Oberflächen keine Unterschiede auf.
Die erfindungsgemäße Einrichtung zum Temperieren sieht vorzugsweise
Mittel für den Austritt eines dann gasförmigen Fluids in die an die Geschoßdecke
grenzenden Räume vor, wobei das Fluid zweckmäßigerweise Luft bzw.
behandelte Luft ist. Der Eintrag des Temperierfluids in das Gebäude bewirkt eine
zusätzliche Verwirbelung der Luftschichten, wobei die eingetragene Luft die
vorgebbare Temperatur aufweist und daher nicht als unangenehm empfunden
wird. Der besondere Vorzug dieser Lösung besteht darin, daß das Kanalsystem
eine synergetische Doppelfunktion einnimmt, bei der zum einen die Temperatur
des Fluids an die Oberflächen der Geschoßdecke abgeführt wird und andererseits
das Fluid mit im wesentlichen derselben Temperatur in die bereits über die
Oberflächen der Geschoßdecke temperierten Räume eingetragen wird, so daß
keine unerwünschten Temperaturgradienten auftreten. In den so temperierten
Gebäuden stellt sich eine vorgebbare Temperatur gleichmäßig ein, so daß der
kontinuierliche Temperiervorgang energiegünstig abläuft. Da sich eine kleine
Strömung in dem Kanalsystem einstellt, kommt es nicht zu Temperatur
schwankungen über den Verlauf des Kanalsystems. Ein weiterer Vorzug dieser
Kombination ist darin zu sehen, daß durch den Eintrag von Frischluft verbrauchte
Luft ersetzt wird, ohne daß hierfür separate Lüftungen, z. B. durch Öffnen der
Fenster, vorgesehen werden müssen. Vorteilhafterweise kann das Temperieren
sowohl ein Heizen als auch ein Kühlen bedeuten, je nach Außentemperatur und
vorgegebener Raumtemperatur. Insbesondere beim Kühlen wirkt das Eintragen
von Luft besonders vorteilhaft, da die von den Oberflächen abgestrahlte Energie
mit der gewählten Temperatur schwankt und bei niedrigeren Temperaturen fällt.
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung ist es möglich, das Fluid
wenigstens teilweise im Kreislauf zu führen, so daß die Möglichkeit besteht, den
Lufteintrag in die Räume zu stoppen, ohne daß der sich dabei entwickelnde
Fluidstau zu einem Auskühlen oder Aufheizen des Kanalsystems führt.
Zweckmäßigerweie kann durch entsprechende Mittel wie einer einstellbaren
Fluidweiche oder dergl. ein Fluidstromverhältnis eingestellt werden zwischen
einem in das Gebäude einzutragenden Fluidanteil und einem im Kreislauf
zurückzuführenden Fluidanteil. Somit kann auch ein vollständiger Bypass-Betrieb
eingestellt werden, bei dem das gesamte Fluid im Kreislauf geführt wird, ohne
Beeinträchtigung der Temperierung durch die Geschoßflächen.
Zweckmäßigerweise sind mehrere Austrittsöffnungen für das in das
Gebäude einzutragende Fluid vorgesehen, die individuell verschließbar sind, um
die Luftströmung raumspezifisch einstellen zu können. Durch Anpassen des
wirksamen Austrittsöffnungsquerschnitts wird eine Drosselwirkung ausgelöst, die
beispielsweise derart auf eine Fluidsteuerung einwirkt, daß der herabgesetzte
einzutragende Fluidanteil nunmehr im Bypassbetrieb geführt wird und nicht zu
einer Steigerung des durch die übrigen Austrittsöffnungen eingetragenen
Fluidstroms führt. Vorzugsweise sind die Austrittsöffnungen für die einzutragende
Luft im Bodenbereich der Räume angeordnet, wodurch sie gut zugänglich sind.
Ferner entfaltet die eingetragene Luft auch bei geöffnetem Fenster ihre
Temperierwirkung.
Es ist vorteilhaft, wenn das Kanalsystem innerhalb der Geschoßdecke in
gleichem Abstand zur Ober- und Unterseite der Geschoßdecke verläuft. Dadurch
wird zweckmäßigerweise erreicht, daß die Fluidtemperatur gleichzeitig sowohl an
die Oberseite - dem Fußboden eines Raumes über der Decke - als auch an die
Unterseite - die Decke eines Raumes darunter - abgegeben wird. Eine solche
Anordnung kann vorteilhafterweise bereits beim Geschoßdeckenbau integriert
werden. Dies erspart spätere zusätzliche Installationsarbeiten in einem fertigen
Gebäude. Somit kann vorteilhafterweise eine einbaufertige Geschoßdecke mit
integriertem Kanalsystem umfassend die erfindungsgemäße Einrichtung zum
Temperieren hergestellt werden, die dann nur noch in ein Gebäude in
Fertigbauweise eingesetzt zu werden braucht. Eine solche Geschoßdecke kann
vorteilhaft bei der Errichtung der Gebäudes in dieses integriert werden bzw. in die
Verschalung schon vor dem Abbinden des Wandmaterials eingelegt werden.
Wenn bei dem Fußboden des Gebäudes zum Teil mehrere Auflagen oder
Beläge vorgesehen ist, welche die Wärmedurchlässigkeit der
Temperierungseinrichtung nach oben beeinflußen, ist es vorteilhaft, das
Kanalsystem innerhalb der Geschoßdecke nicht, wie oben geschildert, im
gleichen Abstand zur Ober- und Unterseite der Geschoßdecke anzuordnen,
sondern entprechend dem Wärmeabgabebedarf um eine enstprechenden
Abstand parallel nach oben oder nach unten verschoben, sodaß eine
gleichmäßige Einstellung der Oberflächentemperatur erzielt wird.
Für den Verlauf und die Verteilung des Kanalsystems ist es zweckmäßig,
wenn dieses von einer Verteilungsstelle strahlenförmig zu mehreren
Austrittsöffnungen geführt ist. Beispielsweise kann eine Verteilungsstelle oder
Einspeisungsstelle zentral in der Mitte der Geschoßdecke angeordnet oder
alternativ in der Mitte der Längsseite der Geschoßdecke angeordnet sein, so daß
sich von dieser Stelle aus das Kanalsystem strahlenförmig über die
Geschoßdecke erstreckt. Ein anderer vorteilhafter Verlauf für die Verteilung des
Fluids in dem Kanalsystems ist gegeben, wenn die Luft in dem Kanalsystem
raster-, schlangen-, mäanderförmig oder in anderer Weise zu mehreren
Austrittsöffnungen geführt ist. Das Kanalsystem ist durch diese Anordnung
gleichmäßig über der Geschoßdeckenoberfläche verteilt. Dadurch wird die Luft
zunächst wie in einem geschlossenen System innerhalb der Geschoßdecke
geführt, kann dort nach oben oder nach unten seine Temperatur abgeben und
dann an den Austrittsöffnungen austreten. Diese Anordnung bietet eine
energetisch günstige Ausnutzung der eingesetzten Energie für die Wärme- bzw.
Kältegewinnung.
Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß
die Geschoßdecke mit einem schmalen Randbereich in einer Aussparung der
Gebäudewand aufliegt. Hierbei wird zweckmäßigerweise ein Spalt zwischen
seitlicher Begrenzung der Aussparung und dem Rand der Geschoßdecke
belassen, der vorteilhaft als Ausgleichsraum für thermisch induzierte Ausdehnung
vorgehalten ist. Zweckmäßigerweise wird dieser Spalt aber größer bemessen, so
daß auch bei starker thermischer Ausdehnung ein vorgegebener Mindestabstand
verbleibt. In diesem Abstandsbereich lassen sich vorteilhaft Versorgungsleitungen
oder Leerrohre unterbringen. Es bietet sich bei dieser Anordnung an, auch das
Kanalsystem innerhalb der Geschoßdecke für solche Versorgungsleitungen,
beispielseise für eine Deckenbeleuchtung oder ähnlichem zu verwenden.
Der Rand der Geschoßdecke ist in vortelhafterweise als senkrechte Kante
ausgebildet, die parallel zur länglichen Wandausparung verläuft. Diese Anordnung
ist dann vorteilhaft, wenn bezüglich der Lagerung der Decke keine besonderen
Anforderungen gestellt werden. Wenn jedoch bezüglich der Auflage und der
thermischen Dehnung spezielle Anordnungen gestellt werden, ist es vorteilhaft,
wenn die Auflage in der Aussparung als Treppe ausgeführt wird, wobei entweder
ein senkrechter Geschoßrand auf der unteren Stufe aufliegt oder der Rand als
Gegenstück ebenfalls treppenförmig ausgeformt ist.
Gemäß einer besonders bevorzugten Weiterbildung der Erfindung wird der
Spalt dazu genutzt, um das Kanalsystem darin in Höhe der Geschoßdecke
einmünden zu lassen, so daß der Spalt in der Art eines Vordruckraums genutzt
wird. Da die Geschoßdecke im wesentlichen dicht in der Ausnehmung aufliegt,
wird die Luft im wesentlichen in dem Spalt umgelenkt und über die Geschoßdecke
hinweg in Richtung auf das Innere des darüberliegenden Raumes geführt,
wodurch der Lufteintrag in den Raum vorteilhafterweise eine starke horizontale
Komponente erhält. Die Austrittsöffnung ist dann im wesentlichen in der
Verlängerung der Wand angeordnet, und deren Querschnitt ergibt sich aus der
Differenz von Höhe der Ausnehmung und Dicke der Geschoßdecke. Der
wirksame Austrittsöffnungsquerschnitt läßt sich zweckmäßig durch das Vorsehen
von Fußbodenleisten reduzieren, die vorteilhaft verschwenkbar sind, um eine
Einstellmöglichkeit des wirksamen Querschnitts zu erreichen.
Zwischen der (unteren) Auflagefläche der Aussparung und der Unterseite
der Geschoßdecke ist vorzugsweise eine Zwischenlage angeordnet, die z. B. aus
einem fluiddichtem Elastomerwerkstoff besteht. Der Elastomerwerkstoff dient als
Gleitlager für die Geschoßdecke im Fall thermischer Ausdehnung oder
Schrumpfung, und entkoppelt die beiden Teile Geschoßdecke und Wand
schwingungsmäßig, so daß es zugleich als Mittel zur Schalldämpfung wirkt.
Hierdurch erfolgt eine günstige Trittschalldämmung. Zusätzlich können
elektronische Schallinvertierer vorgesehen werden, die akustische Signale
erfassen und mit dem dazu inversen Schallsignal auslöschen, so daß das
ausgelöschte Signal von einem Außenstehendem nicht mehr wahrgenommen
wird. Hierdurch wird eine kostengünstige zusätzliche Trittschalldämmung
ermöglicht, und darüber hinaus können so auch Strömungsgeräusche unterdrückt
werden. Vorzugsweise sind die akustischen Detektoren in dem Kanalsystem
untergebracht, damit eine Schallübertragung durch die Geschoßdecke gehemmt
ist, aber Laute innerhalb des durch die Geschoßdecke begrenzten Raums, z. B.
ein Radio, praktisch nicht ausgelöscht werden.
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist die
Geschoßdecke als plattenförmiges Bauteil in Sandwichform ausgebildet, das oben
und unten von einer ebenen Lage begrenzt ist, wobei zwischen den Lagen normal
zu diesen Wabenkörper, z. B. aus Aluminium, angeordnet sind, die den Abstand
zwischen den Lagen durchsetzen. Im wesentlichen parallel und vorteilhafterweise
in einem mittleren Abstand zu den Lagen erstreckt sich das Kanalsystem in dem
Bauteil. Das Kanalsystem verläuft somit im wesentlichen quer zu der axialen
Erstreckung der Wabenkörper. Eine solche Ausführung hat vorteilhaft ein geringes
Gewicht und ist kostengünstig transportabel. Ferner geht auch die Herstellung
eines solchen Bauteils mit geringen Kosten einher. Durch das durch das
Kanalsystem hindurch gelangende Fluid erfolgt eine großflächige Konvektion der
Wabenkörperwände, die günstig an die Lagen abgeführt wird.
Zweckmäßigerweise besteht das plattenförmige Bauteil aus einem Material mit
einer hohen Wärmeleitfähigkeit über 10 W/mK, vorzugsweise sogar über
13 W/mK oder noch darüber. Durch die modulare Gestaltung von der Vielzahl von
Waben läßt sich das sandwichartige Bauteil günstigerweise leicht und flexibel an
bestimmte Grundrisse anpassen, sowohl hinsichtlich der Geschoßabmessungen
als auch hinsichtlich der geplanten Raumaufteilung. Die resultierende
Geschoßdecke ist belastbar und stabil, da der Sandwichaufbau in Verbindung mit
dem inneren Wabenaufbau eine verwindungssteife Hohlplatte bildet, die den
mechanischen und akkustischen Eigenschaften einer Betondecke nicht nachsteht.
Es ist möglich, nach Einbau die zunächst leeren Waben zu füllen. So ist es gemäß
einer vorteilhaften Variante möglich, die Geschoßdecke mit leichtem Überdruck
mit einem gasförmigen Medium zu füllen, wodurch ebenfalls eine verbesserte
Schalldämmung erreicht wird.
Das sandwichartige Bauteil kann auf einfache Weise hergestellt werden:
Die einzelnen Wabenkörper werden seitlich miteinander zu einem festen
länglichen Körper durch Verkleben, Verschweißen oder ähnliche
Verbindungstechniken verbunden. Auf den Längsseiten der so gebildeten Schicht
wird als Bedeckung ebenfalls durch Schweißen oder Verkleben die obere und
untere Lage des Bauteils aufgebracht. Es sind auch andere Herstellungsverfahren
anwendbar.
Auf der oberen Lage des Bauteils kann zweckmäßigerweise eine
Trittschalldämmung und ein Bodenbelag aufgebracht werden. Die untere Lage
des Bauteils bildet die Unterseite der Geschoßdecke, auf der ein üblicher
Deckenanstrich oder ein Feuerschutzanstrich erfolgen kann.
Gemäß einer zweckmäßigen Ausführung können mehrere plattenförmige
Bauteile zu einer Geschoßdecke zusammengefügt sein. In diesem Fall ist es
vorteilhaft, daß Kanalsystem entlang der Verbindungsstelle der Bauteile
vorzusehen. Üblicherweise werden bei einem plattenförmigen Bauelement die
Wabenkörper einzeln oder in Gruppen durch Verkleben mit der oberen oder
unteren Deckschicht (Lage) hergestellt. Durch Fehlen einzelner Wabenkörper an
den Verbindungsstellen entsteht bei jedem plattenförmigen Bauteil eine
Aussparung an den Verbindungsstellen der Bauteile, die paarweise
zusammengefügt einen entsprechenden Raum für das Kanalsystem bilden. Um
möglichst dünne Deckendicken zu realisieren, ist auch der Einbau von Trägern in
Form von T-, Doppel T- oder anders fömigen Trägern innerhalb der Decke
vorteilhaft. Bei einer solchen Ausführung verlaufen die Träger vorteilhaft entlang
der Verbindungsstellen.
Gemäß einer anderen zweckmäßigen Ausführung ist ein einstückiges
plattenförmiges Bauelement als Geschoßdecke hergestellt. Bei einer solchen
Anordnung wird das Kanalsystem zusammen mit der Herstellung des
plattenförmigen Bauteils hergestellt. Hierzu werden bei der Herstellung des
Wabenförimigen Hohlkörpers an den Stellen, an denen das Kanalsystem
vorgesehen ist, einzelne Wabenkörper aus ihrer Verbindung mit den anderen
Körpern herausgetrennt, -gestanzt oder -gebrochen werden. Durch die so
entstehenden Lücken innerhalb des Wabenkörpers wird der Kanalverlauf
festgelegt. Alternativ können auch einzelne Wabenkörper versetzt oder mit
Lücken nebeneinander angeordnet werden, wodurch ebenso der Verlauf des
Kanalsystems bestimmt wird. Durch das anschließende Aufbringen der oberen
und untere Lage wird das Kanalsystem abgedichtet.
Das Kanalsystem innerhalb eines einstückigen plattenförmigen Bauteils
kann aber auch dadurch hergestellt werden, daß ein Dorn oder ein entsprechend
ausgestaltetes Vortriebsrohr senkrecht zu der Wabenkörperausrichtung
entsprechend dem Kanalverlauf im Vortriebverfahren eingebracht wird, oder eine
entsprechende Zugvorrichtung vorgesehen ist. Je nach Dicke der Decke und
Dichte und Festigkeit der Wabenkörper ist eines von den oben beschriebenen
Verfahren anwendbar.
Das temperierte Fluid in der Geschoßdecke wird vorteilhafterweise in einer
zylinderrohrförmigen Ausbildung des Kanalsystems geführt. Alternativ ist es
möglich, ein Rohr mit dreieckigem Querschnitt vorzusehen, bei dem eine
Grundseite des Dreiecks parallel zu den Lagen verläuft und vorzugsweise mit
einer Lage zusammenfällt. Der Raum an dieser Lage wird sich schneller auf
Änderungen der vorgegebenen Temperatur einstellen. Eine Anordnung des
Kanalsystem in dieser Ausführung ist dann vorteilhaft, wenn auf dem Fußboden
noch mehrere Lagen eines Fußbodenbelags, ein Estrich oder ähnliches
vorgesehen ist.
Es ist ferner möglich, von einer Verrohrung des Kanalsystems abzusehen
und die Begrenzungen der Waben zur Einfassung des Kanalsystems vorzusehen.
Hierdurch wird das Rohrgewicht eingespart.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den
Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung zu entnehmen.
Die Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt in gebrochener Darstellung ein Ausführungsbeispiel einer
erfindungsgemäßen Einrichtung zum Temperieren.
Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch die Einrichtung zum Temperieren aus
Fig. 1 entlang der Linie II-II.
Fig. 3 zeigt einen Längsschnitt durch die Einrichtung zum Temperieren aus
Fig. 2 gemäß der Linie III-III.
Fig. 4 zeigt einen Querschnitt durch ein anderes Ausführungsbeispiel einer
erfindungsgemäßen Einrichtung zum Temperieren.
Fig. 5 zeigt einen Querschnitt durch noch ein anderes Ausführungsbeispiel
einer erfindungsgemäßen Einrichtung zum Temperieren.
Fig. 6 zeigt einen Querschnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel einer
erfindungsgemäßen Einrichtung zum Temperieren.
Fig. 7 zeigt einen Längsschnitt durch ein alternatives Ausführungsbeispiel
einer erfindungsgemäßen Einrichtung zum Temperieren.
In den Fig. 1 bis 3 ist eine erfindungsgemäße Einrichtung zum Temperieren
mit dem Bezugszeichen 30 bezeichnet.
In einer nicht dargestellten Vorrichtung wird Luft auf eine gewünschte Temperatur
geregelt und über Ansaugvorrichtung als Warm-/Kaltluft in die Einrichtung zum
Temperieren 30 gemäß der Erfindung eingebracht.
Die rechte Seite von Fig. 1 zeigt einen Randbereich 13 einer Geschoßdecke 1 in
einem ersten Ausführungsbeispiels als Schnittdarstellung. Die Geschoßdecke 1
liegt in einer Aussparung 14 einer Wand 19 auf einem Gleitlager 31 auf. Das
Gleitlager 31 dient der Aufnahme der thermischen Ausdehnungen durch
Erwärmung. Die Geschoßdecke 1 besteht aus einer oberen Deckschicht 5 eines
plattenförmigen Bauteils 2, das eine Wabenkörperanordung 3 abdeckt und einer
unteren Deckschicht 6 eines ebenfalls plattenförmigen Bauteils.
Innerhalb eines Wabenkörpers 3 ist horizontal ein Kanalsystem 4 für eine
Führung von Warm-/Kaltluft 21 vorgesehen. Diese tritt im Randbereich 13 der
Geschoßdecke 1 an einer senkrechten Kante 16 der Decke 1 in Richtung Wand
19 aus. Zwischen dieser Kante 16 und der Wandaussparung 14, die die
Deckenlagerung aufnimmt, ist ein umlaufender Spalt 18 angeordnet, der sich auch
auf einen oberen horizontalen Bereich 17 des Randbereiches 13 der
Geschoßdecke 1 erstreckt.
Der Spalt 18 erstreckt sich in seinem obersten linken Ende bis zu dem
Schnittpunkt der Wand 19 mit der oberen Deckschicht 5 der Geschoßdecke 1.
Eine Öffnung 20 ist durch eine Abdeckung 22 abgedichtet, die längs der Wand 19
und dem Fußboden der Decke 1 verläuft. Die Abdeckung 22 bildet eine Fußleiste,
Kehle oder ähnliches für einen Raum über der Geschoßdecke 1. An einer
Längsseite der Abdeckung 22 sind Luftaustrittsöffnungen 23 vorgesehen mit
einem Klappen- oder Schlitzsystem, mit dem die in den Raum geströmte Warm-
/Kaltluft 21 reguliert bzw. durch entsprechende Steuer- und Regelvorrichtungen
gesteuert werden kann.
Auf der oberen Deckschicht 5 liegt eine Fußbodenauflage als Tritt
dämmung. Die untere Deckschicht 6 erhält lediglich einen Deckenanstrich.
Der genaue Verlauf des Kanalsystems innerhalb der Geschoßdecke nach
Fig. 1 ist in Fig. 2 dargestellt, die einem Schnitt entsprechend II-II der Fig. 1
entspricht. Innerhalb des Wabenkörpers 3, im gleichen Abstand von der oberen 5
und unteren 6 Deckschicht der Geschoßdecke 1, ist eine Rohrleitung 8
angeordnet, in dem die für die Temperierung verwendete Warm- und Kaltluft 21
strömt. Die Rohrleitung 8 bildet ein Kanalsystem 4. Die Rohrleitung kann separat
als Vortriebsrohr beim Herstellen des plattenförmigen Bauteils mit eingebaut
werden, oder durch Ausbiegen, Ausstanzen oder anderweitige Verfahren kann
ein rohrförmiger Öffnungskanal gebildet werden, der gegenüber seiner Umgebung
dicht ist.
In Fig. 3 ist ein Längsschnitt entsprechend der Darstellung von Fig. 2
dargestellt und zeigt eine mögliche Ausführungsform, wie ein Kanalsystem 4 über
eine Deckenfläche verteilt ist. Die für eine Temperierung des Gebäudes benötigte
Warm-/Kaltluft 21 tritt aus einer Verteilstelle 24 senkrecht aus der Zeichenebene
aus und verteilt die Luft in Zeichenebene strahlenförmig 11 mit Hilfe des
Kanalsystems 4 auf der Fläche der Geschoßdecke 1, die mit ihrem Randbereich 13
auf der Auflagefläche der Wandaussparung aufliegt (Fig. 1).
Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform, die insbesondere eine andere und
vereinfachte Anordnung eines Kanalsystems 4 innerhalb des Wabenkörpers 3
beinhaltet. Einzelne Wabenkörper 3 werden zu einem festen Körper an ihren
Seitenteilen miteinander verbunden. Die gesamte Anordnung wird durch eine
obere 5 und untere 6 Abdeckungsschicht zu einer Geschoßdecke 1 zusammengefügt.
Bei der Herstellung des Wabenkörpers 3 werden an den Stellen, an denen das
Kanalsystem 4 vorgesehen ist, entsprechend dem Flächenbedarf einzelne
Wabenkörper 3 entfernt.
Einen weiteren Querschnitt durch eine andere Anordnung eines
Kanalsystems 4 ist in Fig. 5 dargestellt. Der Unterschied zu der Darstellung von
Fig. 2 besteht darin, daß das Kanalsystem bei dieser Ausführungsform nicht mehr
zylinderförmig angeordnet ist, sondern im Querschnitt einem Dreieck 9 mit einer
Grundlinie 10 und entsprechenden Schenkeln 32 entspricht, die gegenüber den
sie abdeckenden Wabenkörpern 3 abgedichtet sind. Die Grundlinie 10 des
Dreiecks 9 entspricht der oberen Abdeckung 5 der Geschoßdecke 1.
In Fig. 6 ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, bei der eine
Geschoßdecke 1 aus mehreren plattenförmigen Bauteilen 2 besteht, die
zusammengefügt die Geschoßdecke 1 bilden. Entlang einer Verbindungsstelle 7
der einzelnen Bauteile (A, B) ist ein Teil der Wabenkörper 3 herausgebrochen oder
bei dessen Herstellung weggelassen worden, so daß nur eine obere und untere
Abdeckplatte die Verbindungsstelle 7 bilden und dazwischen ein Hohlraum 4a
vorhanden ist, der ein Kanalsystem bildet.
Fig. 7 zeigt einen weiteren Längsschnitt durch eine Geschoßdecke 1
ähnlich wie schon in Fig. 3 beschrieben. Die Anordnung eines Kanalsystems 4
erstreckt sich innerhalb der Geschoßdecke rasterförmig 12 bis zu einem
Randbereich 13 der Decke. Diese gleichmäßige Verteilung des Kanalsystems 4 ist
dann von Bedeutung, wenn ein besonders gleichmäßiger Temperaturverlauf über
die Deckenoberfläche erreicht werden soll.
Claims (33)
1. Einrichtung zum Temperieren von Gebäuden, umfassend ein in eine
Geschoßdecke (1) integriertes, von einem temperierten Fluid (21) zu
durchströmendes Kanalsystem (4; 4a), wobei die Fluidtemperatur an eine
Fläche (5) der Geschoßdecke abgeführt wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Fluidtemperatur auch an die andere Fläche (6) der Geschoßdecke
(1) abgeführt wird und daß an beiden Flächen (5, 6) der Geschoßdecke (1)
sich im wesentlichen dieselbe Oberflächentemperatur einstellt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Fluid (21)
gasförmig ist, und daß Mittel für den Austritt des temperierten Fluids (21) in
einen von der Geschoßdecke (1) begrenzten Raum des Gebäudes
vorgesehen sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel
vorgesehen sind, um das Fluid (21) wahlweise ausströmen zu lassen oder
im Kreislauf zu führen.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß verschließbare Austrittsöffnungen (23) vorgesehen sind, an denen ein
Fluidaustritt möglich ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Austrittsöffnung (23) Drossel- oder Ventileinrichtungen in Form von Klappen,
Schlitzen oder Jalousien zur Steuerung der Fluidzufuhr umfaßt.
6. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das Kanalsystem (4; 4a) eine Verteilungsstelle (24) und mehrere
strahlenförmig zur Verteilungsstelle (24) angeordnete Austrittsöffnungen (23)
umfaßt.
7. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das Kanalsystem (4; 4a) innerhalb der Geschoßdecke (1) im gleichen
Abstand zur Oberseite (5) und zur Unterseite (6) der Geschoßdecke (1)
angeordnet ist.
8. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der senkrechte Abstand des Kanalsystems (4) von der Oberseite (5) und
der Unterseite (6) der Geschoßdecke (1) unterschiedlich ist, wobei der
Wärmedurchgang nach oben zahlenmäßig in etwa gleich oder sich nur
gering von dem nach unten unterscheidet.
9. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Geschoßdecke (1) mit einem Randbereich (13) in einer Aussparung
(14) einer Wand (19) aufliegt, wobei ein umlaufender Spalt (18) zwischen
dem Randbereich (13) und der seitlichen Begrenzung der Wand (19)
vorgesehen ist.
10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Zwischenlage (31) zwischen Geschoßdecke (1) und Auflagefläche in der
Aussparung (14) angeordnet ist.
11. Einrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß das
Kanalsystem (4; 4a) in dem Spalt (18) auf die Wand (19) gerichtet ist, so daß
das Fluid (21) in dem Spalt (18) umgelenkt und über die Geschoßdecke (1)
hinweg geführt wird.
12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß Austritts
öffnungen (23) oberhalb der Geschoßdecke (1) in Verlängerung der Wand
(19) angeordnet sind, wobei der Austrittsöffnungsquerschnitt durch
Abdeckungen (22) wie Fußbodenleisten oder -kehlen wenigstens teilweise
abdeckbar ist.
13. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß in dem Spalt (18) ein Kabelkanal für Energie- und/oder
Kommunikationsleitungen angeordnet ist.
14. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die Geschoßdecke (1) als plattenförmiges Bauteil (2) in Sandwichform
ausgebildet ist, bei dem zwischen den Flächen (5, 6) der Geschoßdecke (1)
innen tragende oder selbsttragende Wabenkörper (3) angeordnet sind, und
daß das Kanalsystem (4a) innerhalb der Wabenkörper (3) vorgesehen ist.
15. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das
plattenförmige Bauteil (2) aus einem Material mit einer Wärmeleitfähigkeit
von über 10 W/mK (Wärmeleitkoeffizient bei 20°C) ausgebildet ist.
16. Einrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß das
plattenförmige Bauteil (2) aus Aluminium ausgebildet ist.
17. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Oberseite des plattenförmigen Bauteils (2) ein Fußbodenbelag
(5) und an der Unterseite (6) des plattenförmigen Bauteils (2) ein
Deckenanstrich aufgebracht ist.
18. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet,
daß die Geschoßdecke (1) aus mehreren benachbarten und zusammen
gefügten plattenförmigen Bauteilen (A, B) besteht, in deren Verbindungs
bereich (7) das Kanalsystem (4a) angeordnet ist.
19. Einrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das
Kanalsystem (4a) miteinander in Verbindung stehenden Durchlässe, die
durch Ausbrechen oder Ausstanzen von Wabenkörpern (3) gebildet sind,
aufweist.
20. Einrichtung nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, daß
entlang des Verbindungsbereiches (7) Tragelemente angeordnet sind, die
die einzelnen plattenförmigen Bauteile (2) tragen.
21. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet,
daß die Geschoßdecke (1) aus einem einstückigen plattenförmigen Bauteil
(2) ausgebildet ist.
22. Einrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des
plattenförmigen Bauteils (2) zwischen den Wabenkörpern (3) durchgehende
Ausnehmungen (34) als Teil des Kanalsystems (4) ausgebildet sind.
23. Einrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ausnehmungen (34) mit Rohrleitungen (8) ausgekleidet sind.
24. Einrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ausnehmungen (34) durch Umformen der Wände der Wabenkörper (3) eine
fluiddichte Auskleidung bilden.
25. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 24, dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens eine Oberfläche (5) der Geschoßdecke (1) das Kanalsystem
(4; 4a) wenigstens teilweise begrenzt.
26. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet,
daß das Kanalsystem (4) mit kreisförmigen Querschnitt (8) ausgebildet ist.
27. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet,
daß das Kanalsystem (4) mit dreieckförmigen Querschnitt (9) ausgebildet ist,
wobei eine Grundlinie (10) des Dreiecks zu einer Oberfläche (5) der
Geschoßdecke (1) parallel angeordnet ist.
28. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet,
daß das Fluid (21) Luft ist.
29. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 28, dadurch gekennzeichnet,
daß die Geschoßdecke (1) Mittel zur Schalldämpfung umfaßt.
30. Einrichtung nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur
Schalldämpfung einen elektronischen Akkustikwandler umfassen.
31. Einrichtung nach Anspruch 29 oder 30, dadurch gekennzeichnet, daß die
Mittel zur Schalldämpfung in das Kanalsystem (4; 4a) eingelegt sind.
32. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 31, dadurch gekennzeichnet,
daß innerhalb des Kanalsystems (4; 4a) Leitungen oder Leerrohre für die
Deckenbeleuchtung vorgesehen sind.
33. Geschoßdecke, umfassend eine integrierte Einrichtung zum Temperieren
nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 32.
Priority Applications (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19738172A DE19738172C1 (de) | 1997-09-01 | 1997-09-01 | Einrichtung zum Temperieren von Gebäuden |
| PCT/EP1998/005225 WO1999011982A1 (en) | 1997-09-01 | 1998-08-18 | Device for the temperature control of buildings |
| AU93435/98A AU9343598A (en) | 1997-09-01 | 1998-08-18 | Device for the temperature control of buildings |
| EG98598A EG21457A (en) | 1997-09-01 | 1998-08-24 | Device for the temperature control of buildings |
| TW087114423A TW374842B (en) | 1997-09-01 | 1998-08-31 | Device for the temperature control of buildings |
| ARP980104331A AR017028A1 (es) | 1997-09-01 | 1998-08-31 | Dispositivo para control de temperatura de un edificio |
| ZA987968A ZA987968B (en) | 1997-09-01 | 1998-09-01 | Device for temperature control of buildings |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19738172A DE19738172C1 (de) | 1997-09-01 | 1997-09-01 | Einrichtung zum Temperieren von Gebäuden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19738172C1 true DE19738172C1 (de) | 1999-01-21 |
Family
ID=7840860
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19738172A Expired - Fee Related DE19738172C1 (de) | 1997-09-01 | 1997-09-01 | Einrichtung zum Temperieren von Gebäuden |
Country Status (7)
| Country | Link |
|---|---|
| AR (1) | AR017028A1 (de) |
| AU (1) | AU9343598A (de) |
| DE (1) | DE19738172C1 (de) |
| EG (1) | EG21457A (de) |
| TW (1) | TW374842B (de) |
| WO (1) | WO1999011982A1 (de) |
| ZA (1) | ZA987968B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2610541A1 (de) | 2011-12-28 | 2013-07-03 | Richter Lighting Technologies GmbH | Decken-Beleuchtungsanordnung |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2952999B1 (fr) | 2009-11-24 | 2012-01-20 | Lefort Francheteau | Element de structure pour la regulation de la temperature d'un local et installation de chauffage comprenant un tel element |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2559871A (en) * | 1949-08-24 | 1951-07-10 | Frazer W Gay | House structure and heating system therefor |
| US2988980A (en) * | 1957-07-01 | 1961-06-20 | Hans R Tschudin | Heat distribution panel |
| DE3611659A1 (de) * | 1986-04-07 | 1987-10-08 | Jephta Juergen Dipl I Vossieck | Warmluft-heizungssystem |
| DE3331619C2 (de) * | 1983-09-01 | 1989-06-08 | Heim, Elsa, 7057 Struempfelbach, De |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2669393A (en) * | 1950-02-23 | 1954-02-16 | Saul Cohen | Heating system |
| FR1523996A (fr) * | 1967-05-25 | 1968-05-03 | Siemens Ag | Dispositif pour le chauffage de locaux, en particulier d'étables |
| GB1179201A (en) * | 1968-03-04 | 1970-01-28 | Carrier Engineering Co Ltd | Improvements in Heating Systems for Enclosures. |
| DE3616733A1 (de) * | 1986-05-17 | 1987-11-19 | Manfred Brueggemann | Bausatz fuer die erstellung einer in waende und geschossdecken integrierten heizungs- und lueftungsanlage eines gebaeudes |
| DE3625851C1 (de) * | 1986-07-31 | 1988-01-21 | Schmidt Reuter Ingenieurgmbh & | Fussboden-Flaechenheizung mit einer auf einem Unterboden verlegten Waermedaemmschicht |
-
1997
- 1997-09-01 DE DE19738172A patent/DE19738172C1/de not_active Expired - Fee Related
-
1998
- 1998-08-18 AU AU93435/98A patent/AU9343598A/en not_active Abandoned
- 1998-08-18 WO PCT/EP1998/005225 patent/WO1999011982A1/en not_active Ceased
- 1998-08-24 EG EG98598A patent/EG21457A/xx active
- 1998-08-31 AR ARP980104331A patent/AR017028A1/es unknown
- 1998-08-31 TW TW087114423A patent/TW374842B/zh active
- 1998-09-01 ZA ZA987968A patent/ZA987968B/xx unknown
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2559871A (en) * | 1949-08-24 | 1951-07-10 | Frazer W Gay | House structure and heating system therefor |
| US2988980A (en) * | 1957-07-01 | 1961-06-20 | Hans R Tschudin | Heat distribution panel |
| DE3331619C2 (de) * | 1983-09-01 | 1989-06-08 | Heim, Elsa, 7057 Struempfelbach, De | |
| DE3611659A1 (de) * | 1986-04-07 | 1987-10-08 | Jephta Juergen Dipl I Vossieck | Warmluft-heizungssystem |
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| DE-Z.: sbz 2/1996, S.60-63 * |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2610541A1 (de) | 2011-12-28 | 2013-07-03 | Richter Lighting Technologies GmbH | Decken-Beleuchtungsanordnung |
| DE102011057097A1 (de) | 2011-12-28 | 2013-07-04 | Richter Lighting Technologies Gmbh | Decken-Beleuchtungsanordnung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| WO1999011982A1 (en) | 1999-03-11 |
| ZA987968B (en) | 1999-03-02 |
| EG21457A (en) | 2001-10-31 |
| TW374842B (en) | 1999-11-21 |
| AR017028A1 (es) | 2001-08-22 |
| AU9343598A (en) | 1999-03-22 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP1062463B1 (de) | Klimatisierungsverfahren von gebäuden sowie klimatisiertes gebäude | |
| EP3532681B1 (de) | Multifunktionale deckenkonstruktion | |
| EP2210992B1 (de) | Thermoaktive Fertigteilplatte mit Akustikabsorber | |
| DE68914246T2 (de) | Vorgefertigte Elemente für Klimatisation durch Strahlung oder Strahlung/Ventilation und eine diese Elemente enthaltende Klimaanlage. | |
| EP1586823B1 (de) | Decke, insbesondere Kühl- oder Heizdecke | |
| DE19809974A1 (de) | Klimatisierung von Gebäuden | |
| EP2791436B1 (de) | Gebäude mit einem in eine betondecke des gebäudes integrierten raumkonditionierungssystem zum kühlen, heizen und zur belüftung | |
| DE19738172C1 (de) | Einrichtung zum Temperieren von Gebäuden | |
| EP0563509B1 (de) | Quelluftdurchlass für raumlufttechnische Anlagen | |
| EP2045536A2 (de) | Kühl-, Heiz- und Akustikplattenelement | |
| DE3217498C2 (de) | Verfahren zur Wärmerückgewinnung aus Verlusten von Fußbodenheizungen sowie Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens | |
| DE19848003A1 (de) | Betondecken- und Wandelement | |
| EP1441184B1 (de) | Anlage zum Temperieren eines Raumes | |
| DE10302704B4 (de) | Anlage zum Temperieren eines Raumes | |
| DE69829277T3 (de) | Deckenkonstruktion zum heizen oder kühlen eines zimmers | |
| DE29503973U1 (de) | Raumklimasystem mit Speicherschicht | |
| DE202020001781U1 (de) | Mehrschichtiges Dämmsystem zur Dämmung eines Gebäudes | |
| DE69001073T2 (de) | Klimavorrichtung für ein gebäude. | |
| DE19712744C1 (de) | Raumtemperierungssystem | |
| DE102006053355B4 (de) | Heiz- und Belüftungsvorrichtung | |
| DE3109419C2 (de) | Heizungsanordnung | |
| DE102023202513A1 (de) | Heizeinrichtung sowie Verfahren und Bausatz zu deren Herstellung | |
| DE102005001095A1 (de) | Luftverteilsystem | |
| EP1235036B1 (de) | Betondecke | |
| DE20008897U1 (de) | Klimawand |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: UTI HOLDING + MANAGEMENT AG, 60487 FRANKFURT, DE |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |